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	<title>Gnome &#8211; Linux und Ich</title>
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	<description>Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT</description>
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	<title>Gnome &#8211; Linux und Ich</title>
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		<title>Spotify unter GNOME: Blauen Fensterrahmen reparieren</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/spotify-unter-gnome-blauen-fensterrahmen-reparieren/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Nov 2025 14:01:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Arch Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Gnome]]></category>
		<category><![CDATA[Spotify]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein blauer Rahmen um Spotify unter GNOME stört die Optik, obwohl die Funktionalität unverändert bleibt. Unter Arch Linux lässt sich das Problem einfach beheben. Entweder über Flatpak oder durch ein Start-Flag für den Client aus dem AUR.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wenn ihr Spotify unter Linux mit <a href="https://linuxundich.de/tag/gnome/" data-type="post_tag" data-id="1734">GNOME</a> nutzt, habt ihr vielleicht in den letzten Tagen einen unschönen blauen Rahmen um das Anwendungsfenster bemerkt. Ich sehe das Problem hier bei mir unter <a href="https://linuxundich.de/tag/arch/" data-type="post_tag" data-id="1762">Arch Linux</a>, es dürfte aber alle Distributionen betreffen.</p>



<p>Schuld daran ist ein Update des offiziellen Linux-Clients auf Electron-Basis, das die GTK-Style-Window-Decoration durcheinandergebracht hat. Die Funktionalität von <a href="https://linuxundich.de/tag/spotify/" data-type="post_tag" data-id="1480">Spotify</a> bleibt zwar unverändert, optisch sieht es aber alles andere als schick aus.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1280" height="780" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-aur-blue-1280x780.webp" alt="Spotify mit blauem Rahmen. Ein Update des Linux-Clients hat die GTK-Style-Window-Decoration beschädigt, sodass das Fenster unschön blau gerahmt wird und nicht korrekt angezeigt wird." class="wp-image-45242" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-aur-blue-1280x780.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-aur-blue-640x390.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-aur-blue-690x420.webp 690w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-aur-blue-681x415.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-aur-blue.webp 1491w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Spotify mit blauem Rahmen. Ein Update des Linux-Clients hat die GTK-Style-Window-Decoration beschädigt, sodass das Fenster unschön blau gerahmt wird und nicht korrekt angezeigt wird.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Lösungsmöglichkeiten für Spotify</h2>



<p>Es gibt zwei einfache Wege, um das Problem zu beheben. Die bequemste Variante ist, Spotify als <a href="https://flathub.org/en/apps/com.spotify.Client" target="_blank" rel="noopener">Flatpak</a> zu installieren. Die Flatpak-Version zeigt den blauen Rahmen nicht und ihr müsst euch um nichts kümmern. Änderungen an der Konfiguration sind nicht nötig.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1280" height="780" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-flatpak-1280x780.webp" alt="Die Flatpak-Version von Spotify zeigt den blauen Rahmen nicht, die GTK-Style-Window-Decoration wird korrekt dargestellt und das Fenster sieht nach der Installation normal und fehlerfrei aus." class="wp-image-45243" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-flatpak-1280x780.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-flatpak-640x390.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-flatpak-690x420.webp 690w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-flatpak-681x415.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-flatpak.webp 1491w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Die Flatpak-Version von Spotify zeigt den blauen Rahmen nicht, die GTK-Style-Window-Decoration wird korrekt dargestellt und das Fenster sieht nach der Installation normal und fehlerfrei aus.</figcaption></figure>



<p>Falls ihr Spotify hingegen über den <a href="https://github.com/kpcyrd/spotify-launcher" target="_blank" rel="noopener">Spotify Launcher</a> (Paket <em>spotify-launcher</em> aus den Extra-Quellen von Arch) oder direkt aus dem <a href="https://aur.archlinux.org/packages/spotify" target="_blank" rel="noopener">AUR</a> (Eintrag <em>spotify</em>) installiert habt, müsst ihr das Start-Flag <code>--ozone-platform=x11</code> setzen. Damit wird die GTK-Dekoration korrekt angezeigt. Je nach Installationsart fügt ihr das Flag wie folgt ein:</p>



<p><strong>Für AUR-Spotify</strong> in der Datei <code>~/.config/spotify-flags.conf</code>:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>--ozone-platform=x11</code></pre>



<p><strong>Für Spotify Launcher</strong> in <code>~/.config/spotify-launcher.conf</code>:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>&#91;spotify]
extra_arguments = &#91;"--ozone-platform=x11"] </code></pre>



<p>Eventuell müsst ihr diese Dateien erst anlegen. Nach einem Neustart von Spotify sollte der blaue Rahmen verschwunden sein und alles wieder normal aussehen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="1153" height="853" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-ozone-platform.webp" alt="Die Konfigurationen unter ~/.config. Die Dateien müssen eventuell erst erstellt werden, ihr braucht nur die passende Datei je nach Installationsart, nicht beide gleichzeitig." class="wp-image-45245" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-ozone-platform.webp 1153w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-ozone-platform-640x473.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-ozone-platform-568x420.webp 568w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-ozone-platform-80x60.webp 80w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-ozone-platform-100x75.webp 100w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-ozone-platform-681x504.webp 681w" sizes="(max-width: 1153px) 100vw, 1153px"><figcaption class="wp-element-caption">Die Konfigurationen unter ~/.config. Die Dateien müssen eventuell erst erstellt werden, ihr braucht nur die passende Datei je nach Installationsart, nicht beide gleichzeitig.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="780" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-flatpak-flags-1280x780.webp" alt="Alternativ könnt ihr das Flag --ozone-platform=x11 setzen, wenn ihr Spotify aus dem AUR installiert habt. Dann wird der Fensterrahmen wieder korrekt angezeigt und normal dargestellt." class="wp-image-45244" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-flatpak-flags-1280x780.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-flatpak-flags-640x390.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-flatpak-flags-690x420.webp 690w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-flatpak-flags-681x415.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-flatpak-flags.webp 1491w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Alternativ könnt ihr das Flag &#8211;ozone-platform=x11 setzen, wenn ihr Spotify aus dem AUR installiert habt. Dann wird der Fensterrahmen wieder korrekt angezeigt und normal dargestellt.</figcaption></figure>



<p class="has-pale-cyan-blue-background-color has-background"><strong>Korrektur von <a href="https://social.anoxinon.de/@fabiscafe@mstdn.social/115627842495268735" target="_blank" rel="noopener">Fabian auf Mastodon</a>:</strong> Das stimmt so nicht. Das ist ganz alleine dem geschulded das Spotify Wayland-nativ läuft und dort, unter GNOME, eine clientseitige Dekoration (CSD) braucht, die es über diese blaue bereit stellt. Das ganze wieder zu X11 zwingen schafft eventuell echte Probleme, wie verschwommene Schriften, schlechtes (kein) scaling und so weiter. Spotify ist auch nicht Elektron, sondern Chromium Embedded Framework (CEF).</p>



<p>Klar, es ist eine Krücke, aber eine die derzeit hilft. Die Änderung lässt sich ja auch schnell wieder rückgängig machen. Die anderen Optionen wären, Gnome unter X11 zu betreiben oder sich mit den blauen Rahmen anzufreunden. Beides in meinen Augen auch nicht gerade optimal. So ist es erstmal ein Workaround, den man natürlich nicht vergessen sollte, falls sich Spotify irgendwann einmal wieder komisch verhält.</p>
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		<title>Plattenalbum und Euphonica: MPD-Clients unter GNOME für Linux</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/plattenalbum-euphonica-mpd-gnome-gtk/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Nov 2025 13:26:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Gnome]]></category>
		<category><![CDATA[MPD]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
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					<description><![CDATA[Plattenalbum und Euphonica sind zwei aktuelle GTK4-Clients für MPD, die zeigen, wie Musikverwaltung und Wiedergabe auf dem GNOME-Desktop umgesetzt werden können. Aufbau, Funktionen und Bedienung stehen dabei im Fokus.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Es gibt zahlreiche Software-Tools und Programme, die mich schon seit Jahrzehnten begleiten. Unter Windows wären das zum Beispiel der Total Commander, Notepad++ oder 7-Zip. Unter Linux gehört für mich der <a href="https://linuxundich.de/tag/gnome">GNOME-Desktop</a> mit seinem Ökuystem aus Evolution, Gedit und Nautilus dazu, auch wenn er vom Look und Feel der alten GNOME-2-Zeiten inzwischen weit entfernt ist und trotz der oft berechtigten Kritik an der „Wir-streichen-wichtige-Funktionen“-Politik der Entwickler.</p>



<p>Neben diesen grafischen Werkzeugen begleitet mich auch der <a href="https://www.musicpd.org/" target="_blank" rel="noopener">Music Player Daemon</a>, kurz MPD. Der Name klingt zunächst kryptisch, dahinter steckt aber ein einfaches Konzept. MPD ist ein Musikplayer, der im Hintergrund läuft und sich über zahlreiche Clients fernsteuern lässt. Man kann also einen Rechner oder <a href="https://linuxundich.de/category/raspberry-pi/">Raspberry Pi</a> an die Stereoanlage hängen, die eigene Musiksammlung einbinden und die Wiedergabe von überall im Haus steuern.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Music Player Daemon aka MPD</h3>



<p>MPD unterscheidet sich deutlich von Streaming-Servern wie <a href="https://jellyfin.org/" target="_blank" rel="noopener">Jellyfin</a> oder <a href="https://www.navidrome.org/" target="_blank" rel="noopener">Navidrome</a>, die auf dem Subsonic-Protokoll basieren. Dort streamt der Server die Musik an die Clients, während bei MPD der Client nur die Wiedergabe steuert und der Dienst selbst direkt auf dem Server spielt. Bemerkenswert ist, dass die Entwicklung an MPD auch nach über zwanzig Jahren nicht eingeschlafen ist. Die aktuelle stabile Version MPD 0.24.6 ist gerade erst veröffentlicht worden.</p>



<p>Auch bei den Clients merkt man, dass MPD weiterhin lebendig ist. Während moderne Subsonic-Clients für Linux (speziell für den GNOME-Desktop) inzwischen leider wirklich rar geworden sind (<a href="https://sublimemusic.app" target="_blank" rel="noopener">Sublime Music</a> oder <a href="https://github.com/jeffvli/sonixd" target="_blank" rel="noopener">Sonixd</a> wurden eingestellt, mit <a href="https://github.com/jeffvli/feishin" target="_blank" rel="noopener">Feishin</a> oder <a href="https://github.com/dweymouth/supersonic" target="_blank" rel="noopener">Supersonic</a> werde ich nicht warm), entstehen rund um MPD immer wieder neue Projekte. In letzter Zeit erscheinen vermehrt Anwendungen auf Basis von GTK4 und Libadwaita, die sich optimal in das aktuelle GNOME-Design einfügen und die Funktionen des Desktops optimal nutzen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">MPD für GNOME: Plattenalbum</h3>



