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	<title>Adblock – Linux und Ich</title>
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	<description>Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT</description>
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		<title>AdGuard für Linux 1.0 – Ad-Blocking via DNS per Abonnement</title>
		<link>https://linuxundich.de/adguard-linux-1-0-adblocking-dns-abo/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 May 2025 17:07:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Adblock]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
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					<description><![CDATA[AdGuard 1.0 bringt DNS-basiertes Adblocking direkt auf Linux-Systeme – allerdings ohne grafische Oberfläche und nur mit kostenpflichtigem Abo. Für viele dürfte eine freie Lösung wie Pi-hole die bessere Wahl bleiben.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ich bin immer dann neugierig, wenn Software, die bisher nur auf proprietären Plattformen zu Hause war, plötzlich auch für Linux erscheint. Genau das ist nun mit <a href="https://adguard.com/de/adguard-linux/overview.html">AdGuard für Linux</a> passiert: Die Entwickler hinter dem bekannten Werbeblocker haben Version 1.0 ihrer nativen Linux-Variante veröffentlicht. AdGuard ist zwar keine freie Software, aber hinschauen kann man ja mal – immerhin funktioniert das Tool ähnlich wie Pi-hole oder AdGuard Home, nur eben direkt auf dem eigenen Linux-System, ganz ohne zusätzliche Hardware wie einen <a href="https://linuxundich.de/tag/raspberry-pi/" data-type="post_tag" data-id="923">Raspberry Pi</a>.</p>







<h2 class="wp-block-heading" id="dns-blocking-direkt-am-client">DNS-Blocking direkt am Client</h2>



<p class="wp-block-paragraph">AdGuard für Linux funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie die bereits genannten Projekte: Es klinkt sich auf Systemebene in den DNS-Verkehr ein und blockiert darüber Domains, die Werbung, Tracking oder Malware ausliefern. Statt also in jedem einzelnen Browser Erweiterungen zu installieren, läuft das Programm im Hintergrund als lokaler DNS-Proxy. Auch in verschlüsselte Verbindungen klinkt sich AdGuard mit einem eigenen CA-Zertifikat ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ihr eine Webseite aufruft, prüft AdGuard im Hintergrund, ob diese Inhalte nachlädt, die auf einer Blockliste stehen – und unterbindet die Verbindung gegebenenfalls direkt auf DNS-Ebene. So lässt sich Werbung auch aus Anwendungen entfernen, für die es keine <a href="https://linuxundich.de/tag/adblock/" data-type="post_tag" data-id="1443">Adblocker-Erweiterung</a> gibt. Wichtig unter Android, wo Apps alle Nase lang Werbung einblenden, eher irrelevant unter Linux, wo man mit Open-Source-Anwendungen von Anzeigen verschont bleibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der große Unterschied zu AdGuard Home oder Pi-hole besteht darin, dass AdGuard für Linux nicht zentral im Netzwerk arbeitet, sondern lokal auf dem jeweiligen Gerät. Das macht es vor allem für mobile oder Einzelplatz-Systeme interessant – etwa Notebooks, mit denen ihr regelmäßig unterwegs seid und nicht auf euren heimischen DNS-Server zugreifen könnt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="nur-konsole-keine-grafische-oberflache">Nur Konsole – keine grafische Oberfläche</h2>



<p class="wp-block-paragraph">AdGuard für Linux verzichtet vollständig auf eine grafische Benutzeroberfläche. Stattdessen erfolgt die gesamte Konfiguration und Steuerung über ein Kommandozeilenwerkzeug namens <code>adguard-cli</code>. Wer ohnehin lieber im Terminal arbeitet, wird sich damit schnell zurechtfinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine interaktive Konfiguration führt euch nach der Installation durch die wichtigsten Einstellungen. Praktisch: Ihr könnt direkt entscheiden, ob ihr eine Testlizenz nutzen wollt – dazu ist allerdings ein kostenloser AdGuard-Account notwendig. Danach könnt ihr das Programm aktivieren, konfigurieren und starten.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="features-in-ad-guard-fur-linux-1-0">Features in AdGuard für Linux 1.0</h2>



<p class="wp-block-paragraph">AdGuard für Linux fehlt in der ersten Version zwar eine GUI, aber über das reine Adblocking hinaus gibt es eine Reihe von Funktionen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>App-Exclusion-Feature</strong>: Damit könnt ihr einzelne Programme oder Browser von der Filterung ausnehmen, wenn es zu Problemen kommt.</li>



<li><strong>Vordefinierte Ausnahmelisten</strong>: Für häufig genutzte Anwendungen stellt AdGuard bereits Ausnahmelisten zur Verfügung – das spart euch manuellen Aufwand.</li>



<li><strong>Filterverwaltung</strong>: Ihr könnt eigene Filterlisten hinzufügen, bestehende aktivieren oder deaktivieren und AdGuard-Filter individuell anpassen.</li>



<li><strong>Effizientere Updates</strong>: Beim Aktualisieren der Filterlisten lädt AdGuard nur die veränderten Teile nach – das spart Bandbreite.</li>



<li><strong>Proxy-Unterstützung</strong>: Sowohl HTTP- als auch SOCKS5-Proxys werden unterstützt. Änderungen an der Konfiguration oder den Filterlisten werden automatisch übernommen, ohne dass ihr AdGuard neu starten müsst.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="installation-getestet-unter-ubuntu-25-04">Installation (getestet unter Ubuntu 25.04)</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Installation beschreibt AdGuard in der <a href="https://adguard.com/kb/de/adguard-for-linux/installation/">Dokumentation</a>. Hier nochmal die wichtigsten Schritte: Um das Tool auf euer Linux-System zu bringen, führt ihr einfach folgenden Befehl im Terminal aus:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>sudo apt install curl</strong>
$ <strong>curl -fsSL https://raw.githubusercontent.com/AdguardTeam/AdGuardCLI/release/install.sh | sh -s -- -v</strong></code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Gebt bei Nachfrage euer Passwort ein, bestätigt den Installationsvorgang mit <kbd>Y</kbd> und drückt <kbd>Enter</kbd>. Nach der Installation startet ihr mit:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>adguard-cli activate</strong></code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Wählt hier beispielsweise <em>Get a trial license</em>, wenn ihr AdGuard erst einmal testen möchtet. Ohne eine Registrierung kann man den Spaß allerdings nicht ausprobieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="lizenz-ab-2-49-euro-im-monat">Lizenz ab 2,49 Euro im Monat</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Apropos Registrierung: Wer AdGuard für Linux nicht nur testen, sondern auch dauerhaft nutzen möchte, muss eine Lizenz <a href="https://adguard.com/de/license.html">kaufen</a>. Die Einzellizenz (bis zu 3 Geräte) kostet 2,49 Euro/Monat. Die Familienlizenz (bis zu 9 Geräte) schlägt aktuell mit 4,99 Euro/Monat zu Buche. Der Preis soll auf 7,47 Euro/Monat steigen. Abgerechnet wird jeweils für ein ganzes Jahr. Die „lebenslange“ Lizenz kostet einmalig 74,99 bzw. 159,99 Euro (später 224,97 Euro).</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aeba9f65adb3&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aeba9f65adb3" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1280" height="772" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/adguard-linux1-1280x772.webp" alt="AdGuard für Linux ist nicht gratis. Wer den Werbeblocker nutzen möchte, muss ein kostenpflichtiges Abonnement abschließen. Auch für die Linux-Version." class="wp-image-44891" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/adguard-linux1-1280x772.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/adguard-linux1-640x386.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/adguard-linux1-1536x926.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/adguard-linux1-768x463.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/adguard-linux1.webp 1600w" sizes="(max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Die AdGuard-Website stellt die neue Linux-Version prominent vor. Die grafische Oberfläche gibt es allerdings nur für andere Betriebssysteme.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="konfiguration-die-wichtigsten-schritte">Konfiguration (die wichtigsten Schritte)</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Danach ruft ihr den Konfigurationsassistenten auf:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>adguard-cli configure</strong></code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Und schließlich startet ihr den Dienst mit:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>adguard-cli start</strong></code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Anhalten oder Überprüfen des Status könnt ihr diese Befehle nutzen:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>adguard-cli stop</strong>
$ <strong>adguard-cli status</strong></code></pre>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aeba9f65bd5e&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aeba9f65bd5e" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img decoding="async" width="1280" height="772" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/adguard-linux2-1280x772.webp" alt="Der Konfigurationsassistent im Terminal führt durch alle wesentlichen Einstellungen – inklusive der Auswahl von Filterlisten und dem Anlegen von Ausnahmen." class="wp-image-44892" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/adguard-linux2-1280x772.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/adguard-linux2-640x386.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/adguard-linux2-1536x926.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/adguard-linux2-768x463.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/adguard-linux2.webp 1600w" sizes="(max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Der Konfigurationsassistent im Terminal führt durch alle wesentlichen Einstellungen – inklusive der Auswahl von Filterlisten und dem Anlegen von Ausnahmen.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="fazit-interessant-aber-eher-nicht-notig">Fazit: Interessant, aber eher nicht nötig</h2>



