<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>MTPFS &#8211; Linux und Ich</title>
	<atom:link href="https://linuxundich.de/tag/mtpfs/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://linuxundich.de</link>
	<description>Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT</description>
	<lastBuildDate>Thu, 13 Mar 2025 11:39:54 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/cropped-lui-app-512-32x32.png</url>
	<title>MTPFS &#8211; Linux und Ich</title>
	<link>https://linuxundich.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Mit go-mtpfs unter Linux auf Android-Handys via MTP zugreifen</title>
		<link>https://linuxundich.de/android/mit-go-mtpfs-unter-linux-auf-android-handys-via-mtp-zugreifen/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/android/mit-go-mtpfs-unter-linux-auf-android-handys-via-mtp-zugreifen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 May 2012 15:05:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[go-mtpfs]]></category>
		<category><![CDATA[MTP]]></category>
		<category><![CDATA[MTPFS]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://linuxundich.de/de/?p=18647</guid>

					<description><![CDATA[Über die Problematik aktueller Androiden und Linux habe ich mich ja schon an verschiedenen Stellen ausgelassen. Leider hat sich bislang nach wie vor nichts geändert, unter Ubuntu 12.04 lässt sich via MTP nicht auf ein Android-Handy zugreifen. Das Umstellen auf PTP ist auch nicht wirklich eine Lösung, da man so nur Zugriff auf die Bilder bekommt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Über die Problematik aktueller Androiden und Linux habe ich mich ja schon an <a title="Galaxy Nexus bzw. Android 4.0 auf PTP umstellen und unter Linux die Daten verwalten" href="http://linuxundich.de/de/android/galaxy-nexus-bzw-android-4-0-auf-ptp-umstellen-und-unter-linux-die-daten-verwalten/">verschiedenen</a> <a title="Geräte mit Android 3.0 oder 4.0 via MTP in Ubuntu Linux einbinden" href="http://linuxundich.de/de/software/gerate-mit-android-3-0-oder-4-0-via-mtp-in-ubuntu-linux-einbinden/">Stellen</a> ausgelassen. Leider hat sich bislang nach wie vor <a href="https://bugs.launchpad.net/ubuntu/+source/nautilus/+bug/972311" target="_blank" rel="noopener">nichts geändert</a>, unter Ubuntu 12.04 lässt sich via MTP nicht auf ein Android-Handy zugreifen. Das Umstellen auf PTP ist auch nicht wirklich eine Lösung, da man so nur Zugriff auf die Bilder bekommt und mtpfs ist ebenso nur eine sehr fehlerhafte Krücke. In anderen Worten: Wer ein Handy mit Android 4.0, wie bspw. das Samsung Galaxy Nexus, besitzt, in das der Hersteller keinen Massenspeichermodus mehr hineingepatcht hat, der kann von Linux aus nur umständlich auf die Daten des Telefons zugreifen. Abhilfe kann hier go-mtpfs schaffen, eine neues  FUSE-Dateisystem, das gerade eben erst auf Github veröffentlicht wurde.</p>
<p><span id="more-18647"></span></p>
<p>Die Commit-History von <a href="https://github.com/hanwen/go-mtpfs" target="_blank" rel="noopener">go-mtpfs</a> ist gerade einmal zwei Wochen alt, erwartet daher bitte noch nicht ein perfektes Programm. In meinen ersten Tests lief das Ganze allerdings schon recht ordentlich: Ich hatte Zugriff auf alle Ordner des Handys, kann Lesen und Schreiben und auch Daten auf das Handy kopieren. Allerdings brach der Transfer von richtig großen Dateien &#8211; wie etwa Videos mit mehr als 700 MByte &#8211; auch schon einmal ab.</p>
<p>Um go-mtpfs auf euren Linux-Rechner zu bekommen, braucht Ihr den Go Compiler und die Entwicklerpakete zur libmtp-Bibliothek. Ich habe die Installation auf einem Rechner mit Ubuntu 12.04 durchgeführt, ich hoffe aber dass sich go-mtpfs auch auf Rechner mit anderen Linux-Distributionen installieren lässt, ich würde mich über Statusberichte freuen.</p>
