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	<title>Kate &#8211; Linux und Ich</title>
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	<description>Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT</description>
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		<title>Kate als Markdown-Editor mit Live-Vorschau</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Oct 2024 13:15:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Kate]]></category>
		<category><![CDATA[KDE]]></category>
		<category><![CDATA[Markdown]]></category>
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					<description><![CDATA[Kate bietet eine Live-Vorschau für Markdown-Dokumente. Wie für KDE üblich, ist die Funktion allerdings in den fast unendlichen Tiefen der Einstellungen versteckt und es braucht auch zusätzliche Pakete aus der Paketverwaltung.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Über die Jahre hinweg habe ich Markdown immer mehr kennen und lieben gelernt. Im Handumdrehen lassen sich Dokumente schreiben und dann mit verschiedenen Tools wie Pandoc oder <a href="https://fletcherpenney.net/multimarkdown/" target="_blank" rel="noopener">MultiMarkdown</a> in alle möglichen Formate umwandeln. Klar, man kann mit jedem beliebigen Editor an Markdown-Dateien arbeiten – ist ja alles nur Text –, doch eine Live-Vorschau ist beispielsweise schon recht nett. So sieht man sofort, wo etwas mal klemmt, und hat in meinen Augen auch eine bessere Übersicht.</p>



<p>Unter Gnome bin ich mit <a href="https://gitlab.gnome.org/World/apostrophe" target="_blank" rel="noopener">Apostrophe</a> sehr happy. Das Programm setzt auf die aktuellen Gnome-Toolkits auf, passt sich super in den Desktop ein und wird derzeit auch aktiv weiterentwickelt. Die überarbeitete Version 3.2 wurde erst vor ein paar Wochen veröffentlicht. Einzig unter KDE war ich mit den gebotenen Tools nicht sonderlich happy. So stürzt hier bei mir zum Beispiel der <a href="https://ghostwriter.kde.org/de/" target="_blank" rel="noopener">Ghostwriter</a> kommentarlos mit einem Speicherfehler ab, sobald ich auch nur einen Buchstaben schreibe. Klar, nun verbietet mir niemand, unter KDE auch Apostrophe zu nutzen – aber wenn KDE, dann richtig.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Live-Vorschau für Markdown in Kate aktivieren</h3>



<p>Eine kurze Recherche nach aktuellen und modernen Alternativen zu Ghostwriter ergab nichts. Aber warum lange suchen, wenn KDE selbst mit Kate schon einen sehr leistungsfähigen Editor mitbringt? In der Standardinstallation bietet Kate die gewünschte Funktion nicht, allerdings lässt sie sich nachinstallieren. Wie bei KDE leider üblich, stolpert man nicht automatisch über die Funktion. Im ersten Schritt braucht ihr mit <a href="https://apps.kde.org/de/markdownpart/" target="_blank" rel="noopener">markdownpart</a>, aka dem Markdown-Betrachter-KPart, das entsprechende Modul für KPart, der Editor-Komponente des KDE-Desktops. Das Modul lässt sich unter gängigen Linux-Distributionen aus der Paketverwaltung installieren.</p>



<pre class="wp-block-preformatted">### Arch Linux oder Manjaro:<br>$ <strong>sudo pacman -S markdownpart</strong><br>### Debian, Ubuntu und Co.:<br>$ <strong>sudo apt install markdownpart</strong></pre>



<p>Anschließend startet ihr Kate und aktiviert unter <em>Einstellungen</em> | <em>Kate einrichten</em> | <em>Module</em> die <em>Dokumentenvorschau</em>. Danach öffnet ihr aus dem Anwendungsmenü die <em>Systemeinstellungen</em> für den kompletten Desktop. Hier müsst ihr euch jetzt durch den Konfigurationsdschungel hangeln: <em>Standard-Anwendungen</em> | <em>Dateizuordnungen</em> | <em>Bekannte Typen: text/markdown</em> | <em>Einbetten</em>. Dort klickt ihr dann auf <em>Hinzufügen</em> und wählt <em>Markdown-Komponente (markdownpart)</em> aus. Ein Klick auf <em>OK</em> aktiviert das Modul. Letztendlich schiebt ihr es in der Liste noch ganz nach oben.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1280" height="800" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2024/10/kate-markdown-preview1-1280x800.webp" alt="In den Einstellungen von Kate muss die Dokumentenvorschau aktiviert werden." class="wp-image-42368" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2024/10/kate-markdown-preview1-1280x800.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2024/10/kate-markdown-preview1-640x400.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2024/10/kate-markdown-preview1-1536x960.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2024/10/kate-markdown-preview1-2048x1280.webp 2048w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2024/10/kate-markdown-preview1-672x420.webp 672w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2024/10/kate-markdown-preview1-681x426.webp 681w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Damit Kate Markdown-Dateien in einer Vorschau anzeigen kann, müsst ihr unter den Einstellungen das entsprechende Modul aktivieren. Ohne diese Option bleibt der Vorschau-Bereich leer.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1280" height="800" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2024/10/kate-markdown-preview2-1280x800.webp" alt="In den Systemeinstellungen von KDE aktiviert ihr die Markdown-Komponente." class="wp-image-42369" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2024/10/kate-markdown-preview2-1280x800.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2024/10/kate-markdown-preview2-640x400.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2024/10/kate-markdown-preview2-1536x960.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2024/10/kate-markdown-preview2-2048x1280.webp 2048w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2024/10/kate-markdown-preview2-672x420.webp 672w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2024/10/kate-markdown-preview2-681x426.webp 681w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Die Markdown-Komponente wird in den KDE-Systemeinstellungen unter den Dateizuordnungen eingebunden. Sie sorgt dafür, dass Kate Markdown-Dateien mit Vorschau korrekt darstellen kann.</figcaption></figure>



<p>Damit ist die Konfiguration erledigt. Startet Kate einmal neu und erstellt einen Markdown-Text beziehungsweise öffnet gleich eine Markdown-Datei. Rechts am Rand von KDE findet ihr jetzt eine zusätzliche Icon-Leiste mit einem Dokument- und Lupensymbol. Klickt ihr dort darauf, aktiviert ihr die Vorschau. Damit Kate die Vorschau beim Tippen automatisch aktualisiert, müsst ihr im wirklich allerallerallerletzten Schritt noch auf den Play-Button tippen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1280" height="800" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2024/10/kate-markdown-preview3-1280x800.webp" alt="Letztendlich aktiviert ihr in KDE die Vorschau. Über den Play-Button aktualisiert sich die Vorschau automatisch." class="wp-image-42370" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2024/10/kate-markdown-preview3-1280x800.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2024/10/kate-markdown-preview3-640x400.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2024/10/kate-markdown-preview3-1536x960.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2024/10/kate-markdown-preview3-2048x1280.webp 2048w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2024/10/kate-markdown-preview3-672x420.webp 672w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2024/10/kate-markdown-preview3-681x426.webp 681w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Ist alles korrekt eingerichtet, zeigt Kate eine Live-Vorschau eurer Markdown-Dokumente. Mit dem Play-Button wird diese automatisch bei jeder Eingabe aktualisiert – sehr praktisch.</figcaption></figure>

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