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	<title>Spotify &#8211; Linux und Ich</title>
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	<description>Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT</description>
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	<title>Spotify &#8211; Linux und Ich</title>
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	<item>
		<title>Spotify unter GNOME: Blauen Fensterrahmen reparieren</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/spotify-unter-gnome-blauen-fensterrahmen-reparieren/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Nov 2025 14:01:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Arch Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Gnome]]></category>
		<category><![CDATA[Spotify]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein blauer Rahmen um Spotify unter GNOME stört die Optik, obwohl die Funktionalität unverändert bleibt. Unter Arch Linux lässt sich das Problem einfach beheben. Entweder über Flatpak oder durch ein Start-Flag für den Client aus dem AUR.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wenn ihr Spotify unter Linux mit <a href="https://linuxundich.de/tag/gnome/" data-type="post_tag" data-id="1734">GNOME</a> nutzt, habt ihr vielleicht in den letzten Tagen einen unschönen blauen Rahmen um das Anwendungsfenster bemerkt. Ich sehe das Problem hier bei mir unter <a href="https://linuxundich.de/tag/arch/" data-type="post_tag" data-id="1762">Arch Linux</a>, es dürfte aber alle Distributionen betreffen.</p>



<p>Schuld daran ist ein Update des offiziellen Linux-Clients auf Electron-Basis, das die GTK-Style-Window-Decoration durcheinandergebracht hat. Die Funktionalität von <a href="https://linuxundich.de/tag/spotify/" data-type="post_tag" data-id="1480">Spotify</a> bleibt zwar unverändert, optisch sieht es aber alles andere als schick aus.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1280" height="780" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-aur-blue-1280x780.webp" alt="Spotify mit blauem Rahmen. Ein Update des Linux-Clients hat die GTK-Style-Window-Decoration beschädigt, sodass das Fenster unschön blau gerahmt wird und nicht korrekt angezeigt wird." class="wp-image-45242" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-aur-blue-1280x780.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-aur-blue-640x390.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-aur-blue-690x420.webp 690w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-aur-blue-681x415.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-aur-blue.webp 1491w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Spotify mit blauem Rahmen. Ein Update des Linux-Clients hat die GTK-Style-Window-Decoration beschädigt, sodass das Fenster unschön blau gerahmt wird und nicht korrekt angezeigt wird.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Lösungsmöglichkeiten für Spotify</h2>



<p>Es gibt zwei einfache Wege, um das Problem zu beheben. Die bequemste Variante ist, Spotify als <a href="https://flathub.org/en/apps/com.spotify.Client" target="_blank" rel="noopener">Flatpak</a> zu installieren. Die Flatpak-Version zeigt den blauen Rahmen nicht und ihr müsst euch um nichts kümmern. Änderungen an der Konfiguration sind nicht nötig.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1280" height="780" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-flatpak-1280x780.webp" alt="Die Flatpak-Version von Spotify zeigt den blauen Rahmen nicht, die GTK-Style-Window-Decoration wird korrekt dargestellt und das Fenster sieht nach der Installation normal und fehlerfrei aus." class="wp-image-45243" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-flatpak-1280x780.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-flatpak-640x390.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-flatpak-690x420.webp 690w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-flatpak-681x415.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-flatpak.webp 1491w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Die Flatpak-Version von Spotify zeigt den blauen Rahmen nicht, die GTK-Style-Window-Decoration wird korrekt dargestellt und das Fenster sieht nach der Installation normal und fehlerfrei aus.</figcaption></figure>



<p>Falls ihr Spotify hingegen über den <a href="https://github.com/kpcyrd/spotify-launcher" target="_blank" rel="noopener">Spotify Launcher</a> (Paket <em>spotify-launcher</em> aus den Extra-Quellen von Arch) oder direkt aus dem <a href="https://aur.archlinux.org/packages/spotify" target="_blank" rel="noopener">AUR</a> (Eintrag <em>spotify</em>) installiert habt, müsst ihr das Start-Flag <code>--ozone-platform=x11</code> setzen. Damit wird die GTK-Dekoration korrekt angezeigt. Je nach Installationsart fügt ihr das Flag wie folgt ein:</p>



<p><strong>Für AUR-Spotify</strong> in der Datei <code>~/.config/spotify-flags.conf</code>:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>--ozone-platform=x11</code></pre>



<p><strong>Für Spotify Launcher</strong> in <code>~/.config/spotify-launcher.conf</code>:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>&#91;spotify]
extra_arguments = &#91;"--ozone-platform=x11"] </code></pre>