<p>Die Installation ist an sich nicht schwierig: Holt euch die nötigen Pakete, lasst Go den Quelltext aus dem Github laden, verlinkt das erzeugte Binary nach <code>/usr/local</code> bin und fügt euren Benutzer noch zur Gruppe &#8222;fuse&#8220; hinzu, wenn er nicht sowieso schon in dieser Gruppe stecken sollte. Danach ist <code>go-mtpfs</code> schon einsatzbereit, konfigurieren müsst Ihr nichts.</p>
<pre>$ sudo apt-get install golang-go libmtp-dev
$ sudo go get github.com/hanwen/go-mtpfs
$ sudo ln /usr/lib/go/bin/go-mtpfs /usr/local/bin/
$ sudo adduser $USER fuse</pre>
<p>Um nun euer Handy in das Dateisystem eures Linux einzubinden schließt Ihr es via USB an den Rechner an, kontrolliert unter <em>Einstellungen</em> | <em>Speicher</em> | <em>USB-Verbindung (über den Menü-Button rechts unten)</em> auch als <em>Mediengerät (MTP)</em> konfiguriert ist. Solltet Ihr hier noch PTP eingestellt haben, dann bekommt Ihr nur die Kamera-Daten des Handys zu Gesicht. Danach legt Ihr einen Mountpunkt in einem beliebigen Verzeichnis an (bspw. in eurem Homeverzeichnis) und mountet mit <code>go-mtpfs</code> das Handy.</p>
<pre>$ mkdir android
$ go-mtpfs android
$ fusermount -u android</pre>
<p>Das Unmounten geht entsprechend wieder mit <code>fusermount</code>, beachtet aber bitte, dass vorher alle Daten auf das Handy kopiert sein müssen. Leider zeigt Nautilus das nicht ganz korrekt an, der Transfer-Dialog verschwindet lange Zeit, bevor die libmtp die Daten auf das Handy geschaufelt hat. Achtet daher eventuell auch mal auf die Ausgaben im Terminal.</p>
<figure id="attachment_18649" aria-describedby="caption-attachment-18649" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/05/go_mtpfs.png"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-18649 size-medium" title="Das Samsung Galaxy mit Android 4.0 und MTP in Ubuntu gemountet" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/05/go_mtpfs-640x449.png" alt="" width="640" height="449" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/05/go_mtpfs-640x449.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/05/go_mtpfs-598x420.png 598w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/05/go_mtpfs-681x478.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/05/go_mtpfs-250x175.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/05/go_mtpfs-550x386.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/05/go_mtpfs-800x561.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/05/go_mtpfs-256x180.png 256w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/05/go_mtpfs-427x300.png 427w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/05/go_mtpfs-712x500.png 712w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/05/go_mtpfs.png 939w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-18649" class="wp-caption-text">Das Samsung Galaxy mit Android 4.0 und MTP in Ubuntu gemountet</figcaption></figure>
<p>Solange <a href="https://bugs.launchpad.net/ubuntu/+source/nautilus/+bug/972311" target="_blank" rel="noopener">Bug #972311</a> nicht behoben wurde, ist go-mtpfs daher eine ganz brauchbare Krücke, es wäre aber schön, wenn MTP unter Linux einfach funktionieren würde, immerhin hat das MS auch geschafft <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;"> Der Anteil der Smartphone-User mit Android 4.0 steigt beständig, von daher können sich Linuxer nicht vor MTP verschließen, die Technik wird immer wichtiger, gerade weil es immer mehr Geräte mit Android 4.0 ICS gibt, die auf eine zusätzliche Speicherkarte verzichten.</p>
