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	<title>Automatix – Linux und Ich</title>
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	<description>Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT</description>
	<lastBuildDate>Thu, 31 Jul 2008 20:04:41 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Automatix is back, leider&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Jul 2008 20:04:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Automatix]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>
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					<description><![CDATA[Automatix ist zurück, diesmal als Ultamatix, und bringt dieselben gravierenden Fehler mit. Warum man einen weiten Bogen darum machen sollte.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Unkraut vergeht nicht. Leider gilt dies auch für Programme wie Automatix, die jahrelang für Ärger gesorgt haben und vor denen selbst die Entwickler von Ubuntu <a href="https://ikhaya.ubuntuusers.de/2007/08/05/ubuntu-entwickler-warnt-vor-automatix/">warnen</a> <a href="https://mjg59.livejournal.com/77440.html">mussten</a>. Nun, nachdem Automatix noch nicht einmal kalt im Sarg <a href="https://linuxundich.de/automatix-rip/">liegt</a>, kommt <a href="https://web.archive.org/web/20080726163527/http://news.softpedia.com/news/Ultamatix-The-New-Automatix-90801.shtml">Ultimatix</a> wie Phönix aus der Asche.</p>



<span id="more-150"></span>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Today we are pleased to announce the Automatix replacement: Ultamatix! It is actually based on Automatix, therefore it looks and acts exactly the same. The good news is that Ultamatix is designed to work with Ultimate Editon 1.8, Ubuntu 8.04 (Hardy Heron) and the unstable branch of Debian Linux.</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Nach wie vor enthält <del datetime="2008-07-31T12:40:21+00:00">Automatix</del> Ultimatix all jene gravierenden Fehler, die Matthew Garrett bemängelte. Anscheinend wurde hier von den neuen „Entwicklern“ kein bisschen nachgebessert. So findet man die Routine cleanup&#8230;</p>



<pre class="wp-block-code"><code>function cleanup {
echo "Cleaning up..."
sudo apt-get autoremove --assume-yes --force-yes
}</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">&#8230;die beispielsweise nach jeder Aktion ausgeführt wird&#8230;</p>



<pre class="wp-block-code"><code>function ama2uninstall {
sudo apt-get remove --purge --assume-yes --force-yes amarok-nightly amarok-nightly-tools amarok-nightly-taglib
cleanup
}</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses <code>sudo apt-get autoremove --assume-yes --force-yes</code> kann dazu führen (und ist im Zusammenhang mit Automatix x-fach passiert), dass ungefragt große Teile des Systems deinstalliert werden. Man kann nur an alle User appellieren. Bitte meidet alle Automatix, Ultimatix oder wie auch immer sich der Mist schimpft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer eine einfache GUI für die Installation von Software aus den Paketquellen sucht, der sollte den von Haus aus in Ubuntu enthaltenen <a href="https://wiki.ubuntuusers.de/Anwendungen_hinzuf%C3%BCgen">GNOME Application Installer</a> unter <em>Anwendungen</em> | <em>Hinzufügen/Entfernen</em> benutzen. Und wer meint, dass das Hinzufügen von fremden Paketquellen zu kompliziert sei, dem sei <a href="https://web.archive.org/web/20080105130803/http://wiki.ubuntuusers.de/Ubuntu_Tweak">Ubuntu Tweak</a> ans Herz gelegt. Ubuntu Tweak verfolgt einen ähnlichen Ansatz wie Automatix, doch geht von Haus aus die richtigen Wege&#8230;</p>

<hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Automatix RIP</title>
		<link>https://linuxundich.de/automatix-rip/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/automatix-rip/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Mar 2008 21:06:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Automatix]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Entwickler haben Automatix eingestellt. Warum ich dem Programm keine Träne nachweine.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Mit diesem <a href="http://www.getautomatix.com/forum/index.php?showtopic=2424">Beitrag</a> im Forum von getautomatix.com wurde nun das offizielle Ende des Programms bekannt gegeben&#8230;</p>



<span id="more-71"></span>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Well the day has finally come, development of Automatix has been discontinued. We are doing this, NOT because we think Automatix is no longer necessary on Ubuntu and Debian, but because all of the Automatix developers have become wrapped up in more pressing commitments.</p>


