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	<title>Netzwerk &#8211; Linux und Ich</title>
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	<description>Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT</description>
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	<title>Netzwerk &#8211; Linux und Ich</title>
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		<title>WireGuard-VPN zwischen Fritzbox und Linux einrichten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 May 2025 10:46:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Fritz!Box]]></category>
		<category><![CDATA[Network Manager]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
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		<category><![CDATA[WireGuard]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit einer neuen Fritzbox kommt erstmals offizieller WireGuard-Support ins Haus. Der VPN-Zugang ins Heimnetz klappt unter Linux damit besonders unkompliziert. Moderne Distributionen bringen die nötigen Werkzeuge meist direkt mit.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Jetzt, da ja eine neue <a href="https://linuxundich.de/hardware/umzug-avm-fritzbox-5690-pro/">Fritzbox 5690 Pro</a> in meinem Flur steht, kann ich endlich mal das (gar nicht so) neue WireGuard-VPN der <a href="https://linuxundich.de/tag/fritzbox/" data-type="link" data-id="https://linuxundich.de/tag/fritzbox/">Fritzbox</a> ausprobieren. Ganz neu ist das VPN Protokoll für mich nicht, schließlich kann man es problemlos mit <a href="https://github.com/wg-easy/wg-easy" target="_blank" rel="noopener">wg-easy</a> und ähnlichen Tools aufsetzen. Trotzdem finde ich es praktisch, wenn so eine Funktion direkt im Router integriert ist und nicht auf einem separaten Server laufen muss.</p>



<p>So bleibt der Zugriff auf das eigene Netzwerk auch dann möglich, wenn der Server eines Tages mal nicht so funktioniert, wie er soll. Wenn mit der Box generell etwas nicht stimmt und die Internetverbindung komplett wegbricht, ist in der Regel ohnehin alles verloren. Zudem sind Portweiterleitungen in diesem Fall ebenso wenig notwendig wie ein zusätzlicher DynDNS-Dienst, das übernimmt AVM mit seinem <a href="https://fritz.com/service/myfritz/faqs/was-ist-myfritznet-und-wie-nutze-ich-es/" target="_blank" rel="noopener">MyFritz-Service</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">WireGuard auf der Fritzbox einrichten</h2>



<p>Einrichten lässt sich das Ganze in der Fritzbox unter <em>Internet</em> » <em>Freigaben</em> im Reiter <em>VPN (WireGuard)</em>. Dort wählt man <em>Verbindung hinzufügen</em> und anschließend <em>Einzelgerät verbinden</em>. Den Namen der Verbindung könnt ihr frei wählen, üblicherweise nutzt man hier den Namen des Client-Rechners oder der Person, die das VPN nutzen wird. Zum Schluss muss das Anlegen der Verbindung noch bestätigt werden, etwa per Telefon, Tastendruck oder über die Fritz-App.</p>



<p>Anschließend zeigt euch die Fritzbox eine Seite mit einem QR Code. Den könnt ihr zum Beispiel mit dem Smartphone scannen, um die Verbindung direkt in die offizielle <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=com.wireguard.android" target="_blank" rel="noopener">WireGuard App</a> für Android zu übernehmen. Alternativ geht auch die Open-Source-App <a href="https://f-droid.org/de/packages/com.zaneschepke.wireguardautotunnel/" target="_blank" rel="noopener">WG Tunnel</a>, die deutlich mehr Funktionen bietet wie der &#8222;offizielle&#8220; WireGuard-Client für Android. Ich persönlich nutze WG Tunnel, das ich über F-Droid installiert habe.</p>



<h2 class="wp-block-heading">WireGuard Konfiguration in NetworkManager</h2>



<p>Für Linux (und generell Desktop-PCs) bietet die Fritzbox die Möglichkeit, die Konfiguration herunterzuladen. Klickt auf den Button und speichert die Datei lokal auf der Festplatte ab. Die Datei wird standardmäßig als <code>wg_config.conf</code> im Ordner <code>Downloads</code> gespeichert. Der Name ist nicht ganz unwichtig, da einige WireGuard-Clients diesen Namen automatisch zur Benennung der Schnittstelle heranziehen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1280" height="856" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/fritzbox-wireguard_01-1280x856.webp" alt="Die Fritzbox erzeugt die Konfiguration automatisch. Ihr müsst sie nur noch herunterladen oder den QR-Code nutzen. Danach lässt sich das VPN sofort einsetzen." class="wp-image-45048" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/fritzbox-wireguard_01-1280x856.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/fritzbox-wireguard_01-640x428.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/fritzbox-wireguard_01-1536x1027.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/fritzbox-wireguard_01-628x420.webp 628w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/fritzbox-wireguard_01-537x360.webp 537w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/fritzbox-wireguard_01-681x455.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/fritzbox-wireguard_01.webp 1597w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Die Fritzbox erzeugt die Konfiguration automatisch. Ihr müsst sie nur noch herunterladen oder den QR-Code nutzen. Danach lässt sich das VPN sofort einsetzen.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1280" height="856" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/fritzbox-wireguard_02-1280x856.webp" alt="Wählt die Option Einzelgerät, um eine Verbindung zwischen einem mobilen Gerät oder Laptop und eurem Heimnetzwerk aufzubauen. Für Site to Site braucht es andere Einstellungen." class="wp-image-45049" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/fritzbox-wireguard_02-1280x856.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/fritzbox-wireguard_02-640x428.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/fritzbox-wireguard_02-1536x1027.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/fritzbox-wireguard_02-628x420.webp 628w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/fritzbox-wireguard_02-537x360.webp 537w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/fritzbox-wireguard_02-681x455.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/fritzbox-wireguard_02.webp 1597w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Wählt die Option Einzelgerät, um eine Verbindung zwischen einem mobilen Gerät oder Laptop und eurem Heimnetzwerk aufzubauen. Für Site-to-Site braucht es andere Einstellungen.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1280" height="856" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/fritzbox-wireguard_03-1280x856.webp" alt="Der QR Code ist ideal für Smartphones. Unter Linux arbeitet ihr jedoch meist komfortabler mit der exportierten Konfigurationsdatei, die sich leicht in NetworkManager importieren lässt." class="wp-image-45050" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/fritzbox-wireguard_03-1280x856.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/fritzbox-wireguard_03-640x428.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/fritzbox-wireguard_03-1536x1027.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/fritzbox-wireguard_03-628x420.webp 628w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/fritzbox-wireguard_03-537x360.webp 537w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/fritzbox-wireguard_03-681x455.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/fritzbox-wireguard_03.webp 1597w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Der QR Code ist ideal für Smartphones. Unter Linux arbeitet ihr jedoch meist komfortabler mit der exportierten Konfigurationsdatei, die sich leicht in NetworkManager importieren lässt.</figcaption></figure>



<p>Den Import erledigt ihr direkt über den NetworkManager am Desktop oder per Kommandozeile. Unter <a href="https://linuxundich.de/tag/gnome/" data-type="post_tag" data-id="1734">GNOME</a> geht ihr in die <em>Einstellungen</em>, dann <em>Netzwerk</em>, dort klickt ihr auf das Plus Symbol und wählt <em>Aus Datei importieren …</em>. Danach die <code>wg_config.conf</code> Datei auswählen und importieren. Den Namen der Verbindung könnt ihr dann in den Einstellungen beliebig anpassen, ich empfehle aber den Schnittstellennamen auf <code>wg0</code> zu setzen.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>nmcli connection import type wireguard file ~/Downloads/wg_config.conf</strong>
Verbindung »wg_config« (39724859-b102-4446-bdb2-1ec60f501360) erfolgreich hinzugefügt.</code></pre>



<p>Das war es schon. Ihr könnt das VPN jetzt direkt über die Quick Settings in GNOME aktivieren. Auch andere Desktopumgebungen wie KDE bieten passende Möglichkeiten. Wenn ihr prüfen möchtet, ob die Verbindung steht, installiert unter GNOME die Erweiterung <a href="https://extensions.gnome.org/extension/2983/ip-finder/" target="_blank" rel="noopener">IP Finder</a>. Sie zeigt euch die öffentliche IP-Adresse mitsamt Länderflagge. Sobald dort die Flagge eures Wohnorts erscheint statt eures aktuellen Aufenthaltsorts (bspw. im Urlaub im Ausland), steht das VPN.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="856" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/networkmanager-wireguard_01-1280x856.webp" alt="Die GNOME Oberfläche erlaubt den Import von VPN Konfigurationen mit wenigen Klicks. Damit ist der Tunnel in Sekundenschnelle einsatzbereit und ohne Terminal nutzbar." class="wp-image-45051" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/networkmanager-wireguard_01-1280x856.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/networkmanager-wireguard_01-640x428.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/networkmanager-wireguard_01-1536x1027.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/networkmanager-wireguard_01-628x420.webp 628w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/networkmanager-wireguard_01-537x360.webp 537w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/networkmanager-wireguard_01-681x455.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/networkmanager-wireguard_01.webp 1597w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Die GNOME-Oberfläche erlaubt den Import von VPN-Konfigurationen mit wenigen Klicks. Damit ist der Tunnel in Sekundenschnelle einsatzbereit und ohne Terminal nutzbar.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="856" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/networkmanager-wireguard_02-1280x856.webp" alt="Nach dem Import lässt sich der Name der Verbindung noch anpassen. Auch das Interface lässt sich umbenennen, zum Beispiel auf das klassische wg0.]" class="wp-image-45052" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/networkmanager-wireguard_02-1280x856.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/networkmanager-wireguard_02-640x428.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/networkmanager-wireguard_02-1536x1027.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/networkmanager-wireguard_02-628x420.webp 628w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/networkmanager-wireguard_02-537x360.webp 537w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/networkmanager-wireguard_02-681x455.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/networkmanager-wireguard_02.webp 1597w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Nach dem Import lässt sich der Name der Verbindung noch anpassen. Auch das Interface lässt sich umbenennen, zum Beispiel auf das klassische wg0.]</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="822" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/networkmanager-wireguard_03-1280x822.webp" alt="Ist die Konfiguration einmal importiert, könnt ihr die VPN-Verbindung jederzeit über die Schnellzugriffe aktivieren. So bleibt euer System stets mit dem Heimnetz verbunden." class="wp-image-45053" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/networkmanager-wireguard_03-1280x822.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/networkmanager-wireguard_03-640x411.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/networkmanager-wireguard_03-1536x987.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/networkmanager-wireguard_03-654x420.webp 654w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/networkmanager-wireguard_03-300x194.webp 300w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/networkmanager-wireguard_03-341x220.webp 341w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/networkmanager-wireguard_03-681x438.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/networkmanager-wireguard_03.webp 1583w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Ist die Konfiguration einmal importiert, könnt ihr die VPN-Verbindung jederzeit über die Schnellzugriffe aktivieren. So bleibt euer System stets mit dem Heimnetz verbunden.</figcaption></figure>
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		<title>Adblocking nach Gruppen mit Pi-hole</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Mar 2025 09:28:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Adblock]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Pi-hole]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit Gruppen in Pi-hole können Geräte vom Adblocking ausgenommen und der Anzeigenfilter individuell angepasst werden.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ich nutze Pi-hole, um Anzeigen und missbräuchliche Webseiten für alle Geräte in meinem lokalen Netzwerk zu blockieren. Besonders bei Smartphones und smarten TV-Geräten ist dies wichtig, da man hier weniger tief ins System eingreifen kann.</p>



<p>Doch nicht alle Haushaltsmitglieder sind begeistert, dass nun manche Anzeigen nicht mehr funktionieren – etwa die Werbeblöcke in der Google-Suche. Das muss man nicht unbedingt nachvollziehen können, aber es ist nun mal so.</p>