<p class="wp-block-paragraph">AdGuard für Linux ist ein Tool für alle, die auf einfache Weise DNS-basiertes Adblocking auf ihrem Linux-System einsetzen möchten – ohne einen dedizierten Netzwerkdienst wie Pi-hole oder AdGuard Home einzurichten. Der Verzicht auf eine grafische Oberfläche ist für viele von euch sicher kein Nachteil, sondern eher ein Pluspunkt.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aeba9f65ca9c&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aeba9f65ca9c" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img decoding="async" width="1280" height="772" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/adguard-linux3-1280x772.webp" alt="Webseite ohne aktiven Werbeblocker: Deutlich mehr Werbung und Tracking-Skripte, die im Hintergrund geladen werden." class="wp-image-44893" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/adguard-linux3-1280x772.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/adguard-linux3-640x386.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/adguard-linux3-1536x926.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/adguard-linux3-768x463.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/adguard-linux3.webp 1600w" sizes="(max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Webseite ohne aktiven Werbeblocker: Deutlich mehr Werbung und Tracking-Skripte, die im Hintergrund geladen werden.</figcaption></figure>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aeba9f65d4b0&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aeba9f65d4b0" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="772" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/adguard-linux4-1280x772.webp" alt="Webseite mit aktiviertem DNS-basierten Werbeblocker: Viele Elemente werden ausgefiltert, bevor sie überhaupt geladen werden." class="wp-image-44894" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/adguard-linux4-1280x772.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/adguard-linux4-640x386.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/adguard-linux4-1536x926.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/adguard-linux4-768x463.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/adguard-linux4.webp 1600w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Webseite mit aktiviertem DNS-basierten Werbeblocker: Viele Elemente werden ausgefiltert, bevor sie überhaupt geladen werden.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Trotzdem bleibt ein Wermutstropfen: AdGuard ist keine freie Software. Ihr gebt bei der Nutzung persönliche Daten wie eure E-Mail-Adresse an, müsst euch für die Testlizenz registrieren und euch auf einen proprietären Dienst verlassen. Wenn ihr maximale Kontrolle und Transparenz sucht, bleibt Pi-hole auf einem dedizierten Gerät oder ein selbst gehostetes AdGuard Home oft die bessere Wahl.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und ganz ehrlich: Warum braucht man DNS-Level-Adblocking direkt auf seinem Linux-System? Noch dazu mit einem nicht gerade günstigen Abonnement? Für Firefox und Chrome gibt es Adblocker-Erweiterungen wie <a href="https://ublockorigin.com">uBlock Origin</a>, die deutlich mehr Kontrolle über das Adblocking bieten. Browser-Alternativen wie Brave bringen einen integrierten Werbeblocker gleich mit. Und selbst der GNOME-Webbrowser „Web“ blockiert Anzeigen ganz ohne zusätzliche Erweiterungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ansonsten ist bei mir freie Software am Start, die nicht nach Hause telefoniert und keine Anzeigen einblendet. DNS-Level-Adblocking ist super, wenn man keinen Einfluss auf Geräte oder Apps hat. So darf beispielsweise mein Smart-TV via Pi-hole ins Netz. Ohne den kleistert LG den Homescreen und selbst das laufende Fernsehbild mit Werbung und Eigenanzeigen zu. Aber für ein Linux-System braucht es den Spaß in meinen Augen nicht. Wer – aus welchem Grund auch immer – sowieso ein AdGuard-Abo hat, findet vielleicht einen Nutzen bei der Linux-Version. Aber ein Argument, jetzt ein Abo abzuschließen, ist die Linux-Version sicher nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Falls ihr ein Abonnement von AdGuard ernsthaft in Erwägung zieht: Für welchen Einsatzzweck genau? Mich interessiert, ob ich einen sinnvollen Use Case übersehe – etwa bei speziellen Netzwerkkonfigurationen, im beruflichen Umfeld oder in komplexeren Setups. Teilt gern eure Erfahrungen oder bevorzugten Alternativen.</p>
<hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Adblocking nach Gruppen mit Pi-hole</title>
		<link>https://linuxundich.de/adblocking-nach-gruppen-mit-pi-hole/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/adblocking-nach-gruppen-mit-pi-hole/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Mar 2025 09:28:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Adblock]]></category>
		<category><![CDATA[Homelab]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit Gruppen in Pi-hole können Geräte vom Adblocking ausgenommen und der Anzeigenfilter individuell angepasst werden.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ich nutze Pi-hole, um Anzeigen und missbräuchliche Webseiten für alle Geräte in meinem lokalen Netzwerk zu blockieren. Besonders bei Smartphones und smarten TV-Geräten ist dies wichtig, da man hier weniger tief ins System eingreifen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch nicht alle Haushaltsmitglieder sind begeistert, dass nun manche Anzeigen nicht mehr funktionieren – etwa die Werbeblöcke in der Google-Suche. Das muss man nicht unbedingt nachvollziehen können, aber es ist nun mal so.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Glück bietet Pi-hole eine Lösung: Über die Gruppenverwaltung kann ich bestimmten Geräten nur einen Basis-Schutz geben, während andere weiterhin von vollständigem Adblocking profitieren. Ich zeige euch, wie ihr eine zusätzliche Gruppe &#8222;AdblockLite&#8220; anlegt und bestimmte Geräte dort zuweist.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="die-gruppe-adblocklite-anlegen">Die Gruppe &#8222;AdblockLite&#8220; anlegen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Um eine neue Gruppe zu erstellen, müsst ihr euch zunächst in die Pi-hole-Weboberfläche einloggen. Diese erreicht ihr über <code>http://pi.hole/admin/</code>. In der Gruppenverwaltung (<em>Group Management</em>) unter <em>Groups</em> könnt ihr nun eine neue Gruppe hinzufügen. Gebt ihr zum Beispiel den Namen &#8222;AdblockLite&#8220; und speichert die Änderung. Damit ist der Grundstein für selektives Adblocking gelegt.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aeba9f660686&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aeba9f660686" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="860" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-gruppe-anlegen_DE-1280x860.webp" alt="Neue Gruppe &quot;AdblockLite&quot; in der Pi-hole-Weboberfläche anlegen." class="wp-image-42495" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-gruppe-anlegen_DE-1280x860.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-gruppe-anlegen_DE-640x430.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-gruppe-anlegen_DE-768x516.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-gruppe-anlegen_DE.webp 1464w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Neue Gruppe &#8222;AdblockLite&#8220; in der Pi-hole-Weboberfläche anlegen</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading" id="werbeblocker-listen-gezielt-zuweisen">Werbeblocker-Listen gezielt zuweisen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Nun gilt es festzulegen, welche Blocklisten für welche Gruppen gelten sollen. In der Gruppenverwaltung findet ihr unter <em>Lists</em> eine Übersicht aller aktivierten Listen. Standardmäßig sind diese für alle Geräte aktiv, doch hier könnt ihr Anpassungen vornehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Entfernt für die Werbeblocker-Listen wie EasyList die Zuweisung zur neuen Gruppe &#8222;AdblockLite&#8220;, sodass diese nur noch für die Standardgruppe <em>Default</em> aktiv sind. Sicherheitslisten wie <a href="https://github.com/tweedge/emerging-threats-pihole">Emerging Threats</a> sollten jedoch weiterhin für beide Gruppen gelten, damit alle Geräte im Netzwerk zumindest einen Basisschutz genießen.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aeba9f66156d&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aeba9f66156d" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="860" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-liste-gruppe_DE-1280x860.webp" alt="Blocklisten gezielt der Gruppe &quot;AdblockLite&quot; zuweisen." class="wp-image-42496" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-liste-gruppe_DE-1280x860.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-liste-gruppe_DE-640x430.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-liste-gruppe_DE-768x516.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-liste-gruppe_DE.webp 1464w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Blocklisten gezielt der Gruppe &#8222;AdblockLite&#8220; zuweisen</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading" id="geräte-der-adblocklite-gruppe-zuweisen">Geräte der &#8222;AdblockLite&#8220;-Gruppe zuweisen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Damit bestimmte Geräte von der neuen Konfiguration profitieren, müssen sie explizit der &#8222;AdblockLite&#8220;-Gruppe hinzugefügt werden. Dazu navigiert ihr in der Pi-hole-Oberfläche zum Bereich <em>Clients</em> und fügt dort die entsprechenden Geräte per IP-Adresse oder Hostnamen hinzu. Anschließend ordnet ihr diese der Gruppe &#8222;AdblockLite&#8220; zu. So wird sichergestellt, dass diese Geräte nicht von den vollständigen Adblocking-Regeln betroffen sind, sondern nur noch den Basis-Schutz erhalten.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aeba9f66316b&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aeba9f66316b" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="860" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-clients-gruppe_DE-1280x860.webp" alt="Geräte der &quot;AdblockLite&quot;-Gruppe zuweisen." class="wp-image-42494" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-clients-gruppe_DE-1280x860.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-clients-gruppe_DE-640x430.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-clients-gruppe_DE-768x516.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-clients-gruppe_DE.webp 1464w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Geräte der &#8222;AdblockLite&#8220;-Gruppe zuweisen</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading" id="änderungen-übernehmen-und-testen">Änderungen übernehmen und testen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Nach diesen Anpassungen müssen die neuen Einstellungen wirksam werden. Dazu könnt ihr in der Weboberfläche unter <em>Tools</em> den DNS-Resolver neu starten. Danach sollten die betroffenen Geräte nur noch durch die in &#8222;AdblockLite&#8220; aktivierten Listen gefiltert werden. Eventuell muss auch noch einmal kurz die Netzwerkverbindung der betroffenen Rechner getrennt und wieder neu aufgebaut werden.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aeba9f663d97&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aeba9f663d97" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="830" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-shopping1_DE-1280x830.webp" alt="Google-Suchergebnisse ohne Adblocking durch die &quot;AdblockLite&quot;-Gruppe." class="wp-image-42497" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-shopping1_DE-1280x830.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-shopping1_DE-640x415.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-shopping1_DE-768x498.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-shopping1_DE.webp 1527w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Google-Suchergebnisse ohne Adblocking durch die &#8222;AdblockLite&#8220;-Gruppe</figcaption></figure>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aeba9f6648eb&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aeba9f6648eb" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="830" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-shopping2_DE-1280x830.webp" alt="Eine Google-Suche mit sichtbaren Produktanzeigen, daneben die daraus aufgerufene Shop-Seite." class="wp-image-42498" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-shopping2_DE-1280x830.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-shopping2_DE-640x415.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-shopping2_DE-768x498.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/pihole-shopping2_DE.webp 1527w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Online-Shopping-Seiten mit sichtbaren Anzeigen bei &#8222;AdblockLite&#8220;-Geräten</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading" id="fazit">Fazit</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Dank der Gruppenverwaltung in Pi-hole lässt sich das Adblocking individuell steuern. Während einige Geräte weiterhin von maximaler Werbeblockierung profitieren, erhalten andere nur noch einen Basis-Schutz. So kann jeder im Haushalt nach seinen eigenen Vorlieben surfen – und niemand muss sich über verschwundene Werbeanzeigen ärgern. Mit dieser Lösung bleibt das Netzwerk dennoch gegen bekannte Bedrohungen geschützt und bietet gleichzeitig mehr Flexibilität für unterschiedliche Nutzeranforderungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<slash:comments>3</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Poseidon: Linux-Browser mit Adblocker, NoScript und GTK3-Oberfläche</title>
		<link>https://linuxundich.de/poseidon-linux-browser-mit-adblocker-noscript-und-gtk3-oberflaeche/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Jan 2017 12:28:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Adblock]]></category>
		<category><![CDATA[Browser]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
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					<description><![CDATA[Poseidon ist ein eigenständiger Browser auf Basis von GTK3 und WebKit, der Adblocker, NoScript und sogar ein Terminal mitbringt. Installation unter Arch Linux und Ubuntu.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Im Netz tummeln sich ja zahlreiche &#8222;alternative&#8220; Browser, die sich ein spezielles Ziel vornehmen. Ob die perfekte Integration von Facebook und Co. oder möglichst optimaler Schutz der Privatsphäre durch integrierte Adblocker und Anti-Tracking-Tools. In der Regel basieren diese Browser auf dem Quellcode von Chromium oder Firefox. Richtig eigenständige Entwicklungen gibt es selten. Eine Ausnahme macht hier <a href="https://web.archive.org/web/20170517181006/https://github.com/sidus-dev/poseidon">Poseidon</a>: Der Browser erfindet zwar auch das Rad mit einer eigenen Rendering-Engine nicht neu, doch mit einer individuell gestalteten Oberfläche auf Basis von GTK3 und WebKit als Unterbau fügt sich der Browser recht ordentlich in den Gnome-Desktop ein. Mit integriertem Adblocker, NoScript sowie interessanten Features wie einem Terminal hebt sich Poseidon durchaus von der Konkurrenz ab.</p><p class="wp-block-paragraph">Poseidon ist noch ein sehr junges Projekt. Die ersten Commits im Github der Entwickler stammen von <a href="https://github.com/sidus-dev/poseidon/graphs/contributors">Anfang September</a> des letzten Jahres. Die aktuelle Versionsnummer steht bei Poseidon 0.3.9. Daher lässt sich das Programm in der Regel auch noch nicht aus den offiziellen Paketquellen installieren. Arch-User haben es dennoch leicht, den Browser auf ihrem System einzuspielen. Eine kurze Recherche im AUR treibt das PKGBUILD <a href="https://web.archive.org/web/20190130172851/https://aur.archlinux.org/packages/poseidon-browser-git/">poseidon-browser-git</a> auf, sodass sich die Installation (bei installiertem AUR-Helper) auf ein Kommando beschränkt. Optional sollte man sich vielleicht gleich noch die auf der Projekt-Seite beschriebenen optionalen Abhängigkeiten installieren. Man braucht sie nicht zwingend, allerdings erlauben sie das Streamen von Videos oder erweiterte Funktionen wie die Anzeige eines Terminalfensters direkt im Browser.</p><h2 class="wp-block-heading">Installation unter Arch Linux</h2><pre class="wp-block-code"><code>### Poseidon unter Arch Linux installieren.
### Browser aus dem AUR, plus optionale Abhängigkeiten:
$ pacaur -S poseidon-browser-git
$ sudo pacman -S gst-libav gst-plugins-base gst-plugins-good evince vte3 flashplugin icedtea-web
</code></pre><p class="wp-block-paragraph">Für Anwender mit Ubuntu auf dem Rechner gibt es derzeit weder eine PPA-Paketquelle, noch separate DEB-Pakete. Man muss die Anwendung daher aus dem Quellcode installieren &#8212; Da sie in Python entwickelt wird, lässt sich dies jedoch recht leicht bewerkstelligen. Poseidon benötigt mindestens WebKit 2.12.3, was ab Ubuntu 14.04 vorhanden sein sollte, ich habe die Installation allerdings lediglich mit Ubuntu Gnome 16.10 getestet: Das Vorgehen beschränkt sich auf die Installation der Abhängigkeiten, anschließend holt ihr euch den Code aus dem Git und verschiebt ihn mit Root-Rechten nach <code>/opt</code>. Anschließend kopiert ihr die .desktop-Datei noch nach <code>/usr/share/applications</code>, so erscheint Poseidon dann auch in den Anwendungsmenüs eurer Desktopumgebung.</p><h2 class="wp-block-heading">Installation unter Ubuntu 16.10</h2><pre class="wp-block-code"><code>### Poseidon unter Ubuntu 16.10 aus dem Git laden und installieren:
a$ sudo apt install git gir1.2-evince-3.0 gir1.2-webkit2-4.0 python3-decorator python3-openssl
### Zum Aktualiseren von Poseideon die folgenden zwei Kommandos wiederholen:
$ git clone https://github.com/sidus-dev/poseidon /tmp/poseidon-browser-git
$ sudo mv /tmp/poseidon-browser-git /opt
### Programmstarter im Anwendungsmenü ablegen:
$ sudo cp /opt/poseidon-browser-git/poseidon.desktop /usr/share/applications</code></pre><p class="wp-block-paragraph">Das Erscheinungsbild von Poseidon ist nun recht schlicht: Der Aufbau der Oberfläche unterscheidet Poseidon nun nicht groß von Chrome oder Firefox. Über die Adresszeile ruft ihr die gewünschten Webseiten auf, Tabs findet ihr am oberen Rand, die üblichen Tastenkürzel wie [Strg]+[T], [Strg]+[W] oder [Strg]+[N] zum Öffnen und Schließen von neuen Tabs und Öffnen eines neuen Fensters funktionieren auch in Poseidon. Die Optionen öffnet ihr über das Hamburger-Menü in der rechten oberen Ecke der Toolbar. Hier lassen sich die Einstellungen öffnen oder Funktionen wie der Adblocker, NoScript oder Plugins und ein SSL-Enforcer de-/aktivieren. Der <em>Defcon Mode</em> entspricht dem Incognito-Modus von Chrome/Chromium. Dieser deaktiviert den Cache, vermeidet Cookies und speichert den Seitenverlauf nicht in der Browserhistorie ab.</p>
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aeba9f666aa4&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aeba9f666aa4" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1226" height="857" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2017/01/poseidon-browser-gtk3_1.png" alt="Poseidon Browser für Linux" class="wp-image-40195" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2017/01/poseidon-browser-gtk3_1.png 1226w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2017/01/poseidon-browser-gtk3_1-640x447.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2017/01/poseidon-browser-gtk3_1-768x537.png 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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			</svg>
		</button><figcaption class="wp-element-caption">Poseidon basiert auf WebKit als Engine und setzt bei der Oberfläche auf GTK3.</figcaption></figure>

