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	<title>Freetz &#8211; Linux und Ich</title>
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	<description>Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT</description>
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	<title>Freetz &#8211; Linux und Ich</title>
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		<title>UPnP AV MediaServer für Freetz-Trunk richtig bauen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Sep 2011 16:14:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hardware]]></category>
		<category><![CDATA[AVM]]></category>
		<category><![CDATA[Freetz]]></category>
		<category><![CDATA[Fritz!Box]]></category>
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					<description><![CDATA[Leider ein sperriges Thema, aber nötig wenn man Freetz aus dem aktuellen Trunk für die FRITZ!Box baut und weiterhin den UPnP AV MediaServer benutzen möchte. Mit dem &#8222;normalen&#8220; Vorgehen, das ich unter meiner Anleitung zu Freetz beschrieben habe, funktioniert der MedienServer zwar, allerdings bleibt der Index leer. Die FRITZ!Box indexiert und indexiert, ohne dass Filme oder [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Leider ein sperriges Thema, aber nötig wenn man <a href="http://freetz.org/" target="_blank" rel="noopener">Freetz</a> aus dem <strong>aktuellen Trunk</strong> für die FRITZ!Box baut und weiterhin den UPnP AV MediaServer benutzen möchte. Mit dem &#8222;normalen&#8220; Vorgehen, das ich unter meiner <a href="http://linuxundich.de/de/hardware/die-fritzbox-via-freetz-mit-zusatzlichen-funktionen-wie-nfs-openvpn-oder-support-fur-linux-partitionen-ausstatten/">Anleitung zu Freetz</a> beschrieben habe, funktioniert der MedienServer zwar, allerdings bleibt der Index leer. Die FRITZ!Box indexiert und indexiert, ohne dass Filme oder Musik auf der FRITZ!Box auftauchen. Auch <a href="http://fritz.box/nas/" target="_blank" rel="noopener">FRITZ!Nas</a> funktioniert auf den ersten Blick, doch auch hier erscheinen keine Inhalte auf.</p>
<p>Die Lösung des Problems findet sich im <a href="http://www.ip-phone-forum.de/showthread.php?t=237635" target="_blank" rel="noopener">IP-Phone-Forum</a>, man muss aktuell nicht nur Freetz, sondern auch die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Toolchain" target="_blank" rel="noopener">Toolchain</a> selber bauen, da ein spezieller Parameter gesetzt werden muss. Der Aufwand dafür hält sich relativ in Grenzen, allerdings braucht ihr bis zu 4GB Platz auf der Platte für die Aktion. Und nochmal in deutlichen Worten, die Aktion ist NUR bei Freetz-Trunk nötig. Wer die Stabile- oder die Vorab-Variante von Freetz nutzt, bei dem sollte der Medienserver wie gewohnt funktionieren.</p>
<p><span id="more-15980"></span>Ich gehe mal davon aus, dass ihr Freetz schon gebaut habt und somit auch schon eine funktionierende Konfiguration habt. Wenn nicht, dann lest euch bitte in meine <a href="http://linuxundich.de/de/hardware/die-fritzbox-via-freetz-mit-zusatzlichen-funktionen-wie-nfs-openvpn-oder-support-fur-linux-partitionen-ausstatten/">Anleitung zu Freetz</a> ein und baut euer &#8222;erstes&#8220; Freetz-Image. Sollte nun der Medien-Server leer bleiben, obwohl auf den angeschlossenen Daten liegen, dann müsst ihr das Freetz-Image mit eurer eigenen Toolchain neu bauen. Geht dazu wieder in&#8230;</p>
<pre>$ make menuconfig</pre>
<p>und stellt unter <em>&#8222;Advanced Options -&gt; Toolchain Options -&gt; Toolchains&#8220;</em> die Option <em>&#8222;Download and use precompiled Toolchain&#8220;</em> auf <em>&#8222;Build Toolchain&#8220;</em> um. Beendet den Dialog und lasst die neue Konfiguration abspeichern, nun müsst ihr die uClibc-Konfiguration anpassen. Öffnet über&#8230;</p>
<pre>$ make uclibc-menuconfig</pre>
<p>&#8230;.einen ähnlichen Dialog wie bei <code>make menuconfig</code> und aktiviert unter dem Punkt <em>&#8222;Big and Tall&#8220;</em> den Punkt <em>&#8222;Support the nftw() interface&#8220;.</em> Danach ist das Vorgehen nicht mehr groß anders, wie ursprüblich beschrieben. Schmeißt den Build der Freetz-Firmware über&#8230;</p>
<pre>$ make</pre>
<p>&#8230;an und wartet bis das Image fertig im entsprechenden Ordner liegt. Geht dann ins Freetz-Frontend und spielt die neue Firmware ein. Dabei gehen eure aktuellen Einstellungen nicht verloren. Nach einem Neustart sollte sich der Medienserver dann wieder mit Inhalten füllen, die ihr dann mit UPnP-Clients abrufen könnt.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Dateifreigaben auf der FRITZ!Box via NFS und Freetz</title>
		<link>https://linuxundich.de/hardware/dateifreigaben-auf-der-fritzbox-via-nfs-und-freetz/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/hardware/dateifreigaben-auf-der-fritzbox-via-nfs-und-freetz/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Sep 2011 15:08:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hardware]]></category>
		<category><![CDATA[Freetz]]></category>
		<category><![CDATA[Fritz!Box]]></category>
		<category><![CDATA[NFS]]></category>
		<category><![CDATA[Performance]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Grund für den Umstieg auf Freetz bei meiner FRITZ!Box war die Möglichkeit via NFS einen besseren Datendurchsatz bei Netzwerkfreigaben zu bekommen. Schon damals bei meiner NSLU2 mit Debian hatte ich gemerkt, dass ich mit NFS deutlich mehr über die Leitung bekomme als mit Samba. Gerade bei Systemen mit einer schwachen CPU macht sich der Unterschied bemerkbar, die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Grund für den <a title="Die FRITZ!Box via Freetz mit zusätzlichen Funktionen wie NFS, OpenVPN oder Support für Linux-Partitionen ausstatten" href="http://linuxundich.de/de/hardware/die-fritzbox-via-freetz-mit-zusatzlichen-funktionen-wie-nfs-openvpn-oder-support-fur-linux-partitionen-ausstatten/">Umstieg auf Freetz</a> bei meiner FRITZ!Box war die Möglichkeit via NFS einen besseren Datendurchsatz bei Netzwerkfreigaben zu bekommen. Schon damals bei meiner <a title="PulseAudio auf der NSLU2" href="http://linuxundich.de/de/ubuntu/pulseaudio-auf-der-nslu2/">NSLU2 mit Debian</a> hatte ich gemerkt, dass ich mit NFS deutlich mehr über die Leitung bekomme als mit Samba. Gerade bei Systemen mit einer schwachen CPU macht sich der Unterschied bemerkbar, die NSLU2 konnte über Samba gerademal 3,5MB/s verarbeiten, über NFS jedoch gleich schon rund 5 MB/s. Einen ähnlichen Effekt erhoffte ich mir jetzt für Freetz, denn die ursprüngliche Performance der <a href="http://www.amazon.de/s?ie=UTF8&amp;scn=430154031&amp;redirect=true&amp;ref_=sr_nr_scat_430154031_ln&amp;keywords=fritzbox&amp;qid=1314283506&amp;h=ff62f31ca9ea7f0e4ff95276ea60d2200e622323&amp;rh=n%3A430154031%2Ck%3Afritzbox#?_encoding=UTF8&amp;tag=christophlang-21&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=19454" rel="nofollow noopener" target="_blank">FRITZ!Box</a> als Fileserver war alles andere als berauschend.</p>
