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	<title>Terminal – Linux und Ich</title>
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	<description>Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT</description>
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		<title>ghostty-config 2.0: Einstellungen für Ghostty direkt im Terminal</title>
		<link>https://linuxundich.de/ghostty-config-2-0-ghostty-einstellungen-terminal/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Nov 2026 12:24:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Ghostty]]></category>
		<category><![CDATA[Terminal]]></category>
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					<description><![CDATA[Ghostty kennt 211 Optionen, aber keinen Einstellungsdialog. ghostty-config 2.0 holt Themes, Schriften und Fenster in eine Oberfläche im Terminal, schreibt jede Änderung als eigene Zeile in die Konfiguration und lädt Ghostty gleich neu.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ghostty hat bei mir inzwischen <a href="https://linuxundich.de/bug-jaeger-vs-terminal-entwickler-aus-terminix-wird-tilix/">Tilix</a> als Go-To-Terminal-App abgelöst, die Neuerungen von <a href="https://linuxundich.de/ghostty-1-4-linux-terminal/">Ghostty 1.4</a> habe ich euch erst letzte Woche vorgestellt. Einen Punkt habe ich dort nur kurz angerissen: Eine Menüleiste mit Einstellungsdialogen gibt es in Ghostty nicht. Wer eine andere Schrift oder ein neues Farbschema möchte, der bearbeitet die Konfiguration von Hand. Abhilfe schafft ghostty-config, das jetzt in Version 2.0 erschienen ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Konfiguration nur per Textdatei</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Konfiguriert wird Ghostty über die Datei <code>~/.config/ghostty/config</code>, in die ihr Zeilen wie <code>font-size = 12</code> schreibt. Welche Optionen es überhaupt gibt, verrät euch Ghostty selbst. Der folgende Befehl listet alle Einstellungen samt Erklärung auf. Bei Ghostty 1.4.0 kommen dabei 211 Optionen und gut 4.300 Zeilen Text zusammen, auf Englisch versteht sich. Viel Spaß beim Durchblättern.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ ghostty +show-config --default --docs | less</code></pre>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aefa41777642&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aefa41777642" class="wp-block-image size-full wp-lightbox-container"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1280" height="800" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/11/01-ghostty-optionen.webp" alt="Ghostty-Fenster mit less und der Erklärung zur Option language, dahinter Firefox mit der Seite Option Reference auf ghostty.org" class="wp-image-48628" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/11/01-ghostty-optionen.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/11/01-ghostty-optionen-640x400.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/11/01-ghostty-optionen-768x480.webp 768w" sizes="(max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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			</svg>
		</button><figcaption class="wp-element-caption">Ghostty listet seine Optionen samt Erklärung im Terminal auf, dahinter wartet die lange Optionsreferenz auf der Website des Projekts.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der Website sieht es kaum anders aus. Die <a href="https://ghostty.org/docs/config/reference">Optionsreferenz</a> ist eine sehr lange Seite, und die Entwickler empfehlen selbst, die Suchfunktion des Browsers zu nutzen. Immerhin ist man sich des Problems bewusst und verspricht für die Zukunft „a more user-friendly way to view and organize these options“. Bis es so weit ist, springen andere Projekte in die Bresche, eines davon ist ghostty-config.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist ghostty-config?</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://github.com/Vitruves/ghostty-config">ghostty-config</a> stammt von Vitruves, so der Name des Entwicklerkontos auf GitHub und Reddit. Das Programm ist in Go geschrieben, steht unter der MIT-Lizenz und läuft unter Linux und macOS. Ein eigenes Fenster öffnet es nicht, die Oberfläche läuft direkt im Terminal. Themes, Schriften, Fenster, Eingabe, Sitzung und Erweiterungen liegen dort auf eigenen Reitern, dazu kommt ein Bereich für das Werkzeug selbst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Ghostty und Kitty zeichnet ghostty-config seine Oberfläche als Bilder, möglich macht das das Kitty-Grafikprotokoll. Darüber bringen auch Dateimanager wie <a href="https://linuxundich.de/tfm-moderner-dateimanager-furs-terminal/">Tfm</a> ihre Bildvorschau ins Terminal. Deswegen wirkt das Ganze eher wie eine Desktop-Anwendung als wie ein klassisches Terminalprogramm. In anderen Terminals und in Tmux nimmt das Programm normale Textzeichen. Die Oberfläche ist komplett englisch, eine Übersetzung gibt es bisher nicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Drei Layouts in Version 2.0</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Version 2.0.0 ist am 1. November <a href="https://www.reddit.com/r/Ghostty/comments/1xkyi83/ghosttyconfig_20_two_new_layouts_ghostty_14/">erschienen</a>, gut einen Monat nach dem Start des Projekts auf GitHub. Vieles darin stammt laut Vitruves aus den Kommentaren zur letzten Ankündigung auf Reddit. Die größte Neuerung sind zwei zusätzliche Layouts. Beim ersten Start fragt euch ghostty-config, wie ihr arbeiten wollt, später wechselt ihr mit <code>F4</code> oder über <em>Tool › Interface › Layout</em>.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aefa417787c9&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aefa417787c9" class="wp-block-image size-full wp-lightbox-container"><img decoding="async" width="1280" height="800" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/11/02-ghostty-config-layout-wahl.webp" alt="ghostty-config in Ghostty mit der Frage How do you want to work? und drei Karten für die Layouts Atelier, Palette und Guided" class="wp-image-48629" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/11/02-ghostty-config-layout-wahl.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/11/02-ghostty-config-layout-wahl-640x400.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/11/02-ghostty-config-layout-wahl-768x480.webp 768w" sizes="(max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Beim ersten Start fragt ghostty-config, ob ihr lieber mit Atelier, Palette oder Guided arbeiten möchtet.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Atelier ist die bisherige Oberfläche und weiterhin voreingestellt. Links stehen die Bereiche, rechts eine Wand aus Kacheln für insgesamt 1.071 Themes. Jede Kachel zeigt eine kleine Vorschau mit Git-Ausgabe, Farbpalette und Kontrastwert. Mit den Pfeiltasten wandert ihr durch die Wand, ohne dass sich etwas ändert. Erst ein <code>Enter</code> schreibt das Theme in die Konfiguration und lässt Ghostty neu laden.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aefa41779404&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aefa41779404" class="wp-block-image size-full wp-lightbox-container"><img decoding="async" width="1280" height="800" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/11/03-ghostty-config-themes.webp" alt="ghostty-config im Layout Atelier: links die Theme-Familien, rechts 15 Theme-Kacheln, die Kachel TokyoNight Moon trägt die Markierung Applied" class="wp-image-48630" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/11/03-ghostty-config-themes.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/11/03-ghostty-config-themes-640x400.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/11/03-ghostty-config-themes-768x480.webp 768w" sizes="(max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">In Atelier zeigt ghostty-config jedes Theme als Kachel mit Vorschau, angewendet ist hier gerade TokyoNight Moon.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">819 dieser Themes liefert Ghostty 1.4 selbst mit, die übrigen 252 hat Vitruves in Familien mit Namen wie Albers, Kandinsky, Wabi-sabi oder Jung sortiert. Wer ein Theme nur ausprobieren möchte, drückt <code>Strg</code>+<code>T</code>. Dann färbt sich lediglich das aktuelle Terminal um, die Konfiguration bleibt unangetastet. Mit <code>Strg</code>+<code>F</code> setzt ihr ein Theme auf die Liste eurer Favoriten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ähnlich arbeitet der Reiter <em>Fonts</em>. Dort wählt ihr Schriftfamilie, Schnitt und Größe aus und seht zu jeder Schrift eine Probe, auch mit leicht verwechselbaren Zeichen wie 0 und O oder 1, l und I. Zeilenhöhe, Ligaturen und Zeichenabstand stellt ihr per Schieberegler ein. Fehlt euch eine passende Schrift, bietet ghostty-config 70 Monospace-Familien an, die es mit einem <code>Enter</code> herunterlädt.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aefa4177a1e3&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aefa4177a1e3" class="wp-block-image size-full wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="800" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/11/04-ghostty-config-schriften.webp" alt="Reiter Fonts in ghostty-config: links die Schriftliste mit Adwaita Mono, Liberation Mono und Source Code Pro, rechts eine Schriftprobe von Adwaita Mono" class="wp-image-48631" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/11/04-ghostty-config-schriften.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/11/04-ghostty-config-schriften-640x400.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/11/04-ghostty-config-schriften-768x480.webp 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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			</svg>
		</button><figcaption class="wp-element-caption">Zu jeder Schrift zeigt ghostty-config eine Probe, hier Adwaita Mono, die Monospace-Schrift von GNOME.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Palette setzt dagegen auf ein einziges Suchfeld für Themes, Schriften, Einstellungen, Tastenkürzel und Befehle. Tippt ihr etwa „opacity“, listet ghostty-config alle passenden Einstellungen auf. Die markierte lässt sich gleich in der Liste ändern, daneben seht ihr die Zeile, die in der Konfiguration landet. Wisst ihr, was ihr sucht, kommt ihr so am schnellsten ans Ziel. <code>F3</code> blendet zudem Ghosttys eigene Erklärung zur Option ein.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aefa4177afb0&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aefa4177afb0" class="wp-block-image size-full wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="800" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/11/05-ghostty-config-palette.webp" alt="ghostty-config im Layout Palette mit dem Suchbegriff opacity, markiert ist Background opacity mit 0.85 und der Zeile + background-opacity = 0.85" class="wp-image-48632" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/11/05-ghostty-config-palette.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/11/05-ghostty-config-palette-640x400.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/11/05-ghostty-config-palette-768x480.webp 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Die Suche nach opacity findet in Palette sechs Einstellungen, die neue Deckkraft steht gleich als Konfigurationszeile daneben.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Guided richtet sich an alle, die sich nicht durch jede Option scrollen möchten. Das Layout führt in sechs Schritten durch Farben, Schrift, Fenster, Cursor sowie Kopieren und Einfügen und stellt dabei schlichte Fragen, etwa ob ihr ein helles oder dunkles Terminal möchtet. Zu jedem Schritt gibt es große Vorschauen. Wer doch mehr einstellen will, springt über einen Link zu allen Optionen des jeweiligen Themas.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aefa4177bcf0&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aefa4177bcf0" class="wp-block-image size-full wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="800" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/11/06-ghostty-config-guided.webp" alt="ghostty-config im Layout Guided, Schritt 1 von 6 mit der Frage Light or dark? und sechs Vorschauen eines Terminals mit git status" class="wp-image-48633" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/11/06-ghostty-config-guided.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/11/06-ghostty-config-guided-640x400.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/11/06-ghostty-config-guided-768x480.webp 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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			</svg>
		</button><figcaption class="wp-element-caption">Guided fragt Schritt für Schritt ab, was euch wichtig ist, und beginnt mit der Wahl zwischen hell und dunkel.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Daneben ist ghostty-config flotter geworden. Bis zum ersten Bild vergehen laut Changelog 42 statt 103 Millisekunden, die Oberfläche zeichnet zwei- bis sechsmal so schnell. Die neuen Optionen von Ghostty 1.4 kennt das Programm ebenfalls, bietet sie aber nur an, wenn auch wirklich Version 1.4 installiert ist. Wer noch mit Ghostty 1.3 arbeitet, kann ghostty-config also weiterhin nutzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ghostty-config in die Datei schreibt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei einem Werkzeug, das in meiner Konfiguration herumschreibt, will ich allerdings genau wissen, was es dort anstellt. ghostty-config ändert jede Einstellung in einer eigenen Zeile und lässt Kommentare stehen. Vor der ersten Änderung legt es eine Sicherung unter <code>~/.config/ghostty-config/backups/</code> an. Nach jedem Schreiben prüft es die Datei mit <code>ghostty +validate-config</code> und zeigt Fehler samt Zeilennummer an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In einer Fedora-VM habe ich das Ganze mit einem neuen Theme und etwas Transparenz ausprobiert. Die ersten vier Zeilen standen schon vorher in der Datei, die letzten beiden hat ghostty-config ergänzt, jeweils mit einer Leerzeile davor. So bleibt die Konfiguration lesbar, und ihr könnt sie jederzeit wieder von Hand bearbeiten, falls euch das lieber ist.</p>



<pre class="wp-block-code"><code># Ghostty
font-size = 12
window-width = 100
window-height = 30

theme = TokyoNight Moon

background-opacity = 0.85</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Unter Linux bittet ghostty-config Ghostty per D-Bus, die Konfiguration neu zu laden. Das klappte im Test ohne Zutun, Ghostty quittierte jede Änderung mit „Konfiguration wurde neu geladen“. Voraussetzung sind laut Anleitung <code>gdbus</code> und eine Ghostty-Instanz, die alle Fenster bündelt, sonst ladet ihr Ghostty selbst neu. Beim Beenden kopiert ghostty-config übrigens seine 252 eigenen Themes nach <code>~/.config/ghostty/themes</code>.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aefa4177ee4a&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aefa4177ee4a" class="wp-block-image size-full wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="800" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/11/07-ghostty-tokyonight.webp" alt="Ghostty mit Fastfetch unter Fedora Linux 44 und GNOME 50.6, das Fenster ist leicht durchsichtig und zeigt den violetten Hintergrund" class="wp-image-48634" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/11/07-ghostty-tokyonight.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/11/07-ghostty-tokyonight-640x400.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/11/07-ghostty-tokyonight-768x480.webp 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Nach ein paar Handgriffen in ghostty-config läuft Ghostty mit TokyoNight Moon und einem leicht durchsichtigen Hintergrund.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Im <a href="https://www.reddit.com/r/Ghostty/comments/1xkyi83/ghosttyconfig_20_two_new_layouts_ghostty_14/">Reddit-Thread</a> zur neuen Version fragte jemand, warum man das Theme in Ghostty und nicht in der Zsh setzen sollte. Die Antwort aus der Community: Prompt und Skripte nutzen meist Farbnamen wie Rot oder Grün, den genauen Farbton bestimmt das Terminal. Wechselt ihr das Theme in Ghostty, passt sich alles an, ohne dass ihr die Farben in der Shell neu festlegen müsst.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Installation</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Installiert wird ghostty-config mit einem Einzeiler. Das Skript lädt die passende Programmdatei für euer System herunter, prüft ihre Prüfsumme und legt sie unter <code>~/.local/bin</code> ab. Wer Skripte aus dem Netz nicht blind an die Shell weiterreicht, lädt die Datei vorher herunter und liest sie. Viel mehr als die beschriebenen Schritte steckt nicht drin, gezählt wird laut Kommentar nur der Abruf des Skripts.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ curl -fsSL https://ghostty-config.vitruves.workers.dev/install.sh | sh
$ ghostty-config</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Für ein Update führt ihr denselben Befehl noch einmal aus. Höchstens einmal pro Stunde schaut ghostty-config zudem selbst auf GitHub nach einer neuen Version, abschalten lässt sich das unter <code>F4</code>. Pakete für die Distributionen gibt es bisher nicht. Das AUR-Paket ghostty-config-cli gehört übrigens zu einem anderen Projekt mit ähnlicher Idee. Ghostty selbst kam in meiner Fedora-VM aus dem COPR-Repository scottames/ghostty.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alles in allem ist ghostty-config in meinen Augen das Werkzeug, das Ghostty bislang gefehlt hat. Einen Einstellungsdialog ersetzt es nicht, doch ein neues Theme oder eine andere Schrift setzt ihr damit per Pfeiltasten und <code>Enter</code>, und die Konfiguration bleibt eine lesbare Textdatei. Für ein Projekt, das gut einen Monat alt ist, ist das ziemlich rund. Wie richtet ihr euer Terminal ein, per Hand oder mit einem Werkzeug?</p>
<hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
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		<title>Neu bei TUXEDO OS im Oktober 2026</title>
		<link>https://linuxundich.de/neu-bei-tuxedo-os-im-oktober-2026/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Oct 2026 17:45:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[APT]]></category>
		<category><![CDATA[Audio]]></category>
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		<category><![CDATA[Terminal]]></category>
		<category><![CDATA[Tuxedo]]></category>
		<category><![CDATA[TUXEDO OS]]></category>
		<category><![CDATA[X11]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Oktober 2026 sind fünf Ausgaben von „This Week in TUXEDO OS“ und drei Meldungen zu TUXEDO OS erschienen. Darunter: „KDE Plasma 6.8 Beta veröffentlicht“. KDE-Apps: KDE Fotos, Minuet, Drawy, Audex, KGeoTag.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Im Oktober 2026 sind fünf Ausgaben von „This Week in TUXEDO OS“ und drei Meldungen zu TUXEDO OS im Blog von TUXEDO Computers erschienen. Hier stehen die Meldungen, die KDE-Apps und die Tipps des Monats und die wichtigsten Updates, jeweils mit Link zum vollständigen Text.</p>



