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	<title>Raspberry Pi OS &#8211; Linux und Ich</title>
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	<description>Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT</description>
	<lastBuildDate>Thu, 08 May 2025 07:41:33 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Raspberry Pi OS &#8211; Linux und Ich</title>
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		<title>Neue Drucker-App in Raspberry Pi OS: Das steckt im aktuellen Update</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 May 2025 07:41:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raspberry Pi]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Raspberry Pi OS]]></category>
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					<description><![CDATA[Raspberry Pi OS hat ein neues Update erhalten. Mit dabei sind eine deutlich übersichtlichere Druckerverwaltung, Verbesserungen bei der Touch-Bedienung sowie Optimierungen, die den Desktop spürbar beschleunigen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das Raspberry Pi OS steht in einer neuen Version zum Download bereit. Wie gewohnt betrifft das Release in erster Linie das Abbild, das über den Raspberry Pi Imager oder per direktem Download auf eine SD-Karte geschrieben werden kann. Wer das Betriebssystem bereits nutzt und regelmäßig aktualisiert, hat die meisten Änderungen durch die fortlaufende Pflege des Systems bereits erhalten, Raspberry Pi OS funktioniert faktisch als Rolling Release.</p>



<p>Dennoch lohnt sich ein Blick auf die Neuerungen dieser Ausgabe. Zum einen bringt das frische Image zahlreiche Detailverbesserungen mit, zum anderen dürfte es sich um das letzte Release auf Basis von Debian 12 &#8222;Bookworm&#8220; handeln. Noch in diesem Jahr steht mit Debian 13 &#8222;Trixie&#8220; ein größeres Upgrade bevor, das voraussichtlich auch beim offiziellen Betriebssystem des <a href="https://linuxundich.de/tag/raspberry-pi/" data-type="post_tag" data-id="923">Raspberry Pi</a> tiefgreifende Umbauten nach sich ziehen wird.</p>







<h2 class="wp-block-heading" id="was-hat-sich-getan">Was hat sich im Update getan?</h2>



<p>Zahlreiche Verbesserungen betreffen die Desktop-Nutzung und die Bedienung mit Touchscreens. So wurde der Bildschirmschoner verbessert: Die vorher eher minimalistische Darstellung beim Sperren des Bildschirms wurde durch eine überarbeitete Oberfläche ersetzt, die nun klarer anzeigt, was zu tun ist. Gesperrt wird jetzt wie gewohnt per <kbd>Strg</kbd> + <kbd>Alt</kbd> + <kbd>L</kbd> oder über das Menü.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1280" height="800" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/raspberry-pi-os-05-2025_browser-1280x800.webp" alt="uBlock Origin wurde durch uBlock Origin Lite ersetzt – Googles Entscheidung, auf Manifest V3 umzusteigen, macht vor dem Raspberry Pi nicht halt." class="wp-image-44879" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/raspberry-pi-os-05-2025_browser-1280x800.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/raspberry-pi-os-05-2025_browser-640x400.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/raspberry-pi-os-05-2025_browser-1536x960.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/raspberry-pi-os-05-2025_browser-672x420.webp 672w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/raspberry-pi-os-05-2025_browser-681x426.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/raspberry-pi-os-05-2025_browser.webp 1680w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">uBlock Origin wurde durch uBlock Origin Lite ersetzt – Googles Entscheidung, auf Manifest V3 umzusteigen, macht vor dem Raspberry Pi nicht halt.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1280" height="800" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/raspberry-pi-os-05-2025_desktop-1280x800.webp" alt="Die Benachrichtigungen stammen nun von zenoty und sollen den Start des Raspberry Pi beschleunigen." class="wp-image-44880" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/raspberry-pi-os-05-2025_desktop-1280x800.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/raspberry-pi-os-05-2025_desktop-640x400.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/raspberry-pi-os-05-2025_desktop-1536x960.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/raspberry-pi-os-05-2025_desktop-672x420.webp 672w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/raspberry-pi-os-05-2025_desktop-681x426.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/raspberry-pi-os-05-2025_desktop.webp 1680w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Die Benachrichtigungen stammen nun von zenoty und sollen den Start des Raspberry Pi beschleunigen.</figcaption></figure>



