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	<title>Festplatte &#8211; Linux und Ich</title>
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	<description>Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT</description>
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	<title>Festplatte &#8211; Linux und Ich</title>
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		<title>3 TByte Festplatte erscheint im System mit einer Kapazität von 800 GByte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Mar 2016 08:22:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hardware]]></category>
		<category><![CDATA[Festplatte]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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					<description><![CDATA[Mir ist ja durchaus bewusst, dass die Halbwertszeit von einigen EDV-Komponenten nicht viel höher ist, als die von Eintagsfliegen, doch manchmal überrascht mich die schnelle Obsolescence schon. Habt ihr etwa einen USB-Adapter für SATA-Festplatten und wollt eine 3 Terabyte große (oder noch größere) Platte anschließen, dann müsst ihr euch eventuell damit abfinden, dass ihr einen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mir ist ja durchaus bewusst, dass die Halbwertszeit von einigen EDV-Komponenten nicht viel höher ist, als die von Eintagsfliegen, doch manchmal überrascht mich die schnelle Obsolescence schon. Habt ihr etwa einen USB-Adapter für SATA-Festplatten und wollt eine 3 Terabyte große (oder noch größere) Platte anschließen, dann müsst ihr euch eventuell damit abfinden, dass ihr einen neuen Adapter anschaffen müsst. Die ganze Thematik ist nicht gerade neu, da aber die beim Anschluss einer Kombination aus ungeeignetem Adapter/zu großer Festplatte auftretenden Fehlermeldungen nicht wirklich auf die Fehlerquelle hinweisen, dokumentiere ich an dieser Stelle einmal die Problematik, sodass ihr vielleicht etwas schneller auf des Rätsels Lösung kommt. Ich hatte nämlich zuerst die Befürchtung, dass die Festplatte (von der ich eigentlich Daten retten wollte) ein Totalausfall ist.</p>
<p><span id="more-34615"></span></p>
<figure id="attachment_34829" aria-describedby="caption-attachment-34829" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/usb-adapter-3-terrabyte_1.jpg" rel="attachment wp-att-34829"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-34829 size-medium" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/usb-adapter-3-terrabyte_1-640x427.jpg" alt="Ob der Chip im USB-Adapter große Festplatten unterstützt, sieht man ihm von außen nicht an." width="640" height="427" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/usb-adapter-3-terrabyte_1-640x427.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/usb-adapter-3-terrabyte_1.jpg 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/usb-adapter-3-terrabyte_1-630x420.jpg 630w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/usb-adapter-3-terrabyte_1-681x454.jpg 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/usb-adapter-3-terrabyte_1-250x167.jpg 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/usb-adapter-3-terrabyte_1-550x367.jpg 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/usb-adapter-3-terrabyte_1-800x533.jpg 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/usb-adapter-3-terrabyte_1-270x180.jpg 270w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/usb-adapter-3-terrabyte_1-450x300.jpg 450w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/usb-adapter-3-terrabyte_1-750x500.jpg 750w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-34829" class="wp-caption-text">Ob der Chip im USB-Adapter große Festplatten unterstützt, sieht man ihm von außen nicht an.</figcaption></figure>
<p>Für Datenrettungen von alten Rechnern und bei Systemumzügen habe ich mir vor einigen Jahren mal eine SATA auf USB2.0-Dockingstation gekauft. Sie erledigte ihre Aufgaben bisher eigentlich recht zuverlässig&#8230; bis ich neulich erstmals Daten von einer 3 TByte großen Festplatte sichern wollte. Sämtliche Versuche die Festplatte (deren Vorhandensein das System durchaus erkannte) in mein Linux-System einzubinden scheiterten jedoch. Kommandos wie <code>lsblk</code> melden lediglich eine Kapazität von 746,5 Gigabyte, ebenso liefern grafische Tools wie die Laufwerksverwaltung von Gnome Größen von 802 Gigibyte (wer es selbst <a href="https://www.google.de/search?q=gigabyte+in+gigibyte&amp;oq=gigabyte+in+gigibyte&amp;aqs=chrome..69i57.5625j0j1&amp;sourceid=chrome&amp;ie=UTF-8#q=802+gigabyte+in+gigibyte" target="_blank" rel="noopener">umrechnen möchte</a>). Irgendwas stimmt also nicht: Wer sich bisher nicht informiert hat und nicht die passenden Seiten im Netz findet, meint die Festplatte sei defekt.</p>
<figure id="attachment_34616" aria-describedby="caption-attachment-34616" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/lsblk-3-tbyte-platte1.png"><img decoding="async" class="td-modal-image wp-image-34616 size-medium" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/lsblk-3-tbyte-platte1-640x432.png" alt="" width="640" height="432" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/lsblk-3-tbyte-platte1-640x432.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/lsblk-3-tbyte-platte1-622x420.png 622w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/lsblk-3-tbyte-platte1-681x460.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/lsblk-3-tbyte-platte1-250x169.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/lsblk-3-tbyte-platte1-550x372.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/lsblk-3-tbyte-platte1-800x541.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/lsblk-3-tbyte-platte1-266x180.png 266w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/lsblk-3-tbyte-platte1-444x300.png 444w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/lsblk-3-tbyte-platte1-740x500.png 740w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/lsblk-3-tbyte-platte1.png 882w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-34616" class="wp-caption-text">Lsblk zeigt beim Anschluss einer 3-TByte-Festplatte an einen ungeeigneten USB-Adapter nur 746,5 Gigabyte Kapazität an.</figcaption></figure>
<figure id="attachment_34617" aria-describedby="caption-attachment-34617" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/gnome-disks-3tbyte-platte.png"><img decoding="async" class="td-modal-image wp-image-34617 size-medium" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/gnome-disks-3tbyte-platte-640x439.png" alt="" width="640" height="439" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/gnome-disks-3tbyte-platte-640x439.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/gnome-disks-3tbyte-platte-613x420.png 613w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/gnome-disks-3tbyte-platte-681x467.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/gnome-disks-3tbyte-platte-250x171.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/gnome-disks-3tbyte-platte-550x377.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/gnome-disks-3tbyte-platte-800x548.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/gnome-disks-3tbyte-platte-263x180.png 263w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/gnome-disks-3tbyte-platte-438x300.png 438w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/gnome-disks-3tbyte-platte-729x500.png 729w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/gnome-disks-3tbyte-platte.png 919w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-34617" class="wp-caption-text">Die Laufwerksverwaltung von Gnome meldet in diesem Fall ebenso eine Kapazität von 800 Gigibyte.</figcaption></figure>
<p>Das Problem liegt nun darin, dass die in solchen USB-Festplattenadaptern und -Gehäusen integrierte Firmware und Treiber mit 32-Bit langen Sektornummern rechnen, wodurch sie maximal 232 Sektoren mit 512 Byte adressieren können. Lange rede, kurzer Sinn: An einer Festplattenkapazität von über 2 TByte durchbrechen Festplatten eine Grenze, die vielen älteren Geräten Probleme bereitet &#8212; nicht umsonst braucht es ja mit der GPT (aka <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/GUID_Partition_Table" target="_blank" rel="noopener">GUID Partition Table</a>) eine neuartige Partitionstabelle bei solchen Festplattengrößen. Von dem Problem sind übrigens nicht nur USB-Adapter und Rechner mit älteren BIOS-Bausteinen betroffen, das Einbinden einer großen Festplatte wird beispielsweise auch an älteren Fernsehern mit USB-Anschluss zum Problem. Wer sich das Alles einmal im Detail ansehen möchte, der wird zum Beispiel <a href="http://www.heise.de/ct/hotline/FAQ-3-TByte-Festplatten-1183299.html" target="_blank" rel="noopener">in der Heise-FAQ fündig</a>, auch zum Thema <a href="http://www.heise.de/ct/hotline/3-Terabyte-Festplatte-am-Fernseher-1386082.html" target="_blank" rel="noopener">Festplatten am TV-Gerät</a>.</p>
<figure id="attachment_34830" aria-describedby="caption-attachment-34830" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/usb-adapter-3-terrabyte_2.jpg" rel="attachment wp-att-34830"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34830 size-medium" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/usb-adapter-3-terrabyte_2-640x427.jpg" alt="Besitzt der Adapter eine USB-3.0-Schnittstelle, dann stehen die Chancen jedoch nicht schlecht." width="640" height="427" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/usb-adapter-3-terrabyte_2-640x427.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/usb-adapter-3-terrabyte_2.jpg 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/usb-adapter-3-terrabyte_2-630x420.jpg 630w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/usb-adapter-3-terrabyte_2-681x454.jpg 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/usb-adapter-3-terrabyte_2-250x167.jpg 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/usb-adapter-3-terrabyte_2-550x367.jpg 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/usb-adapter-3-terrabyte_2-800x533.jpg 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/usb-adapter-3-terrabyte_2-270x180.jpg 270w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/usb-adapter-3-terrabyte_2-450x300.jpg 450w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/usb-adapter-3-terrabyte_2-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-34830" class="wp-caption-text">Besitzt der Adapter eine USB-3.0-Schnittstelle, dann stehen die Chancen jedoch nicht schlecht.</figcaption></figure>
