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	<title>Ext4 &#8211; Linux und Ich</title>
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	<description>Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT</description>
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	<title>Ext4 &#8211; Linux und Ich</title>
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		<title>Warum ist meine Ext4-Festplatte kleiner als angegeben?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Sep 2009 09:28:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Dateisysteme]]></category>
		<category><![CDATA[Einsteiger]]></category>
		<category><![CDATA[Ext2]]></category>
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		<category><![CDATA[Linux]]></category>
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					<description><![CDATA[In Foren fallen mir immer wieder Fragen von Linux-Anwendern zur Kapazität Ihrer Festplatten auf. Man wundert sich oft, warum nach dem Formatieren einer etwa 500 GByte großen Festplatte deutlich weniger freier Plattenplatz angezeigt wird, als eigentlich erwartet. Dies liegt zum Einen an der unterschiedlichen Rechnungsweise der Festplattenhersteller, zum Anderen am Dateisystem Ext2, Ext3 und Ext4 das [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In Foren fallen mir immer wieder Fragen von Linux-Anwendern zur Kapazität Ihrer Festplatten auf. Man wundert sich oft, warum nach dem Formatieren einer etwa 500 GByte großen Festplatte deutlich weniger freier Plattenplatz angezeigt wird, als eigentlich erwartet. Dies liegt zum Einen an der unterschiedlichen Rechnungsweise der Festplattenhersteller, zum Anderen am Dateisystem Ext2, Ext3 und Ext4 das üblicherweise einen Teil der Festplatte für das System reserviert. Ich versuche das Thema kurz zusammenzufassen.</p>
<p><span id="more-3562"></span></p>
<h2>Das Einheiten-Chaos</h2>
<p>Der primäre Unterschied liegt in der unterschiedlichen rechenweise von Festplattenherstellern und Informatikern. In der &#8222;normalen&#8220; Welt sind wir die 10 als Vorsatz für Maßeinheiten gewohnt. Bei den Gewichtseinheiten wird immer mit 10 hoch irgendwas gerecht, also beispielsweise&#8230;</p>
<ul>
<li>1 Kilogramm sind 10^3 Gramm</li>
<li>1 Tonne sind 10^3 Kilogramm oder 10^6 Gramm</li>
<li>usw&#8230;</li>
</ul>
<p>Informatiker rechnen nun meist Binär. Daher verwenden sie die 2 als Präfix für Potenzen.</p>
<ul>
<li>1 Byte entspricht 8 Bit</li>
<li>1 Kilobyte sind 2^10 Byte, also 1024 Byte</li>
<li>1 Megabyte sind 2^20 Byte, also 1.048.576 Byte</li>
<li>usw&#8230;</li>
</ul>
<p>Bei auf der 2 basierenden Einheiten sollte man daher eigentlich von Kibibyte, Mebibyte und Co. reden, doch im allgemeinen Sprachgebrauch macht das praktisch niemand. Die Folge dieser unterschiedlichen Rechenweise: Eine vom Hersteller mit 1000 GByte Speicherkapazität angegebene Festplatte wird vom Betriebssystem mit nur rund 932 GByte ausgewiesen.</p>
<figure id="attachment_28406" aria-describedby="caption-attachment-28406" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/09/immer-etwas-kleiner.png"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-28406 size-medium" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/09/immer-etwas-kleiner-640x466.png" alt="Je nach Rechenweise liegt die Festplattengröße immer etwas unter dem angegebenen Betrag." width="640" height="466" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/09/immer-etwas-kleiner-640x466.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/09/immer-etwas-kleiner-577x420.png 577w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/09/immer-etwas-kleiner-681x495.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/09/immer-etwas-kleiner-250x182.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/09/immer-etwas-kleiner-550x400.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/09/immer-etwas-kleiner-800x582.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/09/immer-etwas-kleiner-247x180.png 247w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/09/immer-etwas-kleiner-412x300.png 412w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/09/immer-etwas-kleiner-687x500.png 687w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/09/immer-etwas-kleiner.png 837w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-28406" class="wp-caption-text">Je nach Rechenweise liegt die Festplattengröße immer etwas unter dem angegebenen Betrag.</figcaption></figure>
<p>Dem Marketing- und Kaufleuten der Festplattenherstellern kommt die größer aussehende Auszeichnung natürlich besser, als die &#8222;kleinere&#8220; Rechenweise der Informatiker. Viel mehr will ich gar nicht auf diesen Unterschied eingehen. In der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Byte#Gr.C3.B6.C3.9Fenunterschiede_zwischen_den_Bedeutungsauffassungen" target="_blank" rel="noopener">Wikipedia</a> und selbst auf <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,646498,00.html" target="_blank" rel="noopener">Spiegel Online</a> finden sich wirklich gute Artikel, die das Thema auch dem Laien und nicht-Mathematiker erklären&#8230;</p>
<h2>Ext2, Ext3 und Ext4 reservieren Speicher</h2>
<p>Das eigentliche Thema ist die Tatsache, dass bei der Formatierung einer Festplatte mit Ext2 oder Ext3 (Ext4 scheint auch noch zu machen, <del datetime="2009-09-08T19:19:59+00:00">allerdings scheitert tune2fs bei Ext4</del>) als Dateisystem ein Teil der Festplatte für das System reserviert wird. Zum Warum und Weshalb komme ich gleich, erst einmal kurz ein paar Zahlen&#8230; Ich demonstriere das an einer alten Festplatte mit vom Hersteller angegebenen 4,32 GByte. Schaut man sich die Ausgabe von <code>df -h</code> an, so sieht man dass von den real freien 4GB Speicherplatz nur 3,7 GByte verfügbar sind</p>
<pre>$ df -h
Dateisystem Größe Benut Verf Ben% Eingehängt auf
[...]
/dev/sdh1 4,0G 137M 3,7G 4% /media/disk-1</pre>
<p>Der Grund dafür liegt darin, dass bei Ext{2,3,4} als Dateisystem von Haus aus 5% Speicherplatzes einer Partition für das System reserviert werden. Dies soll Fragmentierung verhindern und garantieren, dass wichtige Dienste IMMER Schreiben können, selbst wenn ein User des Systems die Platte zugemüllt hat. Die man-Page von tune2fs beschreibt die Funktion so&#8230;</p>
<pre>$ man tune2fs
[...]
-m reserved-blocks-percentage

