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	<title>Instant Messaging &#8211; Linux und Ich</title>
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	<description>Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT</description>
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	<title>Instant Messaging &#8211; Linux und Ich</title>
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		<title>Franz als Desktop-Client für WhatsApp, Telegram und Co. unter Linux</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 May 2016 12:42:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Franz]]></category>
		<category><![CDATA[Instant Messaging]]></category>
		<category><![CDATA[Skype]]></category>
		<category><![CDATA[Telegram]]></category>
		<category><![CDATA[WhatsApp]]></category>
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					<description><![CDATA[WhatsApp hat heute mit großem Trara und Berichterstattung in allen größeren Medien erstmals eine eigenständige WhatsApp Desktop App vorgestellt. Schaut man sich das &#8222;Programm&#8220; jedoch einmal genauer an, dann gibt es rein gar nicht Spannendes zu entdecken: Der WhatsApp-Desktop-Client entspricht WhatsApp Web, das mit einem WebView in Anwendungsfenster gegossen wurde. Für das bisschen Programm, muss man dann [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>WhatsApp hat heute mit großem Trara und Berichterstattung in allen größeren Medien erstmals eine eigenständige <a href="https://blog.whatsapp.com/10000621/Wir-stellen-vor-die-WhatsApp-Desktop-App" target="_blank" rel="noopener">WhatsApp Desktop App</a> vorgestellt. Schaut man sich das &#8222;Programm&#8220; jedoch einmal genauer an, dann gibt es rein gar nicht Spannendes zu entdecken: Der WhatsApp-Desktop-Client entspricht <a href="https://web.whatsapp.com" target="_blank" rel="noopener">WhatsApp Web</a>, das mit einem WebView in Anwendungsfenster gegossen wurde. Für das bisschen Programm, muss man dann über 62**MByte Daten aus dem Netz laden und auf seinem Rechner installieren. Das Programm gibt es nur für Mac und Windows, für Linux-Anwender gibt es mit Franz jedoch eine gute Alternative.</p>
<p><span id="more-39518"></span></p>
<p>Die Desktop-App bietet WhatsApp für Systeme mit mindestens Windows 8 und Mac OS X 10.9 und neuer an. Linux steht bei WhatsApp nicht auf dem Plan, eigentlich ein Armutszeugnis, wenn man bedenkt, dass hier nicht einmal eine native Anwendung entwickelt wurde und somit ein Programm für alle größeren PC-Plattformen durchaus möglich wäre. Allerdings muss man als Linux-User nicht auf eine WhatsApp-App für den PC verzichten, mit <a href="http://meetfranz.com" target="_blank" rel="noopener">Franz</a> gibt es eine Linux-taugliche <del>Open-Source</del>-Freeware-Alternative, die allerdings nicht nur den Web-Client von WhatsApp als App implementiert, sondern gleich auch andere Dienste wie Skype, Telegram oder Google Hangouts sowie den Facebook Messenger unterstützt.</p>
<figure id="attachment_39526" aria-describedby="caption-attachment-39526" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/05/franz-linux-whatsapp.png"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-39526" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/05/franz-linux-whatsapp-640x516.png" alt="Franz unterstützt neben WhatsApp noch Skype, Telegram, Facebook Messenger und andere Instant Messenger." width="640" height="516" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/05/franz-linux-whatsapp-640x516.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/05/franz-linux-whatsapp-521x420.png 521w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/05/franz-linux-whatsapp-681x549.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/05/franz-linux-whatsapp.png 847w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-39526" class="wp-caption-text">Franz unterstützt neben WhatsApp noch Skype, Telegram, Facebook Messenger und andere Instant Messenger.</figcaption></figure>
<figure id="attachment_39520" aria-describedby="caption-attachment-39520" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/05/franz-linux-whatsapp2.png"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-39520" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/05/franz-linux-whatsapp2-640x515.png" alt="Genauso wie im Webbrowser muss man sich bei Franz über die Handy-App verbinden." width="640" height="515" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/05/franz-linux-whatsapp2-640x515.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/05/franz-linux-whatsapp2-522x420.png 522w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/05/franz-linux-whatsapp2-681x548.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/05/franz-linux-whatsapp2.png 854w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-39520" class="wp-caption-text">Genauso wie im Webbrowser muss man sich bei Franz über die Handy-App verbinden.</figcaption></figure>
<p>Aktuell gibt es Franz für Linux, Windows und Mac OS X, allerdings bietet der Entwickler bislang noch keine DEB- oder RPM-Pakete oder gar eine Paketquelle an, sodass man das Programm leicht unter Linux installieren könnte. Stattdessen muss man das Programm <a href="https://github.com/imprecision/franz-app" target="_blank" rel="noopener">von Hand herunterladen</a> ins System einfügen. Die folgenden Befehle beschreiben die Installation auf einem Ubuntu- oder Debian-System, wobei sie eigentlich generell unter allen Distributionen funktionieren sollten. Ihr müsst sie in dem Verzeichnis ausführen, in dem ihr die TGZ-Datei des Programms heruntergeladen habt. Den Inhalt für den Startmenü-Eintrag in der Datei <code>/usr/share/applications/franz.desktop</code> übernehmt ihr aus dem zweiten Listing, den Editor beendet ihr mit [Strg]+[O], [Eingabe] und danach [Strg]+[X]. Unter Arch kann man sich den Aufwand sparen, hier lässt sich das Programm aus dem AUR installieren.</p>
<h2>Franz unter Ubuntu oder Debian installieren</h2>
<pre>$ sudo mkdir /opt/franz
$ sudo tar xf Franz-linux*.tgz -C /opt/franz
$ sudo wget https://cdn-images-1.medium.com/max/360/1*v86tTomtFZIdqzMNpvwIZw.png -O /usr/share/icons/franz.png
$ sudo nano /usr/share/applications/franz.desktop
</pre>
<pre>[Desktop Entry]
Encoding=UTF-8
Name=Franz
Comment=A free messaging app for WhatsApp, Facebook Messenger, Telegram, Slack and more.