<p><span id="more-15257"></span></p>
<p>Um Support für NFS auf die gefreetzte FRITZ!Box zu bekommen müsst ihr <a href="http://freetz.org/wiki/packages/nfs-utils" target="_blank" rel="noopener">nfs-utils</a> und <a href="http://freetz.org/wiki/packages/nfsd" target="_blank" rel="noopener">NFSD_CGI</a> in das Freetz-Image einbauen. Eine entsprechende <a title="Die FRITZ!Box via Freetz mit zusätzlichen Funktionen wie NFS, OpenVPN oder Support für Linux-Partitionen ausstatten" href="http://linuxundich.de/de/hardware/die-fritzbox-via-freetz-mit-zusatzlichen-funktionen-wie-nfs-openvpn-oder-support-fur-linux-partitionen-ausstatten/">Anleitung für Freetz</a> habe ich ja schon hier im Blog gebracht. Ich konzentriere mich daher lieber auf die Konfiguration von NFS und die Auswirkungen auf die Netzwerkperformance der Box. Um Freetz auf die FRITZ!Box zu bekommen lest euch zuvor bitte in den genannten Artikel zu Freetz ein.</p>
<h2>Freigaben via NFS einrichten und konfigurieren</h2>
<p>Nach der Aufnahme der beiden Module in euer Freetz-Image und einem anschließenden Neustart, könnt ihr NFS unter <a href="http://fritz.box:81/cgi-bin/conf/nfsd" target="_blank" rel="noopener">http://fritz.box:81/cgi-bin/conf/nfsd</a> konfigurieren. Die Konfigurationen für die exports, hosts.allow, hosts.deny und Co. könnt ihr dabei aus der <a href="http://freetz.org/wiki/packages/nfsd" target="_blank" rel="noopener">nfsd-Doku von Freetz</a> übernehmen. Nehmt am besten auch den SSH-Server Dropbear mit in euer Image auf, so könnt ihr später ganz einfach über SSH mit der FRITZ!Box arbeiten, um etwa die Dateirechte auf dem externen Datenträger zu korrigieren.</p>
<figure id="attachment_15457" aria-describedby="caption-attachment-15457" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/09/freetz_nfs_autostart.png"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-15457 size-medium" title="NFS Konfiguration für Freetz" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/09/freetz_nfs_autostart-640x432.png" alt="" width="640" height="432" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/09/freetz_nfs_autostart-640x432.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/09/freetz_nfs_autostart-622x420.png 622w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/09/freetz_nfs_autostart-681x460.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/09/freetz_nfs_autostart-250x169.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/09/freetz_nfs_autostart-550x371.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/09/freetz_nfs_autostart-800x540.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/09/freetz_nfs_autostart-267x180.png 267w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/09/freetz_nfs_autostart-444x300.png 444w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/09/freetz_nfs_autostart-741x500.png 741w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/09/freetz_nfs_autostart.png 1028w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-15457" class="wp-caption-text">NFS Konfiguration für Freetz</figcaption></figure>
<p>Wichtig dabei ist allerdings, dass ihr als freizugebendes Medium Platten verwendet, die mit Ext3 oder ReiserFS formiert sind (Ext4 ginge natürlich auch, allerdings hatte ich Probleme beim Einbinden von mit Ext4 formatierten Partitionen, von daher gebe empfehle ich eher Ext3 als Dateisystem). Mit hoher Wahrscheinlichkeit müsst ihr auf dem Laufwerk auch noch die Dateirechte korrigieren, ich logge mich dazu via SSH auf der FreetzBox ein und übergebe die Daten dem User &#8222;ftp&#8220; und der Gruppe &#8222;users&#8220;.</p>
<pre>$ ssh root@fritz.box 
$ cd /var/media/ftp/
# Bitte passt den Pfad zur Platte an, bei mir nennt sie sich datengrab
$ chown ftp:users datengrab -R
$ find datengrab/ -type d -exec chmod 775 {} +
$ find datengrab/ -type f -exec chmod 664 {} +
</pre>
<p>Danach könnt ist auf Seiten der FRITZ!Box alles erledigt. Ihr müsst nun auf eurem Linux-System den NFS-Client installieren und die Freigabe bei euch einbinden. Auf einem Debian/Ubuntu-System installiert ihr dafür erst einmal das Paket <code>nfs-common</code>, legt dann einen Mount-Punkt an (nichts anderes als ein Verzeichnis, in das die Freigabe geladen wird) und bearbeitet dann die Datei <code>/etc/fstab</code> so dass die NFS-Freigabe der FRITZ!Box geladen wird.</p>
<pre>$ sudo apt-get install nfs-common
$ sudo mkdir /media/fritzbox
$ gksudo gedit /etc/fstab
</pre>
<p>Der Eintrag in die fstab sähe z.B. so aus. Den Pfad zu Freigabe und zum Mountpunkt müsst ihr natürlich noch an eure Situation anpassen. Den Rest könnt ihr direkt übernehmen und ans Ende der fstab kopieren.</p>
<pre lang="bash"># Freetzbox über NFS mounten
fritz.box:/var/media/ftp/datengrab /media/fritzbox nfs vers=3,rw,rsize=65536,wsize=65536 0 0</pre>
<p>Nach dem Speichern der Datei, könnt ihr über das folgende Kommando alle über die fstab eingetragenen Mount-Vorgänge neu einlesen lassen, so spart ihr euch noch einen Neustart oder das manuelle Ausführen eines längeren mount-Kommandos.</p>
<pre>$ sudo mount -a
</pre>
<p>Nun sollte die Netzwerkfreigabe der FreetzBox unter /media/fritzbox erscheinen. Testet am besten kurz aus, ob ihr dort lesen und schreiben könnt. Sollte das nicht der Fall sein, so wird vermutlich noch etwas mit den Dateirechten nicht stimmen.</p>