<p>Ein sicherheitsrelevanter Punkt betrifft die automatische Anmeldung. Bislang wurde beim aktivierten Autologin nicht nur die grafische Oberfläche automatisch gestartet, sondern auch die Konsole auf TTY1. Das konnte ein Schlupfloch sein, da man den Sperrbildschirm so potenziell umgehen konnte. Jetzt lassen sich Desktop- und Konsolen-Login getrennt konfigurieren. Sowohl über das grafische Tool <em>Raspberry Pi Configuration</em> als auch über <code>raspi-config</code>.</p>



<p>Für Touchscreen-Nutzer wurde eine Option eingebaut, mit der ihr selbst wählen könnt, ob Touch-Eingaben als echte Berührungen oder als Maus-Emulation behandelt werden sollen. Letzteres war bisher Standard, hatte aber den Nachteil, dass typische Touch-Gesten wie das Scrollen per Wischbewegung nicht funktionierten. Wer künftig lieber nativen Touch-Support nutzt, muss auf Doppeltippen als Ersatz für Doppelklick verzichten. Der Dateimanager lässt sich aber entsprechend konfigurieren, um mit einem einzelnen Tippen Dateien zu öffnen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="neue-druckeranwendung">Neue Druckeranwendung aus GNOME</h2>



<p>Ein interessantes Detail betrifft die Verwaltung von Druckern. Statt des bisher verwendeten, etwas sperrigen system-config-printer kommt jetzt eine neue, übersichtlichere Druckerverwaltung zum Einsatz. Dabei handelt es sich um ein Modul aus dem Fundus von <a href="https://linuxundich.de/tag/gnome/" data-type="post_tag" data-id="1734">GNOME</a>, das nun als eigenständige Anwendung vorliegt und sich unter <em>Einstellungen</em> im Hauptmenü findet. Achtung: Wer sein System regelmäßig aktualisiert, hat die App womöglich noch nicht installiert. Ihr könnt sie mit folgenden Befehlen nachrüsten:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo apt update
sudo apt full-upgrade
sudo apt install rpinters</code></pre>



<p>Beachtet dabei bitte den Schreibfehler im Paketnamen: Die App heißt tatsächlich <code>rpinters</code> und nicht <code>printers</code>. Da soll einer noch mal sagen, die RasPi-Entwickler hätten keinen Humor.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1280" height="800" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/raspberry-pi-os-05-2025_printing1-1280x800.webp" alt="Die neue Druckerverwaltung erkennt Netzwerkdrucker automatisch – und lässt sich leichter bedienen als das bisher genutzte system-config-printer." class="wp-image-44881" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/raspberry-pi-os-05-2025_printing1-1280x800.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/raspberry-pi-os-05-2025_printing1-640x400.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/raspberry-pi-os-05-2025_printing1-1536x960.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/raspberry-pi-os-05-2025_printing1-672x420.webp 672w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/raspberry-pi-os-05-2025_printing1-681x426.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/raspberry-pi-os-05-2025_printing1.webp 1680w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Die neue Druckerverwaltung erkennt Netzwerkdrucker automatisch – und lässt sich leichter bedienen als das bisher genutzte system-config-printer.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="800" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/raspberry-pi-os-05-2025_printing2-1280x800.webp" alt="Das Drucken im Netzwerk klappt auf Anhieb. Die neue Druck-App erledigt ihren Job genauso zuverlässig wie ihr Vorgänger." class="wp-image-44882" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/raspberry-pi-os-05-2025_printing2-1280x800.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/raspberry-pi-os-05-2025_printing2-640x400.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/raspberry-pi-os-05-2025_printing2-1536x960.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/raspberry-pi-os-05-2025_printing2-672x420.webp 672w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/raspberry-pi-os-05-2025_printing2-681x426.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/raspberry-pi-os-05-2025_printing2.webp 1680w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Das Drucken im Netzwerk klappt auf Anhieb. Die neue Druck-App erledigt ihren Job genauso zuverlässig wie ihr Vorgänger.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="weitere-anderungen">Weitere Änderungen an RPiOS</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Wayland-Desktop:</strong> Raspberry Pi OS nutzt weiterhin <a href="https://github.com/labwc/labwc" target="_blank" rel="noopener">labwc</a> als Fenstermanager in Version 0.8.1, die sich als stabil erwiesen hat.</li>



