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	<title>Tmux &#8211; Linux und Ich</title>
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	<description>Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT</description>
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	<title>Tmux &#8211; Linux und Ich</title>
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		<title>tmate: Der Teamviewer für das Terminal</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Sep 2016 11:48:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Remotedesktop]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich helfe ab und an anderen Linux-Usern Probleme mit ihrem System zu lösen. Üblicherweise genügen dafür ein paar Mails oder ein Chat, manchmal greife ich aber auch auf Teamviewer zurück und schaue direkt auf den betroffenen Rechner. Doch nicht immer gibt es diese Option. Das liegt in der Regel nicht am durchaus zuverlässig funktionierenden Teamviewer: [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich helfe ab und an anderen Linux-Usern Probleme mit ihrem System zu lösen. Üblicherweise genügen dafür ein paar Mails oder ein Chat, manchmal greife ich aber auch auf Teamviewer zurück und schaue direkt auf den betroffenen Rechner. Doch nicht immer gibt es diese Option. Das liegt in der Regel nicht am durchaus zuverlässig funktionierenden Teamviewer: Wenn ein Distributions-Upgrade auf die nächste Ubuntu-Version schief läuft und der Xserver nicht mehr startet, scheidet eben auch Teamviewer als Hilfsmittel aus.</p>
<p>In so einem Fall steht man mit Recht stumpfen Waffen da. Um weiter helfen zu können müsste man erstmal wieder die den Xserver oder die Paketverwaltung zum Laufen bekommen, doch damit sind Einsteiger üblicherweise überfordert &#8212; selbst wenn man sie telefonisch dazu anleitet. Die beste Option wäre ein Login über SSH, doch dazu müsste man den Openssh-Server installieren und eine Portweiterleitung vom Router zum Rechner einrichten. Mit einer defekten Paketverwaltung funktioniert auch dieses nicht, selbst wenn man die Hürde Portweiterleitung meistert.</p>
<h2>Tmate, der Teamviewer für das Terminal</h2>
<p>Als Lösung für dieses Dilemma bietet sich nun aber <a href="https://tmate.io" target="_blank" rel="noopener">Tmate</a> an. Das Programm basiert auf dem Terminalmultiplexer <a href="https://tmux.github.io/" target="_blank" rel="noopener">Tmux</a> (ähnlich dem Kommando <code>screen</code>), allerdings hat Tmat eine Remote-SSH-Funktion integriert, die sich ähnlich wie Teamviewer durch ein NAT-Netzwerk oder eine Firewall hindurchtunnelt. Das Programm müsst ihr sowohl auf dem Zielrechner wie auch eurem System installieren. Man erhält es unter Arch aus dem AUR, für Ubuntu-User gibt es ein PPA. Alternativ gibt es auch Builds für FreeBSD, Gentoo oder MacOS X via Homebrew.</p>
<h3>Tmate auf dem Rechner des Helfenden installieren</h3>
<pre>### Installation von Tmate unter Arch Linux
$ pacaur -S tmate
### Installation von Tmate unter Ubuntu
$ sudo add-apt-repository ppa:tmate.io/archive
$ sudo apt update
$ sudo apt install tmate
</pre>
<p>Sollte auf dem Zielrechner die Paketverwaltung nicht funktionieren, von daher die Installation weiterer Pakete nicht möglich sein oder es kommt eine andere Distribution wie beispielsweise Fedora oder Debian zum Einsatz, dann kommt man mit dem PPA natürlich auch nicht weiter. Für diesen Fall gibt es von den Tmate-Entwicklern &#8222;Static Builds&#8220; für 32- und 64-Bit Systeme. Diese muss man lediglich in <a href="https://github.com/tmate-io/tmate/releases" target="_blank" rel="noopener">Form eines TAR-GZ-Archivs</a> auf dem betroffenen Rechner herunterladen, entpacken und anschließend das <code>tmate</code> Binary aufrufen.</p>
<h3>Tmate behelfsmäßig als statisches Binary laden</h3>
<pre>### Static Build von Tmate für 64-Bit Rechner herunterladen...