<p>Allerdings gibts es diesbezüglich auch eine gute Nachricht, die ausnahmsweise &#8222;für&#8220; ein Hersteller-ROM spricht. HTC baut zum Beispiel wieder den Massenspeicher in seine Geräte der <a href="http://www.amazon.de/mn/search/?_encoding=UTF8&amp;pf_rd_t=301&amp;site-redirect=de&amp;tag=christophlang-21&amp;linkCode=ur2&amp;bbn=571954&amp;hidden-keywords=B007CYA0VG%7CB007CYA5X4%7CB007CYA82W%7CB007CYAA16%7CB007CYABWO%7CB007CZCB1M&amp;pf_rd_m=A3JWKAKR8XB7XF&amp;pf_rd_p=293787347&amp;pf_rd_s=auto-sparkle&amp;camp=1638&amp;pf_rd_r=E0045F90071647BBAF9D&amp;creative=19454&amp;rh=n%3A562066%2Cn%3A%21578112%2Cn%3A%21401384011%2Cn%3A571954%2Cp_6%3AA3JWKAKR8XB7XF&amp;pf_rd_i=htc%20one&amp;page=1" target="_blank" rel="noopener">HTC ONE-Serie</a> ein. Beim Anschluss an den Rechner erscheint ganz normal die Frage, ob die Daten als &#8222;Festplatte&#8220; freigegeben werden, einen kurzen Moment später meldet die Linux-Desktopumgebung dann ein neues Laufwerk, das geschieht bei meinem <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B005Y5SE6I/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=christophlang-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B005Y5SE6I" target="_blank" rel="noopener">Galaxy Nexus</a> leider eben nicht.</p>
<figure id="attachment_18650" aria-describedby="caption-attachment-18650" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/05/htc_one_s.jpg"><img decoding="async" class="td-modal-image wp-image-18650 size-medium" title="HTC hat den Massenspeicher-Modus in seine HTC ONE-Serie wieder eingebaut." src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/05/htc_one_s-640x480.jpg" alt="" width="640" height="480" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/05/htc_one_s-640x480.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/05/htc_one_s-560x420.jpg 560w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/05/htc_one_s-80x60.jpg 80w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/05/htc_one_s-100x75.jpg 100w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/05/htc_one_s-180x135.jpg 180w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/05/htc_one_s-238x178.jpg 238w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/05/htc_one_s-681x511.jpg 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/05/htc_one_s-250x188.jpg 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/05/htc_one_s-550x413.jpg 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/05/htc_one_s-800x600.jpg 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/05/htc_one_s-240x180.jpg 240w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/05/htc_one_s-400x300.jpg 400w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/05/htc_one_s-667x500.jpg 667w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/05/htc_one_s.jpg 1024w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-18650" class="wp-caption-text">HTC hat den Massenspeicher-Modus in seine HTC ONE-Serie wieder eingebaut.</figcaption></figure>
<p>Linuxern, die mit dem Gedanken spielen ein neues &#8211; oder ein erstes &#8211; Android-Handy zu kaufen, sei daher zum Beispiel das <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B007CYA0VG/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=christophlang-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B007CYA0VG" target="_blank" rel="noopener">HTC ONE S</a> ans Herz gelegt. Das Handy ist brutal schnell, hat den fast idealen Form-Faktor, ist klasse verarbeitet, hat ein tolles Display und Android 4.0. Man muss zwar mit HTCs eigener Oberfläche &#8222;Sense&#8220; leben, hat aber dafür eben wieder den Massenspeichermodus zur Hand.