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	<title>CHIP &#8211; Linux und Ich</title>
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	<description>Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT</description>
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	<title>CHIP &#8211; Linux und Ich</title>
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		<title>Die CHIP versucht es nochmal mit Linux</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 15:53:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[CHIP]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Zeitschrift CHIP habe ich Anfang Oktober 2009 in einem offenen Brief zu einem äußerst unreflektierten Artikel arg gescholten. Heute hat sich die CHIP Online mal wieder dem Thema Linux (in diesem Fall Linux Mint) angenommen und &#8211; was soll ich sagen &#8211; es ist ein erstaunlich objektiver und ehrlicher Artikel geworden. Der Autor Markus [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zeitschrift CHIP habe ich Anfang Oktober 2009 in einem offenen Brief zu einem äußerst unreflektierten Artikel <a href="/ubuntu/offener-brief-chip-windows-mac-os-linux-hartetest/">arg gescholten</a>. Heute hat sich die CHIP Online mal wieder dem Thema Linux (in diesem Fall Linux Mint) angenommen und &#8211; was soll ich sagen &#8211; es ist ein erstaunlich objektiver und <a href="http://www.chip.de/artikel/Linux-Umstieg-So-einfach-gelingt-der-Windows-Wechsel_39458821.html" target="_blank" rel="noopener">ehrlicher Artikel</a> geworden. Der Autor <a href="http://www.chip.de/c1_impressum/c1_impressum_13396280.html" target="_blank" rel="noopener">Markus Rinne</a> (Fachgebiet: Praxisthemen, Sicherheit und Betriebssysteme; Betreuung: Linux-Blog von chip.de) schreibt in der Einleitung&#8230;</p>
<blockquote class="td_quote_box td_box_center"><p>Linux ist gratis, schnell, sicher, offen und frei. Doch frei bedeutet mehr als nur kostenlos. Kein System lässt Ihnen so viel Freiraum bei der Gestaltung und Wahl der Software. Wagen Sie den Umstieg auf Linux.</p></blockquote>
<p>Ich kann nicht bei jedem Absatz sagen, dass er voll in Schwarze treffen würde, doch im großen und ganzen hat sich Herr Rinne korrekt mit Linux auseinandergesetzt. Wäre schön, wenn die Artikel nicht nur im Online-Portal, sondern auch in der gedruckten Ausgabe der Zeitschrift erscheinen würde.</p>
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		<title>Leserbrief aus der uu.de Community an die CHIP</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 20:07:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[CHIP]]></category>
		<category><![CDATA[Karmic]]></category>
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		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>
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					<description><![CDATA[Vor ein paar Wochen hat die CHIP einen Vergleich von Windows 7, Mac OS und Linux (Eine Vorabversion von Kubuntu Karmic Koala repräsentierte Linux) veröffentlicht. Der Artikel wurde nicht nur bei der CHIP abgedruckt, sondern auch bei weiteren Erzeugnissen aus dem Hause Burda. So auch beim Focus, wo der Artikel auch heute noch in Teilen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vor ein paar Wochen hat die CHIP einen Vergleich von Windows 7, Mac OS und Linux (Eine Vorabversion von Kubuntu Karmic Koala repräsentierte Linux) veröffentlicht. Der Artikel wurde nicht nur bei der CHIP abgedruckt, sondern auch bei weiteren Erzeugnissen aus dem Hause Burda. So auch beim Focus, wo der Artikel auch heute noch in Teilen <a href="http://www.focus.de/digital/computer/chip-exklusiv/tid-15712/windows-mac-os-linux-betriebssysteme-im-haertetest_aid_440818.html" target="_blank" rel="noopener">nachzulesen</a> ist. Die Ergebnisse dieses &#8222;Tests&#8220; waren extrem gefärbt durch eine redmondsche Brille, denn sowohl bei Mac OS wie auch bei Linux wurden falsche Aussagen getroffen, wenn nicht sogar bewusst abgedruckt.</p>
<p>Ich hatte mich in einem <a href="/ubuntu/offener-brief-chip-windows-mac-os-linux-hartetest/">offenen Brief</a> an den leitenden Redakteur gewandt, doch &#8211; wen wundert&#8217;s &#8211; noch keine Antwort erhalten. Im Forum von ubuntuusers.de haben sich nun <a href="http://forum.ubuntuusers.de/post/2223285/" target="_blank" rel="noopener">fast 180 Leute zusammengefunden</a> und einen Leserbrief an Herrn von Keudell gezeichnet. Der endgültige Leserbrief ist in den <a href="http://forum.ubuntuusers.de/post/2192894/" target="_blank" rel="noopener">Tiefen des Threads</a> vergraben&#8230; Ausgedruckt sieht das dann so aus&#8230;</p>
