Spiegel Online beschäftigt sich heute mit dem Thema Schutz vor Phishing. Neben dem sinnvollen Tipp „Gehirn einschalten“ wird mal wieder Werbung für ein proprietäres Programm gemacht. Ich empfehle dagegen die freie und quelloffene Variante pwdhash…

Wer diesen Ratschlag beherzigt, muss sich heutzutage mitunter ein Dutzend oder noch mehr unterschiedliche Kennwörter merken – und hat unter Umständen schnell den Überblick verloren. Hilfe bieten Soft- und Hardware-Lösungen. Sie verwalten die verschiedenen Passwörter. Fraunhofer etwa bietet den, allerdings kostenpflichtigen, “ Password-Sitter“ an. Der Nutzer identifiziert sich bei den Lösungen über einen Fingerabdruck-Sensor oder ein einziges Master-Passwort. „Das Master-Passwort kann dann ruhig besonders lang und kompliziert sein. Man muss sich dann ja nur noch dieses eine merken.“

Schon vor über zwei Jahren hatte ich PwdHash empfohlen, für das es auch ein Firefox-Plugin gibt. Wäre schön, wenn freie quelloffene nicht-kommerzielle Dienste in den Redaktionen deutscher Zeitschriften ankommen würden und nicht immer wieder proprietärer Kram empfohlen würde…

Dann mach ich mal wieder Werbung für PwdHash: PwdHash bietet die Möglichkeit auf einfachem Weg für jede Webseite einmalige und sichere – weil mit Zahlen und Sonderzeichen versehene – Passwörter bequem, transparent, plattformübergreifend und zur Not ohne zusätzliche Software zu benutzen. Mehr dazu in diesem Artikel.

9 Kommentare

  1. Hmm, die „eigentlichen“ SpOn-Autoren/Redakteure hinterlassen meiste eine Emailadresse, so dass man sie anschreiben kann. Habe ich auch schon diverse Male getan und auch Antworten erhalten.

    Leider ist wohl in diesem Fall ein freier Autor und/oder dpa am Start. Daher bringt wohl ein Hinweis nicht wirklich viel. Aber man findet eine Emailadresse, wenn man seinen Namen sucht. Ich glaube zwar nicht, dass er ein Update schreiben wird, aber vielleicht beherzigt er so etwas dann beim nächsten Male…

  2. Ja, hab schon einen Leserbrief hinterlassen. Bislang sind meine Erfahrungen Leserbriefen jedoch durchwachsen. Oh, wobei, einer meiner Leserbriefe wurde mal abedruckt. Aber direktes Feedback hab ich noch nie bekommen.

  3. Christoph, ich glaube, da müssen noch diverse Leserbriefe geschrieben werden: Entweder, die Redaktionen haben sich einfach bei dpa zum Lückenfüllen bedient oder es ist eine geschickte Werbeplatzierung des Fraunhofer-Instituts.

    Wie sonst ist es zu erklären, dass die FR und die SZ parallel zum Spiegel, und, was noch lustiger ist, absolut wortgleich – quasi per copy/paste – darüber berichten.

  4. Ist ja nen Hämmerchen. Ja, die Artikel sind praktisch identisch. Klar, die DPA Vorlage wird mit ner kleiner Priese eigener redaktioneller Arbeit versehen und dann in die eigene Zeitung gesetzt.

    Eigentlich müsste an diesen Artikel doch wirklich „Anzeige“ stehen. Ohne Kritik und näheren Angaben wird auf genau EIN kommerzielles Programm verwiesen. Es gäbe ja selbst noch weitere kommerzielle Alternativen…

  5. Hi,

    ausserdem gibt es ja auch das (meiner Meinung nach) tolle „Revelation“ 😀 Mit dem sich auch alle Kennwörter
    einfach ablegen lassen,.. und das ganze dann auch noch opensource 🙂

    lg
    Dennis

  6. Ich bin über einen Querlink in dem App-Store-Artikel hier drauf gestoßen und bin begeistert.

    Danke für diesen (wenn auch schon alten) Post.

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