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	<title>Desktopumgebung &#8211; Linux und Ich</title>
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	<description>Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT</description>
	<lastBuildDate>Tue, 20 May 2025 22:45:33 +0000</lastBuildDate>
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		<title>KooL&#8217;s Hyprland Dotfiles: Gericeter Desktop auf Knopfdruck</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 May 2025 14:33:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Desktopumgebung]]></category>
		<category><![CDATA[Fenstermanager]]></category>
		<category><![CDATA[Hyprland]]></category>
		<category><![CDATA[Tiling-Window-Manager]]></category>
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					<description><![CDATA[Hyprland ausprobieren, ohne stundenlang zu konfigurieren? Die KooL-Hyprland-Dotfiles bringen einen komplett eingerichteten, durchgestylten Tiling-Desktop auf Arch, Fedora, Debian und mehr.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ich muss zugeben, meine wilden Jahre mit Distrohopping, Desktop-Tuning und nächtelangem Konfigurieren sind inzwischen vorbei. Statt ständig neue Umgebungen zu basteln, freue ich mich, wenn mein System einfach funktioniert – möglichst ohne Nachjustieren nach jedem Update. Trotzdem bin ich neugierig geblieben. Und manchmal landet dann doch wieder ein Projekt auf dem Radar, das einen zweiten Blick verdient.</p>



<p>So ging’s mir mit <a href="https://github.com/JaKooLit/Hyprland-Dots" target="_blank" rel="noopener">KooL’s Hyprland Dotfiles</a>. Eine Sammlung von Konfigurationsdateien und Installationsskripten, mit der ihr in wenigen Minuten einen vollständig eingerichteten Hyprland-Desktop bekommt – inklusive Terminal-Setup, Dateimanager, Panel, Widgets, Shortcuts, Themes und allem Drum und Dran. Ohne eigenes Frickeln, aber mit dem vollen &#8222;Ricing&#8220;-Look, den man sonst nur aus <a href="https://www.reddit.com/r/unixporn/" target="_blank" rel="noopener">/r/unixporn</a> kennt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was steckt dahinter?</h3>



<p><a href="https://hyprland.org/" target="_blank" rel="noopener">Hyprland</a> ist ein dynamischer Tiling-Window-Manager für Wayland, der in <s>Go</s> größtenteils in C++ geschrieben wurde und besonders bei den &#8222;Tweakern&#8220; unter den Linux-Usern beliebt ist. Er bietet Out-of-the-box-Unterstützung für Effekte, Gesten, regelbasierte Fensterplatzierung und Animationen – aber eben kaum Komfort in der Erstkonfiguration. Wer Hyprland produktiv einsetzen will, muss sich normalerweise durch diverse Wikis und Config-Dateien kämpfen.</p>



<p>KooL (bzw. der GitHub-Nutzer JaKooLit) hat sich genau dieser Einstiegshürde angenommen: Seine <a href="https://github.com/JaKooLit/Hyprland-Dots" target="_blank" rel="noopener">Hyprland Dots</a> bündeln nicht nur vorkonfigurierte Einstellungen, sondern liefern auch ein Installationsskript mit, das die Konfiguration automatisiert einrichtet. Je nach Distribution ruft das Skript die passenden Paketquellen und Abhängigkeiten auf und richtet danach alles ein, was zur täglichen Nutzung nötig ist.</p>



<figure class="wp-block-video"><video height="1080" style="aspect-ratio: 1920 / 1080;" width="1920" controls src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/KooL-Hyprland-Dotfiles.mp4"></video><figcaption class="wp-element-caption">KooL’s Hyprland Dots in Aktion – das Video zeigt Terminal, Tiling, Waybar, Widgets und Fenstertransparenz im Zusammenspiel. So sieht der vorkonfigurierter Hyprland-Desktop aus.</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Unterstützte Distributionen</h3>



<p>Ich habe den Test unter Arch Linux in einer VM gemacht. Die Einrichtung verlief problemlos, und nach etwa fünf Minuten stand ein vollständiger Hyprland-Desktop, der nicht nur funktional, sondern auch durchgestylt war. Wenn ihr euch also fragt, wie ein Hyprland-Setup &#8222;mit allem&#8220; aussieht, bekommt ihr hier einen soliden Eindruck. Insgesamt unterstützt das Projekt praktisch jede große Distro.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Arch Linux</strong></li>



<li><strong>Fedora</strong></li>



<li><strong>openSUSE Tumbleweed</strong></li>



<li><strong>Debian</strong> Trixie und Sid</li>



<li><strong>Ubuntu</strong> 24.04 LTS, 24.10 und 25.04 (aktuell noch als Alpha)</li>



<li><strong>NixOS</strong></li>
</ul>



<p>Zur Installation müsst ihr lediglich das folgende Skript ausführen. Das kleine Programm erkennt automatisch, auf welcher Distribution ihr unterwegs seid, und holt die passenden Abhängigkeiten. Optional lassen sich nachträglich einzelne Module hinzufügen, anpassen oder ersetzen. Insgesamt aber als Warnung: Hier passiert SEHR SEHR viel. Zu Risiken und Nebenwirkungen fragt euren Arzt oder Apotheker.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sh &lt;(curl -L https://raw.githubusercontent.com/JaKooLit/Hyprland-Dots/main/Distro-Hyprland.sh)</code></pre>



<h3 class="wp-block-heading">Was wird installiert?</h3>



<p>Die Auswahl ist pragmatisch und praxisnah: Statt modischer Experimente setzt KooL auf bewährte Komponenten.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Kitty</strong> als Terminal und <strong>Zsh</strong> als Shell</li>



<li><strong>Thunar</strong> als Dateimanager</li>



<li><strong>Mousepad</strong> als Editor</li>



<li><strong>Waybar</strong> für die Leiste</li>



<li><strong>Eww</strong> für Widgets</li>



<li><strong>Rofi</strong> als App-Launcher</li>



<li><strong>Pyprland</strong> für erweiterte Shortcuts und Fensterlogik</li>



<li><strong>NetworkManager</strong>-Applet, <strong>Blueman</strong>, <strong>Paru</strong> und <strong>Yay</strong>, <strong>Mako</strong>, <strong>Swaylock</strong> u. v. m.</li>
</ul>



<p>Viele dieser Programme stammen aus dem Xfce-Umfeld, was generell keine schlechte Idee ist: Sie sind ressourcenschonend, stabil und gut in GTK-Umgebungen integriert. Aufgesetzt ist das Ganze auf einem durchgestylten GTK- und Waybar-Theme mit dunkler oder heller Farbgebung, halbtransparenten Panels und &#8222;klassischem&#8220; Tiling-Manager-Layout.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1280" height="720" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/KooL-Hyprland-Dotfiles_01-1280x720.webp" alt="Kitty und Thunar in Aktion: Terminal und Dateimanager fügen sich nahtlos ins Theme ein und bieten eine schlanke Arbeitsumgebung nach klassischer Unix-Philosophie." class="wp-image-44967" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/KooL-Hyprland-Dotfiles_01-1280x720.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/KooL-Hyprland-Dotfiles_01-640x360.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/KooL-Hyprland-Dotfiles_01-1536x864.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/KooL-Hyprland-Dotfiles_01-747x420.webp 747w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/KooL-Hyprland-Dotfiles_01-681x383.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/KooL-Hyprland-Dotfiles_01.webp 1920w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Kitty und Thunar in Aktion: Terminal und Dateimanager fügen sich nahtlos ins Theme ein und bieten eine schlanke Arbeitsumgebung nach klassischer Unix-Philosophie.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1280" height="720" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/KooL-Hyprland-Dotfiles_02-1280x720.webp" alt="Browser und Konsole: Das Drop-down-Terminal und Rofi ermöglichen schnelle Navigation, während Firefox sich optisch und funktional stimmig ins Gesamtbild einfügt." class="wp-image-44968" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/KooL-Hyprland-Dotfiles_02-1280x720.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/KooL-Hyprland-Dotfiles_02-640x360.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/KooL-Hyprland-Dotfiles_02-1536x864.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/KooL-Hyprland-Dotfiles_02-747x420.webp 747w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/KooL-Hyprland-Dotfiles_02-681x383.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/KooL-Hyprland-Dotfiles_02.webp 1920w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Browser und Konsole: Das Drop-down-Terminal und Rofi ermöglichen schnelle Navigation, während Firefox sich optisch und funktional stimmig ins Gesamtbild einfügt.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1280" height="720" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/KooL-Hyprland-Dotfiles_03-1280x720.webp" alt="Hyprland ist ideal für Multitasker, die ungern die Finger von der Tastatur nehmen – auch wenn Programme wie Inkscape sich ohne Maus kaum nutzen lassen." class="wp-image-44969" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/KooL-Hyprland-Dotfiles_03-1280x720.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/KooL-Hyprland-Dotfiles_03-640x360.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/KooL-Hyprland-Dotfiles_03-1536x864.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/KooL-Hyprland-Dotfiles_03-747x420.webp 747w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/KooL-Hyprland-Dotfiles_03-681x383.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/KooL-Hyprland-Dotfiles_03.webp 1920w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Hyprland ist ideal für Multitasker, die ungern die Finger von der Tastatur nehmen – auch wenn Programme wie Inkscape sich ohne Maus kaum nutzen lassen.</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Für wen ist das was?</h3>



