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	<title>AUR &#8211; Linux und Ich</title>
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	<description>Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT</description>
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	<title>AUR &#8211; Linux und Ich</title>
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	<item>
		<title>Upgrade auf Python 3.10, Zeit die AUR-Pakete neu zu bauen</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/upgrade-auf-python-3-10-zeit-die-aur-pakete-neu-zu-bauen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Dec 2021 12:56:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Arch Linux]]></category>
		<category><![CDATA[AUR]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit dem Upgrade auf Python 3.10 auf Arch Linux müssen Nutzer, die Pakete aus dem Arch Linux Repository aka AUR installiert haben, eventuell eine Reihe von Paketen neu bauen. Mit dem richtigen Kommandos, funktioniert das in einem Rutsch.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap dropcapp">Bei einer Rolling-Release-Distribution wie Arch Linux oder Manjaro spült es nicht nur immer wieder neue Programm- oder Kernel-Versionen in das System, sondern auch wichtige Bibliotheken und Systemkomponenten in deren neusten Ausgaben. So wie heute: Wer gerade das Pacman-Upgrade anwirft, dem installiert der Paketmanager zahlreiche Python-Pakete in der Version 3.10, die <a href="https://www.python.org/downloads/release/python-3100/" target="_blank" rel="noopener">Anfang Oktober</a> veröffentlicht wurde. Für Arch-Nutzer gibt es dabei im Endeffekt nicht viel zu beachten, vom Upgrade betroffene Pakete werden automatisch aktualisiert, habt ihr allerdings AUR-Pakete auf dem System, dann müsst ihr diese eventuell neu bauen.</p>



<p>Welche Pakete auf eurem System betroffen sind, ermittelt ihr über das Kommando <code>pacman -Qoq /usr/lib/python3.9</code>. Sollte das System hier ein oder mehrere Namen ausspucken, dann müsst ihr diese über euren AUR-Helper neu erstellen, um in Zukunft Fehler beim Ausführen der entsprechenden Anwendungen auszuschließen. Die schnellste und einfachste Methode dafür ist, die Liste an euren AUR-Helper zu übergeben. Beachtet dazu das zweite Kommando aus dem folgenden Listing. Tauscht den Aufruf des AUR-Helpers, hier <code>paru</code>, gegen das von euch genutzte Programm aus. Zur Kontrolle prüft ihr am Ende, ob es nun keine veralteten Programme mehr gibt.</p>



<pre class="wp-block-preformatted">$ <strong>pacman -Qoq /usr/lib/python3.9</strong>
chrome-gnome-shell
[...]
python-pympress
python-vlc
setzer
sunflower
$ <strong>pacman -Qoq /usr/lib/python3.9 | paru -S - --rebuild</strong>
$ <strong>pacman -Qoq /usr/lib/python3.9</strong>
Fehler: Kein Paket besitzt /usr/lib/python3.9</pre>



<p>Die Aktion ist bei allen Systemen nötig, die auf Arch Linux aufsetzen und das AUR integrieren. Dazu gehören natürlich Arch Linux selbst sowie äußerst beliebte Derivate wie Manjaro, aber auch eher Exoten wie ArcoLinux, Chakra oder KaOS. Eine Liste der zahlreichen <a href="https://wiki.archlinux.de/title/Arch-Derivate" target="_blank" rel="noopener">Arch-Linux-Derivate</a> pflegt das Arch Wiki. Auch wird es nicht das letzte Mal sein, dass die Python-Anwendungen aus dem AUR neu gebaut werden müssen, da nächste Python-Update kommt bestimmt.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Paru, Pacaur oder Yay? Der beste AUR-Helper?</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/paru-pacaur-oder-yay-der-beste-aur-helper/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/gnu-linux/paru-pacaur-oder-yay-der-beste-aur-helper/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Dec 2021 13:05:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Arch Linux]]></category>
		<category><![CDATA[AUR]]></category>
		<category><![CDATA[Pacaur]]></category>
		<category><![CDATA[Paketverwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://linuxundich.de/?p=42016</guid>

