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	<title>E-Mail – Linux und Ich</title>
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	<description>Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT</description>
	<lastBuildDate>Fri, 27 May 2016 19:19:58 +0000</lastBuildDate>
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		<title>System-Mails ohne einen Mail-Server mit ssmtp verschicken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Sep 2011 16:28:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[E-Mail]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn ein Linux-System nur gelegentlich E-Mails verschicken soll, ist Postfix zu viel des Guten. ssmtp leitet die Mails an den SMTP-Server eines Anbieters weiter.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Es gibt Situationen, in denen ein Linux-System E-Mails versenden soll. Ein Beispiel wäre etwa Cron, das bei Problemen Status-Mails verschicken kann. Oder man betreibt einen Webserver, über den E-Mails mit der <a href="http://php.net/manual/de/function.mail.php">mail-Funktion von PHP</a> versendet werden sollen. In solchen Fällen wäre die Einrichtung schwerer Brocken wie Postfix, Sendmail und Co. jedoch zu aufwändig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Privatpersonen, die keinen richtigen Server mit gültigen Zertifikaten und festen IP-Adressen besitzen, ist es ohnehin nicht möglich, E-Mails direkt zu versenden. Die meisten Mail-Server lehnen E-Mails von solchen Servern ab, um Spam zu vermeiden. Privatnutzer müssen daher ihre Mails an einen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/SMTP-Relay-Server">SMTP-Relay-Server</a> weiterleiten, also den SMTP-Server eines „richtigen“ Anbieters. Dafür genügt ein einfaches Tool wie ssmtp.</p>



<span id="more-15889"></span>



<p class="wp-block-paragraph">ssmtp ist kein vollwertiger MTA (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mail_Transfer_Agent">Mail-Transfer-Agent</a>) wie Postfix, Exim oder Sendmail. Es handelt sich vielmehr um ein kleines Tool, das eine E-Mail vom System entgegennimmt und sie an einen zuvor konfigurierten Mailserver weiterleitet. Wie eingangs erwähnt, müsste man mit einem Heimserver ohnehin einen MTA wie Postfix als „Satellite System“ konfigurieren und Mails über einen Smarthost leiten. Daher kann man sich die aufwendige Einrichtung eines vollständigen Dienstes sparen. ssmtp muss zunächst aus den Paketquellen installiert werden&#8230;</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>sudo apt-get install ssmtp</strong></code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Installation gibt es zwei Konfigurationsdateien, die an die eigene Situation angepasst werden müssen: <code>/etc/ssmtp/ssmtp.conf</code> und <code>/etc/ssmtp/revaliases</code>. Beginnen wir mit der Datei <code>ssmtp.conf</code>, in der der zu nutzende Mailserver eingetragen wird.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>sudo gedit /etc/ssmtp/ssmtp.conf</strong></code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Im Folgenden führe ich Beispiele für die Konfiguration mit Google Mail und GMX an. Wie ihr sehen werdet, steht das Passwort im Klartext in der Konfigurationsdatei. Ich empfehle daher, für den eigenen Mailserver ein separates Konto bei einem Freemailer anzulegen oder bei Google die <a href="https://www.google.com/accounts/b/0/SmsAuthConfig">2-Schritt-Verifizierung</a> zu aktivieren, um ein spezifisches Passwort für ssmtp zu erstellen. So steht das Passwort nicht im Klartext auf der Festplatte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Google Mail</h2>



<pre class="wp-block-preformatted">root=EIN.BEISPIEL@gmail.com
mailhub=smtp.gmail.com:587
hostname=EIN.BEISPIEL@gmail.com
UseSTARTTLS=YES
AuthUser=EIN.BEISPIEL
AuthPass=GEHEIM
FromLineOverride=YES</pre>