<p><span id="more-4582"></span></p>
<figure id="attachment_4581" aria-describedby="caption-attachment-4581" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/11/Brief.jpeg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-4581 size-medium" title="Brief" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/11/Brief-640x426.jpeg" alt="Leserbrief" width="640" height="426" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/11/Brief-640x426.jpeg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/11/Brief-630x420.jpeg 630w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/11/Brief-681x454.jpeg 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/11/Brief-250x167.jpeg 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/11/Brief-550x366.jpeg 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/11/Brief.jpeg 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/11/Brief-270x180.jpeg 270w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/11/Brief-450x300.jpeg 450w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/11/Brief-750x500.jpeg 750w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-4581" class="wp-caption-text">Lizenziert unter CC-BY von AlphaX2</figcaption></figure>
<p>Dass die CHIP auch anders kann beweist <a href="http://www.chip.de/artikel/Ubuntu-9.10-Karmic-Koala-Praxis-Test_38648422.html" target="_blank" rel="noopener">ihr aktueller Test</a> von Ubuntu &#8222;Karmic Koala&#8220; 9.10. Die CHIP lobt die Version 9.10 als &#8222;erneut gelungenes Update der beliebten Linux-Distribution&#8220; und stellt den &#8222;rasanten Systemstart und [die] kurzen Reaktionszeiten&#8220; besonders heraus, dank deren man nun &#8222;mit dem neuen Ubuntu [noch] schneller arbeiten kann&#8220;. Installations-Einführung und Software-Center helfen vor allem Einsteigern.&#8220;&#8230;</p>
<p>Komisch dass Kubuntu noch vor wenigen Tagen &#8222;lahmte&#8220; und &#8222;die Entwickler der Linux-Community &#8230; noch einiges an der Geschwindigkeitsschraube drehen&#8220; müssten. Naja, wie dem auch sei. Ich würde mich freuen, wenn die CHIP diesen Brief wörtlich und ohne Änderungen als Artikel und nicht als Leserbrief übernehmen würde, das wäre einmal &#8222;Zeitschrift 2.0&#8220; und ein klares Bekenntnis dazu, dass man seine Leser (oder diejenigen, die es mal waren) Ernst nimmt.</p>
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		<title>Offener Brief an CHIP zum Thema Windows, Mac OS und Linux im Härtetest</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/offener-brief-chip-windows-mac-os-linux-hartetest/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 16:25:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
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					<description><![CDATA[Sehr geehrter Herr von Keudell, die Computer-Zeitschrift CHIP führt in ihrer aktuellen Ausgabe unter dem Titel Windows, Mac OS und Linux im Härtetest einen Vergleich verschiedener Betriebssysteme durch, der die Gemüter von Linux-Anwendern stark erregt&#8230; Leider ist der Artikel nicht direkt auf CHIP ONLINE einsehbar, doch der Burda-Verlag reicht ihn auch an seine restlichen Magazine [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr von Keudell, die Computer-Zeitschrift CHIP führt in ihrer aktuellen Ausgabe unter dem Titel <a href="http://www.chip.de/bildergalerie/Jetzt-am-Kiosk-Die-neue-CHIP-11_2009-Galerie_28238527.html?show=9" target="_blank" rel="noopener">Windows, Mac OS und Linux im Härtetest</a> einen Vergleich verschiedener Betriebssysteme durch, der die Gemüter von Linux-Anwendern stark erregt&#8230; Leider ist der Artikel nicht direkt auf CHIP ONLINE einsehbar, doch der Burda-Verlag reicht ihn auch an seine restlichen Magazine weiter, so findet man ihn etwa auf <a href="http://www.focus.de/digital/computer/chip-exklusiv/tid-15712/windows-mac-os-linux-betriebssysteme-im-haertetest_aid_440818.html" target="_blank" rel="noopener">focus.de</a>.</p>