					<description><![CDATA[Das Arch User Repository aka AUR organisiert unter Arch Linux Software, die nicht in den offiziellen Paketquellen der Distribution enthalten ist. AUR-Helper wie Yay, Pacaur oder Paru erleichtern das Einspielen von Paketen aus dem AUR. Doch was ist die beste der vielen Alternativen?]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap dropcapp">Das Open-Source-Universum rund um freie Software ist schier unüberschaubar geworden. Seit Jahrzehnten angewachsen, gibt es Programme für so gut wie jeden Zweck. Unter Linux lassen sich viele dieser Anwendungen über die Paketverwaltung komfortabel installieren und aktuell halten, doch keine Distribution integriert jede Software in ihre Repositories. Schon alleine die offiziellen Paketquellen unterscheiden zwischen Paketen, die direkt von den Entwicklern der Distribution betreut werden (Arch: Core und Extra, Ubuntu: Main) und Paketen, die von der Community gepflegt werden (Arch: Community, Ubuntu: Universe). In der Praxis macht das für den Nutzer der Distribution in der Regel jedoch kaum einen Unterschied.</p>



<p>Sehr neue Entwicklungen und gerade frisch gestartete Software-Ideen müssen hingegen entweder von Hand oder über aus von den Projekten betrieben Paketquellen integriert werden &#8212; wenn es denn überhaupt welche gibt. Nur Arch Linux geht hier wieder einen komplett eigenen Weg, das <a href="https://aur.archlinux.org" target="_blank" rel="noopener">Arch User Repository</a> oder kurz AUR vereinfacht die Installation fremder Software ganz wesentlich. Wer Arch Linux oder eines seiner Derivate wie etwa Manjaro noch nicht kennt, dem sagt das AUR vielleicht noch nichts: Im Vergleich zu herkömmlichen Paketquellen pflegt das AUR keine Binärpakete, sondern lediglich eine Sammlung von Kochrezepten, die dem System per Skript erklären, wie sich eine Software optimal in das Arch-System integrieren lässt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Arch User Repository</h2>



<p class="has-drop-cap dropcapp">Die dafür notwendige PKGBUILD-Datei (hier am Beispiel von <a href="https://aur.archlinux.org/cgit/aur.git/tree/PKGBUILD?h=spotify" target="_blank" rel="noopener">Spotify</a>) enthält Informationen, woher die Anwendung herunterzuladen und wie sie zu installieren ist, inklusive einer Reihe von Anpassungen, plus die benötigten Abhängigkeiten aus der Paketverwaltung. So lässt sich so gut wie jedes Programm ohne große Komplikationen installieren, egal ob es die Entwickler nur in Form des Quellcodes, über DEB- oder RPM-Pakete oder statisch gebaute Binaries bereitstellen. Unter Arch lassen sich so sehr einfach proprietäre Anwendungen wie Chrome oder Spotify installieren oder eben auch ganz neue Entwicklungen. Es braucht nur eine Person, die sich mit dem Schreiben einer PKGBUILD-Datei auskennt &#8212; und davon gibt es in der Arch-Linux-Community so einige.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1041" height="916" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/12/web-aur-spotify.png" alt="" class="wp-image-42022" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/12/web-aur-spotify.png 1041w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/12/web-aur-spotify-640x563.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/12/web-aur-spotify-477x420.png 477w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/12/web-aur-spotify-681x599.png 681w" sizes="(max-width: 1041px) 100vw, 1041px"><figcaption>Das Arch User Repository enthält selbst keine Software, sondern lediglich Kochrezepte zum Bauen von Paketen in Form von PKGBUILD-Dateien wie hier am Beispiel von Spotify.</figcaption></figure>