<h2 class="wp-block-heading">GMX.net</h2>



<pre class="wp-block-preformatted">root=EIN.BEISPIEL@gmx.de
mailhub=mail.gmx.net:465
rewriteDomain=gmx.net
hostname=gmx.net
UseTLS=YES
AuthUser=EIN.BEISPIEL@gmx.DE
AuthPass=GEHEIM
FromLineOverride=NO</pre>



<p class="wp-block-paragraph">Passt die in <strong>FETT</strong> geschriebenen Passagen an eure Gegebenheiten an. Die übrigen Einstellungen könnt ihr in der Regel unverändert übernehmen. Sobald die Datei <code>ssmtp.conf</code> vollständig konfiguriert ist, könnt ihr festlegen, welcher Benutzer welchen Mailserver verwenden darf. Dies wird in der Datei <code>revaliases</code> festgelegt, die ebenfalls in einem Editor geöffnet werden muss.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>sudo gedit /etc/ssmtp/revaliases</strong></code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Tragt hier im folgenden Format ein, welcher Benutzer welchen Server verwenden darf. In meinem Beispiel greife ich wieder auf Google Mail zu. Die in <strong>FETT</strong> markierten Passagen müssen ebenfalls angepasst werden.</p>



<pre class="wp-block-preformatted">root:<strong>EIN.BEISPIEL</strong>@gmail.com:smtp.gmail.com:587<br>www-data:<strong>EIN.BEISPIEL</strong>@gmail.com:smtp.gmail.com:587<br><strong>OTTO:EIN.BEISPIEL</strong>@gmail.com:smtp.gmail.com:587</pre>