<li><strong>Kernel:</strong> Die aktuelle Version setzt auf den Linux-Kernel 6.12.</li>



<li><strong>Virtuelle Tastatur:</strong> <a href="https://github.com/droidian/squeekboard" target="_blank" rel="noopener">Squeekboard</a> wurde verbessert – bei mehreren Monitoren lässt sich nun gezielt steuern, auf welchem Bildschirm sie angezeigt wird.</li>



<li><strong>Adblocker:</strong> Aufgrund von Änderungen in Chromium kann <a href="https://ublockorigin.com/" target="_blank" rel="noopener">uBlock Origin</a> nicht mehr vorinstalliert werden – stattdessen kommt <a href="https://chromewebstore.google.com/detail/ublock-origin-lite/ddkjiahejlhfcafbddmgiahcphecmpfh?pli=1" target="_blank" rel="noopener">uBlock Origin Lite</a> zum Einsatz.</li>



<li><strong>Optimierungen:</strong> Die Startzeit des Desktops wurde verkürzt, unter anderem durch eine neue Lösung namens zenoty, die zenity ersetzt.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="warten-auf-debian-13">Warten auf Debian 13 aka Trixie</h2>



<p>Das neue Raspberry Pi OS bringt viele kleine und größere Verbesserungen mit sich, auch wenn der große Umbruch erst mit dem Wechsel auf Debian 13 &#8222;Trixie&#8220; zu erwarten ist. Wer ohnehin regelmäßig Updates installiert, wird die meisten dieser Änderungen schon nutzen. Das aktuelle Abbild lohnt sich vor allem für Neuinstallationen oder frisch aufgesetzte Systeme. Zum Beispiel, wenn ihr ein neues Raspberry-Pi-Projekt startet. Welche Erfahrungen habt ihr mit dem neuen Release gemacht? Gab es Überraschungen oder Probleme beim Update? Lasst es mich gern wissen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Upgrade von Raspberry Pi OS auf Bullseye</title>
		<link>https://linuxundich.de/raspberry-pi/raspberry-pi-os-auf-bullseye-aktualisieren/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/raspberry-pi/raspberry-pi-os-auf-bullseye-aktualisieren/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Nov 2021 11:04:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raspberry Pi]]></category>
		<category><![CDATA[Howto]]></category>
		<category><![CDATA[Raspberry Pi OS]]></category>
		<category><![CDATA[Raspbian]]></category>
		<category><![CDATA[Systemverwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Upgrade]]></category>
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					<description><![CDATA[Beim offiziellen Betriebssystem für den Raspberry Pi, dem inzwischen Raspberry Pi OS getauftem Raspbian, haben die Entwickler der Raspberry Pi Foundation das Rad nicht neu erfunden. Anstatt extra eine eigene Distribution aus dem Boden zu stampfen, setzen sie lieber auf Debian als Grundsystem und passen die Software an die eigenen Bedürfnisse und Vorstellungen an. Mit [&#8230;]]]></description>
			<br>
<b>Warning</b>:  Undefined array key "snippetVars" in <b>/hosts/linuxundich.de/wp-content/plugins/post-snippets/src/PostSnippets/PSallSnippets.php</b> on line <b>723</b><br>
							<content:encoded><![CDATA[
<p>Beim offiziellen Betriebssystem für den Raspberry Pi, dem inzwischen Raspberry Pi OS getauftem Raspbian, haben die Entwickler der Raspberry Pi Foundation das Rad nicht neu erfunden. Anstatt extra eine eigene Distribution aus dem Boden zu stampfen, setzen sie lieber auf Debian als Grundsystem und passen die Software an die eigenen Bedürfnisse und Vorstellungen an. Mit dem Erscheinen einer neuen Debian-Version gibt es somit aber auch immer eine neue Ausgabe des Raspberry Pi OS. So geschehen <a href="https://www.raspberrypi.com/news/raspberry-pi-os-debian-bullseye/" target="_blank" rel="noopener">Anfang November</a> dieses Jahres: Das Raspberry Pi OS &#8222;Bullseye&#8220; ersetzt &#8222;Buster&#8220;, genauso wie beim Vorbild Debian, das den Sprung auf Bullseye bereits im August gemacht hat.</p>



