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	<title>Banshee &#8211; Linux und Ich</title>
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	<description>Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT</description>
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	<title>Banshee &#8211; Linux und Ich</title>
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		<title>[UPDATE] Unwetter im Anzug: Canonical entfernt Amazon-Store aus Banshee</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Feb 2011 17:05:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Amazon]]></category>
		<category><![CDATA[Banshee]]></category>
		<category><![CDATA[Canonical]]></category>
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					<description><![CDATA[Alle Jahre wieder gibt es eine Moralfrage in Ubuntu. Die letzte große Diskussion dieser Art gab es während der Entwicklungsphase von Ubuntu Lucid Lynx 10.04 zur Umstellung der Standardsuchmaschine des vorinstallierten Browsers von Google auf Yahoo (Siehe Ubuntu setzt in Lucid auf Yahoo als Standardsuchmaschine). Die Diskussion endete abrupt als Canonical diesen Schritt ohne große Erklärungen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Alle Jahre wieder gibt es eine Moralfrage in Ubuntu. Die letzte große Diskussion dieser Art gab es während der Entwicklungsphase von Ubuntu Lucid Lynx 10.04 zur Umstellung der Standardsuchmaschine des vorinstallierten Browsers von Google auf Yahoo (Siehe <a href="http://linuxundich.de/de/ubuntu/ubuntu-setzt-in-lucid-auf-yahoo-als-standardsuchmaschine/">Ubuntu setzt in Lucid auf Yahoo als Standardsuchmaschine</a>). Die Diskussion endete abrupt als Canonical diesen Schritt ohne große Erklärungen wieder rückgängig machte. Nun gibt es bei der kommenden Ubuntu-Version Natty Narwhal das nächste Streitpotential: Canonical deaktiviert im zukünftigen Standardplayer Banshee den Amazon-Shop, der bislang für die GNOME Foundation Einnahmen generierte.</p>
<p><span id="more-11367"></span></p>
<p>Erst einmal ein paar Hintergrund-Infos: Canonical setzt in Zukunft nicht mehr auf das gute alte <a href="http://projects.gnome.org/rhythmbox/" target="_blank" rel="noopener">Rhythmbox</a> als MP3-Player/Multimedia-Verwaltungsprogramm, sondern auf das deutlich modernere <a href="http://banshee.fm/" target="_blank" rel="noopener">Banshee</a>. In Anbetracht dessen, dass Rhytmbox seit geraumer Zeit mehr oder weniger unbetreut vor sich hin dümpelte, ist die Entscheidung in meinen Augen verständlich. Als Medienplayer bevorzuge ich persönlich zwar <a href="http://code.google.com/p/quodlibet/" target="_blank" rel="noopener">Quod Libet</a>, doch hinter Banshee steckt deutlich mehr Potential als hinter Rhytmbox.</p>
<p>Die Wahl von Banshee wirft jetzt jedoch jetzt eine Problematik auf: Canonical kooperiert seit rund einem Jahr mit dem Online-Musik-Store <a href="http://de.7digital.com/" target="_blank" rel="noopener">7digital</a>, über die der <a href="/tag/ubuntu-one-music-store/">Ubuntu One Music Store</a> in Rhytmbox integriert wurde. Nun haben die Entwickler von Banshee schon eine Weile lang den <a href="http://banshee.fm/about/revenue/" target="_blank" rel="noopener">Amazon-MP3-Laden in Banshee</a> eingebunden. Die über das Affiliate-Programm von Amazon generierten Einnahmen werden von Banshee zu 100% an die GNOME Foundation weitergeleitet, bis heute sind das immerhin mehr als 3000 Dollar.</p>
<p>Im Zuge dieser Entscheidung wurden die Banshee-Entwickler nun vor die Wahl gestellt: Entweder gehen 75% der durch Banshee in Ubuntu generierten Einnahmen an Canonical, oder man deaktiviert Banshees Amazon-Shop in Ubuntu Natty und lässt dafür den Affiliate-Tag unangetastet. So würden weiterhin sämtliche Einnahmen an Banshee (respektive die GNOME Foundation) gehen, der Shop aber nicht mehr so prominent zu sehen sein. Wer dennoch den Amazon-Shop aus Banshee heraus verwenden möchte, der muss ihn daher von Hand in den Plugins aktivieren.</p>
