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	<title>Terminal &#8211; Linux und Ich</title>
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	<description>Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT</description>
	<lastBuildDate>Wed, 21 May 2025 08:57:42 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Terminal &#8211; Linux und Ich</title>
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	<item>
		<title>Microsoft veröffentlicht quelloffenen TUI-Texteditor &#8222;Edit&#8220; für Windows und Linux</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/microsoft-veroffentlicht-quelloffenen-tui-texteditor-edit-windows-und-linux/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 May 2025 08:56:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Editor]]></category>
		<category><![CDATA[Microsoft]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Terminal]]></category>
		<category><![CDATA[Windows]]></category>
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					<description><![CDATA[Microsoft stellt mit „Edit“ einen schlanken, quelloffenen Texteditor für die Kommandozeile vor. Der Editor läuft unter Windows und Linux, auch auf ARM64-Systemen wie dem Raspberry Pi.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Microsoft hat mit <a href="https://github.com/microsoft/edit" target="_blank" rel="noopener">Edit</a> einen neuen, quelloffenen Texteditor für die Kommandozeile vorgestellt. Das unter der MIT-Lizenz veröffentlichte Projekt ist nicht nur für Windows, sondern auch für Linux verfügbar. Zudem nicht nur für PCs, sondern auch für die ARM64-Architektur, wie sie auf dem <a href="https://linuxundich.de/category/raspberry-pi/" data-type="category" data-id="1854">Raspberry Pi</a> genutzt wird. Der Editor richtet sich an Nutzer, die ein einfaches, schnelles Werkzeug für das Bearbeiten von Textdateien im Terminal suchen. Microsofts Edit reiht sich irgendwo zwischen <a href="https://www.nano-editor.org/" target="_blank" rel="noopener">Nano</a>, <a href="https://micro-editor.github.io/" target="_blank" rel="noopener">Micro</a> oder <a href="https://github.com/antirez/kilo" target="_blank" rel="noopener">Kilo</a> ein.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kompakter Editor für den Terminaleinsatz</h3>



<p>Edit ist ein schlanker <a href="https://linuxundich.de/tag/editor/" data-type="post_tag" data-id="420">Editor</a> mit Text User Interface (TUI), der insbesondere auf Portabilität und geringe Abhängigkeiten ausgelegt ist. Die Software setzt auf eine eigene TUI-Bibliothek, die laut Projektentwickler besser zu einer geplanten Plugin-Schnittstelle auf Basis einer C-ABI passt. Außerdem wurde Wert auf UTF-8-Unterstützung, kompakte Dateigröße, VT-kompatible Ausgabe (für bessere SSH-Kompatibilität) und statische Kompilierung gelegt. So lässt sich das Programm ohne Abhängigkeiten ausführen.</p>



<p>Der Editor wurde in Rust geschrieben, nachdem erste Prototypen in C, C++ und Zig entstanden waren. Die Entscheidung für Rust fiel, weil die Sprache innerhalb Microsofts bereits offiziell unterstützt wird und sich gut für systemnahe Programmierung eignet. Der Editor ist natürlich für Windows-Admins interessant, weil man sich seit Windows 10/Windows Server 2019 via SSH auch auf Windows-Kisten einloggen kann. Für administrative Aufgaben braucht es dann auch einen effektiven Editor.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1248" height="783" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/microsoft-edit-linux.webp" alt=" Microsoft Edit unter Linux: Das kompakte, statisch kompilierte Binary läuft direkt im Terminal und eignet sich besonders für den Einsatz über SSH oder in minimalen Systemumgebungen." class="wp-image-44978" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/microsoft-edit-linux.webp 1248w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/microsoft-edit-linux-640x402.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/microsoft-edit-linux-669x420.webp 669w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/microsoft-edit-linux-681x427.webp 681w" sizes="(max-width: 1248px) 100vw, 1248px"><figcaption class="wp-element-caption"> Microsoft Edit unter Linux: Das kompakte, statisch kompilierte Binary läuft direkt im Terminal und eignet sich besonders für den Einsatz über SSH oder in minimalen Systemumgebungen.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="1248" height="783" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/microsoft-edit-windows.webp" alt="Microsoft Edit unter Windows im Einsatz: Der Editor bietet eine textbasierte Benutzeroberfläche (TUI) und erinnert optisch an klassische Werkzeuge wie den MS-DOS-Editor oder Nano." class="wp-image-44979" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/microsoft-edit-windows.webp 1248w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/microsoft-edit-windows-640x402.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/microsoft-edit-windows-669x420.webp 669w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/microsoft-edit-windows-681x427.webp 681w" sizes="(max-width: 1248px) 100vw, 1248px"><figcaption class="wp-element-caption">Microsoft Edit unter Windows im Einsatz: Der Editor bietet eine textbasierte Benutzeroberfläche (TUI) und erinnert optisch an klassische Werkzeuge wie den MS-DOS-Editor oder Nano.</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Veröffentlichung auf GitHub</h3>



<p>Der Quellcode sowie vorkompilierte Binaries sind auf GitHub unter <a href="https://github.com/microsoft/edit" target="_blank" rel="noopener">github.com/microsoft/edit</a> verfügbar. Für Linux steht ein statisch gelinktes Binary bereit, das ohne weitere Abhängigkeiten ausgeführt werden kann:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>wget https://github.com/microsoft/edit/releases/download/v1.0.0/edit-1.0.0-x86_64-linux-gnu.xz</strong>
$ <strong>unxz edit-1.0.0-x86_64-linux-gnu.xz</strong>
$ <strong>chmod +x edit-1.0.0-x86_64-linux-gnu</strong>
$ <strong>./edit-1.0.0-x86_64-linux-gnu</strong></code></pre>



<p>Im <a href="https://aur.archlinux.org/" target="_blank" rel="noopener">Arch User Repository (AUR)</a> stehen mehrere inoffizielle Pakete zur Verfügung, unter anderem <code>edit</code>, <code>ms-edit</code>, <code>ms-edit-bin</code> und <code>microsoft-edit</code>. Ich möchte hier keine Empfehlung ausgeben, mit Sicherheit wird hier in den nächsten Tagen ein wenig aufgeräumt. Dazu kommen Kochrezepte mit der Endung <code>-git</code>, die das Programm aus dem Quellcode bauen.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>yay -Ss microsoft edit</strong>
aur/edit 1.0.0-1 (+0 0.00) 
    A simple editor for simple needs (Microsoft Edit)
aur/ms-edit 1.0.0-1 (+1 1.00) 
    A simple editor for simple needs (Microsoft Edit)
aur/ms-edit-git 1.0.0.r1.ge8d40f6-1 (+2 1.98) 
    A simple editor for simple needs (Microsoft Edit)
aur/ms-edit-bin 1.0.0-1 (+3 2.99) 
    A simple editor for simple needs (Microsoft Edit)
aur/microsoft-edit-git 1.0.0.r1.ge8d40f6-2 (+1 1.00) 
    Modern version of the MS-DOS Editor with a modern UI and keybindings similar to VS Code
aur/microsoft-edit 1.0.0-2 (+2 1.99) 
    Modern version of the MS-DOS Editor with a modern UI and keybindings similar to VS Code</code></pre>



<h3 class="wp-block-heading">Entwicklung aus Eigeninitiative</h3>



<p>Der Editor entstand im Rahmen eines internen Microsoft-Projekts, wurde jedoch größtenteils in der Freizeit des Entwicklers umgesetzt. In einem ausführlichen Kommentar auf <a href="https://news.ycombinator.com/item?id=44031529" target="_blank" rel="noopener">Hacker News</a> beschreibt der Autor Hintergründe zur Entstehung, den Technologiestack sowie die Beweggründe für die Eigenentwicklung anstelle der Verwendung bestehender TUI-Editoren. Einen neuen Editor für Linux-User zu schaffen, stand allerdings nicht auf dem Zettel. /s</p>



<p>Ziel sei es unter anderem gewesen, ein möglichst kleines Binary mit guter Unicode-Unterstützung bereitzustellen, das systemnah arbeitet und sich auch für automatisierte Systemumgebungen oder Remote-Shells eignet. Ob sich Edit langfristig gegen etablierte Editoren behaupten kann, bleibt abzuwarten. Der Fokus auf Minimalismus, Portabilität und UTF-8-Kompatibilität dürfte insbesondere in reduzierten oder serverseitigen Umgebungen relevant sein.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Termsonic: Subsonic-Client für das Terminal</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/termsonic-subsonic-client-fuer-das-terminal/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Mar 2025 06:19:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Navidrome]]></category>
		<category><![CDATA[Subsonic]]></category>
		<category><![CDATA[Terminal]]></category>
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					<description><![CDATA[Termsonic ist ein schlanker Subsonic-Client für das Terminal. Er ermöglicht die Wiedergabe und Verwaltung von Musik direkt über die Kommandozeile – ideal für Minimalisten und Linux-Nutzer, die ressourcenschonende Lösungen bevorzugen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ich betreibe meinen eigenen Musik-Streaming-Server mit <a href="https://www.navidrome.org/" target="_blank" rel="noopener">Navidrome</a> und greife darauf von überall zu – unter Android nutze ich zum Beispiel <a href="https://symfonium.app/" target="_blank" rel="noopener">Symfonium</a> und auch unter Android Auto funktioniert das wunderbar. Unter Linux sieht die Lage allerdings aktuell nicht so rosig aus. Gute Clients für Subsonic-Server sind rar geworden: Die Entwicklung von <a href="https://sublimemusic.app/" target="_blank" rel="noopener">Sublime Music</a> sowie <a href="https://github.com/jeffvli/sonixd" target="_blank" rel="noopener">Sonixd</a> wurde eingestellt, und andere Alternativen sind oft veraltet oder wenig ausgereift. So bleibt eigentlich nur das Webfrontend von Navidrome übrig, aber irgendwie habe ich auch gerne &#8222;richtige&#8220; Clients. Warum also nicht direkt auf das Terminal ausweichen? Genau hier kommt Termsonic ins Spiel.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="was-ist-termsonic">Was ist Termsonic?</h3>