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://linuxundich.de/android/mit-go-mtpfs-unter-linux-auf-android-handys-via-mtp-zugreifen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>50</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Geräte mit Android 3.0 oder 4.0 via MTP in Ubuntu Linux einbinden</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/gerate-mit-android-3-0-oder-4-0-via-mtp-in-ubuntu-linux-einbinden/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/gnu-linux/gerate-mit-android-3-0-oder-4-0-via-mtp-in-ubuntu-linux-einbinden/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 02:03:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[MTP]]></category>
		<category><![CDATA[MTPFS]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://linuxundich.de/de/?p=17006</guid>

					<description><![CDATA[Das Samsung Galaxy Nexus ist ja derzeit in aller Munde. Ich durfte heute auch schonmal ein bisschen mit dem Schmuckstück spielen und muss zugeben, dass mir das Gerät an sich und auch Android 4.0 ziemlich gut gefallen. Eine Sache dämpft jedoch etwas den Enthusiasmus: Aus technischen Gründen kann man den internen Speicher eines Android 3.x [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das <a href="http://amzn.to/tksYNQ" target="_blank" rel="noopener">Samsung Galaxy Nexus</a> ist ja derzeit in aller Munde. Ich durfte heute auch schonmal ein bisschen mit dem Schmuckstück spielen und muss zugeben, dass mir das Gerät an sich und auch Android 4.0 ziemlich gut gefallen. Eine Sache dämpft jedoch etwas den Enthusiasmus: Aus technischen Gründen kann man den internen Speicher eines Android 3.x oder 4.x Gerätes nicht mehr als USB-Massenspeicher auf einem Computer einbinden. Stattdessen werden die Daten über ein MTP (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Media_Transfer_Protocol" target="_blank" rel="noopener">Media Transfer Protocol</a>) getauftes Protokoll übertragen. Windows-User werden keinen großen Unterschied spüren, da Windows ab Vista das Protokoll von Haus aus im Explorer unterstützt. Für Linux muss man jedoch noch im Terminal zaubern.</p>
<p><span id="more-17006"></span></p>
<figure id="attachment_17101" aria-describedby="caption-attachment-17101" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/12/android_zu_wenig_speicherplatz.jpg"><img decoding="async" class="td-modal-image wp-image-17101" title="Zu wenig Speicherplatz beim Installieren einer App" src="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/12/android_zu_wenig_speicherplatz-475x503.jpg" alt="" width="290" height="306"></a><figcaption id="caption-attachment-17101" class="wp-caption-text">Zu wenig Speicherplatz beim Installieren einer App</figcaption></figure>
<p>Dies liegt an der bisherigen Art und Weise wie Android seinen Speicher einteilte. Android hat den internen Speicher im Prinzip in zwei Partitionen aufgesplittet. Die eine Partition /sdcard dient als Dateiablage für MP3s und sonstige Dateien des Benutzers und ist meist mit FAT32 oder auch FAT16 formatiert. So kann Windows über <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/USB-Massenspeicher" target="_blank" rel="noopener">USB-Massenspeicher</a> die Partition direkt ansprechen.</p>
<p>Kurz mal einen Ausflug in das Thema warum es jetzt keinen USB-Massenspeicher mehr für den internen Speicher gibt. Wer schon länger ein Android-Handy sein eigen nennt, der kennt mit hoher Wahrscheinlichkeit die &#8222;Nicht genügend Speicherplatz verfügbar&#8220;-Meldung bei der fehlgeschlagenen Installation einer App. Obwohl eigentlich genügend Speicher auf dem Handy verfügbar wäre, klappt die Installation trotz Speichermangel nicht.</p>
