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	<title>Musik – Linux und Ich</title>
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	<description>Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT</description>
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		<title>Gnomos: Sonos-Lautsprecher am GNOME-Desktop steuern, auch alte Modelle</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2026 18:16:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[GNOME]]></category>
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					<description><![CDATA[Gnomos ist ein freier Sonos-Client für GNOME mit GTK4 und libadwaita. Die App spielt Musik, gruppiert Räume und zeigt synchrone Liedtexte, ganz ohne Sonos-Konto. Auch Geräte der ersten Generation, die die offiziellen Apps nicht mehr unterstützen, bleiben damit steuerbar.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Seit Jahren stehen bei mir Sonos-Lautsprecher im Haus, nur unter Linux fehlte mir dazu eine passende Steuerung. Mit <a href="https://github.com/janbar/noson-app">Noson-App</a> gibt es zwar einen freien Sonos-Client. Ich bevorzuge allerdings Anwendungen, die sich ordentlich in den GNOME-Desktop integrieren, und da liegt bei Noson in meinen Augen noch viel Potenzial brach. Das ist keine Kritik am Projekt, nicht jeder Entwickler hat Lust sich mit GTK und GNOME herumzuplagen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Also habe ich mir selbst einen Client gebaut: Gnomos setzt auf GTK4 und libadwaita und soll sich wie ein ganz normaler Teil von GNOME anfühlen. Die aktuelle Version 0.28.5 könnt ihr als <a href="https://github.com/linuxundich/gnomos/releases/latest">Flatpak-Bundle auf GitHub</a> herunterladen und ausprobieren. Bei mir läuft das Programm schon eine ganze Weile, die schwerwiegendsten Bugs dürften von daher ausgeräumt sein.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad10a2f76319&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad10a2f76319" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1280" height="854" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-now-playing-lyrics.de_-1280x854.webp" alt="Das Gnomos-Fenster auf orangem Hintergrund zeigt das Album Breadcrumbs von Josh Woodward mit einem Seil-Knoten als Cover, darunter Titel, Fortschrittsbalken und Steuerung. Rechts stehen die Songtexte, die aktuelle Zeile ist rot hervorgehoben." class="wp-image-48008" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-now-playing-lyrics.de_-1280x854.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-now-playing-lyrics.de_-640x427.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-now-playing-lyrics.de_-768x512.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-now-playing-lyrics.de_.webp 1360w" sizes="(max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Die Jetzt-läuft-Ansicht zeigt das Cover groß neben mitlaufenden Songtexten. Ein Klick auf eine Zeile springt im Lied dorthin.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Auslöser waren meine älteren Geräte. Sonos hat den Support für Produkte der ersten Generation <a href="https://support.sonos.com/de-de/article/sonos-app-version-compatibility">eingestellt</a>, darunter die ZonePlayer ZP80, ZP90, ZP100 und ZP120 sowie die Fernbedienung CR100. Die Lautsprecher selbst laufen weiter, nur die aktuelle Android-App spielt nicht mehr mit. Gnomos spricht die alten Kisten direkt über das Heimnetz an, ein Sonos-Konto oder ein Cloud-Dienst ist dafür nicht nötig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kommunikation mit den Lautsprechern übernimmt <a href="https://github.com/janbar/noson">noson</a>, die Bibliothek hinter der Noson-App. Darauf sitzt eine eigene Oberfläche, die sich an den aktuellen GNOME-Designprinzipien orientiert, anstatt die offiziellen Sonos-Apps oder das Vorbild Noson-App nachzubauen. Disclaimer vorweg: Bei der Entwicklung hat mir eine KI das Heavy-Lifting abgenommen. Architektur, technische Entscheidungen und Tests liegen allerdings bei mir.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Jetzt läuft, mit Liedtext</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Klickt ihr auf die Wiedergabeleiste am unteren Fensterrand, füllt der aktuelle Titel das ganze Fenster. Das Cover erscheint groß auf einem Hintergrund in dessen Farben. Daneben stehen die nächsten Titel der Warteschlange und, sofern ihr es einschaltet, synchrone Liedtexte von <a href="https://lrclib.net/">LRCLIB</a>. Ein Klick auf eine Zeile springt an die passende Stelle im Lied.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer es nostalgisch mag, lässt das Cover als Schallplatte rotieren. Eine Spielerei, klar, aber ein nettes Detail. Dazu kommt ein Mini-Player im Posterstil: Das Cover füllt ein kleines, quadratisches Fenster. Die Bedienelemente blenden erst ein, wenn ihr mit der Maus darüberfahrt. So bleibt die Musik im Blick, ohne viel Platz auf dem Desktop zu belegen.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad10a2f7a57d&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad10a2f7a57d" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img decoding="async" width="1280" height="929" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-mini-player.de_-1280x929.webp" alt="Kleines quadratisches Gnomos-Fenster mit dem Breadcrumbs-Cover, darüber Titel, Fortschrittsbalken sowie Zurück-, Pause- und Weiter-Taste." class="wp-image-48009" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-mini-player.de_-1280x929.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-mini-player.de_-640x464.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-mini-player.de_-768x557.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-mini-player.de_-1536x1115.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-mini-player.de_.webp 1600w" sizes="(max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Der Mini-Player füllt ein kleines Fenster mit dem Cover, die Bedienelemente liegen darüber und blenden bei Mausberührung ein.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Alle Räume an einem Ort</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Raumauswahl in der Kopfleiste zeigt, was gerade in welchem Zimmer läuft. Zieht ihr einen Raum auf einen anderen, gruppiert Gnomos beide, ein Klick löst die Gruppe wieder auf. Innerhalb einer Gruppe stellt ihr die Lautstärke pro Raum ein. Jedes Zimmer lässt sich zudem per Klick starten oder pausieren, ohne dass die Gruppe dafür aufgelöst werden muss.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad10a2fd42d7&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad10a2fd42d7" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img decoding="async" width="1280" height="854" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-room-picker.de_-1280x854.webp" alt="Das Gnomos-Fenster mit geöffnetem Popover der Raumauswahl: Arbeitszimmer spielt Border Blaster, Schlafzimmer ist pausiert. Dahinter ist die Titelliste des Albums Breadcrumbs zu sehen." class="wp-image-48010" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-room-picker.de_-1280x854.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-room-picker.de_-640x427.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-room-picker.de_-768x512.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-room-picker.de_.webp 1360w" sizes="(max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Die Raumauswahl zeigt, was in welchem Zimmer läuft. Räume lassen sich per Drag-and-drop gruppieren und einzeln pausieren oder starten.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Warteschlange bearbeitet ihr direkt in der App. Titel verschiebt oder entfernt ihr, eine fertige Liste speichert ihr als Sonos-Playlist. Dazu kommen Favoriten und die Sonos-Alarme, die ihr anlegen, bearbeiten und duplizieren könnt. Einen Wiedergabeverlauf führt Sonos selbst nicht, von daher zeichnet Gnomos ihn lokal auf. Über jeden Eintrag findet ihr Interpret oder Album später wieder.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die ganze Musiksammlung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Gnomos durchsucht die Musikfreigabe im Netzwerk, Sonos-Favoriten und -Playlists, Internetradio und die Dienste, die ihr in Sonos verknüpft habt. Dazu zählen Spotify und über <a href="https://github.com/simojenki/bonob">bonob</a> auch <a href="https://www.navidrome.org/">Navidrome</a> oder andere Subsonic-Server. Große Bibliotheken öffnen sich zügig als Cover-Raster, wahlweise auch als Liste. Ein Live-Filter hilft bei langen Listen, Internetradio-Sender sucht ihr über <a href="https://www.radio-browser.info/">radio-browser.info</a> nach Name oder Land.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad10a2fd9088&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad10a2fd9088" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="854" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-album-grid.de_-1280x854.webp" alt="Das Gnomos-Fenster zeigt in der Bibliothek 1061 Alben als Raster aus Covern mit Titel und Interpret, links die Seitenleiste mit Warteschlange, Favoriten, Alarmen und Bibliothek, unten die Wiedergabeleiste." class="wp-image-48011" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-album-grid.de_-1280x854.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-album-grid.de_-640x427.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-album-grid.de_-768x512.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-album-grid.de_.webp 1360w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Auch große Musiksammlungen erscheinen als Cover-Raster, wahlweise lässt sich auf eine Liste umschalten. Ein Filterfeld grenzt die Auswahl ein.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Teil des GNOME-Desktops</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Gnomos unterstützt MPRIS2. Medientasten, Sperrbildschirm und der Player in den Schnelleinstellungen funktionieren daher sofort, inklusive Shuffle und Wiederholung. Optional gibt es eine kleine Shell-Erweiterung, die für jeden Raum einen eigenen Lautstärkeregler in die Schnelleinstellungen setzt. Sie steckt nicht im Flatpak, ihr installiert sie getrennt, die Anleitung dazu liegt im Repository. Dann regelt ihr die Räume, ohne die App zu öffnen.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad10a2fde1be&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad10a2fde1be" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="853" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-quick-settings.de_-1280x853.webp" alt="Neben dem Gnomos-Fenster sind die GNOME-Schnelleinstellungen geöffnet. Unter Andere Räume stehen Regler für Arbeitszimmer, Schlafzimmer, Wohnzimmer und Bad, darunter die üblichen Schalter wie WLAN und Bluetooth." class="wp-image-48012" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-quick-settings.de_-1280x853.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-quick-settings.de_-640x427.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-quick-settings.de_-768x512.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-quick-settings.de_-1536x1024.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-quick-settings.de_.webp 1620w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Die optionale Shell-Erweiterung setzt für jeden Raum einen eigenen Lautstärkeregler in die Schnelleinstellungen von GNOME.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu kommen ein Dunkelmodus, Desktop-Benachrichtigungen bei Titelwechsel und Tastenkürzel für Wiedergabe, Lautstärke, Suche und aktuellen Titel. An den Lautsprechern selbst stellt ihr Bass, Höhen, Loudness, Nachtmodus und Subwoofer ein. Ein Dialog pro Raum zeigt Modell, IP- und MAC-Adresse sowie die Softwareversion, praktisch bei mehreren Geräten im Netz. Geräte der ersten Generation kennzeichnet die App mit einem eigenen Hinweis.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie das alles zusammenspielt, seht ihr in einem kurzen Video, in dem ich Gnomos bei der Arbeit zeige und die wichtigsten Funktionen durchgehe.</p>



