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	<title>Fenstermanager &#8211; Linux und Ich</title>
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	<description>Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT</description>
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	<title>Fenstermanager &#8211; Linux und Ich</title>
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		<title>KooL&#8217;s Hyprland Dotfiles: Gericeter Desktop auf Knopfdruck</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 May 2025 14:33:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Desktopumgebung]]></category>
		<category><![CDATA[Fenstermanager]]></category>
		<category><![CDATA[Hyprland]]></category>
		<category><![CDATA[Tiling-Window-Manager]]></category>
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					<description><![CDATA[Hyprland ausprobieren, ohne stundenlang zu konfigurieren? Die KooL-Hyprland-Dotfiles bringen einen komplett eingerichteten, durchgestylten Tiling-Desktop auf Arch, Fedora, Debian und mehr.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ich muss zugeben, meine wilden Jahre mit Distrohopping, Desktop-Tuning und nächtelangem Konfigurieren sind inzwischen vorbei. Statt ständig neue Umgebungen zu basteln, freue ich mich, wenn mein System einfach funktioniert – möglichst ohne Nachjustieren nach jedem Update. Trotzdem bin ich neugierig geblieben. Und manchmal landet dann doch wieder ein Projekt auf dem Radar, das einen zweiten Blick verdient.</p>



<p>So ging’s mir mit <a href="https://github.com/JaKooLit/Hyprland-Dots" target="_blank" rel="noopener">KooL’s Hyprland Dotfiles</a>. Eine Sammlung von Konfigurationsdateien und Installationsskripten, mit der ihr in wenigen Minuten einen vollständig eingerichteten Hyprland-Desktop bekommt – inklusive Terminal-Setup, Dateimanager, Panel, Widgets, Shortcuts, Themes und allem Drum und Dran. Ohne eigenes Frickeln, aber mit dem vollen &#8222;Ricing&#8220;-Look, den man sonst nur aus <a href="https://www.reddit.com/r/unixporn/" target="_blank" rel="noopener">/r/unixporn</a> kennt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was steckt dahinter?</h3>



<p><a href="https://hyprland.org/" target="_blank" rel="noopener">Hyprland</a> ist ein dynamischer Tiling-Window-Manager für Wayland, der in <s>Go</s> größtenteils in C++ geschrieben wurde und besonders bei den &#8222;Tweakern&#8220; unter den Linux-Usern beliebt ist. Er bietet Out-of-the-box-Unterstützung für Effekte, Gesten, regelbasierte Fensterplatzierung und Animationen – aber eben kaum Komfort in der Erstkonfiguration. Wer Hyprland produktiv einsetzen will, muss sich normalerweise durch diverse Wikis und Config-Dateien kämpfen.</p>



<p>KooL (bzw. der GitHub-Nutzer JaKooLit) hat sich genau dieser Einstiegshürde angenommen: Seine <a href="https://github.com/JaKooLit/Hyprland-Dots" target="_blank" rel="noopener">Hyprland Dots</a> bündeln nicht nur vorkonfigurierte Einstellungen, sondern liefern auch ein Installationsskript mit, das die Konfiguration automatisiert einrichtet. Je nach Distribution ruft das Skript die passenden Paketquellen und Abhängigkeiten auf und richtet danach alles ein, was zur täglichen Nutzung nötig ist.</p>



<figure class="wp-block-video"><video height="1080" style="aspect-ratio: 1920 / 1080;" width="1920" controls src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/KooL-Hyprland-Dotfiles.mp4"></video><figcaption class="wp-element-caption">KooL’s Hyprland Dots in Aktion – das Video zeigt Terminal, Tiling, Waybar, Widgets und Fenstertransparenz im Zusammenspiel. So sieht der vorkonfigurierter Hyprland-Desktop aus.</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Unterstützte Distributionen</h3>



<p>Ich habe den Test unter Arch Linux in einer VM gemacht. Die Einrichtung verlief problemlos, und nach etwa fünf Minuten stand ein vollständiger Hyprland-Desktop, der nicht nur funktional, sondern auch durchgestylt war. Wenn ihr euch also fragt, wie ein Hyprland-Setup &#8222;mit allem&#8220; aussieht, bekommt ihr hier einen soliden Eindruck. Insgesamt unterstützt das Projekt praktisch jede große Distro.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Arch Linux</strong></li>