<p><a href="https://github.com/SoongNoonien/plattenalbum" target="_blank" rel="noopener">Plattenalbum</a> (<a href="https://flathub.org/de/apps/de.wagnermartin.Plattenalbum" target="_blank" rel="noopener">Flathub</a>) hat gerade erst ein Update auf Version 2.4.0 erhalten und nutzt GTK4, ohne sich in ein übertrieben verspieltes Design zu verlieren. Die Albencover stehen klar im Mittelpunkt der Oberfläche. Das Layout bleibt klassisch, links die Künstler, in der Mitte die Alben und rechts der Player mit den Kontrollelementen zur Steuerung der Wiedergabe.</p>



<p>Wer während der Wiedergabe auch die Songtexte lesen möchte, wechselt über den Button oberhalb des Players in die Lyrics-Ansicht. Die Texte müssen dafür nicht im ID3-Tag stehen. Plattenalbum lädt sie automatisch vom brasilianischen Dienst <a href="https://www.letras.com/" target="_blank" rel="noopener">Letras</a>, was besonders praktisch ist, wenn man die eigenen Dateien nicht vollständig gepflegt hat. Weitere Einstellungsmöglichkeiten gibt es nicht viele, und braucht es eigentlich auch nicht.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="893" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/plattenalbum-mpd-client_01-1280x893.webp" alt="Übersicht über alle Alben auf dem Server, klar angeordnet mit Fokus auf den Covern und einer direkt nutzbaren Steuerung des MPD." class="wp-image-45211" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/plattenalbum-mpd-client_01-1280x893.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/plattenalbum-mpd-client_01-640x447.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/plattenalbum-mpd-client_01-602x420.webp 602w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/plattenalbum-mpd-client_01-681x475.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/plattenalbum-mpd-client_01.webp 1413w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Übersicht über alle Alben auf dem Server, klar angeordnet mit Fokus auf den Covern und einer direkt nutzbaren Steuerung des MPD.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="893" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/plattenalbum-mpd-client_02-1280x893.webp" alt="Einblick in die aktuelle Playlist, die während der Wiedergabe frei durchstöbert werden kann, ohne den laufenden Titel zu unterbrechen." class="wp-image-45212" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/plattenalbum-mpd-client_02-1280x893.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/plattenalbum-mpd-client_02-640x447.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/plattenalbum-mpd-client_02-602x420.webp 602w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/plattenalbum-mpd-client_02-681x475.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/plattenalbum-mpd-client_02.webp 1413w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Einblick in die aktuelle Playlist, die während der Wiedergabe frei durchstöbert werden kann, ohne den laufenden Titel zu unterbrechen.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="893" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/plattenalbum-mpd-client_03-1280x893.webp" alt="Die automatisch geladenen Songtexte erscheinen übersichtlich im Fenster, ergänzt durch Informationen des externen Dienstes Letras." class="wp-image-45213" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/plattenalbum-mpd-client_03-1280x893.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/plattenalbum-mpd-client_03-640x447.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/plattenalbum-mpd-client_03-602x420.webp 602w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/plattenalbum-mpd-client_03-681x475.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/plattenalbum-mpd-client_03.webp 1413w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Die automatisch geladenen Songtexte erscheinen übersichtlich im Fenster, ergänzt durch Informationen des externen Dienstes Letras.</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">MPD für GNOME: Euphonica</h3>



<p><a href="https://github.com/htkhiem/euphonica" target="_blank" rel="noopener">Euphonica</a> (<a href="https://flathub.org/de/apps/io.github.htkhiem.Euphonica" target="_blank" rel="noopener">Flathub</a>) setzt im Gegensatz zu Plattenalbum deutlich stärker auf visuelle Effekte. Der Hintergrund des Fensters passt sich an die Farben des aktuellen Albums an und am unteren Rand bewegt sich ein animiertes Spektrum. Beim Wechsel zwischen Künstler- und Albenansicht oder beim Öffnen eines Albums gleiten die einzelnen Elemente weich ins Bild und erzeugen einen modernen Eindruck.</p>



<p>Auch funktional überzeugt Euphonica. Man kann durch Künstler und Alben navigieren und künftig soll auch das Filtern nach Genres möglich sein. Alben lassen sich mit MPD 0.24 oder neuer bewerten. Über MPRIS integriert sich Euphonica nahtlos in den Desktop, zeigt Benachrichtigungen beim Titelwechsel an und erlaubt die Steuerung der Wiedergabe auch über die Desktop-Funktionen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="904" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/euphonica-mpd-client_01-1280x904.webp" alt="Die Albenansicht zeigt die gesamte Sammlung in MPD mit dynamischem Hintergrund, der sich sichtbar an das aktuell geöffnete Album anpasst." class="wp-image-45208" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/euphonica-mpd-client_01-1280x904.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/euphonica-mpd-client_01-640x452.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/euphonica-mpd-client_01-595x420.webp 595w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/euphonica-mpd-client_01-681x481.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/euphonica-mpd-client_01.webp 1534w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Die Albenansicht zeigt die gesamte Sammlung in MPD mit dynamischem Hintergrund, der sich sichtbar an das aktuell geöffnete Album anpasst.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="904" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/euphonica-mpd-client_02-1280x904.webp" alt="Die Playlist passt sich farblich an das Cover des aktuellen Songs an und schafft eine stimmige Atmosphäre während der Wiedergabe." class="wp-image-45209" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/euphonica-mpd-client_02-1280x904.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/euphonica-mpd-client_02-640x452.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/euphonica-mpd-client_02-595x420.webp 595w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/euphonica-mpd-client_02-681x481.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/euphonica-mpd-client_02.webp 1534w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Die Playlist passt sich farblich an das Cover des aktuellen Songs an und schafft eine stimmige Atmosphäre während der Wiedergabe.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="904" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/euphonica-mpd-client_03-1280x904.webp" alt="Das Einstellungsfenster bietet zahlreiche Optionen, die eine individuelle Anpassung des Clients an die eigene MPD-Umgebung ermöglichen." class="wp-image-45210" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/euphonica-mpd-client_03-1280x904.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/euphonica-mpd-client_03-640x452.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/euphonica-mpd-client_03-595x420.webp 595w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/euphonica-mpd-client_03-681x481.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/euphonica-mpd-client_03.webp 1534w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Das Einstellungsfenster bietet zahlreiche Optionen, die eine individuelle Anpassung des Clients an die eigene MPD-Umgebung ermöglichen.</figcaption></figure>



<p>Generell wäre es wünschenswert, wenn wieder ein neuer GTK4/LibAdwaita-Client für Subsonic erscheinen würde. Auf meinem kleinen Selfhosting-Server läuft <a href="https://www.navidrome.org/" target="_blank" rel="noopener">Navidrome</a> sehr zuverlässig. Für Android gibt es <a href="https://symfonium.app/" target="_blank" rel="noopener">Symfonium</a> (proprietär, aber jeden Cent wert) sowie <a href="https://github.com/eddyizm/tempus" target="_blank" rel="noopener">Tempus</a>, eine aktiv weiterentwickelte Version des FOSS-Clients <a href="https://github.com/CappielloAntonio/tempo" target="_blank" rel="noopener">Tempo</a>. Auch das Webfrontend von Navidrome funktioniert ausgezeichnet. Auf dem Desktop fehlt jedoch eine native Anwendung, hier klafft aktuell eine große Lücke.</p>
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		<title>Yet Another Radio: Einfaches Internetradio direkt in der GNOME Shell</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Nov 2025 17:50:59 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Gnome-Erweiterung]]></category>
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		<category><![CDATA[Musik]]></category>
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					<description><![CDATA[Einfacher Radiogenuss in der GNOME Shell: Yet Another Radio erlaubt das Abspielen eurer Lieblingssender ohne extra Anwendung, mit Favoriten, eigener Senderliste und schneller Suche über die Radio Browser API. Ideal für unkompliziertes Internetradio.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ein kleiner Tipp für alle <a href="https://linuxundich.de/tag/gnome/" data-type="post_tag" data-id="1734">GNOME-Nutzer</a>, die gerne Internetradio am PC hören: Natürlich könnt ihr auf Anwendungen wie zum Beispiel <a href="https://flathub.org/en/apps/de.haeckerfelix.Shortwave" target="_blank" rel="noopener">Shortwave</a> zurückgreifen – ein sehr umfangreiches Programm mit vielen Einstellungen und Funktionen. Es spielt nicht nur Radio ab, sondern kann auch Tracks nebenbei speichern. Ganz wie früher am guten alten Radioturm, wo man schnell hinsprinten musste, um auf „Aufnehmen“ zu drücken – nur um am Ende die Aufzeichnung wegwerfen zu müssen, weil der Moderator die Musik für eine Verkehrsmeldung unterbrechen musste.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="843" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/shortwave-radio-1280x843.webp" alt="Shortwave bietet eine umfangreiche Oberfläche, viele Einstellungen und Funktionen und erlaubt das Abspielen sowie Speichern von Internetradiosendern unkompliziert." class="wp-image-45219" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/shortwave-radio-1280x843.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/shortwave-radio-640x422.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/shortwave-radio-638x420.webp 638w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/shortwave-radio-681x449.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/shortwave-radio.webp 1486w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Shortwave bietet eine umfangreiche Oberfläche, viele Einstellungen und Funktionen und erlaubt das Abspielen sowie Speichern von Internetradiosendern unkompliziert.</figcaption></figure>



<p>Aber ehrlich gesagt: Für den gelegentlichen Radiogenuss braucht man nicht immer den ganzen Schnickschnack. Hier kommt <a href="https://extensions.gnome.org/extension/8843/yet-another-radio/" target="_blank" rel="noopener">Yet Another Radio</a> ins Spiel – eine kompakte und praktische <a href="https://linuxundich.de/tag/gnome-erweiterung/" data-type="post_tag" data-id="2059">Erweiterung</a> für die GNOME Shell. Sie spielt eure Lieblingssender ab, ohne dass man eine extra Anwendung öffnen muss. Der Komfort bleibt dabei erhalten: Man muss sich die Sender und deren URLs nicht selbst aus dem Netz zusammensuchen, eine Datenbank ist direkt integriert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist Yet Another Radio?</h2>



<p>Der Entwickler <a href="https://www.reddit.com/r/gnome/comments/1p131t2/yet_another_radio_extension/" target="_blank" rel="noopener">beschreibt</a> seine Motivation auf Reddit so:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Hello everyone! Long story short, I recently switched from KDE to GNOME and saw that there is no extension like the popular <a href="https://invent.kde.org/saurov/arp" target="_blank" rel="noopener">Advanced Radio Player</a> for GNOME which is simple and easy to use. So I started developing my very first extension.</p>
</blockquote>



<p>Kurz gesagt: Wer ein einfaches, übersichtliches Tool sucht, um Radiosender direkt aus dem GNOME-Panel zu steuern, findet hier genau das Richtige. <a href="https://extensions.gnome.org/extension/8843/yet-another-radio/" target="_blank" rel="noopener">Hier geht’s zur Extension auf GNOME Extensions</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Funktionen im Überblick</h2>