<p>Eventuell müsst ihr diese Dateien erst anlegen. Nach einem Neustart von Spotify sollte der blaue Rahmen verschwunden sein und alles wieder normal aussehen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="1153" height="853" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-ozone-platform.webp" alt="Die Konfigurationen unter ~/.config. Die Dateien müssen eventuell erst erstellt werden, ihr braucht nur die passende Datei je nach Installationsart, nicht beide gleichzeitig." class="wp-image-45245" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-ozone-platform.webp 1153w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-ozone-platform-640x473.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-ozone-platform-568x420.webp 568w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-ozone-platform-80x60.webp 80w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-ozone-platform-100x75.webp 100w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-ozone-platform-681x504.webp 681w" sizes="(max-width: 1153px) 100vw, 1153px"><figcaption class="wp-element-caption">Die Konfigurationen unter ~/.config. Die Dateien müssen eventuell erst erstellt werden, ihr braucht nur die passende Datei je nach Installationsart, nicht beide gleichzeitig.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="780" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-flatpak-flags-1280x780.webp" alt="Alternativ könnt ihr das Flag --ozone-platform=x11 setzen, wenn ihr Spotify aus dem AUR installiert habt. Dann wird der Fensterrahmen wieder korrekt angezeigt und normal dargestellt." class="wp-image-45244" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-flatpak-flags-1280x780.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-flatpak-flags-640x390.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-flatpak-flags-690x420.webp 690w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-flatpak-flags-681x415.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-flatpak-flags.webp 1491w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Alternativ könnt ihr das Flag &#8211;ozone-platform=x11 setzen, wenn ihr Spotify aus dem AUR installiert habt. Dann wird der Fensterrahmen wieder korrekt angezeigt und normal dargestellt.</figcaption></figure>



<p class="has-pale-cyan-blue-background-color has-background"><strong>Korrektur von <a href="https://social.anoxinon.de/@fabiscafe@mstdn.social/115627842495268735" target="_blank" rel="noopener">Fabian auf Mastodon</a>:</strong> Das stimmt so nicht. Das ist ganz alleine dem geschulded das Spotify Wayland-nativ läuft und dort, unter GNOME, eine clientseitige Dekoration (CSD) braucht, die es über diese blaue bereit stellt. Das ganze wieder zu X11 zwingen schafft eventuell echte Probleme, wie verschwommene Schriften, schlechtes (kein) scaling und so weiter. Spotify ist auch nicht Elektron, sondern Chromium Embedded Framework (CEF).</p>



<p>Klar, es ist eine Krücke, aber eine die derzeit hilft. Die Änderung lässt sich ja auch schnell wieder rückgängig machen. Die anderen Optionen wären, Gnome unter X11 zu betreiben oder sich mit den blauen Rahmen anzufreunden. Beides in meinen Augen auch nicht gerade optimal. So ist es erstmal ein Workaround, den man natürlich nicht vergessen sollte, falls sich Spotify irgendwann einmal wieder komisch verhält.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Neuer GPG-Key für Spotify unter Arch</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/neuer-gpg-key-fuer-spotify-unter-arch/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/gnu-linux/neuer-gpg-key-fuer-spotify-unter-arch/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Dec 2021 10:19:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Arch Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Paketverwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Spotify]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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					<description><![CDATA[AUR-Helper wie Yay prüfen nach dem Download eines Pakets, ob die heruntergeladenen Daten vom Entwickler ordentlich signiert wurden. Ändert sich allerdings der Schlüssel, kann die Paketverwaltung klemmen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap dropcapp">Ich sehe gerade, dass in zahlreichen Foren Nutzer mit Arch Linux auf dem Rechner aufschlagen, bei denen das Update vom über das AUR installiertem Spotify klemmt &#8212; Vermutlich dürften auch Manjaro und andere Arch-Derivate mit der Thematik kämpfen. Der Hintergrund ist dabei nicht weiter tragisch: Spotify hat einfach nur den GPG-Schlüssel geändert, mit denen die Entwickler ihre Pakete signieren. Dadurch scheitert der Download beziehungsweise die Überprüfung des Downloads und der AUR-Helper bricht das Update des Spotify-Pakets ab.</p>



<pre class="wp-block-preformatted">$ <strong>yay -Syu</strong>
[...]
:: PGP keys need importing:
 -> F9A211976ED662F00E59361E5E3C45D7B312C643, required by: spotify
==> Import? [Y/n] 
:: Importing keys with gpg...
gpg: Keine gültigen OpenPGP-Daten gefunden.
gpg: Anzahl insgesamt bearbeiteter Schlüssel: 0
 -> problem importing keys</pre>



<p>Um das Problem nun möglichst einfach zu lösen, macht ihr einfach ein Terminalfenster auf. Danach löscht ihr den obsoleten Schlüssel aus dem System und importiert den neuen GPG-Key der Entwickler von der Spotify-Webseite. Anschließend leert ihr den Cache des AUR-Helpers Yay (war zumindest bei mir nötig) und spielt dann alle anstehenden Updates ein. Diesmal sollte die Aktion ohne Fehler in einem Rutsch durchlaufen. Generell habe ich schon öfters festgestellt, dass Spotify gerne seine Schlüssel ändert, behaltet die Lösung daher also im Hinterkopf. </p>



<pre class="wp-block-preformatted">$ <strong>gpg --delete-key 8FD3D9A8D3800305A9FFF259D1742AD60D811D58</strong>
$ <strong>curl -sS https://download.spotify.com/debian/pubkey_5E3C45D7B312C643.gpg | gpg --import -</strong>
$ <strong>yay -Sc</strong>
$ <strong>yay -Syu</strong></pre>



