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	<title>Fotografie &#8211; Linux und Ich</title>
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	<description>Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT</description>
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		<title>Zeitbombe Abmahnung bei der Verwendung von Creative Commons (Skley, Schroeder, VSGE)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jun 2016 14:40:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Netz-/Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[Als ich vor knapp mehr als 10 Jahren den ersten Beitrag hier ins Blog geschrieben habe, hatte ich nicht im Sinn die Webseite über Jahre hinweg immer weiter zu ergänzen. Das Blog sollte ursprünglich ein web-basierter Notizzettel werden, der vielleicht ab und an auch anderen Linux-Nutzern eine Hilfestellung liefern sollte. Inzwischen gibt es Linux und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Als ich vor knapp mehr als 10 Jahren <a href="https://linuxundich.de/gnu-linux/3com-wl-305-unter-ubuntu-breezy/">den ersten Beitrag</a> hier ins Blog geschrieben habe, hatte ich nicht im Sinn die Webseite über Jahre hinweg immer weiter zu ergänzen. Das Blog sollte ursprünglich ein web-basierter Notizzettel werden, der vielleicht ab und an auch anderen Linux-Nutzern eine Hilfestellung liefern sollte. Inzwischen gibt es Linux und Ich nun&nbsp;mit knapp 1500 Artikeln und über 20.000 Kommentaren seit über einem Jahrzehnt. In all der Zeit konnte ich es bisher vermeiden, in eine der vielfach vorhandenen Stolperfallen im Netz zu stapfen, doch nun ist es passiert: Eine Abmahnung liegt auf meinen Schreibtisch und der anberaumte Schaden ist beachtlich.<br></p>



<span id="more-39582"></span>







<p>Was ist passiert: Ich nutze als Aufmacher für meine Artikel bevorzugt eigene Aufnahmen. Das geht bei Hardware-Themen meist sehr einfach, bei anderen Beiträgen&nbsp;greife ich aber auch gerne auf unter <a href="http://de.creativecommons.org/" target="_blank" rel="noopener">Creative Commons</a> lizenzierte Bilder zurück. Der beliebte Bilderhoster Flickr bietet dazu etwa eine <a href="https://www.flickr.com/creativecommons/by-2.0/" target="_blank" rel="noopener">eigene Suchfunktion</a> an. Diese stelle ich nach der ersten Suche auf &#8222;kommerzielle Nutzung&#8220; um, sodass ich nur noch Bilder erhalte, deren Urheber auf die NC-Erweiterung verzichten und ich das Bild somit im Rahmen von Linux und Ich zusammen mit Anzeigen verwenden darf. Die Verlinkung auf den Urheber und die Lizenz hatte ich über zwei Datenbankfelder gelöst, aus denen über das Template ein Verweis generiert wurde.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="die-flickr-abmahnung">Die Flickr-Abmahnung</h2>



<p>Soweit so gut: Im März stand ein Umbau des Templates an, wobei ich auch zahlreiche alte Artikel mit besseren Aufmachern versehen habe. Durch eine Unachtsamkeit bei der Entwicklung flogen die ursprünglich gesetzten Links auf Urheber und Lizenz allerdings aus der Darstellung der Webseite. Es dauerte daraufhin nicht lange, danach&nbsp;trudelte eine von Fotograf Dennis Skley initiierte Abmahnung des Anwalts&nbsp;Lutz Schroeder im Namen des&nbsp;Verband zum Schutz geistigen Eigentums (VSGE), der ein Portal für zum Abmahnen von Urheberrechten betreibt, in meinem Briefkasten ein (Der Verband scheint keine Webseite zu besitzen, für die Abmahn-Seite mache ich keine Werbung durch Verlinkung). Die stolze Forderung: Über 1600 Euro Schadensersatz sowie über 600 Euro Anwaltsgebühren &#8212; da ist war es früher einmal deutlich billiger <a href="http://stadt-bremerhaven.de/abmahnung-wegen-bockwurstbild/" target="_blank" rel="noopener">Bilder von Marions Kochbuch</a> zu übernehmen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/abmahnung_schadensersatz.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="640" height="427" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/abmahnung_schadensersatz-640x427.jpg" alt="Stolze Summe für zwei eigentlich unter Creative Commons freigegebene Bilder." class="wp-image-39637" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/abmahnung_schadensersatz-640x427.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/abmahnung_schadensersatz.jpg 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/abmahnung_schadensersatz-630x420.jpg 630w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/abmahnung_schadensersatz-681x454.jpg 681w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Ein stolzer Preis für Schadensersatz für zwei unter Creative Commons freigegebene Bilder.</figcaption></figure>
</div>

<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/abmahnung_gesamt.jpg"><img decoding="async" width="640" height="427" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/abmahnung_gesamt-640x427.jpg" alt="Zusammen mit den Anwaltsgebühren summieren sich die Forderungen auf über 2000 Euro." class="wp-image-39638" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/abmahnung_gesamt-640x427.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/abmahnung_gesamt.jpg 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/abmahnung_gesamt-630x420.jpg 630w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/abmahnung_gesamt-681x454.jpg 681w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Zusammen mit den Anwaltsgebühren summieren sich die Forderungen auf über 2000 Euro.</figcaption></figure>
</div>


<p>Solche&nbsp;Abmahnungen erreichen aktuell (es scheint in den letzten zwei Monaten eine Häufung zu geben) nicht nur mich, sondern zahlreiche andere Webseitenbetreiber &#8212; bislang konnte ich eine Reihe von Bloggern ausfindig machen. Darunter sind etwa Benjamin von <a href="https://nichteinschalten.de/de/haende-weg-von-creative-commons" target="_blank" rel="noopener">nichteinschalten.de</a> oder Ludwig von<a href="http://becherwuerfel.de/abmahnung-wegen-falscher-bildnutzung/" target="_blank" rel="noopener"> becherwuerfel.de</a>, die ebenfalls die erhaltene Abmahnung öffentlich gemacht haben. Spricht man mit auf Abwehr von Abmahnungen spezialisierten Anwälten, können die sich aktuell vor Anfragen in dieser Sache kaum retten. Die Branchen-Seite iRights.info <a href="https://irights.info/artikel/vermehrte-abmahnungen-bei-creative-commons-fotos/27407" target="_blank" rel="noopener">berichtet von über 300</a> ihr bekannten Fällen.&nbsp;Insgesamt setzt sich das&nbsp;angemahnte Verhalten immer aus einer Kombination der folgenden Punkte zusammen: Kein Link auf den Urheber, kein Link auf die Lizenz &#8212; und wusstet ihr, dass ihr das tun müsstet? &#8212; keine Nennung des Titels des Werks.&nbsp;All das gibt die von Flickr verwendete <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/" target="_blank" rel="noopener">Creative Commons BY-SA 2.0</a> vor, was mir durchaus bewusst ist.</p>



<p>Vergisst man nun aber nur eines dieser Details oder blendet man diese Aufgrund eines technischen Fehlers nicht ein, dann &#8212; folgt man der&nbsp;Argumentation der Abmahnung &#8212; ist die erteilte Creative Commons-Lizenz gleich gänzlich fällig und es wäre so, als ob das Bild komplett unfrei wäre. Daraus folgern die Abmahner dann immense Schadensersatzforderungen im Bereich mehrerer Tausend Euro. Fotograf Skley <a href="https://www.flickr.com/people/dskley/" target="_blank" rel="noopener">schränkt zudem die Attribution</a> weiter ein, er verlangt&nbsp;die &#8222;Quellnennung / Link zur Bildseite&#8220; und mahnt diese auch ab.&nbsp;Die Creative Commons erlauben dem Urheber solche weitergehenden Einschränkungen, es ist jedoch fraglich, ob diese auf einer&nbsp;nur über Umwege (Ausgehend vom Bild auf Flickr, zähle ich mindestens zwei Klicks) zu erreichenden Unterseite des Urhebers stehen dürfen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/flickr-dennis-skley_1.png"><img decoding="async" width="640" height="430" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/flickr-dennis-skley_1-640x430.png" alt="Auf der Flickr-Seite des Bilders gibt der Fotograf keine weiteren Einschränkungen der CC BY-SA 2.0 an." class="wp-image-39640" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/flickr-dennis-skley_1-640x430.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/flickr-dennis-skley_1-626x420.png 626w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/flickr-dennis-skley_1-537x360.png 537w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/flickr-dennis-skley_1-681x457.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/flickr-dennis-skley_1.png 1123w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Auf der Flickr-Seite des Bilders gibt der Fotograf keine weiteren Einschränkungen der CC BY-SA 2.0 an.</figcaption></figure>
</div>