<h2>Was bringt nun NFS auf der FRITZ!Box?</h2>
<p>Zum Abschluss komme ich nun auf die ursprüngliche Frage zurück, lohnt sich der Aufwand eigentlich? Der springende Punkt dabei ist natürlich die Übertragungsrate von Daten zur FRITZ!Box. Ursprünglich hing an meiner unmodifizierte <a href="http://www.amazon.de/s?ie=UTF8&amp;scn=430154031&amp;redirect=true&amp;ref_=sr_nr_scat_430154031_ln&amp;keywords=fritzbox&amp;qid=1314283506&amp;h=ff62f31ca9ea7f0e4ff95276ea60d2200e622323&amp;rh=n%3A430154031%2Ck%3Afritzbox#?_encoding=UTF8&amp;tag=christophlang-21&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=19454" rel="nofollow noopener" target="_blank">FRITZ!Box</a> eine mit NTFS formatierte USB-Platte. Subjektiv beurteilt war diese Lösung grottig langsam, Transfers größerer Datenmengen von 3-4 GB dauerten Stunden und auch das Einlesen von Verzeichnissen mit vielen Dateien/Ordner war zeitraubend. Nach dem Freetzen und Umstellen auf Ext3 als Dateisystem und NFS als Dateifreigabe sieht das nun deutlich anders aus&#8230;</p>
<pre>$ time cp 1gb.test /media/fritzbox_samba/
real	4m56.363s
$ time cp ubuntu-11.04-desktop-i386.iso /media/freetz_nfs/
real	1m58.300s
$ time cp ubuntu-11.04-desktop-i386.iso /media/freetz_samba/
real	2m14.387s
</pre>
<p>Errechne ich nun aus diesen Zeiten eine Datenübertragungsrate, so kommt wieder NFS vor Samba ans Ziel. Immerhin ist NFS nach wie vor rund 0,7 MB/s schneller als Samba, allerdings ist der Unterschied nicht mehr so gravierend wie damals mit meiner NLSU2.</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<th>Transfer über</th>
<th>Dateisystem</th>
<th>Dateigröße</th>
<th>Dauer</th>
<th>Transferrate</th>
</tr>
<tr>
<td>NFS (Freetz)</td>
<td>Ext3</td>
<td>718583808</td>
<td>118 s</td>
<td>5,80 MB/s</td>
</tr>
<tr>
<td>SMB (Freetz)</td>
<td>Ext3</td>
<td>718583808</td>
<td>134 s</td>
<td>5,11 MB/s</td>
</tr>
<tr>
<td>SMB (Fritz)</td>
<td>NTFS</td>
<td>1000000000</td>
<td>290 s</td>
<td>3,29 MB/s</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Die Verbesserten Übertragungsraten spürt man auch im Linux-Alltag. Natürlich spart man beim Kopieren größerer Datenmengen deutlich Zeit, aber auch das &#8222;Browsen&#8220; mit Nautilus auf der Freigabe geht spürbar schneller. Vorher war immer eine kurze Denkpause nach dem Wechsel eines Verzeichnisses nötig, jetzt ist der Inhalt sofort da. Vorher dauerte das Einlesen eines Verzeichnisses mit VIELEN Dateien wirklich lange, jetzt ist auch dieses Verzeichnis sofort da. Der Umstieg auf Freetz und NFS ist daher auf jeden Fall lohnenswert.</p>
<p>Den gewaltigen Performance-Vorsprung gegenüber der ursprünglichen Konfiguration (NTFS und Original-Firmware) führe ich auf das Dateisystem NTFS zurück. Ich habe schon selbst bei mir auf meinem Desktop-Rechner mit Intel Core i3 festgestellt, dass NTFS unter Linux ziemlich auf die CPU geht, das ist natürlich fatal bei einem auf einem Embeded-Linux, bei dem nur eine leistungsschwache CPU zur Verfügung steht.</p>
<p>Ich hatte es leider verpasst die Netzwerkperformance einer freigegeben und mit FAT formatierten Platte zu messen, aber ich denke dass hier ein Plus an Geschwindigkeit definitiv messbar sein wird. Wer also mit den Übertragungsraten seiner FRITZ!Box nicht zufrieden ist, die Box jedoch nicht &#8222;freetzen&#8220; möchte, der kann ja mal seine externe Platte auf FAT umstellen [UPDATE: Neuere FRITZ!Boxen können auch direkt mit Ext2 formatierte Laufwerke einbinden, vielleicht ist das die beste Option für ungefreetzte Boxen].</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Die FRITZ!Box via Freetz mit zusätzlichen Funktionen wie NFS, OpenVPN oder Support für Linux-Partitionen ausstatten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Aug 2011 18:23:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hardware]]></category>
		<category><![CDATA[AVM]]></category>
		<category><![CDATA[Freetz]]></category>
		<category><![CDATA[Fritz!Box]]></category>
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					<description><![CDATA[Die FRITZ!Box ist in Deutschland ja so ziemlich DER Router, für Leute die eine Eierlegendewollmilchsau suchen. WLAN-Router an sich sind ja keine hohe Kunst mehr, doch WLAN-Router mit Support für Internet-Telefonie, Medienserver, Fileserver, Anrufbeantworter, Fax-Funktion usw. sieht man eigentlich selten. Ich wage einfach mal zu behaupten, dass die FRITZ!Boxen so ziemlich den größten Funktionsumfang aller WLAN-Router [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die FRITZ!Box ist in Deutschland ja so ziemlich DER Router, für Leute die eine Eierlegendewollmilchsau suchen. WLAN-Router an sich sind ja keine hohe Kunst mehr, doch WLAN-Router mit Support für Internet-Telefonie, Medienserver, Fileserver, Anrufbeantworter, Fax-Funktion usw. sieht man eigentlich selten. Ich wage einfach mal zu behaupten, dass die <a href="http://www.amazon.de/s?ie=UTF8&amp;scn=430154031&amp;redirect=true&amp;ref_=sr_nr_scat_430154031_ln&amp;keywords=fritzbox&amp;qid=1314283506&amp;h=ff62f31ca9ea7f0e4ff95276ea60d2200e622323&amp;rh=n%3A430154031%2Ck%3Afritzbox#?_encoding=UTF8&amp;tag=christophlang-21&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=19454" rel="nofollow noopener" target="_blank">FRITZ!Boxen</a> so ziemlich den größten Funktionsumfang aller WLAN-Router haben. Doch bei der FRITZ!Box ist noch reichlich Potential nach oben, denn mit <a href="http://freetz.org/" target="_blank" rel="noopener">Freetz</a> lassen sich auf der Original-Firmware vom AVM aufbauende, funktional modifizierte Firmware-Versionen für die FRITZ!Box bauen. Dank dem Linux-Kernel und der üblichen Linux-Toolchain ist das unter Linux auch gar nicht so aufwändig. Hat man das Prozedere einmal verstanden, ist eine neue Firmware mit vielen zusätzlichen Funktionen in nicht einmal einer halben Stunde gebacken.</p>
<p><span id="more-15179"></span></p>