<p class="wp-block-paragraph">I, Jared, have been asked by Technalign Inc. to assist in the development of the next version of their GNU/Linux distribution, Pioneer Warrior. I will use what I have learned as an Automatix developer to make Pioneer Warrior the best GNU/Linux distribution for the average user.</p>


<p class="wp-block-paragraph">Arnie, and the other Automatix Team members, currently are too involved in their personal lives to do justice to the Automatix project as well.</p>


<p class="wp-block-paragraph">We thank our loyal users for the years of support they have given us, and we wish them well on their journey in the world of free software.</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Ich persönlich trauere dem Programm nicht hinterher. Automatix hat bei unzähligen Benutzern von Ubuntu oder Debian zu Problemen geführt, auch wenn Automatix diesen anfangs den Einstieg ein kleines bisschen erleichterte. All das, was Automatix leistete, war selbst zu Zeiten von Ubuntu Dapper Drake 6.06 schon direkt über das <a href="https://linuxundich.de/es-geht-auch-ohne-automatix/">System selber</a> möglich und selbst die Entwickler von Ubuntu warnten vor Automatix, da es gravierende Probleme barg. Daher: RIP Automatix</p>

<hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Es geht auch ohne Automatix</title>
		<link>https://linuxundich.de/es-geht-auch-ohne-automatix/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Aug 2007 20:00:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Automatix]]></category>
		<category><![CDATA[Einsteiger]]></category>
		<category><![CDATA[Paketverwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>
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					<description><![CDATA[Automatix hat Schwächen, doch 81 seiner 104 Aktionen installieren nur Pakete aus der Paketverwaltung. Welche Wege Einsteiger stattdessen gehen können.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wie wir bereits in dieser Ausgabe berichtet haben, hat die Analyse der Funktionsweise des beliebten Programmes Automatix eine ganze Reihe von Schwächen aufgedeckt, so dass man dieses Programm nicht mehr mit ruhigem Gewissen nutzen kann und vor allen Dingen Einsteigern empfehlen sollte. Doch was soll man nun Einsteigern raten? Wie sollen diese nun einfach im Alltag wichtige Dinge wie Multimedia-Codecs und Packprogramme installieren? Automatix bietet nicht weniger als 104 Aktionen an. Von der Installation zahlreicher Pakete bis zum Vornehmen mancher Einstellungen. Dies hört sich sehr danach an, als ob Automatix sehr viel könnte, was ein „normales“ K-/X-/ubuntu nicht von Haus aus kann.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6adbd34d92861&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6adbd34d92861" class="wp-block-image size-full wp-lightbox-container"><img fetchpriority="high" decoding="async" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" width="430" height="320" class="wp-image-58" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/05/automatix-640x420.png" alt="Automatix2 listet in der Rubrik Multimedia Programme wie Avidemux, Brasero und den Flash Player mit Kästchen zum Auswählen." style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/05/automatix-640x477.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/05/automatix.png 710w" sizes="(max-width: 430px) 100vw, 430px" /><button
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<p class="wp-block-paragraph">Doch das ist ein Irrtum. Schaut man sich beispielsweise Ubuntu Feisty Fawn an, so installieren 81 dieser 104 Aktionen einfach nur Programme direkt aus der Paketverwaltung. Kennt man den Programmnamen oder stöbert man in den Frontends der Paketverwaltung, so ist es mit diesen genauso einfach wie mit Automatix, die Pakete zu installieren. Es bleiben also 23 Aktionen übrig, die nicht gleichbedeutend sind zur Installation eines Paketes aus den Paketquellen. Sieben dieser Aktionen beschränken sich auf die Installation eines einzigen .deb-Paketes. Seit einiger Zeit ist dies bei Ubuntu schon mit einem Doppelklick auf die Datei getan. Ab Kubuntu Gutsy Gibbon gibt es diese Funktionalität auch bei Kubuntu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwei Programme installiert Automatix über Dateien aus dem von Suse oder Fedora/Redhat bekannten Paketformat RPM. Diese Dateien lassen sich mit wenig Aufwand in .deb-Dateien umwandeln und so ebenfalls recht einfach installieren. Fünf weitere Programme müssten eigentlich