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	<title>Arch &#8211; Linux und Ich</title>
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	<description>Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT</description>
	<lastBuildDate>Thu, 13 Mar 2025 11:04:27 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Arch &#8211; Linux und Ich</title>
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		<title>Arch Linux Pacman stolpert beim Aktualisieren von ttf-dejavu</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Nov 2016 17:53:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Arch]]></category>
		<category><![CDATA[Arch Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Pacman]]></category>
		<category><![CDATA[Paketverwaltung]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer Arch Linux oder ein Arch-Derivat, das direkt auf den Arch-Quellen aufbaut, auf seinem Rechner einsetzt, der bemerkt seit gestern Abend, dass Update-Versuche mit pacman -Syu nicht mehr durchlaufen. Die Paketverwaltung stolpert am Versuch das Font-Paket ttf-dejavu, von dem unter anderen Gnome oder Inkscape abhängen, zu aktualisieren und bricht den kompletten Vorgang ab. Das System meldet, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer Arch Linux oder ein Arch-Derivat, das direkt auf den Arch-Quellen aufbaut, auf seinem Rechner einsetzt, der bemerkt seit gestern Abend, dass Update-Versuche mit <code>pacman -Syu</code> nicht mehr durchlaufen. Die Paketverwaltung stolpert am Versuch das Font-Paket <em>ttf-dejavu</em>, von dem unter anderen Gnome oder Inkscape abhängen, zu aktualisieren und bricht den kompletten Vorgang ab. Das System meldet, dass eine Reihe von Dateien im Ordner <code>/etc/fonts/conf.d</code> bereits im System existieren.</p>
<pre>$ sudo pacman -Syu
[...]
Löse Abhängigkeiten auf...
Suche nach in Konflikt stehenden Paketen...

Pakete (43) archlinux-keyring-20161101-1  blender-17:2.78.a-2
            boost-libs-1.62.0-2  calibre-2.71.0-1  confuse-3.0-1
[...]
            source-highlight-3.1.8-10  ttf-dejavu-2.37-1  vim-8.0.0055-1
            vim-runtime-8.0.0055-1
[...]
(43/43) Prüfe auf Dateikonflikte                   [######################] 100%
Fehler: Konnte den Vorgang nicht durchführen (In Konflikt stehende Dateien)
ttf-dejavu: /etc/fonts/conf.d/20-unhint-small-dejavu-sans-mono.conf existiert im Dateisystem
ttf-dejavu: /etc/fonts/conf.d/20-unhint-small-dejavu-sans.conf existiert im Dateisystem
ttf-dejavu: /etc/fonts/conf.d/20-unhint-small-dejavu-serif.conf existiert im Dateisystem
ttf-dejavu: /etc/fonts/conf.d/57-dejavu-sans-mono.conf existiert im Dateisystem
ttf-dejavu: /etc/fonts/conf.d/57-dejavu-sans.conf existiert im Dateisystem
ttf-dejavu: /etc/fonts/conf.d/57-dejavu-serif.conf existiert im Dateisystem
Fehler sind aufgetreten, keine Pakete wurden aktualisiert.</pre>
<p>Der Grund für diese Fehler, findet sich in <a href="https://bugs.archlinux.org/task/32312" target="_blank" rel="noopener">dieser kleinen Änderung</a> am genannten Paket: Anstatt die aufgeführten Dateien physisch in <code>/etc/fonts/conf.d</code> abzulegen, setzt die Paketverwaltung in Zukunft nur noch einen Symlink nach  <code>/etc/fonts/conf.avail</code>. Pacman kann diese Änderung allerdings nicht automatisch umsetzen, man muss die Installation stattdessen erzwingen. Die englische Arch-Seite hat dazu <a href="https://www.archlinux.org/news/ttf-dejavu-237-will-require-forced-upgrade/" target="_blank" rel="noopener">einen kurzen Beitrag</a> in ihren News, im deutschsprachige Pendant fehlt ein entsprechender Hinweis jedoch noch. Nach dem erzwungenen Update, kann man die Paketverwaltung dann wieder ganz normal verwenden.</p>
<pre>$ sudo pacman -S --force ttf-dejavu
Löse Abhängigkeiten auf...
Suche nach in Konflikt stehenden Paketen...

Pakete (1) ttf-dejavu-2.37-1

Gesamtgröße der installierten Pakete:  9,75 MiB
Größendifferenz der Aktualisierung:  0,57 MiB

:: Installation fortsetzen? [J/n] j
(1/1) Prüfe Schlüssel im Schlüsselring             [######################] 100%
(1/1) Überprüfe Paket-Integrität                   [######################] 100%
(1/1) Lade Paket-Dateien                           [######################] 100%
(1/1) Prüfe auf Dateikonflikte                     [######################] 100%
(1/1) Überprüfe verfügbaren Festplattenspeicher    [######################] 100%
:: Verarbeite Paketänderungen...
