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	<title>Netflix – Linux und Ich</title>
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	<description>Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT</description>
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		<title>Kodi bekommt mit LibreELEC 9.0 ein neues Netflix-Plugin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Mar 2017 00:26:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Kodi]]></category>
		<category><![CDATA[Netflix]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Das LibreELEC-Team arbeitet an einem Netflix-Plugin für Kodi. Auf dem Raspberry Pi 3 läuft es bereits – mit einem sehr aktuellen Agile-Build von Kodi 18.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Kodi und ein Raspberry Pi genügen, um viele Ansprüche eines modernen Mediacenters abzudecken: Das Abspielen von HD-Inhalten, das Streamen von Inhalten aus Mediatheken und sogar ein PVR-Videorekorder mit EPG-Programmführer sind ohne große Probleme möglich. Wo es noch hängt, ist die Unterstützung von Videostreaming-Diensten wie Netflix, Amazon Prime oder Maxdome und Co. Hier hat zwar der Siegeszug von HTML5 für Linux-Kompatibilität gesorgt, allerdings nur in Browsern, die das <a href="https://www.widevine.com/">Widevine-DRM</a> dieser Dienste unterstützen. Das macht besonders dem Raspberry Pi Probleme, da unter Linux eigentlich nur Chrome die entsprechende Unterstützung enthält&#8230; und Chrome gibt es (theoretisch) nur für klassische PCs auf x86-Basis. Der Raspberry Pi mit seiner ARM-Architektur bleibt außen vor.</p>



<span id="more-40391"></span>



<figure class="wp-block-table empfehlung is-style-stripes"><table class="has-fixed-layout"><thead><tr><th>Komponente</th><th>Bemerkung</th><th>Preise</th></tr></thead><tbody><tr><td>Raspberry Pi 4 (bis zu 8GByte)</td><td>Inkl. WLAN und Bluetooth</td><td><a href="https://amzn.to/3EaqLJQ" rel="sponsored nofollow">Ab ca. 40 Euro</a></td></tr><tr><td>Raspberry Pi 400</td><td>Rapberry in Tastatur integriert</td><td><a href="https://amzn.to/3D71MG0" rel="sponsored nofollow">Ab ca. 77 Euro</a></td></tr><tr><td>Raspberry Pi Zero 2 W</td><td>Inkl. Gehäuse</td><td><a href="https://amzn.to/3G11NgM" rel="sponsored nofollow">Ab ca. 26 Euro</a></td></tr><tr><td>Gehäuse für RPi4</td><td>Diverse Modelle zur Wahl</td><td><a href="https://amzn.to/3o6Ny3W" rel="sponsored nofollow">Ab ca. 7 Euro</a></td></tr><tr><td>Netzteil</td><td>Ideal mit mind. 2500 mA</td><td><a href="https://amzn.to/3phcghr" rel="sponsored nofollow">Ab ca. 10 Euro</a></td></tr><tr><td>MicroSD-Speicherkarte</td><td>Mind. 16 GByte, Class 10</td><td><a href="https://amzn.to/3Ea96SD" rel="sponsored nofollow">Ab ca. 8,90 Euro</a></td></tr><tr><td>Micro-HDMI-Kabel</td><td>CEC-fähig</td><td><a href="https://amzn.to/31jUS3i" rel="sponsored nofollow">Ab ca. 5 Euro</a></td></tr><tr><th colspan="3">Optional</th></tr><tr><td>Raspberry&nbsp;Pi-Touchscreen</td><td>7 Zoll mit 800 x 480 Pixeln</td><td><a href="http://amzn.to/1NkdAdF" rel="sponsored nofollow">Ab ca. 85 Euro</a></td></tr><tr><td>Raspberry&nbsp;Pi-Frame für Display</td><td>Fünf verschiedene Farben</td><td><a href="http://amzn.to/1WJsI5W" rel="sponsored nofollow">Ab ca. 20 Euro</a></td></tr><tr><td>Logitech K400 Plus Touch</td><td>Schnurlose Tastatur mit Touchpad</td><td><a href="http://amzn.to/1Nkdum8" rel="sponsored nofollow">Ab ca. 35 Euro</a></td></tr><tr><td>USB-WLAN-Stick</td><td>150 Mbit/s, IEEE802.11b/g/n</td><td><a href="http://amzn.to/1NkdtyQ" rel="sponsored nofollow">Ab ca. 7 Euro</a></td></tr></tbody></table></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Nun gibt es aber Chromebooks, die ebenfalls auf einer ARM-CPU aufsetzen und unter Linux laufen. Google hat demzufolge Widevine-Binarys für ARM am Start, man muss sie &#8222;nur&#8220; aus dem System angeln und auf den Raspberry Pi portieren. Das klappt mehr oder minder gut: So funktionierte es beispielsweise schon einmal recht zuverlässig, <a href="https://linuxundich.de/amazon-prime-video-mit-kodi-und-dem-raspberry-pi-jetzt-mit-input-stream-und-widevine/">Amazon Prime Video unter LibreELEC</a> auf dem Raspberry Pi zu nutzen, doch das DRM macht dem Ganzen immer wieder einen Strich durch die Rechnung &#8212; aktuell funktioniert diese Lösung nicht. Nun gibt es aber bei <a href="https://www.phoronix.com/news/Kodi-Better-Netflix-Support">Phoronix</a> gute Nachrichten, das Magazin berichtet, dass das LibreELEC-Team an einem Netflix-Plugin für Kodi arbeitet. Den Quellcode <a href="https://github.com/asciidisco/plugin.video.netflix">gibt es bereits bei Github</a>, allerdings braucht es ein sehr aktuelles &#8222;agile build&#8220; der Mediacenter-Software. LibreELEC-Entwickler <a href="https://www.phoronix.com/forums/forum/phoronix/general-discussion/939773-kodi-is-getting-a-proper-netflix-plugin?p=939927#post939927">Milhouse bestätigt in den Kommentaren</a> zum Beitrag aber, dass das neue Netflix-Plugin auf einem Raspberry Pi 3 funktioniert.</p>



