<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Grafik &#8211; Linux und Ich</title>
	<atom:link href="https://linuxundich.de/tag/grafik/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://linuxundich.de</link>
	<description>Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT</description>
	<lastBuildDate>Wed, 11 Jun 2025 15:28:02 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/cropped-lui-app-512-32x32.png</url>
	<title>Grafik &#8211; Linux und Ich</title>
	<link>https://linuxundich.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Gradia 1.4: Screenshot-Tool jetzt mit Bildbearbeitung</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/gradia-1-4-screenshot-bildbearbeitung/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/gnu-linux/gradia-1-4-screenshot-bildbearbeitung/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Jun 2025 15:27:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Bildbearbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Grafik]]></category>
		<category><![CDATA[Screenshot]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://linuxundich.de/?p=45108</guid>

					<description><![CDATA[Gradia 1.4 bringt Screenshot-Erstellung und Bildbearbeitung in einem Tool zusammen. Das Linux-Programm kann jetzt selbst Screenshots erstellen und bietet Annotation-Funktionen wie Pfeile, Text und Formen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Vor ein paar Wochen habe ich euch <a href="https://linuxundich.de/gnu-linux/screenshots-mit-gradia-unter-gnome-aufhubschen">Gradia vorgestellt</a>. Damals noch in Version 1.1.0 als reines Tool zum nachträglichen Aufhübschen von <a href="https://linuxundich.de/tag/screenshot/" data-type="post_tag" data-id="1200">Screenshots</a>. Das Programm konnte bereits vorhandene Bilder auf ansprechende Hintergründe setzen und mit Schatten versehen, aber Screenshots selbst erstellen? Das musste man noch mit anderen Tools erledigen.</p>



<p>Mit Version 1.4 hat sich das grundlegend geändert. Gradia ist in riesigen Schritten jetzt ein vollwertiges Screenshot-Tool mit integrierten Bildbearbeitungsfunktionen geworden – ähnlich wie etwa Shutter oder Ksnip. Der große Unterschied: Gradia konzentriert sich nach wie vor darauf, aus schlichten Screenshots ansprechende Grafiken zu machen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1280" height="925" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/06/gradia-1.4-update1-1280x925.webp" alt="Der neue Startscreen von Gradia 1.4 zeigt eine übersichtliche Benutzeroberfläche mit direkten Optionen für Screenshots und die wichtigsten Bearbeitungsfunktionen auf einen Blick." class="wp-image-45110" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/06/gradia-1.4-update1-1280x925.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/06/gradia-1.4-update1-640x463.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/06/gradia-1.4-update1-581x420.webp 581w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/06/gradia-1.4-update1-681x492.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/06/gradia-1.4-update1.webp 1397w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Der neue Startscreen von Gradia 1.4 zeigt eine übersichtliche Benutzeroberfläche mit direkten Optionen für Screenshots und die wichtigsten Bearbeitungsfunktionen auf einen Blick.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1280" height="925" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/06/gradia-1.4-update2-1280x925.webp" alt="Jetzt mit vollwertigem Editor: Gradia 1.4 bietet umfangreiche Annotation-Tools wie Pfeile, Text, Formen und Hervorhebungen direkt in der Benutzeroberfläche für die Bildbearbeitung." class="wp-image-45111" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/06/gradia-1.4-update2-1280x925.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/06/gradia-1.4-update2-640x463.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/06/gradia-1.4-update2-581x420.webp 581w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/06/gradia-1.4-update2-681x492.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/06/gradia-1.4-update2.webp 1397w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Jetzt mit vollwertigem Editor: Gradia 1.4 bietet umfangreiche Annotation-Tools wie Pfeile, Text, Formen und Hervorhebungen direkt in der Benutzeroberfläche für die Bildbearbeitung.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist neu seit Version 1.1.0</h2>



<p>Der wichtigste Unterschied zur frühen Version: Gradia kann jetzt selbst Screenshots erstellen. Das passiert entweder über den Button in der Anwendung oder – eventuell sogar praktischer – über Kommandozeilenparameter. Mit dem folgenden Kommando startet ihr die interaktive Bereichsauswahl, alternativ erstellt ihr sofort einen Vollbild-Screenshot.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ flatpak run be.alexandervanhee.gradia --screenshot=INTERACTIVE</code></pre>