<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aeba9f6673e0&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aeba9f6673e0" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1226" height="857" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2017/01/poseidon-browser-gtk3_2.png" alt="Poseidon mit Adblocker und NoScript" class="wp-image-40192" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2017/01/poseidon-browser-gtk3_2.png 1226w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2017/01/poseidon-browser-gtk3_2-640x447.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2017/01/poseidon-browser-gtk3_2-768x537.png 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Der Browser bringt einen Adblocker, NoScript und andere Sicherheitsfeatures mit.</figcaption></figure>
<p class="wp-block-paragraph">Ungewöhnliches findet ihr nun hingegen im Untermenü <em>Utilities</em>: In diesem könnt ihr unter anderem einen Passwortgenerator öffnen, es gibt einen User Agent Switcher (so dass ihr für den Webserver wie ein anderer Browser erscheint) sowie eine Option zum Einblenden eines Terminalfensters am unteren Rand des Browsers. Diese Funktion finde ich recht praktisch, wenn man beispielsweise gerne mal Daten mit Kommandozeilenwerkzeugen wie <code>wget</code> oder <code>youtube-dl</code> aus dem Netz lädt. Zudem kann man hier einen Fullscreen-Modus aktivieren oder sich die für den Browser zugänglichen Plugins anzeigen lassen. Auch den Browserverlauf und den Bookmarkmanager ruft man aus diesem Menü heraus auf. Wer es ein wenig bunter mag, öffnet ein beliebiges Bild im Browser und klickt dann im Kontextmenü die Option <em>Apply as theme</em> an. Diese übernimmt das Bild dann als Hintergrund unter der Tableiste des Browsers.</p>
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aeba9f667dc7&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aeba9f667dc7" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1226" height="857" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2017/01/poseidon-browser-gtk3_3.png" alt="Poseidon mit Terminal im Browserfenster" class="wp-image-40194" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2017/01/poseidon-browser-gtk3_3.png 1226w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2017/01/poseidon-browser-gtk3_3-640x447.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2017/01/poseidon-browser-gtk3_3-768x537.png 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Passwort Generator, User Agent Switcher und (warum nicht) ein Terminal.</figcaption></figure>

<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aeba9f6688fa&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aeba9f6688fa" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1226" height="857" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2017/01/poseidon-browser-gtk3_4.png" alt="Poseidon mit Hintergrund" class="wp-image-40193" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2017/01/poseidon-browser-gtk3_4.png 1226w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2017/01/poseidon-browser-gtk3_4-640x447.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2017/01/poseidon-browser-gtk3_4-768x537.png 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Im Browser geöffnete Bilder lassen sich als Hintergrundbild setzen.</figcaption></figure>
<p class="wp-block-paragraph">Etwas ungewohnt sind die Schaltflächen in der Fensterleiste: Mit den Hoch- und Runter-Pfeilen am linken Rand speichert ihr die aktuelle Seite ab beziehungsweise öffnet eine lokale Datei von der Festplatte. Die Schalter &#8222;+&#8220; und &#8222;-&#8220; am rechten Fensterrand öffnen einen neuen Tab oder schließen den aktuellen. Üblicherweise findet sich der Knopf zum Schließen eines Reiters direkt auf diesem, von daher finde ich diese Design-Entscheidung ein wenig verwirrend. Mir persönlich fehlt zudem die Möglichkeit, eine Webseite mit [F5] neu zu laden. Poseidon verwendet stattdessen das Tastenkürzel [Strg]+[R]. Ein [Umschalt]+[F5] (oder eben [Strg]+[Umschalt]+[R]) zum Auffrischen des Caches gibt es gar nicht.</p><p class="wp-block-paragraph">Alles in allem finde ich Poseidon eigentlich recht gelungen. Das noch sehr zarte Alter merkt man dem Programm kaum an. Der Browser passt sich gut in GTK3-Desktops wie Gnome, Budgie oder Cinnamon ein. Da Adblock und NoScript von Haus aus vorhanden und aktiv sind, halte ich den Webbrowser für eine gute Lösung, wenn man schnell mal eine Webseite abseits seines Standardbrowsers laden möchte. Was fehlt, ist eine deutsche Übersetzung (aktuell gibt es das Programm auf Englisch und Italienisch) sowie Funktionen zum Bearbeiten der Adblocker- und NoScript-Einstellungen. Bislang lassen sich diese Funktionen lediglich global ab- und wieder anschalten. Etwa einzelne Seiten vom Adblocker auszuklammern ist nicht möglich.</p><hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Vivaldi-Browser in Version 1.0 für Linux, MacOS X und Windows</title>
		<link>https://linuxundich.de/vivaldi-browser-in-version-1-0-fuer-linux-macos-x-und-windows/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Apr 2016 11:23:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Adblock]]></category>
		<category><![CDATA[Browser]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Testbericht]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://linuxundich.de/?p=39288</guid>