<p>Ich möchte euch an dieser Stelle keine Copy&amp;Paste Anleitung an die Hand geben, denn die Jungs und Mädels von Freetz haben den <a href="http://freetz.org/wiki/help/howtos/common/install#DurchführungmitLinuxOS" target="_blank" rel="noopener">Installations-Ablauf in der Dokumentation</a> wirklich gut und auch für Einsteiger geeignet erklärt. Eine zusätzliche vollständige Anleitung von mir wäre kontraproduktiv, da ich diese bei einer Änderung seitens Freetz aktuell halten müsste. Ich füge vielleicht einfach nur ein paar Informationen dazu, die ich mir an anderer Stelle raussuchen oder im IRC erfragen musste.</p>
<p>Bitte verzeiht mir auch, wenn ich den Vorgang aus der Sicht eines Linuxer schreibe. In der Dokumentation von Freetz finden sich auch Anleitungen, wie man <a href="http://freetz.org/wiki/help/howtos/common/install" target="_blank" rel="noopener">Freetz unter Windows oder MacOS X</a> kompiliert. Ich für meine Teil beschränke mich auf Linux, wobei viele Informationen des Artikels natürlich nichts mit dem Betriebssystem zu tun haben, auf dem ihr Freetz kompilieren möchtet.</p>
<h2>Vorbereitung</h2>
<figure id="attachment_15236" aria-describedby="caption-attachment-15236" style="width: 200px" class="wp-caption alignright"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/08/fritzbox_firmwareupdate.png"><img decoding="async" class="td-modal-image size-full wp-image-15236" title="Firmware-Update" src="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/08/fritzbox_firmwareupdate.png" alt="" width="200" height="199" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/08/fritzbox_firmwareupdate.png 200w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/08/fritzbox_firmwareupdate-140x140.png 140w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/08/fritzbox_firmwareupdate-48x48.png 48w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/08/fritzbox_firmwareupdate-181x180.png 181w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px"></a><figcaption id="caption-attachment-15236" class="wp-caption-text">Firmware-Update</figcaption></figure>
<p>Schaut erst einmal ob die Firmware eurer FRITZ!Box aktuell ist. Die entsprechende Information findet ihr im Webfrontend der Box unter &#8222;System -&gt; Firmware-Update&#8220;. Solltet ihr eine <a href="http://www.avm.de/de/Service/Service-Portale/Labor/index.php" target="_blank" rel="noopener">Labor-Firmware</a> von AVM installiert haben, so geht am besten auf die aktuelle &#8222;normale&#8220; Firmware zurück. Zur Sicherheit würde ich auch externe Datenträger abstöpseln, es droht zwar nicht wirklich ein Datenverlust, aber ich würde einfach auf Nummer sicher gehen.</p>
<h2>Compiler und Bibliotheken installieren</h2>
<p>Unter Linux habt ihr beim Kompilieren der Freetz-Firmware eigentlich leichtes Spiel, denn euer System bringt ja von Haus aus in der Paketverwaltung alles mit, was man zum Kompilieren eines Linux-Kernels und von Programmen braucht. Wer bislang wenig Erfahrung mit dem Kompilieren hat, der muss <strong>KEINE ANGST</strong> vor den nächsten Schritten haben, denn so gut wie alles funktioniert im Folgenden automatisch.</p>
<p>Schaut nun erstmal, dass ihr die zum Kompilieren nötigen Pakete installiert. Es wird ein C-Compiler und eine Reihe von Bibliotheken bzw. Programmen benötigt. Ich <a href="http://freetz.org/wiki/help/howtos/common/install#InstallationderbenötigtenPaketeUbuntu" target="_blank" rel="noopener">verweise an dieser Stelle</a> auf die Doku, dort sind apt-get/yum-Befehle für Ubuntu bzw. Fedora aufgeführt, die alles nötige installieren.</p>
<h2>Die richtige Freetz-Version wählen</h2>
<p>Jetzt geht es drum die richtige Version von Freetz auszuwählen. Aktuell (Stand August 2011) trägt die offiziell freigegebene Version die Nummer 1.1.4, dazu kommt noch eine Vorschau auf die Version 1.2 und der aktuelle Stand der Entwicklung &#8222;Trunk&#8220;. In anderen Worten ist 1.1.4 die aktuell gültige offizielle Version, 1.2 ist aktuell die Beta und Trunk ist immer eine Alpha.</p>
<figure id="attachment_15242" aria-describedby="caption-attachment-15242" style="width: 200px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/08/fritzbox_version.png"><img decoding="async" class="td-modal-image size-full wp-image-15242" title="Welche FRITZ!Box habt ihr?" src="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/08/fritzbox_version.png" alt="" width="200" height="200" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/08/fritzbox_version.png 200w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/08/fritzbox_version-140x140.png 140w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/08/fritzbox_version-48x48.png 48w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/08/fritzbox_version-180x180.png 180w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px"></a><figcaption id="caption-attachment-15242" class="wp-caption-text">Welche FRITZ!Box habt ihr?</figcaption></figure>
<p>Welche Version ihr braucht, hängt von eurer FRITZ!Box und eurem Interesse an neuen Entwicklungen ab. Prinzipiell ist es natürlich nie eine schlechte Idee, mit dem offiziellen Release zu arbeiten, doch eine Reihe von FRITZ!Boxen wie bspw. die <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003108AZI/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=christophlang-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B003108AZI" rel="nofollow noopener" target="_blank">FRITZ!Box Fon 7390</a> werden noch nicht von der 1.1.4 unterstützt. Manchmal habt ihr also gar keine andere Wahl, als zu Vorschau-Version oder gar zum Trunk zu greifen.</p>
<p>Schaut euch daher unter <a href="http://freetz.org/wiki/FAQ#WelcheBoxenundwelcheFirmwareswerdendurchFreetzunterst%C3%BCtzt:" target="_blank" rel="noopener">welche Boxen und welche Firmwares werden von Freetz unterstützt</a> die verlinkten &#8222;FIRMWARE&#8220;-Dateien an (scrollt ein bisschen runter, damit ihr den Inhalt seht). Dort findet ihr welche Freetz-Version aktuell welche FRITZ!Box mit welche Firmware unterstützt. Für die aktuellen Top-Modelle wie die 7390 müsst ihr mindestens zur Vorschau-Firmware 1.2 greifen.</p>
<h2>Freetz herunterladen und Kompilieren</h2>