$ wget https://github.com/tmate-io/tmate/releases/download/2.2.1/tmate-2.2.1-static-linux-amd64.tar.gz
### Static Build von Tmate für 32-Bit Rechner herunterladen...
$ wget https://github.com/tmate-io/tmate/releases/download/2.2.1/tmate-2.2.1-static-linux-i386.tar.gz
### Tmate enpacken und starten (im Falle eines 64-Bit-Systems)
$ tar xzf tmate*
$ tmate-2.2.1-static-linux-amd64/tmate
</pre>
<p>Solltet ihr einem Einsteiger helfen wollen, dann würde ich empfehlen die Aktion ein wenig zu vereinfachen: Holt euch das Binary und packt es ein Unterverzeichnis in ein neues Archiv mit einem einfacheren Dateinamen. Legt dieses dann auf einem eigenen Webspace ab und kommuniziert dem Hilfesuchenden ein Wget-Kommando mit einer Kurz-URL (nutzt dafür einen URL Shortener eurer Wahl). Das erspart dem Hilfesuchenden viel Tipparbeit und verhindert Fehler. Im Beispiel belasse ich es jedoch bei den &#8222;original&#8220; Dateinamen und Pfaden. Achtet darauf, dass es natürlich auch demnächst neue Versionen des Programms gibt.</p>
<p>Ist Tmate auf dem Patienten installiert, erhält der User eventuell beim ersten Aufruf des Programms die Meldung <code>[tmate] Reconnecting... (SSH keys not found. Run 'ssh-keygen' to create keys and try again.)</code> auf dem Schirm. Dies passiert, wenn auf dem Rechner bislang noch kein SSH-Server installiert war&#8230; was bei einem Linux-Einsteiger oft der Fall ist. Ubuntu installiert beispielsweise den OpenSSH nicht von Haus aus als Server. Andere Distributionen liefern diesen jedoch oft automatisch mit aus.</p>
<figure id="attachment_39886" aria-describedby="caption-attachment-39886" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/tmate-kein-ssh-key.png"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-39886" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/tmate-kein-ssh-key-640x422.png" alt="Eventuell fehlt beim ersten Aufruf von Tmate noch der SSH-Schlüssel." width="640" height="422" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/tmate-kein-ssh-key-640x422.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/tmate-kein-ssh-key-637x420.png 637w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/tmate-kein-ssh-key-681x449.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/tmate-kein-ssh-key.png 699w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-39886" class="wp-caption-text">Eventuell fehlt beim ersten Aufruf von Tmate noch der SSH-Schlüssel.</figcaption></figure>
<p>In Falle des Fehlers könnte man nun den SSH-Server nachinstallieren, allerdings muss das gar nicht sein. Es genügt das System anzuweisen einmalig die SSH-Schlüssel erstellen zu lassen. Weist daher den Hilfesuchenden an, Tmate mit der Eingabe von <code>exit</code> zu beenden und das Kommando <code>ssh-keygen</code> einzutippen &#8212; es braucht dazu auch keine Root-Rechte. Jede der anschließenden Fragen kann ganz simpel mit [Eingabe] ohne weitere Eingaben abgenickt werden. Am Ende landet der user wieder auf einer Eingabeaufforderung.</p>
<figure id="attachment_39887" aria-describedby="caption-attachment-39887" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/tmate-ssh-keygen.png"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-39887" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/tmate-ssh-keygen-640x422.png" alt="Der SSH-Key lässt sich recht leicht mit einem Kommando erstellen." width="640" height="422" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/tmate-ssh-keygen-640x422.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/tmate-ssh-keygen-637x420.png 637w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/tmate-ssh-keygen-681x449.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/tmate-ssh-keygen.png 699w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-39887" class="wp-caption-text">Der SSH-Key lässt sich recht leicht mit einem Kommando erstellen.</figcaption></figure>
<p>Nun könnt ihr die eigentliche Tmate-Sitzung starten: Beim Aufruf des Programms erscheint eine Zeile in der Art <code>ssh sehr-sehr-lange-tmate-id@tmate-server</code> unten in der Statuszeile des Anwendungsfensters &#8212; An dieser Stelle gilt es ein wenig Aufmerksam zu sein und die Adresse rechtzeitig zu sichern. Nach ein paar Sekunden verschwindet diese Zeile und man muss Tmate mit <code>exit</code> einmal beenden und wieder neu aufrufen, um eine neue ID zu erstellen. hat es geklappt, muss euch der Hilfesuchende den kompletten SSH-Befehl auf irgendeine Art und Weise zukommen lassen. Am leichtesten fällt in der Regel die Adresse per Copy&amp;Paste in eine E-Mail zu übertragen.</p>