<p><a href="https://git.sixfoisneuf.fr/termsonic/about/" target="_blank" rel="noopener">Termsonic</a> ist ein Subsonic-Client für das Terminal mit einem recht ansprechenden und einfach zu bedienenden Terminal User Interface (TUI). Es läuft unter Linux, Windows und macOS und ist mit den meisten Subsonic-kompatiblen Servern kompatibel – getestet wurde es unter anderem erfolgreich mit Navidrome.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="1176" height="709" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/termsonic-player.webp" alt="Termsonic ist ein einfacher, aber durchaus praktischer Subsonic-Client für das Terminal. Das Programm gibt es plattübergreifens für Linux, MacOS und Windows." class="wp-image-42480" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/termsonic-player.webp 1176w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/termsonic-player-640x386.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/termsonic-player-697x420.webp 697w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/termsonic-player-681x411.webp 681w" sizes="(max-width: 1176px) 100vw, 1176px"><figcaption class="wp-element-caption">Termsonic ist ein einfacher, aber durchaus praktischer Subsonic-Client für das Terminal. Das Programm gibt es plattübergreifens für Linux, MacOS und Windows.</figcaption></figure>



<p>Das Programm unterstützt die Wiedergabe von FLAC-, OGG- und MP3-Dateien. Ein großer Vorteil: Die Dekodierung dieser Formate erfolgt nativ in Go, wodurch kaum externe Abhängigkeiten erforderlich sind – weder ffmpeg noch LAME müssen installiert werden.</p>



<p>Neben der reinen Wiedergabe ermöglicht Termsonic das Durchsuchen der Musikbibliothek nach Künstlern, Alben und Playlists. Eine einfache Warteschlangenverwaltung sorgt dafür, dass ihr eure Songs in einer sinnvollen Reihenfolge abspielen könnt.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="installation-unter-arch-linux">Installation unter Arch Linux</h3>



<p>Unter Arch Linux lässt sich Termsonic bequem über das Arch User Repository (AUR) installieren. Falls ihr den AUR-Helper <code>yay</code> nutzt, genügt folgender Befehl. Nach der Installation könnt ihr dann den Player mit <code>termsonic</code> starten.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>### Arch Linux, Manjaro und Co.
$ <strong>yay -S termsonic-git</strong></code></pre>



<p>Bei anderen Distributionen wie etwa Ubuntu oder Debian findet sich Termsonic hingegen selten in den Paketquellen. Aufgrund der wenigen Abhängigkeiten könnt ihr euch das Programm allerdings sehr einfach selbst aus dem Quellcode bauen.</p>



<pre class="wp-block-code"><code><strong>$ git clone https://git.sixfoisneuf.fr/termsonic</strong>
$ <strong>cd termsonic</strong>
$ <strong>go build ./cmd/termsonic/</strong>
$ <strong>sudo cp termsonic /usr/local/bin</strong></code></pre>



<h3 class="wp-block-heading" id="konfiguration-von-navidrome">Konfiguration von Navidrome</h3>



<p>Beim ersten Start gebt ihr die URL und die Zugangsdaten zu eurem Subsonic-Server (bei mir Navidrome) an. Anschließend seht ihr sofort eure Musiksammlung. Mit [F1] seht ihr eine Baumansicht der Sammlung. [F2] zeigt die aktuelle Queue. [F3] die auf dem Server angelegten Playlisten. Unter [F4] könnt ihr wieder die Einstellungen ändern.</p>



<p class="has-pale-cyan-blue-background-color has-background"><strong>Tipp:</strong> Nutzt ihr ein &#8222;ordentliches&#8220; Terminalprogramm wie das der GNOME-Desktopumgebung oder etwa wie hier Tilix, könnt ihr Termsonic auch ganz einfach mit der Maus bedienen.</p>



<p>Mit [L] springt ihr zum nächsten Song. [P] pausiert bzw. startet die Wiedergabe. Mit [/] öffnet ihr eine Suchmaske, mit der ihr die Liste der Künstler filtern könnt. Rechts oben zeigt Termsonic den aktuell abgespielten Song plus den entsprechenden Künstler an. Schnickschnack wie etwa das Cover des Albums bietet Termsonic allerdings nicht.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1176" height="709" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/termsonic-filter.webp" alt="Mit der Eingabe eines Schrägstrichs aktiviert ihr in der Artist-Übersicht einen Filter, der in eure Musiksammlung nach Künstlern sucht." class="wp-image-42479" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/termsonic-filter.webp 1176w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/termsonic-filter-640x386.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/termsonic-filter-697x420.webp 697w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/termsonic-filter-681x411.webp 681w" sizes="auto, (max-width: 1176px) 100vw, 1176px"><figcaption class="wp-element-caption">Mit der Eingabe eines Schrägstrichs aktiviert ihr in der Artist-Übersicht einen Filter, der in eure Musiksammlung nach Künstlern sucht.</figcaption></figure>



<p>Termsonic ist somit eine interessante Alternative für alle, die ihre Musik direkt im Terminal verwalten und abspielen möchten. Der minimalistische Ansatz ohne große Abhängigkeiten sorgt für eine schlanke und ressourcenschonende Anwendung – perfekt für schlanke Systeme oder leistungsschwache Laptops.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Name von Monitor und Hersteller ermitteln</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/name-von-monitor-und-hersteller-ermitteln/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Aug 2022 11:22:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Dual-Screen]]></category>
		<category><![CDATA[Monitor]]></category>
		<category><![CDATA[Terminal]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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					<description><![CDATA[Möchte man Details zum Monitor und dem Hersteller erfahren, dann helfen die Display-Einstellungen von Gnome nicht weiter. Auch im Terminal muss man erst einmal Kryptisches decodieren.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ich bin gerade in der Situation, dass ich meinen Arbeitsplatz ein wenig umgestalten möchte. Die Monitoren sollen nicht mehr nur einfach auf dem Schreibtisch stehen, sondern auf einem Gestell an den Tisch geklemmt werden &#8212; Ergo: mehr Platz auf dem Tisch. Nun gilt es dabei ein paar Dinge zu beachten. Etwa die Frage, wie schwer meine Monitore eigentlich sind. Da ich keine Lust habe alles abzubauen und die Geräte auf die Waage zu stellen, wäre es recht nett zu wissen, vor was für Geräten ich da eigentlich täglich sitze. Da Information könnte ich sicherlich aus alten Rechnungen herauskramen, doch das geht sicherlich auch ein wenig cleverer.</p>



<p>Das Logo des Herstellers glitzert mir auf der Frontseite des Gehäuses entgegen, doch weitere Informationen zum Gerät finden sich dort nicht. Und auch auf der Rückseite gibt es keine weiteren Details. Ein Schildchen mit der Typenbezeichnung gab es in der Regel bei den guten alten Röhrenmonitoren, doch bei meinen aktuellen Dell-Flatscreens findet sich dort nichts mehr. Auch die Monitor-Einstellungen der Gnome-Desktopumgebung lässt den Nutzer im Stich. Die zeigen nur dann Informationen zum Typ des Monitors an, wenn zwei Displays angeschlossen sind. Mehr als den Hersteller und die Bildschirmdiagonale erfährt man jedoch nicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gnome geizt mit Informationen</h2>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="905" height="620" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2022/08/gnome-bildschirme1.png" alt="" class="wp-image-42196" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2022/08/gnome-bildschirme1.png 905w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2022/08/gnome-bildschirme1-640x438.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2022/08/gnome-bildschirme1-613x420.png 613w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2022/08/gnome-bildschirme1-681x467.png 681w" sizes="auto, (max-width: 905px) 100vw, 905px"><figcaption>Hat man nur einen Monitor am Rechner angeschlossen, zeigt Gnome rein gar nichts zum Display an.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="905" height="620" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2022/08/gnome-bildschirme2.png" alt="" class="wp-image-42197" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2022/08/gnome-bildschirme2.png 905w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2022/08/gnome-bildschirme2-640x438.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2022/08/gnome-bildschirme2-613x420.png 613w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2022/08/gnome-bildschirme2-681x467.png 681w" sizes="auto, (max-width: 905px) 100vw, 905px"><figcaption>Bei zwei angeschlossenen Geräten erhält man wenigstens Informationen zum Hersteller und zur Größe.</figcaption></figure>