<p class="wp-block-paragraph">In meinem Beispiel dürfen „root“, der Benutzer des Webservers „www-data“ und der Benutzer „otto“ E-Mails direkt vom System versenden. Die zweite Zeile könnt ihr weglassen, falls bei euch kein Webserver installiert ist oder dieser keinen Zugriff auf ssmtp benötigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun kann die Konfiguration getestet werden. Eine Möglichkeit ist es, direkt über ssmtp eine E-Mail zu versenden. Der folgende Befehl schickt eine leere Mail an echo@tu-berlin.de, die daraufhin an euch zurückgesendet wird. So könnt ihr überprüfen, ob die Einstellungen korrekt sind. Mit dem Schalter <code>-v</code> werden außerdem Rückmeldungen im Terminal angezeigt. Nach dem Ausführen des Befehls müsst ihr noch <kbd>Strg</kbd>+<kbd>D</kbd> drücken, um die E-Mail zu senden.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>ssmtp -v echo@tu-berlin.de</strong>
&#91;&lt;-] 220 smtp.gmail.com ESMTP x65sm8488142wmg.4 - gsmtp &#91;-&gt;] EHLO EIN.BEISPIEL@gmail.com
&#91;&lt;-] 250 SMTPUTF8 &#91;-&gt;] STARTTLS
&#91;&lt;-] 220 2.0.0 Ready to start TLS &#91;-&gt;] EHLO EIN.BEISPIEL@gmail.com
&#91;&lt;-] 250 SMTPUTF8 &#91;-&gt;] AUTH LOGIN
&#91;&lt;-] 334 ############# &#91;-&gt;] ##########
&#91;&lt;-] 334 #########
&#91;&lt;-] 235 2.7.0 Accepted &#91;-&gt;] MAIL FROM:&lt;EIN.BEISPIEL@gmail.com&gt;
&#91;&lt;-] 250 2.1.0 OK ########### - gsmtp &#91;-&gt;] RCPT TO:&lt;echo@tu-berlin.de&gt;
&#91;&lt;-] 250 2.1.5 OK x65s########### - gsmtp &#91;-&gt;] DATA
&#91;&lt;-] 354 Go ahead ############# - gsmtp &#91;-&gt;] Received: by EIN.BEISPIEL@gmail.com (sSMTP sendmail emulation); Thu, 11 Feb 2016 16:34:00 +0100
&#91;-&gt;] From: "USERNAME" &lt;EIN.BEISPIEL@gmail.com&gt;
&#91;-&gt;] Date: Thu, 11 Feb 2016 16:34:00 +0100
&#91;-&gt;] 
&#91;-&gt;] .
&#91;&lt;-] 250 2.0.0 OK 1455204843 ########### - gsmtp &#91;-&gt;] QUIT
&#91;&lt;-] 221 2.0.0 closing connection ########### - gsmtp
</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Alternativ könntet ihr auch mit mutt oder mailx vollständige E-Mails versenden. ssmtp ersetzt natürlich keinen vollständig eingerichteten Postfix-Dienst auf einem richtigen Server. Doch wenn es darum geht, dass eine Workstation zu Hause lediglich ein paar Status-Mails versenden soll, ist ssmtp ein praktisches und einfaches Werkzeug.</p>
<hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Desktop-Webmail in Ubuntu Natty von Hand fixen</title>
		<link>https://linuxundich.de/desktop-webmail-in-ubuntu-natty-von-hand-fixen/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/desktop-webmail-in-ubuntu-natty-von-hand-fixen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Jul 2011 14:50:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[E-Mail]]></category>
		<category><![CDATA[Gmail]]></category>
		<category><![CDATA[GNOME]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Fehler in Natty lässt Desktop-Webmail nicht in den bevorzugten Anwendungen auftauchen. Der Workaround aus dem Bugreport bringt es zurück.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Im Beitrag <a title="Google Mail perfekt in Ubuntu Lucid integrieren" href="https://linuxundich.de/google-mail-perfekt-in-ubuntu-lucid-integrieren/">Google Mail perfekt in Ubuntu Lucid integrieren</a> hatte ich euch das Paket desktop-webmail empfohlen. Über dieses könnt ihr beim Klick auf mailto-Links euren bevorzugten Webmailer laden lassen, so dass man ein &#8222;richtiges&#8220; Mail-Programm praktisch kaum noch vermisst. Allerdings hat das Paket <a href="https://bugs.launchpad.net/ubuntu/+source/desktop-webmail/+bug/754321">in Natty einen Bug</a>, der Desktop-Webmail vollkommen unbenutzbar macht, denn aufgrund einer falschen .desktop-Datei taucht Desktop-Webmail gar nicht bei den bevorzugten Anwendungen auf&#8230;</p>