<p>Eine Software-Lösung für das Problem gibt es nun leider nicht. Die einzige Möglichkeit solche Festplatte ans System zu bekommen ist die Investition in einen neuen USB-Adapter. Die Chancen, dass dieser mit großen Festplatten zurecht kommt, ist bei neu gekauften Artikel eigentlich recht hoch. Ich für meinen Teil habe einfach einen simplen <a href="http://amzn.to/1QYv6Cc" target="_blank" rel="noopener">SATA auf USB3.0-Adapter ohne extra Netzteil</a> gewählt, da ich aufgrund der alten Dockingstation schon eine passende Stromquelle besaß. Wer lieber einen gebrauchten USB-Adapter ersteigern möchte, der sollte unbedingt auf eine USB3.0-Schnittstelle achten. Diese Geräte sollten dann eigentlich neu genug sein, um auch mit großen Festplatten zurecht zu kommen. Schließt man mit diesem dann alles korrekt an, erkennt das System brav die Festplatte und man kann mit dem Backup der Daten beginnen.</p>
<figure id="attachment_34618" aria-describedby="caption-attachment-34618" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/lsblk-3-tbyte-platte2.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-34618 size-medium" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/lsblk-3-tbyte-platte2-640x432.png" alt="" width="640" height="432" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/lsblk-3-tbyte-platte2-640x432.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/lsblk-3-tbyte-platte2-622x420.png 622w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/lsblk-3-tbyte-platte2-681x460.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/lsblk-3-tbyte-platte2-250x169.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/lsblk-3-tbyte-platte2-550x372.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/lsblk-3-tbyte-platte2-800x541.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/lsblk-3-tbyte-platte2-266x180.png 266w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/lsblk-3-tbyte-platte2-444x300.png 444w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/lsblk-3-tbyte-platte2-740x500.png 740w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/lsblk-3-tbyte-platte2.png 882w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-34618" class="wp-caption-text">Mit dem richtigen USB-Adapter erkennt das Linux-System sofort die 3 TByte große Festplatte.</figcaption></figure>
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			</item>
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		<title>Externe Festplatten am Raspberry Pi betreiben (OpenELEC und andere Systeme)</title>
		<link>https://linuxundich.de/raspberry-pi/externe-festplatten-am-raspberry-pi-betreiben-openelec-und-andere-systeme/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Apr 2015 18:32:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raspberry Pi]]></category>
		<category><![CDATA[Festplatte]]></category>
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		<category><![CDATA[Raspberry Pi 2]]></category>
		<category><![CDATA[Raspbian]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer OpenELEC und einen Raspberry Pi als Mediacenter benutzt, der kann externe Speichermedien wie USB-Stick einfach an einen USB-Port des RasPis anstecken und bekommt die Inhalte automatisch im System angezeigt. Was bei stromsparenden USB-Sticks einwandfrei klappt, versagt allerdings bei stromhungrigeren 2,5-Zoll-Festplatten. Diese laufen meist gar nicht erst an, da die USB-Ports des RasPi nicht ausreichend Strom [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer OpenELEC und einen Raspberry Pi als Mediacenter benutzt, der kann externe Speichermedien wie USB-Stick einfach an einen USB-Port des RasPis anstecken und bekommt die Inhalte automatisch im System angezeigt. Was bei stromsparenden USB-Sticks einwandfrei klappt, versagt allerdings bei stromhungrigeren 2,5-Zoll-Festplatten. Diese laufen meist gar nicht erst an, da die USB-Ports des RasPi nicht ausreichend Strom liefern. Möchte man diese nicht über einen aktiven USB-Hub betreiben, lässt sich mit der richtigen Konfig-Einstellungen aus dem Raspberry Pi Model B+ und dem aktuellen RasPi2 trotzdem genug Strom für externen Festplatten am Raspberry Pi herauskitzeln.</p>
<p><span id="more-28861"></span></p>
<p>Was bei OpenELEC funktioniert, kappt selbstverständlich auch mit anderen RasPi-Distributionen wie Raspbian oder Arch. Im Endeffekt geht es darum die <code>config.txt</code> des Systems zu ändern und die entsprechende Option dort einzutragen. Für Einsteiger konzentriere ich mich in diesem Beitrag auf OpenELEC, da viele RasPi-Beginner den Raspberry Pi als Mediacenter einsetzen und dort eben ihre Mediensammlung über eine externe Festplatte am Raspberry Pi einbinden möchten. Wer mit Raspbian und Co. arbeitet, der überspringt am besten einfach den ersten Part und geht direkt zum Bearbeiten der Konfig-Datei über.</p>
<table class="empfehlung" style="height: 252px;">
<tbody>
<tr style="height: 18px;">
<th style="height: 18px; width: 603.844px;" colspan="3">Raspberry Pi und Zubehör kaufen (Anzeige)</th>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<th style="height: 18px; width: 219.562px;">Komponente</th>
<th style="height: 18px; width: 238.594px;">Bemerkung</th>
<th style="height: 18px; width: 133.688px;">Preise</th>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="height: 18px; width: 219.562px;">Raspberry Pi 4 (bis zu 8GByte)</td>
<td style="height: 18px; width: 238.594px;">Inkl. WLAN und Bluetooth</td>
<td style="height: 18px; width: 133.688px;"><a href="https://amzn.to/3EaqLJQ" target="_blank" rel="noopener">Ab ca. 40 Euro</a></td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="height: 18px; width: 219.562px;">Raspberry Pi 400</td>
<td style="height: 18px; width: 238.594px;">Rapberry in Tastatur integriert</td>
<td style="height: 18px; width: 133.688px;"><a href="https://amzn.to/3D71MG0" target="_blank" rel="noopener">Ab ca. 77 Euro</a></td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="height: 18px; width: 219.562px;">Raspberry Pi Zero 2 W</td>
<td style="height: 18px; width: 238.594px;">Inkl. Gehäuse</td>
<td style="height: 18px; width: 133.688px;"><a href="https://amzn.to/3G11NgM" target="_blank" rel="noopener">Ab ca. 26 Euro</a></td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="height: 18px; width: 219.562px;">Gehäuse für RPi4</td>
<td style="height: 18px; width: 238.594px;">Diverse Modelle zur Wahl</td>
<td style="height: 18px; width: 133.688px;"><a href="https://amzn.to/3o6Ny3W" target="_blank" rel="noopener">Ab ca. 7 Euro</a></td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="height: 18px; width: 219.562px;">Netzteil</td>
<td style="height: 18px; width: 238.594px;">Ideal mit mind. 2500 mA</td>
<td style="height: 18px; width: 133.688px;"><a href="https://amzn.to/3phcghr" target="_blank" rel="noopener">Ab ca. 10 Euro</a></td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="height: 18px; width: 219.562px;">MicroSD-Speicherkarte</td>
<td style="height: 18px; width: 238.594px;">Mind. 16 GByte, Class 10</td>
<td style="height: 18px; width: 133.688px;"><a href="https://amzn.to/3Ea96SD" target="_blank" rel="noopener">Ab ca. 8,90 Euro</a></td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="height: 18px; width: 219.562px;">Micro-HDMI-Kabel</td>
<td style="height: 18px; width: 238.594px;">CEC-fähig</td>
<td style="height: 18px; width: 133.688px;"><a href="https://amzn.to/31jUS3i" target="_blank" rel="noopener">Ab ca. 5 Euro</a></td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<th style="height: 18px; width: 603.844px;" colspan="3">Optional</th>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="height: 18px; width: 219.562px;">Raspberry Pi-Touchscreen</td>
<td style="height: 18px; width: 238.594px;">7 Zoll mit 800 x 480 Pixeln</td>
<td style="height: 18px; width: 133.688px;"><a href="http://amzn.to/1NkdAdF" target="_blank" rel="noopener">Ab ca. 85 Euro</a></td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="height: 18px; width: 219.562px;">Raspberry Pi-Frame für Display</td>
<td style="height: 18px; width: 238.594px;">Fünf verschiedene Farben</td>
<td style="height: 18px; width: 133.688px;"><a href="http://amzn.to/1WJsI5W" target="_blank" rel="noopener">Ab ca. 20 Euro</a></td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="height: 18px; width: 219.562px;">Logitech K400 Plus Touch</td>
<td style="height: 18px; width: 238.594px;">Schnurlose Tastatur mit Touchpad</td>
<td style="height: 18px; width: 133.688px;"><a href="http://amzn.to/1Nkdum8" target="_blank" rel="noopener">Ab ca. 35 Euro</a></td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="height: 18px; width: 219.562px;">USB-WLAN-Stick</td>
<td style="height: 18px; width: 238.594px;">150 Mbit/s, IEEE802.11b/g/n</td>
<td style="height: 18px; width: 133.688px;"><a href="http://amzn.to/1NkdtyQ" target="_blank" rel="noopener">Ab ca. 7 Euro</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2>SSH in OpenELEC aktivieren</h2>
<p>Damit ihr die Konfiguration des Raspberry Pi bearbeiten könnt, ohne den RasPi zu zerlegen und die Speicherkarte auszubauen, aktiviert ihr den in das System integrierten SSH-Server. Dazu öffnet ihr in OpenELEC <em>Optionen</em> | <em>OpenELEC</em> | <em>Services</em> und setzt bei <em>SSH aktivieren</em> euren Haken. Zum Einloggen lest ihr nun unter <em>Optionen</em> | <em>Systeminfo</em> | <em>Netzwerk</em> die <em>IP-Adresse</em> aus und ladet euch auf Windows-Systemen zum Beispiel <a href="http://www.chiark.greenend.org.uk/~sgtatham/putty/download.html" target="_blank" rel="noopener">PuTTY als SSH-Client</a> herunter. Wer mit Linux oder MacOS X unterwegs ist, der muss sich keine weitere Software installieren.</p>
<figure id="attachment_28863" aria-describedby="caption-attachment-28863" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/openelec-ssh-aktivieren.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-28863 size-medium" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/openelec-ssh-aktivieren-640x360.png" alt="In den OpenELEC-Einstellungen muss der SSH-Server aktiviert werden." width="640" height="360" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/openelec-ssh-aktivieren-640x360.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/openelec-ssh-aktivieren.png 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/openelec-ssh-aktivieren-747x420.png 747w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/openelec-ssh-aktivieren-681x383.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/openelec-ssh-aktivieren-250x141.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/openelec-ssh-aktivieren-550x309.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/openelec-ssh-aktivieren-800x450.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/openelec-ssh-aktivieren-320x180.png 320w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/openelec-ssh-aktivieren-533x300.png 533w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/openelec-ssh-aktivieren-889x500.png 889w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-28863" class="wp-caption-text">In den OpenELEC-Einstellungen muss der SSH-Server aktiviert werden.</figcaption></figure>