<div class="wp-block-group lui-callout is-info has-global-padding is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained">
<p class="lui-callout-label wp-block-paragraph">// In eigener Sache</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich arbeite bei TUXEDO Computers und schreibe „This Week in TUXEDO OS“ gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen. Diese Übersicht stellt Linux und Ich automatisch aus den Ausgaben und Meldungen des Monats zusammen, die Auswahl folgt festen Regeln. Die vollständigen Texte stehen bei TUXEDO.</p>


</div>



<p class="lui-wo-kick wp-block-paragraph">Meldung · 12. Oktober</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="kde-plasma-6-8-beta-veroeffentlicht">KDE Plasma 6.8 Beta veröffentlicht</h2>


<figure class="lui-wo-grafik"><svg class="lui-wo-art" viewBox="0 0 1600 900" preserveAspectRatio="xMinYMid slice" role="img" aria-label="KDE"><defs><linearGradient id="lui-wo-g1" x1="0" x2="1"><stop offset=".25" stop-color="#232120"/><stop offset=".7" stop-color="#232120" stop-opacity="0"/></linearGradient></defs><rect width="1600" height="900" fill="#232120"/><g transform="rotate(-28 800 450)"><rect x="512" y="-900" width="58" height="2700" fill="#e30016" opacity="0.63"/><rect x="604" y="-900" width="42" height="2700" fill="#ff6600" opacity="1"/><rect x="696" y="-900" width="37" height="2700" fill="#e30016" opacity="0.71"/><rect x="788" y="-900" width="40" height="2700" fill="#e30016" opacity="0.37"/><rect x="880" y="-900" width="43" height="2700" fill="#e30016" opacity="0.45"/><rect x="972" y="-900" width="30" height="2700" fill="#e30016" opacity="0.57"/><rect x="1064" y="-900" width="55" height="2700" fill="#e30016" opacity="0.42"/><rect x="1156" y="-900" width="44" height="2700" fill="#e30016" opacity="0.68"/><rect x="1248" y="-900" width="62" height="2700" fill="#ff6600" opacity="1"/><rect x="1340" y="-900" width="31" height="2700" fill="#e30016" opacity="0.36"/><rect x="1432" y="-900" width="54" height="2700" fill="#e30016" opacity="0.7"/><rect x="1524" y="-900" width="42" height="2700" fill="#e30016" opacity="0.44"/><rect x="1616" y="-900" width="48" height="2700" fill="#e30016" opacity="0.65"/><rect x="1708" y="-900" width="35" height="2700" fill="#e30016" opacity="0.46"/><rect x="1800" y="-900" width="62" height="2700" fill="#e30016" opacity="0.55"/><rect x="1892" y="-900" width="40" height="2700" fill="#e30016" opacity="0.4"/></g><rect width="1600" height="900" fill="url(#lui-wo-g1)"/><rect x="80" y="86" width="72" height="10" fill="#ff6600"/><text x="80" y="150" font-family="JetBrains Mono,ui-monospace,monospace" font-size="34" font-weight="600" letter-spacing="3" fill="#e30016">TUXEDO · OKTOBER 2026</text><text x="72" y="804" font-family="Space Grotesk,Inter,sans-serif" font-size="230" font-weight="700" letter-spacing="-4" fill="#fff">KDE</text></svg></figure>


<blockquote class="wp-block-quote lui-wo-anriss is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">KDE hat in der vergangenen Woche die Beta-Version für Plasma 6.8 veröffentlicht. Damit geht die nächste Ausgabe der freien Desktop-Umgebung in die abschließende Testphase. Wir stellen Ihnen die Neuerungen bereits jetzt vor.</p>
<cite>Anriss bei TUXEDO Computers</cite></blockquote>


<div class="lui-wo-online lui-wo-tx-link"><a class="lui-wo-online-btn" href="https://www.tuxedocomputers.com/de/KDE-Plasma-6-8-Beta-veroeffentlicht">Meldung bei TUXEDO lesen</a></div>

<div class="lui-wo-passend"><b>Passend dazu auf Linux und Ich</b><a class="lui-wo-pa" href="https://linuxundich.de/30-jahre-kde-plasma-6-8-doku/"><img decoding="async" width="640" height="480" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/AA_kde-linux-plasma-6-8-640x480.webp" class="attachment-medium size-medium wp-post-image" alt="" loading="lazy" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/AA_kde-linux-plasma-6-8-640x480.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/AA_kde-linux-plasma-6-8-1280x960.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/AA_kde-linux-plasma-6-8-768x576.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/AA_kde-linux-plasma-6-8-1536x1152.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/AA_kde-linux-plasma-6-8.webp 1600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><span><strong>30 Jahre KDE: Plasma 6.8 ohne X11 und eine Doku zum Geburtstag</strong><small>KDE feiert seinen 30. Geburtstag und schickt Plasma 6.8 ins Rennen, das X11 endgültig hinter sich lässt und nur noch auf Wayland setzt</small><em>14. Okt. 2026</em></span></a><a class="lui-wo-pa" href="https://linuxundich.de/kde-doku-trailer-30-geburtstag/"><img decoding="async" width="640" height="451" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/AA-KDE-Doku-640x451.webp" class="attachment-medium size-medium wp-post-image" alt="Screenshot einer YouTube-Seite mit fünf Männern im oberen Bereich und dem Text &#039;KDE THE DOCUMENTARY TRAILER&#039; in der Mitte." loading="lazy" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/AA-KDE-Doku-640x451.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/AA-KDE-Doku-1280x902.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/AA-KDE-Doku-1536x1083.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/AA-KDE-Doku-768x541.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/AA-KDE-Doku.webp 1600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><span><strong>KDE: The Documentary startet am 14. Oktober – pünktlich zum 30. Geburtstag</strong><small>Die Doku-Schmiede CultRepo (vormals Honeypot) widmet KDE einen abendfüllenden Film. Der Trailer ist seit Samstag online, die Premiere fällt exakt auf den 30. Jahrestag von Matthias Ettrichs Usenet-Posting.</small><em>21. Sep. 2026</em></span></a></div>


<p class="lui-wo-kick wp-block-paragraph">Meldung · 14. Oktober</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="plasma-6-8-verzichtet-zugunsten-von-wayland-auf-x11">Plasma 6.8 verzichtet zugunsten von Wayland auf X11</h2>


<figure class="lui-wo-grafik"><svg class="lui-wo-art" viewBox="0 0 1600 900" preserveAspectRatio="xMinYMid slice" role="img" aria-label="X11"><defs><linearGradient id="lui-wo-g2" x1="0" x2="1"><stop offset=".25" stop-color="#232120"/><stop offset=".7" stop-color="#232120" stop-opacity="0"/></linearGradient></defs><rect width="1600" height="900" fill="#232120"/><circle cx="800" cy="40" r="11.8" fill="#e30016" opacity="0.59"/><circle cx="858" cy="40" r="9.97" fill="#e30016" opacity="0.54"/><circle cx="916" cy="40" r="6.72" fill="#e30016" opacity="0.45"/><circle cx="974" cy="40" r="2.71" fill="#e30016" opacity="0.35"/><circle cx="1032" cy="40" r="2" fill="#e30016" opacity="0.35"/><circle cx="1090" cy="40" r="2" fill="#e30016" opacity="0.35"/><circle cx="1148" cy="40" r="2" fill="#e30016" opacity="0.35"/><circle cx="1206" cy="40" r="2" fill="#e30016" opacity="0.35"/><circle cx="1264" cy="40" r="2" fill="#e30016" opacity="0.35"/><circle cx="1322" cy="40" r="2" fill="#e30016" 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<blockquote class="wp-block-quote lui-wo-anriss is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Die am 14. Oktober veröffentlichte aktuelle Version 6.8 des Plasma-Desktops bringt Verbesserungen an vielen Stellen. Zugleich geht mit der Entfernung der X11-Sitzung eine Ära zu Ende. Wir erklären, was das für Sie bedeutet.</p>
<cite>Anriss bei TUXEDO Computers</cite></blockquote>


<div class="lui-wo-online lui-wo-tx-link"><a class="lui-wo-online-btn" href="https://www.tuxedocomputers.com/de/Plasma-6-8-verzichtet-zugunsten-von-Wayland-auf-X11">Meldung bei TUXEDO lesen</a></div>




<p class="lui-wo-kick wp-block-paragraph">Meldung · 30. Oktober</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="tuxedo-os-open-beta-bald-im-endspurt">TUXEDO OS Open Beta bald im Endspurt</h2>


<figure class="lui-wo-grafik"><svg class="lui-wo-art" viewBox="0 0 1600 900" preserveAspectRatio="xMinYMid slice" role="img" aria-label="Tuxedo"><defs><linearGradient id="lui-wo-g3" x1="0" x2="1"><stop offset=".25" stop-color="#232120"/><stop offset=".7" stop-color="#232120" stop-opacity="0"/></linearGradient></defs><rect width="1600" height="900" fill="#232120"/><rect x="728" y="70" width="364" height="24" rx="5" fill="#e30016" opacity="0.55"/><rect x="728" y="122" width="384" height="24" rx="5" fill="#e30016" opacity="0.58"/><rect x="840" y="174" width="236" height="24" rx="5" fill="#e30016" opacity="0.31"/><rect x="728" y="226" width="499" height="24" rx="5" fill="#e30016" opacity="0.32"/><rect x="1245" y="220" width="22" height="36" fill="#ff6600"/><rect x="728" y="278" width="263" height="24" rx="5" fill="#e30016" opacity="0.48"/><rect x="784" y="330" width="234" height="24" rx="5" fill="#e30016" opacity="0.36"/><rect x="840" y="382" width="232" height="24" rx="5" fill="#e30016" opacity="0.5"/><rect x="728" y="434" width="326" height="24" rx="5" fill="#e30016" opacity="0.69"/><rect x="840" y="486" width="197" height="24" rx="5" fill="#e30016" opacity="0.52"/><rect x="784" y="538" width="234" height="24" rx="5" fill="#e30016" opacity="0.55"/><rect x="784" y="590" width="294" height="24" rx="5" fill="#e30016" opacity="0.37"/><rect x="840" y="642" width="532" height="24" rx="5" fill="#e30016" opacity="0.58"/><rect x="728" y="694" width="288" height="24" rx="5" fill="#e30016" opacity="0.58"/><rect x="672" y="746" width="621" height="24" rx="5" fill="#e30016" opacity="0.46"/><rect x="672" y="798" width="545" height="24" rx="5" fill="#e30016" opacity="0.67"/><rect x="784" y="850" width="354" height="24" rx="5" fill="#e30016" opacity="0.71"/><rect width="1600" height="900" fill="url(#lui-wo-g3)"/><rect x="80" y="86" width="72" height="10" fill="#ff6600"/><text x="80" y="150" font-family="JetBrains Mono,ui-monospace,monospace" font-size="34" font-weight="600" letter-spacing="3" fill="#e30016">TUXEDO · OKTOBER 2026</text><text x="72" y="804" font-family="Space Grotesk,Inter,sans-serif" font-size="180" font-weight="700" letter-spacing="-4" fill="#fff">Tuxedo</text></svg></figure>


<blockquote class="wp-block-quote lui-wo-anriss is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Im November gehen wir mit der TUXEDO OS Open Beta in den Endspurt. Sollten Sie noch Fehler oder andere Ungereimtheiten gefunden haben, so ist jetzt der Zeitpunkt, sie zu melden.</p>
<cite>Anriss bei TUXEDO Computers</cite></blockquote>


<div class="lui-wo-online lui-wo-tx-link"><a class="lui-wo-online-btn" href="https://www.tuxedocomputers.com/de/TUXEDO-OS-Open-Beta-bald-im-Endspurt">Meldung bei TUXEDO lesen</a></div>

<div class="lui-wo-passend"><b>Passend dazu auf Linux und Ich</b><a class="lui-wo-pa" href="https://linuxundich.de/digital-independence-day-grimme-online-award-2026/"><img decoding="async" width="640" height="360" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/11/AA-di-day-grimme-online-award-640x360.webp" class="attachment-medium size-medium wp-post-image" alt="Collage zum Digital Independence Day: Kalenderblatt Sonntag, Wechselrezepte, Hashtag DUTgemacht und der Hinweis auf die Nominierung für den Grimme Online Award 2026." loading="lazy" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/11/AA-di-day-grimme-online-award-640x360.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/11/AA-di-day-grimme-online-award-1280x720.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/11/AA-di-day-grimme-online-award-768x432.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/11/AA-di-day-grimme-online-award-1536x864.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/11/AA-di-day-grimme-online-award.webp 1600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><span><strong>Digital Independence Day: Nominiert für den Grimme Online Award 2026</strong><small>Der Digital Independence Day ist in der Kategorie Spezial für den Grimme Online Award 2026 nominiert. Bis zum 16. November kann jeder für das Projekt abstimmen.</small><em>5. Nov. 2026</em></span></a><a class="lui-wo-pa" href="https://linuxundich.de/pulsgeber-0-5-3-tuxedo-control-center-3-1/"><img decoding="async" width="640" height="360" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/AA-pulsgeber-051-640x360.webp" class="attachment-medium size-medium wp-post-image" alt="Notebook-Bildschirm mit den GNOME-Schnelleinstellungen und dem geöffneten Menü „TCC-Profil“ von Pulsgeber vor violettem Hintergrund." loading="lazy" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/AA-pulsgeber-051-640x360.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/AA-pulsgeber-051-1280x720.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/AA-pulsgeber-051-768x432.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/AA-pulsgeber-051-1536x864.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/AA-pulsgeber-051-1600x900.webp 1600w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/AA-pulsgeber-051.webp 1920w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><span><strong>Pulsgeber 0.5.3: Fit für das TUXEDO Control Center 3.1</strong><small>Das TUXEDO Control Center 3.1 hat unter der Haube einiges umgebaut.</small><em>27. Okt. 2026</em></span></a></div>


<p class="lui-wo-kick wp-block-paragraph">This Week in TUXEDO OS</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="kde-apps">KDE-Apps des Monats</h2>



<h3 class="wp-block-heading">KDE Fotos – Eine neue Bildverwaltung für den Plasma-Desktop</h3>


<figure class="lui-wo-grafik"><svg class="lui-wo-art" viewBox="0 0 1600 900" preserveAspectRatio="xMinYMid slice" role="img" aria-label="KDE Fotos"><defs><linearGradient id="lui-wo-g4" x1="0" x2="1"><stop offset=".25" stop-color="#232120"/><stop offset=".7" stop-color="#232120" stop-opacity="0"/></linearGradient></defs><rect width="1600" height="900" fill="#232120"/><circle cx="1135" cy="467" r="68" fill="none" stroke="#e30016" stroke-width="12" opacity="0.78"/><circle cx="1135" cy="467" r="136" fill="none" stroke="#e30016" stroke-width="12" opacity="0.72"/><circle cx="1135" cy="467" r="204" fill="none" stroke="#e30016" stroke-width="12" opacity="0.65"/><circle cx="1135" cy="467" r="272" fill="none" stroke="#e30016" stroke-width="12" opacity="0.59"/><circle cx="1135" cy="467" r="340" fill="none" stroke="#e30016" stroke-width="12" opacity="0.52"/><circle cx="1135" cy="467" r="408" fill="none" stroke="#ff6600" stroke-width="22" opacity="1"/><circle cx="1135" cy="467" r="476" fill="none" stroke="#e30016" stroke-width="12" opacity="0.39"/><circle cx="1135" cy="467" r="544" fill="none" stroke="#e30016" stroke-width="12" opacity="0.33"/><circle cx="1135" cy="467" r="612" fill="none" stroke="#e30016" stroke-width="12" opacity="0.26"/><circle cx="1135" cy="467" r="680" fill="none" stroke="#e30016" stroke-width="12" opacity="0.2"/><circle cx="1135" cy="467" r="748" fill="none" stroke="#e30016" stroke-width="12" opacity="0.13"/><circle cx="1135" cy="467" r="816" fill="none" stroke="#e30016" stroke-width="12" opacity="0.07"/><rect width="1600" height="900" fill="url(#lui-wo-g4)"/><rect x="80" y="86" width="72" height="10" fill="#ff6600"/><text x="80" y="150" font-family="JetBrains Mono,ui-monospace,monospace" font-size="34" font-weight="600" letter-spacing="3" fill="#e30016">KDE-APP DER WOCHE · #40</text><text x="72" y="804" font-family="Space Grotesk,Inter,sans-serif" font-size="132" font-weight="700" letter-spacing="-4" fill="#fff">KDE Fotos</text></svg></figure>


<blockquote class="wp-block-quote lui-wo-anriss is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie unter Plasma ein Bild öffnen, landen Sie seit vielen Jahren meist bei Gwenview.</p>
<cite>This Week in TUXEDO OS #40</cite></blockquote>


<div class="lui-wo-online lui-wo-tx-link"><a class="lui-wo-online-btn" href="https://www.tuxedocomputers.com/de/This-Week-in-TUXEDO-OS-40-2026">Ganze Vorstellung in Ausgabe #40</a></div>




