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	<title>Internetzugang &#8211; Linux und Ich</title>
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	<description>Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT</description>
	<lastBuildDate>Sat, 17 May 2025 16:02:41 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Internetzugang &#8211; Linux und Ich</title>
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		<title>Umzug auf eine AVM Fritzbox 5690 Pro: Von Fritzbox zu Fritzbox</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 May 2025 16:02:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hardware]]></category>
		<category><![CDATA[Internetzugang]]></category>
		<category><![CDATA[Router]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Fritzbox 5690 Pro überzeugt mit Dual-Modem, Wi-Fi 7 und Zigbee. VPN via WireGuard ist möglich, Matter allerdings bislang nicht nutzbar, trotz entsprechender Ankündigungen seitens AVM. Abwarten heißt es auch bei Labor-Firmwares.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Meine bisherige <a href="https://fritz.com/produkte/archiv/fritzbox-7580" target="_blank" rel="noopener">Fritzbox 7580</a> hat zuletzt immer häufiger Probleme gemacht. Das WLAN wurde instabil, Smartphones, Tablets und andere auf das drahtlose Netz angewiesene Geräte im Haus verloren mehrmals täglich die Verbindung und wechselten (so vorhanden) ohne Vorwarnung ins Mobilfunknetz. Nach ein paar Minuten tauchte das WLAN wieder auf – nur um wenig später erneut abzubrechen.</p>



<p>Trotz aller <a href="https://fritz.com/service/wissensdatenbank/dok/FRITZ-Box-7580/27_Haufige-Abbruche-der-WLAN-Verbindung" target="_blank" rel="noopener">Tipps aus der AVM-Wissensdatenbank</a> und unzähliger Anpassungen in den Einstellungen änderte sich daran nichts. Ich vermute ein thermisches Problem: Nach Abschalten und einer Abkühlphase funktioniert das WLAN zunächst stabil, doch je länger die Fritzbox wieder in Betrieb war, desto häufiger traten die Aussetzer erneut auf.</p>







<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1280" height="855" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/avm-fritzbox-5690-pro_01-1280x855.webp" alt="Modernes Design, aktuelle Technik: Die Fritzbox 5690 Pro ist für DSL und Glasfaser ausgelegt und bringt mit Wi-Fi 7 sowie Zigbee zukunftstaugliche Standards direkt mit." class="wp-image-44955" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/avm-fritzbox-5690-pro_01-1280x855.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/avm-fritzbox-5690-pro_01-640x427.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/avm-fritzbox-5690-pro_01-1536x1026.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/avm-fritzbox-5690-pro_01-629x420.webp 629w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/avm-fritzbox-5690-pro_01-537x360.webp 537w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/avm-fritzbox-5690-pro_01-681x455.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/avm-fritzbox-5690-pro_01.webp 1599w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Modernes Design, aktuelle Technik: Die FRITZ!Box 5690 Pro ist für DSL und Glasfaser ausgelegt und bringt mit Wi-Fi 7 sowie Zigbee zukunftstaugliche Standards direkt mit.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="warum-die-wahl-auf-die-fritzbox-5690-pro-fiel">Warum die Wahl auf die Fritzbox 5690 Pro fiel</h2>



<p>Ein kompletter Neustart war also nötig. Allzu sehr hat mich das nicht gestört – die 7580 war ohnehin ein eher enttäuschendes Modell. Zwar ursprünglich von AVM als Flaggschiff gedacht, blieb sie in Sachen Software-Updates und Funktionen schnell auf der Strecke. WireGuard als moderne VPN-Lösung wurde zum Beispiel nie integriert. Das war für mich ein echter Minuspunkt, da ich mir nach der <a href="https://stadt-bremerhaven.de/avm-fritzbox-bekommt-wireguard-integration/" target="_blank" rel="noopener">Ankündigung seitens AVM</a> einen wesentlich vereinfachten und verbesserten VPN-Zugang zur Fritzbox von Linux-Systemen aus versprochen hatte.</p>



<p>Da bei mir – eventuell – in unbestimmter Zukunft ein Wechsel auf Glasfaser ansteht, fiel die Wahl auf die <a href="https://fritz.com/produkte/fritzbox/fritzbox-5690-pro" target="_blank" rel="noopener">AVM Fritzbox 5690 Pro</a>. Der Router ist für DSL und Glasfaser ausgelegt und somit bestens geeignet für den Übergang. Wer wie ich aktuell noch DSL nutzt, aber mittelfristig auf Glasfaser umsteigen will, muss so nicht erneut Geld in die Hand nehmen. Preislich liegt die neue Fritzbox bei rund 300 Euro – kein Schnäppchen, aber dank der Dual-Modem-Ausstattung irgendwie noch zu vertreten.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1280" height="855" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/avm-fritzbox-5690-pro_02-1280x855.webp" alt="Links: Der Einschub für AON- und GPON-SFP-Module für Glasfaseranschlüsse. Rechts: der klassische DSL-Port. So ist die Box für beide Zugänge vorbereitet." class="wp-image-44956" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/avm-fritzbox-5690-pro_02-1280x855.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/avm-fritzbox-5690-pro_02-640x427.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/avm-fritzbox-5690-pro_02-1536x1026.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/avm-fritzbox-5690-pro_02-629x420.webp 629w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/avm-fritzbox-5690-pro_02-537x360.webp 537w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/avm-fritzbox-5690-pro_02-681x455.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/avm-fritzbox-5690-pro_02.webp 1599w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Links: Der Einschub für AON- und GPON-SFP-Module für Glasfaseranschlüsse. Rechts: der klassische DSL-Port. So ist die Box für beide Zugänge vorbereitet.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1280" height="855" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/avm-fritzbox-5690-pro_03-1280x855.webp" alt="Das Rückgrat fürs Heimnetz: Vier Gigabit-Ports plus ein schneller 2,5-Gbit/s-Anschluss. Der USB-3.1-Port eignet sich für Speicher oder Smart-Home-Erweiterungen." class="wp-image-44957" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/avm-fritzbox-5690-pro_03-1280x855.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/avm-fritzbox-5690-pro_03-640x427.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/avm-fritzbox-5690-pro_03-1536x1026.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/avm-fritzbox-5690-pro_03-629x420.webp 629w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/avm-fritzbox-5690-pro_03-537x360.webp 537w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/avm-fritzbox-5690-pro_03-681x455.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/avm-fritzbox-5690-pro_03.webp 1599w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Das Rückgrat fürs Heimnetz: Vier Gigabit-Ports plus ein schneller 2,5-Gbit/s-Anschluss. Der USB-3.1-Port eignet sich für Speicher oder Smart-Home-Erweiterungen.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="reibungsloser-umzug-von-alter-zu-neuer-fritzbox">Reibungsloser Umzug von alter zu neuer Fritzbox</h2>



