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	<title>Kernel &#8211; Linux und Ich</title>
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	<description>Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT</description>
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	<title>Kernel &#8211; Linux und Ich</title>
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		<title>Stromverbrauch von Geräten mit Sandy-Bridge Chipsatz unter Ubuntu Oneiric 11.10 reduzieren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 15:59:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Akkulaufzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Kernel]]></category>
		<category><![CDATA[Oneiric]]></category>
		<category><![CDATA[Sandy Bridge]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Stromverbrauch von Geräten mit dem aktuellen Sandy-Bridge Chipsatz von Intel ist unter Ubuntu Oneiric 11.10 alles andere als ideal. Das Problem liegt im Kernel 3.0 bzw 3.1, dieser fährt den Grafikteil der CPU bei Nichtgebrauch nicht mehr in den Ruhezustand RC-6, in dem die GPU dann nur sehr wenig Energie braucht. Der Ruhezustand der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Stromverbrauch von Geräten mit dem aktuellen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Intel-Sandy-Bridge-Mikroarchitektur" target="_blank" rel="noopener">Sandy-Bridge</a> Chipsatz von Intel ist unter Ubuntu Oneiric 11.10 alles andere als ideal. Das Problem liegt im Kernel 3.0 bzw 3.1, dieser fährt den Grafikteil der CPU bei Nichtgebrauch nicht mehr in den Ruhezustand RC-6, in dem die GPU dann nur sehr wenig Energie braucht. Der Ruhezustand der GPU wurde bewusst deaktiviert, weil man nicht ausschließen konnte, dass dieser nicht zu Problemen rund um die Grafik und die CPU führen kann. Weitere Information und Hintergründe zur Thematik gibt es etwa bei <a href="http://www.heise.de/open/artikel/Die-Woche-Ungenutztes-Stromsparpotenzial-1361381.html" target="_blank" rel="noopener">Heise</a>, von daher erspare ich mir weitere Ausführungen an dieser Stelle.</p>
<p>Durch dieses Problem wird die Leistungsaufnahme nun deutlich nach oben getrieben, verschiedene Stellen sprechen von 30 bis 40% mehr Energieverbrauch und damit natürlich eine höhere Temperatur der CPU, schneller drehende und somit lautere Lüfter und logischerweise auch kürzere Akkulaufzeiten. Mit ein paar Kernel-Parametern kann man jedoch auch den Kernel 3.0 aus Ubuntu Oneiric dazu bringen die CPU in den gewünschten RC-6 Zustand zu versetzen, allerdings haben User anschließend von Problemen mit der Grafikausgabe <a href="https://bugs.launchpad.net/ubuntu/+source/linux/+bug/818830" target="_blank" rel="noopener">berichtet</a>. Es bleibt daher abzuwägen, ob der Tipp sich für alle Sandy-Bridge Notebooks/Deskops eignet.</p>
<p><span id="more-16485"></span></p>
<p>Richtig ausführliche Tests zu den einzelnen Kernel-Parametern findet Ihr auf <a href="http://www.phoronix.com/scan.php?page=article&amp;item=intel_i915_power&amp;num=1" target="_blank" rel="noopener">Phoronix</a>, die Jungs haben verschiedene Tests gefahren und die Auswirkungen eines jeden der dort genannten Kernelparameter auf die Leistungsaufnahme wie auch die Performance untersucht. Allerdings kann auch Phoronix nicht sagen, welche Modelle durch die Tweaks Grafikprobleme aufweisen und welche nicht, von daher bleibt es euch überlassen das ganze selber zu testen.</p>
<h2>Hast du einen Rechner mit Sandy-Bridge Chipsatz?</h2>
<p>Ersteinmal würde ich sicher gehen ob ihr auch wirklich ein System mit Sandy-Bridge habt. Solltet euer Notebook ein paar Jahre alt sein, dann wird dies mit Sicherheit nicht der Fall sein. Habt ihr jedoch euren Rechner gerade erst oder vor ein paar Monaten gekauft und nicht gerade das günstigste Modell genommen, dann ist die Chance recht hoch, dass ihr einen Sandy-Bridge Rechner habt. Solltet ihr euch in dieser Richtung nicht sicher sein, dann schaut am besten via&#8230;</p>
<pre>$ grep name /proc/cpuinfo
model name      : Intel(R) Core(TM) i7-2600K CPU @ 3.40GHz
</pre>
<p>&#8230;nach eurer CPU und schaut dann mit dieser Nummer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Intel-Core-i-Prozessoren#Desktop" target="_blank" rel="noopener">in der Wikipedia</a> nach, ob bei euch solch ein Chipsatz verbaut ist. Alternativ könnt ihr natürlich auch auf den Rechner sehen und nach dem passenden &#8222;Intel Core i&#8220;-Logo suchen. Auch hier hilft die Wikipedia wieder mit den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Intel-Core-i-Serie#Sandy_Bridge_Duo" target="_blank" rel="noopener">passenden Logos</a> aus.</p>
<h2>Wie viel Schluckt die CPU aktuell?</h2>