<figure id="attachment_28862" aria-describedby="caption-attachment-28862" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/openelec-ip-adresse.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-28862 size-medium" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/openelec-ip-adresse-640x360.png" alt="Die Systeminfos verraten euch ohne Umwege die IP-Adresse des RasPis." width="640" height="360" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/openelec-ip-adresse-640x360.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/openelec-ip-adresse.png 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/openelec-ip-adresse-747x420.png 747w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/openelec-ip-adresse-681x383.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/openelec-ip-adresse-250x141.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/openelec-ip-adresse-550x309.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/openelec-ip-adresse-800x450.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/openelec-ip-adresse-320x180.png 320w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/openelec-ip-adresse-533x300.png 533w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/openelec-ip-adresse-889x500.png 889w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-28862" class="wp-caption-text">Die Systeminfos verraten euch ohne Umwege die IP-Adresse des RasPis.</figcaption></figure>
<p>Danach könnt ihr loslegen und <code>config.txt</code> bearbeiten. Startet dazu ein Terminal oder PuTTY und loggt euch über die IP-Adresse oder den Namen eures OpenELEC-Systems ein &#8212; falls die Namensauflösung funktioniert. Die Logindaten lauten <code>root</code> als Benutzername und <code>openelec</code> als Passwort. Bei PuTTY müsst ihr die Adresse des Ziels unter <em>Session</em> als <em>Host Name (or IP adress)</em> eintragen und dann mit <em>Open</em> die Verbindung starten. Die Verbindungsdaten könnt ihr bei Bedarf mit <em>Save</em> für später speichern, sodass ihr sie nicht immer wieder neu eingeben müsst.</p>
<pre>$ ssh root@ip-adresse # Einloggen über IP-Adresse
$ ssh root@openelec # Falls Namensauflösung funktioniert
</pre>
<p>Steht die Verbindung, landet ihr in einem rein auf Text basiertem Terminal. In diesem müsst ihr erstmal dafür sorgen, dass ihr auf der Systempartition unter <code>/flash</code> schreiben dürft. Bindet dazu die Partition mit dem ersten Befehl neu ein, die Option <code>rw</code> am Ende des Kommandos sorgt dafür. Anschließend öffnet ihr die Konfigurationsdatei <code>/flash/config.txt</code> mit dem zweiten Befehl im Nano-Texteditor, einem Editor der sich auch von Einsteigern recht leicht bedienen lässt.</p>
<pre>$ mount /flash -o remount,rw
$ nano /flash/config.txt
</pre>
<h2>USB-Output des RasPi auf 1.2 A erhöhen</h2>
<p>Nun geht es ans Eingemachte: Scrollt im Editor mit dem Pfeiltasten jetzt eine gutes Stückchen nach unten, bis ihr zum Abschnitt &#8222;various settings&#8220; kommt. Dort fügt ihr nun die Zeile <code>max_usb_current=1</code> neu ein, die restlichen Optionen übernehmt ihr unverändert &#8212; zur besseren übersicht könnt ihr der Zeile noch einen mit einer Raute &#8222;#&#8220; abgetrennten Kommentar voranstellen. Mit der Tastenkombination [Strg]+[O] und Eingabe speichert ihr eure Änderungen ab und mit [Strg]+[X] beendet ihr Nano wieder.</p>
<pre>#############################################################
# various settings see also: http://elinux.org/RPi_config.txt
#############################################################
[...]
# USB-Output erhoehen
max_usb_current=1
</pre>
<figure id="attachment_28864" aria-describedby="caption-attachment-28864" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/openelec-config-txt-max-usb-current.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-28864 size-medium" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/openelec-config-txt-max-usb-current-640x371.png" alt="Über die config.txt des OpenELEC-System wird der USB-Output erhöht." width="640" height="371" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/openelec-config-txt-max-usb-current-640x371.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/openelec-config-txt-max-usb-current-681x394.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/openelec-config-txt-max-usb-current-250x145.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/openelec-config-txt-max-usb-current-550x318.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/openelec-config-txt-max-usb-current-311x180.png 311w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/openelec-config-txt-max-usb-current-518x300.png 518w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/openelec-config-txt-max-usb-current.png 722w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-28864" class="wp-caption-text">Über die config.txt des OpenELEC-System wird der USB-Output erhöht.</figcaption></figure>
<p>Danach sorgt ihr mit <code>sync</code> dafür, dass eure Änderungen auch wirklich auf die Speicherkarte geschrieben werden, bindet die Flash-Partition wieder nur mit Leserechten ein und startet das OpenELEC-System einmal neu durch &#8212; das Ganze funktioniert wie gesagt auch auf anderen Raspberry-Pi-Distributionen. Arbeitet ihr direkt auf diesen, dann könnt ihr euch das Einbinden der Flash-Partition eventuell sparen und die <code>config.txt</code> gleich mit Root-Rechten bearbeiten und so externe Festplatten am Raspberry Pi zum Laufen bringen.</p>
<pre>$ sync
$ mount /flash -o remount,ro
$ reboot
</pre>
<h2>Klappt nur mit ordentlichem Netzteil</h2>
<p>Ingesamt bewirkt <code>max_usb_current=1</code> in der <code>config.txt</code>, dass der Raspberry Pi jetzt nicht nur mehr 600 mA an den USB-Ports anlegt, sondern bis zu 1200 mA Strom liefert, sodass dann auch Scanner oder eben externe Festplatten im 2,5-Zoll-Format ohne ein eigenes Netzteil am Raspberry Pi funktionieren. Dies unterstützt allerdings nur der Raspberry Pi B+ aus der ersten RasPi-Generation und der neue Raspberry Pi 2 &#8212; bei den Modellen A und B (ohne Plus) und vermutlich auch den zukünftigen A-Modellen der zweiten RasPi-Generation bewirkt der Schalter in der <code>config.txt</code> noch nichts.</p>
<figure id="attachment_28878" aria-describedby="caption-attachment-28878" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/raspberry-pi-netzteil.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-28878 size-medium" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/raspberry-pi-netzteil-640x427.jpg" alt="Das eingesetzte Netzteil sollte mindestens 2000 mA oder 2100 mA liefern." width="640" height="427" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/raspberry-pi-netzteil-640x427.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/raspberry-pi-netzteil-630x420.jpg 630w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/raspberry-pi-netzteil-681x454.jpg 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/raspberry-pi-netzteil-250x167.jpg 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/raspberry-pi-netzteil-550x367.jpg 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/raspberry-pi-netzteil-800x534.jpg 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/raspberry-pi-netzteil-270x180.jpg 270w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/raspberry-pi-netzteil-450x300.jpg 450w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/raspberry-pi-netzteil-750x500.jpg 750w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/raspberry-pi-netzteil.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-28878" class="wp-caption-text">Das eingesetzte Netzteil sollte mindestens 2000 mA oder 2100 mA liefern.</figcaption></figure>
<p>Beachtet bitte auch, dass die hochgedrehte Stromversorgung der USB-Ports auch nur mit einem ordentlichen Netzteil funktioniert. Das eingesetzte Netzteil sollte mindestens 2000 mA, wenn nicht gar 2100 mA <a href="http://amzn.to/1EFVM5P" target="_blank" rel="noopener">wie diese hier</a> liefern. Zeigt euer Raspberry Pi mit <code>max_usb_current=1</code> und angeschlossener USB-Festplatte ein buntes Viereck in der rechten oberen Ecke des Display an, dann ist es ein sicheres Zeichen, dass euer <a href="http://linuxundich.de/raspberry-pi/raspberry-pi-zeigt-kleines-buntes-quadrat-rechts-oben-im-display/">RasPi nicht ausreichend Strom</a> vom Netzteil bekommt. Bei mir reichte beispielsweise ein USB-Netzteil eines alten Smartphones nicht mehr für den Betrieb der Festplatte aus, auch bei entsprechender Konfiguration des Systems.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://linuxundich.de/raspberry-pi/externe-festplatten-am-raspberry-pi-betreiben-openelec-und-andere-systeme/feed/</wfw:commentRss>
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			</item>
		<item>
		<title>Speicherplatzverbrauch für Ordner und Dateien unter Linux ermitteln</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/speicherplatzverbrauch-ordner-dateien-linux-terminal-ermitteln/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/gnu-linux/speicherplatzverbrauch-ordner-dateien-linux-terminal-ermitteln/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Dec 2014 13:36:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Baobab]]></category>
		<category><![CDATA[Festplatte]]></category>
		<category><![CDATA[Festplattenbelegung]]></category>
		<category><![CDATA[Filelight]]></category>
		<category><![CDATA[Ncdu]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Festplatte mag noch so groß sein – irgendwann läuft selbst eine großzügig bemessene 3-Terabyte-Platte voll. Um wieder Platz zu schaffen, gilt es herauszufinden, welche Daten besonders viel Speicherplatz beanspruchen und im Idealfall gelöscht werden dürfen. Natürlich könntet ihr euch per Dateimanager von Ordner zu Ordner hangeln und dort manuell den belegten Speicherplatz prüfen. Doch [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Festplatte mag noch so groß sein – irgendwann läuft selbst eine großzügig bemessene 3-Terabyte-Platte voll. Um wieder Platz zu schaffen, gilt es herauszufinden, welche Daten besonders viel Speicherplatz beanspruchen und im Idealfall gelöscht werden dürfen. Natürlich könntet ihr euch per Dateimanager von Ordner zu Ordner hangeln und dort manuell den belegten Speicherplatz prüfen. Doch dieser Aufwand ist gar nicht nötig, denn es gibt zahlreiche Werkzeuge zur Analyse des Speicherverbrauchs.</p>