nur heruntergeladen, ausgepackt und gestartet werden. Bleiben also noch ganze zwei Programme, die selber kompiliert werden müssten, ein Programm, das normalerweise über eine eigene Installationsroutine installiert wird und eine Einstellung, die Automatix für den Benutzer übernimmt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Automatix hilft also nur bei einer wirklich geringen Anzahl von Programmen bei der Installation. Ob das die Risiken aufwiegt, muss jeder Benutzer für sich selber entscheiden. Gerade, wenn man betrachtet, wie oft man solche Programme installiert. Welche Tipps muss man nun einem Einsteiger mitgeben, um die gewünschte <a href="https://linuxundich.de/software-fur-ubuntu-suchen-und-installieren/">Software zu installieren</a>?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Software über die Paketquellen installieren</h2>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6adbd34d92e88&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6adbd34d92e88" class="wp-block-image size-full wp-lightbox-container"><img decoding="async" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" width="430" height="350" class="wp-image-56" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/05/gai-640x420.png" alt="Das Fenster „Anwendungen hinzufügen/entfernen“ zeigt Programme mit einer Bewertung in Sternen, links die Kategorien." style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/05/gai-640x522.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/05/gai.png 710w" sizes="(max-width: 430px) 100vw, 430px" /><button
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<p class="wp-block-paragraph">Eine Linux-Distribution enthält nicht nur das Betriebssystem und ein paar Programme, so wie man es aus der Welt von Windows kennt. Tausende von Programmen werden vom Ersteller der Distribution in Paketen vorbereitet und in einer Paketverwaltung zur einfachen Installation zur Verfügung gestellt. Diese Paketverwaltung lässt sich mit verschiedenen Oberflächen bedienen. Von der Kommandozeile, über einfache und übersichtliche Oberflächen bis hin zu komplexen Programmen, mit vielen Such- und Filtermöglichkeiten, ist alles vorhanden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die einfachen Oberflächen findet man unter: <em>Anwendungen | Hinzufügen/Entfernen</em> (Ubuntu) beziehungsweise <em>K-Menü -&gt; Programme hinzufügen/entfernen </em>(Kubuntu). Die komplexen Frontends der Paketverwaltung unter <em>System -&gt; Administration -&gt; Synaptic-Paketverwaltung </em>(Ubuntu) oder <em>K-Menü -&gt; System -&gt; Adept Manager (Paketverwaltung) </em>(Kubuntu). Die einfachen Frontends lassen sich genauso simpel wie Automatix bedienen und beherbergen nicht die Gefahr, das System zu korrumpieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">.deb Paket installieren</h2>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6adbd34d933b6&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6adbd34d933b6" class="wp-block-image size-full wp-lightbox-container"><img decoding="async" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" width="560" height="429" class="wp-image-57" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/05/deb_installation.png" alt="Der Paket-Installer zeigt das Paket skype mit erfüllten Abhängigkeiten und einem Knopf „Paket installieren“." style="width:100%"/><button
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		</button></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Autoren von Software bieten mittlerweile .deb-Pakete für Ubuntu an, die sich einfach über einen Doppelklick auf die Datei installieren lassen. Dabei sollte man beachten, dass diese Pakete auch wirklich für die eingesetzte Ubuntu-Version gebaut wurden. Besonders Pakete für die Linux-Distribution Debian können problematisch sein. Ubuntu stammt von Debian ab. Für Debian erzeugte Pakete lassen sich jedoch nicht immer installieren. Benutzer von Kubuntu müssen solche .deb-Dateien über ein Terminal installieren [1]. Eine Möglichkeit zur Installation von .debs ohne die Konsole wird erst in der kommenden Ubuntu-Version Gutsy Gibbon geschaffen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Paket aus rpm erstellen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das .deb-Format ist nicht das einzige Paketsystem in der Welt von Linux. Suse und Redhat/Fedora nutzen .rpm-Dateien, um Software ähnlich wie bei Debian/Ubuntu zu installieren. Diese Pakete lassen sich in .deb-Dateien umwandeln und dann installieren. [2]</p>



