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	<title>Microsoft – Linux und Ich</title>
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	<description>Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT</description>
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		<title>Microsoft Defender für Linux-Desktops: Endlich kann ich wieder ruhig schlafen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Oct 2026 13:43:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Malware]]></category>
		<category><![CDATA[Microsoft]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
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					<description><![CDATA[Microsoft bringt seinen Defender auf den Linux-Desktop. Gegen Viren, die es kaum gibt, für Distributionen, die ich nicht nutze, und zu Preisen, die ich nicht zahle. Ein Grund zur Freude, oder?]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ich habe heute früh zweimal auf den Kalender geschaut. Nein, es ist nicht der 1. April, es ist der 15. Oktober. Und trotzdem hat Microsoft gestern ganz ohne Augenzwinkern <a href="https://techcommunity.microsoft.com/blog/microsoftdefenderatpblog/secure-linux-desktops-with-microsoft-defender/4560822">Microsoft Defender für Linux-Desktops</a> angekündigt. Für mich ist das eine kleine Erlösung: Seit fast 20 Jahren tippe ich ungeschützt auf Linux-Kisten herum, und ich lebe tatsächlich noch. Damit ist jetzt endlich Schluss.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wobei: Ruft ihr die Ankündigung auf, dann bekommt ihr womöglich nur eine Fehlermeldung zu sehen. Gedosst? Ge-DOS-st! Ausgerechnet der Blog zum Produkt, das Angriffe erkennen und abwehren soll, liegt ziemlich flach und lädt nur sehr langsam. Ob da jemand nachgeholfen hat oder nur zu viele Linux-User ungläubig nachschauen wollten, weiß ich nicht. Ein Defender für den eigenen Webserver wäre jedenfalls ein guter Anfang.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei hatte ich mich so festgelegt. Als 2015 <a href="https://linuxundich.de/gnu-linux/sophos-antivirus-basic-fur-linux-kostenlos/">Sophos einen kostenlosen Virenscanner für Linux</a> brachte, habe ich noch frech geschrieben, dass ihr auch ohne Virenscanner Online-Banking betreiben dürft. Wenige Monate später habe ich im Artikel zu <a href="https://linuxundich.de/gnu-linux/avg-uberarbeitete-privacy-policy-from-antivir-to-spyware/">AVGs Datenschutzerklärung</a> das Wort Snakeoil benutzt. Elf Jahre später muss ich mich wohl bei der Branche entschuldigen. Microsoft hat ja schließlich gesprochen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Microsoft entdeckt den Linux-Desktop</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der eigentliche Knaller steht im ersten Satz der Ankündigung: „As more developers begin to use Linux desktops“. Microsoft selbst bestätigt also, dass immer mehr Leute Linux auf dem Desktop einsetzen. Wir Linux-User haben über das Jahr des Linux-Desktops jahrzehntelang Witze gerissen. Jetzt ruft es ausgerechnet der Konzern aus Redmond aus. Ich hätte nicht gedacht, dass ich diese Bestätigung in einer Pressemitteilung für Sicherheitssoftware lesen würde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer schon länger mitliest, der kennt die Vorgeschichte. 2009 musste Microsoft der US-Börsenaufsicht beichten, dass <a href="https://linuxundich.de/gnu-linux/linux-ist-nun-offiziell-ein-konkurrent-von-microsoft/">Linux offiziell ein Konkurrent</a> ist. 2014 erklärte Microsoft dann, dass Linux als Server-System <a href="https://linuxundich.de/gnu-linux/microsoft-ueber-linux-als-server-system-thats-linux-falls-short/">„falls short“</a>. Heute verkauft der Konzern Schutzsoftware für Linux-Server und Linux-Desktops. Gandhi hatte also recht, nur die letzte Stufe hat er vergessen: Erst lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich, dann verkaufen sie dir einen Virenscanner.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was der Defender auf dem Linux-Desktop kann</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Technisch ist das Ganze übrigens keine neue Software. Microsoft setzt auf denselben Agenten, den es seit einigen Jahren für Linux-Server anbietet. Der Defender erkennt dabei selbstständig, ob er auf einem Server oder einer Workstation läuft. Das ist durchaus ein Fortschritt: 2014 hat mir die Microsoft-Homepage mein Linux noch <a href="https://linuxundich.de/gnu-linux/uops-microsoft-homepage-erkennt-linux-als-windows-8-1/">als Windows 8.1 verkauft</a>. Heute unterscheidet Redmond immerhin schon Server von Desktop.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An Bord sind ein „Next-Gen“-Virenscanner, Endpoint Detection and Response (EDR), Schwachstellen-Management und eine Geräteinventur. Für den Ernstfall gibt es Live Response und Device Isolation. Sprich: Die Firmen-IT bekommt eine Shell auf eurem Rechner und kann ihn per Mausklick vom Netz trennen. Früher hätten wir so etwas als Fernwartungstrojaner bezeichnet und mit ClamAV gejagt. Heute heißt es Enterprise-grade Protection und kommt mit Lizenzvertrag.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad0ebee002ec&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad0ebee002ec" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1280" height="909" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/microsoft-defener-portal-1280x909.webp" alt="Microsoft-Defender-Portal mit Bereitstellungsoptionen für Linux-Geräte: automatisch, per Paket, Skript oder Datei" class="wp-image-48049" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/microsoft-defener-portal-1280x909.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/microsoft-defener-portal-640x454.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/microsoft-defener-portal-768x545.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/microsoft-defener-portal-1536x1090.