<blockquote class="wp-block-quote td_quote_box td_box_center is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">The Netflix plugin works fine on Raspberry Pi3 with an early version of LibreELEC 9.0, however for Netflix to work it requires an (as yet) unreleased version of Kodi 18 (or build it yourself, from the &#8222;agile&#8220; branch).</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Man kann sich auch schon selbst ein Bild von dem neuen Netflix-Plugin für Kodi machen: <a href="https://github.com/Ray-future/LibreELEC.tv/releases/tag/rb-agile10">Raybuntu hat bereits Images</a> von LibreELEC 9.0 als Agile-Build für den <a href="https://web.archive.org/web/20170426224550/http://www.hardkernel.com/main/products/prdt_info.php?g_code=G145457216438">Odroid C2</a>, den <a href="https://web.archive.org/web/20170410152622/http://wetek.com/product/wetek-hub">Wetek Hub</a> sowie die <a href="https://web.archive.org/web/20170410091356/https://wetek.com/product/wetek-play2">Play 2-Box von Wetek</a>&nbsp;veröffentlicht, auf denen das Plugin funktioniert. Es gibt bereits auch schon ein Video, das die neue Funktion demonstriert, allerdings auf einer Wetek Play 2 (anscheinend unter Android) und nicht auf einem Raspberry Pi. Das Video zeigt allerdings eine Einschränkung, die wohl aber nach wie vor besteht:&nbsp;Der User spielt am Ende ein Netflix-Video ab, das in 1080p vorliegt. Kodi spielt es dann aber nur mit 720p ab. Die volle Auflösung lässt sich Netflix&nbsp;anscheinend nach wie vor nur mit einem &#8222;richtigen&#8220; System entlocken. Die Nachricht zeigt aber, dass das mit Kodi 17 aka Krypton eingeführte&nbsp;InputStream-Backend Früchte trägt. Was mit Netflix klappt, wird früher oder später (hoffentlich) auch mit Amazon Prime und anderen Streaming-Anbietern funktionieren.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<figure class="lui-video-embed"><button type="button" class="lui-video-facade" data-embed-src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/FUuDE7svBa8?feature=oembed&#038;autoplay=1" data-title="Play 2 LE9 Netflix" aria-label="Video laden und abspielen: Play 2 LE9 Netflix"><img decoding="async" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/lui-cache/video_youtube_FUuDE7svBa8.jpg" alt="" loading="lazy" width="1280" height="720"><span class="lui-video-facade-play" aria-hidden="true"></span><span class="lui-video-facade-note">Video wird erst nach Klick von YouTube geladen.</span></button></figure>
</div></figure>



<p class="has-border-background-color has-background wp-block-paragraph"><strong>UPDATE 22.3.2017:</strong> Ich nutze Kodi gerne und viel, doch ich bin auch kein Kodi-Entwickler und stecke auch nicht genau in Inputstream, Widevine und Co. drinnen. Daher hatten sich in meinen Beitrag ein paar Unklarheiten sowie Fehler eingeschlichen. Raybuntu und asciidisco haben diese in den Kommentaren richtiggestellt, von daher möchte ich die zwei hier noch kurz zu Wort kommen lassen:</p>



<p class="wp-block-paragraph">a) Es gibt keine Einschränkung auf 720p, 1080 mit 5.1 Sound sind möglich, aber abhängig von der Leistungsfähigkeit der CPU, da man mit Widevine nur Software Decoding machen kann. Mit entsprechender Hardware also möglich. Eventuell sogar mal auf dem Raspberry Pi (3), aber da fehlen noch die Erfahrungswerte, dafür ist die Kiste noch zu „bleeding edge“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">b) Mit den Änderungen an dem Inputstream Plugin und dem, was in Kodi Agile implementiert ist, wird auch das Amazon Plugin wieder funktionieren. Das Problem mit Prime war, dass ursprünglich die Widevine Bibliothek nur als Decrypter genutzt wurde, dann sich aber die Politik von Seitens Amazon änderte &amp; Widevine nicht nur das decrypten, sondern auch das dekodieren übernommen hat. Damit konnte das Inputstream Plugin (und die Kodi Architektur),bis Dato, nicht umgehen. Das hat sich nun geändert, Kodi Agile hat die Nötigen Architektur Änderungen gebracht &amp; das Inputstream Plugin wurde auch angepasst. Dort wo das Netflix Plugin läuft, läuft auch Amazon wieder.</p>



