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	<title>Selfhosting &#8211; Linux und Ich</title>
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	<description>Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT</description>
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	<title>Selfhosting &#8211; Linux und Ich</title>
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		<title>Mozilla stellt Pocket ein. Plant euren Umstieg zu Wallabag und Co.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 May 2025 18:25:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Firefox]]></category>
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					<description><![CDATA[Pocket wird eingestellt. Zum Glück gibt es freie Alternativen zum Selbsthosten. So behältst du die Kontrolle über deine Daten und machst dich unabhängig von Diensten, die jederzeit vom Netz verschwinden können.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ich konnte mich mit <a href="https://www.mozilla.org/en-US/firefox/pocket/" target="_blank" rel="noopener">Pocket</a> nie so richtig anfreunden. Die Idee eines „Read-it-later“-Dienstes ist in meinen Augen zwar super wichtig, aber die Umsetzung bei Pocket wirkte auf mich immer ein wenig zu geschlossen – vor allem, seit <a href="https://linuxundich.de/tag/mozilla/" data-type="post_tag" data-id="367">Mozilla</a> die Plattform nach der Übernahme 2017 zunehmend in den Firefox-Kosmos integriert hat.</p>



<p>Eine Zeit lang habe ich stattdessen Omnivore ausprobiert, was einen offenen Ansatz verfolgte und auch mit einem Linux-Desktop gut zusammenspielte. Doch auch dieser Dienst wurde inzwischen <a href="https://www.heise.de/news/Spaeter-Lesen-App-Omnivore-macht-dicht-9998718.html" target="_blank" rel="noopener">eingestellt</a>. Heute setze ich auf eine selbstgehostete Lösung: <a href="https://linuxundich.de/tag/wallabag/" data-type="post_tag" data-id="1652">Wallabag</a>. Die Anwendung lässt sich auf dem eigenen Server betreiben, unterstützt zahlreiche Importformate und bringt Apps und Erweiterungen für verschiedene Plattformen mit.</p>



<p>Dass Mozilla Pocket nun endgültig einstellt, überrascht mich also nicht persönlich. Betroffen macht es trotzdem, denn für viele war der Dienst ein zuverlässiger Begleiter im digitalen Alltag.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Am 8. Juli 2025 ist Schluss</h2>



<p>Wie Mozilla <a href="https://support.mozilla.org/en-US/kb/future-of-pocket" target="_blank" rel="noopener">mitteilt</a>, wird der Dienst zum 8. Juli 2025 offiziell abgeschaltet. Bis dahin bleibt Pocket noch wie gewohnt nutzbar, per App, Browser-Erweiterung oder Weboberfläche. Ab diesem Datum wechselt der Dienst in einen sogenannten &#8222;Export-Only-Modus&#8220;: Ihr könnt eure gespeicherten Inhalte weiterhin exportieren, aber nicht mehr nutzen oder neue Inhalte hinzufügen. Eine Anleitung</p>



<p class="has-white-color has-vivid-red-background-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-78e367a37e3faaf6f6ef0abc4abed22b"><strong>Wichtig:</strong> Die Frist zum Export läuft am 8. Oktober 2025 ab. Danach werden sämtliche Nutzerkonten und gespeicherte Daten gelöscht – unwiderruflich. Eine <a href="https://support.mozilla.org/en-US/kb/exporting-your-pocket-list" target="_blank" rel="noopener">Anleitung</a> gibt detaillierte Informationen, wie man seine gespeicherten Daten exportieren kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mozillas Begründung zum Ende</h2>



<p>Offiziell heißt es, das Nutzungsverhalten im Netz habe sich verändert. Mozilla wolle sich auf Projekte konzentrieren, die „besser zu den heutigen Surfgewohnheiten“ passen. Im Hintergrund dürfte aber vor allem eines eine Rolle spielen: Ressourcen.</p>



<p>Seit der Übernahme im Jahr 2017 hatte Mozilla Pocket zwar technisch weiterentwickelt und in Firefox eingebunden, zuletzt aber immer weniger Aufmerksamkeit darauf gelenkt. Die automatische Integration in den „Neuer Tab“-Bildschirm von <a href="https://linuxundich.de/tag/firefox/" data-type="post_tag" data-id="73">Firefox</a> zeigte bereits, dass Pocket zunehmend als Content-Empfehlungsmaschine und nicht mehr als Lesezeichen-Dienst verstanden wurde.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1280" height="874" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/pocket-startseite-firefox-1280x874.png" alt="" class="wp-image-45032" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/pocket-startseite-firefox-1280x874.png 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/pocket-startseite-firefox-640x437.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/pocket-startseite-firefox-1536x1048.png 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/pocket-startseite-firefox-615x420.png 615w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/pocket-startseite-firefox-681x465.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/pocket-startseite-firefox.png 1635w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Die Inhalte auf der &#8222;Neuen-Tab-Seite&#8220; von FIrefox stammen von Pocket. Zum Glück kann man die Startseite von diesem ganzen Unsinn befreien. Noch.</figcaption></figure>