<figure id="attachment_16514" aria-describedby="caption-attachment-16514" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/10/powertop_ubuntu.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-16514 size-medium" title="Powertop" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/10/powertop_ubuntu-640x438.jpg" alt="" width="640" height="438" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/10/powertop_ubuntu-640x438.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/10/powertop_ubuntu-614x420.jpg 614w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/10/powertop_ubuntu-681x466.jpg 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/10/powertop_ubuntu-250x171.jpg 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/10/powertop_ubuntu-550x376.jpg 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/10/powertop_ubuntu-800x547.jpg 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/10/powertop_ubuntu-263x180.jpg 263w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/10/powertop_ubuntu-439x300.jpg 439w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/10/powertop_ubuntu-731x500.jpg 731w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/10/powertop_ubuntu.jpg 807w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-16514" class="wp-caption-text">Powertop</figcaption></figure>
<p>Als nächstes würde ich mir den aktuellen Stromverbrauch ansehen, nicht dass ihr später die Kernelparameter nutzt und vielleicht leichte Grafikprobleme bemerkt, die Einstellung aber letztendlich nichts bringt. Schaut daher entweder mit Powertop oder durch Auslesen von <code>/proc/acpi/battery/BAT0/state</code> nach, was die CPU aktuell schluckt. Lasst den Rechner dazu am besten ein Minütchen arbeitslos vor sich hin zuckeln.</p>
<pre>$ powertop  # muss wahrscheinlich installiert werden
$ grep rate /proc/acpi/battery/BAT0/state
present rate:            14406 mW
</pre>
<p>Schreibt euch den Wert am besten kurz auf, so könnt ihr später dann vergleichen, ob es wirklich etwas gebracht hat. <a href="http://www.lesswatts.org/projects/powertop/powertop.php" target="_blank" rel="noopener">Powertop</a> ist von Haus aus nicht auf einem Ubuntu-System installiert, ihr könnt die Anwendung jedoch über das gleichnamige Paket bequem aus der Paketverwaltung heraus installieren.</p>
<h2>Die Kernel-Parameter setzen</h2>
<p>Nun wo hoffentlich alles Infos beisammen sind, könnt ihr die eigentlichen Einstellungen vornehmen. Öffnet dazu die Datei <code>/etc/default/grub</code> in euren bevorzugten Editor mit Root-Rechten&#8230;</p>
<pre>$ sudo gedit /etc/default/grub</pre>
<p>&#8230;und sucht euch diese Zeile heraus&#8230;</p>
<pre>...
GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT="quiet splash"
...</pre>
<p>&#8230;dort fügt ihr dann erstmal die Parameter <code>quiet splash pcie_aspm=force acpi=noirq i915.i915_enable_rc6=1</code> an. Das Ganze lässt sich noch entsprechend anpassen, es sind aber die Optionen, die nach dem Bug her am besten funktionieren. Probiert es daher erstmal mit dieser Kombination.</p>
<pre>...
GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT="quiet splash pcie_aspm=force acpi=noirq i915.i915_enable_rc6=1"
...</pre>
<p>Abschließend muss das noch mit einem&#8230;</p>
<pre>sudo update-grub</pre>
<p>&#8230;in die Konfiguration von Grub geschrieben werden. Startet danach euren Rechner neu und überprüft erneut über Powertop oder den oben genannten Befehl die aktuelle Leistungsaufnahme des Systems. Ihr solltet jetzt Einsparungen zwischen 30 und 40% feststellen können. Ich bin mal gespannt was ihr berichtet, da ich kein Gerät mit diesem Chipsatz besitze, kann ich das leider nicht selber ausprobieren.</p>
<h2>Weitere Kernelparameter</h2>
<p>Oben habe ich ja schon den <a href="http://www.phoronix.com/scan.php?page=article&amp;item=intel_i915_power&amp;num=1" target="_blank" rel="noopener">Beitrag auf Phoronix</a> erwähnt, die alle in diesem Zusammenhang relevanten Kernelparameter <code>i915.i915_enable_rc6=1, i915.i915_enable_fbc=1, i915.lvds_downclock=1</code> ausgetestet haben. Die einzelnen Optionen können für weitere Verbesserung sorgen, eventuell führen sie aber zu zusätzlichen Abstürzen oder Grafikproblemen. Daher würde ich die Optionen nach und nach einfügen und austesten, ob sie sich mit dem System vertragen.</p>
<blockquote class="td_quote_box td_box_center"><p>i915.i915_enable_rc6=1 &#8211; RC6 was enabled by default for a while, but then it ended up being too buggy for some hardware configuration so it had to be disabled. For affected systems on the current code-base, enabling RC6 can cause GPU hangs. The Intel RC6 feature allows the GPU to enter a lower power state when the GPU is idling.</p>
<p>i915.i915_enable_fbc=1 &#8211; This kernel option enables FBC (frame-buffer compression) for the Intel graphics driver. Frame-buffer compression is not enabled by default since for some systems when frame-buffer compression is active there is a bug where the screen is not being properly repainted when using a compositing window manager. As implied by the name, frame-buffer compression will compress the buffer of what&#8217;s to be drawn to the screen so that less memory bandwidth is used on screen refreshes, and as a result, less memory being confused.</p>