<p>Überhaupt lohnt sich bei bockigen AUR-Paketen auch immer ein <a href="https://aur.archlinux.org/packages/spotify/" target="_blank" rel="noopener">Blick auf die AUR-Seite</a> des entsprechenden Pakets. Im Fall von Spotify wird die Lösung dort bereits ausführlich diskutiert. Schaut bei den Beiträgen auch immer auf das Datum des jeweiligen Kommentars: Oben unter &#8222;Pinned Comments&#8220; sind immer wieder angestaubte Beiträge mit deutlich veralteten Informationen fixiert &#8212; je nach Engagement des Paketbetreuers. Erst unter den &#8222;Latest Comments&#8220; findet ihr die neusten Kommentare mit aktuellen Hinweisen bei Problemen oder Schwierigkeiten.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1124" height="695" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/12/installation-spotify.png" alt="" class="wp-image-41974" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/12/installation-spotify.png 1124w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/12/installation-spotify-640x396.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/12/installation-spotify-679x420.png 679w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/12/installation-spotify-681x421.png 681w" sizes="auto, (max-width: 1124px) 100vw, 1124px"><figcaption>Mit dem richtigen GPG-Schlüssel funktioniert das Update von Spotify unter Arch Linux wieder.</figcaption></figure>
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			</item>
		<item>
		<title>Nativer Linux-Client Spot für Spotify</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/nativer-linux-client-spot-fuer-spotify/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/gnu-linux/nativer-linux-client-spot-fuer-spotify/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Nov 2021 12:24:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Spotify]]></category>
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					<description><![CDATA[Schaut man in das Arch-Linux-Repository aka AUR und sortiert die Liste nach der Popularity, dann gehört der Linux-Client für Spotify zu den am häufigsten aus dem AUR installierten Anwendungen. Eigentlich müssen wir Spotify ja dankbar sein, dass sie Linux als Plattform ganz offiziell unterstützen, doch der Linux-Client hat so seine Schwächen. In meinen Augen ist [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap dropcapp">Schaut man in das Arch-Linux-Repository aka AUR und sortiert die <a href="https://aur.archlinux.org/packages/?O=0&amp;SeB=nd&amp;K=&amp;outdated=&amp;SB=p&amp;SO=d&amp;PP=50&amp;do_Search=Go" target="_blank" rel="noopener">Liste nach der Popularity</a>, dann gehört der Linux-Client für Spotify zu den am häufigsten aus dem AUR installierten Anwendungen. Eigentlich müssen wir Spotify ja dankbar sein, dass sie Linux als Plattform ganz <a href="https://www.spotify.com/de/download/linux/" target="_blank" rel="noopener">offiziell unterstützen</a>, doch der Linux-Client hat so seine Schwächen. In meinen Augen ist das Programm ziemlich überladen, aber viel schlimmer, der Ressourcenverbrauch ist einfach gewaltig. Schaut man in die Prozessüberwachung, dann laufen nach dem Start von Spotify nicht weniger als sieben Prozesse, die zusammen über 225 MByte Arbeitsspeicher in Anspruch nehmen &#8212; ohne dass auch nur einmal eine Note aus den Lautsprechern gekommen ist.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1544" height="1103" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spot-spotify-speicherverbrauch.png" alt="Spot benötigt nur einen Bruchteil der Ressourcen der offiziellen Spotify-App für Linux." class="wp-image-41693" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spot-spotify-speicherverbrauch.png 1544w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spot-spotify-speicherverbrauch-640x457.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spot-spotify-speicherverbrauch-1280x914.png 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spot-spotify-speicherverbrauch-1536x1097.png 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spot-spotify-speicherverbrauch-588x420.png 588w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spot-spotify-speicherverbrauch-681x486.png 681w" sizes="auto, (max-width: 1544px) 100vw, 1544px"><figcaption>Spot benötigt nur einen Bruchteil der Ressourcen der offiziellen Spotify-App für Linux. Im Arbeitsspeicher meines Rechners belegt Spot nur ein Zehntel des Spotify-Clients.</figcaption></figure>



<p>Als Alternative solltet ihr mal einen ausführlichen Blick auf die <a href="https://github.com/xou816/spot" target="_blank" rel="noopener">GTK/Rust-Anwendung Spot</a> werfen. Das Programm benötigt selbst im laufenden Betrieb weniger als ein Zehntel des Arbeitsspeichers des offiziellen Spotify-Clients und integriert sich als natives Linux-Programm wesentlich besser in den Desktop. Wie so oft haben es Arch- und Manjaro-User bei der Installation deutlich einfacher: Es geht zwar nicht unmittelbar über Pacman, aber Spot lässt sich hier über das Paket <em>spot-client</em> aus dem AUR heraus installieren. Je nach AUR-Helper schaufelt so zum Beispiel ein <code>yay -S spot-client</code> das Programm auf den Rechner.  </p>



<pre class="wp-block-preformatted">### Yay unter Manjaro installieren und Spot aus dem AUR bauen:
$ <strong>sudo pacman -S yay</strong>
$ <strong>sudo pacman -S --needed base-devel</strong>
$ <strong>yay -S spot-client</strong></pre>



<p>Achtung: Es gibt auch ein Paket <em>spot</em>, dass jedoch nichts mit dem Spotify-Client zu tun hat. Unter Manjaro muss man den AUR-Helper Yay allerdings erstmal per Pacman zusammen mit der Entwicklerbasis zum Bau von Paketen aus den Repositorys installieren. Das Bauen des Spot-Pakets braucht dann je nach System allerdings einige Zeit. Für Nutzer anderer Distributionen bieten die Entwickler jedoch auch <a href="https://flathub.org/apps/details/dev.alextren.Spot" target="_blank" rel="noopener">Flathub-</a> und <a href="https://snapcraft.io/spot" target="_blank" rel="noopener">Snap-Pakete</a> an, die sich zwar distributionsunabhängig nutzen lassen, jedoch auch wieder zahlreiche Abhängigkeiten mit ins System spülen. Ich persönlich bin froh, dass Arch die Pakete ordentlich baut.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Spot schont die Ressourcen</h2>