<figure id="attachment_11368" aria-describedby="caption-attachment-11368" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/02/banshee_amazon.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-11368 size-medium" title="Der Amazon MP3-Laden in Banshee" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/02/banshee_amazon-640x483.jpg" alt="" width="640" height="483" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/02/banshee_amazon-640x483.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/02/banshee_amazon-1280x965.jpg 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/02/banshee_amazon-557x420.jpg 557w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/02/banshee_amazon-80x60.jpg 80w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/02/banshee_amazon-100x75.jpg 100w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/02/banshee_amazon-180x135.jpg 180w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/02/banshee_amazon-681x514.jpg 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/02/banshee_amazon-250x189.jpg 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/02/banshee_amazon-550x415.jpg 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/02/banshee_amazon-800x603.jpg 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/02/banshee_amazon-239x180.jpg 239w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/02/banshee_amazon-398x300.jpg 398w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/02/banshee_amazon-663x500.jpg 663w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/02/banshee_amazon.jpg 1297w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-11368" class="wp-caption-text">Der Amazon MP3-Laden in Banshee</figcaption></figure>
<p>Im Blog des <a href="http://gburt.blogspot.com/2011/02/banshee-supporting-gnome-on-ubuntu.html" target="_blank" rel="noopener">Banshee-Entwicklers Gabriel Burt</a> geht es seitdem etwas ruppig zur Sache. Canonical wird als Dieb und Erpresser tituliert&#8230; Fair seien doch mind. eine 50/50 Teilung der Einnahmen&#8230; Die Banshee-Entwickler selber sehen die Thematik wohl recht entspannt. <a href="http://bl-log.blogspot.com/" target="_blank" rel="noopener">Bertrant Lorentz</a> schreibt auf <a href="http://www.omgubuntu.co.uk/2011/02/banshee-to-ship-with-ubuntu-music-store-in-ubuntu-11-04/#comment-147710231" target="_blank" rel="noopener">OMG!Ubuntu!</a> dass Canonical die Anfrage stellte wie man mit dem Amazon-Shop verfahren soll und man sich dann eben auf das Deaktivieren des Shops geeinigt hat. Man fühlt sich weder erpresst, noch gab es böse Worte.</p>
<p>Die ganze Thematik wirft jedoch interessante Fragen für die Zukunft auf und liefert auch eine bemerkenswerte Information. Wie sollen Distributoren in Zukunft mit Funktionen in FLOSS-Programmen umgehen, die den Entwicklern bzw. Distributoren Einnahmen bescheren? Zur Sprache kommt bspw. Firefox, laut Mark Shuttleworth hat Canonical mit Mozilla ebenfalls einen 75/25-Deal abgeschlossen. 3/4 der über die in Ubuntus Firefox integrierte Google-Suche Einnahmen gehen also an die Mozilla-Foundation, der Rest bleibt in der Tasche des Distributors.</p>
<p>Man mag Canonical nun dafür verdammen, dass sie als Distributor in die Refinanzierung von FLOSS-Projekten eingreifen. Dennoch muss man Canonical zugute halten, dass sie mit den Entwicklern kooperieren. Ob andere Distributionen wie bspw. Linux Mint (Das auf Ubuntu aufbaut und laut distrowatch.com mittlerweile die zweitbeliebtestet Linux-Distribution) die durch die eingebaute Browser-Suche generierten Einnahmen mit Mozilla teilen, das weiß ich nicht zu beantworten, doch mein Gefühl sagt mir dass nicht immer eine Kooperation gesucht wird.</p>