<p>Wenn die grafischen Tools so sparsam mit Informationen sind, dann hilft doch sicherlich das Terminal. Tools zur Anzeige von Hardware-Informationen gibt es unter Linux ja wie Sand am Meer, da müsste doch was dabei sein. Das Go-To-Werkzeug für diese Aufgabe wäre hier Inxi, das sich bei vielen Distributionen aus den Paketquellen installieren lässt (etwa via <kbd>pacman -S inxi</kbd> bei Arch Linux oder <kbd>apt install inxi</kbd> bei Ubuntu, Debian und Derivaten). Das Kommando <kbd>inxi -F</kbd> spuckt dann sämtliche Details zum System aus, aber auch hier Pustekuchen: keine Details zu den angeschlossenen Monitoren.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="830" height="625" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2022/08/inxi-graphics.png" alt="" class="wp-image-42200" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2022/08/inxi-graphics.png 830w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2022/08/inxi-graphics-640x482.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2022/08/inxi-graphics-558x420.png 558w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2022/08/inxi-graphics-80x60.png 80w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2022/08/inxi-graphics-100x75.png 100w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2022/08/inxi-graphics-180x135.png 180w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2022/08/inxi-graphics-238x178.png 238w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2022/08/inxi-graphics-681x513.png 681w" sizes="auto, (max-width: 830px) 100vw, 830px"><figcaption>Auch das Hardware-Analyse-Tool Inxi gibt keine Details zu den Monitoren aus.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Details zum Monitor über das Terminal</h2>



<p>Um mir eine weitere Suche unter den zahlreichen Tools zu ersparen, greife ich nun gleich auf das &#8222;richtige&#8220; Werkzeug zurück. Details zum Displayserver liefert das Kommandozeilenwerkzeug Xrandr. Tools wie Inxi machen in der Regel nichts anderes, also solche Kommandos auszuführen und die Ausgabe optisch aufgewertet anzuzeigen. Über <kbd>xrandr -q --verbose</kbd> bekommt man also zahlreiche Details zu den unterstützten Auflösungen und Wiederholraten, doch der Name und Typ des Monitors fehlt immer noch. Aber nicht ganz: Die Daten sind im Feld EDID oder <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Extended_Display_Identification_Data" target="_blank" rel="noopener">Extended Display Identification Data</a> codiert.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="830" height="625" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2022/08/xrandr-edid-1.png" alt="" class="wp-image-42202" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2022/08/xrandr-edid-1.png 830w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2022/08/xrandr-edid-1-640x482.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2022/08/xrandr-edid-1-558x420.png 558w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2022/08/xrandr-edid-1-80x60.png 80w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2022/08/xrandr-edid-1-100x75.png 100w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2022/08/xrandr-edid-1-180x135.png 180w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2022/08/xrandr-edid-1-238x178.png 238w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2022/08/xrandr-edid-1-681x513.png 681w" sizes="auto, (max-width: 830px) 100vw, 830px"><figcaption>Xrandr liefert endlich Details, diese sind allerdings kryptisch verschlüsselt.</figcaption></figure>



<p>Wer diese Daten nun jetzt nicht von Hand decodieren möchte, muss sich ein wenig unter die Arme greifen lassen. Das bei Stack Overflow <a href="https://stackoverflow.com/questions/10500521/linux-retrieve-monitor-names" target="_blank" rel="noopener">gepostete Skript</a> beispielsweise braucht keine weiteren Helferlein, um die EDID zu dekodieren. Ihr speichert folgenden Code einfach als <code>monitor.sh</code> ab und macht die Skriptdatei via <kbd>chmod +x monitor.sh</kbd> ausführbar. Aus dem Terminal heraus aufgerufen, zeigt das Skript dann die angeschlossenen Monitore inklusive den Namen des Herstellers und der Typenbezeichnung an. Technische Details zu Auflösungen oder Wiederholraten fehlen, doch die lassen sich ja auch an zahlreichen anderen Stellen ermitteln.</p>



<pre class="wp-block-preformatted">#!/bin/bash
while read -r output hex conn; do
    [[ -z "$conn" ]] &amp;&amp; conn=${output%%-*}
    echo "# $output $conn   $(xxd -r -p &lt;&lt;&lt; "$hex")"
done &lt; &lt;(xrandr --prop | awk '
    !/^[ \t]/ {
        if (output &amp;&amp; hex) print output, hex, conn
        output=$1
        hex=""
    }
    /ConnectorType:/ {conn=$2}
    /[:.]/ &amp;&amp; h {
        sub(/.*000000fc00/, "", hex)
        hex = substr(hex, 0, 26) "0a"
        sub(/0a.*/, "", hex)
        h=0
    }
    h {sub(/[ \t]+/, ""); hex = hex $0}
    /EDID.*:/ {h=1}
    END {if (output &amp;&amp; hex) print output, hex, conn}
    ' | sort
)</pre>



<pre class="wp-block-preformatted">$ <strong>./monitor.sh </strong>
# DP1-8 DP1   DELL U2515H
# HDMI1 HDMI1   DELL P2213</pre>



<p>Alternativ holt ihr euch das Paket <em>edid-decode</em> auf den Rechner. Bei Ubuntu/Debian oder Linux Mint direkt über die offiziellen Paketquellen (via <kbd>apt install edid-decode</kbd>), bei Arch Linux oder Manjaro lediglich über das AUR (etwa mit einem AUR-Helper via <kbd>yay -S edid-decode-git</kbd>). Hier genügt dann <a href="https://unix.stackexchange.com/questions/67983/get-monitor-make-and-model-and-other-info-in-human-readable-form" target="_blank" rel="noopener">der folgende Einzeiler</a>, der allerdings nicht mit dem proprietären Nvidia-Treiber funktioniert. Hier bekommt ihr dann allerdings nicht nur den Hersteller und den Monitortyp angezeigt, sondern auch gleich die Seriennummer der Geräte &#8212; falls ihr an diesen Interesse haben solltet.</p>



<pre class="wp-block-preformatted">$ <strong>for file in $(ls -1 /sys/class/drm/*/edid); do text=$(tr -d 0 &lt;"$file"); if [ -n "$text" ]; then edid-decode "$file" | grep -e Manufacturer: -e Product; sleep 0.0001; fi done</strong>
  Vendor &amp; Product Identification:
    Manufacturer: DEL
    Display Product Serial Number: '9X2VY55I0J0L'
    Display Product Name: 'DELL U2515H'
  Vendor &amp; Product Identification:
    Manufacturer: DEL
    Display Product Serial Number: 'Y57VF31AAT3M'
    Display Product Name: 'DELL P2213'</pre>



<p>Letztendlich wäre es natürlich schneller gewesen die alten Rechnungen herauszusuchen, oder vielleicht auch mal einen Blick über den Tellerrand zu KDE zu werfen. Im Gegensatz zu den Einstellungen von Gnome zeigen die Systemeinstellungen von KDE nämlich gleich die Bildschirmkennungen mit an. Wie immer ist Gnome ein wenig arg spartanisch und geizig mit Funktionen und Details. In meinen Augen dürften die System-Settings von Gnome ruhig auch die Bezeichnungen ausgeben. Nötig sind sie in der Regel nicht, doch ab und an können sie doch auch praktisch sein.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1059" height="773" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2022/08/kde-bildschirme.png" alt="" class="wp-image-42209" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2022/08/kde-bildschirme.png 1059w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2022/08/kde-bildschirme-640x467.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2022/08/kde-bildschirme-575x420.png 575w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2022/08/kde-bildschirme-681x497.png 681w" sizes="auto, (max-width: 1059px) 100vw, 1059px"><figcaption>Die Anzeige-Einrichtung von KDE zeigt die Typenbezeichnung des Monitors im Gegensatz zu Gnome an.</figcaption></figure>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Bpytop als Alternative zu Top, Htop und Co.</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/bpytop-als-alternative-zu-top-htop-und-co/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Nov 2021 13:02:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Bpytop]]></category>
		<category><![CDATA[System]]></category>
		<category><![CDATA[Terminal]]></category>
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					<description><![CDATA[Es gibt immer wieder mal Situationen, in denen ist es wichtig zu sehen, was gerade auf dem System in Sachen CPU-Auslastung, Arbeitsspeicherverbrauch oder Festplattenbelegung vorgeht. Dafür klassische Werkzeuge für Linux sind Kommandozeilentools wie etwa ps, free und df. Aber natürlich auch die etwas übersichtlicheren Werkzeuge top oder das grafisch nochmals ein wenig ansprechender aufgebaute htop. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap dropcapp">Es gibt immer wieder mal Situationen, in denen ist es wichtig zu sehen, was gerade auf dem System in Sachen CPU-Auslastung, Arbeitsspeicherverbrauch oder Festplattenbelegung vorgeht. Dafür klassische Werkzeuge für Linux sind Kommandozeilentools wie etwa <code>ps</code>, <code>free</code> und <code>df</code>. Aber natürlich auch die etwas übersichtlicheren Werkzeuge <code>top</code> oder das grafisch nochmals ein wenig ansprechender aufgebaute <code>htop</code>. Im Endeffekt ist damit das Aufgabengebiet gut abgedeckt, mehr braucht es eigentlich nicht. Ein bisschen mehr und ein bisschen mehr optischen Schick schadet trotzdem nicht. Von daher lohnt sich ein Blick auf die recht junge und in Python geschriebene Top-Alternative <a href="https://github.com/aristocratos/bpytop" target="_blank" rel="noopener">Bpytop</a>, die wie die herkömmlichen Kandidaten keine grafische Umgebung benötigt.</p>