<p class="has-drop-cap dropcapp">Nach der Installation könnt ihr Spot über das Anwendungsmenü der Desktopumgebung aufrufen. Ohne Login geht es danach aber natürlich auch bei Spot nicht weiter. Ihr müsst euch daher zuvor bei Spotify registrieren, wenn ihr nicht sowieso schon einen Spotify-Account besitzt. Ihr benötigt allerdings ein kostenpflichtiges Premium-Abonnement, mit der kostenlosen Variante von Spotify arbeitet Spot nicht zusammen. Als ersten Bildschirm zeigt Spot dann nach dem Start einen Dialog an, in dem ihr eure Zugangsdaten zu Spotify eintragen könnt.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="827" height="603" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spot-login.png" alt="Ohne einen Spotify-Account geht bei Spot natürlich nichts. Ihr benötigt allerdings ein Premium-Abonnement." class="wp-image-41702" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spot-login.png 827w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spot-login-640x467.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spot-login-576x420.png 576w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spot-login-681x497.png 681w" sizes="auto, (max-width: 827px) 100vw, 827px"><figcaption>Ohne einen aktiven Spotify-Account geht bei Spot natürlich nichts. Für den Zugang über Spot benötigt ihr allerdings das kostenpflichtige Premium-Abonnement des Dienstes.</figcaption></figure>



<p class="dropcapp">Komplizierter wird es, wenn ihr Spotify über einen Facebook-Login verwenden möchtet. In diesem Fall müsst ihr euch im Web-Portal von Spotify einloggen und dann über das Icon rechts oben im Fenster in euer Profil gehen. Dort öffnet ihr dann den Reiter <em>Geräte-Passwort festlegen</em>, alternativ folgt ihr gleich <a href="https://www.spotify.com/de/account/set-device-password" target="_blank" rel="noopener">diesem Link</a> direkt zur passenden Konfigurationsseite. Spotify zeigt dort dann einen Schalter, über den ihre euch eine E-Mail zusenden lassen könnt, die euch über euren Geräte-Benutzernamen informiert. Ein Link in dieser Mail führt dann wieder zurück zu Spotify, wo ihr dann ein Passwort für den Zugang festlegt. Diese Daten nutzt ihr dann, um euch in Spot einzuloggen. Solltet ihr Netzwerklautsprecher nutzen, habt ihr diesen Schritt eventuell schon ausgeführt, der Spotify-Geräte-Benutzername lässt sich auf mehreren Geräten verwenden.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1295" height="954" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spotify-geraete-passwort.png" alt="Beim Login über einen Facebook-Account müsst ihr euch ein Spotify-Geräte-Passwort holen." class="wp-image-41701" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spotify-geraete-passwort.png 1295w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spotify-geraete-passwort-640x471.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spotify-geraete-passwort-1280x943.png 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spotify-geraete-passwort-570x420.png 570w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spotify-geraete-passwort-80x60.png 80w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spotify-geraete-passwort-100x75.png 100w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spotify-geraete-passwort-681x502.png 681w" sizes="auto, (max-width: 1295px) 100vw, 1295px"><figcaption>Beim Login über einen Facebook-Account müsst ihr euch ein Spotify-Geräte-Passwort holen. Die ID-/Passwort-Kombination lässt sich dann mehrfach wiederverwenden.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Spotify ohne schweren Ballast</h2>



<p class="has-drop-cap dropcapp">Nach dem Einloggen in den Dienst lässt sich Spot sehr einfach bedienen: In der Seitenleiste findet ihr eure Bibliothek, darunter die gesammelten Playlists, die gespeicherten Songs und am Ende die aktuell in die Playlist eingestellten Lieder. Die Funktionsweise eines Audioplayers muss man in meinen Augen nicht groß erklären. Einen Dialog mit Einstellungen gibt es aktuell noch nicht, er soll aber noch kommen. Wer neugierig ist, kann über <code>dconf-editor </code>den Gnome-Konfigurationseditor laden und sich im Pfad unter <code>/dev/alextren/Spot</code> umsehen. Hier könntet ihr beispielsweise die Audioausgabe auf Alsa umstellen, falls ihr mit Pulseaudio nach wie vor nichts anzufangen wisst.</p>