<span id="more-27425"></span>



<p>Je nach verwendeter Desktopumgebung kommen unterschiedliche Tools infrage. Unter Gnome würde ich zu Baobab alias Festplattenbelegung greifen – das Programm ist integraler Bestandteil von Gnome und bei vielen Linux-Distributionen bereits vorinstalliert. KDE-Nutzer können zu <strong>Filelight</strong> greifen, einer optisch ansprechenden Anwendung. Und auf einem Server ohne grafische Oberfläche leistet <strong>Ncdu</strong> im Terminal hervorragende Dienste beim digitalen Frühjahrsputz.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ncdu fürs Terminal</h2>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-3 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<div><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/ncdu-linux1.png" class="td-modal-image"><figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="724" height="474" data-id="27427" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/ncdu-linux1.png" alt="" class="wp-image-27427" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/ncdu-linux1.png 724w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/ncdu-linux1-640x419.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/ncdu-linux1-642x420.png 642w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/ncdu-linux1-681x446.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/ncdu-linux1-250x164.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/ncdu-linux1-550x360.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/ncdu-linux1-275x180.png 275w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/ncdu-linux1-458x300.png 458w" sizes="auto, (max-width: 724px) 100vw, 724px"></figure></a></div>



<div><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/ncdu-linux2.png" class="td-modal-image"><figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="724" height="474" data-id="27428" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/ncdu-linux2.png" alt="" class="wp-image-27428" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/ncdu-linux2.png 724w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/ncdu-linux2-640x419.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/ncdu-linux2-642x420.png 642w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/ncdu-linux2-681x446.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/ncdu-linux2-250x164.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/ncdu-linux2-550x360.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/ncdu-linux2-275x180.png 275w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/ncdu-linux2-458x300.png 458w" sizes="auto, (max-width: 724px) 100vw, 724px"></figure></a></div>



<div><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/ncdu-linux3.png" class="td-modal-image"><figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="724" height="474" data-id="27430" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/ncdu-linux3.png" alt="" class="wp-image-27430" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/ncdu-linux3.png 724w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/ncdu-linux3-640x419.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/ncdu-linux3-642x420.png 642w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/ncdu-linux3-681x446.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/ncdu-linux3-250x164.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/ncdu-linux3-550x360.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/ncdu-linux3-275x180.png 275w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/ncdu-linux3-458x300.png 458w" sizes="auto, (max-width: 724px) 100vw, 724px"></figure></a></div>



<div><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/ncdu-linux4.png" class="td-modal-image"><figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="724" height="474" data-id="27432" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/ncdu-linux4.png" alt="" class="wp-image-27432" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/ncdu-linux4.png 724w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/ncdu-linux4-640x419.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/ncdu-linux4-642x420.png 642w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/ncdu-linux4-681x446.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/ncdu-linux4-250x164.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/ncdu-linux4-550x360.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/ncdu-linux4-275x180.png 275w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/ncdu-linux4-458x300.png 458w" sizes="auto, (max-width: 724px) 100vw, 724px"></figure></a></div>
</figure>



<p style="margin-top:12px">Auf einem Server oder einem kleinen Serverchen wie einem Raspberry Pi mit Raspbian läuft in der Regel keine grafische Oberfläche – und das ist auch gut so. Diese Geräte verrichten still und leise im Hintergrund ihren Dienst, ohne dass man ihnen ständig zusehen müsste. Verbindet ihr euch per SSH über das Netzwerk, dann hilft <a href="http://dev.yorhel.nl/ncdu" target="_blank" rel="noopener">Ncdu</a> – der NCurses Disk Usage Analyzer – beim Aufspüren großer Dateien direkt im Terminal.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ncdu installieren</h3>



<pre class="wp-block-preformatted">### Ncdu unter Arch Linux installieren<br>$ <strong>sudo pacman -S ncdu</strong><br><br>### Ncdu unter Debian, Ubuntu, Mint installieren<br>$ <strong>sudo apt-get install ncdu</strong></pre>



<p>Ausgehend vom aktuellen Verzeichnis liest Ncdu die Speicherbelegung aus und zeigt die Ergebnisse mit einem einfachen Balkendiagramm an. Mit [Pfeil-hoch] und [Pfeil-runter] navigiert ihr durch die Verzeichnisse, mit <kbd>Return</kbd> wechselt ihr ins jeweilige Unterverzeichnis. Dateien oder ganze Ordner lassen sich direkt aus Ncdu mit <kbd>Entf</kbd> löschen. Eine vollständige Übersicht über alle Tastenkürzel bekommt ihr mit <kbd>Umschalt</kbd>+<kbd>#</kbd> über die Hilfe.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Baobab für Gnome-Anwender</h2>


<div class="wp-block-image">
<div><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/baobab-gnome-shell-640x420.png" class="td-modal-image"><figure class="aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="420" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/baobab-gnome-shell-640x420.png" alt="Baobab zeigt euch die Speicherplatzverteilung in einer Gnome-Oberfläche an." class="wp-image-27434" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/baobab-gnome-shell-640x420.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/baobab-gnome-shell-681x447.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/baobab-gnome-shell-250x164.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/baobab-gnome-shell-550x361.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/baobab-gnome-shell-274x180.png 274w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/baobab-gnome-shell-457x300.png 457w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/baobab-gnome-shell.png 724w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"><figcaption class="wp-element-caption">Baobab zeigt euch die Speicherplatzverteilung in einer Gnome-Oberfläche an.</figcaption></figure></a></div>
</div>


<p>Wer mit Gnome unterwegs ist, muss nicht lange nach dem passenden Werkzeug suchen. Baobab, auch bekannt als Festplattenbelegung, ist Teil des Gnome-Desktops und sollte bei den meisten Distributionen bereits vorinstalliert sein. Falls nicht, könnt ihr das Tool ganz einfach über die Paketverwaltung eurer Distribution nachinstallieren. Anschließend findet ihr es unter dem sprechenden Namen „Festplattenbelegung“ im Menü.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Baobab installieren</h3>



<pre class="wp-block-preformatted">### Baobab unter Arch Linux installieren<br>$ <strong>sudo pacman -S baobab</strong><br><br>### Baobab unter Debian, Ubuntu, Mint installieren<br>$ <strong>sudo apt-get install baobab</strong></pre>



<p>Nach dem Start scannt Baobab wahlweise das komplette Dateisystem oder nur das Homeverzeichnis. In der Fußleiste könnt ihr die Anzeigeart wählen – entweder ein Kreisdiagramm oder eine Kachelansicht. Je größer das Segment oder das Kästchen, desto größer ist der belegte Speicher im jeweiligen Verzeichnis. Speicherfresser lassen sich bequem per Rechtsklick direkt in den Mülleimer befördern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Filelight für KDE-Anwender</h2>


<div class="wp-block-image">
<div><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/filelight-kde-festplattenbelegung-640x483.png" class="td-modal-image"><figure class="aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="483" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/filelight-kde-festplattenbelegung-640x483.png" alt="Wer unter KDE die Festplattenbelegung analysieren möchte, der greift zu Filelight." class="wp-image-27587" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/filelight-kde-festplattenbelegung-640x483.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/filelight-kde-festplattenbelegung-557x420.png 557w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/filelight-kde-festplattenbelegung-80x60.png 80w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/filelight-kde-festplattenbelegung-100x75.png 100w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/filelight-kde-festplattenbelegung-180x135.png 180w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/filelight-kde-festplattenbelegung-681x514.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/filelight-kde-festplattenbelegung-250x189.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/filelight-kde-festplattenbelegung-550x415.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/filelight-kde-festplattenbelegung-800x603.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/filelight-kde-festplattenbelegung-239x180.png 239w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/filelight-kde-festplattenbelegung-398x300.png 398w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/filelight-kde-festplattenbelegung-663x500.png 663w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/filelight-kde-festplattenbelegung.png 862w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"><figcaption class="wp-element-caption">Wer unter KDE die Festplattenbelegung analysieren möchte, der greift zu Filelight.</figcaption></figure></a></div>
</div>