<h2>YAFFS, Ext4 oder RFS für den internen Speicher</h2>
<figure id="attachment_17110" aria-describedby="caption-attachment-17110" style="width: 221px" class="wp-caption alignright"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/12/nur_noch_ein_speicher.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-17110 " title="Android besitzt nur noch &quot;einen&quot; Speicher." src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/12/nur_noch_ein_speicher-700x1244.png" alt="" width="221" height="393"></a><figcaption id="caption-attachment-17110" class="wp-caption-text">Android besitzt nur noch &#8222;einen&#8220; Speicher.</figcaption></figure>
<p>Auf der zweite Partition dagegen liegen mit /system oder /data jedoch Systemverzeichnisse, die ein &#8222;besseres&#8220; Dateisystem benötigen, dort kommt meist <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/YAFFS" target="_blank" rel="noopener">YAFFS</a>, Ext4 oder bei Samsung auch das hauseigene Samsung RFS (Robust File System, eine Erweiterung von FAT mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Journaling-Dateisystem" target="_blank" rel="noopener">Journaling</a>) zum Einsatz.</p>
<p>Seit Android 3.x steckt jetzt jedoch der komplette interne Speicher auf einer Partition. Das hat den Vorteil, dass nun der gesamte Speicher auch wirklich beliebig genutzt werden kann. Ob man die x GB des Geräts nun mit Bildern, Videos oder Apps zumüllt, ist dem Benutzer überlassen. Die Meldung &#8222;Nicht genügend Speicherplatz verfügbar&#8220; ist damit Geschichte.</p>
<p>Allerdings heißt eine Partition auch, dass Android den internen Speicher nicht mehr einfach so aushängen kann. Das System hat immer den Finger auf dem Speicher, weil die dort abgelegten Daten auch immer benötigt werden. Somit kann die Freigabe für den exklusiven Zugriff als USB-Massenspeicher nicht mehr erfolgen. Es braucht daher eine neue Methode um Daten zwischen PC und Smartphone/Tablet austauschen.</p>
<h2>USB-Massenspeicher nur für SD-Karte</h2>
<p>Mit MTP gibt es diese Methode schon länger, doch bislang hat eigentlich kaum ein Hahn danach gedreht. MTP basiert auf dem PTP (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Picture_Transfer_Protocol" target="_blank" rel="noopener">Picture Transfer Protocol</a>), das man eventuell schon von billigen Digicams kennt. Diese boten oft nur den Download der Bilder über PTP an, aber eben keinen USB-Massenspeicher. Mit Android 4.0 wird sich diese &#8222;Nicht-Nutzung&#8220; jetzt allerdings ändern, da die Breite Masse auf einmal mit dieser Funktion in Berührung kommt.</p>
<p>Nach wie vor können Android-Geräte aber auch als USB-Massenspeicher verwendet werden, allerdings *NUR* dann, wenn das Gerät über eine zusätzliche SD-Karte verfügt. Der interne Speicher (das Samsung Galaxy Nexus mit Android 4.0 hat ausschließlich internen Speicher) kann nicht mehr freigegeben werden. Somit kann man dieses Gerät auch nicht mehr als USB-Massenspeicher am Rechner anschließen.</p>
<h2>MTP (Media Transfer Protocol) mit Linux</h2>
<h3>Handarbeit mit der libmtp</h3>
<p>Was erwartet nun die Linuxer? Mit <a href="http://libmtp.sourceforge.net/" target="_blank" rel="noopener">libmtp</a> gibt es eigentlich schon eine Bibliothek, die die nötigen Funktionen mitbringt, um MTP auf einem Linux-System nutzen zu können. Es gibt mit <a href="http://www.adebenham.com/mtpfs/" target="_blank" rel="noopener">MTPFs</a> auch schon eine Methode um MTP über <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Filesystem_in_Userspace" target="_blank" rel="noopener">FUSE</a> in das Dateisystem des Linux-Rechners einzubinden. Allerdings ist das Ganz noch nicht ganz anwenderfreundlich, da man ein bisschen im Terminal hantieren muss.</p>