<p>Vom Funktionsumfang bildet Spot die wichtigsten Funktionen des offiziellen Spotify-Clients ab, allerdings nicht alle. So fehlt beispielsweise die Unterstützung für Spotify Connect. Ihr könnt die Wiedergabe also nicht an Netzwerklautsprecher wie etwa solche von Sonos weiterleiten. An dem Thema wird allerdings gearbeitet, einen entsprechenden <a href="https://github.com/xou816/spot/issues/55" target="_blank" rel="noopener">Enhancement-Vorschlag</a> gibt es bereits. Schwerer wiegen noch andere Baustellen wie zum Beispiel das Fehlen einer Möglichkeit nach Playlists zu suchen und in Spot zu integrieren, auch dazu gibt es bereits einen <a href="https://github.com/xou816/spot/issues/39" target="_blank" rel="noopener">entsprechenden Eintrag</a>. Playlists müsst ihr daher erst im offiziellen Client oder im Web-Frontend des Spotify-Dienstes &#8222;Liken&#8220;. Nach einem Neustart von Spot tauchen die so markieren Listen dann im Reiter <em>Playlists</em> auf.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1305" height="842" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spot-bibliothek.png" alt="Spot klinkt sich direkt in Spotify ein und zeigt die Bibliothek an." class="wp-image-41714" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spot-bibliothek.png 1305w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spot-bibliothek-640x413.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spot-bibliothek-1280x826.png 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spot-bibliothek-651x420.png 651w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spot-bibliothek-300x194.png 300w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spot-bibliothek-341x220.png 341w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spot-bibliothek-681x439.png 681w" sizes="auto, (max-width: 1305px) 100vw, 1305px"><figcaption>Spot klinkt sich direkt in Spotify ein und zeigt die Bibliothek sowie die auf Spotify organisierten Playlisten an. Spot hinkt beim Funktionsumfang dem Spotify-Client jedoch hinterher. </figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1305" height="842" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spot-nowplaying.png" alt="Eigentlich sollte das Programm ein dunkles Theme nutzen, aktuell erscheint es jedoch hell." class="wp-image-41713" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spot-nowplaying.png 1305w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spot-nowplaying-640x413.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spot-nowplaying-1280x826.png 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spot-nowplaying-651x420.png 651w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spot-nowplaying-300x194.png 300w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spot-nowplaying-341x220.png 341w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spot-nowplaying-681x439.png 681w" sizes="auto, (max-width: 1305px) 100vw, 1305px"><figcaption>Eigentlich sollte das Programm ein dunkles Theme nutzen, aktuell erscheint das Anwendungsfenster von Spot jedoch in der hellen Variante. An dem Problem wird bereits gearbeitet.</figcaption></figure>



<p>Den kompletten Funktionsumfang des offiziellen Spotify-Clients wird Spot vermutlich nie erreichen. Das braucht das Programm in meinen Augen aber auch nicht. Schon jetzt genügt das Gebotene im Alltag vollkommen: Das Angebot von Spotify durchstöbern, einzelne Songs und Alben hören, sowie bereits gespeicherte Playlists abspielen. Dafür braucht es also nicht mehr zwingend den schwergewichtigen Spotify-Client. Und sollte man doch mal merken, dass eine Playlist fehlt, kann man sich kurz im Web-Frontend anmelden und die Liste zur eigenen Sammlung hinzufügen, dann steht sie auch in Spot zur Verfügung.</p>
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		<item>
		<title>Mit Spotrec Songs von Spotify aufnehmen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Nov 2021 15:04:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Audacity]]></category>
		<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[Spotify]]></category>
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					<description><![CDATA[Auch wenn es die Musikbranche nicht gerne hört: Im Rahmen der Privatkopie dürfen Nutzer auch von urheberrechtlich geschützten Werken Kopien anfertigen, solange die Stücke nicht aus offensichtlich widerrechtlichen Quelle stammen und man nicht einen wirksamen Kopierschutzmechanismus umgeht. Der auf Youtube sehr populäre Anwalt Christian Solmecke hat das Thema schon mehrfach im Rahmen seiner Videos behandelt, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Auch wenn es die Musikbranche nicht gerne hört: Im Rahmen der Privatkopie dürfen Nutzer auch von urheberrechtlich geschützten Werken Kopien anfertigen, solange die Stücke nicht aus offensichtlich widerrechtlichen Quelle stammen und man nicht einen wirksamen Kopierschutzmechanismus umgeht. Der auf Youtube sehr populäre Anwalt Christian Solmecke hat das Thema schon mehrfach im Rahmen seiner Videos behandelt, zuletzt im <a href="https://www.youtube.com/watch?v=0h4-7ZKbZiY" target="_blank" rel="noopener">April dieses Jahres</a>. Hört man also seine Lieblingsmusik bei Spotify und hält sein Handy mit einer Audiorekorder-App an die Lautsprecher, dann macht man daher in der Regel nichts falsch. Auch das Mitschneiden der Musik aus dem Radio mit einem Kassettendeck war legal. Nicht groß anders arbeitet nun das Kommandozeilenwerkzeug Spotrec. Das kleine Programm geht nur einen Tick cleverer vor und lauscht per PulseAudio direkt an der Quelle.</p>



<p>Spotrec ist ein in Python entwickeltes Kommandozeilenprogramm für Linux, dessen <a href="https://github.com/Bleuzen/SpotRec" target="_blank" rel="noopener">Quellcode auf Github</a> zu finden ist. Rein technisch automatisiert es die Fähigkeiten des Soundservers Pulseaudio, der bei den meisten Linux-Distributionen zum Standard gehört. Das Programm erstellt automatisch eine &#8222;Senke&#8220; und überwacht im Hintergrund die Aktionen des Spotify-Clients. Sobald das Programm Musik abspielt, leitet Spotrec das Audiosignal durch die Senke und nimmt die Ausgabe auf der Festplatte auf. Analog zum Beispiel der Aufnahme eines Radiosenders mit einem Tapedeck leitet Spotrec die Musik durch den virtuellen Kassettenrekorder und spielt sie danach umgehend über den Verstärker wieder ab. Während der Aufnahme dürft ihr daher auch nicht die Wiedergabe unterbrechen. Das Aufzeichnen dauert zudem immer so lange wie das Stück läuft. Spotrec kümmert sich jedoch automatisch um das Drücken der Wiedergabe- und Pausetaste.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Installation</h2>



