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	<title>Energiesparen &#8211; Linux und Ich</title>
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	<description>Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT</description>
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	<title>Energiesparen &#8211; Linux und Ich</title>
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		<title>Battery Health Charging: Batterielebensdauer unter GNOME optimieren</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/battery-health-charging-batterielebensdauer-unter-gnome-optimieren/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Jul 2023 12:55:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Akku]]></category>
		<category><![CDATA[Akkulaufzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Energiesparen]]></category>
		<category><![CDATA[Gnome]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute haben viele Laptops und Smartphones fest verbaute Akkus und verklebte Gehäuse. Das ermöglicht kompakte und wasserdichte Geräte, führt aber zu geplanter Obsoleszenz. Um den Akku zu schonen, kann man mit der GNOME-Erweiterung Battery Health Charging das Ladeverhalten anpassen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Früher war ja alles besser: Raider hieß noch Twix. Im Winter gabs noch ausreichend Schnee zum Rodeln und Skifahren und bei elektronischen Geräten musste man einfach nur neue Batterien einsetzen, um wieder Licht zu haben oder Musik zu hören. Heute sind bei vielen Geräten die Akkus fest eingebaut und die Gehäuse von Smartphones und Laptops rundum verklebt. Auf der einen Seite ermöglicht das kleine, stabile und wasserdichte Geräte, auf der anderen Seite ist es natürlich ein klarer Fall von geplanter Obsoleszenz: Ist der Akku am Ende, muss man das Gerät teuer reparieren lassen, oder holt sich eben gleich ein Neues. Wichtig ist es daher, den Akku zu schonen. Etwa, in dem man den Akku eines Laptops im stationären Betrieb nicht durchweg auf 100 Prozent lädt. Mit der GNOME-Erweiterung <a href="https://github.com/maniacx/Battery-Health-Charging" target="_blank" rel="noopener">Battery Health Charging</a> lässt sich das Ladeverhalten per Mausklick an die aktuelle Arbeitssituation anpassen.</p>



<p>Für die Lebensdauer des Laptop-Akkus ist es beispielsweise nicht sonderlich ideal, wenn das Gerät am Schreibtisch meistens am Strom hängt und das Netzteil die Batterie immer auf 100 Prozent hält. Ideal wäre es, den Akku im Netzbetrieb abzuklemmen und das Gerät nur noch über das Netzteil mit Strom zu versorgen &#8212; der Akku würde sich dabei nur sehr langsam entladen. Ebenso wichtig wäre es, den Akku nicht immer auf die vollen 100 Prozent Kapazität aufzuladen. Für die Lebensdauer des Akkus ideal wäre ein Pendeln zwischen 20 und 80 Prozent. Das wissen auch die Hersteller, doch unter Linux gibt es oft keinen Dienst, der sich um das optimale Ladeverhalten kümmert. Nur wenige Hersteller wie etwa TUXEDO mit seinem <a href="https://www.tuxedocomputers.com/de/Infos/Hilfe-Support/Haeufig-gestellte-Fragen/Wie-kann-ich-die-Lebenszeit-meines-Akkus-verlaengern-_1.tuxedo" target="_blank" rel="noopener">FlexiCharger</a> haben uns Linux-User im Blick.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Battery Health Charging für GNOME</h3>



<p>Die Erweiterung installiert ihr per Mausklick über das <a href="https://extensions.gnome.org/extension/5724/battery-health-charging/" target="_blank" rel="noopener">GNOME Extensions Portal</a>. Anschließend müsst ihr die Einstellungen der Erweiterung öffnen (etwa über das Zahnrad-Icon neben dem Titel im GNOME-Panel) und der Erweiterung unter <em>Installieren</em> via PolicyKit administrative Rechte geben. Zudem müssen die entsprechenden Kernelmodule oder Bibliotheken installiert sein &#8212; Details zu den unterstützten Geräten findet ihr auf der <a href="https://github.com/maniacx/Battery-Health-Charging" target="_blank" rel="noopener">Projektseite</a>. Auf meinen zwei Testgeräten, einem <a href="https://www.tuxedocomputers.com/de/TUXEDO-InfinityBook-Pro-14-Gen8.tuxedo" target="_blank" rel="noopener">TUXEDO InfinityBook Pro 14</a> unter TUXEDO OS und einem <a href="https://wiki.archlinux.org/title/Dell_XPS_15" target="_blank" rel="noopener">DELL XPS 15 von 2018</a> unter Arch Linux, ist von Haus aus alles installiert. Das InfinityBook benötigt das <a href="https://github.com/tuxedocomputers/tuxedo-keyboard" target="_blank" rel="noopener">tuxedo-keyboard</a> Kernelmodul, der Dell XPS die Bibliothek <a href="https://github.com/dell/libsmbios" target="_blank" rel="noopener">libsmbios</a>.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1010" height="645" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2023/07/dell-smbios-battery-ctl.png" alt="" class="wp-image-42330" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2023/07/dell-smbios-battery-ctl.png 1010w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2023/07/dell-smbios-battery-ctl-640x409.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2023/07/dell-smbios-battery-ctl-658x420.png 658w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2023/07/dell-smbios-battery-ctl-681x435.png 681w" sizes="(max-width: 1010px) 100vw, 1010px"><figcaption class="wp-element-caption">Auf  meinem Dell XPS 15 (2018) lässt sich das Ladeverhalten auch über die libsmbios auch aus dem Terminal heraus steuern.</figcaption></figure>