<figure id="attachment_39888" aria-describedby="caption-attachment-39888" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/tmate-ssh-session_1.png"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-39888" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/tmate-ssh-session_1-640x422.png" alt="Tmate ist quasi ein Teamviewer für die Konsole. Die Session-ID muss man dem Helfer schicken." width="640" height="422" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/tmate-ssh-session_1-640x422.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/tmate-ssh-session_1-637x420.png 637w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/tmate-ssh-session_1-681x449.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/tmate-ssh-session_1.png 699w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-39888" class="wp-caption-text">Tmate ist quasi ein Teamviewer für die Konsole. Die Session-ID muss man dem Helfer schicken.</figcaption></figure>
<p>Sollte der Xserver hingegen nicht funktionieren, sodass ich nicht mit dem Hilfesuchenden vom Rechner aus per Chat oder E-Mail kommunizieren kann, behelfe ich mir hier meist mit der Bitte einfach das Fenster mit einem Smartphone abzufotografieren und mir den &#8222;Screenshot&#8220; per Mail oder Chat zu schicken. In diesem Fall muss ich den doch recht länglichen Code zwar abtippen, ich vermeide jedoch Buchstaben oder Zahlendreher beim telefonischen durchgeben der Tmate-ID &#8212; Achtet dennoch drauf, dass gar nicht so einfach ist, den Unterschied zwischen &#8222;1&#8220;,&#8220;l&#8220; und &#8222;I&#8220; oder &#8222;O&#8220; und &#8222;0&#8220; zu erkennen.</p>
<p>Habt ihr das SSH-Kommando richtig eingegeben, landet ihr umgehend auf dem Rechner eures Gegenübers. Ein Passwort zum Login muss nicht eingeben werden. Das Terminalfenster stellt das dar, was der Hilfesuchende selbst in seinem Terminal (oder dem virtuellen Terminal, falls der Xserver nicht funktioniert) sieht &#8212; sollte euer Terminalfenster mehr Platz bieten, zeigt Tmate rund um den Inhalt des Gegenübers Punkte an. Da nur Text übertragen werden muss, funktioniert Tmate auch ohne Probleme über eine dünne Mobilfunkleitung.</p>
<figure id="attachment_39884" aria-describedby="caption-attachment-39884" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/tmate-ssh-session_2.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-39884" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/tmate-ssh-session_2-640x434.png" alt="Über die Session-ID kann man sich dann ohne Portforwarding oder andere Klimmzüge per SSH einloggen." width="640" height="434" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/tmate-ssh-session_2-640x434.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/tmate-ssh-session_2-620x420.png 620w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/tmate-ssh-session_2-681x461.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/tmate-ssh-session_2.png 766w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-39884" class="wp-caption-text">Über die Session-ID kann man sich dann ohne Portforwarding oder andere Klimmzüge per SSH einloggen.</figcaption></figure>
<p>Kommandos und deren Ausgaben werden unmittelbar übertragen. Für Reparaturaktionen, die Root-Rechte erfordern, muss euch der Hilfesuchende nicht zwingend das Root-Passwort oder sein Passwort für Sudo-Kommandos mitteilen, er kann bei Bedarf einfach selbst das Passwort eingeben. So muss man keine unangenehmen Fragen nach dem Root-Passwort stellen, wenn man sein Gegenüber weniger gut kennt. Zudem kann der Hilfesuchende selbst jederzeit eingreifen.</p>
<p>Wenn der Xserver wie hier im Beispiel im gezeigten Beispiel noch funktioniert, bräuchte man Tmate eigentlich nicht zwingend &#8212; schließlich gäbe es mit Teamviewer ja eine grafische Option, die ebenso zuverlässig funktioniert. Fährt die grafische Desktopumgebung allerdings nicht mehr hoch, kommt die Stunde von Tmate. Nicht desto trotz muss man den User dennoch ein wenig unter die Arme greifen, ganz so einfach ist der Weg zu einer Remote-SSH-Session via Tmate nämlich auch nicht. Ubuntu bietet hier mit dem Recovery-Modus jedoch ein gutes Werkzeug.</p>
<h2>Der Recovery-Modus von Ubuntu als letztes Hilfsmittel</h2>
