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	<title>Brockhaus &#8211; Linux und Ich</title>
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	<description>Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT</description>
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	<title>Brockhaus &#8211; Linux und Ich</title>
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		<title>Der Brockhaus Multimedial 2007 unter Ubuntu</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jan 2007 21:00:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Brockhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
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					<description><![CDATA[Brockhaus multimedial 2007 ist eine Multimediale Enzyklopädie für Windows und Linux Betriebssysteme. Das ca. 80€ Euro teure Programm bietet eine Umfangreiche Wissensdatenbank mit zahlreichen Videos und Audio-Elementen, sowie alle Texte aus den Brockhaus-Kulturführern und als Multimedia Extras ein interaktives Planetarium und einen Atlas. Installation Paket umwandeln und installieren Leider berücksichtigt Brockhaus nur SUSE und das [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.brockhaus-multimedial.de" target="_blank" rel="noopener">Brockhaus multimedial 2007</a> ist eine Multimediale Enzyklopädie für Windows und Linux Betriebssysteme. Das ca. 80€ Euro teure Programm bietet eine Umfangreiche Wissensdatenbank mit zahlreichen Videos und Audio-Elementen, sowie alle Texte aus den Brockhaus-Kulturführern und als Multimedia Extras ein interaktives Planetarium und einen Atlas.</p>
<p><span id="more-97"></span></p>
<h2>Installation</h2>
<h3>Paket umwandeln und installieren</h3>
<p><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/05/brockhaus_artikel.png"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="td-modal-image size-full wp-image-98 alignright" title="Brockhaus Artikelansicht" src="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/05/brockhaus_artikel.png" alt="" width="300" height="215"></a></p>
<p>Leider berücksichtigt Brockhaus nur SUSE und das RPM-Paketformat zur Installation des Brockhaus Multimedial. Allerdings kann man dieses Paketformat auch unter Ubuntu nutzen. Von der Brockhaus Linux DVD kopiert man die <code>bmm-9.0.0-8-intel-linux.rpm</code> Datei auf z.B. den Desktop und konvertiert dort mittels Alien</p>
<pre>$ cd Desktop
$ sudo alien bmm-9.0.0-8-intel-linux.rpm</pre>
<p>das Softwarepaket in das unter Ubuntu gebräuchliche DEB-Format. Das konvertierte .deb-Paket lässt sich dann wie üblich mittels&#8230;</p>
<pre>$ sudo dpkg -i bmm_9.0.0-9_i386.deb</pre>
<p>&#8230;installieren oder einen Doppelclick auf die Datei installieren.</p>
<h3>Bibliothek korrekt verlinken</h3>
<p>Im Prinzip könnte man nun den Brockhaus direkt starten. Allerdings kommt eine Bibliothek nicht mit dem aktuellen Ubuntu System zurecht. Man muss diese Bibliothek gegen die richtige Bibliothek der Ubuntu Installation ersetzen. In einem Terminal gibt man dazu die Befehle&#8230;</p>
<pre>$ sudo rm /lib/libgcc_s.so.1
$ sudo ln -s /lib/libgcc_s.so.1 /opt/bmm/</pre>
<p>&#8230;ein. Nun kann man den Brockhaus über die Einträge im Startmenü unter <em>Anwendungen</em> | <em>Büro</em> | <em>Brockhaus Atlas</em> sowie <em>Anwendungen</em> | <em>Büro</em> | <em>Brockhaus multimedial</em> starten.</p>
<h2>Erster Start</h2>
<p>Beim ersten Start des Brockhaus fragt das Programm ab, ob zusätzliche Daten von der DVD auf die Festplatte kopiert werden sollen. Dabei ist zu beachten, dass das Programm nach <code>/opt/bmm</code> installiert wurde. Man sollte daher darauf achten auf <code>/opt</code> genügend Platz zur Verfügung zu haben. Selektiert man in diesem Dialog alle Optionen werden über 4 GByte an Daten kopiert.</p>
<h2>Konfiguration</h2>