<p class="wp-block-paragraph">c) Das Video wurde zwar wirklich auf einer Wetek aufgenommen, allerdings läuft diese nicht mit Android, sondern mit den Libreelec Agile Community Builds von Raybuntu (https://github.com/Raybuntu/LibreELEC.tv/releases). Das Plugin wurde schon lauffähig auf Windows, OSX, 64bit Linux &amp; 32bit Userpace ARM Systemen (wie der Wetek oder dem Odroic C2) getestet. Für den Raspberry fehlen noch merges in Kodi Agile, das ist aber mehr eine Code Style Geschichte, als eine funktionale.</p>
<hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Der HTML5-Player von Netflix unterstützt nun auch Firefox</title>
		<link>https://linuxundich.de/der-html5-player-von-netflix-unterstutzt-nun-auch-firefox/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/der-html5-player-von-netflix-unterstutzt-nun-auch-firefox/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Dec 2015 16:05:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[DRM]]></category>
		<category><![CDATA[Firefox]]></category>
		<category><![CDATA[Netflix]]></category>
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					<description><![CDATA[Netflix gibt seinen HTML5-Player für Firefox frei – vorerst nur unter Windows, Linux soll bald folgen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Seit einiger Zeit rüsten die diversen Video-On-Demand-Anbieter wie Netflix, Amazon Prime Video oder Watchever auf moderne und Linux-freundlichere HTML5-Player um. Somit braucht man zum Abspielen von Videos aus diesen Online-Videotheken keine Browser-Plugins wie den Flash-Player oder Silverlight (unter Linux via Pipelight) mehr zu installieren, was besonders Linux-Usern entgegen kommt. Wäre da nicht ein Haken an der Sache: Die dafür nötigen DRM-Funktionen bietet unter Linux bisher nur Googles Chrome-Browser. Wer diesen Browser nicht verwenden möchte oder kann (Chrome gibt es bspw. nicht für ARM-Architekturen), bleibt nach wie vor außen vor.</p><p class="wp-block-paragraph">Mozilla <a href="https://blog.mozilla.org/en/firefox/update-on-digital-rights-management-and-firefox/">arbeitet nun schon länger</a> zusammen mit Adobe unter dem Namen Primetime CDM an einem &#8222;Adobe Content Decryption Module (CDM)&#8220;, das innerhalb von Firefox eine Blackbox erzeugt, die das Handling der DRM-verschlüsselten HTML5-Videos innerhalb des quelloffenen Browsers übernimmt. Seit gestern ist die Funktion <a href="https://blog.mozilla.org/en/mozilla/firefox-users-can-now-watch-netflix-html5-video-on-windows/">wohl nun soweit</a>, dass Netflix als erstes Video-Portal den HTML5-Player auch für Firefox freischaltet &#8212; allerdings vorerst nur unter Windows, andere Betriebssysteme (Mozilla spezifiziert diese nicht weiter) sollen Anfang des nächsten Jahres folgen. Somit rückt das Ende von Browser-Plugins wie Adobe Flash oder Silverlight wieder ein Stückchen näher.</p>
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad1db1731d78&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad1db1731d78" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1280" height="854" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/12/netflix-firefox-1280x854.png" alt="Der HTML5-Player von Netflix funktioniert nun auch mit Firefox." class="wp-image-34675" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/12/netflix-firefox-1280x854.png 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/12/netflix-firefox-640x427.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/12/netflix-firefox-768x512.png 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/12/netflix-firefox.png 1328w" sizes="(max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Der HTML5-Player von Netflix funktioniert nun auch mit Firefox.</figcaption></figure>
<p class="wp-block-paragraph">Sobald Mozilla die DRM-Funktionen auch in der Linux-Version des Firefox-Browsers nachrüstet, müsste es daher endlich auch auf RasPi-Mediacentern einen zuverlässigen Weg geben, VoD-Dienste in die üblichen Mediacenter-Programme wie Kodi zu integrieren. Als Quick&amp;Dirty-Lösung ließe sich einfach aus Kodi heraus Firefox mit der entsprechenden Seite aufrufen, besser wäre es natürlich, die DRM-Funktionen aus Firefox zu extrahieren und in ein Kodi-Addon zu übertragen, sodass man Videos von Netflix und Co. direkt aus der Oberfläche des Mediacenters heraus abrufen kann.</p><hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
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		<title>Netflix funktioniert jetzt unter Linux ohne User-Agent-Changer</title>
		<link>https://linuxundich.de/netflix-funktioniert-jetzt-unter-linux-ohne-user-agent-changer/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Oct 2014 09:08:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[HTML5]]></category>
		<category><![CDATA[Netflix]]></category>
		<category><![CDATA[Videostreaming]]></category>
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					<description><![CDATA[Netflix hat die Browserweiche abgeschaltet: Unter Linux genügen jetzt Chrome und eine aktuelle Libnss3, der User-Agent-Changer entfällt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Wer eine Video-on-Demand-Videothek abonnieren möchte, der hat in Deutschland inzwischen die Qual der Wahl. Mit Watchever, Maxdome, Amazon Prime Video oder Sky Snap ist eigentlich inzwischen jeder größere Anbieter am Markt aktiv. All die Angebote funktionieren in Kombination mit Smart TVs, Chromecast-Sticks oder dem Amazon Fire TV auch auf dem Fernseher, doch eigentlich ließen sich die Dienste auch vom Rechner aus nutzen. Doch dazu braucht es einen Browser mit dem Silverlight-Plugin. Da es dieses unter Linux nicht gibt und <a href="https://linuxundich.de/maxdome-watchever-und-amazon-instant-video-mit-pipelight-unter-linux/">Pipelight nicht gerade einfach zu installieren</a> ist, lässt man Video-on-Demand vielleicht besser gleich links liegen. Dies ändert sich nun aber, Netflix funkt jetzt auch per HTML5.</p><p class="wp-block-paragraph">Seit <a href="https://www.netflix.com">Netflix</a> nun aber auch in Deutschland in den Wettbewerb eingestiegen ist, werden die Karten neu gemischt. Der Dienst nutzt nicht nur Silverlight-Streams, sondern bietet auch HTML5-Streams an, die sich theoretisch mit jedem Browser abspielen ließen &#8212; wenn dieser denn die <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Encrypted_Media_Extensions">Encrypted Media Extension</a> unterstützt. Die DRM-Rechteverkrüppelung hat allerdings bisher nur Googles Chrome-Browser vollständig implementiert. Firefox, Opera und auch Chromium, die quelloffene Basis von Chrome, fehlen die DRM-Funktionen.</p>
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad1db173528a&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad1db173528a" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img decoding="async" width="1121" height="737" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/10/netflix-ohne-user-agent-linux1.png" alt="Netflix bietet wie Watchever, Maxdome oder Amazon Prime Video Video-On-Demand an." class="wp-image-26772" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/10/netflix-ohne-user-agent-linux1.png 1121w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/10/netflix-ohne-user-agent-linux1-640x421.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/10/netflix-ohne-user-agent-linux1-768x505.png 768w" sizes="(max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Netflix bietet wie Watchever, Maxdome oder Amazon Prime Video Video-On-Demand an.</figcaption></figure>