<p>Nicht verwirren lassen darf man sich bei der Anzeige des Ladezustands. Stellt der Rechner bei zum Beispiel 80 Prozent das Laden ein. Dann verschwindet der Ladeblitz neben dem Akku-Symbol im Panel, obwohl das Gerät weiter am Strom hängt und der Akku auch nicht entladen wird &#8212; bis auf die in der Regel geringe Selbstentladung. Das Verhalten lässt sich in den Einstellungen der Erweiterung korrigieren. Es ist auch nicht ganz klar, ob das System den Ladezustand sauber erkennt. Ist ein Akku bei einem Limit von 90 Prozent nun bei 90 oder 100 Prozent &#8222;voll&#8220; geladen? Auch kommen sich die unterschiedlichen Tools ein wenig in die Quere: Setze ich auf dem Dell-Laptop via <code>smbios-battery-ctl</code> den Lademodus, dann bekommt die Erweiterung nichts davon mit, ähnliches passiert noch beim TUXEDO Control Center. Nutzt man aber nur eines der Tools, dann kann man die Erweiterung wunderbar nutzen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1280" height="720" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2023/07/battery-health-charging1-1280x720.png" alt="Über die Erweiterung Battery Health Charging setzt ihr dem Nachladen des Akkus Grenzen." class="wp-image-42328" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2023/07/battery-health-charging1-1280x720.png 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2023/07/battery-health-charging1-640x360.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2023/07/battery-health-charging1-1536x864.png 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2023/07/battery-health-charging1-747x420.png 747w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2023/07/battery-health-charging1-681x383.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2023/07/battery-health-charging1.png 1920w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Über die Erweiterung Battery Health Charging für den GNOME-Desktop setzt ihr dem Nachladen des Akkus Grenzen.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2023/07/battery-health-charging2-1280x800.png" alt="Die Erweiterung unterstützt zahlreiche Hersteller. Von Asus, über Dell bis TUXEDO." class="wp-image-42329" width="1062" height="663" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2023/07/battery-health-charging2-1280x800.png 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2023/07/battery-health-charging2-640x400.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2023/07/battery-health-charging2-1536x960.png 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2023/07/battery-health-charging2-672x420.png 672w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2023/07/battery-health-charging2-681x426.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2023/07/battery-health-charging2.png 1600w" sizes="(max-width: 1062px) 100vw, 1062px"><figcaption class="wp-element-caption">Battery Health Charging unterstützt zahlreiche Hersteller: Von Asus, über Dell bis hin zu den Linux-Laptops von TUXEDO.</figcaption></figure>



<p><br></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Die Notebook-Platte vor dem Abschalt-Tod retten</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/die-notebook-platte-vor-dem-abschalt-tod-retten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 May 2012 19:13:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Energiesparen]]></category>
		<category><![CDATA[Festplatte]]></category>
		<category><![CDATA[Festplatten-Bug]]></category>
		<category><![CDATA[Howto]]></category>
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					<description><![CDATA[Noch ein schneller Beitrag zu einem Thema, das ich schon vieeeeel zu lange ignoriert habe. Es geht um den &#8211; so bezeichnet das Wiki von Ubuntuusers.de die Problematik &#8211; Notebook-Festplatten-Bug. Um den Akku zu schonen schalteten viele Linux-System im Akku-Betrieb den Motor der Festplatte ab, an sich eine gute Sache, schluckt doch der laufende Antrieb [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Noch ein schneller Beitrag zu einem Thema, das ich schon vieeeeel zu lange ignoriert habe. Es geht um den &#8211; so bezeichnet das Wiki von Ubuntuusers.de die Problematik &#8211; <a href="http://wiki.ubuntuusers.de/Notebook-Festplatten-Bug" target="_blank" rel="noopener">Notebook-Festplatten-Bug</a>. Um den Akku zu schonen schalteten viele Linux-System im Akku-Betrieb den Motor der Festplatte ab, an sich eine gute Sache, schluckt doch der laufende Antrieb ordentlich Saft. Allerdings ist das System von Haus aus so konfiguriert, dass dies ebenfalls im Netzbetrieb geschieht. Dies hat zum Beispiel auf meinem <a href="http://linuxundich.de/de/tag/dell/">Dell Vostro V130</a> zu Folge, dass die Festplatte permanent für einen kurzen Augenblich ab und wieder angeschaltet wird, was letztendlich die Lebensdauer der Festplatte reduziert. Jeder Notebook-Besitzer, der in naher Zukunft nicht auf eine SSD umsteigen möchte, sollte daher prüfen ob er nicht auch von der Problematik betroffen ist und das Verhalten des Schlafmodus der Platte ändern.</p>
