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	<title>Fuse &#8211; Linux und Ich</title>
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	<description>Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT</description>
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	<title>Fuse &#8211; Linux und Ich</title>
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		<title>Ein WordPress-Blog mit PressFS ins Dateisystem mounten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jun 2011 17:41:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Fuse]]></category>
		<category><![CDATA[Howto]]></category>
		<category><![CDATA[Wordpress]]></category>
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					<description><![CDATA[Hier ist mal wieder eine Sache, über die man nur staunen kann. Joseph Scott hat mit PressFS ein Dateisystem für WordPress geschrieben, über das man eine WordPress-Installation transparent ins Dateisystem einbinden kann. Somit lassen sich z.B. Artikel direkt im Texteditor schreiben und online stellen. Allerdings steht die Entwicklung des Ganzen noch am Anfang, so dass [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Hier ist mal wieder eine Sache, über die man nur staunen kann. Joseph Scott hat mit <a href="http://josephscott.org/archives/2011/05/pressfs-a-wordpress-filesystem/" target="_blank" rel="noopener">PressFS ein Dateisystem für WordPress</a> geschrieben, über das man eine WordPress-Installation transparent ins Dateisystem einbinden kann. Somit lassen sich z.B. Artikel direkt im Texteditor schreiben und online stellen. Allerdings steht die Entwicklung des Ganzen noch am Anfang, so dass man bislang nur Inhalte lesen kann. PressFS um Routinen zum Schreiben zu erweitern, ist jedoch schon in Planung.</p>
<p><span id="more-13405"></span></p>
<p>Solltet Ihr PressFS einmal austesten wollen, so würde ich euch empfehlen, dies nicht gerade mit eurer &#8222;richtigen&#8220; WordPress-Installation zu tun. Das Projekt steckt in den Kinderschuhen, zwar kann man bislang nichts verändern, doch sicher ist sicher&#8230; Um nun PressFS zu probieren, müsst ihr den Code bei <a href="https://github.com/josephscott/pressfs" target="_blank" rel="noopener">GitHub</a> auschecken, des weiteren braucht ihr für den Betrieb auch noch die Python-Bindings für Fuse.</p>
<pre>$ sudo apt-get install python-fuse git
$ git clone https://github.com/josephscott/pressfs.git</pre>
<p>Sobald Ihr den Code habt, geht ihr in das heruntergeladenen Verzeichnis mit dem Code und erzeugt euch eine Konfigurationsdatei config.ini aus der mitgelieferten Vorlage, öffnet diese danach gleich in eurem Liebliengseditor.</p>
<pre>$ cp example-config.ini config.ini
$ gedit config.ini</pre>
<p>In der Datei müsst Ihr nun eure Zugangsdaten und die URL zum Blog eintragen. Beachtet, dass die Authentifizierung über HTTP erfolgt und die Zugangsdaten somit im Klartext übertragen werden. Besser wäre es &#8211; so man denn ein SSL-Zertifikat hat &#8211; SSL zu verwenden.</p>
<pre lang="ini">url = http://urlzueuremblog.de/wordpress
username = Ichbineinadmin
password = ganzgeheim

[Cache]
req_expire = 3</pre>
<p>Somit ist die Konfiguration auf eurem Rechner abgeschlossen. Als nächstes muss das mitgelieferte WordPress-Plugin ins Blog geladen und aktiviert werden. Der Vorgang unterscheidet sich überhaupt nicht von der Installation üblicher Plugins.</p>
<figure id="attachment_13408" aria-describedby="caption-attachment-13408" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/06/pressfs_installation.png"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-13408 size-medium" title="PressFS-Plugin in WordPress installieren" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/06/pressfs_installation-640x501.png" alt="" width="640" height="501" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/06/pressfs_installation-640x501.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/06/pressfs_installation-537x420.png 537w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/06/pressfs_installation-681x533.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/06/pressfs_installation-511x400.png 511w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/06/pressfs_installation-250x196.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/06/pressfs_installation-550x430.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/06/pressfs_installation-800x626.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/06/pressfs_installation-230x180.png 230w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/06/pressfs_installation-383x300.png 383w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/06/pressfs_installation-639x500.png 639w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/06/pressfs_installation.png 1086w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-13408" class="wp-caption-text">PressFS-Plugin in WordPress installieren</figcaption></figure>
<p>Jetzt könnt ihr euer WordPress-Blog mounten. Erzeugt einen Mount-Punkt, bspw. <code>/var/wordpress</code>, und führt dann das <code>pressfs.py</code> Skript aus. Wenn Ihr danach im Terminal oder mit einem Dateimanager nach <code>/var/wordpress</code> geht, dann solltet ihr euer Blog &#8222;sehen&#8220;.</p>
<pre>$ sudo mkdir /var/wordpress
$ python pressfs.py /var/wordpress</pre>
<p>Die Inhalte des Blogs werden über verschiedene Unterverzeichnisse wiedergegeben. Für Kategorien, Beiträge, Schlagwörter und Benutzer wird jeweils ein Verzeichnis angelegt, das die entsprechenden Inhalte wiederum als Datei beinhaltet.</p>
<ul>
<li>/var/wordress/categories/</li>
<li>/var/wordpress/posts/</li>
<li>/var/wordpress/tags/</li>
<li>/var/wordpress/users/</li>
</ul>
<p>Die Verzeichnisse und die Dateien könnt Ihr im Dateimanager bzw. in jedem beliebigen Programm öffnen. So könnt Ihr bspw. einen Beitrag in Gedit öffnen und dort &#8211; wenn denn das Schreiben einmal möglich wird &#8211; bearbeiten und wieder abspeichern.</p>
<figure id="attachment_13406" aria-describedby="caption-attachment-13406" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/06/pressfs.png"><img decoding="async" class="td-modal-image wp-image-13406 size-medium" title="Wordpress transparent im Dateisystem gemountet" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/06/pressfs-640x462.png" alt="" width="640" height="462" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/06/pressfs-640x462.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/06/pressfs-582x420.png 582w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/06/pressfs-681x492.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/06/pressfs-250x181.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/06/pressfs-550x397.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/06/pressfs-800x578.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/06/pressfs-249x180.png 249w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/06/pressfs-415x300.png 415w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/06/pressfs-692x500.png 692w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/06/pressfs.png 1144w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-13406" class="wp-caption-text">WordPress transparent im Dateisystem gemountet</figcaption></figure>
<p>Wenn Scott es schafft Schreibvorgänge sicher zu implementieren, dann wird PressFS für Linux-Blogger sicher eine feine Sache. Ich kann mir zwar nicht vorstellen, damit das Web-Backend von WordPress überflüssig zu machen, aber wenn man schnell bestehende Beiträge verändern, oder per grep, sed und Co. automatisiert Inhalte ändern möchte&#8230; dann kann PressFS vielleicht ganz praktisch werden.</p>
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