<p>Mit dem Aus für Pocket will Mozilla diese Empfehlungssparte nun über andere Kanäle fortführen: Im Firefox-Startbildschirm, per Newsletter („Ten Tabs“) und über redaktionell kuratierte Inhalte. Ich hoffe mal stark, dass man in Firefox alle diese Inhalte weiterhin deaktivieren kann. Ich für meinen Teil will beim Öffnen eines Tabs nichts anderes sehen, als eine weiße Fläche. Schon alle eine kurze Bedenkzeit zum Laden dieser Inhalte bremst beim Arbeiten aus.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie ihr eure Daten rettet</h2>



<p>Wenn ihr Pocket genutzt habt, solltet ihr nicht bis Juli warten, sondern eure Inhalte möglichst bald sichern. Der Export enthält: Eure Leseliste, die archivierten Artikel, Favoriten und die Notizen und Markierungen. Die Daten lassen sich als HTML-Datei exportieren, die sich lokal speichern und mit anderen Diensten weiterverarbeiten lässt. Eine direkte Migration zu Alternativen ist zwar nicht vorgesehen, aber manche Drittanbieter bieten zumindest Importfunktionen für Pocket-Exporte an. Bei Wallabag <a href="https://doc.wallabag.org/user/import/pocket/" target="_blank" rel="noopener">läuft der Import</a> über die Pocket API.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was passiert mit Pocket Premium?</h2>



<p>Wer ein kostenpflichtiges <a href="https://support.mozilla.org/en-US/kb/what-is-the-difference-between-pocket-free-and-premium-accounts" target="_blank" rel="noopener">Pocket-Premium-Abo</a> abgeschlossen hat, erhält eine anteilige Rückerstattung. Die Regeln sind dabei klar:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Monatsabos: Die automatische Verlängerung wird sofort gestoppt. Es fallen keine weiteren Kosten an, Rückerstattungen sind nicht vorgesehen.</li>



<li>Jahresabos: Die Abonnements werden am 8. Juli 2025 gekündigt. Der ungenutzte Zeitraum wird automatisch auf das ursprüngliche Zahlungsmittel zurückerstattet.</li>
</ul>



<p>Ein manuelles Eingreifen ist in beiden Fällen nicht nötig. Ich glaube aber, dass kaum hier jemand für Pocket gezahlt haben dürfte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Erweiterungen und Apps: Was bleibt, was verschwindet?</h2>



<p>Ab dem 22. Mai 2025 wird die Pocket-Erweiterung nicht mehr über die offiziellen Browser-Add-on-Seiten angeboten. Bereits installierte Erweiterungen bleiben zunächst bestehen, funktionieren aber nur bis zum 8. Juli. Danach verweisen sie lediglich noch auf die Export-Seite. Entfernen müsst ihr die Erweiterungen dann selbst – eine automatische Deinstallation erfolgt nicht.</p>



<p>Auch die <a href="https://getpocket.com/add" target="_blank" rel="noopener">Pocket-App</a> für Android- oder Apple-Smartphones und Tablets verschwindet nach dem 22. Mai aus den App Stores. Wer sie bereits installiert hat, kann sie noch bis zum 8. Oktober neu installieren. Auch wenn Sie nicht automatisch vom Handy verschwindet. Nach dem offiziellen Ende ist auch hier Schluss. Ein Grund mehr, sich nach Alternativen umzusehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Alternativen: Wohin jetzt?</h2>



<p>Das Ende von Pocket reißt eine Lücke – gerade für all jene unter euch, die plattformübergreifend lesen, speichern und sortieren möchten, ohne sich auf datenhungrige Konzerne verlassen zu müssen. Es gibt Alternativen, die teilweise freie Software sind und mehr Kontrolle bieten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://wallabag.org/" target="_blank" rel="noopener">Wallabag</a>: Eine selbst hostbare, freie Pocket-Alternative. Unterstützt Importe, Tags, Offline-Lesen und hat Apps für Android &amp; iOS.</li>



<li><a href="https://github.com/sissbruecker/linkding" target="_blank" rel="noopener">Linkding</a>: Ein minimalistischer Self-Hoster für Lesezeichen, nicht speziell für „Read-it-later“, aber flexibel erweiterbar.</li>



