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	<title>Shutter &#8211; Linux und Ich</title>
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	<description>Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT</description>
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	<title>Shutter &#8211; Linux und Ich</title>
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		<title>Ksnip und Shutter: Moderne Screenshot-Tools</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Nov 2021 19:33:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Bildbearbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Ksnip]]></category>
		<category><![CDATA[Screenshot]]></category>
		<category><![CDATA[Shutter]]></category>
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					<description><![CDATA[Screenshot-Tools sind nicht nur für Blogger und Autoren wichtig, sondern unterstützen auch Hilfesuchende im Netz. Die modernen Tools Shutter und Kwin schießen dabei nicht nur Bilder, sondern bieten auch gleich eine integrierte Bildbearbeitung.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Es gibt ein paar wenige Programme, die mir wirklich am Herz liegen. Eines davon ist das Screenshot-Tool <a href="https://shutter-project.org" target="_blank" rel="noopener">Shutter</a>. Für mich ist das Programm wirklich wichtig, da ich als Blogger und Autor regelmäßig Screenshots erstellen muss. Das funktioniert natürlich mit zahlreichen anderen Anwendungen auch, zudem bieten die Desktopumgebungen wie KDE oder Gnome integrierte Tools, doch Shutter besitzt ein paar Funktionen, auf die ich einfach nicht verzichten möchte. Lange Zeit war es um das Programm ziemlich still. Da es auf veraltete Perl-Bibliotheken aufsetzte, flog es sogar auch aus den Paketquellen zahlreicher Distributionen. Inzwischen ist das Programm jedoch wieder auf einem aktuellen Stand angekommen und nutzt die GTK3-Libraries. Als Alternative für KDE-Nutzer bietet sich das Programm Ksnip als Alternative an, das ebenfalls viele Funktionen über das simple Erstellen von Screenshots hinaus bereitstellt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Shutter für Gnome-User</h2>



<p>Mit dem Update Anfang des Jahres auf Version 0.95 ist das Projekt auf <a href="https://github.com/shutter-project/shutter/releases" target="_blank" rel="noopener">Github</a> umgezogen, zudem wurden die Perl-Abhängigkeiten aktualisiert, was die Entwicklung erleichtert und die Software auf die Zukunft vorbereitet. In der Version 0.96 danach, haben die Entwickler die Oberfläche auf GTK3 aktualisiert, wodurch die Paketbauer das Projekt wieder in die Paketquellen der großen Distributionen integrieren konnten, da inzwischen viele Distributionen auf GTK2-Bibliotheken verzichten. Unter Arch Linux lässt sich Shutter daher endlich wieder ohne das AUR direkt über ein <code>sudo pacman -S shutter</code> installieren &#8212; natürlich auch über die Paketverwaltungs-Frontends wie etwa Pamac. Für Ubuntu und Co. betreiben die Entwickler zum Teil eigene Paketquellen, im Fall von Ubuntu in Kooperation mit dem Blog <a href="https://www.linuxuprising.com" target="_blank" rel="noopener">Linuxuprising.com</a> eine PPA-Paketquelle. Sämtliche Installationsvarianten <a href="https://shutter-project.org/downloads/third-party-packages/" target="_blank" rel="noopener">erklärt</a> das Projekt auf seiner Homepage.</p>