<p>Zum Glück bietet Pi-hole eine Lösung: Über die Gruppenverwaltung kann ich bestimmten Geräten nur einen Basis-Schutz geben, während andere weiterhin von vollständigem Adblocking profitieren. Ich zeige euch, wie ihr eine zusätzliche Gruppe &#8222;AdblockLite&#8220; anlegt und bestimmte Geräte dort zuweist.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="die-gruppe-adblocklite-anlegen">Die Gruppe &#8222;AdblockLite&#8220; anlegen</h3>



<p>Um eine neue Gruppe zu erstellen, müsst ihr euch zunächst in die Pi-hole-Weboberfläche einloggen. Diese erreicht ihr über <code>http://pi.hole/admin/</code>. In der Gruppenverwaltung (<em>Group Management</em>) unter <em>Groups</em> könnt ihr nun eine neue Gruppe hinzufügen. Gebt ihr zum Beispiel den Namen &#8222;AdblockLite&#8220; und speichert die Änderung. Damit ist der Grundstein für selektives Adblocking gelegt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="860" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-gruppe-anlegen_DE-1280x860.webp" alt="Neue Gruppe &quot;AdblockLite&quot; in der Pi-hole-Weboberfläche anlegen." class="wp-image-42495" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-gruppe-anlegen_DE-1280x860.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-gruppe-anlegen_DE-640x430.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-gruppe-anlegen_DE-625x420.webp 625w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-gruppe-anlegen_DE-537x360.webp 537w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-gruppe-anlegen_DE-681x458.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-gruppe-anlegen_DE.webp 1464w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Neue Gruppe &#8222;AdblockLite&#8220; in der Pi-hole-Weboberfläche anlegen</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading" id="werbeblocker-listen-gezielt-zuweisen">Werbeblocker-Listen gezielt zuweisen</h3>



<p>Nun gilt es festzulegen, welche Blocklisten für welche Gruppen gelten sollen. In der Gruppenverwaltung findet ihr unter <em>Lists</em> eine Übersicht aller aktivierten Listen. Standardmäßig sind diese für alle Geräte aktiv, doch hier könnt ihr Anpassungen vornehmen.</p>



<p>Entfernt für die Werbeblocker-Listen wie EasyList die Zuweisung zur neuen Gruppe &#8222;AdblockLite&#8220;, sodass diese nur noch für die Standardgruppe <em>Default</em> aktiv sind. Sicherheitslisten wie <a href="https://github.com/tweedge/emerging-threats-pihole" target="_blank" rel="noopener">Emerging Threats</a> sollten jedoch weiterhin für beide Gruppen gelten, damit alle Geräte im Netzwerk zumindest einen Basisschutz genießen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="860" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-liste-gruppe_DE-1280x860.webp" alt="Blocklisten gezielt der Gruppe &quot;AdblockLite&quot; zuweisen." class="wp-image-42496" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-liste-gruppe_DE-1280x860.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-liste-gruppe_DE-640x430.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-liste-gruppe_DE-625x420.webp 625w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-liste-gruppe_DE-537x360.webp 537w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-liste-gruppe_DE-681x458.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-liste-gruppe_DE.webp 1464w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Blocklisten gezielt der Gruppe &#8222;AdblockLite&#8220; zuweisen</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading" id="geräte-der-adblocklite-gruppe-zuweisen">Geräte der &#8222;AdblockLite&#8220;-Gruppe zuweisen</h3>



<p>Damit bestimmte Geräte von der neuen Konfiguration profitieren, müssen sie explizit der &#8222;AdblockLite&#8220;-Gruppe hinzugefügt werden. Dazu navigiert ihr in der Pi-hole-Oberfläche zum Bereich <em>Clients</em> und fügt dort die entsprechenden Geräte per IP-Adresse oder Hostnamen hinzu. Anschließend ordnet ihr diese der Gruppe &#8222;AdblockLite&#8220; zu. So wird sichergestellt, dass diese Geräte nicht von den vollständigen Adblocking-Regeln betroffen sind, sondern nur noch den Basis-Schutz erhalten.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="860" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-clients-gruppe_DE-1280x860.webp" alt="Geräte der &quot;AdblockLite&quot;-Gruppe zuweisen." class="wp-image-42494" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-clients-gruppe_DE-1280x860.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-clients-gruppe_DE-640x430.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-clients-gruppe_DE-625x420.webp 625w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-clients-gruppe_DE-537x360.webp 537w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-clients-gruppe_DE-681x458.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-clients-gruppe_DE.webp 1464w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Geräte der &#8222;AdblockLite&#8220;-Gruppe zuweisen</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading" id="änderungen-übernehmen-und-testen">Änderungen übernehmen und testen</h3>



<p>Nach diesen Anpassungen müssen die neuen Einstellungen wirksam werden. Dazu könnt ihr in der Weboberfläche unter <em>Tools</em> den DNS-Resolver neu starten. Danach sollten die betroffenen Geräte nur noch durch die in &#8222;AdblockLite&#8220; aktivierten Listen gefiltert werden. Eventuell muss auch noch einmal kurz die Netzwerkverbindung der betroffenen Rechner getrennt und wieder neu aufgebaut werden.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="830" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-shopping1_DE-1280x830.webp" alt="Google-Suchergebnisse ohne Adblocking durch die &quot;AdblockLite&quot;-Gruppe." class="wp-image-42497" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-shopping1_DE-1280x830.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-shopping1_DE-640x415.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-shopping1_DE-648x420.webp 648w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-shopping1_DE-300x194.webp 300w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-shopping1_DE-341x220.webp 341w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-shopping1_DE-681x442.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-shopping1_DE.webp 1527w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Google-Suchergebnisse ohne Adblocking durch die &#8222;AdblockLite&#8220;-Gruppe</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="830" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-shopping2_DE-1280x830.webp" alt="" class="wp-image-42498" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-shopping2_DE-1280x830.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-shopping2_DE-640x415.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-shopping2_DE-648x420.webp 648w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-shopping2_DE-300x194.webp 300w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-shopping2_DE-341x220.webp 341w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-shopping2_DE-681x442.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-shopping2_DE.webp 1527w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Online-Shopping-Seiten mit sichtbaren Anzeigen bei &#8222;AdblockLite&#8220;-Geräten</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading" id="fazit">Fazit</h3>



<p>Dank der Gruppenverwaltung in Pi-hole lässt sich das Adblocking individuell steuern. Während einige Geräte weiterhin von maximaler Werbeblockierung profitieren, erhalten andere nur noch einen Basis-Schutz. So kann jeder im Haushalt nach seinen eigenen Vorlieben surfen – und niemand muss sich über verschwundene Werbeanzeigen ärgern. Mit dieser Lösung bleibt das Netzwerk dennoch gegen bekannte Bedrohungen geschützt und bietet gleichzeitig mehr Flexibilität für unterschiedliche Nutzeranforderungen.</p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://linuxundich.de/gnu-linux/adblocking-nach-gruppen-mit-pi-hole/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>3</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Netzwerk-Performance mit in Fritzbox integriertem Iperf testen</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/netzwerk-performance-mit-in-fritzbox-integriertem-iperf-testen/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/gnu-linux/netzwerk-performance-mit-in-fritzbox-integriertem-iperf-testen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Mar 2016 17:15:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[AVM]]></category>
		<category><![CDATA[Fritz!Box]]></category>
		<category><![CDATA[Howto]]></category>
		<category><![CDATA[Iperf]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://linuxundich.de/?p=38888</guid>