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/microsoft-defener-portal.webp 1710w" sizes="(max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Im Microsoft-Defender-Portal wählt man einfach Linux als Betriebssystem aus und rollt den Schutz per Paket, Skript oder Datei aus – Redmond behandelt den Pinguin nun als ernstzunehmende Kundschaft.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Unterstützt werden RHEL, CentOS, Ubuntu, Debian, SLES, Fedora und Oracle Linux, unter Gnome, KDE oder einem anderen Desktop. Dass ein Sicherheitsprodukt ausgerechnet CentOS aufführt, das seit 2024 keine Updates mehr bekommt, hat schon einen gewissen Charme. Arch Linux fehlt dagegen auf der Liste. Ich bleibe also leider schutzlos – I use Arch, btw. Und, ganz ehrlich, auch ein bisschen erleichtert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Für wen ist das Ganze gedacht?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Den Defender gibt es nicht als Paket im Software-Center und schon gar nicht kostenlos. Ihr braucht dafür Microsoft Defender for Endpoint Plan 2 oder eine Lizenz für Microsoft 365 E5 bzw. E7. Ein Phoronix-Leser bat im Forum, diese Marketingbegriffe doch bitte mal in normale Sprache zu übersetzen. Mache ich gerne: Für Hinz-und-Kunz-Linux ist das nichts. Und der Status ist ohnehin noch Public Preview.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ganz ernst gemeint: Ein Argument hat Microsoft schon. Entwickler-Rechner hängen an Git-Repos, CI/CD-Pipelines und Cloud-Zugängen, wer dort einbricht, der greift nach der ganzen Lieferkette. Die eigentliche Zielgruppe sind aber Compliance-Abteilungen. Die haben nun endlich ein Häkchen, um Linux-Notebooks im Konzern zu erlauben. Ob ihr dann noch <code>sudo</code> benutzen dürft, steht auf einem anderen Blatt. Microsoft hat sudo ja ohnehin <a href="https://linuxundich.de/gnu-linux/microsoft-patentiert-sudo/">schon 2009 patentiert</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die schönste Zusammenfassung lieferte ein Leser im Phoronix-Forum: „Number of viruses on Linux: 1“. In meinen Augen trifft das den Nagel auf den Kopf. Wer privat Linux nutzt, Software aus den Paketquellen installiert und nicht jedes Skript aus dem Netz blind mit Root-Rechten ausführt, der braucht weiterhin keinen Virenscanner. Daran ändert auch ein Defender nichts, der für Linux nun hauptberuflich Windows-Malware sucht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nur eine Pointe kann ich mir zum Schluss nicht verkneifen. Schleswig-Holstein will <a href="https://linuxundich.de/schleswig-holstein-stellt-auf-linux-und-libreoffice-um/">bis Ende 2026 Windows und Microsoft Office</a> aus Verwaltung und Schulen werfen. Pünktlich zur Zielgeraden steht Microsoft nun mit dem passenden Defender für die neuen Linux-Rechner vor der Tür. Wer behauptet, dass man in Redmond nicht flexibel ist? Was meint ihr: Fürsorge, Telemetrie oder einfach nur gutes Geschäft?</p>
<hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Microsoft veröffentlicht quelloffenen TUI-Texteditor &#8222;Edit&#8220; für Windows und Linux</title>
		<link>https://linuxundich.de/microsoft-veroffentlicht-quelloffenen-tui-texteditor-edit-windows-und-linux/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/microsoft-veroffentlicht-quelloffenen-tui-texteditor-edit-windows-und-linux/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 May 2025 08:56:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Microsoft]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Terminal]]></category>
		<category><![CDATA[Texteditor]]></category>
		<category><![CDATA[Windows]]></category>
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					<description><![CDATA[Microsoft stellt mit „Edit“ einen schlanken, quelloffenen Texteditor für die Kommandozeile vor. Der Editor läuft unter Windows und Linux, auch auf ARM64-Systemen wie dem Raspberry Pi.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Microsoft hat mit <a href="https://github.com/microsoft/edit">Edit</a> einen neuen, quelloffenen Texteditor für die Kommandozeile vorgestellt. Das unter der MIT-Lizenz veröffentlichte Projekt ist nicht nur für Windows, sondern auch für Linux verfügbar. Zudem nicht nur für PCs, sondern auch für die ARM64-Architektur, wie sie auf dem <a href="https://linuxundich.de/category/raspberry-pi/" data-type="category" data-id="1854">Raspberry Pi</a> genutzt wird. Der Editor richtet sich an Nutzer, die ein einfaches, schnelles Werkzeug für das Bearbeiten von Textdateien im Terminal suchen. Microsofts Edit reiht sich irgendwo zwischen <a href="https://www.nano-editor.org/">Nano</a>, <a href="https://micro-editor.github.io/">Micro</a> und <a href="https://github.com/antirez/kilo">Kilo</a> ein.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kompakter Editor für den Terminaleinsatz</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Edit ist ein schlanker <a href="https://linuxundich.de/tag/editor/" data-type="post_tag" data-id="420">Editor</a> mit Text User Interface (TUI), der insbesondere auf Portabilität und geringe Abhängigkeiten ausgelegt ist. Die Software setzt auf eine eigene TUI-Bibliothek, die laut Projektentwickler besser zu einer geplanten Plugin-Schnittstelle auf Basis einer C-ABI passt. Außerdem wurde Wert auf UTF-8-Unterstützung, kompakte Dateigröße, VT-kompatible Ausgabe (für bessere SSH-Kompatibilität) und statische Kompilierung gelegt. So lässt sich das Programm ohne Abhängigkeiten ausführen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Editor wurde in Rust geschrieben, nachdem erste Prototypen in C, C++ und Zig entstanden waren. Die Entscheidung für Rust fiel, weil die Sprache innerhalb Microsofts bereits offiziell unterstützt wird und sich gut für systemnahe Programmierung eignet. Der Editor ist natürlich für Windows-Admins interessant, weil man sich seit Windows 10/Windows Server 2019 via SSH auch auf Windows-Kisten einloggen kann. Für administrative Aufgaben braucht es dann auch einen effektiven Editor.