<p>In meinem letzten Fall lief auf dem Ubuntu-Rechner einer in der Schweiz ansässigen Bekannten beim Update von Ubuntu 14.04 auf 16.04 etwas schief. Das Ergebnis: Beim nächsten Start lief der Xserver nicht mehr hoch und die Paketverwaltung war komplett aus dem Tritt; es ließen sich keine Pakete mehr installieren. Setzt der Hilfesuchende ein Ubuntu-System (alternativ Linux Mint, oder ein anderes Ubuntu-Derivat) ein, dann habt ihr mit dem Recovery Modus ein mächtiges Werkzeug an der Hand.</p>
<p>In diesen gelangt der User, indem er kurz nach dem Einschalten des Ubuntu-Rechners die Escape-Taste drückt (ruhig mehrmals, unmittelbar nach Einschalten des Computers). Es sollte das Grub-Menü erscheinen, in dem man über die Option <em>Erweiterte Optionen für Ubuntu</em> in ein weiteres Menü gelangt, in dem man die auf dem System installierten Kernel sieht. Der User soll den obersten Eintrag mit dem Zusatz <em>(recovery mode)</em> auswählen. Funktioniert dieser nicht, dann soll er den Rechner hart abschalten, neu starten und einen älteren Eintrag auswählen, der (hoffentlich) funktioniert.</p>
<figure id="attachment_39889" aria-describedby="caption-attachment-39889" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/ubuntu-recovery-modus_1.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-39889" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/ubuntu-recovery-modus_1-640x480.png" alt="Durch Drücken von Escape direkt nach dem Anschalten des Rechners gelangt man ins Menü des Grub-Bootmanagers." width="640" height="480" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/ubuntu-recovery-modus_1.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/ubuntu-recovery-modus_1-560x420.png 560w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/ubuntu-recovery-modus_1-80x60.png 80w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/ubuntu-recovery-modus_1-100x75.png 100w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/ubuntu-recovery-modus_1-180x135.png 180w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/ubuntu-recovery-modus_1-238x178.png 238w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-39889" class="wp-caption-text">Durch Drücken von Escape direkt nach dem Anschalten des Rechners gelangt man ins Menü des Grub-Bootmanagers.</figcaption></figure>
<figure id="attachment_39890" aria-describedby="caption-attachment-39890" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/ubuntu-recovery-modus_2.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-39890" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/ubuntu-recovery-modus_2-640x480.png" alt="Hinter dem Eintrag &quot;Erweiterte Optionen für Ubuntu&quot; versteckt sich der Recover-Modus." width="640" height="480" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/ubuntu-recovery-modus_2.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/ubuntu-recovery-modus_2-560x420.png 560w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/ubuntu-recovery-modus_2-80x60.png 80w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/ubuntu-recovery-modus_2-100x75.png 100w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/ubuntu-recovery-modus_2-180x135.png 180w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/ubuntu-recovery-modus_2-238x178.png 238w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-39890" class="wp-caption-text">Hinter dem Eintrag &#8222;Erweiterte Optionen für Ubuntu&#8220; versteckt sich der Recover-Modus.</figcaption></figure>
<p>Am Ende landet man in einem Wiederherstellungsmenü, wobei der &#8222;Dateisystemstatus&#8220; erstmal auf &#8222;Nur Lesen&#8220; steht. Zudem baut das System im Recovery Modus keine Netzwerkverbindung auf &#8212; Beides lässt sich mit der Option <em>network / Netzwerk aktivieren</em> korrigieren. Die Funktion schaltet die Netzwerkkarte ein, holt sich eine IP vom Router und bindet die Laufwerke des Rechners mit Schreib- und Leserechten ein. Beachtet, dass dies lediglich über kabelgebundenes Netzwerk so einfach funktioniert. Den Rechner im Recovery Modus per WLAN ins Netz zu hängen, verursacht in der Regel deutlich mehr Aufwand, als kurzzeitig ein Kabel zu ziehen oder den Rechner in die Nähe des Routers zu tragen, sodass man ihn direkt dort anstecken kann.</p>
