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	<title>Sunflower &#8211; Linux und Ich</title>
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	<description>Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT</description>
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	<title>Sunflower &#8211; Linux und Ich</title>
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		<title>Total Commander für Linux gesucht? Wie wäre es mit dem Sunflower Dateimanager!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 May 2014 22:26:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Dateimanager]]></category>
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					<description><![CDATA[Gut Ding will Weile haben – manchmal sogar ein paar Weilchen mehr. Das gilt nicht nur für guten Wein, sondern auch für durchdachte Dateimanager. Während GNOMEs Nautilus – mittlerweile schlicht Files genannt – über die Jahre immer mehr Funktionen verliert, lohnt sich ein Blick über den Tellerrand. In der Welt freier Software gibt es glücklicherweise [&#8230;]]]></description>
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<p>Gut Ding will Weile haben – manchmal sogar ein paar Weilchen mehr. Das gilt nicht nur für guten Wein, sondern auch für durchdachte Dateimanager. Während GNOMEs Nautilus – mittlerweile schlicht <em>Files</em> genannt – über die Jahre immer mehr Funktionen verliert, lohnt sich ein Blick über den Tellerrand. In der Welt freier Software gibt es glücklicherweise zahlreiche Alternativen.</p>



<p>Thunar aus der Xfce-Desktopumgebung macht beispielsweise eine solide Figur. Wer allerdings mit dem klassischen Norton Commander oder seinen modernen Abkömmlingen wie dem Total Commander aufgewachsen ist, sollte sich unbedingt <strong>Sunflower</strong> anschauen. Ich hatte mir Sunflower bereits 2011 angesehen – höchste Zeit also für ein Update zur modernen Linux-Variante dieses zweispaltigen Klassikers.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Installation von Sunflower</h2>



<p>Seit meinem letzten Artikel <a href="http://linuxundich.de/ubuntu/sunflower-file-manager-ein-dateimanager-mit-zwei-spalten-und-vielen-funktionen/">über Sunflower</a> hat sich in Sachen Installation nicht viel verändert. Der Dateimanager hat es nach wie vor nicht in die offiziellen Paketquellen der großen Distributionen geschafft. Immerhin gibt es inzwischen ein offizielles PPA für Ubuntu sowie ein gepflegtes Paket im Arch User Repository (AUR).</p>



<p>Unter <strong>Arch Linux</strong> empfehle ich die gleichzeitige Installation der Abhängigkeiten <code>vte</code> und <code>mutagen</code>, um den vollen Funktionsumfang von Sunflower nutzen zu können:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>pacaur -S sunflower vte mutagen</strong></code></pre>



<p>Unter <strong>Ubuntu</strong> oder auf Ubuntu-basierten Systemen geht’s so:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>sudo add-apt-repository ppa:atareao/sunflower</strong>
$ <strong>sudo apt update</strong>
$ <strong>sudo apt install sunflower</strong></code></pre>



<p>Nach der Installation findet sich Sunflower wie gewohnt im Anwendungsmenü. Der erste Start begrüßt mit der typischen Zweispalten-Ansicht, wie man sie von Commander-Dateimanagern kennt. Im Gegensatz zu diesen Vorbildern unterstützt Sunflower jedoch zusätzlich Tabs, die sich flexibel zwischen den beiden Panels verschieben lassen.</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" src="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/05/sunflower-filemanager-linux1-700x508.png" alt="Sunflower ist eine Alternative für Linuxer, die den Total Commander vermissen."><figcaption class="wp-element-caption">Sunflower ist eine Alternative für Linuxer, die den Total Commander vermissen.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Funktionsumfang: Vielseitig und anpassbar</h2>



<p>Sunflower bietet viele Funktionen, die Nutzer klassischer Dateimanager vermissen: Dateien lassen sich per Rechtsklick markieren – so wie man es vom Total Commander oder sogar noch vom Norton Commander gewohnt ist. Allerdings muss man diese Funktion erst aktivieren: <em>Bearbeiten</em> | <em>Einstellungen</em> | <em>Dateiliste</em> | <em>Bedienung</em> und dann <em>Rechtsklick markiert Eintrag</em>.</p>



<p class="has-pale-cyan-blue-background-color has-background"><strong>Hinweis:</strong> Das Kontextmenü erscheint danach nur noch bei längerem Gedrückthalten der rechten Maustaste – ein kleiner Kompromiss.</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" src="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/05/sunflower-filemanager-linux2-700x508.png" alt="In den zwei Panelen lassen sich auch Terminalfenster mit dem aktuellen Verzeichnis öffnen."><figcaption class="wp-element-caption">In den zwei Panelen lassen sich auch Terminalfenster mit dem aktuellen Verzeichnis öffnen.</figcaption></figure>



<p>Auch Terminalfreunde kommen auf ihre Kosten. Mit <kbd>Strg</kbd>+<kbd>Z</kbd> öffnet sich ein Terminal im aktuell gewählten Verzeichnis direkt im Dateimanager – alternativ per Klick auf das Terminal-Icon. Mit <kbd>Strg</kbd>+<kbd>W</kbd> lässt sich das Terminal wieder schließen. Einzelne Kommandos lassen sich auch bequem in der Kommandozeile unterhalb der Dateiliste eingeben.</p>



