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	<title>jmtpfs &#8211; Linux und Ich</title>
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	<description>Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT</description>
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	<title>jmtpfs &#8211; Linux und Ich</title>
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		<title>Mit jmtpfs MTP-Geräte wie das Galaxy Nexus oder das Samsung Galaxy SIII in Ubuntu mounten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Aug 2012 13:29:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[jmtpfs]]></category>
		<category><![CDATA[MTP]]></category>
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					<description><![CDATA[Nach wie vor ziehen Android-User die&#8230; Räusper&#8230; Arsch-Karte, wenn man ein aktuelles Android-Handy hat, das nur noch via Media Transfer Protocol (MTP) mit dem Rechner sprechen möchte. Betroffen sind Handys wie etwa das Galaxy Nexus oder das Samsung Galaxy SIII, in denen der Hersteller nicht wieder den Massenspeicher-Modus eingebaut hat. Solche Handys lassen sich nicht mehr [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach wie vor ziehen Android-User die&#8230; Räusper&#8230; Arsch-Karte, wenn man ein aktuelles Android-Handy hat, das nur noch via <a title="Geräte mit Android 3.0 oder 4.0 via MTP in Ubuntu Linux einbinden" href="http://linuxundich.de/de/software/gerate-mit-android-3-0-oder-4-0-via-mtp-in-ubuntu-linux-einbinden/">Media Transfer Protocol</a> (MTP) mit dem Rechner sprechen möchte. Betroffen sind Handys wie etwa das <a href="http://amzn.to/N3NdWR" target="_blank" rel="noopener">Galaxy Nexus</a> oder das <a href="http://amzn.to/N3NngM" target="_blank" rel="noopener">Samsung Galaxy SIII</a>, in denen der Hersteller nicht wieder den Massenspeicher-Modus eingebaut hat. Solche Handys lassen sich nicht mehr ordentlich an einen Linux-Rechner anschließen und per USB-Kabel mit Daten beladen. Krücken wie ein FTP- und SSH-Server oder aber auch proprietäre Tools wie <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=com.sand.airdroid&amp;hl=de" target="_blank" rel="noopener">AirDroid</a> helfen, doch drahtlos dauert das Übertragen großer Datenmengen meist deutlich länger als über Kabel. Mit<a title="Mit go-mtpfs unter Linux auf Android-Handys via MTP zugreifen" href="http://linuxundich.de/de/android/mit-go-mtpfs-unter-linux-auf-android-handys-via-mtp-zugreifen/"> go-mtpfs</a> hatte ich schonmal eine Lösung vorgestellt, die via <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Filesystem_in_Userspace" target="_blank" rel="noopener">FUSE</a> einen MTP-Androiden ordentlich ins Dateisystem einbindet, <a href="http://research.jacquette.com/jmtpfs-exchanging-files-between-android-devices-and-linux/" target="_blank" rel="noopener">jmtpfs</a> ist nun eine weitere Lösung für Macs und Linux-Systeme.</p>
<p><span id="more-19907"></span></p>
<p><a href="http://research.jacquette.com/jmtpfs-exchanging-files-between-android-devices-and-linux/" target="_blank" rel="noopener">fmtpfs</a> wurde von Jason Ferrara für Macs und Linuxe entwickelt, ich habe das kleine Tool unter einem aktuellen Ubuntu 12.04 getestet. Es sollte aber auch auf anderen Linux-Distributionen laufen, ihr müsst nur die passenden Bibliotheken zum Bauen des Programms installieren. Unter Debian und Ubuntu müsstet ihr euch an folgender Anleitung orientieren können, bei anderen Distros lauten wahrscheinlich die Paketnamen etwas anders. Die Bau-Anleitung ist nicht sonderlich schwer, ihr müsstet das auf jeden Fall hinbekommen.</p>