Exec=franz -- %u
StartupWMClass=Franz
Icon=franz
Terminal=false
Type=Application
Categories=Network;
</pre>
<h2>Franz unter Arch Linux installieren</h2>
<pre>$ pacaur -S franz</pre>
<p>In der Praxis lässt sich Franz nun sehr einfach bedienen. Für den Einstieg müsst ihr einen der angebotenen Services auswählen und die Zugangsdaten innerhalb der Web-Anwendung eingeben. Im Falle von WhatsApp müsst ihr euch über die Smartphone-App authentifizieren, indem ihr den im Fenster angezeigten QR-Code in der Smartphone-App einscannt. Anschließend sehr ihr sofort eure bisherigen Chats und hinterlegten Kontakte. Geht eine Nachricht ein, werdet ihr über das Benachrichtungs-System eurer Desktopumgebung (ich habe es hier mit Gnome 3.20 getestet) informiert.</p>
<figure id="attachment_39521" aria-describedby="caption-attachment-39521" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/05/franz-linux-whatsapp3.png"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-39521" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/05/franz-linux-whatsapp3-640x515.png" alt="Wie der &quot;offizielle&quot; WhatsApp-Client für den PC stellt auch Franz nur die Webseite als WebView dar." width="640" height="515" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/05/franz-linux-whatsapp3-640x515.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/05/franz-linux-whatsapp3-522x420.png 522w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/05/franz-linux-whatsapp3-681x548.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/05/franz-linux-whatsapp3.png 854w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-39521" class="wp-caption-text">Wie der &#8222;offizielle&#8220; WhatsApp-Client für den PC stellt auch Franz nur die Webseite als WebView dar.</figcaption></figure>
<p>[UPDATE 11.05.2016: In einer ersten Version des Artikels stand, dass der Quellcode des Programms offen liegt. Dies scheint jedoch nicht der Fall zu sein. Es gibt zwar einen <a href="https://github.com/imprecision/franz-app" target="_blank" rel="noopener">Github-Eintrag für Franz</a>, über den sich auch das Programm <a href="https://github.com/imprecision/franz-app/releases" target="_blank" rel="noopener">herunterladen</a> lässt. Doch das dort als &#8222;Source&#8220; hinterlegte Quellcode-Paket ist größtenteils leer. Aktuell muss man Franz daher eher als Freeware bezeichnen.]</p>
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		<item>
		<title>TextSecure wird zu Signal und integriert RedPhone für verschlüsselte Telefonie und Messaging</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Nov 2015 11:57:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[Instant Messaging]]></category>
		<category><![CDATA[Open]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
		<category><![CDATA[RedPhone]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Signal]]></category>
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					<description><![CDATA[Reden Whistleblower wie Edward Snowden oder IT-Sicherheitsspezialisten wie Bruce Schneier über verschlüsselte Kommunikation, fallen schnell die Namen der Apps TextSecure und RedPhone von Open Whisper Systems. TextSecure ist eine freie und quelloffene Chat-App ähnlich wie Hangouts, WhatsApp und Co, die das Chatten über das Internet ermöglicht. Wie die proprietären Kandidaten unterstützt die freie Alternative TextSecure [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Reden Whistleblower wie Edward Snowden oder IT-Sicherheitsspezialisten wie Bruce Schneier über verschlüsselte Kommunikation, fallen schnell die Namen der Apps TextSecure und RedPhone von <a href="https://whispersystems.org/" target="_blank" rel="noopener">Open Whisper Systems</a>. <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=org.thoughtcrime.securesms" target="_blank" rel="noopener">TextSecure</a> ist eine freie und quelloffene Chat-App ähnlich wie Hangouts, WhatsApp und Co, die das Chatten über das Internet ermöglicht. Wie die proprietären Kandidaten unterstützt die freie Alternative TextSecure Chats mit Einzelpersonen oder Gruppen und bietet das Versenden von Bildern, Videos oder Audio-Schnippseln, allerdings findet die Kommunikation komplett von Ende-zu-Ende verschlüsselt statt. TextSecure als Betreiber des auch hier benötigten zentralen Servers, der Netzanbieter oder Fremde mit Zugang zur Kommunikation können die Inhalte der Nachrichten nicht einsehen.</p>
<p><span id="more-34578"></span></p>
<p>Neben TextSecure hat Open Whisper Systems schon eine ganze Weile mit <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=org.thoughtcrime.redphone" target="_blank" rel="noopener">RedPhone</a> auch eine VoIP-App im Programm, die verschlüsselte Telefonate über das Internet möglich macht. Mit Signal für Android vereint die Hacker-Gruppe nun beide Anwendungen zu einer App &#8212; so wie das bei der iOS-Version der Anwendung schon länger der Fall ist. Aus TextSecure wird Signal, der Link zum Eintrag Play Store bleibt daher erhalten, RedPhone wird jedoch nicht mehr als eigenständige Anwendung weiterentwickelt. Wer bisher TextSecure installiert hatte, der muss sich um nichts kümmern. Anwender mit RedPhone auf dem Handy werden den Hinweis erhalten doch bitte Signal zu installieren.</p>
<figure id="attachment_34580" aria-describedby="caption-attachment-34580" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/justsignal.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-34580 size-medium" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/justsignal-640x454.png" alt="Signal (ehemals TextSecure) funktioniert ähnlich wie WhatsApp und Co., nur jedoch von Ende zu Ende verschlüsselt." width="640" height="454" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/justsignal-640x454.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/justsignal-592x420.png 592w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/justsignal-681x483.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/justsignal-250x177.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/justsignal-550x390.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/justsignal-254x180.png 254w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/justsignal-423x300.png 423w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/justsignal-705x500.png 705w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/justsignal-210x150.png 210w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/justsignal-400x285.png 400w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/justsignal.png 740w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-34580" class="wp-caption-text">Signal (ehemals TextSecure) funktioniert ähnlich wie WhatsApp und Co., nur jedoch von Ende zu Ende verschlüsselt.</figcaption></figure>
<figure id="attachment_34579" aria-describedby="caption-attachment-34579" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/signal-android-call.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-34579 size-medium" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/signal-android-call-640x454.png" alt="Die neue Android-Version von Signal integriert die von RedPhone bekannte verschlüsselte VoIP-Telefonie." width="640" height="454" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/signal-android-call-640x454.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/signal-android-call-592x420.png 592w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/signal-android-call-681x483.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/signal-android-call-250x177.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/signal-android-call-550x390.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/signal-android-call-254x180.png 254w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/signal-android-call-423x300.png 423w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/signal-android-call-705x500.png 705w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/signal-android-call-210x150.png 210w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/signal-android-call-400x285.png 400w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/signal-android-call.png 740w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-34579" class="wp-caption-text">Die neue Android-Version von Signal integriert die von RedPhone bekannte verschlüsselte VoIP-Telefonie.</figcaption></figure>