<p>Der Wechsel verlief erstaunlich problemlos. Die Export- und Importfunktion der <a href="https://linuxundich.de/tag/fritzbox/" data-type="post_tag" data-id="756">Fritzbox</a> hat zuverlässig funktioniert: Zugangsdaten für den DSL-Anschluss wurden korrekt übernommen, ebenso meine Netzwerkkonfiguration. In meinem Netzwerk läuft ein Pi-hole zur netzweiten Werbeblockade – das funktionierte sofort wieder wie gewohnt. Auch DynDNS, Portweiterleitungen und das über Google synchronisierte Telefonbuch wurden korrekt übertragen.</p>



<p>Nur bei den DECT-Geräten wie dem Fritzfon C6 (nutze ich eigentlich nur noch zum Bestätigen von Einstellungen in der Fritzbox – meine Festnetznummer kennen und nutzen noch genau zwei Personen) sowie bei den Smart-Home-Komponenten wie Steckdosen und Heizkörperthermostaten musste ich einmal manuell Hand anlegen. Die Geräte ließen sich jedoch schnell wieder neu verbinden. Gruppen und Schaltpläne blieben erhalten, sodass der Aufwand minimal war.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="was-die-5690-pro-kann-und-was-noch-nicht">Was die 5690 Pro kann – und was (noch) nicht</h2>



<p>Technisch bietet die 5690 Pro vieles, was man aktuell erwarten darf. Mit Wi-Fi 7, Zigbee und DECT-ULE ist die Ausstattung zukunftssicher. Vor allem <a href="https://fritz.com/ratgeber/zigbee-im-fritz-smart-home" target="_blank" rel="noopener">Zigbee</a> ist interessant für alle, die smarte Geräte unterschiedlicher Hersteller direkt über die Fritzbox steuern wollen. Ich habe derzeit noch keine Zigbee-Hardware im Einsatz, bin aber gespannt, wie gut das Zusammenspiel in der Praxis funktioniert.</p>



<p>Etwas ernüchternd ist allerdings die Situation rund um den Smart-Home-Standard Matter. AVM hatte <a href="https://www.heise.de/news/AVM-laessts-krachen-Fritzboxen-bekommen-Wi-Fi-7-Zigbee-und-Matter-7524241.html" target="_blank" rel="noopener">Matter-Support für die FRITZ!Box 5690 Pro angekündigt</a>, doch bislang ist davon rein gar nichts zu sehen. Auf der Produktseite fehlt inzwischen sogar jede Erwähnung von Matter, und wer sich informieren will, muss sich durch ältere Pressemitteilungen klicken – zum Beispiel die von <a href="https://fritz.com/unternehmen/presse/presseinformationen/2024/05/avm-auf-der-anga-com-2024" target="_blank" rel="noopener">AVM zur ANGA COM 2024</a>:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Fritzbox 5690 Pro: Triband-Fritzbox für Fiber und DSL mit Wi-Fi 7 und Zigbee</strong> … Dank der Unterstützung von Zigbee, DECT ULE und zukünftig auch Matter können zusätzlich zu den smarten FRITZ!-Produkten viele Geräte anderer Hersteller integriert werden. – AVM, 13.05.2024</p>
</blockquote>



<h2 class="wp-block-heading" id="support-fur-matter-grosses-fragezeichen">Support für Matter? Großes Fragezeichen</h2>



<p>Wer schon jetzt <a href="https://fritz.com/service/matter-mit-fritz" target="_blank" rel="noopener">Matter mit AVM-Geräten</a> in sein Smart Home einbinden möchte, ist auf das zusätzliche <a href="https://fritz.com/produkte/smart-home/fritzsmart-gateway" target="_blank" rel="noopener">FRITZ!Smart Gateway</a> angewiesen. Das kommt für mich aktuell nicht infrage – die nötige Hardware steckt ja bereits in der 5690 Pro. Es wäre wünschenswert, wenn AVM hier bald nachliefert. Irgendwie habe ich allerdings Zweifel daran: Die 5690 Pro war ewig angekündigt, aber lange nicht im Handel erhältlich. Irgendwie ist da der Wurm drin.</p>