<p class="has-drop-cap dropcapp">Unter Arch Linux oder Manjaro könnt ihr die Anwendung ohne große Klimmzüge über das AUR installieren, einfach <code>yay -S spotrec</code> in das Terminal hacken. Alternativ geht das natürlich mit einem der anderen zahlreichen AUR-Helper oder einem grafischen Tool zur Paketverwaltung wie etwa Pamac, das ebenfalls das AUR unterstützt. Auf anderen Distributionen müsst ihr in der Regel lediglich den Quellcode von Hand aus dem Git laden, danach lässt sich das Programm direkt aufrufen. Optional schiebt ihr es in einen Ordner wie zum Beispiel <code>~/.local/bin/spotrec</code>, in dem das System automatisch nach ausführbaren Programmen sucht. So könnt ihr Spotrec dann unmittelbar über das Kommando <code>spotrec</code> aufrufen.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>### Quellcode zu Spotrec aus Github herunterladen:
$ <strong>git clone https://github.com/Bleuzen/SpotRec</strong>
$ <strong>SpotRec/spotrec.py --help</strong>

### Spotrec ins eigene Home-Verzeichnis installieren:
$ <strong>mkdir ~/.local/bin</strong>
$ <strong>cp SpotRec/spotrec.py ~/.local/bin/spotrec</strong>
$ <strong>spotrec</strong>
SpotRec v0.15.0
You should not pause, seek or change volume during recording!
&#91;...]

### Voraussetzung für den Aufruf von Spotrec ist, dass der
### Ordner ~/.local/bin in der $PATH-Variable des Desktops
### stehen muss. Bearbeitet daher eventuell die Datei ~/.profile
### und loggt euch einmal aus und wieder ein:
$ <strong>cat ~/.profile</strong>
&#91;...]
# set PATH so it includes user's private bin if it exists
if &#91; -d "$HOME/.local/bin" ] ; then
    PATH="$HOME/.local/bin:$PATH"
fi</code></pre>



<p>Nach der Installation von Spotrec benötigt ihr den offiziellen Spotify-Client für Linux. Diesen bekommt wieder aus den Paketquellen der von euch genutzten Distribution. Spotify selbst pflegt eine Anleitung zur <a href="https://www.spotify.com/de/download/linux/" target="_blank" rel="noopener">Installation des Clients</a> unter Ubuntu. Unter Arch Linux und Derivaten wie Manjaro findet ihr Spotify &#8212; wie so oft &#8212; im AUR. Ohne Klimmzüge landet das Programm daher via <code>yay -S spotify</code> auf dem Rechner. Für einen ersten Test startet ihr den Spotify-Client und öffnet dann ein Terminalfenster, in dem ihr das Kommando <code>spotrec -o /tmp/spotrec --skip-intro --debug</code> ausführt. Danach spielt ihr einen beliebigen Song auf Spotify ab: Spotrec sollte die Wiederhabe automatisch erkennen und den Song im Ordner <code>/tmp/spotrec</code> im FLAC-Format aufzeichnen. Mit <kbd>[Strg]</kbd>+<kbd>[C]</kbd> brecht ihr die aktuelle Aufnahme an, die bis dahin gesicherten Songs bleiben erhalten. Sollte Spotrec sich nicht in die Wiedergabe einklinken können, dann helfen euch die zusätzlichen Fehlermeldungen des Debug-Modus bei der Analyse des Problems.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>### Erster Test mit Debug-Informationen:
$ <strong>spotrec -o /tmp/spotrec --skip-intro --debug</strong>
&#91;...]
10:29:44,952 - INFO - &#91;FFmpeg] &#91;133071] Recording started
2021-11-15 10:29:44,961 - INFO - &#91;Spotify] State changed: Paused
&#91;...]
### Integriere Alben-Cover und organisiere Songs:
$ <strong>spotrec -o /tmp/spotrec --skip-intro --filename-pattern "{artist}/{album}/{trackNumber}-{title}" --add-cover-art</strong></code></pre>