					<description><![CDATA[Im Beitrag zur lokal installierbaren Version von Speedtest.net kam der Hinweis, dass die Fritzbox selbst einen integrierten Iperf-Server enthält, den man für Perfomancetests im eigenen Netzwerk verwenden kann. So ließe sich die Netzwerkgeschwindigkeit im LAN ausmessen, ohne dass man einen zweiten Rechner mit dem Iperf-Server aufsetzen muss. Aufgrund meiner Erfahrungen mit der Fritzbox als &#8222;Einfach-NAS&#8220; bin [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Beitrag zur <a href="https://linuxundich.de/gnu-linux/speedtest-mini-fuer-das-lokale-netzwerk/">lokal installierbaren Version von Speedtest.net</a> kam der Hinweis, dass die Fritzbox selbst einen integrierten Iperf-Server enthält, den man für Perfomancetests im eigenen Netzwerk verwenden kann. So ließe sich die Netzwerkgeschwindigkeit im LAN ausmessen, ohne dass man einen zweiten Rechner mit dem Iperf-Server aufsetzen muss. Aufgrund meiner Erfahrungen mit der Fritzbox als &#8222;Einfach-NAS&#8220; bin ich allerdings ein wenig skeptisch, dass die Fritzbox hier halbwegs brauchbare Ergebnisse erzielt. Im NAS-Betrieb ist die Fritzbox mit Samba beispielsweise nicht wirklich schnell. Von daher habe ich der Funktion ein wenig auf die Finger gefühlt.</p>
<p><span id="more-38888"></span></p>
<p>Erstmal gilt es die in meinem Netzwerk maximal erzielbare Datenrate auszumessen. Diese Werte sollen später als Referenz dienen, ob die mit der Fritzbox ermitteln Werte auch die Realität abbilden. Dazu hänge ich zwei ausgewachsene Rechner (einen mit Arch und einen mit Ubuntu 15.10) mit Gigabit-Ethernet an die Fritzbox (in meinem Fall eine Fritzbox 7490) und installiere auf beiden Rechner Iperf. Das Programm findet sich bei eigentlich allen Distributionen in den Paketquellen von Linux. Arch Listet neben der Version 2.x bereits auch Iperf3 in den Quellen auf. Achtet darauf, dass die neue Version nicht zu der alten abwärtskompatibel ist und installiert am besten die ältere Ausgabe des Programms. Bei Bedarf gibt es das Programm auch für <a href="https://iperf.fr/iperf-download.php" target="_blank" rel="noopener">MacOS X und Windows</a>.</p>
<h2>Datenrate im Netz mit Iperf ermitteln</h2>
<pre>### Iperf unter Ubuntu/Debian installieren...
$ sudo apt install iperf
### Iperf unter Arch Linux installieren...
$ pacman -Ss iperf
community/iperf 2.0.5-9
    A tool to measure maximum TCP bandwidth
community/iperf3 3.1.2-1
    Internet Protocol bandwidth measuring tool
$ pacman -S iperf
</pre>
<p>Anschließend starte ich Iperf auf einem der Rechner im Server-Modus und auf dem zweiten Computer als Client. Nach wenigen Sekunden spuckt die Client-Seite das Ergebnis aus, dieses erscheint ebenfalls im Log des Iperf-Servers. In meinem Fall erreichen die zwei mit Gigabit-Netzwerkkarten ausgestatteten Rechner an der Fritzbox fast die theoretisch maximale Datenrate. Die 940 MBit/s können sich auf jeden Fall sehen lassen und zeigen, dass mit der Verkabelung alles passt. Nun muss die Fritzbox beweisen, was sie als Iperf-Server zu leisten imstande ist.</p>
<pre>$ iperf -s 
------------------------------------------------------------
Server listening on TCP port 5001
TCP window size: 85.3 KByte (default)
------------------------------------------------------------
[  4] local 192.168.178.80 port 5001 connected with 192.168.178.57 port 36672
[ ID] Interval       Transfer     Bandwidth
[  4]  0.0-10.0 sec  1.10 GBytes   941 Mbits/sec
</pre>
<pre>### Iperf-Test via Fritzbox und UDP
$ iperf -c 192.168.178.80
------------------------------------------------------------
Client connecting to 192.168.178.80, TCP port 5001
TCP window size: 85.0 KByte (default)
------------------------------------------------------------
[  3] local 192.168.178.57 port 36672 connected with 192.168.178.80 port 5001
[ ID] Interval       Transfer     Bandwidth
[  3]  0.0-10.0 sec  1.10 GBytes   943 Mbits/sec
</pre>
<h2>Iperf-Server auf der Fritzbox aktivieren</h2>
<p>Der Iperf-Server ist nun auf der Fritzbox nicht von Haus aus aktiv. Für den Leistungstest müsst ihr die versteckte Konfigurationsseite der Fritzbox unter <a href="http://fritz.box/support.lua" target="_blank" rel="noopener">http://fritz.box/support.lua</a> aufrufen und dort den Haken bei der Option <em>Messpunkt für einen Iperf-Client im Heimnetz aktivieren, Port 4711 für TCP und UDP</em> setzen und weiter unten auf <em>Einstellungen übernehmen</em> klicken. Auf den zweiten Schalter <em>Messpunkt für einen bidirektionalen Iperf-UDP-Test im Heimnetz aktivieren, Port 4712 für UDP </em>gehe ich später noch ein, erst einmal reicht es lediglich die erste Option zu aktivieren.</p>
<p><figure id="attachment_38890" aria-describedby="caption-attachment-38890" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/fritzbox-iperf.png" rel="attachment wp-att-38890"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-38890" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/fritzbox-iperf-640x418.png" alt="Iperf-Server auf der Fritzbox aktivieren." width="640" height="418" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/fritzbox-iperf-640x418.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/fritzbox-iperf-643x420.png 643w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/fritzbox-iperf-681x445.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/fritzbox-iperf.png 1152w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-38890" class="wp-caption-text">Iperf-Server auf der Fritzbox aktivieren.</figcaption></figure></p>
<p>Im Gegensatz zum &#8222;Standard-Iperf&#8220; lauscht der Fritzbox-Iperf-Server nun nicht auf Port 5001 auf eingehende Verbindungsanfragen sondern auf Port 4711. Von eurem Testrechner müsst ihr als Iperf daher mit der Portangabe <code>-p 4711</code> starten. Fast schon wie erwartet, zeigt sich bei diesem Test wieder, dass die CPU der Fritzbox (selbst die des aktuellen Top-Modells 7490) für die Verarbeitung von Netzwerkpaketen nicht wirklich geeignet ist. Iperf meldet gerade mal einen Datendurchsatz von 173 MBit/s. Zur Erinnerung: Leitet die Fritzbox die Datenpakete als Switch nur von Rechner zu Rechner weiter, erzielt eine Iperf-Konfiguration bestehend aus zwei Gigabit-Rechnern eine Datenrate von über 940 MBit/s.</p>
<pre>### Iperf-Test via Fritzbox und TCP
$ iperf -c 192.168.178.1 -p 4711
------------------------------------------------------------
Client connecting to 192.168.178.1, TCP port 4711
TCP window size: 85.0 KByte (default)
------------------------------------------------------------
[  3] local 192.168.178.57 port 57234 connected with 192.168.178.1 port 4711
[ ID] Interval       Transfer     Bandwidth
[  3]  0.0-10.0 sec   206 MBytes   173 Mbits/sec
</pre>
<h2>Iperf im UDP-Modus zeigt realistisches Ergebnis</h2>
<p>Zur Rettung der Ehre der Fritzbox aktiviert ihr nun den zweiten Punkt <em>Messpunkt für einen bidirektionalen Iperf-UDP-Test im Heimnetz aktivieren, Port 4712 für UDP</em> und übernehmt die Einstellung wieder. Damit habt ihr die Möglichkeit die Netzwerkgeschwindigkeit mittels des schlanken <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/User_Datagram_Protocol" target="_blank" rel="noopener">User Datagram Protocol</a> kurz UDP zu testen. Bei diesem wird im Gegensatz zu TCP aka <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Transmission_Control_Protocol" target="_blank" rel="noopener">Transmission Control Protocol</a> unter anderem keine Bestätigung beim Empfang eines Datenpakets zurück zum Sender geschickt, was unter anderem den Overhead des Protokolls reduziert und die Prozessorlast bei der Übertragung senkt. Schmeißt ihr nun auf eurem Rechner Iperf an, fügt ihr dem Aufruf die Optionen <code>-u</code> für UDP und <code>-b 1000M</code> für die Zielbandbreite von 1 GBit/s an.</p>
<pre>$ iperf -c 192.168.178.1 -p 4712 -u -b 1000M
------------------------------------------------------------
Client connecting to 192.168.178.1, UDP port 4712
Sending 1470 byte datagrams
UDP buffer size:  208 KByte (default)
------------------------------------------------------------
[  3] local 192.168.178.57 port 42387 connected with 192.168.178.1 port 4712
[ ID] Interval       Transfer     Bandwidth
[  3]  0.0-10.0 sec   969 MBytes   813 Mbits/sec
[  3] Sent 691514 datagrams
[  3] WARNING: did not receive ack of last datagram after 10 tries.
</pre>
<p>In diesem Modus entspricht die von Iperf auf der Fritzbox ermittelte Datenrate von 813 MBit/s deutlich eher der Realität, der Wert liegt aber trotzdem noch rund 14 Prozent unter dem, den ich mit zwei &#8222;ausgewachsenen&#8220; Rechnern ermittelt habe. Der in der Fritzbox integrierte Iperf-Server eignet sich daher nicht wirklich für Leistungstests mit Gigabit-Ethernet oder WLAN nach IEEE 802.11ac, das zumindest in der Theorie ähnlich schnelle Datenraten erzielen sollte. In der Praxis liegen die Datenraten von Smartphones und Notebooks trotz WLAN-AC deutlich unter der von Gigabit-Ethernet, sodass hier der Fritzbox-Iperf zumindest vergleichbare Aussagen liefern sollte.</p>
<h2>Iperf auf Android-Smartphones und -Tablets</h2>
<p>Der in der Fritzbox integrierte Iperf-Server eignet sich daher im Prinzip hauptsächlich dafür den Durchsatz von per WLAN angebundenen Geräten wie Notebooks, Smartphones oder Tablets zu messen. Für Android gibt es daher eine ganze Reihe von Apps, die als Iperf-Client dienen können. Die <a href="https://iperf.fr/iperf-download.php#android" target="_blank" rel="noopener">Homepage des Iperf-Projekts</a> listet dafür eine ganze Reihe von Apps für Android (sowie eines für iOS) auf, doch nicht jede dieser Apps eignet sich für den Fritzbox-Iperf-Server, da dieser nicht auf dem Standard-Port des Protokolls (Port 5001) lauscht und sich der Port in der App anpassen lässt.</p>
<p>
                <style type="text/css">
                    
                    #tdi_1  .td-doubleSlider-2 .td-item1 {
                        background: url(https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/fritzapp-wlan-iperf_1-80x60.png) 0 0 no-repeat;
                    }
                    #tdi_1  .td-doubleSlider-2 .td-item2 {
                        background: url(https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/fritzapp-wlan-iperf_2-80x60.png) 0 0 no-repeat;
                    }
                    #tdi_1  .td-doubleSlider-2 .td-item3 {
                        background: url(https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/fritzapp-wlan-iperf_3-80x60.png) 0 0 no-repeat;
                    }
                </style>

                <div id="tdi_1" class="td-gallery td-slide-on-2-columns">
                    <div class="post_td_gallery">
                        <div class="td-gallery-slide-top">
                           <div class="td-gallery-title">FRITZ!App WLAN mit Iperf-Test</div>

                            <div class="td-gallery-controls-wrapper">
                                <div class="td-gallery-slide-count"><span class="td-gallery-slide-item-focus">1</span> von 3</div>
                                <div class="td-gallery-slide-prev-next-but">
                                    <i class = "td-icon-left doubleSliderPrevButton"></i>
                                    <i class = "td-icon-right doubleSliderNextButton"></i>
                                </div>
                            </div>
                        </div>

                        <div class = "td-doubleSlider-1 ">
                            <div class = "td-slider">
                                
                    <div class = "td-slide-item td-item1">
                        <figure class="td-slide-galery-figure td-slide-popup-gallery">
                            <a class="slide-gallery-image-link" href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/fritzapp-wlan-iperf_1.png" title="fritzapp-wlan-iperf_1" data-caption="In der FRITZ!App WLAN  starten Sie den Iperf-Test unter WLAN messen." data-description="">
                                <img decoding="async" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/fritzapp-wlan-iperf_1-236x420.png" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/fritzapp-wlan-iperf_1-236x420.png 236w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/fritzapp-wlan-iperf_1.png 450w" sizes="(max-width: 236px) 100vw, 236px" alt="">
                            </a>
                            <figcaption class = "td-slide-caption td-gallery-slide-content"><div class = "td-gallery-slide-copywrite">In der FRITZ!App WLAN  starten Sie den Iperf-Test unter WLAN messen.</div></figcaption>
                        </figure>
                    </div>
                    <div class = "td-slide-item td-item2">
                        <figure class="td-slide-galery-figure td-slide-popup-gallery">
                            <a class="slide-gallery-image-link" href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/fritzapp-wlan-iperf_2.png" title="fritzapp-wlan-iperf_2" data-caption="Der Testmodus führt neben Iperf weitere Tests aus." data-description="">
                                <img decoding="async" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/fritzapp-wlan-iperf_2-236x420.png" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/fritzapp-wlan-iperf_2-236x420.png 236w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/fritzapp-wlan-iperf_2.png 450w" sizes="(max-width: 236px) 100vw, 236px" alt="">
                            </a>
                            <figcaption class = "td-slide-caption td-gallery-slide-content"><div class = "td-gallery-slide-copywrite">Der Testmodus führt neben Iperf weitere Tests aus.</div></figcaption>
                        </figure>
                    </div>
                    <div class = "td-slide-item td-item3">
                        <figure class="td-slide-galery-figure td-slide-popup-gallery">
                            <a class="slide-gallery-image-link" href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/fritzapp-wlan-iperf_3.png" title="fritzapp-wlan-iperf_3" data-caption="Der Iperf-Test beschränkt sich allerdings auf TCP." data-description="">
                                <img decoding="async" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/fritzapp-wlan-iperf_3-236x420.png" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/fritzapp-wlan-iperf_3-236x420.png 236w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/fritzapp-wlan-iperf_3.png 450w" sizes="(max-width: 236px) 100vw, 236px" alt="">
                            </a>
                            <figcaption class = "td-slide-caption td-gallery-slide-content"><div class = "td-gallery-slide-copywrite">Der Iperf-Test beschränkt sich allerdings auf TCP.</div></figcaption>
                        </figure>
                    </div>
                            </div>
                        </div>

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                            <div class = "td-slider">
                                
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                        <div class = "td-border"></div>
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                        <div class = "td-border"></div>
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                        <div class = "td-border"></div>
                    </div>
                            </div>
                        </div>

                    </div>

                </div>
<p>In der Praxis bei mir hat sich die <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=de.avm.android.wlanapp" target="_blank" rel="noopener">FRITZ!App WLAN</a> bewährt. In dieser lässt sich aus der Seitenleiste heraus die Option <em>WLAN messen</em> aufrufen. Die Funktion führt eine ganze Reihe von Tests durch, darunter eben (wenn die Iperf-Option, wie oben im Artikel beschrieben, zuvor in den Fritzbox-Einstellungen aktiviert wurde) auch einen Iperf-Test. Diesen allerdings nur mit der TCP-Option, die generell geringere Datenraten anzeigt. Alternativ könnt ihr zu den kostenlosen Apps <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=com.arubanetworks.arubautilities" target="_blank" rel="noopener">Aruba Utilities</a> oder <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=com.magicandroidapps.iperf" target="_blank" rel="noopener">iPerf for Android</a> greifen. In diesen Apps könnt ihr vom PC gewohnten Iperf-Optionen eins zu eins übertragen, was allerdings ein wenig Tipparbeitet auf der virtuellen Smartphone-Tastatur bedeutet.</p>
<p>
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                           <div class="td-gallery-title">Aruba Utilities und Iperf for Android</div>

