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	<title>App Store &#8211; Linux und Ich</title>
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	<description>Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT</description>
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	<title>App Store &#8211; Linux und Ich</title>
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		<title>Palm gibt Anreize für FOSS</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Oct 2009 10:01:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Android]]></category>
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					<description><![CDATA[Vor zwei Wochen habe ich mir im Beitrag Sind App-Stores eine Gefahr für die FOSS-Kultur? Gedanken zu freier Software in App-Stores gemacht. Auf Ars Technica bin ich nun über diesen Artikel gestolpert und finde das Vorgehen von Palm genau richtig&#8230; Developers will still have to pay $99 per year to participate in the WebOS developer [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vor zwei Wochen habe ich mir im Beitrag <a href="/ubuntu/sind-app-stores-eine-gefahr-fur-die-foss-kultur/">Sind App-Stores eine Gefahr für die FOSS-Kultur?</a> Gedanken zu freier Software in App-Stores gemacht. Auf Ars Technica bin ich nun über <a href="http://arstechnica.com/open-source/news/2009/10/palm-fixes-webos-developer-program-encourages-open-source.ars" target="_blank" rel="noopener">diesen Artikel</a> gestolpert und finde das Vorgehen von Palm genau richtig&#8230;</p>
<blockquote class="td_quote_box td_box_center"><p>Developers will still have to pay $99 per year to participate in the WebOS developer program. This will be required regardless of whether the developer makes software available through the App Catalog or through other channels. As a gesture in &#8222;appreciation of what the open source movement has contributed to the web,&#8220; Palm says that it will waive the fee for developers who are making open source software available for WebOS.</p></blockquote>
<p>Damit werden die Betreiber kleiner Projekte, die ihre Software sowieso kostenlos oder gegen geringe Gebühr anbieten würden, motiviert ihre Entwicklung gleich unter eine freie Lizenz zu stellen.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Sind App-Stores eine Gefahr für die FOSS-Kultur?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Sep 2009 21:01:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Android]]></category>
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					<description><![CDATA[Zur Einleitung des Artikels stelle ich Euch und mir die Frage: Warum arbeitet Ihr/arbeitet ich mit Linux? Ist es das System an sich? Ist Linux besser als andere Betriebssysteme? Weil Linux nichts kostet? Sind es die Communitys? Mein primärer Grund Linux zu verwenden lautet: Ich arbeite seit Jahren mit Linux. Nicht weil ich für meine [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zur Einleitung des Artikels stelle ich Euch und mir die Frage: Warum arbeitet Ihr/arbeitet ich mit Linux? Ist es das System an sich? Ist Linux besser als andere Betriebssysteme? Weil Linux nichts kostet? Sind es die Communitys? Mein primärer Grund Linux zu verwenden lautet:</p>
<blockquote class="td_quote_box td_box_center"><p>Ich arbeite seit Jahren mit Linux. Nicht weil ich für meine bevorzugte Distribution nichts bezahle, nicht weil ich meine meistgenutzen Programme kostenlos installieren kann, nicht weil ich Linux für das perfekte Betriebssystem halte. Ich arbeite mit Linux weil Linux FOSS ist. GNU/Linux ist freie und quelloffene Software!</p></blockquote>
<p>Warum dieses Statement und warum diese Frage? Ich sehe diese in der Welt von GNU/Linux tief verankerte Kultur der freien Software durch die Kommerzialisierung der Paketverwaltung durch Software-Shops, so wie sie etwa <a href="https://wiki.ubuntu.com/SoftwareStore?action=show&amp;redirect=AppCenter" target="_blank" rel="noopener">Canonical</a> <a href="http://www.disfunctions.de/ubuntu/der-ubuntu-software-store-zukunftsmusik/" target="_blank" rel="noopener">plant</a> in Gefahr. Starker Tobak oder reiner Unfug?</p>
<p><span id="more-3593"></span></p>
<p>Wie komme ich auf diese Idee? Ich besitze ein so genanntes <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Android_(Betriebssystem)" target="_blank" rel="noopener">Android-Handy</a>. Android basiert auf dem Linux-Kernel. Dieser bildet zusammen mit einer Reihe von Bibliotheken und Toolkits das Betriebssystem Android für Handys.</p>
<p>Mit dabei ist ein Software-Shop (genannt Market) in dem es mittlerweile mehr als 10000 Programme <a href="http://www.heise.de/newsticker/Ueber-10-000-Anwendungen-auf-dem-Android-Market--/meldung/144980" target="_blank" rel="noopener">gibt</a>. Schaue ich mir die Lizenzen, der von mir installierten Programme (Stand 10.09.09) an, so sieht es für FOSS schwarz aus&#8230;</p>