<p>i915.lvds_downclock=1 &#8211; This kernel option will down-clock the LVDS refresh rate, which can increase power savings as a result. However, for systems that do not properly support LVDS down-clocking, the screen can begin to flicker during use.</p></blockquote>
<p>Ob das Ganze was bringt und ob es zu Seiteneffekten kommt, kann ich an dieser Stelle nicht ausprobieren. Ich wäre happy wenn ihr an dieser Stelle ein bisschen Feedback bekommen könnte, besonders Interessant sind natürlich eure Ergebnisse bzgl. des Stromverbrauchs und ob es zu Problemen mit der Grafikausgabe oder zu Abstürzen kommt.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Alte Kernel bequem unter RedHat, CentOS oder Fedora deinstallieren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Oct 2010 22:05:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Fedora]]></category>
		<category><![CDATA[Kernel]]></category>
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					<description><![CDATA[Manchmal lohnt sich ein Blick über den Tellerrand. Für Ubuntu/Debian hatte ich vor einiger Zeit eine Methode vorgestellt alle alten Kernel mit nur einem Befehl zu deinstallieren. Allerdings ist dieses Kommando alles andere als intuitiv, arbeitet es doch heftig mit regulären Ausdrücken. Fedora hat das deutlich schöner gelöst. Im Paket yum-utils steckt ein Kommando, über [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal lohnt sich ein Blick über den Tellerrand. Für Ubuntu/Debian hatte ich vor einiger Zeit <a href="/ubuntu/alte-kernel-inkl-header-mit-nur-einem-befehl-entfernen/">eine Methode vorgestellt</a> alle alten Kernel mit nur einem Befehl zu deinstallieren. Allerdings ist dieses Kommando alles andere als intuitiv, arbeitet es doch heftig mit regulären Ausdrücken. Fedora hat das deutlich schöner gelöst. Im Paket yum-utils steckt ein Kommando, über das man alte Kernel bequem und ohne großen Aufwand deinstallieren kann.</p>
<p><span id="more-9493"></span></p>
<p>Das Paket <a href="http://www.fedorawiki.de/index.php/Yum-utils" target="_blank" rel="noopener">yum-utils</a> ist bei Fedora 13 von Haus aus installiert, von daher kann man auf jedem aktuellen Fedora-System einfach etwas in dieser Art&#8230;</p>
<pre>$ package-cleanup --oldkernels --count=2</pre>
<p>&#8230;aufrufen. Dabei werden alle Kernel bis auf die letzten zwei deinstalliert. Einfacher gehts eigentlich nicht mehr.</p>
<figure id="attachment_9496" aria-describedby="caption-attachment-9496" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/09/Kernel_Deinstallieren.png"><img decoding="async" class="td-modal-image wp-image-9496 size-medium" title="package-cleanup aus Fedora" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/09/Kernel_Deinstallieren-640x461.png" alt="" width="640" height="461" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/09/Kernel_Deinstallieren-640x461.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/09/Kernel_Deinstallieren-584x420.png 584w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/09/Kernel_Deinstallieren-681x490.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/09/Kernel_Deinstallieren-250x180.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/09/Kernel_Deinstallieren-550x396.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/09/Kernel_Deinstallieren-417x300.png 417w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/09/Kernel_Deinstallieren-695x500.png 695w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/09/Kernel_Deinstallieren-210x150.png 210w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/09/Kernel_Deinstallieren.png 703w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-9496" class="wp-caption-text">package-cleanup aus Fedora</figcaption></figure>
<p>Noch besser wäre es in meinen Augen, wenn der Update-Manager auf die Vielzahl von installierten Kernels hinweisen und auf Wunsch die letzten Kernel &#8211; bis auf die X neusten &#8211; deinstallieren würde, doch das zum Implementieren bedeutet natürlich einen höheren Aufwand als das eigentlich doch recht simple Kommando. Ich hatte daher auf brainstorm.ubuntu.com eine Idee eingebracht&#8230;[Offline]&#8230;doch mir kam jemand zuvor, somit muss ich mich mit &#8222;Solution #4&#8220; zufrieden geben <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;"> [Offline] Wäre schön, wenn sich hier früher oder später eine simple Lösung ergeben würde, denn gerade unerfahrene Anwender misten selten die Kernel aus. Ich habe schon Rechner mit mehr als zehn Kernel gesehen (Ubuntu Brainstorm wurde eingestellt und die Webseiten abgeschaltet).</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Was kostet es den Linux-Kernel zu entwickeln?</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/was-kostet-es-den-linux-kernel-zu-entwickeln/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 09:48:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[CONCORD]]></category>
		<category><![CDATA[Kernel]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