<p>Der <a href="&quot;https://github.com/WhisperSystems">Quellcode von Signal</a>, sowohl von den Clients wie aber auch von der Server-Komponente, liegt offen und das Programm wird von der <a href="https://ssd.eff.org/en/module/how-use-signal-android" target="_blank" rel="noopener">Electronic Frontier Foundation</a> für verschlüsselte Kommunikation und dem Schutz der Privatsphäre empfohlen. Das Programm hat schon einige Audits hinter sich, die dem Protokoll eine hohe Sicherheit attestieren. Allerdings gibt es durchaus auch Kritik, da Signal beispielsweise auf Google Cloud Messaging zurückgreift. Aufgrund der Verschlüsselung hat Google zwar keinen Zugriff auf die Inhalte der Nachrichten, Metadaten lassen sich dadurch allerdings recht einfach erheben.</p>
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		<title>Telegram-Desktop-Client unter Debian, Ubuntu (und Arch) installieren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Dec 2014 17:11:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Instant Messaging]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Telegram]]></category>
		<category><![CDATA[Verschlüsselung]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Snowden-Enthüllungen haben die Art und Weise verändert, wie wir über Internet-Kommunikation denken. Es soll sicher sein, gegenüber staatlichen Autoritäten und Unternehmen anonym und am besten soll alles komplett verschlüsselt über die Datenleitung gehen. In der Praxis hat sich allerdings so gut wie nichts geändert. Unsere E-Mails verschlüsseln wir so gut wie nie, wir stellen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Snowden-Enthüllungen haben die Art und Weise verändert, wie wir über Internet-Kommunikation denken. Es soll sicher sein, gegenüber staatlichen Autoritäten und Unternehmen anonym und am besten soll alles komplett verschlüsselt über die Datenleitung gehen. In der Praxis hat sich allerdings so gut wie nichts geändert. Unsere E-Mails verschlüsseln wir so gut wie nie, wir stellen nach wie vor jeden Scheiß bei Facebook ein und natürlich chatten wir immer noch sehr gerne mit WhatsApp. Eine WhatsApp-Alternative wäre Telegram, neben den üblichen Clients für mobile Geräte, gibt es im Gegensatz zu WhatsApp auch Programme für den Desktop.</p>
<p><span id="more-27298"></span></p>
<p>Nun ist aber auch <a href="https://telegram.org" target="_blank" rel="noopener">Telegram</a> bei weitem nicht ohne Kritik: Das hinter der App stehende Unternehmen ist in russischer Hand und diverse Crypto-Experten <a href="http://thoughtcrime.org/blog/telegram-crypto-challenge/" target="_blank" rel="noopener">haben</a> <a href="http://www.cryptofails.com/post/70546720222/telegrams-cryptanalysis-contest" target="_blank" rel="noopener">bereits</a> <a href="https://blog.thijsalkema.de/blog/2014/04/02/breaking-half-of-the-telegram-contest/" target="_blank" rel="noopener">ihre</a> <a href="http://tech.eu/news/telegram-protocol-cracking-contest/" target="_blank" rel="noopener">Bedenken</a> zu dem von Telegram genutzten Verfahren geäußert. Nicht desto trotz verleiht die Electronic Frontier Foundation in ihrem <a href="https://www.eff.org/secure-messaging-scorecard" target="_blank" rel="noopener">Secure-Messaging-Vergleich</a> Telegram halbwegs ordentliche 5 von 7 Punkten.</p>
<p>WhatsApp, Viber, Skype und Co. kommen in dieser Übersicht oft nur auf zwei Punkte, wenn überhaupt. Ganz am Ende des Vergleichs landen die alten Klassiker AIM oder der Yahoo! Messenger. Besser dran währt ihr allerdings mit Anwendungen wie <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=info.guardianproject.otr.app.im" target="_blank" rel="noopener">ChatSecure</a>, allerdings sind diese noch weniger verbreitet wie Telegram oder andere WhatsApp-Alternativen mit verbesserter Verschlüsselung wie Threema.</p>

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                </div>
                
<p>Im Vergleich mit WhatsApp hat Telegram nun aber eine Reihe von Vorteilen: Das Programm lässt sich genauso einfach bedienen wie zum Beispiel WhatsApp. Auch hier füllt sich die Kontaktliste automatisch über die im Adressbuch gespeicherten Handy-Nummer. Die Funktionalität deckt sich ebenfalls größtenteils, zusätzlich sind aber auch sich selbst vernichtende Nachrichten möglich.</p>
<p>Neben den üblichen <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=org.telegram.messenger&amp;hl=de" target="_blank" rel="noopener">Clients für Android</a>, <a href="https://itunes.apple.com/app/telegram-messenger/id686449807" target="_blank" rel="noopener">iOS</a> oder <a href="https://www.windowsphone.com/en-us/store/app/telegram-messenger-beta/945b96a7-aadc-4dd0-806a-c2d1e0e6ca9a" target="_blank" rel="noopener">Windows Phone</a>, gibt es im Gegensatz zu WhatsApp aber auch <a href="https://desktop.telegram.org/" target="_blank" rel="noopener">Programme für den Desktop</a>. So kann man längere Chats bequem am Rechner führen, so wie man es von anderen Chat-Lösungen gewohnt ist. WhatsApp sträubt sich schon lange eine solche Funktion umzusetzen. Auf der Android-Seite hat die Telegramm erst kürzlich einen neuen schicken Anstrick im aktuell angesagten Material Design bekommen.</p>
<h2>Telegram für den Desktop</h2>
<p>Da Telegramm das <a href="https://core.telegram.org/mtproto" target="_blank" rel="noopener">MTproto</a> genannte Protokoll komplett offen gelegt hat, gibt es neben den offiziellen Anwendungen auch eine Reihe von alternativen Clients. Für Linux-User kamen bisher dafür meist <a href="http://labs.sialan.org/projects/sigram" target="_blank" rel="noopener">Sigram</a>, <a href="https://github.com/vysheng/tg" target="_blank" rel="noopener">Telegram-Cli</a> und <a href="https://github.com/majn/telegram-purple" target="_blank" rel="noopener">Telegram-Purple</a> in Frage. Die erste Anwendung bietet eine graphische Oberfläche, mit der zweiten könnt ihr Telegram im Terminal nutzen und Telegram-Purple integriert schließlich Telegram in die Multi-Messenger-App <a href="https://www.pidgin.im/" target="_blank" rel="noopener">Pidgin</a>.</p>
<p>Die offizielle <a href="https://desktop.telegram.org" target="_blank" rel="noopener">Desktop-App für Linux</a> bietet Telegram auf seiner Homepage als fertig gebaute Binaries an &#8212; Pakete im DEB- oder RPM-Pakete fehlen allerdings noch. Daher gestaltet sich die Installation vor allen Dingen unter Ubuntu ein wenig aufwändiger. Wer sich für den Quellcode der Programme interessiert, der findet diesen auf <a href="https://github.com/telegramdesktop/tdesktop" target="_blank" rel="noopener">GitHub</a>. Bisher hat Telegram allerdings nur den Sourcecode für die Clients geöffnet, der Server-Part ist noch geschlossen &#8212; soll eigenen Aussagen nach aber eines Tages noch folgen.</p>
<h2>Telegram-Desktop unter Debian/Ubuntu installieren</h2>
<p>Im Endeffekt könnte ihr den Telegram-Linux-Client einfach nur herunterladen, entpacken und ausführen. Danach liegen die Programmdateien allerdings wild im System herum und nicht dort, wo solche Dateien eigentlich hingehören. Ich fasse daher die nötigen Schritte zum installieren von Telegram unter Ubuntu zusammen. Beginnt damit das Programm herunterzuladen und nach <em>/usr/local/bin</em> zu entpacken. Über das Terminal solltet ihr das eigentlich gebacken bekommen.</p>
<pre>### Telegram herunterladen...
$ cd /tmp
### Für 32-Bit-Systeme...
$ wget -O telegram-desktop.tar.gz https://tdesktop.com/linux32
### Für 64-Bit-Systeme...
$ wget -O telegram-desktop.tar.gz https://tdesktop.com/linux

### Telegram auspacken und verlinken...
$ sudo tar -Jxf telegram-desktop.tar.gz -C /opt/
$ sudo ln -s /opt/Telegram/Telegram /usr/local/bin/telegram</pre>
<p>Anschließend könntet ihr Telegram über das Kommando <em>telegram</em> aus dem Terminal heraus starten können, allerdings ist es natürlich wesentlich praktischer, wenn sich das Programm auch aus dem Startmenü heraus aufrufen lassen könnte. Dazu klaut ihr euch am einfachsten das Telegram-Logo als SVG-Datei und den Startmenü-Eintrag in Form einer DESKTOP-Datei aus dem Arch Linux AUR und kopiert die zwei Dateien ins System, anschließend findet ihr dann sofort Telegram unter den von euch installierten Programmen.</p>
<pre>### Startmenüeintrag für Telegram erstellen...
$ cd /tmp
$ wget https://aur.archlinux.org/packages/te/telegram-desktop/telegram-desktop.tar.gz
$ tar xzf telegram-desktop.tar.gz
$ sudo cp telegram-desktop/telegram.svg /usr/share/pixmaps
$ sudo cp telegram-desktop/telegram.desktop /usr/share/applications</pre>
<h2>Telegram-Desktop unter Arch installieren</h2>
<p>Wer so wie ich mit einem Arch Linux auf dem Rechner unterwegs ist, der muss sich nicht lange mit der manuellen Installation des Desktop-Clients abmühen. Wie so viele Programme findet ihr auch <a href="https://aur.archlinux.org/packages/telegram-desktop/" target="_blank" rel="noopener">Telegram im AUR</a>. Der Installationsaufwand beschränkt sich daher gerade einmal auf einen Befehl &#8212; natürlich nur, wenn vorher schon das AUR aktiviert wurde.</p>