<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/flickr-dennis-skley_2.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="442" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/flickr-dennis-skley_2-640x442.png" alt="Im Flickr-Profil von Skley steht jedoch, dass eine &quot;Quellnennung / Link zur Bildseite&quot; erfolgen muss." class="wp-image-39641" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/flickr-dennis-skley_2-640x442.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/flickr-dennis-skley_2-608x420.png 608w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/flickr-dennis-skley_2-681x471.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/flickr-dennis-skley_2.png 945w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Im Flickr-Profil von Skley steht jedoch, dass eine &#8222;Quellnennung / Link zur Bildseite&#8220; erfolgen muss.</figcaption></figure>
</div>


<p>Das Perfide an der Abmahnung ist, dass der Urheber an dem gesamten Vorgang gerade mal&nbsp;40 Euro plus weitere 10 Euro für jedes zusätzliche beim Deliquenten angemahntes Bild verdient &#8212; in meinem Fall sollen Skley laut den mitgeschickten Unterlagen angeblich 50 plus 15 Euro für ein weiteres Bild zustehen. Kontakt hat Herr Skley übrigens zu keiner Zeit mit mir aufgenommen, obwohl ich per Kontaktformular, Mail-Adresse im Klartext oder sogar über Telefon zu erreichen wäre. Selbstverständlich wäre das nicht seine Pflicht und selbstverständlich kann ich einen gewissen Unmut verstehen, wenn immer wieder die CC-Attributionen falsch gesetzt werden. Aber mal ganz ehrlich, wer zielgerichtet eher kleinere Webseitenbetreiber (dazu unten mehr) ins Visier nimmt&nbsp;und&nbsp;das Land mit Abmahnungen überzieht; dazu gehört eine gehörige Portion Chutzpe.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="kritik-an-creative-commons">Kritik an Creative Commons</h2>



<p>Generell finde ich es sehr gefährlich, wie locker und flockig die Creative Commons erscheint und wie wir mit diesen Lizenzen umgehen. In der &#8222;human-readable summary&#8220; bzw. &#8222;allgemeinverständliche Zusammenfassung&#8220; nennt die Lizenz, dass man&nbsp;&#8222;appropriate credit&#8220; oder &#8222;angemessene Urheber- und Rechteangaben&#8220; geben müsse. Wie genau diese auszusehen haben, muss man allerdings im Kleingedruckten lesen (der Spendenaufruf nimmt mehr Fläche ein und ist farblich als &#8222;wichtig&#8220; hervorgehoben). Dazu gilt es&nbsp;extra ein Popup-Fenster zu öffnen &#8212; einer AGB wäre dies nicht erlaubt. Eine weitere Stolperfalle liegt in den <a href="https://wiki.creativecommons.org/wiki/Attribution_comparison" target="_blank" rel="noopener">unterschiedlichen Versionen</a> der Lizenz. Wer sich nur über die CC BY-SA 4.0 informiert, der übersieht, dass in den vorherigen Versionen der Lizenz der Titel des Werks genannt werden muss. Die Version 1.0 erforderte hingegen noch überhaupt keinen Link zum Urheber &#8212; daher vermutlich auch die unzählig vielen falschen Urheberangaben im Netz.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/creative-commons_terms1.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="557" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/creative-commons_terms1-640x557.png" alt="Die &quot;human-readable&quot; Darstellung der Creative Commons BY-SA 2.0. Der eigentlich bindende &quot;Legalcode&quot; ist in Juristen-Englisch/Deutsch gehalten." class="wp-image-39634" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/creative-commons_terms1-640x557.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/creative-commons_terms1-483x420.png 483w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/creative-commons_terms1-681x592.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/creative-commons_terms1.png 966w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Die &#8222;human-readable&#8220; Darstellung der Creative Commons BY-SA 2.0. Der eigentlich bindende &#8222;Legalcode&#8220; ist in Juristen-Englisch/Deutsch gehalten.</figcaption></figure>
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<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/creative-commons_terms2.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="557" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/creative-commons_terms2-640x557.png" alt="Für Informationen wie die &quot;angemessene Urheber- und Rechteangaben&quot; auszusehen haben, muss man ins Kleingedruckte schauen." class="wp-image-39635" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/creative-commons_terms2-640x557.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/creative-commons_terms2-483x420.png 483w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/creative-commons_terms2-681x592.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/creative-commons_terms2.png 966w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Für Informationen wie die &#8222;angemessene Urheber- und Rechteangaben&#8220; auszusehen haben, muss man ins Kleingedruckte schauen.</figcaption></figure>
</div>


<p>Weiter gibt die Lizenz schwammige Vorgaben an: Die Verlinkungen müsse &#8222;to the extent practicable, URI or link to the material if supplied&#8220; sein.&nbsp;Ist das hier nun ein entweder/oder? Ein zwingendes und? Oder kann ich auch mal den Link weglassen, wenn ich ihn gerade nicht umsetzen kann. Schließlich schränkt die Lizenz die Anforderungen ja mit &#8222;to the extent practicable&#8220; ein. Wie sieht es eigentlich im Print aus? Muss ich hier den Link im Klartext abdrucken? Theoretisch muss ja immer auf den vollständigen Lizenztext verlinkt oder dieser beigelegt werden. Muss man also zur Sicherheit eine Seite für den Text der Creative Commons vorsehen;&nbsp;<a href="http://archiv.twoday.net/stories/1022468025" target="_blank" rel="noopener">anscheinend</a> reicht (zum Glück) der Abdruck der vollständigen URL aus.</p>



<p>Generell möchte ich mich dieser Aussage des Kommentators Schmunzelkunst im oben verlinkten Beitrag anschließen: &#8222;Auch die Lizenz-Bedingungen bei den CC-Lizenzen ist meines Erachtens&nbsp;ein Geburtsfehler, den ich mir nur mit einer blinden Verliebtheit der Entwickler in die Zukunftstechnologien des Internets erklären kann. Von Anfang an musste doch klar sein, dass die Verlinkung oft vergessen wird, und dass mit einer eindeutigen Bezeichnung wie CC BY 3.0 das Auffinden der Lizenzbedingungen auch ohne direkten Link leicht möglich ist. Jetzt ist der Abmahnmissbrauch durch eine überflüssige Bedingung vorprogrammiert.&#8220;</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/cc-wiki-pretty-food-attribution.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="557" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/cc-wiki-pretty-food-attribution-640x557.png" alt="Selbst das Creative-Commons-Wiki empfiehlt eine riskante Attribution des Werks." class="wp-image-39643" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/cc-wiki-pretty-food-attribution-640x557.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/cc-wiki-pretty-food-attribution-483x420.png 483w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/cc-wiki-pretty-food-attribution-681x592.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/cc-wiki-pretty-food-attribution.png 951w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Selbst das Creative-Commons-Wiki empfiehlt eine riskante Attribution des Werks.</figcaption></figure>
</div>


<p>Mich ärgert auch, dass die Creative Commons selbst sehr lax die korrekte Attribution erklärt. Der&nbsp;Artikel&nbsp;<a href="https://wiki.creativecommons.org/wiki/Best_practices_for_attribution" target="_blank" rel="noopener">Best practices for attribution</a> aus dem Creative-Commons-Wiki erklärt zuerst eine &#8222;ideal attribution&#8220;, mit allem drum und dran (Urheber, Quelle, Lizenz und Titel, alles verlinkt). Danach empfiehlt&nbsp;der Artikel jedoch ein abmahnbares Verhalten&nbsp;als&nbsp;&#8222;pretty good attribution&#8220;. In diesem Beispiel fehlt die Angabe des Titels, darunter steht &#8222;Title? Title is not noted (it should be) but at least the source is linked.&#8220; Man hofft also, dass schon alles gut geht &#8212; geht es eben nicht. Zudem müssten solche Anleitungen immer eindrücklich davor warnen, dass der Urheber weitere Einschränkungen vorgeben könnte. Darunter geht es dann weiter mit dem offensichtlich dämlichen Beispiel &#8222;Photo: Creative Commons&#8220;. Könnte man nicht auch das problematische Beispiel &#8222;Max Mustermann&nbsp;/ Flickr / CC BY-SA&#8220; nennen und davor warnen?</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="quo-vadis-creative-commons">Quo vadis Creative Commons</h2>