<li><strong>Fedora</strong></li>



<li><strong>openSUSE Tumbleweed</strong></li>



<li><strong>Debian</strong> Trixie und Sid</li>



<li><strong>Ubuntu</strong> 24.04 LTS, 24.10 und 25.04 (aktuell noch als Alpha)</li>



<li><strong>NixOS</strong></li>
</ul>



<p>Zur Installation müsst ihr lediglich das folgende Skript ausführen. Das kleine Programm erkennt automatisch, auf welcher Distribution ihr unterwegs seid, und holt die passenden Abhängigkeiten. Optional lassen sich nachträglich einzelne Module hinzufügen, anpassen oder ersetzen. Insgesamt aber als Warnung: Hier passiert SEHR SEHR viel. Zu Risiken und Nebenwirkungen fragt euren Arzt oder Apotheker.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sh &lt;(curl -L https://raw.githubusercontent.com/JaKooLit/Hyprland-Dots/main/Distro-Hyprland.sh)</code></pre>



<h3 class="wp-block-heading">Was wird installiert?</h3>



<p>Die Auswahl ist pragmatisch und praxisnah: Statt modischer Experimente setzt KooL auf bewährte Komponenten.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Kitty</strong> als Terminal und <strong>Zsh</strong> als Shell</li>



<li><strong>Thunar</strong> als Dateimanager</li>



<li><strong>Mousepad</strong> als Editor</li>



<li><strong>Waybar</strong> für die Leiste</li>



<li><strong>Eww</strong> für Widgets</li>



<li><strong>Rofi</strong> als App-Launcher</li>



<li><strong>Pyprland</strong> für erweiterte Shortcuts und Fensterlogik</li>



<li><strong>NetworkManager</strong>-Applet, <strong>Blueman</strong>, <strong>Paru</strong> und <strong>Yay</strong>, <strong>Mako</strong>, <strong>Swaylock</strong> u. v. m.</li>
</ul>



<p>Viele dieser Programme stammen aus dem Xfce-Umfeld, was generell keine schlechte Idee ist: Sie sind ressourcenschonend, stabil und gut in GTK-Umgebungen integriert. Aufgesetzt ist das Ganze auf einem durchgestylten GTK- und Waybar-Theme mit dunkler oder heller Farbgebung, halbtransparenten Panels und &#8222;klassischem&#8220; Tiling-Manager-Layout.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1280" height="720" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/KooL-Hyprland-Dotfiles_01-1280x720.webp" alt="Kitty und Thunar in Aktion: Terminal und Dateimanager fügen sich nahtlos ins Theme ein und bieten eine schlanke Arbeitsumgebung nach klassischer Unix-Philosophie." class="wp-image-44967" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/KooL-Hyprland-Dotfiles_01-1280x720.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/KooL-Hyprland-Dotfiles_01-640x360.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/KooL-Hyprland-Dotfiles_01-1536x864.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/KooL-Hyprland-Dotfiles_01-747x420.webp 747w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/KooL-Hyprland-Dotfiles_01-681x383.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/KooL-Hyprland-Dotfiles_01.webp 1920w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Kitty und Thunar in Aktion: Terminal und Dateimanager fügen sich nahtlos ins Theme ein und bieten eine schlanke Arbeitsumgebung nach klassischer Unix-Philosophie.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1280" height="720" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/KooL-Hyprland-Dotfiles_02-1280x720.webp" alt="Browser und Konsole: Das Drop-down-Terminal und Rofi ermöglichen schnelle Navigation, während Firefox sich optisch und funktional stimmig ins Gesamtbild einfügt." class="wp-image-44968" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/KooL-Hyprland-Dotfiles_02-1280x720.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/KooL-Hyprland-Dotfiles_02-640x360.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/KooL-Hyprland-Dotfiles_02-1536x864.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/KooL-Hyprland-Dotfiles_02-747x420.webp 747w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/KooL-Hyprland-Dotfiles_02-681x383.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/KooL-Hyprland-Dotfiles_02.webp 1920w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Browser und Konsole: Das Drop-down-Terminal und Rofi ermöglichen schnelle Navigation, während Firefox sich optisch und funktional stimmig ins Gesamtbild einfügt.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1280" height="720" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/KooL-Hyprland-Dotfiles_03-1280x720.webp" alt="Hyprland ist ideal für Multitasker, die ungern die Finger von der Tastatur nehmen – auch wenn Programme wie Inkscape sich ohne Maus kaum nutzen lassen." class="wp-image-44969" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/KooL-Hyprland-Dotfiles_03-1280x720.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/KooL-Hyprland-Dotfiles_03-640x360.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/KooL-Hyprland-Dotfiles_03-1536x864.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/KooL-Hyprland-Dotfiles_03-747x420.webp 747w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/KooL-Hyprland-Dotfiles_03-681x383.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/KooL-Hyprland-Dotfiles_03.webp 1920w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Hyprland ist ideal für Multitasker, die ungern die Finger von der Tastatur nehmen – auch wenn Programme wie Inkscape sich ohne Maus kaum nutzen lassen.</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Für wen ist das was?</h3>