<p>Allerdings braucht es wie immer bei Fremdpaketen einen Disclaimer: Die Hürden Änderungen in das AUR einzubringen oder gar AUR-Pakete zu betreuen, sind im Vergleich zu denen in der Karriere eines offiziellen Arch-Entwicklers geringer. Von daher ist es durchaus möglich, dass Menschen mit schlechten Absichten Manipulationen oder gar Malware in das AUR einbringen. <a href="https://www.heise.de/security/meldung/Kurzzeitig-Schadcode-im-User-Repository-von-Arch-Linux-4107627.html" target="_blank" rel="noopener">2018 ist das bereits passiert</a>, damals gab es einen Angriff auf den AUR-Eintrag des Acrobat Readers und zweier weiterer PKGBUILDs. Das AUR ist allerdings auch kein wilder Spielplatz für Bastler und Hacker, eine Gruppe von <a href="https://wiki.archlinux.org/title/AUR_Trusted_User_Guidelines" target="_blank" rel="noopener">Trusted Users</a> überwacht das Geschehen im AUR, korrigiert Fehler und leitet neue Beitragende an. In der Praxis lässt sich das AUR daher gut nutzen, zur Sicherheit sollte man allerdings immer mal in die PKGBUILD-Dateien sehen und kontrollieren, ob die Software zum Beispiel von den offiziellen Seiten des entsprechenden Projekts geladen wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">AUR-Helper helfen im Alltag</h2>



<p class="has-drop-cap dropcapp">Nun zurück zum Thema: Das AUR ist wie angesprochen kein Selbstläufer. Es enthält selbst keine Software oder fertige Pakete, sondern lediglich Skripte zum Bauen von Arch-Paketen. Der offizielle Installationsweg führt somit über das Auschecken der PKGBUILD-Datei aus dem Github-Repository des AUR, danach kontrolliert ihr die PKGBUILD und baut im letzten Schritt letztlich mit <code>makepkg -si</code> das Paket. Der Schalter <code>-i</code> am Ende installiert das am Ende erstellte Paket, dabei werden automatisch die im PKGBUILD definierten Abhängigkeiten aus der Paketverwaltung nachgezogen. Alle während dieses Prozesses heruntergeladenen und gebauten Daten braucht ihr am Ende nicht mehr, daher führte ich diese Schritte gerne im Ordner <code>/tmp</code> des Systems aus. Es sei denn, ich möchte die Daten auf anderen System wiederverwenden.</p>



<pre class="wp-block-preformatted">$ <strong>pacman -S --needed base-devel git</strong>
$ <strong>git clone https://aur.archlinux.org/spotify.git</strong>
$ <strong>cd spotify</strong>
$ <strong>less PKGBUILD</strong>  ### Mit [Q] beenden
$ <strong>makepkg -si</strong></pre>



<p>Es gibt viele Arch Nutzer, die generell diesen Weg gehen, so behalten sie die volle Kontrolle über den Vorgang. Allerdings gibt es spätestens dann beim Bauen der AUR-Pakete Probleme, wenn diese selbst zusätzliche Pakete aus dem AUR benötigen. Benötigen diese zusätzlichen Pakete wieder andere Pakete aus dem AUR, wird es arg kompliziert. Aus diesem Grund gibt es eine Reihe von Programmen, <a href="https://wiki.archlinux.org/title/AUR_helpers" target="_blank" rel="noopener">AUR-Helper</a> genannt, die den Nutzer bei der Installation von AUR-Paketen unterstützen. Sie automatisieren die oben genannten Schritte und lösen Abhängigkeiten automatisch auf, sodass sich die Installation von Paketen aus dem AUR oft nicht anders anfühlt, als die Installation von Software aus den offiziellen Paketquellen. In der Regel übernehmen die AUR-Helper sogar die Syntax des Arch-Linux-Paketmanagers Pacman.</p>