<h3 class="wp-block-heading">Minuet – Gehörbildung mit KDE</h3>


<figure class="lui-wo-grafik"><svg class="lui-wo-art" viewBox="0 0 1600 900" preserveAspectRatio="xMinYMid slice" role="img" aria-label="Minuet"><defs><linearGradient id="lui-wo-g5" x1="0" x2="1"><stop offset=".25" stop-color="#232120"/><stop offset=".7" stop-color="#232120" stop-opacity="0"/></linearGradient></defs><rect width="1600" height="900" fill="#232120"/><g transform="rotate(-28 800 450)"><rect x="512" y="-900" width="40" height="2700" fill="#e30016" opacity="0.38"/><rect x="604" y="-900" width="41" height="2700" fill="#e30016" opacity="0.3"/><rect x="696" y="-900" width="38" height="2700" fill="#e30016" opacity="0.56"/><rect x="788" y="-900" width="45" height="2700" fill="#e30016" opacity="0.37"/><rect x="880" y="-900" width="35" height="2700" fill="#e30016" opacity="0.3"/><rect x="972" y="-900" width="54" height="2700" fill="#e30016" opacity="0.68"/><rect x="1064" y="-900" width="34" height="2700" fill="#e30016" opacity="0.28"/><rect x="1156" y="-900" width="34" height="2700" fill="#e30016" opacity="0.78"/><rect x="1248" y="-900" width="37" height="2700" fill="#ff6600" opacity="1"/><rect x="1340" y="-900" width="44" height="2700" fill="#e30016" opacity="0.8"/><rect x="1432" y="-900" width="31" height="2700" fill="#ff6600" opacity="1"/><rect x="1524" y="-900" width="51" height="2700" fill="#e30016" opacity="0.57"/><rect x="1616" y="-900" width="35" height="2700" fill="#e30016" opacity="0.33"/><rect x="1708" y="-900" width="34" height="2700" fill="#e30016" opacity="0.71"/><rect x="1800" y="-900" width="31" height="2700" fill="#e30016" opacity="0.74"/><rect x="1892" y="-900" width="51" height="2700" fill="#e30016" opacity="0.33"/></g><rect width="1600" height="900" fill="url(#lui-wo-g5)"/><rect x="80" y="86" width="72" height="10" fill="#ff6600"/><text x="80" y="150" font-family="JetBrains Mono,ui-monospace,monospace" font-size="34" font-weight="600" letter-spacing="3" fill="#e30016">KDE-APP DER WOCHE · #41</text><text x="72" y="804" font-family="Space Grotesk,Inter,sans-serif" font-size="180" font-weight="700" letter-spacing="-4" fill="#fff">Minuet</text></svg></figure>


<blockquote class="wp-block-quote lui-wo-anriss is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Intervalle erkennen, Akkorde heraushören, Rhythmen nachklatschen: Wer ein Instrument lernt, trainiert das Gehör meist mit Lehrbuch und Hörbeispielen. Minuet aus dem KDE-Projekt übernimmt diese Aufgabe am Rechner.</p>
<cite>This Week in TUXEDO OS #41</cite></blockquote>


<div class="lui-wo-online lui-wo-tx-link"><a class="lui-wo-online-btn" href="https://www.tuxedocomputers.com/de/This-Week-in-TUXEDO-OS-41-2026">Ganze Vorstellung in Ausgabe #41</a></div>




<h3 class="wp-block-heading">Drawy – Eine Leinwand für Ihre Ideen</h3>


<figure class="lui-wo-grafik"><svg class="lui-wo-art" viewBox="0 0 1600 900" preserveAspectRatio="xMinYMid slice" role="img" aria-label="Drawy"><defs><linearGradient id="lui-wo-g6" x1="0" x2="1"><stop offset=".25" stop-color="#232120"/><stop offset=".7" stop-color="#232120" stop-opacity="0"/></linearGradient></defs><rect width="1600" height="900" fill="#232120"/><circle cx="800" cy="40" r="2" fill="#e30016" opacity="0.35"/><circle cx="858" cy="40" r="2" fill="#e30016" opacity="0.35"/><circle cx="916" cy="40" r="2.22" fill="#e30016" opacity="0.35"/><circle cx="974" cy="40" r="5.59" fill="#e30016" opacity="0.42"/><circle cx="1032" cy="40" r="8.49" fill="#e30016" opacity="0.5"/><circle cx="1090" cy="40" r="10.39" fill="#e30016" opacity="0.55"/><circle cx="1148" cy="40" r="10.96" fill="#e30016" opacity="0.57"/><circle cx="1206" cy="40" r="10.08" fill="#e30016" opacity="0.54"/><circle cx="1264" cy="40" r="7.92" fill="#e30016" opacity="0.49"/><circle cx="1322" cy="40" r="4.87" fill="#e30016" 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<blockquote class="wp-block-quote lui-wo-anriss is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Manche Ideen lassen sich leichter zeichnen als in Worte fassen. Ob Ablaufdiagramm, schnelle Skizze oder ein verzweigter Gedankengang: Auf einem digitalen Whiteboard ordnen Sie Ihre Gedanken und machen Zusammenhänge sichtbar.</p>
<cite>This Week in TUXEDO OS #42</cite></blockquote>


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<h3 class="wp-block-heading">Audex – Audio-CDs unter Linux digitalisieren</h3>


<figure class="lui-wo-grafik"><svg class="lui-wo-art" viewBox="0 0 1600 900" preserveAspectRatio="xMinYMid slice" role="img" aria-label="Audex"><defs><linearGradient id="lui-wo-g7" x1="0" x2="1"><stop offset=".25" stop-color="#232120"/><stop offset=".7" stop-color="#232120" stop-opacity="0"/></linearGradient></defs><rect width="1600" height="900" fill="#232120"/><rect x="672" y="70" width="539" height="24" rx="5" fill="#e30016" opacity="0.35"/><rect x="672" y="122" width="440" height="24" rx="5" fill="#e30016" opacity="0.48"/><rect x="840" y="174" width="311" height="24" rx="5" fill="#e30016" opacity="0.66"/><rect x="728" y="226" width="616" height="24" rx="5" fill="#e30016" opacity="0.73"/><rect x="728" y="278" width="321" height="24" rx="5" fill="#e30016" opacity="0.86"/><rect x="728" y="330" width="586" height="24" rx="5" fill="#e30016" opacity="0.86"/><rect x="1332" y="324" width="22" height="36" fill="#ff6600"/><rect x="672" y="382" width="577" height="24" rx="5" fill="#e30016" opacity="0.33"/><rect x="840" y="434" width="407" height="24" rx="5" fill="#e30016" opacity="0.86"/><rect x="784" y="486" width="223" height="24" rx="5" fill="#e30016" opacity="0.44"/><rect x="728" y="538" width="176" height="24" rx="5" fill="#e30016" opacity="0.32"/><rect x="728" y="590" width="329" height="24" rx="5" fill="#e30016" opacity="0.77"/><rect x="728" y="642" width="283" height="24" rx="5" fill="#e30016" opacity="0.35"/><rect x="728" y="694" width="356" height="24" rx="5" fill="#e30016" opacity="0.41"/><rect x="784" y="746" width="250" height="24" rx="5" fill="#e30016" opacity="0.53"/><rect x="728" y="798" width="338" height="24" rx="5" fill="#e30016" opacity="0.46"/><rect x="840" y="850" width="478" height="24" rx="5" fill="#e30016" opacity="0.31"/><rect width="1600" height="900" fill="url(#lui-wo-g7)"/><rect x="80" y="86" width="72" height="10" fill="#ff6600"/><text x="80" y="150" font-family="JetBrains Mono,ui-monospace,monospace" font-size="34" font-weight="600" letter-spacing="3" fill="#e30016">KDE-APP DER WOCHE · #43</text><text x="72" y="804" font-family="Space Grotesk,Inter,sans-serif" font-size="180" font-weight="700" letter-spacing="-4" fill="#fff">Audex</text></svg></figure>


<blockquote class="wp-block-quote lui-wo-anriss is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Auch im Streaming-Zeitalter stehen in vielen Haushalten noch zahlreiche Musik-CDs im Regal. Wer seine Sammlung digitalisieren und die Musik auf dem Rechner, Smartphone oder anderen Geräten abspielen möchte, findet mit Audex ein passendes Werkzeug zur Digitalisierung.</p>
<cite>This Week in TUXEDO OS #43</cite></blockquote>


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<h3 class="wp-block-heading">KGeoTag – Fotos nachträglich mit Standortdaten versehen</h3>


<figure class="lui-wo-grafik"><svg class="lui-wo-art" viewBox="0 0 1600 900" preserveAspectRatio="xMinYMid slice" role="img" aria-label="KGeoTag"><defs><linearGradient id="lui-wo-g8" x1="0" x2="1"><stop offset=".25" stop-color="#232120"/><stop offset=".7" stop-color="#232120" stop-opacity="0"/></linearGradient></defs><rect width="1600" height="900" fill="#232120"/><circle cx="1264" cy="575" r="68" fill="none" stroke="#e30016" stroke-width="12" opacity="0.78"/><circle cx="1264" cy="575" r="136" fill="none" stroke="#ff6600" stroke-width="22" opacity="1"/><circle cx="1264" cy="575" r="204" fill="none" stroke="#e30016" stroke-width="12" opacity="0.65"/><circle cx="1264" cy="575" r="272" fill="none" stroke="#e30016" stroke-width="12" opacity="0.59"/><circle cx="1264" cy="575" r="340" fill="none" stroke="#e30016" stroke-width="12" opacity="0.52"/><circle cx="1264" cy="575" r="408" fill="none" stroke="#e30016" stroke-width="12" opacity="0.46"/><circle cx="1264" cy="575" r="476" fill="none" stroke="#e30016" stroke-width="12" opacity="0.39"/><circle cx="1264" cy="575" r="544" fill="none" stroke="#e30016" stroke-width="12" opacity="0.33"/><circle cx="1264" cy="575" r="612" fill="none" stroke="#e30016" stroke-width="12" opacity="0.26"/><circle cx="1264" cy="575" r="680" fill="none" stroke="#e30016" stroke-width="12" opacity="0.2"/><circle cx="1264" cy="575" r="748" fill="none" stroke="#e30016" stroke-width="12" opacity="0.13"/><circle cx="1264" cy="575" r="816" fill="none" stroke="#e30016" stroke-width="12" opacity="0.07"/><rect width="1600" height="900" fill="url(#lui-wo-g8)"/><rect x="80" y="86" width="72" height="10" fill="#ff6600"/><text x="80" y="150" font-family="JetBrains Mono,ui-monospace,monospace" font-size="34" font-weight="600" letter-spacing="3" fill="#e30016">KDE-APP DER WOCHE · #44</text><text x="72" y="804" font-family="Space Grotesk,Inter,sans-serif" font-size="180" font-weight="700" letter-spacing="-4" fill="#fff">KGeoTag</text></svg></figure>


<blockquote class="wp-block-quote lui-wo-anriss is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Wer im Urlaub oder beim Wandern mit einer Digitalkamera fotografiert, kennt das Problem: Wochen später weiß man oft nicht mehr, wo genau ein Bild entstanden ist. Smartphones speichern den Aufnahmeort automatisch, vielen Digitalkameras fehlt dagegen ein GPS-Empfänger.</p>
<cite>This Week in TUXEDO OS #44</cite></blockquote>


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<p class="lui-wo-kick wp-block-paragraph">This Week in TUXEDO OS</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="tipps">Tipps des Monats</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Suchen und Überwachen im Terminal mit fzf und btop</h3>



<blockquote class="wp-block-quote lui-wo-anriss is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Wer häufig im Terminal arbeitet, kennt das Problem: Der gesuchte Befehl steckt irgendwo in der Historie, die Datei in einem tief verschachtelten Ordner und der Prozess, der den Lüfter hochdreht, in einer langen Liste.</p>
<cite>This Week in TUXEDO OS #41</cite></blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Darum geht es im Tipp:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Installation</li>


<li>fzf: Listen unscharf durchsuchen</li>


<li>btop: Systemmonitor im Terminal</li>


<li>Einschränkungen</li>

</ul>


<div class="lui-wo-online lui-wo-tx-link"><a class="lui-wo-online-btn" href="https://www.tuxedocomputers.com/de/This-Week-in-TUXEDO-OS-41-2026">Tipp in Ausgabe #41 lesen</a></div>


<h3 class="wp-block-heading">Paketverlauf von APT lesen und Änderungen zurücknehmen</h3>



<blockquote class="wp-block-quote lui-wo-anriss is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Nach einem Update startet ein Programm nicht mehr, oder ein Paket fehlt, das gestern noch da war. Spätestens dann stellt sich die Frage: Was hat sich in den letzten Tagen eigentlich am System geändert?</p>
<cite>This Week in TUXEDO OS #42</cite></blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Darum geht es im Tipp:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Den Verlauf unter TUXEDO OS lesen</li>


<li>Rückgängig machen mit APT 3</li>


<li>Einschränkungen</li>

</ul>


<div class="lui-wo-online lui-wo-tx-link"><a class="lui-wo-online-btn" href="https://www.tuxedocomputers.com/de/This-Week-in-TUXEDO-OS-42-2026">Tipp in Ausgabe #42 lesen</a></div>


<h3 class="wp-block-heading">Automatisch hell und dunkel mit Nachtlicht</h3>



<blockquote class="wp-block-quote lui-wo-anriss is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Am Sonntag, dem 25. Oktober, endet die Sommerzeit, und es wird abends eine Stunde früher dunkel. Wer dann noch am Notebook sitzt, empfindet einen hellen Desktop schnell als grell.</p>
<cite>This Week in TUXEDO OS #43</cite></blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Darum geht es im Tipp:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Der Tag-Nacht-Zyklus als gemeinsamer Taktgeber</li>


<li>Nachtlicht: wärmere Farben am Abend</li>


<li>Design wechselt mit der Tageszeit</li>

</ul>


<div class="lui-wo-online lui-wo-tx-link"><a class="lui-wo-online-btn" href="https://www.tuxedocomputers.com/de/This-Week-in-TUXEDO-OS-43-2026">Tipp in Ausgabe #43 lesen</a></div>


<h3 class="wp-block-heading">Bildwiederholrate im Akkubetrieb automatisch senken</h3>



<blockquote class="wp-block-quote lui-wo-anriss is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Viele Notebooks, gerade Gaming-Modelle, haben Displays mit 120, 165 oder 240 Hz. Bewegungen wirken darauf flüssiger, doch jedes zusätzliche Bild kostet Strom, weil Grafikchip und Display mehr arbeiten. Am Schreibtisch mit Netzteil spielt das keine Rolle, unterwegs schon.</p>
<cite>This Week in TUXEDO OS #44</cite></blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Darum geht es im Tipp:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Passende Modi ermitteln</li>


<li>Skript anlegen</li>


<li>In der Energieverwaltung einbinden</li>

</ul>


<div class="lui-wo-online lui-wo-tx-link"><a class="lui-wo-online-btn" href="https://www.tuxedocomputers.com/de/This-Week-in-TUXEDO-OS-44-2026">Tipp in Ausgabe #44 lesen</a></div>


<p class="lui-wo-kick wp-block-paragraph">This Week in TUXEDO OS</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="updates">Updates und Sicherheit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">TUXEDO-eigene Pakete und wichtige Sicherheits-Updates aus den Ausgaben des Monats, jeweils mit der neuesten Version. Dazu kamen 97 Sicherheitshinweise von Ubuntu (USN), die in TUXEDO OS einfließen.</p>