<p>Die Hyprland Dots sind ideal, wenn ihr Hyprland ausprobieren möchtet, ohne bei Null anzufangen. Besonders für Leute, die sich sonst in klassischen Desktops wie GNOME oder KDE bewegen, ist das Setup eine gute Brücke zur Tiling-Welt. Ich würde aber nicht dazu raten, das Skript auf einem wichtigen Produktivsystem auszuführen. Es installiert unzählige Pakete und spült einen Haufen Konfigurationen ins System.</p>



<p>Wichtig ist aber auch: Die Konfiguration ist nicht statisch. Wer eigene Anpassungen machen möchte, sollte sich nach der Installation gut mit den Config-Dateien vertraut machen. Viele davon liegen in <code>~/.config/</code>, einige sind in Bash-Skripten untergebracht. Dokumentation gibt’s im <a href="https://github.com/JaKooLit/Hyprland-Dots/wiki" target="_blank" rel="noopener">Projekt-Wiki</a>, aber nicht alles ist vollständig erklärt – hier hilft dann nur Ausprobieren, ein Blick in das Wiki oder der direkte Kontakt über <a href="https://discord.com/invite/kool-tech-world" target="_blank" rel="noopener">Discord</a>. Es gibt auch auf <a href="https://www.youtube.com/playlist?list=PLDtGd5Fw5_GjXCznR0BzCJJDIQSZJRbxx" target="_blank" rel="noopener">YouTube</a> zahlreiche Videos, die viel erklären und demonstrieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Experimente für den Desktop</h3>



<p>Ich finde es spannend, wie sehr sich die Linux-Desktop-Welt weiterentwickelt – auch abseits der großen Projekte wie <a href="https://linuxundich.de/tag/gnome/" data-type="post_tag" data-id="1734">GNOME</a> und <a href="https://linuxundich.de/tag/kde/" data-type="post_tag" data-id="85">KDE</a>. KooL’s Hyprland Dots liefern einen beeindruckenden Rundumschlag für alle, die Hyprland ausprobieren wollen, ohne sich monatelang einzuarbeiten. Das Ganze ist offen, nachvollziehbar und ohne proprietären Ballast – also genau das, was wir an Linux lieben. Wer weiß, vielleicht bekommt ihr ja doch Lust, mal wieder was Neues auszuprobieren.</p>
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		<item>
		<title>GTK-Theme Flat-Plat mit Munix und Paper für Gnome oder Unity</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/gtk-theme-flat-plat-mit-munix-und-paper-fuer-gnome-oder-unity/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Dec 2016 15:26:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Desktopumgebung]]></category>
		<category><![CDATA[Gnome]]></category>
		<category><![CDATA[GTK]]></category>
		<category><![CDATA[Howto]]></category>
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					<description><![CDATA[In der letzten Zeit haben mich immer wieder Leser mit der Frage angeschrieben, was für ein Desktop-Theme auf meinen Screenshots zu sehen ist, beziehungsweise welches Wallpaper im Hintergrund durchschimmert: Von daher will ich kurz auf auf das GTK-Theme Flat-Plat mitsamt passenden Iconsets eingehen. Flat-Plat gehört zu den Material-Design-Themes, die sich am aktuellen Android-Design orientieren. Das Theme [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In der letzten Zeit haben mich immer wieder Leser mit der Frage angeschrieben, was für ein Desktop-Theme auf meinen Screenshots zu sehen ist, beziehungsweise welches Wallpaper im Hintergrund durchschimmert: Von daher will ich kurz auf auf das <a href="https://github.com/nana-4/Flat-Plat" target="_blank" rel="noopener">GTK-Theme Flat-Plat</a> mitsamt passenden Iconsets eingehen. Flat-Plat gehört zu den Material-Design-Themes, die sich am aktuellen Android-Design orientieren. Das Theme wird derzeit sehr aktiv entwickelt, sodass in der Regel nach einem GTK-Update schnell in eine passende Version zur Verfügung steht.</p>
<p><span id="more-39547"></span></p>
<p>Aktuell gibt es das Flat-Plat in fünf Varianten von GTK 3.14 bis 3.22. Das Theme lässt sich also mit allen halbwegs aktuellen Linux-Distributionen verwenden. Ich nutze das Flat-Plat auf meinen Systemen mit Arch-Linux und damit auch unter Gnome 3.22 &#8212; also der aktuellen Gnome-Version. Das Theme und dazu passende Icon-Sets befinden sich im AUR, sodass man es sehr leicht installieren und aktuell halten kann. Da mit Chrome/Chromium und Firefox zwei populäre Anwendungen ihre eigenen Toolkits mitbringen, gibt es auch für diese zwei Programme entsprechende Themes.</p>
<p>
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                            <div class = "td-slider">
                                
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                    </div>
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                    </div>
                            </div>
                        </div>