<p>Mit Yet Another Radio könnt ihr eure Lieblingssender direkt aus dem Panel abspielen, ganz ohne zusätzliches Fenster öffnen zu müssen. Über die <a href="https://www.radio-browser.info/" target="_blank" rel="noopener">Radio Browser API</a> lassen sich tausende Sender durchsuchen, sodass ihr schnell das findet, was euch gerade interessiert. Eure Favoriten könnt ihr markieren, um sie jederzeit mit nur einem Klick abzuspielen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1140" height="797" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/yet-another-radio_01.webp" alt="Yet Another Radio fügt sich elegant in das GNOME-Panel ein und erlaubt das direkte Abspielen von Internetradiosendern ohne zusätzliche Fenster." class="wp-image-45220" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/yet-another-radio_01.webp 1140w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/yet-another-radio_01-640x447.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/yet-another-radio_01-601x420.webp 601w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/yet-another-radio_01-681x476.webp 681w" sizes="auto, (max-width: 1140px) 100vw, 1140px"><figcaption class="wp-element-caption">Yet Another Radio fügt sich elegant in das GNOME-Panel ein und erlaubt das direkte Abspielen von Internetradiosendern ohne zusätzliche Fenster.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1140" height="797" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/yet-another-radio_02.webp" alt="Favoriten, eigene Sender und andere Optionen lassen sich komfortabel in den Einstellungen der Erweiterung verwalten und anpassen." class="wp-image-45221" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/yet-another-radio_02.webp 1140w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/yet-another-radio_02-640x447.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/yet-another-radio_02-601x420.webp 601w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/yet-another-radio_02-681x476.webp 681w" sizes="auto, (max-width: 1140px) 100vw, 1140px"><figcaption class="wp-element-caption">Favoriten, eigene Sender und andere Optionen lassen sich komfortabel in den Einstellungen der Erweiterung verwalten und anpassen.</figcaption></figure>



<p>Wer möchte, kann außerdem eigene Sender manuell hinzufügen oder bestehende Listen importieren und exportieren. Das ist praktisch, wenn ihr zum Beispiel mehrere Geräte nutzt. Die Erweiterung zeigt zudem Trackinformationen inklusive Albumcover an, wobei ich bisher allerdings noch keinen Sender gefunden habe, bei dem diese Funktion wirklich angezeigt wird.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1140" height="797" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/yet-another-radio_03.webp" alt="Die Suchfunktion ermöglicht es, tausende Radiosender schnell zu finden und die Lieblingssender direkt in die Favoritenliste zu übernehmen." class="wp-image-45222" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/yet-another-radio_03.webp 1140w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/yet-another-radio_03-640x447.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/yet-another-radio_03-601x420.webp 601w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/yet-another-radio_03-681x476.webp 681w" sizes="auto, (max-width: 1140px) 100vw, 1140px"><figcaption class="wp-element-caption">Die Suchfunktion ermöglicht es, tausende Radiosender schnell zu finden und die Lieblingssender direkt in die Favoritenliste zu übernehmen.</figcaption></figure>



<p>Yet Another Radio ist also ideal für alle, die Internetradio unkompliziert in GNOME nutzen möchten, ohne auf eine umfangreiche Anwendung wie Shortwave angewiesen zu sein. Einfach installieren, Sender suchen, Favoriten setzen – fertig. Wer mehr will, kann die Senderlisten importieren oder eigene Stationen hinzufügen. Eine kleine, feine Erweiterung, die zeigt, wie praktisch GNOME-Erweiterungen sein können.</p>
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		<title>Apostrophe 3.3: Mein liebster Markdown-Editor wird runder</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/apostrophe-3-3-update-markdown-editor/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/gnu-linux/apostrophe-3-3-update-markdown-editor/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Sep 2025 09:25:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Editor]]></category>
		<category><![CDATA[Gnome]]></category>
		<category><![CDATA[Markdown]]></category>
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					<description><![CDATA[Apostrophe 3.3 macht den beliebten Markdown-Editor runder: Mit schmalem „Narrow Mode“, verbessertem Scroll-Sync und stabilerem Syntax-Highlighting wird das Schreiben und Arbeiten im Alltag deutlich angenehmer. Dazu kommen viele kleine Verbesserungen, die den Workflow spürbar erleichtern.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wenn ich Texte für linuxundich.de oder andere Publikationen schreibe, Notizen vorbereite oder Dokumentationen entwerfe, landet das meiste davon in <a href="https://gitlab.gnome.org/World/apostrophe" target="_blank" rel="noopener">Apostrophe</a>. Der <a href="https://linuxundich.de/tag/markdown/">Markdown-Editor</a> begleitet mich seit Jahren, weil er sich angenehm in GNOME einfügt, klar aufgeräumt ist und den Fokus aufs Schreiben legt. Nun ist Version 3.3 erschienen – und man spürt deutlich, wie sehr kleine Verbesserungen im Alltag den Unterschied machen können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Endlich Platz: Der neue Narrow Mode</h2>



<p>Eine der größten Neuerungen ist der Narrow Mode. Bislang hatte ich Apostrophe oft im Vollbild oder auf einem großen Fenster laufen müssen, weil die Kombination aus Editor und Vorschau sonst zu eng wurde. Wer Apostrophe auf eine Bildschirmhälfte schieben wollte, musste in der Regel die Vorschau einklappen. Das Fenster ließ sich nicht beliebig zusammenschieben.</p>



<p>Mit Apostrophe 3.3 ist das nun vorbei: Das Layout passt sich jetzt so an, dass auch auf halber Monitorbreite alles sichtbar bleibt. Damit eignet sich Apostrophe auch besser für kleinere Bildschirme oder mobile Geräte. Für meinen Workflow heißt das: Rechts kann ich schreiben und die Vorschau des Artikels sehen, links läuft ein Browserfenster zum Recherchieren – und beides bleibt komfortabel nutzbar.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="720" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/apostrophe-narrowmode-1280x720.webp" alt="Der komplette GNOME-Desktop. Links auf einer Hälfte Firefox mit der Gitlab-Seite von Apostrophe. Rechts Apostrophe 3.3 mit neuem Narrow Mode, sodass Text und Vorschau nebeneinander passen." class="wp-image-45184" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/apostrophe-narrowmode-1280x720.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/apostrophe-narrowmode-640x360.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/apostrophe-narrowmode-1536x864.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/apostrophe-narrowmode-747x420.webp 747w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/apostrophe-narrowmode-681x383.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/apostrophe-narrowmode.webp 1600w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Apostrophe 3.3 mit Narrow Mode: Editor und Vorschau passen nun auf eine halbe Bildschirmbreite, sodass daneben noch Platz für ein Browserfenster bleibt.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Scroll-Sync, der wirklich funktioniert</h2>



<p>Ein weiterer Punkt, über den ich mich lange geärgert habe, war die ungenaue Synchronisierung zwischen Editor und Vorschau. Oft zeigte mir Apostrophe nicht die Stelle, an der ich gerade gearbeitet habe. Oder noch unangenehmer: Die Vorschau sprang während des Tippens unvorhersehbar hin und her.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="863" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/apostrophe-einstellungen-1280x863.webp" alt="Ein Screenshot zeigt die Einstellungen der App 'Apostrophe'. Die Optionen 'Rechtschreibung prüfen', 'Titelleiste ausblenden' und 'Eingabefeld' sind sichtbar, mit Schaltern zum Aktivieren oder Deaktivieren." class="wp-image-45182" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/apostrophe-einstellungen-1280x863.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/apostrophe-einstellungen-640x432.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/apostrophe-einstellungen-1536x1036.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/apostrophe-einstellungen-623x420.webp 623w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/apostrophe-einstellungen-681x459.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/apostrophe-einstellungen.webp 1815w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Ich arbeite meist mit Multimarkdown, das Erweiterungen wie Inhaltsverzeichnisse (TOC) oder mehr Funktionen bei Tabellen bietet und damit über die klassischen Markdown-Funktionen hinausgeht</figcaption></figure>



<p>Das ist besonders nervig, wenn man Absätze umstellt oder längere Markdown-Dokumente durchgeht. Mit Apostrophe 3.3 funktioniert der Scroll-Sync endlich zuverlässig(er). Die Vorschau zeigt immer die Stelle gerendert an, an der man gerade arbeitet. Nichtsdestotrotz ist die Vorschau noch eine kleine Baustelle: Während des Tippens wandert die Anzeige manchmal nach unten.</p>



<figure class="wp-block-video"><video height="1080" style="aspect-ratio: 1920 / 1080;" width="1920" controls src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/apostrophe-video_3-3.mp4"></video><figcaption class="wp-element-caption">Scroll-Sync in Aktion: Apostrophe 3.3 zeigt die passende Vorschau zu Links, Bildern und Textpassagen an, während man im Editor arbeitet.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Code und Codeblöcke im Editor</h2>



<p>Ein großer Pluspunkt von Markdown ist, dass sich Codezeilen und -blöcke nahtlos in den Text einfügen lassen, ohne dass ich mit Dialogen oder Menüleisten hantieren muss. Inline-Code kommt zwischen zwei Backticks wie in <code>`kommando`</code>. Kommandos mitsamt deren Ausgaben landen in Codeblöcken, die man etwas mit vier Leerzeichen oder drei Backticks einleitet.</p>



<p>Im Editor selbst war die farbliche Hervorhebung bisher jedoch fehleranfällig – einzelne Blöcke wurden falsch markiert oder verloren ihr Highlighting. Mit Version 3.3 haben die Entwickler diese Probleme behoben. Das Syntax Highlighting funktioniert jetzt wesentlich zuverlässiger, was das Arbeiten mit technischen Texten deutlich angenehmer macht.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="863" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/apostrophe-codepreview-1280x863.webp" alt="Zwei Spalten mit Text und Codebeispielen in Apostrophe 3.3. Links eine Beschreibung mit Überschrift 'Scroll-Sync, der wirklich funktioniert' und Code in grauer Box. Rechts weitere Informationen und Verbesserungen." class="wp-image-45181" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/apostrophe-codepreview-1280x863.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/apostrophe-codepreview-640x432.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/apostrophe-codepreview-1536x1036.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/apostrophe-codepreview-623x420.webp 623w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/apostrophe-codepreview-681x459.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/apostrophe-codepreview.webp 1815w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Verbessertes Syntax-Highlighting: Apostrophe 3.3 markiert Codeblöcke konsistent und zuverlässig, sodass auch komplexere technische Texte klar strukturiert und besser lesbar sind.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Weitere Verbesserungen</h2>



<p>Neben diesen persönlichen Highlights bringt Apostrophe 3.3 viele weitere Neuerungen mit:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Automatische Wiederherstellung</strong>: Abstürze oder ungespeicherte Änderungen sind weniger schlimm, da Apostrophe jetzt Crash-Recovery und Autosave beherrscht.</li>



<li><strong>Inline-Previews</strong>: Mit Strg + Klick oder über das Kontextmenü lassen sich Bilder, Formeln oder Weblinks direkt in einem Popover betrachten.</li>



<li><strong>Rechtschreibprüfung</strong>: Unterschiedliche Sprachen können nun in verschiedenen Fenstern genutzt werden, außerdem merkt sich Apostrophe die gewählte Sprache pro Dokument.</li>



<li><strong>Fensterzustand merken</strong>: Größe und Vollbildmodus bleiben über Neustarts hinweg erhalten.</li>