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad0ebeed94f8&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad0ebeed94f8" class="wp-block-image size-full wp-lightbox-container"><img decoding="async" width="1248" height="783" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/microsoft-edit-linux.webp" alt="Microsoft Edit unter Linux: Das kompakte, statisch kompilierte Binary läuft direkt im Terminal und eignet sich besonders für den Einsatz über SSH oder in minimalen Systemumgebungen." class="wp-image-44978" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/microsoft-edit-linux.webp 1248w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/microsoft-edit-linux-640x402.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/microsoft-edit-linux-768x482.webp 768w" sizes="(max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Microsoft Edit unter Linux: Das kompakte, statisch kompilierte Binary läuft direkt im Terminal und eignet sich besonders für den Einsatz über SSH oder in minimalen Systemumgebungen.</figcaption></figure>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad0ebeee753e&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad0ebeee753e" class="wp-block-image size-full wp-lightbox-container"><img decoding="async" width="1248" height="783" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/microsoft-edit-windows.webp" alt="Microsoft Edit unter Windows im Einsatz: Der Editor bietet eine textbasierte Benutzeroberfläche (TUI) und erinnert optisch an klassische Werkzeuge wie den MS-DOS-Editor oder Nano." class="wp-image-44979" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/microsoft-edit-windows.webp 1248w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/microsoft-edit-windows-640x402.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/microsoft-edit-windows-768x482.webp 768w" sizes="(max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Microsoft Edit unter Windows im Einsatz: Der Editor bietet eine textbasierte Benutzeroberfläche (TUI) und erinnert optisch an klassische Werkzeuge wie den MS-DOS-Editor oder Nano.</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Veröffentlichung auf GitHub</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Quellcode sowie vorkompilierte Binaries sind auf GitHub unter <a href="https://github.com/microsoft/edit">github.com/microsoft/edit</a> verfügbar. Für Linux steht ein statisch gelinktes Binary bereit, das ohne weitere Abhängigkeiten ausgeführt werden kann:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>wget https://github.com/microsoft/edit/releases/download/v1.0.0/edit-1.0.0-x86_64-linux-gnu.xz</strong>
$ <strong>unxz edit-1.0.0-x86_64-linux-gnu.xz</strong>
$ <strong>chmod +x edit-1.0.0-x86_64-linux-gnu</strong>
$ <strong>./edit-1.0.0-x86_64-linux-gnu</strong></code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Im <a href="https://aur.archlinux.org/">Arch User Repository (AUR)</a> stehen mehrere inoffizielle Pakete zur Verfügung, unter anderem <code>edit</code>, <code>ms-edit</code>, <code>ms-edit-bin</code> und <code>microsoft-edit</code>. Ich möchte hier keine Empfehlung ausgeben, mit Sicherheit wird hier in den nächsten Tagen ein wenig aufgeräumt. Dazu kommen Kochrezepte mit der Endung <code>-git</code>, die das Programm aus dem Quellcode bauen.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>yay -Ss microsoft edit</strong>
aur/edit 1.0.0-1 (+0 0.00) 
    A simple editor for simple needs (Microsoft Edit)
aur/ms-edit 1.0.0-1 (+1 1.00) 
    A simple editor for simple needs (Microsoft Edit)
aur/ms-edit-git 1.0.0.r1.ge8d40f6-1 (+2 1.98) 
    A simple editor for simple needs (Microsoft Edit)
aur/ms-edit-bin 1.0.0-1 (+3 2.99) 
    A simple editor for simple needs (Microsoft Edit)
aur/microsoft-edit-git 1.0.0.r1.ge8d40f6-2 (+1 1.00) 
    Modern version of the MS-DOS Editor with a modern UI and keybindings similar to VS Code
aur/microsoft-edit 1.0.0-2 (+2 1.99) 
    Modern version of the MS-DOS Editor with a modern UI and keybindings similar to VS Code</code></pre>



<h3 class="wp-block-heading">Entwicklung aus Eigeninitiative</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Editor entstand im Rahmen eines internen Microsoft-Projekts, wurde jedoch größtenteils in der Freizeit des Entwicklers umgesetzt. In einem ausführlichen Kommentar auf <a href="https://news.ycombinator.com/item?id=44031529">Hacker News</a> beschreibt der Autor Hintergründe zur Entstehung, den Technologiestack sowie die Beweggründe für die Eigenentwicklung anstelle der Verwendung bestehender TUI-Editoren. Einen neuen Editor für Linux-User zu schaffen, stand allerdings nicht auf dem Zettel. /s</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ziel sei es unter anderem gewesen, ein möglichst kleines Binary mit guter Unicode-Unterstützung bereitzustellen, das systemnah arbeitet und sich auch für automatisierte Systemumgebungen oder Remote-Shells eignet. Ob sich Edit langfristig gegen etablierte Editoren behaupten kann, bleibt abzuwarten. Der Fokus auf Minimalismus, Portabilität und UTF-8-Kompatibilität dürfte insbesondere in reduzierten oder serverseitigen Umgebungen relevant sein.</p>
<hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Space Cadet Pinball: Alte Software, neuer Glanz unter Linux</title>
		<link>https://linuxundich.de/space-cadet-pinball-alte-software-neuer-glanz-unter-linux/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/space-cadet-pinball-alte-software-neuer-glanz-unter-linux/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Apr 2025 07:42:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Fun]]></category>
		<category><![CDATA[Microsoft]]></category>
		<category><![CDATA[Spiele]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://linuxundich.de/?p=44555</guid>