<p>Laut <a href="http://www.chip.de/c1_impressum/c1_impressum_13396268.html" target="_blank" rel="noopener">Impressum</a> der CHIP sind Sie der zuständige Redakteur für die Fachgebiete &#8222;Betriebssysteme, Netzwerke, Handys und Sicherheit&#8220; und Sie zeichnen sich auch für diesen Artikel verantwortlich, deshalb wende ich mich direkt an Sie.</p>
<p>Sie stellen in diesem Beitrag zahlreiche Behauptungen über Kubuntu auf (Sie reduzieren die Welt der Linux-Distributionen auf Kubuntu), die jeglicher Wahrheit entbehren. Des Weiteren haben Sie in dem Artikel zahlreiche handwerkliche Fehler begangen, die einem hauptberuflichem Journalisten nicht passieren dürfen.</p>
<p><span id="more-4216"></span></p>
<p>Wie kommen Sie denn bitte auf die Idee, eine Alpha-Version eines sich in Entwicklung befindlichen Betriebssystem (Kubuntu Karmic Koala 9.10) aufgebohrt mit der Alpha-Version einer Desktop-Umgebung in einen Topf mit den Master-Versionen anderer Systeme zu werfen? Ich möchte zu diesem Thema gar nicht weiter argumentieren, bitte lesen sie das Blog des KDE-Entwicklers <a href="http://blog.martin-graesslin.com/blog/2009/10/lugen-uber-lugen/" target="_blank" rel="noopener">Martin Gräßlin</a> über Ihre Fehltritte. Besonders ihre <del datetime="2009-10-09T14:36:27+00:00">Lügen</del> Aussagen zum Thema Update-Politik und Sicherheit sind eine wirkliche Frechheit. Wie Sie klaren Kopfes die Aussage&#8230;</p>
<blockquote class="td_quote_box td_box_center"><p>Bei Mac OS X prüft – wie bei Windows 7 – ein eingebauter Update-Manager in bestimmten Zeitabschnitten auf Aktualisierungen. Unter Kubuntu muss der User selbst daran denken. [&#8230;] Der Vorteil der Linux-Community: Oft gibt es schon nach Stunden den ersten Patch – der kann allerdings auch das System instabil machen.</p></blockquote>
<p>&#8230;treffen konnten, bleibt mir völlig rätselhaft. Kubuntu, wie auch alle anderen großen Linux-Distributionen, verfügt über ein zentrales Paketmanagementsystem, über das automatisch Sicherheitsupdates für ALLE im System installierte Software installiert wird. Und das nicht nur alle paar Wochen, sondern SOFORT nach Behebung der Schwachstelle. Dabei werden die Updates sehr wohl einem breiten Feldtest unterzogen. Daran kann bspw. unter K/Ubuntu jeder Anwender teilhaben, wenn er die so genannten &#8222;proposed&#8220;-Quellen aktiviert. Auch Ihre Aussage&#8230;</p>
<blockquote class="td_quote_box td_box_center"><p>Hauptangriffsziel ist und bleibt Windows, was an der breiten installierten Basis liegt. Hacker können so mit einem einzigen Virus einen Großteil der Rechner im Internet angreifen. Bei Apple und Linux sind hingegen gerade mal eine Handvoll Viren bekannt.</p></blockquote>
<p>&#8230;zeigt von mangelnder Sachkenntnis wie auch Panikmache. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hacker" target="_blank" rel="noopener">Hacker</a> hegen wenig Interesse daran Viren zu schreiben, mit denen sich möglichst viele Computer im Internet angreifen lassen. Bitte informieren sich sich über Menschen, die ein tiefgreifendes Interesse an Technologie haben, und werfen Sie sie nicht in einen Topf mit Kriminellen! In der langjährigen Geschichte von Linux konnte sich noch nie auch nur ein Virus in freier Wildbahn verbreiten. Es gab Proof-Of-Concept Linux-Viren, denen jedoch die Eigenschaft &#8222;selbstständige Verbreitung&#8220; fehlte. Auch Ihre Aussagen zum Thema Firewall lassen mich ernsthaft über Ihre Kompetenz in Richtung Computer-Sicherheit zweifeln&#8230;</p>
<blockquote class="td_quote_box td_box_center"><p>Unter Snow Leopard und Kubuntu fehlt ein solcher Service [LuI: Eine Firewall]. Apple und Linux gehen sogar noch einen fatalen Schritt weiter: Bei OS-XRechnern ist die Firewall von Haus aus deaktiviert, und wer unter Kubuntu geschützt sein will, muss je nach Distribution die Firewall sogar noch extra nachinstallieren.</p></blockquote>
<p>Kubuntu verfügt sehr wohl über einen Paketfilter, aka Firewall. Unaufgefordert eingehende Pakete werden vom Paketfilter &#8222;iptables&#8220; von Haus aus fallen gelassen. Dazu öffnet Kubuntu nach außen hin in der Standardinstallation <a href="http://wiki.ubuntuusers.de/Offene_Ports" target="_blank" rel="noopener">keinen einzigen Port</a>, daher ist die Installation weitere Firewall-Frontends nicht nötig. Es ist eine Schande für Ihr Magazin, dass Sie die Panikmache vor Viren und Trojanern &#8211; mittels der Sie zusammen mit Ihren Werbepartnern Symantec, F-Prot und Co. seit Jahren gute Geschäfte machen &#8211; auch auf andere Systeme übertragen. Ein Betriebssystem muss nicht von Haus aus unsicher sein, so dass man es mit Personal Firewalls und Virenscannern gegen Geld flicken müsse.</p>