<li><strong>Fehlerbehebungen</strong>: Unter anderem sind Probleme beim Umgang mit Codeblöcken, beim „Speichern unter“-Dialog und beim Copy-Paste-Verhalten beseitigt.</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="863" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/apostrophe-linkvorschau-1280x863.webp" alt="Apostrophe 3.3 mit Splitscreen und Vorschau eines Links: Mein liebster Markdown-Editor wird runder'. Links eine Vorschau des Editors, rechts eine Liste von Funktionen." class="wp-image-45183" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/apostrophe-linkvorschau-1280x863.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/apostrophe-linkvorschau-640x432.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/apostrophe-linkvorschau-1536x1036.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/apostrophe-linkvorschau-623x420.webp 623w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/apostrophe-linkvorschau-681x459.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/apostrophe-linkvorschau.webp 1815w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Inline-Vorschau für Links: Mit Strg + Klick öffnet sich die Zielseite direkt im Popover, sodass ihr die Inhalte sofort prüfen und sogar interaktiv nutzen könnt.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Installation via Flatpak</h2>



<p>Die wenigsten Distributionen werden Apostrophe sofort in der neuen Version in ihren Repositories haben. Ich würde daher nicht lange fackeln und das <a href="https://flathub.org/apps/org.gnome.gitlab.somas.Apostrophe" target="_blank" rel="noopener">Programm via Flatpak</a> installieren. Das spült zwar einige Daten auf die Festplatte, aber so arbeitet ihr immer mit der aktuellen Version – und bei heutigen Massenspeichergrößen sind ein paar MByte mehr gut zu verkraften.</p>



<p>Für mich fühlt sich Apostrophe 3.3 wie ein rundes, reiferes Programm an. Es sind keine spektakulären Features, die die Nutzung verändern, sondern viele kleine Details, die zusammengenommen den Alltag angenehmer machen. Wer auf Linux nach einem Markdown-Editor sucht, der schlicht funktioniert, sich nahtlos ins System einfügt und sich konsequent weiterentwickelt, sollte Apostrophe unbedingt ausprobieren.</p>



<p></p>
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		<title>SSHPilot 3.5.4: Linux-Alternative zu PuTTY oder SecureCRT</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/sshpilot-linux-alternative-putty-securecrt/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/gnu-linux/sshpilot-linux-alternative-putty-securecrt/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Sep 2025 19:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Gnome]]></category>
		<category><![CDATA[Server]]></category>
		<category><![CDATA[SFTP]]></category>
		<category><![CDATA[SSH]]></category>
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					<description><![CDATA[SSHPilot bringt Ordnung in den SSH-Alltag: Verbindungen bündeln, Servergruppen verwalten, Port-Weiterleitungen nutzen und entfernte Dateien bequem im Dateimanager einbinden – alles in einer schlanken Anwendung für Linux.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>In den letzten Wochen habe ich ein kleines Tool entdeckt, das mir die Arbeit mit meinen SSH-Verbindungen deutlich erleichtert hat: <a href="https://github.com/mfat/sshpilot/" target="_blank" rel="noopener">SSHPilot</a>. Wer regelmäßig mit verschiedenen Servern arbeitet, verliert schnell den Überblick über benötigte Schlüssel, spezielle Konfigurationen oder fortgeschrittene Funktionen wie Port-Weiterleitungen.</p>



<p>Genau hier setzt SSHPilot an und erweitert das klassische Terminal um eine übersichtliche Oberfläche auf Basis der Libadwaita, die bewusst einfach bleibt und viele SSH-typische Aufgaben deutlich vereinfacht. Damit eignet sich SSHPilot besonders für GNOME-User etwa als Alternative zum Windows-Klassiker <a href="https://www.chiark.greenend.org.uk/~sgtatham/putty/" target="_blank" rel="noopener">PuTTY</a>, den es auch als <a href="https://linuxundich.de/gnu-linux/kitty-ist-ein-fork-des-freien-ssh-clients-putty-mit-erweiterten-funktionen/">KiTTY für Linux</a> gibt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="833" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-main-1280x833.webp" alt="SSHPilot Terminalfenster mit grünem ASCII-Art-Buchstaben 'A', dem Logo für Arch Linux. Links eine Verzeichnisstruktur mit Verbindungen. Rechts technische Systeminformationen: Betriebssystem, Architektur, Laufzeit und Farbpalette." class="wp-image-45165" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-main-1280x833.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-main-640x416.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-main-646x420.webp 646w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-main-300x194.webp 300w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-main-681x443.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-main.webp 1494w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">SSHPilot bietet ein lokales Terminal und schnellen Zugriff auf entfernte Server via SSH. Die Oberfläche wirkt aufgeräumt und erleichtert die Organisation vieler paralleler Verbindungen.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="833" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-settings-1280x833.webp" alt="Einstellungen von SSHPilot mit drei Registerkarten: 'Interface', 'Terminal' und 'Advanced'. Die Optionen 'Show Welcome Page', 'Application Theme' und 'Auto Focus Terminal' sind sichtbar." class="wp-image-45167" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-settings-1280x833.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-settings-640x416.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-settings-646x420.webp 646w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-settings-300x194.webp 300w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-settings-681x443.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-settings.webp 1494w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Das Interface lässt sich umfangreich anpassen. Neben einem Dark Mode gibt es mehrere Farbpaletten für das Terminal, sodass sich das Programm gut an persönliche Vorlieben angleichen lässt.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="833" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-newconnection-1280x833.webp" alt="Fenster für eine neue Verbindung mit den Feldern 'Nickname', 'Host' und 'Username', sowie Auswahlmöglichkeiten für die Authentifizierungsmethode und den SSH-Key. Schaltfläche 'Speichern' unten rechts." class="wp-image-45166" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-newconnection-1280x833.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-newconnection-640x416.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-newconnection-646x420.webp 646w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-newconnection-300x194.webp 300w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-newconnection-681x443.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-newconnection.webp 1494w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Neue SSH-Verbindungen richtet ihr mit einem kleinen Assistenten ein. Dadurch spart ihr Zeit und müsst Konfigurationsdateien nicht mehr von Hand bearbeiten oder anpassen.</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Mehr als nur ein Terminal</h3>



<p>SSHPilot präsentiert sich als vollwertiger SSH-Manager mit eingebautem Terminal, der aber jederzeit die Möglichkeit bietet, Verbindungen auch im bevorzugten Terminal zu öffnen. Die Anwendung integriert sich nahtlos in den GNOME-Desktop und unterstützt sowohl helle als auch dunkle Farbschemata. Für das Terminal selbst stehen mehrere Farbpaletten zur Auswahl, die sich unabhängig von den GNOME-Einstellungen auswählen lassen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="833" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-colorscheme-1280x833.webp" alt="Screenshot der Benutzeroberfläche von SSHPilot, zeigt die Einstellungen für das Farbschema im Terminal. Links sind die Optionen 'Interface', 'Terminal' und 'Advanced' sichtbar. Rechts ist eine Vorschau des Farbschemas zu sehen." class="wp-image-45162" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-colorscheme-1280x833.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-colorscheme-640x416.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-colorscheme-646x420.webp 646w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-colorscheme-300x194.webp 300w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-colorscheme-681x443.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-colorscheme.webp 1494w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Schriftart und Farbpalette des Terminals könnt ihr unabhängig von den GNOME-Einstellungen konfigurieren. So passt sich SSHPilot individuell an den eigenen Workflow an.</figcaption></figure>



<p>Besonders praktisch für erfahrene Anwender: SSHPilot kann bestehende Einstellungen aus der <code>~/.ssh/config</code> direkt einlesen und dauerhaft speichern. Passwörter und Schlüssel-Passphrasen werden dabei sicher verwahrt, ohne dass sensible Daten im Klartext gespeichert oder unnötig in die Zwischenablage gelegt werden.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="833" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-copysshkey-1280x833.webp" alt="Screenshot der Anwendung 'sshPilot' mit einem Menü für Verbindungen. Die Tabelle zeigt verschiedene Verbindungsdetails wie CPU- und Speicherauslastung." class="wp-image-45163" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-copysshkey-1280x833.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-copysshkey-640x416.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-copysshkey-646x420.webp 646w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-copysshkey-300x194.webp 300w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-copysshkey-681x443.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-copysshkey.webp 1494w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">SSHPilot kann gespeicherte Passphrasen und Schlüssel sicher handhaben, ohne dass geheime Informationen im Klartext abgelegt werden. So bleibt der Zugriff auf sensible Daten gut geschützt.</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Übersichtlichkeit und praktische Verwaltung</h3>



<p>Die Bedienung ist darauf ausgelegt, viele Verbindungen und Servergruppen übersichtlich zu verwalten. Ihr könnt Hosts bündeln und per Tastenkombination schnell wechseln, ohne mehrere Terminals parallel offen halten zu müssen. Zusätzlich bindet SSHPilot entfernte Verzeichnisse per SFTP direkt in den Dateimanager der <a href="https://linuxundich.de/tag/gnome/" data-type="post_tag" data-id="1734">GNOME</a> Desktop-Umgebung ein. So habt ihr bequemen Zugriff auf die Dateien des Servers und könnt Daten ohne Umwege hoch- und herunterladen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="833" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-filemanager-1280x833.webp" alt="Nautilus Dateimanager mit zwei Fenstern: links eine Verzeichnisstruktur mit 'bender' und 'sshPilot', rechts eine Liste von Ordnern mit blauen Symbolen, darunter 'boot', 'dev' und 'alternatives'." class="wp-image-45164" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-filemanager-1280x833.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-filemanager-640x416.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-filemanager-646x420.webp 646w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-filemanager-300x194.webp 300w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-filemanager-681x443.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-filemanager.webp 1494w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Mit einem Klick öffnet ihr den integrierten Dateimanager und könnt Dateien auf dem Remote-Server direkt bearbeiten, hochladen oder herunterladen – ganz ohne zusätzlichen Client.</figcaption></figure>



<p>Darüber hinaus unterstützt SSHPilot lokale, entfernte und dynamische Port-Forwardings, womit viele typische SSH-Szenarien abgedeckt werden. Auch SCP für schnellen Datei-Upload ist integriert. Besonders nützlich: Beim Aufbau einer Verbindung können definierte Kommandos automatisch lokal oder auf dem Zielsystem ausgeführt werden, was Routineaufgaben erheblich vereinfacht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Installation: DEB, RPM oder AUR</h3>



<p>Die Installation ist unkompliziert: Für Debian- und Fedora-basierte Systeme gibt es fertige Pakete, und auch ein <a href="https://aur.archlinux.org/packages/sshpilot" target="_blank" rel="noopener">AUR-Paket</a> für Arch Linux steht bereit. Der Quellcode liegt offen auf <a href="https://github.com/mfat/sshpilot/" target="_blank" rel="noopener">GitHub</a>, was Anwendern volle Transparenz und Kontrolle über die eigene Software garantiert. Bei mir hat die Installation über das AUR unter Arch Linux problemlos funktioniert.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>yay -Ss sshpilot</strong>
aur/sshpilot 3.5.4-1 (+0 0.00)
    SSH connection manager with integrated terminal,
    tunneling, tabbed interface and scp upload support.
$ <strong>yay -S sshpilot</strong></code></pre>



