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	<title>Canon &#8211; Linux und Ich</title>
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	<description>Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT</description>
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	<title>Canon &#8211; Linux und Ich</title>
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		<title>Tethered Shooting und Live-View mit Canon und Linux</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 May 2015 09:49:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Canon]]></category>
		<category><![CDATA[Darktable]]></category>
		<category><![CDATA[Entangle]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Tethered Shooting]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich muss gestehen, dass ich mir ab und an durchaus Germany&#8217;s Next Topmodel antue. Nicht weil mich das Geschehen rund um den von Heidi dressierten Zickenkrieg in der Model-WG interessiert, sondern es in meinen Augen durchaus interessant ist, einen Blick über die Schulter der Fotografen werfen zu können. Mit den bescheidenen Mitteln eines Hobby-Fotografen wie [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ich muss gestehen, dass ich mir ab und an durchaus Germany&#8217;s Next Topmodel antue. Nicht weil mich das Geschehen rund um den von Heidi dressierten Zickenkrieg in der Model-WG interessiert, sondern es in meinen Augen durchaus interessant ist, einen Blick über die Schulter der Fotografen werfen zu können. Mit den bescheidenen Mitteln eines Hobby-Fotografen wie unser einer lässt sich der dort gezeigte Technik-Overkill zwar kaum nachstellen, aber der eine oder andere Trick und manch eine eingesetzte Technik wie etwa Tethered Shooting lässt sich auch mit einfachen Mitteln und ohne proprietäre Software unter Linux realisieren.<br></p>



<span id="more-28945"></span>



<p>Etwas was im Fotostudio oder eben größeren Shootings eigentlich gängige Praxis ist, lässt sich auch mit&nbsp;Linux auf dem Rechner leicht nachbauen, ohne dass es dafür besondere Software bräuchte:&nbsp;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tethered_Shooting" target="_blank" rel="noopener">Tethered Shooting</a>.&nbsp;Beim mit dem Rechner verkabelten Fotografieren überträgt die Kamera die geschossenen Bilder umgehend auf den Computer. So entfällt der Wechsel und das Kopieren von Speicherkarten, und die sofortige Bildkontrolle wird erheblich vereinfacht. Anstelle des kleinen Kameradisplays lassen sich die Bilder sofort auf einem großen (und vielleicht sogar kalibrierten) Computermonitor betrachten.</p>



<p>Die andere Aufgabe von&nbsp;Tethered Shooting wäre&nbsp;das Steuern der Kamera über den Rechner. So lassen sich Blende, Belichtungszeit, ISO-Empfindlichkeit und der Weißabgleich bequem über eine Software einstellen. Kombiniert man das Ganze mit einer Live-Vorschau und der Möglichkeit die Aufnahme über den Rechner auszulösen, lassen sich Stillleben, Aufnahmen von Himmelskörpern oder zum Beispiel die Einzelbilder&nbsp;für eine zusammenmontierte Stop-Motion-Animation bequem am Rechner erstellen. Für beide Anwendungsfälle gibt es auch Programme für Linux, die ihre Sache gar nicht mal so schlecht machen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Unterstützt die Kamera Tethered Shooting</h2>



<p>Bevor ihr die ersten Bilder via Tethered Shooting probiert, solltet ihr erst einmal schnell testen, ob eure Kamera sich auch auf wirklich auf Tethered Shooting versteht. Holt euch dazu <a href="http://gphoto.sourceforge.net" target="_blank" rel="noopener">Gphoto2</a> aus den Paketquellen eurer Linux-Distribution auf den Computer, verbindet die Kamera mit dem Rechner und schaltet sie ein. Anschließend sollte <code>gphoto2 --auto-detect</code> die Kamera melden und <code>gphoto2 --port usb: --abilities</code> die Fähigkeiten des Fotoapparats anzeigen. Anschließend löst ihr mit der Option <code> --capture-image-and-download</code>&nbsp;eine Aufnahme aus und lasst mit <code>--capture-tethered</code> eine über den herkömmlichen Auslöser der Kamera geschossene Aufnahme auf den Rechner übertragen.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>### Gphoto2 unter Debian/Ubuntu installieren
$ <strong>sudo apt-get install gphoto2</strong>
### Gphoto2 unter Arch Linux installieren
$ <strong>pacman -S gphoto2</strong></code></pre>



