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	<title>Aquaria &#8211; Linux und Ich</title>
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	<description>Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT</description>
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		<title>Was passiert wenn man die Quellen eines kommerziellen Spiels freigibt?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 16:47:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Aquaria]]></category>
		<category><![CDATA[Canabalt]]></category>
		<category><![CDATA[Open Source]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich lese immer mal wieder Fragen warum man denn den Quellcode eines Programms oder eines Spiels freigeben sollte. Worin denn der Sinn bestehen würde die Früchte seiner Arbeit zu &#8222;verschenken&#8220;. Die Gründe für oder wider des Freigebens des Codes mögen äußerst unterschiedlich sein, doch ich finde es gut mal direkt von Entwicklern zu lesen, was [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich lese immer mal wieder Fragen warum man denn den Quellcode eines Programms oder eines Spiels freigeben sollte. Worin denn der Sinn bestehen würde die Früchte seiner Arbeit zu &#8222;verschenken&#8220;. Die Gründe für oder wider des Freigebens des Codes mögen äußerst unterschiedlich sein, doch ich finde es gut mal direkt von Entwicklern zu lesen, was denn die Freigabe ihres Codes letztendlich ergeben hat. Was ist am Ende passiert? Hat es sich gelohnt? Die Entwickler von <a href="http://canabalt.com/" target="_blank" rel="noopener">Canabalt</a> und <a href="http://www.bit-blot.com/aquaria/" target="_blank" rel="noopener">Auquria</a> haben den &#8222;Schritt in die Freiheit&#8220; gewagt und berichten ausführlich über ihre Erfahrungen.</p>
<p><span id="more-17250"></span></p>
<p>Im <a href="http://blog.semisecretsoftware.com/open-sourcing-your-game-while-its-still-popul" target="_blank" rel="noopener">Blog von Semi Secret</a> schreibt der Mitbegründer des Indie-Labels Adam Saltsman über die Hintergründe der Freigabe des Codes von <a href="https://github.com/ericjohnson/canabalt-ios" target="_blank" rel="noopener">Canabalt als Open-Source</a>. Die Engine und die wichtiges Komponenten des Spiels wurden unter der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/MIT-Lizenz" target="_blank" rel="noopener">MIT-Lizenz</a> freigegeben, während die Grafiken, Musik und andere Teile unter einer proprietären Lizenz blieben. So darf jeder Entwickler das Spiel nutzen um eigene Arbeiten zu erstellen, es darf aber kein Clone des Spiels vertrieben werden.</p>
<p>Ich will jetzt nicht den ganzen Beitrag von Adam übersetzen, aber die wichtigsten Punkte möchte ich einfach hier im Blog stehen haben. Was hat dem Label die Freigabe des Codes gebracht? Adam schreibt dass man eine Menge Bedenken hatte, doch nach der Freigabe seien ein paar wundervolle Dinge passiert:</p>
<blockquote class="td_quote_box td_box_center">
<ul>
<li>Andere Entwickler nutzen Teile des Codes um auf der Engine des Spiels basierende eigene Kreationen auf den Markt zu bringen. So entstand bspw. <a href="http://www.deepplaid.com/connectrode/Site/Connectrode.html" shape="rect" target="_blank" rel="noopener">Connectrode</a> auf Basies von Canabalt.</li>
<li>Die Verkäufe von Canabalt blieben das ganze Jahr mehr oder minder stabil. Die Freigabe des Source-Codes verhinderte nicht die erfolgreiche kommerzielle Vermarktung des Spiels.</li>
<li>Selbst ein paar <a href="http://www.tuaw.com/2011/05/05/apple-approves-canabalt-clone/" shape="rect" target="_blank" rel="noopener">unverhohlene Clone</a> konnte man letztendlich als positives Ergebnis deuten. Die Clone konnte man schnell aufgrund der Copyright-Verstöße  entfernen lassen und die Berichterstattung rund um dieses Ereignis sorgte für zusätzliche Verkäufe.</li>
<li>Da der Quellcode des Spiels leicht zugänglich und gut organisiert ist, wurden Verhandlungen mit kommerziellen Spieleverhandlungen deutlich erleichtern. Bei Interesse konnte man dieVerkäufer direkt auf den Quellcode verweisen.</li>
<li>Unabhängige Entwickler aus der &#8222;Homebrew Szene&#8220; haben die Chance ergriffen und das Spiel auf verschiedene Plattformen portiert. So gibt es mittlerweile sogar eine C64-Version des Spiels [Anmerkung von mir: Letztendlich sind die Ports kostenlose Werbung für das Spiel.]</li>
</ul>
</blockquote>
<p>In das selbe Horn stößt auch Alec Holowka von <a href="http://infiniteammo.ca/" target="_blank" rel="noopener">Infinite Ammo</a>, der hinter dem Action-Adventure <a href="http://www.bit-blot.com/aquaria/" target="_blank" rel="noopener">Aquaria</a> steckt. Er schreibt zur die Freigabe des <a href="http://infiniteammo.ca/blog/aquaria-source-released/" target="_blank" rel="noopener">Quellcodes von Aquaria</a> letztendlich über ähnliche Erfahrungen. Die Freigabe des Codes wäre ein Win-Win-Win Szenario: Man konnte weiterhin Geld verdienen, anderer Entwickler konnten vom Code profitieren und auch zum Code etwas beitragen und zum Teil auch ihr eigenes Business starten.</p>
<blockquote class="td_quote_box td_box_center"><p>Den Quellcode von Aquaria freizugeben erwies sich als wirklich gute Idee. Unzählige kleiner Bugs im Spiel konnten sofort über die Community behoben werden. Ebenso wurden Änderungen in die Modding-Funktionen eingebracht, so dass es leichter wurde neue Funktionen in das Spiel zu implementieren.</p>
<p>Zudem starte die Community das Spiel auf weitere Plattformen zu portieren. Einer der unabhängigen Entwickler war <a href="http://achurch.org/" target="_blank" rel="noopener">Andrew Church</a>, der das Spiel auf die PSP brachte. Über ihn wurde mir klar, dass es möglich sein sollte das Spiel auch auf iOS zu portieren. Anstatt einen Entwickler finden zu müssen konnte ich einfach auf Andrew zurückgreifen. Es ist einfach großartig mit Leuten zusammenzuarbeiten, die das lieben, was sie tun. Zudem bietet Open-Source einen interessante Plattform die eigenen Fähigkeiten zu zeigen.</p></blockquote>
<p>Letztendlich sind das alles keine Neuigkeiten, die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Open_Source#Motivation" target="_blank" rel="noopener">Motivation hinter Open Source Software</a> lässt sich seit Jahren in der Wikipedia nachlesen. OSS ist nicht nur eine Chance für Projekte Unterstützung aus der Community zu bekommen, sondern eben auch ein grandioses Sprungbrett in die Welt der Software-Entwicklung. Trotzdem schön mal wieder ein deutliches Fazit PRO Open Source zu hören.</p>
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