<pre class="wp-block-code"><code>$ flatpak run be.alexandervanhee.gradia --screenshot=FULL</code></pre>



<p>Das kann man auch dazu verwenden via Shortcuts Screenshots aufzunehmen und anschließend umgehend Gradia mit dem gerade erstellten Bild zu starten. Öffnet dazu in GNOME <em>Einstellungen</em> » <em>Tastatur</em> » <em>Tastenkürzel anzeigen und anpassen</em> » <em>Eigene Tastenkürzel</em>. Dort tragt ihr dann etwa folgendes ein.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Name: &#8222;Screenshot mit Gradia&#8220;</li>



<li>Befehl: <code>flatpak run be.alexandervanhee.gradia --screenshot=INTERACTIVE</code></li>



<li>Tastenkombination: Zum Beispiel <kbd>Strg</kbd> + <kbd>Druck</kbd> (der Shortcut sollte eigentlich noch frei sein)</li>
</ul>



<p>So wird Gradia zum direkten Ersatz für andere Screenshot-Tools, nur dass das Ergebnis direkt zur weiteren Bearbeitung bereitsteht. Im Hintergrund greift Gradia auf das Screenshot-Portal von Wayland zu, sodass es zu keinen Problemen mit dem modernen Display-Server-Protokoll kommt.</p>



<p>Dazu kommen die Bildbearbeitungsfunktionen, die man von ähnlichen Tools kennt: Annotationen, Markierungen, Pfeile, Text und Formen. Gradia kombiniert diese Standard-Werkzeuge mit seinem ursprünglichen Ansatz – dem Aufhübschen durch Hintergründe und Effekte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bildbearbeitung mit Potenzial</h2>



<p>Die neuen Annotation-Tools decken die üblichen Verdächtigen ab: Stift, Text, Linien, Pfeile, geometrische Formen, Hervorhebungen und die Möglichkeit, Bereiche unkenntlich zu machen. Für schnelle Markierungen und einfache Erklärungen reicht das vollkommen aus.</p>



<p>Allerdings merkt man noch, dass diese Funktionen relativ neu sind. Feineinstellungen, die man von etablierten Tools wie Shutter gewohnt ist, fehlen noch: Die Liniendicke lässt sich nicht anpassen, bei Texten kann ich nur die Schriftart ändern, aber nicht die Größe oder einen Schlagschatten hinzufügen. Das ist nicht dramatisch, aber für detailliertere Annotationen durchaus spürbar. Einen <a href="https://github.com/AlexanderVanhee/Gradia/issues/55" target="_blank" rel="noopener">Verbesserungsvorschlag</a> dazu gibt es bereits.</p>



<p>Die Stärke liegt nach wie vor in der visuellen Aufbereitung. Ein Screenshot bekommt durch die Hintergrund-Optionen, Schatten und anpassbare Seitenverhältnisse schnell ein professionelles Aussehen – ohne dass ich mich durch komplexe Menüs klicken muss.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Blitzschnelle Entwicklung</h2>



<p>Gradia hat sich von einem Nischen-Tool für die visuelle Aufbereitung zu einem vollwertigen Screenshot-Programm entwickelt. Die Integration der Bildbearbeitungsfunktionen ist gelungen, auch wenn hier noch Raum für Verbesserungen bleibt.</p>



<p>Wer bereits die frühere Version nutzte, sollte definitiv ein Update machen. Die neuen Funktionen erweitern die Einsatzmöglichkeiten erheblich, ohne die ursprünglichen Stärken zu verwässern. Für neue Nutzer ist Gradia jetzt eine ernstzunehmende Alternative zu etablierten Tools wie Shutter oder Ksnip – mit dem besonderen Fokus auf ansprechende Optik.</p>