                    </div>

                </div>
<p>In der Regel braucht es nur das erste Paket <em>flatplat-theme</em>, dieses enthält sämtliche benötigte Daten &#8212; Ich nutze unter Arch <code>pacaur</code> als AUR-Helper, ich könnt das Paket natürlich auch über ein anderes Hilfswerkzeug einspielen. Die Laptop-Variante <em>flatplat-theme-laptop</em> gibt es (wenn ich mir recht erinnere) noch nicht sonderlich lange. Sie reduziert die Höhe des Fensterrahmens, sodass auf Displays mit 1080 oder gar nur 720 Pixel Höhe mehr Platz für den eigentlichen Fensterinhalt bleibt. Unter Arch kann man diese Version des Themes getrennt von der &#8222;normalen&#8220; Variante installieren, sodass man die beiden Versionen auch gleichzeitig installiert haben kann.</p>
<pre>$ <strong>pacaur -Ss flatplat</strong>
aur/flatplat-theme 1:3.22.20161109-3 (41, 3,19)
    A Material Design-like flat theme for GTK3, GTK2, Metacity, and
   GNOME-Shell. This package does not contain chrome skin extension.
aur/flatplat-theme-git r228.44c7c3a-1 (16, 2,32)
    upstream git package for the Material Design-like flat theme for
    GTK3, GTK2, Metacity, and GNOME-Shell.
aur/flatplat-theme-laptop 3.22.20161109-1 (1, 0,81)
    Laptop variation of Flat-Plat, a Material Design-like flat theme
    for GTK3, GTK2, Metacity, and GNOME-Shell. This package does not
    contain chrome skin extension.
aur/flatplat-mod 0.1-1 (4, 0,04)
    Edited version of the Flat-Plat Gnome Shell theme
$ <strong>pacaur -S flatplat-theme</strong></pre>
<h2>Flat-Plat-Theme für den Gnome-Desktop</h2>
<p>Flat-Plat bietet aktuell noch kein eigenes Icon-Theme an. Mit <a href="https://snwh.org/paper" target="_blank" rel="noopener">Paper</a> und <a href="https://github.com/numixproject/numix-icon-theme" target="_blank" rel="noopener">Numix</a> (Numix steht für das Icon-Theme innerhalb von Anwendungen, Numix Circles enthält die Icons für den Programmstarter) gibt es jedoch bereits zwei Icon-Projekte, die sehr gut mit dem Theme harmonieren. Für Numix gibt es zudem ein <a href="https://github.com/uloco/numix-cursor" target="_blank" rel="noopener">X-Cursor-Theme</a>, das sich auch gut zusammen mit Flat-Plat und Paper nutzen lässt. Unter Arch Linux lassen sich all diese Pakete bequem aus dem AUR installieren.</p>
<pre><strong>$ pacaur -Ss numix circle</strong>
[...]
aur/numix-icon-theme-git 0.r1864.27ddab5-1 (338, 18,88)
    Base icon theme from the Numix project
aur/numix-circle-icon-theme-git 0.r3.3773866-1 (289, 18,52)
    Circle icon theme from the Numix project
[...]
<strong>$ pacaur -Ss numix xcursor</strong>
aur/xcursor-numix 0.9.1-2 (56, 2,44)
    An X-cursor-theme for use along with the numixproject products.
<strong>$ pacaur -S flatplat-theme numix-icon-theme-git numix-circle-icon-theme-git xcursor-numix</strong></pre>
<p>Mit Gnome als Desktopumgebung startet man danach das <em>Gnome-Tweak-Tool</em> und stellt im Reiter <em>Erscheinungsbild</em> das <em>GTK+-Theme</em> auf <em>Flat-Plat</em>, die <em>Symbole</em> auf <em>Paper</em>, den <em>Mauszeiger</em> auf <em>Numix-Cursor</em> sowie das <em>Shell-Thema</em> auf <em>Flat-Plat</em> um. Sämtliche Änderungen sollten sofort aktiv werden. Eventuell muss man die Gnome-Shell allerdings doch einmal neu starten lassen. Ruft dazu mit [Alt]+[F2] die in die Shell integrierte Eingabeaufforderung auf und lasst mit einem einfachen <code>R</code> als Kommando die Shell sich neu laden.</p>
<p><figure id="attachment_40056" aria-describedby="caption-attachment-40056" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/gnome-flat-plat-paper.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-40056" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/gnome-flat-plat-paper-640x468.png" alt="Flat-Plat als GTK-Theme für Gnome mit Paper als Icon-Theme." width="640" height="468" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/gnome-flat-plat-paper-640x468.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/gnome-flat-plat-paper-575x420.png 575w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/gnome-flat-plat-paper-80x60.png 80w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/gnome-flat-plat-paper-681x498.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/gnome-flat-plat-paper.png 913w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-40056" class="wp-caption-text">Flat-Plat als GTK-Theme für Gnome mit Paper als Icon-Theme.</figcaption></figure></p>
<p>Damit auch der GDM-Loginmanager von Gnome das neue Theme nutzt, muss man zusätzlich noch ein bisschen hand anlegen. Sichert die ursprüngliche Konfiguration und spielt dann die GDM-Konfiguration aus dem Flat-Plat-Ordner nach <code>/usr/share/gnome-shell</code>. Startet danach die Gnome-Shell mit [Alt]+[F2] und [R] abermals einmal neu. Danach sollten der Login-Screen sowie der Sperrbildschirm ebenfalls im Material-Look von Flat-Plat erscheinen. Bei Bedarf lässt sich diese Änderung dann über das Backup wieder rückgängig machen.</p>
<pre>### Backup des Originals erstellen (nur bei der ersten Installation)
$ <strong>sudo cp /usr/share/gnome-shell/gnome-shell-theme.gresource /usr/share/gnome-shell/gnome-shell-theme.gresource~</strong>
### Flat-Plat-Theme für GDM installieren sowie aktualisieren
$ <strong>sudo cp /usr/share/themes/Flat-Plat/gnome-shell/gnome-shell-theme.gresource /usr/share/gnome-shell</strong>
### GDM-Theme wieder deinstallieren und Original aktivieren
$ <strong>sudo mv -iv /usr/share/gnome-shell/gnome-shell-theme.gresource~ /usr/share/gnome-shell/gnome-shell-theme.gresource</strong>