<p><span id="more-18682"></span></p>
<p>Bei meinem Laptop braucht man gar nicht erst groß zu testen, man hört das Problem alle paar Minuten. Die Festplatte dreht runter und startet nach einem kurzen Päuschen sofort wieder durch. Man kann dies auch mit den Smartmontools gut nachvollziehen, installiert euch das entsprechende Paket und checkt dann im Abstand von ein paar Minuten mit <code>smartctl</code> den &#8222;Load_Cycle_Count&#8220; eurer Platte, steigt dieser Zähler permanent an, dann solltet Ihr eingreifen (Anmerkung: Ich beziehe hier alle Befehle auf die erste Platte im System <code>/dev/sda</code>).</p>
<pre>$ sudo apt-get install smartmontools
$ sudo smartctl -A /dev/sda | grep Load_Cycle_Count
I93 Load_Cycle_Count    [...]   15225</pre>
<p>Der Grund für das Abschalten der Platte liegt im Powermanagement des Systems. Über APM wird die Platte zum Stromsparen in den Ruhezustand geschickt, über <code>hdparm </code>könnt Ihr die entsprechende Konfiguration im Akku- und Netzbetrieb auslesen. Schmeißt dazu wieder das Terminal an und führt die folgenden Befehle aus, in meinem Fall unterscheidet sich der Wert nicht, egal ob das Notebook am Netz hängt oder über den Akku mit Strom versorgt wird.</p>
<pre>#### Im Akkubetrieb....
$ sudo hdparm -I /dev/sda |  grep level
Advanced power management level: 127

#### Im Netzbetrieb....
$ sudo hdparm -I /dev/sda |  grep level
Advanced power management level: 127</pre>
<p>Im Netzbetrieb sollte das Abschalten der Platte eigentlich so lange wie möglich hinausgezögert werden, ein Wert von 254 wäre daher ideal, allerdings unterscheidet auf meinen System das Powermanagement der Platte nicht zwischen Akku- und Netzbetrieb. Um das permanent zu ändern öffnet Ihr die Konfigurationsdatei <code>/etc/hdparm.conf</code> in einem Texteditor und tragt dort an das <strong>Ende der Datei</strong> die entsprechenden Einstellungen ein, keine Angst, das ist nicht sonderlich schwer.</p>
<pre>$ gksudo gedit /etc/hdparm.conf</pre>
<p>Scrollt jetzt bis ans Ende der Editor und übernehmt die folgenden Zeilen, sie regeln für die <code>/dev/sda</code> das Stromsparverhalten. Solltet Ihr einen Desktop-Ersatz-von-einem-Notebook mit mehreren Platten verfügen, dann müsst Ihr den Eintrag für die weiteren Platten wiederholen. Hattet Ihr vorhin Im Akkubetrieb einen anderen Wert als 127, so ändert dies bitte für die Zeile &#8222;apm_battery&#8220; entsprechend ab, ich persönlich würde nicht von den Systemvorgaben abweichen.</p>
<p><figure id="attachment_18684" aria-describedby="caption-attachment-18684" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/05/hdparm_apm_ubuntu.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-18684 size-medium" title="Der nötige Eintrag in der hdparm.conf am Ende der Datei." src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/05/hdparm_apm_ubuntu-640x408.png" alt="" width="640" height="408" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/05/hdparm_apm_ubuntu-640x408.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/05/hdparm_apm_ubuntu-658x420.png 658w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/05/hdparm_apm_ubuntu-681x434.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/05/hdparm_apm_ubuntu-250x160.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/05/hdparm_apm_ubuntu-550x351.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/05/hdparm_apm_ubuntu-282x180.png 282w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/05/hdparm_apm_ubuntu-470x300.png 470w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/05/hdparm_apm_ubuntu.png 768w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-18684" class="wp-caption-text">Der nötige Eintrag in der hdparm.conf am Ende der Datei.</figcaption></figure></p>
<p>Speichert nun abchließend eure Änderungen ab und beendet den Editor. Weiter gibt es eigentlich nichts mehr zu tun, das &#8222;Schlimmste&#8220; habt Ihr somit hinter euch. Bleibt nur zu Hoffen, dass die sich das Stromsparverhalten der Platten tatsächlich auch ändert, dies gilt es noch einmal kurz zu überprüfen.</p>
<pre>/dev/sda {
        apm = 254            # Netzbetrieb
	apm_battery = 127    # Batteriebetrieb
	spindown_time = 0    # kein Anhalten des Spindelmotors
}</pre>
<p>Die Änderungen werden sofort aktiv, wenn sich der Modus ändert. Zieht also einfach mal den Netzstecker und überprüft mit <code>hdparm</code> erneut nach, ob jetzt immer noch die selben Werte für den &#8222;Advanced power management level&#8220; ausgegeben werden. In meinem Fall sollten jetzt im Akku-Betrieb 127 und im Netz-Betrieb 254 ausgegeben werden.</p>
<pre>#### Im Akkubetrieb....