<figure class="wp-block-video"><video controls src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-release-demo-intro.mp4"></video><figcaption class="wp-element-caption">Das Video zeigt synchrone Songtexte, das Gruppieren von Räumen, die Lautstärke in den Schnelleinstellungen und den Mini-Player.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Steuerung selbst verlässt Gnomos das Heimnetz nicht. Online fragt die App nur zwei Dinge ab: Liedtexte bei LRCLIB und Künstlerfotos über die öffentliche Deezer-API. Beides ist standardmäßig ausgeschaltet, ihr entscheidet in den Einstellungen selbst, ob ihr es nutzen wollt. Alles andere bleibt im eigenen Netzwerk, es gehen keine Daten an Dritte, auch nicht heimlich.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Installation</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Gnomos gibt es bisher nur als Flatpak-Bundle. Mein Plan ist, die App auf Flathub zu bringen, dafür braucht es aber noch ein paar mehr Tester. Bis dahin ladet ihr <code>gnomos-&lt;Version&gt;-x86_64.flatpak</code> von der <a href="https://github.com/linuxundich/gnomos/releases/latest">Release-Seite</a> herunter und installiert die Datei mit diesem Befehl:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>flatpak install --user gnomos-*.flatpak</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Fehlt die GNOME-51-Laufzeit, holt Flatpak sie von Flathub nach. Bundles aktualisieren sich nicht von selbst, schaut also gelegentlich auf der Release-Seite nach neuen Versionen, denn Gnomos bekommt regelmäßig Korrekturen und neue Funktionen. Die Anleitung zum Selbstbauen, die Übersetzungen (Deutsch und Englisch sind dabei) und den Quellcode findet ihr im <a href="https://github.com/linuxundich/gnomos/">GitHub-Repository</a>. Gnomos steht unter der GPL-3.0.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Noch nicht fertig</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich teste Gnomos bisher nur mit meinem eigenen Sonos-Haushalt aus Geräten der ersten Generation. Andere Modelle, neuere Generationen und ungewöhnliche Konfigurationen kann ich nicht prüfen, von daher sind Rückmeldungen Gold wert. Gnomos ist noch vor Version 1.0, und an der einen oder anderen Ecke knirscht es sicher noch. Mehr zum Projekt steht auf der <a href="https://linuxundich.de/projekte/gnomos/">Projektseite</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für mich ist Gnomos aber längst weit genug, dass ich es im Alltag einsetze. Habt ihr Sonos-Lautsprecher und einen GNOME-Desktop? Dann probiert die App aus und schreibt mir in den Kommentaren, was bei euch klappt und was nicht, gerne auch mit anderer Hardware als meiner. Fehler und Ideen könnt ihr außerdem als <a href="https://github.com/linuxundich/gnomos/issues">Issue auf GitHub</a> melden.</p>
<hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>MusicBrainz Picard 3.0: Qt6, Plugin-System und Einrichtungsassistent</title>
		<link>https://linuxundich.de/musicbrainz-picard-3-qt6-plugin-system-und-einrichtungsassistent/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2026 18:05:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[MusicBrainz]]></category>
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					<description><![CDATA[Nach rund drei Jahren Entwicklung ist MusicBrainz Picard 3.0 da. Der Tag-Editor wechselt auf Qt6, bekommt ein komplett neues Plugin-System, Sitzungen und einen Einrichtungsassistenten.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wer seine Musiksammlung sauber getaggt haben möchte, der kommt an Picard kaum vorbei. Der Tag-Editor des MusicBrainz-Projekts gleicht Dateien mit der Datenbank ab und schreibt Interpret, Album, Cover und Co. zurück in die Tags. Am 4. Oktober haben die Macher <a href="https://blog.metabrainz.org/2026/10/04/picard-3-0-released/">Picard 3.0 veröffentlicht</a>. Laut Ankündigung stecken knapp drei Jahre Arbeit darin, seit Ende 2023 die Umstellung auf PyQt6 begann: 687 gemergte Pull Requests, fast 6.800 Commits und Beiträge von über 100 Leuten.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad10a3032f64&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad10a3032f64" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="689" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-01-assistent-willkommen-1280x689.webp" alt="" class="wp-image-47968" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-01-assistent-willkommen-1280x689.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-01-assistent-willkommen-640x344.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-01-assistent-willkommen-768x413.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-01-assistent-willkommen-1536x826.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-01-assistent-willkommen.webp 1920w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Picard 3.0 begrüßt neue Nutzer mit einem Einrichtungsassistenten.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Qt6 und ein Assistent für den Start</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die größte Änderung unter der Haube: Picard 3 setzt auf Qt6 statt Qt5. Das bringt bessere Skalierung auf hochauflösenden Displays und einen Dunkelmodus auf allen Plattformen, ein Neustart ist beim Umschalten nicht mehr nötig. Als Voraussetzung nennt das Projekt unter Linux Qt 6.6 und Python 3.10 oder neuer. Wer ein älteres System fährt, bleibt bei Picard 2, das noch mindestens eine Wartungsversion bekommen soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neu ist auch ein Einrichtungsassistent beim ersten Start. Er fragt unter anderem, ob Picard Dateien beim Speichern umbenennen und verschieben soll, und wie es mit Update-Prüfungen aussieht. Dazu kommen kleine Tutorial-Hinweise, die beim ersten Laden von Dateien oder beim Clustern aufpoppen. Beides lässt sich in den Einstellungen abschalten.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad10a3034140&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad10a3034140" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="689" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-05-assistent-bearbeitet-1280x689.webp" alt="" class="wp-image-47969" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-05-assistent-bearbeitet-1280x689.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-05-assistent-bearbeitet-640x344.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-05-assistent-bearbeitet-768x413.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-05-assistent-bearbeitet-1536x827.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-05-assistent-bearbeitet.webp 1600w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Auf der Updates-Seite legt ihr fest, wie Picard nach neuen Versionen, Plugins und Dokumentation sucht.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Das neue Plugin-System</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die tiefgreifendste Änderung betrifft die Erweiterungen. Plugins brauchen jetzt eine <code>MANIFEST.toml</code>, sind per Git versioniert und lassen sich aus einer zentralen Registry, aus fremden Git-Repositories oder aus einem lokalen Ordner installieren. Es gibt Vertrauensstufen von offiziell bis untrusted, und Plugins mit Sicherheitsproblemen können zentral gesperrt werden. Zum Start sollen etwa 30 Plugins bereitstehen, teils portiert, teils neu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Haken: Plugins aus Picard 2 laufen nicht mehr. Nicht jedes ist schon portiert, wer eines vermisst, kann es im Forum anfragen. Die Plugin-Liste in den Einstellungen ist übrigens erst einmal leer. Mit einem Klick auf „Plugin installieren“ kommt ihr an die verfügbaren Erweiterungen.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad10a303572c&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad10a303572c" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="689" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-11-plugins-bearbeitet-1280x689.webp" alt="" class="wp-image-47970" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-11-plugins-bearbeitet-1280x689.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-11-plugins-bearbeitet-640x344.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-11-plugins-bearbeitet-768x413.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-11-plugins-bearbeitet-1536x827.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-11-plugins-bearbeitet.webp 1600w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">In den Einstellungen gibt es nun eine eigene Plugin-Verwaltung mit Suche und Update-Knopf.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Sitzungen, Profile und Cover-Art</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Workspace lässt sich als Sitzung speichern und später wiederherstellen, inklusive Datei-Zuordnung und manuellen Änderungen. Einstellungsprofile kann man exportieren und importieren, Zugangsdaten bleiben dabei außen vor. Außerdem lassen sich eigene Spalten per Skript definieren, Listen filtern und mehrere Tags auf einmal kopieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei den Cover-Bildern kann Picard Bilder unterhalb einer Mindestgröße verwerfen, automatisch skalieren oder in ein bestimmtes Format konvertieren. Das Ganze geht auf ein Google-Summer-of-Code-Projekt von 2024 zurück.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad10a3037200&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad10a3037200" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="689" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-12-cover-art-processing-1280x689.webp" alt="" class="wp-image-47971" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-12-cover-art-processing-1280x689.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-12-cover-art-processing-640x344.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-12-cover-art-processing-768x413.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-12-cover-art-processing-1536x826.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-12-cover-art-processing.webp 1920w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Die neue Cover-Art-Verarbeitung: skalieren, konvertieren oder zu kleine Bilder aussortieren.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Neuerungen laut Ankündigung:</p>



<ul class="wp-block-list">

<li>Ein überarbeiteter Abgleich bei der Release-Zuordnung und eine Spalte „Match“, die nach Trefferqualität sortiert.</li>


<li>Der eingebaute Player unterstützt MPRIS2 und kann Listens an ListenBrainz melden.</li>


<li>Erste Unterstützung für synchronisierte Lyrics im LRC-Format über das Tag <code>syncedlyrics</code>.</li>


<li>ISRCs lassen sich von CDs auslesen und zu MusicBrainz einreichen.</li>


<li>Das neue Kommandozeilenwerkzeug <code>picard-cli</code> verwaltet Plugins und Profile.</li>

</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Wie schlägt sich Picard 3 in der Praxis?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe Picard 3.0.1 in einer TUXEDO-OS-VM ausprobiert, bewusst nur an Kopien zweier Alben aus meiner Sammlung: „Analogue“ von a-ha und „21“ von Adele. Gespeichert habe ich nichts, die Originale blieben unberührt. Picard 3.0.1 gibt es auf <a href="https://pypi.org/project/picard/">PyPI</a>, das Flathub-Paket ist noch nicht auf dem aktuellen Stand und liefert weiterhin Picard 2.13.3.
Der Ablauf ist vertraut: Ordner hinzufügen, Gruppieren, Abfragen. Beide Alben hat Picard auf Anhieb mit 13 von 13 Titeln zugeordnet und das Cover geladen. Bei a-ha schlägt der Editor aus „A-Ha“ ein „a-ha“ vor, so wie MusicBrainz den Namen führt. Die neue Ansicht mit Ursprünglichem und Neuem Wert macht solche Abweichungen schnell sichtbar.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad10a3039ba7&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad10a3039ba7" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="689" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-09-album-metadaten-bearbeitet-1280x689.webp" alt="" class="wp-image-47972" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-09-album-metadaten-bearbeitet-1280x689.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-09-album-metadaten-bearbeitet-640x344.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-09-album-metadaten-bearbeitet-768x413.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-09-album-metadaten-bearbeitet-1536x827.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-09-album-metadaten-bearbeitet.webp 1600w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Beide Alben sind zugeordnet, bei „Analogue“ zeigt Picard die geplanten Tag-Änderungen und das Cover.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Tutorial-Hinweise sind mir beim ersten Laden direkt begegnet. Wer Picard schon kennt, schaltet sie vermutlich ab, für Einsteiger sind sie eine nette Hilfe.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad10a303b12a&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad10a303b12a" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="689" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-08-tutorial-popup-bearbeitet-1280x689.webp" alt="" class="wp-image-47973" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-08-tutorial-popup-bearbeitet-1280x689.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-08-tutorial-popup-bearbeitet-640x344.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-08-tutorial-popup-bearbeitet-768x413.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-08-tutorial-popup-bearbeitet-1536x827.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-08-tutorial-popup-bearbeitet.webp 1600w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Ein Tutorial-Hinweis erklärt beim ersten Mal die Cover-Anzeige.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Alles in allem ist Picard 3 für mich vor allem ein großes Fundament-Update. Wer Plugins aus Picard 2 nutzt, sollte vor dem Umstieg prüfen, ob es sie schon im neuen System gibt. Alle anderen bekommen eine modernere Oberfläche und ein paar nützliche Neuerungen. Welche Picard-Plugins fehlen euch bisher in Version 3?</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Plattenalbum und Euphonica: MPD-Clients unter GNOME für Linux</title>
		<link>https://linuxundich.de/plattenalbum-euphonica-mpd-gnome-gtk/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/plattenalbum-euphonica-mpd-gnome-gtk/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Nov 2025 13:26:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[GNOME]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
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					<description><![CDATA[Plattenalbum und Euphonica sind zwei aktuelle GTK4-Clients für MPD, die zeigen, wie Musikverwaltung und Wiedergabe auf dem GNOME-Desktop umgesetzt werden können. Aufbau, Funktionen und Bedienung stehen dabei im Fokus.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Es gibt zahlreiche Software-Tools und Programme, die mich schon seit Jahrzehnten begleiten. Unter Windows wären das zum Beispiel der Total Commander, Notepad++ oder 7-Zip. Unter Linux gehört für mich der <a href="https://linuxundich.de/tag/gnome">GNOME-Desktop</a> mit seinem Ökosystem aus Evolution, Gedit und Nautilus dazu, auch wenn er vom Look und Feel der alten GNOME-2-Zeiten inzwischen weit entfernt ist und trotz der oft berechtigten Kritik an der „Wir-streichen-wichtige-Funktionen“-Politik der Entwickler.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben diesen grafischen Werkzeugen begleitet mich auch der <a href="https://www.musicpd.org/">Music Player Daemon</a>, kurz MPD. Der Name klingt zunächst kryptisch, dahinter steckt aber ein einfaches Konzept. MPD ist ein Musikplayer, der im Hintergrund läuft und sich über zahlreiche Clients fernsteuern lässt. Man kann also einen Rechner oder <a href="https://linuxundich.de/category/raspberry-pi/">Raspberry Pi</a> an die Stereoanlage hängen, die eigene Musiksammlung einbinden und die Wiedergabe von überall im Haus steuern.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Music Player Daemon aka MPD</h3>