<p>Ein weiteres Fragezeichen steht hinter den Labor-Firmwares. AVM hatte zwischenzeitlich <a href="https://www.deskmodder.de/blog/2024/12/11/fritzbox-5690-pro-mit-einem-labor-update-7-90-117707-und-einigen-verbesserungen" target="_blank" rel="noopener">eine Labor-Version für die 5690 Pro</a> veröffentlicht, aktuell gibt es jedoch <a href="https://fritz.com/fritz-labor" target="_blank" rel="noopener">keine neue Testversion</a>. Offenbar wurde das Programm mit dem offiziellen Release von <a href="https://linuxundich.de/tag/fritzos/" data-type="post_tag" data-id="1172">FRITZ!OS 8.0</a> eingestellt. Wer also gerne neue Funktionen ausprobiert, muss sich bei den Boxen der 7x90er-Reihe umsehen. Finde ich persönlich schade, da ich aus persönlichem und beruflichem Interesse ganz gerne die Labor-Firmwares austeste.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="860" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/fritzbox-fritzos8_01-1280x860.webp" alt="FRITZ!OS 8.03 ist aktuell – aber ohne Labor-Firmware. Wer experimentieren möchte, muss sich derzeit mit dem offiziellen Release begnügen." class="wp-image-44958" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/fritzbox-fritzos8_01-1280x860.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/fritzbox-fritzos8_01-640x430.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/fritzbox-fritzos8_01-1536x1032.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/fritzbox-fritzos8_01-625x420.webp 625w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/fritzbox-fritzos8_01-537x360.webp 537w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/fritzbox-fritzos8_01-681x457.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/fritzbox-fritzos8_01.webp 1596w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">FRITZ!OS 8.03 ist aktuell – aber ohne Labor-Firmware. Wer experimentieren möchte, muss sich derzeit mit dem offiziellen Release begnügen.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="860" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/fritzbox-fritzos8_02-1280x860.webp" alt="Matter ist bisher ein leeres Versprechen: In den Einstellungen der Fritzbox 5690 Pro fehlt Matter noch. Aktuelle Infos von AVM dazu sind rar." class="wp-image-44959" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/fritzbox-fritzos8_02-1280x860.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/fritzbox-fritzos8_02-640x430.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/fritzbox-fritzos8_02-1536x1032.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/fritzbox-fritzos8_02-625x420.webp 625w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/fritzbox-fritzos8_02-537x360.webp 537w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/fritzbox-fritzos8_02-681x457.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/fritzbox-fritzos8_02.webp 1596w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Matter ist bisher ein leeres Versprechen: In den Einstellungen der Fritzbox 5690 Pro fehlt Matter noch. Aktuelle Infos von AVM dazu sind rar.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="fazit-nach-den-ersten-tagen">Fazit nach den ersten Tagen</h2>



<p>Die Fritzbox 5690 Pro läuft bei mir bisher stabil und zuverlässig. Der Umzug verlief erstaunlich einfach, die Konfiguration war schnell wieder einsatzbereit. Dass sich die Box für DSL und Glasfaser gleichermaßen eignet, macht sie besonders flexibel. Im Paket liegen zwei SFP-Module für <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Active_Optical_Network" target="_blank" rel="noopener">AON-</a> und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Passive_Optical_Network" target="_blank" rel="noopener">GPON-Glasfaseranschlüsse</a>. Die aktuellen Standards werden also unterstützt, <a href="https://xkcd.com/927/" target="_blank" rel="noopener">doch wie immer</a>: Nach dem Standard kommt der nächste Standard.</p>



<p>Wi-Fi 7 ist vorhanden, und neue Smartphones verbinden sich auch darüber. In der Praxis ist bei mir die Datenrate via WLAN allerdings gar nicht so viel höher, da ja oft durch Wände hindurch gefunkt werden muss. Da ist dann bei den hohen Frequenzen von Wi-Fi 7 schnell Schluss mit sehr hohem Datendurchsatz. Der integrierte Switch unterstützt immerhin Gigabit-Ethernet und über den kombinierten LAN-/WAN-Port einmal 2,5-Gigabit. Der USB-Anschluss arbeitet mit USB 3.1. Wer einfach nur eine externe USB-Festplatte ins Netz stellen möchte, ist damit vermutlich sogar happy.</p>



<p>Es gibt allerdings noch Baustellen: Die Unterstützung für Matter fehlt bislang, und experimentierfreudige Nutzer müssen auf Labor-Updates verzichten. Trotzdem bin ich unterm Strich zufrieden. Die 5690 Pro macht einen soliden Eindruck – auch wenn AVM bei Smart-Home-Standards gern etwas schneller vorankommen dürfte. <em>Erst mit Matter wird die Box allerdings so richtig komplett.</em> Dann lässt sich die Fritzbox auch wieder in <a href="https://fritz.com/service/fritz-smart-home-per-google-home-app-in-matter-netzwerk-einbinden/" target="_blank" rel="noopener">Google Home einbinden</a>. Etwas, das ich seit dem <a href="https://www.deskmodder.de/blog/2024/09/04/fritzbox-skill-fuer-alexa-und-google-home-eingestellt/" target="_blank" rel="noopener">Ende von FRITZ! Smart Home in Alexa und Google Home</a> wirklich vermisse.</p>
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		<title>Drei Wege das WLAN auf einem Raspberry Pi einzurichten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Mar 2016 09:07:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raspberry Pi]]></category>
		<category><![CDATA[Einsteiger]]></category>
		<category><![CDATA[Howto]]></category>
		<category><![CDATA[Internetzugang]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Raspberry Pi 3 besitzt bekanntlich inzwischen einen integrierten Funkchip mit WLAN und Bluetooth inklusive den entsprechenden Antennen. So spart man sich mit der Investition in einen RasPi3 einen zusätzlichen USB-WLAN-Adapter. Aktuelle Ausgaben von Raspbian unterstützen den WLAN-Chip des Raspberry 3 ohne weitere Basteleien, doch der RasPi muss ja auch den Weg ins heimische WLAN [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der Raspberry Pi 3 besitzt bekanntlich inzwischen einen integrierten Funkchip mit WLAN und Bluetooth inklusive den entsprechenden Antennen. So spart man sich mit der Investition in einen RasPi3 einen zusätzlichen USB-WLAN-Adapter. Aktuelle Ausgaben von Raspbian unterstützen den WLAN-Chip des Raspberry 3 ohne weitere Basteleien, doch der RasPi muss ja auch den Weg ins heimische WLAN finden. Über eine GUI funktioniert dies ohne weitere Probleme, doch wer bei seinem RasPi-Projekt auf eine grafische Oberfläche verzichtet, der muss die WLAN-Verbindung über das Terminal einrichten. Dies kann man komplett zu Fuß machen oder sich mit einem kleinen Tool die Aufgabe etwas erleichtern. Ich stelle hier die drei Wege im Detail vor &#8212; diese funktionieren selbstverständlich auch auf RasPis der zwei vorigen Generationen, denen ihr mit einem geeigneten USB-Adapter WLAN beigebracht habt.</p>