(1/1) Aktualisiere ttf-dejavu                      [######################] 100%</pre>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Darstellung von Calibri (und anderen Bitmap-Fonts) in Linux-Systemen optimieren</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/darstellung-von-calibri-und-anderen-bitmap-fonts-in-linux-systemen-optimieren/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/gnu-linux/darstellung-von-calibri-und-anderen-bitmap-fonts-in-linux-systemen-optimieren/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Apr 2016 11:10:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Arch]]></category>
		<category><![CDATA[Fonts]]></category>
		<category><![CDATA[System]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>
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					<description><![CDATA[Mir ist in der letzten Zeit immer mal wieder aufgefallen, dass Gmail (innerhalb von Chrome oder Chromium geöffnet) manche Mails mit einer sehr krakeligen Schrift anzeigt. Analysiert man die betroffenen Nachrichten ein wenig genauer, dann erkennt man recht schnell, dass das Problem in der Darstellung der Microsoft-Schriftart Calibri liegt. Die Thematik betrifft jedoch nun nicht nur [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mir ist in der letzten Zeit immer mal wieder aufgefallen, dass Gmail (innerhalb von Chrome oder Chromium geöffnet) manche Mails mit einer sehr krakeligen Schrift anzeigt. Analysiert man die betroffenen Nachrichten ein wenig genauer, dann erkennt man recht schnell, dass das Problem in der Darstellung der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Calibri" target="_blank" rel="noopener">Microsoft-Schriftart Calibri</a> liegt. Die Thematik betrifft jedoch nun nicht nur Browser (auch in Firefox ist die Darstellung der Schrift misslungen), sondern generell alle Anwendungen wie etwa LibreOffice, die Calibri als Font nutzen. Es gibt jedoch einen Workaround, mit dem sich die Darstellung dieser Schriftart (und anderer Bitmap-Fonts) im System generell optimieren lässt.</p>
<p><span id="more-39361"></span></p>
<p>Das Problem lässt sich wohl auf vielen Linux-Systemen (ich habe Arch und Ubuntu 16.04 getestet) nachvollziehen, auf denen Calibri als Font installiert wurde. Ein weiteres Beispiel für das schlechte Rendering dieser Schrift im System wäre etwa die finnische Nachrichtenseite <a href="http://www.uusisuomi.fi" target="_blank" rel="noopener">Uusi Suomi</a> &#8212; Nein, Finnisch gehört nicht gerade zu den Sprachen, die ich fließend spreche, die Seite war jedoch in einem <a href="https://bugs.chromium.org/p/chromium/issues/detail?id=374818" target="_blank" rel="noopener">Bugreport</a> zum Thema als weiteres Beispiel verlinkt. Auch hier erscheint die Schrift in weiten Teilen sehr krakelig. Alternativ könnt ihr auch in LibreOffice ein Writer-Dokument öffnen und Calibri als Font einstellen. Auch hier sollte das Problem schnell erkennbar sein.</p>
<h2>Krakelige Darstellung von Bitmap-Fonts</h2>
<figure id="attachment_39366" aria-describedby="caption-attachment-39366" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/calibri-chrome-linux-vorher-gmail.png" rel="attachment wp-att-39366"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-39366" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/calibri-chrome-linux-vorher-gmail-640x452.png" alt="Ohne Fontconfig-Hack: Krackelige Darstellung von Calibri bei Gmail." width="640" height="452" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/calibri-chrome-linux-vorher-gmail-640x452.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/calibri-chrome-linux-vorher-gmail-595x420.png 595w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/calibri-chrome-linux-vorher-gmail-681x481.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/calibri-chrome-linux-vorher-gmail.png 1164w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-39366" class="wp-caption-text">Ohne Fontconfig-Hack: Krackelige Darstellung von Calibri bei Gmail.</figcaption></figure>
<figure id="attachment_39364" aria-describedby="caption-attachment-39364" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/calibri-chrome-linux-vorher-uusisuomi.png" rel="attachment wp-att-39364"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-39364" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/calibri-chrome-linux-vorher-uusisuomi-640x452.png" alt="Ohne Fontconfig-Hack: Krackelige Darstellung von Calibri auf anderen Webseiten." width="640" height="452" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/calibri-chrome-linux-vorher-uusisuomi-640x452.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/calibri-chrome-linux-vorher-uusisuomi-595x420.png 595w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/calibri-chrome-linux-vorher-uusisuomi-681x481.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/calibri-chrome-linux-vorher-uusisuomi.png 1164w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-39364" class="wp-caption-text">Ohne Fontconfig-Hack: Krackelige Darstellung von Calibri auf anderen Webseiten.</figcaption></figure>