$ sudo hdparm -I /dev/sda |  grep level
Advanced power management level: 127

#### Im Netzbetrieb....
$ sudo hdparm -I /dev/sda |  grep level
Advanced power management level: 254</pre>
<p>Im meinem Fall beruhigt die Änderung nicht nur das schlechte Gewissen die Platte vorzeitig zu schrotten, sondern auch die Ohren. Das permanente hoch- und runterdrehen der Platte, ist gerade an einem ruhigen Arbeitsplatz mit der Zeit doch etwas nervend. Durch den Eintrag in die hdparm.conf ist eure Änderung permanent, auch ein Neustart des Systems ändert nichts mehr. Sollte euch diese Anpassung nicht mehr gefallen, dann löscht einfach die von euch eingetragenen Zeilen und schon ist wieder alles beim alten.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Standby/Suspend unter Linux bei vielen Notebooks und Mainboards reparieren</title>
		<link>https://linuxundich.de/hardware/standbysuspend-unter-linux-bei-vielen-notebooks-und-mainboards-reparieren/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 May 2011 19:35:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hardware]]></category>
		<category><![CDATA[Energiesparen]]></category>
		<category><![CDATA[Shutdown]]></category>
		<category><![CDATA[Standby]]></category>
		<category><![CDATA[Suspend]]></category>
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					<description><![CDATA[Bei meinem Schnelltest mit dem Asus X53E musste ich leider feststellen, dass das Gerät nicht in richtig in den Standby fahren kann. Drückt man auf den Netzschalter und wählt Bereitschaft bzw. Ruhezustand, so wird der Bildschirm schwarz und der Lüfter dreht hoch, mehr tut sich leider nicht mehr. Um das System wieder zu beleben, muss [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bei meinem <a href="http://linuxundich.de/de/hardware/asus-x53e-sx107v-unter-ubuntu-natty-11-04/">Schnelltest mit dem Asus X53E</a> musste ich leider feststellen, dass das Gerät nicht in richtig in den Standby fahren kann. Drückt man auf den Netzschalter und wählt Bereitschaft bzw. Ruhezustand, so wird der Bildschirm schwarz und der Lüfter dreht hoch, mehr tut sich leider nicht mehr. Um das System wieder zu beleben, muss man es hart abschalten und neu starten. In den Kommentaren kam von Matthias von <a href="http://www.brainoverflow.de/" target="_blank" rel="noopener">brainoverflow.de</a> der Hinweis auf die Lösung des Problems.</p>
<p>Da das wohl zahlreiche Laptops von Acer, über Asus und Dell bis hin zu MSI sowie auch &#8222;normale&#8220; Mainboards wie auch Kompakt-PCs betrifft übernehme ich hier einmal die Lösung. Sie lässt sich auch auf andere Linux-Distributionen übertragen. In den Kommentaren des <a href="http://thecodecentral.com/2011/01/18/fix-ubuntu-10-10-suspendhibernate-not-working-bug" target="_blank" rel="noopener">ursprünglichen Beitrags</a> sieht man auch Nutzer von Fedora Core oder LMDE, die den Standby ihres Rechners fixen konnten. Das Skript ist sicherlich keine Allheilmittel für alle Laptops mit Problemen mit dem Energiemanagement, doch vielleicht hilft es euch ja.</p>
<p><span id="more-12512"></span></p>
<p>Das Problem scheint mit den USB-Controllern zusammenzuhängen, sie werden wohl beim Herunterfahren nicht korrekt deaktiviert und behindern das Übergehen in den Standby/Suspend. Um das Problem nun anzugehen legt man ein zusätzliches Skript für den PowerManager unter <code>/etc/pm/sleep.d/</code> an&#8230;</p>
<pre>$ gksudo gedit /etc/pm/sleep.d/20_custom-ehci_hcd</pre>
<p>&#8230;und fügt den folgenden Inhalt ein. Ihr müsst in dem Skript nichts anpassen, Ihr könnt es eins zu eins übernehmen.</p>
<pre>#!/bin/sh

TMPLIST_E=/tmp/ehci-dev-list
TMPLIST_X=/tmp/xhci-dev-list
E_DIR=/sys/bus/pci/drivers/ehci_hcd
X_DIR=/sys/bus/pci/drivers/xhci_hcd
E_BIND=$E_DIR""/bind
E_UNBIND=$E_DIR""/unbind
X_BIND=$X_DIR""/bind
X_UNBIND=$X_DIR""/unbind


#param1 = temp file, param2 = device dir, param3 = unbind 
unbindDev (){
#inspired by http://art.ubuntuforums.org/showpost.php?p=9744970&amp;postcount=19    
  echo -n '' &gt; $1
    for i in `ls $2 | egrep '[0-9a-z]+\:[0-9a-z]+\:.*$'`; do
      echo -n "$i" | tee $3