<pre>$ pacaur -S telegram-desktop</pre>
<p>Beim ersten Start müsst ihr euch wie schon auf der Handy-App mit eurer Mobilfunknummer anmelden. Per SMS bekommt ihr dann einen Code zugeschickt, den ihr dann in die Desktop-Anwendung eingeben mpsst. Der Desktop-Client hat den Vorteil, dass er sich automatisch mit der Handy-App synchronisiert. Ihr seht also auf dem PC direkt eure Telegram-Kontakte und auch die Chat-Verläufe. Ihr könnt ebenfalls Bilder oder Dateien versenden, Sprachnachrichten bleiben bisher allerdings der mobilen App vorbehalten.</p>

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		<title>Verschlüsselter Messenger Threema zum heutigen Schweizer Nationalfeiertag für die Hälfte</title>
		<link>https://linuxundich.de/android/threema-zum-schweizer-nationalfeiertag-fuer-die-haelfte/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/android/threema-zum-schweizer-nationalfeiertag-fuer-die-haelfte/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Aug 2014 05:00:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[Instant Messaging]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Threema]]></category>
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					<description><![CDATA[Den von Ende-zu-Ende verschlüsselten Instant-Messenger Threema gibt es zum heutigen Schweizer Nationalfeiertag am 1. August für die Hälfte des eigentlichen Kaufpreises. Anstatt 1,60 Euro zahlt ihr also über Google Play beziehungsweise den Apple App Store nur 80 Cent. Auch wenn Fefe nicht all zu viel Gutes über Threma zu sagen hat, bietet der Messenger immerhin eine Kommunikationsmöglichkeit, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Den von Ende-zu-Ende verschlüsselten Instant-Messenger <a href="https://threema.ch/de/" target="_blank" rel="noopener">Threema</a> gibt es zum heutigen Schweizer Nationalfeiertag am 1. August für die Hälfte des eigentlichen Kaufpreises. Anstatt 1,60 Euro zahlt ihr also über <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=ch.threema.app" target="_blank" rel="noopener">Google Play</a> beziehungsweise den <a href="https://itunes.apple.com/de/app/threema/id578665578?mt=8&amp;uo=4&amp;at=10lJMu" target="_blank" rel="noopener">Apple App Store</a> nur 80 Cent. Auch wenn <a href="http://blog.fefe.de/?ts=adfb2675" target="_blank" rel="noopener">Fefe nicht all zu viel Gutes</a> über Threma zu sagen hat, bietet der Messenger immerhin eine Kommunikationsmöglichkeit, die einmal mal nicht über Google, Facebook oder Amazon-Server läuft. Ich lasse mal die Pressemeldung zur Aktion ohne große Worte stehen.</p>
<blockquote class="td_quote_box td_box_center"><p>Threema, die meistverkaufte sichere Alternative zu WhatsApp, hat kürzlich die Schwelle von drei Millionen Nutzern erreicht. Threema verschlüsselt alle Nachrichten und Gruppenchats durchgehend mittels modernster asymmetrischer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Dadurch kann nur der Empfänger die Nachricht lesen. Dabei werden keine Chat-Daten oder Kontaktlisten auf den Schweizer Servern des Unternehmens aufbewahrt; nicht einmal die Angabe einer Telefonnummer, wie bei anderen Apps erforderlich, ist nötig. Zum Schweizer Nationalfeiertag am ersten August bietet Threema ihre Applikation vergünstigt an. Die Threema-App für iPhone und Android gibt&#8217;s in den App-Stores für einen Tag zum halben Preis.</p>
<p>Als Alternative zu Threema bieten sich nur sehr wenige Apps wie zum Beispiel <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=org.thoughtcrime.securesms" target="_blank" rel="noopener">TextSecure</a> an. Aber auch Jabber-Clients, die Verschlüsselung nach Off-the-Record Messaging anbieten, wären eine Option für sicheres und verschlüsseltes Chatten. Mit <a title="Open-Source Jabber-Client Conversations für Android mit hübscher Oberfläche und OTR-Verschlüsselung" href="http://linuxundich.de/android/open-source-jabber-client-conversations-android-otr/">Conversations</a> hatte ich schon einmal eine solche einen Jabber-Client für Android schon hier im Blog vorgestellt. Threema habe ich mir nach dem ersten Hype schon länger nicht mehr angesehen, ich bin aber sehr erstaunt wie viele meiner Kontakte schon bei Threema aktiv sind.</p></blockquote>

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			</item>
		<item>
		<title>Neues von Skype! Skype 2.1 Beta für Linux</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/neue-skype-beta-fuer-linux/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Aug 2009 10:59:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Instant Messaging]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[PulseAudio]]></category>
		<category><![CDATA[Skype]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>
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					<description><![CDATA[Man mag es ja kaum glauben, nur wenige Wochen nachdem die &#8222;Skype für Linux&#8220;-Entwickler ein Lebenszeichen von sich gegeben haben, gibt es tatsächlich was greifbares von Skype! Die erste öffentliche Beta zu Skype 2.1 für Linux ist da. Die Release Notes sind recht ausführlich und umfassend. Neben zahlreichen geschlossenen Bugs und kleinen Verbesserungen sind die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Man mag es ja kaum glauben, nur wenige Wochen nachdem die &#8222;Skype für Linux&#8220;-Entwickler ein <a href="/ubuntu/ein-lebenszeichen-von-skype-fur-linux">Lebenszeichen</a> von sich gegeben haben, gibt es tatsächlich was greifbares von Skype! Die erste öffentliche Beta zu Skype 2.1 für Linux ist da. Die <a href="https://developer.skype.com/LinuxSkype/ReleaseNotes" target="_blank" rel="noopener">Release Notes</a> sind recht ausführlich und umfassend. Neben zahlreichen geschlossenen Bugs und kleinen Verbesserungen sind die wichtigsten Nachrichten sicherlich&#8230;</p>
<p><span id="more-3247"></span></p>
<ul>
<li>Skype für Linux verwendet nun ebenfalls wie die Windows-Version den von Skype entwickelten <a href="https://developer.skype.com/silk" target="_blank" rel="noopener">SILK codec</a>, die Sprachqualität sollte somit mit der Windows-Version gleichziehen.</li>
<li>Die Qualität der Videoübertragung soll verbessert worden sein.</li>
<li>Verbesserte Unterstützung für PulseAudio, speziell PulseAudio 0.9.15 &#8211; das mit Ubuntu &#8222;Karmic Koala&#8220; 9.10 Einzug in Ubuntu halten wird &#8211; soll Skype besser zurecht kommen.</li>
<li>Das Verschickten von SMS-Nachrichten ist nun über Skype möglich.</li>
<li>Kontakte können in Gruppen sortiert werden.</li>
<li>Die Chat-Funktion wurde verbessert, es gibt neue Emoticons, eine Benachrichtigung dass der Kontakt gerade schreibt.</li>
<li>Es werden nun Pakete für Ubuntu 32- und 64-bit angeboten. Dabei handelt es sich jedoch nicht um eine native vermutlich aber keine native 64-bit Version)</li>
</ul>
<p>Die neue Version kann man von der Skype Homepage für Ubuntu und andere Distributionen <a href="http://www.skype.com/download/skype/linux/choose/" target="_blank" rel="noopener">herunterladen</a>. Mit einem Doppelklick auf die .deb-Datei installiert man unter Ubuntu die neue Version.</p>
<figure id="attachment_3254" aria-describedby="caption-attachment-3254" style="width: 522px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3254 size-full" title="skype21beta" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/08/skype21beta.jpg" alt="Äußerlich hat sich praktisch nichts getan." width="522" height="544" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/08/skype21beta.jpg 522w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/08/skype21beta-403x420.jpg 403w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/08/skype21beta-250x261.jpg 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/08/skype21beta-173x180.jpg 173w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/08/skype21beta-288x300.jpg 288w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/08/skype21beta-480x500.jpg 480w" sizes="auto, (max-width: 522px) 100vw, 522px"><figcaption id="caption-attachment-3254" class="wp-caption-text">Äußerlich hat sich praktisch nichts getan.</figcaption></figure>
<p>Sollte man Skype 2.0 in Ubuntu über die Medibuntu-Quellen installiert haben, so wird die Installation mit der Fehlermeldung</p>
<pre>$ sudo dpkg -i skype-ubuntu-intrepid_2.1.0.47-1_i386.deb 
(Lese Datenbank ... 188343 Dateien und Verzeichnisse sind derzeit installiert.)
Vorbereiten zum Ersetzen von skype 2.0.0.72-0medibuntu4 (durch skype-ubuntu-intrepid_2.1.0.47-1_i386.deb) ...
Entpacke Ersatz für skype ...