					<description><![CDATA[Vivaldi 1.0 ist da: ein Browser auf Chromium-Basis mit Web-Paneelen, Tab-Gruppen und übersichtlichen Bookmarks.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Obwohl sich Chrome, Firefox sowie Edge/Internet Explorer und Safari über <a href="https://web.archive.org/web/20160401065542/http://gs.statcounter.com/#browser-ww-monthly-201603-201603-bar">95 Prozent Marktanteil</a> einverleibt haben, tut sich nach wie vor immer wieder etwas auf dem Browsermarkt. So hat 2013 der Mitbegründer und ehemalige Leiter von Opera Software Jon Stephenson von Tetzchner mit <a href="https://vivaldi.com/">Vivaldi Technologies</a> ein Unternehmen aus der Taufe gehoben, das einen neuen Browser an den Start bringen möchte. Das Ergebnis steht jetzt erstmals als <a href="https://web.archive.org/web/20160406191727/https://vivaldi.net/en-US/teamblog/102-vivaldi-finale-1-0">stabile Version 1.0</a> für Linux, MacOS X und Windows zur Verfügung. Der Browser basiert wie Opera auf der Chromium-Engine Blink, bringt aber eine Reihe von praktischen Verbesserungen mit.</p><p class="wp-block-paragraph">Unter Linux lässt sich der Browser recht einfach installieren: Vivaldi bietet dazu auf seiner Homepage <a href="https://vivaldi.com/download/">DEB- und RPM-Pakete</a> in 32- und 64-Bit-Versionen an, die sich bequem über die Paketverwaltung installieren lassen. Dazu muss man lediglich die passende Datei herunterladen und diese beispielsweise bei Ubuntu aus dem Dateimanager heraus in das Software Center öffnen und dann das Paket einspielen lassen. Alternativ funktioniert die Installation unter sämtlichen Debian-Derivaten über das Terminal mittels des Kommandos <code>dpkg -i vivaldi*.deb</code>, das ihr aus dem Verzeichnis der DEB-Datei ausführt. Unter Arch lässt sich der Browser <a href="https://web.archive.org/web/20161225144749/https://aur.archlinux.org/packages/vivaldi/">über das AUR installieren</a> und aktuell halten.</p><h2 class="wp-block-heading">Vivaldi unter Linux installieren</h2><pre class="wp-block-code"><code>### Vivaldi unter Arch installieren
$ pacaur -S vivaldi
</code></pre><pre class="wp-block-code"><code>### Vivaldi unter Debian/Ubuntu installieren
$ sudo dpkg -i vivaldi*.deb
$ sudo apt install -f</code></pre><p class="wp-block-paragraph">Beim ersten Aufruf blendet Vivaldi einen Einrichtungsassistenten ein, über den sich der Browser ein wenig an die eigenen Wünsche anpassen lässt. So kann man zum Beispiel die Kopfleiste anpassen oder die Tableiste an den unteren Bildschirmrand beziehungsweise als Vorschauleiste an die Seite verschieben. Die Farbe der Tabs passt sich &#8222;adaptiv&#8220; an die gerade geöffnete Webseite an &#8212; die Funktion lässt sich jedoch auch abstellen. Die links eingeblendete schmale Seitenleiste bietet direkten Zugriff auf die Bookmarks, Downloads oder eine Notizfunktion, das Zahnrad-Symbol öffnet die Einstellungen des Browsers.</p>
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aeba9f66acc3&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aeba9f66acc3" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="723" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/vivaldi-browser-linux_1.png" alt="Vivaldi erlaubt unterschiedliche Layouts für das Browserfenster." class="wp-image-39290" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/vivaldi-browser-linux_1.png 1024w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/vivaldi-browser-linux_1-640x452.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/vivaldi-browser-linux_1-768x542.png 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Vivaldi erlaubt unterschiedliche Layouts für das Browserfenster.</figcaption></figure>

<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aeba9f66b716&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aeba9f66b716" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="723" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/vivaldi-browser-linux_2.png" alt="Auch die Tableiste kann man in Vivaldi nach den eigenen Wünschen gestalten." class="wp-image-39291" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/vivaldi-browser-linux_2.png 1024w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/vivaldi-browser-linux_2-640x452.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/vivaldi-browser-linux_2-768x542.png 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Auch die Tableiste kann man in Vivaldi nach den eigenen Wünschen gestalten.</figcaption></figure>
<p class="wp-block-paragraph">In der Praxis schlägt sich Vivaldi unter Linux gar nicht mal so schlecht. Die Geschwindigkeit entspricht in meinen Augen im Endeffekt der von Chrome, Chromium oder Opera &#8212; kein Wunder: Schließlich steckt in all diesen Browsern Googles Browser-Engine Blink. Allzu große Unterschiede sollten sich daher generell nicht ergeben. Daher lässt sich Vivaldi auch mit den Addons aus dem Chrome Web Store erweitern. Adblocker wie uBlock Origin, RSS-Reader und Co. finden so wie gewohnt den Weg in den Browser. Im Gegensatz zu Chromium ist aber Vivaldi proprietäre Software, der Quellcode liegt nicht offen.</p><h2 class="wp-block-heading">Addons aus dem Google Web Store</h2><p class="wp-block-paragraph">Was Vivaldi in meinen Augen definitiv besser als Chrome und Chromium macht, ist die Organisation der Bookmarks in der Seitenleiste. Diese lassen sich dort sehr leicht einsehen, sortieren und ausmisten. Bei Google Chrome muss man hingegen immer den eigenständigen Bookmark Manager aufrufen. Auch die Einstellungen sind bei Vivaldi übersichtlicher angeordnet, zudem sind die Privacy-Funktionen wie Do-not-Track von Haus aus aktiv. Praktisch sind auch die Kurzbefehle, die sich per [F2] aufrufen lassen. Wer mit Gnome Do oder der Gnome-Shell vertraut ist, der dürfte das Funktionsprinzip zu schätzen wissen.</p>
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aeba9f66c3c6&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aeba9f66c3c6" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="723" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/vivaldi-browser-linux_3.png" alt="Bookmarks und Downloads zeigt Vivaldi in der Seitenleiste an." class="wp-image-39292" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/vivaldi-browser-linux_3.png 1024w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/vivaldi-browser-linux_3-640x452.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/vivaldi-browser-linux_3-768x542.png 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Bookmarks und Downloads zeigt Vivaldi in der Seitenleiste an.</figcaption></figure>

<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aeba9f66ce66&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aeba9f66ce66" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="723" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/vivaldi-browser-linux_4.png" alt="Auch in den Einstellungen enthält Vivaldi deutlich mehr Optionen als Chrome." class="wp-image-39293" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/vivaldi-browser-linux_4.png 1024w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/vivaldi-browser-linux_4-640x452.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/vivaldi-browser-linux_4-768x542.png 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Auch in den Einstellungen enthält Vivaldi deutlich mehr Optionen als Chrome.</figcaption></figure>
<p class="wp-block-paragraph">Eine weitere Neuerung gegenüber Chrome/Chromium findet sich im Browserfenster selber: Über die Seitenleiste lassen sich sogenannte Web-Paneele öffnen, die etwa eine News-Seite parallel zur aktuellen Webseite als Subfenster öffnen. So kann man beispielsweise einen Sport- oder Nachrichtenticker konstant offen lassen, ohne dass man zwischen den Browser-Tabs wechseln müsste. Die Funktion macht natürlich auf Breitbild-Displays besonders Sinn, da hier oft in der Horizontalen viel Platz auf dem Bildschirm verschwendet wird.</p>
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aeba9f66db61&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aeba9f66db61" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1022" height="719" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/vivaldi-browser-linux_5.png" alt="Mit Web-Paneelen lassen sich etwa News-Seiten in der Seitenleiste öffnen." class="wp-image-39298" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/vivaldi-browser-linux_5.png 1022w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/vivaldi-browser-linux_5-640x450.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/vivaldi-browser-linux_5-768x540.png 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Mit Web-Paneelen lassen sich etwa News-Seiten in der Seitenleiste öffnen.</figcaption></figure>
<p class="wp-block-paragraph">Ebenfalls gegenüber der Vorlage neu implementiert ist die Tab-Leiste, die nun kleine Vorschaubilder in den Tabs zur jeweiligen Webseite anzeigt. Hier lassen sich nun auch mehrere Webseiten zu Tab-Gruppen zusammenfassen &#8212; das ist in Chrome nur mit Addons möglich. Dazu zieht man einfach die gewünschten Tabs übereinander. Die als Gruppe zusammengefassten Tabs kann man dann zum Beispiel auch in einem Raster oder als Spalten auf einer Seite anzeigen lassen, was wieder die Nutzer mit einem Breitbilddisplay interessieren sollte.</p><p class="wp-block-paragraph">Im Vergleich zu Chrome/Chromium stört mich an der neu gestalteten Tab-Leiste nun aber, dass sich Tabs nicht mehr per Drag&amp;Drop aus einem Browserfenster lösen beziehungsweise zu einem anderen Fenster hinzufügen lassen. Bei Vivaldi muss man immer das Kontextmenü bemühen. Weiterhin lädt der Browser beim Herauslösen eines Tabs in ein neues Fenster dieses komplett neu, sodass beispielsweise in ein Formular eingetippte Daten (oder ein in den Webeditor eines Blogssystems eingegebener Artikel) verloren gehen.</p>
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aeba9f66e83b&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aeba9f66e83b" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1022" height="719" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/vivaldi-browser-linux_6.png" alt="Mehrere Tabs lassen sich in Vivaldi per Drag&amp;Drop als Tab-Gruppen zusammenfassen." class="wp-image-39299" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/vivaldi-browser-linux_6.png 1022w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/vivaldi-browser-linux_6-640x450.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/vivaldi-browser-linux_6-768x540.png 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Mehrere Tabs lassen sich in Vivaldi per Drag&amp;Drop als Tab-Gruppen zusammenfassen.</figcaption></figure>

<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aeba9f66f3e0&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aeba9f66f3e0" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1022" height="719" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/vivaldi-browser-linux_7.png" alt="Die in Tab-Gruppen zusammengefassten Seiten lassen sich in einem Fenster anzeigen." class="wp-image-39300" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/vivaldi-browser-linux_7.png 1022w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/vivaldi-browser-linux_7-640x450.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/vivaldi-browser-linux_7-768x540.png 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Die in Tab-Gruppen zusammengefassten Seiten lassen sich in einem Fenster anzeigen.</figcaption></figure>
<p class="wp-block-paragraph">Was im Vergleich zu Chrome, Firefox oder anderen &#8222;ausgewachsenen&#8220; Browsern noch dringend fehlt, ist eine Möglichkeit, ausgewählte Browserdaten (wie beispielsweise Bookmarks, Einstellungen oder Addons) über verschiedene Rechner hinweg zu synchronisieren. Ein &#8222;Vivaldi Sync&#8220; soll jedoch zusammen mit einer mobilen Variante des Browsers <a href="https://www.techwibe.com/vivaldi-browser-download">noch kommen</a>. Aktuell müsste man für einen Abgleich der Daten des Browsers über mehrere Rechner hinweg das Konfigurationsverzeichnis <code>~/.config/vivaldi/</code> per Hand oder per Skript umkopieren.</p><hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Opera 37 Developer mit integriertem Adblocker</title>
		<link>https://linuxundich.de/opera-37-developer-mit-integriertem-adblocker/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Mar 2016 12:46:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Adblock]]></category>
		<category><![CDATA[Opera]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://linuxundich.de/?p=38826</guid>