<h2 class="wp-block-heading">Extrahieren</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Programme sind bereits kompiliert und man kann sie sich als .tar.gz- oder .tar.bz2-Archiv herunterladen. Dies sind beispielsweise aktuelle Versionen von Firefox oder Thunderbird. Diese Programme muss man dann nur entpacken und schließlich starten. Möchte man das Programm allen Benutzern des Systems zur Verfügung stellen, so sollte man es nach /opt verschieben. Hier werden üblicherweise solche Programme abgelegt. Beispielsweise findet man unter [3] die Installation von Thunderbird beschrieben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kompilieren</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das <a href="https://linuxundich.de/kompilieren-lernen-am-beispiel-von-alltray/">Kompilieren eines Programmes</a> ist für Einsteiger nicht leicht. Es gilt, ein paar Dinge zu verstehen, die anfangs gewöhnungsbedürftig sind. Hat man diese Hürde jedoch ein paar Mal genommen, so geht selbst diese Aufgabe relativ leicht von der Hand. Den ganzen Vorgang hier zu beschreiben, würde den Umfang dieses Artikels sprengen. Unter [4] wird der Vorgang ausführlich beschrieben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Installationsroutinen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Manche Programme, oftmals proprietäre Anwendungen, besitzen eine eigene Installationsroutine. Man kann sie mit der setup.exe aus der Welt von Microsoft Windows vergleichen. Diese Dateien müssen nur ausführbar gemacht und dann aufgerufen werden. Üblicherweise sieht die Installation dann so aus. Wieder ist das Verzeichnis <strong>/opt</strong> ein guter Ort die Anwendung zu installieren.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ chmod +x beispiel.bin
$ sudo ./beispiel.bin</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Was macht nun Automatix im Detail? In der folgenden Tabelle werden Programmname, die Art der Installation und eine Bemerkung aufgelistet. Man kann hier sehr gut erkennen, dass sich praktisch alle populären Programme direkt über die Paketverwaltung installieren lassen.</p>