<p>In anderen Worten, jetzt geht&#8217;s richtig los. Bevor ihr Freetz kompilieren könnt, müsst ihr den Quellcode natürlich erstmal holen. Anstatt über den Browser und einem &#8222;schnöden&#8220; Download, macht ihr das über die Versionsverwaltung Subversion. Die entsprechenden Kommandos findet ihr wieder auf der <a href="http://freetz.org/wiki/WikiStart#Quellcode" target="_blank" rel="noopener">Homepage von Freetz</a>. Da ich eine FRITZ!Box Fon 7390 besitze arbeite ich im folgenden mit der Vorabversion 1.2, mit Trunk oder Stable ist der Ablauf nicht groß anders, nur die Verzeichnisse heißen ein bisschen anders.</p>
<p>Ich lege im Homeverzeichnis einen Ordner ~/src an, wo ich den Quellcode für meine Programme ablege. Ich würde euch ähnliches empfehlen, so könnt ihr später erneut auf den Freetz-Quellcode zugreifen und Änderungen oder Updates einspielen. Erzeugt das Verzeichnis, wechselt in es hinein und holt euch den Quellcode von Freetz.</p>
<pre>$ mkdir ~/src
$ cd ~/src
$ svn co http://svn.freetz.org/branches/freetz-stable-1.2 freetz-1.2-preview</pre>
<p>Allzulange sollte das auschecken des Quellcodes nicht dauern, sobald der Download fertig ist habt ihr einen Ordner &#8222;freetz-1.2-preview&#8220; in eurem ~/src Ordner (Ich spreche wieder von der Preview-Version, nutzt ihr eine andere Version, so lautet der Name des Ordners natürlich anders). Geht jetzt in den Ordner und ruft das &#8222;Konfigurationsprogramm&#8220; auf&#8230;</p>
<pre>$ cd freetz-1.2-preview
$ make menuconfig</pre>
<p>Hier wird es jetzt ein bisschen kompliziert, denn die Auswahl wird euch erstmal ein wenig erschlagen. Wichtig ist, dass ihr euch die für <a href="http://freetz.org/wiki/help/howtos/common/install/menuconfig" target="_blank" rel="noopener">make menuconfig</a> geschriebene Dokumentation von Freetz anseht. Dort ist eigentlich alles wichtige beschrieben, ich versuche es nur an dieser Stelle noch ein bisschen zu ergänzen.</p>
<p>Wer schonmal einen Kernel kompiliert hat, dem dürfte dieser Dialog mehr oder weniger bekannt sein. Mit Hoch/Runter navigiert ihr in diesem Fenster. Return geht in eines der Untermenüs und Leerzeichen de-/aktiviert eine Option. Die wichtigste Auswahl trefft ihn nun, indem ihr erstmal den &#8222;Hardware type&#8220; bestimmt, sucht euch in diesem Menü euer FRITZ!Box-Modell heraus.</p>
<figure id="attachment_15192" aria-describedby="caption-attachment-15192" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/08/freetz_kompilieren1.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-15192 size-medium" title="Freetz konfigurieren" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/08/freetz_kompilieren1-640x450.png" alt="" width="640" height="450" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/08/freetz_kompilieren1-640x450.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/08/freetz_kompilieren1-597x420.png 597w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/08/freetz_kompilieren1-681x479.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/08/freetz_kompilieren1-250x176.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/08/freetz_kompilieren1-550x387.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/08/freetz_kompilieren1-256x180.png 256w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/08/freetz_kompilieren1-427x300.png 427w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/08/freetz_kompilieren1-711x500.png 711w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/08/freetz_kompilieren1.png 771w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-15192" class="wp-caption-text">Freetz konfigurieren</figcaption></figure>
<p>Von da an könnt ihr eigentlich alles bis auf &#8222;Patches&#8220; und &#8222;Package selection&#8220; ignorieren. Über <a href="http://freetz.org/wiki/patches" target="_blank" rel="noopener">Patches</a> könnt ihr die Original-Firmware verändern und bspw. Support für die Linux-Dateisysteme Ext2, Ext3 oder Ext4 hinzufügen. Alternativ könnt ihr Funktionen der Original-Firmware wie die Hilfe oder die Kindersicherung entfernen, um Platz für euch wichtige Features zu schaffen. Die Patches greifen also direkt in die Original-Firmware ein und verändern den Kernel.</p>
<figure id="attachment_15252" aria-describedby="caption-attachment-15252" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/08/freetz_kompilieren2.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-15252 size-medium" title="Das Image wurde erfolgreich gebaut" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/08/freetz_kompilieren2-640x450.png" alt="" width="640" height="450" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/08/freetz_kompilieren2-640x450.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/08/freetz_kompilieren2-597x420.png 597w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/08/freetz_kompilieren2-681x479.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/08/freetz_kompilieren2-250x176.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/08/freetz_kompilieren2-550x387.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/08/freetz_kompilieren2-256x180.png 256w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/08/freetz_kompilieren2-427x300.png 427w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/08/freetz_kompilieren2-711x500.png 711w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/08/freetz_kompilieren2.png 765w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-15252" class="wp-caption-text">Das Image wurde erfolgreich gebaut</figcaption></figure>
<p>Mit den <a href="http://freetz.org/wiki/packages" target="_blank" rel="noopener">Paketen</a> könnt ihr nun zahlreiche neue Funktionen zur FRITZ!Box hinzufügen. So könnt ihr über Apache oder lighttpd einen Webserber einbauen, mit vsftpd einen FTP-Server, OpenVPN als VPN-Lösung die auch unter Linux was taugt, einen SSH-Server mit Dropbear usw. Schaut euch die verlinkte Liste am besten einfach mal selber an und wählt das aus, was euch interessiert. Übertreibt es aber nicht, denn der Platz auf der FRITZ!Box ist beschränkt. Geht dann aus der Konfiguration raus und speichert sie an, ein&#8230;</p>
<pre>$ make</pre>