					<description><![CDATA[Opera 37 Developer bringt einen eingebauten Adblocker mit – samt Whitelist und einem Speedtest mit und ohne Anzeigen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Das Katz-und-Maus-Spiel zwischen Adblocker-Herstellern, Webseitenbetreibern und Anzeigennetzwerken geht ja seit Jahren immer schneller von Runde zu Runde. Für Firefox, Chrome, Opera und Co. stehen in der Regel meist gleich mehrere Adblock-Erweiterungen zur Verfügung, die über Addon-Stores recht leicht installiert werden können. Opera geht nun aber mit der Version 37, die aktuell als Developer-Version für Linux, MacOS X und Windows zur Verfügung steht, einen Schritt weiter und <a href="https://blogs.opera.com/germany/2016/03/schnelleres-browsen-mit-integriertem-adblocker/">integriert</a> gleich von Haus aus einen Adblocker in den Browser, den der User beim ersten Start lediglich aktivieren muss.</p><p class="wp-block-paragraph">Wer den Opera-Adblocker selbst austesten möchte, kann sich die Developer-Version parallel zur stabilen Ausgabe von Opera auf seinem System installieren. Opera bietet dazu <a href="https://www.opera.com/de/opera/developer">DEB- und RPM-Pakete</a> für Ubuntu, Debian, Fedora, Suse und Co. zum Herunterladen an. Unter Arch Linux lässt sich die Entwickler-Version des Browsers über das AUR installieren. Seine Daten legt die Testversion unter <code>~/.config/opera-developer</code> ab, bei der offiziellen Opera-Ausgabe finden sie sich hingegen unter <code>~/.config/opera</code> im Homeverzeichnis. So bleiben alle Einstellungen erhalten, auch wenn die Testversion etwas verbocken sollte.</p><h2 class="wp-block-heading">Opera Developer installieren</h2><pre class="wp-block-code"><code>### Opera Developer unter Arch installieren...
$ pacaur -Ss opera developer
aur/opera-developer 37.0.2163.0-1 (52, 1,00)
    A fast and secure web browser and Internet suite - developer stream
aur/opera-developer-ffmpeg-codecs 50.0.2638.0-1 (4, 1,00)
    additional support for proprietary codecs for opera-developer
$ pacaur -S opera-developer opera-developer-ffmpeg</code></pre><p class="wp-block-paragraph">Im Test zeigt sich der Adblocker recht unauffällig, Anzeigen auf verschiedenen Webseiten blockt der neue Werbefilter zuverlässig weg &#8212; einzig bei mit Anzeigen vollgestopften Seiten wie focus.de zerpflückt der Adblocker die Seite, doch das passiert auch mit alternativen Werbeblockern. Über ein Icon in der Adresszeile lässt sich die aktuelle Domain zur Whitelist des Werbeblockers hinzufügen (und einzelnen Webseiten somit gezielt erlauben, Anzeigen darzustellen) und Informationen zur Aktivität des Adblockers abrufen. Über das Zahnrad-Symbol im Popup-Fensterchen öffnet ihr die Einstellungen des Filters. Dort könnt ihr die Whitelist einsehen und bearbeiten. Hier fällt direkt auf, dass Opera wohl Deals mit diversen Firmen gemacht hat, da zahlreiche Seiten (von AliExpress, über Amazon, Bing, Ebay oder Otto bis hin zu Yandex) bereits von Haus aus auf dieser Whitelist stehen. Die Einträge lassen sich jedoch bei Bedarf von Hand wieder löschen.</p>
<figure data-wp-context="{&quot;galleryId&quot;:&quot;6aeba9f671ed6&quot;}" data-wp-interactive="core/gallery" class="wp-block-gallery has-nested-images columns-2 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">

<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aeba9f672746&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aeba9f672746" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="956" height="707" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" data-id="38827" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/opera-developer-adblocker_1.png" alt="Das Adblocker-Popup von Opera auf einer Nachrichtenseite mit der Zahl der blockierten Anzeigen" class="wp-image-38827" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/opera-developer-adblocker_1.png 956w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/opera-developer-adblocker_1-640x473.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/opera-developer-adblocker_1-768x568.png 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Opera 37 Developer bringt nun von Haus aus einen Adblocker mit.</figcaption></figure>


<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aeba9f6730f4&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aeba9f6730f4" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="956" height="707" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" data-id="38836" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/opera-developer-adblocker_5.png" alt="Die Ausnahmeliste des Adblockers mit Einträgen wie aliexpress.com, amazon.com und bing.com" class="wp-image-38836" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/opera-developer-adblocker_5.png 956w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/opera-developer-adblocker_5-640x473.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/opera-developer-adblocker_5-768x568.png 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Opera befüllt die Whitelist mit Ausnahmen für den Adblocker mit zahlreichen Seiten.</figcaption></figure>


<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aeba9f6739fa&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aeba9f6739fa" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="956" height="707" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" data-id="38828" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/opera-developer-adblocker_2.png" alt="Der Speedtest lädt die Seite mit Anzeigen und stoppt die Zeit" class="wp-image-38828" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/opera-developer-adblocker_2.png 956w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/opera-developer-adblocker_2-640x473.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/opera-developer-adblocker_2-768x568.png 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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			</svg>
		</button><figcaption class="wp-element-caption">Ein integrierter Speedtest vergleicht die Ladezeiten mit und ohne Adblocker.</figcaption></figure>


<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aeba9f674462&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aeba9f674462" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="956" height="707" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" data-id="38829" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/opera-developer-adblocker_3.png" alt="Das Ergebnis des Speedtests: 55 Prozent schneller ohne Anzeigen" class="wp-image-38829" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/opera-developer-adblocker_3.png 956w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/opera-developer-adblocker_3-640x473.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/opera-developer-adblocker_3-768x568.png 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Viele Seiten laden mit einem Adblocker mehr als doppelt so schnell.</figcaption></figure>


<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aeba9f674ee5&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aeba9f674ee5" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="956" height="707" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" data-id="38830" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/opera-developer-adblocker_4.png" alt="Die Startseite von Focus Online bleibt mit aktivem Adblocker fast leer" class="wp-image-38830" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/opera-developer-adblocker_4.png 956w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/opera-developer-adblocker_4-640x473.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/opera-developer-adblocker_4-768x568.png 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Von Werbeschleudern wie Focus bleibt nicht mehr viel übrig.</figcaption></figure>

