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	<title>Vodafone &#8211; Linux und Ich</title>
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	<description>Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT</description>
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	<title>Vodafone &#8211; Linux und Ich</title>
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		<title>Live-TV von Vodafone (ehemals Kabel Deutschland) als Android-App</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Mar 2016 14:58:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer bei Vodafone (ehemals Kabel Deutschland) einen Internet- und Kabelanschluss gebucht hat, der wird vermutlich auch einen Fernseher besitzen. Doch nicht überall, wo man in die Röhre schauen möchte, steht auch eine. Als Lösung dafür bieten sich IPTV-Adapter wie etwa der AVM FritzWLAN Repeater DVB-C an, den ich vor einiger Zeit schon einmal im Test [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer bei Vodafone (ehemals Kabel Deutschland) einen Internet- und Kabelanschluss gebucht hat, der wird vermutlich auch einen Fernseher besitzen. Doch nicht überall, wo man in die Röhre schauen möchte, steht auch eine. Als Lösung dafür bieten sich IPTV-Adapter wie etwa der <a href="https://linuxundich.de/gnu-linux/avm-fritzwlan-repeater-dvb-c-im-linux-und-android-test/">AVM FritzWLAN Repeater DVB-C</a> an, den ich vor einiger Zeit schon einmal im Test hatte. Das Gerät muss einfach an ein TV-Kabel angeschlossen werden und streamt dann bis zu zwei TV-Sender gleichzeitig ins Netz. Als Empfänger dienen Smartphones oder Tablets mit den entsprechenden Apps oder auch ein PC mit einem beliebigen Betriebssystem, da als &#8222;Empfänger&#8220; der plattformübergreifend funktionierende VLC-Media-Player ausreicht. Vodafone-Kunden können sich nun aber diese Investition eventuell sparen, der Anbieter streamt das TV-Programm im eigenen Netz auch auf mobile Geräte.</p>
<p><span id="more-38999"></span></p>
<h2>Fernsehen via App im Vodafone-Netz</h2>
<p>Die <a href="http://www.vodafone.de/privat/apps-und-fun/tv-app.html" target="_blank" rel="noopener">Vodafone TV App</a> bietet der TV- und Internet-Anbieter kostenlos für <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=com.kabeldeutschland.tvapp" target="_blank" rel="noopener">Android</a> und <a href="https://itunes.apple.com/de/app/kabel-deutschland-tv-app/id926736020?mt=8" target="_blank" rel="noopener">iOS</a> an. Ganz neu ist die Funktion nicht, die iOS-Version der App gibt es schon eine ganze Weile. Die Android-Version fand wohl aber erst Anfang des Jahres ohne großes Tam Tam in den Google Play Store &#8212; ich bin nur über einen <a href="http://www.mydealz.de/freebies/kabeldeutschland-vodafone-%C3%BCber-tv-app-im-heim-wlan-und-unterwegs-kostenlos-tv-gucken-688487" target="_blank" rel="noopener">Beitrag bei MyDealz</a> auf die App aufmerksam geworden. Voraussetzung für die Nutzung der App ist ein (selbstverständlich kostenpflichtiger) Internet- und Kabelanschluss bei Vodafone (beziehungsweise Kabel Deutschland, das Unternehmen wurde im September 2015 geschluckt). Eine extra Option muss man für den IPTV-Zugang nicht hinzubuchen, man benötigt aber zwingend sowohl seinen TV- wie auch Internetzugang bei Vodafone und muss mit seinem Handy (oder Tablet) auch im Vodafone-Netz (damit meine ich jetzt nicht das Mobilfunk-Netz) eingeloggt sein.</p>