					<description><![CDATA[Space Cadet Pinball gehörte einst zur Standardausstattung von Windows-Rechnern – heute ist das Flipperspiel kaum noch zu finden. Dank Open-Source-Projekten lässt sich das Kultspiel unter Linux einfach installieren, etwa über Flathub. I]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Neulich erinnerte ich mich daran, wie selbstverständlich Space Cadet Pinball früher auf jedem Windows-Rechner installiert war. Wer Windows 95 oder später Windows XP nutzte, hatte das kleine Flipperspiel immer dabei. Heute sieht das ganz anders aus: Auf modernen Systemen sucht man Space Cadet Pinball vergeblich.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<figure class="lui-video-embed"><button type="button" class="lui-video-facade" data-embed-src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/2aSZbbSj3ck?feature=oembed&#038;autoplay=1" data-title="Space Cadet Pinball on Arch Linux" aria-label="Video laden und abspielen: Space Cadet Pinball on Arch Linux"><img decoding="async" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/lui-cache/video_youtube_2aSZbbSj3ck.jpg" alt="" loading="lazy" width="1280" height="720"><span class="lui-video-facade-play" aria-hidden="true"></span><span class="lui-video-facade-note">Video wird erst nach Klick von YouTube geladen.</span></button></figure>
</div></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Space Cadet Pinball unter Linux</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Glück gibt es Projekte, die das Spiel bewahren. Der <a href="https://github.com/k4zmu2a/SpaceCadetPinball">Quellcode</a> ist inzwischen unter einer freien Lizenz verfügbar – nur die Grafiken bleiben weiterhin proprietär. Unter Linux lässt sich Space Cadet Pinball sehr unkompliziert installieren, zum Beispiel über <a href="https://flathub.org/apps/com.github.k4zmu2a.spacecadetpinball">Flathub</a>. Falls ihr Flatpak auf eurem System eingerichtet habt, reicht ein Mausklick oder ein einfacher Befehl:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>flatpak install flathub com.github.k4zmu2a.spacecadetpinball</strong></code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Damit ihr das Spiel auf einer deutschen Tastatur problemlos bedienen könnt, solltet ihr unter <em>Optionen</em> | <em>Bedienung</em> die Tastaturbelegung anpassen. Dabei könnt ihr auch gleich die Sprache auf Deutsch umstellen. An der Auflösung ändert sich allerdings nichts: Die &#8222;moderne&#8220; Version läuft weiterhin mit 640 × 480 Pixeln.</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Steuerung</strong></td><td><strong>Taste</strong></td></tr><tr><td>Linker Flipper</td><td><kbd>Y</kbd></td></tr><tr><td>Rechter Flipper</td><td><kbd>-</kbd></td></tr><tr><td>Tischstoß links</td><td><kbd>X</kbd></td></tr><tr><td>Tischstoß rechts</td><td><kbd>.</kbd></td></tr></tbody></table></figure>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad0ebeeee284&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad0ebeeee284" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="870" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/space-cadet-pinball-keys-1280x870.webp" alt="Die Tastaturbelegung von Space Cadet Pinball muss bei deutschen Tastaturen manuell angepasst werden, damit ihr alle Funktionen korrekt nutzen könnt." class="wp-image-44557" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/space-cadet-pinball-keys-1280x870.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/space-cadet-pinball-keys-640x435.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/space-cadet-pinball-keys-768x522.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/space-cadet-pinball-keys.webp 1501w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Die Tastaturbelegung von Space Cadet Pinball muss bei deutschen Tastaturen manuell angepasst werden, damit ihr alle Funktionen korrekt nutzen könnt.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Darum verschwand Space Cadet Pinball</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Doch warum ist Space Cadet Pinball eigentlich aus Windows verschwunden? Die Gründe dafür sind technischer Natur. Ursprünglich war das Spiel Teil von Windows 95 und blieb es bis Windows XP. Mit Windows Vista verschwand es dann aus der Standardinstallation. Einer der Hauptgründe war der Umstieg auf 64-Bit-Architekturen: Frühere 64-Bit-Systeme wie Intels Itanium waren schwierig zu handhaben. Entwicklungsumgebungen liefen oft nur in Emulatoren, echte Hardware war rar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Microsoft wich daher vorübergehend auf Alpha-AXP-Prozessoren aus, die sowohl 32- als auch 64-Bit-Code unterstützen konnten. Beim späteren Wechsel auf Itanium entdeckten die Entwickler jedoch einen schwerwiegenden Fehler im Kollisionsdetektor – ausgerechnet bei einem Flipperspiel ein echtes Problem. Um Zeit und Aufwand zu sparen, wurde Space Cadet Pinball schließlich aus Windows Vista entfernt. Auch wenn der Fehler später behoben wurde, blieb das Spiel verschwunden.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad0ebeef0023&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad0ebeef0023" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="870" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/space-cadet-pinball-game-1280x870.webp" alt="Auch unter modernen Linux-Distributionen wie Arch Linux läuft Space Cadet Pinball heute wieder problemlos, dank der Portierung auf freie Plattformen." class="wp-image-44556" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/space-cadet-pinball-game-1280x870.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/space-cadet-pinball-game-640x435.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/space-cadet-pinball-game-768x522.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/space-cadet-pinball-game.webp 1501w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Auch unter modernen Linux-Distributionen wie Arch Linux läuft Space Cadet Pinball heute wieder problemlos, dank der Portierung auf freie Plattformen.