<span id="more-38863"></span>



<p>Installiert ihr die aktuelle Ausgabe vom RasPi-Betriebssystem&nbsp;<a href="https://www.raspberrypi.org/downloads/raspbian/" target="_blank" rel="noopener">Raspbian Jessie</a>&nbsp;in der &#8222;Vollversion&#8220;, also mit einer grafischer Oberfläche, auf eurem Raspberry Pi 3, dann findet ihr euch nach dem Start direkt auf&nbsp;LXDE-Desktopumgebung wieder. Diese bringt von Haus aus ein grafisches Werkzeug zum Verwalten der Netzwerkverbindungen mit, das selbstverständlich auch mit dem WLAN-Chip auf dem RasPi3 umgehen kann &#8212; sowie natürlich&nbsp;auch mit älteren RasPis, die ihr mit einem geeigneten USB-WLAN-Adapter aufgerüstet habt. Im Idealfall müsst ihr also einfach euren RasPi booten, das WLAN auswählen, die Zugangsdaten eingeben und schon seid ihr &#8222;drinnen&#8220;. Der Netzwerkmanager speichert die Zugangsdaten, sodass sich das System in&nbsp;Zukunft automatisch&nbsp;ins WLAN einloggt.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-3.jpg" rel="attachment wp-att-38931"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="427" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-3-640x427.jpg" alt="Der Raspberry Pi 3 verfügt über integriertes Bluetooth und WLAN." class="wp-image-38931" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-3-640x427.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-3-1280x853.jpg 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-3-630x420.jpg 630w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-3-681x454.jpg 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-3.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Der Raspberry Pi 3 verfügt über integriertes Bluetooth und WLAN.</figcaption></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading">RasPi-WLAN über die LXDE-GUI einrichten</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-3-raspbian-wlan.png" rel="attachment wp-att-38925"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="384" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-3-raspbian-wlan-640x384.png" alt="Raspbian Jessie unterstützt den WLAN-Chip des Raspberry Pi 3 out-of-the-box." class="wp-image-38925" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-3-raspbian-wlan-640x384.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-3-raspbian-wlan-700x420.png 700w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-3-raspbian-wlan-681x409.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-3-raspbian-wlan.png 800w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Raspbian Jessie unterstützt den WLAN-Chip des Raspberry Pi 3 out-of-the-box.</figcaption></figure>
</div>


<p>Nutzt ihr hingegen die Lite-Version, dann müsst ihr den Aufbau der Netzwerkverbindung via WLAN über das&nbsp;Terminal regeln. Die Installation einer kompletten GUI würde ja dem Vorhaben, einen möglichst schlanken RasPi aufzubauen, komplett widersprechen. Ich gehe nun mal davon aus, dass ihr Raspian Jessie Lite auf eurem RasPi3 zum Laufen gebracht habt. Hängt an&nbsp;eurem RasPi Tastatur und Monitor, könnt ihr direkt loslegen. Verzichtet ihr auf jegliche Peripherie, verbindet ihr euren RasPi vorübergehend mit dem LAN und sucht euch dann mit <code>arp-scan</code> die IP-Adresse des kopflosen RasPis raus. Details dazu erfahrt ihr in einem Artikel, den ich vor ein paar Wochen verfasst habe:&nbsp;<a href="https://linuxundich.de/gnu-linux/headless-server-wie-einen-raspberry-pi-im-netz-finden-ohne-die-ip-adresse-zu-kennen/">Headless Server wie einen Raspberry Pi im Netz finden ohne die IP-Adresse zu kennen</a>. Alternativ sucht ihr euch die IP-Adresse über das Webfrontend eures Routers heraus, dieses bietet in der Regel eine Übersicht mit allen aktuell im Netzwerk aktiven Geräten.</p>



<pre class="wp-block-preformatted">$ <strong>sudo arp-scan --interface=net0 --localnet | grep Raspberry</strong><br>192.168.178.33	b8:27:eb:e4:e1:30	Raspberry Pi Foundation<br>192.168.178.35	b8:27:eb:f3:c6:25	Raspberry Pi Foundation<br></pre>



<h2 class="wp-block-heading">RasPi-WLAN manuell einrichten</h2>



<p>Auf dem zukünftigen WLAN-RasPi eingeloggt, sorgt ihr erstmal für die Installation aller anstehenden Updates. Die im Listing genannten Befehle sind übrigens korrekt: Seit Jessie, also Debian 8, gibt es mit <code>apt</code> ein Kommando, das <code>apt-get</code>, <code>apt-cache</code> und Co. in einem Programm zusammenfasst. Dazu hatte ich erst gestern bereits&nbsp;einen längeren Beitrag im Blog: <a href="https://linuxundich.de/gnu-linux/apt-get-apt-cache-laesst-sich-schon-lange-mit-apt-abkuerzen/">apt-get, apt-cache lässt sich schon lange mit apt abkürzen</a>. Installiert also zur Sicherheit sämtliche Updates und startet dann einmal den Raspberry Pi neu durch. Anschließend loggt ihr euch wieder neu im Terminal oder via SSH ein und macht euch ans Einrichten der WLAN-Verbindung. Als ersten Schritt&nbsp;schaut ihr mittels&nbsp;<code>iwlist scan</code>&nbsp;kurz nach, ob das System auch wirklich den WLAN-Adapter findet. Der Name der Netzwerkkarte lautet im Fall des Raspberry Pi 3&nbsp;<code>wlan0</code>, nutzt ihr einen älteren RasPi mit USB-WLAN-Adapter erscheinen je nach für die Karte verantwortlichem Kernel-Modul andere Namen.</p>



<pre class="wp-block-preformatted">$ <strong>sudo apt update</strong><br>$ <strong>sudo apt full-upgrade</strong><br>$ <strong>sudo reboot</strong></pre>



<pre class="wp-block-preformatted">$ <strong>iwlist scan</strong><br>wlan0     No scan results<br>lo        Interface doesn't support scanning.<br>eth0      Interface doesn't support scanning.</pre>