<p>Für eine erste &#8222;richtige&#8220; Aufnahmen lasst ihr die Option <code>--debug</code> weg und ergänzt das Kommando stattdessen um ein Muster für die Ordner- und Dateistruktur. Dabei greift Spotrec auf die MPRIS-Daten zurück, über die Audioplayer Informationen wie etwa den Songtitel oder das Album an die Desktopumgebung melden. Die Option<code> --add-cover-art</code> integriert dann auch noch gleich das entsprechende Albencover in die gesicherten FLAC-Dateien. Im verlustfreien FLAC-Format gespeichert, benötigt ein Song in etwa 15 MByte Speicherplatz auf der Festplatte. Eine Option, die Songs alternativ im MP3-Format zu speichern, bietet Spotrec aktuell nicht. Möchtet ihr während der Aufnahme nichts hören, dann hängt einfach noch die Option <code>--mute-recording</code> an das Kommando an. Weitere Informationen und Details zu den einzelnen Optionen erhaltet ihr über die Hilfe <code>spotrec --help</code> des Programms.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1118" height="940" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spotrec-aufnahme-1.png" alt="Spotrec nimmt im Hintergrund die von Spotify abgespielte Musik auf." class="wp-image-41592" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spotrec-aufnahme-1.png 1118w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spotrec-aufnahme-1-640x538.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spotrec-aufnahme-1-500x420.png 500w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spotrec-aufnahme-1-681x573.png 681w" sizes="auto, (max-width: 1118px) 100vw, 1118px"><figcaption>Spotrec nimmt im Hintergrund die von Spotify abgespielte Musik auf.</figcaption></figure></div>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1221" height="1080" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spotrec-nautilus.png" alt="Spotrec nimmt die Ausgabe von Spotify im FLAC-Format auf." class="wp-image-41594" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spotrec-nautilus.png 1221w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spotrec-nautilus-640x566.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spotrec-nautilus-1158x1024.png 1158w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spotrec-nautilus-475x420.png 475w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spotrec-nautilus-681x602.png 681w" sizes="auto, (max-width: 1221px) 100vw, 1221px"><figcaption>Spotrec nimmt die Ausgabe von Spotify im FLAC-Format auf.</figcaption></figure></div>



<h2 class="wp-block-heading">Nacharbeiten</h2>



<p class="has-drop-cap dropcapp">Wundert euch bitte während er Aufnahme nicht, dass Spotrec die Wiedergabe eines neuen Songs kurz nach dem Anspielen unterbricht und wieder an den Anfang &#8222;zurückspult&#8220;. Dies soll verhindern, dass Übergänge zwischen den Songs in der Aufnahme landen. Es kommt allerdings durchaus vor, dass Schnipsel des vorherigen oder nächsten Songs an der aufgezeichneten FLAC-Datei hängen &#8212; oder der Song einfach mit einer zu langen Pause endet. Im Fall der Fälle müsst ihr daher ein wenig nacharbeiten. Dazu eignet sich ein Audioprogramm wie zum Beispiel Audacity, das ihr den Paketquellen der meisten Linux-Distributionen findet. Zoomt einfach an die problematische Stelle ran und schneidet den entsprechenden Bereich mit einem Druck auf <kbd>[Entf]</kbd> weg.</p>



<p>Anschließend könntet ihr den Song bei Bedarf dann direkt ins MP3-Format exportieren und somit ein wenig Platz auf der Festplatte sparen. Optional wandelt ihr gleich sämtliche mit Spotrec aufgezeichneten Songs in einem Rutsch vom FLAC- ins MP3-Format um &#8212; oder vielleicht gleich in das freie OGG-Format. Auch dazu gibt es wieder spezialisierte Tools, wie zum Beispiel den SoundConverter (in der deutschsprachigen Lokalisierung etwa kryptisch &#8222;Klangumwandler&#8220;). Auch diese Anwendung bekommt ihr wieder über die Paketverwaltung in das System installiert, das Paket nennt sich in der Regel <em>soundconverter</em>.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="934" height="740" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spotrec-audacity.png" alt="Mit Audacity schneidet ihr bei Bedarf die Aufnahmen zurecht." class="wp-image-41596" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spotrec-audacity.png 934w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spotrec-audacity-640x507.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spotrec-audacity-530x420.png 530w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spotrec-audacity-681x540.png 681w" sizes="auto, (max-width: 934px) 100vw, 934px"><figcaption>Mit Audacity schneidet ihr bei Bedarf die Aufnahmen zurecht.</figcaption></figure></div>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1002" height="870" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spotrec-klangumwandler.png" alt="Der Klangumwandler (SoundConverter) konvertiert die FLAC-Dateien in das MP3-Format." class="wp-image-41597" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spotrec-klangumwandler.png 1002w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spotrec-klangumwandler-640x556.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spotrec-klangumwandler-484x420.png 484w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spotrec-klangumwandler-681x591.png 681w" sizes="auto, (max-width: 1002px) 100vw, 1002px"><figcaption>Der Klangumwandler (SoundConverter) konvertiert die FLAC-Dateien in das MP3-Format.</figcaption></figure></div>