</pre>
<p>Fehlt noch das Wallpaper: Dieses nennt sich <a href="https://www.behance.net/gallery/12984019/What-Space-Really-Looks-Like" target="_blank" rel="noopener">What Space Really Looks Like</a> und stammt von Nina Geometrieva. Sie hat das Wallpaper in unterschiedlichen Formaten (bis hoch zu 2880&#215;1800 Pixel) auf einem <a href="http://imgur.com/gallery/KcVXh" target="_blank" rel="noopener">Imgur zum Herunterladen</a> zur Verfügung gestellt. Es gibt neben dem Desktop-Wallpaper Hochkant-Formate für Smartphones sowie kleine Bilder für die Applewatch &#8212; die sich vermutlich auch für andere Smartwatches nutzen lassen. Die Bilder gibt es allerdings bisher nur als JPEG-Dateien. Eine PNG-Variante ohne Kompressionverluste und Artefakte wurde von einigen Nutzern schon angefragt, bislang konnte ich jedoch keine PNG-Version der Bilder entdecken.</p>
<h2>Flat-Plat für Chrome/Chromium</h2>
<p>Die PKGBUILD-Datei schmeißt bei der Installation von Flat-Plat die Chrome/Chromium-Erweiterung mit dem Flat-Plat-Theme für den Google-Browser aus dem Paket. Daher muss man sich diese Dateien (zumindest unter Arch) einmal von Hand holen und dann im Browser installieren. Dieses fällt allerdings nicht weiter schwer: Holt euch das Theme in einer <a href="https://github.com/nana-4/Flat-Plat#installation" target="_blank" rel="noopener">beliebigen Version von Github</a> und entpackt das TAR.GZ-Archiv mit einem Werkzeug eurer Wahl. Alternativ holt ihr euch über <code>git clone https://github.com/nana-4/Flat-Plat</code> die aktuellen Daten aus dem Github des Projekts und schaut dann direkt nach <code>src/chrome</code> nach den Chrome-Themes.</p>
<p>Öffnet dann in Chrome (beziehungsweise Chromium) den Erweiterungsmanager (bspw. über die URL <code>chrome://extensions</code> oder aus dem Menü heraus unter <em>Einstellungen</em> | <em>Erweiterungen</em>) und geht mit einem Dateimanager in das Verzeichnis <code>Flat-Plat/chrome</code> des zuvor entpackten Flat-Plat-Themes. Von dort zieht ihr dann die zwei CRX-Dateien in das Fenster des Browsers. Die eine Datei enthält das Theme, die andere die für Flat-Plat typischen Scrollbalken als Chrome-Erweiterung. Chrome sollte beide Änderungen sofort umsetzen und sich nun besser in Flat-Plat einpassen.</p>
<p><figure id="attachment_40058" aria-describedby="caption-attachment-40058" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/flat-plat-chrome.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-40058" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/flat-plat-chrome-640x456.png" alt="Das Flat-Plat-Theme für Chrome muss man manuell installieren." width="640" height="456" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/flat-plat-chrome-640x456.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/flat-plat-chrome-590x420.png 590w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/flat-plat-chrome-681x485.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/flat-plat-chrome.png 1223w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-40058" class="wp-caption-text">Das Flat-Plat-Theme für Chrome muss man manuell installieren.</figcaption></figure></p>
<p>Für den Firefox-Browser ist ebenfalls ein <a href="https://github.com/nana-4/Flat-Plat/issues/78" target="_blank" rel="noopener">Flat-Plat-Theme in Entwicklung</a>, allerdings habe ich dieses noch nicht persönlich ausprobiert. Die XPI-Datei lässt sich vom Owncloud-Server des Entwicklers <a href="https://own.arrakiz.org/index.php/s/t4NWodBqeyWIXmu" target="_blank" rel="noopener">herunterladen</a> und dann wie bei Chrome manuell in den Browser einspielen. Das Theme benötigt zusätzlich das <a href="https://addons.mozilla.org/en-US/firefox/addon/htitle/?src=userprofile" target="_blank" rel="noopener">HTitle-Addon für Firefox</a>, welches jedoch nicht mehr weiterentwickelt wird und entsprechend in der Add-On-Datenbank von Mozilla als veraltet markiert ist. Von daher bin ich mir nicht sicher, wie die Zukunft des Firefox-Theme von Flat-Plat aussieht.</p>
<h2>Flat-Plat für andere Distributionen wie Ubuntu</h2>
<p>Als Arch-User habe ich den Vorteil, dass ich so gut wie alles im Arch User Repositorty aka AUR finde und die Software über diese von der Arch-Community gepflegte Rezepte-Sammlung auch aktuell halten kann. Bei Ubuntu ist das nicht ganz so einfach, hier muss man das Theme komplett von Hand installieren &#8212; ein offizielles PPA zur Installation über die Paketverwaltung gibt es nicht. Allerdings lässt sich das Theme auch recht leicht aus dem Git auschecken und ins System kopieren.</p>
<p>Das folgende Listing lädt die Daten aus dem Code-Repository und schiebt sie dann nach <code>/usr/share/themes</code> ins Dateisystem. Die Zeilen funktionieren auch mit älteren Ubuntu-Versionen als Ubuntu &#8222;Yakkety Yak&#8220; 16.10, allerdings müsst ihr dann die Version der Shell im entsprechenden Kommando anpassen. Im nächsten Schritt bindet ihr das PPA des Paper-Entwicklers ein und installiert das Paper-Icon-Theme (plus gleich das Numix-Theme aus den normalen Paketquellen von Ubuntu).</p>
<pre>### Flat-Plat unter Ubuntu Gnome 16.10 installieren:
$ <strong>sudo apt install git</strong>
$ <strong>cd /tmp</strong>
$ <strong>gnome-shell --version</strong>
GNOME Shell 3.20.4
$ <strong>git clone -b 3.20 https://github.com/nana-4/Flat-Plat.git</strong>
$ <strong>sudo cp -R Flat-Plat/* /usr/share/themes</strong>
### Paper-Icon-Theme aus PPA installieren:
$ <strong>sudo add-apt-repository ppa:snwh/pulp</strong>
$ <strong>sudo apt-get update</strong>
$ <strong>sudo apt install paper-icon-theme numix-icon-theme 
</strong></pre>
<p>Wer nur das Numix-Theme möchte, kann auch auf das Hinzufügen des PPAs verzichten und dann eben nur Numix einspielen. Zum Aktivieren des Themes müsst ihr nun das <em>Gnome Tweak Tool</em> öffnen und dort in den <em>Erweiterungen</em> die <em>User Themes</em> aktivieren. Diese Erweiterung braucht es, damit man für die Gnome Shell andere Themes laden darf. Damit diese Erweiterung aktiv wird, müsst ihr anschließend einmal das Gnome Tweak Tool neu starten. Danach lassen sich dann im <em>Erscheinungsbild</em> die zuvor installierten Themes auswählen. Das letzte Bild zeigt die Paper- und Numix-Icons im Vergleich.</p>
<p><figure id="attachment_40076" aria-describedby="caption-attachment-40076" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/ubuntu-gnome-shell-flat-plat.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-40076" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/ubuntu-gnome-shell-flat-plat-640x400.png" alt="Bei Ubuntu-Gnome muss man die User-Themes-Extensions für die Shell aktivieren." width="640" height="400" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/ubuntu-gnome-shell-flat-plat-640x400.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/ubuntu-gnome-shell-flat-plat-1280x800.png 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/ubuntu-gnome-shell-flat-plat-672x420.png 672w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/ubuntu-gnome-shell-flat-plat-681x426.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/ubuntu-gnome-shell-flat-plat.png 1440w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-40076" class="wp-caption-text">Bei Ubuntu-Gnome muss man die User-Themes-Extensions für die Shell aktivieren.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_40077" aria-describedby="caption-attachment-40077" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/ubuntu-gnome-shell-user-themes-aktivieren.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-40077" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/ubuntu-gnome-shell-user-themes-aktivieren-640x400.png" alt="Danach lassen sich auch für die Gnome Shell andere Themes auswählen." width="640" height="400" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/ubuntu-gnome-shell-user-themes-aktivieren-640x400.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/ubuntu-gnome-shell-user-themes-aktivieren-1280x800.png 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/ubuntu-gnome-shell-user-themes-aktivieren-672x420.png 672w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/ubuntu-gnome-shell-user-themes-aktivieren-681x426.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/ubuntu-gnome-shell-user-themes-aktivieren.png 1440w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-40077" class="wp-caption-text">Danach lassen sich auch für die Gnome Shell andere Themes auswählen.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_40081" aria-describedby="caption-attachment-40081" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/ubuntu-gnome-shell-flatplat-activities.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-40081" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/ubuntu-gnome-shell-flatplat-activities-640x400.png" alt="Die Aktivitätenübersicht der Gnome Shell von Ubuntu 16.10 mit Flat-Plat als Theme und den Paper-Icons." width="640" height="400" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/ubuntu-gnome-shell-flatplat-activities-640x400.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/ubuntu-gnome-shell-flatplat-activities-1280x800.png 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/ubuntu-gnome-shell-flatplat-activities-672x420.png 672w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/ubuntu-gnome-shell-flatplat-activities-681x426.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/ubuntu-gnome-shell-flatplat-activities.png 1440w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-40081" class="wp-caption-text">Die Aktivitätenübersicht der Gnome Shell von Ubuntu 16.10 mit Flat-Plat als Theme und den Paper-Icons.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_40078" aria-describedby="caption-attachment-40078" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/ubuntu-gnome-flatplat-paper-numix.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-40078" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/ubuntu-gnome-flatplat-paper-numix-640x400.png" alt="Hier Ubuntu Gnome mit Flat-Plat und Paper beziehungsweise Numix-Icons." width="640" height="400" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/ubuntu-gnome-flatplat-paper-numix-640x400.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/ubuntu-gnome-flatplat-paper-numix-1280x800.png 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/ubuntu-gnome-flatplat-paper-numix-672x420.png 672w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/ubuntu-gnome-flatplat-paper-numix-681x426.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/ubuntu-gnome-flatplat-paper-numix.png 1440w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-40078" class="wp-caption-text">Hier Ubuntu Gnome mit Flat-Plat und Paper beziehungsweise Numix-Icons.</figcaption></figure></p>
<p>Im Gegensatz zu zahlreichen anderen GTK-Theme-Entwicklern hat das Flat-Plat-Team bisher immer tolle Arbeit geleistet. Das Theme steht in der Regel unmittelbar nach einem neuen GTK-Release in einer passenden Version bereit, sodass man es gut mit einer so aktuellen Rolling-Release Distribution wie Arch nutzen kann, ohne dass es zu einer kaputten Darstellung aufgrund von Konflikten kommt. Als ebenso interessante Alternative bietet sich <a href="https://snwh.org/paper/gallery/theme" target="_blank" rel="noopener">Paper als GTK-Theme</a> an, allerdings konnte ich (zumindest in der Vergangenheit) immer wieder Probleme mit diesem Theme feststellen.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://linuxundich.de/gnu-linux/gtk-theme-flat-plat-mit-munix-und-paper-fuer-gnome-oder-unity/feed/</wfw:commentRss>
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			</item>
		<item>
		<title>Neues Raspbian mit Pixel-Desktop und Chromium als Browser</title>
		<link>https://linuxundich.de/raspberry-pi/neues-raspbian-mit-pixel-desktop-und-chromium-als-browser/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Sep 2016 12:12:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raspberry Pi]]></category>
		<category><![CDATA[Chromium]]></category>
		<category><![CDATA[Desktopumgebung]]></category>
		<category><![CDATA[Pixel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://linuxundich.de/?p=39962</guid>