<figure id="attachment_39891" aria-describedby="caption-attachment-39891" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/ubuntu-recovery-modus_network.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-39891" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/ubuntu-recovery-modus_network-640x356.png" alt="Durch Aktivieren des Netzwerks bekommt man auch Schreibrechte im Notfall-System." width="640" height="356" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/ubuntu-recovery-modus_network-640x356.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/ubuntu-recovery-modus_network-681x378.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/ubuntu-recovery-modus_network.png 720w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-39891" class="wp-caption-text">Durch Aktivieren des Netzwerks bekommt man auch Schreibrechte im Notfall-System.</figcaption></figure>
<figure id="attachment_39892" aria-describedby="caption-attachment-39892" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/ubuntu-recovery-modus_root.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-39892" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/ubuntu-recovery-modus_root-640x356.png" alt="Aus der Root-Shell heraus kann man dan Tmate installallieren und sich helfen lassen." width="640" height="356" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/ubuntu-recovery-modus_root-640x356.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/ubuntu-recovery-modus_root-681x378.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/ubuntu-recovery-modus_root.png 720w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-39892" class="wp-caption-text">Aus der Root-Shell heraus kann man dan Tmate installallieren und sich helfen lassen.</figcaption></figure>
<p>Wer &#8222;professionell&#8220; seinen Kunden per Tmate Support anbieten möchte, kann den benötigten Server auch selbst hosten. Den entsprechenden Code <a href="https://github.com/tmate-io/tmate-slave" target="_blank" rel="noopener">gibt es auf Github</a>, Hinweise zur Installation findet ihr auf der <a href="https://tmate.io/" target="_blank" rel="noopener">Homepage des Projekts</a> (ganz am Ende) unter &#8222;Host your own tmate server&#8220;. Man braucht am Ende &#8222;nur&#8220; einen kleinen Linux-Server im Netz. Für einfache Zwecke genügt wahrscheinlich schon ein Raspberry Pi, den man per DnyDNS aus dem Internet unter einer statischen Adresse erreichbar macht. Weiter untem auf der Homepage gibt es auch weiterführende Informationen wie Tmate eigentlich funktioniert.</p>
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		<title>Shell-Addon Powerline in Arch Linux und Ubuntu installieren</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/shell-addon-powerline-arch-linux-ubuntu-installieren/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Jan 2016 11:36:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
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		<category><![CDATA[Terminal]]></category>
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					<description><![CDATA[Linux und das liebe Terminal: Einsteiger haben Angst vor ihm, fortgeschrittene Linux-User wollen es überhaupt nicht mehr missen. Der Start in ein jedes Terminalfenster ist nun immer der Prompt: also die blinkende Eingabeaufforderung mit dem Namen eures Benutzers davor. Dieses lässt sich nun unter Linux jedoch auf tausenden von unterschiedlichen Wegen anpassen. Es gibt unzählige [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Linux und das liebe Terminal: Einsteiger haben Angst vor ihm, fortgeschrittene Linux-User wollen es überhaupt nicht mehr missen. Der Start in ein jedes Terminalfenster ist nun immer der Prompt: also die blinkende Eingabeaufforderung mit dem Namen eures Benutzers davor. Dieses lässt sich nun unter Linux jedoch auf tausenden von unterschiedlichen Wegen anpassen. Es gibt unzählige <a href="https://www.google.de/webhp?sourceid=chrome-instant&amp;ion=1&amp;espv=2&amp;ie=UTF-8#q=bash%20prompt%20howto" target="_blank" rel="noopener">Howtos</a>, zahlreiche <a href="https://wiki.archlinux.org/index.php/Color_Bash_Prompt" target="_blank" rel="noopener">Wikis</a> und sogar <a href="http://bashrcgenerator.com" target="_blank" rel="noopener">webbasierte Prompt-Generatoren</a> im Netz. Mit Powerline lässt sich nun das Linux-Prompt jedoch noch deutlich umfangreicher gestalten. Mit Tmux als Zusatzprogramm, zeigt es sogar dynamische Informationen wie die Zeit oder die Systemlast im Terminal als Statusleiste an.</p>
<p><span id="more-34835"></span></p>