      echo "$i" &gt;&gt; $1
  done
}

#param1 = tem file, param2 = bind
bindDev(){
  [ -f $1 ] || return
  
  for i in `cat $1`; do
    echo -n "$i" | tee $2

  done
  rm $1
}

case "${1}" in
  hibernate|suspend)
    unbindDev $TMPLIST_E $E_DIR $E_UNBIND
    unbindDev $TMPLIST_X $X_DIR $X_UNBIND
        ;;
  resume|thaw)
    bindDev $TMPLIST_E $E_BIND
    bindDev $TMPLIST_X $X_BIND
        ;;
esac</pre>
<p>Abschließend müsst nur noch die Rechte so abändern, dass das Skript ausgeführt werden kann&#8230;</p>
<pre>$ sudo chmod +x /etc/pm/sleep.d/20_custom-ehci_hcd</pre>
<p>&#8230;und dann zum Test das Notebook in den Standby schicken. Das Skript sollte sofort seine Wirkung zeigen und &#8211; hoffentlich &#8211; das Notebook nun endlich ordentlich in den Bereitschafts- bzw. Ruhezustandsmodus gehen. Sollte sich die Aktion als Nullnummer erweisen, so könnt Ihr das Skript wieder löschen&#8230;</p>
<pre>$ sudo rm /etc/pm/sleep.d/20_custom-ehci_hcd</pre>
<p>&#8230;und weiter auf die Suche nach einer Lösung gehen, das Skript wird euch dann leider nicht helfen. Anbei noch eine Liste mit Laptops, bei denen sich der Standby/Suspend mit dem Skript beheben lies. Sie ist bei weitem nicht vollständig und soll nur erste Anhaltspunkte liefern, ob sich das Skript bei euch positiv auswirken kann.</p>
<ul>
<li>Acer Aspire 5750-6690 unter Ubuntu Maverick 10.10</li>
<li>Asus EEEPC 1000H unter Linux Mint 10 LXDE</li>
<li>Asus B53F unter Ubuntu Natty 11.04 und Maverick 10.10</li>
<li>Asus K52F unter Ubuntu Natty 11.04</li>
<li>Asus K72JR</li>
<li>Asus N53J unter Fedora Core 14 und N53SN unter Ubuntu Natty 11.04</li>
<li>Asus N73JG unter Fedora Core 15 (Rawhide)</li>
<li>Asus P31F unter Ubuntu Natty 11.04</li>
<li>Asus U35JC und U36JC unter Ubuntu Natty 11.04</li>
<li>Asus U50F unter Ubuntu Maverick 10.10</li>
<li>Asus X53E-SX107V unter Ubuntu Natty 11.04</li>
<li>Averatec 2200</li>
<li>Dell E4300 unter Ubuntu Natty 11.04</li>
<li>Dell E6400 unter Ubuntu Natty 11.04</li>
<li>Dell Studio 1558</li>
<li>HP EliteBook 8540p</li>
<li>HP Envy 17 unter Ubuntu Maverick 10.10</li>
<li>HP Compaq 6730b</li>
<li>IBM T410s unter Ubuntu Natty 11.04</li>
<li>Lenovo ThinkPad SL500 unter Ubuntu Maverick 10.10</li>
<li>Lenovo 3000 Y410 unter Ubuntu Natty 11.04</li>
<li>Sony Vaio VPC-F115FM und VPC-F13S1E</li>
<li>Sony Vaio WGN-FW235J unter Ubuntu 11.04 (Nur Ruhezustand)</li>
<li>Toshiba Satellite U500-1DV unter Ubuntu Maverick 10.10</li>
</ul>
<p>Weitere Informationen lassen sich auch noch in einem <a href="http://ubuntuforums.org/showthread.php?t=1444822" target="_blank" rel="noopener">Thread auf ubuntuforums.org</a> finden, aus dem heraus dieser Workaround entstanden ist.</p>
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		<title>Mit dem PHC-Kernel unter Ubuntu Karmic Strom sparen</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/mit-dem-phc-kernel-unter-ubuntu-karmic-strom-sparen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 16:16:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[CPU]]></category>
		<category><![CDATA[Energiesparen]]></category>
		<category><![CDATA[Hardware]]></category>
		<category><![CDATA[Howto]]></category>
		<category><![CDATA[Kernel]]></category>
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		<category><![CDATA[Strom sparen]]></category>
		<category><![CDATA[Stromverbrauch]]></category>
		<category><![CDATA[Undervolting]]></category>
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					<description><![CDATA[Mein kleines Notebook hier hat mit Linux leider ein kleines Problemchen. Bei jeder noch so kleinen Belastung der CPU, dreht der Lüfter sofort hoch. Selbst das Aufrufen einer Webseite mit Firefox sorgt somit für Lärm im Raum. Die Lösung dafür war schon immer das Absenken der CPU-Spannung durch das Patchen eines Kernel-Moduls. Dadurch läuft das [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mein kleines Notebook hier hat mit Linux leider ein kleines Problemchen. Bei jeder noch so kleinen Belastung der CPU, dreht der Lüfter sofort hoch. Selbst das Aufrufen einer Webseite mit Firefox sorgt somit für Lärm im Raum. Die Lösung dafür war schon immer das Absenken der CPU-Spannung durch das Patchen eines Kernel-Moduls. Dadurch läuft das Gerät praktisch geräuschlos.</p>