<p>Ihr findet die aktuelle Version wie gewohnt auf <a href="https://flathub.org/apps/be.alexandervanhee.gradia" target="_blank" rel="noopener">Flathub</a> und könnt den Quellcode auf <a href="https://github.com/AlexanderVanhee/Gradia" target="_blank" rel="noopener">GitHub</a> einsehen. Unter Arch und seinen Derivaten lässt sich die aktuelle Version von Gradia auch alternativ <a href="https://aur.archlinux.org/packages/gradia" target="_blank" rel="noopener">über das AUR</a> installieren, so spart man sich die doch recht umfangreichen Abhängigkeiten von Flatpaks.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://linuxundich.de/gnu-linux/gradia-1-4-screenshot-bildbearbeitung/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Quellcode von OpenToonz (früher Toonz) steht jetzt online</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/der-quellcode-von-opentoonz-frueher-toonz-steht-jetzt-online/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/gnu-linux/der-quellcode-von-opentoonz-frueher-toonz-steht-jetzt-online/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Mar 2016 14:24:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Bildbearbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Grafik]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[OpenToonz]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://linuxundich.de/?p=39228</guid>

					<description><![CDATA[Letzte Woche wurde in verschiedenen Medien berichtet, dass der Quellcode der 2D-Animationssoftware Toonz, mit der unter anderem der herausragende Film Prinzessin Mononoke oder die sehr erfolgreiche Zeichentrickserie Futurama erstellt wurden, in naher Zukunft freigegeben wird. Nach nur wenigen Tagen wurde das Vorhaben jetzt umgesetzt: Der Quellcode findet sich seit gestern bei GitHub, zudem kann man fertige [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Letzte Woche wurde in verschiedenen Medien berichtet, dass der Quellcode der 2D-Animationssoftware <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Toonz" target="_blank" rel="noopener">Toonz</a>, mit der unter anderem der herausragende Film <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Prinzessin_Mononoke" target="_blank" rel="noopener">Prinzessin Mononoke</a> oder die sehr erfolgreiche Zeichentrickserie <a href="http://www.cc.com/shows/futurama" target="_blank" rel="noopener">Futurama</a> erstellt wurden, in naher Zukunft freigegeben wird. Nach nur wenigen Tagen wurde das Vorhaben jetzt umgesetzt: Der Quellcode findet sich seit<a href="https://github.com/opentoonz/opentoonz" target="_blank" rel="noopener"> gestern bei GitHub</a>, zudem kann man fertige Builds für Windows (ab Windows 7) und MacOS X von <a href="https://opentoonz.github.io/" target="_blank" rel="noopener">OpenToonz</a> herunterladen und direkt auf dem Rechner installieren. Für ausführliche Tests von OpenTonz reichen meine Kenntnisse nun leider nicht aus.</p>
<p>Vieles auf der Seite ist noch auf Japanisch, das Programm lässt sich jedoch auf Englisch wie auch Italienisch oder Französisch installieren. Weitere Teile der Dokumentation werden aktuell ins Englische übersetzt. Deutsch fehlt noch als Sprache gänzlich, da das Programm nun aber unter einer BSD-Lizenz steht, wird sich daran mit Sicherheit in Zukunft etwas ändern. Eine Linux-Version gibt es nicht, aber auch hier wird sich in meinen Augen schnell eine Lösung finden lassen. Da <a href="https://github.com/opentoonz/opentoonz/blob/master/how_to_build_win.md" target="_blank" rel="noopener">sämtliche Bibliotheken</a>, auf die das Programm aufsetzt (Qt, Boost, CMake), auch im Linux-Universum zuhause sind, hält sich der Aufwand wahrscheinlich in Grenzen.</p>
<p><figure id="attachment_39229" aria-describedby="caption-attachment-39229" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/opentoonz.png" rel="attachment wp-att-39229"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-39229" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/opentoonz-640x397.png" alt="Open-Source Animations-Software OpenToonz unter Windows." width="640" height="397" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/opentoonz-640x397.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/opentoonz-1280x794.png 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/opentoonz-677x420.png 677w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/opentoonz-681x422.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/opentoonz.png 1662w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-39229" class="wp-caption-text">Open-Source Animations-Software OpenToonz unter Windows.</figcaption></figure></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://linuxundich.de/gnu-linux/der-quellcode-von-opentoonz-frueher-toonz-steht-jetzt-online/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ein Wacom Grafiktablett unter Ubuntu betreiben</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/ein-wacom-grafiktablett-unter-ubuntu-betreiben/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/gnu-linux/ein-wacom-grafiktablett-unter-ubuntu-betreiben/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 May 2007 20:00:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Bildbearbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Feisty]]></category>
		<category><![CDATA[Grafik]]></category>
		<category><![CDATA[Hardware]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://christoph-langner.de/?p=14</guid>