<pre class="wp-block-preformatted">### AUR-Helper wie Yay oder Pacaur erleichtern die Arbeit
### mit Software aus dem Arch User Repository:
$ <strong>yay -S spotify</strong>
$ <strong>pacaur -S spotify</strong>
$ <strong>paru -S spotify</strong>
### Beim Update kann man sich das 'pacman -Syu' sparen.
### Die AUR-Helper übernehmen die Syntax von Pacman und
### rufen neben den eigen Update auch die aus der Paket-
### verwaltung ab.
$ <strong>yay -Syu</strong>
$ <strong>pacaur -Syu</strong>
$ <strong>paru -Syu</strong></pre>



<p>In der Geschichte der AUR-Helper gibt es immer mal wieder ein hin und her. Bis vor ein paar Jahren war <a href="https://github.com/archlinuxfr/yaourt" target="_blank" rel="noopener">Yaourt</a> (Yet another AUR Helper) das Maß aller Dinge: Das Programm war das einzige, das AUR-Abhängigkeiten automatisch auflöste und vor allen Dingen alle Interaktionen mit dem Nutzer vor dem Build-Vorgang klärte, sodass das eigentliche Bauen später ohne Unterbrechungen in einem Rutsch erfolgte. Eine große Erleichterung, da das Bauen manche Pakete durchaus längere Zeit in Anspruch nimmt, besonders wenn diese aus dem Quellcode kompiliert werden. Doch mit der Version 1.9 stellte der Yaourt-Entwickler seine Arbeit ein, wodurch <a href="https://github.com/rmarquis/pacaur" target="_blank" rel="noopener">Pacaur</a> zum Liebling der Nutzer wurde. Bis auch hier wieder der Entwickler <a href="https://bbs.archlinux.org/viewtopic.php?pid=1755144#p1755144" target="_blank" rel="noopener">goodbye</a> sagte und <a href="https://github.com/Jguer/yay" target="_blank" rel="noopener">Yay</a> der Quasi-Standard wurde, auch wenn Pacaur inzwischen einen <a href="https://github.com/devourerOfBits80/pacaur" target="_blank" rel="noopener">neuen Betreuer</a> gefunden hat. Aktuell liegt <a href="https://github.com/Morganamilo/paru" target="_blank" rel="noopener">Paru</a> in der Gunst der User am höchsten und liegt im <a href="https://aur.archlinux.org/packages/?O=0&amp;SeB=nd&amp;K=&amp;outdated=&amp;SB=p&amp;SO=d&amp;PP=50&amp;do_Search=Go" target="_blank" rel="noopener">AUR-Ranking</a> ganz vorne.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Mix an AUR-Helfern hilft</h2>



<p class="has-drop-cap dropcapp">Was ist allerdings immer wieder merke: Kein AUR-Helper ist perfekt. Yay erhält zum Beispiel regelmäßig Updates (zuletzt erschien das Update auf Yay 11.0.2 Mitte Oktober 2021), doch ich stelle immer wieder fest, dass das Programm in bestimmten Situationen scheitert. Aktuell bricht Yay zum Beispiel das Bauen von Spotify ab, da Prüfsummen nicht stimmen würden. Von Hand oder mit Pacaur lässt sich das Spotify-Paket jedoch ohne Probleme erstellen. Zudem wird Yay in Go entwickelt, das auf der Festplatte bald 500 MByte belegt (Tipp: Yay über das Binary <a href="https://aur.archlinux.org/packages/yay-bin/" target="_blank" rel="noopener">yay-bin</a> installieren). Auf einem schlanken System würde ich daher eher zu Paru oder Pacaur greifen. Letzteres hat aber auch wieder den Nachteil, dass die Entwicklung trotz eines neuen Projektbetreuers eher still steht. Die letzte Version ist vor über zwei Jahren freigegeben worden.</p>