<p>KDE bringt mit Filelight ebenfalls ein praktisches Tool zur Analyse der Speicherplatznutzung mit. Bei vielen KDE-Distributionen wie Kubuntu ist es nicht standardmäßig installiert, lässt sich aber wie gewohnt über die Paketquellen nachrüsten. Auch unter Arch-basierten Systemen wie Netrunner steht Filelight zur Verfügung. Nach der Installation findet ihr es im Anwendungsmenü – und mit etwas Glück auch direkt im Kontextmenü des Dolphin-Dateimanagers.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Filelight installieren</h3>



<pre class="wp-block-preformatted">### Filelight unter Arch Linux installieren<br>$ <strong>sudo pacman -S kdeutils-filelight</strong><br><br>### Filelight unter Debian, Ubuntu, Mint installieren<br>$ <strong>sudo apt-get install filelight</strong></pre>



<p>Filelight unterscheidet sich in der Bedienung kaum von Baobab, stellt die Speicherbelegung allerdings ausschließlich als mehrschichtiges Kuchendiagramm dar. Ich persönlich bevorzuge das Box-Modell, weil man damit schneller einen Überblick bekommt und sich nicht so leicht verliert. Nichtsdestotrotz beherrscht Filelight die wichtigsten Funktionen: Speicherinhalte analysieren, übersichtlich darstellen und direkt aus der Anwendung heraus löschen.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://linuxundich.de/gnu-linux/speicherplatzverbrauch-ordner-dateien-linux-terminal-ermitteln/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>9</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>SD-Karte eines Raspberry Pi als Image klonen, sichern und zurückspielen</title>
		<link>https://linuxundich.de/raspberry-pi/linux-images-fuer-den-raspberry-pi-auf-sd-karte-installieren/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/raspberry-pi/linux-images-fuer-den-raspberry-pi-auf-sd-karte-installieren/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Dec 2014 11:17:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raspberry Pi]]></category>
		<category><![CDATA[Dd]]></category>
		<category><![CDATA[Festplatte]]></category>
		<category><![CDATA[Gparted]]></category>
		<category><![CDATA[Howto]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Raspberry Pi kommt ja bei vielen von euch als kleiner Server, als Mediacenter oder vielleicht sogar als stromsparender Desktop-Rechner im Ferienhäuschen zum Einsatz. Grenzen setzen eigentlich nur eure Fantasie oder die doch ein wenig begrenzten Rechenkapazitäten des RasPis. Daran ändert leider auch das ein wenig aufgebohrte und überarbeitete Raspberry Pi Model B+ nichts. Wer dennoch [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ein Raspberry Pi kommt ja bei vielen von euch als kleiner Server, als Mediacenter oder vielleicht sogar als stromsparender Desktop-Rechner im Ferienhäuschen zum Einsatz. Grenzen setzen eigentlich nur eure Fantasie oder die doch ein wenig begrenzten Rechenkapazitäten des RasPis. Daran ändert leider auch das ein wenig aufgebohrte und überarbeitete <a title="Raspberry Pi Model B+, lohnt sich der neue RasPi?" href="http://linuxundich.de/raspberry-pi/raspberry-pi-model-b-lohnt-sich-der-neue-raspi/">Raspberry Pi Model B+</a> nichts. Wer dennoch von einem alten Raspberry Pi auf den neuen RasPi B+ umsteigt, der steht nun vor dem Problem, dass das System von einer normalen SD-Karte auf eine Micro-SD-Karte umkopiert werden muss. Mit den richtigen Werkzeugen klappt das unter Linux und Windows eigentlich recht einfach.</p>



<span id="more-25666"></span>



<p>Wer bereits ein Raspberry-Pi-Image auf eine SD-Speicherkarte gebannt und nicht den <a href="http://downloads.raspberrypi.org/NOOBS_latest" target="_blank" rel="noopener">NOOBS-Weg</a> gegangen ist, der hat als Windows-User wahrscheinlich den&nbsp;<a href="http://sourceforge.net/projects/win32diskimager/" target="_blank" rel="noopener">Win32 Disk Imager</a> oder als Linuxer das Dd-Kommando verwendet, um die RasPi-Software auf die Speicherkarte zu schreiben. Für das Klonen einer bestehenden Installation könnten in der Theorie abermals beide Programme zum Einsatz kommen, allerdings klappt das in der Praxis nur für die Linux-Anwender.</p>



<p>Der&nbsp;Win32 Disk Imager kann zwar Abbilder von schon gefüllten Speichermedien erstellen, allerdings immer nur von einzelnen Partitionen. Da ein typisches RasPi-Linux&nbsp;sich jedoch über mehrere Partitionen erstreckt und auch noch ein Bootloader gesichert werden möchte, müssen sich Windows-Anwender einen anderen Weg zum Sichern und Zurückspielen des Raspberry-Pi-Images suchen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/win32-disk-imager.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="469" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/win32-disk-imager-640x469.png" alt="Unter Windows schreibt ihr mit dem Win32 Disk Imager Raspberry-Images auf die Speicherkarte." class="wp-image-25651" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/win32-disk-imager-640x469.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/win32-disk-imager-573x420.png 573w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/win32-disk-imager-80x60.png 80w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/win32-disk-imager-681x499.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/win32-disk-imager-250x183.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/win32-disk-imager-550x403.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/win32-disk-imager-800x586.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/win32-disk-imager-246x180.png 246w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/win32-disk-imager-409x300.png 409w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/win32-disk-imager-682x500.png 682w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/win32-disk-imager.png 839w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Unter Windows schreibt ihr mit dem Win32 Disk Imager Raspberry-Images auf die Speicherkarte.</figcaption></figure>
</div>


<p>Unter Windows bieten sich daher nun zwei Wege zum Kopieren und Sichern eines RasPi-Images an. Zum einen macht euch die Freeware&nbsp;<a href="http://www.roadkil.net/program.php/P12/Disk%20Image" target="_blank" rel="noopener">Roadkil&#8217;s Disk Image</a>&nbsp;die Arbeit dank einer recht simplen grafischen Oberfläche ziemlich&nbsp;einfach. Alternativ könnt ihr aber auch unter Windows das Linux-Kommando Dd dazu nutzen, Festplattenimages auszulesen und wieder neu auf ein Speichermedium zu schreiben. Zu letzterem greifen vor allen Dingen erfahrene Linux-Anwender, die auf ein so leistungsfähiges Tool wie Dd auch unter Windows nicht verzichten möchten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Raspberry-Pi-Image unter Windows sichern</h3>



<p>Roadkil&#8217;s Disk Image macht das Erstellen der Image-Datei eures Raspberry Pi sehr einfach. Ihr müsst lediglich die Software aus dem Internet herunterladen und in einem beliebigen Verzeichnis entpacken. Danach ruft ihr die&nbsp;<em>DiskImage_1_6_WinAll.exe</em> am besten mit administrativen Rechten auf &#8212; Klickt dazu im Dateimanager mit der rechten Maustaste auf die EXE-Datei und wählt dann <em>als Administrator ausführen</em> aus. Im Programm geht ihr in den Reiter <em>Store Image</em>, wählt das zu sichernde Laufwerk aus und gebt noch den Speicherort der Zieldatei vor.</p>


<table class="empfehlung" style="height: 252px;">
<tbody>
<tr style="height: 18px;">
<th style="height: 18px; width: 603.844px;" colspan="3">Raspberry Pi und Zubehör kaufen (Anzeige)</th>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<th style="height: 18px; width: 219.562px;">Komponente</th>
<th style="height: 18px; width: 238.594px;">Bemerkung</th>
<th style="height: 18px; width: 133.688px;">Preise</th>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="height: 18px; width: 219.562px;">Raspberry Pi 4 (bis zu 8GByte)</td>
<td style="height: 18px; width: 238.594px;">Inkl. WLAN und Bluetooth</td>
<td style="height: 18px; width: 133.688px;"><a href="https://amzn.to/3EaqLJQ" target="_blank" rel="noopener">Ab ca. 40 Euro</a></td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="height: 18px; width: 219.562px;">Raspberry Pi 400</td>
<td style="height: 18px; width: 238.594px;">Rapberry in Tastatur integriert</td>
<td style="height: 18px; width: 133.688px;"><a href="https://amzn.to/3D71MG0" target="_blank" rel="noopener">Ab ca. 77 Euro</a></td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="height: 18px; width: 219.562px;">Raspberry Pi Zero 2 W</td>
<td style="height: 18px; width: 238.594px;">Inkl. Gehäuse</td>
<td style="height: 18px; width: 133.688px;"><a href="https://amzn.to/3G11NgM" target="_blank" rel="noopener">Ab ca. 26 Euro</a></td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="height: 18px; width: 219.562px;">Gehäuse für RPi4</td>
<td style="height: 18px; width: 238.594px;">Diverse Modelle zur Wahl</td>
<td style="height: 18px; width: 133.688px;"><a href="https://amzn.to/3o6Ny3W" target="_blank" rel="noopener">Ab ca. 7 Euro</a></td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="height: 18px; width: 219.562px;">Netzteil</td>
<td style="height: 18px; width: 238.594px;">Ideal mit mind. 2500 mA</td>
<td style="height: 18px; width: 133.688px;"><a href="https://amzn.to/3phcghr" target="_blank" rel="noopener">Ab ca. 10 Euro</a></td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="height: 18px; width: 219.562px;">MicroSD-Speicherkarte</td>
<td style="height: 18px; width: 238.594px;">Mind. 16 GByte, Class 10</td>
<td style="height: 18px; width: 133.688px;"><a href="https://amzn.to/3Ea96SD" target="_blank" rel="noopener">Ab ca. 8,90 Euro</a></td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="height: 18px; width: 219.562px;">Micro-HDMI-Kabel</td>
<td style="height: 18px; width: 238.594px;">CEC-fähig</td>
<td style="height: 18px; width: 133.688px;"><a href="https://amzn.to/31jUS3i" target="_blank" rel="noopener">Ab ca. 5 Euro</a></td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<th style="height: 18px; width: 603.844px;" colspan="3">Optional</th>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="height: 18px; width: 219.562px;">Raspberry Pi-Touchscreen</td>
<td style="height: 18px; width: 238.594px;">7 Zoll mit 800 x 480 Pixeln</td>
<td style="height: 18px; width: 133.688px;"><a href="http://amzn.to/1NkdAdF" target="_blank" rel="noopener">Ab ca. 85 Euro</a></td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="height: 18px; width: 219.562px;">Raspberry Pi-Frame für Display</td>
<td style="height: 18px; width: 238.594px;">Fünf verschiedene Farben</td>
<td style="height: 18px; width: 133.688px;"><a href="http://amzn.to/1WJsI5W" target="_blank" rel="noopener">Ab ca. 20 Euro</a></td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="height: 18px; width: 219.562px;">Logitech K400 Plus Touch</td>
<td style="height: 18px; width: 238.594px;">Schnurlose Tastatur mit Touchpad</td>
<td style="height: 18px; width: 133.688px;"><a href="http://amzn.to/1Nkdum8" target="_blank" rel="noopener">Ab ca. 35 Euro</a></td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="height: 18px; width: 219.562px;">USB-WLAN-Stick</td>
<td style="height: 18px; width: 238.594px;">150 Mbit/s, IEEE802.11b/g/n</td>
<td style="height: 18px; width: 133.688px;"><a href="http://amzn.to/1NkdtyQ" target="_blank" rel="noopener">Ab ca. 7 Euro</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>