					<description><![CDATA[Wacom ist einer der führenden Hersteller für Grafiktabletts zur Bild- und Graphikbearbeitung. Das patentierte System eines batterielosen Stiftes ist einmalig. Kein anderer Hersteller bietet dieses Feature. Unter Windows funktionieren die Wacom Tablets nach der Installation der passenden Treiber problemlos. Doch wie sieht es in der Linuxwelt aus? Muss man hier auf diese komfortable Art Bilder [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wacom ist einer der führenden Hersteller für Grafiktabletts zur Bild- und Graphikbearbeitung. Das patentierte System eines batterielosen Stiftes ist einmalig. Kein anderer Hersteller bietet dieses Feature. Unter Windows funktionieren die Wacom Tablets nach der Installation der passenden Treiber problemlos. Doch wie sieht es in der Linuxwelt aus? Muss man hier auf diese komfortable Art Bilder zu bearbeiten verzichten?</p>
<p>Wacom unterstützt offiziell Linux als Betriebssystem nicht. Auf den Webseiten von Wacom finden sich jedoch Links, zu einem <a href="http://linuxwacom.sourceforge.net/" target="_blank" rel="noopener">Open-Source Projekt</a>, das Treiber für den XServer bereit stellt. Diese Treiber sind in aktuellen Linux Distributionen üblicherweise enthalten. Am Beispiel von Ubuntu Feisty Fawn 7.04, das vor einem Monat erschienen ist, soll die Leistungsfähigkeit dieser Treiber unter Linux aufgezeichnet werden.</p>
<p><span id="more-14"></span></p>
<p>Als Testgerät steht ein <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000BD86YS?ie=UTF8&amp;tag=christophlang-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=B000BD86YS" target="_blank" rel="noopener">Wacom Graphire4 Classic</a> zur Verfügung, dass Wacom freundlicherweise für diesen Tests zur Verfügung gestellt hat. Vielen Dank dafür an die Wacom AG, dass sie auch kleine Projekte wie das freiesMagazin unterstützen.</p>
<h2>Die Installation</h2>
<p>Alles nötige zum Betrieb des Tabletts ist bei Ubuntu seit längerer Zeit schon vorinstalliert. Für die wichtigsten Funktionen muss keine zusätzliche Software installiert werden. Allerdings ist Ubuntu für Tabletts ausgelegt, die über den seriellen Port angeschlossen werden. Üblicherweise wird heutzutage jedoch der USB Anschluss genutzt. Daher muss man in der Konfigurationsdatei des XServers <code>/etc/X11/xorg.conf</code> via <code>sudo gedit /etc/X11/xorg.conf</code> alle Einträge von <code>/dev/wacom</code> in <code>/dev/input/wacom</code> ändern. Am Ende sieht eine Konfiguration für ein Grafiktablett, das per USB angeschlossen ist, so aus:</p>
<pre>Section "ServerLayout"
...
    InputDevice    "stylus" "SendCoreEvents"
    InputDevice    "cursor" "SendCoreEvents"
    InputDevice    "eraser" "SendCoreEvents"
...
EndSection

Section "InputDevice"
    Identifier     "stylus"
    Driver         "wacom"
    Option         "Device" "/dev/input/wacom"
    Option         "Type" "stylus"
    Option         "ForceDevice" "ISDV4"
    Option         "PressCurve" "50,0,100,50"
EndSection

Section "InputDevice"
    Identifier     "eraser"
    Driver         "wacom"
    Option         "Device" "/dev/input/wacom"
    Option         "Type" "eraser"
    Option         "ForceDevice" "ISDV4"
EndSection

Section "InputDevice"
    Identifier     "cursor"
    Driver         "wacom"
    Option         "Device" "/dev/input/wacom"
    Option         "Type" "cursor"
    Option         "ForceDevice" "ISDV4"
EndSection
</pre>
<p>Besitzer eines Intuos3, Cintiq 21UX oder Graphire 4 Tablets können noch ein zusätzliches Gerät hinzufügen. Diese Pads besitzen ein Scrollrad bzw. zusätzlichen Tasten, sogenannte ExpressKeys. Dieses Gerät ist nicht in den Standardeinstellungen enthalten. Mann muss es über die Einträge</p>
<pre>Section "ServerLayout"
...
    InputDevice    "pad"
...
EndSection

...