					<description><![CDATA[Ich habe mich schon seit einigen Wochen gewundert, dass die Raspberry Pi Foundation seit Ende Mai kein neues Raspbian-Image mehr veröffentlicht hat. Zuvor gab es eigentlich im Abstand von ein paar Wochen ein neues Image. Mit der heutigen Vorstellung von Pixel, der &#8222;neuen&#8220; Desktopumgebung für den RasPi wird nun aber klar, warum es so lange [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe mich schon seit einigen Wochen gewundert, dass die Raspberry Pi Foundation seit Ende Mai kein neues Raspbian-Image mehr veröffentlicht hat. Zuvor gab es eigentlich im Abstand von ein paar Wochen ein neues Image. Mit der heutigen <a href="https://www.raspberrypi.org/blog/introducing-pixel" target="_blank" rel="noopener">Vorstellung von Pixel</a>, der &#8222;neuen&#8220; Desktopumgebung für den RasPi wird nun aber klar, warum es so lange still um Raspbian war: Mit einem aufgefrischtem Erscheinungsbild, anderem Standardbrowser und einem Emulator für den <a href="https://www.raspberrypi.org/products/sense-hat/" target="_blank" rel="noopener">Sense HAT</a>, möchte die Foundation einen Schritt in die Zukunft machen.</p>
<p><span id="more-39962"></span></p>
<p>Auf den ersten Blick fällt auf, dass Raspbian wieder ein bisschen gewachsen ist. In manch einem Forumskommentar wird über das mehr als 4 GByte große Image geschimpft, allerdings beträgt der Unterschied zum letzten Image ohne Pixel lediglich 300 MByte. Das Lite-Image ohne Xserver und grafische Desktopumgebung hat sich im Umfang dagegen so gut wie gar nicht geändert. Kein Wunder, schließlich gab es hier auch kaum Neuerungen, lediglich ein paar Updates stecken in der neuen Image-Datei.</p>
<pre>$ ls -alh *raspbian*
3,8G 27. Mai 13:50 2016-05-27-raspbian-jessie.img
1,3G 27. Mai 13:41 2016-05-27-raspbian-jessie-lite.img
4,1G 23. Sep 09:44 2016-09-23-raspbian-jessie.img
1,3G 27. Sep 07:45 2016-09-23-raspbian-jessie-lite.img
</pre>
<p>Startet man das neue Raspbian, fällt umgehend der neue Splash-Screen ins Auge. Ähnlich wie bei Ubuntu setzt dieser wohl auf Plymouth. Während des Startvorgangs sieht man daher bis auf ein paar kleine Einzeiler keinerlei Bootmeldungen mehr. Wenn man für ein besonderes Projekt möchte, kann man die Grafik des Splashscreens anpassen. Dazu muss man lediglich das Bild <code>/usr/share/plymouth/themes/pix/splash.png</code> gegen sein eigenes austauschen.</p>
<p><table class="empfehlung" style="height: 252px;">
<tbody>
<tr style="height: 18px;">
<th style="height: 18px; width: 603.844px;" colspan="3">Raspberry Pi und Zubehör kaufen (Anzeige)</th>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<th style="height: 18px; width: 219.562px;">Komponente</th>
<th style="height: 18px; width: 238.594px;">Bemerkung</th>
<th style="height: 18px; width: 133.688px;">Preise</th>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="height: 18px; width: 219.562px;">Raspberry Pi 4 (bis zu 8GByte)</td>
<td style="height: 18px; width: 238.594px;">Inkl. WLAN und Bluetooth</td>
<td style="height: 18px; width: 133.688px;"><a href="https://amzn.to/3EaqLJQ" target="_blank" rel="noopener">Ab ca. 40 Euro</a></td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="height: 18px; width: 219.562px;">Raspberry Pi 400</td>
<td style="height: 18px; width: 238.594px;">Rapberry in Tastatur integriert</td>
<td style="height: 18px; width: 133.688px;"><a href="https://amzn.to/3D71MG0" target="_blank" rel="noopener">Ab ca. 77 Euro</a></td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="height: 18px; width: 219.562px;">Raspberry Pi Zero 2 W</td>
<td style="height: 18px; width: 238.594px;">Inkl. Gehäuse</td>
<td style="height: 18px; width: 133.688px;"><a href="https://amzn.to/3G11NgM" target="_blank" rel="noopener">Ab ca. 26 Euro</a></td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="height: 18px; width: 219.562px;">Gehäuse für RPi4</td>
<td style="height: 18px; width: 238.594px;">Diverse Modelle zur Wahl</td>
<td style="height: 18px; width: 133.688px;"><a href="https://amzn.to/3o6Ny3W" target="_blank" rel="noopener">Ab ca. 7 Euro</a></td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="height: 18px; width: 219.562px;">Netzteil</td>
<td style="height: 18px; width: 238.594px;">Ideal mit mind. 2500 mA</td>
<td style="height: 18px; width: 133.688px;"><a href="https://amzn.to/3phcghr" target="_blank" rel="noopener">Ab ca. 10 Euro</a></td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="height: 18px; width: 219.562px;">MicroSD-Speicherkarte</td>
<td style="height: 18px; width: 238.594px;">Mind. 16 GByte, Class 10</td>
<td style="height: 18px; width: 133.688px;"><a href="https://amzn.to/3Ea96SD" target="_blank" rel="noopener">Ab ca. 8,90 Euro</a></td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="height: 18px; width: 219.562px;">Micro-HDMI-Kabel</td>
<td style="height: 18px; width: 238.594px;">CEC-fähig</td>
<td style="height: 18px; width: 133.688px;"><a href="https://amzn.to/31jUS3i" target="_blank" rel="noopener">Ab ca. 5 Euro</a></td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<th style="height: 18px; width: 603.844px;" colspan="3">Optional</th>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="height: 18px; width: 219.562px;">Raspberry Pi-Touchscreen</td>
<td style="height: 18px; width: 238.594px;">7 Zoll mit 800 x 480 Pixeln</td>
<td style="height: 18px; width: 133.688px;"><a href="http://amzn.to/1NkdAdF" target="_blank" rel="noopener">Ab ca. 85 Euro</a></td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="height: 18px; width: 219.562px;">Raspberry Pi-Frame für Display</td>
<td style="height: 18px; width: 238.594px;">Fünf verschiedene Farben</td>
<td style="height: 18px; width: 133.688px;"><a href="http://amzn.to/1WJsI5W" target="_blank" rel="noopener">Ab ca. 20 Euro</a></td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="height: 18px; width: 219.562px;">Logitech K400 Plus Touch</td>
<td style="height: 18px; width: 238.594px;">Schnurlose Tastatur mit Touchpad</td>
<td style="height: 18px; width: 133.688px;"><a href="http://amzn.to/1Nkdum8" target="_blank" rel="noopener">Ab ca. 35 Euro</a></td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="height: 18px; width: 219.562px;">USB-WLAN-Stick</td>
<td style="height: 18px; width: 238.594px;">150 Mbit/s, IEEE802.11b/g/n</td>
<td style="height: 18px; width: 133.688px;"><a href="http://amzn.to/1NkdtyQ" target="_blank" rel="noopener">Ab ca. 7 Euro</a></td>
</tr>
</tbody>
</table></p>
<p>Sollte man die Bootmeldungen benötigen, etwa um ein Problem beim Booten ausfindig zu machen, muss man entweder in der <code>/boot/cmdline.txt</code> die Optionen <code>quiet splash</code> entfernen (dazu die Datei mit <code>sudo nano /boot/cmdline.txt</code> in einen Editor mit Root-Rechten öffnen) oder via <code>sudo raspi-config</code> unter <em>3 Boot Options</em> | <em>B1 Console</em> festlegen, dass der RasPi ganz ohne grafische Umgebung starten soll. Beide Anpassungen müssen nach Korrektur des Problems wieder auf demselben Weg rückgängig gemacht werden.</p>
<p><figure id="attachment_39964" aria-describedby="caption-attachment-39964" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/boot-cmdline-quiet-splash.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-39964" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/boot-cmdline-quiet-splash-640x419.png" alt="Der Splashscreen lässt sich bei Bedarf über die /boot/cmdline.txt deaktivieren." width="640" height="419" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/boot-cmdline-quiet-splash-640x419.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/boot-cmdline-quiet-splash-641x420.png 641w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/boot-cmdline-quiet-splash-681x446.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/boot-cmdline-quiet-splash.png 704w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-39964" class="wp-caption-text">Der Splashscreen lässt sich bei Bedarf über die /boot/cmdline.txt deaktivieren.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_39965" aria-describedby="caption-attachment-39965" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/raspi-config-boot-to-cli.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-39965" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/raspi-config-boot-to-cli-640x425.png" alt="Lässt man den RasPi ohne GUI starten, verschwindet auch der Splashscreen." width="640" height="425" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/raspi-config-boot-to-cli-640x425.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/raspi-config-boot-to-cli-632x420.png 632w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/raspi-config-boot-to-cli-681x452.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/raspi-config-boot-to-cli.png 703w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-39965" class="wp-caption-text">Lässt man den RasPi ohne GUI starten, verschwindet auch der Splashscreen.</figcaption></figure></p>