Set the percentage of the filesystem which may only be allocated by privileged processes. Reserving some number of filesystem blocks for use by privileged processes is done to avoid filesystem fragmentation, and to allow system daemons, such as syslogd(8), to continue to function correctly after non-privileged processes are prevented from writing to the filesystem. Normally, the default percentage of reserved blocks is 5%.</pre>
<p>Bei modernen Platten ist dieser reservierte Speicherbereich mit 5% natürlich recht groß, bei einer Platte mit 1000 GB werden zum Beispiel 50GB reserviert. Gerade wenn man eine Festplatte nur als Datenspeicher benutzt, kann man diesen Wert ruhig runtersetzen. Über den Befehl&#8230;</p>
<pre>$ sudo tune2fs -m [Prozentsatz] /dev/sd[xy]</pre>
<p>kann man dies über ein Terminal machen. Die Partition kann währenddessen eingehängt (aka gemountet) bleiben. Den Prozentsatz kann Ihr dabei frei wählen. Die Partition muss man natürlich korrekt angegeben, Ihr findet die Partition etwa über fdisk heraus&#8230;</p>
<pre>$ sudo fdisk -l
[...]
Platte /dev/sdh: 4327 MByte, 4327464960 Byte
255 Köpfe, 63 Sektoren/Spuren, 526 Zylinder
Einheiten = Zylinder von 16065 × 512 = 8225280 Bytes
Disk identifier: 0x16b6ac7b