<figure id="attachment_19910" aria-describedby="caption-attachment-19910" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/08/jmtpfs_fuse_android_ubuntu.png"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-19910 size-medium" title="Mit jmtpfs MTP-Geräte wie das Galaxy Nexus oder das Samsung Galaxy SIII in Ubuntu mounten." src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/08/jmtpfs_fuse_android_ubuntu-640x401.png" alt="" width="640" height="401" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/08/jmtpfs_fuse_android_ubuntu-640x401.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/08/jmtpfs_fuse_android_ubuntu-671x420.png 671w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/08/jmtpfs_fuse_android_ubuntu-681x427.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/08/jmtpfs_fuse_android_ubuntu-250x157.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/08/jmtpfs_fuse_android_ubuntu-550x344.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/08/jmtpfs_fuse_android_ubuntu-800x501.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/08/jmtpfs_fuse_android_ubuntu-287x180.png 287w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/08/jmtpfs_fuse_android_ubuntu-479x300.png 479w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/08/jmtpfs_fuse_android_ubuntu-798x500.png 798w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/08/jmtpfs_fuse_android_ubuntu.png 1009w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-19910" class="wp-caption-text">Mit jmtpfs MTP-Geräte wie das Galaxy Nexus oder das Samsung Galaxy SIII in Ubuntu mounten.</figcaption></figure>
<p>Ich für meinen Teil würde das Programm in /tmp bauen, so bleiben später keine sinnlosen Daten liegen. Öffnet daher das Terminal, geht in den /tmp-Ordner und ladet dort die aktuelle Version des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tar" target="_blank" rel="noopener">Tarballs</a> herunter. Weil ich eh gerade im Terminal stecke, mache ich das mit wget. Achtet bitte aber darauf auf der <a href="http://research.jacquette.com/jmtpfs-exchanging-files-between-android-devices-and-linux/" target="_blank" rel="noopener">Homepage des Entwicklers</a> zu prüfen, ob es nicht auch eine neuere Version als 0.4 gibt. Ändert daher eventuell bitte die URL zum Download. Packt anschließend das Archiv mit dem Quellcode mit <code>tar -xzf</code> aus und fügt euren User noch in die Gruppe <code>fuse</code> ein, bedenkt bitte dass die Gruppen-Zuordnung erst aktiv wird, wenn ihr euch einmal aus und wieder einloggt.</p>
<pre>$ cd /tmp
$ wget http://research.jacquette.com/wp-content/uploads/2012/05/jmtpfs-0.4.tar.gz
$ tar -xzf jmtpfs-0.4.tar.gz
$ cd jmtpfs-0.4
$ sudo adduser $USER fuse
</pre>
<p>Nun geht es ans eigentliche Kompilieren, wobei es noch ein kleines bisschen Vorarbeit zu leisten gibt. Installiert bitte in einem ersten Schritt die nötigen zum Bauen des Pakets nötigen Bibliotheken und Programme, über die Paketverwaltung sollte das recht schnell gegessen sein. Anschließend geht es es ans Kompilieren und Installieren der Anwendung mit <code>configure</code> und <code>make</code>. Die Fragen bei <code>checkinstall</code> könnt ihr alle mit einem Return durchklicken, ihr müsst nichts extra eintippen. Der Vorteil gegenüber einem einfachen <code>make install</code> ist, dass euer selbst-gebautes Programm über die Paketverwaltung installiert wird und ihr es so auch wieder einfach entfernen könnt.</p>
<pre>$ sudo apt-get install libmtp-dev libfuse-dev libmagic-dev checkinstall build-essential
$ ./configure
$ make
$ sudo checkinstall</pre>
<p>Danach ist der Keks eigentlich komplett gegessen. Steckt euer Handy an den Rechner an und prüft ob unter <em>Einstellungen</em> | <em>Speicher</em> | <em>Menü-Button (rechts oben)</em> | <em>USB-Verbindung (PC)</em> ob euer Handy auch wirklich MTP eingestellt ist und nicht das ältere PTP. Legt dann in eurem Home-Verzeichnis einen Mount-Punkt (aka Verzeichnis) an und lasst <code>jmtpfs</code> dort euren Androiden laden.</p>
<pre>$ mkdir ~/android
$ jmtpfs ~/android/
Device 0 (VID=04e8 and PID=6860) is a Samsung GT-P7310/P7510/N7000/I9100/Galaxy Tab 7.7/10.1/S2/Nexus/Note.