<p class="dropcapp">Der Vorteil von Shutter liegt darin, dass das Programm nicht nur Screenshots schießt, sondern diese auch noch verwalten und bearbeiten kann. Dazu zeigt die Anwendung im Hauptfenster eine Übersicht an. Praktisch ist, dass man nicht nur einen Screenshot eines Fensters, des Desktops oder einer Auswahl auslösen kann, sondern Shutter auch den letzten Screenshot mit einem Klick auf das erste Icon links wiederholt. Das hilft beim Erstellen von Dokumentationen zu Programmen, bei denen man nicht nur das Anwendungsfenster, sondern auch ein bisschen vom Desktop drumherum im Bild haben möchte. Beim Update auf die aktuelle Version fiel mir auf, dass die Screenshots übelst verpixelt und mit Artefakten übersät waren: Ich musste in den <em>Einstellungen</em> unter <em>Allgemein</em> den Dateityp noch auf PNG ändern.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="703" height="682" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/shutter-main.png" alt="" class="wp-image-41496" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/shutter-main.png 703w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/shutter-main-640x621.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/shutter-main-433x420.png 433w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/shutter-main-681x661.png 681w" sizes="(max-width: 703px) 100vw, 703px"><figcaption class="wp-element-caption">Im Anwendungsfenster lassen sich die letzten Screenshots verwalten.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="857" height="754" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/shutter-einstellungen.png" alt="" class="wp-image-41498" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/shutter-einstellungen.png 857w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/shutter-einstellungen-640x563.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/shutter-einstellungen-477x420.png 477w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/shutter-einstellungen-681x599.png 681w" sizes="(max-width: 857px) 100vw, 857px"><figcaption class="wp-element-caption">In den Einstellungen sollte man als Dateityp natürlich PNG wählen.</figcaption></figure>



<p>Super hilfreich ist auch die Möglichkeit, die von Shutter geschossenen Screenshots direkt im Programm weiterzubearbeiten, ohne dass man Gimp und Co. bemühen muss. Dazu öffnet man einfach nur das entsprechende Bild und geht ganz rechts auf <em>Bearbeiten</em>. So könnt Ihr zum Beispiel Bereiche verpixeln oder komplett unkenntlich machen &#8212; Verpixelungen lassen sich in gewissen Grenzen wiederherstellen. Auch andere nützliche Werkzeuge wie Linien, Boxen und Kreise oder Pfeile sind mit im Programm. Für Anleitungen praktisch sind auch die fortlaufend nummerierten Ziffern in den Kreisen. So muss man sich Bilder zu Texten wie &#8222;Tippen Sie auf Schalter (1) und dann auf (2)&#8220; einfach nur zusammenklicken.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1124" height="1075" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/shutter-editor.png" alt="" class="wp-image-41499" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/shutter-editor.png 1124w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/shutter-editor-640x612.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/shutter-editor-1071x1024.png 1071w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/shutter-editor-439x420.png 439w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/shutter-editor-681x651.png 681w" sizes="(max-width: 1124px) 100vw, 1124px"><figcaption class="wp-element-caption">Im Editor lassen sich die erstellten Sreenshots schnell nachbearbeiten.</figcaption></figure>



<p>Der aktuell noch größte Nachteil an Shutter liegt darin, dass das Programm noch nicht mit dem Display-Server Wayland zurechtkommt, der unter Gnome generell und auch Distributionen wie etwa Ubuntu inzwischen Standard ist. An dem Problem wird seit einiger Zeit bearbeitet, doch der entsprechende <a href="https://github.com/shutter-project/shutter/issues/187" target="_blank" rel="noopener">Bug-Report auf Github</a> kommt nicht so schnell voran. Startet man Shutter unter Wayland, dann deaktiviert das Programm alle Screenshot-Funktionen, bis auf das Ablichten des kompletten Desktops. Ein Klick darauf startet den in Gnome integrierten Screenshooter, der dann das Bild des kompletten Desktops an Shutter durchreicht. Als Workaround bleibt einem nichts anderes übrig, als auf den klassischen Xserver umzustellen. Dazu müsst Ihr Euch vom Desktop abmelden, im Displaymanager (bei Gnome auf dem Desktop in der Regel GDM) auf das Einstellungs-Icon gehen und dann eben auf <em>Gnome unter Xorg</em> umstellen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ksnip für KDE-User</h2>