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                            <figcaption class = "td-slide-caption td-gallery-slide-content"><div class = "td-gallery-slide-copywrite">Die Aruba Utilities enthalten unter anderem einen Iperf-Client.</div></figcaption>
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                            <figcaption class = "td-slide-caption td-gallery-slide-content"><div class = "td-gallery-slide-copywrite">Über die Kommandozeile lässt sich der Test konfigurieren.</div></figcaption>
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                            <figcaption class = "td-slide-caption td-gallery-slide-content"><div class = "td-gallery-slide-copywrite">Iperf for Android ist schlicht, kann neben TCP auch UDP.</div></figcaption>
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                            <a class="slide-gallery-image-link" href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/iperf-for-android_2.png" title="iperf-for-android_2" data-caption="Die Ergebnisse stimmen über die verschiedenen Tests überein." data-description="">
                                <img decoding="async" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/iperf-for-android_2-236x420.png" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/iperf-for-android_2-236x420.png 236w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/iperf-for-android_2.png 450w" sizes="(max-width: 236px) 100vw, 236px" alt="">
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                            <figcaption class = "td-slide-caption td-gallery-slide-content"><div class = "td-gallery-slide-copywrite">Die Ergebnisse stimmen über die verschiedenen Tests überein.</div></figcaption>
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			</item>
		<item>
		<title>Speedtest-Mini für das lokale Netzwerk</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/speedtest-mini-fuer-das-lokale-netzwerk/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Mar 2016 22:08:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Iperf]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Speedtest]]></category>
		<category><![CDATA[Webserver]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer wissen möchte, wie schnell die Verbindung ins Internet ist, greift in der Regel auf die Webseite und die entsprechenden Apps von Speedtest.net zurück. Mit relativ wenig Aufwand lässt sich so sehr einfach die Qualität der Datenleitung ermitteln. Wer nun aber die Gewindigkeit innerhalb seines Netzwerks messen möchte, muss in der Regel mehr Aufwand treiben. Man [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer wissen möchte, wie schnell die Verbindung ins Internet ist, greift in der Regel auf die Webseite und die entsprechenden Apps von <a href="http://www.speedtest.net" target="_blank" rel="noopener">Speedtest.net</a> zurück. Mit relativ wenig Aufwand lässt sich so sehr einfach die Qualität der Datenleitung ermitteln. Wer nun aber die Gewindigkeit innerhalb seines Netzwerks messen möchte, muss in der Regel mehr Aufwand treiben. Man könnte beispielsweise eine größere Datei übertragen und dabei die Zeit (etwa mit <code>time</code> stoppen und somit die Datenrate ausrechnen. Oder man könnte mit <a href="https://wiki.ubuntuusers.de/iperf/" target="_blank" rel="noopener">iperf</a> die Datenrate zwischen einem Client und einem Server messen. Einfacher geht es jedoch mit einer Mini-Variante des von Speedtest-Betreiber Ookla genutzten Speedtest-Server.</p>
<p><span id="more-38872"></span></p>
<h2>Speedtest für das lokale Netwerk</h2>
<p>Einzige Voraussetzung für den Speedtest ist ein Webserver mit PHP oder ASP in eurem lokalen Netzwerk mit einer möglichst optimalen Anbindung &#8212; wenn es euer Netzwerk her gibt am besten mit Gigabit-Ethernet. Es macht daher keinen Sinn schwächere SBCs wie etwa einen Raspberry Pi als Testserver zu nutzen oder die Daten in den Online-Speicher einer Fritzbox zu laden. Diese &#8222;Server&#8220; liefern einfach zu wenig Durchsatz &#8212; gerade der RasPi mit seiner nach wie vor leistungsschwachen Anbindung der Ethernetschnittstelle über USB. Für meinen Test habe ich die Webstation auf einem Synology-NAS aktiviert, das die theoretische Datenrate einer Gigabit-Leitung über NFS ziemlich gut ausreizt. Daher sollten die von Speedtest-Mini ermittelten Daten halbwegs aussagekräftig sein.</p>
<p><figure id="attachment_38873" aria-describedby="caption-attachment-38873" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/speedtest-mini-installieren.png" rel="attachment wp-att-38873"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-38873" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/speedtest-mini-installieren-640x462.png" alt="Den Code des Speedtest Mini schmeißt ihr auf einen Webserver in eurem Netz." width="640" height="462" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/speedtest-mini-installieren-640x462.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/speedtest-mini-installieren-582x420.png 582w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/speedtest-mini-installieren-681x492.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/speedtest-mini-installieren.png 1007w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-38873" class="wp-caption-text">Den Code des Speedtest Mini schmeißt ihr auf einen Webserver in eurem Netz.</figcaption></figure></p>
<p>Der Mini-Speedtest lässt sich nun nach Registrierung auf der Speedtest-Seite <a href="http://www.speedtest.net/mini.php" target="_blank" rel="noopener">kostenlos herunterladen</a>. Zur Installation müsst ihr die Datei <code>mini.zip</code> entpacken und den Inhalt des Archivs in ein neues Verzeichnis im Webroot eures Webservers laden. Für die PHP-Version nennt ihr dann noch die <code>index-php.html</code> nach <code>index.php</code> um. Anschließend sollte ihr dann die Speedtest-Seite mit einem Browser unter beispielsweise http://diskstation/speedtest aufrufen können. Zum Start des Geschwindigkeitstest klickt ihr dann wie üblich auf die Schaltfläche <em>Begin test</em>. Das Ergebnis des Tests erscheint dann wenige Sekunden später auf dem Bildschirm. Einen kleinen Hacken gibt es allerdings: Der Speedtest braucht zwingend Flash, auf Android-Handys lässt sich der Test auf diesem Weg daher nicht ausführen.</p>
<p><figure id="attachment_38874" aria-describedby="caption-attachment-38874" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/speedtest-mini.png" rel="attachment wp-att-38874"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-38874" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/speedtest-mini-640x461.png" alt="Anschließend ruft ihr die Speedtest-Mini-Seite von dem zu testenden Rechner auf." width="640" height="461" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/speedtest-mini-640x461.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/speedtest-mini-583x420.png 583w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/speedtest-mini-681x490.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/speedtest-mini.png 1003w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-38874" class="wp-caption-text">Anschließend ruft ihr die Speedtest-Mini-Seite von dem zu testenden Rechner auf.</figcaption></figure></p>
<h2>Alternative ohne grafische Oberfläche</h2>
<p>Als Alternative könnt ihr aber auch auf das bereits von mir vorgestellte <a href="https://linuxundich.de/gnu-linux/speedtest-net-speedtest-cli-im-terminal-ohne-browser">Kommandozeilen-Tool speedtest-cli</a> zurückgreifen. Dieses lässt sich bei einigen Distributionen inzwischen direkt aus den Paketquellen installieren, alternativ aber auch direkt als Binary herunterladen und ohne Installation auf dem System ausführen. Beim Aufruf des Programms könnt ihr dann mit der Option <code>--mini</code> (gefolgt von der URL eures Speedtest-Servers) den Leistungstest eures lokalen Netzwerks ausführen, ohne dass es Flash auf dem System braucht. Bei der Speedtest-App für Android konnte ich leider keinen Weg finden, den Auswahl an Speedtest-Servern um einen lokalen zu ergänzen.</p>
<pre>$ speedtest-cli --mini http://diskstation/speedtest/
Retrieving speedtest.net configuration...
Retrieving speedtest.net server list...
Testing from Vodafone Kabel Deutschland (178.xx.yyy.z)...
b'Hosted by Speedtest Mini (192.168.178.79) [0.00 km]: 0.873 ms'
Testing download speed........................................
Download: 939.95 Mbit/s
Testing upload speed..................................................
</pre>
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			</item>
		<item>
		<title>Headless Server wie einen Raspberry Pi im Netz finden ohne die IP-Adresse zu kennen</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/headless-server-wie-einen-raspberry-pi-im-netz-finden-ohne-die-ip-adresse-zu-kennen/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/gnu-linux/headless-server-wie-einen-raspberry-pi-im-netz-finden-ohne-die-ip-adresse-zu-kennen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Nov 2015 08:20:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Nmap]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer auf einem Raspberry Pi mit Raspbian oder einem anderen Rechner ein für Servereinsätze optimiertes Betriebssystem installiert, der bekommt in der Regel direkt per SSH Zugriff auf den frisch installierten Rechner. So muss man einen neu aufgesetzten Server gar nicht erst an Display und Eingabegeräte anschließen, sondern einfach nur einen Port am Switch/Router freimachen und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer auf einem Raspberry Pi mit Raspbian oder einem anderen Rechner ein für Servereinsätze optimiertes Betriebssystem installiert, der bekommt in der Regel direkt per SSH Zugriff auf den frisch installierten Rechner. So muss man einen neu aufgesetzten Server gar nicht erst an Display und Eingabegeräte anschließen, sondern einfach nur einen Port am Switch/Router freimachen und kann über das Netzwerk direkt loslegen. Nun bekommt der Server seine IP-Adresse in der Regel per DHCP; kein Problem, solange man Zugriff auf den Router oder DHCP-Server hat; doch was macht man, wenn man keine administrativen Rechte im Netz hat? In diesem Fall hilft einem ein Linux-Rechner mitsamt Network Mapper oder ARP Scan weiter.</p>
<p><span id="more-28939"></span></p>
<p>In der Regel wird man für das Scannen des eigenen Netzwerks nach aktiven Rechnern auf den Network Mapper (kurz <a href="https://nmap.org" target="_blank" rel="noopener">nmap</a>) und dessen grafischen Aufsätze wie <a href="https://nmap.org/zenmap/" target="_blank" rel="noopener">Zenmap</a> zurückgreifen. Das Ergebnis eines solchen Scans führt im Endeffekt schnell zum Ziel, allerdings erhaltet ihr ohne weitere Optionen kaum Hinweise darüber, um was für einen Rechner es sich hier handelt. Möchtet ihr die IP eines frisch aufgesetzten Raspberry Pi mit Raspbian ermitteln, dann müsstet ihr jede unbekannte IP ausprobieren, bis ihr irgendwann mal per Zufall die Adresse des gerade installierten Rechners erwischt. Geistern mehr als nur ein paar Geräte durchs Büro- oder WG-Netz, entwickelt sich aus diesem Vorhaben eine etwas mühsame Arbeit.</p>
<h2>Mit Nmap im Netz nach Rechnern scannen</h2>
<pre>## Nmap unter Debian oder Ubuntu installieren...
$ sudo apt-get install nmap
## Nmap unter Arch Linux installieren...
$ sudo pacman -S nmap
</pre>
<pre>$ nmap -sP 192.168.178.0/24
Starting Nmap 6.47 ( http://nmap.org ) at 2015-11-01 21:33 CET
Nmap scan report for 192.168.178.1
Host is up (0.00054s latency).
Nmap scan report for 192.168.178.21
Host is up (0.000068s latency).
Nmap scan report for fritz.repeater (192.168.178.24)
Host is up (0.0040s latency).
[...]
</pre>
<p>Um ein wenig mehr über den jeweiligen Rechner zu erfahren, müsst ihr Nmap mit Root-Rechten aufrufen. Die restlichen Parameter könnt ihr unverändert lassen, hier im Beispiel nutze ich etwa mit der Option <code>-sP</code> den recht schnellen Ping-Scan. Diese Ausgabe enthält nun schon deutlich mehr Informationen über die im Netz gefundenen Geräte. Schon alleine die Angabe des Herstellers der Netzwerkkarte reicht in einem nicht übervollen Netz zur Identifikation des gesuchten Geräts, zur Not könnte man auch gezielt nach einer MAC-Adresse suchen &#8212; so man diese denn kennt.</p>
<pre>$ sudo nmap -sP 192.168.178.0/24
Starting Nmap 6.47 ( http://nmap.org ) at 2015-11-01 21:29 CET
Nmap scan report for 192.168.178.1
Host is up (0.00047s latency).
MAC Address: 08:96:D7:D9:52:E1 (AVM GmbH)
Nmap scan report for 192.168.178.24
Host is up (0.0018s latency).
MAC Address: 3A:31:C4:6D:92:A5 (Unknown)
[...]
MAC Address: B8:27:EB:E4:E1:30 (Raspberry Pi Foundation)
Nmap scan report for samsungprinter.fritz.box (192.168.178.36)
Host is up (0.0013s latency).
MAC Address: 00:15:99:77:47:9B (Samsung Electronics Co.)
Nmap scan report for 192.168.178.42
Host is up (0.079s latency).
[...]
Nmap done: 256 IP addresses (15 hosts up) scanned in 2.92 seconds
</pre>
<h2>Arp-Scan liefert die IPs von Rechnern im Netz</h2>