<figure class="wp-block-table lui-wo-tx-pakete"><table><thead><tr><th>Paket</th><th>Version</th><th>Art</th><th>Ausgabe</th></tr></thead><tbody><tr><td>chromium</td><td><code>156.0.8078.73</code></td><td>Sicherheit</td><td><a href="https://www.tuxedocomputers.com/de/This-Week-in-TUXEDO-OS-44-2026">#44</a></td></tr><tr><td>firefox</td><td><code>159.0~tux1</code></td><td>Sicherheit</td><td><a href="https://www.tuxedocomputers.com/de/This-Week-in-TUXEDO-OS-44-2026">#44</a></td></tr><tr><td>linux</td><td><code>v7.0.0–113038.38~24.04.4tux1</code></td><td>Sicherheit</td><td><a href="https://www.tuxedocomputers.com/de/This-Week-in-TUXEDO-OS-42-2026">#42</a></td></tr><tr><td>thunderbird</td><td><code>153.6.0esr~tux1</code></td><td>Sicherheit</td><td><a href="https://www.tuxedocomputers.com/de/This-Week-in-TUXEDO-OS-44-2026">#44</a></td></tr><tr><td>TUXEDO Control Center</td><td><code>3.1.2</code></td><td>TUXEDO</td><td><a href="https://www.tuxedocomputers.com/de/This-Week-in-TUXEDO-OS-44-2026">#44</a></td></tr><tr><td>tuxedo-base-files</td><td><code>4.0.10~24.04.5~tux1</code></td><td>TUXEDO</td><td><a href="https://www.tuxedocomputers.com/de/This-Week-in-TUXEDO-OS-43-2026">#43</a></td></tr><tr><td>tuxedo-drivers</td><td><code>4.25.0</code></td><td>TUXEDO</td><td><a href="https://www.tuxedocomputers.com/de/This-Week-in-TUXEDO-OS-43-2026">#43</a></td></tr><tr><td>tuxedo-firefox-config</td><td><code>3.0.0</code></td><td>TUXEDO</td><td><a href="https://www.tuxedocomputers.com/de/This-Week-in-TUXEDO-OS-43-2026">#43</a></td></tr><tr><td>tuxedo-thunderbird-config</td><td><code>3.0.1</code></td><td>TUXEDO</td><td><a href="https://www.tuxedocomputers.com/de/This-Week-in-TUXEDO-OS-43-2026">#43</a></td></tr><tr><td>tuxedo-tomte</td><td><code>3.0.6</code></td><td>TUXEDO</td><td><a href="https://www.tuxedocomputers.com/de/This-Week-in-TUXEDO-OS-44-2026">#44</a></td></tr><tr><td>tuxedo-yt6801</td><td><code>1.0.32</code></td><td>TUXEDO</td><td><a href="https://www.tuxedocomputers.com/de/This-Week-in-TUXEDO-OS-43-2026">#43</a></td></tr></tbody></table></figure>



<p class="lui-wo-kick wp-block-paragraph">TUXEDO · Oktober 2026</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="ausgaben">Alle Ausgaben im Oktober 2026</h2>



<ul class="wp-block-list lui-wo-tx-ausgaben">
<li><a href="https://www.tuxedocomputers.com/de/This-Week-in-TUXEDO-OS-40-2026"><strong>#40</strong> vom 2. Oktober</a>: In dieser Woche gab es gute Nachrichten von unseren westlichen Nachbarn zu vermelden. Sowohl die Niederlande als auch Frankreich entwickeln einen Behörden-Arbeitsplatz, der neben einem Linux-Betriebssystem auch einen Plasma-Desktop und eine Office-Umgebung umfasst.</li>


<li><a href="https://www.tuxedocomputers.com/de/This-Week-in-TUXEDO-OS-41-2026"><strong>#41</strong> vom 9. Oktober</a>: Plasma 6.8 steht kurz vor der Veröffentlichung: Die KDE-Entwickler haben die Beta in die Endphase gebracht, die Version soll am 14. Oktober erscheinen. Neu ist vor allem, was fehlt: Erstmals bringt Plasma keine X11-Sitzung mehr mit, Wayland ist beim Login die einzige Option.</li>


<li><a href="https://www.tuxedocomputers.com/de/This-Week-in-TUXEDO-OS-42-2026"><strong>#42</strong> vom 16. Oktober</a>: Herzlichen Glückwunsch, KDE! Am 14. Oktober 1996 kündigte der Tübinger Student Matthias Ettrich in einer Usenet-Gruppe ein neues Projekt an: das „Kool Desktop Environment“. Aus dem coolen K ist längst ein Markenzeichen geworden, und aus dem Desktop eine Community, die Hunderte Programme pflegt.</li>


<li><a href="https://www.tuxedocomputers.com/de/This-Week-in-TUXEDO-OS-43-2026"><strong>#43</strong> vom 23. Oktober</a>: In dieser Woche schlug eine Sicherheitslücke ein wie ein Donnerwetter: Am Mittwoch, dem 21. Oktober, veröffentlichte das PHP-Team mit den Versionen 8.5.12, 8.4.27, 8.3.36 und 8.2.35 Notfall-Updates für zwei kritische Schwachstellen.</li>


<li><a href="https://www.tuxedocomputers.com/de/This-Week-in-TUXEDO-OS-44-2026"><strong>#44</strong> vom 30. Oktober</a>: Am vergangenen Wochenende hat die Moderation von r/opensource, der größten Open-Source-Community auf Reddit, KI-gestützte Projekte mit neuen Regeln ausgesperrt. r/fossdroid zog kurz darauf nach. Der Gegenwind ist heftig: Ob Software frei ist, entscheide die Lizenz, nicht das Werkzeug.</li>

</ul>



<p class="lui-wo-hinweis-quelle wp-block-paragraph">Zitate und Anrisse: TUXEDO Computers, „This Week in TUXEDO OS“ und Blog. Die vollständigen Texte stehen auf <a href="https://www.tuxedocomputers.com/">tuxedocomputers.com</a>.</p>


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			</item>
		<item>
		<title>Ghostty 1.4: Linux-Terminal spart Speicher, Splits per Maus</title>
		<link>https://linuxundich.de/ghostty-1-4-linux-terminal/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/ghostty-1-4-linux-terminal/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Oct 2026 08:37:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Arch Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Ghostty]]></category>
		<category><![CDATA[GNOME]]></category>
		<category><![CDATA[GTK]]></category>
		<category><![CDATA[Terminal]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://linuxundich.de/?p=48562</guid>

					<description><![CDATA[Ghostty 1.4 komprimiert den Verlauf und spart bis zu 90 Prozent Speicher. Unter Linux rendert das Terminal neu, Splits verschiebt ihr jetzt per Maus.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Lange war <a href="https://gnunn1.github.io/tilix-web/">Tilix</a> mein Terminal unter Linux. Ein Fenster in mehrere Terminals aufteilen, ohne extra <a href="https://github.com/tmux/tmux/wiki">Tmux</a> oder <a href="https://zellij.dev/">Zellij</a> zu bemühen, das hat schon was. Doch Tilix hängt an alten Abhängigkeiten und lässt sich unter Arch Linux kaum noch aus dem <a href="https://linuxundich.de/paru-pacaur-oder-yay-der-beste-aur-helper/">AUR</a> bauen. Ja, es geht. Doch das Kompilieren von gtkd, der Anbindung an GTK 3, braucht eine gefühlte Ewigkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von daher bin ich froh, dass es mit <a href="https://ghostty.org/">Ghostty</a> ein modernes Terminal mit Tiling-Funktion gibt, das auf GTK 4 und libadwaita aufsetzt. Bei mir ersetzt es inzwischen Tilix, das ich euch 2016 noch unter dem Namen <a href="https://linuxundich.de/terminix-gtk3-terminal-mit-tiling-funktion-dragdrop-und-transparenz/">Terminix</a> vorgestellt habe. Ausführlich getestet habe ich Ghostty in der LinuxUser 06/2026. Jetzt ist Version 1.4 erschienen. Die bringt einige Neuerungen mit, die gerade Linux-User betreffen.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aefa41841302&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aefa41841302" class="wp-block-image size-full wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="720" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/01-ghostty-splits.webp" alt="Ghostty-Fenster auf dem GNOME-Desktop mit vier Splits: Fastfetch, htop, ein Git-Log und der Midnight Commander" class="wp-image-48555" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/01-ghostty-splits.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/01-ghostty-splits-640x360.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/01-ghostty-splits-768x432.webp 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Ghostty teilt ein Fenster in beliebig viele Splits auf, hier mit Fastfetch, htop, einem Git-Log und dem Midnight Commander.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist Ghostty?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für alle, die Ghostty noch nicht kennen: Das Terminal stammt von Mitchell Hashimoto, der vielen als Gründer von HashiCorp (Vagrant, Terraform) bekannt sein dürfte. Ghostty soll schnell sein, viele Funktionen mitbringen und sich trotzdem wie eine normale Desktop-Anwendung anfühlen. Unter Linux nutzt es dafür GTK 4 und fügt sich so gut in GNOME ein. Ghostty ist freie Software unter der MIT-Lizenz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Tabs, Splits und eine Übersicht aller offenen Tabs bringt Ghostty von Haus aus mit. Neue Splits öffnet ihr mit <code>Strg</code>+<code>Umschalt</code>+<code>O</code> nach rechts und mit <code>Strg</code>+<code>Umschalt</code>+<code>E</code> nach unten. Eine Menüleiste mit Einstellungsdialogen gibt es dagegen nicht. Konfiguriert wird Ghostty über die Textdatei <code>~/.config/ghostty/config</code>. Außerdem können Programme in Ghostty Bilder direkt im Terminal anzeigen, etwa als Vorschau im Dateimanager.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weniger Speicherbedarf für schwächere Rechner</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ghostty 1.4 packt den Verlauf zusammen, sobald im Terminal gerade nichts passiert. Laut den Entwicklern braucht er damit 70 bis 90 Prozent weniger Speicher. Im Alltag dürften das die wenigsten spüren. Wer aber das Maximum aus einem schwächeren Rechner herausholen möchte oder mit riesigen Dateien und Ausgaben hantiert, der braucht auch ein Terminal, das sparsam mit den Ressourcen umgeht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig merkt sich Ghostty jetzt mehr. Pro Terminal hebt das Projekt den Verlauf von 10 auf 50 MByte an, ihr könnt also deutlich weiter zurückscrollen. Beim Scrollen oder Suchen entpackt Ghostty die Daten unbemerkt wieder. Die Kompression gibt es unter 64-Bit-Linux und macOS. Wer sie nicht möchte, schaltet sie mit <code>scrollback-compression = false</code> ab. Was eine Option tut, verrät euch Ghostty übrigens selbst.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aefa41842203&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aefa41842203" class="wp-block-image size-full wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="720" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/06-ghostty-explain-config.webp" alt="Ghostty zeigt im Pager die Erklärung zur Option scrollback-compression, darüber die Tableiste mit drei Tabs" class="wp-image-48556" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/06-ghostty-explain-config.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/06-ghostty-explain-config-640x360.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/06-ghostty-explain-config-768x432.webp 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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			</svg>
		</button><figcaption class="wp-element-caption">Mit ghostty +explain-config erklärt Ghostty eine Option direkt im Terminal, hier die neue Kompression des Verlaufs.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Schärfere Schrift bei krummer Skalierung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nutzt ihr einen Monitor mit 125 oder 150 Prozent Skalierung, dürfte euch die nächste Neuerung freuen. Bisher wirkte die Schrift in Ghostty bei solchen Werten leicht unscharf. Mit 1.4 werden Text und Rahmenzeichen auch dort sauber dargestellt. Dazu hat das Projekt die Darstellung unter Linux neu geschrieben. Bildrisse, wie man sie etwa beim Scrollen sieht, sollen dabei kaum noch auftreten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Umbau hat allerdings seinen Preis. Ghostty 1.4 braucht mindestens GTK 4.18 und libadwaita 1.7, unter einem aktuellen Arch Linux ist das kein Thema. Ubuntu 24.04 LTS bringt dagegen zu alte Versionen mit. Wer noch auf der alten LTS sitzt, bleibt laut den Entwicklern besser bei einer älteren Ghostty-Version oder greift zu einem Flatpak.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Splits mit der Maus verschieben</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wer viel mit Splits arbeitet, dürfte sich über diese Neuerung freuen: Splits lassen sich jetzt mit der Maus umsortieren. Fahrt ihr an den oberen Rand eines Splits, erscheint ein Griff mit drei Punkten. Den zieht ihr auf einen anderen Split, und eine blaue Fläche zeigt, wo er landen wird. Das klappt auch zwischen Tabs und Fenstern. Laufende Programme, Ausgabe und Arbeitsverzeichnis wandern dabei mit.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aefa41842e0f&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aefa41842e0f" class="wp-block-image size-full wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="720" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/02-ghostty-split-verschieben.webp" alt="Ghostty beim Verschieben des htop-Splits, die linke Hälfte des Git-Log-Splits ist als Ablageziel blau eingefärbt" class="wp-image-48557" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/02-ghostty-split-verschieben.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/02-ghostty-split-verschieben-640x360.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/02-ghostty-split-verschieben-768x432.webp 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Zieht ihr einen Split an seinem Griff über einen anderen, zeigt eine blaue Fläche an, wo er nach dem Loslassen landet.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">So könnt ihr etwa ein laufendes htop von unten nach links verschieben, ohne es neu starten zu müssen. Unter Linux lässt sich ein Split allerdings nur auf einem anderen Split ablegen, nicht als eigener Tab oder eigenes Fenster. Ganze Tabs lagert ihr dagegen über die Befehlspalette in ein neues Fenster aus. Stört euch der Griff, blendet ihr ihn mit <code>drag-handle = never</code> aus.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fenster benennen und eine deutsche Befehlspalette</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Habt ihr mehrere Ghostty-Fenster für verschiedene Projekte offen, verliert man schnell den Überblick. Fenster lassen sich deshalb jetzt über das Menü umbenennen, etwa in „Blog“ oder „Server“. Lasst ihr das Feld im Dialog leer, kehrt Ghostty zum automatischen Titel zurück. Die Befehlspalette ist zudem vollständig übersetzt. Sie zeigt alle Aktionen auf Deutsch an und nennt, falls vorhanden, das passende Tastenkürzel.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aefa41845003&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aefa41845003" class="wp-block-image size-full wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="720" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/04-ghostty-fenstertitel.webp" alt="Ghostty mit dem Dialog Fenstertitel ändern über Yazi, im Eingabefeld steht Hintergründe sichten" class="wp-image-48558" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/04-ghostty-fenstertitel.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/04-ghostty-fenstertitel-640x360.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/04-ghostty-fenstertitel-768x432.webp 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Über das Menü gebt ihr einem Ghostty-Fenster einen eigenen Titel; hier für eine Runde durch die GNOME-Hintergründe.</figcaption></figure>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aefa41845af3&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aefa41845af3" class="wp-block-image size-full wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="720" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/05-ghostty-befehlspalette.webp" alt="Ghosttys Befehlspalette mit dem Suchbegriff tab, markiert ist der Eintrag Tab in neues Fenster verschieben" class="wp-image-48559" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/05-ghostty-befehlspalette.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/05-ghostty-befehlspalette-640x360.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/05-ghostty-befehlspalette-768x432.webp 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Die Befehlspalette ist jetzt vollständig übersetzt und listet hier auch die neue Aktion zum Auslagern eines Tabs.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Praktisch für Fans eines Drop-down-Terminals im Stil von Guake: Mit dem neuen Befehl <code>ghostty +toggle-quick-terminal</code> blendet ihr das Quick Terminal von Ghostty ein und aus, etwa per eigenem Tastenkürzel. Das klappt unter Plasma, Sway oder Hyprland, aber nicht unter GNOME, dem dafür eine Schnittstelle fehlt. Neu ist auch die Wahl des Bildschirms, auf dem das Quick Terminal erscheint.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bilder im Terminal und mehr Tempo</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Programme können in Ghostty Bilder über das <a href="https://sw.kovidgoyal.net/kitty/graphics-protocol/">Kitty-Grafikprotokoll</a> anzeigen. Mit 1.4 beherrscht Ghostty das Protokoll vollständig, inklusive animierter Bilder, und lädt große Grafiken spürbar schneller. Davon profitieren Dateimanager für das Terminal wie <a href="https://yazi-rs.github.io/">Yazi</a> oder <a href="https://linuxundich.de/tfm-moderner-dateimanager-furs-terminal/">Tfm</a>, die Bilder direkt in ihrer Vorschau anzeigen. So findet ihr das richtige Foto, ohne extra einen Bildbetrachter zu öffnen.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aefa4184678c&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aefa4184678c" class="wp-block-image size-full wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="720" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/03-ghostty-yazi-bildvorschau.webp" alt="Ghostty mit dem Dateimanager Yazi im Ordner /usr/share/backgrounds/gnome, rechts die Vorschau des Hintergrunds fold-l.jxl" class="wp-image-48560" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/03-ghostty-yazi-bildvorschau.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/03-ghostty-yazi-bildvorschau-640x360.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/03-ghostty-yazi-bildvorschau-768x432.webp 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Der Dateimanager Yazi zeigt in Ghostty eine Vorschau der GNOME-Hintergründe, möglich macht das das Kitty-Grafikprotokoll.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Auch sonst ist Ghostty schneller geworden. Reinen Text verarbeitet das Terminal laut den Messungen des Projekts 5,7-mal so schnell wie bisher. Das merkt ihr etwa, wenn ein Build oder ein Log viele Zeilen ins Terminal schreibt. Das Ändern der Fenstergröße soll bei langem Verlauf bis zu sechsmal flotter gehen. Einige der übrigen Zahlen aus den Release Notes gelten allerdings nur für macOS.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Keine Fehlermeldungen mehr per SSH</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wer sich mit Ghostty per SSH auf einem Server anmeldet, kennt vielleicht Fehler wie „missing or unsuitable terminal: xterm-ghostty“. Dann funktionieren Programme wie htop oder nano auf dem Server nicht richtig, weil der Server Ghostty nicht kennt. Neu ist der Befehl <code>ghostty +ssh</code>, der dem Server die nötigen Informationen bei Bedarf gleich mitgibt. Klappt das nicht, nutzt er eine kompatible Einstellung.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ ghostty +ssh user@server</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Update lohnt sich zudem aus Sicherheitsgründen. Ghostty 1.4 schließt zehn Lücken. Unter anderem konnten präparierte Grafikbefehle das Terminal zum Absturz bringen. Außerdem ließ sich der Schutz beim Einfügen von Text austricksen, der eigentlich davor warnen soll, mehrzeilige Befehle versehentlich sofort auszuführen. Einige der Lücken betreffen allerdings nur macOS oder die Zsh als Shell.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Achtung bei Tastenkürzeln und Kopieren</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein paar Änderungen brechen mit altem Verhalten. Unter Linux verschieben <code>Strg</code>+<code>Umschalt</code>+<code>Bild auf</code> und <code>Strg</code>+<code>Umschalt</code>+<code>Bild ab</code> jetzt Tabs. Zum vorherigen oder nächsten Prompt springt ihr dafür mit <code>Strg</code>+<code>Umschalt</code>+<code>Pfeil hoch</code> und <code>Strg</code>+<code>Umschalt</code>+<code>Pfeil runter</code>. Programme im Terminal bekommen diese Tastenkombinationen nicht mehr zu sehen. Wer sie dort braucht, hebt die Belegung in der Konfiguration mit <code>unbind</code> wieder auf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Habt ihr eingestellt, dass Ghostty markierten Text automatisch kopiert, solltet ihr ebenfalls einen Blick in die Konfiguration werfen. Mit <code>copy-on-select = clipboard</code> landet die Auswahl jetzt nur noch in der normalen Zwischenablage. Wollt ihr sie wie bisher auch mit der mittleren Maustaste einfügen, stellt ihr den Wert auf <code>both</code> um. Was die mittlere Maustaste einfügt, legt <code>middle-click-action</code> fest.</p>