<p>Mit noch mehr Funktionen und auch generell ein wenig runder arbeitet <a href="https://github.com/ksnip/ksnip" target="_blank" rel="noopener">Ksnip</a>, ein Programm, das &#8212; wie der Name schon andeutet &#8212; eher unter KDE zu Hause ist. Die Anwendung ist im Vergleich zu Shutter deutlich jünger, findet sich allerdings bereits in den Paketquellen der meisten aktuellen Distributionen. Die gerade aktuelle Version Ksnip 1.9.1 bekommt man nur bei Rolling-Release Distros wie Arch Linux oder Manjaro, ab Debian 12 oder Ubuntu 21.04 ist das Programm in einer älteren Ausgabe in den Paketquellen enthalten. Wer unter Ubuntu die neuste Version installieren möchte, kann auf die PPA-Paketquelle der Entwickler zurückgreifen. Optional gibt es auch Installationspakete für DEB- und RPM-basierte Distributionen auf der <a href="https://github.com/ksnip/ksnip/releases" target="_blank" rel="noopener">Github-Seite</a> des Projekts</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>sudo add-apt-repository ppa:nemonein/ksnip</strong>
$ <strong>sudo apt update</strong>
$ <strong>sudo apt install ksnip</strong></code></pre>



<p>Bei der Auswahl der Funktionen haben sich die Entwickler von Ksnip eine ordentliche Portion bei Shutter abgeschaut: So bietet auch Ksnip die Möglichkeit gerade geschossene Screenshots zu wiederholen (unter <em>Neu</em> » <em>Letzter rechteckiger Bereich</em>) und Bildbereiche mit fortlaufenden Nummern zu markieren. Unterm Strich setzt Ksnip die Bearbeitungsfunktionen jedoch eine ganze Hausnummer ansprechender um. Das Programm hinterzeichnet so zum Beispiel Objekte wie Pfeile oder die Nummern mit einem Schlagschatten, was die Screenshots nochmal wesentlich professioneller aussehen lässt. Und auch Wayland stellt für Ksnip kein Problem dar, die Anwendung arbeitet auch unter Gnome mit Wayland ohne Komplikationen und Einschränkungen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1063" height="867" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/ksnip-main.png" alt="Ksnip bietet wie Shutter einen Modus zum Bearbeiten der Screenshots." class="wp-image-41510" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/ksnip-main.png 1063w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/ksnip-main-640x522.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/ksnip-main-515x420.png 515w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/ksnip-main-681x555.png 681w" sizes="auto, (max-width: 1063px) 100vw, 1063px"><figcaption class="wp-element-caption">Ksnip bietet wie Shutter eine umfangreiche Funktion zum Bearbeiten der Screenshots.</figcaption></figure>



<p>Praktisch ist auch das &#8222;Zielfernrohr&#8220; beim Erstellen einer Auswahl. Die Vergrößerungsfunktion mit Fadenkreuz erspart einem später das Zuschneiden des Screenshots in einer Bildbearbeitung oder im Bearbeitungsmodus. Für Gnome-User gibt es an dieser Stelle allerdings einen kleinen Haken: Das Fadenkreuz erscheint nur in einer klassischen X11-Sitzung, unter Wayland muss man sich mit dem roten Rahmen zufriedengeben. Auf einem Gnome-System gestartet, solltet Ihr auch unter <em>Optionen</em> » <em>Einstellungen</em> » <em>Anwendung</em> » <em>Tray Icon</em> den Haken bei <em>Benutze Tray Icon</em> entfernen, sonst verabschiedet sich Ksnip bei einem Klick auf das Schließen-Icon im Nirwana, da Gnome die Tray-Bar schon vor einer ganzen Weile abgeschafft hat.</p>