<p>Generell wird diese Thematik mit der zunehmenden Popularität von Webdiensten immer mehr an Brisanz gewinnen. Immer mehr Dienste buhlen im Web um die Gunst des zahlenden Kunden. Angefixt durch kostenlose Basisdienste gibt es bei vielen Diensten extra Funktionen, die es nur gegen Geld gibt. Viele Programme binden über APIs diese Dienste ein, da bietet es sich doch an mit Affiliate-Programmen die Arbeit des Entwicklers zu refinanzieren. Die Problematik Banshee/Amazon-Shop/Canonical wird sich auf jeden Fall in Zukunft in anderen Konstellationen wiederholen, man sollte als Entwickler die genutzte Lizenz daraufhin überprüfen und eventuell &#8211; ist das überhaupt von der GPL und Co. her möglich? &#8211; entsprechende Einschränkungen treffen.</p>
<p>[UPDATE: Gabriel Burt schreibt in seinem <a href="http://gburt.blogspot.com/2011/02/canonicals-new-plan-for-banshee.html" target="_blank" rel="noopener">Blog</a>, dass Canonical nochmal mit den Banshee-Entwicklern gesprochen hat. Man hat sich nun darauf geeinigt dass sowohl der Amazon-Shop wie auch der Ubuntu One Music Store aktiviert werden. An der 25/25%-Regelung ändert sich nichts, Canonical leitet 25% der Einnahmen des Amazon-Stores an Banshee (und damit der GNOME Foundation) weiter. Allerdings teilt man zusätzlich die Einnahmen des Ubuntu One Music Stores. Auch hier gehen wieder 25% der Einnahmen an die GNOME Foundation. Das gilt nicht nur für die in Banshee eingebauten Online-Shops, sondern auch für Rhytmbox. Alles in allem in meinen Augen faire Lösung.]</p>
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		<title>Mein GNOME Desktop&#8230; Shiki bites the Dust</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Dec 2008 16:43:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich sehe oft Screenshots von hübschen GNOME Desktops mit Anwendungen, die man selten zu Gesicht bekommt und man frägt sich, was ist das? Wie bekommen sie das hin? Taugt das überhaupt. Daher mal ne kleine Vorstellung &#8222;meines&#8220; Desktops&#8230; Einmal aufgeräumt: Einmal mit Anwendungen&#8230; Was sieht man? Ubuntu &#8222;Intrepid Ibex&#8220; 8.10 mit einem Standard GNOME. Keine [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich sehe oft Screenshots von hübschen GNOME Desktops mit Anwendungen, die man selten zu Gesicht bekommt und man frägt sich, was ist das? Wie bekommen sie das hin? Taugt das überhaupt. Daher mal ne kleine Vorstellung &#8222;meines&#8220; Desktops&#8230;</p>
<p><span id="more-419"></span></p>
<p>Einmal aufgeräumt:</p>
<figure id="attachment_445" aria-describedby="caption-attachment-445" style="width: 475px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/12/desktop_clean.png"><img decoding="async" class="wp-image-445 size-medium" title="desktop_clean" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/12/desktop_clean-475x356.png" alt="Kurz nach dem sauber machen..." width="475" height="356" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/12/desktop_clean-475x356.png 475w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/12/desktop_clean.png 1024w" sizes="(max-width: 475px) 100vw, 475px"></a><figcaption id="caption-attachment-445" class="wp-caption-text">Kurz nach dem sauber machen&#8230;</figcaption></figure>
<p>Einmal mit Anwendungen&#8230;</p>
<figure id="attachment_446" aria-describedby="caption-attachment-446" style="width: 475px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/12/desktop_cluttered.png"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-446" title="desktop_cluttered" src="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/12/desktop_cluttered-475x356.png" alt="...und kurz davor." width="475" height="356" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/12/desktop_cluttered-475x356.png 475w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/12/desktop_cluttered.png 1024w" sizes="(max-width: 475px) 100vw, 475px"></a><figcaption id="caption-attachment-446" class="wp-caption-text">&#8230;und kurz davor.</figcaption></figure>