Section "InputDevice"
    Identifier	   "pad"
    Driver         "wacom"
    Option         "Device" "/dev/input/wacom"
    Option         "Type" "pad"
    Option         "USB" "on"
EndSection
</pre>
<p>von Hand hinzufügen und auch noch das Programm <a href="http://hem.bredband.net/devel/wacom/" target="_blank" rel="noopener">ExpressKeys</a> zusätzlich installieren. Ohne diese Einträge und ohne ExpressKeys kann man das Scrollrad und die Tasten nicht benutzen. Allerdings scheint ExpressKeys nicht unproblematisch zu sein. So kommt es nach dem Start von ExpressKeys zu Problemen im Zusammenspiel Grafiktablett und Maus. Beispielsweise war es mit ExpressKeys nicht mehr möglich innerhalb von GIMP mit der Maus zu zeichnen. Daher wird auf ExpressKeys in diesem Artikel nicht weiter eingegangen.</p>
<p>Nun schließt man das Grafiktablett an und startet den Xserver neu. Anschließend sollte das Tablett als Maus funktionieren. Berührt man mit dem Stift die Oberfläche des Tabletts, so gilt dies als linker Mausklick. Die Tasten auf dem Stift dienen zusätzlich als linke und rechte Maustaste.</p>
<p>Leider ist das Tablett nicht vollständig &#8222;Hotplug&#8220;-fähig. Schließt man es an, nachdem der XServer gestartet ist, so funktioniert das Tablett zwar als Maus, doch z.B. die Druckempfindlichkeit funktioniert nicht. Erst nach einem Neustart des XServers funktioniert das Tablett komplett.</p>
<p>Der Neustart lässt sich jedoch umgehen. Beim Wechsel in eine virtuelle Konsole mittels [Strg]+[Alt]+[F1] und mit [Strg]+[Alt]+[F7] wieder zurück auf den XServer wird das Tablett vollständig initialisiert, ohne dass der XServer neu gestartet werden muss.</p>
<h2>Die Konfiguration</h2>
<p><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/05/gimp_drucksensitiv.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image aligncenter wp-image-18" title="GIMP mit Grafiktablett" src="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/05/gimp_drucksensitiv-430x305.png" alt="" width="640" height="454" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/05/gimp_drucksensitiv-430x305.png 430w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/05/gimp_drucksensitiv.png 869w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a></p>
<p>Zwei populäre Anwendungen unterstützen drucksensitive Grafiktabletts voll. Dies ist die Bildverarbeitung GIMP und das vektororientierte Zeichenprogramm Inkscape. In beiden Programmen muss kontrolliert werden, dass das Grafiktablett auch korrekt genutzt wird. In GIMP ruft man dazu unter <em>Datei | Einstellungen | Eingabegeräte | Erweiterte Eingabegeräte konfigurieren </em>die Einstellungen für die Eingabegeräte auf. Unter Inkscape findet man den selben Dialog unter <em>Datei | Eingabegeräte. </em>Als Modus muss immer <em>Bildschirm</em> eingestellt sein. Hier kann man auch Details zum Grafiktablett einstellen. Leider verhindert ein <a href="https://bugs.launchpad.net/gimp/+bug/76611" target="_blank" rel="noopener">Bug</a>, dass dieser Dialog korrekt funktioniert. Doch auch so lässt sich mit dem Grafiktablett problemlos arbeiten.</p>
<h3>Mit dem Tablett unter Gimp arbeiten</h3>
<p><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/05/gimp_tablet_konfiguration.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image aligncenter wp-image-19" title="GIMP Konfiguration" src="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/05/gimp_tablet_konfiguration-430x303.png" alt="" width="640" height="451" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/05/gimp_tablet_konfiguration-430x303.png 430w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/05/gimp_tablet_konfiguration.png 794w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a></p>