<p>Für viele Nutzer ist es sicherlich auch nützlich eigene Icons oder Wasserzeichen in die Screenshots zu integrieren. Dazu öffnet Ihr wieder die <em>Einstellungen</em> und geht dort in den Abschnitt <em>Annotator</em> » <em>Aufkleber</em> beziehungsweise <em>Wasserzeichen</em>. Als Aufkleber könnt Ihr eigene SVG-Dateien hinzufügen. Schaltet Ihr dann noch unten im Dialog die <em>Option Standard-Aufkleber</em> nutzen ab, könnt ihr diese Bilder über das Smiley-Icon links unten in der Werkzeugleiste in den Screenshot einbauen, ähnlich wie einen Stempel. Für das Wasserzeichen braucht ihr hingegen ein teiltransparentes PNG-Bild. Über <em>Bearbeiten</em> » <em>Wasserzeichen hinzufügen</em> legt Ihr das Bild dann über den Screenshot.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1207" height="910" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/ksnip-screenshot.png" alt="Ksnip erleichtert das Erstellen von präzise ausgerichteten Screenshots über das &quot;Zielfernrohr&quot;." class="wp-image-41511" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/ksnip-screenshot.png 1207w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/ksnip-screenshot-640x483.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/ksnip-screenshot-557x420.png 557w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/ksnip-screenshot-80x60.png 80w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/ksnip-screenshot-100x75.png 100w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/ksnip-screenshot-180x135.png 180w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/ksnip-screenshot-238x178.png 238w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/ksnip-screenshot-681x513.png 681w" sizes="auto, (max-width: 1207px) 100vw, 1207px"><figcaption class="wp-element-caption">Ksnip erleichtert das Erstellen von präzise ausgerichteten Screenshots über das &#8222;Zielfernrohr&#8220;.</figcaption></figure>



<p>In Zukunft werde ich mit Ksnip arbeiten, auch wenn ich mich sehr freue, dass es mit Shutter wieder weiter geht. Das Programm bietet aktuell einfach das beste Paket unter den Screenshootern: Sehr gute Screenshot-Funktion, die beste integrierte Bildbearbeitung und kaum Probleme oder Einschränkungen beim Einsatz unter Wayland. Alternativen wie etwa <a href="https://github.com/flameshot-org/flameshot" data-type="URL" data-id="https://github.com/flameshot-org/flameshot" target="_blank" rel="noopener">Flameshot</a> sind mir persönlich ein wenig zu bunt oder haben wie Shutter noch Schwierigkeiten mit Wayland. Die Entwickler von Flameshot etwa bezeichnen den Support für Wayland unter Gnome und KDE noch als experimentell. Wer nach noch mehr Alternativen sucht, der wird im <a href="https://wiki.archlinux.org/title/Screen_capture" target="_blank" rel="noopener">Wiki von Arch Linux</a> fündig. Der Artikel listet so gut wie jede Option auf, ob mit oder ohne grafische Oberfläche.</p>
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		<title>Einfache Bildbearbeitung für Linux?</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/einfache-bildbearbeitung-linux-ubuntu/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/gnu-linux/einfache-bildbearbeitung-linux-ubuntu/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Jun 2010 14:00:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Bildbearbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Gimp]]></category>
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		<category><![CDATA[Pinta]]></category>
		<category><![CDATA[Shutter]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>
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					<description><![CDATA[Für Linux gibt es seit Jahren GIMP als leistungsfähiges Bildbearbeitungsprogramm. Doch wer nur einfache Bearbeitungen vornehmen möchte – etwa Text einfügen, einen Pfeil zeichnen oder kleine Retuschen durchführen –, fühlt sich mit GIMP oft überfordert. Zwar sind solche Aufgaben damit möglich, doch eine speziell auf einfache Bearbeitung ausgelegte Software wäre für Einsteiger oft die bessere [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Für Linux gibt es seit Jahren GIMP als leistungsfähiges Bildbearbeitungsprogramm. Doch wer nur einfache Bearbeitungen vornehmen möchte – etwa Text einfügen, einen Pfeil zeichnen oder kleine Retuschen durchführen –, fühlt sich mit GIMP oft überfordert. Zwar sind solche Aufgaben damit möglich, doch eine speziell auf einfache Bearbeitung ausgelegte Software wäre für Einsteiger oft die bessere Wahl.</p>