<p>In der Causa Skley, Schroeder, VSGE habe ich in den letzten Tagen diverse Publikationen angeschrieben, ob Sie nicht mal einen Beitrag zum Thema Creative-Commons-Abmahnungen bringen möchte. Es gibt unzählige Beiträge über die &#8222;Zeit des Teiles&#8220; dank Creative Commons, auch tummeln sich unzählige&nbsp;Tutorials&nbsp;und Anleitungen CC-Content korrekt einzubinden im Netz &#8212; viele vergessen hier jedoch die zwingend erforderliche&nbsp;Angabe des Werktitels. Doch eine Recherche nach Abmahnungen führt fast ausschließlich zu Rechtsanwälten, die ihre SEO auf dieses Thema abgerichtet oder die Beiträge in ihrem Blog&nbsp;verfasst haben &#8212; natürlich auch nicht ganz ohne Eigennutz. <a href="http://www.taz.de/!5084455/" target="_blank" rel="noopener">Einzig von der&nbsp;Taz</a>&nbsp;konnte ich einen Beitrag ausfindig machen &#8212; von 2012.</p>



<p>Bislang habe ich nur von Golem-Redakteur&nbsp;<a href="http://www.golem.de/specials/autor-hauke-gierow/" target="_blank" rel="noopener">Hauke Gierow</a>, zuständig bei Golem für&nbsp;IT-Security, Datenschutz und Urheberrecht, eine Antwort bekommen. Er sagt einen Artikel auf Golem.de ab: Abmahnungen seinen nichts neues und eine &#8222;generelle Warnung&#8220; sei nicht angebracht. &#8222;Wenn automatisierte Systeme wie ein WP-Plugin brechen und es dann Post&nbsp;vom Anwalt gibt, dann ist das ärgerlich, aber nicht die Schuld der Lizenz.&#8220; In meinen Augen darf man Abmahnungen aufgrund von falsch gesetzten Urheberhinweisen&nbsp;jedoch nicht auf ein &#8222;selbst&nbsp;Schuld&#8220; reduzieren, wenn unsere professionelle Medienlandschaft selbst keinen Plan hat, wie man den jetzt korrekt CC-lizenzierte Werke einbindet. Hier eine &#8222;Hallo of Shame&#8220; quer durch die Medienlandschaft &#8212; Golem.de macht generell vieles richtig, ignoriert aber konsequent den Titel des Werks. Und hey Heise, ihr habt ein Bild von Dennis Skley ohne Link zum Urheber auf eurer Seite.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1212" height="948" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/cc-abendzeitung.png" alt="" class="wp-image-39622" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/cc-abendzeitung.png 1212w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/cc-abendzeitung-640x501.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/cc-abendzeitung-537x420.png 537w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/cc-abendzeitung-681x533.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/cc-abendzeitung-511x400.png 511w" sizes="auto, (max-width: 1212px) 100vw, 1212px"></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1212" height="948" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/cc-faz.png" alt="" class="wp-image-39623" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/cc-faz.png 1212w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/cc-faz-640x501.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/cc-faz-537x420.png 537w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/cc-faz-681x533.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/cc-faz-511x400.png 511w" sizes="auto, (max-width: 1212px) 100vw, 1212px"></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1212" height="948" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/cc-golem.png" alt="" class="wp-image-39624" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/cc-golem.png 1212w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/cc-golem-640x501.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/cc-golem-537x420.png 537w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/cc-golem-681x533.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/cc-golem-511x400.png 511w" sizes="auto, (max-width: 1212px) 100vw, 1212px"></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1212" height="948" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/cc-handelsblatt.png" alt="" class="wp-image-39625" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/cc-handelsblatt.png 1212w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/cc-handelsblatt-640x501.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/cc-handelsblatt-537x420.png 537w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/cc-handelsblatt-681x533.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/cc-handelsblatt-511x400.png 511w" sizes="auto, (max-width: 1212px) 100vw, 1212px"></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1212" height="948" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/cc-heise.png" alt="" class="wp-image-39626" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/cc-heise.png 1212w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/cc-heise-640x501.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/cc-heise-537x420.png 537w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/cc-heise-681x533.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/cc-heise-511x400.png 511w" sizes="auto, (max-width: 1212px) 100vw, 1212px"></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1195" height="945" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/cc-netzpolitik.png" alt="" class="wp-image-39669" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/cc-netzpolitik.png 1195w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/cc-netzpolitik-640x506.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/cc-netzpolitik-531x420.png 531w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/cc-netzpolitik-681x539.png 681w" sizes="auto, (max-width: 1195px) 100vw, 1195px"></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1212" height="948" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/cc-nzz.png" alt="" class="wp-image-39627" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/cc-nzz.png 1212w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/cc-nzz-640x501.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/cc-nzz-537x420.png 537w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/cc-nzz-681x533.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/cc-nzz-511x400.png 511w" sizes="auto, (max-width: 1212px) 100vw, 1212px"></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1212" height="948" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/cc-tagesschau.png" alt="" class="wp-image-39628" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/cc-tagesschau.png 1212w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/cc-tagesschau-640x501.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/cc-tagesschau-537x420.png 537w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/cc-tagesschau-681x533.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/cc-tagesschau-511x400.png 511w" sizes="auto, (max-width: 1212px) 100vw, 1212px"></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1212" height="948" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/cc-taz.png" alt="" class="wp-image-39629" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/cc-taz.png 1212w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/cc-taz-640x501.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/cc-taz-537x420.png 537w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/cc-taz-681x533.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/cc-taz-511x400.png 511w" sizes="auto, (max-width: 1212px) 100vw, 1212px"></figure>



<p>Die Profi-Medien, ganz vorne die einschlägigen IT-Publikationen, müssten in meinen Augen&nbsp;vorbildlich arbeiten&nbsp;und CC-Inhalte sauber referenzieren: Erstens gibt es bei Unternehmen mit einer eigenen Rechtsabteilung keinerlei Ausreden,&nbsp;zweitens sollte&nbsp;alleine aus Respekt vor den Urhebern, deren Werke sie kostenlos benutzen dürfen, alles sauber sein und drittens sollten die Profis&nbsp;als Vorbild für andere Nutzer (die oft selbst eine kleine Webseite betreiben) korrekt arbeiten &#8212; diese sehen nur immer wieder fahrlässig falsch implementierte Lösungen und denken sich: Ach, das wird schon alles nicht so wichtig sein. Heise Online, die Süddeutsche und Co.&nbsp;machen es ja auch nicht anders. Dann wird das schon alles seine Richtigkeit haben und mir wird nichts passieren.</p>



<p>Anlässlich der Abmahnung habe ich zudem auch eine Reihe von Anwälten, die mit den Begriffen &#8222;Dennis Skley, Schroeder, VSGE&#8220; auf ihrer Homepage werben (sich aber kaum in der Öffentlichkeit zum Thema positionieren), aus journalistischem Interesse angeschrieben &#8212; allerdings nicht direkt offen gelegt, dass ich mich dem Thema als Journalist nähere. Sobald ich im Gespräch erwähnte, dass ich zum Thema CC-Abmahnungen Veröffentlichungen plane und hoffe ein paar Zitate bringen zu dürfen, wurden einige der Rechtsanwälte&nbsp;ziemlich schnell ziemlich verschnupft und weigerten sich erstens mich zu vertreten und untersagten jegliche getroffenen Kommentare zu veröffentlichen. Ich kann mir solche Reaktionen nur dadurch erklären, dass natürlich auch die Verteidiger gegen solche Abmahnungen gut verdienen und nur wenig Interesse haben, das Thema in die Öffentlichkeit zu bringen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="neue-lizenz-fur-linux-und-ich-cc-0">Neue Lizenz für Linux und Ich: CC0</h2>