<p><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/05/brockhaus_konfiguration.png"><img decoding="async" class="td-modal-image aligncenter size-medium wp-image-99" title="Brockhaus Konfiguration" src="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/05/brockhaus_konfiguration-429x224.png" alt="" width="429" height="224" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/05/brockhaus_konfiguration-429x224.png 429w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/05/brockhaus_konfiguration.png 846w" sizes="(max-width: 429px) 100vw, 429px"></a></p>
<p>Um alle Funktionen des Brockhaus Paketes nutzen zu können müssen noch ein paar Einstellungen in der Brockhaus Software selber vorgenommen werden. Unter <em>Extras</em> | <em>Konfiguration</em> findet man einen Dialog um diverse Optionen zu setzen.</p>
<h3>Administrator-Account</h3>
<p>Brockhaus kann sich über das Internet aktualisieren. Bzw. das Programm möchte selber Daten in seinem Programmverzeichnis <code>/opt/bmm</code> ablegen. Da dort normale User und somit die Brockhaus Anwendung selber nicht schreiben dürfen, sollte ein <em>&#8222;Brockhaus Administrator Benutzer&#8220;</em> angelegt werden. Die richtigen Daten wären</p>
<ul>
<li><em>Username:</em> bmmadmin</li>
<li><em>Homeverzeichnis:</em> /opt/bmm</li>
</ul>
<p>Anschließend sollte man Brockhaus beenden und das Programmverzeichnis diesem Benutzer übergeben.</p>
<pre>$ sudo chown bmmadmin /opt/bmm/ -R</pre>
<h3>Flashplayer</h3>
<p>Damit Flash Animationen abgespielt werden können muss <a href="http://wiki.ubuntuusers.de/Adobe_Flash" target="_blank" rel="noopener">Adobe Flash</a> korrekt im System installiert sein. Anschließend werden Flash Videos und Clips aus dem Brockhaus heraus in einem externen Browser geöffnet.</p>
<h3>Medienplayer</h3>
<p>Anscheinend kommt Brockhaus nicht mit dem Abspielen von Videos direkt aus dem Programm selber zurecht. Allerdings kann das Programm externe Video Player zum Abspielen von Videos und Klängen benutzen. Üblicherweise sind dies</p>
<ul>
<li><em>GNOME/Ubuntu:</em> <code>/usr/bin/totem</code></li>
<li><em>KDE/Kubuntu:</em> <code>/usr/bin/kaffeine</code></li>
<li><em>XFCE/Xubuntu:</em> <code>/usr/bin/xfmedia</code></li>
</ul>
<p>Nachdem man den Pfad zu einem Medien Player eingetragen hat, werden Multimedia-Dateien im externen Programm geöffnet und abgespielt. Die Installation von weiteren Codecs ist nicht nötig, da Brockhaus alle Daten im freien <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ogg" target="_blank" rel="noopener">OGG</a> Format hinterlegt hat.</p>
<h2>Planetarium</h2>
<p><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/05/brockhaus_planetarium.png"><img decoding="async" class="td-modal-image alignright size-full wp-image-100" title="Brockhaus Planetarium" src="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/05/brockhaus_planetarium.png" alt="" width="300" height="200"></a></p>
<p>Für das Planetarium ist es notwendig, dass Sun <a href="http://wiki.ubuntuusers.de" target="_blank" rel="noopener">Java</a> im System korrekt installiert ist. Hat man dies bei Bedarf nachgeholt, so kann man das Planetarium starten. Eventuell ist es nötig, dass 3D-Treiber für verbaute Grafikkarte nachinstalliert werden müssen.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Die Qualität der Artikel ist wie immer bei Werken von Brockhaus sehr gut. Allerdings hapert die Umsetzung etwas. Das Produkt wirbt auf der Verpackung mit &#8222;2 DVD ROMs&#8220;. Allerdings umfasst der Brockhaus multimedial lediglich eine DVD, wenn man beachtet dass die Versionen für Windows/Mac und Linux jeweils auf einer DVD verteilt wurden. Desweiteren ist die Schriftdarstellung der Artikel zumindest unter Ubuntu Edgy Eft nicht gut. Die Schriften wirken ausgefranst und unscharf.</p>
<p>Nichtsdestotrotz lässt sich Brockhaus multimedial 2007 unter Ubuntu Linux vollständig nutzen. Die Installation ist bis auf kleine Hürden auch für Einsteiger machbar und das Programm ist intuitiv zu bedienen. Es ist schön zu sehen, dass Linux von den Machern kommerzieller Software langsam ernst genommen wird.</p>
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