<ul class="wp-block-list"><li>Brennprogramme<ul class="wp-block-list"><li>Brasero, [1], brasero</li><li>DVD-Rip, [1], dvdrip</li><li>GnomeBaker, [1], gnomebaker</li><li>K9Copy, [1], k9copy</li><li>Streamripper/Streamtuner, [1], streamripper streamtuner</li><li>xDVDshrink, [3]</li></ul></li><li>Chat<ul class="wp-block-list"><li>AMSN, [1], amsn</li><li>GAIM, [1], gaim</li><li>Gyachi, [1], gyachi</li><li>Skype, [2]</li><li>Xchat, [1], xchat</li></ul></li><li>Codecs und Plugins<ul class="wp-block-list"><li>DVD, [1], Aufgrund der unklaren rechtlichen Lage, können hier keine Details genannt werden [6]</li><li>Flash Player, [1], ubuntu-restricted-extras oder flashplugin-nonfree</li><li>MPlayer und FF Plugin, [1], mplayer mozilla-mplayer</li><li>Multimedia Codecs, [1], ubuntu-restricted-extras [5]</li><li>SUN Java JRE, [1], sun-java6-jre oder ubuntu-restricted-extras</li></ul></li><li>Drivers<ul class="wp-block-list"><li>LightScribe, [3]</li><li>NDISWrapper, [1], ndiswrapper</li><li>Nvidia-Treiber, [1], Weitere Informationen unter [7]</li></ul></li><li>Email<ul class="wp-block-list"><li>Checkgmail, [1], checkgmail</li><li>Korn, [1], korn</li><li>Thunderbird 1.5, [1], mozilla-thunderbird</li><li>Thunderbird 2.0, 4, Weitere Informationen unter [3]</li></ul></li><li>Eyecandy<ul class="wp-block-list"><li>GDesklets, [1], gdesklets</li><li>Superkaramba, [1], superkaramba</li></ul></li><li>Filesharing<ul class="wp-block-list"><li>Bittornado, [1], bittornado-gui</li><li>Azureus, [1], azureus</li><li>LinuxDC++, [5], Weitere Informationen unter [4]</li><li>Deluge, [2]</li><li>Frostwire, [2]</li><li>amule, [1], amule</li><li>ktorrent, [1], ktorrent</li></ul></li><li>Media Player und Editor<ul class="wp-block-list"><li>Audacious, [1], audacious</li><li>Audacity, [1], audacity</li><li>Avidemux, [1], avidemux</li><li>Beep Media Player, [1], beep-media-player</li><li>Democracy Player bzw. Miro, [1] bzw. [2], democracyplayer</li><li>Easytag, [1], easytag</li><li>Exaile, [1], exaile</li><li>Kino, [1], kino</li><li>Listen, [1], listen</li><li>RealPlayer, [1], realplay aus feisty-commercial</li><li>Songbird, [4]</li><li>Totem Xine, [1], totem-xine</li><li>VLC, [1], vlc</li><li>iLinux, [1], banshee kino f-spot</li></ul></li><li>Verschiedenes<ul class="wp-block-list"><li>Automatix read/write NTFS and FAT32 Mounter, [1], ntfs-3g</li><li>Debian Menu, [1], menu</li><li>Extra Fonts, [1], msttcorefonts ttf*</li><li>KDE-Extras</li><li>Nautilus Scripts, [1], nautilus-script-manager nautilus-script*</li><li>SLAB, [1], gnome-main-menu</li></ul></li><li>Office<ul class="wp-block-list"><li>Adobe Reader, [2], Weitere Informationen unter [8]</li><li>GTK-RecordMyDesktop, [1], gtk-recordmydesktop</li><li>GIMP, [1], gimp</li><li>GnoCHM, [1], gnochm</li><li>GnuCash, [1], gnucash</li><li>Google Desktop, [2], .deb Datei auf der Homepage erhältlich</li><li>Google Earth, [6]</li><li>Google Picasa, [2], .deb Datei auf der Homepage erhältlich</li><li>Kmymoney[2], [1], kmymoney[2]</li><li>Knode, [1], knod</li><li>Krusader, [1], krusader</li><li>Kweather, [1], kweather</li><li>OpenOffice Clipart, [1], openclipart-openoffice.org</li><li>Scribus, [1], scribus</li><li>Xara Xtreme, [1], xara-gtk</li></ul></li><li>Programming Tools<ul class="wp-block-list"><li>Anjuta, [1], anjuta</li><li>Aptana, [4]</li><li>Bluefish, [1], bluefish</li><li>Eclipse, [1], eclipse</li><li>Gambas, [1], gambas</li><li>Kile, [1], kile</li><li>Monodevelop, [1], monodevelop</li><li>Netbeans, [1], netbeans5.5</li><li>Screem, [1], screem</li><li>Stani’s Python Editor, [1], spe</li></ul></li><li>Utilities<ul class="wp-block-list"><li>Archiving Tools, [1], unrar unace p7zip-full [9]</li><li>Simple Backup and Restore, [1], sbackup</li><li>Beagle, [1], beagle</li><li>Boot-up Manager, [1], bum</li><li>GFTP, [1], gftp</li><li>Glipper, [1], glipper</li><li>Gnome Security Suite, [1], clamav firestarter</li><li>GnomePPP, [1], gnome-ppp</li><li>Hamachi, [5]</li><li>KDE Security Suite, [1], clamav guarddog</li><li>Kftpgrabber, [1], kftpgrabber</li><li>Liferea, [1], liferea</li><li>Truecrypt and Forcefield, [1] und [2], truecrypt und .deb für Forcefield</li></ul></li><li>Virtualization<ul class="wp-block-list"><li>VMware Player, [1], vmware-player</li><li>VMware Server, [1], vmware-server (aus feisty-commercial)</li><li>VirtualBox, [2], fremde Paketquelle des Herstellers</li><li>Wine, [1], wine</li></ul></li><li>Web Browsers<ul class="wp-block-list"><li>Opera, [1], opera (aus feisty-commercial)</li><li>Swiftfox, [4]</li></ul></li></ul>