<p>Nachdem ich die Bilder von Herrn Skley entfernt, die Abmahnung an meinen Anwalt und sämtliche Abbildungen auf der Webseite auf Fehler untersucht habe, werde ich nun als&nbsp;Konsequenz aus diesem Desaster ziehen, dass ich über die nächsten Wochen und Monate versuche, sämtliche nicht nötigen fremden Werke (unter Creative Commons lizenzierter Aufmacher) aus meiner Webseite zu verbannen &#8212; Das empfehlen ich auch jedem anderen Blogger: Prüft sämtliche Attributionen gewissenhaft und entfernt CC-Inhalte wo ihr sie nicht zwingend braucht. Beim Erstellen unangreifbarer Attribution helfen euch beispielsweise der&nbsp;<a href="https://lizenzhinweisgenerator.de" target="_blank" rel="noopener">Lizenzhinweisgenerator</a>&nbsp;der Wikimedia oder&nbsp;<a href="http://www.imagecodr.org/" target="_blank" rel="noopener">ImageCodr.org</a>&nbsp;für bei Flickr gehostete CC-Inhalte.</p>



<p>Bedenkt aber: Selbst wenn ihr eigentlich sämtliche Anforderungen der CC im Auge habt, aufgrund eines CMS wie WordPress gebt ihr jedoch die Darstellung der Webseite aus euren Händen &#8212; wie bei mir. Bricht ein Plugin, ein Theme oder gar der WordPress-Kern mit der Art und Weise, wie ihr die Attribution einbaut, dann lauft ihr in Gefahr einen Brief vom Anwalt zu erhalten. Dies gilt besonders dann, wenn ihr eure Webseite über Jahre hinweg betreiben möchtet. Wer garantiert euch, dass die Implementation in einem, fünf oder zehn Jahren noch funktioniert? Niemand, von daher gebt sehr sehr sehr genau acht, welche Inhalte ihr wann und wie einbindet und ob das Bild auch wirklich notwenig ist &#8212; Aufmacher sind das Risiko in meinen Augen nicht wert.</p>



<p>Greift daher besser gleich auf <a href="https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/deed.de" target="_blank" rel="noopener">CC0 1.0 Universal Public Domain Dedication</a> kurz CC0 1.0&nbsp;lizenziertes Material zurück &#8212; Eine Quelle für solche Bilder <a href="https://scribblesandsnaps.com/2016/04/01/what-is-unsplash-and-why-you-might-like-it/" target="_blank" rel="noopener">könnte beispielsweise Unsplash</a> sein. Diese Lizenz kennt keine Einschränkungen, es gibt daher auch kein&nbsp;falsches Vorgehen beim Einbinden der Inhalte. Ihr müsst weder auf den Urheber, noch die Lizenz verweisen. Es steht euch natürlich frei dies zu tun &#8212; ich für meinen Teil versuche generell immer auf den Urheber fremder Inhalte zu verlinken, egal unter welche Lizenz diese angeboten wird. Für mich stellt sich die Frage, was ich eigentlich mit den von mir erstellten Inhalten mache.</p>



<p>Linuxundich.de lief bisher unter Creatice Commons BY-SA 3.0. Werde ich jemals bei einer Verletzung der Lizenz eine Abmahnung schicken? Nein Punkt. Von daher: Warum eine eingeschränkte Lizenz? Aus diesem Grund&nbsp;werde ich ab heute rückwirkend alle meine Inhalte auf Linuxundich.de unter die CC0 stellen. Auch in Zukunft werde ich keine Lizenzen mehr mit Einschränkungen nutzen: Entweder kommerziell oder frei. Das gilt für mich von nun an bei kreativen Werken wie auch bei Software. Es ist völlig Ok geistiges Eigentum durch eine Lizenz zu schützen, die keinerlei Verbreitung erlaubt. Einschränkungen, Wenn und Abers nutzen hingegen am Ende nur den Anwälten etwas!</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="was-tun-bei-einer-flickr-abmahnung">Was tun bei einer Flickr-Abmahnung?</h2>



<p>Habt ihr eine Abmahnung aufgrund einer falschen Attribution erhalten: Dann gilt es Ruhe zu bewahren, die Sache aber sehr ernst zu nehmen. Löscht nicht gleich den&nbsp;Beitrag mitsamt den angemahnten Bildern, sondern dokumentiert wann diese Bilder hochgeladen wurden &#8212; Schaltet den Beitrag beispielsweise nur unsichtbar.&nbsp;Vergesst dabei aber auch den Google-Cache nicht. Die Abmahnung berechnet pauschal über den Zeitraum von Jahren, dies lässt sich in der Regel angreifen. Auch der Punkt, dass die Abmahner davon ausgehen, dass mit der mangelhaften Attribution gleich die komplette Lizenz weg fällt, ist streitbar.</p>



<p>Habt keine Angst euch an einen Anwalt zu wenden. Ist die Schadensersatzforderung zu hoch (was sie vermutlich ist) dann lassen sich eure Anwaltskosten mit denen aus der Abrechnung verrechnen, somit drückt ihr die Schadensersatzforderung sowie die in Rechnung gestellten Anwaltskosten &#8212; merklich! Ich bin kein Anwalt und kann daher auch nicht beraten oder Empfehlungen geben. Aber die Abmahnung soll euch Angst machen, die müsst ihr allerdings nicht haben. Atmet daher einmal durch, und wendet euch am besten ohne großen Verzug an den Anwalt eures Vertrauens: Es gilt eine Frist zu waren! Meinen Fall vertritt <a href="http://www.bmt.eu/de/anwaelte/anwaelte/magnus-brau.html" target="_blank" rel="noopener">Magnus Brau</a> von <a href="http://www.bmt.eu/de/bmt-buesing-mueffelmann-theye.html" target="_blank" rel="noopener">Büsing, Müffelmann &amp; Theye</a>, vielen Dank für das Engagement und die sehr ausführliche Beratung!</p>



<p>Ich sammle hier weiterführende Links zum Thema, zudem haben zahlreiche Rechtsanwälte auf Ihren Webseiten entsprechende Handlungsanweisungen hinterlegt.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Irights.info: <a href="https://irights.info/artikel/vermehrte-abmahnungen-bei-creative-commons-fotos/27407" target="_blank" rel="noopener">Vermehrte Abmahnungen bei Creative-Commons-Fotos</a> (19.5.2016)</li>



<li>Halina Wawzyniak: <a href="http://blog.wawzyniak.de/wenn-ich-mal-gross-bin/" target="_blank" rel="noopener">Wenn ich mal groß bin</a> (3.3.2016)</li>



<li>Benjamin Hartwich: <a href="https://nichteinschalten.de/de/haende-weg-von-creative-commons" target="_blank" rel="noopener">Hände Weg Von Creative Commons</a> (28.5.2016)</li>



<li>Ludwig: <a href="http://becherwuerfel.de/abmahnung-wegen-falscher-bildnutzung/" target="_blank" rel="noopener">Abmahnung wegen falscher Bildnutzung</a> (29.5.2016)</li>



<li>Fotorecht.news: <a href="http://fotorecht.news/2015/12/04/die-flickr-abmahnung-ist-die-berechtigt/" target="_blank" rel="noopener">Die flickr-Abmahnung ist da!</a> (4.12.2014)</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="bitte-an-alle-blogger-und-blog-leser">Bitte an alle Blogger und Blog-Leser</h2>



<p>Ganz egal wie die Sache am Ende ausgeht, ganz ohne einen Schaden kommt man bei einer CC-Abmahnung wohl nicht raus. Ein paar Leser, zu denen ich Kontakt habe und denen ich bislang die Geschichte erzählt haben, wollten unbedingt spenden und meinten auch, dass ich das auf jeden Fall im Beitrag erwähnen sollte: Von daher, wer über Paypal etwas <a href="https://www.paypal.me/linuxundich" target="_blank" rel="noopener">zu Linuxundich.de beitragen</a> möchte, dem bin ich sehr dankbar. Weitere Spendenvarianten&nbsp;wie Flattr oder Bitcoin finden sich auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspenden-Seite</a>.&nbsp;Viel wichtiger ist mir jedoch, dass ihr meinem Wunsch in der roten Box folgt:</p>