<p>Nmap ist nun nicht das einzige Netzwerktool, mit dem sich das lokale Netzwerk durchsuchen kann. Mit dem Kommandozeilentool <a href="https://github.com/royhills/arp-scan" target="_blank" rel="noopener">Arp-Scan</a> kommt ihr ähnlich schnell zum Ziel. Das Programm sendet sogenannte ARP-Pakete ins Netz (hier die Wikipedia zum <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Address_Resolution_Protocol" target="_blank" rel="noopener">Address Resolution Protocol</a>), die sich gut für die Analyse des Netzwerks auswerten lassen. Wer sich tiefer in die Materie einlesen möchte, der findet auf der Homepage des Projekts eine <a href="http://www.nta-monitor.com/wiki/index.php/Arp-scan_Documentation" target="_blank" rel="noopener">ausführliche Dokumentation</a>. Für die Installation von Arp-Scan müsst ihr in der Regel nicht lange suchen, das Programm findet ihr wie Nmap in den Paketquellen der meisten gängigen Distributionen, daher sollte die Installation keinen großen Aufwand bedeuten.</p>
<pre>## Arp-Scan unter Debian oder Ubuntu installieren...
$ sudo apt-get install arp-scan
## Arp-Scan unter Arch Linux installieren...
$ sudo pacman -S arp-scan
</pre>
<p>Nach der Installation stößt ihr den Netzwerkscan in der Regel direkt mit <code>sudo arp-scan -l</code> an. Dabei findet das Programm automatisch die aktuelle Netzwerkkonfiguration heraus. Sollte dies nicht funktionieren, müsst ihr Arp-Scan ein wenig auf die Sprünge helfen. Öffnet dazu ein Terminal und lasst euch zum Beispiel mit <code>ifconfig</code> die aktuelle Netzwerkkonfiguration ausgeben. Sucht euch anschließend aus der Ausgabe die Karte heraus, die mit &#8222;RUNNING&#8220; und einer IP neben &#8222;inet&#8220; meldet, dass sie gerade Daten in das Netzwerk funkt. Hier auf meinem System wäre es etwa die Karte &#8222;enp0s25&#8220;, auf anderen Linux-Systemen nennen sich die Ethernet- und WLAN-Karten gerne &#8222;eth0&#8220; oder &#8222;wlan0&#8220;.</p>
<pre>$ ifconfig
enp0s25: flags=4163&lt;UP,BROADCAST,RUNNING,MULTICAST&gt; mtu 1500
inet 192.168.111.167 netmask 255.255.255.0 broadcast 192.168.111.255
[...]
</pre>
<p>Mit dieser Informationen startet ihr nun den Netzwerkscan. Wie der erweiterte Nmap-Scan benötigt auch Arp-Scan zum Senden der ARP-Pakete Root-Rechte. Das Ergebnis des Scans listet wie das mit Root-Rechten gestartete Nmap nicht nur die IPs, sondern auch die MAC-Adresse des Geräts wie auch den Hersteller des Chipsatzes der Netzwerkkarte auf. Somit habt ihr wieder schnell einen für den Betrieb als Headless-Server gedachten Mini-Rechner wie einen Raspberry Pi aus eurem Netzwerk herausgefiltert. Hier bei Arp-Scan funktioniert dies sogar ein ein klein wenig besser, da das Programm die Ausgabe direkt auf eine Zeile beschränkt, sodass man die Ausgabe einfacher per <code>grep</code> filtern kann.</p>
<pre>$ sudo arp-scan --interface=enp0s25 --localnet
Interface: enp0s25, datalink type: EN10MB (Ethernet)
Starting arp-scan 1.9 with 256 hosts (http://www.nta-monitor.com/tools/arp-scan/)
192.168.111.21 52:54:00:cf:04:ae QEMU
192.168.111.40 00:11:6b:c3:4f:d1 Digital Data Communications Asia Co.,Ltd
192.168.111.132 f0:de:f1:9d:80:57 Wistron InfoComm (Kunshan)Co
192.168.111.137 b8:27:eb:7c:5f:e1 Raspberry Pi Foundation
192.168.111.141 c4:6e:1f:9e:4a:b9 (Unknown)
192.168.111.142 50:b7:c3:8a:7d:d5 Samsung Electronics CO., LTD
[...]
$ sudo arp-scan -l | grep Raspberry
192.168.111.137 b8:27:eb:e4:e1:30 Raspberry Pi Foundation
192.168.178.250 b8:27:eb:7c:5f:e1 Raspberry Pi Foundation
</pre>
<h2>Zenmap und der Angry IP Scanner scannen mit GUIs</h2>
<p>Bei den hier vorgestellten Beispielen habe ich ganz bewusst auf grafische Tools verzichtet, da Nmap und Arp-Scan wunderbar im Terminal funktionieren und man so eine Aufgabe sowieso nicht jeden Tag durchführt &#8212; wozu also eine GUI bemühen. Wer allerdings lieber mit einem grafischen Werkzeug arbeitet, der muss auf ein solches Tool nicht unbedingt verzichten. Startet ihr das Nmap-Frontend Zenmap (bei Debian/Ubuntu über das Paket <em>zenmap</em> zu installieren, bei Arch hingegen direkt im Paket von <em>nmap</em> enthalten), dann reicht schon ein Scan mit dem Profil <em>Quick scan,</em> um sämtliche Daten zur Netzwerkkonfiguration und den aktiven Diensten anzuzeigen.</p>
<p><figure id="attachment_34566" aria-describedby="caption-attachment-34566" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/zenmap.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-34566 size-medium" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/zenmap-640x397.png" alt="Natürlich findet auch das Zenmap, das grafische Frontend zu Nmap, einen headless RasPi im Netz." width="640" height="397" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/zenmap-640x397.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/zenmap-677x420.png 677w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/zenmap-681x422.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/zenmap-250x155.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/zenmap-550x341.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/zenmap-800x496.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/zenmap-290x180.png 290w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/zenmap-484x300.png 484w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/zenmap-807x500.png 807w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/zenmap.png 1042w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-34566" class="wp-caption-text">Natürlich findet auch das Zenmap, das grafische Frontend zu Nmap, einen headless RasPi im Netz.</figcaption></figure></p>
<p>Ein wenig leichter habt ihr es mit dem <a href="http://angryip.org/" target="_blank" rel="noopener">Angry IP Scanner</a>. Diesen bekommt ihr unter Ubuntu nicht aus den Paketquellen, als Java-Anwendung müsstet ihr das Programm allerdings nur aufrufen. Weitere Installationshinweise gibt euch das <a href="https://wiki.ubuntuusers.de/Angry_IP_Scanner" target="_blank" rel="noopener">Ubuntu-Wiki</a>. Unter Arch findet ihr das Programm auch noch nicht in den Quellen. Allerdings hilft euch das AUR weiter, dort findet ihr das Programm unter dem Eintrag <a href="https://aur.archlinux.org/packages/ipscan/" target="_blank" rel="noopener">ipscan</a>. Wie Nmap brauch auch der Angry IP Scanner Root-Rechte. Habt ihr das Programm entsprechend aufgerufen, fügt ihr im Menü unter <em>Werkzeuge</em> | <em>Fetcher</em> mindestens den <em>MAC Hersteller</em> hinzu, gebt den zu untersuchenden IP-Bereich an und legt los &#8212; Ein kleiner Vorteil des Programms: Den Angry IP Scanner gibt es auch für MacOS X und Windows.</p>
<p><figure id="attachment_34565" aria-describedby="caption-attachment-34565" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/angry-ip-scanner1.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-34565 size-medium" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/angry-ip-scanner1-640x397.png" alt="Mit dem Angry IP Scanner lässt sich besonders leicht das Netzwerk durchstöbern." width="640" height="397" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/angry-ip-scanner1-640x397.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/angry-ip-scanner1-677x420.png 677w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/angry-ip-scanner1-681x422.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/angry-ip-scanner1-250x155.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/angry-ip-scanner1-550x341.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/angry-ip-scanner1-800x496.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/angry-ip-scanner1-290x180.png 290w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/angry-ip-scanner1-484x300.png 484w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/angry-ip-scanner1-807x500.png 807w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/angry-ip-scanner1.png 1042w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-34565" class="wp-caption-text">Mit dem Angry IP Scanner lässt sich besonders leicht das Netzwerk durchstöbern.</figcaption></figure></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Mit Diskovery von MacOS X via WLAN auf Android-Geräte zugreifen</title>
		<link>https://linuxundich.de/android/mit-diskovery-von-macos-x-via-wlan-auf-android-geraete-zugreifen/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/android/mit-diskovery-von-macos-x-via-wlan-auf-android-geraete-zugreifen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Mar 2014 14:44:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[Mac OS]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
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					<description><![CDATA[Es soll ja durchaus Leute geben, die auf dem Schreibtisch einen Apple-Computer mit MacOS X stehen haben, und in der Hosentasche ein Android-Handy mit sich rumtragen oder ein Android-Tablet zuhause auf der Couch liegen haben. Muss man nicht machen, kann man aber machen 😉 Die Mac-User sind bezüglich des Datentransfers zwischen Handy und Computer aufgrund [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es soll ja durchaus Leute geben, die auf dem Schreibtisch einen Apple-Computer mit MacOS X stehen haben, und in der Hosentasche ein Android-Handy mit sich rumtragen oder ein Android-Tablet zuhause auf der Couch liegen haben. Muss man nicht machen, kann man aber machen <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;"> Die Mac-User sind bezüglich des Datentransfers zwischen Handy und Computer aufgrund der mangelhaften Unterstützung von MTP noch mehr angeschmiert als wir Linuxer. Google selber empfiehlt lediglich ein <a href="http://www.android.com/filetransfer" target="_blank" rel="noopener">simples kleines Tool</a>, mit dem man Daten zwischen Macbook und Android hin und her schaufeln kann.</p>
<p><figure id="attachment_22819" aria-describedby="caption-attachment-22819" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/02/FinderSchnappschuss001.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-22819 size-medium" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/02/FinderSchnappschuss001-640x406.png" alt="Der MacOS X Finder zeigt ein Android-Handy mit Diskovery direkt als Netzwerkfreigabe an." width="640" height="406" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/02/FinderSchnappschuss001-640x406.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/02/FinderSchnappschuss001-662x420.png 662w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/02/FinderSchnappschuss001-681x432.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/02/FinderSchnappschuss001-250x159.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/02/FinderSchnappschuss001-550x349.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/02/FinderSchnappschuss001-800x507.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/02/FinderSchnappschuss001-284x180.png 284w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/02/FinderSchnappschuss001-473x300.png 473w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/02/FinderSchnappschuss001-788x500.png 788w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/02/FinderSchnappschuss001.png 850w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-22819" class="wp-caption-text">Der MacOS X Finder zeigt ein Android-Handy mit Diskovery direkt als Netzwerkfreigabe an.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_22820" aria-describedby="caption-attachment-22820" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/02/diskovery-android.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-22820 size-medium" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/02/diskovery-android-640x569.png" alt="Für Schreibzugriff muss man Diskcovery per In-App-Kauf zur Pro-Version upgraden." width="640" height="569" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/02/diskovery-android-640x569.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/02/diskovery-android-1152x1024.png 1152w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/02/diskovery-android-473x420.png 473w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/02/diskovery-android-681x605.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/02/diskovery-android-250x222.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/02/diskovery-android-550x489.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/02/diskovery-android-800x711.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/02/diskovery-android-203x180.png 203w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/02/diskovery-android-338x300.png 338w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/02/diskovery-android-563x500.png 563w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/02/diskovery-android.png 1440w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-22820" class="wp-caption-text">Für Schreibzugriff muss man Diskcovery per In-App-Kauf zur Pro-Version upgraden.</figcaption></figure></p>