<p>Die App verlangt die Zugangsdaten, mit denen ihr euch auch im <a href="https://www.vodafone.de/proxy42/portal/login.po" target="_blank" rel="noopener">Vodafone-Portal</a> anmelden würdet. Anschließend initialisiert sie die verfügbaren Sender und zeigt diese als gekachelte Liste mit einer kleinen Vorschau an &#8212; in meinem Test fehlten bei Sendern wie Sat.1 oder ProSieben die Vorschaubildchen, wie auch die Senderbezeichnung. Trotz dieses kleinen Bugs ließen sich die Sender aufrufen und das TV-Bild erfolgreich streamen. Das Angebot an Sender umfasst die öffentlich-rechtlichen Programme wie ARD, ZDF, die Dritten sowie Arte und 3sat und die Spartensender wie zdf_neo oder einsplus. Dazu kommen eine Reihe Sender wie die Programme aus der ProSiebenSat.1-Gruppe, Disney, Eurosport, diverse Nachrichtensender und vieles, bei dem ich eigentlich nie reinschaue. Sämtliche Sender stehen nur in der SD-Variante, auf hochauflösenden Displays wirkt das Bild daher ein wenig matschig. Was fehlt sind definitiv sämtliche Sender aus der RTL-Gruppe. Soweit ich weiß wird die Auswahl auch nicht um Pay-TV-Sender ergänzt, falls man diese bei Vodafone hinzugebucht haben sollte.</p>
<h2>Vodafone TV-App für Android</h2>

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                    </div>

                </div>
                
<p>Das Ganze funktioniert nun, wie ich eingangs erwähnt hatte, nur in eurem WLAN-Netzwerk zuhause. Sobald man sein eigenes drahtloses Netz verlässt und mit dem Handy im Mobilfunknetz hängt, meldet die App beim Starten eines TV-Streams lediglich, dass man doch bitte seinen Netzwerkzugang überprüfen sollte. Diese Einschränlung lässt sich umgehen, wenn man in seinem Haus einen VPN-Server aufsetzt (beispielsweise auf seiner Fritzbox oder einem NAS-Gerät) und sich so rein vom Netzwerk her betrachtet nach Hause beamt. Zum Test habe mich spaßeshalber in das VPN meiner Synology Diskstation eingeloggt und konnte ohne Probleme über eine LTE-Verbindung von O2 das IPTV-Angebot von Vodafone abrufen. Dazu muss natürlich euer Mobilfunktarif ausreichend Bandbreite und Übertragungvolumen hergeben, die App benötigt in den Spitzen etwa 5-6 MBit/s.</p>
<h2>KabelDeutschland Streaming Proxy</h2>
<p>Das Ganze lässt sich nun nicht nur per App nutzen, sondern &#8211;zumindest in der Theorie &#8212; auch vom PC aus (allerdings nicht ganz offiziell). Im Netz gibt es einen <a href="http://freshest.me/simplified-kabeldeutschland-streaming-proxy/" target="_blank" rel="noopener">KabelDeutschland Streaming Proxy</a>, den man unter Linux, MacOS X und Windows sowie ARM-Rechnern wie dem Raspberry Pi oder NAS-Geräten wie etwa einer Synology Diskstation installieren kann. Wobei sich die Installation auf das Herunterladen eines passenden Binarys sowie der Konfigurationsdatei und dem Eintragen der Vodafone-Zugangsdaten in diese beschränkt.</p>
<p>Als Empfänger funktioniert dann jeder Rechner mit VLC, sodass man bequem am Schreibtisch fernsehen kann &#8212; ohne ein weiteres Gerät bemühen zu müssen. Ein schneller Test zeigt allerdings gerade, dass sich der Proxy zwar derzeit ausführen lässt, allerdings renne ich dann beim Start von VLC mit dem Proxy als Adresse in ein Problem, das auch andere User im Blog des Projekts berichten. Eine Lösung für dieses konnte ich bisher noch nicht finden.</p>
<pre>$ ./kd_proxy_64 
== Checking credentials
done
== Listening ...
