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	<title>Google Earth &#8211; Linux und Ich</title>
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	<description>Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT</description>
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	<title>Google Earth &#8211; Linux und Ich</title>
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		<title>Google Earth im nativen GTK-Kleid</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Mar 2009 07:04:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Gnome]]></category>
		<category><![CDATA[Google Earth]]></category>
		<category><![CDATA[GTK]]></category>
		<category><![CDATA[KDE]]></category>
		<category><![CDATA[Qt]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>
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					<description><![CDATA[Dank Qts QGtkStyle &#8211; was in Ubuntu Jaunty Jackalope 9.04 automatisch mitinstalliert wird &#8211; kann man mittlerweile Programme, die auf dem Qt-Toolkit basieren, auch unter GNOME im nativen Kleid der GNOME Desktopumgebung laufen lassen. So sehen sie dann nicht mehr wie ein Fremdkörper aus. Google Earth ist eines der Qt-Programme, die auch auf einem GNOME-System [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dank Qts <a href="http://labs.trolltech.com/page/Projects/Styles/GtkStyle" target="_blank" rel="noopener">QGtkStyle</a> &#8211; was in Ubuntu Jaunty Jackalope 9.04 automatisch mitinstalliert wird &#8211; kann man mittlerweile Programme, die auf dem Qt-Toolkit basieren, auch unter GNOME im nativen Kleid der GNOME Desktopumgebung laufen lassen. So sehen sie dann nicht mehr wie ein Fremdkörper aus. Google Earth ist eines der Qt-Programme, die auch auf einem GNOME-System zu finden ist, mit wenigen Handgriffen kann man GE schnell aufhübschen.</p>
<p><span id="more-860"></span></p>
<p>Dazu muss man die KDE-Programme einfach via <code>$ foobar -style GTK+</code> starten. Probleme machen jedoch noch Programme, die ihre eigenen Bibliotheken mitbringen. Üblicherweise sind dies proprietäre Anwendungen wie bspw. Skype oder Google Earth. Für GE hat <a href="http://www.rojtberg.net/220/ge-native-lf/" target="_blank" rel="noopener">Pavel Rojtberg</a> jedoch eine schöne Lösung parat. Ausgehend von einer Installation von Google Earth 5.0 aus den Medibuntu-Quellen muss man Google Earth die mitinstallierten Bibliotheken klauen, dann lässt sich GE auch im GTK-Kleid starten. Dazu muss man erst in das passende Verzeichnis wechseln&#8230;.</p>
<pre>$ cd /usr/lib/googleearth    # auf einem 32-bit System
$ cd /usr/lib32/googleearth  # auf einem 64-bit System
</pre>
<p>&#8230;und dann die Bibliotheken umbenennen.</p>
<pre>$ sudo mv libQtCore.so.4 libQtCore.so.4_bak
$ sudo mv libQtGui.so.4 libQtGui.so.4_bak
</pre>
<p>Pavel löscht sämtliche libQt-Bibliotheken, was ich keine gute Idee finden, denn ohne die mitgelieferte <code>libQtWebKit.so.4</code> beispielsweise will Google Earth bei mir gar nicht laufen. Von daher, nennt nur diese beiden Dateien um [UPDATE: Damit auch Webseiten innerhalb von GE aufgerufen werden können &#8212; das passiert bspw. wenn man auf eines der Wikipedia-Symbole in der Karte klickt &#8212; muss noch das Paket <code>libqt4-webkit</code> nachinstalliert werden.</p>
<pre>$ sudo apt-get install libqt4-webkit
</pre>
<p>Danach könnt ihr GE via&#8230;</p>
<pre>$ googleearth -style GTK+
</pre>
<p>&#8230;starten und kommt dann in Genuss, dass GE sich (fast) perfekt in euren GNOME Desktop einbindet.</p>
<figure id="attachment_861" aria-describedby="caption-attachment-861" style="width: 475px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-861" title="ge" src="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/03/ge.jpg" alt="Der Vergleich: Google Earth im nativen GTK-Look" width="475" height="354" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/03/ge.jpg 475w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/03/ge-80x60.jpg 80w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/03/ge-100x75.jpg 100w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/03/ge-180x135.jpg 180w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/03/ge-238x178.jpg 238w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/03/ge-265x198.jpg 265w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/03/ge-250x186.jpg 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/03/ge-242x180.jpg 242w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/03/ge-403x300.jpg 403w" sizes="(max-width: 475px) 100vw, 475px"><figcaption id="caption-attachment-861" class="wp-caption-text">Der Vergleich: Google Earth im nativen GTK-Look</figcaption></figure>
<p>Damit man in Zukunft Google Earth nicht immer über das Terminal starten muss, um den GTK-Look zu bekommen, sollte man noch den Eintrag von GE in das Startmenü anpassen, dazu bearbeitet man die <code>/usr/share/applications/googleearth.desktop</code> mit Root-Rechten und passt die Zeile <em>Exec&#8230;</em> wie folgt an.</p>
<pre>[Desktop Entry]
...
Exec=googleearth -style GTK+
...