<pre class="wp-block-preformatted">$ <strong>yay -S spotify</strong>
[...]
grep: spotify-1.1.72.439-Release: No such file or directory
sha256sum: spotify-1.1.72.439-x86_64-Packages.sha256: no properly formatted checksum lines found
==&gt; ERROR: A failure occurred in prepare().
    Aborting...
 -&gt; error making: spotify
</pre>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="856" height="580" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/12/yay-fehler.png" alt="" class="wp-image-42017" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/12/yay-fehler.png 856w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/12/yay-fehler-640x434.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/12/yay-fehler-620x420.png 620w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/12/yay-fehler-681x461.png 681w" sizes="(max-width: 856px) 100vw, 856px"><figcaption>Es passiert auf meinem System nicht das erste Mal, dass Yay einen Fehler beim Bauen eines AUR-Pakets auswirft und den Vorgang ohne Erfolg abbricht.</figcaption></figure>



<p>Ideal ist es daher in meinen Augen einen Mix an AUR-Helpern auf einem Arch-System bereitzuhalten und bei Fehlern im Build-Prozess erst einmal einen anderen AUR-Helfer zu testen, bevor man sich auf die Fehlersuche begibt oder gar einen Kommentar unter dem AUR-Eintrag im Repository hinterlässt. Bei mir hat schon mehrmals Yay einen Fehler ausgespuckt, während Pacaur ohne Problem das PKGBUILD abarbeitete und anders herum. Ich persönlich empfehle schon alleine aufgrund des schlankeren Unterbaus generell Paru und Pacaur, wobei Paru euer Hauptprogramm sein sollte &#8212; nicht ohne Grund ist Paru das am häufigsten installierte Paket aus dem AUR. Pacaur spielt bei mir die zweite Geige, ist aber immer ein gutes Backup. Yay versuche ich inzwischen zu vermeiden, auch wenn das Kommando <code>yay -Syu</code> bei mir im Gedächtnis eingebrannt ist.</p>



<pre class="wp-block-preformatted">### Installation von Paru
$ <strong>sudo pacman -S --needed base-devel</strong>
$ <strong>git clone https://aur.archlinux.org/paru.git</strong>
$ <strong>cd paru</strong>
$ <strong>makepkg -si</strong></pre>



<pre class="wp-block-preformatted">### Installation von Yay:
$ <strong>pacman -S --needed base-devel git</strong>
$ <strong>git clone https://aur.archlinux.org/yay.git</strong>
$ <strong>cd yay
</strong>$ <strong>makepkg -si</strong>
### Alternativ Yay als Binary:
$ <strong>git clone https://aur.archlinux.org/yay-bin.git</strong>
$ <strong>cd yay-bin
</strong>$ <strong>makepkg -si</strong></pre>



<pre class="wp-block-preformatted">### Installation von Pacaur:
$ <strong>pacman -S --needed base-devel git</strong>
$ <strong>git clone https://aur.archlinux.org/pacaur.git</strong>
$ <strong>cd pacaur</strong>
$ <strong>makepkg -si</strong></pre>
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			</item>
		<item>
		<title>Perl-Pakete unter Arch nicht installierbar? search.cpan.org zu metacpan.org umleiten!</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/perl-arch-search-cpan-nicht-erreichbar-metcpan-umleiten/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/gnu-linux/perl-arch-search-cpan-nicht-erreichbar-metcpan-umleiten/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Jul 2014 17:50:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Arch Linux]]></category>
		<category><![CDATA[AUR]]></category>
		<category><![CDATA[CPAN]]></category>
		<category><![CDATA[Perl]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://linuxundich.de/?p=25290</guid>