<p>Was sieht man? Ubuntu &#8222;Intrepid Ibex&#8220; 8.10 mit einem Standard GNOME. Keine angesagten Docks oder Screenlets, bislang konnte ich noch keinen Zweck in diesen Dingern entdecken. Was ich jedoch tierisch mag ist <a href="http://do.davebsd.com/" target="_blank" rel="noopener">GNOME Do</a> und Musik-Player <a href="http://banshee-project.org/" target="_blank" rel="noopener">Banshee</a>&#8230;Nun zum Aussehen:</p>
<h2>GNOME</h2>
<p>[UPDATE 17.5.2009: Seit ein paar Wochen hat sich die Installation des Themes deutlich vereinfacht, da eine Paketquelle für das Shiki-Metacity Theme und die GNOME-Colors Icons erstellt wurde. Informationen hierzu findet ihr unter <a href="/2009/05/paketquelle-fur-shiki-colors/">Paketquelle für Shiki-Colors</a>.]</p>
<h3>Icons: GNOME-colors</h3>
<p>Die <a href="http://www.gnome-look.org/content/show.php/GNOME-colors?content=82562" target="_blank" rel="noopener">GNOME</a>&#8211;<a href="http://code.google.com/p/gnome-colors/" target="_blank" rel="noopener">colors</a> Icons passen perfekt zum später genutzten Shiki-Colors Thema. Das Theme lässt sich wie üblich installieren, also <em>System | Einstellungen<em>|</em> Erscheinungsbild </em> öffnen und die heruntergeladene .tar.gz Datei in das Fenster ziehen.</p>
<h3>GTK und Metacity: Skihi-Colors</h3>
<p>Das benutzte Theme für GNOME, also die GTK-Engine und Metacity ist <a href="http://www.gnome-look.org/content/show.php/Shiki-Colors?content=86717" target="_blank" rel="noopener">Shiki-Colors</a>. Ich persönlich bevorzuge die &#8222;Clearlooks-Only&#8220; Version, da die Scrollbalken sonst bei maximierten Fenstern nicht komplett rechtsbündig sind. So muss man nicht zielen, wenn man mit der Maus den Scrollbalken greifen will.</p>
<figure id="attachment_434" aria-describedby="caption-attachment-434" style="width: 475px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/12/shiki-colors.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-434" title="shiki-colors" src="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/12/shiki-colors-475x394.png" alt="Shiki-Colors, ein Theme für GTK und Metacity. Dazu GNOME-Colors als passendes Icon Theme." width="475" height="394" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/12/shiki-colors-475x394.png 475w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/12/shiki-colors.png 670w" sizes="auto, (max-width: 475px) 100vw, 475px"></a><figcaption id="caption-attachment-434" class="wp-caption-text">Shiki-Colors, ein Theme für GTK und Metacity. Dazu GNOME-Colors als passendes Icon Theme.</figcaption></figure>
<p>Beide Themen sind nach wie vor in Entwicklung. Es lohnt sich daher ab und zu mal wieder auf die Homepage der Projekte einen Blick zu werfen, sonst verpasst man die eine odere andere Neuerung.</p>
<h3>Wallpaper: GNOME Backgrounds</h3>
<p>Für das Wallpaper finde ich ein Hintergrundbild aus dem &#8222;Wallpaper-Contest&#8220; für GNOME 2.24 recht schön.</p>
<figure id="attachment_435" aria-describedby="caption-attachment-435" style="width: 475px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/12/wallpaper.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-435" title="wallpaper" src="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/12/wallpaper-475x401.png" alt="Viele der aus dem GNOME Wallpaper Wettbewerb für GNOME 2.24 erarbeiteten Hintergründe sehen klasse aus." width="475" height="401" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/12/wallpaper-475x401.png 475w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/12/wallpaper.png 775w" sizes="auto, (max-width: 475px) 100vw, 475px"></a><figcaption id="caption-attachment-435" class="wp-caption-text">Viele der aus dem GNOME Wallpaper Wettbewerb für GNOME 2.24 erarbeiteten Hintergründe sehen klasse aus.</figcaption></figure>
<p>Man kann diese Bilder in einem aktuellen Ubuntu oder Debian über das Paket gnome-backgrounds nachinstallieren.</p>
<pre>$ sudo apt-get install gnome-backgrounds
</pre>