<p>Der Beitrag auf der Raspberry-Pi-Homepage spricht davon mit &#8222;PIXEL desktop&#8220; eine Desktopumgebung geschaffen zu habe. Der Namen steht für <strong>Pi</strong> Improved <strong>X</strong>windows <strong>E</strong>nvironment, <strong>L</strong>ightweight. Diese baut jedoch so gut wie in allen Teilen auf LXDE auf. Neu sind, auf den ersten Blick, lediglich die Icons, das Fenstertheme, wie auch die Integration der <a href="https://wiki.archlinux.org/index.php/Infinality" target="_blank" rel="noopener">Infinality-Patches</a> in die Freetype-Bibliothek (Arch-User kennen diese in der Regel, ich habe sie auch schon ein paar mal hier <a href="https://linuxundich.de/gnu-linux/gruenes-antialiasing-arch-gimp-freetype-infinality-ist-dran-schuld/">im Blog behandelt</a>). Dadurch erscheinen die Schriften auf dem Bildschirm weicher, manch ein User wird sich jedoch nun an den rundgelutschten Fonts stören.</p>
<p><figure id="attachment_39967" aria-describedby="caption-attachment-39967" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/rasperry-pi-raspbian-pixel.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-39967" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/rasperry-pi-raspbian-pixel-640x512.png" alt="Pixel entspricht praktisch LXDE, es gibt bisher lediglich ein neues Icon- und Fenstertheme." width="640" height="512" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/rasperry-pi-raspbian-pixel-640x512.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/rasperry-pi-raspbian-pixel-525x420.png 525w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/rasperry-pi-raspbian-pixel-681x545.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/rasperry-pi-raspbian-pixel.png 1280w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-39967" class="wp-caption-text">Pixel entspricht praktisch LXDE, es gibt bisher lediglich ein neues Icon- und Fenstertheme.</figcaption></figure></p>
<p>Wichtiger ist in meinen Augen der Umstieg von Epiphany auf Chromium als Browser. Erstens bekommt man so von Haus aus einen Browser auf den RasPi, der allen aktuellen Anforderungen entspricht. Zweitens lässt sich dieser leicht (so wie der aus Chromium abgeleitete Chrome-Browser von Google) mit Erweiterungen aufrüsten. Raspbian bringt von Haus aus zwei mit: Mit <a href="https://github.com/gorhill/uBlock" target="_blank" rel="noopener">uBlock Origin</a> filtert der Browser Anzeigen aus Internetseiten; im Falle vom RasPi besonders interessant, da allzu umfangreiche Banner und Clips diesen schnell einbremsen. Dazu kommt mit <a href="https://github.com/erkserkserks/h264ify" target="_blank" rel="noopener">h264ify</a> eine Chrome-Erweiterung, die YouTube dazu zwingt H.264-Videos anstatt VP8/VP9 auszuliefern. Dadurch werden Ruckler beim Streamen von YouTube-Videos vermieden.</p>
<p><figure id="attachment_39966" aria-describedby="caption-attachment-39966" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/rasperry-pi-raspbian-chromium.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-39966" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/rasperry-pi-raspbian-chromium-640x512.png" alt="Anstatt Epiphany kommt nun Chromium mitsamt ein paar praktischen Erweiterungen zum Einsatz." width="640" height="512" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/rasperry-pi-raspbian-chromium-640x512.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/rasperry-pi-raspbian-chromium-525x420.png 525w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/rasperry-pi-raspbian-chromium-681x545.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/rasperry-pi-raspbian-chromium.png 1280w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-39966" class="wp-caption-text">Anstatt Epiphany kommt nun Chromium mitsamt ein paar praktischen Erweiterungen zum Einsatz.</figcaption></figure></p>
<p>Weiter lassen sich nun Bluetooth und WLAN über die grafische Oberfläche abschalten. Zudem findet sich nun der RealVNC-Server mitsamt Client an Bord. Interessant für User, die sich an das Programmieren wagen wollen, ist der neue Sense HAT Emulator für den gleichnamigen <a href="http://amzn.to/2dGlUrz" target="_blank" rel="noopener">Raspberry Pi Sense Hat</a>. Dieser Aufsatz für den GPIO-Port beinhaltet verschiedene Sensoren für Temperatur, Luftfeuchte und Luftdruck, wie auch eine Beschleunigungssensor, einen Lagesensor und ein Magnetometer. Ergänzt wird das alles mit einem kleinen 8&#215;8 LED-Matrix-Display und einem Mini-Joystick für Eingaben. Mit dem Emulator lässt sich das Arbeiten mit dem Hat austesten, ohne die 40 Euro für den RasPi-Aufsatz ausgeben zu müssen.</p>
<p>Man kann das Ganze leicht ausprobieren: Aus der gestarteten App wählt man unter <em>File</em> | <em>Open example</em> | <em>Simple</em> | <em>temperature.py</em> ein einfaches Beispiel aus. Daraufhin öffnet sich der Code des Beispiels in IDLE, einer Entwicklungsumgebung für Python. In dieser führt man das Skript dann via <em>Run</em> | <em>Run Module</em> aus. Zieht man jetzt am Schieberegler <em>Temperature</em> hoch und runter, leuchten die LEDs des Displays entsprechend der rot oder blau Temperatur auf. Je heißer, desto mehr färbt sich das Display rot. Entsprechend wird es blau bei niedrigen Temperaturen.</p>
<p><figure id="attachment_39970" aria-describedby="caption-attachment-39970" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/raspbian-sense-hat-emulator-vnc.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-39970" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/raspbian-sense-hat-emulator-vnc-640x512.png" alt="Mit dem Sense HAT Emulator lässt sich das Programmieren üben, ohne die Hardware zu besitzen." width="640" height="512" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/raspbian-sense-hat-emulator-vnc-640x512.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/raspbian-sense-hat-emulator-vnc-525x420.png 525w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/raspbian-sense-hat-emulator-vnc-681x545.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/raspbian-sense-hat-emulator-vnc.png 1280w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-39970" class="wp-caption-text">Mit dem Sense HAT Emulator lässt sich das Programmieren üben, ohne die Hardware zu besitzen.</figcaption></figure></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Anwendungen in alternativer Sprache ausführen</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/anwendungen-in-alternativer-sprache-ausfuhren/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 16:28:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Desktopumgebung]]></category>
		<category><![CDATA[Gnome]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Spracheinstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachen]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>