<p>Die Hyprland Dots sind ideal, wenn ihr Hyprland ausprobieren möchtet, ohne bei Null anzufangen. Besonders für Leute, die sich sonst in klassischen Desktops wie GNOME oder KDE bewegen, ist das Setup eine gute Brücke zur Tiling-Welt. Ich würde aber nicht dazu raten, das Skript auf einem wichtigen Produktivsystem auszuführen. Es installiert unzählige Pakete und spült einen Haufen Konfigurationen ins System.</p>



<p>Wichtig ist aber auch: Die Konfiguration ist nicht statisch. Wer eigene Anpassungen machen möchte, sollte sich nach der Installation gut mit den Config-Dateien vertraut machen. Viele davon liegen in <code>~/.config/</code>, einige sind in Bash-Skripten untergebracht. Dokumentation gibt’s im <a href="https://github.com/JaKooLit/Hyprland-Dots/wiki" target="_blank" rel="noopener">Projekt-Wiki</a>, aber nicht alles ist vollständig erklärt – hier hilft dann nur Ausprobieren, ein Blick in das Wiki oder der direkte Kontakt über <a href="https://discord.com/invite/kool-tech-world" target="_blank" rel="noopener">Discord</a>. Es gibt auch auf <a href="https://www.youtube.com/playlist?list=PLDtGd5Fw5_GjXCznR0BzCJJDIQSZJRbxx" target="_blank" rel="noopener">YouTube</a> zahlreiche Videos, die viel erklären und demonstrieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Experimente für den Desktop</h3>