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aeb58b0b92ff&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aeb58b0b92ff" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="697" height="508" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/07/gmail_desktop_webmail_natty1.png" alt="Der Dialog Bevorzugte Anwendungen, unter E-Mail-Betrachter steht nur Evolution zur Auswahl; daneben der Konfigurationsdialog von Desktop Webmail" class="wp-image-14534" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/07/gmail_desktop_webmail_natty1.png 697w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/07/gmail_desktop_webmail_natty1-640x466.png 640w" sizes="(max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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			</svg>
		</button><figcaption class="wp-element-caption">Obwohl Desktop-Webmail installiert ist taucht es in Natty nicht in den bevorzugten Anwendungen auf</figcaption></figure>
<p class="wp-block-paragraph">Im oben verlinkten Bug ist jedoch mittlerweile ein <a href="https://bugs.launchpad.net/ubuntu/+source/desktop-webmail/+bug/754321/comments/8">Workaround</a> gepostet worden, der das Problem behebt. Allerdings wurde er noch nicht als Update eingespielt, so dass man bei Bedarf den Workaround von Hand ausführen muss. Der Einfachheit halber übernehme ich ihn hier&#8230;</p><pre class="wp-block-code"><code>$ wget https://launchpadlibrarian.net/72320937/desktop-webmail.desktop
$ sudo mv desktop-webmail.desktop /usr/share/applications/desktop-webmail.desktop
$ sudo update-desktop-database</code></pre><p class="wp-block-paragraph">Danach könnt Ihr wieder wie gewohnt &#8222;Desktop-Webmail&#8220; in den bevorzugten Anwendungen auswählen und dann wieder <a href="https://linuxundich.de/google-mail-perfekt-in-ubuntu-lucid-integrieren/">wie im Blog</a> beschrieben auf mailto-Links im Browser oder anderen Anwendungen klicken und euren Webmailer laden lassen.</p>
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aeb58b0b9ea7&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aeb58b0b9ea7" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img decoding="async" width="580" height="449" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/07/gmail_desktop_webmail_natty2.png" alt="Derselbe Dialog nach dem Workaround, jetzt erscheint Desktop Webmail in der Liste" class="wp-image-14533" style="width:100%"/><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Desktop-Webmail funktioniert wieder</figcaption></figure>
<hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Google Mail perfekt in Ubuntu Lucid integrieren</title>
		<link>https://linuxundich.de/google-mail-perfekt-in-ubuntu-lucid-integrieren/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/google-mail-perfekt-in-ubuntu-lucid-integrieren/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 May 2010 18:26:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[E-Mail]]></category>
		<category><![CDATA[Gmail]]></category>
		<category><![CDATA[GNOME]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://linuxundich.de/de/?p=7236</guid>