<p class="has-white-color has-vivid-red-background-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-81fed3238407319c8c3d40eae762cd5d">Bitte tragt dieses Thema weiter. Schreibt über CC-Abmahnungen und versucht ein bisschen Wind in die Sache zu bringen. Wer selbst nichts veröffentlicht, aber gerne diverse Blogs verfolgt, der sollte seine Lieblings-Seiten mit einem offenen Auge für Verletzungen der CC-Vorgaben besuchen und den oder die Betreiber auf Fehler aufmerksam machen. Am Ende haben alle etwas davon: Urheber, die ihre Werke unter die CC-Lizenzen stellen, bekommen den Respekt und die Aufmerksamkeit, die sie verdienen; Blogger vermeiden den Schock beim Öffnen einer Abmahnung; und ihr als Leser bekommt (bei mir) Beiträge über Linux und freie Software und nicht lange Elegie über Abmahnungen. Einzig den Anwälten entgeht einiges an Business&#8230; aber darüber wird sich kaum jemand beklagen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="tl-dr">tl;dr</h2>



<p>Gebt sehr viel acht, wenn ihr in Webseiten unter Creative Commons lizenzierte Inhalte übernehmt.&nbsp;Viele Nutzer <a href="http://de.creativecommons.org/was-ist-cc/" target="_blank" rel="noopener">sehen in CC-Lizenzen</a>&nbsp;als &#8222;Statement&#8220; für den freien&nbsp;Zugang zu Kulturgütern, andere sehen hingegen eine &#8222;Steigerung&nbsp;der Verbreitung eigener Werke&#8220; &#8212; also ein Businessmodell, das es notfalls mit Abmahnungen zu Schützen gilt. Wer hier unvorsichtig&nbsp;handelt, erhält als Quittung eventuell eine Abmahnung über Tausende Euro, auch wenn man versucht alles richtig zu machen.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://linuxundich.de/politik/zeitbombe-abmahnung-bei-der-verwendung-von-creative-commons-skley-schroeder-vsge/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>59</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>RAW-Aufnahmen mit Film Simulation unter RawTherapee entwickeln</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/raw-aufnahmen-mit-film-simulation-unter-rawtherapee-entwickeln/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Aug 2015 13:20:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[AfterShot]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[RAW]]></category>
		<category><![CDATA[RawTherapee]]></category>
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					<description><![CDATA[Bei Paddy auf neunzehn72 habe ich vor ein paar Tagen ein kurzes Tutorial gesehen, in dem er seiner Brooklyn Bridge Bitch den letzten Touch gibt. Als Profi-Fotograf arbeitet er selbstredend mit Adobe Lightroom, was ich im Video allerdings recht praktisch fand, war die Möglichkeit die Farbwirkung der Bilder per Film Simulation zu setzen. Paddy greift [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bei Paddy auf neunzehn72 habe ich vor ein paar Tagen ein kurzes Tutorial gesehen, in dem er seiner <a href="http://neunzehn72.de/lightroom-bearbeitung-brooklyn-bridge-bitch" target="_blank" rel="noopener">Brooklyn Bridge Bitch</a> den letzten Touch gibt. Als Profi-Fotograf arbeitet er selbstredend mit Adobe Lightroom, was ich im Video allerdings recht praktisch fand, war die Möglichkeit die Farbwirkung der Bilder per Film Simulation zu setzen. Paddy greift dazu auf die nicht gerade günstigen <a href="http://vsco.co/film" target="_blank" rel="noopener">VSCO-Film-Presets</a> zurück. Ich arbeite weder mit Lightroom, noch möchte ich ein paar hundert Dollar in virtuelle Filmrollen investieren, sowas muss auch mit den Linux-tauglichen RAW-Entwicklern funktionieren. Mit ein bisschen Recherche wurde ich schnell fündig.</p>
<p><span id="more-29333"></span></p>
<p>Mein erster Versuch galt <a href="http://www.aftershotpro.com/de/" target="_blank" rel="noopener">AfterShot Pro</a>. Das Programm ist zwar weder frei noch kostenlos, doch aufgrund der zahlreichen implementierten Filter, Entrausch-Routinen und des mir entgegen kommenden Workflows arbeite ich recht gerne mit dem Programm. Über AfterShot Pro hatte ich in LinuxUser 08/2014 schon einmal etwas ausführlicher geschrieben (in der <a href="http://www.linux-community.de/" target="_blank" rel="noopener">Linux-Community</a> ist der Artikel <a href="http://www.linux-community.de/Internal/Artikel/Print-Artikel/LinuxUser/2014/08/RAW-Konverter-AfterShot-Pro-2" target="_blank" rel="noopener">mittlerweile frei verfügbar</a>), zudem lässt sich <a href="http://linuxundich.de/gnu-linux/aftershot-pro-mit-opencl-und-intel-gpus-beschleunigen/">mithilfe von Beignet</a> die GPU meines Intels-Rechners zur Beschleunigung der Rechenoperationen heranziehen. Summa summarum ist AfterShot Pro aktuell das Programm, mit dem ich in der Regel meine RAW-Aufnahmen unter Linux entwickel.</p>
<p>Nun gibt es für AfterShot Pro mit <a href="http://www.aftershotpro.com/de/plugins/nostalgia" target="_blank" rel="noopener">Nostalgia</a> (<a href="http://nexi.com/nostalgia" target="_blank" rel="noopener">hier die Homepage</a>) einen &#8222;Classic Films Simulator&#8220; als Plugin. Allerdings ist das Projekt wohl eingeschlafen. Es gibt keine 64-Bit Version des Plugins und selbst wenn man mit der 32-Bit-Variante von AfterShot Pro arbeitet, ist das Programm zu AfterShot Pro 2.2 nicht mehr kompatibel &#8212; Das lässt sich zumindest aus diesem <a href="http://forum.corel.com/EN/viewtopic.php?f=90&amp;t=56641&amp;p=307206" target="_blank" rel="noopener">Thread im AfterShot-Forum von Corel</a> herauslesen. Auf meinem 64-Bit-Rechner erscheint das Plugin nach der Installation gar nicht erst in der Auswahl. Ich gehe mal davon aus, dass das Plugin in der Tat nicht mehr zu gebrauchen ist.</p>
<p>Mit ein bisschen mehr Recherche kommt bei <a href="http://rawtherapee.com" target="_blank" rel="noopener">RawTherapee</a> zu einem funktionierenden Film-Filter, die <a href="http://50.87.144.65/~rt/w/">RawPedia</a> &#8212; das Wiki zu RawTherapee &#8212; widmet dem Thema <a href="http://50.87.144.65/~rt/w/index.php?title=Film_Simulation">eine ganze Seite</a>. Für die Installation müsst ihr euch die RawTherapee Film Simulation Collection in Form des <a href="http://rawtherapee.com/shared/HaldCLUT.zip" target="_blank" rel="noopener">HaldCLUT.zip</a> herunterladen &#8212; Achtung: Die Datei ist über 300 MByte groß. Anschließend entpackt ihr den Inhalt irgendwo auf der Festplatte, ich für meinen Teile habe das Archiv einfach nach <code>~/.config/RawTherapee</code> entpackt. Anschließend startet ihr RawTherapee und öffnet über einen Klick links unten in der <em>Dateiverwaltung</em> die <em>Einstellungen</em>. Im Reiter <em>Bildbearbeitung</em> gibt er dann dieses Verzeichnis unter <em>Film Simulation</em> an.</p>
<p><figure id="attachment_29368" aria-describedby="caption-attachment-29368" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/08/rawtherapee-haldclut-verzeichnis.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-29368 size-medium" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/08/rawtherapee-haldclut-verzeichnis-640x439.png" alt="Die RawTherapee Film Simulation Collection müsste ihr von Hand auf eurem System installieren." width="640" height="439" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/08/rawtherapee-haldclut-verzeichnis-640x439.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/08/rawtherapee-haldclut-verzeichnis.png 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/08/rawtherapee-haldclut-verzeichnis-612x420.png 612w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/08/rawtherapee-haldclut-verzeichnis-681x467.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/08/rawtherapee-haldclut-verzeichnis-250x171.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/08/rawtherapee-haldclut-verzeichnis-550x377.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/08/rawtherapee-haldclut-verzeichnis-800x549.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/08/rawtherapee-haldclut-verzeichnis-262x180.png 262w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/08/rawtherapee-haldclut-verzeichnis-437x300.png 437w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/08/rawtherapee-haldclut-verzeichnis-729x500.png 729w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-29368" class="wp-caption-text">Die RawTherapee Film Simulation Collection müsste ihr von Hand auf eurem System installieren.</figcaption></figure></p>
<p>Nach einem Neustart von RawTherapee habt ihr dann die Möglichkeit im Edit-Modus unter Farbe (zu erreichen über das dritte Icon von links oder über [Strg]+[C]) die <em>Film Simulaton</em> zu aktivieren. Euch stehen eine ganze Palette an Filmen zur Verfügung: Von zahlreichen Schwarz/Weiß-Filmen von Ilford und Co., über Farbfilme von Agfa, Fuji oder Kodak bis hin zu Lomography-Filmen für den typischen Lomo-Effekt. Der Fotograf und Open-Source-Blogger Patrick David <a href="http://blog.patdavid.net/2015/03/film-emulation-in-rawtherapee.html" target="_blank" rel="noopener">hat sich die Mühe gemacht</a> alle Filme zusammenzuschreiben.</p>
<pre>Fuji 160C, 400H, 800Z
Fuji Ilford HP5
Kodak Portra 160, 400, 800
Kodak TMAX 3200
Kodak Tri-X 400