<p>Besonders praktisch: Das integrierte Tool zum <strong>Massen-Umbenennen</strong> von Dateien. Mit dem Python-Modul <a href="https://code.google.com/p/mutagen/" target="_blank" rel="noopener">Mutagen</a> lassen sich sogar Metadaten (ID3-Tags) von MP3- und OGG-Dateien direkt im Dateimanager ändern – ideal für die eigene Musiksammlung.</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" src="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/05/sunflower-filemanager-linux3-700x508.png" alt="Der Sunflower-Dateimanager lässt sich bis ins kleinste Detail konfigurieren."><figcaption class="wp-element-caption">Der Sunflower-Dateimanager lässt sich bis ins kleinste Detail konfigurieren.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Plugins und Netzwerkintegration</h2>



<p>Sunflower lässt sich über Plugins erweitern. Im Menü <em>Werkzeuge</em> finden sich unter anderem Optionen zum Einbinden von <strong>externen Laufwerken</strong> und <strong>Netzwerkfreigaben</strong> via FTP, SFTP oder WebDAV. Die Zugangsdaten werden dabei in einem eigenen Keyring sicher gespeichert.</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" src="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/05/sunflower-filemanager-linux4-700x508.png" alt="Mit einer Reihe von Plugins lassen sich zusätzliche Funktionen nachrüsten."><figcaption class="wp-element-caption">Mit einer Reihe von Plugins lassen sich zusätzliche Funktionen nachrüsten.</figcaption></figure>



<p>Ebenfalls gelungen ist die Integration von <strong>GVFS</strong>: Sunflower übernimmt Nautilus-Lesezeichen und bindet automatisch bereits eingebundene Netzwerkfreigaben mit ein. Das macht den Dateimanager zu einem praktischen Werkzeug – gerade im Netzwerkalltag.</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" src="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/05/sunflower-filemanager-linux5-700x508.png" alt="Für das Einbinden von externen Laufwerken und Netzwerkfreigaben gibt es einen Mount-Manager." style="object-fit:cover"><figcaption class="wp-element-caption">Für das Einbinden von externen Laufwerken und Netzwerkfreigaben gibt es einen Mount-Manager.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" src="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/05/sunflower-filemanager-linux6.png" alt="Wie Thunar aus der Xfce-Desktopumgebung gibt es auch bei Sunflower ein Mass-Rename-Tool."><figcaption class="wp-element-caption">Wie Thunar aus der Xfce-Desktopumgebung gibt es auch bei Sunflower ein Mass-Rename-Tool.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Ein echter Geheimtipp für Dateimanager-Fans</h2>



<p>Sunflower ist ein echter Geheimtipp für alle, die mit zweispaltigen Dateimanagern groß geworden sind – oder schlicht effizient arbeiten möchten. Zwar kommt Sunflower funktional nicht ganz an den Total Commander heran, bietet aber viele vertraute Konzepte in einer freien, unter Linux lauffähigen Variante.</p>



<p>Gerade für Nutzer, denen Nautilus oder andere moderne Dateimanager zu minimalistisch geworden sind, lohnt sich ein Blick. Dank Tab-Unterstützung, Plugin-System, Netzwerkfeatures und zahlreichen Konfigurationsoptionen ist Sunflower ein mächtiges Werkzeug für den Datei-Alltag – auch und gerade im produktiven Umfeld.</p>