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					<description><![CDATA[Die spanische Universität von Oviedo hat im Rahmen der zweiten europäischen Konferenz zu Forschung und Entwicklung in Unternehmen (2nd European Conference on Corporate R&#38;D (kurz CONCORD-2010)) die Entwicklung des Linux-Kernels über die letzten Jahre untersucht. Anhand eines Kostenmodells wurde abgeschätzt wie viele Monate Entwicklungszeit und Entwickler in einem Unternehmen nötig wären, sowie welche Kosten entstehen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die spanische Universität von Oviedo hat im Rahmen der zweiten europäischen Konferenz zu Forschung und Entwicklung in Unternehmen (2nd European Conference on Corporate R&amp;D (kurz <a href="http://iri.jrc.ec.europa.eu/concord-2010/" target="_blank" rel="noopener">CONCORD-2010</a>)) die Entwicklung des Linux-Kernels über die letzten Jahre <a href="http://iri.jrc.ec.europa.eu/concord-2010/posters/Garcia-Garcia.ppt" target="_blank" rel="noopener">untersucht</a>. Anhand eines <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/COCOMO" target="_blank" rel="noopener">Kostenmodells</a> wurde abgeschätzt wie viele Monate Entwicklungszeit und Entwickler in einem Unternehmen nötig wären, sowie welche Kosten entstehen würden, wenn ein einzelnes Unternehmen den Kernel entwickeln würde. Solche Kostenmodelle passen zwar nicht exakt zur verteilten Entwicklung des Linux-Kernels, doch die Zahlen lassen erkennen, dass in den letzten Jahren enorme Summen in den Kernel investiert wurden.</p>
<p><span id="more-6133"></span></p>
<p>Betrachtet man den gesamten Kernel &#8211; Die Version 2.6.30 <a href="http://www.h-online.com/open/features/What-s-new-in-Linux-2-6-32-872271.html?view=print" target="_blank" rel="noopener">besteht</a> aus 12.606.910 Zeilen Quelltext &#8211; so würde ein Unternehmen folgende Leistung bringen müssen um den Kernel komplett zu entwickeln.</p>
<ul>
<li>Gesamtwert: 1.025.553.430 Euro</li>
<li>Benötigte Entwickler: 985,74</li>
<li>Geschätzte Entwicklungszeit: 167,59 Monate (14 Jahre)</li>
</ul>
<p>Bricht man die Zahlen auf einzelne Jahre runter, dann hätten in den Jahren von 2005 bis 2007 jeweils zweistellige Millionenbeträge investiert werden müssen. Im Jahr 2008 stieg dieser Wert sprunghaft an.</p>
<ul>
<li>2005 (Von 2.6.11 zu 2.6.16): 80.141.810 Euro</li>
<li>2006 (Von 2.6.16 zu 2.6.21): 72.704.900 Euro</li>
<li>2007 (Von 2.6.21 zu 2.6.25): 94.729.880 Euro</li>
<li>2008 (Von 2.6.25 zu 2.6.30): 228.353.700 Euro</li>
</ul>
<p>Leider sagt die Studie nichts über das Jahr 2009 oder gar 2010 aus, ich hätte gerne aktuelle Zahlen gesehen. Über die absoluten Werte kann man gerne spekulieren, basieren sie doch auf Abschätzungen und Annahmen. Doch sie zeigen, dass der Linux-Kernel in den vergangenen Jahren enorm an Attraktivität für Unternehmen und deren Entwickler gewonnen hat. Laut <a href="http://linux.slashdot.org/story/10/02/24/155214/The-Billion-Dollar-Kernel" target="_blank" rel="noopener">Slashdot</a> entsprechen die Entwicklungskosten des Linux-Kernels aus dem Jahre 2008 4%  bzw. 12% der Kosten für Forschung und Entwicklung, die Microsoft bzw. Google in dieser Zeit für sämtliche ihrer Produkte ausgegeben haben.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Alte Linux-Kernel unter Debian oder Ubuntu mit nur einem Befehl deinstallieren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Dec 2009 19:14:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Aufräumen]]></category>
		<category><![CDATA[Debian]]></category>
		<category><![CDATA[Kernel]]></category>
		<category><![CDATA[Paketverwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Systemverwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>
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					<description><![CDATA[Betreibt man ein Ubuntu- oder Debian-System über einen längeren Zeitraum, so sammeln sich über Monate und Jahre, die das System im Normalfall ohne Probleme läuft, eine ganze Reihe von Linux-Kernel an. Bei Sicherheitsupdates oder auch Upgrades auf ein neueres Ubuntu oder Debian werden die alten Kernel nicht deinstalliert. So hat man bei Problemen mit dem [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Betreibt man ein Ubuntu- oder Debian-System über einen längeren Zeitraum, so sammeln sich über Monate und Jahre, die das System im Normalfall ohne Probleme läuft, eine ganze Reihe von Linux-Kernel an. Bei Sicherheitsupdates oder auch Upgrades auf ein neueres Ubuntu oder Debian werden die alten Kernel nicht deinstalliert. So hat man bei Problemen mit dem neuen Kernel, den &#8222;Alten&#8220; noch zur Verfügung und kann so das System booten. Allerdings belegen der Linux-Kernel mit seinen Headern eine ganze Menge Platz, so dass man früher oder später etwas aufräumen sollte. Das geht entweder von Hand, oder besser mit einem &#8222;simplen&#8220; Befehl, der das alte Zeug in einem Rutsch von der Platte wirft.</p>
<p><span id="more-5359"></span></p>