</figure>
<h2 class="wp-block-heading">Opera 37 mit integriertem Adblocker</h2><p class="wp-block-paragraph">Um dem User den Werbeblocker näherzubringen, hat Opera zudem eine kleine Leistungsshow implementiert. Tippt ihr im Adblock-Popup unten im Kasten auf den Punkt <em>Speed test: with and without ads</em>, lädt Opera die aktuelle Webseite einmal mit und einmal ohne Anzeigen und zeigt die dafür jeweils benötigte Zeit an. Mit einem Slider lässt sich dann das Ergebnis mit und ohne Adblocker vergleichen. Welch Überraschung, mit einem Adblocker laden viele Webseiten mehr als doppelt so schnell. Ich bin auf jeden Fall mal gespannt, wohin die Reise in Zukunft geht: Google hat ja schon mehrfach versucht, Adblockern den Garaus zu machen, hat seine Restriktionen aber bislang eher nur auf den Google Play Store für Android beschränkt. Ansonsten versuchen es Verlage wie die Axel Springer SE ja mit Anti-Adblock-Funktionen wie bei der Online-Ausgabe der Bild. An dieser scheitert auch der Opera-Filter, Bild-Leser müssen dort also den Adblocker abschalten.</p>
<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<figure class="lui-video-embed"><button type="button" class="lui-video-facade" data-embed-src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/hMUw6aOwnFY?feature=oembed&#038;autoplay=1" data-title="Introducing Opera&#039;s ad-blocking feature | BROWSER FOR COMPUTER | OPERA" aria-label="Video laden und abspielen: Introducing Opera&#039;s ad-blocking feature | BROWSER FOR COMPUTER | OPERA"><img decoding="async" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/lui-cache/video_youtube_hMUw6aOwnFY.jpg" alt="" loading="lazy" width="1280" height="720"><span class="lui-video-facade-play" aria-hidden="true"></span><span class="lui-video-facade-note">Video wird erst nach Klick von YouTube geladen.</span></button></figure>
</div></figure>
<hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
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		<title>Zeig mit der OSBN-Adblock-Whitelist ein Herz für Open-Source-Blogger!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Apr 2014 08:59:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Adblock]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>
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					<description><![CDATA[Warum Linux und Ich seit 2011 auf der EasyList Germany steht – und was das mit einem einzelnen Anzeigen-Skript zu tun hat.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Ich bin vor ein paar Tagen in den Google-Webmaster-Tools die 404-Fehler durchgegangen, die Google im Laufe der Zeit auf Linux und Ich gefunden hat. Dort waren viele krumme Links enthalten, die ich beim Schreiben verbockt habe. Fehler in meinem WordPress-Template, so dass Links ins Leere zeigten. Und komischerweise meinte Google auch, dass ich irgendwo einen Link zu http://linuxundich.de/wp-content/plugins/adrotate in der Luft hängen hätte. Das Skript wird eigentlich nur intern gebraucht um Anzeigen rotieren zu lassen, im HTML-Code sollte dies eigentlich gar nicht auftauchen. Mit ein bisschen Recherche habe ich die Ursache dieser Verlinkung gefunden, die URL steht auf der <a href="https://easylist-downloads.adblockplus.org/easylistgermany.txt">EasyList Germany</a>, einer Filterliste für gängige Adblocker wie AdBlock oder AdBlock Plus.</p><pre class="wp-block-code"><code>...
linuxundich.de##a[href^=&quot;http://linuxundich.de/wp-content/plugins/adrotate/&quot;]
...</code></pre><p class="wp-block-paragraph">Ich darf mich also geehrt fühlen <a href="https://hg.adblockplus.org/easylistgermany/rev/3a29222651c7">schon seit 2011</a> in einer Reihe mit großen Portalen wie autoscout24.de, berlin.de und freenet.de oder auch sympathischen Porno-Angeboten wie fuckmetube.org, mydirtyhobby.de oder porndude.com zu stehen. Das Perfide dabei ist, dass es dem <a href="http://www.camp-firefox.de/forum/viewtopic.php?p=750658#p750658">Antragsteller dieses Eintrags</a> um statische Bild-Anzeigen mit simplen Links zu einem Onlinestore ging, die ohne irgendwelche JavaScripts oder sonstige Widrigkeiten beim Seitenaufbau mitgeladen wurden. Ich verstehe ja nur zu gut, dass man blinkende Banner, animierte Flash-Wallpaper und auch Adsense-Anzeigen nicht zu Gesicht bekommen möchte &#8212; Aber <a href="https://adblockplus.org/de/acceptable-ads">Acceptable-Ads my Ass</a>!</p><p class="wp-block-paragraph">Über Adrotate organisiere ich die Anzeigen, die ich ab und an direkt von Unternehmen bekomme. Ein Beispiel dafür wären etwa die <a title="In eigener Sache: Galileo Press erster direkter Werbepartner" href="https://linuxundich.de/in-eigener-sache-galileo-press-erster-direkter-werbepartner/">Anzeigen zu Linux-Büchern von Galileo Press</a> und auch ein paar andere Unternehmen haben schon direkt gebucht. Für mich, für das Unternehmen und auch für euch Leser gibt es dabei eigentlich nur Vorteile. Die von mir akzeptierten Anzeigen bestehen maximal aus leicht animierten Gifs, werden ohne Ad-Anbieter ohne irgendwelches externes Tracking lokal gehostet und passen vom Inhalt her ordentlich ins Blog. Schön ist es zum Beispiel auch bei Perun, bei dem man eine Zeit lang Banner-Grafiken <a href="https://www.perun.net/2011/11/07/wordpress-adblock-blockt-adrotate/">für seine eigenen Bücher herausgefiltert</a> hat, die er mit Adrotate variiert hatte.</p><h2 class="wp-block-heading">Kleinere Blogger kommen ohne Adsense nicht an Anzeigen</h2><p class="wp-block-paragraph">Dieser Beitrag soll nun aber kein Gemaule über die üblen Adblocker sein. Ich benutze selbst einen Adblocker, ohne einen Werbefilter lassen sich viele Webseiten nur noch sehr grenzwertig benutzen, erst recht wenn der eigene Rechner nicht mehr der Neuste ist. Wenn der Lüfter des Notebooks ins Unermessliche dreht und die Maus zu Ruckeln anfängt, nur weil mit lautem Wusch ein animierter Rennwagen das neue Turbo-Internet von Mobilfunkanbieter %Foobar verkünden muss, dann hört bei mir und sicherlich auch bei euch der Spaß auf &#8212; zu Recht!</p><p class="wp-block-paragraph">Dennoch sind nun Anzeigen für viele Webseitenbetreiber &#8212; sei es groß oder klein &#8212; aktuell noch das Geschäftsmodell. Wer nicht gerade Millionen von Pageviews pro Monat erzielt, der verdient damit nicht viel. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass man mit den üblichen Anzeigenetzwerken wie Adsense und Co. etwa 1 bis 1,50 Euro pro 1000 Seitenansichten verdienen kann. Im Monat summiert sich das durchaus zu einem netten Taschengeld auf, doch Leben kann davon kein Blogger &#8212; erst recht nicht, wenn die Einnahmen ordentlich versteuert werden. Dennoch deckt es für viele die Kosten der Webseite, es ermöglicht Investitionen und ist für den einen oder anderen auch ein wenig Motivation und Ansporn Zeit und Energie in das eigene Projekt zu stecken.</p><p class="wp-block-paragraph">&#8222;Acceptable-Ads&#8220;, so wie sie Adblock Plus propagiert, sind besonders für die kleinen Webseitenbetreiber ein nicht erfüllbarer Wunschtraum. Woher sollen denn die dafür nötigen statischen Anzeigen kommen? Wenn ein kleineres Tech- oder Linux-Blog bei einem mittelständischen oder gar größeren Unternehmen anklopft und fragt, ob dieser nicht Anzeigen schalten möchte, dann ist eine freundliche Absage noch dass Netteste was man erwarten kann. Im Endeffekt bleibt kleineren Bloggern nichts anderes übrig, als &#8222;Resteverwertung&#8220; von Anzeigeplätzen mit Adsense und Co&#8230; zu 100 Prozent.</p><h2 class="wp-block-heading">OSBN-Adblock-Whitelist für Linux- und Open-Source-Blogger</h2><p class="wp-block-paragraph">Lange Rede, kurzer Sinn: Das Ergebnis der fast in jedem Browser installieren Adblocker ist, dass viele Webseitenbetreiber &#8212; so auch ich &#8212; den Leser darum bitten auf der eigenen Seite Anzeigen zu erlauben. Viele von euch kommen dieser Bitte auch nach &#8212; darüber möchte ich mich sehr sehr herzlich bedanken. Doch im Netz finden sich viele anderen kleinerer Webseitenbetreiber und &#8212; schauen wir mal in den Freundeskreis von Linux und Ich &#8212; Linux-Blogs, die nicht in den Genuss eurer Adblock-Ausnahme kommen. Praktisch alle dieser Blogger setzen sich wie ich nach Feierabend auf den Hosenboden und schreiben für euch interessante Beiträge, auch ohne die große Bühne zu haben.</p>
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aeba9f678472&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aeba9f678472" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="947" height="728" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/linuxundich-adblock-bitte.png" alt="Vielen Dank an alle, die der Bitte nachkommen!" class="wp-image-23912" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/linuxundich-adblock-bitte.png 947w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/linuxundich-adblock-bitte-640x492.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/linuxundich-adblock-bitte-768x590.png 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Vielen Dank an alle, die der Bitte nachkommen!</figcaption></figure>
<p class="wp-block-paragraph">Valentin von Picomol hat schon vor über einem Jahr <a href="http://picomol.de/2012/11/28/adblock-plus-whitelist-fur-osbn-blogs/">dieses Problem erkannt</a> und eine Whitelist-Filterliste, der beim <a href="https://osbn.de/">Open-Source-Blog-Netzwerk</a> registrierten Blogs erstellt &#8212; viele dieser Blogs rotieren auch um den beliebten <a href="https://planet.ubuntuusers.de/">Planet ubuntuusers.de</a>. Mit einem einzigen zusätzlichen Eintrag in eure Adblock-Konfiguration, erlaubt ihr es so über 90 Linux-Bloggern Anzeigen bei euch im Browser erscheinen zu lassen. Die Liste ist moderiert, sollte eines der im Blog-Netzwerk über seine Stränge schlagen und seine Leser mit Popups oder Layer-Ads nerven, dann würde Valentin einschreiten und diese Anzeige von Hand rausnehmen &#8212; bisher ist das aber auch noch nicht passiert.</p><h2 class="wp-block-heading">OSBN-Whitelist für Chrome, Firefox und Opera mit Adblock und Adblock Plus</h2><p class="wp-block-paragraph">Die OSBN-Whitelist unter der URL <a href="https://osbn.de/adblock_whitelist.txt">http://osbn.de/adblock_whitelist.txt</a> lässt sich eigentlich in allen gängigen Browsern nutzen. Ich habe sie mit Firefox, Chrome und Opera getestet, wobei es die beiden letztgenannten mit Adblock (<a href="https://chrome.google.com/webstore/detail/adblock/gighmmpiobklfepjocnamgkkbiglidom?hl=de">Chrome/Chromium</a>, <a href="https://web.archive.org/web/20140723005912/https://addons.opera.com/de/extensions/details/adblockforopera/">Opera</a>) und Adblock Plus (<a href="https://chrome.google.com/webstore/detail/adblock-plus/cfhdojbkjhnklbpkdaibdccddilifddb?hl=de">Chrome/Chromium</a>, <a href="https://addons.opera.com/de/extensions/details/opera-adblock/?display=de">Opera</a>) zwei unterschiedliche Werbeblocker gibt, bei Firefox dürften die meisten von euch wohl <a href="https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/adblock-plus/">Adblock Plus</a> installiert haben. Die Filterliste arbeitet mit beiden Varianten zusammen, egal welchen der drei Browser ihr bei euch im Einsatz habt. Solltet ihr Linux-Blogger unterstützen wollen, dann findet ihr im folgenden eine Installationsanleitung für beide Adblocker.</p><h3 class="wp-block-heading">Firefox mit Adblock Plus</h3>
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aeba9f679256&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aeba9f679256" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="100" height="100" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/adblock-plus-icon.png" alt="adblock-plus-icon" class="wp-image-23909" style="width:100%"/><button
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		</button></figure>
<p class="wp-block-paragraph">Wer Adblock Plus etwa mit Firefox benutzt, der tippt mit der Maus auf das ABP-Icon in der Browserzeile, dort lässt sich dann unter <em>&#8222;Filtereinstellungen&#8220;</em> die Konfiguration des Werbeblockers ändern. In dem daraufhin aufpoppenden Fenster legt ihr über <em>&#8222;Filterabonnement hinzufügen -&gt; Anderes Abonnement hinzufügen</em>&#8220; einen eigene Filterliste an. Den Namen könnt ihr mit zum Beispiel &#8222;OSBN-Whitelist&#8220; frei wählen, nur die URL http://osbn.de/adblock_whitelist.txt ist wichtig. Mit einem Klick auf <em>&#8222;Filterabonnement hinzufügen&#8220;</em> ist der Kecks gegessen und die OSBN-Whitelist aktiv. Nutzt ihr Adblock Plus mit anderen Browsern, so sollte sich das Vorgehen nicht groß unterscheiden.</p>
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aeba9f679ff9&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aeba9f679ff9" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="731" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/osbn-whitelist-adblock-firefox1-1280x731.png" alt="Die OSBN-Whitelist erlaubt Anzeigen in einer Reihe von Linux- und Open-Source-Blogs." class="wp-image-23890" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/osbn-whitelist-adblock-firefox1-1280x731.png 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/osbn-whitelist-adblock-firefox1-640x366.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/osbn-whitelist-adblock-firefox1-768x439.png 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/osbn-whitelist-adblock-firefox1.png 1353w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Die OSBN-Whitelist erlaubt Anzeigen in einer Reihe von Linux- und Open-Source-Blogs.</figcaption></figure>

<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aeba9f67ac7f&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aeba9f67ac7f" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="529" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/osbn-whitelist-adblock-firefox2-1280x529.png" alt="Die Whitelist fügt ihr manuell als neues Abonnement zu Adblock Plus hinzu." class="wp-image-23891" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/osbn-whitelist-adblock-firefox2-1280x529.png 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/osbn-whitelist-adblock-firefox2-640x265.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/osbn-whitelist-adblock-firefox2-768x318.png 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/osbn-whitelist-adblock-firefox2.png 1284w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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			</svg>
		</button><figcaption class="wp-element-caption">Die Whitelist fügt ihr manuell als neues Abonnement zu Adblock Plus hinzu.</figcaption></figure>

<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aeba9f67b8a9&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aeba9f67b8a9" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="593" height="605" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/osbn-whitelist-adblock-firefox3.png" alt="Das Open-Source-Blog-Netzwerk sorgt dafür, dass die Liste immer aktuell bleibt." class="wp-image-23892" style="width:100%"/><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Das Open-Source-Blog-Netzwerk sorgt dafür, dass die Liste immer aktuell bleibt.</figcaption></figure>