<p>Die Nummer des zu sichernden Mediums leitet ihr entweder aus der Dateigröße ab, oder ihr schaut kurz in die Datenträgerverwaltung &#8212; das Ding müsste es ja auch nicht in aktuellen Windows-Versionen geben.&nbsp;Nach einem&nbsp;Klick auf Start&nbsp;legt das Disk-Image-Tool dann los, das Ergebnis landet am Ende&nbsp;als IMG-Datei auf der Festplatte. Zur Wiederherstellung der Sicherung auf einer neuen Speicherkarte nutzt ihr den Reiter Write Image und geht einfach umgekehrt vor &#8212; die neue Karte muss natürlich ausreichend Platz bieten.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/10/roadkils-disk-image-windows.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="442" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/10/roadkils-disk-image-windows-640x442.png" alt="Mit Roadkil's Disk Image sichert und die SD-Karte eures Raspberry Pis auf Festplatte." class="wp-image-26729" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/10/roadkils-disk-image-windows-640x442.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/10/roadkils-disk-image-windows-608x420.png 608w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/10/roadkils-disk-image-windows-681x470.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/10/roadkils-disk-image-windows-250x173.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/10/roadkils-disk-image-windows-550x380.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/10/roadkils-disk-image-windows-261x180.png 261w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/10/roadkils-disk-image-windows-435x300.png 435w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/10/roadkils-disk-image-windows-724x500.png 724w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/10/roadkils-disk-image-windows.png 762w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Mit Roadkil&#8217;s Disk Image sichert und die SD-Karte eures Raspberry Pis auf Festplatte.</figcaption></figure>
</div>

<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/10/computerverwaltung-dd.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="451" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/10/computerverwaltung-dd-640x451.png" alt="Die Computerverwaltung verrät, unter welcher Datenträgernummer die SD-Karte geführt wird." class="wp-image-26735" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/10/computerverwaltung-dd-640x451.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/10/computerverwaltung-dd-596x420.png 596w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/10/computerverwaltung-dd-681x480.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/10/computerverwaltung-dd-250x176.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/10/computerverwaltung-dd-550x388.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/10/computerverwaltung-dd-800x564.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/10/computerverwaltung-dd-255x180.png 255w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/10/computerverwaltung-dd-425x300.png 425w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/10/computerverwaltung-dd-709x500.png 709w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/10/computerverwaltung-dd.png 899w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Computerverwaltung verrät, unter welcher Datenträgernummer die SD-Karte geführt wird.</figcaption></figure>
</div>


<p>Linux-User, die zwischendurch mal auf einem Windows-System arbeiten müssen, können für diese Aufgabe auch auch zu&nbsp;<a href="http://www.chrysocome.net/dd" target="_blank" rel="noopener">Dd für Windows</a> zurückgreifen. Die Syntax erinnert an die des Programms unter Linux, allerdings macht&nbsp;die Angabe der Pfade ein wenig mehr Mühe. Beim Pfad orientiert ihr euch am unten stehenden Beispiel, wobei ihr Laufwerks- und Partitionsnummer natürlich an die Ausgaben eurer Laufwerksverwaltung anpassen müsst. Die Nummer bekommt ihr abermals über die Datenträgerverwaltung. Ansonsten ist die Syntax von Dd für Windows identisch zum Original für Linux.</p>



<pre class="wp-block-preformatted">## Mit Dd unter Windows RasPi-Image sichern...<br>$ <strong>dd if=\\?\Device\Harddisk2 of=c:\temp\myimage.img bs=1M</strong><br><br>## Mit Dd unter Windows RasPi-Image wiederherstellen...<br>$ <strong>dd if=c:\temp\myimage.img of=\\?\Device\Harddisk2 bs=1M</strong></pre>



<h3 class="wp-block-heading">Raspberry-Pi-Image unter Linux sichern</h3>



<p>Unter Linux müsste ihr euch nicht irgendwelche Tools besorgen. Das gute alte Dd reicht locker aus, um ein Image einer Raspberry-Pi-Karte zu erstellen und dies auf einer neuen Speicherkarte wiederherzustellen. Dazu braucht ihr allerdings als erstes die Device-ID der SD-Speicherkarte. Legt diese daher&nbsp;in einen an euren Rechner angeschlossenen Kartenleser&nbsp;und lasst euch mit <em>lsblk</em> die angeschlossenen Blockgeräte ausgeben. Über die Größe lässt sich das richtige Speichermedium dann wieder leicht erkennen, in meinem Fall muss ich also mit der <em>sdd</em> oder mit dem vollen Pfad <em>/dev/sdd</em> arbeiten.</p>



<pre class="wp-block-preformatted">$ <strong>lsblk</strong><br>NAME MAJ:MIN RM SIZE RO TYPE MOUNTPOINT<br>sda 8:0 0 59,6G 0 disk<br>├─sda1 8:1 0 53,7G 0 part /<br>└─sda2 8:2 0 5,9G 0 part [SWAP]<br>sdb 8:16 0 596,2G 0 disk<br>└─sdb1 8:17 0 596,2G 0 part /home<br>sdd 8:48 1 7,4G 0 disk<br>├─sdd1 8:49 1 56M 0 part<br>└─sdd2 8:50 1 7,4G 0 part<br>sr0 11:0 1 1024M 0 rom</pre>



<p>Das Sichern und Zurückspielen des Raspberry-Pi-Image mit Dd unter Linux funktioniert nun genauso, wie auch beim ersten Einspielen der Software. Den vorhin ermittelten Pfad zum Laufwerk übergebt ihr dem if-Schalter (Input File), das Ziel dementsprechend dem of-Schalter (Output File). Die Blockgröße von 1 MByte könnt ihr wie oben beim Windows-Beispiel setzen, ihr könnt sie aber auch weglassen.</p>



<p>Vor dem Zurückspielen der Image-Datei würde ich nochmal kurz mit Lsblk überprüfen, ob die neue Speicherkarte auch wirklich nach wie vor noch unter <em>/dev/sdd</em> zu erreichen ist. Das Sync am Ende sorgt dann abschließend dafür, dass sämtliche Zwischenspeicher auf Festplatten und sonstige Datenträger geschrieben und die Speicherkarte aus dem Kartenleser gezogen werden kann &#8212; Dies ist auch bei Dd nötig.</p>



<pre class="wp-block-preformatted">## Mit Dd unter Linux RasPi-Image sichern...<br>$ <strong>sudo dd if=/dev/sdd of=~/raspberry-pi.img</strong><br><br>## Mit Dd unter Linux RasPi-Image wiederherstellen...<br>$ <strong>sudo dd if=~/raspberry-pi.img of=/dev/sdd</strong><br>$ <strong>sync</strong></pre>



<p>Das größte Problem bei Dd ist, dass es keine Fortschrittsanzeige angezeigt bekommt. Dd arbeitet still vor sich hin, aber speziell bei größeren Speicherkarten wisst ihr nie, wann der Vorgang nun denn abgeschlossen ist und auch wirklich alles funktioniert. Als Tipp will ich euch daher empfehlen, ab und an aus einem zweiten Terminalfenster das Signal &#8222;-USR1&#8220; an den Dd-Prozess zu schicken. Dieser gibt dann, ähnlich wie am Ende des Vorgangs, die bereits kopierte Datenmenge und die aktuelle Schreibgeschwindigkeit in MByte/s aus. Wenn gerade nur ein Dd-Prozess läuft, lässt sich das recht einfach in einem Befehl machen.</p>