<p class="wp-block-paragraph">MPD unterscheidet sich deutlich von Streaming-Servern wie <a href="https://jellyfin.org/">Jellyfin</a> oder <a href="https://www.navidrome.org/">Navidrome</a>, die auf dem Subsonic-Protokoll basieren. Dort streamt der Server die Musik an die Clients, während bei MPD der Client nur die Wiedergabe steuert und der Dienst selbst direkt auf dem Server spielt. Bemerkenswert ist, dass die Entwicklung an MPD auch nach über zwanzig Jahren nicht eingeschlafen ist. Die aktuelle stabile Version MPD 0.24.6 ist gerade erst veröffentlicht worden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch bei den Clients merkt man, dass MPD weiterhin lebendig ist. Während moderne Subsonic-Clients für Linux (speziell für den GNOME-Desktop) inzwischen leider wirklich rar geworden sind (<a href="https://sublimemusic.app">Sublime Music</a> oder <a href="https://github.com/jeffvli/sonixd">Sonixd</a> wurden eingestellt, mit <a href="https://github.com/jeffvli/feishin">Feishin</a> oder <a href="https://github.com/supersonic-app/supersonic">Supersonic</a> werde ich nicht warm), entstehen rund um MPD immer wieder neue Projekte. In letzter Zeit erscheinen vermehrt Anwendungen auf Basis von GTK4 und Libadwaita, die sich optimal in das aktuelle GNOME-Design einfügen und die Funktionen des Desktops optimal nutzen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">MPD für GNOME: Plattenalbum</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://github.com/SoongNoonien/plattenalbum">Plattenalbum</a> (<a href="https://flathub.org/de/apps/de.wagnermartin.Plattenalbum">Flathub</a>) hat gerade erst ein Update auf Version 2.4.0 erhalten und nutzt GTK4, ohne sich in ein übertrieben verspieltes Design zu verlieren. Die Albencover stehen klar im Mittelpunkt der Oberfläche. Das Layout bleibt klassisch, links die Künstler, in der Mitte die Alben und rechts der Player mit den Kontrollelementen zur Steuerung der Wiedergabe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer während der Wiedergabe auch die Songtexte lesen möchte, wechselt über den Button oberhalb des Players in die Lyrics-Ansicht. Die Texte müssen dafür nicht im ID3-Tag stehen. Plattenalbum lädt sie automatisch vom brasilianischen Dienst <a href="https://www.letras.com/">Letras</a>, was besonders praktisch ist, wenn man die eigenen Dateien nicht vollständig gepflegt hat. Weitere Einstellungsmöglichkeiten gibt es nicht viele, und braucht es eigentlich auch nicht.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad10a304000b&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad10a304000b" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="893" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/plattenalbum-mpd-client_01-1280x893.webp" alt="Übersicht über alle Alben auf dem Server, klar angeordnet mit Fokus auf den Covern und einer direkt nutzbaren Steuerung des MPD." class="wp-image-45211" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/plattenalbum-mpd-client_01-1280x893.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/plattenalbum-mpd-client_01-640x447.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/plattenalbum-mpd-client_01-768x536.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/plattenalbum-mpd-client_01.webp 1413w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Übersicht über alle Alben auf dem Server, klar angeordnet mit Fokus auf den Covern und einer direkt nutzbaren Steuerung des MPD.</figcaption></figure>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad10a3041a1b&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad10a3041a1b" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="893" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/plattenalbum-mpd-client_02-1280x893.webp" alt="Einblick in die aktuelle Playlist, die während der Wiedergabe frei durchstöbert werden kann, ohne den laufenden Titel zu unterbrechen." class="wp-image-45212" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/plattenalbum-mpd-client_02-1280x893.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/plattenalbum-mpd-client_02-640x447.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/plattenalbum-mpd-client_02-768x536.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/plattenalbum-mpd-client_02.webp 1413w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Einblick in die aktuelle Playlist, die während der Wiedergabe frei durchstöbert werden kann, ohne den laufenden Titel zu unterbrechen.</figcaption></figure>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad10a308afb0&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad10a308afb0" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="893" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/plattenalbum-mpd-client_03-1280x893.webp" alt="Die automatisch geladenen Songtexte erscheinen übersichtlich im Fenster, ergänzt durch Informationen des externen Dienstes Letras." class="wp-image-45213" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/plattenalbum-mpd-client_03-1280x893.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/plattenalbum-mpd-client_03-640x447.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/plattenalbum-mpd-client_03-768x536.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/plattenalbum-mpd-client_03.webp 1413w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Die automatisch geladenen Songtexte erscheinen übersichtlich im Fenster, ergänzt durch Informationen des externen Dienstes Letras.</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">MPD für GNOME: Euphonica</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://github.com/htkhiem/euphonica">Euphonica</a> (<a href="https://flathub.org/de/apps/io.github.htkhiem.Euphonica">Flathub</a>) setzt im Gegensatz zu Plattenalbum deutlich stärker auf visuelle Effekte. Der Hintergrund des Fensters passt sich an die Farben des aktuellen Albums an und am unteren Rand bewegt sich ein animiertes Spektrum. Beim Wechsel zwischen Künstler- und Albenansicht oder beim Öffnen eines Albums gleiten die einzelnen Elemente weich ins Bild und erzeugen einen modernen Eindruck.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch funktional überzeugt Euphonica. Man kann durch Künstler und Alben navigieren und künftig soll auch das Filtern nach Genres möglich sein. Alben lassen sich mit MPD 0.24 oder neuer bewerten. Über MPRIS integriert sich Euphonica nahtlos in den Desktop, zeigt Benachrichtigungen beim Titelwechsel an und erlaubt die Steuerung der Wiedergabe auch über die Desktop-Funktionen.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad10a308dc8a&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad10a308dc8a" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="904" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/euphonica-mpd-client_01-1280x904.webp" alt="Die Albenansicht zeigt die gesamte Sammlung in MPD mit dynamischem Hintergrund, der sich sichtbar an das aktuell geöffnete Album anpasst." class="wp-image-45208" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/euphonica-mpd-client_01-1280x904.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/euphonica-mpd-client_01-640x452.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/euphonica-mpd-client_01-768x542.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/euphonica-mpd-client_01.webp 1534w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Die Albenansicht zeigt die gesamte Sammlung in MPD mit dynamischem Hintergrund, der sich sichtbar an das aktuell geöffnete Album anpasst.</figcaption></figure>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad10a308fc1c&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad10a308fc1c" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="904" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/euphonica-mpd-client_02-1280x904.webp" alt="Die Playlist passt sich farblich an das Cover des aktuellen Songs an und schafft eine stimmige Atmosphäre während der Wiedergabe." class="wp-image-45209" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/euphonica-mpd-client_02-1280x904.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/euphonica-mpd-client_02-640x452.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/euphonica-mpd-client_02-768x542.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/euphonica-mpd-client_02.webp 1534w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Die Playlist passt sich farblich an das Cover des aktuellen Songs an und schafft eine stimmige Atmosphäre während der Wiedergabe.</figcaption></figure>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad10a3091fcf&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad10a3091fcf" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="904" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/euphonica-mpd-client_03-1280x904.webp" alt="Das Einstellungsfenster bietet zahlreiche Optionen, die eine individuelle Anpassung des Clients an die eigene MPD-Umgebung ermöglichen." class="wp-image-45210" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/euphonica-mpd-client_03-1280x904.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/euphonica-mpd-client_03-640x452.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/euphonica-mpd-client_03-768x542.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/euphonica-mpd-client_03.webp 1534w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Das Einstellungsfenster bietet zahlreiche Optionen, die eine individuelle Anpassung des Clients an die eigene MPD-Umgebung ermöglichen.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Generell wäre es wünschenswert, wenn wieder ein neuer GTK4/LibAdwaita-Client für Subsonic erscheinen würde. Auf meinem kleinen Selfhosting-Server läuft <a href="https://www.navidrome.org/">Navidrome</a> sehr zuverlässig. Für Android gibt es <a href="https://symfonium.app/">Symfonium</a> (proprietär, aber jeden Cent wert) sowie <a href="https://github.com/eddyizm/tempus">Tempus</a>, eine aktiv weiterentwickelte Version des FOSS-Clients <a href="https://github.com/CappielloAntonio/tempo">Tempo</a>. Auch das Webfrontend von Navidrome funktioniert ausgezeichnet. Auf dem Desktop fehlt jedoch eine native Anwendung, hier klafft aktuell eine große Lücke.</p>
<hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<slash:comments>6</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Yet Another Radio: Einfaches Internetradio direkt in der GNOME Shell</title>
		<link>https://linuxundich.de/yet-another-radio-internetradio-gnome-shell/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/yet-another-radio-internetradio-gnome-shell/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Nov 2025 17:50:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[GNOME]]></category>
		<category><![CDATA[GNOME-Erweiterung]]></category>
		<category><![CDATA[Internetradio]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://linuxundich.de/?p=45217</guid>

					<description><![CDATA[Einfacher Radiogenuss in der GNOME Shell: Yet Another Radio erlaubt das Abspielen eurer Lieblingssender ohne extra Anwendung, mit Favoriten, eigener Senderliste und schneller Suche über die Radio Browser API. Ideal für unkompliziertes Internetradio.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ein kleiner Tipp für alle <a href="https://linuxundich.de/tag/gnome/" data-type="post_tag" data-id="1734">GNOME-Nutzer</a>, die gerne Internetradio am PC hören: Natürlich könnt ihr auf Anwendungen wie zum Beispiel <a href="https://flathub.org/en/apps/de.haeckerfelix.Shortwave">Shortwave</a> zurückgreifen – ein sehr umfangreiches Programm mit vielen Einstellungen und Funktionen. Es spielt nicht nur Radio ab, sondern kann auch Tracks nebenbei speichern. Ganz wie früher am guten alten Radioturm, wo man schnell hinsprinten musste, um auf „Aufnehmen“ zu drücken – nur um am Ende die Aufzeichnung wegwerfen zu müssen, weil der Moderator die Musik für eine Verkehrsmeldung unterbrechen musste.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad10a3098bbb&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad10a3098bbb" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="843" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/shortwave-radio-1280x843.webp" alt="Shortwave bietet eine umfangreiche Oberfläche, viele Einstellungen und Funktionen und erlaubt das Abspielen sowie Speichern von Internetradiosendern unkompliziert." class="wp-image-45219" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/shortwave-radio-1280x843.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/shortwave-radio-640x422.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/shortwave-radio-768x506.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/shortwave-radio.webp 1486w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Shortwave bietet eine umfangreiche Oberfläche, viele Einstellungen und Funktionen und erlaubt das Abspielen sowie Speichern von Internetradiosendern unkompliziert.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Aber ehrlich gesagt: Für den gelegentlichen Radiogenuss braucht man nicht immer den ganzen Schnickschnack. Hier kommt <a href="https://extensions.gnome.org/extension/8843/yet-another-radio/">Yet Another Radio</a> ins Spiel – eine kompakte und praktische <a href="https://linuxundich.de/tag/gnome-erweiterung/" data-type="post_tag" data-id="2059">Erweiterung</a> für die GNOME Shell. Sie spielt eure Lieblingssender ab, ohne dass man eine extra Anwendung öffnen muss. Der Komfort bleibt dabei erhalten: Man muss sich die Sender und deren URLs nicht selbst aus dem Netz zusammensuchen, eine Datenbank ist direkt integriert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist Yet Another Radio?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Entwickler <a href="https://www.reddit.com/r/gnome/comments/1p131t2/yet_another_radio_extension/">beschreibt</a> seine Motivation auf Reddit so:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Hello everyone! Long story short, I recently switched from KDE to GNOME and saw that there is no extension like the popular <a href="https://invent.kde.org/saurov/arp">Advanced Radio Player</a> for GNOME which is simple and easy to use. So I started developing my very first extension.</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Kurz gesagt: Wer ein einfaches, übersichtliches Tool sucht, um Radiosender direkt aus dem GNOME-Panel zu steuern, findet hier genau das Richtige. <a href="https://extensions.gnome.org/extension/8843/yet-another-radio/">Hier geht’s zur Extension auf GNOME Extensions</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Funktionen im Überblick</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Yet Another Radio könnt ihr eure Lieblingssender direkt aus dem Panel abspielen, ganz ohne zusätzliches Fenster öffnen zu müssen. Über die <a href="https://www.radio-browser.info/">Radio Browser API</a> lassen sich tausende Sender durchsuchen, sodass ihr schnell das findet, was euch gerade interessiert. Eure Favoriten könnt ihr markieren, um sie jederzeit mit nur einem Klick abzuspielen.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad10a309ac15&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad10a309ac15" class="wp-block-image size-full wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1140" height="797" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/yet-another-radio_01.webp" alt="Yet Another Radio fügt sich elegant in das GNOME-Panel ein und erlaubt das direkte Abspielen von Internetradiosendern ohne zusätzliche Fenster." class="wp-image-45220" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/yet-another-radio_01.webp 1140w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/yet-another-radio_01-640x447.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/yet-another-radio_01-768x537.webp 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Yet Another Radio fügt sich elegant in das GNOME-Panel ein und erlaubt das direkte Abspielen von Internetradiosendern ohne zusätzliche Fenster.</figcaption></figure>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad10a309d535&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad10a309d535" class="wp-block-image size-full wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1140" height="797" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/yet-another-radio_02.webp" alt="Favoriten, eigene Sender und andere Optionen lassen sich komfortabel in den Einstellungen der Erweiterung verwalten und anpassen." class="wp-image-45221" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/yet-another-radio_02.webp 1140w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/yet-another-radio_02-640x447.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/yet-another-radio_02-768x537.webp 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Favoriten, eigene Sender und andere Optionen lassen sich komfortabel in den Einstellungen der Erweiterung verwalten und anpassen.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Wer möchte, kann außerdem eigene Sender manuell hinzufügen oder bestehende Listen importieren und exportieren. Das ist praktisch, wenn ihr zum Beispiel mehrere Geräte nutzt. Die Erweiterung zeigt zudem Trackinformationen inklusive Albumcover an, wobei ich bisher allerdings noch keinen Sender gefunden habe, bei dem diese Funktion wirklich angezeigt wird.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad10a30e8f0d&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad10a30e8f0d" class="wp-block-image size-full wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1140" height="797" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/yet-another-radio_03.webp" alt="Die Suchfunktion ermöglicht es, tausende Radiosender schnell zu finden und die Lieblingssender direkt in die Favoritenliste zu übernehmen." class="wp-image-45222" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/yet-another-radio_03.webp 1140w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/yet-another-radio_03-640x447.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/yet-another-radio_03-768x537.webp 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Die Suchfunktion ermöglicht es, tausende Radiosender schnell zu finden und die Lieblingssender direkt in die Favoritenliste zu übernehmen.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Yet Another Radio ist also ideal für alle, die Internetradio unkompliziert in GNOME nutzen möchten, ohne auf eine umfangreiche Anwendung wie Shortwave angewiesen zu sein. Einfach installieren, Sender suchen, Favoriten setzen – fertig. Wer mehr will, kann die Senderlisten importieren oder eigene Stationen hinzufügen. Eine kleine, feine Erweiterung, die zeigt, wie praktisch GNOME-Erweiterungen sein können.</p>
<hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://linuxundich.de/yet-another-radio-internetradio-gnome-shell/feed/</wfw:commentRss>
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			</item>
		<item>
		<title>Tempo und Android Auto: So nutzt ihr Navidrome für eure Musikbibliothek im Auto</title>
		<link>https://linuxundich.de/tempo-android-auto-navidrome-streaming/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/tempo-android-auto-navidrome-streaming/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 May 2025 16:27:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[Homelab]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Navidrome]]></category>
		<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Subsonic]]></category>
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					<description><![CDATA[Musik unterwegs hören, ganz ohne Spotify &#038; Co: Mit dem freien Musikserver Navidrome und der App Tempo bringt ihr eure eigene Sammlung ins Auto, sogar via Android Auto.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Musik ist für mich ein Stück Zuhause. Egal, ob ich am Schreibtisch sitze, mit dem Rad unterwegs bin oder im Auto längere Strecken fahre. Statt meine Sammlung in die Hände von Spotify, Apple Music oder YouTube zu legen, betreibe ich meinen eigenen Musikserver mit <a href="https://www.navidrome.org/">Navidrome</a>, einem leichtgewichtigen, quelloffenen, Subsonic-kompatiblen Server.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf dem Smartphone nutze ich je nach Laune die ambitioniert entwickelte und bis ins kleinste Detail konfigurierbare, dafür aber proprietäre App <a href="https://symfonium.app">Symfonium</a> oder die Open-Source-App <a href="https://github.com/CappielloAntonio/tempo">Tempo</a>. Beide integrieren sich via Android Auto in das Display geeigneter Fahrzeuge. Bei Tempo muss man allerdings wissen, wie. Denn als Open-Source-App steht Google als Gatekeeper im Weg.</p>