<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aeba9f67c434&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aeba9f67c434" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="994" height="534" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/osbn-whitelist-adblock-firefox4.png" alt="Die OSBN-Whitelist erlaubt nun Linux-Blogs Anzeigen bei euch im Browser darzustellen." class="wp-image-23893" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/osbn-whitelist-adblock-firefox4.png 994w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/osbn-whitelist-adblock-firefox4-640x344.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/osbn-whitelist-adblock-firefox4-768x413.png 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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				<path fill="#fff" d="M2 0a2 2 0 0 0-2 2v2h1.5V2a.5.5 0 0 1 .5-.5h2V0H2Zm2 10.5H2a.5.5 0 0 1-.5-.5V8H0v2a2 2 0 0 0 2 2h2v-1.5ZM8 12v-1.5h2a.5.5 0 0 0 .5-.5V8H12v2a2 2 0 0 1-2 2H8Zm2-12a2 2 0 0 1 2 2v2h-1.5V2a.5.5 0 0 0-.5-.5H8V0h2Z" />
			</svg>
		</button><figcaption class="wp-element-caption">Die OSBN-Whitelist erlaubt Linux-Blogs Anzeigen bei euch im Browser darzustellen.</figcaption></figure>
<h3 class="wp-block-heading">Chrome mit Adblock (ohne Plus)</h3>
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aeba9f67d10c&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aeba9f67d10c" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="100" height="100" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/adblock-icon.png" alt="adblock-icon" class="wp-image-23910" style="width:100%"/><button
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			</svg>
		</button></figure>
<p class="wp-block-paragraph">Auch bei der etwas weniger weit verbreiteten Blocker-Alternative Adblock &#8212; ohne Plus &#8212; die sich zum Beispiel in Chrome/Chromium und auch Opera installieren lässt, funktioniert die Whitelist des Open-Source-Blogger-Networks. Dazu muss man auf das Adblock-Icon in der Adressleiste des Browsers tippen und dort die <em>&#8222;Einstellungen&#8220;</em> öffnen. In diesen tragt ihr dann unter den <em>&#8222;Eigenen Filterlisten&#8220;</em> die schon mehrfach erwähnte URL http://osbn.de/adblock_whitelist.txt ein und tippt abschließend auf <em>&#8222;Abonnieren&#8220;</em>.  So ist auch hier der Keks gegessen und ihr unterstützt in Zukunft über 90 Linux-Blogger bei ihren Projekten. Wer Adblock zusammen mit Opera nutzt, der geht wie für Chrome beschrieben vor.</p>
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aeba9f67df0f&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aeba9f67df0f" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1076" height="734" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/chrome-adblock-osbn-whitelist1.png" alt="Bei Chrome, Chromium und Opera ist Adblock (ohne Plus) sehr beliebt." class="wp-image-23888" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/chrome-adblock-osbn-whitelist1.png 1076w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/chrome-adblock-osbn-whitelist1-640x437.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/chrome-adblock-osbn-whitelist1-768x524.png 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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			</svg>
		</button><figcaption class="wp-element-caption">Bei Chrome, Chromium und Opera ist Adblock (ohne Plus) sehr beliebt.</figcaption></figure>

<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aeba9f67ee5a&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aeba9f67ee5a" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1076" height="734" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/chrome-adblock-osbn-whitelist2.png" alt="Auch hier lässt sich die OSBN-Whitelist zum Unterstützen von Linux-Bloggern nutzen." class="wp-image-23889" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/chrome-adblock-osbn-whitelist2.png 1076w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/chrome-adblock-osbn-whitelist2-640x437.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/chrome-adblock-osbn-whitelist2-768x524.png 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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			</svg>
		</button><figcaption class="wp-element-caption">Auch hier lässt sich die OSBN-Whitelist zum Unterstützen von Linux-Bloggern nutzen.</figcaption></figure>
<hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://linuxundich.de/osbn-adblock-whitelist-foss-blogger/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>33</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Javelin Browser für Android mit Adblocker, Anti-Zensur-Proxy und Readability-Mode</title>
		<link>https://linuxundich.de/javelin-browser-adblocker-proxy-readability-android/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/javelin-browser-adblocker-proxy-readability-android/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Apr 2014 13:01:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[Adblock]]></category>
		<category><![CDATA[Browser]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://linuxundich.de/?p=23850</guid>