<li><a href="https://github.com/go-shiori/shiori" target="_blank" rel="noopener">Shiori</a>: Einfache, self-hostbare Lesezeichenverwaltung mit Read-it-later-Funktion und Webinterface.</li>



<li><a href="https://github.com/karakeep-app/karakeep" target="_blank" rel="noopener">Karakeep</a> (ehemals Hoarder): Moderner „Read-it-later“-Dienst mit Markdown-Unterstützung und Webclipper-Erweiterung.</li>
</ul>



<p>Diese Lösungen setzen teils einen eigenen Server voraus, was Aufwand bedeutet, aber auch mehr Kontrolle über eure Daten. Ich bin es mittlerweile leid, solche Dienste alle naselang zu migrieren. Neben Feedradern hoste ich auch meinen Read-It-Later-Dienst lieber selber. Eine Liste mit weiteren Alternativen findet ihr bei <a href="https://selfh.st/alternatives/read-later/" target="_blank" rel="noopener">selfh.st</a>.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1280" height="874" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/wallapag-firefox-1280x874.webp" alt="" class="wp-image-45033" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/wallapag-firefox-1280x874.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/wallapag-firefox-640x437.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/wallapag-firefox-1536x1049.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/wallapag-firefox-615x420.webp 615w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/wallapag-firefox-681x465.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/wallapag-firefox.webp 1600w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Auch wenn ich die Aufmachung von Wallabag bislang nicht so gut finde. Den Open-Source-Dienst kann man ohne Probleme selbst hosten. Neben der WebUI gibt es auch Apps für Android und Co.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Ein leiser Abschied mit großem Echo</h2>



<p>Die Einstellung von Pocket ist mehr als nur das Ende eines Produkts. Sie erinnert uns daran, wie schnell selbst langjährig genutzte Dienste verschwinden können, selbst wenn sie von gemeinnützigen Organisationen betrieben werden. Ich habe Pocket zwar nicht selber genutzt, ich kann mir aber gut vorstellen, dass es Mozilla-User gibt, die dem Dienst nachtrauern werden.</p>



<p>Die wichtigste Lehre daraus sollte sein: Setzt euch mit Selfhosting auseinander. Wer Dienste selbst betreibt, hat mehr Kontrolle über Funktionen, Daten und Zukunftssicherheit und spart auf lange Sicht oft sogar Zeit und Geld. Die freie Software-Welt bietet für praktisch jeden proprietären Dienst eine leistungsfähige Open-Source-Alternative. Nutzt sie!</p>
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		<item>
		<title>Docker-Container einfach aktuell halten mit Dockcheck</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/docker-container-einfach-aktuell-halten-mit-dockcheck/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Mar 2025 09:00:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Docker]]></category>
		<category><![CDATA[Homelab]]></category>
		<category><![CDATA[Selfhosting]]></category>
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					<description><![CDATA[ Docker-Container aktuell halten ohne Web-GUI? Dockcheck erledigt Updates und Aufräumen direkt im Terminal!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wer Container mit Docker betreibt, steht regelmäßig vor der Aufgabe, Images zu aktualisieren und alte, ungenutzte Versionen aufzuräumen. Viele setzen dafür auf Tools mit Web-Oberfläche wie <a href="https://www.portainer.io/" target="_blank" rel="noopener">Portainer</a> oder <a href="https://dockge.kuma.pet/" target="_blank" rel="noopener">Dockge</a>. Ich finde das Helfer-Skript <a href="https://github.com/mag37/dockcheck" target="_blank" rel="noopener">Dockcheck</a> allerdings praktischer: Es läuft im Terminal, aktualisiert Container automatisiert und räumt in einem Rutsch auf, ohne dass ich mich durch Menüs klicken muss.</p>







<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1280" height="864" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/dockge-1280x864.webp" alt="Bei Dockge müsste man jedes Update von Hand anstoßen und wird auch nicht über neue Aktualisierungen informiert." class="wp-image-44244" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/dockge-1280x864.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/dockge-640x432.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/dockge-622x420.webp 622w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/dockge-681x460.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/dockge.webp 1469w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Bei Dockge müsste man jedes Update von Hand anstoßen und wird auch nicht über neue Aktualisierungen informiert.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="installation-von-dockcheck">Installation von dockcheck</h2>



<p>Dockcheck benötigt lediglich eine laufende Docker-Installation inklusive Docker Compose (als Plugin oder standalone) sowie einige kleinere Abhängigkeiten wie <code>jq</code> und <code>regclient/regctl</code>. Fehlende Pakete installiert das Skript bei Bedarf selbst oder gibt Hinweise dazu aus.</p>