<h2 class="wp-block-heading" id="warum-navidrome">Warum Navidrome?</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.navidrome.org/" data-type="link" data-id="https://www.navidrome.org/">Navidrome</a> ist ein freier Musikserver, der über das <a href="https://www.subsonic.org/pages/api.jsp">Subsonic-Protokoll</a> funktioniert. Er läuft ressourcenschonend (bei mir in einem Docker-Container) und kommt mit einem relativ modernen Web-Interface, einer umfangreichen API und Support für <a href="https://www.subsonic.org/pages/apps.jsp">zahlreiche Clients</a> für alle gängigen Betriebssysteme. Natürlich auch für Linux und Android. Der große Vorteil: Ich habe jederzeit und überall Zugriff auf meine eigene Musik, ohne dass ich Drittanbieter bezahlen oder Werbung konsumieren muss.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Läuft auf nahezu allem</strong>: Raspberry Pi, NAS, Server</li>



<li><strong>Standardisierte Schnittstelle</strong>: Kompatibel zu vielen <a href="https://www.subsonic.org/pages/apps.jsp">Subsonic-Clients</a></li>



<li><strong>Unterstützt mehrere Benutzer</strong>: Praktisch, wenn ihr eure Sammlung mit Familie oder WG teilt</li>



<li><strong>Transcoding</strong>: Wer mag, kann die Musik je nach Verbindung automatisch herunterrechnen lassen</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Für mich ist <a href="https://linuxundich.de/tag/navidrome/" data-type="post_tag" data-id="2042">Navidrome die ideale Lösung</a>, weil ich meine Musik selbst tagge und verwalte, ohne dass eine Plattform mir „ähnliche Künstler“ aufdrängen oder meine Playlisten analysieren muss. Und ja, wir kommen ja alle mal in ein Alter, in dem man nicht mehr tagtäglich ein neues Album oder neue Künstler in der eigenen Musiksammlung willkommen heißt und sich daher ein Account bei Spotify und Co. auf jeden Fall lohnt. #leiderwahr</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad10a30ed011&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad10a30ed011" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="864" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/navidrome-browser-1280x864.webp" alt="Navidrome im Browser: Die Weboberfläche des Musikservers hier unter Arch Linux in Firefox." class="wp-image-44989" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/navidrome-browser-1280x864.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/navidrome-browser-640x432.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/navidrome-browser-1536x1037.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/navidrome-browser-768x518.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/navidrome-browser.webp 1600w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Navidrome im Browser: Die Weboberfläche des Musikservers hier unter Arch Linux in Firefox.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="tempo-schlichter-client-mit-klarer-linie">Tempo: Schlichter Client mit klarer Linie</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://github.com/CappielloAntonio/tempo">Tempo</a> ist eine native Android-App, die sich gezielt an Nutzer von Subsonic-kompatiblen Servern richtet. Playback lokal gespeicherter Musik gibt es beispielsweise nicht. Im Gegensatz zu überladenen Playern setzt Tempo auf Klarheit und Geschwindigkeit. Die App ist quelloffen, werbefrei und lässt sich unkompliziert via F-Droid oder GitHub installieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich, wie auch die Entwickler, empfehle allerdings die Installation der <a href="https://github.com/CappielloAntonio/tempo/releases">GitHub-Version</a> über die APK-Datei, da nur sie alle Funktionen beinhaltet. Zudem hinkt die F-Droid-Version schon seit einiger Zeit hinterher. Auf der GitHub-Seite steht daher auch: &#8222;Use the GitHub version of the app for full Android Auto and Chromecast support.&#8220;</p>



<figure data-wp-context="{&quot;galleryId&quot;:&quot;6ad10a30ed501&quot;}" data-wp-interactive="core/gallery" class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad10a30edfca&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad10a30edfca" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="461" height="1024" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" data-id="45013" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/tempo-android-phone_01-461x1024.webp" alt="Die Startseite von Tempo zeigt eine Entdeckungsreise mit Albencovern und darunter die Leiste des laufenden Songs." class="wp-image-45013" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/tempo-android-phone_01-461x1024.webp 461w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/tempo-android-phone_01.webp 540w" sizes="auto, (max-width: 461px) 100vw, 461px" /><button
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<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad10a30f03be&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad10a30f03be" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="461" height="1024" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" data-id="45014" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/tempo-android-phone_02-461x1024.webp" alt="Die Sammlungsansicht von Tempo listet Alben, Künstler und Genres untereinander auf." class="wp-image-45014" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/tempo-android-phone_02-461x1024.webp 461w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/tempo-android-phone_02.webp 540w" sizes="auto, (max-width: 461px) 100vw, 461px" /><button
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		</button></figure>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad10a30f3124&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad10a30f3124" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="461" height="1024" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" data-id="45015" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/tempo-android-phone_03-461x1024.webp" alt="Die Player-Ansicht von Tempo mit Albumcover, Titel, Fortschrittsbalken und den Wiedergabetasten." class="wp-image-45015" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/tempo-android-phone_03-461x1024.webp 461w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/tempo-android-phone_03.webp 540w" sizes="auto, (max-width: 461px) 100vw, 461px" /><button
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		</button></figure>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad10a310015f&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad10a310015f" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="461" height="1024" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" data-id="45016" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/tempo-android-phone_04-461x1024.webp" alt="Ein Info-Dialog nennt Titel, Album, Künstler, Bitrate und Dateigröße des laufenden Songs." class="wp-image-45016" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/tempo-android-phone_04-461x1024.webp 461w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/tempo-android-phone_04.webp 540w" sizes="auto, (max-width: 461px) 100vw, 461px" /><button
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		</button></figure>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad10a3100f63&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad10a3100f63" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="461" height="1024" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" data-id="45017" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/tempo-android-phone_05-461x1024.webp" alt="Die Transkodierungseinstellungen von Tempo mit getrennten Formaten und Bitraten für WLAN und Mobilfunk." class="wp-image-45017" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/tempo-android-phone_05-461x1024.webp 461w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/tempo-android-phone_05.webp 540w" sizes="auto, (max-width: 461px) 100vw, 461px" /><button
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		</button></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption wp-element-caption">Der Open-Source-Client für Subsonic-Server wie Navidrome bietet alle grundlegenden Funktionen zum Streamen der eigenen Musiksammlung.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Für Symfonium muss man hingegen nach einer kurzen Testphase eine lebenslang gültige Lizenz erwerben. Mit einer mindestens 7 Euro großen <a href="https://ko-fi.com/tolriq">Spende</a> kostet diese allerdings nicht die Welt. Zudem kümmert sich der Entwickler regelmäßig um seine App. Das Changelog der zuverlässig eintrudelnden Updates ist meist zu lang zum Lesen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="funktionen-von-tempo">Funktionen</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Übersichtliche Navigation nach Künstlern, Alben, Genres oder Jahrzehnten</li>



<li>Gapless Playback für nahtloses Hören (wichtig bei Live-Alben)</li>



<li>Playlist-Verwaltung direkt in der App</li>



<li>Unterstützung von Last.fm-Scrobbling</li>



<li>Chromecast-Integration</li>



<li>Android Auto-Support</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="android-auto-mit-tempo-nutzen">Android Auto mit Tempo nutzen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Damit Tempo im Auto funktioniert, muss Android Auto nicht nur auf dem Smartphone installiert sein, sondern auch bestimmte Einstellungen freigegeben werden. Gerade bei Apps, die wie Tempo nicht über Googles Play Store kommen, ist das etwas versteckt.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="entwicklermodus-in-android-auto-aktivieren">Entwicklermodus für Android Auto aktivieren</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Zuerst müsst ihr den <a href="https://developer.android.com/training/cars/testing?hl=de">Entwicklermodus von Android Auto</a> aktivieren, damit Tempo als App auf dem Display im Auto erscheint. Geht dazu auf eurem Handy in die Android-Auto-Einstellungen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Android 10 oder neuer: <em>Einstellungen</em> » <em>Apps</em> » <em>Alle X Apps ansehen</em> » <em>Android Auto</em> » <em>Zusätzliche Einstellungen in der App</em></li>