<pre class="wp-block-preformatted">## Pkill-Kommando schickt USD1-Signal an Dd...<br>$ <strong>pkill -USR1 -x dd</strong><br><br>## Dd im zweiten Terminal gibt Fortschritt aus...<br>$ <strong>sudo dd if=/dev/sdd of=~/raspberry-pi.img</strong><br>6789345+0 Datensätze ein<br>6789344+0 Datensätze aus<br>3476144128 Bytes (3,5 GB) kopiert, 96,136 s, 36,2 MB/s<br>15523840+0 Datensätze ein<br>15523840+0 Datensätze aus<br>7948206080 Bytes (7,9 GB) kopiert, 217,592 s, 36,5 MB/s</pre>



<h3 class="wp-block-heading">Partitionsgröße der neuen Speicherkarte anpassen</h3>



<p>Nun habt ihr euren RasPi vielleicht einmal ursprünglich mit einer 4-GByte-Speicherkarte aufgesetzt. Die Micro-SD-Karte für den Raspberry-Pi-B+ habt ihr allerdings&nbsp;aber nur mit einer Kapazität 8&nbsp;oder gar mehr GByte bekommen. Würdet ihr jetzt einfach nur das Image der alten Speicherkarte zurückspielen und dann nichts weiter unternehmen, dann würdet ihr viel Speicherplatz verschwenden. Viele Raspberry-Pi-Distributionen bringen nun aber von Haus aus ein Tool mit, mit dem ihr die Ausnutzung des Speichers schnell optimieren könnt.</p>



<pre class="wp-block-preformatted">$ <strong>sudo raspi-config</strong></pre>



<p>Unter Raspbian und allen Distributionen, die wie etwa Raspbmc auf Raspbian aufsetzen, ruft ihr dazu Raspi-Config mit Root-Rechten auf. Dort wählt ihr dann direkt den ersten Punkt <em>1&nbsp;Expand Filesystem</em> aus. der Liste aus. Das Kommando schaut sich die aktuelle Verteilung der Partitionen an und vergrößerter dann automatisch die Root-Partition des Systems mit dem noch zur Verfügung stehenden freien Speicherplatz der größeren Speicherkarte.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/raspi-config-expand-filesystem.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="377" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/raspi-config-expand-filesystem-640x377.png" alt="Raspi-config lässt sich auch beim Tausch der Speicherkarte dazu benutzen, den Speicherplatz der SD-Karte komplett auszureizen." class="wp-image-27231" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/raspi-config-expand-filesystem-640x377.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/raspi-config-expand-filesystem-714x420.png 714w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/raspi-config-expand-filesystem-681x400.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/raspi-config-expand-filesystem-250x147.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/raspi-config-expand-filesystem-550x324.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/raspi-config-expand-filesystem-306x180.png 306w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/raspi-config-expand-filesystem-510x300.png 510w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/raspi-config-expand-filesystem.png 724w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Raspi-config lässt sich auch beim Tausch der Speicherkarte dazu benutzen, den Speicherplatz der SD-Karte komplett auszureizen.</figcaption></figure>
</div>


<p>Ähnliche Funktionen gibt es oft auch bei anderen Distributionen. Findet ihr sie nicht, oder bietet die von euch genutzte RasPi-Distribution sie tatsächlich nicht an &#8212; OpenELEC wäre hier so ein Fall &#8212; dann greift ihr am besten zum bewährten Partitionswerkzeug&nbsp;<a href="http://gparted.org" target="_blank" rel="noopener">Gparted</a>. Linux-Anwender bekommen&nbsp;das Programm selbstverständlich über die Paketverwaltung ihrer Distribution. Wer mit Windows unterwegs ist, der holt sich am besten das Image der <a href="http://gparted.org/livecd.php" target="_blank" rel="noopener">Gparted-Live-CD</a>,&nbsp;bannt dieses auf einen USB-Stick und bootet dann seinen Rechner mit dem Gparted-Linux &#8212; dabei geht euch euer Windows nicht verloren.</p>



<p>Zum Ändern der Partitionsgrößen legt ihr wie üblich die Speicherkarte in den Kartenleser und wählt die SD-Speicherkarte rechts oben über die Dropdown-Box oder über das Menü und <em>Gparted&nbsp;</em>| <em>Laufwerke</em> aus. Anschließend tippt ihr die Datenpartition an und sucht aus dem Kontextmenü den Punkt <em>Größe ändern/Verschieben</em> heraus. Daraufhin packt ihr die rechte Kante des Speicherbereichs an und zieht die Fläche komplett nach rechts, sodass der <em>anschließende freie Speicherplatz</em> 0&nbsp;MiByte beträgt. Anschließend schreibt ihr dann mit <em>Bearbeiten</em>&nbsp;| <em>Alle Operationen</em> ausführen oder über den grünen Haken die Änderungen auf die Karte.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/gparted-raspi2.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="443" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/gparted-raspi2-640x443.png" alt="Mit Gparted könnt ihr die Größe jeder Partition ohne Datenverluste ändern." class="wp-image-27233" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/gparted-raspi2-640x443.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/gparted-raspi2-607x420.png 607w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/gparted-raspi2-681x471.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/gparted-raspi2-250x173.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/gparted-raspi2-550x380.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/gparted-raspi2-260x180.png 260w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/gparted-raspi2-434x300.png 434w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/gparted-raspi2-723x500.png 723w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/gparted-raspi2.png 762w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Mit Gparted könnt ihr die Größe jeder Partition ohne Datenverluste ändern.</figcaption></figure>
</div>

<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/gparted-raspi3.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="443" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/gparted-raspi3-640x443.png" alt="Zieht die Größe der Datenpartition auf der neuen SD-Karte komplett groß." class="wp-image-27234" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/gparted-raspi3-640x443.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/gparted-raspi3-607x420.png 607w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/gparted-raspi3-681x471.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/gparted-raspi3-250x173.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/gparted-raspi3-550x380.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/gparted-raspi3-260x180.png 260w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/gparted-raspi3-434x300.png 434w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/gparted-raspi3-723x500.png 723w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/gparted-raspi3.png 762w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Zieht die Größe der Datenpartition auf der neuen SD-Karte komplett groß.</figcaption></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading">&nbsp;</h2>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Backblaze-Report, welche Festplatten sollte man kaufen</title>
		<link>https://linuxundich.de/hardware/backblaze-report-welche-festplatten-sollte-man-kaufen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Sep 2014 09:11:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hardware]]></category>
		<category><![CDATA[Backup]]></category>
		<category><![CDATA[Datensicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Festplatte]]></category>
		<category><![CDATA[NAS]]></category>
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					<description><![CDATA[Cloudspeicheranbieter wie Dropbox, Box oder Copy gibt es ja wie Sand am Meer. Aber ich meine, dass nur Backblaze so umfassende Informationen rund um die vom Dienst eingesetzten Festplatten verrät. Wie schon einmal Anfang dieses Jahres hat Backblaze die Ausfallrate seiner knapp 35.000 im Einsatz befindlichen Festplatten analysiert. Und auch diesmal weisen Festplatten von Hitachi die mit Abstand niedrigsten Ausfallquoten [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Cloudspeicheranbieter wie Dropbox, Box oder Copy gibt es ja wie Sand am Meer. Aber ich meine, dass nur <a href="https://www.backblaze.com" target="_blank" rel="noopener">Backblaze</a> so umfassende Informationen rund um die vom Dienst eingesetzten Festplatten verrät. Wie schon einmal <a href="https://www.backblaze.com/blog/what-hard-drive-should-i-buy" target="_blank" rel="noopener">Anfang dieses Jahres</a> hat Backblaze die Ausfallrate seiner knapp 35.000 im Einsatz befindlichen Festplatten <a href="https://www.backblaze.com/blog/hard-drive-reliability-update-september-2014/" target="_blank" rel="noopener">analysiert</a>. Und auch diesmal weisen Festplatten von Hitachi die mit Abstand niedrigsten Ausfallquoten auf &#8212; wenn man also auf der Suche nach einer neuen Platte für sein NAS ist, sollte man auf jeden Fall Hitachi-Platten in Betracht ziehen. Problematisch scheinen besonders die 3 TByte-Platten von Seagate und Western Digital zu sein &#8212; die Platten beider Hersteller fallen nach einem dreiviertel Jahr deutlich häufiger aus, als noch im Januar dieses Jahres.</p>
<p><span id="more-26616"></span></p>
<p><figure id="attachment_26613" aria-describedby="caption-attachment-26613" style="width: 275px" class="wp-caption alignright"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/09/blog-fail-drives-manufacture3.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-26613" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/09/blog-fail-drives-manufacture3.jpg" alt="Hitachi-Platten zeigen bei Blackblaze eine besonders hohe Zuverlässigkeit." width="275" height="384" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/09/blog-fail-drives-manufacture3.jpg 560w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/09/blog-fail-drives-manufacture3-301x420.jpg 301w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/09/blog-fail-drives-manufacture3-250x349.jpg 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/09/blog-fail-drives-manufacture3-550x767.jpg 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/09/blog-fail-drives-manufacture3-129x180.jpg 129w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/09/blog-fail-drives-manufacture3-215x300.jpg 215w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/09/blog-fail-drives-manufacture3-359x500.jpg 359w" sizes="auto, (max-width: 275px) 100vw, 275px"></a><figcaption id="caption-attachment-26613" class="wp-caption-text">Hitachi-Platten zeigen bei Blackblaze eine besonders hohe Zuverlässigkeit.</figcaption></figure></p>
<p>Interessant sind aber nicht nur die nackten Zahlen, sondern auch die Frage, ob es sich lohnt teure Enterprise-Platten zu kaufen oder auf deutlich günstigere Desktop-Festplatten zu setzen &#8212; Vergleichbare Enterprise-Modelle kosten gerne mehr als dopp elt so viel. Für einen Speicheranbieter wie Backblaze macht es nach eigenen Aussahen wirtschaftlich keinen Sinn die teuren Enterprise-Festplatten zu nutzen. Selbst wenn 15% aller Desktop-Platten jährlich ausfallen und sämtliche Enterprise-Platten fehlerfrei ihren Dienst tun würden, wäre der Breakeven erst nach 10 Jahren erreicht. Kaum eine Festplatte wird allerdings so lange in den Racks des Dienstes seine Runden drehen, da aktuelle Modelle aufgrund ihrer höheren Speicherdichte deutlich wirtschaftlicher arbeiten.</p>
<p>Für uns kleine NAS-Betreiber stellt sich allerdings eher die Frage nach der Datensicherheit. Da Backblaze seine Daten redundant speichert, dürfen gerne einmal ein paar Festplatten ausfallen. Es muss einfach nur die Platte in das Rach geschoben werden und gut ist &#8212; das kostet nur ein wenig Zeit und damit Geld. Spendiert man seinem NAS allerdings ein RAID mit redundanter Datenverteilung, dann kommt man in den selben Luxus. Wie sind denn eure Erfahrungen in der letzten Zeit. Mein letzter Plattencrash ist einige Jahre her und meine Desktop-Rechner und Notebooks sind inzwischen dank SSDs nicht mehr ganz so empfindlich gegenüber spontanen Abstürzen &#8212; bildlich gesprochen.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Die Notebook-Platte vor dem Abschalt-Tod retten</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/die-notebook-platte-vor-dem-abschalt-tod-retten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 May 2012 19:13:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Energiesparen]]></category>
		<category><![CDATA[Festplatte]]></category>
		<category><![CDATA[Festplatten-Bug]]></category>
		<category><![CDATA[Howto]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://linuxundich.de/de/?p=18682</guid>