http://192.168.111.167:8787
http://10.8.0.6:8787
== Get channellist
could not fetch: json: cannot unmarshal object into Go value of type config.ChannelList
</pre>
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			</item>
		<item>
		<title>LTE, sieht so die Internet-Zukunft aus?</title>
		<link>https://linuxundich.de/politik/lte-sieht-so-die-internet-zukunft-aus/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/politik/lte-sieht-so-die-internet-zukunft-aus/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 19:06:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Netz-/Politik]]></category>
		<category><![CDATA[LTE]]></category>
		<category><![CDATA[Netzneutralität]]></category>
		<category><![CDATA[Vodafone]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute durfte ich mir von Vodafone, HTC und Qualcomm die Zukunft des mobilen Internets, wenn nicht sogar &#8211; ginge es nach den feuchten Träumen Vodafones &#8211; die Zukunft des Internets präsentieren lassen. LTE, the next generation network! Zugegeben: DSL-Geschwindigkeit auf dem Handy ist sicherlich die Zukunft. Ich darf aktuell ein HTC Velocity 4G mit LTE [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heute durfte ich mir von Vodafone, HTC und Qualcomm die Zukunft des mobilen Internets, wenn nicht sogar &#8211; ginge es nach den feuchten Träumen Vodafones &#8211; die Zukunft des Internets präsentieren lassen. LTE, the next generation network! Zugegeben: DSL-Geschwindigkeit auf dem Handy ist sicherlich die Zukunft. Ich darf aktuell ein HTC Velocity 4G mit LTE als Testgerät mein Eigen nennen, in Düsseldorf flutschten so locker mal 25 MBit/s aus und 12 MBit/s ins Internet. Der Durchsatz des neuen Netzwerks ist also ohne Zweifel beeindruckend, doch ehemals hohe Werte wie die Netzneutralität scheinen auf der Strecke zu bleiben.</p>
<p><span id="more-17854"></span></p>
<p>Vodafone spricht davon, dass binnen der nächsten zehn Jahre sogar ein GBit/s durch die Luft wabern könnten. Zudem dürfen auch endlich mal die Bewohner aus Deutschlands Tälern der Ahnungslosen (also diejenigen, die abseits großer Städte und somit abseits schneller und günstiger DSL- oder Kabelinternet-Provider wohnen) von einer neuen Technik profitieren, denn dank der Bundesnetzagentur wurden die großen Telkos dazu verdonnert, vor den Ballungsgebieten die zahlreichen weißen Flecken auf der Internetlandkarte Deutschlands abzudecken, was wohl auch so geschehen ist.</p>
<figure id="attachment_17855" aria-describedby="caption-attachment-17855" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/02/netzabdeckung_lte_muenchen.png"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-17855 size-medium" title="Netzabdeckung des LTE-Netzes von Vodafone rund um München" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/02/netzabdeckung_lte_muenchen-640x451.png" alt="" width="640" height="451" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/02/netzabdeckung_lte_muenchen-640x451.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/02/netzabdeckung_lte_muenchen-596x420.png 596w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/02/netzabdeckung_lte_muenchen-681x480.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/02/netzabdeckung_lte_muenchen-250x176.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/02/netzabdeckung_lte_muenchen-550x388.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/02/netzabdeckung_lte_muenchen-800x564.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/02/netzabdeckung_lte_muenchen-255x180.png 255w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/02/netzabdeckung_lte_muenchen-426x300.png 426w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/02/netzabdeckung_lte_muenchen-710x500.png 710w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/02/netzabdeckung_lte_muenchen.png 1036w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-17855" class="wp-caption-text">Netzabdeckung des LTE-Netzes von Vodafone rund um München</figcaption></figure>