<li>Android 9 oder älter: Direkt in der Android-Auto-App unter <em>Menü</em> » <em>Einstellungen</em></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Scrollt dort ganz nach unten und tippt zehnmal auf die Versionsnummer. Ähnliches kennt man ja vom Entwicklermodus von Android selbst. Danach erscheint die Frage, ob ihr die Entwickleroptionen aktivieren wollt. Bestätigt mit <em>OK</em>. Öffnet danach das <em>Dreipunkt-Menü</em> oben rechts und wählt dort <em>Entwicklereinstellungen</em>.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;galleryId&quot;:&quot;6ad10a31022e4&quot;}" data-wp-interactive="core/gallery" class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad10a31031ee&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad10a31031ee" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="461" height="1024" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" data-id="44994" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/android-auto-developer_01-461x1024.webp" alt="Die Android-Einstellungen mit dem markierten Eintrag Apps." class="wp-image-44994" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/android-auto-developer_01-461x1024.webp 461w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/android-auto-developer_01.webp 540w" sizes="auto, (max-width: 461px) 100vw, 461px" /><button
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		</button></figure>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad10a31042f3&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad10a31042f3" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="461" height="1024" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" data-id="44995" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/android-auto-developer_02-461x1024.webp" alt="Die Liste der zuletzt geöffneten Apps mit dem Eintrag Alle Apps ansehen." class="wp-image-44995" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/android-auto-developer_02-461x1024.webp 461w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/android-auto-developer_02.webp 540w" sizes="auto, (max-width: 461px) 100vw, 461px" /><button
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		</button></figure>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad10a31052ba&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad10a31052ba" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="461" height="1024" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" data-id="44997" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/android-auto-developer_03-461x1024.webp" alt="Die App-Info von Android Auto mit dem Eintrag Zusätzliche Einstellungen in der App." class="wp-image-44997" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/android-auto-developer_03-461x1024.webp 461w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/android-auto-developer_03.webp 540w" sizes="auto, (max-width: 461px) 100vw, 461px" /><button
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		</button></figure>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad10a310623f&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad10a310623f" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="461" height="1024" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" data-id="44998" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/android-auto-developer_04-461x1024.webp" alt="Die Versions- und Berechtigungsinformationen von Android Auto, auf die zehnmal getippt wird." class="wp-image-44998" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/android-auto-developer_04-461x1024.webp 461w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/android-auto-developer_04.webp 540w" sizes="auto, (max-width: 461px) 100vw, 461px" /><button
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		</button></figure>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad10a310739c&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad10a310739c" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="461" height="1024" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" data-id="44996" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/android-auto-developer_05-461x1024.webp" alt="Im Menü von Android Auto ist der Eintrag Entwicklereinstellungen hervorgehoben." class="wp-image-44996" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/android-auto-developer_05-461x1024.webp 461w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/android-auto-developer_05.webp 540w" sizes="auto, (max-width: 461px) 100vw, 461px" /><button
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		</button></figure>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad10a3108293&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad10a3108293" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="461" height="1024" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" data-id="44999" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/android-auto-developer_06-461x1024.webp" alt="In den Entwicklereinstellungen ist der Haken bei Unbekannte Quellen gesetzt." class="wp-image-44999" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/android-auto-developer_06-461x1024.webp 461w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/android-auto-developer_06.webp 540w" sizes="auto, (max-width: 461px) 100vw, 461px" /><button
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		</button></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption wp-element-caption">In den Android-Auto-Einstellungen tippt ihr zehnmal auf die Versionsnummer, um den Entwicklermodus zu aktivieren – nötig für alternative Medien-Apps wie Tempo.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Aktiviert in diesem Dialog nun die Option <em>Unbekannte Quellen</em>. Damit erlaubt ihr auch alternativen Apps wie eben Tempo den Zugriff auf Android Auto. Auch ohne dass die Entwickler eine offizielle Play-Store-Zertifizierung erworben haben, was für Open-Source-Projekte nicht ganz so einfach wäre.</p>



<p class="has-cyan-bluish-gray-background-color has-background wp-block-paragraph"><strong>Hinweis:</strong> Die Aktivierung müsst ihr nur einmal durchführen. Danach wird Tempo automatisch als Medien-App erkannt, sobald euer Smartphone per Kabel oder kabellos mit dem Auto verbunden ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="tempo-installieren">Tempo auf dem Smartphone installieren</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Da Tempo aktuell nicht im Google Play Store zu finden ist, installiert ihr die App manuell: Über <a href="https://f-droid.org/de/packages/com.cappielloantonio.notquitemy.tempo/">F-Droid</a>, andere Open-Source-Market-Clients wie Droid-ify oder direkt via <a href="https://github.com/CappielloAntonio/tempo/releases">GitHub-Releases</a>. Achtet darauf, dass in den Android-Einstellungen die <em>Installation aus unbekannten Quellen</em> für den jeweiligen Browser oder Dateimanager erlaubt ist.</p>



<p class="has-cyan-bluish-gray-background-color has-background wp-block-paragraph"><strong>Hinweis:</strong> Wie oben bereits erwähnt, benötigt ihr die GitHub-Version (aktuell Tempo 3.9.0), wenn ihr Android Auto verwenden wollt. Mit Tempo 3.8.1 via F-Droid erscheint Tempo zwar auch unter den Android-Auto-Apps, beim Start erscheint allerdings nur ein leerer Bildschirm. Hier ist der entsprechende <a href="https://github.com/CappielloAntonio/tempo/issues/218">Bug</a> dazu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem ersten Start gebt ihr die <em>URL eures Subsonic-Servers</em>, Benutzernamen und Passwort an. Tempo verbindet sich dann direkt mit eurer Sammlung. Selbstverständlich unterstützt Tempo auch andere Server, die das Subsonic-Protokoll nutzen. Ich für meinen Teil habe die App zusammen mit meinem Navidrome-Server ausprobiert, was ohne Probleme funktioniert.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="optional-transcoding-aktivieren">Optional: Transcoding in Tempo aktivieren</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Tempo unterstützt (wenn euer Server das erlaubt) auch Transcoding. Gerade im Auto kann es sinnvoll sein, FLACs oder hochauflösende Formate als MP3 mit 192 oder 256 kbit/s zu streamen. Das spart (zumindest bei mir) begrenztes Datenvolumen und läuft auch bei wackliger Verbindung stabil. Die entsprechenden Einstellungen findet ihr in den Settings von Tempo. In meinem Fall musste ich innerhalb von Navidrome das Transcoding nicht gesondert konfigurieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="mit-tempo-auf-dem-handy-und-im-auto">Mit Tempo auf dem Handy und im Auto</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Navidrome und Tempo gibt es eine komplett freie Lösung für die mobile Musiknutzung unter Android, inklusive Integration ins Auto via Android Auto. Man ist komplett unabhängig von Streamingdiensten, kann seine eigene Musik in hoher Qualität hören und umgeht vollständig Tracking, Werbung oder Abozwang.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;galleryId&quot;:&quot;6ad10a3108fec&quot;}" data-wp-interactive="core/gallery" class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-3 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad10a3109fa4&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad10a3109fa4" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="720" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" data-id="45001" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/tempo-android-auto_01.webp" alt="Der App-Starter von Android Auto zeigt Tempo zwischen den übrigen Medien-Apps, rechts läuft die Navigation." class="wp-image-45001" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/tempo-android-auto_01.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/tempo-android-auto_01-640x360.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/tempo-android-auto_01-768x432.webp 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad10a310af08&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad10a310af08" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="720" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" data-id="45002" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/tempo-android-auto_02.webp" alt="Tempo spielt auf dem Auto-Display einen Song ab, daneben bleibt die Karte sichtbar." class="wp-image-45002" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/tempo-android-auto_02.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/tempo-android-auto_02-640x360.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/tempo-android-auto_02-768x432.webp 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button></figure>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad10a310c0af&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad10a310c0af" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="720" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" data-id="45003" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/tempo-android-auto_03.webp" alt="Die Liste der markierten Alben in Tempo auf dem Auto-Display." class="wp-image-45003" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/tempo-android-auto_03.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/tempo-android-auto_03-640x360.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/tempo-android-auto_03-768x432.webp 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad10a310d8bc&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad10a310d8bc" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="720" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" data-id="45000" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/tempo-android-auto_04.webp" alt="Die Navigation nimmt den größten Teil des Displays ein, rechts läuft Tempo als schmale Player-Spalte." class="wp-image-45000" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/tempo-android-auto_04.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/tempo-android-auto_04-640x360.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/tempo-android-auto_04-768x432.webp 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption wp-element-caption">Sind die Entwickleroptionen für Android Auto einmal aktiviert, könnt ihr Tempo auch im Auto verwenden. Der Open-Source-Player erscheint automatisch unter den Auto-Apps.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade wer seine Sammlung über Jahre gepflegt hat und Wert auf Datenschutz legt, findet hier eine schlanke, respektvolle Alternative zur Cloud. Und das Beste: Tempo macht auf dem Auto-Display eine richtig gute Figur: Schlicht, funktional und auf das Wesentliche reduziert.</p>
<hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Gramophone: Moderner Musikplayer für Android im Material-3-Gewand</title>
		<link>https://linuxundich.de/gramophone-musikplayer-open-source-android/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 May 2025 07:28:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://linuxundich.de/?p=44928</guid>

					<description><![CDATA[Du speicherst deine Musik lieber lokal statt zu streamen? Dann ist Gramophone einen Blick wert. Der schlanke Musikplayer für Android setzt auf Open Source und das aktuelle Material 3 Design. Keine Tracker, keine Werbung, keine Cloudpflicht.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Jeder hat heute einen Account bei <a href="https://linuxundich.de/tag/spotify/">Spotify</a>, oder? Für viele ist Musikstreaming zur Selbstverständlichkeit geworden. Doch es gibt sie noch, die Widerspenstigen, die sich nicht in die Cloud locken lassen. Die ihre Musik lieber lokal auf ihrem Rechner oder Smartphone speichern, Kontrolle über ihre Dateien behalten und keine Lust auf Werbung, Tracking und Abozwang haben. Ich gehöre dazu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf meinem <a href="https://linuxundich.de/tag/android/">Android</a>-Smartphone habe ich daher über die Jahre viele Open-Source-Musikplayer ausprobiert – mit mal mehr, mal weniger Erfolg. Mit <a href="https://github.com/FoedusProgramme/Gramophone">Gramophone</a> bin ich mal wieder bei einer App angekommen, die nicht nur optisch auf der Höhe der Zeit ist, sondern auch große Musiksammlungen schnell und zuverlässig verwaltet. Und das ganz ohne Schnickschnack, Tracker oder In-App-Käufe.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Modernes Design mit Material You</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Was bei Gramophone als Erstes ins Auge fällt, ist das elegante Design. Die App orientiert sich vollständig an Googles aktuellem <a href="https://m3.material.io/">Material 3 Design</a>, besser bekannt als „Material You“. Wer ein aktuelles Android 12 oder neuer nutzt, bekommt ein farblich perfekt angepasstes Interface – inklusive dynamischer Akzentfarben, die sich an euer gewähltes Hintergrundbild anpassen. Das gilt nicht nur für die App selbst, sondern auch für das App-Icon, das sich farblich nahtlos ins System integriert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unter der Haube setzt Gramophone nicht auf eine eigene Datenbank, sondern nutzt Androids <a href="https://developer.android.com/training/data-storage/shared/media?hl=de">MediaStore-API</a>, um eure Musikbibliothek blitzschnell verfügbar zu machen. Das spart nicht nur Ressourcen, sondern ermöglicht auch einen flüssigen Zugriff auf große Sammlungen. Was mir weniger gut gefällt, ist die Filterung nach Interpreten. Gramophone verwendet hier den ID3-Tag „Interpret“ statt „Album-Interpret“. Die Folge: Wer seine Sammlung sauber getaggt hat, findet viele Künstler durch Duette oder Kollaborationen mehrfach in der Liste – etwa in der Form „Künstler1; Künstler2; Künstler3“.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;galleryId&quot;:&quot;6ad10a3113cb2&quot;}" data-wp-interactive="core/gallery" class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-4 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad10a31152a8&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad10a31152a8" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="461" height="1024" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" data-id="44933" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/gramophone-android-01-461x1024.webp" alt="Albenansicht von Gramophone" class="wp-image-44933" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/gramophone-android-01-461x1024.webp 461w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/gramophone-android-01.webp 576w" sizes="auto, (max-width: 461px) 100vw, 461px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Albumansicht</figcaption></figure>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad10a31169b4&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad10a31169b4" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="461" height="1024" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" data-id="44934" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/gramophone-android-02-461x1024.webp" alt="Doppelte Interpreten" class="wp-image-44934" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/gramophone-android-02-461x1024.webp 461w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/gramophone-android-02.webp 576w" sizes="auto, (max-width: 461px) 100vw, 461px" /><button
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<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad10a3118148&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad10a3118148" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="461" height="1024" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" data-id="44935" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/gramophone-android-03-461x1024.webp" alt="Player in Albenansicht" class="wp-image-44935" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/gramophone-android-03-461x1024.webp 461w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/gramophone-android-03.webp 576w" sizes="auto, (max-width: 461px) 100vw, 461px" /><button
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<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad10a31193c5&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad10a31193c5" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="461" height="1024" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" data-id="44936" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/gramophone-android-04-461x1024.webp" alt="Player im Vollbild" class="wp-image-44936" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/gramophone-android-04-461x1024.webp 461w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/gramophone-android-04.webp 576w" sizes="auto, (max-width: 461px) 100vw, 461px" /><button
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<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad10a311a52c&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad10a311a52c" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="461" height="1024" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" data-id="44937" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/gramophone-android-05-461x1024.webp" alt="Heller Modus" class="wp-image-44937" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/gramophone-android-05-461x1024.webp 461w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/gramophone-android-05.webp 576w" sizes="auto, (max-width: 461px) 100vw, 461px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Heller Modus</figcaption></figure>
</figure>