<p>Anschließend gilt es zu prüfen, ob der RasPi das gewünschte WLAN überhaupt findet. Lasst die Netzwerkkarte dazu mit <code>iwlist scan</code> die Umgebung nach aktiven WLANs abgrasen. Das per Pipe angehängte Kommando <code>egrep</code> filtert aus der Ausgabe von <code>iwlist</code>&nbsp;dann die SSIDs der gefundenen WLANs sowie&nbsp;deren Verschlüsselung heraus. Ansonsten ist die Ausgabe des Kommandos ein wenig unübersichtlich. In meiner Gegend sieht es noch ein wenig weihnachtlich aus, im folgenden soll sich der RasPi in meinem WLAN &#8222;Santa&#8220; einloggen.</p>



<pre class="wp-block-preformatted">$ <strong>sudo iwlist wlan0 scan | egrep "(ESSID|IEEE)"</strong><br>                    ESSID:"Santa"<br>                    IE: IEEE 802.11i/WPA2 Version 1<br>                    ESSID:"Littlehelper"<br>                    IE: IEEE 802.11i/WPA2 Version 1</pre>



<p>Dazu öffnet ihr die Datei&nbsp;<code>wpa_supplicant.conf</code> aus dem Verzeichnis <code>/etc/wpa_supplicant</code>&nbsp;mit Root-Rechten in einen Editor. Einsteiger werden hier in der Regel zu <code>nano</code> greifen. Dort fügt ihr den Inhalt des Code-Blocks ein, ändert die SSID und das Passwort entsprechend ab, und schreibt&nbsp;die Änderungen dann mittels der Tastenkombinationen&nbsp;[Strg]+[O], [Eingabe] auf die Speicherkarte. Mit&nbsp;[Strg]+[X] beendet ihr den Editor und kehrt ins Terminal zurück.</p>



<pre class="wp-block-preformatted">$ <strong>sudo nano /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf</strong></pre>



<pre class="wp-block-preformatted">network={<br>    ssid="Santa"<br>    psk="ganzgeheimespasswort"<br>}</pre>



<p>Anschließend sollte das System eigentlich die Änderung and der&nbsp;<code>wpa_supplicant.conf</code> erkennen und die Verbindung automatisch initialisieren. Sollte dies nicht der Fall sein, schaltet ihr einfach die WLAN-Karte einmal ab und wieder an &#8212; dazu dienen die ersten zwei Kommandos aus dem folgenden Listing. Anschließend sollte sich der WLAN-Adapter des Raspberry Pi 3 in das angegebene drahtlose Netzwerk einloggen und sich via DHCP eine IP-Adresse vom Router holen. Der Ping bestätigt dann, dass die Netzwerkverbindung funktioniert.</p>



<pre class="wp-block-preformatted">$ <strong>sudo ifdown wlan0</strong><br>$ <strong>sudo ifup wlan0</strong><br>$ <strong>sudo ifconfig wlan0 | grep inet</strong><br>          inet addr:192.168.178.83  Bcast:192.168.178.255  Mask:255.255.255.0<br>          inet6 addr: fe80::ba27:ebff:fe23:4b43/64 Scope:Link<br>$ <strong>ping -c 3 linuxundich.de</strong><br>PING linuxundich.de (89.238.77.73) 56(84) bytes of data.<br>64 bytes from ... (89.238.77.73): icmp_seq=1 ttl=48 time=33.7 ms<br>64 bytes from ... (89.238.77.73): icmp_seq=2 ttl=48 time=25.8 ms<br>64 bytes from ... (89.238.77.73): icmp_seq=3 ttl=48 time=26.4 ms<br><br>--- linuxundich.de ping statistics ---<br>3 packets transmitted, 3 received, 0% packet loss, time 2002ms<br>rtt min/avg/max/mdev = 25.834/28.685/33.770/3.606 ms</pre>



<h2 class="wp-block-heading">RasPi-WLAN mit Wicd-curses&nbsp;einrichten</h2>



<p>Der vorherige Abschnitt beschreibt die graue Theorie, wie man die WLAN-Verbindung des Raspberry Pi ohne eine grafische Oberfläche zu Fuß einrichten könnte; was allerdings nicht heißt, dass man es so machen muss. Es gibt in den Paketquellen ein kleines Werkzeug mit einer auf Text basierten Oberfläche, das einem das Einrichten des Netzwerkzugangs erleichtert. Dieses lässt sich direkt aus den Paketquellen installieren und dann ohne Root-Rechte aufrufen &#8212; ihr braucht daher aber zunächst mal eine Kabel-Netzwerk-Verbindung. Arbeitet ihr via SSH auf dem RasPi, dann gilt es zu beachten, dass Wicd später die laufende Netzwerkverbindung gnadenlos unterbricht, sobald ihr eine andere aktiviert. Seid ihr also via Kabel-Ethernet verbunden, dann fliegt ihr vom RasPi, sobald ihr das drahtlose Netzwerk aktiviert.</p>



<pre class="wp-block-preformatted">$ <strong>sudo apt install wicd-curses</strong><br>$ <strong>wicd-curses</strong></pre>



<p>Bevor wicd-curses nun aber überhaupt funktioniert, müsst ihr in den Einstellungen des Programms den Dhcp-Client anpassen, sonst scheitert das Programm am Versuch&nbsp;eine IP-Adresse vom Router zu bekommen. Öffnet dazu mit [Shift]+[P]&nbsp;die <em>Einstellungen</em> und wechselt mit&nbsp;[Pfeil-rechts] in den &#8222;Reiter&#8220;&nbsp;<em>Externe Programme</em> &#8212; dieser ist recht leicht zu übersehen<em>.</em>&nbsp;In diesem wählt ihr dann die Option <em>dhclient</em> an und speichert die Einstellung mit [F10]. Arbeitet ihr via SSH mit dem RasPi, dann wird die Funktionstaste etwas in der Terminal-App auslösen und die Eingabe nicht zum entfernten Rechner übertragen. Bei Bedarf könnt ihr aber die blauen Flächen quasi wie Buttons einer GUI auch einfach mit der Maus anklicken und so eure Konfiguration abspeichern (im Gnome-Terminal könntet ihr allerdings auch die Einstellung <em>Menütastenkombination aktivieren (Vorgabe: F10)</em> deaktivieren).</p>