<p>Nutzer bekommen das Upgrade nun nicht automatisch auf den RasPi gespielt. Das Upgrade muss man von Hand einleiten. Dabei spielt das System nicht nur einen neuen Linux Kernel auf die Speicherkarte, sondern alle bis dahin aufgelaufenen Neuerungen aus dem Open-Source-Universum rund um GNU/Linux. Für Nutzer des Raspberry Pi 4 oder des Compute Module 4 mit dem aktuellen Chipsatz (zu erkennen an der auf dem Chipsatz aufgedruckten Endung C0T) bedeutet das sogar ein wenig mehr Geschwindigkeit, da das System damit ganz offiziell mit 1,8 GHz laufen darf. Wie bei Distributions-Upgrade allerdings üblich sollte man vor der Aktion ein Backup starten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">System- und Firmware-Upgrade</h2>



<p>In meinem kleinen Heimnetz läuft ein Raspberry Pi 3 als kleine eierlegende Wollmilchsau. Der Mini-Rechner filtert mittels PiHole Anzeigen aus dem Datenstrom. Er tunnelt via WireGuard einen sicheren Zugang via VPN durch das Internet ins eigene LAN. Zudem macht mein Raspberry Pi einen steinalten Canon-Scanner netzwerkfähig. Von daher sind bei diesem System einige Dienste eingerichtet und das System an mehr als einer Stelle individuell konfiguriert. Ich war daher skeptisch, ob das Upgrade ohne Komplikationen durchläuft und habe erst einmal ein paar Wochen abgewartet, bis etwaige Schwierigkeiten im Upgrade-Prozess ausgebügelt werden konnten.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>### Bestehende Installation auf aktuellen Stand bringen:
$ <strong>sudo apt update</strong>
$ <strong>sudo apt full-upgrade</strong>
$ <strong>sudo rpi-update</strong>
 *** Raspberry Pi firmware updater by Hexxeh, enhanced by AndrewS and Dom
 *** Performing self-update
&#91;...]
 *** Backing up modules 5.10.63-v7+
#############################################################
WARNING: This update bumps to rpi-5.10.y linux tree
See: https://www.raspberrypi.org/forums/viewtopic.php?f=29&amp;t=288234
'rpi-update' should only be used if there is a specific
reason to do so - for example, a request by a Raspberry Pi
engineer or if you want to help the testing effort
and are comfortable with restoring if there are regressions.

DO NOT use 'rpi-update' as part of a regular update process.

##############################################################
Would you like to proceed? (y/N)</code></pre>



<p>Im oben aufgeführten ersten Schritt solltet ihr die bestehende Installation des Raspberry Pi OS auf einen aktuellen Stand bringen. Ich selbst arbeite auf meinen RasPi ohne grafische Oberfläche, logge mich daher via SSH auf dem System ein. Alternativ könnt ihr das Upgrade natürlich aber auch unter der grafischen Oberfläche des Systems ausführen. Der letzte Schritt <code>sudo rpi-update</code> ist optional: Er bringt die direkt auf dem Raspberry Pi installierte Firmware auf den neusten Stand. Wie immer bei solchen Firmware-Updates ist hier Vorsicht angebracht. Theoretisch könnt ihr damit das System in das Nirvana schicken, auf der anderen Seite bügelt solch ein Update aber auch Schwächen aus oder schaltet neue Funktionen frei.</p>