<p class="wp-block-paragraph">Über die Volltextsuche lässt sich schnell nach Künstlern, Alben oder einzelnen Songs filtern. Besonders praktisch: In den Einstellungen kann festgelegt werden, wie Gramophone mit sehr kurzen Audiodateien umgeht. Standardmäßig blendet die App alle Dateien unter 60 Sekunden aus – etwa Klingeltöne oder Benachrichtigungssounds, sofern solche überhaupt noch verwendet werden. Dieser Filter lässt sich unter <em>Drei-Punkte-Menü</em> » <em>Einstellungen</em> » <em>Verhalten</em> auf 0 setzen, um alle Dateien anzuzeigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Falls Songs trotzdem fehlen sollten, schaut auch mal unter <em>Ordner-Blacklist</em> nach. Eventuell habt ihr bestimmte Verzeichnisse von der Suche ausgeschlossen. Manchmal hilft auch ein simpler Reboot des Handys, damit Androids Medienscan neue Dateien erkennt. Bei mir hat Gramophone jedoch neue Songs immer automatisch zur Sammlung hinzugefügt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Lyrics-Support und Playlist-Funktion</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der schlichten Bedienung bietet Gramophone auch Lyrics-Support, sofern eure Musik mit synchronisierten Liedtexten getaggt ist. Die Anzeige erfolgt direkt im Player, sofern die Metadaten vorhanden sind.</p>



<p class="has-cyan-bluish-gray-background-color has-background wp-block-paragraph"><strong>Frage:</strong> So fleißig war ich in dieser Richtung bislang noch nicht. Kennt jemand von euch ein Tool, mit dem man eine größere Sammlung MP3s automatisiert mit solchen Lyrics ausstatten könnte? Ich bezweifle, dass das so einfach möglich ist, da hier mit Sicherheit Urheberrechte eine Rolle spielen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch das Abspielen vorhandener Playlists funktioniert, allerdings aktuell nur im Read-only-Modus. Eigene Playlists lassen sich noch nicht direkt in der App erstellen. Laut Entwicklern könnte das aber in Zukunft kommen. Für mich aber eher kein Hemmschuh, da ich Apps wie Gramophone nur als Player sehe und nicht aktiv an Playlisten basteln möchte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was in meinen Augen allerdings noch dringend fehlt, ist der Support für Android Auto. Einen entsprechenden <a href="https://github.com/FoedusProgramme/Gramophone/issues/93">Bugreport</a> gibt es bereits, allerdings fehlt dem Entwickler aktuell noch die Zeit, sich an diese Funktion heranzuwagen. Mit Android Auto wären die wichtigsten Anforderungen an einen modernen Musikplayer für Android meiner Meinung nach erfüllt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Formate: Was funktioniert, was nicht?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Da Gramophone möglichst schlank gehalten ist, setzt die App auf die in Android integrierten Codecs. Das bedeutet: Die Unterstützung für exotischere Formate hängt stark vom Android-System und dem jeweiligen Gerät ab. Hier ein paar Faustregeln:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>FLAC:</strong> Wird ab Android 8 unterstützt. 32-bit-FLAC-Dateien funktionieren erst ab Android 14.</li>



<li><strong>ALAC:</strong> Funktioniert in den meisten Fällen nicht, da Android diesen Codec meist nicht unterstützt.</li>



<li><strong>Dolby AC-3 / E-AC-3:</strong> Benötigt ein Gerät mit entsprechender Lizenz. Viele günstige Geräte unterstützen diese Formate nicht.</li>



<li><strong>Opus:</strong> Wird erst ab Android 10 im MediaStore erkannt und erscheint entsprechend erst dann in der Bibliothek.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ein Song also nicht abgespielt wird oder völlig stumm bleibt, obwohl die Lautstärke passt – schaut euch das Format an.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schlanke, schöne Musik-App</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Gramophone gehört zu den wenigen Open-Source-Musikplayern, die die aktuellen Design-Richtlinien von Android konsequent umsetzen. Das Projekt wird aktiv auf GitHub gepflegt. Die letzte Version, <a href="https://github.com/FoedusProgramme/Gramophone/releases/tag/1.0.16.1">Gramophone 1.0.16.1</a>, erschien Anfang März und zeigt, dass hier kontinuierlich weiterentwickelt wird. Bugs und Ideen kann man ebenso via <a href="https://github.com/FoedusProgramme/Gramophone/issues">GitHub</a> einreichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die App steht unter der freien GPLv3 und lässt sich bequem über <a href="https://f-droid.org/packages/org.akanework.gramophone/">F-Droid</a>, als <a href="https://github.com/FoedusProgramme/Gramophone/releases/">APK-Datei direkt von GitHub</a> oder (wer mag) auch über den <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=org.akanework.gramophone">Google Play Store</a> installieren. Wenn ihr ein Android-Gerät nutzt, eure Musik lokal speichert und dabei auf Privatsphäre, Performance und Design Wert legt, solltet ihr Gramophone auf jeden Fall ausprobieren.</p>
<hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Termsonic: Subsonic-Client für das Terminal</title>
		<link>https://linuxundich.de/termsonic-subsonic-client-fuer-das-terminal/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/termsonic-subsonic-client-fuer-das-terminal/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Mar 2025 06:19:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Navidrome]]></category>
		<category><![CDATA[Subsonic]]></category>
		<category><![CDATA[Terminal]]></category>
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					<description><![CDATA[Termsonic ist ein schlanker Subsonic-Client für das Terminal. Er ermöglicht die Wiedergabe und Verwaltung von Musik direkt über die Kommandozeile – ideal für Minimalisten und Linux-Nutzer, die ressourcenschonende Lösungen bevorzugen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ich betreibe meinen eigenen Musik-Streaming-Server mit <a href="https://www.navidrome.org/">Navidrome</a> und greife darauf von überall zu – unter Android nutze ich zum Beispiel <a href="https://symfonium.app/">Symfonium</a> und auch unter Android Auto funktioniert das wunderbar. Unter Linux sieht die Lage allerdings aktuell nicht so rosig aus. Gute Clients für Subsonic-Server sind rar geworden: Die Entwicklung von <a href="https://sublimemusic.app/">Sublime Music</a> sowie <a href="https://github.com/jeffvli/sonixd">Sonixd</a> wurde eingestellt, und andere Alternativen sind oft veraltet oder wenig ausgereift. So bleibt eigentlich nur das Webfrontend von Navidrome übrig, aber irgendwie habe ich auch gerne &#8222;richtige&#8220; Clients. Warum also nicht direkt auf das Terminal ausweichen? Genau hier kommt Termsonic ins Spiel.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="was-ist-termsonic">Was ist Termsonic?</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://git.sixfoisneuf.fr/termsonic/about/">Termsonic</a> ist ein Subsonic-Client für das Terminal mit einem recht ansprechenden und einfach zu bedienenden Terminal User Interface (TUI). Es läuft unter Linux, Windows und macOS und arbeitet mit den meisten Subsonic-kompatiblen Servern zusammen – getestet wurde es unter anderem erfolgreich mit Navidrome.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad10a3291664&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad10a3291664" class="wp-block-image size-full wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1176" height="709" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/termsonic-player.webp" alt="Termsonic ist ein einfacher, aber durchaus praktischer Subsonic-Client für das Terminal. Das Programm gibt es plattformübergreifend für Linux, macOS und Windows." class="wp-image-42480" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/termsonic-player.webp 1176w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/termsonic-player-640x386.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/termsonic-player-768x463.webp 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Termsonic ist ein einfacher, aber durchaus praktischer Subsonic-Client für das Terminal. Das Programm gibt es plattformübergreifend für Linux, macOS und Windows.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das Programm unterstützt die Wiedergabe von FLAC-, OGG- und MP3-Dateien. Ein großer Vorteil: Die Dekodierung dieser Formate erfolgt nativ in Go, wodurch kaum externe Abhängigkeiten erforderlich sind – weder ffmpeg noch LAME müssen installiert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der reinen Wiedergabe ermöglicht Termsonic das Durchsuchen der Musikbibliothek nach Künstlern, Alben und Playlists. Eine einfache Warteschlangenverwaltung sorgt dafür, dass ihr eure Songs in einer sinnvollen Reihenfolge abspielen könnt.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="installation-unter-arch-linux">Installation unter Arch Linux</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Unter Arch Linux lässt sich Termsonic bequem über das Arch User Repository (AUR) installieren. Falls ihr den AUR-Helper <code>yay</code> nutzt, genügt folgender Befehl. Nach der Installation könnt ihr dann den Player mit <code>termsonic</code> starten.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>### Arch Linux, Manjaro und Co.
$ <strong>yay -S termsonic-git</strong></code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Bei anderen Distributionen wie etwa Ubuntu oder Debian findet sich Termsonic hingegen selten in den Paketquellen. Aufgrund der wenigen Abhängigkeiten könnt ihr euch das Programm allerdings sehr einfach selbst aus dem Quellcode bauen.</p>



<pre class="wp-block-code"><code><strong>$ git clone https://git.sixfoisneuf.fr/termsonic</strong>
$ <strong>cd termsonic</strong>
$ <strong>go build ./cmd/termsonic/</strong>
$ <strong>sudo cp termsonic /usr/local/bin</strong></code></pre>



<h3 class="wp-block-heading" id="konfiguration-von-navidrome">Konfiguration von Navidrome</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Beim ersten Start gebt ihr die URL und die Zugangsdaten zu eurem Subsonic-Server (bei mir Navidrome) an. Anschließend seht ihr sofort eure Musiksammlung. Mit [F1] seht ihr eine Baumansicht der Sammlung. [F2] zeigt die aktuelle Queue. [F3] die auf dem Server angelegten Playlisten. Unter [F4] könnt ihr wieder die Einstellungen ändern.</p>



<p class="has-pale-cyan-blue-background-color has-background wp-block-paragraph"><strong>Tipp:</strong> Nutzt ihr ein &#8222;ordentliches&#8220; Terminalprogramm wie das der GNOME-Desktopumgebung oder etwa wie hier Tilix, könnt ihr Termsonic auch ganz einfach mit der Maus bedienen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit [L] springt ihr zum nächsten Song. [P] pausiert bzw. startet die Wiedergabe. Mit [/] öffnet ihr eine Suchmaske, mit der ihr die Liste der Künstler filtern könnt. Rechts oben zeigt Termsonic den aktuell abgespielten Song plus den entsprechenden Künstler an. Schnickschnack wie etwa das Cover des Albums bietet Termsonic allerdings nicht.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad10a3293177&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad10a3293177" class="wp-block-image size-full wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1176" height="709" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/termsonic-filter.webp" alt="Mit der Eingabe eines Schrägstrichs aktiviert ihr in der Artist-Übersicht einen Filter, der in eurer Musiksammlung nach Künstlern sucht." class="wp-image-42479" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/termsonic-filter.webp 1176w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/termsonic-filter-640x386.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/termsonic-filter-768x463.webp 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Mit der Eingabe eines Schrägstrichs aktiviert ihr in der Artist-Übersicht einen Filter, der in eurer Musiksammlung nach Künstlern sucht.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Termsonic ist somit eine interessante Alternative für alle, die ihre Musik direkt im Terminal verwalten und abspielen möchten. Der minimalistische Ansatz ohne große Abhängigkeiten sorgt für eine schlanke und ressourcenschonende Anwendung – perfekt für schlanke Systeme oder leistungsschwache Laptops.</p>
<hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Navidrome 0.55.0: Bessere Darstellung für Alben mit mehreren Künstlern</title>
		<link>https://linuxundich.de/navidrome-0-55-0-bessere-darstellung-fuer-alben-mit-mehreren-kuenstlern/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/navidrome-0-55-0-bessere-darstellung-fuer-alben-mit-mehreren-kuenstlern/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Mar 2025 12:39:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Homelab]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Navidrome]]></category>
		<category><![CDATA[Subsonic]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://linuxundich.de/?p=42453</guid>