dpkg: Fehler beim Bearbeiten von skype-ubuntu-intrepid_2.1.0.47-1_i386.deb (--install):
 Versuche, »/usr/share/skype/sounds/CallConnecting.wav« zu überschreiben, welches auch in Paket skype-common ist
dpkg-deb: Unterprozess paste mit Signal (Broken pipe) getötet
Fehler traten auf beim Bearbeiten von:
 skype-ubuntu-intrepid_2.1.0.47-1_i386.deb
</pre>
<p>abbrechen. Dies liegt daran, dass Medibuntu das Skype-Paket in zwei Teile gesplittet hat. Somit muss man erstmal die zuvor installierten Pakete deinstallieren und dann das .deb Paket von Skype installieren. Wer ein Terminal dafür verwenden möchte, der kann dies etwa über</p>
<pre>$ sudo apt-get remove skype skype-common
$ sudo dpkg -i skype*.deb
</pre>
<p>tun. Die .deb Datei muss dazu natürlich im aktuellen Verzeichnis liegen. Um Problemen mit den Audio-Einstellungen aus dem Wege zu gehen, sollte man kurz überprüfen ob PulseAudio im System und auch in Skype richtig eingerichtet ist.</p>
<figure id="attachment_3250" aria-describedby="caption-attachment-3250" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3250 size-medium" title="pa_audioeinstellungen" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/08/pa_audioeinstellungen-640x607.jpg" alt="PulseAudio" width="640" height="607" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/08/pa_audioeinstellungen-640x607.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/08/pa_audioeinstellungen-443x420.jpg 443w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/08/pa_audioeinstellungen-681x646.jpg 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/08/pa_audioeinstellungen-250x237.jpg 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/08/pa_audioeinstellungen-550x521.jpg 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/08/pa_audioeinstellungen-800x758.jpg 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/08/pa_audioeinstellungen-190x180.jpg 190w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/08/pa_audioeinstellungen-316x300.jpg 316w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/08/pa_audioeinstellungen-527x500.jpg 527w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/08/pa_audioeinstellungen.jpg 981w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"><figcaption id="caption-attachment-3250" class="wp-caption-text">PulseAudio</figcaption></figure>
<p>Unter <em>&#8222;System -&gt; Einstellungen -&gt; Audio&#8220;</em> sollte überall <em>&#8222;PulseAudio-Soundserver&#8220;</em> eingetragen sein und in Skype in <em>&#8222;Optionen -&gt; Audiogeräte&#8220;</em> ebenfalls <em>&#8222;PulseAudio server (local)&#8220;</em>. Am besten testet man die getroffenen Einstellungen über einen Testanruf, den man über <em>&#8222;Optionen -&gt; Audiogeräte -&gt; Testanruf tätigen&#8220;</em> starten kann. So kann man ohne &#8222;Testopfer&#8220; kontrollieren ob die getroffenen Einstellungen passen.</p>
<p>Sollte man keinen Ton hören oder merken, dass Skype nichts aufnimmt, so solltet ihr den PulseAudio Lautstärkeregler installieren (Siehe <a href="/ubuntu/sounds-mit-pulseaudio-umleiten/">Sounds mit PulseAudio umleiten</a>) und überprüfen ob Skype den Ton von der richtigen Soundkarte nutzt. Eventuell ist auch einfach nur die Aufnahmelautstärke des eigenen Mikrofons zu leise eingestellt&#8230;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Pidgin 2.6.0 nun mit Audio/Video Support</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/pidgin-2-6-0-nun-mit-audiovideo-support/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Aug 2009 10:27:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Chat]]></category>
		<category><![CDATA[Instant Messaging]]></category>
		<category><![CDATA[Jabber]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Pidgin]]></category>
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					<description><![CDATA[Lange, SEHR lange hat es gedauert, aber Pidgin, oder besser der Unterbau libpurple, unterstützt nun endlich Audio/Video-Chats! Allerdings muss ich eure &#8222;Yippie&#8220;-Aufschreie etwas dämpfen, denn mit der Version 2.6.0 wurden primär nur die Grundlagen für Audio/Video-Chats geschaffen, so dass für die einzelnen Protokolle diese Funktionalität implementiert werden kann. Doch aktuell können Audio/Video-Chats nur via XMPP [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Lange, SEHR lange hat es gedauert, aber Pidgin, oder besser der Unterbau libpurple, unterstützt nun endlich Audio/Video-Chats! Allerdings muss ich eure &#8222;Yippie&#8220;-Aufschreie etwas dämpfen, denn mit der Version 2.6.0 wurden primär nur die Grundlagen für Audio/Video-Chats geschaffen, so dass für die einzelnen Protokolle diese Funktionalität implementiert werden kann. Doch aktuell können Audio/Video-Chats nur via XMPP (aka Jabber) geführt werden. Die restlichen Protokolle wie ICQ, Yahoo! und Co. müssen erst noch angepasst werden&#8230;</p>
<p><span id="more-3206"></span></p>
<p>Das <a href="http://developer.pidgin.im/wiki/ChangeLog" target="_blank" rel="noopener">Changelog</a> von Pidgin 2.6.0 ist sehr lang. Neben Audio/Video-Chats wurde etwa auch die Möglichkeit geschaffen Themes für Hintergründe, Icons und das Chatfenster zu verwenden, zahlreiche Bugs wurden geschlossen und vieles mehr. Doch die wohl wichtigste Änderung lautet wohl</p>
<blockquote class="td_quote_box td_box_center"><p>[&#8230;]<br>
# Voice &amp; Video framework in libpurple, thanks to Mike Ruprecht&#8217;s summer of code project in 2008.<br>
[&#8230;]<br>
# Voice &amp; Video support with Jingle (XEP-0166, 0167, 0176, &amp; 0177), voice support with GTalk and voice and video support with the GMail web client. (Mike &#8222;Maiku&#8220; Ruprecht)<br>
[&#8230;]</p></blockquote>
<p>Damit sind nun Audio- und Video-Chats zu anderen Clients möglich, die Jabber mit der Multimedia-Erweiterung Jingle unterstützen. Dazu gehören GTalk (nur Audio), der Google Mail Web-Client und <a href="/ubuntu/empathy-goodbye-skype/">Empathy</a>. Zu den beiden IMs kann man dann auch Video-Gespräche führen. Einen kleinen weiteren Dämpfer muss ich eurem Enthusiasmus verpassen. Laut <a href="http://theflamingbanker.blogspot.com/2009/08/pidgin-260-its-about-time.html" target="_blank" rel="noopener">John Bailey</a> steht die Audio-/Video-Chat Funktion derzeit nur Linux-Anwendern zur Verfügung, an der Implementierung der Funktion für die Windows-Version von Pidgin wird jedoch gearbeitet.</p>
<div class="video-wrapped video-wrapped-video video-wrapped-yt" style="width: 640px; min-height: 360px; background-image: url('https://linuxundich.de/wp-content/plugins/wp-video-embed-privacy/preview/yt/NPXHazmwEsw.jpg?s=9a862145de6b54b572dabef983ac77d9cf135c8374502aa8bf7816250516f2ab')" data-embed-frame="&lt;div class=&quot;youtube-embed&quot; data-video_id=&quot;NPXHazmwEsw&quot;&gt;&lt;iframe title=&quot;Pidgin 2.6.0 Video Call on Windows&quot; width=&quot;640&quot; height=&quot;360&quot; src=&quot;https://www.youtube-nocookie.com/embed/NPXHazmwEsw?feature=oembed&amp;enablejsapi=1&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;/div&gt;" data-embed-play="&lt;span&gt;Video abspielen&lt;/span&gt;&lt;div class=&quot;small&quot;&gt;&lt;span&gt;Das Video wird von Youtube eingebettet.&lt;br&gt;Es gelten die &lt;a href=&quot;https://www.google.com/intl/de/policies/privacy/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Datenschutzerklärungen von Google&lt;/&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;">
<div class="video-wrapped-nojs"><span>Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.<br>Video-Link: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=NPXHazmwEsw" target="_blank" rel="noopener">https://www.youtube.com/watch?v=NPXHazmwEsw</a></span></div>
</div>
<p>Wer von euch Pidgin 2.6.0 unter Ubuntu benutzen möchte, der findet auf <a href="http://www.getdeb.net/app/Pidgin" target="_blank" rel="noopener">getdeb.net</a> fertige .deb Pakete für Ubuntu Hardy und Jaunty, die sich recht einfach installieren lassen. Ladet einfach die vier dort zur Verfügung gestellten Pakete für eure Ubuntu-Version auf bspw. den Desktop herunter und installiert sie über&#8230;</p>
<pre>$ sudo dpkg -i ~/Desktop/*.deb
</pre>
<p>Danach findet man die aktuelle Version von Pidgin wie gewohnt im Anwendungsmenü der Desktopumgebung. Allerdings &#8211; und hier kommt wieder ein Dämpfer &#8211; scheint in diesen Paketen die &#8222;Voice and Video&#8220;-Funktion noch deaktiviert zu sein. Zumindest konnte ich keinen Weg entdecken einen Audio-/Video-Chat zu starten und unter &#8222;Hilfe -&gt; Über&#8220; steht, dass &#8222;Voice and Video&#8220; deaktiviert sei. Es gilt also noch ein bisschen zu warten bis passende Pakete auftauchen&#8230;</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Pidgin und ICQ&#8230; Die never ending story</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/pidgin-und-icq-die-never-ending-story/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/gnu-linux/pidgin-und-icq-die-never-ending-story/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Mar 2009 08:53:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[ICQ]]></category>
		<category><![CDATA[Instant Messaging]]></category>
		<category><![CDATA[Pidgin]]></category>
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					<description><![CDATA[Alle Jahre Monate wieder ändert ICQ irgendwas am Protokoll, so dass alternative Messenger wie Pidgin sich nicht mehr zu ICQ verbinden können. Pidgin meldet dann, dass man die aktuelle Version verwenden soll. [UPDATE 11.03.09: Nicht einmal 24h später und das Update ist da&#8230; Für alle noch unterstützen Ubuntus sollte das Update von Pidgin über die Paketquellen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Alle <del datetime="2009-03-10T08:27:59+00:00">Jahre</del> Monate wieder ändert ICQ irgendwas am Protokoll, so dass alternative Messenger wie Pidgin sich nicht mehr zu ICQ verbinden können. Pidgin meldet dann, dass man die aktuelle Version verwenden soll. [UPDATE 11.03.09: Nicht einmal 24h später und das Update ist da&#8230; Für alle noch unterstützen Ubuntus sollte das Update von Pidgin über die Paketquellen eintrudeln.</p>
<pre>$ sudo apt-get update &amp;&amp; sudo apt-get dist-upgrade
[...]