<p>Die Installation des Programms ist inzwischen nicht mehr sonderlich schwer. Wie schon ein schneller Blick auf <a href="https://repology.org/project/bpytop/versions" target="_blank" rel="noopener">Repology</a> zeigt, führen viele aktuelle Distributionen die Anwendung in ihren offiziellen Paketquellen. Der Paketname gleicht in der Regel dem Namen des Programms: Ein mit administrativen Rechten ausgeführtes <code>apt install bpytop</code>, <code>pacman -S bpytop</code> oder <code>dnf install bpytop</code> genügt also. Zahlreiche <a href="https://github.com/aristocratos/bpytop#installation" target="_blank" rel="noopener">Hinweise</a> zur Installation liefert auch die GitHub-Seite des Entwicklers. Optional lässt sich das Programm auch über den Python-Package-Manager PyPi installieren, dann erhält man auf jeden Fall die gerade neuste Version, auch wenn die Paketverwaltung der genutzten Distribution nicht auf dem aktuellen Stand ist. </p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1092" height="806" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/bpytop-full.png" alt="Bpytop ist eine attraktive Alternative zu Top, Htop und Konsorten." class="wp-image-41607" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/bpytop-full.png 1092w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/bpytop-full-640x472.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/bpytop-full-569x420.png 569w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/bpytop-full-80x60.png 80w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/bpytop-full-100x75.png 100w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/bpytop-full-681x503.png 681w" sizes="auto, (max-width: 1092px) 100vw, 1092px"><figcaption>Bpytop ist eine attraktive Alternative zu Top, Htop und Konsorten.</figcaption></figure>



<p>Nach der Installation ruft ihr das Programm aus dem Terminal heraus mit dem Kommando <code>bpytop</code> auf. Eine kurze Animation zeigt an, dass zum Betrieb alles Nötige installiert ist. Hier wartet sich vielleicht noch gleich eine Baustelle für euch: Damit Bpytop die Temperaturen des Systems auslesen und dann rechts oben neben der Auslastung der Prozessorkerne anzeigen kann, müsst ihr die LM-Sensors einrichten. Je nach Distribution geht das immer ein wenig anders. Entsprechende Anleitungen finden sich in den Dokumentationen der von euch genutzten Distribution, hier etwa für <a href="https://wiki.ubuntuusers.de/Lm_sensors/" target="_blank" rel="noopener">Ubuntu</a> oder <a href="https://wiki.archlinux.org/title/lm_sensors" target="_blank" rel="noopener">Arch Linux</a>.</p>



<p>Unter Arch Linux oder Manjaro spielt ihr via <code>sudo pacman -S lm_sensors</code> die Sensors-Tools ein und führt dann das Kommando <code>sudo sensors-detect</code> aus, das euer System ausführlich analysiert. Es erscheinen dabei eine ganze Reihe von Abfragen, die ihr im Normalfall einfach mit einem Druck auf <kbd>[Eingabe]</kbd> beantworten könnt. Am Ende schreibt das Tool aus Wunsch einen Eintrag in die Konfigurationsdatei <code>/etc/conf.d/lm_sensors</code> und startet dann automatisch den Dienst <code>lm_sensors.service</code>. Über das Kommando <code>sensors</code> liefert euer System dann in Zukunft Informationen der integrierten Temperatursensoren und Lüftern. Bpytop bindet diese Daten dann in die eigenen Anzeigen an.</p>



<pre class="wp-block-preformatted">$ <strong>sensors</strong>
coretemp-isa-0000
Adapter: ISA adapter
Package id 0:  +71.0°C  (high = +100.0°C, crit = +100.0°C)
Core 0:        +68.0°C  (high = +100.0°C, crit = +100.0°C)
Core 1:        +71.0°C  (high = +100.0°C, crit = +100.0°C)
Core 2:        +67.0°C  (high = +100.0°C, crit = +100.0°C)
Core 3:        +68.0°C  (high = +100.0°C, crit = +100.0°C)

dell_smm-isa-0000
Adapter: ISA adapter
fan1:        2540 RPM
fan2:        2536 RPM
[...]</pre>