<p>Die Installation ist denkbar einfach:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>curl -L https://raw.githubusercontent.com/mag37/dockcheck/main/dockcheck.sh -o ~/.local/bin/dockcheck.sh</strong>
$ <strong>chmod +x ~/.local/bin/dockcheck.sh</strong></code></pre>



<p>Anschließend könnt ihr das Skript direkt aufrufen:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>dockcheck.sh -h</strong></code></pre>



<p class="has-pale-cyan-blue-background-color has-background"><strong>Info:</strong> Dazu muss der Ordner <code>~/.local/bin</code> natürlich in der <code>$PATH</code>-Variable enthalten sein. Ergänzt bei Bedarf die Pfadangabe in eurer <code>~/.bashrc</code> oder einer anderen passenden Konfigurationsdatei.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="nutzung-von-dockcheck">Nutzung von dockcheck</h2>



<p>Dockcheck überprüft die installierten Container-Images und aktualisiert sie bei Bedarf. Mit der Option <code>-x</code> nutzt Dockcheck mehrere Prozesse, was die Geschwindigkeit ganz wesentlich erhöht. Ein einfaches Update aller Container sieht so aus:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>### Mit Informationen und Nachfragen:
$ <strong>dockcheck.sh -x 5</strong>

### Alle Container automatisiert aktualisieren:
$ <strong>dockcheck.sh -y -p -x 5</strong></code></pre>



<p>Dabei bewirken die Parameter:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><code>-y</code>: Automatische Updates ohne Rückfragen.</li>



<li><code>-p</code>: Bereinigt alte, nicht mehr genutzte Images nach dem Update.</li>



<li><code>-x N</code>: Parallele Update-Prozesse (Standard: 1, kann für schnellere Updates erhöht werden).</li>
</ul>



<p>Möchtet ihr bestimmte Container ausschließen, könnt ihr die Option <code>-e</code> nutzen. Das ist praktisch, wenn bei einem wichtigen Projekt größere Updates anstehen oder ein Container einfach nie aktualisiert werden soll.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>dockcheck.sh -x 5 -e nextcloud,withings-gc-bridge</strong>
Excluding these names:
nextcloud
withings-gc-bridge

&#91;##################################################] 31/31 

Containers on latest version:
authelia
changedetection-playwright-chrome-1
...
wallabag-wallabag-1

Containers with updates available:
1) changedetection
2) immich_server

Choose what containers to update.
Enter number(s) separated by comma, &#91;a] for all - &#91;q] to quit: </code></pre>



<p>Weitere praktische Optionen sind:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><code>-d N</code>: Nur Images aktualisieren, die mindestens N Tage alt sind.</li>



<li><code>-s</code>: Auch gestoppte Container prüfen.</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1183" height="936" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/dockcheck.webp" alt="Mit nur einem Kommando prüft und aktualisiert Dockcheck alle aktiven Docker-Container, was die Verwaltung des eigenen Homelabs wesentlich vereinfacht. " class="wp-image-44234" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/dockcheck.webp 1183w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/dockcheck-640x506.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/dockcheck-531x420.webp 531w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/dockcheck-681x539.webp 681w" sizes="auto, (max-width: 1183px) 100vw, 1183px"><figcaption class="wp-element-caption">Mit nur einem Kommando prüft und aktualisiert Dockcheck alle aktiven Docker-Container, was die Verwaltung des eigenen Homelabs wesentlich vereinfacht. </figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="updates-im-blick-behalten">Updates im Blick behalten</h2>



<p>Dockcheck macht das Aktualisieren von Docker-Containern sehr einfach – vielleicht aber fast schon zu einfach. Das Skript installiert neue Container-Images ohne weitere Prüfung. Falls ein Update zu Problemen führt oder manuelle Anpassungen erfordert, bekommt ihr das nicht direkt mit. Daher empfiehlt es sich, News-Quellen wie <a href="https://selfh.st" target="_blank" rel="noopener">This Week in Self-Hosted</a> im Auge zu behalten, um über Änderungen informiert zu bleiben und Dockcheck nicht einfach jeden Tag blind anzuwerfen.</p>
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		<title>Adblocking nach Gruppen mit Pi-hole</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/adblocking-nach-gruppen-mit-pi-hole/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Mar 2025 09:28:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Adblock]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Pi-hole]]></category>
		<category><![CDATA[Selfhosting]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit Gruppen in Pi-hole können Geräte vom Adblocking ausgenommen und der Anzeigenfilter individuell angepasst werden.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ich nutze Pi-hole, um Anzeigen und missbräuchliche Webseiten für alle Geräte in meinem lokalen Netzwerk zu blockieren. Besonders bei Smartphones und smarten TV-Geräten ist dies wichtig, da man hier weniger tief ins System eingreifen kann.</p>