<p>Über Synaptic kann man sich die alten Kernel in einer graphischen Umgebung raussuchen und sie dann deinstallieren. Doch dazu müsste man sich nach und nach allen alten Ballast raussuchen und von Hand zur Deinstallation vormerken. Das ist umständlich und dauert durchaus ein kleines Weilchen, erst recht wenn sich im Ubuntu-System nach einer ganzen Weile eine Menge Kernel angesammelt haben. Mit ein bisschen Shell-Magie deinstalliert man jedoch mit nur einem Kommando alle alten Linux-Kernel inklusive ihren Headern. Via&#8230;</p>
<figure id="attachment_28396" aria-describedby="caption-attachment-28396" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/12/ubuntu-kernel.png"><img decoding="async" class="td-modal-image wp-image-28396 size-medium" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/12/ubuntu-kernel-640x571.png" alt="Im Laufe der Zeit sammeln sich auf einem Ubuntu-System zahlreiche Kernel an." width="640" height="571" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/12/ubuntu-kernel-640x571.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/12/ubuntu-kernel-471x420.png 471w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/12/ubuntu-kernel-250x223.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/12/ubuntu-kernel-550x491.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/12/ubuntu-kernel-202x180.png 202w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/12/ubuntu-kernel-336x300.png 336w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/12/ubuntu-kernel-560x500.png 560w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/12/ubuntu-kernel.png 642w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-28396" class="wp-caption-text">Im Laufe der Zeit sammeln sich auf einem Ubuntu-System zahlreiche Kernel an.</figcaption></figure>
<p>&#8230;löscht ihr alle alten Kernel inklusive den jeweils zusätzlich installierten Kernel-Headern von der Festplatte. Der aktuelle Kernel des Systems bleibt dabei komplett unangetastet. Ihr müsst also keine Angst haben, dass ihr nach dem Ausführen des Befehls gleich ganz ohne Kernel dasteht und euren Computer nicht mehr booten könnt. Trotzdem solltet ihr einen kritischen Blick auf die Liste der zu deinstallierenden Pakete werfen, nicht dass aus irgendeinem Grund eine Abhängigkeit quer schießt und das halbe System von der Platte fliegt.</p>
<pre>$ dpkg -l 'linux-*' | sed '/^ii/!d;/'"$(uname -r | sed "s/\(.*\)-\([^0-9]\+\)/\1/")"'/d;s/^[^ ]* [^ ]* \([^ ]*\).*/\1/;/[0-9]/!d' | xargs sudo apt-get -y purge</pre>
<pre>Paketlisten werden gelesen... Fertig
Abhängigkeitsbaum wird aufgebaut
Lese Status-Informationen ein... Fertig
Die folgenden Pakete werden ENTFERNT:
linux-headers-2.6.31-13* linux-headers-2.6.31-13-generic*
linux-headers-2.6.31-14* linux-headers-2.6.31-14-generic*
linux-image-2.6.27-14-generic* linux-image-2.6.31-13-generic*
linux-image-2.6.31-14-generic* linux-restricted-modules-2.6.27-14-generic*
0 aktualisiert, 0 neu installiert, 8 zu entfernen und 10 nicht aktualisiert.
Nach dieser Operation werden 441MB Plattenplatz freigegeben.
Möchten Sie fortfahren [J/n]?</pre>
<p>Allerdings würde ich generell ältere Kernel erst dann von der Festplatte löschen, wenn ich weiß dass ich mit dem aktuellen Linux-Kernel definitiv keine Probleme habe. Lasst nach einem Kernelupdate den alten Kernel daher also noch ein paar Tage oder gar ein paar Wochen auf eurem Rechner. Die dadurch verbrauchten MByte lassen sich meist verschmerzen. Das Aufräumen könnt ihr ja immer noch nachholen, mehr als einen Befehl braucht es dazu ja nicht.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Mit dem PHC-Kernel unter Ubuntu Karmic Strom sparen</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/mit-dem-phc-kernel-unter-ubuntu-karmic-strom-sparen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 16:16:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[CPU]]></category>
		<category><![CDATA[Energiesparen]]></category>
		<category><![CDATA[Hardware]]></category>
		<category><![CDATA[Howto]]></category>
		<category><![CDATA[Kernel]]></category>
		<category><![CDATA[Lifebook]]></category>
		<category><![CDATA[Strom sparen]]></category>
		<category><![CDATA[Stromverbrauch]]></category>
		<category><![CDATA[Undervolting]]></category>
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					<description><![CDATA[Mein kleines Notebook hier hat mit Linux leider ein kleines Problemchen. Bei jeder noch so kleinen Belastung der CPU, dreht der Lüfter sofort hoch. Selbst das Aufrufen einer Webseite mit Firefox sorgt somit für Lärm im Raum. Die Lösung dafür war schon immer das Absenken der CPU-Spannung durch das Patchen eines Kernel-Moduls. Dadurch läuft das [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mein kleines Notebook hier hat mit Linux leider ein kleines Problemchen. Bei jeder noch so kleinen Belastung der CPU, dreht der Lüfter sofort hoch. Selbst das Aufrufen einer Webseite mit Firefox sorgt somit für Lärm im Raum. Die Lösung dafür war schon immer das Absenken der CPU-Spannung durch das Patchen eines Kernel-Moduls. Dadurch läuft das Gerät praktisch geräuschlos.</p>