<p>Danach sollte Bpytop komplett einsatzbereit sein: In der Übersicht schaltet ihr mit einem Druck auf <kbd>[M]</kbd> zwischen den verschiedenen Darstellungen um. Via <kbd>[Esc]</kbd> oder <kbd>[Umschalt]+[M]</kbd> öffnet ihr einen Dialog, der eine Hilfe und die Optionen anzeigt, oder das Programm gleich beendet und aufs Terminal zurückgeht (optional direkt über <kbd>[Strg]+[C]</kbd>). In den Einstellungen ändert ihr das Theme oder deaktiviert die beim Start angezeigte Initialisierung U (<em>Show init</em> auf <em>False</em>). Da Bpytop auf &#8222;richtige&#8220; grafische Elemente verzichtet, funktioniert das Tool auch via SSH. Etwa auf einem Raspberry Pi, auf dem ihr das Raspberry Pi OS nur in der abgespeckten Variante ohne grafische Desktopumgebung installiert habt.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1092" height="806" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/bpytop-proc.png" alt="Die Aufteilung der Darstellung von Bpytop lässt sich individuell anpassen." class="wp-image-41606" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/bpytop-proc.png 1092w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/bpytop-proc-640x472.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/bpytop-proc-569x420.png 569w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/bpytop-proc-80x60.png 80w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/bpytop-proc-100x75.png 100w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/bpytop-proc-681x503.png 681w" sizes="auto, (max-width: 1092px) 100vw, 1092px"><figcaption>Die Aufteilung der Darstellung von Bpytop lässt sich individuell anpassen.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1092" height="806" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/bpytop-menu.png" alt="Über die Escape-Taste öffnen ihr die Einstellungen von Bpytop." class="wp-image-41605" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/bpytop-menu.png 1092w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/bpytop-menu-640x472.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/bpytop-menu-569x420.png 569w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/bpytop-menu-80x60.png 80w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/bpytop-menu-100x75.png 100w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/bpytop-menu-681x503.png 681w" sizes="auto, (max-width: 1092px) 100vw, 1092px"><figcaption>Über die Escape-Taste öffnen ihr die Einstellungen von Bpytop.</figcaption></figure>
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			</item>
		<item>
		<title>Bug-Jäger vs. Terminal-Entwickler: Aus Terminix wird Tilix</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/bug-jaeger-vs-terminal-entwickler-aus-terminix-wird-tilix/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Mar 2017 12:17:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Gnome]]></category>
		<category><![CDATA[GTK3]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Terminal]]></category>
		<category><![CDATA[Terminix]]></category>
		<category><![CDATA[Tilix]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer unter Linux mit Terminix arbeitet, der hat ein leistungsfähiges Terminalprogramm an der Hand, das ein Fenster in mehrere Panel unterteilen kann, die sich per Drag&#38;Drop arrangieren lassen. Das den Benutzer benachrichtigt, sobald länger laufende Prozesse enden und sich User mit etwas anderen beschäftigt und vieles mehr. Nun beschreiben normalerweise Einträge in einen Bugtracker ja [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer unter Linux mit Terminix arbeitet, der hat ein leistungsfähiges Terminalprogramm an der Hand, das ein Fenster in mehrere Panel unterteilen kann, die sich per Drag&amp;Drop arrangieren lassen. Das den Benutzer benachrichtigt, sobald länger laufende Prozesse enden und sich User mit etwas anderen beschäftigt und vieles mehr. Nun beschreiben normalerweise Einträge in einen Bugtracker ja Fehler im Programm. <a href="https://github.com/gnunn1/tilix/issues/815" target="_blank" rel="noopener">Bug 815 im Bugtracker</a> von Terminix ist nun etwas außergewöhnlich: Das auf Schädlingsbekämpfung spezialisisierte Unternehmen <a href="https://www.terminix.com" target="_blank" rel="noopener">Terminix</a> befürchtet aufgrund der Namensgleichheit Probleme und forderte die Terminix-Entwickler auf den Namen zu ändern.</p>
<p>Von daher nennt sich <a href="https://gnunn1.github.io/tilix-web/" target="_blank" rel="noopener">Terminix in Zukunft Tilix</a>. Die Homepage sowie das Github-Repository wurden bereits angepasst. Und auch im AUR, als dem Arch User Repository, gibt es bereits mit <a href="https://aur.archlinux.org/packages/?O=0&amp;K=tilix" target="_blank" rel="noopener">tilix und tilix-git</a> zwei neue Einträge. Arch-User deinstallieren daher am besten die Terminix-Pakete und spielen dann Tilix via <code>pacaur -S tilix</code> neu ein (selbstverständlich kann man auch einen anderen AUR-Helper verwenden). Unter Ubuntu lässt sich Tilix aus dem <a href="https://launchpad.net/~webupd8team/+archive/ubuntu/terminix" target="_blank" rel="noopener">PPA des WebUpd8-Blogs</a> installieren. Auch hier heißt es daher Terminix deinstallieren und Tilix neu installieren. Nur so bekommt man in Zukunft das Programm dann auch aktualisiert, die Terminix-Pakete bekommen keine Updates mehr spendiert.</p>
<p><figure id="attachment_40378" aria-describedby="caption-attachment-40378" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2017/03/tilix-1.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-40378" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2017/03/tilix-1-640x430.png" alt="" width="640" height="430" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2017/03/tilix-1-640x430.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2017/03/tilix-1-626x420.png 626w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2017/03/tilix-1-537x360.png 537w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2017/03/tilix-1-681x457.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2017/03/tilix-1.png 1126w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-40378" class="wp-caption-text">Aus Terminix wird Tilix, sonst ändert sich nix. Tilix gehört zu den flexibelsten Terminals.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_40379" aria-describedby="caption-attachment-40379" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2017/03/tilix-2.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-40379" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2017/03/tilix-2-640x430.png" alt="" width="640" height="430" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2017/03/tilix-2-640x430.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2017/03/tilix-2-626x420.png 626w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2017/03/tilix-2-537x360.png 537w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2017/03/tilix-2-681x457.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2017/03/tilix-2.png 1126w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-40379" class="wp-caption-text">Tilix unterstützt mehrere Terminal-Panels in einem Anwendungsfenster.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_40380" aria-describedby="caption-attachment-40380" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2017/03/tilix-3.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-40380" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2017/03/tilix-3-640x430.png" alt="" width="640" height="430" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2017/03/tilix-3-640x430.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2017/03/tilix-3-626x420.png 626w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2017/03/tilix-3-537x360.png 537w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2017/03/tilix-3-681x457.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2017/03/tilix-3.png 1126w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-40380" class="wp-caption-text">Die Einstellungen von Tilix bieten unzählige Möglichkeiten das Programm anzupassen.</figcaption></figure></p>
<p>Terminix (oder besser nun Tilix) ist noch eine recht junge Anwendung, die sich aktuell auch noch ziemlich schnell verändert. Jede neue Version bringt eigentlich so gut wie immer neue und interessante Funktionen mit. Von daher findet man das Programm jedoch in der Regel auch noch nicht in den regulären Paketquellen seiner Lieblingsdistribution und wenn doch, dann nur in einer älteren Version. Von daher muss man das Programm meist über eine zusätzliche Paketquelle installieren, entsprechende <a href="https://gnunn1.github.io/tilix-web/#packages" target="_blank" rel="noopener">Installationshinweise zu Tilix</a> gibt es für diverse Distributionen auf der Homepage.</p>
<pre>### Tilix unter Arch Linux installieren:
$ <strong>pacaur -S tilix</strong>
### Tilix unter Ubuntu installieren:
$ <strong>sudo add-apt-repository ppa:webupd8team/terminix</strong>
$ <strong>sudo apt update</strong>
$ <strong>sudo apt install tilix</strong></pre>
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			</item>
		<item>
		<title>Hollywood macht das Terminal filmreif</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/hollywood-macht-das-terminal-filmreif/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/gnu-linux/hollywood-macht-das-terminal-filmreif/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Dec 2016 15:43:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Spaß]]></category>
		<category><![CDATA[Terminal]]></category>
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					<description><![CDATA[Kleiner Tipp am Rande: Linux-User werden ja immer wieder als &#8222;Hacker&#8220; belächelt, die wild auf der Tastatur herumtippen und bei denen immer nur kryptische Inhalte über den Bildschirm flimmern. In der Regel erfüllen wir dieses Klischee nicht selten, aber sollte mal jemand in die Situation kommen, in der es dieses Vorurteil eindrucksvoll zu bestätigen gilt, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Kleiner Tipp am Rande: Linux-User werden ja immer wieder als &#8222;Hacker&#8220; belächelt, die wild auf der Tastatur herumtippen und bei denen immer nur kryptische Inhalte über den Bildschirm flimmern. In der Regel erfüllen wir dieses Klischee <del>nicht</del> selten, aber sollte mal jemand in die Situation kommen, in der es dieses Vorurteil eindrucksvoll zu bestätigen gilt, gibt es <a href="https://github.com/dustinkirkland/hollywood" target="_blank" rel="noopener">Hollywood</a>. Das kleine Skript blendet über die Terminal-Multiplexer <a href="http://byobu.co" target="_blank" rel="noopener">Byobu</a> und <a href="https://tmux.github.io/" target="_blank" rel="noopener">Tmux</a> verschiedenste Ausgaben (bspw. von <code>atop</code>, <code>ethstatus</code>, <code>glances</code>, <code>ntop</code> und vielen mehr) in einem Terminalfenster ein und unterlegt das Ganze noch mit dem Soundtrack von Mission Impossible: Fertig ist der Instant-Hacker.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div class="video-wrapped video-wrapped-video video-wrapped-yt" style="width: 640px; min-height: 360px; background-image: url('https://linuxundich.de/wp-content/plugins/wp-video-embed-privacy/preview/yt/rVMn3xk5mcY.jpg?s=09b84045d8d11c5aa9bf8bba6563476ed1a2ebfe47ba05be41b46a0877888fc0')" data-embed-frame="&lt;div class=&quot;youtube-embed&quot; data-video_id=&quot;rVMn3xk5mcY&quot;&gt;&lt;iframe title=&quot;Hollywood Technical Melodrama -- There&amp;#039;s an app for that on Ubuntu in Byobu!&quot; width=&quot;640&quot; height=&quot;360&quot; src=&quot;https://www.youtube-nocookie.com/embed/rVMn3xk5mcY?feature=oembed&amp;enablejsapi=1&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;/div&gt;" data-embed-play="&lt;span&gt;Video abspielen&lt;/span&gt;&lt;div class=&quot;small&quot;&gt;&lt;span&gt;Das Video wird von Youtube eingebettet.&lt;br&gt;Es gelten die &lt;a href=&quot;https://www.google.com/intl/de/policies/privacy/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Datenschutzerklärungen von Google&lt;/&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;"><div class="video-wrapped-nojs"><span>Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.<br>Video-Link: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=rVMn3xk5mcY" target="_blank" rel="noopener">https://www.youtube.com/watch?v=rVMn3xk5mcY</a></span></div></div>
</div></figure>



<p style="margin-top:12px">Das Programm findet sich bei Ubuntu direkt in den Paketquellen, unter Arch kann man es <a href="https://aur.archlinux.org/packages/hollywood/" target="_blank" rel="noopener">aus dem AUR installieren</a>. Die Animation läuft ohne weiteres Zutun an, man muss also lediglich mit <code>hollywood</code> das Skript aufrufen. Mittels <kbd>Strg</kbd>+<kbd>C</kbd> (eventuell mehrfach gedrückt und mit einem <code>exit</code> noch Tmux beendet) kann man Hollywood jederzeit beenden, wobei ich allerdings feststellen musste, dass dies nicht in jedem Fall zuverlässig funktioniert. Für den Fall der Fälle lässt sich das Programm jedoch jederzeit mit <code>pkill -f tmux</code> abschießen.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>### Installation unter Arch Linux
$ <strong>yay -Ss hollywood</strong>
aur/hollywood 1.7-2 (7, 1,73)
    Fill your console with Hollywood melodrama technobabble.
&#91;...]
$ <strong>yay -S hollywood</strong></code></pre>



<pre class="wp-block-code"><code>### Installation ab Ubuntu 15.04
$ <strong>sudo apt install hollywood</strong></code></pre>



<pre class="wp-block-code"><code>### Hollywood starten
$ <strong>hollywood</strong></code></pre>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1218" height="809" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/hollywood-terminal2.png" alt="" class="wp-image-40154" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/hollywood-terminal2.png 1218w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/hollywood-terminal2-640x425.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/hollywood-terminal2-632x420.png 632w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/hollywood-terminal2-681x452.png 681w" sizes="auto, (max-width: 1218px) 100vw, 1218px"><figcaption class="wp-element-caption">Hollywood simuliert ein voll ausgelastetes Hacker-Terminal mit zahlreichen Systeminformationen in Echtzeit.</figcaption></figure>
</div>