<h3 class="wp-block-heading">Nützliche Ergänzung zum klassischen SSH</h3>



<p>Für mich ist SSHPilot keine Konkurrenz zum Terminal, sondern eine sinnvolle Ergänzung, die Ordnung schafft und Routineaufgaben erleichtert. Wer regelmäßig zwischen vielen Servern wechselt, Port-Weiterleitungen nutzt oder Dateien überträgt, findet hier einen verlässlichen Helfer. Das Programm bleibt leichtgewichtig und verzichtet auf unnötigen Ballast, wodurch es sich bestens in den Arbeitsalltag integriert. Die DEB- und RPM-Pakete findet ihr auf der <a href="https://github.com/mfat/sshpilot/releases/" target="_blank" rel="noopener">Projektseite</a>, sodass die Installation problemlos gelingt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="833" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-advanced-1280x833.webp" alt="Einstellungen für SSH-Pilot im Tab 'Erweitert'. Sichtbare Optionen: 'Benutzerdefinierte Verbindungsoptionen', 'Verbindungszeitüberschreitung', 'Verbindungsversuche', 'Server-/Client-Zählung', 'Sicherheitsüberprüfung', 'Batchmodus'." class="wp-image-45161" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-advanced-1280x833.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-advanced-640x416.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-advanced-646x420.webp 646w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-advanced-300x194.webp 300w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-advanced-681x443.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-advanced.webp 1494w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">In den erweiterten Einstellungen lassen sich SSH-Verbindungen bis ins Detail konfigurieren. So können auch komplexe Szenarien abgebildet werden, ohne die Übersicht zu verlieren.</figcaption></figure>
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		<item>
		<title>Update bzw. Fork des LibAdwaita-Theme für GIMP 3.0</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/update-fork-libadwaita-theme-gimp-3-0/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/gnu-linux/update-fork-libadwaita-theme-gimp-3-0/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Aug 2025 15:24:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Adwaita]]></category>
		<category><![CDATA[Gimp]]></category>
		<category><![CDATA[Gnome]]></category>
		<category><![CDATA[Theme]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://linuxundich.de/?p=45133</guid>

					<description><![CDATA[GIMP 3.0 basiert weiterhin auf GTK 3 und wirkt dadurch im GNOME-Desktop oft fremd. Mit einem neuen Fork des LibAdwaita-Themes fügt sich die Bildbearbeitung jetzt wieder besser ein. Installation und Aktivierung sind unkompliziert – so kommt GIMP näher an den modernen GNOME-Look.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Vor ein paar Wochen, zum Release von GIMP 3.0, hatte ich mir bereits ein <a href="https://linuxundich.de/gnu-linux/moderner-adwaita-look-fuer-gimp-3-0-unter-gnome/">Theme angesehen</a>, das den modernen LibAdwaita-Look von GNOME auf die frisch aktualisierte Bildbearbeitung überträgt. GIMP basiert bekanntlich noch auf GTK 3, weshalb es optisch nicht ganz in den aktuellen GNOME-Desktop passt.</p>



<p>Das Theme schloss diese Lücke recht elegant, doch nach der ersten Veröffentlichung gab es keine Updates mehr und das Projekt schien eingeschlafen zu sein. Umso mehr hat es mich gefreut, als ich jetzt über einen frisch überarbeiteten Fork gestolpert bin, der die Arbeit weiterführt: <a href="https://github.com/RichardSepsi/adw-gimp3" target="_blank" rel="noopener">adw-gimp3 auf Github</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Voraussetzungen: adw-gtk3-Theme installieren</h2>



<p>Damit GIMP sich in den GNOME-Desktop einfügt, müsst ihr zuerst das adw-gtk3-Theme installieren. Dieses kümmert sich darum, dass alle GTK-3-Programme den LibAdwaita-Stil übernehmen und damit konsistenter aussehen. Ihr findet das Paket in den Repositories vieler Distributionen oder direkt auf <a href="https://github.com/lassekongo83/adw-gtk3" target="_blank" rel="noopener">Github</a>.</p>



<p>Aktiviert es anschließend mit den GNOME-Tweaks als Theme für „veraltete Anwendungen“. Ohne diesen Schritt funktioniert das eigentliche GIMP-Theme nicht. Hinweise zur Installation unter Arch Linux und weitere Details dazu findet hier im Blog im <a href="https://linuxundich.de/gnu-linux/moderner-adwaita-look-fuer-gimp-3-0-unter-gnome/">vorherigen Artikel</a> zum Thema.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="720" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/gimp-adw-gimp3-fork_05-1280x720.webp" alt="Screenshot der GIMP-Oberfläche mit einem bunten Weltraumdesign, das Planeten und Sterne zeigt. Rechts ist ein Einstellungsfenster mit Text 'Einstellungen', 'Nachrichten', 'Standard' und 'Ausführung'." class="wp-image-45144" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/gimp-adw-gimp3-fork_05-1280x720.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/gimp-adw-gimp3-fork_05-640x360.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/gimp-adw-gimp3-fork_05-1536x864.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/gimp-adw-gimp3-fork_05-746x420.webp 746w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/gimp-adw-gimp3-fork_05-681x383.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/gimp-adw-gimp3-fork_05.webp 1800w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Damit GIMP sich optimal in den GNOME-Desktop einfügt, müsst ihr zuvor das adw-gtk3-Theme installieren und mit GNOME-Tweaks aktivieren.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Installation des Forks</h2>



<p>Das eigentliche Theme für GIMP bezieht ihr dann vom Github-Fork. Die Installation unterscheidet sich nicht vom ursprünglichen Vorgehen. Ihr klont das Repository, wechselt in den Ordner und verschiebt die Dateien nach <code>~/.config/GIMP/3.0/themes</code>. Nach einem Neustart von GIMP steht euch das Theme in den Einstellungen zur Verfügung.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>git clone https://github.com/RichardSepsi/adw-gimp3</strong>
$ <strong>cd adw-gimp3</strong>
$ <strong>mv adw-gimp3 ~/.config/GIMP/3.0/themes</strong></code></pre>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="720" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/gimp-adw-gimp3-fork_01-1280x720.webp" alt="Eine digitale Zeichnung einer Berglandschaft bei Sonnenuntergang ist im Bildbearbeitungsprogramm GIMP geöffnet und zeigt die mehrschichtige Benutzeroberfläche und die Bearbeitungswerkzeuge rund um den Arbeitsbereich." class="wp-image-45140" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/gimp-adw-gimp3-fork_01-1280x720.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/gimp-adw-gimp3-fork_01-640x360.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/gimp-adw-gimp3-fork_01-1536x864.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/gimp-adw-gimp3-fork_01-746x420.webp 746w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/gimp-adw-gimp3-fork_01-681x383.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/gimp-adw-gimp3-fork_01.webp 1800w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Das Fork-Theme für GIMP integriert die GTK3-Anwendung visuell in den LibAdwaita-Desktop von GNOME 48 unter Arch Linux.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Aktivierung in den GIMP-Einstellungen</h2>



<p>In GIMP selbst aktiviert ihr das Theme über den Menüpunkt <em>Bearbeiten</em> » <em>Oberfläche</em> » <em>Thema</em>. Darüber hinaus lohnt sich ein Blick in die Einstellungen unter <em>Bearbeiten</em> » <em>Bildfenster</em> » <em>Menüleiste</em> und <em>Titelleiste</em>. Dort könnt ihr die klassische Menüleiste mit der Fensterleiste kombinieren und so mehr Platz für die eigentliche Bildbearbeitung schaffen. Gerade auf kompakten Notebooks macht sich das bemerkbar, wenn ihr unterwegs an Fotos oder Illustrationen arbeitet.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="720" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/gimp-adw-gimp3-fork_02-1280x720.webp" alt="Das digitale Bildbearbeitungsprogramm GIMP ist geöffnet und zeigt eine farbenfrohe Weltraumszene mit Planeten und Asteroiden. Der Benutzer hat das Menü „Bearbeiten“ geöffnet und die Option „Einstellungen“ markiert." class="wp-image-45141" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/gimp-adw-gimp3-fork_02-1280x720.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/gimp-adw-gimp3-fork_02-640x360.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/gimp-adw-gimp3-fork_02-1536x864.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/gimp-adw-gimp3-fork_02-746x420.webp 746w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/gimp-adw-gimp3-fork_02-681x383.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/gimp-adw-gimp3-fork_02.webp 1800w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Menüs und Dialoge von GIMP wirken mit dem Theme stimmiger und erinnern an moderne GNOME-Anwendungen wie Builder oder Loupe.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="720" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/gimp-adw-gimp3-fork_03-1280x720.webp" alt="Screenshot der GIMP-Oberfläche mit dem Thema 'Adwaita' ausgewählt. Einstellungen für das Thema sind sichtbar, darunter 'Einstellungen' und ein Schieberegler für die Transparenz." class="wp-image-45142" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/gimp-adw-gimp3-fork_03-1280x720.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/gimp-adw-gimp3-fork_03-640x360.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/gimp-adw-gimp3-fork_03-1536x864.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/gimp-adw-gimp3-fork_03-746x420.webp 746w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/gimp-adw-gimp3-fork_03-681x383.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/gimp-adw-gimp3-fork_03.webp 1800w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Das Theme wählt ihr wie gewohnt in den Oberfläche-Einstellungen von GIMP aus und könnt es direkt anwenden.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="720" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/gimp-adw-gimp3-fork_04-1280x720.webp" alt="Screenshot der Benutzeroberfläche von GIMP, zeigt die Einstellungen für 'Bearbeitungsoptionen' mit verschiedenen Optionen und Schaltflächen. Sichtbare Textteile: 'Bearbeitungsoptionen', 'Allgemein', 'Verfügbare Funktionen'." class="wp-image-45143" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/gimp-adw-gimp3-fork_04-1280x720.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/gimp-adw-gimp3-fork_04-640x360.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/gimp-adw-gimp3-fork_04-1536x864.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/gimp-adw-gimp3-fork_04-746x420.webp 746w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/gimp-adw-gimp3-fork_04-681x383.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/gimp-adw-gimp3-fork_04.webp 1800w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Optional lässt sich die Menüleiste in die Titelleiste integrieren, was auf kleinen Bildschirmen zusätzlichen Platz schafft.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Eindruck im Alltag</h2>



<p>Im Alltag macht das Theme einen deutlichen Unterschied. Die Menüs und Dialoge wirken stimmiger und GIMP fügt sich viel besser in den restlichen Desktop ein. Der Eindruck ist moderner, ruhiger und weniger technisch aus der Zeit gefallen. Natürlich löst ein Theme nicht die strukturellen Unterschiede, die aus der GTK-3-Basis resultieren, doch bis GIMP den Sprung auf GTK 4 schafft, ist dieser Fork eine sehr gelungene Zwischenlösung. Schön zu sehen, dass die Arbeit an dem Projekt wieder aufgenommen wurde und Nutzerinnen und Nutzer von GNOME damit weiterhin eine konsistente Oberfläche bekommen.</p>