<blockquote class="td_quote_box td_box_center"><p>Ist das Betriebssystem auf der Platte, zieht Windows 7 an allen vorbei, denn für einen Kaltstart braucht das Redmond-OS nur 26 Sekunden [&#8230;] Schlusslicht ist Kubuntu mit 43 Sekunden. Dass Windows 7 schnell startet, liegt vor allem am perfekten Cache-Management&#8230;</p></blockquote>
<p>Dieser Vergleich macht so gut wie gar keinen Sinn, ich habe das Thema vor Tagen <a href="/ubuntu/bootzeit-ubuntu-karmic-windows-7-im-vergleich/">hier auf meinen Blog</a> ebenfalls behandelt. Wobei ich mir dabei hoffentlich habe anmerken lassen, dass ich das Thema nicht wirklich ernst nehme. Und wissen sie was? Auf manchen Systemen bootet ein Ubuntu deutlich schneller als ein Windows 7. Damit will ich sagen, der Vergleich von Bootzeiten EINES SYSTEM ist ein sinnloser Schwanzvergleich (entschuldigen Sie bitte mein Vokabular). Wenn Sie schon Bootzeiten vergleichen wollen, dann doch bitte anhand einer größeren Auswahl von Geräten. Und heiße Luft über ein &#8222;perfektes Cache-Management&#8220; sollten Sie als Fachmagazin gar nicht erst verbreiten, wenn sie Ihre Aussage nicht mit Fakten unterstützen können.</p>
<blockquote class="td_quote_box td_box_center"><p>In der Rubrik „Performance“ heißen die Gewinner damit Windows 7 und Mac OS X. [&#8230;] Die Entwickler der Linux-Community müssen hingegen noch einiges an der Geschwindigkeitsschraube drehen.</p></blockquote>
<p>Auch hier haben Sie wieder Ihre Hausaufgaben nicht gemacht. In den von Ihnen gezeigten Screenshots sieht man, dass KDE ohne Compositing (aka Desktop-Effekte) läuft. Dies deutet darauf hin, dass der für die Grafikkarte benötigte proprietäre Grafiktreiber noch nicht von Ihnen installiert wurde. Hätten sie die aktuelle freigegebene Kubuntu-Version benutzt, dann hätte Sie ein Assistent nach der Installation sofort darauf hingewiesen. Ein paar Klicks später wäre der Treiber installiert gewesen. Mit diesem hätten Sie dann auch sofort ähnliche Performance-Werte feststellen können wie auf den anderen Systemen. Wissen sie dass manche Spielefreaks ihre 3D-Spiele unter Linux mit Wine laufen lassen, weil sie aus mehr FPS aus ihrer Karte kitzeln können? Wohl nicht&#8230;</p>
<blockquote class="td_quote_box td_box_center"><p>Kubuntu bietet nur ein einfaches Backup-Tool. Ein komplettes Image des Systems oder gar Schattenkopien sind damit nicht möglich. [&#8230;] Bei unserer Linux-Distribution führt ein selbst gebasteltes Mediacenter die Medien vor – es ist aber aufgrund der unausgereiften Benutzerführung kaum zu bedienen.</p></blockquote>
<p>Hier wäre es nett, wenn Sie Dinge beim Namen nennen können. Kubuntu besitzt von Haus aus kein Media-Center. Ausgeliefert wird <a href="http://amarok.kde.org/" target="_blank" rel="noopener">Amarok</a> als Musikmanagement-Programm und Dragon Player als Medienplayer. Wussten Sie dass Amarok eine der populärsten Musikmanagement-Programmen überhaupt ist? Oft liest man in Foren, dass gerade Amarok User zu Linux gebracht hat. Eine Reihe von Mediacentern wie <a href="http://www.moovida.com/" target="_blank" rel="noopener">Moovida</a>, <a href="http://www.mythtv.org/" target="_blank" rel="noopener">MythTV</a> oder <a href="http://xbmc.org/" target="_blank" rel="noopener">XMBC</a> lassen sich bei Bedarf nachinstallieren. Ebenso sieht es bei Backups aus. Via dd lassen sich von Haus aus Images ganzer Partition erstellen, wie auch automatisch inkrementelle Backups via etwa <a href="http://wiki.ubuntuusers.de/sbackup" target="_blank" rel="noopener">sbackup</a> für den Laien problemlos durchführbar sind.</p>
<p>Alles in Allem ist Ihr Vergleich ein typisches Abbild für viele Trolle, die in Linux-Foren auftauchen. Man meint, dass man sich nach wenigen Minuten ein Urteil erlauben könne. Eine Zeitschrift, die 400.000 Exemplare pro Monat absetzt, hat die Pflicht besser zu recherchieren. Aber ein objektiver Bericht würde ja Ihren Werbepartnern nicht gefallen, daher schauen Sie lieber nicht genau hin und bilden sich nur ein oberflächliches Urteil. Schade, dass sich Ihre Leser davon wohl beeinflussen lassen werden.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen,<br>
Christoph Langner</p>
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