<p>&#8230;startet danach das Kompilieren der Firmware, dazu wird auch einiges noch aus dem Internet geladen. Auf meinem Core i3 braucht der Vorgang grob aus der Erinnerung heraus geschätzt rund 15 Minuten. Bringt auf einem alten Rechner also ein bisschen Geduld mit. Das fertige Ergebnis findet ihr dann im Unterordner &#8222;images&#8220;.</p>
<h3>Die von mir benutzen Patche und Pakete</h3>
<p>Die Auswahl der optionen überfordert anfangs ein wenig, von daher stelle ich kurz die von mir genutzten Modifikationen kurz vor und erkläre auch, warum ich diese einsetze. Übernehmt diese nicht einfach nur blind, sonder sucht euch aus der Doku die <a href="http://freetz.org/wiki/packages" target="_blank" rel="noopener">Pakete</a> und <a href="http://freetz.org/wiki/patches" target="_blank" rel="noopener">Patche</a> raus, die euch zusagen.</p>
<h4>Patche</h4>
<ul>
<li><a href="http://freetz.org/wiki/patches/freetzmount" target="_blank" rel="noopener">FREETZMOUNT</a> ermöglicht das automatische mounten von Ext2, Ext3 oder Ext4 Partitionen ( und noch einige mehr). Wählt an dieser Stelle alle Dateisysteme aus, die euch interessieren.</li>
<li><a href="http://freetz.org/wiki/patches/remove_help" target="_blank" rel="noopener">remove_help</a> entfernt die Online-Hilfe aus der Original-Firmware. Ich hab die noch nie benutzt, von daher kann ich sie auch gleich komplett entfernen. So bleibt wieder etwas mehr Platz auf der Box.</li>
<li><a href="http://freetz.org/wiki/patches/remove_usermand" target="_blank" rel="noopener">remove_usermand</a> entfernt die Kindersicherung, über die man bspw. Webseiten für angeschlossene Rechner blockieren oder &#8222;Sendezeiten&#8220; für das Internet bestimmen kann. Interessiert mich nicht, daher kann das raus.</li>
<li><a href="http://freetz.org/wiki/patches/remove_vpn" target="_blank" rel="noopener">remove_vpn</a> entfernt die von AVM in der Original-Firmware eingebaute VPN-Lösung. Unter Linux ist die sowieso nur mit Klimmzügen nutzbar, daher fliegt sie bei mir komplett raus. Das entfernen des Fritz-VPNs lohnt sich, da mit rund 123kb Speicherplatz ein ganz schöner Brocken im Speicher der FRITZ!Box ist.</li>
</ul>
<h4>Pakete</h4>
<ul>
<li><a href="http://freetz.org/wiki/packages/dropbear" target="_blank" rel="noopener">dropbear</a> ist ein kleiner und schlanker SSH-Server, so dass man sich via SSH auf der FRITZ!Box einloggen kann. So kann man sich zum Beispiel bei Bedarf auch via SSH über das Internet einloggen und von dort aus weiter auf die Linux-Rechner im LAN springen.</li>
<li><a href="http://freetz.org/wiki/packages/lighttpd" target="_blank" rel="noopener">lighttpd</a> ist ein kleiner und schlanker Webserver. Apache wäre imho für die FRITZ!Box overkill. Der Lighty tut ebenfalls seinen Dienst und verwandelt die Box in einen vollwertigen Webserver.</li>
<li><a href="http://freetz.org/wiki/packages/nano" target="_blank" rel="noopener">nano</a> ist ein Texteditor, der etwas einfacher zu bedienen ist als vi, Ubuntu installiert ihn zum Beispiel von Haus aus. Auch wenn vi durchaus sehr leistungsfähig ist, um einfach schnell eine Konfigurationsdatei zu ändern brauche ich vi nicht.</li>
<li><a href="http://freetz.org/wiki/packages/nfs-utils" target="_blank" rel="noopener">nfs-utils</a> fügt einen NFS-Server zu FRITZ!Box hinzu, so dass man Dateifreigaben auch via NFS einbinden kann. Aus meiner Erfahrung heraus bietet NFS gerade auf schwächeren Systemen bessere Performance als Samba.</li>
<li><a href="http://freetz.org/wiki/packages/openvpn" target="_blank" rel="noopener">OpenVPN</a> verwandelt die FRITZ!Box in einen ordentlichen VPN-Server. Das in der Original-Firmware eingebaute VPN von AVM ist unter Linux nur ziemlich umständlich zu nutzen, OpenVPN ist da deutlich komfortabler.</li>
</ul>
<h4>Webfrontend-CGI</h4>
<ul>
<li><a href="http://freetz.org/wiki/packages/syslogd" target="_blank" rel="noopener">Syslogd-CGI</a> ermöglicht das Einrichten des Syslogd, so dass man die Logs besser kontrollieren kann. Der Syslogd ist ziemlich wichtig, wenn einmal etwas nicht so will, wie man eigentlich möchte, da man nur im Syslog entsprechende Fehlermeldungen finden kann.</li>
<li><a href="http://freetz.org/wiki/packages/nfsd" target="_blank" rel="noopener">NFSD-CGI</a> braucht man um NFS einrichten zu können.</li>
</ul>
<h2>Freetz auf der FRITZ!Box installieren</h2>
<p>Nach wie vor habt ihr kein einziges Bit auf eurer FRITZ!Box geändert, mit der Installation der von euch gebauten Freetz-Firmware wird sich das nun ändern. Beachtet, dass die Installation solch einer selbst gebauten Firmware wie immer auf eure eigene Gefahr geschieht. AVM gibt für Freetz keinen Support und solltet ihr eure FRITZ!Box schrotten, dann gibt es auch keinen Ersatz auf Garantie.</p>
<p>Allerdings ist die Gefahr nicht sonderlich groß, Freetz hat sich jetzt schon über Jahre bei vielen Nutzern bewährt und die Entwicklung wird nach wie vor kontinuierlich betrieben. Ihr installiert also keine daher gelaufene Firmware, sondern eine sorgfältig entwickelte Modifikation.</p>
<figure id="attachment_15196" aria-describedby="caption-attachment-15196" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/08/freetz_installieren.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-15196 size-medium" title="Die Freetz-Firmware installieren" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/08/freetz_installieren-640x442.png" alt="" width="640" height="442" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/08/freetz_installieren-640x442.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/08/freetz_installieren-608x420.png 608w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/08/freetz_installieren-681x471.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/08/freetz_installieren-250x173.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/08/freetz_installieren-550x380.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/08/freetz_installieren-800x553.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/08/freetz_installieren-260x180.png 260w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/08/freetz_installieren-434x300.png 434w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/08/freetz_installieren-723x500.png 723w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/08/freetz_installieren.png 1072w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-15196" class="wp-caption-text">Die Freetz-Firmware installieren</figcaption></figure>