<p>Ich finde es spannend, wie sehr sich die Linux-Desktop-Welt weiterentwickelt – auch abseits der großen Projekte wie <a href="https://linuxundich.de/tag/gnome/" data-type="post_tag" data-id="1734">GNOME</a> und <a href="https://linuxundich.de/tag/kde/" data-type="post_tag" data-id="85">KDE</a>. KooL’s Hyprland Dots liefern einen beeindruckenden Rundumschlag für alle, die Hyprland ausprobieren wollen, ohne sich monatelang einzuarbeiten. Das Ganze ist offen, nachvollziehbar und ohne proprietären Ballast – also genau das, was wir an Linux lieben. Wer weiß, vielleicht bekommt ihr ja doch Lust, mal wieder was Neues auszuprobieren.</p>
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		<item>
		<title>Tricks und Tricks zum Fenstermanagement mit GNOME</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/tricks-tricks-zum-fenstermanagement-mit-gnome/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Sep 2009 13:39:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Compiz]]></category>
		<category><![CDATA[Desktop]]></category>
		<category><![CDATA[Einsteiger]]></category>
		<category><![CDATA[Fenstermanager]]></category>
		<category><![CDATA[Gnome]]></category>
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		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>
		<category><![CDATA[Windows 7]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Linux-Alltag mit GNOME helfen eine Reihe von Kniffen die Arbeit mit Fenstern auf dem Desktop zu vereinfachen. Der Hacken daran: Man muss die Kniffe kennen, denn in kaum einer Dokumentation sind sie erwähnt (wohl weil sie zu trivial sind) und man stolpert doch recht selten durch Zufall über sie. Daher sind hier eine Reihe [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Linux-Alltag mit GNOME helfen eine Reihe von Kniffen die Arbeit mit Fenstern auf dem Desktop zu vereinfachen. Der Hacken daran: Man muss die Kniffe kennen, denn in kaum einer Dokumentation sind sie erwähnt (wohl weil sie zu trivial sind) und man stolpert doch recht selten durch Zufall über sie.</p>
<p>Daher sind hier eine Reihe von Tipps und Tricks, die Euch helfen Texte noch einfacher per Copy&amp;Paste zu übernehmen oder Fenster auf dem Desktop auszurichten. Videos werden dabei helfen, dass ich nicht allzu viele Worte verlieren muss&#8230;</p>
<p><span id="more-3244"></span></p>
<h2>Copy&amp;Paste mit zwei Mausklicks</h2>
<p>Das Kopieren und Einfügen von Texten dürfte jedem Computeranwender in Fleisch und Blut übergangen sein. Die Tastenkombinationen Strg+C und Strg+V wird wohl jeder kennen. Doch unter Linux gibt es seit jeher einen bequemeren Weg Texte per Copy und Paste zu übernehmen. Ihr selektiert einfach den zu kopierenden Text und fügt ihn dann an der richtigen Stelle mit der mittleren Maustaste ein. Ihr müsst also weder Tastenkombinationen drücken, noch Euch durch Menüs hangeln&#8230;</p>
<p>[UPDATE: Video leider nicht mehr verfügbar.]</p>
<p>Dies geht in jedem Programm. Ihr könnt also Texte aus dem Browser in OpenOffice.org übernehmen oder Befehle aus einem Wiki ins Terminal einfügen. Allerdings klappt das NUR mit Texten. Die so genannte X-Mouse funktioniert in jeder Desktop-Umgebung. Der Tipp ist also gültig, egal ob ihr GNOME, KDE, Xfce oder auch nur einen simplen Fenstermanager verwendet.</p>
<h2>Fenster einfach verkleinern/verschieben</h2>
<p>Noch ein triviales Thema: Das Verschieben bzw. Verkleinern/Vergrößern von Fenstern. Ich bin persönlich zu faul um die kleinen Ecken mit der Maus zu suchen, die ich klicken muss um ein Fenster in seiner Größe ändern zu können. Auch das Treffen der Fensterleiste ist mir zu mühsam. Wie also dann Fenster Verschieben? Ganz einfach: Um ein Fenster zu verschieben, drückt Ihr die Alt-Taste und klickt mit der linken Maustaste auf eine beliebige Stelle des eines Fensters. Um das Fenster in seiner Größe zu ändern, drückt Ihr wieder die Alt-Taste und klickt mit der mittleren Maustaste in die Nähe einer Ecke.</p>
<p>[UPDATE: Video leider nicht mehr verfügbar.]</p>
<p>Auch diese Funktion steht Euch in jeder Desktopumgebung und mit jedem Fenstermanager zur Verfügung. Wichtig ist sie auf Rechner mit kleinen Displays, es kommt immer mal wieder vor das Designer von Programmoberflächen es nicht vorsehen, dass ein Fenster skalierbar ist. Mit dem &#8222;Alt-Taste plus linke Maustaste&#8220;-Trick kann man Fenster beliebig verschieben und so auch den OK-Button bei einem zu kleinen Bild klicken.</p>
<h2>Fenster horizontal/vertikal maximieren</h2>