<p>Nun baut Ubuntu jedoch seit Jaunty die dafür nötigen Kernel-Module fest in den Kernel ein. Dadurch ist es nicht mehr möglich nur das eine Kernel-Module zu patchen, es muss leider der gesamte Kernel neu kompiliert werden&#8230; Vor einigen Monaten habe ich bereits über eine Paketquelle mit einem &#8222;PHC-Kernel&#8220; <a href="/ubuntu/ppa-fur-jaunty-mit-gepatchtem-kernel-zum-undervolten/">geschrieben</a>, in der Hoffnung dass mit der Quelle die Kernel-Kompiliererei ein Ende hat, doch bislang war ich vom linux-phc Team etwas enttäuscht. Das PPA hat meiner Erinnerung nach, während der bisherigen Lebenszeit von Jaunty gerade mal ein Update erfahren.</p>
<p>Mit Ubuntu Karmic ändert sich das Vorgehen mal wieder etwas. Das PPA enthält nun einen Kernel, der die SpeedStep-Module komplett fehlen, so kann man sich die Kernelmodule selber erzeugen&#8230;</p>
<p><span id="more-4163"></span></p>
<h2>PHC-Kernel installieren</h2>
<p>Den Anfang macht die Installation des angepassten Kernels, man kann den Kernel sowie die nötigen Bibliotheken und Tools für das Kompilieren des Kernelmoduls via&#8230;</p>
<pre>$ sudo add-apt-repository ppa:linux-phc/ppa
$ sudo apt-get install build-essential linux-generic-phc linux-headers-generic-phc
</pre>
<p>&#8230;herunterladen und installieren. Nach der Installation startet man am besten den Rechner neu. Beim Booten steht jetzt ein zusätzlicher Kernel, der mit -phc endet, zur Verfügung. Speed-Stepping sollte mit diesem Kernel erstmal nicht funktionieren, wundert Euch also nicht wenn die CPU vorerst immer mit maximaler Taktrate läuft.</p>
<h2>Kernelmodule erzeugen</h2>
<p>Nun könnt Ihr euch aus dem Forum von linux-phc.org bereits gepatchte Kernelmodule <a href="http://www.linux-phc.org/forum/viewtopic.php?f=13&amp;t=2" target="_blank" rel="noopener">herunterladen</a>. Es gibt zwei Varianten, einmal phc-k8*.tar.gz für AMD X2, AMD Turion64 und AMD Turion X2 Prozessoren und einmal phc-intel*.tar.gz für Intel Mobile Centrino, Atom (N2xx) und Intel Core/Core2 CPUs. Ihr müsst das passende Kernelmodul wählen.</p>
<p>Ich habe hier ein Gerät mit einem alten Intel Centrino, daher führe ich das am Beispiel des gerade aktuellen Moduls phc-intel-0.3.2-8.tar.gz durch&#8230; Habt Ihr das Modul heruntergeladen, so müsst Ihr es entpacken und in das entstandene Verzeichnis wechseln&#8230;</p>
<pre>$ tar -xzf phc-intel*
$ cd phc-intel*
</pre>
<p>Nun könnt ihr das Modul erzeugen, kompilieren und installieren. Dies könnt Ihr via&#8230;</p>
<pre>$ make prepare
$ make
$ sudo make install
$ sudo modprobe phc-intel
</pre>
<p>&#8230;durchführen. Solltet ihr Schwierigkeiten dabei haben, so liefert die im Archiv enthaltene README Datei weitere Informationen. Den Erfolg könnt Ihr wieder via&#8230;</p>
<pre>$ cat /sys/devices/system/cpu/cpu0/cpufreq/phc_controls
16:33 14:33 12:20 10:14 8:6 6:4 
</pre>
<p>&#8230;ausprobieren. Ist das Modul erfolgreich gebaut worden und habt Ihr es via modprobe geladen, dann zeigt die Ausgabe von cat etwas an, falls die Ausgabe nichts bringt, dann hakt es irgendwo. Damit das Kernelmodul von nun an automatisch geladen wird, steckt ihr es in die Datei /etc/modules. Öffnet dazu die Datei in einen Editor mit Root-Rechten&#8230;</p>
<pre>$ sudo gedit /etc/modules
</pre>
<p>und fügt die Zeile&#8230;</p>
<pre>phc-intel
</pre>
<p>&#8230;ein. Speichert die Datei abschließend. Ihr seid damit noch nicht fertig&#8230; Ihr müsst noch passende Spannungswerte ermitteln und die Einstellungen permanent in Eurem System verankern. Seit Jaunty hat sich das Vorgehen nicht verändert. Informationen dazu findet Ihr im älteren Artikel <a href="/ubuntu/ppa-fur-jaunty-mit-gepatchtem-kernel-zum-undervolten/#wptoc_0_0_1">PPA für Jaunty mit gepatchtem Kernel zum Undervolten</a>.</p>
<h2>Governor ohne PolicyKit-Abfrage ändern</h2>
<p>Abschließend noch ein kleiner Tipp, der mit dem Thema hier nicht direkt etwas zu tun hat. In den Kommentaren zu <a href="/ubuntu/ubuntu-karmic-koala-9-10-aus-meiner-sicht/">Ubuntu Karmic Koala 9.10 aus meiner Sicht</a> hat <a href="http://www.christoph-wickert.de/" target="_blank" rel="noopener">Christoph Wickert</a> Hinweise gegeben, wie man auch mit PolicyKit-1 von GNOME aus Karmic die Taktrate bzw. den Governor ohne Passwortabfrage ändern kann. Ich füge dazu alle Benutzer, die den Governor ändern können sollen, in die Gruppe &#8222;users&#8220; ein&#8230;</p>
<pre>$ sudo adduser $USER users
</pre>
<p>(Kleiner Hinweis: Ihr müsst euch einmal aus und wieder einloggen. Erst dann werden die Gruppenzugehörigkeiten neu eingelesen) Danach könnt Ihr via&#8230;</p>
<pre>$ sudo gedit /var/lib/polkit-1/localauthority/50-local.d/gnome-cpufreq.pkla
</pre>
<p>&#8230;die nötige Konfigurationsdatei erstellen. Als Inhalt fügt Ihr&#8230;</p>
<pre>[Allow users to set the CPU frequency]
Identity=unix-group:users
Action=org.gnome.cpufreqselector
ResultAny=no
ResultInactive=no
ResultActive=yes
</pre>