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Veraltete Auflösung und der Zahn der Zeit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Grund für das Ende von Space Cadet Pinball dürfte das Design gewesen sein. Das Spiel war für eine Auflösung von 640×480 Pixeln optimiert – auf modernen Bildschirmen sah es entsprechend alt aus. Vermutlich hatte Microsoft schlicht kein Interesse mehr, ein technisch veraltetes Spiel weiter zu pflegen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<figure class="lui-video-embed"><button type="button" class="lui-video-facade" data-embed-src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/3EPTfOTC4Jw?feature=oembed&#038;autoplay=1" data-title="The REAL Story On Why Space Cadet Pinball Was Removed (ft. Windows on Itanium)" aria-label="Video laden und abspielen: The REAL Story On Why Space Cadet Pinball Was Removed (ft. Windows on Itanium)"><img decoding="async" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/lui-cache/video_youtube_3EPTfOTC4Jw.jpg" alt="" loading="lazy" width="1280" height="720"><span class="lui-video-facade-play" aria-hidden="true"></span><span class="lui-video-facade-note">Video wird erst nach Klick von YouTube geladen.</span></button></figure>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Wer sich für die ganze Geschichte interessiert: Im <a href="https://www.youtube.com/watch?v=3EPTfOTC4Jw">YouTube-Video von Ncommander</a> wird die Entwicklung von Space Cadet Pinball ausführlich beleuchtet. Auch Raymond Chen, der damals bei Microsoft an vielen Projekten arbeitete, schildert dort seine Erlebnisse.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Space Cadet Pinball lebt weiter</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Heute lebt Space Cadet Pinball durch die Community weiter. Neben der Flatpak-Version gibt es auch <a href="https://alula.github.io/SpaceCadetPinball/">Web-Umsetzungen</a>, die ihr direkt im Browser spielen könnt. Solche Projekte zeigen eindrucksvoll, wie Open Source dazu beiträgt, alte Software nicht in Vergessenheit geraten zu lassen – unabhängig von Plattformwechseln oder Entscheidungen großer Hersteller.</p>
<hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Bill Gates sieht in Ubuntu eine Chance für die Zukunft</title>
		<link>https://linuxundich.de/bill-gates-sieht-ubuntu-die-chance-fur-die-zukunft/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Jan 2015 10:17:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Microsoft]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>
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					<description><![CDATA[Bill Gates hält in seinem Jahresbrief ausgerechnet Ubuntu für einen Baustein der digitalen Zukunft armer Länder.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Bill Gates hat vor kurzem seinen <a href="http://www.gatesnotes.com/2015-annual-letter">jährlichen offenen Brief für das Jahr 2015</a> veröffentlicht, in dem er unter anderem die Ziele der <a href="https://www.gatesfoundation.org/">Bill &amp; Melinda Gates Foundation</a> für die nächsten Jahre vorstellt. Eines dieser Ziele ist es mithilfe des Internets die Bildungschancen in den ärmsten Regionen der Welt zu erhöhen. Dazu soll vor allen Dingen die Möglichkeit, an einen Internetzugang zu kommen, ausgebaut und die Verbreitung von Smartphones und Tablets gefördert werden.</p><blockquote class="td_quote_box td_box_center is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">The lives of people in poor countries will improve faster in the next 15 years than at any other time in history. And their lives will improve more than anyone else&#8217;s.</blockquote><p class="wp-block-paragraph">Allesamt große Ziele und mit Sicherheit auch nicht alleine von der Foundation umsetzbar &#8212; Ich denke wir alle wünschen uns, dass Bill Gates seine Wette gewinnt. Was seinen Beitrag aber für uns Linux-User besonders macht, ist das Bild, mit dem er seinen <a href="https://www.facebook.com/BillGates/photos/a.10150331291841961.334784.216311481960/10152671069036961">Brief auf Facebook</a> anteasert. Yep, hier sehen wir kein abgespecktes Windows 10 für die in Entwicklungsländern häufiger anzutreffende betagte Hardware, wir sehen einen Rechner mit Ubuntu &#8212; wenn auch in einer schon etwas älteren Version.</p>
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad0ebef00b18&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad0ebef00b18" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="797" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/01/bill-gates-ubuntu.jpg" alt="Bill Gates sieht in Ubuntu die Chance für eine bessere Zukunft." class="wp-image-28378" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/01/bill-gates-ubuntu.jpg 1200w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/01/bill-gates-ubuntu-640x425.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/01/bill-gates-ubuntu-768x510.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Bill Gates sieht in Ubuntu die Chance für eine bessere Zukunft.</figcaption></figure>
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			</item>
		<item>
		<title>Microsoft über Linux als Server-System: &#8222;That&#8217;s where Linux falls short&#8220;</title>
		<link>https://linuxundich.de/microsoft-ueber-linux-als-server-system-thats-linux-falls-short/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Aug 2014 11:30:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[FUD]]></category>
		<category><![CDATA[Microsoft]]></category>