<p class="wp-block-paragraph">Fußnoten siehe:</p>



<p class="wp-block-paragraph">* [1] <a href="https://wiki.ubuntuusers.de/Paketinstallation_DEB">http://wiki.ubuntuusers.de/Paketinstallation_DEB</a><br />
* [2] <a href="https://wiki.ubuntuusers.de/Alien">http://wiki.ubuntuusers.de/Alien</a><br />
* [3] <a href="https://wiki.ubuntuusers.de/Thunderbird/Installation">http://wiki.ubuntuusers.de/Thunderbird/Installation</a><br />
* [4] <a href="https://wiki.ubuntuusers.de/Programme_kompilieren">http://wiki.ubuntuusers.de/Programme_kompilieren</a><br />
* [5] <a href="https://wiki.ubuntuusers.de/Codecs">http://wiki.ubuntuusers.de/Codecs</a><br />
* [6] <a href="https://wiki.ubuntuusers.de/Codecs#DVD">http://wiki.ubuntuusers.de/Codecs#DVD</a><br />
* [7] <a href="https://wiki.ubuntuusers.de/Nvidia-Grafikkarten">http://wiki.ubuntuusers.de/Nvidia-Grafikkarten</a><br />
* [8] <a href="https://web.archive.org/web/20070809123336/http://wiki.ubuntuusers.de/Adobe_Reader">http://wiki.ubuntuusers.de/Adobe_Reader</a><br />
* [9] <a href="https://wiki.ubuntuusers.de/Packprogramme">http://wiki.ubuntuusers.de/Packprogramme</a></p>

<hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Paketquellen für veraltete Ubuntu Versionen</title>
		<link>https://linuxundich.de/paketquellen-fur-veraltete-ubuntu-versionen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Aug 2007 20:00:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Automatix]]></category>
		<category><![CDATA[Systemverwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>
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					<description><![CDATA[Nach dem Ende des Supports verschwinden ISO-Images und Paketquellen einer Ubuntu-Version von den Servern. Auf old-releases.ubuntu.com liegen sie weiterhin bereit.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ubuntu unterstützt bekanntermaßen eine Version für <del datetime="2009-12-30T00:48:58+00:00">12</del> 18 Monate. Über diesen Zeitraum hinweg wird eine Ubuntu-Installation von Canonical mit Sicherheitsupdates und wichtigen Fehlerbereinigungen versorgt. Die Ausnahme stellt natürlich die LTS-Version von Ubuntu, also aktuell Ubuntu Dapper Drake, dar, die über 36 Monate mit Updates versorgt wird. Nach Ablauf dieser zwölf Monate endet der Supportzeitraum. Danach veröffentlicht Canonical nicht nur keine Updates mehr, sondern die Downloads der ISO-Images für diese Version werden entfernt und die Paketquellen verschwinden von den Mirror-Servern von ubuntu.com.</p>



<span id="more-9"></span>



<p class="wp-block-paragraph">Betreibt man nun eine solch alte Installation (oder möchte sie später einmal testweise installieren), kann man keine Software mehr aus den Paketquellen installieren, keine Software mehr aktualisieren beziehungsweise ISO-Images älterer Ubuntu-Versionen herunterladen. Doch hier gibt es Abhilfe. Auf <a href="http://old-releases.ubuntu.com/releases/">http://old-releases.ubuntu.com/releases/</a> findet man Images aller bisher erschienenen Versionen von Ubuntu sowie auch die Paketquellen zu diesen Ubuntu-Versionen. Möchte man diese Quellen in seiner veralteten Installation nutzen, muss man die Datei <code>/etc/apt/sources.list</code> mit einem Editor anpassen und die Paketquellen von beispielsweise&#8230;</p>



<pre class="wp-block-code"><code>deb http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu breezy main restricted universe multiverse</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">&#8230;in&#8230;</p>



<pre class="wp-block-code"><code>deb http://old-releases.ubuntu.com/ubuntu breezy main restricted universe multiverse</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">&#8230;abändern. Also überall wo man die URL zur Paketquelle im Stil von <code>http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu</code> findet, setzt man <code>http://old-releases.ubuntu.com/ubuntu</code> ein. Lest ihr danach die Paketquellen via <code>sudo apt-get update</code> neu ein, stehen euch die Paketquellen umgehend wieder zur Verfügung. Allerdings ist der letzte Stand dieser Quellen eingefroren. Änderungen werden an diesen Quellen nicht mehr vorgenommen. Es gibt also keine Sicherheitsupdates oder Bugfixes mehr, betrachtet diesen Workaround daher nur als Notlösung und nicht als Ersatz für ein ordentliches Update auf eine aktuelle Ubuntu-Version.</p>

<hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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