<p>So hat etwa München in Bezug auf LTE noch rein gar nichts zu melden: Während das Umland schon im Ausbaugebiet liegt, ist in München selber noch kein einziges 4G-Wölkchen am weiß-blauen Himmel zu entdecken. Ob man selber schon im Ausbaugebiet liegt, kann man im <a href="http://www.vodafone.de/privat/hilfe-support/netzabdeckung.html" target="_blank" rel="noopener">Netzabdeckungsplan Vodafones</a> sehen, dort sind natürlich noch viele leere LTE-Flecken, doch der Ausbau wird laut Vodafone derzeit weiter voran getrieben.</p>
<h2>Volumenbegrenzung für immer?</h2>
<p>Auf der Pressekonferenz in Düsseldorf sprach nun Hartmut Kremling (Technikvorstand Vodafone) von den hochfliegenden Plänen Vodafones: Ende 2012 möchte man 90% aller Bundesbürger mit mobilen Breitbandinternet erreichen können, 30% davon sollen Zugang zu LTE haben. Anfangs sind die Preise natürlich deftig, die Smartphone-Tarife beginnen bei etwa 40 Euro und beinhalten 3 Gbyte Inklusivolumen, und natürlich braucht man ein entsprechendes Handy. &#8222;Alte Handys&#8220; können mit LTE natürlich nichts anfangen, es wird also demnächst eine Schwemme an LTE-Handys auf dem Markt kommen, billig wird das alles nicht.</p>
<figure id="attachment_17858" aria-describedby="caption-attachment-17858" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_20120214_111852.jpg"><img decoding="async" class="td-modal-image wp-image-17858 size-medium" title="Vodafone, HTC und Qualcomm stellen LTE und das HTC Velocity 4G vor." src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_20120214_111852-640x480.jpg" alt="" width="640" height="480" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_20120214_111852-640x480.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_20120214_111852-1280x960.jpg 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_20120214_111852-560x420.jpg 560w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_20120214_111852-80x60.jpg 80w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_20120214_111852-100x75.jpg 100w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_20120214_111852-180x135.jpg 180w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_20120214_111852-238x178.jpg 238w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_20120214_111852-681x511.jpg 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_20120214_111852-250x188.jpg 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_20120214_111852-550x413.jpg 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_20120214_111852-800x600.jpg 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_20120214_111852-240x180.jpg 240w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_20120214_111852-400x300.jpg 400w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_20120214_111852-667x500.jpg 667w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_20120214_111852.jpg 2048w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-17858" class="wp-caption-text">Vodafone, HTC und Qualcomm stellen LTE und das HTC Velocity 4G vor.</figcaption></figure>
<p>LTE &#8222;at home&#8220;Angebote liegen preislich ähnlich, dafür sind sie örtlich begrenzt und bieten mehr Traffic pro Monat. Wer sein Inklusivvolumen für den Monat überschreitet, der wird für den Rest des Abrechnungszeitraums auf GPRS-Geschwindigkeit gedrosselt oder muss seinen Anschluss gegen einen Extrs-Obulus wieder entsperren. Dies gilt sowohl für die Smartphone- wie auch die &#8222;DSL-Ersatz&#8220;-Tarife.</p>
<h2>Bleibt die Netzneutralität auf der Strecke?</h2>
<p>Dennoch schwant mir ob der tollen Aussichten Böses: Liest man zwischen den Zeilen des Vortrags und den Antworten der Q&amp;A-Runde, so habe ich nicht den Eindruck, als ob Vodafone in naher Zukunft richtige &#8211; unbegrenzte &#8211; LTE-Flatrates anbieten wolle, auch zur Netzneutralität wollte man sich nicht klar bekennen.</p>
<p>Die Motivation der LTE-Provider ist natürlich die Abschaffung der &#8222;letzten Meile&#8220;; endlich kann Vodafone den Kunden einen Internetzugang anbieten, bei dem sämtlicher Ertrag im Haus bleibt und nicht zehn Euro pro Monat für den Hausanschluss an die Telekom abgedrückt werden muss.</p>