<ul>
<li>FOSS
<ul>
<li>PhotSpot (Apache License 2.0)</li>
</ul>
</li>
<li>Freeware/Donate
<ul>
<li>SIM Checker (Optional gibt es eine &#8222;Spenden&#8220;-Version)</li>
<li>Usefull Switchers (Optional gab es eine &#8222;Spenden&#8220;-Version)</li>
<li>ASTRO File Manager (deklariert als Beta, läuft bis 31. Oktober)</li>
<li>My Tracks (Status unklar, Lizenz nicht zu finden)</li>
</ul>
</li>
<li>Affiliate-Programme/Werbung
<ul>
<li>Shazam</li>
<li>Backgrounds</li>
<li>Barcode Scanner</li>
<li>TV-Guide Germany</li>
<li>aTrackDog</li>
</ul>
</li>
<li>Proprietär und von Communitys getragen
<ul>
<li>Qype</li>
<li>Last.fm</li>
</ul>
</li>
<li>Kostenpflichtig
<ul>
<li>TouchPal</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p>Gerade einmal ein quelloffenes Programm hat sich auf mein Android-Handy geschlichen! Bin ich ein Einzelfall? Nein, der Großteil &#8211; und so gut wie alle anderen populären Programme für Android &#8211; sind Closed Source. Von den via <a href="http://atrackdog.a0soft.com/" target="_blank" rel="noopener">aTrackDog</a> ermittelten hundert beliebtesten Applikationen für Android sind gerade einmal fünf freie Software (gezählt am 10.09.09). Freie Software muss man also bei Android mit der Lupe suchen und wird auch nicht extra beworben. Der Market unterscheidet nur zwischen kostenpflichtig und kostenlos.</p>
<p>Warum nun Schimpfen? Praktisch alle der von mir installieren Programme sind kostenlos, da durch Werbung finanziert, Ableger von Communitys oder Freeware! Ist doch schön, wenn man für Programme nichts bezahlen muss&#8230;</p>
<p>Freeware ist in meinen Augen eine Einbahnstraße. Der Entwickler einer Software stellt seine Software kostenlos zur Verfügung, vom Anwender erhält er nur immaterielle Güter wie 1-5 Sternchen als Bewertung und einen einzeiligen Kommentar. Bugtracker oder Communitys rund um das Projekt finden sich so gut wie nie. Und wenn ein Entwickler den Erfolg seiner Freeware bemerkt, dann geschieht womöglich das&#8230;</p>
<figure id="attachment_3594" aria-describedby="caption-attachment-3594" style="width: 475px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="td-modal-image size-full wp-image-3594" title="useful_switchers" src="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/09/usefull_switchers.jpg" alt="Useful Switchers wird kostenpflichtig" width="475" height="260" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/09/usefull_switchers.jpg 475w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/09/usefull_switchers-250x137.jpg 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/09/usefull_switchers-329x180.jpg 329w" sizes="(max-width: 475px) 100vw, 475px"><figcaption id="caption-attachment-3594" class="wp-caption-text">Useful Switchers wird kostenpflichtig</figcaption></figure>
<p>&#8230; Ihr seht einen Screenshot des auf dem Android sehr populären Programms &#8222;Useful Switchers&#8220;, so gut wie jeder Android-Besitzer dürfte das Programm installiert haben. Bis vor kurzem war das Programm in einer kostenlosen und einer &#8222;Spenden&#8220;-Version zu haben. Nun gab es ein Update in dem laut Changelog ein Bug geschlossen wurde. Die Lizenzänderung lies der Autor unter den Tisch fallen. Beim ersten Start bekommt man jetzt gesagt, dass das Programm kostenpflichtig wird und die installierte Version nur noch ein paar Tage ausführbar wäre. (Mittlerweile hat der Autor die kostenfreie Version wieder veröffentlicht, entwickelt jedoch nur noch an einer kostenpflichtigen 2.0 Version weiter.)</p>
<p>Klar, das ist jetzt ein Einzelfall und ein schlechtes Vorbild wie man mit seinen &#8222;Kunden&#8220; umgehen sollte, aber genau diese Unkultur hat mich schon vor Jahren von Windows vertrieben. Freeware ist in meinen Augen ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite</p>
<p>Ich sehe die reale Gefahr, dass Linux App-Stores sich ähnlich entwickeln <strong>KÖNNTEN</strong> wie der Android-Market oder der iPhone App-Store. Lauter kleine Ein-Euro-Programme, lieblos zusammengeschrieben und auf den Markt geworfen. Ein paar Euro wird das Programm schon einbringen&#8230;</p>
<p>Nicht dass ich Entwicklern keine Einnahmen gönne würde, doch Anwendungen für 99 Cent pro Installation werden keinen Menschen langfristig ernähren. Die Anwendung wird ihre &#8222;Fünf Minuten Ruhm&#8220; haben, eine Weile lang benutzt werden und dann inklusive ihrem Quellcode im Orkus der Geschichte verschwinden. GNU/Linux ist damit letztendlich nicht geholfen und letztendlich sehe ich Linux in der Freeware-Falle.</p>
<p><em>Da dieser Beitrag sehr lang ist nutze ich den WordPress-Tag &lt;!&#8211; nextpage &#8211;&gt; um ihn auf mehrere Seiten zu verteilen. Leider wird der Feed dabei von WordPress abgeschnitten. <a href="/ubuntu/sind-app-stores-eine-gefahr-fur-die-foss-kultur/">Weiter geht es auf meinem Blog&#8230;</a></em></p>
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