<p>Powerline ist ein in Python geschriebenes Programm, das den Prompt dynamisch gestaltet. So zeigt Powerline beispielsweise den Pfad zum aktuellen Verzeichnis als Breadcrumbs an, das Programm kümmert sich um den Git-Status und symbolisiert Änderungen oder es klinkt sich via Plugin in Programme wie den Editor Vim, in den Terminal-Multiplexer Tmux oder in Fenstermanager wie Awesome ein. Ich beschränke mich hier in diesem Beitrag lediglich auf die Bash und Tmux. Wer &#8222;mehr&#8220; möchte, der muss einfach mal die <a href="https://powerline.readthedocs.org/en/latest/index.html" target="_blank" rel="noopener">sehr ausführliche Dokumentation</a> der Entwickler studieren. Bei der Installation von Powerline konzentriere ich mich auf zudem die systemweite Installation des Programms unter Ubuntu und Arch Linux. Weitere Hinweise zur Installation findet ihr auch wieder in der <a href="https://powerline.readthedocs.org/en/latest/installation/linux.html" target="_blank" rel="noopener">Powerline-Doku</a>.</p>
<h2>Powerline unter Arch einrichten</h2>
<p>Unter Arch Linux lässt sich Powerline sehr leicht installieren, da das Programm mitsamt der dafür nötigen Fonts im AUR vorhanden ist. Für die Installation greift ihr zu eurem Lieblings-AUR-Helper, in meinem Fall wäre das eben <code>pacaur</code>, und braut euch mit den PKGBUILDs <a href="https://aur.archlinux.org/packages/python-powerline-git" target="_blank" rel="noopener">python-powerline-git</a> und <a href="https://aur.archlinux.org/packages/powerline-fonts-git/" target="_blank" rel="noopener">powerline-fonts-git</a> die von den Powerline-Entwicklern offiziell unterstützten Pakete. Beachtet dabei, dass es im AUR noch PKGBUILDs für Python2 gibt, zudem schwirren dort auch noch veraltete Einträge rum. Lasst euch daher von den unterschiedlichen Treffern nicht verwirren und installiert am besten die offiziellen Pakete.</p>
<pre>$ pacaur -S python-powerline-git powerline-fonts-git tmux</pre>
<p>Nach der Installation der Software, müsst ihr euer System nun noch ein wenig anpassen. Die <a href="https://powerline.readthedocs.org/en/latest/usage.html" target="_blank" rel="noopener">Anleitung für Powerline</a> gibt dazu Hilfestellungen für Shells (bspw. Bash, Zsh oder Fish), Fenstermanager (bspw. Awesom oder lemonbar) und andere von Powerline unterstützte Anwendungen wie Vim oder Tmux. Ich setze an dieser Stelle die Unterstützung für die Bash und Tmux um, da die Bash in den meisten Distributionen Standard ist und sich mit Tmux leicht das Terminal noch weiter aufbohren lässt. Öffnet dazu nun also die entsprechenden Konfigurationsdateien in einen Editor (etwa <code>nano ~/.bashrc</code> sowie <code>nano ~/.tmux.conf</code>) und fügt den Inhalt der beiden Listings ein. Die Konfigurationsdatei von Tmux gibt es üblicherweise nicht, der Editor legt sie automatisch an.</p>
<h3>~/.bashrc</h3>
<pre>[...]
# Powerline
if [ -f `which powerline-daemon` ]; then
powerline-daemon -q
POWERLINE_BASH_CONTINUATION=1
POWERLINE_BASH_SELECT=1
. /usr/lib/python3.5/site-packages/powerline/bindings/bash/powerline.sh
fi</pre>
<h3>~/.tmux.conf</h3>
<pre>source /usr/lib/python3.5/site-packages/powerline/bindings/tmux/powerline.conf
set-option -g default-terminal "screen-256color"</pre>
<p>Öffnet ihr jetzt ein neues Terminalfenster, dann erscheint nun automatisch das Powerline-Prompt. Ruft ihr danach noch zusätzlich <code>tmux</code> auf, dann kommt die Leiste am unteren Rand des Terminalfensters hinzu &#8212; Tmux kann man auch automatisch laden lassen, darauf gehe ich am Ende des Artikels ein. Bei mir musste ich zusätzlich noch die Einstellungen des von Gnome mitgelieferten Terminals öffnen und dort einen der Powerline-Fonts auswählen, erst dann stimmen die Sonderzeichen wie die Uhr in der unteren Leiste oder die Pfeile im Prompt. Ihr erkennt einen nicht angepassten Font an Spalten zwischen den Ordnernamen und den Pfeilen.</p>