<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>gphoto2 --auto-detect</strong>
Modell Port
----------------------------------------------------------
Canon EOS 100D usb:003,009
$ gphoto2 --port usb: --abilities
Fähigkeiten für Kamera : Canon EOS 100D
Unterstützung für seriellen Port : Nein
USB-Unterstützung : Ja
Aufnahme machen (Auswahl) :
: Bild
: Bildvorschau
Konfigurationsunterstützung : Ja
Unterstützung für das Löschen einzelner Bilder: Ja
Unterstützung für das Löschen aller Bilder : Nein
Unterstützung für Bildvorschau : Ja
Unterstützung für Bildhochladen : Ja</code></pre>



<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>gphoto2 --port usb: --capture-image-and-download</strong>
$ <strong>gphoto2 --port usb: --capture-tethered</strong></code></pre>



<p>Bei Canon müsste Tethered Shooting in meinen Augen ab einer Canon EOS 350D beziehungsweise 1000D und den einstelligen Canons funktionieren – ich kann mich allerdings hier auch irren. Diese Kameras besitzen einen Live-View-Modus und können über <a href="http://sourceforge.net/projects/eos-movrec" target="_blank" rel="noopener">eos-movrec</a> (hier die russischsprachige <a href="http://valexvir.narod.ru" target="_blank" rel="noopener">Homepage des Programms</a>) auch Videos aufnehmen. Erst die Canon EOS 500D unterstützt das direkte Abspeichern von Videos. Sämtliche unterstützte Kameras gibt euch <code>gphoto2 --list-cameras</code> aus, bei Bedarf filtert ihr mit etwa <code>gphoto2 --list-cameras | grep "Canon EOS"</code> die für euch relevanten Hersteller oder Modelle heraus.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Tethered Shooting unter Linux mit Darktable</h2>



<p><a href="http://www.darktable.org" target="_blank" rel="noopener">Darktable</a> ist ein Programm wie etwa Adobe Lightroom, mit dem sich&nbsp;Raw-Daten einer Digitalkamera ausbelichten lassen. Doch das Programm kann deutlich mehr, es lassen sich per USB-Kabel angeschlossene Kameras ansteuern und so Tethered Shootings durchführen, wie auch Aufnahmen aus dem Live-Modus heraus erstellen. Das Programm findet ihr üblicherweise in den Paketquellen eurer Distribution. Wer es sich bequem machen möchte, der kopiert einfach den passenden Befehl ins Terminal.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>### Darktable unter Debian/Ubuntu installieren
$ <strong>sudo apt-get install darktable</strong>
### Darktable unter Arch Linux installieren
$ <strong>pacman -S darktable</strong></code></pre>



<p>Ist eure Kamera angeschaltet und mit dem Computer verbunden, dann sollte Darktable die Kamera automatisch im <em>Leuchttisch</em> unter <em>Importieren</em> aufführen. Ein Klick auf&nbsp;<em>Tethering-Aufnahme</em> aktiviert dann den Modus für Tethered Shooting. In der Grundeinstellung lädt&nbsp;Darktable in diesem Modus automatisch alle geschossenen Bilder (je nach Kameraeinstellung RAW und JPEG) auf den Rechner und zeigt die Aufnahmen groß an. Für jedes neue Shooting legt Darktable dabei eine eigene virtuelle Filmrolle an, sodass sich die Aufnahmen gut organisieren lassen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/darktable-canon-tethering-linux1.png"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="640" height="423" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/darktable-canon-tethering-linux1-640x423.png" alt="Darktable sollte per USB angeschlossene Digitalkameras erkennen und den Tethering-Modus anbieten." class="wp-image-28987" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/darktable-canon-tethering-linux1-640x423.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/darktable-canon-tethering-linux1-636x420.png 636w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/darktable-canon-tethering-linux1-681x450.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/darktable-canon-tethering-linux1-250x165.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/darktable-canon-tethering-linux1-550x363.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/darktable-canon-tethering-linux1-800x528.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/darktable-canon-tethering-linux1-272x180.png 272w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/darktable-canon-tethering-linux1-454x300.png 454w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/darktable-canon-tethering-linux1-757x500.png 757w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/darktable-canon-tethering-linux1.png 1205w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Darktable sollte per USB angeschlossene Digitalkameras erkennen und den Tethering-Modus anbieten.</figcaption></figure>
</div>