<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad1db176b40e&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad1db176b40e" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img decoding="async" width="1121" height="737" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/10/netflix-ohne-user-agent-linux2.png" alt="Im Gegensatz zur Konkurrenz bietet Netflix allerdings auch HTML5-Streams an." class="wp-image-26773" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/10/netflix-ohne-user-agent-linux2.png 1121w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/10/netflix-ohne-user-agent-linux2-640x421.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/10/netflix-ohne-user-agent-linux2-768x505.png 768w" sizes="(max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Im Gegensatz zur Konkurrenz bietet Netflix allerdings auch HTML5-Streams an.</figcaption></figure>
<p class="wp-block-paragraph">Nun standen Linux-User zum Deutschland-Start von Netflix trotzdem vor verschlossenen Toren. Ein User-Agent-Filter verwehrte Film-Fans mit Linux auf dem Computer den Zugang zu Netflix. Nur mit einem manipulierten <a title="Netflix startet in Deutschland, dank HTML5-Player tut der Dienst unter Linux ohne Silverlight" href="https://linuxundich.de/netflix-startet-deutschland-dank-html5-player-tut-der-dienst-unter-linux-ohne-silverlight/">User-Agent konnte man Netflix</a> nutzen. Grund für diesen Browser-Filter war, dass viele Distributionen &#8212; speziell Ubuntu &#8212; die Libnss3-Bibliothek nur in einer recht alten Version mit sich führten. Inzwischen hat Canonical aber die nötigen <a title="Ubuntu 12.04 und 14.04 jetzt mit aktualisierter Libnss3 für Netflix" href="https://linuxundich.de/ubuntu-14-04-jetzt-mit-aktualisierter-libnss3-fuer-netflix/">Updates für Ubuntu 12.04 und 14.04</a> ausgeliefert, sodass Ubuntu eigentlich fit für Netflix ist.</p><p class="wp-block-paragraph">Damit erfüllen jetzt sehr viele Linux-Computer die technischen Voraussetzungen, Netflix-HTML5-Streams abspielen zu können, sodass Netflix nun sein Versprechen erfüllt, die eigentlich unnötige Browserweiche abzustellen. Seit heute lassen sich Netflix-Filme auch ohne Änderung des User-Agents unter Linux abrufen. Die einzigen Voraussetzungen für Linux-Anwender bleiben eine Libnss3 in der Version 3.16.2 oder neuer (was die meisten Distributionen erfüllen sollten) und eben Chrome als Browser. Damit bleibt es aber Raspberry-Pi-Fans mit XBMC auf dem RasPi nach wie vor verwehrt, Netflix zu nutzen. Chrome und ARM als Rechnerarchitektur vertragen sich nicht.</p>
<hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Ubuntu 12.04 und 14.04 jetzt mit aktualisierter Libnss3 für Netflix</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Sep 2014 09:44:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Netflix]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>
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					<description><![CDATA[Canonical hat die aktualisierte Libnss3 für Ubuntu 12.04 und 14.04 ausgeliefert – wer die Pakete aus Utopic geholt hat, muss selbst nachlegen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Entschuldigt bitte den dritten Beitrag zu Netflix hintereinander, aber aktuell komme ich nicht groß zum Schreiben für das Blog. An der Netflix-Geschichte möchte ich jedoch dranbleiben, schließlich habe ich in den letzten Tagen einige Tipps gegeben, die Libnss3 eines Ubuntu 14.04 aus Utopic zu übernehmen, so dass sich Netflix-Videos auch unter Ubuntu 14.04 streamen lassen. Als Arch-User ist mein eigenes System von Haus aus aktuell genug <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p><p class="wp-block-paragraph">Inzwischen hatte <a title="Netflix bietet Canonical an Ubuntu fit für seinen VoD-Dienst zu machen" href="https://linuxundich.de/netflix-bietet-canonical-ubuntu-fit-fuer-vod-zu-machen/">Canonical angekündigt</a> die Libnss3 zu aktualisieren und <a href="https://launchpad.net/ubuntu/trusty/+source/nss/2:3.17-0ubuntu0.14.04.1">dies nun auch in die Tat</a> umgesetzt. Die aktualisierte Bibliothek wird inzwischen automatisch über die Trusty-Security-Paketquellen auf eure Rechner gespielt, so dass ihr euch um nichts kümmern müsst. Danach bedarf es jedoch nach wie vor einer Anpassung des <a title="Netflix startet in Deutschland, dank HTML5-Player tut der Dienst unter Linux ohne Silverlight" href="https://linuxundich.de/netflix-startet-deutschland-dank-html5-player-tut-der-dienst-unter-linux-ohne-silverlight/">User-Agents in Chrome</a> &#8212; erst wenn genügend Ubuntu-User die Systemanforderungen erfüllen, möchte Netflix die User-Agent-Abfrage komplett fallen lassen. [UPDATE: Nicht nur Ubuntu 14.04 wurde aktualisiert, auch Ubuntu 12.04 hat ein Update der entsprechenden Bibliothek bekommen.]</p><p class="wp-block-paragraph">Wer meinem Tipp aus dem ersten Netflix-Beitrag, die <a href="https://packages.ubuntu.com/utopic/libnss3">Libnss3</a>, <a href="https://packages.ubuntu.com/utopic/libnss3-1d">Libnss3-1d</a> und <a href="https://packages.ubuntu.com/de/utopic/libnss3-nssdb">Libnss3-nssdb</a> von Hand aus Utopic zu installieren, gefolgt ist, der bekommt das Update allerdings nicht automatisch eingespielt. Die Versionsnummern der Bibliotheken aus Utopic liegen noch über denen des Sicherheitsupdates aus Trusty. Ihr müsst daher abermals ein wenig Hand am System anlegen und die drei Pakete manuell aktualisieren.</p><pre class="wp-block-code"><code>$ wget http://security.ubuntu.com/ubuntu/pool/main/n/nss/libnss3{,{,-1d}_3.17-0ubuntu0.14.04.1_{amd64,i386}}.deb