<p>Ganz schick ist daher die kleine App <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=com.signedcode.diskovery" target="_blank" rel="noopener">Diskovery</a>, die man sich kostenlos aus dem Play Store installieren kann. Diskovery ist im Endeffekt nichts anderes, als ein Samba-Server, der seine Präsenz mittels Avahi/Zeroconf im lokalen Netzwerk meldet. So taucht das Handy dann automatisch auf Macs im Finder unter den Freigaben auf, wenn diese im selben Netzwerk angemeldet sind. Per Login und Passwort lässt sich zudem verhindern, dass Unbefugte auf das Handy Zugriff bekommen.</p>
<p>Ganz kostenlos ist Diskovery allerdings nicht, auch wenn man die App erst einmal ohne Gebühren aus dem Play Store installieren kann. Den nicht ganz unwichtigen Schreibzugriff gibt es nur dann, wenn man diesen per 0,99 Euro teurem In-App-Kauf freischaltet. Für Linuxer eignet sich Diskovery leider nicht wirklich, mehr als eine Reihe von Fehlermeldungen erhält man beim Zugriff nicht. Als Alternative gibt es jedoch zahlreiche <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=be.ppareit.swiftp_free" target="_blank" rel="noopener">FTP</a>&#8211; oder <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=berserker.android.apps.sshdroid" target="_blank" rel="noopener">SSH-Server</a> für Android, und zur Not auch noch <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=com.sand.airdroid&amp;hl=de" target="_blank" rel="noopener">Airdroid</a> und Co. Von daher lässt sich die Inkompatibilität verschmerzen.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Eine Netzwerkverbindung mit dem NetworkManager freigeben</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/eine-netzwerkverbindung-mit-dem-networkmanager-freigeben/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 17:47:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[ICS]]></category>
		<category><![CDATA[Karmic]]></category>
		<category><![CDATA[Network Manager]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>
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					<description><![CDATA[In zahlreichen Foren findet man recht komplizierte Anleitung eine bestehende Netzwerkverbindung für andere Computer des LANs freizugeben. Auch im Wiki von ubuntuusers.de ist das unter Router ähnlich aufwändig beschrieben. Diese Anleitungen sind zwar technisch korrekt und auch notwenig, wenn man einen &#8222;richtigen&#8220; Router aufsetzen möchte, doch wenn man einfach nur schnell eine bestehende WLAN- oder [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In zahlreichen Foren findet man recht komplizierte Anleitung eine bestehende Netzwerkverbindung für andere Computer des LANs freizugeben. Auch im Wiki von ubuntuusers.de ist das unter <a href="http://wiki.ubuntuusers.de/Router" target="_blank" rel="noopener">Router</a> ähnlich aufwändig beschrieben. Diese Anleitungen sind zwar technisch korrekt und auch notwenig, wenn man einen &#8222;richtigen&#8220; Router aufsetzen möchte, doch wenn man einfach nur schnell eine bestehende WLAN- oder UMTS-Verbindung mit einem anderen Rechner teilen möchte, dann sind diese Anleitungen ziemlicher Overkill. Was viele nämlich nicht wissen, der NetworkManager besitzt von Haus aus die Fähigkeit eine Netzwerkverbindung zu teilen, und das ohne aufwändige Konfigurationen.</p>
<p><span id="more-5906"></span></p>
<p>Im Folgenden gehe ich von diesem Szenario aus. Ein Laptop ist per WLAN mit dem DSL-Router im Nebenzimmer verbunden. Neben dem Laptop steht ein weiterer Rechner ohne WLAN. Dieser soll per <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Crosskabel" target="_blank" rel="noopener">Crossover-Kabel</a> an den Laptop angeschlossen werden und dann über das Laptop ins Internet gehen. Die nötigen Einstellungen müsst Ihr nun am &#8222;Internet-Rechner&#8220; vornehmen.</p>
<p>Die benötigte Funktion ist von Haus aus im NetworkManager eingebaut. In aktuellen Ubuntu-Versionen (wenn ich mich nicht irre, müsste Ubuntu Intrepid Ibex 8.10 die erste Version sein, die diese ICS-Funktion kennt) öffnet Ihr dazu die Einstellungen des NetworkManagers über einen Rechtsklick auf das NM-Icon im Panel und die Option &#8222;Verbindungen bearbeiten&#8220;.</p>
<p><figure id="attachment_5907" aria-describedby="caption-attachment-5907" style="width: 475px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/02/nm1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5907" title="nm1" src="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/02/nm1.jpg" alt="" width="475" height="198" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/02/nm1.jpg 475w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/02/nm1-250x104.jpg 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/02/nm1-432x180.jpg 432w" sizes="auto, (max-width: 475px) 100vw, 475px"></a><figcaption id="caption-attachment-5907" class="wp-caption-text">Das Konfigurationsfenster des NetworkManagers öffnen</figcaption></figure></p>
<p>Hier wählt ihr die Netzwerkschnittstelle, die mit dem anderen Rechner verbunden ist, aus. Zugegeben, das ist etwas verwirrend&#8230; Hängt ihr also per Laptop und WLAN am DSL-Router und möchtet den per Crossover-Kabel verbundenen Desktop-Rechner ins Netz bringen, dann gebt ihr nicht die WLAN-Verbindung des Laptops frei, sondern dessen kabelgebundenen Netzwerkkarte. Wählt hier in den IPv4-Einstellungen die Option &#8222;Gemeinsam mit anderen Rechnern&#8220; aus.</p>
<p><figure id="attachment_5908" aria-describedby="caption-attachment-5908" style="width: 475px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/02/nm2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-5908" title="nm2" src="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/02/nm2-475x454.jpg" alt="" width="475" height="454"></a><figcaption id="caption-attachment-5908" class="wp-caption-text">Hier wird die kabelgebundene Netzwerkkarte für andere Rechner freigegeben</figcaption></figure></p>
<p>Sobald Ihr diesen Dialog mit &#8222;Anwenden&#8220; geschlossen habt, könnt Ihr das Crossover-Kabel zwischen Laptop und Desktop anschließen. Habt Ihr die Netzwerkkonfiguration des Desktops nicht geändert, dann müsste dieser nun automatisch via DHCP die Netzwerkdaten bekommen und ins Internet gehen können.</p>
<p>Theoretisch müsste sich die selbe Vorgehensweise auch mit zwei Laptops, von denen einer per UMTS im Internet hängt und der andere per WLAN die UMTS-Verbindung des ersten Laptops verwendet, wiederholen lassen. Doch mangels UMTS-Adapter kann ich das nicht testen.</p>
<p>Generell eignet sich die Internetfreigabe per NetworkManager gut für eine &#8222;schnelle&#8220; und vorübergehende Aktion. Solltet ihr Euren eigenen Hardware-Router aufsetzen, dann würde ich nicht diesen Weg gehen, da der NM die Verbindungen nur aufbaut, wenn ein Benutzer eingeloggt ist.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>DNS-Server abseits von Port 53 abfragen</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/dns-zensur-port-53-umgehen-ubuntu-linux/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Sep 2009 14:39:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[AK Zensur]]></category>
		<category><![CDATA[bind9]]></category>
		<category><![CDATA[DNS]]></category>
		<category><![CDATA[Löschen statt Sperren]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Koalition der Willigen (Die Provider Telekom, Vodafone/Arcor, Alice, O2 und Kabel Deutschland) wird in Deutschland langsam aktiv. Nachdem die Einwilligung von der Leyens Pläne umzusetzen von allen großen Providern voreilig verkündet wurde, macht sich Vodafone als erster auf die Zensur umzusetzen. Im UMTS-Netz von Vodafone werden nach Informationen von zdnet seit Juli 2009 DNS-Anfragen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/507/kinderpornographie-%E2%80%93-wahlkampfschlager-aktionismus-zensur" target="_blank" rel="noopener">Koalition der Willigen</a> (Die Provider Telekom, Vodafone/Arcor, Alice, O2 und Kabel Deutschland) wird in Deutschland langsam aktiv. Nachdem die Einwilligung von der Leyens Pläne umzusetzen von allen großen Providern voreilig verkündet wurde, macht sich Vodafone als erster auf die Zensur umzusetzen.</p>
<p>Im UMTS-Netz von Vodafone werden nach Informationen von <a href="http://www.zdnet.de/sicherheit_in_der_praxis_sperre_von_freien_dns_servern_so_umgeht_man_die_blockade_story-39001543-41502966-1.htm" target="_blank" rel="noopener">zdnet</a> seit Juli 2009 DNS-Anfragen auf Port 53 zwangsweise auf die eigenen DNS-Server umgeleitet, so kann der Provider garantieren dass die eigenen DNS-Server nicht umgangen werden können, selbst wenn Anwender alternative DNS-Server einstellen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis dieser Feldtest auf die DSL-Anschlüsse des Anbieters ausgeweitet wird. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Netzneutralit%C3%A4t" target="_blank" rel="noopener">Netzneutralität</a> ade&#8230; Hallo Zensurstaat!</p>
<p><span id="more-3994"></span></p>
<p>Wer nun meint, dass Pädophilen somit tatsächlich der Zugang zu einschlägig bekannten Domains unmöglich gemacht wird, der irrt. Es macht nur ein bisschen mehr Arbeit&#8230; <a href="http://rettedeinefreiheit.de/" target="_blank" rel="noopener">Löschen statt Sperren</a> wäre immer noch der einzig richtige Ansatz, aber das würde ja Geld kosten und den Bestrebungen unserer Regierung, Deutschland zu einem Überwachungsstaat auszubauen, nicht so gut ins Spiel passen&#8230;</p>
<p>Zwar kann man in den Netzwerkeinstellungen aller gängigen Betriebssysteme die DNS-Einstellungen schnell ändern, doch den Port &#8211; über den die DNS-Anfragen laufen sollen &#8211; zu wechseln, ist meist nicht möglich. Versucht man dies etwa mit Ubuntu und dem NetworkManager, so weigert sich der NM die Einstellungen zu übernehmen.</p>
<p><figure id="attachment_3996" aria-describedby="caption-attachment-3996" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/09/dns_networkmanager.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3996 size-medium" title="dns_networkmanager" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/09/dns_networkmanager-640x648.png" alt="DNS-Einstellungen des NetworkManagers" width="640" height="648" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/09/dns_networkmanager-640x648.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/09/dns_networkmanager-415x420.png 415w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/09/dns_networkmanager-48x48.png 48w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/09/dns_networkmanager-250x253.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/09/dns_networkmanager-550x557.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/09/dns_networkmanager-178x180.png 178w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/09/dns_networkmanager-296x300.png 296w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/09/dns_networkmanager-494x500.png 494w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/09/dns_networkmanager.png 643w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-3996" class="wp-caption-text">DNS-Einstellungen des NetworkManagers</figcaption></figure></p>
<p>Um die Zensurmaßnahme der Frau von der Leyen zu umgehen ist jedoch nur ein eigener DNS-Server nötig, denn bei beispielsweise bind9 ist es völlig problemlos möglich höhere DNS-Server über andere Ports als Port 53 abzurufen. Der Artikel auf zdnet geht ausführlich auf Windows als Betriebssystem ein und streif Linux nur kurz, ich ziehe das Pferd mal von der Ubuntu oder Debian Seite auf.</p>
<h2>Installation von bind9</h2>
<p>Die Installation kann auf Eurem Internet-Router oder auch auf Eurem Desktop erfolgen, als DNS-Server bietet sich bind9 an:<code>sudo apt-get install bind9</code>. Nach der Installation des Paketes, könnt Ihr an die die Konfiguration von bind9 gehen. Ihr müsst nur die Konfigurationsdatei <code>/etc/bind/named.conf.options</code> bearbeiten, alles andere ist eigentlich schon passend vorkonfiguriert.</p>
<pre>$ sudo nano /etc/bind/named.conf.options
</pre>
<p>Dort können nun die vom eigenen DNS-Server zu nutzenden nicht zensierenden DNS-Server der <a href="https://www.awxcnx.de/" target="_blank" rel="noopener">German Privacy Foundation e.V.</a>, des <a href="http://www.foebud.org/" target="_blank" rel="noopener">FoeBuD e.V.</a> oder des <a href="http://www.ccc.de/" target="_blank" rel="noopener">Chaos Computer Club e.V.</a> eingetragen werden. Eine Liste mit unzensierten Servern findet sich auf den Seite der <a href="https://www.awxcnx.de/handbuch_21g.htm" target="_blank" rel="noopener">Privacy Foundation e.V.</a> oder auf <a href="http://wikileaks.org/wiki/Alternative_DNS/de" target="_blank" rel="noopener">wikileaks.org</a>. Die Einträge müssen letztendlich so ähnlich aussehen.</p>
<pre>options {
[...]
        forward only;
        forwarders {
                87.118.100.175 port 110;
                62.141.58.13 port 110;
                87.118.104.203 port 110;
        };
[...]
};
</pre>
<p>Natürlich könnt Ihr einen Server Eurer Wahl verwenden. Die Portangabe ist bislang nur im UMTS-Netz von Vodafone nötig. Wer verhindern möchte, dass der DNS-Server von anderen Rechnern im lokalen Netzwerk angesprochen werden kann, der sollte noch die allow-query Option setzen.</p>
<pre>options {
[...]
        allow-query { localhost; };
[...]
};
</pre>