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					<description><![CDATA[Microsoft wirbt für Windows Server mit dem Satz „that's where Linux falls short" – ein Blick auf die Marktanteile sagt etwas anderes.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ich hätte nicht gedacht, dass ich das <a href="https://github.com/Swordfish90/cool-retro-term">cool-old-term</a>&nbsp;einmal zum Illustrieren einer Aussage von Microsoft gebrauchen könnte, doch diese passt so gut in unsere Zeit wie eben ein giftgrüner Monochrom-Röhrenmonitor. Microsoft wagt auf seiner Seite <a href="https://web.archive.org/web/20140805205943/http://www.whymicrosoft.com/Pages/linux.aspx">Why Microsoft</a> die steile These &#8222;However, sometimes your solution is focused solely on server-side operating systems, and that&#8217;s where Linux falls short.&#8220; und daher würde &#8222;Windows Server gives you the highly manageable, secure, cost-effective, cloud-ready platform you need to support your company&#8217;s innovative IT goals.&#8220;</p>

<p class="wp-block-paragraph">Hallo McFly Jemand zu Hause? Ich kann ja verstehen, dass man über das Jahr des Linux-Desktops spottet&#8230; wir werden es wohl nie&nbsp;erleben.&nbsp;Doch im Server-Bereich&nbsp;fällt es schwer über&nbsp;solchen&nbsp;FUD von Microsoft hinwegzusehen, wenn man zum Beispiel&nbsp;den mageren <a href="https://web.archive.org/web/20140702084006/http://news.netcraft.com/archives/2014/05/07/may-2014-web-server-survey.html">Marktanteil von&nbsp;Microsoft Server</a> im Bereich der Webserver von nur 11 Prozent betrachtet. Gewachsen ist dieser Wert schon seit Jahren nicht mehr! Nun besteht die IT-Welt nicht nur aus Webservern, doch auch in anderen Bereichen hat Linux als Serversystem mehr als nur einen Stein im Brett.</p>

<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad0ebef38e34&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad0ebef38e34" class="wp-block-image wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="462" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/08/microsoft-on-linux-as-a-server-640x462.png" alt="Microsoft meint, dass Linux als Server-System versagen würde." class="wp-image-26014" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/08/microsoft-on-linux-as-a-server-640x462.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/08/microsoft-on-linux-as-a-server-768x554.png 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/08/microsoft-on-linux-as-a-server.png 1024w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><button
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<hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Uops, Microsoft-Homepage erkennt Linux als Windows 8.1</title>
		<link>https://linuxundich.de/uops-microsoft-homepage-erkennt-linux-als-windows-8-1/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Mar 2014 20:48:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Microsoft]]></category>
		<category><![CDATA[Windows]]></category>
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					<description><![CDATA[Microsofts Browserweiche hält Linux für Windows 8.1 – ganz ohne Tricksen am User-Agent.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Hab gar nicht bemerkt, dass ich mein System platt gemacht und Windows 8.1 installiert habe. Wo sind denn nun die ganzen Kacheln über die alle schimpfen? <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Das Ganze funktioniert übrigens ohne <a href="http://windows.microsoft.com/de-de/windows/which-operating-system">Getrickse</a> wie dem Ändern des User-Agents eures Browsers. Auch der Browser ist egal, Firefox und auch Google Chrome liefern Windows 8.1 als Ergebnis. Microsoft ist anscheinend nicht einmal in der Lage eine ordentliche Browserweiche zu schreiben&#8230;. So, jetzt darf der Troll wieder in seine Höhle.</p>
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad0ebef3d191&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad0ebef3d191" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="800" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/03/windows-81-linux-1280x800.png" alt="Microsoft erkennt Linux als Windows 8.1" class="wp-image-23218" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/03/windows-81-linux.png 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/03/windows-81-linux-640x400.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/03/windows-81-linux-768x480.png 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Microsoft erkennt Linux als Windows 8.1</figcaption></figure>
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			</item>
		<item>
		<title>Microsoft-Partner präsentiert OP-System für Operateure, auf Basis von Ubuntu&#8230;</title>
		<link>https://linuxundich.de/microsoft-partner-prasentiert-op-system-fur-operateure-auf-basis-von-ubuntu/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 13:02:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Spaß]]></category>
		<category><![CDATA[Microsoft]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein spanisches Unternehmen zeigt zusammen mit Microsoft eine Kinect-Steuerung für den Operationssaal. Im Promo-Video verrät die Menüleiste bei Minute 1:48, welches System da wirklich läuft.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Das spanische Unternehmen <a href="https://web.archive.org/web/20120515082224/http://www.tedesys.es">TEDESYS</a> kooperiert wohl mit Microsoft, um mit der Kinect ein System zu entwickeln, mit dem Operateure Computer bedienen können, ohne dass sie den Rechner berühren müssen. So lassen sich hoffentlich Infektionen durch die OP weiter reduzieren. In einem <a href="https://www.youtube.com/watch?v=Lsu-6wfCH7M">Promo-Video</a> (Video leider nicht mehr verfügbar) stellt das Unternehmen seine Technik vor, Microsoft ist immer gut als Sponsor und Partner zu sehen, doch achtet mal auf Minute 1:48 im Video&#8230;</p><p class="wp-block-paragraph">Wenn man an dieser Stelle etwas genauer hinsieht, dann erkennt man, dass die Präsentation unter Ubuntu läuft. Ich tippe ja stark drauf, dass man im Video nur eine OpenOffice-Präsentation sieht und keine richtige Software. Nichtsdestotrotz, ein netter Lapsus <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad0ebef44d54&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad0ebef44d54" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="670" height="628" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/01/ubuntu_microsoft_kinnect.png" alt="Standbild aus dem Promo-Video: ein Kinect-Sensor über einem Bildschirm, dessen Menüleiste GNOME 2 unter Ubuntu verrät" class="wp-image-17653" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/01/ubuntu_microsoft_kinnect.png 670w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/01/ubuntu_microsoft_kinnect-640x600.png 640w" sizes="auto, (max-width: 670px) 100vw, 670px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">GNOME 2.x sponsored by Microsoft</figcaption></figure>