<h2 class="wp-block-heading">libghostty: Ghostty steckt bald in anderen Programmen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In der <a href="https://news.ycombinator.com/item?id=50261998">Diskussion auf Hacker News</a> zum Release lenkt Mitchell Hashimoto den Blick auf libghostty. Die Bibliothek enthält den Kern von Ghostty, also alles, was ein Terminal im Inneren ausmacht. Andere Programme können ihn nutzen, statt ein eigenes Terminal zu programmieren. Ghostty selbst nennt Hashimoto scherzhaft „just a glorified tech demo for libghostty“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für euch heißt das: Ghosttys Technik taucht nach und nach auch in anderen Programmen auf. Die Terminals in den IDEs von JetBrains laufen bereits darauf, für Neovim ist der Umstieg im Gespräch. Und ein <a href="https://news.ycombinator.com/item?id=50265788">KDE-Entwickler baut ein neues Terminal</a> auf Basis von libghostty, das langfristig Konsole beerben könnte. Version 1.0 der Bibliothek soll in den nächsten Monaten erscheinen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Installation</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Unter Arch Linux liegt Ghostty im Repository Extra, zum Zeitpunkt dieses Artikels allerdings noch in Version 1.3.1. Version 1.4 dürfte dort in den nächsten Tagen folgen. Neben dem Terminal selbst solltet ihr auch die Shell-Integration und das Terminfo installieren. Wer nicht warten möchte, findet im AUR das Paket <code>ghostty-nightly-bin</code>, das ich auch für die Screenshots in diesem Artikel genutzt habe.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ sudo pacman -S ghostty ghostty-shell-integration ghostty-terminfo</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Fertige Pakete für Linux stellt das Projekt selbst nicht bereit, darum kümmern sich die Distributionen. Ubuntu führt Ghostty seit 26.04 in den offiziellen Paketquellen, wenn auch nicht immer in der neuesten Version. Für Fedora gibt es ein COPR-Repository, dazu kommen ein Snap, ein AppImage und ein Debian-Paket aus der Community. Einen Überblick liefert die <a href="https://ghostty.org/docs/install/binary">Installationsanleitung</a> von Ghostty.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alles in allem ist Ghostty 1.4 in meinen Augen ein rundes Update. Für Tilix-Umsteiger wie mich ist es gut zu sehen, dass sich ein modernes Tiling-Terminal auf GTK-Basis so aktiv weiterentwickelt. Wer näher am Bedienkonzept von Tilix bleiben möchte, sollte sich auch <a href="https://linuxundich.de/rutile-0-2-2-moderne-alternative-zu-tilix/">Rutile</a> anschauen. Alle Änderungen findet ihr in den <a href="https://ghostty.org/docs/install/release-notes/1-4-0">Release Notes</a>. Mit welchem Terminal arbeitet ihr?</p>
<hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Tfm: Moderner Dateimanager fürs Terminal</title>
		<link>https://linuxundich.de/tfm-moderner-dateimanager-furs-terminal/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/tfm-moderner-dateimanager-furs-terminal/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Sep 2026 21:59:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Dateimanager]]></category>
		<category><![CDATA[Terminal]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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					<description><![CDATA[tfm bringt Seitenleiste, Tabs, Zwei-Fenster-Ansicht und Mausbedienung ins Terminal – ein Dateimanager für alle, die dort ohnehin am liebsten arbeiten. Noch mit kleinen Beta-Macken, aber schon jetzt einen Blick wert.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Beim Stöbern im Netz bin ich kürzlich über <code>tfm</code> gestolpert. Der Terminal-Dateimanager möchte sich bei der Bedienung weniger an klassischen Kommandozeilenwerkzeugen orientieren und stattdessen mehr an grafischen Dateimanagern wie Dolphin oder Nautilus. Für alle, die ohnehin gerne direkt im Terminal arbeiten, ist das ein richtig interessanter Fund.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Tfm bringt unter anderem eine Seitenleiste, Tabs, eine Zwei-Fenster-Ansicht und Dateivorschauen mit. Auch die üblichen Dateioperationen wie Kopieren, Verschieben, Umbenennen und Löschen sind mit an Bord. Interessant dabei: Ihr müsst nicht ausschließlich über die Tastatur arbeiten. Tfm unterstützt auch die Maus, und damit beispielsweise das Markieren, Verschieben und Umbenennen von Dateien per Drag &amp; Drop.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit verbindet tfm typische Funktionen grafischer Dateimanager mit der Umgebung des Terminals. Wer ohnehin häufig dort arbeitet, kann Dateien und Verzeichnisse verwalten, ohne extra ein grafisches Programm zu öffnen.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aefa4184bafe&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aefa4184bafe" class="wp-block-image wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" width="1600" height="967" class="wp-image-45654" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/tfm-archlinux-01.webp" alt="tfm beim Start unter Arch Linux mit Seitenleiste und Dateiansicht. Die Oberfläche erinnert dabei an klassische grafische Dateimanager." style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/tfm-archlinux-01.webp 1600w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/tfm-archlinux-01-640x387.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/tfm-archlinux-01-1280x774.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/tfm-archlinux-01-1536x928.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/tfm-archlinux-01-768x464.webp 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">tfm beim Start unter Arch Linux mit Seitenleiste und Dateiansicht. Die Oberfläche erinnert dabei an klassische grafische Dateimanager.</figcaption></figure>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aefa4184cbf4&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aefa4184cbf4" class="wp-block-image wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" width="1600" height="967" class="wp-image-45655" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/tfm-archlinux-02.webp" alt="Die Einstellungen lassen sich mit Esc öffnen. Dort könnt ihr verschiedene Optionen und das Erscheinungsbild von tfm anpassen." style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/tfm-archlinux-02.webp 1600w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/tfm-archlinux-02-640x387.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/tfm-archlinux-02-1280x774.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/tfm-archlinux-02-1536x928.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/tfm-archlinux-02-768x464.webp 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Die Einstellungen lassen sich mit Esc öffnen. Dort könnt ihr verschiedene Optionen und das Erscheinungsbild von tfm anpassen.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Installation über das AUR</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Tfm findet ihr im AUR (Arch User Repository). Wer einen <a href="https://linuxundich.de/paru-pacaur-oder-yay-der-beste-aur-helper/">AUR-Helper</a> wie <code>yay</code> verwendet, installiert die Binärversion direkt. Unter Arch Linux genügt dafür folgender Befehl:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ yay -S tfm-tui-bin</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Anschließend startet ihr den Dateimanager mit:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ tfm</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Nutzt ihr eine andere Distribution, findet ihr auf der <a href="https://github.com/clarkarch/tfm-tui">Projektseite</a> eine Installationsbeschreibung für das dort bereitgestellte Installationsskript. Darüber installiert ihr die aktuelle Version unabhängig von den Paketen eurer Distribution.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nerd Fonts für die Symbole</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Damit tfm Ordner und Dateien mit den vorgesehenen Symbolen darstellt, braucht ihr einen <a href="https://www.nerdfonts.com/">Nerd Font</a>. Diese Schriften bringen zusätzliche Zeichen und Icons mit, die Terminal-Anwendungen für die Darstellung von Ordnern, Dateien und anderen Elementen nutzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für diesen Artikel verwende ich den Hack Nerd Font. Unter Arch Linux liegt die Schrift direkt in den offiziellen Paketquellen und lässt sich mit <code>pacman</code> installieren:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ sudo pacman -S ttf-hack-nerd</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Damit tfm die Symbole korrekt darstellen kann, muss die Hack Nerd Font lediglich auf eurem System installiert sein – eine Auswahl der Schrift im Terminal ist dafür nicht nötig. Eine manuelle Aktualisierung des Font-Caches braucht es bei einem Paket aus den Arch-Repositories normalerweise auch nicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Beta mit kleinen Macken</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Tfm befindet sich derzeit noch im Beta-Stadium, und das merkt ihr am ehesten bei der Darstellung der Symbole. In meinen Tests wurden die Nerd-Font-Symbole nicht bei jedem Start zuverlässig angezeigt – Ordner und andere Elemente erscheinen dann teilweise ganz ohne die vorgesehenen Icons.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Neustart von tfm oder des Terminals behebt das Problem meist. Auffällig dabei: Die Darstellung funktioniert auch ohne Änderungen am Font-Cache beim nächsten Start wieder – die Probleme lassen sich also nicht allein auf eine fehlerhafte Installation der Schrift zurückführen.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aefa4184e1f0&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aefa4184e1f0" class="wp-block-image wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" width="1600" height="967" class="wp-image-45656" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/tfm-archlinux-03.webp" alt="tfm im Dual-Pane-Modus mit zwei Dateifenstern. Die Ansicht erleichtert das parallele Arbeiten mit Dateien und Verzeichnissen." style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/tfm-archlinux-03.webp 1600w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/tfm-archlinux-03-640x387.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/tfm-archlinux-03-1280x774.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/tfm-archlinux-03-1536x928.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/tfm-archlinux-03-768x464.webp 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">tfm im Dual-Pane-Modus mit zwei Dateifenstern. Die Ansicht erleichtert das parallele Arbeiten mit Dateien und Verzeichnissen.</figcaption></figure>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aefa4184f531&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aefa4184f531" class="wp-block-image wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" width="1600" height="967" class="wp-image-45657" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/tfm-archlinux-04.webp" alt="Die Vorschau zeigt Text- und Grafikdateien direkt in tfm. Für Bild-Thumbnails benötigt ihr allerdings ein Terminal mit Kitty Graphics Protocol." style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/tfm-archlinux-04.webp 1600w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/tfm-archlinux-04-640x387.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/tfm-archlinux-04-1280x774.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/tfm-archlinux-04-1536x928.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/tfm-archlinux-04-768x464.webp 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Die Vorschau zeigt Text- und Grafikdateien direkt in tfm. Für Bild-Thumbnails benötigt ihr allerdings ein Terminal mit Kitty Graphics Protocol.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Für die grafische Vorschau von Bildern braucht tfm ein Terminal, das das Kitty Graphics Protocol unterstützt. Unter Linux eignet sich dafür beispielsweise Ghostty, dessen Linux-Oberfläche auf GTK4 basiert. Gnome Terminal kann diese Funktion dagegen nicht bieten, weil die zugrunde liegende VTE-Bibliothek das Kitty Graphics Protocol nicht unterstützt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch bei der übrigen Oberfläche solltet ihr noch nicht mit der Stabilität und Konsistenz rechnen, die ihr von etablierten Dateimanagern gewohnt seid. Wer tfm ausprobiert, sollte deshalb erst einmal mit unkritischen Dateien arbeiten und wichtige Daten nicht allein einer noch jungen Software anvertrauen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die wichtigsten Tastenkürzel</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz der Mausunterstützung spielt die Tastatur bei tfm eine wichtige Rolle. Die wichtigsten Befehle findet ihr in der folgenden Übersicht:</p>



<figure class="wp-block-table"><table><thead><tr><th>Tastenkürzel</th><th>Funktion</th></tr></thead><tbody><tr><td><code>Esc</code></td><td>Menü öffnen</td></tr><tr><td><code>Enter</code></td><td>Datei oder Ordner öffnen</td></tr><tr><td><code>Backspace</code></td><td>Eine Verzeichnisebene nach oben</td></tr><tr><td><code>F2</code></td><td>Datei oder Ordner umbenennen</td></tr><tr><td><code>Tab</code></td><td>Zwischen den beiden Dateifenstern wechseln</td></tr><tr><td><code>F5</code></td><td>Auswahl in das andere Fenster kopieren</td></tr><tr><td><code>F6</code></td><td>Auswahl in das andere Fenster verschieben</td></tr><tr><td><code>Strg</code>+<code>C</code> / <code>Strg</code>+<code>X</code> / <code>Strg</code>+<code>V</code></td><td>Kopieren / Ausschneiden / Einfügen</td></tr><tr><td><code>Strg</code>+<code>D</code></td><td>Auswahl duplizieren</td></tr><tr><td><code>Entf</code></td><td>Auswahl in den Papierkorb verschieben</td></tr><tr><td><code>Strg</code>+<code>Z</code> / <code>Strg</code>+<code>Y</code></td><td>Rückgängig / Wiederholen</td></tr><tr><td><code>Strg</code>+<code>T</code> / <code>Strg</code>+<code>W</code></td><td>Tab öffnen / schließen</td></tr><tr><td><code>Strg</code>+<code>Tab</code></td><td>Zwischen Tabs wechseln</td></tr><tr><td><code>Alt</code>+<code>Enter</code></td><td>Eigenschaften anzeigen</td></tr><tr><td><code>Strg</code>+<code>H</code></td><td>Versteckte Dateien anzeigen</td></tr><tr><td><code>Strg</code>+<code>L</code></td><td>Pfadleiste öffnen</td></tr><tr><td><code>Strg</code>+<code>G</code></td><td>Listen- und Rasteransicht wechseln</td></tr><tr><td><code>F9</code></td><td>Vorschau ein- oder ausblenden</td></tr><tr><td><code>F4</code></td><td>Terminal im aktuellen Verzeichnis öffnen</td></tr><tr><td><code>Strg</code>+<code>Umschalt</code>+<code>S</code></td><td>Mit einem Server verbinden</td></tr><tr><td><code>Strg</code>+<code>Q</code></td><td>tfm beenden</td></tr></tbody></table></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Unterm Strich ist tfm für mich ein sympathischer Fund für alle, die ohnehin ständig im Terminal unterwegs sind. Seitenleiste, Tabs, Zwei-Fenster-Ansicht, Vorschau und Mausbedienung sorgen für einen Komfort, den man von der Kommandozeile sonst nicht gewohnt ist. Wer mag, kann bei Bedarf sogar Animationen einschalten – wie das aussieht, zeigt <a href="https://www.reddit.com/r/tui/comments/1wh46e9/beta_release_tfm_terminal_file_manager_for_linux/">ein Video auf Reddit</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Macken der Beta-Phase, allen voran bei der Symboldarstellung und der noch nicht ganz ausgereiften Oberfläche, sollte man dabei aber im Hinterkopf behalten. Ich bleibe an der Entwicklung dran und würde tfm aktuell vor allem zum Ausprobieren empfehlen – am besten mit unkritischen Dateien, bis die Software etwas gereift ist.</p>
<hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Rutile 0.2.2 – Eine moderne Alternative zu Tilix</title>
		<link>https://linuxundich.de/rutile-0-2-2-moderne-alternative-zu-tilix/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/rutile-0-2-2-moderne-alternative-zu-tilix/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jul 2026 06:50:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[GNOME]]></category>
		<category><![CDATA[Terminal]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://linuxundich.de/?p=45269</guid>