<span id="more-7279"></span>



<p>Die Alternativen wie <a href="http://www.tuxpaint.org/" target="_blank" rel="noopener">Tux Paint</a>, <a href="http://wiki.ubuntuusers.de/XPaint" target="_blank" rel="noopener">XPaint</a> oder <a href="http://kolourpaint.sourceforge.net/" target="_blank" rel="noopener">KolourPaint</a> sind entweder veraltet oder sprechen nur eine sehr spezielle Zielgruppe an. Einzig <a href="http://www.krita.org/" target="_blank" rel="noopener">Krita</a> zeigt – insbesondere in der brandneuen Version 2.2 –, wohin die Reise gehen könnte. Doch für Nutzer von GNOME ist Krita aufgrund seines Qt-Toolkits nicht optimal.</p>



<p>In letzter Zeit entstehen jedoch mehrere neue Projekte, die sich das Thema „einfache Bildbearbeitung“ auf die Fahne geschrieben haben. Da drei interessante Alternativen kürzlich neue Versionen veröffentlicht haben, lohnt sich ein Blick darauf.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nathive</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/05/nathive.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="475" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/05/nathive-640x475.jpg" alt="" class="wp-image-7547" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/05/nathive-640x475.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/05/nathive-566x420.jpg 566w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/05/nathive-80x60.jpg 80w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/05/nathive-100x75.jpg 100w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/05/nathive-180x135.jpg 180w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/05/nathive-238x178.jpg 238w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/05/nathive-265x198.jpg 265w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/05/nathive-681x506.jpg 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/05/nathive-250x186.jpg 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/05/nathive-550x408.jpg 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/05/nathive-800x594.jpg 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/05/nathive-242x180.jpg 242w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/05/nathive-404x300.jpg 404w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/05/nathive-673x500.jpg 673w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/05/nathive.jpg 870w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Nathive</figcaption></figure>
</div>


<p>Über <a href="http://www.nathive.org/" target="_blank" rel="noopener">Nathive</a> habe ich bereits vor einem halben Jahr <a href="/ubuntu/das-einfache-bildbearbeitungsprogramm-nathive/">berichtet</a>. Inzwischen wurde es komplett in Python neu geschrieben – was sich leider in der Performance bemerkbar macht. Funktional hat sich jedoch wenig verändert: Noch immer stehen nur Pinsel und Pipette als Werkzeuge zur Verfügung, während essenzielle Funktionen wie Füllwerkzeug oder Wischfinger fehlen. Positiv hervorzuheben sind jedoch die Unterstützung für Ebenen und ein Vollbildmodus.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="http://www.nathive.org/" target="_blank" rel="noopener">Homepage</a></li>



<li><a href="http://www.nathive.org/download" target="_blank" rel="noopener">Downloads</a> (.deb und .rpm)</li>



<li><a href="https://launchpad.net/~nathive-dev" target="_blank" rel="noopener">Launchpad</a> (kein PPA verfügbar)</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Gnome-Paint</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/05/gnome-paint.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="515" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/05/gnome-paint-640x515.jpg" alt="" class="wp-image-7548" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/05/gnome-paint-640x515.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/05/gnome-paint-522x420.jpg 522w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/05/gnome-paint-681x548.jpg 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/05/gnome-paint-250x201.jpg 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/05/gnome-paint-550x443.jpg 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/05/gnome-paint-224x180.jpg 224w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/05/gnome-paint-373x300.jpg 373w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/05/gnome-paint-621x500.jpg 621w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/05/gnome-paint.jpg 788w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Gnome-Paint</figcaption></figure>
</div>


<p>Etwas weiter entwickelt ist <a href="http://code.google.com/p/gnome-paint/" target="_blank" rel="noopener">Gnome-Paint</a>. Die wichtigsten Werkzeuge sind bereits vorhanden, doch an vielen Stellen merkt man, dass das Projekt noch in den Kinderschuhen steckt. So sind die Menüs „View“ und „Image“ noch leer, und es gibt bisher keine Übersetzungen.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="http://code.google.com/p/gnome-paint/" target="_blank" rel="noopener">Homepage</a></li>