					<description><![CDATA[Navidrome 0.55.0 verbessert die Verwaltung von Alben mit mehreren Künstlern und erweitert die Tagging-Optionen, sodass Musikbibliotheken jetzt flexibler organisiert und präziser angezeigt werden können.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Mit der neuen <a href="https://github.com/navidrome/navidrome/releases/tag/v0.55.0">Version 0.55.0</a> (a.k.a. BFR oder Big Refactor) erhält Navidrome einige spannende Neuerungen, die vor allem für Nutzer interessant sind, die ihre Musikbibliothek sorgfältig taggen. Besonders hervorzuheben ist die verbesserte Unterstützung für Alben und Tracks mit mehreren Künstlern – eine Funktion, die ich schon seit meinen ersten Schritten mit Navidrome vermisst habe.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="endlich-saubere-darstellung-von-kollaborationen-und-samplern">Endlich saubere Darstellung von Kollaborationen und Samplern</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Bisher konnte Navidrome nur einen einzigen Künstler pro Song oder Album verwalten. Das führte zu Problemen bei Alben mit mehreren Interpreten, sei es eine Kollaboration zwischen Künstlern oder eine Compilation mit verschiedenen Acts. Mit Version 0.55.0 gehört dieses Problem der Vergangenheit an: Navidrome unterstützt nun mehrere Künstler pro Track und Album, sodass alle beteiligten Musiker korrekt erfasst und angezeigt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich selbst nutze unter Gnome beispielsweise schon seit Ewigkeiten <a href="https://wiki.gnome.org/Apps/EasyTAG">EasyTAG</a>, um meine Musikbibliothek sauber zu organisieren. Dabei setze ich den „Album Artist“-Tag für den Hauptkünstler eines Albums und trenne die einzelnen Künstler im „Artist“-Tag mit Semikolon, also z. B.: <code>Artist1; Artist2; Artist3</code>. Navidrome erkennt diese Mehrfachzuweisungen nun zuverlässig und stellt sie entsprechend dar.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad10a329838a&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad10a329838a" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="865" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/easytag-id3-multiple-artists-1280x865.webp" alt="Beispiel für das Tagging mehrerer Künstler mit EasyTAG, das jetzt korrekt von Navidrome angezeigt wird." class="wp-image-42454" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/easytag-id3-multiple-artists-1280x865.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/easytag-id3-multiple-artists-640x433.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/easytag-id3-multiple-artists-768x519.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/easytag-id3-multiple-artists.webp 1478w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Beispiel für das Tagging mehrerer Künstler mit EasyTAG, das jetzt korrekt von Navidrome angezeigt wird.</figcaption></figure>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad10a3299305&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad10a3299305" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="834" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/navidrome-big-refractor-1280x834.webp" alt="Navidrome 0.55.0 im Einsatz – Verbesserte Anzeige von Alben mit mehreren Künstlern und Tracks." class="wp-image-42455" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/navidrome-big-refractor-1280x834.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/navidrome-big-refractor-640x417.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/navidrome-big-refractor-768x500.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/navidrome-big-refractor.webp 1397w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Navidrome 0.55.0 im Einsatz – Verbesserte Anzeige von Alben mit mehreren Künstlern und Tracks.</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading" id="weitere-verbesserungen-bei-den-tags">Weitere Verbesserungen bei den Tags</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der besseren Künstler-Verwaltung bringt Navidrome 0.55.0 noch weitere Verbesserungen im Bereich der Tags:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Beitragende und Performer</strong>: Es können nun auch Komponisten, Dirigenten oder andere Mitwirkende zu einem Song hinzugefügt werden.</li>



<li><strong>Album-Versionen</strong>: Deluxe-Editionen, Remaster oder Standardversionen können mit dem neuen <code>ALBUMVERSION</code>-Tag sauber unterschieden werden.</li>



<li><strong>Multi-Valued Tags</strong>: Tags wie Genre oder Stil können mehrere Werte enthalten, was eine flexiblere Kategorisierung ermöglicht.</li>



<li><strong>Benutzerdefinierte Tags</strong>: Wer zusätzliche Metadaten benötigt, kann nun eigene Tags definieren und nutzen.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading" id="verbesserungen-bei-playlists-scans-und-stabilität">Verbesserungen bei Playlists, Scans und Stabilität</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Auch in anderen Bereichen wurde Navidrome kräftig verbessert:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Smart Playlists</strong>: Unterstützen nun alle neuen Tags und arbeiten besser mit mehrfach vergebenen Werten.</li>



<li><strong>Persistent IDs</strong>: Playlists und Favoriten bleiben stabil, selbst wenn sich Dateinamen oder Speicherorte ändern.</li>



<li><strong>Scanner-Optimierungen</strong>: Echtzeit-Updates per „Watcher“-Modus und schnellere Scans sorgen für bessere Performance.</li>



<li><strong>Besseres Handling fehlender Dateien</strong>: Falls Dateien verschoben oder gelöscht wurden, erkennt Navidrome das zuverlässiger.</li>



<li><strong>Anfängerfreundliche Tagging-Richtlinien</strong>: Ein neuer <a href="https://www.navidrome.org/docs/usage/tagging-guidelines/">Leitfaden</a> hilft, Musik sauber und konsistent zu taggen.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading" id="mein-setup-navidrome-im-docker-container">Mein Setup: Navidrome im Docker-Container</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ich betreibe Navidrome in einem Docker-Container, was die Installation und Wartung besonders einfach macht. Via DynDNS und eine Domain kann ich von überall auf meine Musiksammlung zugreifen – sei es am Rechner zu Hause oder unterwegs. Unter Android nutze ich <a href="https://symfonium.app">Symfonium</a> als Client, das sich nahtlos mit Navidrome verbindet. Das funktioniert sogar unter Android Auto, sodass ich meine eigene Musik sicher und bequem im Auto hören kann. Symfonium ist zwar nicht Open-Source, doch der Entwickler ist sehr engagiert, neue Funktionen zu implementieren und auf User-Feedback einzugehen. Updates kommen super regelmäßig und verbessern die App nachhaltig.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad10a329b19b&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad10a329b19b" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="917" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/symfonium-multiple-artists-1280x917.webp" alt="Symfonium im Einsatz auf einem Android-Gerät: Die einfache und effektive Integration mit Navidrome, auch unter Android Auto." class="wp-image-42456" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/symfonium-multiple-artists-1280x917.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/symfonium-multiple-artists-640x458.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/symfonium-multiple-artists-1536x1100.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/symfonium-multiple-artists-2048x1466.webp 2048w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/symfonium-multiple-artists-768x550.webp 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Symfonium im Einsatz auf einem Android-Gerät: Die einfache und effektive Integration mit Navidrome, auch unter Android Auto.</figcaption></figure>
<hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://linuxundich.de/navidrome-0-55-0-bessere-darstellung-fuer-alben-mit-mehreren-kuenstlern/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>4</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nativer Linux-Client Spot für Spotify</title>
		<link>https://linuxundich.de/nativer-linux-client-spot-fuer-spotify/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/nativer-linux-client-spot-fuer-spotify/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Nov 2021 12:24:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Spotify]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://linuxundich.de/?p=41688</guid>

					<description><![CDATA[Spot ist ein schlanker Spotify-Client auf Basis von GTK und Rust. Er benötigt nur ein Zehntel des Arbeitsspeichers der offiziellen Anwendung.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap dropcapp wp-block-paragraph">Schaut man in das Arch-Linux-Repository aka AUR und sortiert die <a href="https://aur.archlinux.org/packages/?O=0&amp;SeB=nd&amp;K=&amp;outdated=&amp;SB=p&amp;SO=d&amp;PP=50&amp;do_Search=Go">Liste nach der Popularity</a>, dann gehört der Linux-Client für Spotify zu den am häufigsten aus dem AUR installierten Anwendungen. Eigentlich müssen wir Spotify ja dankbar sein, dass sie Linux als Plattform ganz <a href="https://www.spotify.com/de/download/linux/">offiziell unterstützen</a>, doch der Linux-Client hat so seine Schwächen. In meinen Augen ist das Programm ziemlich überladen, aber viel schlimmer, der Ressourcenverbrauch ist einfach gewaltig. Schaut man in die Prozessüberwachung, dann laufen nach dem Start von Spotify nicht weniger als sieben Prozesse, die zusammen über 225 MByte Arbeitsspeicher in Anspruch nehmen &#8212; ohne dass auch nur einmal eine Note aus den Lautsprechern gekommen ist.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad10a329e91e&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad10a329e91e" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1544" height="1103" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spot-spotify-speicherverbrauch.png" alt="Spot benötigt nur einen Bruchteil der Ressourcen der offiziellen Spotify-App für Linux." class="wp-image-41693" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spot-spotify-speicherverbrauch.png 1544w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spot-spotify-speicherverbrauch-640x457.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spot-spotify-speicherverbrauch-1280x914.png 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spot-spotify-speicherverbrauch-1536x1097.png 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spot-spotify-speicherverbrauch-768x549.png 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption>Spot benötigt nur einen Bruchteil der Ressourcen der offiziellen Spotify-App für Linux. Im Arbeitsspeicher meines Rechners belegt Spot nur ein Zehntel des Spotify-Clients.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Als Alternative solltet ihr mal einen ausführlichen Blick auf die <a href="https://github.com/xou816/spot">GTK/Rust-Anwendung Spot</a> werfen. Das Programm benötigt selbst im laufenden Betrieb weniger als ein Zehntel des Arbeitsspeichers des offiziellen Spotify-Clients und integriert sich als natives Linux-Programm wesentlich besser in den Desktop. Wie so oft haben es Arch- und Manjaro-User bei der Installation deutlich einfacher: Es geht zwar nicht unmittelbar über Pacman, aber Spot lässt sich hier über das Paket <em>spot-client</em> aus dem AUR heraus installieren. Je nach AUR-Helper schaufelt so zum Beispiel ein <code>yay -S spot-client</code> das Programm auf den Rechner.  </p>



<pre class="wp-block-preformatted">### Yay unter Manjaro installieren und Spot aus dem AUR bauen:
$ <strong>sudo pacman -S yay</strong>
$ <strong>sudo pacman -S --needed base-devel</strong>
$ <strong>yay -S spot-client</strong></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Achtung: Es gibt auch ein Paket <em>spot</em>, das jedoch nichts mit dem Spotify-Client zu tun hat. Unter Manjaro muss man den AUR-Helper Yay allerdings erstmal per Pacman zusammen mit der Entwicklerbasis zum Bau von Paketen aus den Repositorys installieren. Das Bauen des Spot-Pakets braucht dann je nach System allerdings einige Zeit. Für Nutzer anderer Distributionen bieten die Entwickler jedoch auch <a href="https://flathub.org/apps/details/dev.alextren.Spot">Flathub-</a> und <a href="https://web.archive.org/web/20211028120546/https://snapcraft.io/spot">Snap-Pakete</a> an, die sich zwar distributionsunabhängig nutzen lassen, jedoch auch wieder zahlreiche Abhängigkeiten mit ins System spülen. Ich persönlich bin froh, dass Arch die Pakete ordentlich baut.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Spot schont die Ressourcen</h2>