					<description><![CDATA[Versucht man aktuell unter Arch Linux Programme wie Shutter oder gscan2pdf aus dem Arch-User-Repository AUR zu installieren, dann schlägt das Vorhaben schon seit einigen Wochen in den meisten Fällen fehl, weil Abhängigkeit wie perl-yaml-tiny, perl-net-dropbox-api, perl-net-oauth oder perl-gtk2-appindicator nicht aus dem Netz geladen werden können. Das Problem liegt nicht an Arch Linux und auch die AUR-Pakete sind OK. Schuld daran ist die äußerst [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Versucht man aktuell unter Arch Linux Programme wie <a href="https://aur.archlinux.org/packages/shutter/" target="_blank" rel="noopener">Shutter</a> oder <a href="https://aur.archlinux.org/packages/gscan2pdf/" target="_blank" rel="noopener">gscan2pdf</a> aus dem Arch-User-Repository AUR zu installieren, dann schlägt das Vorhaben schon seit einigen Wochen in den meisten Fällen fehl, weil Abhängigkeit wie <a href="https://aur.archlinux.org/packages/perl-yaml-tiny" target="_blank" rel="noopener">perl-yaml-tiny</a>, <a href="https://aur.archlinux.org/packages/perl-net-dropbox-api" target="_blank" rel="noopener">perl-net-dropbox-api</a>, <a href="https://aur.archlinux.org/packages/perl-net-oauth" target="_blank" rel="noopener">perl-net-oauth</a> oder <a href="https://aur.archlinux.org/packages/perl-gtk2-appindicator" target="_blank" rel="noopener">perl-gtk2-appindicator</a> nicht aus dem Netz geladen werden können. Das Problem liegt nicht an Arch Linux und auch die AUR-Pakete sind OK. Schuld daran ist die äußerst wacklige Suche des Comprehensive Perl Archive Network  kurz CPAN  unter <a href="http://search.cpan.org/" target="_blank" rel="noopener">search.cpan.org</a>.</p>
<p><span id="more-25290"></span></p>
<p>So richtig klar wird einem das Problem erst, wenn man die Quell-Code URLs der Perl-Pakete mit dem Browser zu öffnen versucht. Die CPAN-Suche meldet dann immer wieder nur &#8222;503 Service Unavailable, No server is available to handle this request&#8220;. Da die AUR-Pakete eben auch auf diese Suchfunktion zurückgreifen, lassen sich die Perl-Pakete und somit auch Programme mit Perl-Abhängigkeiten wie eben Shutter oder gscan2pdf aktuell nicht mehr unter Arch Linux installieren.</p>
<pre>$ pacaur -S shutter
:: Paket(e) shutter wurde in den Paketquellen nicht gefunden, suche im AUR...
:: Löse Abhängigkeiten auf...
:: no AUR metadata for perl-gtk2-appindicator package
:: Suche nach Zwischenkonflikten...

AUR Pakete (2): perl-gtk2-appindicator-0.15-2 shutter-0.91-1

:: Fortfahren mit Installation? [J/n] j
:: Retrieving package(s)...
:: Betrachte shutter PKGBUILD? [J/n] n
:: Betrachte perl-gtk2-appindicator PKGBUILD? [J/n] n
:: Building perl-gtk2-appindicator package(s)...
==&gt; Erstelle Paket: perl-gtk2-appindicator 0.15-2 (Sa 5. Jul 16:09:44 CEST 2014)
==&gt; Prüfe Laufzeit-Abhängigkeiten...
==&gt; Prüfe Buildtime-Abhängigkeiten...
==&gt; Empfange Quellen...
-&gt; Lade Gtk2-AppIndicator-0.15.tar.gz herunter...
% Total % Received % Xferd Average Speed Time Time Time Current
Dload Upload Total Spent Left Speed
0 0 0 0 0 0 0 0 --:--:-- 0:00:54 --:--:-- 0
Warning: Transient problem: HTTP error Will retry in 3 seconds. 3 retries
Warning: left.
0 0 0 0 0 0 0 0 --:--:-- 0:00:05 --:--:-- 0
Warning: Transient problem: HTTP error Will retry in 3 seconds. 2 retries
Warning: left.
0 0 0 0 0 0 0 0 --:--:-- 0:00:54 --:--:-- 0
Warning: Transient problem: HTTP error Will retry in 3 seconds. 1 retries
Warning: left.
0 0 0 0 0 0 0 0 --:--:-- 0:00:05 --:--:-- 0
curl: (22) The requested URL returned error: 503 Service Unavailable
==&gt; FEHLER: Fehler beim Download von Gtk2-AppIndicator-0.15.tar.gz
Breche ab ...
:: perl-gtk2-appindicator aufgeräumt
:: Building shutter package(s)...</pre>
<p>Eine ordentliche Lösung für die Problematik konnte ich bisher noch nicht finden, einen guten Workaround habe ich jedoch <a href="http://blogs.perl.org/users/james/2014/06/searchcpanorg.html" target="_blank" rel="noopener">in den Perl-Blogs</a> auftreiben können: Man biegt einfach search.cpan.org mit Hilfe eines Eintrag in die <em>/etc/hosts</em> auf <a href="http://metacpan.org" target="_blank" rel="noopener">metacpan.org</a> um. AUR-Helper wie yaourt oder pacaur kommen mit den Ergebnissen von metacpan.org ebenso gut zurecht wie mit denen von search.cpan.org, dafür ist metacpan.org deutlich stabiler und im Regelfall auch erreichbar. Schnappt euch daher einfach einen Editor mit Root-Rechten und fügt die Zeile <em>46.43.35.68 search.cpan.org</em> in die <em>/etc/hosts</em> ein, sodass die Datei am Ende in etwa wie folgt aussieht.</p>
<pre>#
# /etc/hosts: static lookup table for host names
#