Android device detected, assigning default bug flags</pre>
<p>Danach könnt ihr euren Dateimanager anwerfen und eure Daten auf dem Handy unter ~/android einsehen. Die Performance sollte besser als über WLAN sein, von daher lohnt es sich schon auf jmtpfs oder go-mtpfs zu setzen, wenn man größere Datenmengen kopieren möchte. Um das Handy auszuhängen könnt ihr entweder im Dateimanager auf das kleine &#8222;Auswurf-Symbol&#8220; neben dem Eintrag in der Seitenleiste klicken oder auch wieder das Terminal bemühen.</p>
<pre>$ fusermount -u ~/android</pre>
<p>Der Befehl <code>fusermount -u</code> hängt das Verzeichnis aus, in dem ihr euer MTP-Android-Handy eingebunden hattet. Achtet aber bitte drauf, dass im Vorfeld vorher alle Dateioperationen erfolgreich beendet wurden, sonst droht schnell Datenverlust.</p>
<h2>Handys mit USB-Massenspeichermodus von HTC</h2>
<p>Solange <a href="https://bugs.launchpad.net/ubuntu/+source/nautilus/+bug/972311" target="_blank" rel="noopener">Bug #972311</a> nicht behoben wurde, sind jmtpfs oder go-mtpfs daher eine ganz brauchbare Krücke, es wäre aber schön, wenn MTP unter Linux einfach funktionieren würde, immerhin hat das MS auch geschafft <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;"> Der Anteil der Smartphone-User mit Android 4.0 steigt beständig, von daher können sich Linuxer nicht vor MTP verschließen, die Technik wird immer wichtiger, gerade weil es immer mehr Geräte mit Android 4.0 ICS gibt, die auf eine zusätzliche Speicherkarte verzichten.</p>
<p>Allerdings gibts es diesbezüglich auch eine gute Nachricht, die ausnahmsweise &#8222;für&#8220; ein Hersteller-ROM spricht. HTC baut zum Beispiel wieder den Massenspeicher in seine Geräte der <a href="http://www.amazon.de/mn/search/?_encoding=UTF8&amp;pf_rd_t=301&amp;site-redirect=de&amp;tag=christophlang-21&amp;linkCode=ur2&amp;bbn=571954&amp;hidden-keywords=B007CYA0VG%7CB007CYA5X4%7CB007CYA82W%7CB007CYAA16%7CB007CYABWO%7CB007CZCB1M&amp;pf_rd_m=A3JWKAKR8XB7XF&amp;pf_rd_p=293787347&amp;pf_rd_s=auto-sparkle&amp;camp=1638&amp;pf_rd_r=E0045F90071647BBAF9D&amp;creative=19454&amp;rh=n%3A562066%2Cn%3A%21578112%2Cn%3A%21401384011%2Cn%3A571954%2Cp_6%3AA3JWKAKR8XB7XF&amp;pf_rd_i=htc%20one&amp;page=1" target="_blank" rel="noopener">HTC ONE-Serie</a> ein. Beim Anschluss an den Rechner erscheint ganz normal die Frage, ob die Daten als &#8222;Festplatte&#8220; freigegeben werden, einen kurzen Moment später meldet die Linux-Desktopumgebung dann ein neues Laufwerk, das geschieht bei meinem <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B005Y5SE6I/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=christophlang-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B005Y5SE6I" target="_blank" rel="noopener">Galaxy Nexus</a> leider eben nicht.</p>
<figure id="attachment_18650" aria-describedby="caption-attachment-18650" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/05/htc_one_s.jpg"><img decoding="async" class="td-modal-image wp-image-18650 size-medium" title="HTC hat den Massenspeicher-Modus in seine HTC ONE-Serie wieder eingebaut." src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/05/htc_one_s-640x480.jpg" alt="" width="640" height="480" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/05/htc_one_s-640x480.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/05/htc_one_s-560x420.jpg 560w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/05/htc_one_s-80x60.jpg 80w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/05/htc_one_s-100x75.jpg 100w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/05/htc_one_s-180x135.jpg 180w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/05/htc_one_s-238x178.jpg 238w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/05/htc_one_s-681x511.jpg 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/05/htc_one_s-250x188.jpg 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/05/htc_one_s-550x413.jpg 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/05/htc_one_s-800x600.jpg 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/05/htc_one_s-240x180.jpg 240w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/05/htc_one_s-400x300.jpg 400w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/05/htc_one_s-667x500.jpg 667w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/05/htc_one_s.jpg 1024w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-18650" class="wp-caption-text">HTC hat den Massenspeicher-Modus in seine HTC ONE-Serie wieder eingebaut.</figcaption></figure>
<p>Linuxern, die mit dem Gedanken spielen ein neues &#8211; oder ein erstes &#8211; Android-Handy zu kaufen, sei daher zum Beispiel das <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B007CYA0VG/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=christophlang-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B007CYA0VG" target="_blank" rel="noopener">HTC ONE S</a> ans Herz gelegt. Das Handy ist brutal schnell, hat den fast idealen Form-Faktor, ist klasse verarbeitet, hat ein tolles Display und Android 4.0. Man muss zwar mit HTCs eigener Oberfläche &#8222;Sense&#8220; leben, hat aber dafür eben wieder den Massenspeichermodus zur Hand.</p>
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