<p>&#8230;ein. Danach könnt Ihr die Taktrate ohne die Eingabe eines Passwortes ändern.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Netzwerk (forcedeth) funktioniert nach Kernel 2.6.29 nicht mehr</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/netzwerk-forcedeth-funktioniert-nach-kernel-2629-nicht-mehr/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/gnu-linux/netzwerk-forcedeth-funktioniert-nach-kernel-2629-nicht-mehr/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 May 2009 14:40:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Jaunty]]></category>
		<category><![CDATA[Karmic]]></category>
		<category><![CDATA[Kernel]]></category>
		<category><![CDATA[SystemRescueCd]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein fiese(r/s) Bug/Phänomen hat mir gerade eine Stunde Freizeit geklaut und einiges Kopfzerbrechen bereitet&#8230; Ich wollte partimage benutzen, um eine Partition einer Platte zu sichern, die ich aus einem alten Rechner gerettet hatte. Da ich ein 64-bit Ubuntu mit Jaunty 9.04 betreibe, partimage aber nur in einer 32-bit Version vorliegt, habe ich mir die aktuelle [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein fiese(r/s) Bug/Phänomen hat mir gerade eine Stunde Freizeit geklaut und einiges Kopfzerbrechen bereitet&#8230; Ich wollte partimage benutzen, um eine Partition einer Platte zu sichern, die ich aus einem alten Rechner gerettet hatte. Da ich ein 64-bit Ubuntu mit Jaunty 9.04 betreibe, partimage aber nur in einer 32-bit Version vorliegt, habe ich mir die aktuelle Version der <a href="http://www.sysresccd.org/Main_Page" target="_blank" rel="noopener">SystemRescueCd</a> heruntergeladen, gebrannt und meinen Rechner damit gebootet. Der &#8222;Job&#8220; war dann schnell erledigt, die böse Überraschung erwartete mich jedoch, als ich wieder Ubuntu gebootet habe. Der NetworkManager meldete, dass kein Netzwerk aufgebaut werden konnte.</p>
<p><span id="more-1447"></span></p>
<p>Es sei angeblich kein Kabel angesteckt. Natürlich schiebt man die Schuld erstmal auf die DSL-Hardware. Also DSL-Router neu starten, Switch und Kabel kontrollieren. Es waren aber keine Fehler zu finden. Des weiteren leuchteten die Lichter am Switch und an der Netzwerkkarte genauso wie immer. Die Netzwerkkarte ist also &#8222;eigentlich&#8220; verbunden. Allerdings sagen</p>
<pre>$ sudo ethtool eth0
[...]
	Link detected: no
</pre>
<p>und</p>
<pre>$ dmesg | grep eth
[...]
[   39.513660] forcedeth 0000:00:08.0: irq 2302 for MSI/MSI-X
[   39.514304] eth0: no link during initialization.
[   39.515419] ADDRCONF(NETDEV_UP): eth0: link is not ready
</pre>
<p>eine andere Sprache. Das Netzwerk lässt sich in Ubuntu Jaunty nicht aktivieren, egal was man macht&#8230; Boote ich jedoch die SystemRescueCD, so kann ich ohne Probleme mein Netzwerk aufbauen.</p>
<p>Schuld daran scheint Kernel 2.6.29.3 aus der SystemRescueCD zu sein. Der aktuelle Kernel scheint eine <a href="http://bugzilla.kernel.org/show_bug.cgi?id=13183" target="_blank" rel="noopener">Regression</a> zu haben, die verhindert dass die Netzwerkkarte mit älteren Kerneln aktiviert werden kann. Meine &#8222;Lösung&#8220; für dieses Problem war nun</p>
<ul>
<li>Rechner mit der SystemRescueCD booten</li>
<li>Netzwerk aktivieren</li>
<li>Rechner HART abschalten</li>
</ul>
<p>Danach funktionierte das Netzwerk in Jaunty wieder wie gehabt. Eventuell versetzt der neue Kernel aus der SystemRescueCD die Netzwerkkarte via ACPI in einen Zustand, aus dem sie ein &#8222;alter&#8220; Kernel nicht mehr wecken kann. Möglicherweise reicht es auch einfach den Rechner einmal vollständig abzuschalten, das habe ich nicht weiter ausgetestet&#8230;</p>
<p>Ich vermute, dass das Problem alle Distributionen mit Kernel 2.6.29 (oder neuer) und Rechner, die mit dem forcedeth Kernelmodul arbeiten, betrifft. Die Info sollte man also im Hinterkopf behalten, wenn man demnächst Live-CDs mit Ubuntu Karmic ausprobiert und entsprechende Hardware besitzt&#8230;</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Ext4 noch nicht reif für den Desktop!</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/ext4-noch-nicht-reif-fur-den-desktop/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Mar 2009 23:31:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Dateisysteme]]></category>
		<category><![CDATA[Ext4]]></category>
		<category><![CDATA[Kernel]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>
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					<description><![CDATA[Ubuntu Jaunty Jackalope 9.04 bringt Unterstützung für das neue Dateisystem Ext4 mit und ab Ubuntu Karmic Koala 9.10 wird Ext4 vielleicht auch Standard. Von daher werden viele User sicherlich das neue Dateisystem &#8211; gerade weil es eine sehr hohe Performance verspricht &#8211; ausprobieren. Doch scheint es gravierende Probleme mit Ext4 zu geben. Ich zitiere mal [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ubuntu Jaunty Jackalope 9.04 bringt Unterstützung für das neue Dateisystem Ext4 mit und ab Ubuntu Karmic Koala 9.10 wird Ext4 vielleicht auch Standard. Von daher werden viele User sicherlich das neue Dateisystem &#8211; gerade weil es eine sehr hohe Performance verspricht &#8211; ausprobieren. Doch scheint es <a href="https://bugs.edge.launchpad.net/ubuntu/+source/linux/+bug/317781" target="_blank" rel="noopener">gravierende Probleme</a> mit Ext4 zu geben. Ich zitiere mal aus dem Bugreport&#8230;</p>