<table class="empfehlung" style="height: 252px;">
<tbody>
<tr style="height: 18px;">
<th style="height: 18px; width: 603.844px;" colspan="3">Raspberry Pi und Zubehör kaufen (Anzeige)</th>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<th style="height: 18px; width: 219.562px;">Komponente</th>
<th style="height: 18px; width: 238.594px;">Bemerkung</th>
<th style="height: 18px; width: 133.688px;">Preise</th>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="height: 18px; width: 219.562px;">Raspberry Pi 4 (bis zu 8GByte)</td>
<td style="height: 18px; width: 238.594px;">Inkl. WLAN und Bluetooth</td>
<td style="height: 18px; width: 133.688px;"><a href="https://amzn.to/3EaqLJQ" target="_blank" rel="noopener">Ab ca. 40 Euro</a></td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="height: 18px; width: 219.562px;">Raspberry Pi 400</td>
<td style="height: 18px; width: 238.594px;">Rapberry in Tastatur integriert</td>
<td style="height: 18px; width: 133.688px;"><a href="https://amzn.to/3D71MG0" target="_blank" rel="noopener">Ab ca. 77 Euro</a></td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="height: 18px; width: 219.562px;">Raspberry Pi Zero 2 W</td>
<td style="height: 18px; width: 238.594px;">Inkl. Gehäuse</td>
<td style="height: 18px; width: 133.688px;"><a href="https://amzn.to/3G11NgM" target="_blank" rel="noopener">Ab ca. 26 Euro</a></td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="height: 18px; width: 219.562px;">Gehäuse für RPi4</td>
<td style="height: 18px; width: 238.594px;">Diverse Modelle zur Wahl</td>
<td style="height: 18px; width: 133.688px;"><a href="https://amzn.to/3o6Ny3W" target="_blank" rel="noopener">Ab ca. 7 Euro</a></td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="height: 18px; width: 219.562px;">Netzteil</td>
<td style="height: 18px; width: 238.594px;">Ideal mit mind. 2500 mA</td>
<td style="height: 18px; width: 133.688px;"><a href="https://amzn.to/3phcghr" target="_blank" rel="noopener">Ab ca. 10 Euro</a></td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="height: 18px; width: 219.562px;">MicroSD-Speicherkarte</td>
<td style="height: 18px; width: 238.594px;">Mind. 16 GByte, Class 10</td>
<td style="height: 18px; width: 133.688px;"><a href="https://amzn.to/3Ea96SD" target="_blank" rel="noopener">Ab ca. 8,90 Euro</a></td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="height: 18px; width: 219.562px;">Micro-HDMI-Kabel</td>
<td style="height: 18px; width: 238.594px;">CEC-fähig</td>
<td style="height: 18px; width: 133.688px;"><a href="https://amzn.to/31jUS3i" target="_blank" rel="noopener">Ab ca. 5 Euro</a></td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<th style="height: 18px; width: 603.844px;" colspan="3">Optional</th>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="height: 18px; width: 219.562px;">Raspberry Pi-Touchscreen</td>
<td style="height: 18px; width: 238.594px;">7 Zoll mit 800 x 480 Pixeln</td>
<td style="height: 18px; width: 133.688px;"><a href="http://amzn.to/1NkdAdF" target="_blank" rel="noopener">Ab ca. 85 Euro</a></td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="height: 18px; width: 219.562px;">Raspberry Pi-Frame für Display</td>
<td style="height: 18px; width: 238.594px;">Fünf verschiedene Farben</td>
<td style="height: 18px; width: 133.688px;"><a href="http://amzn.to/1WJsI5W" target="_blank" rel="noopener">Ab ca. 20 Euro</a></td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="height: 18px; width: 219.562px;">Logitech K400 Plus Touch</td>
<td style="height: 18px; width: 238.594px;">Schnurlose Tastatur mit Touchpad</td>
<td style="height: 18px; width: 133.688px;"><a href="http://amzn.to/1Nkdum8" target="_blank" rel="noopener">Ab ca. 35 Euro</a></td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="height: 18px; width: 219.562px;">USB-WLAN-Stick</td>
<td style="height: 18px; width: 238.594px;">150 Mbit/s, IEEE802.11b/g/n</td>
<td style="height: 18px; width: 133.688px;"><a href="http://amzn.to/1NkdtyQ" target="_blank" rel="noopener">Ab ca. 7 Euro</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>