<figure id="attachment_34840" aria-describedby="caption-attachment-34840" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/powerline-arch.png" rel="attachment wp-att-34840"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-34840 size-medium" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/powerline-arch-640x397.png" alt="Unter Arch Linux fällt die Installation von Powerline nicht weiter schwer." width="640" height="397" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/powerline-arch-640x397.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/powerline-arch-677x420.png 677w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/powerline-arch-681x422.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/powerline-arch-250x155.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/powerline-arch-550x341.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/powerline-arch-800x496.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/powerline-arch-290x180.png 290w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/powerline-arch-484x300.png 484w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/powerline-arch-806x500.png 806w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/powerline-arch.png 885w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-34840" class="wp-caption-text">Unter Arch Linux fällt die Installation von Powerline nicht weiter schwer.</figcaption></figure>
<figure id="attachment_34841" aria-describedby="caption-attachment-34841" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/powerline-arch-fonts.png" rel="attachment wp-att-34841"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-34841 size-medium" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/powerline-arch-fonts-640x378.png" alt="Im Terminal müsst ihr eventuell noch einen Powerline-Font gezielt auswählen." width="640" height="378" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/powerline-arch-fonts-640x378.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/powerline-arch-fonts-712x420.png 712w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/powerline-arch-fonts-681x402.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/powerline-arch-fonts-250x148.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/powerline-arch-fonts-550x325.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/powerline-arch-fonts-800x472.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/powerline-arch-fonts-305x180.png 305w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/powerline-arch-fonts-508x300.png 508w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/powerline-arch-fonts-847x500.png 847w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/powerline-arch-fonts.png 1030w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-34841" class="wp-caption-text">Im Terminal müsst ihr eventuell noch einen Powerline-Font gezielt auswählen.</figcaption></figure>
<h2>Powerline unter Ubuntu einrichten</h2>
<p>Ubuntu führt Powerline noch nicht in den Paketquellen, es gibt meinen Recherchen nach auch noch kein PPA, aus dem man das Programm direkt installieren könnte. Ihr müsst Powerline daher aus dem Git auschecken und selber bauen, was dank der Paketverwaltung für Python-Module Pip nicht sonderlich schwer fällt. Anschließend holt ihr euch noch die Fonts und installiert diese im System. Die Anleitung für die Installation stammt von <a href="http://askubuntu.com/questions/283908/how-can-i-install-and-use-powerline-plugin" target="_blank" rel="noopener">Ask Ubuntu</a>, ich habe sie auf einem Ubuntu 15.10 erfolgreich nachvollziehen können. Alternativ wird dort die Installation im Benutzeraccount beschrieben, so müsstet ihr Powerline auch ohne Root-Rechte zum Laufen bekommen.</p>
<pre>$ sudo apt-get install python-pip git tmux
$ sudo pip install git+git://github.com/Lokaltog/powerline
$ wget https://github.com/Lokaltog/powerline/raw/develop/font/PowerlineSymbols.otf https://github.com/Lokaltog/powerline/raw/develop/font/10-powerline-symbols.conf
$ sudo mv PowerlineSymbols.otf /usr/share/fonts/
$ sudo fc-cache -vf
$ sudo mv 10-powerline-symbols.conf /etc/fonts/conf.d/</pre>
<p>Anschließend müsst ihr auch unter Ubuntu wieder die Konfigurationsdateien der Bash und von Tmux anpassen (wieder als Beispiel: <code>nano ~/.bashrc</code> und <code>nano ~/.tmux.conf</code>). Unter Ubuntu sind die Pfade ein wenig anders als bei Arch, zudem unterscheidet sich bei älteren Ubuntu-Versionen eventuell die Python-Version. Prüft daher am besten vor dem Speichern der Dateien nach, ob der Pfad auf eurem System stimmt, und sucht euch mit <code>locate powerline.sh</code> bei Bedarf den korrekten Pfad heraus. Anschließend speichert ihr die Dateien wieder ab und öffnet ein neues Terminalfenster. Auch unter Ubuntu sollte nun das Powerline-Prompt automatisch starten und sich die Fußzeile mit <code>tmux</code> nachladen lassen.</p>
<h3>~/.bashrc</h3>
<pre>[...]