<p></p>
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		<title>Screenshots mit Gradia 1.1.0 unter GNOME aufhübschen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 May 2025 10:53:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Gnome]]></category>
		<category><![CDATA[Screenshot]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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					<description><![CDATA[Unter GNOME geraten einfache Screenshots schnell zur Fleißarbeit. Gradia nimmt euch einen Teil davon ab: Mit Farbverlauf, abgerundeten Ecken und Abstand zum Rand wirken Fensterbilder sofort aufgeräumter.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wenn ich unter Linux einen Artikel schreibe oder einen Blogbeitrag vorbereite, brauche ich oft ein paar passende Screenshots. Das klingt erstmal banal: Bildschirmfoto machen, zuschneiden, fertig. Doch in der Praxis steckt oft mehr dahinter. Ich will Fenster freistellen, bestimmte Inhalte unkenntlich machen oder die Aufmerksamkeit auf einen bestimmten Bereich lenken.</p>



<p>Unter KDE ist das mit <a href="https://apps.kde.org/de/spectacle/" target="_blank" rel="noopener">Spectacle</a> und <a href="https://github.com/ksnip/ksnip" target="_blank" rel="noopener">KSnip</a> angenehm gelöst. In Kombination hat man mit den beiden Programmen zwei leistungsfähige Werkzeuge für Screenshots mit Anmerkungen, Schatten, Pfeilen, Transparenz und mehr. Unter <a href="https://linuxundich.de/tag/gnome/" data-type="post_tag" data-id="1734">GNOME</a> sieht es – gerade unter Wayland – etwas magerer aus.</p>



<p>Früher habe ich oft <a href="https://linuxundich.de/gnu-linux/ksnip-und-shutter-moderne-screenshot-tools/">Shutter</a> verwendet. Das konnte alles, was ich gebraucht habe – bis auf Wayland. Seit der Umstellung auf das moderne Display-Server-Protokoll ist Shutter leider keine Option mehr. Die KDE-Tools funktionieren zwar mit Wayland, benötigen als Unterbau jedoch den KWin-Fenstermanager, da jeder Fenstermanager die Screenshot-Funktionen selbst implementieren muss. Hier kommt nun aber Gradia ins Spiel.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Einheitlicher Look für Screenshots</h2>



<p>Gradia ist kein klassisches Screenshot-Werkzeug. Ihr könnt damit keine Bildschirmfotos aufnehmen – das übernimmt weiterhin das GNOME-eigene Screenshot-Tool (erreichbar per <kbd>Druck</kbd>-Taste, über das Anwendungsmenü oder per <a href="https://extensions.gnome.org/extension/6868/screenshort-cut/" target="_blank" rel="noopener">Shell-Erweiterung</a>). Was Gradia bietet, ist eine unkomplizierte Nachbearbeitung: Ihr zieht ein bereits aufgenommenes Fensterbild hinein oder übernehmt es aus der Zwischenablage und Gradia poliert es optisch ein wenig auf.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="720" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/gnome-screenshot-tool-1280x720.webp" alt="Mit der Erweiterung Screenshort-cut landen Fenster-Screenshots direkt in der Zwischenablage. Praktisch, um sie sofort in Gradia weiterzuverarbeiten, ohne den Umweg über Dateien." class="wp-image-45094" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/gnome-screenshot-tool-1280x720.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/gnome-screenshot-tool-640x360.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/gnome-screenshot-tool-1536x864.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/gnome-screenshot-tool-747x420.webp 747w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/gnome-screenshot-tool-681x383.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/gnome-screenshot-tool.webp 1920w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Mit der Erweiterung Screenshort-cut landen Fenster-Screenshots direkt in der Zwischenablage. Praktisch, um sie sofort in Gradia weiterzuverarbeiten, ohne den Umweg über Dateien.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="769" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/gnome-gradia1-1280x769.webp" alt="Ein Klick auf den Einfüge-Button genügt: Gradia übernimmt das Screenshot aus der Zwischenablage und bereitet es automatisch mit Hintergrund und Freistellung auf." class="wp-image-45092" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/gnome-gradia1-1280x769.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/gnome-gradia1-640x384.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/gnome-gradia1-699x420.webp 699w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/gnome-gradia1-681x409.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/gnome-gradia1.webp 1385w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Ein Klick auf den Einfüge-Button genügt: Gradia übernimmt das Screenshot aus der Zwischenablage und bereitet es automatisch mit Hintergrund und Freistellung auf.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="769" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/gnome-gradia2-1280x769.webp" alt="Die Hintergrundfarbe oder der Verlauf lassen sich flexibel anpassen. Genau wie der Randabstand, der für ein luftigeres Layout besonders bei Social-Media-Postings sorgt." class="wp-image-45093" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/gnome-gradia2-1280x769.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/gnome-gradia2-640x384.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/gnome-gradia2-699x420.webp 699w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/gnome-gradia2-681x409.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/gnome-gradia2.webp 1385w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Die Hintergrundfarbe oder der Verlauf lassen sich flexibel anpassen. Genau wie der Randabstand, der für ein luftigeres Layout besonders bei Social-Media-Postings sorgt.</figcaption></figure>



<p>Das funktioniert absolut simpel: Gradia erkennt automatisch den transparenten Fensterrand und legt einen Hintergrund mit Farbverlauf dahinter. Statt eines klassischen transparenten PNGs mit Schatten kommt ein Bild heraus, das sich auch auf dunklem oder hellem Hintergrund gut macht. Die abgerundeten Fensterecken lassen sich zusätzlich betonen, und ihr könnt den Abstand zum Bildrand individuell anpassen. So wirkt das Fenster im Screenshot „freigestellt“ und hebt sich besser vom Hintergrund ab.</p>



<p>Gradia gibt es als Flatpak und lässt sich bequem über <a href="https://flathub.org/apps/be.alexandervanhee.gradia" target="_blank" rel="noopener">Flathub</a> installieren. Wer Flatpak noch nicht eingerichtet hat, findet auf Flathub selbst <a href="https://flathub.org/setup" target="_blank" rel="noopener">Anleitungen</a> für so gut wie jede Linux-Distribution. Der unter der GPL-3.0 lizenzierte Quellcode von Gradia ist auf <a href="https://github.com/AlexanderVanhee/Gradia" target="_blank" rel="noopener">GitHub</a> einsehbar. Die Versionsnummern wirken dort allerdings etwas uneinheitlich: Auf Flathub steht der Zähler bei Version 1.1.0, auf GitHub ist Version 0.2 die aktuellste, obwohl auch eine Version 0.3 existiert, die jedoch älter ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kein Ersatz für Shutter – aber eine gute Ergänzung</h2>



<p>Gradia ist klein, schnell installiert und macht genau eine Sache, die aber ordentlich. Wer unter GNOME arbeitet und ästhetische Screenshots für Veröffentlichungen im Netz oder auf Social Media braucht, bekommt mit Gradia ein praktisches Helferlein. Ich hoffe, dass das Tool noch etwas weiterentwickelt wird. Ein simples Annotationswerkzeug oder das Unkenntlichmachen von Bildbereichen wären zum Beispiel sinnvolle Ergänzungen. Aber auch so ist es ein nützliches Werkzeug im GNOME-Kosmos.</p>
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		<title>Webcam-Check unter GNOME 48: CamPeek macht’s einfach</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/campeek-webcam-check-gnome-erweiterung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 May 2025 06:15:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Gnome]]></category>
		<category><![CDATA[Gnome-Erweiterung]]></category>
		<category><![CDATA[Videochat]]></category>
		<category><![CDATA[Webcam]]></category>
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					<description><![CDATA[ CamPeek ist eine schlanke GNOME Erweiterung zur schnellen Vorschau eurer Webcam. Ein Klick im Panel genügt und ihr seht sofort das Kamerabild. Keine Aufnahme keine Speicherung ideal für den schnellen Check vor Online Meetings.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ich gehöre nicht zu den Leuten, die ihre Webcam dauerhaft abkleben. Aber bevor ich in eine Videokonferenz starte, werfe ich gerne kurz einen Blick darauf, was die Kamera eigentlich gerade so einfängt. Steht das Licht gut? Hängt hinter mir noch die Wäsche? Oder liegt da etwas auf dem Schreibtisch, das nicht unbedingt alle sehen müssen? Genau für solche Situationen ist die kleine <a href="https://linuxundich.de/tag/gnome-erweiterung/">GNOME-Erweiterung</a> CamPeek gemacht. Sie erlaubt euch einen schnellen Kamera-Check direkt aus der oberen Leiste eures Desktops heraus, unkompliziert und ohne viel Drumherum.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist CamPeek? Mac-User kennen Hand Mirror</h2>



<p>CamPeek ist eine einfache Erweiterung für die GNOME-Shell, die sich unauffällig ins Panel eures GNOME-Desktops einfügt. Ein Klick auf das Icon genügt, und schon öffnet sich ein minimalistisches Vorschaufenster eurer Webcam. Ohne Rahmen, ohne Knöpfe, ohne Schnickschnack: Nur das Kamerabild in einem kleinen Fensterchen, immer im Vordergrund, solange ihr es braucht. Sobald ihr irgendwo anders auf euren Desktop klickt, verschwindet CamPeek wieder.</p>



<p>Die Erweiterung ist inspiriert von der macOS-App <a href="https://handmirror.app" target="_blank" rel="noopener">Hand Mirror</a>, die ein ähnliches Problem löst: Wer vor einem Online-Meeting via Zoom, Teams oder den freien Alternativen <a href="https://jitsi.org/jitsi-meet" target="_blank" rel="noopener">Jitsi Meet</a> und <a href="https://bigbluebutton.org" target="_blank" rel="noopener">BigBlueButton</a> checken möchte, ob alles passt, will nicht erst ein schwergewichtiges Tool wie Photo Booth öffnen – oder unter Linux eben <a href="https://linuxundich.de/tag/cheese/">Cheese</a>. CamPeek macht genau das einfacher: ein schneller Blick aufs Bild, ganz ohne Umwege. Einen Haken gibt es jedoch: Die Erweiterung funktioniert nur mit dem aktuellen GNOME 48.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum nicht einfach GNOME Cheese?</h2>



<p>Natürlich könntet ihr auch Cheese starten, um eure Webcam zu testen. Aber wie oft habt ihr Cheese wirklich griffbereit? Bei mir dauert es jedes Mal ein paar Sekunden, bis ich das Programm über die Suche gefunden und geöffnet habe. Das ist natürlich nicht weiter dramatisch, aber auf Dauer eben unnötig umständlich. Wenn man einfach nur einen Blick auf die Webcam werfen möchte, braucht es nicht ein extra Programm.</p>



<p>CamPeek ist in dieser Hinsicht deutlich effizienter: Ein Klick auf das Panel-Icon reicht, um sofort zu sehen, was sich gerade im Blickfeld der Webcam befindet. Keine Ladezeit, keine Menüführung, keine Aufnahmefunktion – einfach nur ein Livebild. Die Erweiterung ersetzt Cheese nicht, sondern bietet eine pragmatische Ergänzung für einen sehr konkreten Einsatzzweck.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Datenschutz und Ressourcenverbrauch</h2>