					<description><![CDATA[gm-notify hängt Google Mail in das Messaging Menu von Lucid, desktop-webmail sorgt dafür, dass mailto-Links im Webmailer statt im Mailprogramm landen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Webmail-Dienste sind mittlerweile für viele Anwender eine ernste Alternative zu E-Mail-Programmen wie Thunderbird, Evolution und Co. geworden. Doch bei der Integration in den Desktop hakt es konzeptionell bedingt leider ordentlich. Keine Nachricht erscheint beim Eintreffen einer Mail auf dem Desktop, klickt man im Browser auf einem mailto-Link, dann startet der brachliegende Mail-Client und das neue <a href="https://wiki.ubuntu.com/MessagingMenu">Messaging Menu</a> von Ubuntu Lucid bleibt natürlich auch ungenutzt. Doch für Ubuntu Lucid (und auch aktuellere Ubuntu-Versionen) und Google Mail könnt Ihr diese Problematik praktisch vollständig lösen.</p><p class="wp-block-paragraph">Zuerst möchte ich euren Blick auf <a href="https://web.archive.org/web/20100507004104/http://bleedingpaper.com/gm-notify/">gm-notify</a> (oder auch auf <a href="https://launchpad.net/gm-notify">Launchpad</a>) lenken. Das kleine Programm integriert Google Mail in das neue Messaging Menu von Ubuntu Lucid. Dadurch werden euch eingehende Mails via Popup und &#8222;grünem&#8220; Mail-Icon angekündigt und Ihr könnt Google Mail über einen Klick in das Menü starten. Außerdem seht Ihr die Anzahl der ungelesenen Mails im Menü.</p>
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aeb58b0bb42c&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aeb58b0bb42c" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img decoding="async" width="475" height="302" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/05/googlemail_messagingmenu.png" alt="Das Messaging Menu von Ubuntu Lucid mit den Einträgen Google Mail und Posteingang, dahinter die Zahl der ungelesenen Mails" class="wp-image-7237" style="width:100%"/><button
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			</svg>
		</button><figcaption class="wp-element-caption">Integration in das neue Messaging Menu</figcaption></figure>
<p class="wp-block-paragraph">Das Programm hat es noch nicht in die offiziellen Paketquellen von Ubuntu geschafft, doch es gibt eine <a href="https://launchpad.net/~gm-notify-maintainers/+archive/ppa">PPA-Paketquelle für Ubuntu Lucid</a>, über die Ihr das Programm leicht installieren könnt.</p><pre class="wp-block-code"><code>$ sudo add-apt-repository ppa:gm-notify-maintainers/ppa
$ sudo apt-get update &amp;&amp; sudo apt-get install gm-notify</code></pre><p class="wp-block-paragraph">Nach der Installation findet Ihr die Einstellungen zu gm-notify unter <em>&#8222;System -&gt; Einstellungen -&gt; GMail Notifier Konfiguration&#8220;</em>, ein &#8222;richtiges&#8220; Programmfenster hat die Anwendung nicht, sie bohrt ja nur das Messaging Menu auf. Tragt hier euren Google Mail Account ein und vergesst nicht unter &#8222;Erweitert&#8220; die Option &#8222;Start automatically on logon&#8220; zu aktivieren, erst dann startet gm-notify automatisch. Leider ist es (noch) nicht möglich mehrere Accounts anzulegen, doch zumindest gibt es schon einen <a href="https://bugs.launchpad.net/gm-notify/+bug/373231">Bug-Report</a> für diese fehlende Funktionalität.</p>
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aeb58b0bbddf&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aeb58b0bbddf" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="633" height="549" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/05/googlemail_desktop.png" alt="Die bevorzugten Anwendungen mit „Desktop Webmail“ als E-Mail-Betrachter, davor die Webmail-Konfiguration mit ausgewähltem Gmail" class="wp-image-7238" style="width:100%"/><button
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			</svg>
		</button><figcaption class="wp-element-caption">Webmail in den GNOME-Desktop integrieren</figcaption></figure>
<p class="wp-block-paragraph">Als Nächstes geht es um die Integration von mailto-Links in die Desktopumgebung. Das kleine Programm <a href="https://launchpad.net/ubuntu/+source/desktop-webmail">desktop-webmail</a> (Es hat nicht einmal eine Homepage) installiert sogenannte Handler für mailto-Links für die Webmail-Dienste Google Mail, Hotmail, Yahoo und Zoho. Das Programm stammt aus dem Hause Canonical und wurde extra für Ubuntu Lucid geschrieben, Ihr findet es daher in den Quellen von Ubuntu. Über&#8230;</p><pre class="wp-block-code"><code>$ sudo apt-get install desktop-webmail</code></pre><p class="wp-block-paragraph">&#8230;installiert Ihr es. Stellt nach der Installation unter <em>&#8222;System -&gt; Einstellungen -&gt; Bevorzugte Anwendungen -&gt; E-Mail-Betrachter&#8220;</em> auf <em>&#8222;Desktop Webmail&#8220;</em> um und wählt unter <em>&#8222;System -&gt; Einstellungen -&gt; Desktop-Webmail&#8220;</em> euren bevorzugten Mail-Anbieter aus. Danach sollten mailto-Links direkt in euren Browser inklusive dem Webmailer starten und auch gleich die Felder passend ausgefüllt werden. [UPDATE 31.7.2011: In Ubuntu Natty ist dieses Paket leider defekt, allerdings gibt es einen Workaround das Problem zu beheben, nähere Informationen dazu findet ihr im Blog unter <a title="Desktop-Webmail in Ubuntu Natty von Hand fixen" href="https://linuxundich.de/desktop-webmail-in-ubuntu-natty-von-hand-fixen/">Desktop-Webmail in Ubuntu Natty von Hand fixen</a>.]</p><hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Postfix auf dem eigenen Server als Mail Relay nutzen</title>
		<link>https://linuxundich.de/postfix-auf-dem-eigenen-server-als-mail-relay-nutzen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Apr 2006 21:40:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[E-Mail]]></category>
		<category><![CDATA[Homelab]]></category>
		<category><![CDATA[Server]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>
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					<description><![CDATA[Damit der eigene Rechner Mails verschicken kann, braucht er einen MTA. Postfix als Satellite System leitet sie über den SMTP-Server des Providers weiter.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Damit der Rechner direkt E-Mails verschicken kann, muss ein MTA (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mail_Transfer_Agent">Mail Transfer Agent</a>) installiert und konfiguriert werden. Der Klassiker unter den MTA ist sendmail, dieser ist jedoch sehr umständlich zu konfigurieren, deshalb hat sich Postfix zum Standard entwickelt. Im Prinzip könnte man den Postfix-Server aufsetzen und gleich E-Mails verschicken. Doch leider ist das im Zeitalter von Spam nicht mehr so einfach. Ein SMTP-Server ohne eine feste IP wäre eine ideale SPAM-Schleuder. Deshalb akzeptiert eigentlich kein E-Mail-Server E-Mails von solchen Servern. Man muss daher die eigenen E-Mails über einen „ordentlichen“ SMTP-Server wie z. B. den von web.de und Co. leiten&#8230;</p>