<figure id="attachment_17862" aria-describedby="caption-attachment-17862" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_20120214_153946.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-17862 size-medium" title="LTE ist wirklich schnell, 23 MBit/s sind locker drinnen!" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_20120214_153946-640x480.jpg" alt="" width="640" height="480" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_20120214_153946-640x480.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_20120214_153946-1280x960.jpg 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_20120214_153946-560x420.jpg 560w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_20120214_153946-80x60.jpg 80w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_20120214_153946-100x75.jpg 100w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_20120214_153946-180x135.jpg 180w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_20120214_153946-238x178.jpg 238w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_20120214_153946-681x511.jpg 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_20120214_153946-250x188.jpg 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_20120214_153946-550x413.jpg 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_20120214_153946-800x600.jpg 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_20120214_153946-240x180.jpg 240w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_20120214_153946-400x300.jpg 400w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_20120214_153946-667x500.jpg 667w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_20120214_153946.jpg 2048w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-17862" class="wp-caption-text">LTE ist wirklich schnell, 23 MBit/s sind locker drinnen!</figcaption></figure>
<p>Der springende Punkt der PK waren in meinen Augen die Aussagen von Vodafone, dass man in nächster Zeit nicht plant dieses Geschäftsmodell zu ändern: Mobiles Internet soll auf ein gewissen Volumen begrenzt sein. &#8222;Höhere Datenmengen würden ja nur für Raubkopien (sic!)&#8220; gebraucht werden und das würde ja der &#8222;Fair Use&#8220;-Policy von Vodafone widersprechen. Fragen in Bezug auf Portdrosselungen und Netzneutralität, wollte man mir leider nicht beantworten.</p>
<h2>Die Fehler der Vergangenheit nicht wiederholen!</h2>
<p>Ich habe irgendwie das Gefühl, dass Vodafone den &#8222;Fehler&#8220; eines freien und offenen Netzes nicht nochmal machen möchte. Mit einer Volumengrenze erledigt sich das &#8222;Problem&#8220; Filesharing von selber, wer mit seinem Datenvolumen haushalten muss, der schmeißt kein P2P-Programm an. Zudem bietet sich die Chance extra Pakete in Kooperation mit Partner wie etwa Maxdome und Co. anzubieten: Das <a title="Was wäre wenn es keine Netzneutralität gäbe" href="http://linuxundich.de/de/politik/wenn-es-keine-netzneutralitat-gaebe/">Schreckensbild von 2009</a> ist in meinen Augen die gewünschte Endlösung.</p>
<p>Technisch gibt es wohl keine Einschränkung, in Russland hat bspw. der Mobilfunkbetreiber Megafon extra einen <a href="http://www.android-user.de/News/Surfen-ohne-Grenzen-russischer-Mobilfunkbetreiber-ruft-zum-Wettbewerb-auf" target="_blank" rel="noopener">Wettbewerb für Power-User</a> ausgeschrieben, bei dem sämtliche Kunden aufgerufen wurden die &#8222;Leitungen&#8220; glühen zu lassen. Der User, mit dem größten Datenverbrauch (letztendlich 419 Gbyte in nur einer Woche), durfte dann eine Reise in die Karibik antreten.</p>
<p>Natürlich ist das Netz Russlands nicht mit dem Deutschlands zu vergleichen und natürlich soll es auch den Deutschen Telkos auch gestattet sein, ihre Investitionen wieder schnell einspielen zu können. Auch echte DSL-Flatrates gab es in Deutschland nicht von heute auf morgen. Ich kann mich noch gut erinnern, dass es Anfangs erst zahlreiche Volumentarife gab und echte, schnelle Datenflatrates Mangelware waren.</p>
<p>Aber auch im mobilen Breitbandnetz sollte die Netzneutralität ein Grundwert sein. Ich persönlich erhoffe mir in Zukunft den Abschied von kabelgebundenen Internet. Ich persönlich brauche weder einen Festnetzanschluss, noch einen kabelgebundenen Internet-Anschluss. LTE wäre für mich fast die perfekte Lösung, für die ich auch bereit wäre das Äquivalent zu meinen aktuellen Telefonkosten zu zahlen. Allerdings nur, wenn Vodafone und alle anderen Mobilfunkanbieter zusagen, die Netzneutralität zu wahren.</p>
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