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	<title>rss2email &#8211; Linux und Ich</title>
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	<description>Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT</description>
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		<title>rss2email, der Exot unter den potentiellen Nachfolgern des Google-Readers</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Mar 2013 09:29:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Gmail]]></category>
		<category><![CDATA[Google Reader]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Aktuell bin ich auf der Suche nach einem Nachfolger des Google Reader, der ja &#8212; wie vermutlich schon die meisten User des webbasierten RSS-Readers gelesen haben werden &#8212; seinen Dienst im Juni dieses Jahres einstellen wird. In der Open-Source-Welt gibt es mit <a href="http://tt-rss.org/redmine/projects/tt-rss/wiki" target="_blank" rel="noopener">Tiny Tiny RSS</a> und <a href="http://selfoss.aditu.de/" target="_blank" rel="noopener">selfoss</a> zwei Alternativen, zu denen ich in den kommenden Tagen auch noch etwas schreiben werde, aber aktuell hat mir ein Beitrag bei <a href="http://onethingwell.org/post/45672767265/an-adaptation-of-rss2email-that-uses-imap" target="_blank" rel="noopener">One Thing Well</a> wieder <a href="http://www.allthingsrss.com/rss2email/" target="_blank" rel="noopener">rss2email</a> in Erinnerung gebracht. In Anbetracht des Google-Reader-Endes ist das kleine Tool vielleicht gar nicht so eine schlechte Idee, eure Feeds lässt ihr mit dem simplen Skript per Mail zustellen.</p>
<p><span id="more-21366"></span></p>
<p>Rss2email ist ein kleines Programm für die Kommando-Zeile unter Linux und auch MacOS X, das RSS-Feeds ausliest und die Inhalte dann per Mail verschickt. Um das Programm also sinnvoll benutzen zu können braucht ihr daher einen Rechner, der prinzipiell durchläuft &#8212; also zum Beispiel einen Root- bzw. V-Server bei einem Webhoster oder natürlich auch einen kleinen Raspberry-Pi zuhause &#8212; und einen E-Mail-Account, der die Mail-Flut aufnehmen kann.</p>
<figure id="attachment_21395" aria-describedby="caption-attachment-21395" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/03/rss2email1.png"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-21395 size-medium" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/03/rss2email1-640x392.png" alt="Über rss2email zugestellte Feeds in Gmail." width="640" height="392" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/03/rss2email1-640x392.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/03/rss2email1-686x420.png 686w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/03/rss2email1-681x417.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/03/rss2email1-250x153.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/03/rss2email1-550x337.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/03/rss2email1-800x490.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/03/rss2email1-294x180.png 294w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/03/rss2email1-490x300.png 490w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/03/rss2email1-817x500.png 817w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/03/rss2email1.png 1121w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-21395" class="wp-caption-text">Über rss2email zugestellte Feeds in Gmail.</figcaption></figure>
<p>Die Installation von rss2email ist unter Debian- und Ubuntu-Systemen super simpel, da ihr das Programm aus den Paketquellen installieren könnt. Richtet danach die E-Mail-Adresse, an die rss2email seine Mails schicken soll, und einen ersten Feed ein. Abschließend schmeißt ihr rss2email mit dem <em>&#8222;run&#8220;</em> Parameter an, danach sollten in eurem Mail-Client die ersten Emails eintrudeln.</p>
<pre>$ sudo apt-get install rss2email
$ r2e new max.mustermann@example.com
$ r2e add http://linuxundich.de/de/feed/atom
$ r2e run</pre>
<p>Auch weiterhin ist rss2email sehr einfach aufgebaut: Per Befehl steuert ihr was das Tool machen soll. Ihr könnt euch mit <em>&#8222;help&#8220;</em> den vollständigen Befehlssatz ausgeben lassen. Interessant ist noch die Option <em>&#8222;no-send&#8220;</em> über die ihr rss2email ausführen könnt, ohne dass die Mails verschickt werden. So vermeidet ihr eine wahre Mail-Sintflut, wenn ihr einen Stapel neue Feed eingefügt habt. Und selbstverständlich lässt sich die hinterlegte E-Mail-Adresse auch wieder ändern.</p>
<pre>$ r2e help
rss2email: get RSS feeds emailed to you
http://rss2email.infogami.com

Usage:
  new [emailaddress] (create new feedfile)
  email newemailaddress (update default email)
  run [--no-send] [num]
  add feedurl [emailaddress]
  list
  delete n</pre>
<p>Zusätzliche würde ich persönlich noch die Konfigurationsdatei ~/.rss2email/config.py anlegen und dort einstellen, dass rss2email HTML-Mails verschickt und das Datum des Beitrags als Absendedatum der Mail übernimmt. Ich bin zwar kein großer Freund von HTML-Mails, aber so habt ihr den Beitrag komplett inklusive der Bilder in eurem &#8222;neuen&#8220; News-Reader.</p>
<pre>$ cat  ~/.rss2email/config.py
HTML_MAIL = 1
DATE_HEADER = 1</pre>
<p>Damit das ganze dann automatisiert wird, braucht es noch einen Cronjob, den ihr zum Beispiel für euren Benutzer selber einrichtet, das Beispiel hier würde rss2email alle fünf Minuten auf die Pirsch nach neuen Feeds gehen lassen. Für weitere Infos zu Cron verweise ich auf das <a href="http://wiki.ubuntuusers.de/Cron" target="_blank" rel="noopener">Ubuntuusers-Wiki</a>, dort ist der Dienst eigentlich sehr gut beschrieben.</p>
<pre>$ crontab -e
...
*/5 * * * * r2e run &gt; /dev/null</pre>
<p>Vielleicht noch ein paar praktische Tipps am Ende. Natürlich macht es nur Sinn, wenn ihr eure RSS-Mails an einen IMAP-fähigen Mail-Account schicken lasst, nur so seid ihr überall auf dem selben Stand, egal welchen Mailer ihr verwendet. Ich für meinen Teil schicke die Mails vie <em>mein.google+rss2email@gmail.com</em> an meinen Gmail-Account. Durch den Zusatz &#8222;+rss2email&#8220; wird die Zustellung nicht beeinträchtigt, das Ausfiltern der Mails wird jedoch deutlich leichter.</p>
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