<span id="more-83"></span>



<p class="wp-block-paragraph">Man beginnt also mit der Installation von Postfix. Wie üblich, geht man den Weg über apt-get&#8230;</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ sudo apt-get install postfix</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Anschließend wird man gleich zur Konfiguration von Postfix geleitet. Nur bei drei Fragen muss man von den vorgegebenen Standards abweichen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>General type of configuration?
-&gt; Satellite system</li>



<li>Where should mail for root go?
-&gt; Dein Username</li>



<li>SMTP relay host?
-&gt; smtp.wasauchimmer.de</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Dadurch wird die erste Konfiguration von Postfix abgeschlossen. Diese ist in der Datei <code>/etc/postfix/main.cf</code> hinterlegt. Nun muss Postfix noch gesagt werden, dass es die Mails über einen anderen SMTP-Server leiten soll. Dazu muss die <code>/etc/postfix/main.cf</code> editiert und diese Zeilen eingefügt werden:</p>



<pre class="wp-block-code"><code># Sofern man sich gegen einen externen SMTP - Server authentifizieren
# muss sind nachfolgende Zeilen notwendig.
smtp_sasl_auth_enable = yes
smtp_sasl_security_options = noanonymous
smtp_sasl_password_maps = hash:/etc/postfix/sasl_password
</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Wie in der Config ersichtlich, holt Postfix die Zugangsdaten aus der Datei <code>/etc/postfix/sasl_password</code> bzw. aus einer verschlüsselten Datei, die aus der <code>sasl_password</code> generiert wird, diese muss daher in dieser Art erstellt werden&#8230;</p>



<pre class="wp-block-code"><code>smtp.wasauchimmer.de     username:ganzgeheim
</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt noch die sasl_password verschlüsseln&#8230;</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ sudo postmap /etc/postfix/sasl_password
</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">&#8230;und Postfix neu starten&#8230;</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ sudo /etc/init.d/postfix restart
</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">&#8230;und schon kann man z. B. mit mail aus dem Paket mailx eine E-Mail verschicken:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ mail -s "testbetreff" email@addresse.com &lt; textdatei.txt
</code></pre>

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			</item>
		<item>
		<title>Spam mittels Evolution und Spamassassin filtern</title>
		<link>https://linuxundich.de/spam-mittels-evolution-und-spamassassin-filtern/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/spam-mittels-evolution-und-spamassassin-filtern/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Mar 2006 13:11:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[E-Mail]]></category>
		<category><![CDATA[Evolution]]></category>
		<category><![CDATA[GNOME]]></category>
		<category><![CDATA[Spam]]></category>
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					<description><![CDATA[Evolution bringt keinen Spamfilter mit. Mit Spamassassin und einer angepassten user_prefs landen unerwünschte Mails trotzdem im richtigen Ordner.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://linuxundich.de/system-emails-mit-mozilla-thunderbird-abrufen/">Mozilla Thunderbird</a> ist gut und nett. Doch unter Linux gibt es leistungsfähigere Mailprogramme bzw. PIM-Programme. Der Kandidat der Wahl ist Evolution. Leistungsfähiger Mailer, schnell, perfekte Integration in Gnome, Beagle-Support usw. Einziger Haken: Kein Spamfilter von Haus aus. Hier hat der Donnervogel einen kleinen Vorteil, da dort alles out-of-the-box funktioniert. Doch so schlimm ist das gar nicht. Evolution bringt eigentlich alles Notwendige mit, um auch Spammails filtern zu können. Man muss nur ein bisschen Hand anlegen&#8230;</p>