<p>Nun baut Ubuntu jedoch seit Jaunty die dafür nötigen Kernel-Module fest in den Kernel ein. Dadurch ist es nicht mehr möglich nur das eine Kernel-Module zu patchen, es muss leider der gesamte Kernel neu kompiliert werden&#8230; Vor einigen Monaten habe ich bereits über eine Paketquelle mit einem &#8222;PHC-Kernel&#8220; <a href="/ubuntu/ppa-fur-jaunty-mit-gepatchtem-kernel-zum-undervolten/">geschrieben</a>, in der Hoffnung dass mit der Quelle die Kernel-Kompiliererei ein Ende hat, doch bislang war ich vom linux-phc Team etwas enttäuscht. Das PPA hat meiner Erinnerung nach, während der bisherigen Lebenszeit von Jaunty gerade mal ein Update erfahren.</p>
<p>Mit Ubuntu Karmic ändert sich das Vorgehen mal wieder etwas. Das PPA enthält nun einen Kernel, der die SpeedStep-Module komplett fehlen, so kann man sich die Kernelmodule selber erzeugen&#8230;</p>
<p><span id="more-4163"></span></p>
<h2>PHC-Kernel installieren</h2>
<p>Den Anfang macht die Installation des angepassten Kernels, man kann den Kernel sowie die nötigen Bibliotheken und Tools für das Kompilieren des Kernelmoduls via&#8230;</p>
<pre>$ sudo add-apt-repository ppa:linux-phc/ppa
$ sudo apt-get install build-essential linux-generic-phc linux-headers-generic-phc
</pre>
<p>&#8230;herunterladen und installieren. Nach der Installation startet man am besten den Rechner neu. Beim Booten steht jetzt ein zusätzlicher Kernel, der mit -phc endet, zur Verfügung. Speed-Stepping sollte mit diesem Kernel erstmal nicht funktionieren, wundert Euch also nicht wenn die CPU vorerst immer mit maximaler Taktrate läuft.</p>
<h2>Kernelmodule erzeugen</h2>
<p>Nun könnt Ihr euch aus dem Forum von linux-phc.org bereits gepatchte Kernelmodule <a href="http://www.linux-phc.org/forum/viewtopic.php?f=13&amp;t=2" target="_blank" rel="noopener">herunterladen</a>. Es gibt zwei Varianten, einmal phc-k8*.tar.gz für AMD X2, AMD Turion64 und AMD Turion X2 Prozessoren und einmal phc-intel*.tar.gz für Intel Mobile Centrino, Atom (N2xx) und Intel Core/Core2 CPUs. Ihr müsst das passende Kernelmodul wählen.</p>
<p>Ich habe hier ein Gerät mit einem alten Intel Centrino, daher führe ich das am Beispiel des gerade aktuellen Moduls phc-intel-0.3.2-8.tar.gz durch&#8230; Habt Ihr das Modul heruntergeladen, so müsst Ihr es entpacken und in das entstandene Verzeichnis wechseln&#8230;</p>
<pre>$ tar -xzf phc-intel*
$ cd phc-intel*
</pre>
<p>Nun könnt ihr das Modul erzeugen, kompilieren und installieren. Dies könnt Ihr via&#8230;</p>
<pre>$ make prepare
$ make
$ sudo make install
$ sudo modprobe phc-intel
</pre>
<p>&#8230;durchführen. Solltet ihr Schwierigkeiten dabei haben, so liefert die im Archiv enthaltene README Datei weitere Informationen. Den Erfolg könnt Ihr wieder via&#8230;</p>
<pre>$ cat /sys/devices/system/cpu/cpu0/cpufreq/phc_controls
16:33 14:33 12:20 10:14 8:6 6:4 
</pre>
<p>&#8230;ausprobieren. Ist das Modul erfolgreich gebaut worden und habt Ihr es via modprobe geladen, dann zeigt die Ausgabe von cat etwas an, falls die Ausgabe nichts bringt, dann hakt es irgendwo. Damit das Kernelmodul von nun an automatisch geladen wird, steckt ihr es in die Datei /etc/modules. Öffnet dazu die Datei in einen Editor mit Root-Rechten&#8230;</p>
<pre>$ sudo gedit /etc/modules
</pre>
<p>und fügt die Zeile&#8230;</p>
<pre>phc-intel
</pre>
<p>&#8230;ein. Speichert die Datei abschließend. Ihr seid damit noch nicht fertig&#8230; Ihr müsst noch passende Spannungswerte ermitteln und die Einstellungen permanent in Eurem System verankern. Seit Jaunty hat sich das Vorgehen nicht verändert. Informationen dazu findet Ihr im älteren Artikel <a href="/ubuntu/ppa-fur-jaunty-mit-gepatchtem-kernel-zum-undervolten/#wptoc_0_0_1">PPA für Jaunty mit gepatchtem Kernel zum Undervolten</a>.</p>
<h2>Governor ohne PolicyKit-Abfrage ändern</h2>