<p>Im Reiter <em>Tethering</em> habt ihr die Möglichkeit die geschossenen Bilder direkt nach der Aufnahmen zu bewerten, sie als Favorit zu markieren und natürlich auch die Metadaten einzusehen. Über die Scrollleiste am unteren Bildschirmrand schaut ihr alle in der Sitzung erstellten Aufnahmen&nbsp;durch und holt sie mit einem Doppelklick groß auf die Hauptarbeitsfläche. Knippst ihr weiter Bilder, dann zeigt Darktable automatisch wieder das zuletzt geschossene Bild an. Selbstverständlich könnt ihr die Aufnahmen in Darktable gleich ausbelichten und weiterverarbeiten, so lässt sich ein recht flotter Workflow bewerkstelligen.</p>



<p class="has-pale-cyan-blue-background-color has-background"><strong>TIPP:</strong> Bei Tethered Shooting ist die Kamera permanent am arbeiten und dementsprechend ist der Akku schnell leer. Achtet daher darauf genügend Akkus parat zu haben oder setzt gleich ein Netzteil ein. Die Dinger gibt es schweineteuer vom Hersteller eurer Kamera oder gegen deutlich weniger Geld von Zubehör-Klitschen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/darktable-canon-tethering-linux2.png"><img decoding="async" width="640" height="423" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/darktable-canon-tethering-linux2-640x423.png" alt="Alles was man mit der Kamera aufnimmt landet ím Tetheringh-Modus direkt auf dem Rechner." class="wp-image-28988" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/darktable-canon-tethering-linux2-640x423.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/darktable-canon-tethering-linux2-636x420.png 636w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/darktable-canon-tethering-linux2-681x450.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/darktable-canon-tethering-linux2-250x165.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/darktable-canon-tethering-linux2-550x363.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/darktable-canon-tethering-linux2-800x528.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/darktable-canon-tethering-linux2-272x180.png 272w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/darktable-canon-tethering-linux2-454x300.png 454w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/darktable-canon-tethering-linux2-757x500.png 757w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/darktable-canon-tethering-linux2.png 1205w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Alles was man mit der Kamera aufnimmt landet ím Tetheringh-Modus direkt auf dem Rechner.</figcaption></figure>
</div>