<span id="more-91"></span>



<p class="wp-block-paragraph">Zu Beginn muss man via <code>sudo apt-get install spamassassin</code> den Spamfilter Spamassassin installieren. Anschließend muss man die Spam-Filterung in Evolution auch aktivieren. Dazu Evolution starten und unter <em>Bearbeiten</em> | <em>Einstellungen</em> | <em>E-Mail-Einstellungen</em> im Reiter <em>Unerwünscht</em> die beiden Kästchen <em>Eingehende Mails überprüfen&#8230;</em> und <em>Zusätzliche Ferntests durchführen&#8230;</em> aktivieren. Damit Spamassassin dann auch wirklich E-Mails filtert, muss das Programm auch aktiviert sein. Die nötige Info holt sich Spamassassin aus der Datei <code>~/.spamassassin/user_prefs</code>. Diese existiert jedoch nicht von Anfang an. Man kopiert am besten eine Vorlage.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ mkdir ~/.spamassassin/
$ cp /usr/share/spamassassin/user_prefs.template ~/.spamassassin/user_prefs
</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem die Datei kopiert ist, wirft man mit <code>gedit ~/.spamassassin/user_prefs</code> einen Blick in die kopierte Datei. Man sieht, noch ist alles auskommentiert. Deshalb muss die Datei richtig angepasst werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>required_score:</strong> Spamassassin prüft Mails, ob sie gewisse Merkmale aufzeigen, die eine Spammail üblicherweise kennzeichnen. Z. B. Betreffzeilen in Großbuchstaben oder ob Worte wie „Viagra“ oder „Porn“ (natürlich auch in verschiedenen Schreibweisen) darin vorkommen usw. Diese Gemeinsamkeiten werden gesammelt und analysiert. Anschließend wird dann für jede E-Mail eine Kennzahl errechnet. Ab dem eingestellten Wert gilt dann für das System eine E-Mail als Spam.<br>
Da diese Zeile auskommentiert ist, macht Spamassassin natürlich erstmal nichts. Man entfernt daher das Kommentarzeichen „#“ und ändert den Wert für required_score auf 3. Dies ist etwas schärfer als die Standardeinstellung 5.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Eine Whitelist oder Blacklist definieren:</strong> Hier kann man eintragen, welche E-Mails immer ungefiltert Spamassassin passieren sollen (Whitelist) und welche immer als Spam klassifiziert werden sollen (Blacklist). Man kann hier einzelne Adressen eintragen oder auch mit Platzhaltern (*) arbeiten, das wird in der Datei aber gut erklärt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Spamlisten aus dem Internet beziehen:</strong> Spamassassin bringt von alleine schon Klassifizierungen mit. Diese werden erstmal durch das eigene Training der Mails (also Mails mit „unerwünscht“ in Evolution kennzeichnen) aktualisiert. Es gibt aber auch Online-Listen, die immer aktualisiert werden und die man bei der Spamkennzeichnung noch miteinbeziehen kann. Das wäre dann das, was Evolution als „Zusätzliche Ferntests durchführen“ meint. Wir bekommen hier auch gleich gesagt, wo wir diese Listen finden, nämlich unter <a href="https://web.archive.org/web/20060209045644/http://spamassassin.apache.org/tests.html">spamassassin.apache.org</a>. Hier auf die aktuelle Version (im Moment 3.1.x) gehen. Dort tauchen nun viele Listen auf. Man kann sich eine oder mehrere raussuchen, die man noch nutzen möchte. Wie gut oder schlecht diese Klassifizierungen sind, muss man wohl ausprobieren. Ich habe die erstbeste namens „GTUBE“ eingetragen. Ich habe also in meiner user_prefs diese Zeile hinzugefügt: <code>score GTUBE 3.0</code></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zahl steht wieder für die „Schärfe“ des Filters. Ich hab mich auch hier mal für 3 entschieden. Die Zeit wird zeigen, ob ich die Schärfe noch erhöhen muss oder mal andere Filter ausprobiere, oder, oder. Hier also nochmal im Gesamten, wie meine user_prefs jetzt aussieht:</p>