# Powerline
if [ -f /usr/local/lib/python2.7/dist-packages/powerline/bindings/bash/powerline.sh ]; then
source /usr/local/lib/python2.7/dist-packages/powerline/bindings/bash/powerline.sh
fi</pre>
<h3>~/.tmux.conf</h3>
<pre>source /usr/local/lib/python2.7/dist-packages/powerline/bindings/tmux/powerline.conf
set-option -g default-terminal "screen-256color"</pre>
<figure id="attachment_34839" aria-describedby="caption-attachment-34839" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/powerline-ubuntu.png" rel="attachment wp-att-34839"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-34839 size-medium" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/powerline-ubuntu-640x415.png" alt="Unter Ubuntu muss man bei der Installation von Powerline ein wenig mehr Aufwand treiben." width="640" height="415" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/powerline-ubuntu-640x415.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/powerline-ubuntu-648x420.png 648w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/powerline-ubuntu-300x194.png 300w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/powerline-ubuntu-341x220.png 341w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/powerline-ubuntu-681x442.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/powerline-ubuntu-250x162.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/powerline-ubuntu-550x357.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/powerline-ubuntu-278x180.png 278w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/powerline-ubuntu-463x300.png 463w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/powerline-ubuntu-771x500.png 771w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/powerline-ubuntu.png 788w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-34839" class="wp-caption-text">Unter Ubuntu muss man bei der Installation von Powerline ein wenig mehr Aufwand treiben.</figcaption></figure>
<h2>Tmux automatisch starten</h2>
<p>Wer öfters mal länger dauernde Aufgaben auf einem Server erledigt, der wird mit Sicherheit das Kommando <code>screen</code> kennen. Mit ihm kann man Programme starten, sich aus der Sitzung ausklinken und später zurückkehren &#8212; ohne dass das Programm zwischendurch beendet wird. Tmux ist nun ein noch leistungsfähiger Terminal-Multiplexer, der noch diverse andere Funktionen kennt. Auf dieses Programm greift Powerline wie schon beschrieben zurück, um am unteren Rand des Terminalfensters ein paar Statusinformationen anzeigen zu lassen, allerdings müsst ihr Tmux eben bewusst aufrufen.</p>
<p>Ihr könnt Tmux nun aber auch automatisch beim Öffnen der Shell starten lassen. Bearbeitet dazu wieder mit <code>nano ~/.bashrc</code> die Konfigurationsdatei der Bash und fügt den Inhalt aus dem folgenden Listing ein. Die Kommandos prüfen ob Tmux überhaupt installiert ist und ob das Programm eventuell aus einer bestehenden Screen- oder Tmux-Sitzung aufgerufen werden soll. Passt alles, lädt die Bash dann automatisch Tmux und die Fußleiste von Powerline erscheint am unteren Rand. Beachtet jedoch, dass sich dadurch der Aufbau des Terminalfenster einen deutlich spürbaren Tick verlangsamt.</p>
<h3>~/.bashrc</h3>
<pre>[...]
# Start Tmux by default
# If not running interactively, do not do anything
if command -v tmux&gt;/dev/null; then
[[ ! $TERM =~ screen ]] &amp;&amp; [ -z $TMUX ] &amp;&amp; exec tmux
fi</pre>
<p>Mit dem von mir vor ein paar Tagen beschriebenen Gnome-Terminal <a href="http://linuxundich.de/gnu-linux/terminix-gtk3-terminal-mit-tiling-funktion-dragdrop-und-transparenz/">Terminix</a>, Powerline und Tmux ergibt sich dann am Ende zum Beispiel dieses Bild &#8212; was ich allerdings nur für diesen Screenshot eingerichtet habe. Ich persönlich nutze in der Regel nur die Breadcrumb-Funktion von Powerline, da mir sonst der Aufbau des Terminalfensters ein wenig zu lange dauert. Die Tmux-Fußleiste ist eher etwas für Situationen, in denen das Linux-Terminal in all seiner Pracht glänzen soll <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;"></p>
<figure id="attachment_34849" aria-describedby="caption-attachment-34849" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/terminix-powerline.png" rel="attachment wp-att-34849"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-34849 size-medium" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/terminix-powerline-640x368.png" alt="Die Kombination aus Terminix, Powerline und Tmux ergibt dann dieses Bild." width="640" height="368" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/terminix-powerline-640x368.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/terminix-powerline-1280x736.png 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/terminix-powerline-730x420.png 730w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/terminix-powerline-681x392.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/terminix-powerline-250x144.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/terminix-powerline-550x316.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/terminix-powerline-800x460.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/terminix-powerline-313x180.png 313w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/terminix-powerline-522x300.png 522w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/terminix-powerline-869x500.png 869w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/terminix-powerline.png 1608w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-34849" class="wp-caption-text">Die Kombination aus Terminix, Powerline und Tmux ergibt dann dieses Bild.</figcaption></figure>
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