<p>Doch nicht alle Haushaltsmitglieder sind begeistert, dass nun manche Anzeigen nicht mehr funktionieren – etwa die Werbeblöcke in der Google-Suche. Das muss man nicht unbedingt nachvollziehen können, aber es ist nun mal so.</p>



<p>Zum Glück bietet Pi-hole eine Lösung: Über die Gruppenverwaltung kann ich bestimmten Geräten nur einen Basis-Schutz geben, während andere weiterhin von vollständigem Adblocking profitieren. Ich zeige euch, wie ihr eine zusätzliche Gruppe &#8222;AdblockLite&#8220; anlegt und bestimmte Geräte dort zuweist.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="die-gruppe-adblocklite-anlegen">Die Gruppe &#8222;AdblockLite&#8220; anlegen</h3>



<p>Um eine neue Gruppe zu erstellen, müsst ihr euch zunächst in die Pi-hole-Weboberfläche einloggen. Diese erreicht ihr über <code>http://pi.hole/admin/</code>. In der Gruppenverwaltung (<em>Group Management</em>) unter <em>Groups</em> könnt ihr nun eine neue Gruppe hinzufügen. Gebt ihr zum Beispiel den Namen &#8222;AdblockLite&#8220; und speichert die Änderung. Damit ist der Grundstein für selektives Adblocking gelegt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="860" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-gruppe-anlegen_DE-1280x860.webp" alt="Neue Gruppe &quot;AdblockLite&quot; in der Pi-hole-Weboberfläche anlegen." class="wp-image-42495" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-gruppe-anlegen_DE-1280x860.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-gruppe-anlegen_DE-640x430.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-gruppe-anlegen_DE-625x420.webp 625w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-gruppe-anlegen_DE-537x360.webp 537w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-gruppe-anlegen_DE-681x458.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-gruppe-anlegen_DE.webp 1464w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Neue Gruppe &#8222;AdblockLite&#8220; in der Pi-hole-Weboberfläche anlegen</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading" id="werbeblocker-listen-gezielt-zuweisen">Werbeblocker-Listen gezielt zuweisen</h3>



<p>Nun gilt es festzulegen, welche Blocklisten für welche Gruppen gelten sollen. In der Gruppenverwaltung findet ihr unter <em>Lists</em> eine Übersicht aller aktivierten Listen. Standardmäßig sind diese für alle Geräte aktiv, doch hier könnt ihr Anpassungen vornehmen.</p>



<p>Entfernt für die Werbeblocker-Listen wie EasyList die Zuweisung zur neuen Gruppe &#8222;AdblockLite&#8220;, sodass diese nur noch für die Standardgruppe <em>Default</em> aktiv sind. Sicherheitslisten wie <a href="https://github.com/tweedge/emerging-threats-pihole" target="_blank" rel="noopener">Emerging Threats</a> sollten jedoch weiterhin für beide Gruppen gelten, damit alle Geräte im Netzwerk zumindest einen Basisschutz genießen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="860" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-liste-gruppe_DE-1280x860.webp" alt="Blocklisten gezielt der Gruppe &quot;AdblockLite&quot; zuweisen." class="wp-image-42496" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-liste-gruppe_DE-1280x860.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-liste-gruppe_DE-640x430.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-liste-gruppe_DE-625x420.webp 625w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-liste-gruppe_DE-537x360.webp 537w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-liste-gruppe_DE-681x458.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-liste-gruppe_DE.webp 1464w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Blocklisten gezielt der Gruppe &#8222;AdblockLite&#8220; zuweisen</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading" id="geräte-der-adblocklite-gruppe-zuweisen">Geräte der &#8222;AdblockLite&#8220;-Gruppe zuweisen</h3>



<p>Damit bestimmte Geräte von der neuen Konfiguration profitieren, müssen sie explizit der &#8222;AdblockLite&#8220;-Gruppe hinzugefügt werden. Dazu navigiert ihr in der Pi-hole-Oberfläche zum Bereich <em>Clients</em> und fügt dort die entsprechenden Geräte per IP-Adresse oder Hostnamen hinzu. Anschließend ordnet ihr diese der Gruppe &#8222;AdblockLite&#8220; zu. So wird sichergestellt, dass diese Geräte nicht von den vollständigen Adblocking-Regeln betroffen sind, sondern nur noch den Basis-Schutz erhalten.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="860" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-clients-gruppe_DE-1280x860.webp" alt="Geräte der &quot;AdblockLite&quot;-Gruppe zuweisen." class="wp-image-42494" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-clients-gruppe_DE-1280x860.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-clients-gruppe_DE-640x430.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-clients-gruppe_DE-625x420.webp 625w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-clients-gruppe_DE-537x360.webp 537w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-clients-gruppe_DE-681x458.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-clients-gruppe_DE.webp 1464w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Geräte der &#8222;AdblockLite&#8220;-Gruppe zuweisen</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading" id="änderungen-übernehmen-und-testen">Änderungen übernehmen und testen</h3>