<pre class="wp-block-code"><code># How many points before a mail is considered spam.
required_score 3

# Whitelist and blacklist addresses are now file-glob-style patterns, so
# "friend@somewhere.com", "*@isp.com", or "*.domain.net" will all work.
whitelist_from *@linuxundich.de

# Add your own customised scores for some tests below. The default scores are
# read from the installed spamassassin rules files, but you can override them
# here. To see the list of tests and their default scores, go to
# http://spamassassin.apache.org/tests.html .
#
# score SYMBOLIC_TEST_NAME n.nn
score GTUBE 3.0

# Speakers of Asian languages, like Chinese, Japanese and Korean, will almost
# definitely want to uncomment the following lines. They will switch off some
# rules that detect 8-bit characters, which commonly trigger on mails using CJK
# character sets, or that assume a western-style charset is in use.
#
# score HTML_COMMENT_8BITS 0
# score UPPERCASE_25_50 0
# score UPPERCASE_50_75 0
# score UPPERCASE_75_100 0
</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem die <code>user_prefs</code> abgespeichert wurde, muss Evolution neu gestartet werden, damit es die Einstellungen auch anwendet. Und tatsächlich, sofort nach dem Eintreffen der ersten Spammails werden diese auch gleich in den Unerwünscht-Ordner verschoben.</p>

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			</item>
		<item>
		<title>System Emails mit Mozilla Thunderbird abrufen</title>
		<link>https://linuxundich.de/system-emails-mit-mozilla-thunderbird-abrufen/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/system-emails-mit-mozilla-thunderbird-abrufen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Jan 2006 01:28:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[E-Mail]]></category>
		<category><![CDATA[Homelab]]></category>
		<category><![CDATA[Server]]></category>
		<category><![CDATA[Thunderbird]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://christoph-langner.de/?p=90</guid>

					<description><![CDATA[Die Systemmails aus /var/mail liegen im mbox-Format, genau wie die Ordner von Thunderbird. Ein Symlink genügt, und sie landen im Mailprogramm.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Als Nutzer von Thunderbird habe ich mir eigentlich schon oft gedacht, Mensch, wäre es nicht praktisch, die Mails meines Systems, die in <code>/var/mail/benutzername</code> liegen, automatisch in meinem Thunderbird zu haben. Die Lösung ist eigentlich äußerst trivial. Das Linux-Mail-Verzeichnis ist im mbox-Format, Thunderbird nutzt ebenfalls mbox zum Speichern der Mails. Also was liegt näher, als die Mails ganz einfach einzubinden&#8230;</p>



<span id="more-90"></span>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu legt man sich einen neuen Unterordner in den <em>Local Folders</em> vom Thunderbird an. Man kann den Ordner beliebig benennen. Ich wähle in meinem Fall System. Nun beendet man Thunderbird und geht nach <code>~/.mozilla-thunderbird/xxxx.default/Mail/Local\ Folders/</code> bzw. <code>~/.thunderbird/Profiles/xxx.default/Mail/Local\ Folders/</code>. Das Profilverzeichnis <code>xxx.default</code> wird per Zufall benannt. Auf jedem Rechner heißt es daher anders. Dort findet man nun eine leere Datei mit dem Namen System. Man löscht diese nun und legt einen Symlink zur eigenen mbox an. Also&#8230;</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ rm System
$ ln -s /var/mail/username System
</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">So, der letzte Schritt ist getan. Nach dem Start des Thunderbirds findet man seine Systemmails unter <em>Local Folders</em> | <em>System</em>.</p>

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