<p>Das von mir genutzte Bild ist transparent. Das heißt nur die Ornamente auf der rechten Seite sind farbig. Die &#8222;Farbe des Hintergrundes kann man dann frei wählen. Ich persönlich mag graue Hintergründe, daher wähle ich #8F8980&#8230;</p>
<h3>Einstellungen für Compiz</h3>
<p>Nun fehlt noch Compiz. Auch hier gibt ein paar Dinge einzustellen.</p>
<h4>Schatten</h4>
<p>Für das Shiki-Colors Theme ist es gut, wenn man die Schatten der Fenster und die Transparenz der Titelleisten ändert. Man kann sich durch den &#8222;CompizConfig Einstellungs-Manager&#8220; graben. Einfacher geht es jedoch mit ein paar Befehlen&#8230;</p>
<pre>$ gconftool-2 --type float --set /apps/gwd/metacity_theme_opacity 1
$ gconftool-2 --type float --set /apps/compiz/plugins/decoration/allscreens/options/shadow_opacity 0.85
$ gconftool-2 --type float --set /apps/compiz/plugins/decoration/allscreens/options/shadow_radius 12
</pre>
<h4>Transparente Menüs</h4>
<p>Eine leichte Transparenz in den Menüs finde ich recht hübsch. Dazu empfehle ich jedoch wirklich den CompizConfig Einstellungs-Manager. Diesen muss man jedoch nachträglich installieren. Man findet ihn wie immer in den Paketquellen&#8230;</p>
<pre>$ sudo apt-get install compizconfig-settings-manager
</pre>
<p>Danach kann man ihn über <em>System <em>|</em> Einstellungen<em>|</em> CompizConfig Einstellungs-Manager</em> aufrufen. Achtung, bitte nicht erschrecken, das Ding ist unheimlich komplex. Man muss jedoch nicht tief eintauchen.</p>
<figure id="attachment_439" aria-describedby="caption-attachment-439" style="width: 475px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/12/compiz-opacity.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-439" title="compiz-opacity" src="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/12/compiz-opacity-475x304.png" alt="Der CompizConfig Einstellungs-Manager ist aufwändig und sehr komplex. Wenn man weiß wonach man suchen muß, ist er jedoch ein hilfreiches Werkzeug." width="475" height="304" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/12/compiz-opacity-475x304.png 475w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/12/compiz-opacity.png 1020w" sizes="auto, (max-width: 475px) 100vw, 475px"></a><figcaption id="caption-attachment-439" class="wp-caption-text">Der CompizConfig Einstellungs-Manager ist aufwändig und sehr komplex. Wenn man weiß wonach man suchen muß, ist er jedoch ein hilfreiches Werkzeug.</figcaption></figure>
<p>Unter <em>&#8222;Opacity, Brightness und Saturation&#8220;</em> findet man die passenden Einstellungen. Hier fügt man im Reiter <em>&#8222;Opacity&#8220;</em> eine neue Regel ein. Die Regel soll</p>
<pre>Tooltip | Menu | PopupMenu | DropdownMenu
</pre>
<p>betreffen, den Wert kann man beispielsweise auf &#8222;90&#8220; setzen. Dies bewirkt eine leichte Transparenz der Menüs.</p>
<h4>Panels in der Desktop-Tafel</h4>
<p>Des weiteren finde ich das Expo Plugin wunderbar. Ich finde es jedoch noch einen Tick besser, wenn ich die Panels auch bei der &#8222;Tafel&#8220; sehe. Dies kann man wieder über den CompizConfig Einstellungs-Manager erreichen. Im Modul <em>&#8222;Expo&#8220;</em> und dem Reiter <em>&#8222;Aussehen&#8220;</em> findet man die Option <em>&#8222;Hide Panels/Docks in Expo&#8220;</em>, die exakt dieses bewirkt.</p>
<h2>GDM</h2>
<p>Zum Shiki-Colors Theme gibt es ein passende Thema für den Login Manager GDM. Es nennt sich <a href="http://www.gnome-look.org/content/show.php/Arc-Colors+GDM-Walls?content=88305" target="_blank" rel="noopener">Arc-Colors</a> und findet sich ebenfalls auf gnome-look.org.</p>