<p>Nach diesen Anpassungen müssen die neuen Einstellungen wirksam werden. Dazu könnt ihr in der Weboberfläche unter <em>Tools</em> den DNS-Resolver neu starten. Danach sollten die betroffenen Geräte nur noch durch die in &#8222;AdblockLite&#8220; aktivierten Listen gefiltert werden. Eventuell muss auch noch einmal kurz die Netzwerkverbindung der betroffenen Rechner getrennt und wieder neu aufgebaut werden.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="830" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-shopping1_DE-1280x830.webp" alt="Google-Suchergebnisse ohne Adblocking durch die &quot;AdblockLite&quot;-Gruppe." class="wp-image-42497" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-shopping1_DE-1280x830.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-shopping1_DE-640x415.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-shopping1_DE-648x420.webp 648w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-shopping1_DE-300x194.webp 300w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-shopping1_DE-341x220.webp 341w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-shopping1_DE-681x442.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-shopping1_DE.webp 1527w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Google-Suchergebnisse ohne Adblocking durch die &#8222;AdblockLite&#8220;-Gruppe</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="830" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-shopping2_DE-1280x830.webp" alt="" class="wp-image-42498" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-shopping2_DE-1280x830.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-shopping2_DE-640x415.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-shopping2_DE-648x420.webp 648w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-shopping2_DE-300x194.webp 300w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-shopping2_DE-341x220.webp 341w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-shopping2_DE-681x442.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-shopping2_DE.webp 1527w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Online-Shopping-Seiten mit sichtbaren Anzeigen bei &#8222;AdblockLite&#8220;-Geräten</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading" id="fazit">Fazit</h3>



<p>Dank der Gruppenverwaltung in Pi-hole lässt sich das Adblocking individuell steuern. Während einige Geräte weiterhin von maximaler Werbeblockierung profitieren, erhalten andere nur noch einen Basis-Schutz. So kann jeder im Haushalt nach seinen eigenen Vorlieben surfen – und niemand muss sich über verschwundene Werbeanzeigen ärgern. Mit dieser Lösung bleibt das Netzwerk dennoch gegen bekannte Bedrohungen geschützt und bietet gleichzeitig mehr Flexibilität für unterschiedliche Nutzeranforderungen.</p>



<p></p>
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		<title>Navidrome 0.55.0: Bessere Darstellung für Alben mit mehreren Künstlern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Mar 2025 12:39:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Navidrome]]></category>
		<category><![CDATA[Selfhosting]]></category>
		<category><![CDATA[Subsonic]]></category>
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					<description><![CDATA[Navidrome 0.55.0 verbessert die Verwaltung von Alben mit mehreren Künstlern und erweitert die Tagging-Optionen, sodass Musikbibliotheken jetzt flexibler organisiert und präziser angezeigt werden können.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Mit der neuen <a href="https://github.com/navidrome/navidrome/releases/tag/v0.55.0" target="_blank" rel="noopener">Version 0.55.0</a> (a.k.a. BFR oder Big Refactor) erhält Navidrome einige spannende Neuerungen, die vor allem für Nutzer interessant sind, die ihre Musikbibliothek sorgfältig taggen. Besonders hervorzuheben ist die verbesserte Unterstützung für Alben und Tracks mit mehreren Künstlern – eine Funktion, die ich schon seit meinen ersten Schritten mit Navidrome vermisst habe.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="endlich-saubere-darstellung-von-kollaborationen-und-samplern">Endlich saubere Darstellung von Kollaborationen und Samplern</h3>



<p>Bisher konnte Navidrome nur einen einzigen Künstler pro Song oder Album verwalten. Das führte zu Problemen bei Alben mit mehreren Interpreten, sei es eine Kollaboration zwischen Künstlern oder eine Compilation mit verschiedenen Acts. Mit Version 0.55.0 gehört dieses Problem der Vergangenheit an: Navidrome unterstützt nun mehrere Künstler pro Track und Album, sodass alle beteiligten Musiker korrekt erfasst und angezeigt werden.</p>