$ wget http://security.ubuntu.com/ubuntu/pool/main/n/nss/libnss3-nssdb_3.17-0ubuntu0.14.04.1_all.deb
$ sudo dpkg -i libnss3*.deb</code></pre><p class="wp-block-paragraph">Beim letzten Mal hat es wohl für ein wenig Verwirrung gesorgt, dass hier undifferenziert versucht wird, 32- und 64-Bit-Pakete zu installieren. Das ist jedoch nicht weiter schlimm, da Dpkg die Installation der &#8222;falschen&#8220; Pakete einfach nur mit einer Fehlermeldung quittiert. Die für das falsche System gedachten Bibliotheken bleiben komplett außen vor.</p><hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Netflix bietet Canonical an Ubuntu fit für seinen VoD-Dienst zu machen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Sep 2014 08:59:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Canonical]]></category>
		<category><![CDATA[Netflix]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>
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					<description><![CDATA[Netflix bietet Canonical an, bei einem Update der libnss3 zu helfen, damit der User-Agent-Hack unter Ubuntu überflüssig wird.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Seit ein paar Tagen kommen auch User aus Deutschland, Österreich und der Schweiz in den Genuss des Video-on-Demand-Dienstes <a href="https://www.netflix.com">Netflix</a>. Wie die Konkurrenz von Watchever, Maxdome und Amazon läuft jedoch auch Netflix nicht ohne Komplikationen unter Linux. Mit dem richtigen <a title="Netflix startet in Deutschland, dank HTML5-Player tut der Dienst unter Linux ohne Silverlight" href="https://linuxundich.de/netflix-startet-deutschland-dank-html5-player-tut-der-dienst-unter-linux-ohne-silverlight/">User-Agent funktioniert Netflix</a> zwar dank eines HTML5-Players auch ohne <a href="//linuxundich.de/tag/pipelight/">Silverlight bzw. Pipelight</a>, doch für diesen braucht es zwingend Googles Chrome-Browser und unter Ubuntu 14.04 LTS auch eine aktualisierte Version der libnss3. Diese kann man sich zwar aus Ubuntu 14.10 klauen, allerdings kommt es doch bei einigen Usern zu Komplikationen in der Paketverwaltung.</p>
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad1db176fa7f&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad1db176fa7f" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1090" height="758" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/09/netflix-ubuntu-linux.png" alt="Netflix läuft dank seinem HTML5-Player mit Chrome als Browser nativ unter Linux." class="wp-image-26581" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/09/netflix-ubuntu-linux.png 1090w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/09/netflix-ubuntu-linux-640x445.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/09/netflix-ubuntu-linux-768x534.png 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Netflix läuft dank seinem HTML5-Player mit Chrome als Browser nativ unter Linux.</figcaption></figure>
<p class="wp-block-paragraph">Nun aber sieht es so aus, als ob Netflix die potentiellen Kunden mit einem Ubuntu oder anderem Linux auf dem Rechner nicht ganz egal wären. <a href="https://www.omgubuntu.co.uk/2014/09/netflix-linux-html5-nss-change-request">OMG!Ubuntu</a> hat über <a href="https://twitter.com/popey/status/512742400955912193">Twitter-Beitrag</a> eine Mail von einem Netflix-Mitarbeiter an die <a href="https://web.archive.org/web/20140922050654/https://lists.ubuntu.com/archives/ubuntu-devel-discuss/2014-September/015048.html">Ubuntu-Mailingliste</a> aufgeschnappt, in der Netflix seine Bereitschaft erklärt, an einem Update der libnss3 zu arbeiten &#8212; wenn auch der Schreiber ein wenig mit den Ubuntu-Versionsnummern durcheinander kommt. Man möchte also Ubuntu 14.04 auf einen aktuellen Stand bringen, so dass dann auch der User-Agent-Hack obsolet werden könnte.</p><blockquote class="td_quote_box td_box_center is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">Netflix will play with Chrome stable in 14.02 if NSS version 3.16.2 or greater is installed. If this version is generally installed across 14.02, Netflix would be able to make a change so users would no longer have to hack their User-Agent to play.