<figure id="attachment_436" aria-describedby="caption-attachment-436" style="width: 475px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/12/arccolors_gdm1.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-436" title="arccolors_gdm1" src="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/12/arccolors_gdm1-475x474.png" alt="ARC-Colors als Alternative für den Login Bildschirm." width="475" height="474" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/12/arccolors_gdm1-475x474.png 475w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/12/arccolors_gdm1-150x150.png 150w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/12/arccolors_gdm1.png 740w" sizes="auto, (max-width: 475px) 100vw, 475px"></a><figcaption id="caption-attachment-436" class="wp-caption-text">ARC-Colors als Alternative für den Login Bildschirm.</figcaption></figure>
<p>Auch die Installation eines GDM-Themes ist recht einfach. In GNOME öffnet man <em>System<em>|</em> Systemverwaltung <em>|</em> Anmeldefenster<em>|</em> Lokal</em> und installiert das Thema über <em>Hinzufügen</em>. Natürlich darf man nicht vergessen das gerade installierte Thema auch zu aktivieren.</p>
<h2>Schriften</h2>
<p>Ich habe mich in die <a href="https://www.redhat.com/promo/fonts/" target="_blank" rel="noopener">Liberation</a> <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Liberation_fonts" target="_blank" rel="noopener">Fonts</a> von Redhat verschaut. Sie sehen modern und schlicht aus, mit weniger Serifen als die DejaVu oder Bitstream Vera Fonts. Die Fonts sind in Debian und Ubuntu enthalten, man muss sie jedoch über die Paketverwaltung nachinstallieren</p>
<pre>$ sudo apt-get install ttf-liberation
</pre>
<p>Danach muss man in GNOME natürlich noch unter <em>System<em>|</em> Einstellungen<em>|</em> Erscheinungsbild<em>|</em> Schriftarten</em> bestimmen, dass die Fonts benutzt werden. Für kleine Schriften im Terminal bevorzuge ich jedoch nach wie vor DejaVu.</p>
<p>Letztendlich passe ich noch die Schriftenglättung an meine Bedürfnisse an. Ich persönlich mag ordentlich geglättete Schriften. Daher aktiviere ich unter <em>System<em>|</em> Einstellungen<em>|</em> Erscheinungsbild <em>|</em> Schriftarten</em> die Option <em>Glättung mittels Subpixel (LCDs)</em>. Viele mögen lieber <del datetime="2008-12-01T15:01:24+00:00">krakelige</del> scharfe Schriften. Hier muss jeder für sich selber ausprobieren&#8230;</p>
<figure id="attachment_437" aria-describedby="caption-attachment-437" style="width: 475px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/12/liberation-fonts.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-437" title="liberation-fonts" src="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/12/liberation-fonts-475x395.png" alt="Die Liberation Fonts." width="475" height="395" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/12/liberation-fonts-475x395.png 475w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/12/liberation-fonts.png 666w" sizes="auto, (max-width: 475px) 100vw, 475px"></a><figcaption id="caption-attachment-437" class="wp-caption-text">Die Liberation Fonts.</figcaption></figure>
<p>Für ein wirklich ausgeglichenes Schriftbild empfehle ich noch einen &#8222;Trick&#8220; von <a href="http://tombuntu.com/index.php/2008/10/15/tweak-your-font-rendering-for-better-appearance/" target="_blank" rel="noopener">Tombuntu</a>. Aufgrund von <a href="http://freetype.sourceforge.net/patents.html" target="_blank" rel="noopener">Bedenken</a> bezüglich einer Reihe von TrueType Patenten sind ein paar Anitaliasing Features in GNOME zwar vorhanden von Haus aus jedoch deaktiviert. Über eine selbst erstellte <strong>~/.fonts.conf</strong> kann man sie jedoch aktivieren. Als Inhalt kann man dieses</p>
<pre>&lt;?xml version="1.0"?&gt;
&lt;!DOCTYPE fontconfig SYSTEM "fonts.dtd"&gt;
&lt;fontconfig&gt;
  &lt;match target="font"&gt;
    &lt;edit name="autohint" mode="assign"&gt;
      &lt;bool&gt;true&lt;/bool&gt;
    &lt;/edit&gt;
  &lt;/match&gt;
&lt;/fontconfig&gt;
</pre>
<p>einfügen. Die Änderungen werden aktiviert, wenn man sich neu einloggt. Viel Spaß beim Basteln <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;"></p>
]]></content:encoded>
					
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