</pre>
<p>Danach kann bekommt jeder Anwender des Systems automatisch Google Earth im GTK-Look zu Gesicht. Als Schlusswort vielleicht nochmal extra der Hinweis. Dies klappt NUR mit Google Earth 5.0 und Ubuntu Jaunty, bzw. einem System wo QGtkStyle nachträglich installiert wurde. Wer auf einem älteren System nicht basteln will, dem bleibt nur der Clearlooks-Stil, den ich schon einmal unter <a href="2008/05/google-earth-an-die-desktopumgebung-anpassen/">Google Earth an die Desktopumgebung anpassen</a> beschrieben habe.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Google Earth an die Desktopumgebung anpassen</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/google-earth-an-die-desktopumgebung-anpassen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 May 2008 11:58:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[freiesMagazin]]></category>
		<category><![CDATA[Gnome]]></category>
		<category><![CDATA[Google Earth]]></category>
		<category><![CDATA[KDE]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>
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					<description><![CDATA[Google bietet Google Earth in einer nativen, also für Linux geschrieben Version, an. Dennoch sieht Google Earth unter Linux aus wie beispielsweise eine Windows Anwendung, die mittels Wine unter Linux läuft. Die Dialoge und Menüs nehmen nicht das aussehen der Desktopumgebung an. Dies lässt sich jedoch leicht ändern. Google Earth benutzt das Qt Toolkit zum Zeichnen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Google bietet <a href="http://earth.google.de/index.html" target="_blank" rel="noopener">Google Earth</a> in einer nativen, also für Linux geschrieben Version, an. Dennoch sieht Google Earth unter Linux aus wie beispielsweise eine Windows Anwendung, die mittels Wine unter Linux läuft. Die Dialoge und Menüs nehmen nicht das aussehen der Desktopumgebung an. Dies lässt sich jedoch leicht ändern. Google Earth benutzt das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Qt_(Bibliothek)" target="_blank" rel="noopener">Qt Toolkit</a> zum Zeichnen des Programms. Das selbe Toolkit, das auch die KDE Desktopumgebung benutzt.</p>
<p><span id="more-122"></span></p>
<p>Dennoch fügt sich Google Earth selbst in KDE sehr schlecht ein. Dies liegt daran, dass GE nicht die im System installierten Bibliotheken benutzt, sondern fest in das Programm eingebaute Bibliotheken verwendet. Im Fachjargon spricht man davon, dass diese Bibliotheken statisch verlinkt sind. Seit Google Earth 3.4 kann man das Aussehen von Google Earth leicht verbessern. Dazu startet man Google Earth aus einem Terminal und fügt eine Option hinzu. Anwender, die mit GNOME oder Xfce arbeiten, sollten GE mit&#8230;</p>
<pre>$ googleearth -style cleanlooks
</pre>
<p>&#8230;starten. Benutzer einer KDE Desktopumgebung mittels&#8230;</p>
<pre>$ googleearth -style plastique
</pre>
<p>Damit man Google Earth mit dieser Einstellung auch aus den Menüs heraus starten kann, sollte man den Eintrag von Google Earth im Startmenü der Desktopumgebung ändern. In GNOME geht dies unter <em>System</em> | <em>Einstellungen</em> | <em>Hauptmenü</em> bzw. in KDE durch einen Rechtsklick auf das K-Menü und dann im <em>Menü-Editor</em>.</p>
<figure id="attachment_123" aria-describedby="caption-attachment-123" style="width: 475px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/05/ge_normal.png"><img decoding="async" class="size-full wp-image-123" title="Google Earth Normal" src="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/05/ge_normal.png" alt="" width="475" height="347"></a><figcaption id="caption-attachment-123" class="wp-caption-text">Google Earth in der üblichen Darstellung. Dialoge und Schaltflächen sehen aus, al ob sie mittels Wine erzeugt wurden.</figcaption></figure>
<figure id="attachment_124" aria-describedby="caption-attachment-124" style="width: 475px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/05/ge_cleanlooks.png"><img decoding="async" class="size-full wp-image-124" title="Google Earth Cleanlooks" src="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/05/ge_cleanlooks.png" alt="" width="475" height="318"></a><figcaption id="caption-attachment-124" class="wp-caption-text">Mit der Option &#8222;-style cleanlooks&#8220; wird GE im Stile der GNOME Desktopumgebung dargstellt. Perfekt ist die Anpassung nicht. Doch besser als vorher.</figcaption></figure>
<figure id="attachment_125" aria-describedby="caption-attachment-125" style="width: 475px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/05/ge_plastique.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-125" title="Google Earth Plastique" src="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/05/ge_plastique.png" alt="" width="475" height="318"></a><figcaption id="caption-attachment-125" class="wp-caption-text">Google Earth mit der Option &#8222;-style plastique&#8220;. Dabei wird GE im Stile von KDE angezeigt.</figcaption></figure>
<p>Sollte man die Änderung für alle Benutzer setzen wollen, so kann man alternativ auch die Datei <code>/usr/share/applications/googleearth.desktop</code>, durch die dieser Menüeintrag erzeugt wird, ändern. Hier kann man die gewünschte Option zur Variable <code>Exec</code> hinzufügen</p>
<pre>[Desktop Entry]
Name=Google Earth
GenericName=3D planet viewer
Comment=Explore, search and discover the planet
Exec=googleearth -style cleanlooks %f
Terminal=false
...
</pre>
<p>So müssen die Anwender des Systems nicht selber ihr Menü ändern. Beim nächsten Start von Google Earth erscheint GE im halbwegs angepassten Look der Desktopumgebung.</p>
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