What is the process of getting a new NSS version into the update stream? Or can somebody please provide me with the right contact?

Thanks!

-Paul from Netflix</blockquote><p class="wp-block-paragraph">Ob nun das Film- und Serienangebot von Netflix das der anderen VoD-Anbieter übertrifft, das muss wohl jeder für sich entscheiden &#8212; alle Dienste bieten eigentlich einen kostenlosen Testmonat an. Mit seinem HTML5-Player bietet Netflix allerdings ein für Linux-User sehr wichtiges Alleinstellungsmerkmal an. Nun müsste man es nur noch schaffen, Netflix aus Chrome zu befreien, so dass man den Dienst auch direkt in Kodi aka XBMC und einem Raspberry Pi als Mediacenter benutzen könnte.</p>
<hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Netflix startet in Deutschland, dank HTML5-Player tut der Dienst unter Linux ohne Silverlight</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Sep 2014 10:12:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[DRM]]></category>
		<category><![CDATA[HTML5]]></category>
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		<category><![CDATA[Netflix]]></category>
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					<description><![CDATA[Netflix startet in Deutschland und läuft unter Linux auch ohne Silverlight – mit Chrome, dem richtigen User-Agent und aktueller libnss3.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Nach Watchever, Maxdome, Sky Go oder Amazon Prime Video startet mit Netflix heute auch noch der amerikanische Branchenprimus mit seinem in den USA den Markt beherrschenden Video-On-Demand-Dienst in Deutschland. Damit dürfte nun auch in good old Germany keiner der großen Player in diesem Bereich fehlen. Wie die Konkurrenz baut auch Netflix auf das Silverlight-Plugin, das unter Linux nur über den Umweg <a href="//linuxundich.de/tag/pipelight/">Pipelight</a> zum Laufen gebracht werden kann. Wer seinen Browser jedoch richtig konfiguriert, dem präsentiert Netflix allerdings browser- und linux-freundliche HTML5-Streams, so dass man Netflix auch ohne Pipelight-Gebastel nutzen kann. Die Sache hat allerdings ein paar Haken.</p>