<p class="has-drop-cap dropcapp wp-block-paragraph">Nach der Installation könnt ihr Spot über das Anwendungsmenü der Desktopumgebung aufrufen. Ohne Login geht es danach aber natürlich auch bei Spot nicht weiter. Ihr müsst euch daher zuvor bei Spotify registrieren, wenn ihr nicht sowieso schon einen Spotify-Account besitzt. Ihr benötigt allerdings ein kostenpflichtiges Premium-Abonnement, mit der kostenlosen Variante von Spotify arbeitet Spot nicht zusammen. Als ersten Bildschirm zeigt Spot dann nach dem Start einen Dialog an, in dem ihr eure Zugangsdaten zu Spotify eintragen könnt.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad10a32a1243&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad10a32a1243" class="wp-block-image size-full wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="827" height="603" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spot-login.png" alt="Ohne einen Spotify-Account geht bei Spot natürlich nichts. Ihr benötigt allerdings ein Premium-Abonnement." class="wp-image-41702" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spot-login.png 827w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spot-login-640x467.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spot-login-768x560.png 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption>Ohne einen aktiven Spotify-Account geht bei Spot natürlich nichts. Für den Zugang über Spot benötigt ihr allerdings das kostenpflichtige Premium-Abonnement des Dienstes.</figcaption></figure>



<p class="dropcapp wp-block-paragraph">Komplizierter wird es, wenn ihr Spotify über einen Facebook-Login verwenden möchtet. In diesem Fall müsst ihr euch im Web-Portal von Spotify einloggen und dann über das Icon rechts oben im Fenster in euer Profil gehen. Dort öffnet ihr dann den Reiter <em>Geräte-Passwort festlegen</em>, alternativ folgt ihr gleich <a href="https://www.spotify.com/de/account/set-device-password">diesem Link</a> direkt zur passenden Konfigurationsseite. Spotify zeigt dort dann einen Schalter, über den ihr euch eine E-Mail zusenden lassen könnt, die euch über euren Geräte-Benutzernamen informiert. Ein Link in dieser Mail führt dann wieder zurück zu Spotify, wo ihr dann ein Passwort für den Zugang festlegt. Diese Daten nutzt ihr dann, um euch in Spot einzuloggen. Solltet ihr Netzwerklautsprecher nutzen, habt ihr diesen Schritt eventuell schon ausgeführt, der Spotify-Geräte-Benutzername lässt sich auf mehreren Geräten verwenden.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad10a32a33d3&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad10a32a33d3" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1295" height="954" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spotify-geraete-passwort.png" alt="Beim Login über einen Facebook-Account müsst ihr euch ein Spotify-Geräte-Passwort holen." class="wp-image-41701" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spotify-geraete-passwort.png 1295w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spotify-geraete-passwort-640x471.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spotify-geraete-passwort-1280x943.png 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spotify-geraete-passwort-768x566.png 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption>Beim Login über einen Facebook-Account müsst ihr euch ein Spotify-Geräte-Passwort holen. Die ID-/Passwort-Kombination lässt sich dann mehrfach wiederverwenden.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Spotify ohne schweren Ballast</h2>



<p class="has-drop-cap dropcapp wp-block-paragraph">Nach dem Einloggen in den Dienst lässt sich Spot sehr einfach bedienen: In der Seitenleiste findet ihr eure Bibliothek, darunter die gesammelten Playlists, die gespeicherten Songs und am Ende die aktuell in die Playlist eingestellten Lieder. Die Funktionsweise eines Audioplayers muss man in meinen Augen nicht groß erklären. Einen Dialog mit Einstellungen gibt es aktuell noch nicht, er soll aber noch kommen. Wer neugierig ist, kann über <code>dconf-editor </code>den Gnome-Konfigurationseditor laden und sich im Pfad unter <code>/dev/alextren/Spot</code> umsehen. Hier könntet ihr beispielsweise die Audioausgabe auf ALSA umstellen, falls ihr mit PulseAudio nach wie vor nichts anzufangen wisst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vom Funktionsumfang bildet Spot die wichtigsten Funktionen des offiziellen Spotify-Clients ab, allerdings nicht alle. So fehlt beispielsweise die Unterstützung für Spotify Connect. Ihr könnt die Wiedergabe also nicht an Netzwerklautsprecher wie etwa solche von Sonos weiterleiten. An dem Thema wird allerdings gearbeitet, einen entsprechenden <a href="https://github.com/xou816/spot/issues/55">Enhancement-Vorschlag</a> gibt es bereits. Schwerer wiegen noch andere Baustellen wie zum Beispiel das Fehlen einer Möglichkeit, nach Playlists zu suchen und sie in Spot zu integrieren, auch dazu gibt es bereits einen <a href="https://github.com/xou816/spot/issues/39">entsprechenden Eintrag</a>. Playlists müsst ihr daher erst im offiziellen Client oder im Web-Frontend des Spotify-Dienstes &#8222;Liken&#8220;. Nach einem Neustart von Spot tauchen die so markierten Listen dann im Reiter <em>Playlists</em> auf.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad10a32ed098&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad10a32ed098" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1305" height="842" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spot-bibliothek.png" alt="Spot klinkt sich direkt in Spotify ein und zeigt die Bibliothek an." class="wp-image-41714" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spot-bibliothek.png 1305w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spot-bibliothek-640x413.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spot-bibliothek-1280x826.png 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spot-bibliothek-768x496.png 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption>Spot klinkt sich direkt in Spotify ein und zeigt die Bibliothek sowie die auf Spotify organisierten Playlisten an. Spot hinkt beim Funktionsumfang dem Spotify-Client jedoch hinterher. </figcaption></figure>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad10a32ee60e&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad10a32ee60e" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1305" height="842" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spot-nowplaying.png" alt="Eigentlich sollte das Programm ein dunkles Theme nutzen, aktuell erscheint es jedoch hell." class="wp-image-41713" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spot-nowplaying.png 1305w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spot-nowplaying-640x413.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spot-nowplaying-1280x826.png 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spot-nowplaying-768x496.png 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption>Eigentlich sollte das Programm ein dunkles Theme nutzen, aktuell erscheint das Anwendungsfenster von Spot jedoch in der hellen Variante. An dem Problem wird bereits gearbeitet.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Den kompletten Funktionsumfang des offiziellen Spotify-Clients wird Spot vermutlich nie erreichen. Das braucht das Programm in meinen Augen aber auch nicht. Schon jetzt genügt das Gebotene im Alltag vollkommen: Das Angebot von Spotify durchstöbern, einzelne Songs und Alben hören sowie bereits gespeicherte Playlists abspielen. Dafür braucht es also nicht mehr zwingend den schwergewichtigen Spotify-Client. Und sollte man doch mal merken, dass eine Playlist fehlt, kann man sich kurz im Web-Frontend anmelden und die Liste zur eigenen Sammlung hinzufügen, dann steht sie auch in Spot zur Verfügung.</p>
<hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Shazam a la Gnome: Mousai erkennt Musik</title>
		<link>https://linuxundich.de/shazam-a-la-gnome-mousai-erkennt-musik/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/shazam-a-la-gnome-mousai-erkennt-musik/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Nov 2021 22:54:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[GNOME]]></category>
		<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
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					<description><![CDATA[Mousai erkennt laufende Musik am Mikrofon oder direkt am Desktop-Sound und liefert dazu Titel, Künstler und Links zu den Streaming-Diensten – Shazam für Linux.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen des <a href="https://circle.gnome.org/" data-type="URL" data-id="https://circle.gnome.org/">Gnome Circle</a> organisiert Gnome seit einigen Monaten eine Reihe von kleinen Anwendungen oder eher schon Apps, die sich stark an den Designrichtlinien der Entwickler orientieren und in der Regel auch die aktuellen Bibliotheken der Desktopumgebung nutzen. So bauen viele der dort gelisteten Anwendungen bereits auf GTK 4 auf, dementsprechend skalieren die Anwendungsfenster zum Beispiel gut auf unterschiedlich großen Displays, vom Smartphone über ein Tablet bis hin zum großen 4K-Display. Eine dieser Apps ist <a href="https://flathub.org/apps/details/io.github.seadve.Mousai">Mousai</a>, das die Funktion des bei Smartphone-Nutzern beliebten Shazam auf Linux-Systeme bringt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aufgrund des noch jungen Alters der Anwendung findet sich Mousai noch nicht in den Paketquellen der üblichen Distributionen wie Debian, Fedora oder Ubuntu. <a href="https://repology.org/project/mousai/versions">Repology</a> listet einzig das Arch User Repository als Installationsquelle auf. Das erleichtert die Installation unter Arch und seinen Derivaten: Ein simples <code>yay -S mousai</code> genügt und nach ein paar wenigen Zwischenschritten ist das Programm im System integriert. Alternativ funktioniert natürlich auch jeder andere AUR-Helper oder das grafische Paketverwaltungstool Pamac, das nach entsprechender Konfiguration ebenfalls die Installation von Anwendungen aus dem AUR unterstützt. Optional gibt es <a href="https://flathub.org/apps/details/io.github.seadve.Mousai">Mousai auch als Flatpak</a>, was allerdings zig Abhängigkeiten ins System spült.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Start über das Anwendungsmenü öffnet Mousai ein kompaktes Fenster. Mit einem Klick auf <em>Zuhören</em> links oben startet ihr die Songerkennung. In der Standardkonfiguration lauscht Mousai am Mikrofon &#8212; achtet daher darauf, dass ihr in den Audio-Einstellungen der Desktopumgebung ein funktionsfähiges Mikrofon ausgewählt habt. Optional kann Mousai auch den vom System abgespielten Sound anzapfen. Klickt dazu auf das Hamburger-Menü rechts neben dem Schließen-X und wählt unter <em>Bevorzugte Audioquelle</em> die Option <em>Audiowiedergabe des Desktops</em> aus.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad10a32f4092&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad10a32f4092" class="wp-block-image size-full wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="998" height="735" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/10/mousai-main.png" alt="Mousai ist eine Shazam-Alternative für Linux." class="wp-image-41356" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/10/mousai-main.png 998w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/10/mousai-main-640x471.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/10/mousai-main-768x566.png 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption>Mousai ist eine Shazam-Alternative für Linux.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Unter der Haube nutzt Mousai die API des kommerziellen Dienstes <a href="https://www.audd.io">AudD</a>. Der Zugriff ist ohne eine Registrierung auf ein paar Abfragen pro Tag limitiert &#8212; dementsprechend stößt Mousai irgendwann mal an das leider nicht einsehbare Limit. Wer öfters die Musikdatenbank kontaktieren möchte, der muss sich bei AudD registrieren und danach den vom Dienst ausgestellten Token unter <em>Token zurücksetzen</em> in den Einstellungen von Mousai eintragen. Ganz kostenlos ist dieser Schritt allerdings nicht: Der günstigste Tarif kostet bei 1000 Abfragen bereits 5 US-Dollar pro Monat. Wer aber nicht alle paar Minuten eine Abfrage startet, sollte auch ohne Token zurechtkommen.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad10a33014f5&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad10a33014f5" class="wp-block-image size-full wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="998" height="735" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/10/mousai-listen.png" alt="Mousai lauscht am Mikrofon oder analysiert die am Desktop abgespielten Songs." class="wp-image-41357" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/10/mousai-listen.png 998w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/10/mousai-listen-640x471.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/10/mousai-listen-768x566.png 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption>Mousai lauscht am Mikrofon oder analysiert die am Desktop abgespielten Songs.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Alles in allem funktioniert Mousai im schnellen Test sehr zuverlässig. Die Datenbank von AudD liefert bei Hits, aber auch bei weniger bekannten Songs und Künstlern wie auch Klassik-Aufnahmen die richtigen Ergebnisse. Das Programm speichert die erkannten Songs in einem Verlauf. Bei Bedarf könnt ihr in die gesammelten Treffer über den Play-Button auch nochmal kurz reinhören. Das Link-Icon führt zu einer Übersicht, welcher Streaming-Anbieter den Song in seiner Bibliothek führt. Die üblichen Verdächtigen, also selbstverständlich Spotify, aber auch Youtube Music oder Deezer, sind hier mit dabei. </p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad10a330287b&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad10a330287b" class="wp-block-image size-full wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1273" height="1021" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/10/mousai-web.png" alt="Die erkannten Songs lassen sich anspielen oder in einer Streaming-Übersicht ansehen." class="wp-image-41358" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/10/mousai-web.png 1273w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/10/mousai-web-640x513.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/10/mousai-web-768x616.png 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption>Die erkannten Songs lassen sich anspielen oder in einer Streaming-Übersicht ansehen.</figcaption></figure>
<hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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