<p>Die krakelige Schriftdarstellung tritt nun bei allen Fonts auf, die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bitmap-Schrift" target="_blank" rel="noopener">Bitmap-Schriften</a> enthalten. Dazu zählt nicht nur der wohl am häufigsten auftretende Fall Calibri, sondern auch andere Microsoft-Schriften wie etwa <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Cambria_(Schriftart)" target="_blank" rel="noopener">Cambria</a> (seit Windows Vista und Microsoft Office 2007) oder <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Monaco_(typeface)" target="_blank" rel="noopener">Monaco</a> (stammt aus OS X). Unter Linux lässt sich der Gebrauch dieser Bitmap-Schriften nun aber recht leicht abstellen. Dazu müsst ihr die Datei <code>/etc/fonts/conf.avail/20-no-embedded.conf</code> mit Root-Rechten anlegen und den Inhalt aus folgendem Listing einfügen. Damit die Einstellung noch aktiv wird, erstellt ihr am Ende ein Symlink der Datei nach <code>/etc/fonts/conf.d/</code>.</p>
<pre>$ sudo nano /etc/fonts/conf.avail/20-no-embedded.conf</pre>
<pre>&lt;?xml version="1.0"?&gt;
&lt;!DOCTYPE fontconfig SYSTEM "fonts.dtd"&gt;
&lt;fontconfig&gt;
  &lt;match target="font"&gt;
    &lt;edit name="embeddedbitmap" mode="assign"&gt;
      &lt;bool&gt;false&lt;/bool&gt;
    &lt;/edit&gt;
  &lt;/match&gt;
&lt;/fontconfig&gt;</pre>
<pre>$ sudo ln -s /etc/fonts/conf.avail/20-no-embedded.conf /etc/fonts/conf.d/</pre>
<p>Euer System sollte die Konfiguration direkt aufgreifen, ihr müsst lediglich die gewünschten Anwendungen komplett neu starten &#8212; Zur Not loggt ihr euch einfach einmal aus der Desktopoberfläche aus und gleich wieder neu ein. Alternativ zum beschriebenen Vorgehen, packt ihr das Listing ohne Root-Rechte in das Homeverzeichnis eures Benutzers nach <code>~/.config/fontconfig/conf.d/20-no-embedded.conf</code>. Allerdings gilt die Einstellung dann nur für euren User, sodass andere Benutzer wieder über das schlechte Rendering der Schrift klagen werden.</p>
<h2>Nach Deaktivieren der Bitmap-Fonts</h2>
<figure id="attachment_39367" aria-describedby="caption-attachment-39367" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/calibri-chrome-linux-nachher-gmail.png" rel="attachment wp-att-39367"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-39367" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/calibri-chrome-linux-nachher-gmail-640x452.png" alt="Mit Fontconfig-Hack" width="640" height="452" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/calibri-chrome-linux-nachher-gmail-640x452.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/calibri-chrome-linux-nachher-gmail-595x420.png 595w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/calibri-chrome-linux-nachher-gmail-681x481.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/calibri-chrome-linux-nachher-gmail.png 1164w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-39367" class="wp-caption-text">Mit Fontconfig-Hack</figcaption></figure>
<figure id="attachment_39362" aria-describedby="caption-attachment-39362" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/calibri-chrome-linux-nachher-uusisuomi.png" rel="attachment wp-att-39362"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-39362" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/calibri-chrome-linux-nachher-uusisuomi-640x452.png" alt="Mit Fontconfig-Hack" width="640" height="452" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/calibri-chrome-linux-nachher-uusisuomi-640x452.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/calibri-chrome-linux-nachher-uusisuomi-595x420.png 595w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/calibri-chrome-linux-nachher-uusisuomi-681x481.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/calibri-chrome-linux-nachher-uusisuomi.png 1164w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-39362" class="wp-caption-text">Mit Fontconfig-Hack</figcaption></figure>
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			</item>
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		<title>Update-Befehl für Arch: Bis zum 23.04. muss Pacman aktualisiert sein</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Mar 2016 12:07:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Arch]]></category>
		<category><![CDATA[Arch Linux]]></category>
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		<category><![CDATA[Pacman]]></category>