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					<description><![CDATA[Redakteure, Übersetzer oder Wiki-Schreiber kennen sicherlich die Herausforderung, wenn es darum geht Anleitungen oder Dokumentationen in verschiedenen Sprachen zu erstellen. Gerade unter Windows ist das extrem aufwändig, erst mit Windows Vista ist es z.B. möglich einem deutschsprachigen Windows-System eine andere Sprache zu verpassen. Zuvor konnten die so genannten MUIs nur auf Basis einer speziellen englischen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Redakteure, Übersetzer oder Wiki-Schreiber kennen sicherlich die Herausforderung, wenn es darum geht Anleitungen oder Dokumentationen in verschiedenen Sprachen zu erstellen. Gerade unter Windows ist das extrem aufwändig, erst mit Windows Vista ist es z.B. möglich einem deutschsprachigen Windows-System eine andere Sprache zu verpassen. Zuvor konnten die so genannten <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Multilingual_User_Interface" target="_blank" rel="noopener">MUIs</a> nur auf Basis einer speziellen englischen Version installiert werden.</p>
<p><span id="more-3671"></span></p>
<p>Genug gelästert, mit Linux ist das Thema deutlich leichter. Die großen Distributionen bringen Sprachpakete für unzählige Sprachen mit und es ist völlig problemlos möglich das System anfangs auf Deutsch zu installieren und es einem Benutzer später zu ermöglichen seine Desktopumgebung auf Spanisch zu starten. Aber nicht nur Fremdsprachler oder Redakteure können von unterschiedlichen Sprachen auf dem System profitieren. Screenshots oder Fehlermeldungen zu Bugs oder Featurewünsche in Bugzilla und Co. sind für die internationale Entwicklergemeinde meist deutlich wertvoller, wenn sie auf Englisch sind.</p>
<h2>Sprachpakete installieren</h2>
<p><figure id="attachment_3672" aria-describedby="caption-attachment-3672" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/09/sprachen_installieren.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-3672 size-medium" title="sprachen_installieren" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/09/sprachen_installieren-640x516.png" alt="Zusätzliche Sprachen installieren." width="640" height="516" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/09/sprachen_installieren-640x516.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/09/sprachen_installieren-521x420.png 521w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/09/sprachen_installieren-681x549.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/09/sprachen_installieren-250x202.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/09/sprachen_installieren-550x444.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/09/sprachen_installieren-223x180.png 223w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/09/sprachen_installieren-372x300.png 372w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/09/sprachen_installieren-620x500.png 620w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/09/sprachen_installieren.png 699w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-3672" class="wp-caption-text">Zusätzliche Sprachen installieren.</figcaption></figure></p>
<p>Basis dafür ist natürlich die Installation der gewünschten Sprachen in eurem System. Englisch und die bei der Installation gewählte Lokalisierung sind üblicherweise automatisch an Bord, wenn auch direkt nach der Installation meist noch ein paar Sprachpakete hinzuinstalliert werden müssen. Zusätzliche Sprachpakete oder Rechtschreibkorrekturen in anderen Sprachen könnt Ihr in Ubuntu und anderen auf Gnome basierenden Ubuntu-Derivaten über <em>System</em> | <em>Systemverwaltung</em> | <em>Sprachunterstützung</em> installieren.</p>
<p>Generell solltet Ihr diesen Dialog nach der Installation eines Ubuntu-Systems einmal öffnen. Solltet Ihr nämlich während der Installation des Systems keinen Internetzugang gehabt haben, dann fehlen Euch ein paar Sprachpakete. Der Platz auf der Ubuntu-CD ist leider recht knapp, so dass nur die wichtigsten Sprachpakete auf der CD enthalten sind. Der Installationsassistent macht Euch auf fehlende Sprachpakete automatisch aufmerksam und installiert sie per Download aus den Paketquellen.</p>
<h2>Desktopumgebung komplett umstellen</h2>
<p><figure id="attachment_3674" aria-describedby="caption-attachment-3674" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/09/gdm.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-3674 size-medium" title="gdm" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/09/gdm-640x497.jpg" alt="Im Login-Manager die Sprache der nächsten Sitzung wählen" width="640" height="497" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/09/gdm-640x497.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/09/gdm-541x420.jpg 541w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/09/gdm-681x528.jpg 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/09/gdm-250x194.jpg 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/09/gdm-550x427.jpg 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/09/gdm-800x621.jpg 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/09/gdm-232x180.jpg 232w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/09/gdm-387x300.jpg 387w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/09/gdm-644x500.jpg 644w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/09/gdm.jpg 1232w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-3674" class="wp-caption-text">Im Login-Manager die Sprache der nächsten Sitzung wählen</figcaption></figure></p>
<p>Solltet Ihr eine weitere Sprachen installiert haben, so könnt Ihr in diesem Dialog die Standard-Sprache für den Login-Manager (GDM) und die Desktop-Umgebung festlegen. Zusätzlich kann <strong>jeder</strong> Benutzer des System die Sprache seiner Desktopumgebung beim Einloggen individuell bestimmen.</p>
<p>Soweit so gut, das dürften die meisten Linux-Anwender nach relativ kurzer Zeit bereits gelernt haben. Zeit zum eigentlichen Thema des Beitrags zu kommen: Wie startet man auf einem deutschsprachigen Ubuntu eine Anwendung in einer anderen Sprache <strong>ohne</strong> sich auszuloggen, um z.B. einen Screenshot eines Programms auf Englisch zu machen?</p>
<h2>Anwendungen in anderer Sprache starten</h2>
<p>Im ersten Schritt müsste ihr herausfinden welche &#8222;locales&#8220; auf Eurem System installiert sind. Ich möchte dazu gar nicht großartig bei den <a href="http://www.opengroup.org/onlinepubs/009695399/basedefs/xbd_chap08.html#tag_08_02" target="_blank" rel="noopener">Umgebungsvariablen</a> ins Detail gehen, startet einfach ein Terminal und gibt folgendes ein&#8230;</p>
<pre>$ locale -a
C
de_AT.utf8
de_BE.utf8
de_CH.utf8
de_DE.iso885915
de_DE.utf8
[...]
en_GB.utf8
es_ES.utf8
ja_JP.utf8
ru_RU.utf8
</pre>
<p>Als Ausgabe bekommt ihr alle auf dem System installierten Lokalisierungen und deren Zeichensätze. Mit dieser Info könnt ihr nun jedes Programm in einer anderen Sprache starten. Wollt Ihr Firefox auf Russisch, OpenOffice.org auf Japanisch und Gedit auf Spanisch haben? Nichts leichter als das, selbstverständlich klappt das aber nur, wenn Ihr vorher die entsprechenden Sprachpakete installiert habt.</p>
<pre>$ LANG=ru_RU.utf8 firefox &amp;
$ LANG=ja_JP.utf8 ooffice &amp;
$ LANG=es_ES.utf8 gedit &amp;
</pre>
<p><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/09/sprachmix.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-3675 size-medium" title="sprachmix" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/09/sprachmix-640x497.jpg" alt="Firefox auf Russisch, OpenOffice.org auf Japanisch und Gedit auf Spanisch? Kein Problem..." width="640" height="497" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/09/sprachmix-640x497.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/09/sprachmix-541x420.jpg 541w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/09/sprachmix-681x528.jpg 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/09/sprachmix-250x194.jpg 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/09/sprachmix-550x427.jpg 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/09/sprachmix-800x621.jpg 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/09/sprachmix-232x180.jpg 232w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/09/sprachmix-387x300.jpg 387w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/09/sprachmix-644x500.jpg 644w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/09/sprachmix.jpg 1232w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a></p>