<p>Abschließend noch ein kleiner Tipp, der mit dem Thema hier nicht direkt etwas zu tun hat. In den Kommentaren zu <a href="/ubuntu/ubuntu-karmic-koala-9-10-aus-meiner-sicht/">Ubuntu Karmic Koala 9.10 aus meiner Sicht</a> hat <a href="http://www.christoph-wickert.de/" target="_blank" rel="noopener">Christoph Wickert</a> Hinweise gegeben, wie man auch mit PolicyKit-1 von GNOME aus Karmic die Taktrate bzw. den Governor ohne Passwortabfrage ändern kann. Ich füge dazu alle Benutzer, die den Governor ändern können sollen, in die Gruppe &#8222;users&#8220; ein&#8230;</p>
<pre>$ sudo adduser $USER users
</pre>
<p>(Kleiner Hinweis: Ihr müsst euch einmal aus und wieder einloggen. Erst dann werden die Gruppenzugehörigkeiten neu eingelesen) Danach könnt Ihr via&#8230;</p>
<pre>$ sudo gedit /var/lib/polkit-1/localauthority/50-local.d/gnome-cpufreq.pkla
</pre>
<p>&#8230;die nötige Konfigurationsdatei erstellen. Als Inhalt fügt Ihr&#8230;</p>
<pre>[Allow users to set the CPU frequency]
Identity=unix-group:users
Action=org.gnome.cpufreqselector
ResultAny=no
ResultInactive=no
ResultActive=yes
</pre>
<p>&#8230;ein. Danach könnt Ihr die Taktrate ohne die Eingabe eines Passwortes ändern.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Energiesparen mit sonarPM und Ultraschall</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/energiesparen-mit-sonarpm-und-ultraschall/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 12:44:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Bildschirmschoner]]></category>
		<category><![CDATA[Debian]]></category>
		<category><![CDATA[Energiesparen]]></category>
		<category><![CDATA[Hardware]]></category>
		<category><![CDATA[Karmic]]></category>
		<category><![CDATA[sonarPM]]></category>
		<category><![CDATA[Strom sparen]]></category>
		<category><![CDATA[Stromverbrauch]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Bildschirmschoner bzw. der Energiesparmodus des Bildschirm werden erst nach einer voreingestellten Zeitspanne, in der keine Aktionen via Maus oder Tastatur erfolgen, aktiv. Stephen Tarzia von der Northwestern University hat sich mit seiner Forschungsgruppe daran gemacht diese Zeit zu verkürzen. Nachdem der Benutzer den Arbeitsplatz verlässt, soll der Monitor sofort und ohne Interaktion des Benutzers [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Bildschirmschoner bzw. der Energiesparmodus des Bildschirm werden erst nach einer voreingestellten Zeitspanne, in der keine Aktionen via Maus oder Tastatur erfolgen, aktiv. Stephen Tarzia von der Northwestern University hat sich mit seiner Forschungsgruppe daran gemacht diese Zeit zu verkürzen. Nachdem der Benutzer den Arbeitsplatz verlässt, soll der Monitor sofort und ohne Interaktion des Benutzers in den Standby gehen.</p>
<p>Dies soll über Ultraschall-Signale geschehen, die über von einer Software generiert werden, über die Boxen des Computers abgespielt und von ein Mikrofon aufgenommen werden. Die Signale mit über 20kHz sollen vom menschlichen Ohr nicht wahrnehmbar sein. Für Windows gibt es fertige ausführbare Dateien des <a href="http://stevetarzia.com/sonar/" target="_blank" rel="noopener">Sonar Power Managers</a>, unter Linux muss man sich sonarPM selber kompilieren&#8230;</p>
<p><span id="more-4308"></span></p>
<p>Den Quellcode könnt Ihr von der Homepage <a href="http://stevetarzia.com/sonar/download.php" target="_blank" rel="noopener">herunterladen</a> und anschließend entpacken. In der README findet Ihr dann eigentlich alle nötigen Informationen um sonarPM zu installieren. Ich gebe Euch trotzdem alle Infos Schritt für Schritt, so könnt Ihr auch ohne große Basteleien sonarPM austesten&#8230;</p>
<pre>$ tar -xzf SonarPM*.tar.gz
$ cd sonar_dist/
</pre>
<p>Um sonarPM nun kompilieren zu können, braucht ihr folgende Bibliotheken.So wie ich das sehe, müsste es diese Bibliotheken für alle Ubuntu-Versionen und Debian ab Lenny geben.</p>
<pre>$ sudo apt-get install portaudio19-dev libxss-dev libwxgtk2.8-dev
</pre>
<p>Habt Ihr die Bibliotheken installiert, könnt Ihr Euch dran machen sonarPM zu kompilieren. Ihr könnt direkt make ausführen, ein configure-Skript wird nicht benutzt&#8230;</p>
<pre>$ make sonar_gui
$ make sonar_tui
</pre>