<p>Dadurch ist bind9 vollständig eingerichtet, ein Neustart von bind9 mit <code>sudo /etc/init.d/bind9 restart</code> liest die neue Konfiguration ein, so dass die gerade getroffenen Einstellungen aktiv werden.</p>
<h2>Eigenen DNS-Server im System verankern</h2>
<p>Nun muss nur noch verhindert werden, dass das System die vom Internetprovider vermittelten DNS-Server verwendet, sondern brav den eigenen DNS-Server benutzt.</p>
<h3>Bei DSL und pppoeconf</h3>
<p>Solltet Ihr einen eigenen Rechner als Router benutzen, der via pppoeconfig die DSL-Verbindung aufbaut, oder Euren Desktop-Rechner direkt an das DSL-Modem angeschlossen haben und ebenfalls pppoeconf nutzen, so würde ich die zu nutzenden DNS-Server über resolvconf bestimmen. Dazu installiert Ihr das benötigte Paket&#8230;</p>
<pre>$ sudo apt-get install resolvconf
</pre>
<p>&#8230;und bearbeitet die Datei <code>/etc/network/interfaces</code>.</p>
<pre>$ sudo nano /etc/network/interfaces
</pre>
<p>Hier tragt Ihr die IP des eigenen DNS-Servers ein über die Option &#8222;dns-nameservers&#8220; ein. Sollte der Einwahlrechner identisch mit dem DNS-Server sein, so reicht der Eintrag der IP des localhosts.</p>
<pre>[...]
auto dsl-provider
iface dsl-provider inet ppp
pre-up /sbin/ifconfig eth1 up # line maintained by pppoeconf
provider dsl-provider
dns-nameservers 127.0.0.1
[...]
</pre>
<p>Nach einem Neustart der Netzwerkeinstellungen über <code>$ sudo /etc/init.d/networking restart</code> sollten die Einstellungen korrekt sein. In der Datei <code>/etc/resolv.conf</code> wird der zu benutzende Nameserver stehen.</p>
<pre>$ grep nameserver  /etc/resolv.conf
nameserver 127.0.0.1
</pre>
<p>Die DNS-Server Eures DSL-Anbieters dürfen hier nicht mehr gelistet werden.</p>
<h3>Mit dem NetworkManager</h3>
<p>Sollte man den NetworkManager zum Verbindungsaufbau benutzen, so würde ich persönlich nicht die <code>/etc/network/interfaces</code> anpassen. Klickt ihr mit der rechten Maustaste auf das Icon des NetworkManagers im Panel, so seid Ihr in der Lage Eure Netzwerkeinstellungen zu konfigurieren. Dort könnt ihr auch die zu benutzenden DNS-Server einstellen. Wieder tragt ihr die IP eures DNS-Servers ein.</p>
<h2>Wird der eigene DNS-Server auch benutzt?</h2>
<p>Jetzt solltet Ihr noch überprüfen, ob der eigene Nameserver auch wirklich benutzt wird. Mittels dig könnt ihr die DNS-Einträge einer Domain bestimmen. Ihr bekommt auch gesagt von welchem DNS-Server diese stammen. In meinem Fall läuft der Nameserver auf dem eigenen Rechner, somit kommt die Antwort vom localhost.</p>
<pre>$ dig linuxundich.de
[...]
;; Query time: 4 msec
;; SERVER: 127.0.0.1#53(127.0.0.1)
;; WHEN: Mon Sep 28 13:19:53 2009
;; MSG SIZE  rcvd: 168
</pre>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Dropbox-Beta synchronisiert Daten im LAN direkt P2P</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/dropbox-synchronisiert-daten-lan-p2p/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Aug 2009 21:38:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Debian]]></category>
		<category><![CDATA[Dropbox]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[P2P]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>
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					<description><![CDATA[Dropbox entwickelt sich wieder mal ein Stückchen weiter. Bislang konnten Clients Daten von Dropbox runter- bzw. hochladen. Ein direkter Datenaustausch zwischen den Rechnern, auch wenn sie im selben lokalen Netzwerk standen, war nicht möglich. Das ändert sich nun mit der ersten öffentlichen Beta aus der 0.7.x-Reihe des Dropbox-Clients. Daten können nun direkt über das lokale [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dropbox entwickelt sich wieder mal ein Stückchen weiter. Bislang konnten Clients Daten von <a href="http://www.anrdoezrs.net/22111js0ys-FJLLNJGMFHGMOJGIL" target="_top" rel="noopener">Dropbox</a> runter- bzw. hochladen. Ein direkter Datenaustausch zwischen den Rechnern, auch wenn sie im selben lokalen Netzwerk standen, war nicht möglich. Das ändert sich nun mit der <a href="http://forums.getdropbox.com/topic.php?id=11372&amp;replies=21" target="_blank" rel="noopener">ersten öffentlichen Beta</a> aus der 0.7.x-Reihe des Dropbox-Clients. Daten können nun direkt über das lokale Netzwerk synchronisiert werden&#8230;</p>
<p><span id="more-2993"></span></p>
<p>Bislang kommunizierten Rechner auf denen der Dropbox-Client installiert wurde ausschließlich über das Internet miteinander. Schob man auf RechnerA eine Datei in den Dropbox-Ordner, so lud Dropbox die Datei automatisch zu Dropbox hoch. Auf RechnerB wurde diese Datei dann wieder über das Internet von Dropbox heruntergeladen. Dies ändert sich mit der nächsten Dropbox-Version, die man schon jetzt als Beta ausprobieren kann.</p>
<p>RechnerA lädt die Datei natürlich immer noch zu Dropbox hoch, doch RechnerB, der den selben Dropbox-Account benutzt und im selben Netzwerk wie RechnerA steht, zieht die Datei direkt von RechnerA und nicht mehr aus dem Internet. Somit spart man sich Internet-Traffic und natürlich läuft die Synchronisierung der Daten von Rechner zu Rechner deutlich schneller.</p>
<p>Die neue Version bekommt man für Linux, Apple und natürlich auch Windows aus dem <a href="http://forums.getdropbox.com/topic.php?id=11372&amp;replies=21" target="_blank" rel="noopener">Dropbox-Forum</a>, bitte beachtet das Dropbox diese Version als &#8222;Highly Experimental Build&#8220; ansieht, seid also auf Fehler gefasst&#8230; Wer Dropbox bislang noch nicht installiert hat, der sollte zuerst Dropbox in der <a href="https://www.getdropbox.com/install" target="_blank" rel="noopener">aktuellen offiziellen Version</a> installieren, die &#8222;unstable&#8220;-Archive enthalten nur den Dropbox-Client und nicht das Nautilus-Plugin. Hat man das Archiv heruntergeladen, so sollte man Dropbox stoppen&#8230;</p>
<p><figure id="attachment_2997" aria-describedby="caption-attachment-2997" style="width: 475px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2997" title="dropboxstop" src="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/08/dropboxstop.jpg" alt="Dropbox aus dem Panel heraus beenden." width="475" height="231" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/08/dropboxstop.jpg 475w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/08/dropboxstop-250x122.jpg 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/08/dropboxstop-370x180.jpg 370w" sizes="auto, (max-width: 475px) 100vw, 475px"><figcaption id="caption-attachment-2997" class="wp-caption-text">Dropbox stoppen&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>Danach kann man den alten Dropbox-Client löschen und die gerade heruntergeladene 0.7.x Version installieren. Liegt das .tar.gz Archiv beispielsweise auf dem Desktop, so muss man einfach nur die Befehle&#8230;</p>
<pre>$ rm -rf ~/.dropbox-dist/
$ tar -xzf ~/Desktop/dropbox-lnx.*.tar.gz -C ~/
</pre>
<p>&#8230;ausführen. Anschließend kann man Dropbox wieder über <em>Anwendungen -&gt; Internet -&gt; Dropbox</em> aus dem Menü heraus starten. Am Programm selber hat sich nun nicht mehr viel geändert. Die P2P-Funktionalität taucht nirgendwo direkt auf. Man merkt sie beispielsweise, wenn man einen neuen Rechner zum eigenen Account hinzufügt und eine größere Menge an Daten transferiert wird. Ist ein weiterer Rechner mit diesem Account im LAN, dann trudeln die Daten mit mehreren MB/s ein&#8230;</p>
<p><figure id="attachment_3014" aria-describedby="caption-attachment-3014" style="width: 475px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-3014" title="dropboxp2p" src="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/08/dropboxp2p1.jpg" alt="Dropbox zieht die Daten über das lokale Netzwerk." width="475" height="301" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/08/dropboxp2p1.jpg 475w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/08/dropboxp2p1-250x158.jpg 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/08/dropboxp2p1-284x180.jpg 284w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/08/dropboxp2p1-473x300.jpg 473w" sizes="auto, (max-width: 475px) 100vw, 475px"><figcaption id="caption-attachment-3014" class="wp-caption-text">Dropbox zieht die Daten über das lokale Netzwerk.</figcaption></figure></p>
<p>Man kann dies aus der Statusanzeige des Dropbox-Menüs erkennen. Wenn auf einmal Datenraten erzielt werden, die über den eigenen Internetzugang nicht möglich wären, dann klappt die Synchronisation von Rechner zu Rechner.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>PulseAudio auf der NSLU2</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/pulseaudio-auf-der-nslu2/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/gnu-linux/pulseaudio-auf-der-nslu2/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Mar 2009 15:14:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Avahi]]></category>
		<category><![CDATA[Debian]]></category>
		<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[NSLU2]]></category>
		<category><![CDATA[PulseAudio]]></category>
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					<description><![CDATA[Als kleinen &#8222;Allzweck&#8220;-Server habe ich hier eine Linksys NSLU2 rumstehen. Das Ding ist nicht gerade eine Rakete (Datenübertragungsrate via NFS nur rund 4MB/s), doch das Feine ist, dass man auf dem Gerät ohne größere Schwierigkeiten Debian installieren kann. Damit steht einem eine unendliche Welt an Spielereien zur Verfügung. Guides und Howtos, um auf einer Slug (so [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Als kleinen &#8222;Allzweck&#8220;-Server habe ich hier eine <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000DN6Z6C?ie=UTF8&amp;tag=christophlang-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=B000DN6Z6C" target="_blank" rel="noopener">Linksys NSLU2</a> rumstehen. Das Ding ist nicht gerade eine Rakete (Datenübertragungsrate via NFS nur rund 4MB/s), doch das Feine ist, dass man auf dem Gerät ohne größere Schwierigkeiten Debian <a href="http://debian.asconix.com/debian-lenny-nslu2-howto" target="_blank" rel="noopener">installieren</a> <a href="http://www.cyrius.com/debian/nslu2/" target="_blank" rel="noopener">kann</a>. Damit steht einem eine unendliche Welt an Spielereien zur Verfügung. Guides und Howtos, um auf einer Slug (so der liebevolle Spitzname) Debian zu installieren, gibt es im Internet in rauen Mengen. Auf die &#8222;Hauptanleitung&#8220; habe ich ja schon verlinkt. Wozu man leider relativ wenig findet ist PulseAudio und die Slug. Dass PulseAudio eine feine Sache ist, habe ich ja schon <a href="/de/2009/02/sounds-mit-pulseaudio-umleiten/">hier</a> beschrieben, so richtig Sinn macht die Sache jedoch erst, wenn man PulseAudio im Netzwerk benutzen kann. Und hier kommt nun die Slug ins Spiel.</p>
<p><span id="more-704"></span></p>
<p><figure id="attachment_709" aria-describedby="caption-attachment-709" style="width: 475px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-709 size-full" title="slugwithaudio" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/03/slugwithaudio.jpg" alt="Nslu2 mit USB-Soundkarte. Debian läuft dabei vom USB-Stick. Da später noch eine Festplatte angeschlossen werden soll braucht man noch einen USB-Hub." width="475" height="312" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/03/slugwithaudio.jpg 475w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/03/slugwithaudio-250x164.jpg 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/03/slugwithaudio-274x180.jpg 274w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/03/slugwithaudio-457x300.jpg 457w" sizes="auto, (max-width: 475px) 100vw, 475px"><figcaption id="caption-attachment-709" class="wp-caption-text">Nslu2 mit USB-Soundkarte. Debian läuft dabei vom USB-Stick. Da später noch eine Festplatte angeschlossen werden soll braucht man noch einen USB-Hub.</figcaption></figure></p>
<p>Die Slug selber besitzt zwar keine Soundkarte, doch es gibt mittlerweile USB-Soundkarten die nicht mehr als ein paar Euro kosten. Ich hab auf gut Glück einen <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000VZ5V6C?ie=UTF8&amp;tag=christophlang-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=B000VZ5V6C" target="_blank" rel="noopener">DIGITUS USB Audio Controller</a> erstanden und siehe da, das Ding funktioniert bei Debian Lenny oder auch Ubuntu Intrepid Ibex&#8230;</p>
<pre>root@nslu2:~$ tail -f /var/log/messages
Feb 17 18:02:09 nslu2 kernel: [43362489.130000] usb 2-1: new full speed USB device using ohci_hcd and address 2
Feb 17 18:02:09 nslu2 kernel: [43362489.320000] usb 2-1: configuration #1 chosen from 1 choice
Feb 17 18:02:09 nslu2 kernel: [43362489.350000] usb 2-1: New USB device found, idVendor=0d8c, idProduct=0103
Feb 17 18:02:09 nslu2 kernel: [43362489.350000] usb 2-1: New USB device strings: Mfr=1, Product=2, SerialNumber=0
Feb 17 18:02:09 nslu2 kernel: [43362489.360000] usb 2-1: Product: C-Media USB Audio       
Feb 17 18:02:09 nslu2 kernel: [43362489.370000] usb 2-1: Manufacturer: C-Media INC.
Feb 17 18:02:12 nslu2 kernel: [43362491.840000] usbcore: registered new interface driver snd-usb-audio