<p>Genug der warnenden Worte, geht nun in das Webfrontend der FRITZ!Box und holt euch wieder den Abschnitt zum Firmware-Update auf den Schirm. Diesmal lässt ihr nicht im Internet nach einem Update suchen, sondern verpasst dem Update eure &#8222;xxx.image&#8220;-Datei im &#8222;firmwares&#8220;-Ordner.</p>
<p>Die FRITZ!Box lässt euch bei der Aktion automatisch eure aktuellen Einstellungen abspeichern, so dass ihr eure kompletten Settings im Fall der Fälle auf der Platte habt. Ansonsten läuft das Update mit der Freetz-Firmware genauso wie ein normales Update ab, nach einem Reboot und ein paar Minuten Wartezeit sollte sich eure Box wieder melden.</p>
<h2>Das Freetz-Webfrontend</h2>
<p>Nun könnt ihr euch wieder im Webfrontend eurer FRITZ!Box anmelden. Die Konfigurationsoberfläche sieht nach dem &#8222;freetzen&#8220; bis auf eine kleine Änderung praktisch genauso aus wie vorher, einzig &#8211; je nachdem welche Pakete ihr installiert habt &#8211; der Link zum Freetz-Frontend links unten ist neu. Über diesen gelangt ihr auf das zusätzliche Frontend für Freetz, das ihr auch über <a href="http://fritz.box:81" target="_blank" rel="noopener">http://fritz.box:81</a> direkt aufrufen könnt.</p>
<figure id="attachment_15198" aria-describedby="caption-attachment-15198" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/08/freetz_webfrontend1.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-15198 size-medium" title="Das FRITZ!Box Webfrontend mit den Links zu Freetz" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/08/freetz_webfrontend1-640x470.jpeg" alt="" width="640" height="470" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/08/freetz_webfrontend1-640x470.jpeg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/08/freetz_webfrontend1-572x420.jpeg 572w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/08/freetz_webfrontend1-80x60.jpeg 80w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/08/freetz_webfrontend1-681x500.jpeg 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/08/freetz_webfrontend1-250x184.jpeg 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/08/freetz_webfrontend1-550x404.jpeg 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/08/freetz_webfrontend1-800x588.jpeg 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/08/freetz_webfrontend1-245x180.jpeg 245w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/08/freetz_webfrontend1-408x300.jpeg 408w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/08/freetz_webfrontend1-680x500.jpeg 680w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/08/freetz_webfrontend1.jpeg 1075w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-15198" class="wp-caption-text">Das FRITZ!Box Webfrontend mit den Links zu Freetz</figcaption></figure>
<p>Im Freetz-Backend angekommen, müsst ihr euch erneut anmelden. Die Zugangsdaten sind am Anfang immer &#8222;Login: admin, Passwort: freetz&#8220;, ändert das Login am besten umgehend ab, Freetz erinnert euch daran auch gleich.</p>
<figure id="attachment_15197" aria-describedby="caption-attachment-15197" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/08/freetz_webfrontend2.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-15197 size-medium" title="Die Konfigurationsoberfläche von Freetz" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/08/freetz_webfrontend2-640x470.jpeg" alt="" width="640" height="470" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/08/freetz_webfrontend2-640x470.jpeg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/08/freetz_webfrontend2-572x420.jpeg 572w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/08/freetz_webfrontend2-80x60.jpeg 80w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/08/freetz_webfrontend2-681x500.jpeg 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/08/freetz_webfrontend2-250x184.jpeg 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/08/freetz_webfrontend2-550x404.jpeg 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/08/freetz_webfrontend2-800x588.jpeg 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/08/freetz_webfrontend2-245x180.jpeg 245w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/08/freetz_webfrontend2-408x300.jpeg 408w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/08/freetz_webfrontend2-680x500.jpeg 680w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/08/freetz_webfrontend2.jpeg 1075w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-15197" class="wp-caption-text">Die Konfigurationsoberfläche von Freetz</figcaption></figure>
<p>Von da an, müsst ihr euch einfach mal durch das neue Webfrontend klicken. Je nachdem welche Komponenten ihr in das Freetz-Image habt einbauen lassen, kommen hier neue Einstellungen hinzu bzw. fehlen welche im Vergleich zum obigen Screenshot.</p>
<h2>Meine Freetz-FAQ</h2>
<figure id="attachment_15249" aria-describedby="caption-attachment-15249" style="width: 250px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.amazon.de/s?ie=UTF8&amp;scn=430154031&amp;redirect=true&amp;ref_=sr_nr_scat_430154031_ln&amp;keywords=fritzbox&amp;qid=1314283506&amp;h=ff62f31ca9ea7f0e4ff95276ea60d2200e622323&amp;rh=n%3A430154031%2Ck%3Afritzbox#?_encoding=UTF8&amp;tag=christophlang-21&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=19454" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image size-full wp-image-15249" title="Anzeige: FRITZ!Boxen bei Amazon kaufen" src="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/08/amazon_fritzbox.jpg" alt="" width="250" height="250" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/08/amazon_fritzbox.jpg 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/08/amazon_fritzbox-140x140.jpg 140w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/08/amazon_fritzbox-48x48.jpg 48w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/08/amazon_fritzbox-180x180.jpg 180w" sizes="auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px"></a><figcaption id="caption-attachment-15249" class="wp-caption-text">Anzeige: FRITZ!Boxen bei Amazon kaufen</figcaption></figure>