<p>Auf einem aktuellen Ubuntu 11.10 habe ich das Thema zusammen mit einem <a href="http://amzn.to/uhJW5z" target="_blank" rel="noopener">Acer Iconia Tab</a> (Dort ist gerade Android 3.2 Honeycomb installiert) durchprobiert. Morgen habe ich nochmal ein <a href="http://amzn.to/tksYNQ" target="_blank" rel="noopener">Samsung Galaxy Nexus</a> mit Android 4.0 zur Verfügung, ich denke aber nicht dass sich diesbezüglich etwas ändern wird.</p>
<figure id="attachment_17105" aria-describedby="caption-attachment-17105" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/12/mtp_detect_android_ubuntu_debian.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-17105 size-medium" title="mtp-detect findet das Acer Iconia Tab." src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/12/mtp_detect_android_ubuntu_debian-640x424.png" alt="" width="640" height="424" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/12/mtp_detect_android_ubuntu_debian-640x424.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/12/mtp_detect_android_ubuntu_debian-634x420.png 634w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/12/mtp_detect_android_ubuntu_debian-681x451.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/12/mtp_detect_android_ubuntu_debian-250x166.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/12/mtp_detect_android_ubuntu_debian-550x365.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/12/mtp_detect_android_ubuntu_debian-272x180.png 272w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/12/mtp_detect_android_ubuntu_debian-453x300.png 453w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/12/mtp_detect_android_ubuntu_debian-754x500.png 754w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/12/mtp_detect_android_ubuntu_debian.png 771w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-17105" class="wp-caption-text">mtp-detect findet das Acer Iconia Tab.</figcaption></figure>
<p>In Debian oder auch Ubuntu gibt es das Paket <a href="http://packages.ubuntu.com/search?keywords=mtp-tools&amp;searchon=names&amp;suite=all&amp;section=all" target="_blank" rel="noopener">mtp-tools</a>, es enthält eine Reihe von Werkzeugen, um Daten via MTP auf ein entsprechendes Gerät zu laden/herunterzuladen/zu löschen usw. Ihr könnt es wie gewohnt über die Paketverwaltung installieren und dann mal ansehen, was es dort alles für Kommandos gibt.</p>
<pre>$ sudo apt-get install mtp-tools
$ mtp&lt;tab&gt;&lt;tab&gt;
mtp-albumart mtp-files mtp-getplaylist mtp-sendfile
mtp-albums mtp-filetree mtp-hotplug mtp-sendtr
mtp-connect mtp-folders mtp-newfolder mtp-thumb
mtp-delfile mtp-format mtp-newplaylist mtp-tracks
mtp-detect mtpfs mtp-playlists mtp-trexist
mtp-emptyfolders mtp-getfile mtp-reset</pre>
<p>Ich will an dieser Stelle nun gar nicht auf alle Befehle eingehen. Interessant sind vielleicht die Befehle <em>mtp-detect</em> und <em>mtp-sendfile</em>. Über sie könnt Ihr ausprobieren ob Ihr auch tatsächlich über ein MTP-fähiges Gerät verfügt und auch zum Spaß mal ein Film in die Mediendatenbank des Geräts kopieren.</p>
<pre>$ mtp-detect
libmtp version: 1.1.0

Listing raw device(s)
Device 0 (VID=0502 and PID=3325) is a Acer Iconia TAB A500 v1.
Found 1 device(s):
Acer: Iconia TAB A500 v1 (0502:3325) @ bus 2, dev 27
Attempting to connect device(s)
USB low-level info:
Using kernel interface "usbfs"
bcdUSB: 512
bDeviceClass: 0
bDeviceSubClass: 0
bDeviceProtocol: 0
[...]
$ mtp-sendfile example.avi Videos
libmtp version: 1.1.0

Device 0 (VID=0502 and PID=3325) is a Acer Iconia TAB A500 v1.

Sending example.avi to Videos
type: avi, 9
Sending file...