<span id="more-685"></span>



<p class="has-cyan-bluish-gray-background-color has-background"><strong>UPDATE:</strong> Leser dieses Artikels sollten bedenken, dass sich das Rad der Geschichte immer weiterdreht. Zum Zeitpunkt der Erstellung des Beitrages waren diese Informationen korrekt, doch mittlerweile kann man beruhigt zu Ext4 greifen. Die im Beitrag genannten Patches haben es sogar noch in den Kernel von Ubuntu Jaunty geschafft. Ext4 IST in der Zwischenzeit reif für den Desktop geworden!</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>I recently installed Kubuntu Jaunty on a new drive, using Ext4 for all my data.</p>



<p>The first time i had this problem was a few days ago when after a power loss ktimetracker&#8217;s config file was replaced by a 0 byte version . No idea if anything else was affected.. I just noticed ktimetracker right away.</p>



<p>Today, I was experimenting with some BIOS settings that made the system crash right after loading the desktop. After a clean reboot pretty much any file written to by any application (during the previous boot) was 0 bytes. For example Plasma and some of the KDE core config files were reset. Also some of my MySQL databases were killed…</p>
</blockquote>



<p>Es ist auch kein &#8222;Ubuntu-Problem&#8220;</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>I thought it was worth adding this, even though I&#8217;m running Gentoo, it seems to be exactly the same issue:</p>



<p>I recently upgraded to ext4 as well, I ran a game in Wine and the system hardlocked (nothing special there with the fglrx drivers). After rebooting all my Wine registry files were 0 bytes, as were many of my Gnome configuration files. Absoloute nightmare. fsck on boot said that it had removed 760+ orphaned inodes.</p>
</blockquote>



<p>Um es kurz zusammenzufassen: Sollte ein Rechner mit Ext4 Partitionen abstürzen oder ihm der Saft ausgehen, so droht massiver Datenverlust. Die Gefahr bei einem Crash Daten zu verlieren ist deutlich höher als bei Ext3. Das Problem ist massiv und Bedarf sowohl Änderungen am Kernel wie auch Änderungen an der Art und Weise wie Anwendungen Daten ablegen. <a href="https://bugs.edge.launchpad.net/~tytso" target="_blank" rel="noopener">Theodore</a> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Theodore_Ts%27o" target="_blank" rel="noopener">Ts&#8217;o</a> &#8211; einer der bekanntesten Entwickler des Linux Kernels &#8211; fasst das Problem <a href="https://bugs.edge.launchpad.net/ubuntu/+source/linux/+bug/317781/comments/45" target="_blank" rel="noopener">hier</a> sehr gut zusammen.</p>



<p>Ext4 mag reif für Serversysteme sein, denen dank USV sicherlich nie der Strom ausgeht. Doch man sollte es sich mehr als zweimal überlegen Ext4 auf einem Notebook oder Desktop einzusetzen, denen dank proprietären Treiber und experimentierfreudigen Usern der eine oder andere Absturz droht!</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Wie wird das Wetter morgen?</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/wie-wird-das-wetter-morgen/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/gnu-linux/wie-wird-das-wetter-morgen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Aug 2007 20:00:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Kernel]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Gerade in Unternehmen sind Roadmaps, Timetables, Milestones usw. sehr wichtig um Unternehmesprozeße frühzeitig planen zu können. Linux hat es bisher den Entscheidungsträgern in der Industrie schwer gemacht. Feste Releasezeiten, Projektpläne oder Ziele gab es nicht. Ein Release war fertig, wenn es fertig war. Die Linux Foundation will die Ziele zentraler Projekte nun transparenter gestalten. Die Foundation [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade in Unternehmen sind Roadmaps, Timetables, Milestones usw. sehr wichtig um Unternehmesprozeße frühzeitig planen zu können. Linux hat es bisher den Entscheidungsträgern in der Industrie schwer gemacht. Feste Releasezeiten, Projektpläne oder Ziele gab es nicht. Ein Release war fertig, wenn es fertig war. Die <a href="http://www.linux-foundation.org" target="_blank" rel="noopener">Linux Foundation</a> will die Ziele zentraler Projekte nun transparenter gestalten. Die Foundation hat einen Wetterbericht <a href="http://www.linux-foundation.org/en/Linux_Weather_Forecast" target="_blank" rel="noopener">veröffentlicht</a>, der das Klima &#8212; also die kurz-, mittel- und langfristige Entwicklung &#8212; des Kernels sowie anderer wichtiger Projekte wie Dateisysteme, Treiber und auch Desktopoberflächen wie GNOME oder KDE zusammengefasst darstellt. Ob die Voraussagen zutreffen werden wird sich erst in der Zukunft erweisen.</p>
]]></content:encoded>
					
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	</channel>
</rss>