<p class="has-luminous-vivid-amber-background-color has-background">Arbeitet ihr mit einem Raspberry Pi der ersten oder zweiten Generation und einem USB-WLAN-Stick, dann nennt sich die Netzwerkkarte eventuell nicht <code>wlan0</code>. Passt in den <em>Allgemeinen Einstellungen</em> der Wicd Text-Oberfläche daher bei Bedarf den Namen, der zu steuernden Karte an.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/wicd-curses-raspberry-pi_1.png" rel="attachment wp-att-38937"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="432" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/wicd-curses-raspberry-pi_1-640x432.png" alt="In den Einstellungen von wicd-curses müsst ihr den DHCP-Client anpassen." class="wp-image-38937" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/wicd-curses-raspberry-pi_1-640x432.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/wicd-curses-raspberry-pi_1-622x420.png 622w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/wicd-curses-raspberry-pi_1-681x460.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/wicd-curses-raspberry-pi_1.png 769w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption class="wp-element-caption">In den Einstellungen von wicd-curses müsst ihr den DHCP-Client anpassen.</figcaption></figure>
</div>


<p>Damit ist die wichtigste Einstellung getroffen und ihr könnt euch das gewünschte drahtlose Netzwerk aus der Liste heraussuchen. Mit [Pfeil-rechts] öffnet ihr im Netzwerkmanager dann die Einstellung zu diesem. Soll euer RasPi die WLAN-Verbindung in Zukunft automatisch aufbauen, dann aktiviert hier die Option <em>Automatisch mit diesem Netzwerk verbinden</em> und tragt letztendlich im Feld <em>Schlüssel</em> das WLAN-Passwort ein. Mit [F10] speichert ihr die Zugangsdaten ab und kehrt zurück zur Übersicht der gefundenen WLANs. Mit [Shift]+[C] beziehungsweise einfach [Eingabe] baut ihr dann abschließend die Netzwerkverbindung auf. Am unteren Rand des Terminalfensters erhaltet ihr Informationen zum aktuellen Geschehen. Habt ihr die Option zum automatischen Verbindungsaufbau korrekt gesetzt, dann klinkt&nbsp;sich euer RasPi in Zukunft automatisch &#8212; und ohne, dass sich ein User in das System einloggen müsste &#8212; ins WLAN ein.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/wicd-curses-raspberry-pi_2.png" rel="attachment wp-att-38938"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="429" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/wicd-curses-raspberry-pi_2-640x429.png" alt="Wicd-curses ist ein Netzwerkmanager für das Terminal." class="wp-image-38938" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/wicd-curses-raspberry-pi_2-640x429.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/wicd-curses-raspberry-pi_2-627x420.png 627w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/wicd-curses-raspberry-pi_2-537x360.png 537w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/wicd-curses-raspberry-pi_2-681x456.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/wicd-curses-raspberry-pi_2.png 773w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Wicd-curses ist ein Netzwerkmanager für das Terminal.</figcaption></figure>
</div>

<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/wicd-curses-raspberry-pi_3.png" rel="attachment wp-att-38939"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="429" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/wicd-curses-raspberry-pi_3-640x429.png" alt="" class="wp-image-38939" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/wicd-curses-raspberry-pi_3-640x429.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/wicd-curses-raspberry-pi_3-627x420.png 627w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/wicd-curses-raspberry-pi_3-537x360.png 537w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/wicd-curses-raspberry-pi_3-681x456.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/wicd-curses-raspberry-pi_3.png 773w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption class="wp-element-caption">In den Einstellungen tragt ihr die Zugangsdaten ein und aktiviert die automatische Einwahl.</figcaption></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading">Wi-fi-Country des Raspberry Pi einstellen</h2>



<p>Letztendlich sollte ihr noch einmal mit <code>sudo raspi-config</code> die Raspberry-Pi-Konfiguration öffnen und unter&nbsp;<em>Internationalisation Options</em> |&nbsp;<em>Change Wi-fi Country</em> die länderspezifischen Einstellungen anpassen. Konfiguriert ihr hier etwa korrekt&nbsp;<em>DE Germany</em>, dann funkt euer Raspberry Pi in Zukunft auch auf Kanal 12 und 13. Diese Kanäle sind in der Grundeinstellung ausgeklammert, da sie beispielsweise in den USA nicht zugelassen sind. Damit die Einstellung aktiv wird, müsst ihr nach Abschluss der Konfiguration einmal noch das System neu starten.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-wifi-contry_1.png" rel="attachment wp-att-39214"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="456" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-wifi-contry_1-640x456.png" alt="In den landesspezifischen Einstellungen könnt ihr WLAN-Konfiguration anpassen." class="wp-image-39214" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-wifi-contry_1-640x456.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-wifi-contry_1-589x420.png 589w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-wifi-contry_1-681x486.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-wifi-contry_1.png 770w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption class="wp-element-caption">In den landesspezifischen Einstellungen könnt ihr WLAN-Konfiguration anpassen.</figcaption></figure>
</div>