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			</item>
		<item>
		<title>Cablegate und Wikileaks zu FOSS vs. Microsoft in Venezuela</title>
		<link>https://linuxundich.de/cablegate-und-wikileaks-zu-foss-vs-microsoft-in-venezuela/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Sep 2011 22:33:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Microsoft]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine Depesche aus den Cablegate-Dokumenten zeigt, wie Microsoft in Venezuela gegen ein Gesetz zugunsten freier Software arbeitete.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Die Cablegate-Depeschen enthalten wohl auch ein paar spannende Details zum &#8222;FOSS vs. Microsoft&#8220;-Konflikt. <a href="http://wikileaks.org/cable/2006/06/06CARACAS1778.html">In einer Meldung</a> der amerikanischen Botschaft in Venezuela aus dem Jahr 2006 zu den Plänen der Regierung Venezuelas nur noch freie Software in der Verwaltung, Bildung und staatlich geförderten Unternehmen zuzulassen, gibt der Autor preis, wie wohl Microsoft die dortigen Entscheidungsträger <del>schmieren</del> überzeugen konnte sich doch pro proprietäre Software zu orientieren.</p>
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p class="wp-block-paragraph">4. (U) In April 2006, the National Assembly established a working group, led by Deputy Luis Tascon, to review the draft law. The group was comprised of private sector companies, business chambers, labor groups, PDVSA, OSS groups, and universities. Two camps emerged. One group, under Tascon, has pushed to amend the law to allow each government entity to choose between OSS and commercial software according to their needs. <strong>Tascon recently attended the Global Leadership Forum in Washington, DC as a guest of Microsoft, where he met Bill Gates.</strong> (Comment: It is ironic that Tascon, who is infamous for publicly disseminating personal information on those who voted against Chavez, would champion licensed software. End Comment).</p></blockquote>
<p class="wp-block-paragraph">Bedenkt man, dass die Pläne, Venezuela komplett auf freie Software umzustellen, von Chávez, bzw. aus dem Lager von Chávez kamen und <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Luis_Tasc%C3%B3n">Luis Tascón</a> vorher ein glühender Mitstreiter von Chávez war, der z.B. <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Tasc%C3%B3n_List">eine Liste</a> von 2,4 Millionen Venezuelanern ins Netz gestellt hatte, die bei einem Referendum zur Absetzung Chávez gegen die Präsidentschaft von Chávez gestimmt hatten, muss Microsoft bei ihm also wirklich ganze Arbeit gemacht haben.</p><hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Microsoft kauft Skype! Was passiert mit dem Linux-Client für Skype?</title>
		<link>https://linuxundich.de/microsoft-kauft-skype-was-passiert-mit-dem-linux-client-fur-skype/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 May 2011 16:01:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Microsoft]]></category>
		<category><![CDATA[Skype]]></category>
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					<description><![CDATA[Microsoft bestätigt den Kauf von Skype für 8,5 Milliarden Dollar. Eine Überschlagsrechnung, was das für die Nutzer des Linux-Clients bedeuten könnte.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Zahlreiche Spatzen pfeifen es ja seit Tagen vom Dach. Microsoft möchte Skype für eine stolze Milliarden-Summe kaufen. Microsoft hat die Gerüchte nun in einer <a href="http://www.microsoft.com/Presspass/press/2011/may11/05-10CorpNewsPR.mspx">Pressemeldung</a> bestätigt, der Kaufpreis soll bei 8,5 Milliarden Dollar liegen. Wenn man bedenkt, dass die Vorbesitzer 2009 nur rund 1,9 Milliarden Dollar für 65 Prozent der Skype-Anteile bezahlt haben, ist das kein schlechtes Geschäft.</p><p class="wp-block-paragraph">Microsoft wird schon seine Gründe haben, so viel Geld für Skype zu bieten. So bietet sich jetzt für Microsoft die Möglichkeit, Skype direkt in die Smartphones mit <a href="http://amzn.to/imNaCI" rel="sponsored nofollow">Windows Phone</a> zu integrieren oder Skype von Haus aus auf der <a href="http://amzn.to/iJJwi8" rel="sponsored nofollow">Xbox 360 mit Kinect Sensor</a> anzubieten. So bekommt Microsoft mit einem Schlag x-Millionen mögliche Kunden, die sonst nur mit riesigem Marketing-Aufwand bei anderen Diensten abgeworben werden müssten. Ich frage mich jedoch, was mit dem <a href="https://linuxundich.de/wieder-mal-neues-von-skype-skype-2-2-beta-fur-linux-veroffentlicht/">Linux-Client</a> passiert? Aus naheliegenden Gründen wird MS nicht allzu viel Interesse daran haben, Skype weiter auch unter Linux zu pflegen.</p><p class="wp-block-paragraph">Laut der <a href="http://www.sec.gov/Archives/edgar/data/1498209/000119312511056174/ds1a.htm">US-Wertpapieraufsicht SEC</a> besitzen weltweit 660 Millionen Benutzer ein Skype-Konto. Nehmen wir an, dass es für einen Linux-Anwender genauso wahrscheinlich ist, einen Account bei Skype zu besitzen wie für den Rest der OS-Welt. In diesem Falle würde man bei einem Marktanteil von pessimistisch geschätzten 1% für Linux auf etwa 6,6 Millionen Benutzer der Linux-Version des Skype-Clients kommen. Eigentlich ist das eine recht stolze Zahl, nur wenige Unternehmen würden von heute auf morgen so vielen Kunden den Stiefel geben. Doch alleine die schiere Anzahl an Accounts bringt noch keinen Umsatz.