					<description><![CDATA[Rutile ist ein neuer Terminal-Emulator für GNOME, der das bewährte Bedienkonzept von Tilix auf GTK4, libadwaita und Rust überträgt. Noch befindet sich das Projekt in einer frühen Entwicklungsphase, bietet aber bereits rekursive Terminalaufteilungen, mehrere Sitzungen und synchronisierte Eingaben für produktives Arbeiten.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://github.com/gnunn1/tilix">Tilix</a> gehört für mich seit vielen Jahren zu den Terminal-Programmen, die ich <a href="https://linuxundich.de/bug-jaeger-vs-terminal-entwickler-aus-terminix-wird-tilix/" data-type="post" data-id="40376">immer wieder installiere</a>. Die frei aufteilbaren Terminalbereiche und die Möglichkeit, mehrere Shells gleichzeitig zu verwalten, haben meinen Arbeitsalltag deutlich erleichtert. Leider wird das Projekt inzwischen kaum noch gepflegt und basiert weiterhin auf GTK3 und VTE3.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit <a href="https://github.com/yatoub/Rutile">Rutile</a> entsteht deshalb ein spannendes Projekt. Die Entwickler schreiben Tilix nicht einfach weiter, sondern entwickeln den Terminal-Emulator vollständig in Rust neu. Gleichzeitig bleibt das Bedienkonzept erhalten. Statt einer Neuerfindung soll eine moderne Umsetzung entstehen, die sich nahtlos in aktuelle GNOME-Systeme mit GTK4 und libadwaita einfügt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bewährtes Konzept auf moderner Basis</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Terminal-Emulatoren unterscheiden sich hauptsächlich durch ihr Erscheinungsbild oder kleinere Zusatzfunktionen. Rutile verfolgt dagegen einen anderen Ansatz. Ziel ist es, die Arbeitsweise von Tilix möglichst vollständig zu übernehmen und auf eine moderne technische Grundlage zu stellen. Bestehende Nutzer sollen sich sofort zurechtfinden.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aefa4185394d&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aefa4185394d" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="817" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/rutile-01-1280x817.webp" alt="Terminal-Emulator Rutile unter GNOME auf Arch Linux mit mehreren geöffneten Terminals, die Systeminformationen, Dateilisten und CPU-Auslastung anzeigen." class="wp-image-45271" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/rutile-01-1280x817.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/rutile-01-640x409.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/rutile-01-1536x981.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/rutile-01-768x490.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/rutile-01.webp 1569w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Über die Schaltflächen lassen sich neue Terminalbereiche horizontal oder vertikal anlegen. Die Bedienung orientiert sich dabei bewusst am vertrauten Konzept von Tilix.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Anwendung verwendet GTK4, libadwaita und VTE4 und profitiert dadurch von aktuellen Bibliotheken des <a href="https://linuxundich.de/tag/gnome/" data-type="post_tag" data-id="1734">GNOME-Desktops</a>. Gleichzeitig setzen die Entwickler auf Rust als Programmiersprache. Das verspricht langfristig eine besser wartbare Codebasis und eröffnet die Möglichkeit, neue Funktionen auf einer modernen Architektur aufzubauen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Flexible Terminalaufteilung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die wichtigste Funktion übernimmt Rutile direkt von Tilix. Das Terminalfenster lässt sich rekursiv horizontal und vertikal aufteilen. Jeder Bereich kann anschließend erneut geteilt werden. Dadurch entstehen flexibel verschachtelte Arbeitsbereiche, ohne dass die Anwendung auf ein festes Raster oder eine bestimmte Fensteranordnung beschränkt ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Alltag bietet diese Arbeitsweise viele Vorteile. Links lassen sich beispielsweise Logdateien beobachten, während rechts gleichzeitig mehrere Server oder Container geöffnet sind. Zwischen den einzelnen Bereichen wechselt ihr bequem per Tastatur. Das spart Mausbewegungen und sorgt für einen flüssigen Arbeitsablauf bei komplexeren Aufgaben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Andere Terminals wie <a href="https://ghostty.org/">Ghostty</a> bieten diese Funktion ebenfalls, allerdings muss man sich dafür Tastenkombinationen merken. Alternativ kann man natürlich auch Terminal-Multiplexer wie <a href="https://github.com/tmux/tmux/wiki">tmux</a> verwenden. Dort gilt jedoch dasselbe. Auch wenn es nicht viele Tastenkombinationen sind: Ich persönlich möchte dafür einfach Buttons haben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mehrere unabhängige Sitzungen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den frei aufteilbaren Terminalbereichen unterstützt Rutile mehrere voneinander getrennte Sitzungen. Jede Sitzung besitzt ihre eigene Fensteraufteilung und ihren eigenen Arbeitskontext. Dadurch lassen sich unterschiedliche Projekte oder Aufgaben sauber voneinander trennen, ohne dafür mehrere Programmfenster öffnen zu müssen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwischen den Sitzungen wechselt ihr entweder per Tastenkombination oder über eine Seitenleiste. Diese zeigt kleine Vorschaubilder der jeweiligen Arbeitsumgebung und bleibt standardmäßig ausgeblendet. Wer sie benötigt, blendet sie einfach über die Werkzeugleiste ein und behält so auch bei vielen geöffneten Sitzungen leichter den Überblick.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Synchronisierte Eingaben</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders praktisch finde ich die Funktion zur synchronisierten Eingabe. Aktiviert ihr sie, überträgt Rutile sämtliche Tastatureingaben gleichzeitig an mehrere Terminalbereiche einer Sitzung. Das spart Zeit, wenn identische Befehle auf mehreren Servern oder virtuellen Maschinen ausgeführt werden sollen.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aefa41854cad&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aefa41854cad" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="817" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/rutile-02-1280x817.webp" alt="Zwei nebeneinander angeordnete Terminalfenster mit Linux-Befehlen und Dateilisten, im linken Fenster ein Dropdown-Menü mit Optionen zum horizontalen und vertikalen Teilen sowie synchroner Eingabe." class="wp-image-45272" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/rutile-02-1280x817.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/rutile-02-640x409.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/rutile-02-1536x981.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/rutile-02-768x490.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/rutile-02.webp 1569w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Mit der synchronisierten Eingabe lassen sich identische Befehle gleichzeitig auf mehreren Servern, Containern oder virtuellen Maschinen ausführen. Einzelne Bereiche können dabei ausgenommen werden.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Einzelne Terminalbereiche lassen sich jederzeit von der gemeinsamen Eingabe ausnehmen. Dadurch können einzelne Systeme gezielt abweichende Befehle erhalten, ohne die Synchronisierung komplett zu deaktivieren. Trotzdem empfiehlt sich etwas Vorsicht, denn fehlerhafte Befehle werden ansonsten ebenso gleichzeitig auf allen verbundenen Systemen ausgeführt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vertraute Bedienung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Tastenkombinationen orientieren sich eng am Vorbild. Mit <kbd>Strg</kbd>+<kbd>Umschalt</kbd>+<kbd>O</kbd> und <kbd>Strg</kbd>+<kbd>Umschalt</kbd>+<kbd>E</kbd> teilt ihr das Fenster horizontal oder vertikal. <kbd>Strg</kbd>+<kbd>Umschalt</kbd>+<kbd>W</kbd> schließt den aktiven Bereich, während ihr mit den Pfeiltasten zwischen den einzelnen Terminalfenstern wechselt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neue Sitzungen öffnet ihr mit <kbd>Strg</kbd>+<kbd>Umschalt</kbd>+<kbd>T</kbd>. Zwischen vorhandenen Sitzungen wechselt ihr per <kbd>Strg</kbd>+<kbd>Umschalt</kbd>+<kbd>Bild auf</kbd> beziehungsweise <kbd>Bild ab</kbd>. Wer lieber mit der Maus arbeitet, erreicht dieselben Funktionen zusätzlich über die Werkzeugleiste oder das Kontextmenü der einzelnen Terminalbereiche.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Noch in einer frühen Entwicklungsphase</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Rutile befindet sich derzeit noch am Anfang seiner Entwicklung. Die erste Version konzentriert sich bewusst auf die wichtigsten Funktionen. Features wie der Quake-Modus, das Speichern kompletter Sitzungen, Desktop-Benachrichtigungen oder die Nautilus-Integration sollen erst folgen, wenn die vorhandenen Funktionen zuverlässig arbeiten.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aefa41855fd2&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aefa41855fd2" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="817" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/rutile-03-1280x817.webp" alt="Screenshot des Rutile-Terminals mit ASCII-Art-Logo und einem geöffneten Einstellungsfenster mit dem Text 'Coming later' und Hinweisen auf zukünftige Theme-Varianten." class="wp-image-45273" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/rutile-03-1280x817.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/rutile-03-640x409.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/rutile-03-1536x981.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/rutile-03-768x490.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/rutile-03.webp 1569w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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			</svg>
		</button><figcaption class="wp-element-caption">Viele Funktionen sind bereits vorhanden. Einige Einstellungen und Komfortfunktionen sollen laut Roadmap jedoch erst in späteren Versionen ergänzt werden.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Diesen Ansatz halte ich für sinnvoll. Statt möglichst viele Funktionen früh bereitzustellen, konzentriert sich das Projekt zunächst auf einen stabilen Kern. Gerade bei Werkzeugen, die viele Anwender täglich nutzen, sind Zuverlässigkeit und ein konsistentes Bedienkonzept meist wichtiger als eine möglichst lange Funktionsliste.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was aktuell wirklich fehlt, sind Übersetzungen – einige Dialoge erscheinen derzeit ausschließlich auf Französisch. Außerdem lassen sich die Terminalfarben noch nicht direkt in den Einstellungen anpassen. Das voreingestellte Farbschema macht Programme wie den Midnight Commander teilweise schwer lesbar. Allerdings ist die aktuelle Version von Rutile erst vor wenigen Tagen erschienen, sodass sich hier vermutlich bald etwas tun wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Installation</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Unter Arch Linux steht Rutile sowohl als Quellpaket als auch als vorkompilierte Variante im AUR zur Verfügung. Für Debian, Ubuntu und Fedora bieten die Entwickler fertige DEB- beziehungsweise RPM-Pakete an. Zusätzlich lässt sich eine eigenständige Binärdatei herunterladen, sofern die benötigten GTK4-Komponenten bereits installiert sind. Alle Informationen zur Installation finden sich auf der <a href="https://github.com/yatoub/Rutile#installation" data-type="link" data-id="https://github.com/yatoub/Rutile#installation">GitHub-Seite des Projekts</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer Tilix seit Jahren nutzt und auf einen modernen GTK4-Unterbau wechseln möchte, sollte Rutile im Auge behalten. Noch fehlen einige Funktionen, doch der bisherige Entwicklungsstand macht einen sehr vielversprechenden Eindruck. Das Projekt verfolgt einen klaren Fokus und könnte sich zu einem würdigen Nachfolger für Tilix entwickeln.</p>
<hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Microsoft veröffentlicht quelloffenen TUI-Texteditor &#8222;Edit&#8220; für Windows und Linux</title>
		<link>https://linuxundich.de/microsoft-veroffentlicht-quelloffenen-tui-texteditor-edit-windows-und-linux/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/microsoft-veroffentlicht-quelloffenen-tui-texteditor-edit-windows-und-linux/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 May 2025 08:56:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Microsoft]]></category>
		<category><![CDATA[Terminal]]></category>
		<category><![CDATA[Texteditor]]></category>
		<category><![CDATA[Windows]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://linuxundich.de/?p=44976</guid>

					<description><![CDATA[Microsoft stellt mit „Edit“ einen schlanken, quelloffenen Texteditor für die Kommandozeile vor. Der Editor läuft unter Windows und Linux, auch auf ARM64-Systemen wie dem Raspberry Pi.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Microsoft hat mit <a href="https://github.com/microsoft/edit">Edit</a> einen neuen, quelloffenen Texteditor für die Kommandozeile vorgestellt. Das unter der MIT-Lizenz veröffentlichte Projekt ist nicht nur für Windows, sondern auch für Linux verfügbar. Zudem nicht nur für PCs, sondern auch für die ARM64-Architektur, wie sie auf dem <a href="https://linuxundich.de/category/raspberry-pi/" data-type="category" data-id="1854">Raspberry Pi</a> genutzt wird. Der Editor richtet sich an Nutzer, die ein einfaches, schnelles Werkzeug für das Bearbeiten von Textdateien im Terminal suchen. Microsofts Edit reiht sich irgendwo zwischen <a href="https://www.nano-editor.org/">Nano</a>, <a href="https://micro-editor.github.io/">Micro</a> und <a href="https://github.com/antirez/kilo">Kilo</a> ein.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kompakter Editor für den Terminaleinsatz</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Edit ist ein schlanker <a href="https://linuxundich.de/tag/editor/" data-type="post_tag" data-id="420">Editor</a> mit Text User Interface (TUI), der insbesondere auf Portabilität und geringe Abhängigkeiten ausgelegt ist. Die Software setzt auf eine eigene TUI-Bibliothek, die laut Projektentwickler besser zu einer geplanten Plugin-Schnittstelle auf Basis einer C-ABI passt. Außerdem wurde Wert auf UTF-8-Unterstützung, kompakte Dateigröße, VT-kompatible Ausgabe (für bessere SSH-Kompatibilität) und statische Kompilierung gelegt. So lässt sich das Programm ohne Abhängigkeiten ausführen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Editor wurde in Rust geschrieben, nachdem erste Prototypen in C, C++ und Zig entstanden waren. Die Entscheidung für Rust fiel, weil die Sprache innerhalb Microsofts bereits offiziell unterstützt wird und sich gut für systemnahe Programmierung eignet. Der Editor ist natürlich für Windows-Admins interessant, weil man sich seit Windows 10/Windows Server 2019 via SSH auch auf Windows-Kisten einloggen kann. Für administrative Aufgaben braucht es dann auch einen effektiven Editor.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aefa418581ea&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aefa418581ea" class="wp-block-image size-full wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1248" height="783" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/microsoft-edit-linux.webp" alt="Microsoft Edit unter Linux: Das kompakte, statisch kompilierte Binary läuft direkt im Terminal und eignet sich besonders für den Einsatz über SSH oder in minimalen Systemumgebungen." class="wp-image-44978" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/microsoft-edit-linux.webp 1248w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/microsoft-edit-linux-640x402.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/microsoft-edit-linux-768x482.webp 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Microsoft Edit unter Linux: Das kompakte, statisch kompilierte Binary läuft direkt im Terminal und eignet sich besonders für den Einsatz über SSH oder in minimalen Systemumgebungen.</figcaption></figure>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aefa4185a4d1&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aefa4185a4d1" class="wp-block-image size-full wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1248" height="783" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/microsoft-edit-windows.webp" alt="Microsoft Edit unter Windows im Einsatz: Der Editor bietet eine textbasierte Benutzeroberfläche (TUI) und erinnert optisch an klassische Werkzeuge wie den MS-DOS-Editor oder Nano." class="wp-image-44979" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/microsoft-edit-windows.webp 1248w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/microsoft-edit-windows-640x402.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/microsoft-edit-windows-768x482.webp 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Microsoft Edit unter Windows im Einsatz: Der Editor bietet eine textbasierte Benutzeroberfläche (TUI) und erinnert optisch an klassische Werkzeuge wie den MS-DOS-Editor oder Nano.</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Veröffentlichung auf GitHub</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Quellcode sowie vorkompilierte Binaries sind auf GitHub unter <a href="https://github.com/microsoft/edit">github.com/microsoft/edit</a> verfügbar. Für Linux steht ein statisch gelinktes Binary bereit, das ohne weitere Abhängigkeiten ausgeführt werden kann:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>wget https://github.com/microsoft/edit/releases/download/v1.0.0/edit-1.0.0-x86_64-linux-gnu.xz</strong>
$ <strong>unxz edit-1.0.0-x86_64-linux-gnu.xz</strong>
$ <strong>chmod +x edit-1.0.0-x86_64-linux-gnu</strong>
$ <strong>./edit-1.0.0-x86_64-linux-gnu</strong></code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Im <a href="https://aur.archlinux.org/">Arch User Repository (AUR)</a> stehen mehrere inoffizielle Pakete zur Verfügung, unter anderem <code>edit</code>, <code>ms-edit</code>, <code>ms-edit-bin</code> und <code>microsoft-edit</code>. Ich möchte hier keine Empfehlung ausgeben, mit Sicherheit wird hier in den nächsten Tagen ein wenig aufgeräumt. Dazu kommen Kochrezepte mit der Endung <code>-git</code>, die das Programm aus dem Quellcode bauen.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>yay -Ss microsoft edit</strong>
aur/edit 1.0.0-1 (+0 0.00) 
    A simple editor for simple needs (Microsoft Edit)
aur/ms-edit 1.0.0-1 (+1 1.00) 
    A simple editor for simple needs (Microsoft Edit)
aur/ms-edit-git 1.0.0.r1.ge8d40f6-1 (+2 1.98) 
    A simple editor for simple needs (Microsoft Edit)
aur/ms-edit-bin 1.0.0-1 (+3 2.99) 
    A simple editor for simple needs (Microsoft Edit)
aur/microsoft-edit-git 1.0.0.r1.ge8d40f6-2 (+1 1.00) 
    Modern version of the MS-DOS Editor with a modern UI and keybindings similar to VS Code
aur/microsoft-edit 1.0.0-2 (+2 1.99) 
    Modern version of the MS-DOS Editor with a modern UI and keybindings similar to VS Code</code></pre>