Fuji Neopan 1600
Fuji Superia 100, 400, 800, 1600
Fuji Ilford Delta 3200
Kodak Portra 160 NC, 160 VC, 400 NC, 400 UC, 400 VC

Polaroid PX-70
Polaroid PX100UV
Polaroid PX-680
Polaroid Time Zero (Expired)

Fuji FP-100c
Fuji FP-3000b
Polaroid 665
Polaroid 669
Polaroid 690

Fuji Neopan 1600
Fuji Superia 100/400/800/1600
Ilford Delta 3200
Kodak Portra 160 NC/VC
Kodak Portra 400 NC/UC/VC

Fuji 160C
Fuji 400H
Fuji 800Z
Ilford HP5
Kodak Portra 160/400/800
Kodak TMax 3200
Kodak Tri-X 400

Polaroid PX-70
Polaroid PX100UV
Polaroid PX-680
Polaroid Time Zero (Expired)

Fuji FP-100c
Fuji FP-3000b
Polaroid 665
Polaroid 669
Polaroid 690

Agfa Precisa 100
Fuji Astia 100F
Fuji FP 100C
Fuji Provia 100F
Fuji Provia 400F
Fuji Provia 400X
Fuji Sensia 100
Fuji Superia 200 XPRO
Fuji Velvia 50
Generic Fuji Astia 100
Generic Fuji Provia 100
Generic Fuji Velvia 100
Generic Kodachrome 64
Generic Kodak Ektachrome 100 VS
Kodak E-100 GX Ektachrome 100
Kodak Ektachrome 100 VS
Kodak Elite Chrome 200
Kodak Elite Chrome 400
Kodak Elite ExtraColor 100
Kodak Kodachrome 200
Kodak Kodachrome 25
Kodak Kodachrome 64
Lomography X-Pro Slide 200
Polaroid 669
Polaroid 690
Polaroid Polachrome

Agfa Ultra Color 100
Agfa Vista 200
Fuji Superia 200
Fuji Superia HG 1600
Fuji Superia Reala 100
Fuji Superia X-Tra 800
Kodak Elite 100 XPRO
Kodak Elite Color 200
Kodak Elite Color 400
Kodak Portra 160 NC
Kodak Portra 160 VC
Lomography Redscale 100

Agfa APX 100
Agfa APX 25
Fuji Neopan 1600
Fuji Neopan Acros 100
Ilford Delta 100
Ilford Delta 3200
Ilford Delta 400
Ilford FP4 Plus 125
Ilford HP5 Plus 400
Ilford HPS 800
Ilford Pan F Plus 50
Ilford XP2
Kodak BW 400 CN
Kodak HIE (HS Infra)
Kodak T-Max 100
Kodak T-Max 3200
Kodak T-Max 400
Kodak Tri-X 400
Polaroid 664
Polaroid 667
Polaroid 672
Rollei IR 400
Rollei Ortho 25
Rollei Retro 100 Tonal
Rollei Retro 80s</pre>
<p>Im Bild unten habe ich ein Original-Raw von mir mal mit einem Kodak Portra 400 UC &#8211; und einem Lomography Redscale 100 verglichen. Während das Original etwas blass ist, bekommt das Bild mit dem Kodak Portra deutlich mehr Farbe. Mit dem Lomography Redscale 100 drehen die Farben dann nochmals deutlich auf &#8212; Für Instagram-Fans sicherlich eine tolle Sache. In meinen Augen lohnt es sich sämtliche Film-Filter einmal anzusehen. Dies geht recht einfach, wenn ihr einen Film mit der Maus auswählt und dann mit den Pfeiltasten nach oben oder unten zu den jeweils nächsten in der Reihe zappt, so erspart ihr euch viel Mausklickerei.</p>
<p><figure id="attachment_29364" aria-describedby="caption-attachment-29364" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/08/rawtherapee-film-filter.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-29364 size-medium" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/08/rawtherapee-film-filter-640x439.png" alt="RawTherapee mit Kodak Portra 400 UC und Lomography Redscale 100 als Film Simulation im Vergleich." width="640" height="439" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/08/rawtherapee-film-filter-640x439.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/08/rawtherapee-film-filter.png 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/08/rawtherapee-film-filter-612x420.png 612w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/08/rawtherapee-film-filter-681x467.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/08/rawtherapee-film-filter-250x171.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/08/rawtherapee-film-filter-550x377.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/08/rawtherapee-film-filter-800x549.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/08/rawtherapee-film-filter-262x180.png 262w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/08/rawtherapee-film-filter-437x300.png 437w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/08/rawtherapee-film-filter-729x500.png 729w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-29364" class="wp-caption-text">RawTherapee mit Kodak Portra 400 UC und Lomography Redscale 100 als Film Simulation im Vergleich.</figcaption></figure></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Tethered Shooting und Live-View mit Canon und Linux</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/tethered-shooting-live-view-linux-canon/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 May 2015 09:49:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Canon]]></category>
		<category><![CDATA[Darktable]]></category>
		<category><![CDATA[Entangle]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Tethered Shooting]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich muss gestehen, dass ich mir ab und an durchaus Germany&#8217;s Next Topmodel antue. Nicht weil mich das Geschehen rund um den von Heidi dressierten Zickenkrieg in der Model-WG interessiert, sondern es in meinen Augen durchaus interessant ist, einen Blick über die Schulter der Fotografen werfen zu können. Mit den bescheidenen Mitteln eines Hobby-Fotografen wie [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ich muss gestehen, dass ich mir ab und an durchaus Germany&#8217;s Next Topmodel antue. Nicht weil mich das Geschehen rund um den von Heidi dressierten Zickenkrieg in der Model-WG interessiert, sondern es in meinen Augen durchaus interessant ist, einen Blick über die Schulter der Fotografen werfen zu können. Mit den bescheidenen Mitteln eines Hobby-Fotografen wie unser einer lässt sich der dort gezeigte Technik-Overkill zwar kaum nachstellen, aber der eine oder andere Trick und manch eine eingesetzte Technik wie etwa Tethered Shooting lässt sich auch mit einfachen Mitteln und ohne proprietäre Software unter Linux realisieren.<br></p>



<span id="more-28945"></span>



<p>Etwas was im Fotostudio oder eben größeren Shootings eigentlich gängige Praxis ist, lässt sich auch mit&nbsp;Linux auf dem Rechner leicht nachbauen, ohne dass es dafür besondere Software bräuchte:&nbsp;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tethered_Shooting" target="_blank" rel="noopener">Tethered Shooting</a>.&nbsp;Beim mit dem Rechner verkabelten Fotografieren überträgt die Kamera die geschossenen Bilder umgehend auf den Computer. So entfällt der Wechsel und das Kopieren von Speicherkarten, und die sofortige Bildkontrolle wird erheblich vereinfacht. Anstelle des kleinen Kameradisplays lassen sich die Bilder sofort auf einem großen (und vielleicht sogar kalibrierten) Computermonitor betrachten.</p>