<p>Spotrec wird aktiv weiterentwickelt und die auftretenden Fehler recht zeitnah ausgebügelt. Die aktuelle Version Spotrec 0.15.0 stammt vom 7. Oktober dieses Jahres. Es kommt aber durchaus mal vor, dass irgendetwas klemmt. So hatte ich zum Beispiel eine Zeit lang das Problem, dass Spotrec eine Playlist oder ein Album nach dem Abspielen des ersten Songs immer wieder von vorne abgespielt hat &#8212; ich konnte also immer nur den ersten Song aufnehmen. Ein paar Tage später war die Thematik allerdings wieder gelöst. Bei Schwierigkeiten solltet ihr daher immer prüfen, ob es eine neue Version des Programms gibt. Das betrifft besonders die Nutzer, die Spotrec ohne ein Paketverwaltungstool installiert haben.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Update von Spotify für Linux mit Desktop-Benachrichtigungen und SSL-Update</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/spotify-linux-update-desktop-benachrichtigungen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 May 2014 14:18:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Spotify]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie ich auf gerade auf Reddit sehe, hat der Spotify-Client für Linux ein gar nicht mal so kleines Update auf die auf die Version 0.9.10 bekommen. Mit diesem Update erscheint Spotify nun auch unter Linux in einem deutlich dunkler gehaltenen Look, den der Dienst schon seinen entsprechenden Anwendungen für Windows, dem Mac und auch den [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie ich auf gerade <a href="http://www.reddit.com/r/linux/comments/260uk9/spotify_for_linux_ubuntu_just_got_updated_to_its" target="_blank" rel="noopener">auf Reddit sehe</a>, hat der <a href="https://www.spotify.com/uk/download/previews" target="_blank" rel="noopener">Spotify-Client für Linux</a> ein gar nicht mal so kleines Update auf die auf die Version 0.9.10 bekommen. Mit diesem Update erscheint Spotify nun auch unter Linux in einem deutlich <a href="http://community.spotify.com/t5/Spotify-Announcements/Spotify-paints-it-black-with-new-look/td-p/728939" target="_blank" rel="noopener">dunkler gehaltenen Look</a>, den der Dienst schon seinen entsprechenden Anwendungen für Windows, dem Mac und auch den mobile Geräte verpasst hat. Neben der Optik möchte Spotify auch die Bedienung optimieren, so lassen sich zum Beispiel eigene Musik-Sammlungen einfacher zusammenstellen. Die Linux-Variante ist in dieser Beziehung nun auf dem selben Stand.</p>
<p><span id="more-24868"></span></p>
<h2>Spotify unter Debian/Ubuntu installieren</h2>
<pre>$ sudo sh -c 'echo "deb http://repository.spotify.com stable non-free" &gt;&gt; /etc/apt/sources.list.d/spotify.list'
$ sudo apt-key adv --keyserver hkp://keyserver.ubuntu.com:80 --recv-keys 94558F59
$ sudo apt-get update &amp;&amp; sudo apt-get install spotify-client</pre>
<h2>Spotify unter Arch installieren</h2>
<pre>$ pacaur -S spotify</pre>
<p>Interessanter sind jedoch eher die Linux-spezifischen Änderungen des Updates: Hier integriert Spotify nun endlich Desktop-Benachrichtigungen beim Wechsel von Song zu Song über die libnotify und setzt auf ein neue OpenSSL-Version (Heartbleed, ick hör dir trapsen) &#8212; würde Spotify die libopenssl des Systems nutzen und nicht selber eine backen, so wäre dieses Thema schon lange gegessen. Zum Abspielen von lokal gespeicherten Titeln nutzt Spotify in Zukunft die libavcodec54. Ärgerlich wird es wohl für Linux-User mit einem 32-Bit-System, in der Ankündigung steht, dass es die neue Version nur als 64-Bit-Build gibt &#8212; für immer?</p>
<p>Doch es gibt wohl auch noch ein paar Problemstellen in der &#8212; noch nicht offiziell freigegebenen &#8212; Spotify-Version für Linux. Inhalte lassen sich wohl noch nicht aus dem mit HTML5 gestalteten mittleren Bereich in die Seitenleiste ziehen und auch der erste Start der App scheint ab und an noch problematisch zu sein. Bleibt der mittlere Teil der App am Anfang leer, so soll man Spotify einfach noch einmal neu starten.</p>
<h2>Spotify unter Linux</h2>
<p>
<a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/05/spotify-linux2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="401" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/05/spotify-linux2-640x401.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/05/spotify-linux2-640x401.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/05/spotify-linux2-671x420.jpg 671w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/05/spotify-linux2-681x426.jpg 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/05/spotify-linux2-250x157.jpg 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/05/spotify-linux2-550x344.jpg 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/05/spotify-linux2-800x501.jpg 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/05/spotify-linux2-287x180.jpg 287w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/05/spotify-linux2-479x300.jpg 479w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/05/spotify-linux2-798x500.jpg 798w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/05/spotify-linux2.jpg 1244w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a>
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</p>
<p>Auch die jetzt neue Integration der Desktop-Benachrichtigungen scheint wohl noch nicht auf jedem System so richtig sauber zu arbeiten. Sollte es zu Abstürzen oder eigenartigem Verhalten kommen, so könnt ihr diese mit dem unten folgendem Schalter auch wieder deaktivieren &#8212; Gut, dass dies nicht dokumentiert ist und sich auch in den Einstellungen von Spotify nicht regeln lässt. Um dies permanent zu machen, muss man wohl die .desktop-Datei von Spotify bearbeiten.</p>
<pre>$ spotify --ui.track_notifications_enabled=false</pre>
<p>Wer unter Debian, Ubuntu oder Linux Mint die von Spotify bereitgestellte Paketquelle benutzt, der bekommt das Update automatisch auf sein System gespielt. Die Paketquelle ist bereits auf einem aktuellen Stand. Unter Arch muss man noch ein wenig warten, der Eintrag zu <a href="https://aur.archlinux.org/packages/spotify" target="_blank" rel="noopener">Spotify im AUR</a> ist schon auf veraltetet gesetzt, noch wurde das PKGBUILD aber nicht aktualisiert.</p>
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