<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1218" height="809" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/hollywood-terminal3-1.png" alt="" class="wp-image-40156" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/hollywood-terminal3-1.png 1218w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/hollywood-terminal3-1-640x425.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/hollywood-terminal3-1-632x420.png 632w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/hollywood-terminal3-1-681x452.png 681w" sizes="auto, (max-width: 1218px) 100vw, 1218px"><figcaption class="wp-element-caption">Mehrere Tmux-Panels zeigen parallel Netzwerk-, Prozess- und Systemdaten wie aus einem Actionfilm.</figcaption></figure>
</div>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Findmnt zeigt eingebundene Laufwerke übersichtlich an</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/findmnt-zeigt-eingebundene-laufwerke-uebersichtlich-an/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/gnu-linux/findmnt-zeigt-eingebundene-laufwerke-uebersichtlich-an/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Dec 2016 08:22:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Systemverwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Terminal]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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					<description><![CDATA[Oft sind es ja die kleinen Dinge, die einen Unterschied machen. Wie in diesem Beispiel: Ab und an möchte man wissen, ob und wohin das System einen USB-Stick oder eine SD-Karte gemountet hat. Für diese Aufgabe wirft man grafische Tools wie die Laufwerkverwaltung von Gnome an, oder man öffnet ein Terminal, gibt mount ein und schaut sich die Ausgabe [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Oft sind es ja die kleinen Dinge, die einen Unterschied machen. Wie in diesem Beispiel: Ab und an möchte man wissen, ob und wohin das System einen USB-Stick oder eine SD-Karte gemountet hat. Für diese Aufgabe wirft man grafische Tools wie die Laufwerkverwaltung von Gnome an, oder man öffnet ein Terminal, gibt <code>mount</code> ein und schaut sich die Ausgabe des Programms an. Das Kommando liefert eigentlich sämtliche Informationen, die man für diese Aufgabe benötigt, doch die Ausgabe ist alles andere als übersichtlich. Sämtliche Infos stehen ungegliedert in einer Zeile</p>
<pre>$ <strong>mount</strong>
proc on /proc type proc (rw,nosuid,nodev,noexec,relatime)
sys on /sys type sysfs (rw,nosuid,nodev,noexec,relatime)
dev on /dev type devtmpfs (rw,nosuid,relatime,size=3991400k,nr_inodes=997850,mode=755)
[...]
/dev/sdb1 on /home type ext4 (rw,relatime,data=ordered)
[...]
/etc/autofs/auto.misc on /misc type autofs (rw,relatime,fd=6,pgrp=1207,timeout=300,minproto=5,maxproto=5,indirect)
-hosts on /net type autofs (rw,relatime,fd=12,pgrp=1207,timeout=300,minproto=5,maxproto=5,indirect)
/etc/autofs/auto.nas on /mnt/nas type autofs (rw,relatime,fd=18,pgrp=1207,timeout=60,minproto=5,maxproto=5,indirect)
//192.168.178.79/daten on /mnt/nas/daten type cifs (rw,relatime,vers=1.0,cache=strict,username=me,domain=NAS,uid=1000,forceuid,gid=0,noforcegid,addr=192.168.178.79,unix,posixpaths,serverino,mapposix,acl,rsize=1048576,wsize=1048576,echo_interval=60,actimeo=1)
[...]</pre>
<p>Zur Ausgabe von Laufwerksinformationen bietet sich jedoch als Alternative zu <code>mount</code> das Kommando <code>findmnt</code> an. Es steckt schon seit geraumer Zeit im Paket <em>mount</em> und findet sich in der Regel von Haus aus auf dem System. Allerdings nutzt kaum jemand das kleine Programm, im <a href="https://www.google.de/search?q=findmnt+site%3Aubuntuusers.de&amp;oq=findmnt+site%3Aubuntuusers.de&amp;aqs=chrome..69i57.5527j0j7&amp;sourceid=chrome&amp;ie=UTF-8#safe=off&amp;q=%22findmnt%22+site:ubuntuusers.de" target="_blank" rel="noopener">Forum von ubuntuusers.de</a> wird es beispielsweise nur in ein Dutzend Threads erwähnt. Ohne weitere Optionen gibt <code>findmnt</code> einen Verzeichnisbaum mit der Geräte-ID, dem Dateisystemtyp und dem Mount-Optionen aus. Bei Bedarf kann man die Ausgabe nach Mount-Punkten filtern oder beispielsweise nach Dateisystemarten filtern.</p>
<pre>$ <strong>findmnt</strong>
TARGET                           SOURCE      FSTYPE          OPTIONS
/                                /dev/sda1   ext4            rw,relatime,data=ordered
├─/proc                          proc        proc            rw,nosuid,nodev,noexec,relatime
│ └─/proc/sys/fs/binfmt_misc     systemd-1   autofs          
[...]
├─/tmp                           tmpfs       tmpfs           rw,nosuid,nodev
├─/home                          /dev/sdb1   ext4            rw,relatime,data=ordered
├─/misc                          /etc/autofs/auto.misc
│ autofs          rw,relatime,fd=6,pgrp=1207,timeout=300,minproto=5,maxproto=5,indirect
├─/net                           -hosts      autofs          rw,relatime,fd=12,pgrp=1207,timeout=300,minproto=5,maxproto=5,indirect
└─/mnt/nas               /etc/autofs/auto.nas
  autofs          rw,relatime,fd=18,pgrp=1207,timeout=60,minproto=5,maxproto=5,indirect
  ├─/mnt/nas/daten       //192.168.178.79/daten
  │ cifs            
[...]</pre>
<pre>$ <strong>findmnt /home</strong>
TARGET SOURCE    FSTYPE OPTIONS
/home  /dev/sdb1 ext4   rw,relatime,data=ordered
$ <strong>findmnt -t cifs</strong>
TARGET SOURCE FSTYPE OPTIONS
/mnt/nas/daten //192.168.178.79/daten cifs rw,relatime,vers=1.0,cache=strict,[...],addr=192.168.178.79,un
/mnt/nas/homes //192.168.178.79/homes cifs rw,relatime,vers=1.0,cache=strict,[...],addr=192.168.178.79,un
[...]</pre>
<p>Den Unterschied zwischen den Ausgaben beider Kommandos wird am besten über einen Screenshot verdeutlicht. Während man mit <code>mount</code> am besten gleich nach einem bestimmten Eintrag per <code>mount | grep foo</code> filtert, erhält man mit <code>findmnt</code> einen übersichtlich formatierten Verzeichnisbaum, den man ohne umständliche Pipes sofort im Blick hat. Zusätzlich könnte man mit etwa <code>findmnt --poll --mountpoint /foo/bar</code> gezielt einen Mountpunkt überwachen lassen und in einem Skript Aktionen auslösen.</p>
<p><figure id="attachment_40100" aria-describedby="caption-attachment-40100" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/findmnt-vs-mount.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-40100" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/findmnt-vs-mount-640x400.png" alt="" width="640" height="400" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/findmnt-vs-mount-640x400.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/findmnt-vs-mount-1280x800.png 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/findmnt-vs-mount-672x420.png 672w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/findmnt-vs-mount-681x426.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/findmnt-vs-mount.png 1440w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-40100" class="wp-caption-text">Die Ausgabe von findmnt gliedert alle gemounteten Laufwerke übersichtlich auf.</figcaption></figure></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Gnome-Erweiterungen per Skript über das Terminal installieren</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/gnome-erweiterungen-per-skript-ueber-das-terminal-installieren/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/gnu-linux/gnome-erweiterungen-per-skript-ueber-das-terminal-installieren/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jun 2016 06:59:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Gnome]]></category>
		<category><![CDATA[Gnome-Erweiterung]]></category>
		<category><![CDATA[Terminal]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Oberfläche der Gnome Shell basiert bekanntlich zu weiten Teilen auf JavaScript und CSS. Aufgrund dessen lässt sich das Design und Verhalten relativ einfach modifizieren. Mit den Gnome-Erweiterungen muss man dafür nicht einmal programmieren können. Es genügt die Gnome-Extensions-Sammlung im Browser zu öffnen und sich sein Wunsch-Erweiterungen zusammenzuklicken. Allerdings gibt es seit einiger Zeit einen Haken: [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Oberfläche der Gnome Shell basiert bekanntlich zu weiten Teilen auf <a href="https://wiki.gnome.org/Projects/GnomeShell/Development" target="_blank" rel="noopener">JavaScript und CSS</a>. Aufgrund dessen lässt sich das Design und Verhalten relativ einfach modifizieren. Mit den <a href="https://wiki.gnome.org/Projects/GnomeShell/Extensions" target="_blank" rel="noopener">Gnome-Erweiterungen</a> muss man dafür nicht einmal programmieren können. Es genügt die <a href="https://extensions.gnome.org/" target="_blank" rel="noopener">Gnome-Extensions-Sammlung</a> im Browser zu öffnen und sich sein Wunsch-Erweiterungen zusammenzuklicken. Allerdings gibt es seit einiger Zeit einen Haken: Das für die Installation von Gnome-Erweiterungen benötigte Browser-Plugin funktioniert nur noch mit wenigen Browsern. Es braucht &#8222;Internet&#8220; (aka Epiphany oder Firefox). Andere Browser wie etwa Chrome unterstützen keine <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/NPAPI" target="_blank" rel="noopener">NPAPI-Plugins</a> (dazu gehört auch Adobe Flash) mehr. Als Alternative bietet sich ein Kommandozeilen-Tool an.</p>
<p><span id="more-39705"></span></p>
<p>Der <a href="https://github.com/brunelli/gnome-shell-extension-installer" target="_blank" rel="noopener">Gnome Shell Extension Installer</a> ist ein kleines Bash-Skript, mithilfe dessen sich Gnome-Erweiterungen über die Kommandozeile installieren lassen. Das Skript durchsuch die Gnome-Extension-Datenbank, zeigt entsprechende Treffer an und gibt auch aus, welches Plugin welche Gnome-Version unterstützt &#8212; Viele Plugins hecheln immer ein, zwei Versionen hinterher, was besonders bei Usern von Rolling-Release-Distributionen für Ärger sorgt, da die Erweiterungen nach einem Release einer neuen Gnome-Version erst einmal für eine ganze Weile nicht mehr funktionieren.</p>
<p><figure id="attachment_39808" aria-describedby="caption-attachment-39808" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/gnome-shell-extension-installer_3.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-39808" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/gnome-shell-extension-installer_3-640x384.png" alt="Nur noch wenige Browser wie etwa Firefox unterstützen das für die Installation von Erweiterungen nötige Plugin." width="640" height="384" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/gnome-shell-extension-installer_3-640x384.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/gnome-shell-extension-installer_3-699x420.png 699w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/gnome-shell-extension-installer_3-681x409.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/gnome-shell-extension-installer_3.png 1267w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-39808" class="wp-caption-text">Nur noch wenige Browser wie etwa Firefox unterstützen das für die Installation von Erweiterungen nötige Plugin.</figcaption></figure></p>
<h2>Gnome-Erweiterungen ohne Browser installieren</h2>
<p>Unter Arch Linux lässt sich das Skript recht einfach <a href="https://aur.archlinux.org/packages/gnome-shell-extension-installer" target="_blank" rel="noopener">aus dem AUR installieren</a>. Auf anderen Distributionen lädt man sich das Skript von Hand aus dem Github und schiebt das kleine Programm dann beispielsweise nach <code>~/bin</code> ins eigene Homeverzeichnis. Alternativ bietet sich als Speicherort auch das Systemverzeichnis <code>/usr/local/bin/</code> an. Dort ließe sich das Programm dann von jedem User ausführen. Zum Kopieren muss man sich allerdings Root-Rechte besorgen.</p>
<pre>### Gnome Shell Extension Installer unter Arch installieren
$ pacaur -Ss gnome shell installer
aur/gnome-shell-extension-installer 1.4.2-1 (7, 0,59)
    A bash script to search and install GNOME Shell extensions
$ pacaur -S gnome-shell-extension-installer</pre>
<pre>### Gnome Shell Extension Installer allgemein installieren
$ wget https://github.com/ianbrunelli/gnome-shell-extension-installer/raw/master/gnome-shell-extension-installer
$ chmod +x gnome-shell-extension-installer
$ mv gnome-shell-extension-installer ~/bin</pre>
<p>Nach der Installation ruft man das Skript mit dem Kommando <code>gnome-shell-extension-installer</code> auf. Der Schalter <code>-s</code> bewirkt eine Suche in der Gnome-Extensions-Datenbank. Die Ergebnisse spuckt das Programm in einer nummerierten Liste auf. Jeder Eintrag informiert über den Entwickler wie auch über die Gnome-Versionen, zu denen die Erweiterung kompatibel sein sollte.</p>
<h2>Der Gnome Shell Extension Installer als CLI</h2>
<p>Bei gleichnamigen Treffern ist es nicht ganz einfach die richtige Erweiterung zu ermitteln. Prüft daher eventuell anhand des Namens des Entwickler auf <a href="https://extensions.gnome.org" target="_blank" rel="noopener">extensions.gnome.org</a> ab, ob ihr auch wirklich die gewünschte Erweiterung installiert. Mit Eingabe der Nummer ladet ihr dann die Erweiterung herunter und installiert sie für euren User. Weitere Hilfe bekommt ihr durch die Eingbe von <code>h</code> oder <code>help</code>.</p>
<pre>$ gnome-shell-extension-installer -s system monitor
[system] Performing search
Displaying 10 item(s). Page 1 of 26.