<span id="more-26544"></span>

<p class="wp-block-paragraph">Wie bei der Konkurrenz üblich bietet auch Netflix eine einen Monat lange Testphase an. In dieser kann man den Dienst auf Herz und Nieren prüfen. Allerdings solltet ihr nicht vergessen, rechtzeitig zu kündigen, sonst läuft das Abo unvermindert weiter, kann allerdings monatlich gekündigt werden. Das Basis-Abo mit Zugang über nur ein Gerät kostet 7,99 Euro im Monat. Legt man einen Euro drauf, bekommt man Netflix auf zwei Geräte und HD-Streams oben drauf.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Für 11,99 Euro im Monat erlaubt Netflix dann den Zugang über vier Geräte, so dass auch Familien Netflix ohne Konflikte nutzen können. Schließt man das Abo ab, fragt Netflix ein paar Benutzerdaten ab und legt für jeden User des Zugangs ein Profil ab. Die Auswahl dreier Filme oder Serien füllt zum Einstieg euer Profil, so dass von Anfang an passende Vorschläge angezeigt werden, die euch gefallen sollten.</p>

<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad1db177299e&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad1db177299e" class="wp-block-image size-medium wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="421" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/09/netflix-bestellen4-640x421.png" alt="Netflix ist seit Mitte September auch auf dem deutschen Markt aktiv." class="wp-image-26560" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/09/netflix-bestellen4-640x421.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/09/netflix-bestellen4-768x505.png 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/09/netflix-bestellen4.png 1117w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Netflix ist seit Mitte September auch auf dem deutschen Markt aktiv.</figcaption></figure>

<p class="wp-block-paragraph">Für Linux-User interessant ist nun aber, was passiert, wenn man einen der Filme auf seinem Linux-PC anspielt: Auf den ersten Blick ist die Enttäuschung wie bei Watchever, Amazon und Co. groß. Klickt man auf einem der Netflix-Filme auf Play, dann liefert der Video-Dienst stattdessen eine Seite mit den Systemvoraussetzungen aus – auf denen Linux selbstverständlich mal wieder nicht aufgeführt ist.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Mogelt man Netflix per User-Agent-Switcher einen beliebigen Windows-Client unter, dann kommt man zwar einen Schritt weiter, allerdings verlangt Netflix nach wie vor das Installieren des&nbsp;Silverlight-Plugins bzw. unter Linux Pipelight, obwohl in den Netflix-Einstellungen von Haus aus der HTML5-Player aktiviert ist.</p>

<h2 class="wp-block-heading">Von Haus aus erstmal kein Linux-Support</h2>

<figure data-wp-context="{&quot;galleryId&quot;:&quot;6ad1db1772def&quot;}" data-wp-interactive="core/gallery" class="wp-block-gallery has-nested-images columns-1 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad1db1774179&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad1db1774179" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1117" height="734" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" data-id="26547" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/09/netflix-linux1.png" alt="Netflix zeigt unter Linux die Seite mit den Systemvoraussetzungen, in der Liste stehen nur Windows, Mac und Chrome OS" class="wp-image-26547" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/09/netflix-linux1.png 1117w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/09/netflix-linux1-640x421.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/09/netflix-linux1-768x505.png 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad1db17c64d0&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad1db17c64d0" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1117" height="734" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" data-id="26545" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/09/netflix-linux3.png" alt="In den Wiedergabe-Einstellungen von Netflix ist die Option HTML5-Player anstatt Silverlight angehakt" class="wp-image-26545" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/09/netflix-linux3.png 1117w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/09/netflix-linux3-640x421.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/09/netflix-linux3-768x505.png 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad1db17c75e9&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad1db17c75e9" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1117" height="734" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" data-id="26546" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/09/netflix-linux2.png" alt="Netflix verlangt vor dem Abspielen die Installation des Silverlight-Plugins" class="wp-image-26546" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/09/netflix-linux2.png 1117w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/09/netflix-linux2-640x421.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/09/netflix-linux2-768x505.png 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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			</svg>
		</button></figure>
</figure>

<p class="wp-block-paragraph">Allerdings muss man nicht verzagen, man muss nur ein wenig im Netz suchen und wird zum Beispiel bei <a href="https://www.reddit.com/r/technology/comments/2d37fp/netflix_now_working_natively_in_linux_for_some_of/">Reddit</a> fündig, wo das Thema ausführlich diskutiert wurde. Netflix kann Filme per HTML5 ausliefern und braucht nicht zwingend Silverlight oder unter Linux eben Pipelight. Man muss Netflix nur den richtigen User Agent verklickern.</p>

<p class="wp-block-paragraph">In Googles Chrome-Browser greift ihr dafür zur bewährten Erweiterung&nbsp;<a href="https://chromewebstore.google.com/detail/user-agent-switcher-for-c/djflhoibgkdhkhhcedjiklpkjnoahfmg">User-Agent Switcher for Chrome</a>, die auch schon für Pipelight ihre Aufgabe gut erfüllt hat. Fügt dann anschließend den weiter unten stehenden&nbsp;User-Agent ein und aktiviert ihn. Von jetzt an&nbsp;sollte Netflix dann automatisch beim Abspielen eines Films den HTML5-Player benutzen.</p>