Berechne Upgrade ...Fertig
Die folgenden Pakete werden aktualisiert:
  libpurple0 pidgin pidgin-data
3 aktualisiert, 0 neu installiert, 0 zu entfernen und 0 nicht aktualisiert.
Es müssen 3474kB an Archiven heruntergeladen werden.
Nach dieser Operation werden 0B Plattenplatz zusätzlich benutzt.
Möchten Sie fortfahren [J/n]? j
</pre>
<p>Die manuell kopierte liboscar.so wird dabei überschrieben, ihr habt wieder ein &#8222;original&#8220; direkt von Ubuntu kommendes Pidgin&#8230; [/UPDATE]</p>
<figure id="attachment_694" aria-describedby="caption-attachment-694" style="width: 325px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-694" title="pidginicq" src="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/03/pidginicq.png" alt="ICQ ändert regelmässig sein Protokoll. Alternative Clients bleiben dann aussen vor..." width="325" height="312" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/03/pidginicq.png 325w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/03/pidginicq-250x240.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/03/pidginicq-188x180.png 188w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/03/pidginicq-313x300.png 313w" sizes="auto, (max-width: 325px) 100vw, 325px"><figcaption id="caption-attachment-694" class="wp-caption-text">ICQ ändert regelmässig sein Protokoll. Alternative Clients bleiben dann aussen vor&#8230;</figcaption></figure>
<p>Viele User brechen nun in Panik aus &#8211; ICQ scheint wirklich unglaublich wichtig zu sein <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;"> &#8211; und installieren Pidgin aus fraglichen Quellen bzw. beginnen Pidgin selber zu compilieren.</p>
<p><em>Mein Rat: Abwarten und Tee trinken! Pidgin liegt in dem &#8222;main&#8220;-Paketquellen von Ubuntu. D.h. das Programm wird mit Sicherheitsupdates und wichtiges Bugfixes versorgt. Was bedeutet das für den aktuellen Fall? So wie schon im <a href="http://ikhaya.ubuntuusers.de/2008/07/04/update:-icq-probleme-mit-alternativen-clients/" target="_blank" rel="noopener">Juli 2008</a> wird in ein paar Tagen ein Update für Pidgin über die automatischen Updates in Ubuntu eintrudeln. Das heißt nicht dass ihr die aktuelle Version eingespielt bekommt, vermutlich wird einfach nur der &#8222;Bugfix&#8220; auf die in den Paketquellen liegende Version angewendet.</em></p>
<p>Warum rate ich von Basteleien ab? Als das letzte mal ICQ mit Pidgin nicht mehr wollte, haben zahlreiche User Pidgin aus fremden Paketquellen installiert. Die Folge: Noch Monate später sind User mit einer zerschossenen Paketverwaltung in Foren aufgetaucht und haben Support gesucht.</p>
<p>In der Zwischenzeit könnt ihr euch mit webbasierten ICQ-Clients wie <a href="http://www.meebo.com/" target="_blank" rel="noopener">Meebo</a> oder <a href="http://www.icq.com/download/icq2go/2go_ger.html" target="_blank" rel="noopener">ICQ2GO</a> aushelfen. Oder &#8211; was wahrscheinlich die eleganteste Zwischenlösung ist &#8211; man tauscht nur das Protokoll aus.</p>
<p>Pidgin bedient sich der so genannten libpurple um mit den unterschiedlichen Instant Messaging Netzwerken zu kommunizieren. Für ICQ ist die so genannte liboscar.so zuständig. Tauscht man diese gegen eine aktuelle Version aus, so kann man ICQ wieder mit Pidgin benutzen OHNE dass man wild Pakete austauscht.</p>
<p>Für 32-bit Ubuntus:</p>
<pre>$ wget http://www.pidgin-im.de/wordpress/wp-content/plugins/download-monitor/download.php?id=liboscar_2.5.4_patched.zip
$ unzip liboscar_2.5.4_patched.zip
$ sudo cp liboscar.so /usr/lib/purple-2/liboscar.so
</pre>
<p>Für 64-bit Ubuntus:</p>
<pre>$ wget http://www.linuxundich.de/static/liboscar.so.2.5.5.64bit
$ sudo cp liboscar.so.2.5.5.64bit /usr/lib/purple-2/liboscar.so
</pre>
<p>Damit lädt man die aktuellere Version herunter, entpackt das Archiv und kopiert dann die liboscar.so an die richtige Stelle. Danach vertragen sich Pidgin und ICQ wieder. So ändert ihr nichts an den Paketen selber, bekommt weiterhin Sicherheitsupdates über die Paketverwaltung und verbaut euch nicht das Upgrade auf die nächste Ubuntu Version!</p>
<p><strong>Ach ja: Der übliche Hinweis. Tretet ICQ endlich in die Tonne! Ihr benutzt freie Software! Warum bleibt ihr bei proprietären Netzwerken? <a href="http://www.deshalbfrei.org/moinmoin/jabber" target="_blank" rel="noopener">Nutzt</a> <a href="http://wiki.ubuntuusers.de/Jabber" target="_blank" rel="noopener">Jabber</a>!</strong></p>
<p>[UPDATE 10.03.09: Die Bibliothek von pidgin-im.de taugt nur für 32-bit Ubuntus. Ich habe die liboscar.so aus den Paketen von getdeb.net extrahiert und hier auf meinem Webspace gepackt. 64-bit Linuxer sollten daher diese Version wählen.]</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>GoogleTalk hinter einem restriktiven Proxy benutzen</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/googletalk-hinter-einem-restriktiven-proxy-benutzen/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/gnu-linux/googletalk-hinter-einem-restriktiven-proxy-benutzen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Jan 2009 18:54:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Gajim]]></category>
		<category><![CDATA[Google Talk]]></category>
		<category><![CDATA[Instant Messaging]]></category>
		<category><![CDATA[Pidgin]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://christoph-langner.de/de/?p=569</guid>

					<description><![CDATA[Ich (muss) mich leider recht oft in einem Netzwerk aufhalten, dass außer Port 80 (also http) nur noch Port 443 (https) ins Internet lässt. Alles andere ist durch eine Firewall blockiert. Instant-Messaging über Jabber und Google Talk ist somit nicht mehr möglich. Es bleibt nur noch der &#8222;Webclient&#8220; von Google Mail. Doch man kann Pidgin [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich (muss) mich leider recht oft in einem Netzwerk aufhalten, dass außer Port 80 (also http) nur noch Port 443 (https) ins Internet lässt. Alles andere ist durch eine Firewall blockiert. Instant-Messaging über Jabber und Google Talk ist somit nicht mehr möglich. Es bleibt nur noch der &#8222;Webclient&#8220; von Google Mail.</p>
<p>Doch man kann Pidgin und Gajim dazu bringen ihre Verbindung über https zu Google Talk aufzubauen, so kann man auch hinter einer SEHR restriktiven Firewall mit seinem bevorzugtem IM-Programm chatten. Das Konto von Google Talk muss in Pidgin dafür wie folgt konfiguriert werden.</p>
<p><span id="more-569"></span></p>
<ul>
<li>Einfach
<ul>
<li>Benutzer: manfred.mustermann</li>
<li>Domain: gmail.com</li>
</ul>
</li>
<li>Erweitert
<ul>
<li>[X] Erzwinge altes SSL (Port 5223)</li>
<li>Verbindungsport: 443</li>
<li>Verbindungsserver: talk.google.com</li>
</ul>
</li>
</ul>
<figure id="attachment_571" aria-describedby="caption-attachment-571" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-571 size-medium" title="pidgin" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/01/pidgin-640x514.png" alt="Google Talk mit Pidgin über https" width="640" height="514" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/01/pidgin-640x514.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/01/pidgin-523x420.png 523w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/01/pidgin-681x547.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/01/pidgin-250x201.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/01/pidgin-550x441.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/01/pidgin-800x642.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/01/pidgin-224x180.png 224w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/01/pidgin-374x300.png 374w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/01/pidgin-623x500.png 623w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/01/pidgin.png 927w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"><figcaption id="caption-attachment-571" class="wp-caption-text">Google Talk mit Pidgin über https</figcaption></figure>