<p>Firefox auf Russisch, OpenOffice.org auf Japanisch und Gedit auf Spanisch? Kein Problem&#8230;</p>
<p>Dies funktioniert natürlich auch mit Anwendungen und Befehlen im Terminal. Klemmt die Paketverwaltung und ihr wollt eine Frage in einem Englischen Forum stellen, so könnt ihr die Ausgabe von apt-get auf Englisch umstellen. Das <code>LANG=C</code> steht für den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Portable_Operating_System_Interface" target="_blank" rel="noopener">POSIX-Standard</a> Englisch. Naürlich könntet ihr auch <code>LANG=en_US.utf8</code> verwenden, doch das <code>C</code> kann man sich besser merken.</p>
<pre>$ LANG=C sudo apt-get dist-upgrade
Reading package lists... Done
Building dependency tree
Reading state information... Done
Calculating upgrade... Done
0 upgraded, 0 newly installed, 0 to remove and 0 not upgraded.
</pre>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Windows Linuxiger machen</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/windows-linuxiger-machen/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/gnu-linux/windows-linuxiger-machen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Aug 2009 13:31:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Desktop]]></category>
		<category><![CDATA[Desktopumgebung]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Tools]]></category>
		<category><![CDATA[Windows]]></category>
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					<description><![CDATA[Vor ein paar Tagen ging ein recht provokanter Blog über den Planet ubuntuusers.de wie &#8222;lame&#8220; doch Windows sei, weil es sich anders bedienen würde. Klar dass dann in den Kommentaren des Blogs die Gemüter etwas hochkochten. Ich persönlich mag solch ein&#8230; ich lasse mal die üblichen Wörter hierfür raus&#8230; ebenfalls nicht, denn das ist keine [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vor ein paar Tagen ging ein recht provokanter Blog über den Planet ubuntuusers.de wie &#8222;lame&#8220; doch Windows sei, weil es sich anders bedienen würde. Klar dass dann in den Kommentaren des Blogs die Gemüter etwas hochkochten. Ich persönlich mag solch ein&#8230; ich lasse mal die üblichen Wörter hierfür raus&#8230; ebenfalls nicht, denn das ist keine konstruktive Kritik. Lasst uns mal ehrlich sein: Eine Desktop-Umgebung wird erst durch Programme und Tools zu einer Desktop-Umgebung. Egal ob die nun auf dem Windows- oder dem Linux-Kernel läuft. Wie sagte schon Linus: <a href="http://www.linux-mag.com/cache/7439/1.html" target="_blank" rel="noopener">the Microsoft hatred is a disease</a>&#8230;</p>
<p>Ich versuche daher die genannten Punkte (und ein paar mehr) in Windows zu &#8222;beheben&#8220;, so dass man auch unter Windows den von Linux gewohnten Workflow mehr oder weniger beibehalten kann&#8230; Ich persönlich arbeite nämlich &#8211; wie wohl jeder von uns &#8222;Linuxern&#8220; &#8211; auch des öfteren mit Windows-Systemen und da bin ich froh, wenn ich manche Gewohnheiten nicht ändern muss&#8230;</p>
<p><span id="more-3204"></span></p>
<h2>Wie kann ich ein Fenster einklappen?</h2>
<p>Dieses Einklappen von Fenstern habe ich persönlich nie benutzt und vermisse es unter Windows daher auch nicht. Metacity aus GNOME beherrscht diese Funktionalität ebenfalls nicht. Wer auch unter Windows Fenster einklappen möchte, der findet zahlreiche Shareware-Programme. Besser finde ich hier das unter der GPL lizenzierte Programm <a href="http://www.autohotkey.com/" target="_blank" rel="noopener">AutoHotkey</a> mit dem dazugehörigen Skript <a href="http://www.autohotkey.com/docs/scripts/WindowShading.htm" target="_blank" rel="noopener">Window Shading</a>. Ist das Programm installiert und läuft das Skript, dann kann man Fenster mit Strg+Z ein- und wieder ausklappen.</p>
<h2>Wie schalte ich unter Windows die Magnetfunktion für die Fenster ein?</h2>
<p>Hier würde ich zur Freeware <a href="http://ivanheckman.com/allsnap/" target="_blank" rel="noopener">allSnap</a> raten. Ich persönlich nutze das Programm recht gerne auf Windows, da es genau das tut was es soll, ohne groß im Wege zu sein. Fenster schnappen am Rand des Desktops oder am Rand anderer Fenster ein. So kann Fenster schnell ohne Überlappungen ausrichten.</p>
<h2>Wie kann ich mit der Maus ohne Tastatur Texte kopieren?</h2>
<h2>Wie bringe ich ein vorne liegendes Fenster mit einem Klick in den Hintergrund?</h2>
<p>Diese beiden Punkte kann man mit der Postcardware <a href="http://fy.chalmers.se/~appro/nt/TXMouse/" target="_blank" rel="noopener">True X-Mouse Gizmo</a> erschlagen. Damit kopiert man Text in die Zwischenablage indem man ihn einfach nur selektiert und fügt ihn über einen Mittelklick wieder ein. Ebenso kann man Fenster über einen Rechtsklick auf die Fensterleiste in den Hintergrund schieben. Allerdings &#8211; und das ist ein mächtiger Haken &#8211; legt das Programm den Mittelklick in anderen Programmen lahm. Man kann etwa keinen Link mehr in einem neuen Tab über einen Mittelklick öffnen.</p>
<h2>Wie kann ich ein Fenster dauerhaft in den Vordergrund bringen?</h2>
<p>Auch das Problem lässt sich mit einem kleinen Tool lösen. Ich verwende dazu die Freeware <a href="http://www.abstractpath.com/powermenu/" target="_blank" rel="noopener">PowerMenu</a>. Klickt man auf die Fensterleiste eines Fensters, so kann man ein Programm permanent in den Vordergrund holen, die Prozeßpriorität festlegen oder sogar die Transparenz des Fensters einstellen. Ich persönlich mag das Tool, da es bis auf sein Icon in der Traybar unauffällig seinen Dienst tut.</p>
<h2>Wo kann ich einstellen, dass ich mehr als nur eine Arbeitsfläche haben will?</h2>
<p>Dafür gibt es tausende Tools für Windows. Ich persönlich würde den Virtual Desktop Manager aus den <a href="http://www.microsoft.com/windowsxp/downloads/powertoys/xppowertoys.mspx" target="_blank" rel="noopener">Microsoft PowerToys</a> nehmen. Programme wie <a href="http://www.dexpot.de/" target="_blank" rel="noopener">Dexpot</a> sind mir deutlich zu überladen für diese simple Aufgabe.</p>
<h2>Wie kann ich das Explorerfenster aufteilen?</h2>
<p>Dateimanager gibt es wie Sand am Meer. Sowohl unter Linux wie auch Windows ist die Auswahl riesig. Die meisten Anwender sind wohl mit dem Windows Explorer mehr oder weniger glücklich. Für die unzufriedenen gibts den Total Commander und Co&#8230; Über den richtigen Dateimanager zu philosophieren ist so müßig wie darüber zu streiten ob es besser ist einen Opel Astra oder VW Golf zu fahren.</p>
<h2>Fenster einfach verschieben und in ihrer Größe ändern</h2>
<p>Den Punkt füge ich noch ein, denn ich erwische mich immer beim Versuch Fenster in Windows mit Alt+Linksklick zu verschieben bzw. mittels Alt+Mittelklick in ihrer Größe zu verändern. Ich bin das so sehr von Linux gewohnt, dass ich diese Funktion auch unter Windows nicht missen möchte. Hierfür verwende ich die Freeware <a href="http://corz.org/windows/software/accessories/KDE-resizing-moving-for-XP-or-Vista.php" target="_blank" rel="noopener">KDE Mover-Sizer</a>, die das Linux-Verhalten praktisch perfekt abbildet.</p>
<h2>Was mich an Windows wurmt?</h2>
<p>Die Philosophie der Programmierer kleiner Tools. Unter Linux haben wir eine tief verwurzelte Tradition Software unter freien Lizenzen anzubieten. Unter Windows gibt es zwar auch viel FOSS, doch gerade die Programmierer der kleinen Helferlein geben ihr Programm zwar kostenlos her, der Code bleibt jedoch in der Schublade. Die hier genannten Programme passen größtenteils in diese Kategorie.</p>
<p>Wozu führt das? Verliert der Programmierer des eigentlich nützlichen Tools das Interesse an seinem Programm, dann fristet es noch eine Weile ein armseliges Schicksal als ungewartetes Programm, bis dann die Domain/Webseite, unter der es zum Download angeboten wurde, abgeschaltet wird und das Programm dann endgültig die Reise in den Software-Himmel antritt. Ich habe das schon öfters erlebt und fand es besonders schade wenn der Autor dann nicht bereit ist den Code herauszugeben, so dass man sein Projekt weiterführen könnte.</p>
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