<p>Den Live-Modus zur rechnergestützten Kontrolle der Kamera schaltet ihr über den kleinen augenförmigen Button in der rechten Seitenleiste unter <em>Live-View</em> an. Ist dieser aktiv, so sollte die Kamera das Live-Bild auf dem Display anzeigen und das Bild wie einen Videostream zu Darktable übertragen. Habt ihr die Kamera auf den manuellen Modus gestellt, dann könnt ihr über Darktable Fokusierung, Blende, Verschlusszeit, ISO und den Weißabgleich steuern. Ein Klick auf <em>Bild(er) erstellen</em> löst die Aufnahme aus. Habt ihr die Serienbildfunktion aktiviert, dann schießt eure Kamera gleich mehrere Aufnahmen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/darktable-canon-tethering-linux3.png"><img decoding="async" width="640" height="423" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/darktable-canon-tethering-linux3-640x423.png" alt="Über die Seitenleiste lässt sich die Kamera auch in den Live-View-Modus schalten." class="wp-image-28989" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/darktable-canon-tethering-linux3-640x423.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/darktable-canon-tethering-linux3-636x420.png 636w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/darktable-canon-tethering-linux3-681x450.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/darktable-canon-tethering-linux3-250x165.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/darktable-canon-tethering-linux3-550x363.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/darktable-canon-tethering-linux3-800x528.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/darktable-canon-tethering-linux3-272x180.png 272w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/darktable-canon-tethering-linux3-454x300.png 454w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/darktable-canon-tethering-linux3-757x500.png 757w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/darktable-canon-tethering-linux3.png 1205w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Über die Seitenleiste lässt sich die Kamera auch in den Live-View-Modus schalten.</figcaption></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading">Live-View-Shooting&nbsp;unter Linux mit Entangle</h2>



<p>Wer keinen vollständigen RAW-Entwickler braucht, sondern einfach nur&nbsp;Tethered Shootings machen möchte, der ist eventuell mit <a href="http://entangle-photo.org" target="_blank" rel="noopener">Entangle</a> besser bedient. Das Programm verzichtet auf den ganzen Bildbearbeitungs-Part und konzentriert sich auf das Schießen von Fotos. Es unterstützt dabei die Anzeige und den Transfer von gerade geschossenen Bildern, wie auch die Kontrolle der Kamera über das USB-Kabel. Auch Entangle findet sich üblicherweise in den Paketquellen der gängigen Distributionen, in Ubuntu ist es etwa seit Ubuntu 14.04 &#8222;Trusty Tahr&#8220; enthalten. Als Arch-User muss man auf das Arch-User-Repository AUR zurückgreifen.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>### Entangle unter Debian/Ubuntu installieren
$ <strong>sudo apt-get install entangle</strong>
### Entangle unter Arch Linux installieren
$ <strong>pacaur -S entangle</strong></code></pre>



<p>Im reinen&nbsp;Tethered-Modus überträgt&nbsp;Entangle die gerade geschossenen Bilder mitsamt der RAW-Datei auf den Rechner und zeigt die Aufnahme zusammen mit&nbsp;den Belichtichtungsdaten und einem Histogramm groß an. Tippt ihr neben dem Kamera-Icon in der Werkzeugleiste auf das Icon mit den zwei hintereinander dargestellten Aufnahmen, aktiviert ihr die&nbsp;<em>Fortlaufende Aufnahmevorschau</em>, über die ihr das Live-Bild der Kamera zu Gesicht bekommt. Ist die Kamera im manuellen Modus, könnt ihr in den <em>Camera settings</em> die Aufnahmeparameter einstellen und dann mit dem Kamera-Icon die Aufnahme auslösen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/entangle-canon-liveview-linux1.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="440" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/entangle-canon-liveview-linux1-640x440.png" alt="Mit Entangle fällt das schießen von Live-View-Aufnahmen unter Linux leicht." class="wp-image-28984" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/entangle-canon-liveview-linux1-640x440.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/entangle-canon-liveview-linux1-610x420.png 610w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/entangle-canon-liveview-linux1-681x469.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/entangle-canon-liveview-linux1-250x172.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/entangle-canon-liveview-linux1-550x378.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/entangle-canon-liveview-linux1-800x550.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/entangle-canon-liveview-linux1-262x180.png 262w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/entangle-canon-liveview-linux1-436x300.png 436w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/entangle-canon-liveview-linux1-727x500.png 727w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/entangle-canon-liveview-linux1.png 1090w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Mit Entangle fällt das schießen von Live-View-Aufnahmen unter Linux leicht.</figcaption></figure>
</div>