<h3 class="wp-block-heading">Entwicklung aus Eigeninitiative</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Editor entstand im Rahmen eines internen Microsoft-Projekts, wurde jedoch größtenteils in der Freizeit des Entwicklers umgesetzt. In einem ausführlichen Kommentar auf <a href="https://news.ycombinator.com/item?id=44031529">Hacker News</a> beschreibt der Autor Hintergründe zur Entstehung, den Technologiestack sowie die Beweggründe für die Eigenentwicklung anstelle der Verwendung bestehender TUI-Editoren. Einen neuen Editor für Linux-User zu schaffen, stand allerdings nicht auf dem Zettel. /s</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ziel sei es unter anderem gewesen, ein möglichst kleines Binary mit guter Unicode-Unterstützung bereitzustellen, das systemnah arbeitet und sich auch für automatisierte Systemumgebungen oder Remote-Shells eignet. Ob sich Edit langfristig gegen etablierte Editoren behaupten kann, bleibt abzuwarten. Der Fokus auf Minimalismus, Portabilität und UTF-8-Kompatibilität dürfte insbesondere in reduzierten oder serverseitigen Umgebungen relevant sein.</p>
<hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://linuxundich.de/microsoft-veroffentlicht-quelloffenen-tui-texteditor-edit-windows-und-linux/feed/</wfw:commentRss>
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			</item>
		<item>
		<title>Termsonic: Subsonic-Client für das Terminal</title>
		<link>https://linuxundich.de/termsonic-subsonic-client-fuer-das-terminal/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/termsonic-subsonic-client-fuer-das-terminal/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Mar 2025 06:19:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Navidrome]]></category>
		<category><![CDATA[Subsonic]]></category>
		<category><![CDATA[Terminal]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://linuxundich.de/?p=42478</guid>

					<description><![CDATA[Termsonic ist ein schlanker Subsonic-Client für das Terminal. Er ermöglicht die Wiedergabe und Verwaltung von Musik direkt über die Kommandozeile – ideal für Minimalisten und Linux-Nutzer, die ressourcenschonende Lösungen bevorzugen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ich betreibe meinen eigenen Musik-Streaming-Server mit <a href="https://www.navidrome.org/">Navidrome</a> und greife darauf von überall zu – unter Android nutze ich zum Beispiel <a href="https://symfonium.app/">Symfonium</a> und auch unter Android Auto funktioniert das wunderbar. Unter Linux sieht die Lage allerdings aktuell nicht so rosig aus. Gute Clients für Subsonic-Server sind rar geworden: Die Entwicklung von <a href="https://sublimemusic.app/">Sublime Music</a> sowie <a href="https://github.com/jeffvli/sonixd">Sonixd</a> wurde eingestellt, und andere Alternativen sind oft veraltet oder wenig ausgereift. So bleibt eigentlich nur das Webfrontend von Navidrome übrig, aber irgendwie habe ich auch gerne &#8222;richtige&#8220; <a href="https://linuxundich.de/tempo-android-auto-navidrome-streaming/">Clients</a>. Warum also nicht direkt auf das Terminal ausweichen? Genau hier kommt Termsonic ins Spiel.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="was-ist-termsonic">Was ist Termsonic?</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://git.sixfoisneuf.fr/termsonic/about/">Termsonic</a> ist ein Subsonic-Client für das Terminal mit einem recht ansprechenden und einfach zu bedienenden Terminal User Interface (TUI). Es läuft unter Linux, Windows und macOS und arbeitet mit den meisten Subsonic-kompatiblen Servern zusammen – getestet wurde es unter anderem erfolgreich mit Navidrome.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aefa4185c6f0&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aefa4185c6f0" class="wp-block-image size-full wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1176" height="709" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/termsonic-player.webp" alt="Termsonic ist ein einfacher, aber durchaus praktischer Subsonic-Client für das Terminal. Das Programm gibt es plattformübergreifend für Linux, macOS und Windows." class="wp-image-42480" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/termsonic-player.webp 1176w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/termsonic-player-640x386.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/termsonic-player-768x463.webp 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Termsonic ist ein einfacher, aber durchaus praktischer Subsonic-Client für das Terminal. Das Programm gibt es plattformübergreifend für Linux, macOS und Windows.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das Programm unterstützt die Wiedergabe von FLAC-, OGG- und MP3-Dateien. Ein großer Vorteil: Die Dekodierung dieser Formate erfolgt nativ in Go, wodurch kaum externe Abhängigkeiten erforderlich sind – weder ffmpeg noch LAME müssen installiert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der reinen Wiedergabe ermöglicht Termsonic das Durchsuchen der Musikbibliothek nach Künstlern, Alben und Playlists. Eine einfache Warteschlangenverwaltung sorgt dafür, dass ihr eure Songs in einer sinnvollen Reihenfolge abspielen könnt.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="installation-unter-arch-linux">Installation unter Arch Linux</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Unter Arch Linux lässt sich Termsonic bequem über das Arch User Repository (AUR) installieren. Falls ihr den AUR-Helper <code>yay</code> nutzt, genügt folgender Befehl. Nach der Installation könnt ihr dann den Player mit <code>termsonic</code> starten.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>### Arch Linux, Manjaro und Co.
$ <strong>yay -S termsonic-git</strong></code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Bei anderen Distributionen wie etwa Ubuntu oder Debian findet sich Termsonic hingegen selten in den Paketquellen. Aufgrund der wenigen Abhängigkeiten könnt ihr euch das Programm allerdings sehr einfach selbst aus dem Quellcode bauen.</p>



<pre class="wp-block-code"><code><strong>$ git clone https://git.sixfoisneuf.fr/termsonic</strong>
$ <strong>cd termsonic</strong>
$ <strong>go build ./cmd/termsonic/</strong>
$ <strong>sudo cp termsonic /usr/local/bin</strong></code></pre>



<h3 class="wp-block-heading" id="konfiguration-von-navidrome">Konfiguration von Navidrome</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Beim ersten Start gebt ihr die URL und die Zugangsdaten zu eurem Subsonic-Server (bei mir Navidrome) an. Anschließend seht ihr sofort eure Musiksammlung. Mit [F1] seht ihr eine Baumansicht der Sammlung. [F2] zeigt die aktuelle Queue. [F3] die auf dem Server angelegten Playlisten. Unter [F4] könnt ihr wieder die Einstellungen ändern.</p>



<p class="has-pale-cyan-blue-background-color has-background wp-block-paragraph"><strong>Tipp:</strong> Nutzt ihr ein &#8222;ordentliches&#8220; Terminalprogramm wie das der GNOME-Desktopumgebung oder etwa wie hier Tilix, könnt ihr Termsonic auch ganz einfach mit der Maus bedienen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit [L] springt ihr zum nächsten Song. [P] pausiert bzw. startet die Wiedergabe. Mit [/] öffnet ihr eine Suchmaske, mit der ihr die Liste der Künstler filtern könnt. Rechts oben zeigt Termsonic den aktuell abgespielten Song plus den entsprechenden Künstler an. Schnickschnack wie etwa das Cover des Albums bietet Termsonic allerdings nicht.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aefa4185daaf&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aefa4185daaf" class="wp-block-image size-full wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1176" height="709" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/termsonic-filter.webp" alt="Mit der Eingabe eines Schrägstrichs aktiviert ihr in der Artist-Übersicht einen Filter, der in eurer Musiksammlung nach Künstlern sucht." class="wp-image-42479" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/termsonic-filter.webp 1176w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/termsonic-filter-640x386.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/termsonic-filter-768x463.webp 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Mit der Eingabe eines Schrägstrichs aktiviert ihr in der Artist-Übersicht einen Filter, der in eurer Musiksammlung nach Künstlern sucht.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Termsonic ist somit eine interessante Alternative für alle, die ihre Musik direkt im Terminal verwalten und abspielen möchten. Der minimalistische Ansatz ohne große Abhängigkeiten sorgt für eine schlanke und ressourcenschonende Anwendung – perfekt für schlanke Systeme oder leistungsschwache Laptops.</p>
<hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
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		<title>Name von Monitor und Hersteller ermitteln</title>
		<link>https://linuxundich.de/name-von-monitor-und-hersteller-ermitteln/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/name-von-monitor-und-hersteller-ermitteln/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Aug 2022 11:22:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Monitor]]></category>
		<category><![CDATA[Multi-Monitor]]></category>
		<category><![CDATA[Terminal]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://linuxundich.de/?p=42191</guid>

					<description><![CDATA[Möchte man Details zum Monitor und dem Hersteller erfahren, dann helfen die Display-Einstellungen von Gnome nicht weiter. Auch im Terminal muss man erst einmal Kryptisches decodieren.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ich bin gerade in der Situation, dass ich meinen Arbeitsplatz ein wenig umgestalten möchte. Die Monitore sollen nicht mehr nur einfach auf dem Schreibtisch stehen, sondern auf einem Gestell an den Tisch geklemmt werden &#8212; Ergo: mehr Platz auf dem Tisch. Nun gilt es dabei, ein paar Dinge zu beachten. Etwa die Frage, wie schwer meine Monitore eigentlich sind. Da ich keine Lust habe, alles abzubauen und die Geräte auf die Waage zu stellen, wäre es recht nett zu wissen, vor was für Geräten ich da eigentlich täglich sitze. Diese Information könnte ich sicherlich aus alten Rechnungen herauskramen, doch das geht sicherlich auch ein wenig cleverer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Logo des Herstellers glitzert mir auf der Frontseite des Gehäuses entgegen, doch weitere Informationen zum Gerät finden sich dort nicht. Und auch auf der Rückseite gibt es keine weiteren Details. Ein Schildchen mit der Typenbezeichnung gab es in der Regel bei den guten alten Röhrenmonitoren, doch bei meinen aktuellen Dell-Flatscreens findet sich dort nichts mehr. Auch die Monitor-Einstellungen der Gnome-Desktopumgebung lassen den Nutzer im Stich. Die zeigen nur dann Informationen zum Typ des Monitors an, wenn zwei Displays angeschlossen sind. Mehr als den Hersteller und die Bildschirmdiagonale erfährt man jedoch nicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gnome geizt mit Informationen</h2>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aefa41860f33&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aefa41860f33" class="wp-block-image size-full wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="905" height="620" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2022/08/gnome-bildschirme1.png" alt="Die Gnome-Bildschirmeinstellungen zeigen bei einem einzelnen Monitor nur Auflösung, Bildwiederholrate und Skalierung." class="wp-image-42196" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2022/08/gnome-bildschirme1.png 905w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2022/08/gnome-bildschirme1-640x438.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2022/08/gnome-bildschirme1-768x526.png 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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			<svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="12" height="12" fill="none" viewBox="0 0 12 12">
				<path fill="#fff" d="M2 0a2 2 0 0 0-2 2v2h1.5V2a.5.5 0 0 1 .5-.5h2V0H2Zm2 10.5H2a.5.5 0 0 1-.5-.5V8H0v2a2 2 0 0 0 2 2h2v-1.5ZM8 12v-1.5h2a.5.5 0 0 0 .5-.5V8H12v2a2 2 0 0 1-2 2H8Zm2-12a2 2 0 0 1 2 2v2h-1.5V2a.5.5 0 0 0-.5-.5H8V0h2Z" />
			</svg>
		</button><figcaption>Hat man nur einen Monitor am Rechner angeschlossen, zeigt Gnome rein gar nichts zum Display an.</figcaption></figure>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aefa41861b2f&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aefa41861b2f" class="wp-block-image size-full wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="905" height="620" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2022/08/gnome-bildschirme2.png" alt="Bei zwei angeschlossenen Monitoren nennen die Einstellungen immerhin Hersteller und Bildschirmdiagonale." class="wp-image-42197" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2022/08/gnome-bildschirme2.png 905w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2022/08/gnome-bildschirme2-640x438.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2022/08/gnome-bildschirme2-768x526.png 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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			</svg>
		</button><figcaption>Bei zwei angeschlossenen Geräten erhält man wenigstens Informationen zum Hersteller und zur Größe.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn die grafischen Tools so sparsam mit Informationen sind, dann hilft doch sicherlich das Terminal. Tools zur Anzeige von Hardware-Informationen gibt es unter Linux ja wie Sand am Meer, da müsste doch was dabei sein. Das Go-To-Werkzeug für diese Aufgabe wäre hier Inxi, das sich bei vielen Distributionen aus den Paketquellen installieren lässt (etwa via <kbd>pacman -S inxi</kbd> bei Arch Linux oder <kbd>apt install inxi</kbd> bei Ubuntu, Debian und Derivaten). Das Kommando <kbd>inxi -F</kbd> spuckt dann sämtliche Details zum System aus, aber auch hier Pustekuchen: keine Details zu den angeschlossenen Monitoren.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aefa418632db&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aefa418632db" class="wp-block-image size-full wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="830" height="625" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2022/08/inxi-graphics.png" alt="Die Ausgabe von inxi -F listet Grafikkarte, Displayserver und Auflösungen auf, nennt aber keine Monitortypen." class="wp-image-42200" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2022/08/inxi-graphics.png 830w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2022/08/inxi-graphics-640x482.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2022/08/inxi-graphics-768x578.png 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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				<path fill="#fff" d="M2 0a2 2 0 0 0-2 2v2h1.5V2a.5.5 0 0 1 .5-.5h2V0H2Zm2 10.5H2a.5.5 0 0 1-.5-.5V8H0v2a2 2 0 0 0 2 2h2v-1.5ZM8 12v-1.5h2a.5.5 0 0 0 .5-.5V8H12v2a2 2 0 0 1-2 2H8Zm2-12a2 2 0 0 1 2 2v2h-1.5V2a.5.5 0 0 0-.5-.5H8V0h2Z" />
			</svg>
		</button><figcaption>Auch das Hardware-Analyse-Tool Inxi gibt keine Details zu den Monitoren aus.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Details zum Monitor über das Terminal</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Um mir eine weitere Suche unter den zahlreichen Tools zu ersparen, greife ich nun gleich auf das &#8222;richtige&#8220; Werkzeug zurück. Details zum Displayserver liefert das Kommandozeilenwerkzeug Xrandr. Tools wie Inxi machen in der Regel nichts anderes, als solche Kommandos auszuführen und die Ausgabe optisch aufgewertet anzuzeigen. Über <kbd>xrandr -q --verbose</kbd> bekommt man also zahlreiche Details zu den unterstützten Auflösungen und Wiederholraten, doch der Name und Typ des Monitors fehlt immer noch. Aber nicht ganz: Die Daten sind im Feld EDID oder <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Extended_Display_Identification_Data">Extended Display Identification Data</a> codiert.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aefa41863dad&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aefa41863dad" class="wp-block-image size-full wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="830" height="625" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2022/08/xrandr-edid-1.png" alt="In der ausführlichen Ausgabe von xrandr stecken die Monitordaten als hexadezimal codierter EDID-Block." class="wp-image-42202" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2022/08/xrandr-edid-1.png 830w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2022/08/xrandr-edid-1-640x482.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2022/08/xrandr-edid-1-768x578.png 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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			</svg>
		</button><figcaption>Xrandr liefert endlich Details, diese sind allerdings kryptisch verschlüsselt.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Wer diese Daten nun nicht von Hand decodieren möchte, muss sich ein wenig unter die Arme greifen lassen. Das bei Stack Overflow <a href="https://stackoverflow.com/questions/10500521/linux-retrieve-monitor-names">gepostete Skript</a> beispielsweise braucht keine weiteren Helferlein, um die EDID zu dekodieren. Ihr speichert folgenden Code einfach als <code>monitor.sh</code> ab und macht die Skriptdatei via <kbd>chmod +x monitor.sh</kbd> ausführbar. Aus dem Terminal heraus aufgerufen, zeigt das Skript dann die angeschlossenen Monitore inklusive des Namens des Herstellers und der Typenbezeichnung an. Technische Details zu Auflösungen oder Wiederholraten fehlen, doch die lassen sich ja auch an zahlreichen anderen Stellen ermitteln.</p>



<pre class="wp-block-preformatted">#!/bin/bash
while read -r output hex conn; do
    [[ -z "$conn" ]] &amp;&amp; conn=${output%%-*}
    echo "# $output $conn   $(xxd -r -p &lt;&lt;&lt; "$hex")"
done &lt; &lt;(xrandr --prop | awk '
    !/^[ t]/ {
        if (output &amp;&amp; hex) print output, hex, conn
        output=$1
        hex=""
    }
    /ConnectorType:/ {conn=$2}
    /[:.]/ &amp;&amp; h {
        sub(/.*000000fc00/, "", hex)
        hex = substr(hex, 0, 26) "0a"
        sub(/0a.*/, "", hex)
        h=0
    }
    h {sub(/[ t]+/, ""); hex = hex $0}
    /EDID.*:/ {h=1}
    END {if (output &amp;&amp; hex) print output, hex, conn}
    ' | sort
)</pre>