<p>Ich selbst nutze unter Gnome beispielsweise schon seit Ewigkeiten <a href="https://wiki.gnome.org/Apps/EasyTAG" target="_blank" rel="noopener">EasyTAG</a>, um meine Musikbibliothek sauber zu organisieren. Dabei setze ich den „Album Artist“-Tag für den Hauptkünstler eines Albums und trenne die einzelnen Künstler im „Artist“-Tag mit Semikolon, also z. B.: <code>Artist1; Artist2; Artist3</code>. Navidrome erkennt diese Mehrfachzuweisungen nun zuverlässig und stellt sie entsprechend dar.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="865" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/easytag-id3-multiple-artists-1280x865.webp" alt="Beispiel für das Tagging mehrerer Künstler mit EasyTAG, das jetzt korrekt von Navidrome angezeigt wird." class="wp-image-42454" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/easytag-id3-multiple-artists-1280x865.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/easytag-id3-multiple-artists-640x433.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/easytag-id3-multiple-artists-621x420.webp 621w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/easytag-id3-multiple-artists-681x460.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/easytag-id3-multiple-artists.webp 1478w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Beispiel für das Tagging mehrerer Künstler mit EasyTAG, das jetzt korrekt von Navidrome angezeigt wird.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="834" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/navidrome-big-refractor-1280x834.webp" alt="Navidrome 0.55.0 im Einsatz – Verbesserte Anzeige von Alben mit mehreren Künstlern und Tracks." class="wp-image-42455" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/navidrome-big-refractor-1280x834.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/navidrome-big-refractor-640x417.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/navidrome-big-refractor-645x420.webp 645w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/navidrome-big-refractor-300x194.webp 300w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/navidrome-big-refractor-681x444.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/navidrome-big-refractor.webp 1397w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Navidrome 0.55.0 im Einsatz – Verbesserte Anzeige von Alben mit mehreren Künstlern und Tracks.</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading" id="weitere-verbesserungen-bei-den-tags">Weitere Verbesserungen bei den Tags</h3>



<p>Neben der besseren Künstler-Verwaltung bringt Navidrome 0.55.0 noch weitere Verbesserungen im Bereich der Tags:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Beitragende und Performer</strong>: Es können nun auch Komponisten, Dirigenten oder andere Mitwirkende zu einem Song hinzugefügt werden.</li>



<li><strong>Album-Versionen</strong>: Deluxe-Editionen, Remaster oder Standardversionen können mit dem neuen <code>ALBUMVERSION</code>-Tag sauber unterschieden werden.</li>



<li><strong>Multi-Valued Tags</strong>: Tags wie Genre oder Stil können mehrere Werte enthalten, was eine flexiblere Kategorisierung ermöglicht.</li>



<li><strong>Benutzerdefinierte Tags</strong>: Wer zusätzliche Metadaten benötigt, kann nun eigene Tags definieren und nutzen.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading" id="verbesserungen-bei-playlists-scans-und-stabilität">Verbesserungen bei Playlists, Scans und Stabilität</h3>



<p>Auch in anderen Bereichen wurde Navidrome kräftig verbessert:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Smart Playlists</strong>: Unterstützen nun alle neuen Tags und arbeiten besser mit mehrfach vergebenen Werten.</li>



<li><strong>Persistent IDs</strong>: Playlists und Favoriten bleiben stabil, selbst wenn sich Dateinamen oder Speicherorte ändern.</li>



<li><strong>Scanner-Optimierungen</strong>: Echtzeit-Updates per „Watcher“-Modus und schnellere Scans sorgen für bessere Performance.</li>



<li><strong>Besseres Handling fehlender Dateien</strong>: Falls Dateien verschoben oder gelöscht wurden, erkennt Navidrome das zuverlässiger.</li>



<li><strong>Anfängerfreundliche Tagging-Richtlinien</strong>: Ein neuer <a href="https://www.navidrome.org/docs/usage/tagging-guidelines/" target="_blank" rel="noopener">Leitfaden</a> hilft, Musik sauber und konsistent zu taggen.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading" id="mein-setup-navidrome-im-docker-container">Mein Setup: Navidrome im Docker-Container</h3>