<p>Die andere Aufgabe von&nbsp;Tethered Shooting wäre&nbsp;das Steuern der Kamera über den Rechner. So lassen sich Blende, Belichtungszeit, ISO-Empfindlichkeit und der Weißabgleich bequem über eine Software einstellen. Kombiniert man das Ganze mit einer Live-Vorschau und der Möglichkeit die Aufnahme über den Rechner auszulösen, lassen sich Stillleben, Aufnahmen von Himmelskörpern oder zum Beispiel die Einzelbilder&nbsp;für eine zusammenmontierte Stop-Motion-Animation bequem am Rechner erstellen. Für beide Anwendungsfälle gibt es auch Programme für Linux, die ihre Sache gar nicht mal so schlecht machen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Unterstützt die Kamera Tethered Shooting</h2>



<p>Bevor ihr die ersten Bilder via Tethered Shooting probiert, solltet ihr erst einmal schnell testen, ob eure Kamera sich auch auf wirklich auf Tethered Shooting versteht. Holt euch dazu <a href="http://gphoto.sourceforge.net" target="_blank" rel="noopener">Gphoto2</a> aus den Paketquellen eurer Linux-Distribution auf den Computer, verbindet die Kamera mit dem Rechner und schaltet sie ein. Anschließend sollte <code>gphoto2 --auto-detect</code> die Kamera melden und <code>gphoto2 --port usb: --abilities</code> die Fähigkeiten des Fotoapparats anzeigen. Anschließend löst ihr mit der Option <code> --capture-image-and-download</code>&nbsp;eine Aufnahme aus und lasst mit <code>--capture-tethered</code> eine über den herkömmlichen Auslöser der Kamera geschossene Aufnahme auf den Rechner übertragen.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>### Gphoto2 unter Debian/Ubuntu installieren
$ <strong>sudo apt-get install gphoto2</strong>
### Gphoto2 unter Arch Linux installieren
$ <strong>pacman -S gphoto2</strong></code></pre>



<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>gphoto2 --auto-detect</strong>
Modell Port
----------------------------------------------------------
Canon EOS 100D usb:003,009
$ gphoto2 --port usb: --abilities
Fähigkeiten für Kamera : Canon EOS 100D
Unterstützung für seriellen Port : Nein
USB-Unterstützung : Ja
Aufnahme machen (Auswahl) :
: Bild
: Bildvorschau
Konfigurationsunterstützung : Ja
Unterstützung für das Löschen einzelner Bilder: Ja
Unterstützung für das Löschen aller Bilder : Nein
Unterstützung für Bildvorschau : Ja
Unterstützung für Bildhochladen : Ja</code></pre>



<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>gphoto2 --port usb: --capture-image-and-download</strong>
$ <strong>gphoto2 --port usb: --capture-tethered</strong></code></pre>



<p>Bei Canon müsste Tethered Shooting in meinen Augen ab einer Canon EOS 350D beziehungsweise 1000D und den einstelligen Canons funktionieren – ich kann mich allerdings hier auch irren. Diese Kameras besitzen einen Live-View-Modus und können über <a href="http://sourceforge.net/projects/eos-movrec" target="_blank" rel="noopener">eos-movrec</a> (hier die russischsprachige <a href="http://valexvir.narod.ru" target="_blank" rel="noopener">Homepage des Programms</a>) auch Videos aufnehmen. Erst die Canon EOS 500D unterstützt das direkte Abspeichern von Videos. Sämtliche unterstützte Kameras gibt euch <code>gphoto2 --list-cameras</code> aus, bei Bedarf filtert ihr mit etwa <code>gphoto2 --list-cameras | grep "Canon EOS"</code> die für euch relevanten Hersteller oder Modelle heraus.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Tethered Shooting unter Linux mit Darktable</h2>



<p><a href="http://www.darktable.org" target="_blank" rel="noopener">Darktable</a> ist ein Programm wie etwa Adobe Lightroom, mit dem sich&nbsp;Raw-Daten einer Digitalkamera ausbelichten lassen. Doch das Programm kann deutlich mehr, es lassen sich per USB-Kabel angeschlossene Kameras ansteuern und so Tethered Shootings durchführen, wie auch Aufnahmen aus dem Live-Modus heraus erstellen. Das Programm findet ihr üblicherweise in den Paketquellen eurer Distribution. Wer es sich bequem machen möchte, der kopiert einfach den passenden Befehl ins Terminal.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>### Darktable unter Debian/Ubuntu installieren
$ <strong>sudo apt-get install darktable</strong>
### Darktable unter Arch Linux installieren
$ <strong>pacman -S darktable</strong></code></pre>



<p>Ist eure Kamera angeschaltet und mit dem Computer verbunden, dann sollte Darktable die Kamera automatisch im <em>Leuchttisch</em> unter <em>Importieren</em> aufführen. Ein Klick auf&nbsp;<em>Tethering-Aufnahme</em> aktiviert dann den Modus für Tethered Shooting. In der Grundeinstellung lädt&nbsp;Darktable in diesem Modus automatisch alle geschossenen Bilder (je nach Kameraeinstellung RAW und JPEG) auf den Rechner und zeigt die Aufnahmen groß an. Für jedes neue Shooting legt Darktable dabei eine eigene virtuelle Filmrolle an, sodass sich die Aufnahmen gut organisieren lassen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/darktable-canon-tethering-linux1.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="423" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/darktable-canon-tethering-linux1-640x423.png" alt="Darktable sollte per USB angeschlossene Digitalkameras erkennen und den Tethering-Modus anbieten." class="wp-image-28987" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/darktable-canon-tethering-linux1-640x423.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/darktable-canon-tethering-linux1-636x420.png 636w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/darktable-canon-tethering-linux1-681x450.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/darktable-canon-tethering-linux1-250x165.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/darktable-canon-tethering-linux1-550x363.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/darktable-canon-tethering-linux1-800x528.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/darktable-canon-tethering-linux1-272x180.png 272w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/darktable-canon-tethering-linux1-454x300.png 454w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/darktable-canon-tethering-linux1-757x500.png 757w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/darktable-canon-tethering-linux1.png 1205w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Darktable sollte per USB angeschlossene Digitalkameras erkennen und den Tethering-Modus anbieten.</figcaption></figure>
</div>


<p>Im Reiter <em>Tethering</em> habt ihr die Möglichkeit die geschossenen Bilder direkt nach der Aufnahmen zu bewerten, sie als Favorit zu markieren und natürlich auch die Metadaten einzusehen. Über die Scrollleiste am unteren Bildschirmrand schaut ihr alle in der Sitzung erstellten Aufnahmen&nbsp;durch und holt sie mit einem Doppelklick groß auf die Hauptarbeitsfläche. Knippst ihr weiter Bilder, dann zeigt Darktable automatisch wieder das zuletzt geschossene Bild an. Selbstverständlich könnt ihr die Aufnahmen in Darktable gleich ausbelichten und weiterverarbeiten, so lässt sich ein recht flotter Workflow bewerkstelligen.</p>



<p class="has-pale-cyan-blue-background-color has-background"><strong>TIPP:</strong> Bei Tethered Shooting ist die Kamera permanent am arbeiten und dementsprechend ist der Akku schnell leer. Achtet daher darauf genügend Akkus parat zu haben oder setzt gleich ein Netzteil ein. Die Dinger gibt es schweineteuer vom Hersteller eurer Kamera oder gegen deutlich weniger Geld von Zubehör-Klitschen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/darktable-canon-tethering-linux2.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="423" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/darktable-canon-tethering-linux2-640x423.png" alt="Alles was man mit der Kamera aufnimmt landet ím Tetheringh-Modus direkt auf dem Rechner." class="wp-image-28988" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/darktable-canon-tethering-linux2-640x423.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/darktable-canon-tethering-linux2-636x420.png 636w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/darktable-canon-tethering-linux2-681x450.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/darktable-canon-tethering-linux2-250x165.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/darktable-canon-tethering-linux2-550x363.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/darktable-canon-tethering-linux2-800x528.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/darktable-canon-tethering-linux2-272x180.png 272w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/darktable-canon-tethering-linux2-454x300.png 454w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/darktable-canon-tethering-linux2-757x500.png 757w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/darktable-canon-tethering-linux2.png 1205w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Alles was man mit der Kamera aufnimmt landet ím Tetheringh-Modus direkt auf dem Rechner.</figcaption></figure>
</div>