0: System Menu, by jonius 
   Versions: 3.6
[...]
4: System Monitor, by elvetemedve 
   Versions: 3.20 3.18 3.16 3.14 3.12 3.10
[...]
Type "help" to get information on how to use the search.
Enter a command: 4
[System Monitor] Downloading extension
[System Monitor] Extracting extension
[System Monitor] Enabling extension
[System Monitor] Extension enabled
Enter a command: help
&lt;number(s)&gt;	Install extension(s) 
c	Display comments 
d&lt;number(s)&gt;	Get description(s) 
l&lt;number(s)&gt;	Get link(s) on extensions.gnome.org 
s&lt;number(s)&gt;	Save the extension(s) on the current directory 
p	Go to page 
r		Print the search content again 
sn		Sort by name 
sr		Sort by recent 
sd		Sort by downloads 
sp		Sort by popularity (default) 
/	Perform another search 
home		Load extensions.gnome.org homepage 
h or help	Show this message 
q or quit	Exit search shell
</pre>
<p>Damit Gnome die frisch installierte Erweiterung auch lädt, müsst ihr in den meiste Fällen die Gnome-Shell mit der Tastenkombination [Alt]+[F2] und danach [R], [Eingabe] neu starten. Anschließend sollte die Erweiterung automatisch geladen werden und beispielsweise in den Gnome Tweak Tools auftauchen. Dort lassen sich in der Regel die meisten Erweiterungen auch konfigurieren.</p>
<p><figure id="attachment_39806" aria-describedby="caption-attachment-39806" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/gnome-shell-extension-installer_1.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-39806" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/gnome-shell-extension-installer_1-640x457.png" alt="Mit dem Gnome Shell Extension Installer lassen sich Gnome-Erweiterungen ohne Browser installieren." width="640" height="457" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/gnome-shell-extension-installer_1-640x457.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/gnome-shell-extension-installer_1-588x420.png 588w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/gnome-shell-extension-installer_1-681x486.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/gnome-shell-extension-installer_1.png 833w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-39806" class="wp-caption-text">Mit dem Gnome Shell Extension Installer lassen sich Gnome-Erweiterungen ohne Browser installieren.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_39807" aria-describedby="caption-attachment-39807" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/gnome-shell-extension-installer_2.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-39807" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/gnome-shell-extension-installer_2-640x412.png" alt="Die auf diesem Weg installierten Erweiterungen erscheinen automatisch im System." width="640" height="412" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/gnome-shell-extension-installer_2-640x412.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/gnome-shell-extension-installer_2-652x420.png 652w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/gnome-shell-extension-installer_2-300x194.png 300w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/gnome-shell-extension-installer_2-341x220.png 341w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/gnome-shell-extension-installer_2-681x439.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/gnome-shell-extension-installer_2.png 1223w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-39807" class="wp-caption-text">Die auf diesem Weg installierten Erweiterungen erscheinen automatisch im System.</figcaption></figure></p>
<p>Alles in allem erweist sich der Gnome Shell Extension Installer als praktisches Werkzeug, besonders wenn man  im Alltag weder den Gnome-Browser noch Firefox auf Surfturen im Netz verwendet. Praktisch ist auch, dass man über das Skript sofort sieht, welche Erweiterung mit welcher Gnome-Version kompatibel ist. Diese Information lässt sich aus der Gnome-Extensions-Webseite nicht so leicht herausziehen.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>ShellCheck hilft beim Schreiben handwerklich sauberer Shell-Skripte</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/shellcheck-hilft-beim-schreiben-handwerklich-sauberer-shell-skripte/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/gnu-linux/shellcheck-hilft-beim-schreiben-handwerklich-sauberer-shell-skripte/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jun 2016 13:05:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Programmieren]]></category>
		<category><![CDATA[Shell-Skripte]]></category>
		<category><![CDATA[Terminal]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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					<description><![CDATA[Früher oder später wird man als Linux-User sein erstes kleines Shell-Skript schreiben. Nicht, weil man unter Linux nicht ohne Kommandos, die Shell oder gar eigens &#8222;programmierte&#8220; Skripte auskommen würde, sondern weil man dies freiwillig tut, da sich mithilfe von einfachen Bash-Skripten die eine oder andere Aufgabe deutlich beschleunigen lässt. Als Einsteiger bastelt man so lange [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Früher oder später wird man als Linux-User sein erstes kleines Shell-Skript schreiben. Nicht, weil man unter Linux nicht ohne Kommandos, die Shell oder gar eigens &#8222;programmierte&#8220; Skripte auskommen würde, sondern weil man dies freiwillig tut, da sich mithilfe von einfachen Bash-Skripten die eine oder andere Aufgabe deutlich beschleunigen lässt. Als Einsteiger bastelt man so lange vor sich hin, bis das Skript funktioniert und seine Aufgabe erledigt. Doch in der Regel macht man dabei eine Reihe von Fehlern, die nicht unmittelbar auffallen, ShellCheck hilft diese aufzudecken und euren &#8222;Programmierstil&#8220; zu verbessern.</p>
<p><span id="more-39671"></span></p>
<p>ShellCheck gibt es unter <a href="https://www.shellcheck.net" target="_blank" rel="noopener">shellcheck.net</a> im Netz und auch in der Paketverwaltung, der meisten Linux-Distributionen. Unter Debian/Ubuntu, wie auch unter Arch Linux lässt sich das Programm direkt mit einem Kommando einspielen. Anschließend könnt ihr das kleine Programm direkt auf euer Skript loslassen. Solltet ihr auf einem System arbeiten, auf dem sich keine weiteren Programme installieren lassen oder wo euch dazu die nötigen Rechte fehlen, könnt ihr auf die webbasierte Variante zurückgreifen. Am Ende zeigen diese immer dasselbe Ergebnis an.</p>
<pre>### ShellCheck unter Debian/Ubuntu installieren...
$ sudo apt install shellcheck