<li><a href="http://code.google.com/p/gnome-paint/downloads/list?can=3&amp;q=&amp;colspec=Filename+Summary+Uploaded+Size+DownloadCount" target="_blank" rel="noopener">Downloads</a> (.deb und .rpm)</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Pinta</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/05/pinta.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="475" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/05/pinta-640x475.jpg" alt="" class="wp-image-7550" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/05/pinta-640x475.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/05/pinta-566x420.jpg 566w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/05/pinta-80x60.jpg 80w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/05/pinta-100x75.jpg 100w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/05/pinta-180x135.jpg 180w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/05/pinta-238x178.jpg 238w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/05/pinta-265x198.jpg 265w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/05/pinta-681x505.jpg 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/05/pinta-250x185.jpg 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/05/pinta-550x408.jpg 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/05/pinta-800x593.jpg 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/05/pinta-243x180.jpg 243w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/05/pinta-404x300.jpg 404w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/05/pinta-674x500.jpg 674w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/05/pinta.jpg 902w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Pinta</figcaption></figure>
</div>


<p>Das Malprogramm <a href="http://pinta-project.com/" target="_blank" rel="noopener">Pinta</a> ist der ambitionierteste Vertreter dieser Programme. Das Ziel: ein <a href="http://getpaint.net/" target="_blank" rel="noopener">Paint.NET</a> für Linux zu schaffen. Da Paint.NET in C# entwickelt wurde und bis Version 3.5 Open Source war, konnte einiges an Code übernommen werden.</p>



<p>Pinta wirkt bereits recht ausgereift, doch ein Blick auf die <a href="http://groups.google.com/group/pinta/web/roadmap?hl=en&amp;pli=1" target="_blank" rel="noopener">Roadmap</a> und die <a href="http://groups.google.com/group/pinta/web/ideas?hl=en" target="_blank" rel="noopener">geplanten Funktionen</a> zeigt, dass noch viel Arbeit bevorsteht.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="http://pinta-project.com/" target="_blank" rel="noopener">Homepage</a></li>



<li><a href="http://pinta-project.com/download" target="_blank" rel="noopener">Downloads</a> (.deb und .rpm)</li>



<li><a href="https://launchpad.net/~moonlight-team/+archive/pinta" target="_blank" rel="noopener">Launchpad</a> (inkl. PPA mit aktueller Version)</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Shutter</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/05/shutter.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="447" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/05/shutter-640x447.jpg" alt="" class="wp-image-7551" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/05/shutter-640x447.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/05/shutter-601x420.jpg 601w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/05/shutter-681x476.jpg 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/05/shutter-250x175.jpg 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/05/shutter-550x384.jpg 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/05/shutter-800x559.jpg 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/05/shutter-258x180.jpg 258w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/05/shutter-429x300.jpg 429w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/05/shutter-716x500.jpg 716w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/05/shutter.jpg 1015w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Shutter</figcaption></figure>
</div>


<p>Und welches Programm nutze ich? Meine Wahl fällt auf <a href="http://shutter-project.org/" target="_blank" rel="noopener">Shutter</a>! Eigentlich für Screenshots gedacht, bietet es auch einfache Bildbearbeitungsfunktionen. Für mich, der häufig Screenshots bearbeiten muss, ist es die perfekte Lösung. Shutter ist seit Ubuntu Karmic in den Ubuntu-Quellen und in Debian ab Testing verfügbar. Alternativ gibt es .deb- und .rpm-Pakete auf der Homepage sowie ein PPA mit der jeweils aktuellen Version.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="http://shutter-project.org/" target="_blank" rel="noopener">Homepage</a></li>



<li><a href="http://shutter-project.org/downloads/" target="_blank" rel="noopener">Downloads</a> (.deb und .rpm)</li>



<li><a href="https://launchpad.net/~shutter" target="_blank" rel="noopener">Launchpad</a> (inkl. PPA mit aktueller Version)</li>
</ul>
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