<p>Ein Pluspunkt von CamPeek ist der Fokus auf Datenschutz: Die Erweiterung zeigt das Kamerabild direkt an, ohne etwas aufzuzeichnen oder zu speichern. Wer sich Gedanken um Privatsphäre macht, kann CamPeek daher mit gutem Gewissen nutzen. Das Videobild verlässt euren Rechner nicht. Eine Aufnahmefunktion in irgendeiner Art oder Form gibt es nicht.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="720" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/campeek-gnome-webcam-1280x720.webp" alt="Mit einem Klick öffnet CamPeek ein kompaktes Vorschaufenster eurer Webcam – ideal, um schnell zu prüfen, was im Bild zu sehen ist, bevor das Meeting startet." class="wp-image-44946" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/campeek-gnome-webcam-1280x720.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/campeek-gnome-webcam-640x360.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/campeek-gnome-webcam-1536x864.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/campeek-gnome-webcam-747x420.webp 747w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/campeek-gnome-webcam-681x383.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/campeek-gnome-webcam.webp 1600w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Mit einem Klick öffnet CamPeek ein kompaktes Vorschaufenster eurer Webcam – ideal, um schnell zu prüfen, was im Bild zu sehen ist, bevor das Meeting startet.</figcaption></figure>



<p>Auch beim Ressourcenverbrauch zeigt sich CamPeek genügsam. Keine aufwendige Oberfläche, keine Hintergrunddienste, keine externen Abhängigkeiten. Die Erweiterung integriert sich nahtlos in GNOME. Falls ihr einen Rechner mit mehreren Kameras nutzt, etwa eine interne und eine externe Webcam, lässt sich in den Einstellungen auswählen, welche verwendet werden soll. Klickt dazu mit der rechten Maustaste auf das CamPeek-Icon im Panel.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="720" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/campeek-gnome-settings-1280x720.webp" alt="In den Einstellungen von CamPeek könnt ihr auswählen, welche Webcam verwendet werden soll. Wichtig bei Geräten mit mehreren Kameras, etwa einer integrierten und einer externen USB-Kamera." class="wp-image-44945" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/campeek-gnome-settings-1280x720.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/campeek-gnome-settings-640x360.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/campeek-gnome-settings-1536x864.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/campeek-gnome-settings-747x420.webp 747w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/campeek-gnome-settings-681x383.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/campeek-gnome-settings.webp 1600w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">In den Einstellungen von CamPeek könnt ihr auswählen, welche Webcam verwendet werden soll. Wichtig bei Geräten mit mehreren Kameras, etwa einer integrierten und einer externen USB-Kamera.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Installation und Quellcode</h2>



<p>Ihr findet CamPeek direkt auf der <a href="https://extensions.gnome.org/extension/8092/campeek" target="_blank" rel="noopener">GNOME Extensions Website</a>. Voraussetzung ist, dass ihr GNOME Shell nutzt und die Integration für Browser-Erweiterungen eingerichtet habt. Dann reicht ein Klick auf <em>Installieren</em>, und die Erweiterung ist aktiv. Den Quellcode gibt’s auf <a href="https://github.com/gamalsherif1/CamPeek" target="_blank" rel="noopener">GitHub</a> – wie bei freier Software üblich, offen zur Einsicht und Weiterentwicklung.</p>



<p>CamPeek ist ein schönes Beispiel dafür, wie kleine Werkzeuge den Alltag mit Linux verbessern können. Es ersetzt keine vollwertige Kamera-App, will das aber auch gar nicht. Stattdessen fokussiert sich die Erweiterung auf eine einzige Aufgabe – und erledigt diese schnell und elegant. Wenn ihr häufiger in Video-Meetings unterwegs seid, lohnt sich daher ein Blick auf CamPeek.</p>
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		<title>Showtime ersetzt Totem: GNOME 49 bekommt einen neuen Videoplayer</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/showtime-ersetzt-totem-gnome-49/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 May 2025 12:13:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Gnome]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Showtime]]></category>
		<category><![CDATA[Totem]]></category>
		<category><![CDATA[Videoplayer]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit GNOME 49 wird der betagte Videoplayer Totem durch die moderne App Showtime ersetzt. Die neue Standardanwendung überzeugt durch ein aufgeräumtes Design, schlanke Funktionen und eine klare Ausrichtung auf das Wesentliche. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ich nutze GNOME seit vielen Jahren als meine bevorzugte Desktop-Umgebung unter Linux. Totem, der bisherige Standard-Videoplayer, war dabei lange Zeit ein treuer Begleiter. Doch in den letzten Jahren ist die Entwicklung praktisch zum Stillstand gekommen. Totem wirkt technisch ein wenig veraltet und optisch nicht mehr zeitgemäß. Umso mehr freut es mich, dass mit GNOME 49 ein Wechsel ansteht: Die modernere Anwendung Showtime wird zum offiziellen Videoplayer.</p>







<h2 class="wp-block-heading" id="showtime-wird-teil-des-gnome-kerns">Showtime wird Teil der Core-Apps</h2>



<p>Die Entscheidung wurde im GNOME-Projekt durch einen <a href="https://gitlab.gnome.org/GNOME/gnome-build-meta/-/merge_requests/3727" target="_blank" rel="noopener">Merge Request</a> offiziell bestätigt. Showtime wird ab GNOME 49 zu den sogenannten <a href="https://apps.gnome.org/de/" target="_blank" rel="noopener">Core-Apps</a> gehören. Totem wird aus dieser Sammlung entfernt. Auch wenn der neue Videoplayer im Anwendungsmenü weiterhin als „Video Player“ erscheint, dürften viele von euch den Namen „Showtime“ im Alltag weiter verwenden. Das ist ähnlich wie bei Nautilus, das offiziell „Dateien“ heißt.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1218" height="874" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/gnome-totem.webp" alt="Totem war lange der Standard, wird aber seit Jahren kaum gepflegt und basiert noch auf dem veralteten GTK3-Toolkit." class="wp-image-44907" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/gnome-totem.webp 1218w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/gnome-totem-640x459.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/gnome-totem-585x420.webp 585w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/gnome-totem-681x489.webp 681w" sizes="auto, (max-width: 1218px) 100vw, 1218px"><figcaption class="wp-element-caption">Totem war lange der Standard, wird aber seit Jahren kaum gepflegt und basiert noch auf dem veralteten GTK3-Toolkit.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="showtime-war-bereits-bekannt">Showtime war bereits bekannt</h2>



<p>Neu ist Showtime als Anwendung nicht. Das Programm entstand im Rahmen des <a href="https://gitlab.gnome.org/GNOME/Incubator" target="_blank" rel="noopener">GNOME-Inkubators</a> und steht interessierten Nutzerinnen und Nutzern schon seit Längerem zur Verfügung. Ihr findet es auf <a href="https://flathub.org/apps/org.gnome.Showtime" target="_blank" rel="noopener">Flathub</a> oder in den Paketquellen vieler Distributionen. Ubuntu 25.04 bringt den Videoplayer zum Beispiel bereits mit, ebenso Arch Linux. Neu ist lediglich die Aufnahme in den offiziellen GNOME-Kern.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1218" height="874" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/gnome-showtime1.webp" alt="Showtime steht über Flathub und in vielen Paketquellen bereit und nutzt das aktuelle GTK4-Framework und die Libadwaita." class="wp-image-44905" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/gnome-showtime1.webp 1218w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/gnome-showtime1-640x459.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/gnome-showtime1-585x420.webp 585w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/gnome-showtime1-681x489.webp 681w" sizes="auto, (max-width: 1218px) 100vw, 1218px"><figcaption class="wp-element-caption">Showtime steht über Flathub und in vielen Paketquellen bereit und nutzt das aktuelle GTK4-Framework und die Libadwaita.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="warum-totem-nicht-mehr-ausreicht">Warum Totem nicht mehr ausreicht</h2>



<p>Totem, das in GNOME als „Videos“ geführt wird, basiert auf GTK3 und wird kaum noch aktiv weiterentwickelt. Die Codebasis ist veraltet, und es fehlen neue Funktionen. Das <a href="https://gitlab.gnome.org/GNOME/totem/-/blob/master/NEWS" target="_blank" rel="noopener">Changelog</a> zeigt, dass in den letzten Jahren nur minimale Änderungen vorgenommen wurden. Showtime bringt dagegen ein modernes technisches Fundament mit. Die App nutzt GTK4, Libadwaita und entspricht den aktuellen <a href="https://developer.gnome.org/hig/" target="_blank" rel="noopener">Designrichtlinien von GNOME</a>.</p>



<p>Totem verschwindet damit aber nicht vollständig. Einige Distributionen werden es weiterhin ausliefern, vor allem wenn sie auf GTK3 setzen. Auch Desktop-Umgebungen wie MATE setzen noch auf das alte Toolkit. Totem wird aber keine Rolle mehr auf dem GNOME-Desktop spielen. In den Paketquellen wird man das Programm aber noch lange finden.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="showtime-legt-den-fokus-auf-das-wesentliche">Fokus auf das Wesentliche</h2>



<p>Der Slogan des Projekts lautet „Watch without distraction“. Wenn ihr ein Video startet, seht ihr sofort, was damit gemeint ist: Das Fenster ist komplett randlos, und die Steuerelemente verschwinden nach kurzer Zeit. Man sieht nur noch das Video, plus schwarze Balken oben/unten oder rechts/links. Die Wiedergabe rückt in den Vordergrund, ohne ablenkende Elemente.</p>



<p>Zu den Funktionen von Showtime gehören die Unterstützung für GStreamer-basierte Medienformate, die Anpassung der Wiedergabegeschwindigkeit, das Aktivieren von Untertiteln aus Dateien oder eingebettet im Video sowie die Auswahl von Audiospuren. Praktisch ist außerdem die Möglichkeit, Videos zu drehen, zum Beispiel bei Aufnahmen vom Smartphone. Auch eine Wiederholfunktion für Clips ist enthalten.</p>



<p>Was fehlt, ist eine Unterstützung für M3U-Playlisten. Totem habe ich in der Vergangenheit beispielsweise dazu genutzt, um das TV-Bild von eine Fritzbox zu streamen. Allerdings kamen <a href="https://linuxundich.de/gnu-linux/fritzbox-tv-mit-gnome-mpv-alternative-zu-vlc/">VLC</a> oder auch <a href="https://linuxundich.de/gnu-linux/fritzbox-tv-mit-gnome-mpv-alternative-zu-vlc/">GNOME MPV</a> mit dieser Aufgabe deutlich besser zurecht als der gute alte Totem-Videoplayer. Inzwischen ist mir diese Funktionalität allerdings nicht mehr so wichtig. Mediatheken haben das lineare Fernsehen bei mir nahezu vollständig ersetzt.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1218" height="874" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/gnome-showtime2.webp" alt="Über das Kontextmenü könnt ihr die Geschwindigkeit anpassen, Untertitel aktivieren oder zwischen verschiedenen Audiospuren wechseln." class="wp-image-44906" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/gnome-showtime2.webp 1218w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/gnome-showtime2-640x459.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/gnome-showtime2-585x420.webp 585w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/gnome-showtime2-681x489.webp 681w" sizes="auto, (max-width: 1218px) 100vw, 1218px"><figcaption class="wp-element-caption">Über das Kontextmenü könnt ihr die Geschwindigkeit anpassen, Untertitel aktivieren oder zwischen verschiedenen Audiospuren wechseln.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="noch-nicht-perfekt-aber-mit-klarer-richtung">Noch nicht perfekt, aber mit klarer Richtung</h2>