<p>Liegt einem der reine Jabber Client Gajim eher, so muss man in der Kontenverwaltung von Gajim im Prinzip das selbe einstellen.</p>
<ul>
<li>Konto
<ul>
<li>Jabber ID: manfred.mustermann@gmail.com</li>
</ul>
</li>
<li>Verbindung
<ul>
<li>Proxy eintragen</li>
<li>[X] SSL verwenden (veraltet)</li>
<li>[X] Verwende benutzerdefinierten Hostnamen und Port
<ul>
<li>Hostname: talk.google.com</li>
<li>Port: 443</li>
</ul>
</li>
</ul>
</li>
</ul>
<figure id="attachment_572" aria-describedby="caption-attachment-572" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-572 size-medium" title="gajim" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/01/gajim-640x499.png" alt="Google Talk über https mit Gajim" width="640" height="499" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/01/gajim-640x499.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/01/gajim-539x420.png 539w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/01/gajim-681x531.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/01/gajim-250x195.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/01/gajim-550x428.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/01/gajim-231x180.png 231w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/01/gajim-385x300.png 385w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/01/gajim-642x500.png 642w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/01/gajim.png 697w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"><figcaption id="caption-attachment-572" class="wp-caption-text">Google Talk über https mit Gajim</figcaption></figure>
<p>Danach sollte man sich sofort einloggen und chatten können. Das Übertragen von Dateien sollte eigentlich auch möglich sein, habe ich jetzt aber auch nicht getestet.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Webbasiertes Instant Messaging mit Meebo</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/webbasiertes-instant-messaging-mit-meebo/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 May 2007 20:00:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Ajax]]></category>
		<category><![CDATA[Browser]]></category>
		<category><![CDATA[IM]]></category>
		<category><![CDATA[Instant Messaging]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
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					<description><![CDATA[Instant Messaging ist ein wichtiges Kommunikationsmedium in der Online-Welt geworden. Es gibt viele Anbieter, viele Protokolle und noch mehr Client-Programme. Die Dienstanbieter offerieren meist selber Client-Programme für ihren Dienst. ICQ, AOL, MSN alle haben ihren eigenen Client, der jedoch nur zum eigenen Netzwerk verbinden kann. Beliebt sind daher &#8222;Multi-Messenger&#8220; wie Pidgin (vormals GAIM), Miranda oder Trillian. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Instant Messaging ist ein wichtiges Kommunikationsmedium in der Online-Welt geworden. Es gibt viele Anbieter, viele Protokolle und noch mehr Client-Programme. Die Dienstanbieter offerieren meist selber Client-Programme für ihren Dienst. ICQ, AOL, MSN alle haben ihren eigenen Client, der jedoch nur zum eigenen Netzwerk verbinden kann. Beliebt sind daher &#8222;Multi-Messenger&#8220; wie Pidgin (vormals GAIM), Miranda oder Trillian. Diese Programme können gleichzeitig zu einer Vielzahl von Diensten Verbindung aufnehmen, sind meist schlanker programmiert und weniger anfällig für Sicherheitslücken und bieten eben den Komfort ein Programm für eine Vielzahl von IM-Accounts zu verwenden.</p>
<p><span id="more-107"></span></p>
<p>Doch was macht man, wenn man in einem Internetcafe sitzt und keine Software installieren kann. Oder wie kann man seinen IM-Account nutzen, wenn man bei der Arbeit ist und aufgrund einer restriktiven Firewall nur WWW benutzen kann, weil andere Internetprotokolle gesperrt sind? ICQ bietet hier z.B. mit <a href="http://www.icq.com/download/icq2go/" target="_blank" rel="noopener">ICQ2Go</a> einen Client, der im Browser abläuft. D.h. um ICQ2Go nutzen zu können braucht man nur einen Webbrowser und Zugang zum WWW. Solange ICQ als URL also nicht gesperrt ist, kann man ICQ auch aus z.B. einem Firmennetzwerk benutzen, wenn der Arbeitgeber dies gestattet.</p>
<p>Diese Lösung limitiert den Benutzer jedoch auf das ICQ Netzwerk. Möchte man AOL, MSN oder gar Jabber benutzen, so braucht man eine andere Lösung? Selbst wenn die Dienstanbieter einen Service ähnlich ICQ2Go anbieten. Man muss im Browser zig Fenster offen halten, um am Service angemeldet zu bleiben.</p>
<p><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/05/meebo_login.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-108" title="Meebo Login" src="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/05/meebo_login-428x430.png" alt="" width="640" height="642" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/05/meebo_login-428x430.png 428w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/05/meebo_login-150x150.png 150w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/05/meebo_login.png 847w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a></p>
<p>Hier schließt <a href="http://www.meebo.com" target="_blank" rel="noopener">Meebo</a> eine klaffende Lücke. Meebo ist ein Multi-Messenger für den Browser. Basierend auf den Bibliotheken von <a href="http://blog.meebo.com/?p=23" target="_blank" rel="noopener">GAIM/Pidgin</a> haben die Entwickler einen browserbasierten Multimessenger &#8211; ganz im Stile des sagenumworbenen Web 2.0 &#8211; entwickelt, mit dem man die Netze von ICQ, MSN, AOL sowie Jabber nutzen kann, ohne ein Client-Programm lokal installieren zu müssen. Auf der Startseite von Meebo empfangen den Anwender gleich mehrere Masken zum Einloggen in verschiedenen IM Dienste. Aktuell sind dies AIM, ICQ, Yahoo, MSN und Jabber. Hier kann man seine Zugangsdaten zum jeweiligen Anbieter eintragen und ist nach der Eingabe der Daten sofort am jeweiligen Netzwerk angemeldet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/05/meebo_chat.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-109 size-full" title="Meebo Chat" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/05/meebo_chat.png" alt="" width="630" height="620" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/05/meebo_chat.png 630w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/05/meebo_chat-430x423.png 430w" sizes="auto, (max-width: 630px) 100vw, 630px"></a></p>
<p>Das Anlegen eines Accounts bei Meebo selber ist nicht zwingend nötig. Wer Meebo nur selten nutzt, oder nur ein Protokoll braucht, kann gut auf einen Account bei Meebo verzichten. Wer jedoch regelmäßig Meebo benutzen möchte und verschiedene IM-Netzwerke nutzt, seine Einstellungen speichern möchte usw. kann sich einen Account bei Meebo erzeugen. So erspart man sich die die wiederholte Eingabe der Zugangsdaten. Nach dem Einloggen empfängt den Benutzer ein von &#8222;normalen&#8220; IM Client Anwendungen bekanntes Bild. Ein Fenster mit den Kontakten erscheint. Da die Kontaktle bei allen IM Protokollen auf den Servern gespeichert sind, sollten sofort alle Kontakte sichtbar sein, die auch bei der Nutzung einer herkömmlichen IM-Anwendung sichtbar sind.</p>
<p>Unterhält man sich mit einem Kontakt, so findet die Unterhaltung in einem Chatfenster statt. Alle wichtigen Funktionen wie eine Chathistorie, Smilies, Audio- oder visueller Feedback bei neuen Nachrichten stehen zur Verfügung. Die Übertragung von Dateien ist jedoch leider nicht möglich. Alle Fenster lassen sich auch aus dem Browser als Popup auskoppeln, so erscheint Meebo wie eine herkämmliche Anwendung. Als kritischer Anwender stellt sich jedoch die Fragen nach der Datensicherheit. Die Zugangsdaten zu einem Onlinedienst müssen bei einem weiteren Dienst hinterlegt werden. Damit Meebo sich bei ICQ und Co. einloggen kann, muss Meebo Login und Passwort kennen. Ein direktes &#8222;Durchreichen&#8220; des Logins an den IM-Dienst ist leider technisch nicht möglich.</p>