</p><p class="wp-block-paragraph">Irgendwie soll und muss Microsoft mit Skype Geld verdienen. Die Möglichkeiten mit kostenpflichtigen Multi-User-Video-Konferenzen, Skype-In-Nummern, Festnetztelefonaten usw. sind ja über die Jahre immer mehr ausgebaut worden. Laut dem SEC-Bericht hat Skype 8,8 Millionen &#8222;Premium-Kunden&#8220;, die monatlich für Skype-In oder Multiuser-Video-Konferenzen bezahlen. Pro Premium-Kunde erwirtschaftet Skype etwa 100 Dollar im Jahr. Wenn man nun annimmt, dass von diesen Premium-Kunden 1% Linux verwendet, dann bringen 88.000 Linux-Kunden Skype gerade einmal müde 880.000 Dollar im Jahr ein.</p><p class="wp-block-paragraph">Wahrscheinlich liegt der Linux-Umsatz noch unter dieser Summe, da man meines Wissens nach unter Linux zwar an einer Video-Konferenz mit mehreren Kontakten teilnehmen, aber diese nicht initiieren kann. Für Linuxer gibt es daher also noch weniger Gründe ein &#8222;Premium-Kunde&#8220; zu werden. Ganz zu schweigen von der tollen Update-Strategie, alle 1,5 Jahre eine Version zu veröffentlichen und den guten vorinstallierten Alternativen (XMPP/Jingle mit Empathy, Kopete, Pidgin und Co.) unter Linux.</p><p class="wp-block-paragraph">Bleibt also die Frage, ob es für ein Unternehmen wie Microsoft weitere Gründe gibt, den Linux-Client weiter zu pflegen? Mit dem geschätzten Umsatz von 800.000 USD wird man wohl die Handvoll Entwickler, die an der Linux-Version arbeiten, bezahlen können. Allerdings muss man bedenken, dass die Bereitstellung, der Support und die Verwaltung ebenfalls Kosten verursachen.</p><p class="wp-block-paragraph">Ich schätze, dass die Skype-Variante für Linux schon immer eher ein Zuschussgeschäft oder ein Feierabendprojekt interessierter Entwickler war und ist. Nun da der Deal zwischen MS und Skype wohl beschlossene Sache ist, wird der Linux-Client früher oder später das zeitliche segnen.</p><p class="wp-block-paragraph">Für mich persönlich wäre das nicht wirklich ein Drama, allerdings nutzen viele Leute für günstige/kostenlose internationale Gespräche. Gerade in ärmeren Ländern, wo es praktisch keine günstigen Breitbandanschlüße gibt und man eher über eine dünne analoge Modem-Verbindung oder wackliges UMTS ins Netz geht ist das Schade.</p><hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Microsoft verbannt Open-Source Programme aus dem Marketplace für Windows Phone und XBox</title>
		<link>https://linuxundich.de/microsoft-verbannt-open-source-programme-aus-dem-marketplace-fur-windows-phone-und-xbox/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Feb 2011 23:15:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[GPL]]></category>
		<category><![CDATA[Microsoft]]></category>
		<category><![CDATA[Open Source]]></category>
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					<description><![CDATA[Microsoft schließt Programme unter der GPLv3 aus dem Marketplace für Windows Phone und XBox aus. Die Passagen im Wortlaut.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Microsoft möchte sich mal wieder Freunde machen. Wie immer bemüht man sich redlich darum die Open-Source Community gegen sich aufzubringen. Red Hat Entwickler Jan Wildeboer hat in seinem <a href="http://jan.wildeboer.net/2011/02/microsoft-absolutely-no-free-software-for-windows-phone-and-xbox-apps/">Blog</a> Passagen aus dem<a href="https://web.archive.org/web/20110107093225/http://create.msdn.com/downloads/?id=638"> Windows Phone Marketplace Application Provider Agreement</a> zitiert, die zeigen, dass Microsoft Open-Source-Programme aus dem App-Store für Windows Phone und XBox verbannt. Ich zitiere einfach mal die entsprechenden Passagen. Erstmal geht es um &#8222;ausgeschlossene Lizenzen&#8220;&#8230;</p><span id="more-11377"></span>
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p class="wp-block-paragraph">e. The Application must not include software, documentation, or other materials that, in whole or in part, are governed by or subject to an Excluded License, or that would otherwise cause the Application to be subject to the terms of an Excluded License.</p></blockquote>
<p class="wp-block-paragraph">&#8230;die dann später konkretisiert werden&#8230;</p>
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p class="wp-block-paragraph">l. “Excluded License” means any license requiring, as a condition of use, modification and/or distribution of the software subject to the license, that the software or other software combined and/or distributed with it be (i) disclosed or distributed in source code form; (ii) licensed for the purpose of making derivative works; or (iii) redistributable at no charge. Excluded Licenses include, but are not limited to the GPLv3 Licenses. For the purpose of this definition, “GPLv3 Licenses” means the GNU General Public License version 3, the GNU Affero General Public License version 3, the GNU Lesser General Public License version 3, and any equivalents to the foregoing.</p></blockquote>
<p class="wp-block-paragraph">&#8230;Open-Source-Programme und ganz speziell die pöse GPLv3 darf nicht in den Windows-Shop. Nach Ghandhis &#8222;First they ignore you, then they ridicule you, then they fight you, then you win&#8220; sind wir also definitiv auf Level 3 der Eskalation zwischen FOSS und Microsoft angekommen. Bin schon mal auf den Shitstorm gespannt, der wohl auf MS einprasseln wird. So schnell können die gar nicht ihre Schirme aufspannen. Das hat sich bislang nicht einmal Apple getraut.</p><hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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