Gerät boot. Anfang Ende Blöcke Id System
/dev/sdh1 1 526 4225094+ 83 Linux</pre>
<p>Habt Ihr eine Partition nur mit Daten, so könnt Ihr den reservierten Speicherplatz komplett deaktivieren. Nach einem&#8230;</p>
<pre>$ sudo tune2fs -m 0 /dev/sdh1
Setze den Prozentsatz reservierter Böcke auf 0% (0 Blöcke)</pre>
<p>&#8230;steht auf der vorhin gezeigte Festplatte nun (fast) der komplette Speicherplatz auch zur Verfügung.</p>
<pre>$ df -h
[...]
/dev/sdh1 4,0G 137M 3,9G 4% /media/disk-1</pre>
<p>Die bereits nach der Formatierung belegten MB dienen dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Journaling-Dateisystem" target="_blank" rel="noopener">Journal</a> des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ext3" target="_blank" rel="noopener">Ext4</a>-Dateisystem. &#8222;Ganz leer&#8220; bekommt Ihr die Platte mit Ext4 also nie.</p>
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		<title>Ext4 noch nicht reif für den Desktop!</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/ext4-noch-nicht-reif-fur-den-desktop/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Mar 2009 23:31:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Dateisysteme]]></category>
		<category><![CDATA[Ext4]]></category>
		<category><![CDATA[Kernel]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>
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					<description><![CDATA[Ubuntu Jaunty Jackalope 9.04 bringt Unterstützung für das neue Dateisystem Ext4 mit und ab Ubuntu Karmic Koala 9.10 wird Ext4 vielleicht auch Standard. Von daher werden viele User sicherlich das neue Dateisystem &#8211; gerade weil es eine sehr hohe Performance verspricht &#8211; ausprobieren. Doch scheint es gravierende Probleme mit Ext4 zu geben. Ich zitiere mal [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ubuntu Jaunty Jackalope 9.04 bringt Unterstützung für das neue Dateisystem Ext4 mit und ab Ubuntu Karmic Koala 9.10 wird Ext4 vielleicht auch Standard. Von daher werden viele User sicherlich das neue Dateisystem &#8211; gerade weil es eine sehr hohe Performance verspricht &#8211; ausprobieren. Doch scheint es <a href="https://bugs.edge.launchpad.net/ubuntu/+source/linux/+bug/317781" target="_blank" rel="noopener">gravierende Probleme</a> mit Ext4 zu geben. Ich zitiere mal aus dem Bugreport&#8230;</p>



<span id="more-685"></span>



<p class="has-cyan-bluish-gray-background-color has-background"><strong>UPDATE:</strong> Leser dieses Artikels sollten bedenken, dass sich das Rad der Geschichte immer weiterdreht. Zum Zeitpunkt der Erstellung des Beitrages waren diese Informationen korrekt, doch mittlerweile kann man beruhigt zu Ext4 greifen. Die im Beitrag genannten Patches haben es sogar noch in den Kernel von Ubuntu Jaunty geschafft. Ext4 IST in der Zwischenzeit reif für den Desktop geworden!</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>I recently installed Kubuntu Jaunty on a new drive, using Ext4 for all my data.</p>



<p>The first time i had this problem was a few days ago when after a power loss ktimetracker&#8217;s config file was replaced by a 0 byte version . No idea if anything else was affected.. I just noticed ktimetracker right away.</p>



<p>Today, I was experimenting with some BIOS settings that made the system crash right after loading the desktop. After a clean reboot pretty much any file written to by any application (during the previous boot) was 0 bytes. For example Plasma and some of the KDE core config files were reset. Also some of my MySQL databases were killed…</p>
</blockquote>



<p>Es ist auch kein &#8222;Ubuntu-Problem&#8220;</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>I thought it was worth adding this, even though I&#8217;m running Gentoo, it seems to be exactly the same issue:</p>



<p>I recently upgraded to ext4 as well, I ran a game in Wine and the system hardlocked (nothing special there with the fglrx drivers). After rebooting all my Wine registry files were 0 bytes, as were many of my Gnome configuration files. Absoloute nightmare. fsck on boot said that it had removed 760+ orphaned inodes.</p>
</blockquote>



<p>Um es kurz zusammenzufassen: Sollte ein Rechner mit Ext4 Partitionen abstürzen oder ihm der Saft ausgehen, so droht massiver Datenverlust. Die Gefahr bei einem Crash Daten zu verlieren ist deutlich höher als bei Ext3. Das Problem ist massiv und Bedarf sowohl Änderungen am Kernel wie auch Änderungen an der Art und Weise wie Anwendungen Daten ablegen. <a href="https://bugs.edge.launchpad.net/~tytso" target="_blank" rel="noopener">Theodore</a> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Theodore_Ts%27o" target="_blank" rel="noopener">Ts&#8217;o</a> &#8211; einer der bekanntesten Entwickler des Linux Kernels &#8211; fasst das Problem <a href="https://bugs.edge.launchpad.net/ubuntu/+source/linux/+bug/317781/comments/45" target="_blank" rel="noopener">hier</a> sehr gut zusammen.</p>



<p>Ext4 mag reif für Serversysteme sein, denen dank USV sicherlich nie der Strom ausgeht. Doch man sollte es sich mehr als zweimal überlegen Ext4 auf einem Notebook oder Desktop einzusetzen, denen dank proprietären Treiber und experimentierfreudigen Usern der eine oder andere Absturz droht!</p>
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