<p>Nach dem Installieren von Freetz bleiben sicherlich ein paar Fragen offen. Ich selber hatte mir auch ein paar gestellt und musste die Antwort erstmal raussuchen. Von daher versuche ich ein paar für mich wichtige Fragen an dieser Stelle zu beantworten. Viele weitere Tipps&amp;Tricks findet ihr in der <a href="http://freetz.org/wiki/FAQ" target="_blank" rel="noopener">FAQ</a> wie auch in der <a href="http://freetz.org/wiki/help/howtos/common/newbie" target="_blank" rel="noopener">Erste Schritte mit Freetz</a> Anleitung des Freetz-Projektes.</p>
<h3>Bleiben meine Einstellungen wie SIP-Anbieter usw. erhalten?</h3>
<p>Ja, sowohl beim erstmaligen Einspielen der Freetz-Firmware wie auch später beim Einspielen von aktualisierten oder abgeänderten Firmware-Images, bleiben alle Einstellungen erhalten. Dennoch ist es nie eine schlechte Idee die Einstellungen zu sichern, die FRITZ!Box macht das beim Einspielen der Firmware-Datei automatisch und auch Freetz bietet einen Export der Konfiguration an.</p>
<h3>Was soll ich mit dem Quellcode Verzeichnis machen?</h3>
<p>Nach dem Aufspielen der Freetz-Firmware auf die FRITZ!Box könnt ihr eigentlich den Ordner mit dem Quellcode löschen, ich persönlich würde ihn jedoch aufheben, da in ihm auch die Einstellungen zum Kompilieren liegen (in den .config Dateien). So könnt ihr aufbauend auf euren aktuellen Einstellungen ein neues abgeändertes Firmware-Image erstellen oder eure gefreetzte FRITZ!Box mit einer aktuellen Freetz-Version  updaten.</p>
<h3>Freetz-Image abändern?</h3>
<p>Angenommen ihr habt ein Freetz-Image erstellt und eingespielt, euch fällt aber ein dass ihr noch die eine oder andere Funktion zusätzlich wollt, oder ihr braucht ein Paket gar nicht das ihr eingebaut habt. Leider kann man das Freetz-Image nicht einfach ändern. Ihr müsst es komplett neu bauen, da aber ja schon alles auf eurem Rechner ist, geht das recht schnell. Geht dazu wieder in den Ordner mit dem Freetz-Quellcode und führt&#8230;</p>
<pre>$ make clean
$ make menuconfig
$ make</pre>
<p>&#8230;aus. Damit wird erstmal ein bisschen aufgeräumt, und der Rest sollte ja bekannt sein. Ihr bekommt dann wieder eine neue &#8222;.firmware&#8220;-Datei im &#8222;images&#8220;-Ordner, die ihr dann über den in der Freetz-Oberfläche eingebauten Update-Dialog einspielen könnt. Bei dieser Änderung bleiben die Einstellungen der FRITZ!Box wie auch die Freetz-Einstellungen erhalten.</p>
<h3>Freetz auf neue AVM-Firmware updaten ?</h3>
<p>Alle paar Wochen/Monate bringt AVM eine neue Firmware für die FRITZ!Boxen heraus. Da Freetz auf die Firmware-Version angepasst werden möchte, muss von den Freetz-Entwicklern diese erst <a href="http://freetz.org/wiki/help/howtos/common/install#Aktualisierung" target="_blank" rel="noopener">umgesetzt werden</a>. Wenn ihr also von einem Firmware-Update seitens AVM hört, dann schaut wieder bei <a href="http://freetz.org/wiki/FAQ#WelcheBoxenundwelcheFirmwareswerdendurchFreetzunterst%C3%BCtzt:" target="_blank" rel="noopener">welche Boxen und welche Firmwares werden von Freetz unterstützt</a> vorbei und überprüft auf welcher Firmware-Version euer Freetz-Zweig (Stable, Vorschau oder eben Trunk) basiert. Ein Update läuft dann wie die oben beschriebene Änderung der Freetz-Firmware, nur holt ihr vorher via <code>svn up</code> den aktuellen Freetz-Quellcode aus der Versionsverwaltung ab.</p>
<pre>$ cd freetz-1.2-preview
$ svn up
$ make menuconfig
$ make</pre>
<p>Danach installiert ihr wie immer die neue Firmware über die Update-Routine der FRITZ!Box und schon seid ihr wieder auf einem aktuellen Stand. Man sieht, dass es sich also lohnt den Quellcode aufzuheben.</p>
<h3>Direkte Fragen an erfahrene Freetzler?</h3>
<p>Wenn ihr Probleme habt, oder unsicher seid, dann empfehle ich euch im IRC-Channel #fritzbox@IRCnet vorbeizuschauen. Mir wurde dort SEHR SEHR gut geholfen und freundlich meine Newbie-Fragen beantwortet. Wenn ihr euch mit IRC nicht sicher seid, so könnt ihr über einen Web-Client am IRC-Chat teilnehmen. Die <a href="http://freetz.org/wiki/help/irc" target="_blank" rel="noopener">Hilfe-Seite zu IRC</a> in der Freetz-Doku gibt euch den entsprechenden Link.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Die <a href="http://www.amazon.de/s?ie=UTF8&amp;scn=430154031&amp;redirect=true&amp;ref_=sr_nr_scat_430154031_ln&amp;keywords=fritzbox&amp;qid=1314283506&amp;h=ff62f31ca9ea7f0e4ff95276ea60d2200e622323&amp;rh=n%3A430154031%2Ck%3Afritzbox#?_encoding=UTF8&amp;tag=christophlang-21&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=19454" rel="nofollow noopener" target="_blank">FRITZ!Box</a> mit Freetz zu erweitern ist gerade für Linuxer interessant. OpenVPN, NFS und Support für die Linux-Dateisysteme versprechen bessere Kompatibilität und bessere Performance der FRITZ!Box im Zusammenspiel mit Linux. Das Kompilieren der Firmware ist auch nicht sonderlich schwer, selbst Neulinge sollten das dank der wirklich erstklassigen und deutschsprachigen Dokumentation hinbekommen.</p>
<p>Allerdings gibt es auch Fehler bzw. Probleme mit der Firmware. Obwohl ich den Support für Ext4 eingebaut hatte, wollte meine FreetzBox keine Ext4-Partitionen mounten. Im Syslog fand ich Meldungen bzgl. &#8222;error: couldn&#8217;t mount because of unsupported optional features&#8220;, was darauf hindeutet, dass in den Kernel die Unterstützung für große Dateien (<a href="http://cateee.net/lkddb/web-lkddb/LSF.html" target="_blank" rel="noopener">CONFIG_LSF</a>) eingebaut werden muss. Aber selbst nach dieser Modifikation bin ich immer noch nicht in der Lage Ext4-Partitionen einzubinden.</p>
<p>Dennoch bin ich mit Freetz im Großen und Ganzen sehr sehr zufrieden. Die Dokumentation ist super, die Hilfe über IRC ebenfalls und Freetz an sich macht auch einen klasse Eindruck. Zur Einrichtung von OpenVPN und NFS werde ich im Verlauf der Tage nochmal extra was bringen.</p>
]]></content:encoded>
					
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