46.43.35.68 search.cpan.org

#      
127.0.0.1  localhost.localdomain  localhost  nimbus
::1        localhost.localdomain  localhost  nimbus

# End of file</pre>
<p>Die Änderungen werden sofort nach dem Speichern der hosts-Datei aktiv, ihr müsst den Rechner also nicht extra neu starten. Testet die Umleitung am besten kurz im Browser, ein Aufruf von <a href="http://search.cpan.org" target="_blank" rel="noopener">search.cpan.org</a> sollte jetzt bei metacpan.org landen. Probiert ihr nun Shutter, gscan2pdf oder andere Anwendungen mit Perl-Abhängigkeiten zu installieren, dann sollte eurer AUR-Helper jetzt auch wieder in der Lage sein die benötigten Perl-Pakete aus dem Netz zu laden.</p>
<pre>$ pacaur -S shutter
:: Paket(e) shutter wurde in den Paketquellen nicht gefunden, suche im AUR...
:: Löse Abhängigkeiten auf...
:: no AUR metadata for perl-gtk2-appindicator package
:: Suche nach Zwischenkonflikten...

AUR Pakete (2): perl-gtk2-appindicator-0.15-2 shutter-0.91-1

:: Fortfahren mit Installation? [J/n] j
:: Retrieving package(s)...
:: Betrachte shutter PKGBUILD? [J/n] n
:: Betrachte perl-gtk2-appindicator PKGBUILD? [J/n] n
:: Building perl-gtk2-appindicator package(s)...
==&gt; Erstelle Paket: perl-gtk2-appindicator 0.15-2 (Sa 5. Jul 16:15:22 CEST 2014)
==&gt; Prüfe Laufzeit-Abhängigkeiten...
==&gt; Prüfe Buildtime-Abhängigkeiten...
==&gt; Empfange Quellen...
-&gt; Lade Gtk2-AppIndicator-0.15.tar.gz herunter...
% Total % Received % Xferd Average Speed Time Time Time Current
Dload Upload Total Spent Left Speed
100 161 100 161 0 0 1615 0 --:--:-- --:--:-- --:--:-- 1626
100 15662 100 15662 0 0 42639 0 --:--:-- --:--:-- --:--:-- 65531
==&gt; Überprüfe Gültigkeit der Quell-Dateien mit md5sums...
Gtk2-AppIndicator-0.15.tar.gz ... Durchgelaufen
==&gt; Überprüfe Gültigkeit der Quell-Dateien mit sha1sums...
Gtk2-AppIndicator-0.15.tar.gz ... Durchgelaufen
==&gt; Entpacke Quellen ...
-&gt; Entpacke Gtk2-AppIndicator-0.15.tar.gz mit bsdtar
==&gt; Beginne build()...
Checking if your kit is complete...
Looks good
[...]</pre>
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