### ShellCheck unter Arch Linux installieren...
$ sudo pacman -S shellcheck

### Die Hilfe zu ShellCheck...
$ shellcheck --help
unrecognized option `--help'

Usage: shellcheck [OPTIONS...] FILES...
  -e CODE1,CODE2..  --exclude=CODE1,CODE2..  exclude types of warnings
  -f FORMAT         --format=FORMAT          output format
  -C[WHEN]          --color[=WHEN]           Use color (auto, always, never)
  -s SHELLNAME      --shell=SHELLNAME        Specify dialect (sh,bash,dash,ksh)
  -x                --external-sources       Allow 'source' outside of FILES.
  -V                --version                Print version information
</pre>
<p>Im Terminal zeigt ShellCheck die Hinweise auf schlechten Skript-Still in seiner Ausgabe farbiert markiert an. Die Beschreibung hinter dem Report-Codes (SC2046, SC2086 etc.) gibt euch einen ersten Eindruck, von dem was ihr falsch macht. Für weiterführende Details gebt ihr den Code in die Suchfunktion des <a href="https://github.com/koalaman/shellcheck/wiki" target="_blank" rel="noopener">ShellCheck-Wiki</a> ein. Dort erklärt ShellCheck genauer, was ihr warum falsch macht, zudem gibt es dort Beispiele, wie man die angemahnte Stelle besser gestalten sollte.</p>
<p><figure id="attachment_39672" aria-describedby="caption-attachment-39672" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/shellcheck-terminal.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-39672" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/shellcheck-terminal-640x462.png" alt="Das Programm lässt sich in den meisten Distributionen aus der Paketverwaltung installieren." width="640" height="462" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/shellcheck-terminal-640x462.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/shellcheck-terminal-582x420.png 582w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/shellcheck-terminal-681x492.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/shellcheck-terminal.png 899w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-39672" class="wp-caption-text">Das Programm lässt sich in den meisten Distributionen aus der Paketverwaltung installieren.</figcaption></figure></p>
<p>Alternativ kopiert ihr euren Code in die webbasierte Version von ShellCheck. Dies macht zwar ein wenig Arbeit, dafür könnt ihr die Report-Codes direkt anklicken, wohin euch der Browser direkt auf die Wiki-Seite führt. Diese Variante ist also besonders dann sinnvoll, wenn ihr ein längeres Skript mit vielen Fehlern überprüfen wollt. So erspart man sich das hin- und herkopieren der Fehlercodes zwischen Terminal und Browser.</p>
<p><figure id="attachment_39673" aria-describedby="caption-attachment-39673" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/shellcheck-browser.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-39673" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/shellcheck-browser-640x553.png" alt="ShellCheck hilft beim Schreiben sauberer Shell-Skripte ohne problematische Ausdrücke." width="640" height="553" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/shellcheck-browser-640x553.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/shellcheck-browser-486x420.png 486w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/shellcheck-browser-681x588.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/shellcheck-browser.png 942w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-39673" class="wp-caption-text">ShellCheck hilft beim Schreiben sauberer Shell-Skripte ohne problematische Ausdrücke.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_39691" aria-describedby="caption-attachment-39691" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/shellcheck-hinweise.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-39691" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/shellcheck-hinweise-640x551.png" alt="In der Webversion von ShellCheck lassen sich Hinweise zu den problematischen Stellen aufrufen." width="640" height="551" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/shellcheck-hinweise-640x551.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/shellcheck-hinweise-488x420.png 488w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/shellcheck-hinweise-681x586.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/shellcheck-hinweise.png 945w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-39691" class="wp-caption-text">In der Webversion von ShellCheck lassen sich Hinweise zu den problematischen Stellen aufrufen.</figcaption></figure></p>
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		<title>Mit s Internetsuchen bei Google, Wikipedia und Co. aus dem Terminal starten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Mar 2016 15:05:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Howto]]></category>
		<category><![CDATA[Suchmaschinen]]></category>
		<category><![CDATA[Terminal]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer schon länger mit Linux unterwegs ist, der hat üblicherweise ein Terminalfenster offen. Nicht etwa weil viele Aufgaben die Eingabe von Befehlen zwingen erfordern würden, in der Regel gibt es für jede administrative Aufgabe oder andere Vorhaben grafische Werkzeuge, sondern weil sich die Aufgabe im Terminal einfach schneller erledigen lässt &#8212; wenn man den weiß, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer schon länger mit Linux unterwegs ist, der hat üblicherweise ein Terminalfenster offen. Nicht etwa weil viele Aufgaben die Eingabe von Befehlen zwingen erfordern würden, in der Regel gibt es für jede administrative Aufgabe oder andere Vorhaben grafische Werkzeuge, sondern weil sich die Aufgabe im Terminal einfach schneller erledigen lässt &#8212; wenn man den weiß, was genug zu tun ist. Von daher finde ich das kleine <a href="https://github.com/zquestz/s" target="_blank" rel="noopener">Progrämmchen s</a> recht praktisch. Mit ihm könnt ihr Suchanfragen an Suchmaschinen wie Google oder DuckDuckGo senden, die Suche der Wikipedia, der Arch Wiki und zahlreicher anderer Webseiten anwerfen oder auch im Angebot von Amazon stöbern. S selbst dient dabei nur als Initiator der Suchanfrage, das Ergebnis erscheint wie gewohnt im Browser.</p>
<p><span id="more-34792"></span></p>
<p>Aktuell findet sich das Programm noch nicht in den Paketquellen der gängigen Distributionen. Für den Beitrag habe ich die Installation unter Ubuntu 15.10 und Arch Linux getestet &#8212; wobei diese unter Arch via <code>pacaur -S s</code> sehr leicht gelingt, da das Programm <a href="https://aur.archlinux.org/packages/s/" target="_blank" rel="noopener">im AUR vertreten</a> ist (alternativ gebt ihr den AUR-Helper eurer Wahl an). Mit anderen Distributionen auf dem Rechner müsst ihr s hingegen manuell installieren. Legt dazu in der <code>~/.bashrc</code> eures Users den <code>GOPATH</code> fest (erstes Listing) und führt dann die Kommandos aus dem zweiten Listing aus. Diese installieren die benötigten Abhängigkeiten zum Kompilieren und Herunterladen des Codes und bauen danach das Programm.</p>
<pre>### Folgende Zeilen an ~/.bashrc anfügen
export GOPATH=$HOME/go
export PATH=$PATH:$GOROOT/bin:$GOPATH/bin
</pre>
<pre>### s auf einem Ubuntu- oder Debian-System installieren
$ sudo apt install golang-go git
$ go get -v github.com/zquestz/s
$ cd $GOPATH/src/github.com/zquestz/s
$ make
$ make install</pre>
<p>Danach sollte s umgehend startklar sein: Mit der Eingabe von <code>s -l</code> beziehungsweise <code>s --list-providers</code> in einem Terminal bekommt ihr eine Liste mit allen unterstützen Webangeboten auf den Schirm. Alternativ findet ihr diese Liste aber auch ohne Installation des Programms auf der <a href="https://github.com/zquestz/s#supported-providers" target="_blank" rel="noopener">Homepage des Projekts</a>. Interessant sind hier neben den klassischen Suchmaschinen (<code>google</code>, <code>duckduckgo</code>, <code>bing</code>, <code>yahoo</code>) und der Wikipedia die Suche durch die Paketquellen verschiedener Distributionen (<code>archpkg</code>, <code>debianpkg</code>), das Arch-Wiki (<code>archwiki</code>) sowie etwa <code>github</code>, <code>hackernews</code> oder <code>reddit</code>.</p>
<pre>### Liste aller unterstützten Suchmaschinen ausgeben.
$ s -l
500px
8tracks
amazon
archpkg
archwiki
[...]
github
gmail
[...]
google
googleplus
hackernews
[...]
yahoo
yandex
youtube
</pre>
<p>Zum Start der Suche gebt ihr lediglich <code>s</code> gefolgt von den gewünschten Suchbegriffen ein. Ohne weitere Option ruft s Google als Suchmaschine auf und zeigt die Ergebnisse in einem neuen Tab des im System definierten Standardbrowsers an &#8212; so spart ihr bei einer Websuche ein paar Aktionen mit Maus oder Tastatur. Optional übergebt ihr s mit dem Schalter <code>-p</code> einen anderen Suchmaschinenanbieter, wie hier im Beispiel Amazon oder die Wikipedia. Den Bezeichner könnt ihr dabei auch abkürzen, solange die Referenz eindeutig bleibt.</p>
<pre>### Suche mit Standardsuchmaschine
$ s linux kernel
### Suche unter Angabe der Webseite
$ s -p amazon linux laptop
$ s -p wikipedia linus torvalds
### Anbieterkennung abkürzen
$ s -p am ubuntu buch
$ s -p wi arch linux
</pre>
<p>Möchtet ihr einen anderen Suchmaschinenanbieter als Standard oder gar eigene Einträge anlegen, dann müsst ihr mit der <code>~/.s/config</code> eine Konfigurationsdatei für das Programm anlegen (erstes Listing) und dann den Inhalt aus dem Zweiten übertragen &#8212; selbstverständlich an eure Wünsche angepasst. In meinem Beispiel nutze ich <a href="https://duckduckgo.com/" target="_blank" rel="noopener">DuckDuckGo</a> als Standardsuchmaschine und füge Linux und Ich unter dem String <code>linuxundich</code> sowie die zu <a href="https://ixquick.com/deu/?" target="_blank" rel="noopener">ixquick</a> ausgelagerte Suche von <a href="https://ubuntuusers.de/" target="_blank" rel="noopener">Ubuntuusers</a> über die gleichnamige Option <code>ubuntuusers</code> als weitere Suchanbieter hinzu. Das Ganze funktioniert selbstverständlich mit zahlreichen weiteren Angeboten im Netz.</p>
<pre>### Konfigurationsdatei ~/.s/config erstellen
$ mkdir ~/.s
$ nano ~/.s/config
</pre>
<pre>provider: duckduckgo
customProviders [
  {
    name: linuxundich
    url: "https://linuxundich.de/?s=%s"
  }
  {
    name: ubuntuusers
    url: "https://ixquick.com/do/search?q=%s+site:ubuntuusers.de&amp;l=deutsch"
  }
]

</pre>
<pre>$ s -p linuxundich arch linux</pre>
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