Progress: 183585010 of 183585010 (100%)
New file ID: 3407</pre>
<p>Nach einer kurzen Weile wird der Film kopiert und man kann das USB-Kabel trennen. Es ist nicht nötig das Gerät auszuhängen oder irgendwelche anderen Klimmzüge zu unternehmen. Nun ist es etwas müssig jede einzelne Datei von Hand per mtp-sendfile oder mtp-getfile von Hand hin und her zu friemeln. Von daher gibt es eine Möglichkeit auch MTP-Systeme direkt ins Dateisystem zu mounten. Die Lösung dafür nennt sich <a href="http://www.adebenham.com/mtpfs/" target="_blank" rel="noopener">MTPfs</a> und FUSE.</p>
<h3>Mehr Komfort mit MTPfs</h3>
<p>MTPFs findet sich auch schon länger in den Paketquellen von Ubuntu/Debian. Ich hab allerdings nur Ubuntu 11.10 getestet, dort ist eine sehr aktuelle Version enthalten, ich will nicht beurteilen wie das mit älteren Ausgaben des Programms funktioniert.</p>
<pre>$ sudo apt-get install mtpfs</pre>
<p>Die Anwendung des Ganzen ist dann relativ einfach. Benötigt wird nur ein Mountpunkt (in meinem Beispiel ~/android im Homeverzeichnis des Benutzers und eben das installierte mtpfs-Paket. Im folgenden Beispiel erzeuge ich den Mountpunkt, binde das angeschlossene Android 3.2-Tablet ins Dateisystem ein und hänge es danach &#8211; wenn alles Daten übertragen sind &#8211; wieder aus.</p>
<pre>$ mkdir ~/android
$ sudo mtpfs -o allow_other ~/android
$ sudo fusermount -u ~/android # Wieder aushängen nach getaner Arbeit</pre>
<p>In meinen kurzen Tests ging das alles recht zufriedenstellend. Ich konnte per Nautilus (oder natürlich jeden anderen Dateimanager) transparent alle Daten auf dem Tablet sehen, bearbeiten und auch löschen. Allerdings genehmigte sich das System immer wieder mal Auszeiten, mit ein bisschen Geduld ließ sich allerdings gut arbeiten. [UPDATE: 15.12: Mit einem Galaxy Nexus und Android 4.0.1 läuft MTPFs super flüssig. Die von mir beobachteten Hänger scheinen am Zusammenspiel zwischen Ubuntu 11.10 und Android 3.x zu liegen.]</p>
<figure id="attachment_17104" aria-describedby="caption-attachment-17104" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/12/nautilus_mtp_android.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-17104 size-medium" title="Nautilus zeigt die Daten des Android 3.0 bzw. 4.0 Gerätes an." src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/12/nautilus_mtp_android-640x390.png" alt="" width="640" height="390" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/12/nautilus_mtp_android-640x390.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/12/nautilus_mtp_android-690x420.png 690w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/12/nautilus_mtp_android-681x415.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/12/nautilus_mtp_android-250x152.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/12/nautilus_mtp_android-550x335.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/12/nautilus_mtp_android-800x487.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/12/nautilus_mtp_android-296x180.png 296w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/12/nautilus_mtp_android-493x300.png 493w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/12/nautilus_mtp_android-821x500.png 821w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/12/nautilus_mtp_android.png 897w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-17104" class="wp-caption-text">Nautilus zeigt die Daten des Android 3.0 bzw. 4.0 Gerätes an.</figcaption></figure>
<p>Auch wenn MTP für Linuxer aktuell ein bisschen Gefrickel, so überwiegen in meinen Augen die Vorteile. Denn wenn ich ehrlich bin, es nervt einfach: Apps nicht mehr aufgrund fehlenden Speichers installieren zu können, obwohl auf dem Gerät eigentlich genügend Speicher frei wäre. Ich bin mir recht sicher, dass die benötigen Bibliotheken fest in Linux-Distributionen verankert werden und man dann die Daten auf Android 3.x/4.x-Geräte auch ohne Frickelei managen kann.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://linuxundich.de/gnu-linux/gerate-mit-android-3-0-oder-4-0-via-mtp-in-ubuntu-linux-einbinden/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>73</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