<p>Ich betreibe Navidrome in einem Docker-Container, was die Installation und Wartung besonders einfach macht. Via DynDNS und eine Domain kann ich von überall auf meine Musiksammlung zugreifen – sei es am Rechner zu Hause oder unterwegs. Unter Android nutze ich <a href="https://symfonium.app" target="_blank" rel="noopener">Symfonium</a> als Client, das sich nahtlos mit Navidrome verbindet. Das funktioniert sogar unter Android Auto, sodass ich meine eigene Musik sicher und bequem im Auto hören kann. Symfonium ist zwar nicht Open-Source, doch der Entwickler ist sehr engagiert, neue Funktionen zu implementieren und auf User-Feedback einzugehen. Updates kommen super regelmäßig und verbessern die App nachhaltig.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="917" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/symfonium-multiple-artists-1280x917.webp" alt="Symfonium im Einsatz auf einem Android-Gerät: Die einfache und effektive Integration mit Navidrome, auch unter Android Auto." class="wp-image-42456" style="object-fit:cover" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/symfonium-multiple-artists-1280x917.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/symfonium-multiple-artists-640x458.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/symfonium-multiple-artists-1536x1100.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/symfonium-multiple-artists-2048x1466.webp 2048w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/symfonium-multiple-artists-587x420.webp 587w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/symfonium-multiple-artists-681x488.webp 681w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Symfonium im Einsatz auf einem Android-Gerät: Die einfache und effektive Integration mit Navidrome, auch unter Android Auto.</figcaption></figure>
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		<title>Ende des Syncthing-Clients für Android</title>
		<link>https://linuxundich.de/android/ende-des-syncthing-clients-fuer-android/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Oct 2024 07:41:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[Selfhosting]]></category>
		<category><![CDATA[Syncthing]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Syncthing-Client für Android wird eingestellt. Die letzte Version erscheint im Dezember 2024 auf Github und F-Droid. Hauptgründe sind Play Store-Hürden und fehlende Wartung, es gibt jedoch alternative Lösungen wie Termux und einen Syncthing-Fork.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Schlechte Nachrichten für Android-Nutzer: Der <a href="https://github.com/syncthing/syncthing-android" target="_blank" rel="noopener">Syncthing-Client für Android</a> wird eingestellt. Die letzte Veröffentlichung der App auf Github und <a href="https://f-droid.org/packages/com.nutomic.syncthingandroid/" target="_blank" rel="noopener">F-Droid</a> wird im Dezember 2024 zusammen mit der neuen Version von Syncthing erfolgen. Grund für das Aus sind vor allem Schwierigkeiten bei der Veröffentlichung der App im Google Play Store sowie der Mangel an aktiver Wartung.</p>



<p>Tomasz86, ein langjähriger Contributor des Projekts, erklärte in einem <a href="https://forum.syncthing.net/t/discontinuing-syncthing-android/23002" target="_blank" rel="noopener">Forumspost</a>, dass der Aufwand zur Veröffentlichung im Play Store durch Googles Anforderungen extrem kompliziert geworden sei. In Kombination mit dem fehlenden Fortschritt in der Entwicklung der App und dem geringen Nutzen ohne Play Store-Versionen sei es nicht mehr sinnvoll, die App weiter zu pflegen. Obwohl die App in den letzten Jahren ohnehin kaum Updates erhalten habe, sei der Play Store nur ein weiterer Grund, das Projekt endgültig zu beenden.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-plain is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="dropcapp2">This app is discontinued. The last release on Github and F-Droid will happen with the December 2024 Syncthing version. Interactions (issues, PRs) are limited now, and the entire repo will be archived after the last release.</p>
</blockquote>



<p>Es gibt Alternativen für Syncthing auf Android, wie z.B. die Verwendung von Syncthing in <a href="https://termux.dev/" target="_blank" rel="noopener">Termux</a>, das jedoch manuelle Eingriffe erfordert, oder das <a href="https://github.com/Catfriend1/syncthing-android" target="_blank" rel="noopener">Syncthing-Android-Projekt von Catfriend1</a>. Trotzdem ist das offizielle Ende der App ein Rückschlag für viele Nutzer, die den Client über Jahre hinweg verwendet haben, um ihre Daten ohne Cloud-Speicher zu synchronisieren.</p>



<p>Der Maintainer stellte klar, dass dies nur das Ende der offiziellen Android-App sei. Syncthing selbst werde weiterhin auf Android funktionieren, und es gäbe durchaus Möglichkeiten für andere Entwickler, neue Syncthing-Apps für Android zu veröffentlichen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Persönliche Anmerkung</strong></h2>



<p>Als langjähriger Nutzer von Syncthing für Android hoffe ich, dass sich in der nahen Zukunft noch etwas tun wird. Die App war für viele von uns ein wichtiges Tool, um unabhängig von großen Cloud-Diensten Daten zu synchronisieren. Ich bin zuversichtlich, dass Syncthing auch weiterhin auf Android nützlich bleibt und vielleicht sogar durch neue Entwicklungen wieder an Fahrt aufnimmt.</p>



<p></p>
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