<p>Da das Programm nicht in der Lage ist für seine Konfigurationsdateien im Home-Verzeichnis einen Ordner anzulegen, müsst Ihr das machen.</p>
<pre>$ mkdir ~/.sonarPM
</pre>
<p>Nun seid Ihr fertig und könnt die GUI von sonarPM via&#8230;</p>
<pre>$ ./sonar_gui
</pre>
<p>&#8230; starten. Bei diesem ersten Start müsst Ihr die passenden Audio-Geräte auswählen. Unter Ubuntu Karmic funktionierte PulseAudio recht gut. Das Mikrofon habe ich jedoch direkt ausgewählt.</p>
<p><figure id="attachment_4311" aria-describedby="caption-attachment-4311" style="width: 609px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/10/sonarpm_config.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4311 size-full" title="sonarpm_config" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/10/sonarpm_config.jpg" alt="Die richtigen Audiogeräte müssen ausgewählt werden" width="609" height="453" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/10/sonarpm_config.jpg 609w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/10/sonarpm_config-565x420.jpg 565w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/10/sonarpm_config-80x60.jpg 80w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/10/sonarpm_config-100x75.jpg 100w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/10/sonarpm_config-180x135.jpg 180w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/10/sonarpm_config-238x178.jpg 238w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/10/sonarpm_config-265x198.jpg 265w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/10/sonarpm_config-250x186.jpg 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/10/sonarpm_config-550x409.jpg 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/10/sonarpm_config-242x180.jpg 242w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/10/sonarpm_config-403x300.jpg 403w" sizes="auto, (max-width: 609px) 100vw, 609px"></a><figcaption id="caption-attachment-4311" class="wp-caption-text">Die richtigen Audiogeräte müssen ausgewählt werden</figcaption></figure></p>
<p>Anschließend startet sonarPM und fängt an Signale auszugeben. Anfangs hört man noch deutlich Signale, die nach und nach verschwinden. Nach rund 30 Sekunden Kalibrierung blieb sonarPM für mein Höhrempfinden (fast) lautlos.</p>
<p><figure id="attachment_4310" aria-describedby="caption-attachment-4310" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/10/sonarpm.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4310 size-medium" title="sonarpm" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/10/sonarpm-640x280.jpg" alt="SonarPM in Aktion" width="640" height="280" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/10/sonarpm-640x280.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/10/sonarpm-681x298.jpg 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/10/sonarpm-250x110.jpg 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/10/sonarpm-550x241.jpg 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/10/sonarpm-800x350.jpg 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/10/sonarpm-411x180.jpg 411w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/10/sonarpm-685x300.jpg 685w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/10/sonarpm.jpg 840w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-4310" class="wp-caption-text">SonarPM in Aktion</figcaption></figure></p>
<p>Bei mir klappte das Abschalten des Bildschirmes, allerdings nicht wirklich zuverlässig. Manchmal ging der Bildschirm aus, obwohl ich noch vor dem Rechner saß. Manchmal bleibt er an, obwohl ich nicht am Rechner sitze. Eventuell liegt das am Mikrofon meiner Webcam, das leider einen etwas zu <a href="/ubuntu/trust-wb-8500x/">dumpfen Klang liefert</a>. Vielleicht entstehen die leisen Klicks, die ich ab und zu höre, auch durch das schlechte Mikrofon. Auch scheinen die Boxen mancher Laptops zu limitiert zu sein. Oft können die Brüllwürfel billiger Laptops die nötigen 20kHz nicht liefern. sonarPM eignet sich daher eher zum rumspielen und ausprobieren, am besten ist sowieso der schnelle Griff zum Ein-/Aus Schalter des Monitors.</p>
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