<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-wifi-contry_2.png" rel="attachment wp-att-39216"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="456" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-wifi-contry_2-640x456.png" alt="In Deutschland darf euer RasPi dann auch auf Channel 12 und 13 funken." class="wp-image-39216" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-wifi-contry_2-640x456.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-wifi-contry_2-589x420.png 589w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-wifi-contry_2-681x486.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-wifi-contry_2.png 770w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption class="wp-element-caption">In Deutschland darf euer RasPi dann auch auf Channel 12 und 13 funken.</figcaption></figure>
</div>]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Speedtest.net mit speedtest-cli im Terminal ohne Browser ausführen</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/speedtest-net-speedtest-cli-im-terminal-ohne-browser/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Apr 2014 22:45:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Internetzugang]]></category>
		<category><![CDATA[Speedtest]]></category>
		<category><![CDATA[WLAN]]></category>
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					<description><![CDATA[Viele von euch werden wahrscheinlich schon einmal Speedtest.net im Browser genutzt haben. So lässt sich sehr einfach prüfen, ob der Internetanbieter auch wirklich die versprochene Geschwindigkeit über die Datenleitung bringt, oder ob das Internet nur langsam in den Rechner tröpfelt. Neben der Browser-Variante des Dienstes, gibt es das Ganze auch schon eine ganze Weile als App fürs Handy. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Viele von euch werden wahrscheinlich schon einmal <a href="http://www.speedtest.net" target="_blank" rel="noopener">Speedtest.net</a> im Browser genutzt haben. So lässt sich sehr einfach prüfen, ob der Internetanbieter auch wirklich die versprochene Geschwindigkeit über die Datenleitung bringt, oder ob das Internet nur langsam in den Rechner tröpfelt. Neben der Browser-Variante des Dienstes, gibt es das Ganze auch schon eine ganze Weile <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=org.zwanoo.android.speedtest" target="_blank" rel="noopener">als App fürs Handy</a>. &#8222;Normale&#8220; PCs und Handys sind so gut abgedeckt, aber wenn man die Anbindung eines kleinen Servers oder eines Raspberry Pis ohne eine graphische Oberfläche testen möchte, muss man zu anderen Mitteln greifen&#8230; oder man fährt Speedtest.net per Skript.</p>
<p><span id="more-24069"></span></p>
<p>Als Kommandozeilentool braucht <a href="https://github.com/sivel/speedtest-cli" target="_blank" rel="noopener">speedtest-cli</a> keine graphische Umgebung, das Skript lässt sich auch auf einfachen Systemen wie eben dem Raspberry Pi mit etwa Raspbian ausführen. speedtest-cli muss auch nicht zwingend installiert werden, das Skript kann man direkt von Github laden und ausführen. Arch-Linux-User finden <a href="https://aur.archlinux.org/packages/speedtest-cli/" target="_blank" rel="noopener">speedtest-cli jedoch auch im AUR</a>, so dass sich das Skript ohne weiteren Umstand auf den Rechner laden lässt</p>
<pre>$ wget -O speedtest-cli https://raw.github.com/sivel/speedtest-cli/master/speedtest_cli.py
$ chmod +x speedtest-cli
$ ./speedtest-cli</pre>
<p>Wer speedtest-cli öfters braucht, der schiebt das Skript nach <code>~/bin</code> oder mit Root-Rechten nach <code>/usr/local/bin</code>, so dass es im $PATH steht und von jedem Verzeichnis aus aufrufbar ist &#8212; bei der Installation unter Arch landet das Skript sowieso ordentlich im Dateisystem, so dass man sich darum keine Gedanken machen muss.</p>
<p><figure id="attachment_24070" aria-describedby="caption-attachment-24070" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/speedtest-net-browser.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-24070 size-medium" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/speedtest-net-browser-640x520.png" alt="Mit Speedtest.net lässt sich die Leistung der eigenen Internetverbindung testen." width="640" height="520" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/speedtest-net-browser-640x520.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/speedtest-net-browser-517x420.png 517w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/speedtest-net-browser-681x554.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/speedtest-net-browser-250x203.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/speedtest-net-browser-550x447.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/speedtest-net-browser-221x180.png 221w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/speedtest-net-browser-369x300.png 369w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/speedtest-net-browser-615x500.png 615w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/speedtest-net-browser.png 792w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-24070" class="wp-caption-text">Mit Speedtest.net lässt sich die Leistung der eigenen Internetverbindung testen.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_24074" aria-describedby="caption-attachment-24074" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/speedtest-cli-arch.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-24074 size-medium" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/speedtest-cli-arch-640x410.png" alt="speedtest-cli führt den Leistungstest von speedtest.net auch ohne einen Browser aus." width="640" height="410" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/speedtest-cli-arch-640x410.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/speedtest-cli-arch-656x420.png 656w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/speedtest-cli-arch-681x436.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/speedtest-cli-arch-250x160.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/speedtest-cli-arch-550x352.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/speedtest-cli-arch-281x180.png 281w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/speedtest-cli-arch-469x300.png 469w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/speedtest-cli-arch.png 764w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-24074" class="wp-caption-text">speedtest-cli führt den Leistungstest von speedtest.net auch ohne einen Browser aus.</figcaption></figure></p>
<p>speedtest-cli kennt neben dem einfachen Aufruf ohne Optionen auch noch eine Reihe von Schaltern. So lässt sich mit etwa mit <code>speedtest-cli --share</code> der Pfad zur Imagedatei mit den Ergebnissen des Leitungstests ausgeben. Oder man ruft mit  <code>speedtest-cli --list</code> die Liste der Speedtest-Server ab, so dass man mit  <code>speedtest-cli --server SERVER</code> einen Testserver gezielt anwählen kann.</p>
<pre>$ speedtest-cli --help
usage: speedtest-cli [-h] [--share] [--simple] [--list] [--server SERVER]