<p>Das ist ein Trick, den ich auch erst vor Kurzem in <a href="http://www.hyperblog.de/hoergen.php/2009/08/24/linuxfeeling_unter_windows" target="_blank" rel="noopener">Dem hoergen &#8211; Blog</a> erfahren durfte. Klickt Ihr mit der mittleren Maustaste auf das mittlere Icon in der Fensterleiste eines Fensters, dann maximiert Ihr ein Fenster vertikal. Klickt ihr mit der rechten Maustaste auf das mittlere Icon, so maximiert Ihr es horizontal. Laut den Kommentaren funktioniert das auch mit KDE.</p>
<p>[UPDATE: Video leider nicht mehr verfügbar.]</p>
<h2>Fenster ausrichten</h2>
<p>Wer sich Windows 7 schon einmal angesehen hat, der kennt wahrscheinlich &#8222;Aero Snap&#8220;. Zieht man ein Fenster an den rechten Bildschirmrand, so wird es auf der rechten Hälfte des Bildschirms maximiert. Das Selbe passiert am linken Rand des Desktops. Zieht man das Fenster auf die obere Kante des Bildschirms, dann wird das Fenster über den ganzen Bildschirm maximiert. Ich habe das Feature neulich mal aufgezeichnet&#8230;</p>
<p>[UPDATE: Video leider nicht mehr verfügbar.]</p>
<p>Mir gefällt die Funktion ganz gut. Besonders praktisch ist sie bei Breitbilddisplays. Wer will denn schon ein Browserfenster auf 1900 Pixel Breite aufziehen, wenn Webseiten praktisch nie auf diese Breite skalieren? Daher ist es wirklich bequem, wenn es einen einfachen Weg gibt ein Fenster auf einen begrenzten Bereich zu maximieren.</p>
<p>Die selbe Funktion lässt sich (fast) mit Compiz umsetzen. Leider muss man die Tastatur zu Hilfe nehmen, doch hat man sich einmal an die Funktionalität gewöhnt, dann gehts auch mit Compiz flott. Die Funktionalität ist von Haus aus in Compiz eingebaut, man muss sie nur aktivieren. Dies geht über den CompizConfig Einstellungs-Manager. Leider ist das Programm so unbequem zu bedienen, wie der Name ausgesprochen wird&#8230; Ihr installiert das Programm über das Kommando&#8230;</p>
<pre>$ sudo apt-get install compizconfig-settings-manager compiz-fusion-plugins-extra</pre>
<p>&#8230;und ruft es dann unter <em>System</em> | <em>Einstellungen</em> | <em>CompizConfig Einstellungs-Manager</em> auf. In der Rubrik &#8222;Fensterverwaltung&#8220; findet ihr das Plugin &#8222;Grid&#8220;, aktiviert es bitte.</p>
<p>Nun könnt ihr mit [Strg]+[Alt]+[4] (die Zahlen bitte auf dem Zehnerblock eurer Tastatur verwenden) ein Fenster auf der linken Hälfte eures Desktops maximieren. Mit [Strg]+[Alt]+[6] macht ihr das selbe mit der rechten Hälfte des Desktops. Und [Strg]+[Alt]+[5] maximiert ein Fenster komplett. Ähnliches machen die restlichen Tasten des Zehnerblocks. [Strg]+[Alt]+[7] schiebt das Fenster in die linke obere Ecke, [Strg]+[Alt]+[3] in die rechte untere Ecke, [Strg]+[Alt]+[8] maximiert das Fenster in der oberen Hälfte und so weiter uns so fort.</p>
<p>[UPDATE: Video leider nicht mehr verfügbar.]</p>
<p>Ebenfalls recht praktisch finde das Plugin &#8222;SnappingWindows&#8220;. Es sollte von Haus aus aktiv sein, doch erst wenn die Option &#8222;Edge attraction&#8220; aktiviert wurde, docken Fenster an anderen Fenster an. So könnt ihr bequem Fenster ohne Überlappung nebeneinander ausrichten.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Position eines Fensters auf dem Desktop herausfinden</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/position-eines-fensters-auf-dem-desktop-herausfinden/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Apr 2006 15:35:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Fenstermanager]]></category>
		<category><![CDATA[Gnome]]></category>
		<category><![CDATA[Metacity]]></category>
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					<description><![CDATA[Möchte man ein Fenster z.b. mit Devilspie ausrichten, so braucht man die exakte Position dieses Fenster. Dies kann man wunderbar mit xwininfo herausfinden. Also, die gewünschte Anwendung starten und platzieren. In einem Terminal xwininfo starten und dann nur noch auf die vorher ausgerichtete Anwendung klicken. $ xwininfo [...] Absolute upper-left X: 47 Absolute upper-left Y: 536 [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Möchte man ein Fenster z.b. mit Devilspie ausrichten, so braucht man die exakte Position dieses Fenster. Dies kann man wunderbar mit xwininfo herausfinden. Also, die gewünschte Anwendung starten und platzieren. In einem Terminal <code>xwininfo</code> starten und dann nur noch auf die vorher ausgerichtete Anwendung klicken.</p>
<pre>$ xwininfo
[...]
  Absolute upper-left X:  47
  Absolute upper-left Y:  536
  Relative upper-left X:  5
  Relative upper-left Y:  24
  Width: 657
  Height: 435
  Depth: 24
[...]
  Corners:  +47+536  -576+536  -576-53  +47-53
  -geometry 80x24+42-48
</pre>
]]></content:encoded>
					
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