<h2 class="wp-block-heading">Upgrade auf Buster auf Bullseye</h2>



<p>Zur Sicherheit startet ihr das System nach diesem Upgrade einmal durch und kontrolliert, ob der Raspberry Pi auch sicher mit Strom versorgt wird. Das komplette Upgrade hat bei mir in etwa zwei Stunden gedauert, während dieser Zeit sollte der Strom auf keinen Fall ausfallen. Loggt euch nun wieder in das System ein und erstellt zunächst eine Sicherheitskopie der für die Paketverwaltung zuständigen Konfigurationsdatei <code>/etc/apt/sources.list</code>. Das nächste Kommando im folgenden Listing tauscht dann jede Erwähnung von <code>buster</code> gegen <code>bullseye</code>innerhalb der Datei. Alternativ könnt ihr diesen Schritt natürlich auch mit einem Texteditor erledigen.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>### Upgrade auf Raspberry Pi OS Bullseye einspielen:
$ <strong>sudo cp /etc/apt/sources.list /etc/apt/sources.list.bak</strong>
$ <strong>sudo sed -i 's/buster/bullseye/g' /etc/apt/sources.list</strong>
$ <strong>sudo apt update</strong>
&#91;...]
Reading state information... Done
429 packages can be upgraded. Run 'apt list --upgradable' to see them.
$ <strong>sudo apt full-upgrade</strong></code></pre>



<p>Danach lasst ihr mit <code>sudo apt update</code> die Paketquellen neu einlesen und startet abschließend mit dem <code>sudo apt full-upgrade</code> den eigentlichen Upgrade-Prozess, der auf meinem System über 300 MByte an neuen Paketen in das System spült. Das Upgrade läuft mehr oder minder automatisch durch, allerdings informiert die Paketverwaltung zwischendurch über eine Reihe von Neuerungen, die ihr mit <kbd>[Q]</kbd> quittieren müsst. Sind wie bei mir Dienste installiert, fragt das Upgrade zudem im weiteren Verlauf ab, ob ihr die Dienste während des Upgrade-Prozesses ohne Nachfrage neu starten möchtet &#8212; in der Regel könnt ihr das erlauben. </p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="898" height="800" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/raspios-bullseye-upgrade.png" alt="" class="wp-image-41859" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/raspios-bullseye-upgrade.png 898w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/raspios-bullseye-upgrade-640x570.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/raspios-bullseye-upgrade-471x420.png 471w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/raspios-bullseye-upgrade-681x607.png 681w" sizes="auto, (max-width: 898px) 100vw, 898px"><figcaption class="wp-element-caption">Das Upgrade von Raspberry Pi OS &#8222;Buster&#8220; auf &#8222;Bullseye&#8220; lädt über 300 MByte an Daten aus dem Netz.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="893" height="791" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/after-bullseye-upgrade.png" alt="" class="wp-image-41862" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/after-bullseye-upgrade.png 893w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/after-bullseye-upgrade-640x567.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/after-bullseye-upgrade-474x420.png 474w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/after-bullseye-upgrade-681x603.png 681w" sizes="auto, (max-width: 893px) 100vw, 893px"><figcaption class="wp-element-caption">Vor dem Einspielen der Upgrades zeigt das System ein paar Informationen über wichtigsten Neuerungen an.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="892" height="791" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/bullseye-upgrade-dienste.png" alt="" class="wp-image-41865" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/bullseye-upgrade-dienste.png 892w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/bullseye-upgrade-dienste-640x568.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/bullseye-upgrade-dienste-474x420.png 474w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/bullseye-upgrade-dienste-681x604.png 681w" sizes="auto, (max-width: 892px) 100vw, 892px"><figcaption class="wp-element-caption">Während des Upgrades müssen zwischendurch ein paar Dienste des Systems neu gestartet werden.</figcaption></figure>