root@nslu2:~$ cat /proc/asound/cards 
 0 [default        ]: USB-Audio - C-Media USB Audio       
                      C-Media INC. C-Media USB Audio        at usb-0000:00:01.1-1, full speed
</pre>
<p>out-of-the-box, es wird also auch an der Slug funktionieren&#8230; <em>Einen kleinen Hinweis am Rande. Ich habe meine Slug <a href="http://www.nslu2-linux.org/wiki/HowTo/OverClockTheSlug" target="_blank" rel="noopener">DeUnderclocked</a>, also den Widerstand, der ältere Slugs auf die halbe Taktrate einbremst, entfernt. Da PulseAudio etwas Performance braucht und die Slug davon nicht gerade viel hat, ist dies ein wichtiger Punkt&#8230;</em></p>
<p>Im folgenden Versuche ich euch an die Hand zu nehmen und PulseAudio auf der Slug zu installieren, so dass ihr Sound von einem anderen Linux-Rechner über PA zur Slug, die ihr natürlich an eine Stereoanlage oder gute Boxen angeschlossen habt, umleiten könnt. Als erstes müssen eine Reihe von Paketen installiert werden&#8230;</p>
<pre>root@nslu2:~$ apt-get install --no-install-recommends alsa-utils libasound2-plugins pulseaudio pulseaudio-module-zeroconf pulseaudio-utils alsa-utils libasound2-plugins hal pulseaudio-module-hal
</pre>
<p>Damit nicht halb GNOME mitinstalliert wird, benutze ich die Option <code>--no-install-recommends</code>, so werden die empfohlenen Abhängigkeiten nicht mit installiert. Als nächstes muss man den eigenen Benutzer auf der Slug zu den passenden Gruppen hinzufügen.</p>
<pre>root@nslu2:~$ adduser $USER pulse
root@nslu2:~$ adduser $USER pulse-access
root@nslu2:~$ adduser $USER pulse-rt
root@nslu2:~$ adduser $USER audio
</pre>
<p>Danach muss man sich von der Slug abmelden und über SSH wieder einloggen, damit die Gruppenzugehörigkeiten auch aktiv werden. Im nächsten Schritt müssen Endgeräte für Pulseaudio angelegt werden. Dies erfolgt in der Datei <code>/etc/asound.conf</code>. In diese muss der Inhalt&#8230;</p>
<pre>pcm.pulse {    
        type pulse
}    
ctl.pulse {
        type pulse
}
pcm.!default {
        type pulse
}
ctl.!default {
        type pulse
}
</pre>
<p>&#8230;eingefügt werden. Nun muss man PulseAudio etwas in die Schranken weisen. PA kann eine Menge Performance schlucken. Performance, die auf einer Slug gar nicht vorhanden ist. Würde man jetzt PA starten, so würde man gar keinen oder nur sehr stotternden Sound hören. PulseAudio kennt dazu Qualitätsstufen, die über <code>/etc/pulse/daemon.conf</code> eingestellt werden können. Mit</p>
<pre>[...]
resample-method = speex-float-0
[...]
</pre>
<p>sollte PA beim Abspielen rund 20% Last erzeugen und somit die Slug nicht allzusehr auslasten. Wer immer noch stotternden Sound bekommt, der kann</p>
<pre>[...]
resample-method = trivial
[...]
</pre>
<p>einstellen, was jedoch auch die geringste Qualität bedeutet. Nun kann man PA zum ersten mal starten.</p>
<pre>me@nslu2:~$ pulseaudio
W: main.c: setrlimit(RLIMIT_NICE, (31, 31)) failed: Operation not permitted
W: main.c: setrlimit(RLIMIT_RTPRIO, (9, 9)) failed: Operation not permitted
ALSA lib control.c:909:(snd_ctl_open_noupdate) Invalid CTL front:0
</pre>
<p>Die Meldungen dabei kann man ignorieren. Spielt man jetzt einen Klang von einem zweiten SSH-Terminal aus ab&#8230;</p>
<pre>me@nslu2:~$ aplay /usr/share/sounds/alsa/Front_Right.wav
</pre>
<p>&#8230;sollte man den Sound aus den angeschlossenen Boxen der Slug hören. Nun geht es weiter zur Netzwerkkonfiguration von PulseAudio. Wie eingangs erwähnt und in <a href="/de/2009/02/sounds-mit-pulseaudio-umleiten/">diesem</a> Beitrag beschrieben kann PulseAudio den Audiostream einer Anwendung von einem PA-Server zum nächsten leiten. So kann man Musik auf dem kleinen Netbook abspielen und der PA-Server auf der Slug spielt diese dann über die angeschlossene Stereoanlage ab. Damit dies möglich ist, müssen in der <code>/etc/pulse/default.pa</code> die dafür nötigen Module <code>module-zeroconf-publish</code> und <code>module-native-protocol-tcp</code> aktiviert werden</p>
<pre>[...]
### Network access (may be configured with paprefs, so leave this commented
### here if you plan to use paprefs)
#load-module module-esound-protocol-tcp 
load-module module-native-protocol-tcp auth-ip-acl=127.0.0.1;192.168.0.0/16
load-module module-zeroconf-publish 
[...]
</pre>
<p>Bei module-native-protocol-tcp kann man gleich noch einen IP-Bereich festlegen, der den PA-Server ansprechen darf. Nun ist PA fertig konfiguriert, es fehlt nur noch eine Einstellung dass PA beim Starten der Slug anläuft. Dies macht man über die <code>/etc/default/pulseaudio</code>. Hier muss der Start als &#8222;Daemon&#8220;&#8230;</p>
<pre># Start the PulseAudio sound server in system mode.
# (enables the pulseaudio init script)
# System mode is not the recommended way to run PulseAudio as it has some
# limitations (such as no shared memory access) and could potentially allow
[...]
# System-&gt;Preferences-&gt;Sound). For other sessions, you can simply start
# PulseAudio with "pulseaudio --daemonize".
# 0 = don't start, 1 = start
PULSEAUDIO_SYSTEM_START=1
[...]
</pre>
<p>..aktiviert werden. Nun kann man PulseAudio über <code>/etc/init.d/pulseaudio restart </code> starten und stoppen. Ab jetzt kann man wie <a href="/de/2009/02/sounds-mit-pulseaudio-umleiten/">hier</a> beschrieben Sounds vom eigenen Rechner auf die Slug umleiten und ordentlichen Sound auch aus der kleinsten Kiste bekommen.</p>
<p>Das war das &#8222;Howto&#8220;, aber wie gut funktioniert es? PulseAudio fordert die Slug schon deutlich. Solange die Slug sonst nichts zu tun hat funktioniert es auch richtig gut. Doch ist bspw. zur selben Zeit ein Dateitransfer via Samba oder NFS aktiv, so kommt der Sound schon ins Stocken. Als &#8222;reiner&#8220; Soundserver ist die Slug schon so zu gebrauchen, doch wenn man eine Eierlegendevollmilchsau sucht, so liegt man mit der NLUS2 falsch.</p>
]]></content:encoded>
					
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