<p>Wie schon angesprochen funktioniert das Tablett mit Gimp vollständig. Mit dem Stylus kann man die gewünschte Zeichenfunktion auswählen und dann im Bild zeichnen. Nutzt man z.B. den Pinsel, so wird der Pinselstrich um so deckender je fester man aufdrückt. Die Funktionalität der Druckempfindlichkeit lässt sich auch Ändern, so kann man beim Pinsel die Deckkraft, Härte, Größe oder Farbe variieren lassen. Andere Werkzeuge bieten ähnliche Möglichkeiten. Dreht man den Stylus um und nutzt den &#8222;Radiergummi&#8220;, so steht ein komplett unabhängiger Stift bereit. Der Radiergummi muss nicht zwangsläufig als &#8222;Radiergummi&#8220; dienen. Man kann die Funktion &#8211; wie beim normalen Stylus frei wählen.</p>
<h3>Mit dem Tablett unter Inkscape arbeiten</h3>
<p><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/05/inkscape_drucksensitiv.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image aligncenter wp-image-20" title="Inkscape Grafiktablett" src="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/05/inkscape_drucksensitiv-430x275.png" alt="" width="640" height="410" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/05/inkscape_drucksensitiv-430x275.png 430w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/05/inkscape_drucksensitiv.png 1012w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a></p>
<p>Inkscape besitzt das Werkzeug &#8222;Kalligrafische Linien zeichnen&#8220;, auch Füller genannt. Selektiert man den Füller und aktiviert die Druckempfindlichkeit in der Iconleiste des Füllerwerkzeuges, so wird die Dicke der gezeichneten Linie dem Druck auf den Stift nachempfunden.</p>
<h3>Das Tablett individuell einstellen</h3>
<p>Für die Konfiguration des Tabletts ist das Programm xsetwacom verantwortlich. Es ist Teil des Paketes wacom-tools und ist von Haus aus bei Ubuntu installiert. Leider existiert keine graphische Oberfläche, so dass man es von einem Terminal aus bedienen muss. Der Befehl&#8230;</p>
<pre>$ xsetwacom set stylus mode absolute</pre>
<p>&#8230;stellt das Tablett auf absolute Positionierung ein. D.h. die linke obere Ecke des Tabletts entspricht der linken oberen Ecke des Bildschirms, die rechte untere Ecke des Tabletts der rechten unteren Ecke des Bildschirms. Dies funktioniert nur gut wenn das Format des Bildschirms zum Tablett passt. Nutzt man z.b. ein System mit zwei Bildschirmen, wo der Desktop über beide Bildschirme ausgedehnt ist, so ist die vertikale Auflösung viel höher, als die horizontale. Zeichnet man z.b. einen Kreis auf dem Tablett, so erscheint eine liegende Ellipse auf dem Bildschirm.</p>
<p>Für diesen Fall kann man das Tablett auf relative Positionierung stellen <code>xsetwacom set stylus mode relative</code>. xsetwacom bietet darüber hinaus noch zahlreiche Optionen um das Verhalten des Tabletts anzupassen. Auf der Webseite des Treiber Projektes findet man zahlreiche <a href="http://linuxwacom.sourceforge.net/index.php/howto/xsetwacom" target="_blank" rel="noopener">Informationen</a> hierzu. Letztendlich lässt sich mit einem Wacom Tablett auch unter Linux sehr gut arbeiten. Das Fehlen der ExpressKeys lässt sich verschmertzen. Die wichtigen Funktionen des Tabletts funktionieren problemlos. Da neue Wacom Tabletts grundsätzlich solche ExpressKeys besitzen, ist du erwarten, dass die Treiber hierfür angepasst werden und in Zukunft die Tabletts vollständig unterstützt werden. Des weiteren wird an einer graphischen Oberfläche zur Konfiguration des Tabletts <a href="http://alavaliant.googlepages.com" target="_blank" rel="noopener">gearbeitet</a>. Die Entwicklung bleibt also nicht stehen.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://linuxundich.de/gnu-linux/ein-wacom-grafiktablett-unter-ubuntu-betreiben/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>3</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