<p>Showtime bietet nicht alle Funktionen, die Totem früher einmal hatte. Die Wiedergabe von DVDs wird zum Beispiel nicht unterstützt. Das dürfte aber für die meisten von euch kein Nachteil sein, da optische Medien nur noch selten zum Einsatz kommen. Wer DVDs abspielen möchte, greift ohnehin besser zu leistungsfähigeren Programmen wie <a href="https://linuxundich.de/tag/vlc/">VLC</a>.</p>



<p>Die Stärke von Showtime liegt in der Konzentration auf das Wesentliche. Ziel ist es, die grundlegenden Anforderungen an einen Videoplayer zu erfüllen. Auf komplexe Zusatzfunktionen wird bewusst verzichtet. In dieser Hinsicht funktioniert Showtime für mich besser als Totem. Einen ähnlichen Ansatz verfolgt auch der Audioplayer <a href="https://apps.gnome.org/de/Decibels/" target="_blank" rel="noopener">Decibels</a>: Die Anwendung soll ihre Hauptaufgabe zuverlässig erfüllen – nicht mehr, aber auch nicht weniger.</p>



<p>Weitere Funktionen sind geplant. Ein <a href="https://gitlab.gnome.org/GNOME/showtime/-/merge_requests/30" target="_blank" rel="noopener">offener Merge Request</a> bringt bald die Möglichkeit, auch Medien-URLs zu öffnen. Damit wird Showtime künftig flexibler einsetzbar sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="showtime-papers-decibels-gnome-im-wandel">Showtime, Papers, Decibels: GNOME im Wandel</h2>



<p>Ich begrüße es, dass GNOME Showtime zur neuen Standardanwendung für Videos macht. Die App ist schlank, modern und entspricht dem, was man im Jahr 2025 von einer Desktop-Anwendung erwarten kann. Insgesamt zeigt sich GNOME erneut im Wandel. Viele etablierte Programme weichen neuen, stärker auf das aktuelle Design und moderne Technologien ausgerichteten Anwendungen. Das gefällt nicht allen, aber so funktioniert Softwareentwicklung: Nichts bleibt auf Dauer unverändert. Ob Showtime auch in anderen Distributionen wie Ubuntu zur Standard-App wird, ist noch offen. Möglich ist es durchaus, denn dort wurde auch bereits Evince durch Papers ersetzt. Ich bleibe gespannt.</p>
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		<title>TopHat und Statistig: Systemmonitoring für das GNOME-Panel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 May 2025 10:06:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Gnome]]></category>
		<category><![CDATA[Gnome-Erweiterung]]></category>
		<category><![CDATA[Monitoring]]></category>
		<category><![CDATA[System]]></category>
		<category><![CDATA[Systeminformationen]]></category>
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					<description><![CDATA[Zwei praktische GNOME-Erweiterungen für die Systemüberwachung: TopHat bietet umfassende Infos direkt im Panel, Statistig bleibt minimalistisch. Wer mehr will, greift zu Mission Center.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wer unter <a href="https://linuxundich.de/tag/gnome/" data-type="post_tag" data-id="1734">GNOME</a> arbeitet und wissen möchte, wie ausgelastet der eigene Rechner gerade ist, findet mit TopHat und Statistig zwei nützliche Erweiterungen. Beide zeigen direkt im Panel wichtige Systemdaten an – ohne separate Fenster und ohne zusätzliche Programme starten zu müssen. Die Unterschiede liegen vor allem im Detailgrad. Ich habe mir beide Erweiterungen angesehen und zeige euch, für wen sich welches Tool lohnt – und wo es Alternativen gibt, falls ihr lieber mit einer eigenständigen Anwendung arbeitet.</p>







<h2 class="wp-block-heading" id="statistig-minimalistisch-und-gut-integriert">Statistig: Minimalistisch und gut integriert</h2>



<p><a href="https://extensions.gnome.org/extension/8071/statistig/" target="_blank" rel="noopener">Statistig</a> (Link geht zu den GNOME Extensions) ist ein schlanker <a href="https://linuxundich.de/tag/systeminformationen/" data-type="post_tag" data-id="1103">Systemmonitor</a>, der CPU- und RAM-Auslastung als kleine Symbole im Systemstatusbereich einblendet – dort, wo ihr auch Lautstärke, Netzwerk oder Akku seht. Die Anzeige bleibt dezent und ist farbcodiert: Gelb ab 70 %, Rot ab 90 % Auslastung. So erkennt ihr auf einen Blick, ob euer System ins Schwitzen gerät.</p>



<p>Das Design folgt den GNOME-Vorgaben und verzichtet bewusst auf grafischen Ballast. Ein kleiner Wermutstropfen: Statistig klinkt sich zusätzlich ins Systemmenü ein. Das wäre nicht nötig – Einstellungen lassen sich bequem über den Erweiterungsmanager vornehmen. Wirklich störend ist das nicht, aber es wirkt ein wenig überflüssig. Der <a href="https://github.com/mustafaaycll/statistig" target="_blank" rel="noopener">Quellcode ist auf GitHub</a> verfügbar.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="746" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/statistig-systemmonitor_1-1280x746.webp" alt="Statistig ist dezent: Zwei kleine Symbole im Systemstatus liefern Infos zu CPU- und RAM-Auslastung, farblich codiert und ohne Ablenkung." class="wp-image-44695" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/statistig-systemmonitor_1-1280x746.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/statistig-systemmonitor_1-640x373.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/statistig-systemmonitor_1-1536x895.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/statistig-systemmonitor_1-721x420.webp 721w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/statistig-systemmonitor_1-681x397.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/statistig-systemmonitor_1.webp 1622w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Statistig ist dezent: Zwei kleine Symbole im Systemstatus liefern Infos zu CPU- und RAM-Auslastung, farblich codiert und ohne Ablenkung.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="746" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/statistig-systemmonitor_2-1280x746.webp" alt="Die Konfiguration per Menüeintrag ist möglich, aber überflüssig – das ließe sich eleganter im Erweiterungsmanager lösen." class="wp-image-44696" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/statistig-systemmonitor_2-1280x746.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/statistig-systemmonitor_2-640x373.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/statistig-systemmonitor_2-1536x895.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/statistig-systemmonitor_2-721x420.webp 721w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/statistig-systemmonitor_2-681x397.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/statistig-systemmonitor_2.webp 1622w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Die Konfiguration per Menüeintrag ist möglich, aber überflüssig – das ließe sich eleganter im Erweiterungsmanager lösen.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="top-hat-mehr-daten-mehr-uberblick">TopHat: Mehr Daten, mehr Überblick</h2>



<p><a href="https://github.com/fflewddur/tophat" target="_blank" rel="noopener">TopHat</a> (Link geht zu den GNOME Extensions) richtet sich an alle, die etwas mehr Kontrolle und Transparenz schätzen. Die Erweiterung zeigt neben CPU- und RAM-Auslastung auch Netzwerk- und Festplattenaktivität – direkt oben in der GNOME-Leiste, mit kleinen animierten Graphen. Das Ganze bleibt übersichtlich, ohne den Desktop optisch zu überladen.</p>



<p>TopHat ist hilfreich, wenn ihr regelmäßig nachvollziehen möchtet, warum das System gerade träge wirkt oder wohin der Datenverkehr fließt. Die grafischen Anzeigen sind kompakt, aber informativ – und bieten deutlich mehr Kontext als einfache Prozentwerte. Wer tiefer einsteigen will, ist mit TopHat gut beraten. Auch hier gibts den Quellcode auf <a href="https://github.com/fflewddur/tophat" target="_blank" rel="noopener">GitHub</a>.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1107" height="818" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/tophat-systemmonitor_1.webp" alt="TopHat zeigt die CPU-Auslastung in Form kleiner, animierter Graphen – gut sichtbar, aber nicht aufdringlich." class="wp-image-44697" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/tophat-systemmonitor_1.webp 1107w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/tophat-systemmonitor_1-640x473.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/tophat-systemmonitor_1-568x420.webp 568w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/tophat-systemmonitor_1-80x60.webp 80w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/tophat-systemmonitor_1-100x75.webp 100w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/tophat-systemmonitor_1-681x503.webp 681w" sizes="auto, (max-width: 1107px) 100vw, 1107px"><figcaption class="wp-element-caption">TopHat zeigt die CPU-Auslastung in Form kleiner, animierter Graphen – gut sichtbar, aber nicht aufdringlich.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1107" height="818" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/tophat-systemmonitor_2.webp" alt="Auch die Festplatten- oder SSD-Aktivität lässt sich live beobachten – praktisch bei leistungshungrigen Anwendungen." class="wp-image-44698" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/tophat-systemmonitor_2.webp 1107w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/tophat-systemmonitor_2-640x473.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/tophat-systemmonitor_2-568x420.webp 568w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/tophat-systemmonitor_2-80x60.webp 80w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/tophat-systemmonitor_2-100x75.webp 100w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/tophat-systemmonitor_2-681x503.webp 681w" sizes="auto, (max-width: 1107px) 100vw, 1107px"><figcaption class="wp-element-caption">Auch die Festplatten- oder SSD-Aktivität lässt sich live beobachten – praktisch bei leistungshungrigen Anwendungen.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="wenns-mehr-sein-darf-mission-center">Wenn’s mehr sein darf: Mission Center</h2>



<p>Falls ihr lieber mit einer klassischen Anwendung arbeitet statt mit einer Shell-Erweiterung, lohnt sich ein Blick auf <a href="https://linuxundich.de/gnu-linux/mission-center1-0-systemmonitor-fur-gnome/">Mission Center</a>. Die App wurde kürzlich in Version 1.0 veröffentlicht und setzt auf GTK4 und Libadwaita – optisch modern, funktional umfassend. Ihr seht Prozesse, CPU-Kerne, Speicher, Netzwerk und mehr – alles in einem übersichtlichen Fenster.</p>



<p>Mission Center eignet sich vor allem dann, wenn ihr systematisch nach Engpässen oder ungewöhnlichem Verhalten suchen wollt. Im Unterschied zu den Erweiterungen braucht es dafür ein geöffnetes Fenster – dafür bietet es mehr Tiefe. Wer regelmäßig mit Systemanalysen arbeitet, bekommt hier ein starkes Werkzeug.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="welcher-monitor-passt-zu-euch">Welcher Monitor passt zu euch?</h2>



<p>Ob Statistig, TopHat oder Mission Center – alle drei Werkzeuge haben ihre Berechtigung. Statistig ist ideal für alle, die eine minimalistische Anzeige bevorzugen und einfach nur im Blick behalten möchten, ob der Rechner gerade ausgelastet ist. TopHat geht einen Schritt weiter und bietet zusätzliche Einblicke, ohne dabei den schlanken GNOME-Desktop zu stören. Und wer einen vollwertigen Systemmonitor als eigenständige Anwendung sucht, findet mit <a href="https://linuxundich.de/gnu-linux/mission-center1-0-systemmonitor-fur-gnome/" data-type="post" data-id="44673">Mission Center</a> eine moderne Alternative. Rückblickend: Was ist eigentlich aus Conky geworden? Habt ihr den Klassiker noch im Einsatz?</p>
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