<pre class="wp-block-preformatted">$ <strong>./monitor.sh </strong>
# DP1-8 DP1   DELL U2515H
# HDMI1 HDMI1   DELL P2213</pre>



<p class="wp-block-paragraph">Alternativ holt ihr euch das Paket <em>edid-decode</em> auf den Rechner. Bei Ubuntu/Debian oder Linux Mint direkt über die offiziellen Paketquellen (via <kbd>apt install edid-decode</kbd>), bei Arch Linux oder Manjaro lediglich über das AUR (etwa mit einem AUR-Helper via <kbd>yay -S edid-decode-git</kbd>). Hier genügt dann <a href="https://unix.stackexchange.com/questions/67983/get-monitor-make-and-model-and-other-info-in-human-readable-form">der folgende Einzeiler</a>, der allerdings nicht mit dem proprietären Nvidia-Treiber funktioniert. Hier bekommt ihr dann allerdings nicht nur den Hersteller und den Monitortyp angezeigt, sondern auch gleich die Seriennummer der Geräte &#8212; falls ihr an diesen Interesse haben solltet.</p>



<pre class="wp-block-preformatted">$ <strong>for file in $(ls -1 /sys/class/drm/*/edid); do text=$(tr -d 0 &lt;"$file"); if [ -n "$text" ]; then edid-decode "$file" | grep -e Manufacturer: -e Product; sleep 0.0001; fi done</strong>
  Vendor &amp; Product Identification:
    Manufacturer: DEL
    Display Product Serial Number: '9X2VY55I0J0L'
    Display Product Name: 'DELL U2515H'
  Vendor &amp; Product Identification:
    Manufacturer: DEL
    Display Product Serial Number: 'Y57VF31AAT3M'
    Display Product Name: 'DELL P2213'</pre>



<p class="wp-block-paragraph">Letztendlich wäre es natürlich schneller gewesen, die alten Rechnungen herauszusuchen, oder vielleicht auch mal einen Blick über den Tellerrand zu KDE zu werfen. Im Gegensatz zu den Einstellungen von Gnome zeigen die Systemeinstellungen von KDE nämlich gleich die Bildschirmkennungen mit an. Wie immer ist Gnome ein wenig arg spartanisch und geizig mit Funktionen und Details. In meinen Augen dürften die System-Settings von Gnome ruhig auch die Bezeichnungen ausgeben. Nötig sind sie in der Regel nicht, doch ab und an können sie doch auch praktisch sein.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aefa418657e3&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aefa418657e3" class="wp-block-image size-full wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1059" height="773" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2022/08/kde-bildschirme.png" alt="Die Anzeige-Einrichtung von KDE nennt die Typenbezeichnung des angeschlossenen Dell-Monitors." class="wp-image-42209" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2022/08/kde-bildschirme.png 1059w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2022/08/kde-bildschirme-640x467.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2022/08/kde-bildschirme-768x561.png 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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				<path fill="#fff" d="M2 0a2 2 0 0 0-2 2v2h1.5V2a.5.5 0 0 1 .5-.5h2V0H2Zm2 10.5H2a.5.5 0 0 1-.5-.5V8H0v2a2 2 0 0 0 2 2h2v-1.5ZM8 12v-1.5h2a.5.5 0 0 0 .5-.5V8H12v2a2 2 0 0 1-2 2H8Zm2-12a2 2 0 0 1 2 2v2h-1.5V2a.5.5 0 0 0-.5-.5H8V0h2Z" />
			</svg>
		</button><figcaption>Die Anzeige-Einrichtung von KDE zeigt die Typenbezeichnung des Monitors im Gegensatz zu Gnome an.</figcaption></figure>
<hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://linuxundich.de/name-von-monitor-und-hersteller-ermitteln/feed/</wfw:commentRss>
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			</item>
		<item>
		<title>Bpytop als Alternative zu Top, Htop und Co.</title>
		<link>https://linuxundich.de/bpytop-als-alternative-zu-top-htop-und-co/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/bpytop-als-alternative-zu-top-htop-und-co/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Nov 2021 13:02:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Monitoring]]></category>
		<category><![CDATA[Systemverwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Terminal]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://linuxundich.de/?p=41508</guid>

					<description><![CDATA[Bpytop zeigt CPU-Last, Speicherverbrauch, Festplatten und Netzwerk im Terminal an – eine attraktive Alternative zu Top und Htop, die auch per SSH funktioniert.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap dropcapp wp-block-paragraph">Es gibt immer wieder mal Situationen, in denen es wichtig ist zu sehen, was gerade auf dem System in Sachen CPU-Auslastung, Arbeitsspeicherverbrauch oder Festplattenbelegung vorgeht. Klassische Werkzeuge dafür sind unter Linux Kommandozeilentools wie etwa <code>ps</code>, <code>free</code> und <code>df</code>. Aber natürlich auch die etwas übersichtlicheren Werkzeuge <code>top</code> oder das grafisch nochmals ein wenig ansprechender aufgebaute <code>htop</code>. Im Endeffekt ist damit das Aufgabengebiet gut abgedeckt, mehr braucht es eigentlich nicht. Ein bisschen mehr und ein bisschen mehr optischen Schick schadet trotzdem nicht. Von daher lohnt sich ein Blick auf die recht junge und in Python geschriebene Top-Alternative <a href="https://github.com/aristocratos/bpytop">Bpytop</a>, die wie die herkömmlichen Kandidaten keine grafische Umgebung benötigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Installation des Programms ist inzwischen nicht mehr sonderlich schwer. Wie schon ein schneller Blick auf <a href="https://repology.org/project/bpytop/versions">Repology</a> zeigt, führen viele aktuelle Distributionen die Anwendung in ihren offiziellen Paketquellen. Der Paketname gleicht in der Regel dem Namen des Programms: Ein mit administrativen Rechten ausgeführtes <code>apt install bpytop</code>, <code>pacman -S bpytop</code> oder <code>dnf install bpytop</code> genügt also. Zahlreiche <a href="https://github.com/aristocratos/bpytop#installation">Hinweise</a> zur Installation liefert auch die GitHub-Seite des Entwicklers. Optional lässt sich das Programm auch über den Python-Package-Manager PyPI installieren, dann erhält man auf jeden Fall die gerade neuste Version, auch wenn die Paketverwaltung der genutzten Distribution nicht auf dem aktuellen Stand ist. </p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aefa4186836a&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aefa4186836a" class="wp-block-image size-full wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1092" height="806" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/bpytop-full.png" alt="Bpytop ist eine attraktive Alternative zu Top, Htop und Konsorten." class="wp-image-41607" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/bpytop-full.png 1092w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/bpytop-full-640x472.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/bpytop-full-768x567.png 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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				<path fill="#fff" d="M2 0a2 2 0 0 0-2 2v2h1.5V2a.5.5 0 0 1 .5-.5h2V0H2Zm2 10.5H2a.5.5 0 0 1-.5-.5V8H0v2a2 2 0 0 0 2 2h2v-1.5ZM8 12v-1.5h2a.5.5 0 0 0 .5-.5V8H12v2a2 2 0 0 1-2 2H8Zm2-12a2 2 0 0 1 2 2v2h-1.5V2a.5.5 0 0 0-.5-.5H8V0h2Z" />
			</svg>
		</button><figcaption>Bpytop ist eine attraktive Alternative zu Top, Htop und Konsorten.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Installation ruft ihr das Programm aus dem Terminal heraus mit dem Kommando <code>bpytop</code> auf. Eine kurze Animation zeigt an, dass zum Betrieb alles Nötige installiert ist. Hier wartet vielleicht noch gleich eine Baustelle auf euch: Damit Bpytop die Temperaturen des Systems auslesen und dann rechts oben neben der Auslastung der Prozessorkerne anzeigen kann, müsst ihr die LM-Sensors einrichten. Je nach Distribution geht das immer ein wenig anders. Entsprechende Anleitungen finden sich in den Dokumentationen der von euch genutzten Distribution, hier etwa für <a href="https://wiki.ubuntuusers.de/Lm_sensors/">Ubuntu</a> oder <a href="https://wiki.archlinux.org/title/Lm_sensors">Arch Linux</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unter Arch Linux oder Manjaro spielt ihr via <code>sudo pacman -S lm_sensors</code> die Sensors-Tools ein und führt dann das Kommando <code>sudo sensors-detect</code> aus, das euer System ausführlich analysiert. Es erscheint dabei eine ganze Reihe von Abfragen, die ihr im Normalfall einfach mit einem Druck auf <kbd>[Eingabe]</kbd> beantworten könnt. Am Ende schreibt das Tool auf Wunsch einen Eintrag in die Konfigurationsdatei <code>/etc/conf.d/lm_sensors</code> und startet dann automatisch den Dienst <code>lm_sensors.service</code>. Über das Kommando <code>sensors</code> liefert euer System dann in Zukunft Informationen der integrierten Temperatursensoren und Lüfter. Bpytop bindet diese Daten dann in die eigenen Anzeigen ein.</p>



<pre class="wp-block-preformatted">$ <strong>sensors</strong>
coretemp-isa-0000
Adapter: ISA adapter
Package id 0:  +71.0°C  (high = +100.0°C, crit = +100.0°C)
Core 0:        +68.0°C  (high = +100.0°C, crit = +100.0°C)
Core 1:        +71.0°C  (high = +100.0°C, crit = +100.0°C)
Core 2:        +67.0°C  (high = +100.0°C, crit = +100.0°C)
Core 3:        +68.0°C  (high = +100.0°C, crit = +100.0°C)

dell_smm-isa-0000
Adapter: ISA adapter
fan1:        2540 RPM
fan2:        2536 RPM
[...]</pre>



<p class="wp-block-paragraph">Danach sollte Bpytop komplett einsatzbereit sein: In der Übersicht schaltet ihr mit einem Druck auf <kbd>[M]</kbd> zwischen den verschiedenen Darstellungen um. Via <kbd>[Esc]</kbd> oder <kbd>[Umschalt]+[M]</kbd> öffnet ihr einen Dialog, der eine Hilfe und die Optionen anzeigt, oder das Programm gleich beendet und aufs Terminal zurückgeht (optional direkt über <kbd>[Strg]+[C]</kbd>). In den Einstellungen ändert ihr das Theme oder deaktiviert die beim Start angezeigte Initialisierung (<em>Show init</em> auf <em>False</em>). Da Bpytop auf &#8222;richtige&#8220; grafische Elemente verzichtet, funktioniert das Tool auch via SSH. Etwa auf einem Raspberry Pi, auf dem ihr das Raspberry Pi OS nur in der abgespeckten Variante ohne grafische Desktopumgebung installiert habt.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aefa41869157&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aefa41869157" class="wp-block-image size-full wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1092" height="806" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/bpytop-proc.png" alt="Die Aufteilung der Darstellung von Bpytop lässt sich individuell anpassen." class="wp-image-41606" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/bpytop-proc.png 1092w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/bpytop-proc-640x472.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/bpytop-proc-768x567.png 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption>Die Aufteilung der Darstellung von Bpytop lässt sich individuell anpassen.</figcaption></figure>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aefa41869de0&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aefa41869de0" class="wp-block-image size-full wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1092" height="806" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/bpytop-menu.png" alt="Über die Escape-Taste öffnet ihr die Einstellungen von Bpytop." class="wp-image-41605" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/bpytop-menu.png 1092w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/bpytop-menu-640x472.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/bpytop-menu-768x567.png 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption>Über die Escape-Taste öffnet ihr die Einstellungen von Bpytop.</figcaption></figure>
<hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Bug-Jäger vs. Terminal-Entwickler: Aus Terminix wird Tilix</title>
		<link>https://linuxundich.de/bug-jaeger-vs-terminal-entwickler-aus-terminix-wird-tilix/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Mar 2017 12:17:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[GNOME]]></category>
		<category><![CDATA[GTK]]></category>
		<category><![CDATA[Terminal]]></category>
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					<description><![CDATA[Aus Terminix wird Tilix: Nach einer Beschwerde des gleichnamigen Schädlingsbekämpfers benennen die Entwickler das flexible Terminalprogramm um.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Wer unter Linux mit Terminix arbeitet, der hat ein leistungsfähiges Terminalprogramm an der Hand, das ein Fenster in mehrere Panels unterteilen kann, die sich per Drag&amp;Drop arrangieren lassen, das den Benutzer benachrichtigt, sobald länger laufende Prozesse enden und sich der User mit etwas anderem beschäftigt, und vieles mehr. Nun beschreiben normalerweise Einträge in einem Bugtracker ja Fehler im Programm. <a href="https://github.com/gnunn1/tilix/issues/815">Bug 815 im Bugtracker</a> von Terminix ist nun etwas außergewöhnlich: Das auf Schädlingsbekämpfung spezialisierte Unternehmen <a href="https://www.terminix.com">Terminix</a> befürchtet aufgrund der Namensgleichheit Probleme und forderte die Terminix-Entwickler auf, den Namen zu ändern.</p><p class="wp-block-paragraph">Von daher nennt sich <a href="https://gnunn1.github.io/tilix-web/">Terminix in Zukunft Tilix</a>. Die Homepage sowie das Github-Repository wurden bereits angepasst. Und auch im AUR, also dem Arch User Repository, gibt es bereits mit <a href="https://aur.archlinux.org/packages/?O=0&amp;K=tilix">tilix und tilix-git</a> zwei neue Einträge. Arch-User deinstallieren daher am besten die Terminix-Pakete und spielen dann Tilix via <code>pacaur -S tilix</code> neu ein (selbstverständlich kann man auch einen anderen AUR-Helper verwenden). Unter Ubuntu lässt sich Tilix aus dem <a href="https://launchpad.net/~webupd8team/+archive/ubuntu/terminix">PPA des WebUpd8-Blogs</a> installieren. Auch hier heißt es daher Terminix deinstallieren und Tilix neu installieren. Nur so bekommt man in Zukunft das Programm dann auch aktualisiert, die Terminix-Pakete bekommen keine Updates mehr spendiert.</p>
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aefa4186e58f&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aefa4186e58f" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1126" height="756" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2017/03/tilix-1.png" alt="Tilix mit drei Terminal-Panels in einem Fenster: htop, Midnight Commander und eine Shell." class="wp-image-40378" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2017/03/tilix-1.png 1126w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2017/03/tilix-1-640x430.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2017/03/tilix-1-768x516.png 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Aus Terminix wird Tilix, sonst ändert sich nix. Tilix gehört zu den flexibelsten Terminals.</figcaption></figure>

<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aefa4186f15b&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aefa4186f15b" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1126" height="756" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2017/03/tilix-2.png" alt="Die Sitzungsübersicht von Tilix zeigt links Miniaturansichten der drei Panels." class="wp-image-40379" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2017/03/tilix-2.png 1126w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2017/03/tilix-2-640x430.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2017/03/tilix-2-768x516.png 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Tilix unterstützt mehrere Terminal-Panels in einem Anwendungsfenster.</figcaption></figure>

<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aefa4186fbf1&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aefa4186fbf1" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1126" height="756" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2017/03/tilix-3.png" alt="Die Einstellungen von Tilix mit den Optionen für den Quake-Modus." class="wp-image-40380" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2017/03/tilix-3.png 1126w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2017/03/tilix-3-640x430.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2017/03/tilix-3-768x516.png 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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				<path fill="#fff" d="M2 0a2 2 0 0 0-2 2v2h1.5V2a.5.5 0 0 1 .5-.5h2V0H2Zm2 10.5H2a.5.5 0 0 1-.5-.5V8H0v2a2 2 0 0 0 2 2h2v-1.5ZM8 12v-1.5h2a.5.5 0 0 0 .5-.5V8H12v2a2 2 0 0 1-2 2H8Zm2-12a2 2 0 0 1 2 2v2h-1.5V2a.5.5 0 0 0-.5-.5H8V0h2Z" />
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Die Einstellungen von Tilix bieten unzählige Möglichkeiten, das Programm anzupassen.</figcaption></figure>
<p class="wp-block-paragraph">Terminix (oder besser nun Tilix) ist noch eine recht junge Anwendung, die sich aktuell auch noch ziemlich schnell verändert. Jede neue Version bringt eigentlich so gut wie immer neue und interessante Funktionen mit. Von daher findet man das Programm jedoch in der Regel auch noch nicht in den regulären Paketquellen seiner Lieblingsdistribution und wenn doch, dann nur in einer älteren Version. Von daher muss man das Programm meist über eine zusätzliche Paketquelle installieren, entsprechende <a href="https://gnunn1.github.io/tilix-web/#packages">Installationshinweise zu Tilix</a> gibt es für diverse Distributionen auf der Homepage.</p><pre class="wp-block-code"><code>### Tilix unter Arch Linux installieren:
$ pacaur -S tilix
### Tilix unter Ubuntu installieren:
$ sudo add-apt-repository ppa:webupd8team/terminix
$ sudo apt update
$ sudo apt install tilix</code></pre><hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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