					<description><![CDATA[Der Javelin Browser für Android bringt Adblocker, Gestensteuerung, Proxy-Modus und einen Lesemodus mit.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Webbrowser für Android gibt es ja eigentlich schon wie Sand am Meer: <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=com.android.chrome&amp;hl=de">Google Chrome</a>, <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=org.mozilla.firefox&amp;hl=de">Firefox</a>, <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=com.opera.browser&amp;hl=de">Opera</a> oder <a href="https://web.archive.org/web/20140429045845/https://play.google.com/store/apps/details?id=com.opera.max">Opera Max</a> sind klar. Die in die Firmware-Builds der Hersteller integrierten Browser sowieso. Dazu kommen noch <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=mobi.mgeek.TunnyBrowser">Dolphin</a>, <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=com.dolphin.browser.zero">Dolphin Zero</a>, <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=com.mx.browser">Maxthon</a>, <a href="https://web.archive.org/web/20140210065441/https://play.google.com/store/apps/details?id=com.jiubang.browser">Next Browser</a> und noch einige mehr, die auch schon auf Millionen von Handys zu finden sind. Mit dem <a href="https://web.archive.org/web/20140509064113/https://play.google.com/store/apps/details?id=com.nubelacorp.javelin">Javelin Browser</a> gibt es nun jedoch einen weiteren Android-Browser, der mit integriertem Adblocker, Gestensteuerung, Proxy-Modus und Readability-Mode durchaus punkten kann.</p><p class="wp-block-paragraph">Javelin lässt sich kostenlos aus dem Play Store installieren, die wichtigsten Funktionen sollten sich eigentlich recht schnell erschließen lassen. Oben findet ihr die Browserzeile, von links und von rechts lassen sich zwei Seitenleisten aufziehen. Mit dem &#8222;Plus&#8220;-Icon erzeugt ihr weitere Tabs, zwischen denen ihr mit einem Zwei-Finger-Wisch von links nach rechts bzw. andersrum wechseln könnt.</p><p class="wp-block-paragraph">Über die linke Seitenleiste kommt ihr zu den Einstellungen des Javelin Browsers, startet den Incognito-Modus in dem der Browser keine Cookies speichert oder einen Verlauf anlegt, oder steigt per In-App-Kauf auf die Pro-Version um. Diese erlaubt es lediglich mehr als 10 Tabs zu öffnen und auch die Homepage zu ändern &#8212; Javelin Pro ist daher eher als Spende an den Entwickler zu sehen, daher könnt ihr die Pro-Version auch zu unterschiedlichen Preisen kaufen.</p>
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aeba9f683da6&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aeba9f683da6" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="759" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/javelin-browser-android1-1280x759.png" alt="Der Javelin Browser für Android bringt Adblocker, Readability-Mode und ein kostenpflichtigen Proxy-Dienst mit." class="wp-image-23858" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/javelin-browser-android1.png 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/javelin-browser-android1-640x380.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/javelin-browser-android1-768x455.png 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Der Javelin Browser für Android bringt von Haus aus einen integrierten Adblocker, einen Readability-Mode und einen kostenpflichtigen Proxy-Dienst mit.</figcaption></figure>
<p class="wp-block-paragraph">Wer gerne mit dem Handy auf &#8222;normalen&#8220; Webseiten surft, wird den Readability-Modus von Javelin zu schätzen wissen. Ihr erreicht ihn über das Auge in der Kopfleiste der Anwendung. In diesem Modus filtert Javelin alles heraus, das man nicht zum Lesen des Beitrags braucht. Im unten abgebildeten Beispiel habe ich das mal für einen Artikel auf Spiegel Online dokumentiert &#8212; auch wenn es mit m.spiegel.de auch eine brauchbare mobile Variante der Spiegel-Seite gäbe. Von Haus aus integriert ist bei Javelin auch ein Adblocker, der sich in den Einstellungen bisher leider nur global de-/aktivieren lässt.</p>
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aeba9f684a36&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aeba9f684a36" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="759" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/javelin-browser-android2-1280x759.png" alt="Der Readability-Modus reduziert Webseiten auf das nötigste, so dass sich diese auf dem Handy bequem lesen lassen." class="wp-image-23859" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/javelin-browser-android2.png 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/javelin-browser-android2-640x380.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/javelin-browser-android2-768x455.png 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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			</svg>
		</button><figcaption class="wp-element-caption">Der Readability-Modus reduziert Webseiten auf das Nötigste. Also auf Text und die im Beitrag enthaltenen Bilder. So lassen sich viele Seiten viel besser auf dem Handy lesen.</figcaption></figure>
<p class="wp-block-paragraph">Der eigentliche Punkt von Javelin ist wohl aber der &#8222;Spirit-Mode&#8220;, der sich kostenpflichtig für 1,45 Euro im Monat abonnieren lässt. In diesen tunnelt Javelin alle Daten über einen ausländischen Proxy, so dass nationale Internetfilter umgangen werden können. In Deutschland ist das mit Sicherheit nicht so ein Thema, in anderen Ländern ist das Feature wohl aber etwas wichtiger. Allerdings sollte man beachten, dass der Spirit-Mode kein vollwertiges VPN ersetzt, andere Apps des Handys können den Javelin-Proxy nicht nutzen.</p><p class="wp-block-paragraph">Auch wenn man mit Chrome, Firefox, Opera und Co. eigentlich ganz zufrieden ist, kann man sich Javelin als &#8222;Zweit-Browser&#8220; zulegen. Wie auch bei Dolphin Zero, gibt es auch bei Javelin mit dem <a href="https://web.archive.org/web/20141102053325/https://play.google.com/store/apps/details?id=com.jerky.browser2">Javelin Incognito Browser</a> eine Variante des Browser, der von Haus aus alle Links im Incognito-Modus öffnet. So lassen sich auch von anderen App aus Links direkt in einem Incognito-Browser aufrufen &#8212; Mit Chrome und Co. funktioniert das nicht so einfach.</p><hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Google macht sich VIELE Freunde, keine Ad-Blocker für Android mehr auf Google Play</title>
		<link>https://linuxundich.de/google-macht-sich-viele-freunde-keine-ad-blocker-fur-android-mehr-auf-google-play/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Mar 2013 00:29:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[Adblock]]></category>
		<category><![CDATA[F-Droid]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Google Play]]></category>
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					<description><![CDATA[Google wirft alle Werbeblocker aus dem Play Store. Grundlage ist Abschnitt 4.4 der Vertriebsvereinbarung; AdAway und Co. gibt es weiter über F-Droid.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Google macht sich gerade viele Millionen Android User als neue Freunde, denn seit heute gibt es im Play Store keine Adblocker für Android mehr. Kein Ad Blocker, kein <a href="https://web.archive.org/web/20130115003928/https://play.google.com/store/apps/details?id=org.adblockplus.android">Adblock Plus</a>, kein <a href="https://web.archive.org/web/20130207153842/https://play.google.com/store/apps/details?id=org.adaway">AdAway</a>. Mehr als eine Fehlerseite bekommt man nicht mehr zu Gesicht. Eine Suche direkt im Play Store bringt auch nichts, die Apps sind weg. Schuld daran ist Google, die erstmals ihre Vertriebsvereinbarungen für den Play Store gegen Werbeblocker-Apps durchsetzen.</p><p class="wp-block-paragraph"><a href="https://web.archive.org/web/20130115055103/http://dominikschuermann.de">Dominik Schürmann</a>, der Entwickler des Open-Source-Ad-Blockers AdAway schreibt auf der <a href="https://code.google.com/p/ad-away/">Google-Code-Seite des Projekts</a> recht nüchtern den Grund für die Verbannung aus dem Play Store: Ein Verstoß gegen die Vereinbarung für den Entwicklervertrieb ist das Ende für alle Werbeblocker im Play Store.</p><blockquote class="td_quote_box td_box_center is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">I received an email from Google Play that AdAway was removed due to &#8222;Violation of section 4.4 of the Developer Distribution Agreement.&#8220; Thus, it will never be available on Google Play again.</blockquote><p class="wp-block-paragraph">Diese Vertriebsvereinbarung ist in diesem Punkt leider ziemlich klar, und steht auch nicht erst seit heute in diesem <a href="https://play.google.com/about/developer-distribution-agreement.html">Dokument</a>. Apps dürfen anderen Anwendungen nicht in die Quere kommen und diese nicht beeinträchtigen &#8212; Ein Werbeblocker macht nunmal dies, daran lässt sich wenig rütteln, auch wenn dieser die Sicherheit erhöht und die Privatsphäre des Anwenders schützt.</p><blockquote class="td_quote_box td_box_center is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">4.4 Verbotene Handlungen. Sie dürfen im Hinblick auf Android Market keine Handlungen einschließlich der Entwicklung und des Vertriebs von Produkten vornehmen, durch welche Geräte, Server, Netzwerke oder sonstiges Eigentum oder sonstige Dienstleistungen von Dritten beeinträchtigt, gestört oder beschädigt werden oder auf sie in unerlaubter Weise zugegriffen wird. Solche Dritten können u. a. Android-Nutzer, Google oder Betreiber von Mobilfunknetzen sein. Sie dürfen keine Kundeninformationen, die Sie über Android Market erhalten haben, dazu verwenden, Produkte außerhalb von Android Market zu verkaufen oder zu vertreiben.</blockquote><p class="wp-block-paragraph">Mich wundert nur, warum Google so lange nichts gegen Werbeblocker für Android im Play Store unternommen hat. Ich vermute mal stark, dass es etwas mit dem Erfolg von Adblock Plus für Android zu tun hat. Apps wie AdAway brauchen Root-Rechte, um über die hosts-Datei des System Anfragen zu Werbenetzwerken ins Leere laufen zu lassen, Adblock Plus funktionierte auch ohne Root-Rechte. Dadurch wurde der Android-Werbeblocker auf für einen großen Nutzerkreis interessant &#8212; und damit zur Bedrohung, die ausgeschaltet werden musste.</p><h2 class="wp-block-heading">AdAway im F-Droid Open-Source Market</h2><p class="wp-block-paragraph">Damit sind Werbeblocker für Android allerdings nicht Geschichte, es wird nur ein bisschen komplizierter. Android ist kein geschlossenen System. Jeder, der auf seinem Androiden unter <em>Einstellungen</em>| <em>Sicherheit</em> | <em>Geräteverwaltung</em> die Option <em>Unbekannte Apps</em> aktiviert hat, kann Anwendungen am Play Store vorbei installieren, so gibt es also immer einen Weg einen Werbeblocker zu installieren. Das gilt besonders für die Open-Source-App AdAway.</p>
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aeba9f6877da&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aeba9f6877da" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="759" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/03/fdroid-adaway-1280x759.png" alt="F-Droid ist ein alternativer Market für Android, der sich komplett Open-Source-Apps verschrieben hat." class="wp-image-21272" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/03/fdroid-adaway-1280x759.png 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/03/fdroid-adaway-640x379.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/03/fdroid-adaway-768x455.png 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">F-Droid ist ein alternativer Market für Android, der sich komplett Open-Source-Apps verschrieben hat.</figcaption></figure>
<p class="wp-block-paragraph">AdAway gibt es schon lange im <a href="https://f-droid.org/">F-Droid Market</a>, einem alternativen Android-Market, der sich komplett Open-Source-Apps verschrieben hat. Ich hatte den F-Droid auch zum Start des Projekts hier im Blog <a title="FOSS für Android mit dem FDroid Repository finden" href="https://linuxundich.de/foss-fur-android-mit-dem-fdroid-repository-finden/">vorgestellt</a>, allerdings hatte ich das Repo nicht mehr stark im Auge behalten, da ich &#8222;meine&#8220; Lieblings-FOSS für Android auch über den Play Store bekommen habe.</p><p class="wp-block-paragraph">Dort findet ihr tolle Apps wie ConnectBot, CSipSimple &#8212; die es natürlich auch über den Play Store gibt &#8212; und aber eben aber auch Apps, die noch nicht den Weg in den Google Store gefunden haben. Nun müssen Android User, die eben AdAway installieren wollen den F-Droid-Market installieren, oder sich die App über den <a href="http://f-droid.org/repository/browse/?fdid=org.adaway">Web-Link</a> die APK-Datei von AdAway einzeln laden und von Hand installieren.</p><p class="wp-block-paragraph">Da AdAway Root-Rechte erfordert, werden die meisten Anwender dieser App das wohl hinbekommen. Allerdings ist es für Adblock Plus schade: Die App wird man nicht mehr über den Play Store und auch nicht über F-Droid bekommen, man kann sie allerdings noch über die About-Seite von <a href="http://adblockplus.org/de/android-about">Adblock Plus für Android</a> als APK-Datei herunterladen und dann auch von Hand installieren.</p><hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Adblock Plus für Google Chrome bzw. Chromium</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Dec 2010 11:09:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Adblock]]></category>
		<category><![CDATA[Chromium]]></category>
		<category><![CDATA[Google Chrome]]></category>
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					<description><![CDATA[Adblock Plus gibt es nun auch für Chrome. In der ersten Beta steckt allerdings noch das alte AdThwart mit seinen Schwächen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Wer die beiden Browser Firefox und Google Chrome bzw. Chromium schon einmal über einen längeren Zeitraum verwendet hat, der wird vermutlich auch festgestellt haben, dass die Firefox-Erweiterung <a href="https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/1865/">Adblock Plus</a> deutlich besser funktioniert als die Alternativen <a href="https://chrome.google.com/extensions/detail/gighmmpiobklfepjocnamgkkbiglidom?hl=DE">AdBlock</a> bzw. AdThwart für Chrome. Natürlich filtern auch die Chrome-Adblocker die üblichen Anzeigen raus, doch bei den zum Beispiel in YouTube oder SpOn vorgeschalteten Werbe-Videos versagen die Adblocker für Chrome. Besonders AdThwart ist mir negativ aufgefallen, da dieser Filter regelmäßig Webseiten deutlich im korrekten Seitenaufbau störte. Doch nun kommt deutlich Bewegung in die Sache. Der Entwickler von Adblock Plus für Firefox, Wladimir Palant, hat den gesamten Code von AdThwart <a href="https://web.archive.org/web/20101219153802/http://adblockplus.org/blog/adblock-plus-for-google-chrome-to-be-released-soon">übernommen</a> und versucht nun ABP auf Chrome zu portieren. Die erste öffentliche Beta steht nun zur Verfügung.</p><p class="wp-block-paragraph">Die Installation von ABP für Chrome bzw. Chromium ist wie immer trivial. Geht auf die <a href="https://chrome.google.com/webstore/detail/cfhdojbkjhnklbpkdaibdccddilifddb#">Seite der Erweiterung</a>, klickt auf Installieren und schon ist Adblock Plus als Erweiterung zu eurem Browser hinzugefügt. Für Tests würde ich empfehlen andere Adblocker zu deinstallieren oder zumindest zu deaktivieren.</p>
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aeba9f689a0d&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aeba9f689a0d" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1084" height="819" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/12/abp_chrome1.jpg" alt="Die Seite von Adblock Plus für Google Chrome im Chrome Web Store mit der Install-Schaltfläche und dem Hinweis auf die Umbenennung von AdThwart" class="wp-image-10547" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/12/abp_chrome1.jpg 1084w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/12/abp_chrome1-640x484.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/12/abp_chrome1-768x580.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Adblock Plus für Chrome/Chromium</figcaption></figure>
<p class="wp-block-paragraph">Nach der Installation findet Ihr ein Symbol für Adblock Plus in der Adressleiste. Von dort aus könnt Ihr Werbung auf bestimmten Seiten zulassen oder blockieren. Über den &#8222;Schraubenschlüssel&#8220;-Button und &#8222;Tools -&gt; Erweiterungen&#8220; könnt Ihr die Einstellungen von ABP öffnen. Die Filterlisten sollten den meisten aus Firefox bekannt sein.</p>
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aeba9f68a5f8&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aeba9f68a5f8" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1084" height="819" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/12/abp_chrome2.jpg" alt="Die Optionen von Adblock Plus für Chrome mit den aktivierten Filterlisten EasyList, EasyList Germany und den empfohlenen Chrome-Filtern" class="wp-image-10548" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/12/abp_chrome2.jpg 1084w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/12/abp_chrome2-640x484.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/12/abp_chrome2-768x580.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Die bekannten Filterlisten</figcaption></figure>
<p class="wp-block-paragraph">Was taugts? *NOCH* nicht viel! Ich denke bislang wurde einfach nur der Name geändert. Aus AdThwart wurde ABP, sonst ändert sich nix. Nach wie vor gibt es viele Layout-Fehler, nach wie vor werden keine Werbe-Videos auf SpOn und Co. geblockt. Ich persönlich würde daher in Chrome noch auf <a href="https://chrome.google.com/extensions/detail/gighmmpiobklfepjocnamgkkbiglidom?hl=DE">AdBlock</a> setzen. Spätestens zum ersten richtigen Release wird sich das vermutlich aber ändern.</p>
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aeba9f68b278&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aeba9f68b278" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1084" height="819" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/12/abp_chrome3.jpg" alt="Ein Artikel auf spiegel.de in Chrome mit aktivem Adblock Plus: oben bleibt eine große leere Fläche zurück, wo die Werbung stand" class="wp-image-10549" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/12/abp_chrome3.jpg 1084w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/12/abp_chrome3-640x484.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/12/abp_chrome3-768x580.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Die aus AdThwart bekannten Mängel sind noch da</figcaption></figure>
<hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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