					<description><![CDATA[Noch ein schneller Beitrag zu einem Thema, das ich schon vieeeeel zu lange ignoriert habe. Es geht um den &#8211; so bezeichnet das Wiki von Ubuntuusers.de die Problematik &#8211; Notebook-Festplatten-Bug. Um den Akku zu schonen schalteten viele Linux-System im Akku-Betrieb den Motor der Festplatte ab, an sich eine gute Sache, schluckt doch der laufende Antrieb [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Noch ein schneller Beitrag zu einem Thema, das ich schon vieeeeel zu lange ignoriert habe. Es geht um den &#8211; so bezeichnet das Wiki von Ubuntuusers.de die Problematik &#8211; <a href="http://wiki.ubuntuusers.de/Notebook-Festplatten-Bug" target="_blank" rel="noopener">Notebook-Festplatten-Bug</a>. Um den Akku zu schonen schalteten viele Linux-System im Akku-Betrieb den Motor der Festplatte ab, an sich eine gute Sache, schluckt doch der laufende Antrieb ordentlich Saft. Allerdings ist das System von Haus aus so konfiguriert, dass dies ebenfalls im Netzbetrieb geschieht. Dies hat zum Beispiel auf meinem <a href="http://linuxundich.de/de/tag/dell/">Dell Vostro V130</a> zu Folge, dass die Festplatte permanent für einen kurzen Augenblich ab und wieder angeschaltet wird, was letztendlich die Lebensdauer der Festplatte reduziert. Jeder Notebook-Besitzer, der in naher Zukunft nicht auf eine SSD umsteigen möchte, sollte daher prüfen ob er nicht auch von der Problematik betroffen ist und das Verhalten des Schlafmodus der Platte ändern.</p>
<p><span id="more-18682"></span></p>
<p>Bei meinem Laptop braucht man gar nicht erst groß zu testen, man hört das Problem alle paar Minuten. Die Festplatte dreht runter und startet nach einem kurzen Päuschen sofort wieder durch. Man kann dies auch mit den Smartmontools gut nachvollziehen, installiert euch das entsprechende Paket und checkt dann im Abstand von ein paar Minuten mit <code>smartctl</code> den &#8222;Load_Cycle_Count&#8220; eurer Platte, steigt dieser Zähler permanent an, dann solltet Ihr eingreifen (Anmerkung: Ich beziehe hier alle Befehle auf die erste Platte im System <code>/dev/sda</code>).</p>
<pre>$ sudo apt-get install smartmontools
$ sudo smartctl -A /dev/sda | grep Load_Cycle_Count
I93 Load_Cycle_Count    [...]   15225</pre>
<p>Der Grund für das Abschalten der Platte liegt im Powermanagement des Systems. Über APM wird die Platte zum Stromsparen in den Ruhezustand geschickt, über <code>hdparm </code>könnt Ihr die entsprechende Konfiguration im Akku- und Netzbetrieb auslesen. Schmeißt dazu wieder das Terminal an und führt die folgenden Befehle aus, in meinem Fall unterscheidet sich der Wert nicht, egal ob das Notebook am Netz hängt oder über den Akku mit Strom versorgt wird.</p>
<pre>#### Im Akkubetrieb....
$ sudo hdparm -I /dev/sda |  grep level
Advanced power management level: 127

#### Im Netzbetrieb....
$ sudo hdparm -I /dev/sda |  grep level
Advanced power management level: 127</pre>
<p>Im Netzbetrieb sollte das Abschalten der Platte eigentlich so lange wie möglich hinausgezögert werden, ein Wert von 254 wäre daher ideal, allerdings unterscheidet auf meinen System das Powermanagement der Platte nicht zwischen Akku- und Netzbetrieb. Um das permanent zu ändern öffnet Ihr die Konfigurationsdatei <code>/etc/hdparm.conf</code> in einem Texteditor und tragt dort an das <strong>Ende der Datei</strong> die entsprechenden Einstellungen ein, keine Angst, das ist nicht sonderlich schwer.</p>
<pre>$ gksudo gedit /etc/hdparm.conf</pre>
<p>Scrollt jetzt bis ans Ende der Editor und übernehmt die folgenden Zeilen, sie regeln für die <code>/dev/sda</code> das Stromsparverhalten. Solltet Ihr einen Desktop-Ersatz-von-einem-Notebook mit mehreren Platten verfügen, dann müsst Ihr den Eintrag für die weiteren Platten wiederholen. Hattet Ihr vorhin Im Akkubetrieb einen anderen Wert als 127, so ändert dies bitte für die Zeile &#8222;apm_battery&#8220; entsprechend ab, ich persönlich würde nicht von den Systemvorgaben abweichen.</p>
<p><figure id="attachment_18684" aria-describedby="caption-attachment-18684" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/05/hdparm_apm_ubuntu.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-18684 size-medium" title="Der nötige Eintrag in der hdparm.conf am Ende der Datei." src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/05/hdparm_apm_ubuntu-640x408.png" alt="" width="640" height="408" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/05/hdparm_apm_ubuntu-640x408.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/05/hdparm_apm_ubuntu-658x420.png 658w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/05/hdparm_apm_ubuntu-681x434.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/05/hdparm_apm_ubuntu-250x160.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/05/hdparm_apm_ubuntu-550x351.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/05/hdparm_apm_ubuntu-282x180.png 282w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/05/hdparm_apm_ubuntu-470x300.png 470w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/05/hdparm_apm_ubuntu.png 768w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-18684" class="wp-caption-text">Der nötige Eintrag in der hdparm.conf am Ende der Datei.</figcaption></figure></p>
<p>Speichert nun abchließend eure Änderungen ab und beendet den Editor. Weiter gibt es eigentlich nichts mehr zu tun, das &#8222;Schlimmste&#8220; habt Ihr somit hinter euch. Bleibt nur zu Hoffen, dass die sich das Stromsparverhalten der Platten tatsächlich auch ändert, dies gilt es noch einmal kurz zu überprüfen.</p>
<pre>/dev/sda {
        apm = 254            # Netzbetrieb
	apm_battery = 127    # Batteriebetrieb
	spindown_time = 0    # kein Anhalten des Spindelmotors
}</pre>
<p>Die Änderungen werden sofort aktiv, wenn sich der Modus ändert. Zieht also einfach mal den Netzstecker und überprüft mit <code>hdparm</code> erneut nach, ob jetzt immer noch die selben Werte für den &#8222;Advanced power management level&#8220; ausgegeben werden. In meinem Fall sollten jetzt im Akku-Betrieb 127 und im Netz-Betrieb 254 ausgegeben werden.</p>
<pre>#### Im Akkubetrieb....
$ sudo hdparm -I /dev/sda |  grep level
Advanced power management level: 127

#### Im Netzbetrieb....
$ sudo hdparm -I /dev/sda |  grep level
Advanced power management level: 254</pre>
<p>Im meinem Fall beruhigt die Änderung nicht nur das schlechte Gewissen die Platte vorzeitig zu schrotten, sondern auch die Ohren. Das permanente hoch- und runterdrehen der Platte, ist gerade an einem ruhigen Arbeitsplatz mit der Zeit doch etwas nervend. Durch den Eintrag in die hdparm.conf ist eure Änderung permanent, auch ein Neustart des Systems ändert nichts mehr. Sollte euch diese Anpassung nicht mehr gefallen, dann löscht einfach die von euch eingetragenen Zeilen und schon ist wieder alles beim alten.</p>
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