<p>Kritisch wird es bei Nachfragen wie hier im nachfolgenden Bild. In diesem Fall registriert die Paketverwaltung eine Änderung an der Konfigurationsdatei <code>/etc/default/useradd</code>. Ihr habt nun die Wahl: Mit <kbd>[Y]</kbd> das unveränderte Original des Entwicklers zu übernehmen und somit eure eigenen Änderungen zurückzusetzen oder mit <kbd>[N]</kbd> eure Version der Konfiguration zu behalten und somit eventuell Neuerungen des Dienstes zu verpassen. Am besten schaut ihr euch mit <kbd>[D]</kbd> den Unterschied zwischen beiden Versionen an und entscheidet dann von Fall zu Fall, was zu tun ist. Ganz ohne Wissen über die betroffenen Dienste kann es hier allerdings zu ein paar kniffligen Situationen kommen. Ich für meinen Teil übernehme gerne die Version der Paketentwickler und passe meine Konfiguration danach wieder von Hand an.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="795" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/bullseye-upgrade-useradd.png" alt="" class="wp-image-41869" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/bullseye-upgrade-useradd.png 900w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/bullseye-upgrade-useradd-640x565.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/bullseye-upgrade-useradd-475x420.png 475w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/bullseye-upgrade-useradd-681x602.png 681w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px"><figcaption class="wp-element-caption">Entdeckt das Upgrade veränderte Konfigurationsdateien, müsst ihr entscheiden, was das System machen soll.</figcaption></figure>



<p>Auf meinen Raspberry Pi 3 mit einer Reihe von Diensten hat das System in etwa zwei Stunden an dem Upgrade gearbeitet &#8212; allerdings war ich zwischendurch immer wieder mal nicht am Platz, das Upgrade hat dadurch immer mal wieder auf meine Eingaben gewartet. Nach der erfolgreichen Installation von Raspberry Pi OS Bullseye meldet das System am Ende den Wunsch nach einem Neustart an. Startet daher den Raspberry mit dem Kommando <code>sudo reboot</code> einmal neu und meldet euch wieder am System an. Als letzten Schritt kontrolliert ihr, ob das System nun wirklich mit Bullseye läuft und entfernt nicht mehr benötigte Pakete aus dem System. Danach ist euer Raspberry Pi auf dem neusten Stand und wieder bereit für seine Aufgaben im Netz.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>cat /etc/os-release</strong> 
PRETTY_NAME="Raspbian GNU/Linux 11 (bullseye)"
NAME="Raspbian GNU/Linux"
VERSION_ID="11"
VERSION="11 (bullseye)"
&#91;...]
$ <strong>sudo apt autoremove</strong>
&#91;...]
0 upgraded, 0 newly installed, 40 to remove and 0 not upgraded.
After this operation, 173 MB disk space will be freed.</code></pre>



<p>Kleiner Tipp am Ende: Wie eingangs angesprochen dürfen die aktuell gefertigten Raspberry Pi 4 und Compute Model 4-Platinen (mit der Kennung C0T am Ende der aufgedruckten CPU-Kennzeichnung) nun ganz offiziellem mit einer Taktrate von 1,8 GHz arbeiten. Damit die CPU jedoch überhaupt so hoch taktet, müsst ihr in der Datei <code>/boot/config.txt</code> die Zeile <code>arm_freq=1800</code> eintragen. Ansonsten habt ihr bis zur nächsten großen Änderung am System wieder ein wenig Zeit. Das nächste große Update steht analog zum Release-Zyklus von Debian in etwa zwei Jahren an, die Basis bildet dann Debian 12 &#8222;Bookworm&#8220;.</p>
]]></content:encoded>
					
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