<p></p>
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		<title>Sunflower File Manager, ein Dateimanager mit zwei Spalten und vielen Funktionen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jul 2011 11:43:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Dateimanager]]></category>
		<category><![CDATA[Sunflower]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Dateimanager Nautilus aus der GNOME-Desktopumgebung ist nicht der schlechteste Dateischubser, den man sich vorstellen kann. Mittlerweile verfügt er über Tabs und eine zweispaltige Ansicht. Über GVFS können entfernte Dateisysteme (WebDAV, FTP, SSH&#8230;) wie normale Verzeichnisse eingebunden werden. Man kann ein Terminalfenster im Dateimanager einblenden lassen usw. Im Normalfall bin ich mit Nautilus sehr zufrieden, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Dateimanager Nautilus aus der GNOME-Desktopumgebung ist nicht der schlechteste Dateischubser, den man sich vorstellen kann. Mittlerweile verfügt er über Tabs und eine zweispaltige Ansicht. Über GVFS können entfernte Dateisysteme (WebDAV, FTP, SSH&#8230;) wie normale Verzeichnisse eingebunden werden. Man kann ein Terminalfenster im Dateimanager einblenden lassen usw. Im Normalfall bin ich mit Nautilus sehr zufrieden, doch ab und an wünsche ich mir doch eine eierlegende Wollmilchsau wie den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Total_Commander" target="_blank" rel="noopener">Total Commander</a> um bspw. Verzeichnisse abgleichen oder Dateien mit regelmäßigen Ausdrücken umzubennen zu können. Von daher ist es keine Frage, dass es Bedarf an alternativen Dateimanagern wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/GNOME_Commander" target="_blank" rel="noopener">GNOME Commander</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Midnight_Commander" target="_blank" rel="noopener">Midnight Commander</a> und Co. gibt. Der <a href="http://code.google.com/p/sunflower-fm/" target="_blank" rel="noopener">Sunflower Dateimanager</a> ist ein ziemlich neuer Vertreter aus dieser Reihe, der Dateimanager möchte sich gut in den aktuellen GNOME-Desktop einpassen, einfach zu bedienen und dennoch leistungsfähig sein.</p>
<p><span id="more-14252"></span></p>
<p>Aktuell befindet sich Sunflower noch in einer Alpha-Phase, alle paar Tage gibt es ein neues Build aus der 0.1er Reihe. Von daher gibt es auch noch wenige Paketbauer für das Programm. Am einfachsten installiert sich Sunflower in Archlinux, wo das Programm im <a href="http://aur.archlinux.org/packages.php?ID=49321" target="_blank" rel="noopener">AUR</a> enthalten ist und Ubuntu, für dass es eine <a href="https://launchpad.net/~ferramroberto/+archive/sunflower" target="_blank" rel="noopener">PPA-Paketquelle</a> gibt&#8230;</p>
<pre>$ sudo add-apt-repository ppa:ferramroberto/sunflower
$ sudo apt-get update &amp;&amp; sudo apt-get install sunflower</pre>
<p>Ansonsten stellt der italienische Blogger <a href="http://www.lffl.org/2011/06/sunflower-aggiunti-i-nuovi-ppa-lffl.html" target="_blank" rel="noopener">Ferram Roberto auf lffl</a> auch noch einzelne Pakete für <a href="http://sourceforge.net/projects/linuxfreedomfor/files/Debian/Sunflower/" target="_blank" rel="noopener">Debian</a> wie auch <a href="http://sourceforge.net/projects/linuxfreedomfor/files/Fedora/Sunflower/" target="_blank" rel="noopener">Fedora</a> zur Verfügung. Zur Not kann man sich auch einfach den aktuellen Code via <a href="http://code.google.com/p/sunflower-fm/downloads/list" target="_blank" rel="noopener">code.google.com</a> herunterladen, das Archiv entpacken und die Anwendung über die ausführbare Datei starten.</p>
<p><figure id="attachment_14253" aria-describedby="caption-attachment-14253" style="width: 700px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/07/sunflower_filemanager1.png"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-14253" src="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/07/sunflower_filemanager1-700x424.png" alt="Der zum Total Commander sehr ähnliche Sunflower Dateimanager für Linux." width="700" height="424"></a><figcaption id="caption-attachment-14253" class="wp-caption-text">Der zum Total Commander sehr ähnliche Sunflower Dateimanager für Linux.</figcaption></figure></p>
<p>Wie vorher schon erwähnt ist Sunflower noch lange nichtvollständig. Die <a href="http://code.google.com/p/sunflower-fm/wiki/ToDo" target="_blank" rel="noopener">ToDo-Liste</a> umfasst alleine für die endgültige 0.1er Version noch wichtige Funktionen wie eine Suche, Verzeichnisabgleich, Text-Betrachter und -Editor und vieles mehr. Zudem fehlen auch noch Übersetzungen, hier ist vielleicht die Community aufgerufen beizuspringen, eine passende Einleitung zum Erstellen einer Übersetzung gibt es im <a href="http://code.google.com/p/sunflower-fm/wiki/Translating" target="_blank" rel="noopener">Wiki von Sunflower</a>.</p>
<p><figure id="attachment_14254" aria-describedby="caption-attachment-14254" style="width: 700px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/07/sunflower_filemanager2.png"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-14254" src="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/07/sunflower_filemanager2-700x424.png" alt="Im zweiten Panel lässt sich auch ein Terminal einblenden." width="700" height="424"></a><figcaption id="caption-attachment-14254" class="wp-caption-text">Im zweiten Panel lässt sich auch ein Terminal einblenden.</figcaption></figure></p>
<p>Ansonsten bin ich mal gespannt wie sich das Programm entwickelt. Neuigkeiten bekommt ihr über <a href="http://twitter.com/#%21/MeanEYE_rcf" target="_blank" rel="noopener">MeanEYE_rcf@Twitter</a>, <a href="http://gplus.to/MeanEYE" target="_blank" rel="noopener">Mladen Mijatov@Google+</a> oder natürlich über die <a href="http://code.google.com/p/sunflower-fm/" target="_blank" rel="noopener">Homepage auf code.google.com</a> mit. Zum Abschluss noch eine Demo vom Autor zur schon etwas angestaubten Version 0.1a-21, die in fünf Minuten einige Funktionen des Dateimanagers erklärt.</p>
<p>[youtube eEHh4zPjHTE 620 353]</p>
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