<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/entangle-canon-liveview-linux2.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="440" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/entangle-canon-liveview-linux2-640x440.png" alt="Über die EInstellungen lassen sich Fokuspunkte oder Gitterlinien einblenden." class="wp-image-28985" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/entangle-canon-liveview-linux2-640x440.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/entangle-canon-liveview-linux2-610x420.png 610w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/entangle-canon-liveview-linux2-681x469.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/entangle-canon-liveview-linux2-250x172.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/entangle-canon-liveview-linux2-550x378.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/entangle-canon-liveview-linux2-800x550.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/entangle-canon-liveview-linux2-262x180.png 262w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/entangle-canon-liveview-linux2-436x300.png 436w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/entangle-canon-liveview-linux2-727x500.png 727w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/entangle-canon-liveview-linux2.png 1090w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Über die EInstellungen lassen sich Fokuspunkte oder Gitterlinien einblenden.</figcaption></figure>
</div>


<p>Neben der eigentlichen Programmoberfläche bietet Entagle über ein Plugin einen Photo-Box-Modus, der sich zum Beispiel bei Hochzeiten oder anderen Events anbietet, bei dem die Besucher wie in einem Passbildautomaten sich selber fotografieren sollen. Dazu aktiviert ihr unter <em>Bearbeiten</em> » <em>Einstellungen</em> das Plugins Photo Box und startet dieses über <em>Fenster</em> » <em>Photo Box</em>. Entagle schaltet daraufhin in einen Vollbildmodus, der sich nur noch mit <kbd>Escape</kbd> beenden lässt. Mit einem Klick auf Shoot oder mit einem Druck auf <kbd>Leerzeichen</kbd> oder <kbd>Eingabe</kbd> lösen die Nutzer dann die Aufnahme aus. Am besten gebt ihr den Gästen einen kleinen Presenter-Maus in die Hand und stellt die Kamera manuell so ein, dass die Bilder optimal herauskommen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/entangle-canon-liveview-linux3.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="400" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/entangle-canon-liveview-linux3-640x400.png" alt="Mit dem Photo-Box-Plugin lässt sich eine Linux-basierte Photobox aufbauen." class="wp-image-28986" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/entangle-canon-liveview-linux3-640x400.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/entangle-canon-liveview-linux3-1280x800.png 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/entangle-canon-liveview-linux3-672x420.png 672w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/entangle-canon-liveview-linux3-681x426.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/entangle-canon-liveview-linux3-250x156.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/entangle-canon-liveview-linux3-550x344.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/entangle-canon-liveview-linux3-800x500.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/entangle-canon-liveview-linux3-288x180.png 288w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/entangle-canon-liveview-linux3-480x300.png 480w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/entangle-canon-liveview-linux3.png 1920w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Mit dem Photo-Box-Plugin lässt sich eine Linux-basierte Photobox aufbauen.</figcaption></figure>
</div>


<p>Ich bin über&nbsp;eos-movrec über das Thema Tethered Shooting gestolpert, das sich allerdings eher an die User richtet, die mit ihrer Digitalkamera Videos aufnehmen möchtet. Insgesamt bin ich sehr überrascht, wie gut Tethered Shooting unter Linux funktioniert und&nbsp;wie gut selbst moderne Digitalkameras mit Linux harmonieren. Der Begriff Play and Play trifft den Nagel eigentlich wunderbar auf den Kopf. Gespannt bin ich auf die <a href="http://www.canon.de/for_home/product_finder/cameras/digital_slr/eos_750d/" target="_blank" rel="noopener">Canon 750D</a> (<a href="http://amzn.to/1EH28O9" target="_blank" rel="noopener">Amazon</a>) und <a href="http://www.canon.de/for_home/product_finder/cameras/digital_slr/eos_760d/" target="_blank" rel="noopener">Canon 760D</a>, die über WLAN verfügen und somit das Kabel überflüssig machen können.&nbsp;Mich würde es mal interessieren, wie gut die Kameras anderer Hersteller mit den beiden Anwendungen funktionieren, klappt es bei euch auch ohne Probleme?</p>
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