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					<description><![CDATA[Arch ist ja bekanntlich eine Rolling-Release-Distribution: Anders wie beispielsweise bei Debian, Fedora oder Ubuntu und Co. gibt es daher keine einzelnen Versionen, die Paketquellen werden stattdessen ständig mit neuen Versionen bestehender Programme oder kompletten Neuerscheinungen befüllt. Die Updates durchzuführen ist nun aber keine Pflicht. Es gibt durchaus einige Arch-User, die ihr System nur selten aktualisieren. Es [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Arch ist ja bekanntlich eine Rolling-Release-Distribution: Anders wie beispielsweise bei Debian, Fedora oder Ubuntu und Co. gibt es daher keine einzelnen Versionen, die Paketquellen werden stattdessen ständig mit neuen Versionen bestehender Programme oder kompletten Neuerscheinungen befüllt. Die Updates durchzuführen ist nun aber keine Pflicht. Es gibt durchaus einige Arch-User, die ihr System nur selten aktualisieren. Es gibt aber hin und wieder Änderungen, die das Einspielen der Updates zur Pflicht machen. Eine von diesen steht Ende April an.<br>
<span id="more-39200"></span></p>
<figure id="attachment_39206" aria-describedby="caption-attachment-39206" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/pacman-5.png" rel="attachment wp-att-39206"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-39206" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/pacman-5-640x431.png" alt="Arch-User müssen das Update auf Pacman 4 bis zum 23. April durchgeführt haben." width="640" height="431" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/pacman-5-640x431.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/pacman-5-624x420.png 624w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/pacman-5-681x458.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/pacman-5.png 764w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-39206" class="wp-caption-text">Arch-User müssen das Update auf Pacman 4 bis zum 23. April durchgeführt haben.</figcaption></figure>
<p>Mit Pacman 5.0 wurde dem Paketmanager von Arch die Fähigkeit beigebracht Aktionen per Hooks auszuführen. Das bedeutet für Arch, dass beispielsweise bei der Installation von mehreren Fonts nicht x mal der Font-Cache generiert wird, sondern nur einmal am Ende der Installation. Ein anderer Anwendungsfall wäre etwa das Bauen von Kernelmodulen, das dann eben auch nur einmal angestoßen werden muss. Dies beschleunigt die Arbeit mit Pacman zum Teil erheblich. Diese Änderung <a href="https://bbs.archlinux.de/viewtopic.php?id=29040" target="_blank" rel="noopener">bedingt nun aber</a>, dass ihr euer Arch-System bis zum 23.04.2016 auf einen aktuellen Stand gebracht haben müsst.</p>
<blockquote class="td_quote_box td_box_center"><p>The release of pacman-5.0 brought support for transactional hooks. These will allow us to (e.g.) run font cache updates a single time during an update rather than after each font package installation. This will both speed up the update process, but also reduce packaging burden for the Developers and Trusted Users. <strong>In order for the use of hooks to be started, we require all users to have updated to at least pacman-5.0.1 before 2016-04-23.</strong> Pacman-5.0.1 was released on 2016-02-23, so this will have given everyone two months to update their system.</p></blockquote>
<p>Somit hat jeder Arch-User über zwei Monate Zeit gehabt seine Systeme zu aktualisieren. Wer nach diesem Tag noch Pacman mit einer Versionsnummer kleiner als 5.0.1 auf seinem Rechner hat, kann eventuell keine Pakete mehr installieren und demzufolge auch sein System nicht mehr aktualisieren. Solltet ihr Fragen zu dem Thema haben, könnt ihr euch beispielsweise an das deutschsprachige Arch-Forum wenden, dort gibt es <a href="https://www.archlinux.org/news/required-update-to-pacman-501-before-2016-04-23/" target="_blank" rel="noopener">einen entsprechenden Thread</a>. Die Thematik gilt ebenso für Arch-Derivate wie Antergos, die direkt auf den Paketquellen von Arch Linux aufsetzen. Das beliebte Manjaro hingegen nutzt seine eigenen Quellen, allerdings wird das Pacman-Update vermutlich auch dort irgendwann zur Pflicht.</p>
<pre>### Welche Pacman-Version ist auf dem Rechner installiert?
$ pacman -Qi pacman
Name : pacman
Version : 5.0.1-2
Beschreibung : A library-based package manager with dependency
support
Architektur : x86_64
$ pacman --version

 .--.                  Pacman v5.0.1 - libalpm v10.0.1
/ _.-' .-.  .-.  .-.   Copyright (C) 2006-2016 Pacman Development Team
\  '-. '-'  '-'  '-'   Copyright (C) 2002-2006 Judd Vinet
 '--'
                       Dieses Programm darf unter Bedingungen der GNU
                       General Public License frei weiterverbreitet werden
[...]</pre>
<p>Die meisten Arch-User werden auf einem regelmäßig genutzten System die anlaufenden Updates sowieso mehr oder weniger regelmäßig einspielen und so nicht in die Verlegenheit kommen das Zeitfenster für das Pacman-Update zu verpassen. Es gibt allerdings auch viele User, die Arch auf einem kleiner Server oder etwa einem Raspberry Pi einsetzen, der irgendwo gut versteckt seine Arbeit still und heimlich verrichtet. Vergesst nicht diese Systeme mit dem Update zu versorgen.</p>
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