<p>Den Live-Modus zur rechnergestützten Kontrolle der Kamera schaltet ihr über den kleinen augenförmigen Button in der rechten Seitenleiste unter <em>Live-View</em> an. Ist dieser aktiv, so sollte die Kamera das Live-Bild auf dem Display anzeigen und das Bild wie einen Videostream zu Darktable übertragen. Habt ihr die Kamera auf den manuellen Modus gestellt, dann könnt ihr über Darktable Fokusierung, Blende, Verschlusszeit, ISO und den Weißabgleich steuern. Ein Klick auf <em>Bild(er) erstellen</em> löst die Aufnahme aus. Habt ihr die Serienbildfunktion aktiviert, dann schießt eure Kamera gleich mehrere Aufnahmen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/darktable-canon-tethering-linux3.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="423" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/darktable-canon-tethering-linux3-640x423.png" alt="Über die Seitenleiste lässt sich die Kamera auch in den Live-View-Modus schalten." class="wp-image-28989" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/darktable-canon-tethering-linux3-640x423.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/darktable-canon-tethering-linux3-636x420.png 636w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/darktable-canon-tethering-linux3-681x450.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/darktable-canon-tethering-linux3-250x165.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/darktable-canon-tethering-linux3-550x363.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/darktable-canon-tethering-linux3-800x528.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/darktable-canon-tethering-linux3-272x180.png 272w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/darktable-canon-tethering-linux3-454x300.png 454w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/darktable-canon-tethering-linux3-757x500.png 757w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/darktable-canon-tethering-linux3.png 1205w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Über die Seitenleiste lässt sich die Kamera auch in den Live-View-Modus schalten.</figcaption></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading">Live-View-Shooting&nbsp;unter Linux mit Entangle</h2>



<p>Wer keinen vollständigen RAW-Entwickler braucht, sondern einfach nur&nbsp;Tethered Shootings machen möchte, der ist eventuell mit <a href="http://entangle-photo.org" target="_blank" rel="noopener">Entangle</a> besser bedient. Das Programm verzichtet auf den ganzen Bildbearbeitungs-Part und konzentriert sich auf das Schießen von Fotos. Es unterstützt dabei die Anzeige und den Transfer von gerade geschossenen Bildern, wie auch die Kontrolle der Kamera über das USB-Kabel. Auch Entangle findet sich üblicherweise in den Paketquellen der gängigen Distributionen, in Ubuntu ist es etwa seit Ubuntu 14.04 &#8222;Trusty Tahr&#8220; enthalten. Als Arch-User muss man auf das Arch-User-Repository AUR zurückgreifen.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>### Entangle unter Debian/Ubuntu installieren
$ <strong>sudo apt-get install entangle</strong>
### Entangle unter Arch Linux installieren
$ <strong>pacaur -S entangle</strong></code></pre>



<p>Im reinen&nbsp;Tethered-Modus überträgt&nbsp;Entangle die gerade geschossenen Bilder mitsamt der RAW-Datei auf den Rechner und zeigt die Aufnahme zusammen mit&nbsp;den Belichtichtungsdaten und einem Histogramm groß an. Tippt ihr neben dem Kamera-Icon in der Werkzeugleiste auf das Icon mit den zwei hintereinander dargestellten Aufnahmen, aktiviert ihr die&nbsp;<em>Fortlaufende Aufnahmevorschau</em>, über die ihr das Live-Bild der Kamera zu Gesicht bekommt. Ist die Kamera im manuellen Modus, könnt ihr in den <em>Camera settings</em> die Aufnahmeparameter einstellen und dann mit dem Kamera-Icon die Aufnahme auslösen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/entangle-canon-liveview-linux1.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="440" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/entangle-canon-liveview-linux1-640x440.png" alt="Mit Entangle fällt das schießen von Live-View-Aufnahmen unter Linux leicht." class="wp-image-28984" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/entangle-canon-liveview-linux1-640x440.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/entangle-canon-liveview-linux1-610x420.png 610w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/entangle-canon-liveview-linux1-681x469.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/entangle-canon-liveview-linux1-250x172.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/entangle-canon-liveview-linux1-550x378.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/entangle-canon-liveview-linux1-800x550.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/entangle-canon-liveview-linux1-262x180.png 262w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/entangle-canon-liveview-linux1-436x300.png 436w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/entangle-canon-liveview-linux1-727x500.png 727w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/entangle-canon-liveview-linux1.png 1090w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Mit Entangle fällt das schießen von Live-View-Aufnahmen unter Linux leicht.</figcaption></figure>
</div>

<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/entangle-canon-liveview-linux2.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="440" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/entangle-canon-liveview-linux2-640x440.png" alt="Über die EInstellungen lassen sich Fokuspunkte oder Gitterlinien einblenden." class="wp-image-28985" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/entangle-canon-liveview-linux2-640x440.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/entangle-canon-liveview-linux2-610x420.png 610w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/entangle-canon-liveview-linux2-681x469.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/entangle-canon-liveview-linux2-250x172.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/entangle-canon-liveview-linux2-550x378.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/entangle-canon-liveview-linux2-800x550.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/entangle-canon-liveview-linux2-262x180.png 262w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/entangle-canon-liveview-linux2-436x300.png 436w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/entangle-canon-liveview-linux2-727x500.png 727w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/entangle-canon-liveview-linux2.png 1090w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Über die EInstellungen lassen sich Fokuspunkte oder Gitterlinien einblenden.</figcaption></figure>
</div>


<p>Neben der eigentlichen Programmoberfläche bietet Entagle über ein Plugin einen Photo-Box-Modus, der sich zum Beispiel bei Hochzeiten oder anderen Events anbietet, bei dem die Besucher wie in einem Passbildautomaten sich selber fotografieren sollen. Dazu aktiviert ihr unter <em>Bearbeiten</em> » <em>Einstellungen</em> das Plugins Photo Box und startet dieses über <em>Fenster</em> » <em>Photo Box</em>. Entagle schaltet daraufhin in einen Vollbildmodus, der sich nur noch mit <kbd>Escape</kbd> beenden lässt. Mit einem Klick auf Shoot oder mit einem Druck auf <kbd>Leerzeichen</kbd> oder <kbd>Eingabe</kbd> lösen die Nutzer dann die Aufnahme aus. Am besten gebt ihr den Gästen einen kleinen Presenter-Maus in die Hand und stellt die Kamera manuell so ein, dass die Bilder optimal herauskommen.</p>


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<figure class="aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/entangle-canon-liveview-linux3.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="400" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/entangle-canon-liveview-linux3-640x400.png" alt="Mit dem Photo-Box-Plugin lässt sich eine Linux-basierte Photobox aufbauen." class="wp-image-28986" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/entangle-canon-liveview-linux3-640x400.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/entangle-canon-liveview-linux3-1280x800.png 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/entangle-canon-liveview-linux3-672x420.png 672w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/entangle-canon-liveview-linux3-681x426.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/entangle-canon-liveview-linux3-250x156.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/entangle-canon-liveview-linux3-550x344.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/entangle-canon-liveview-linux3-800x500.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/entangle-canon-liveview-linux3-288x180.png 288w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/entangle-canon-liveview-linux3-480x300.png 480w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/05/entangle-canon-liveview-linux3.png 1920w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Mit dem Photo-Box-Plugin lässt sich eine Linux-basierte Photobox aufbauen.</figcaption></figure>
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<p>Ich bin über&nbsp;eos-movrec über das Thema Tethered Shooting gestolpert, das sich allerdings eher an die User richtet, die mit ihrer Digitalkamera Videos aufnehmen möchtet. Insgesamt bin ich sehr überrascht, wie gut Tethered Shooting unter Linux funktioniert und&nbsp;wie gut selbst moderne Digitalkameras mit Linux harmonieren. Der Begriff Play and Play trifft den Nagel eigentlich wunderbar auf den Kopf. Gespannt bin ich auf die <a href="http://www.canon.de/for_home/product_finder/cameras/digital_slr/eos_750d/" target="_blank" rel="noopener">Canon 750D</a> (<a href="http://amzn.to/1EH28O9" target="_blank" rel="noopener">Amazon</a>) und <a href="http://www.canon.de/for_home/product_finder/cameras/digital_slr/eos_760d/" target="_blank" rel="noopener">Canon 760D</a>, die über WLAN verfügen und somit das Kabel überflüssig machen können.&nbsp;Mich würde es mal interessieren, wie gut die Kameras anderer Hersteller mit den beiden Anwendungen funktionieren, klappt es bei euch auch ohne Probleme?</p>
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