Command line interface for testing internet bandwidth using speedtest.net.
--------------------------------------------------------------------------
https://github.com/sivel/speedtest-cli

optional arguments:
-h, --help show this help message and exit
--share Generate and provide a URL to the speedtest.net share
results image
--simple Suppress verbose output, only show basic information
--list Display a list of speedtest.net servers sorted by distance
--server SERVER Specify a server ID to test against</pre>
<p>Insgesamt funktioniert speedtest-cli ähnlich gut wie Speedtest.net, allerdings beobachten einige User doch recht <a href="https://github.com/sivel/speedtest-cli/issues/58" target="_blank" rel="noopener">schwankende Ergebnisse</a> des Kommandozeilentools. Auch bei mir spuckte speedtest-cli öfters mal Werte aus, die eigentlich nicht sein konnten. Kommen einem die Werte komisch vor, dann sollte man also lieber noch einmal den Test wiederholen, nicht dass man umsonst die Verkabelung nochmal neu macht,</p>
<p><figure id="attachment_24071" aria-describedby="caption-attachment-24071" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/speedtest-net-cli.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-24071 size-medium" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/speedtest-net-cli-640x409.png" alt="speedtest-cli führt den Leistungstest von speedtest.net auch ohne einen Browser aus." width="640" height="409" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/speedtest-net-cli-640x409.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/speedtest-net-cli-657x420.png 657w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/speedtest-net-cli-681x435.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/speedtest-net-cli-250x160.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/speedtest-net-cli-550x352.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/speedtest-net-cli-282x180.png 282w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/speedtest-net-cli-469x300.png 469w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/speedtest-net-cli.png 757w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-24071" class="wp-caption-text">speedtest-cli führt den Leistungstest von speedtest.net auch ohne einen Browser aus.</figcaption></figure></p>
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		<title>Mit namebench den schnellsten DNS-Server herausfinden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Jul 2011 11:12:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[DNS]]></category>
		<category><![CDATA[Internetzugang]]></category>
		<category><![CDATA[namebench]]></category>
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					<description><![CDATA[Vielleicht ein kurzer Hinweis für alle, die meinen ihre Internetanbindung wäre &#8222;irgendwie&#8220; langsam. Für die gefühlte Geschwindigkeit des Internetzugangs sind nicht unbedingt die reinen Up- und Downloadraten wichtig, sondern vielmehr die Zeit, in der aus dem Domainnamen haumichblau.de die IP 123.456.789.012 über den DNS-Server ermittelt wird. Dieser Einstellung schenkt man üblicherweise wenig Beachtung, liefert der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht ein kurzer Hinweis für alle, die meinen ihre Internetanbindung wäre &#8222;irgendwie&#8220; langsam. Für die gefühlte Geschwindigkeit des Internetzugangs sind nicht unbedingt die reinen Up- und Downloadraten wichtig, sondern vielmehr die Zeit, in der aus dem Domainnamen haumichblau.de die IP 123.456.789.012 über den DNS-Server ermittelt wird. Dieser Einstellung schenkt man üblicherweise wenig Beachtung, liefert der Internetprovider ja üblicherweise die Einstellungen der DNS-Server automatisch bei der Einwahl aus. Allerdings müssen diese DNS-Server nicht wirklich die schnellsten sein. Mit &#8222;namebench&#8220; kann man die Geschwindigkeit der aktuell genutzten Nameserver gegenüber einem Pool freier Server vergleichen und so das Surfen im Netz flüssiger gestalten.</p>
<p><span id="more-14394"></span></p>
<p><a href="http://code.google.com/p/namebench/" target="_blank" rel="noopener">namebench</a> ist ein quelloffenes Programm, das als &#8222;20% Projekt&#8220; bei Google entstanden ist. Generell liegt das Thema DNS Google ja sowieso schon länger am Herzen. Das Unternehmen hat erkannt, dass die DNS-Auflösung ein Flaschenhals im Netz ist, da immer mehr Webseiten Inhalte anderer Seiten einbinden. So erzeugt ein Aufruf einer Webseite nicht nur eine DNS-Anfrage, sondern gleich mehrere. Google betreibt daher auch eigene DNS-Server unter <a href="http://code.google.com/intl/de-DE/speed/public-dns/" target="_blank" rel="noopener">Google Public DNS</a>, die man alternativ zu den vom Provider eingestellten <a href="http://code.google.com/intl/de-DE/speed/public-dns/docs/intro.html" target="_blank" rel="noopener">nutzen kann</a>.</p>
<p>Ob sich ein anderer DNS-Server lohnt, kann man eben mit namebench herausfinden. Das Programm gibt es für Windows, MacOS X und natürlich auch Linux. Ich persönlich würde mir das Programm einfach nur als Archiv holen und entpacken. Da man es nicht alle Nase lang brauchen wird, lohnt sich eine &#8222;richtige&#8220; Installation nicht.</p>
<pre>$ sudo apt-get install python-tk  # Eventuell noch nicht installiert
$ ./namebench.py</pre>
<p>Nach dem Start zieht sich das Programm den Browser-Verlauf als Testgrundlage. Anhand der meist genutzten Domains werden eine Vielzahl an DNS-Servern auf ihre Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit getestet. Ich hab nach dem Check mal auf die Google Server umgestellt und kann in der Tat eine Verbesserung der Reaktionszeit beim Surfen feststellen. Die Server von Kabel-BW sind wohl ziemlich träge.</p>
<p><figure id="attachment_14395" aria-describedby="caption-attachment-14395" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/07/namebench1.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-14395 size-medium" title="Die Performance des genutzten DNS-Servers mit namebench testen" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/07/namebench1-640x370.png" alt="" width="640" height="370" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/07/namebench1-640x370.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/07/namebench1-726x420.png 726w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/07/namebench1-681x394.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/07/namebench1-250x145.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/07/namebench1-550x318.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/07/namebench1-311x180.png 311w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/07/namebench1-518x300.png 518w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/07/namebench1.png 755w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-14395" class="wp-caption-text">Die Performance des genutzten DNS-Servers mit namebench testen</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_14396" aria-describedby="caption-attachment-14396" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/07/namebench2.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-14396 size-medium" title="Die Ergebnisse..." src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/07/namebench2-640x467.png" alt="" width="640" height="467" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/07/namebench2-640x467.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/07/namebench2-576x420.png 576w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/07/namebench2-681x497.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/07/namebench2-250x182.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/07/namebench2-550x401.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/07/namebench2-800x583.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/07/namebench2-247x180.png 247w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/07/namebench2-411x300.png 411w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/07/namebench2-686x500.png 686w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/07/namebench2.png 1112w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-14396" class="wp-caption-text">Die Ergebnisse&#8230;</figcaption></figure></p>
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