<p>Allerdings erfolgt das Einloggen über per <a href="http://www.meebo.com/privacy/?o" target="_blank" rel="noopener">SSL verschlüsselte Verbindungen</a>. D.h. Dritte (wie der Betreiber des Internetcafes oder der Arbeitgeben) können die Logindaten nicht ermitteln. Bei Bedarf bietet meebo auch eine komplett <a href="https://www.meebo.com/" target="_blank" rel="noopener">verschlüsselte Übertragung</a> an. Meebo garantiert jedoch nicht, dass dieser Service langfristig beibehalten wird, da die Übertragnung via SSL die Server stärker belastet. Alles in allen ist Meebo ein sehr gutes Produkt in der Web 2.0 Landschaft. Es erfüllt einen praktischen Zweck, der sich schwer über herkömmliche Anwendungen erreichen lässt, es geht sparsam und unaufdringlich mit Werbung um und ist einfach praktisch.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
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		<title>Benachrichtigungen von Gaim auf dem Desktop ausgeben</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/benachrichtigungen-von-gaim-auf-dem-desktop-ausgeben/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jan 2007 22:00:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Desktop]]></category>
		<category><![CDATA[Gaim]]></category>
		<category><![CDATA[Gnome]]></category>
		<category><![CDATA[Instant Messaging]]></category>
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					<description><![CDATA[Benutzer von Instant-Messaging Programmen wollen über eingehende Nachrichten benachrichtigt werden. Dazu bieten viele Programme Funktionen wie ein blinkendes Statusicon oder Taskleisteneinträge an. Auch der populäre IM Client Gaim bietet verschiedene Möglichkeiten. Darunter ist auch das praktische Plugin &#8222;gaim-guifications&#8220;. Dieses blendet ein kleines Fenster auf dem Desktop ein, in dem Informationen zum Absender und eventuell auch [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Benutzer von Instant-Messaging Programmen wollen über eingehende Nachrichten benachrichtigt werden. Dazu bieten viele Programme Funktionen wie ein blinkendes Statusicon oder Taskleisteneinträge an. Auch der populäre IM Client Gaim bietet verschiedene Möglichkeiten. Darunter ist auch das praktische Plugin &#8222;gaim-guifications&#8220;. Dieses blendet ein kleines Fenster auf dem Desktop ein, in dem Informationen zum Absender und eventuell auch ein Auszug aus der Nachricht zu finden ist. Leider passt sich dieses Fenster nicht schön auf dem Desktop ein und wirkt oftmals wie ein Fremdkörper&#8230;</p>
<p><span id="more-101"></span></p>
<p><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/05/gaim_guification.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-102" title="Gaim Guification" src="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/05/gaim_guification.png" alt="" width="337" height="212"></a></p>
<p>Allerdings lässt es sich durch zahlreiche Skins individuell anpassen. Als Alternative bietet es sich an libnotify zu nutzen. Das ist der Dienst, der z.b. vom Update Manager genutzt wird, um den Benutzer über mögliche Updates zu informieren. Diesen Dienst kann auch Gaim benutzen, um über Nachrichten oder Statusänderungen zu informieren. Dazu ist das Plugin <a href="http://gaim-libnotify.sourceforge.net/" target="_blank" rel="noopener">gaim-libnotify</a> nötig. Dieses Plugin wird z.B. in der nächsten Ubuntu Version Feisty Fawn enthalten sein. Bis dahin muss man es leider selber kompilieren, was jedoch nicht sonderlich schwierig ist, da es nicht so viele Abhängigkeiten beinhaltet.</p>
<p><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/05/gaim_libnotify.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-103" title="Gaim Libnotify" src="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/05/gaim_libnotify-430x166.png" alt="" width="430" height="166" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/05/gaim_libnotify-430x166.png 430w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/05/gaim_libnotify.png 510w" sizes="auto, (max-width: 430px) 100vw, 430px"></a></p>
<p>Anhand von Ubuntu wird erklärt wie das Plugin zu kompilieren und installieren ist. Das Prinzip lässt sich natürlich auf andere Linux Distributionen übertragen. Die Installation der benötigten Programm Bibliotheken verläuft natürlich in solch einem Fall anders. Anfangs müssen die benötigten Pakete installiert werden.</p>
<pre>$ sudo apt-get install build-essential dh-make fakeroot libnotify1 libdbus-glib-1-dev libnotify-dev gaim-dev libpopt-dev libgtk2.0-dev</pre>
<p>Dies installiert die zum Kompilieren nötigen Programmbibliotheken, einen Compiler, sowie zwei Pakete, um ein einfaches Debian Paket zu erstellen. Anschließend holt man sich von der Homepage des Projektes das .tar.gz Archiv des Quellcodes auf z.B. den Desktop herunter. Im weiteren wird also davon ausgegangen, dass das Archiv auf dem Desktop liegt. Das Archiv entpackt man nun und wechselt auch gleich in das dadurch entstandene Verzeichnis</p>
<pre>$ cd ~/Desktop
$ tar -xzvf gaim-libnotify-0.11.tar.gz  
$ cd gaim-libnotify-0.11</pre>
<p>Nun führt man den bekannte Dreisatz zum Kompilieren eines Programmes aus <code>./configure</code> um alle Abhängigkeiten zur prüfen. Läuft dieses Skript ohne Fehlermeldungen durch, so führt man <code>make</code> aus, um das Programm zu kompilieren. Schließlich muss das Plugin installiert werden. Benutzer einer Linux Distribution, die auf Debian aufbaut, also natürlich Debian selber oder etwa Ubuntu sollten hierzu ein einfaches Debian Paket erstellen. Dieses kann dann über die Paketverwaltung installiert und bei Bedarf auch wieder deinstalliert werden. Mittels&#8230;</p>
<pre>$ dh_make -f ../gaim-libnotify-0.11.tar.gz</pre>
<p>&#8230;erstellt man die Paketinformationen. Die Frage nach dem Pakettyp beantwortet man mit [S] für <code>single binary</code>. Mit <code>fakeroot debian/rules binary</code> erstellt man schließlich das DEB-Paket. Ist alles korrekt verlaufen, findet man auf dem Desktop nun ein Debianpaket namens <code>gaim-libnotify_0.11-1_i386.deb</code>, das man gleich mittels&#8230;</p>
<pre>$ sudo dpkg -i ../gaim-libnotify_0.11-1_i386.deb</pre>
<p>&#8230;installiert. Alternativ kann man das Plugin natürlich auch mittels des Kommandos <code>sudo make install</code> im Terminal installieren. Allerdings wird das Plugin dann an der Paketverwaltung vorbei installiert, so dass eine Deinstallation aufwändiger werden würde. Das Plugin ist nun installiert. Noch ist es jedoch nicht aktiviert. Dies kann man in Gaim unter <em>Werkzeuge</em> | <em>Plugins</em> machen. Dort findet man nach der Installation das Plugin <em>Libnotify Popups</em>, das über die Auswahlbox aktiviert werden muss. Über <em>Plugin konfigurieren</em> lassen sich hier auch noch weitere Optionen setzen, so kann man definieren, ob man benachrichtigt werden will, wenn ein Kontakt on- oder offline geht usw.</p>
<p><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/05/gaim_libnotify_settings.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-104" title="Gaim Libnotify Settings" src="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/05/gaim_libnotify_settings-430x401.png" alt="" width="430" height="401" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/05/gaim_libnotify_settings-430x401.png 430w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/05/gaim_libnotify_settings.png 522w" sizes="auto, (max-width: 430px) 100vw, 430px"></a></p>
]]></content:encoded>
					
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