<ul class="wp-block-list">
<li><strong>User-Agent Name:</strong> Netflix Linux</li>



<li><strong>User-Agent String:</strong> Mozilla/5.0 (Windows NT 6.3; Win64; x64) AppleWebKit/537.36 (KHTML, like Gecko) Chrome/38.0.2114.2 Safari/537.36</li>



<li><strong>Group: </strong>Chrome</li>



<li><strong>Append:</strong> &#8222;Replace&#8220; auswählen</li>



<li><strong>Indicator Flag:</strong> IE</li>
</ul>

<p class="wp-block-paragraph">Seid ihr lieber mit Firefox, Chromium oder vielleicht Opera unterwegs, dann habt ihr allerdings auch mit dem HTML5-Player von Netflix schlechte Karten. Die Rechteinhaber bestehen natürlich auch beim HTML5-Player auf DRM-Verkrüppelung der Streams – diese findet ihr allerdings nur in Chrome. Steuert ihr Netflix daher mit einem der anderen Browser an, dann bleibt trotz des &#8222;richtigen&#8220; User-Agents der Bildschirm schwarz.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Chromium meldet etwa &#8222;Hoppla, da ist was schiefgelaufen, Fehlende Komponente. Wir können leider nicht alle erforderlichen Komponenten auf diesem Gerät finden, um Netflix abzuspielen. Bitte besuchen Sie chrome://components, suchen Sie die Komponente WidevineCdm und klicken Sie auf die Schaltfläche Nach Updates suchen&#8220; – Was natürlich zu keinem Erfolg führt.</p>

<h2 class="wp-block-heading">Netflix streamt unter Linux per HTML5</h2>

<figure data-wp-context="{&quot;galleryId&quot;:&quot;6ad1db17c855c&quot;}" data-wp-interactive="core/gallery" class="wp-block-gallery has-nested-images columns-1 is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad1db17cd81f&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad1db17cd81f" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1117" height="734" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" data-id="26549" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/09/netflix-linux-works0.png" alt="Im User-Agent Switcher für Chrome ist der Eintrag Netflix Linux mit einer Windows-Kennung angelegt" class="wp-image-26549" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/09/netflix-linux-works0.png 1117w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/09/netflix-linux-works0-640x421.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/09/netflix-linux-works0-768x505.png 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button></figure>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad1db17ceb31&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad1db17ceb31" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1117" height="734" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" data-id="26551" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/09/netflix-linux-works1.png" alt="Die Netflix-Startseite in Chrome mit Filmreihen und einer eingeblendeten Filmbeschreibung" class="wp-image-26551" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/09/netflix-linux-works1.png 1117w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/09/netflix-linux-works1-640x421.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/09/netflix-linux-works1-768x505.png 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button></figure>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad1db17d262e&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad1db17d262e" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1117" height="734" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" data-id="26550" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/09/netflix-linux-works2.png" alt="Ein Film läuft im Netflix-Player unter Linux, unten die Fortschrittsleiste mit Titel und Restzeit" class="wp-image-26550" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/09/netflix-linux-works2.png 1117w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/09/netflix-linux-works2-640x421.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/09/netflix-linux-works2-768x505.png 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad1db17d3ef0&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad1db17d3ef0" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1035" height="695" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" data-id="26554" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/09/netflix-chromium-html5.png" alt="Chromium meldet beim Abspielen eine fehlende Komponente und verweist auf WidevineCdm" class="wp-image-26554" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/09/netflix-chromium-html5.png 1035w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/09/netflix-chromium-html5-640x430.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/09/netflix-chromium-html5-768x516.png 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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			</svg>
		</button></figure>
</figure>

<h2 class="wp-block-heading">Aktuelle libnss3 für Ubuntu 14.04</h2>

<p class="wp-block-paragraph">Arch-User müssen also nur Chrome installieren und den User-Agent anpassen, dann spielt Netflix ohne weitere Änderungen sofort seine Filme per HTML5 ab. Unter Ubuntu 14.04 oder Linux Mint 17 bleibt allerdings trotz Chrome und dem richtigen User-Agent der Bildschirm schwarz. Schuld daran sind zu alte Versionen der Bibliotheken libnss3, libnss3-1d und&nbsp;libnss3-nssdb.</p>

<p class="has-cyan-bluish-gray-background-color has-background wp-block-paragraph"><strong>UPDATE 23.09.2014:</strong> Inzwischen müsst ihr euch um diese Baustelle nicht mehr kümmern. Canonical hatte <a title="Netflix bietet Canonical an Ubuntu fit für seinen VoD-Dienst zu machen" href="https://linuxundich.de/netflix-bietet-canonical-ubuntu-fit-fuer-vod-zu-machen/" rel="nofollow">angekündigt</a>, die Libnss3 zu aktualisieren und <a href="https://launchpad.net/ubuntu/trusty/+source/nss/2:3.17-0ubuntu0.14.04.1">dies auch schnell in die Tat</a> umgesetzt. Die aktualisierte Bibliothek wird inzwischen automatisch über die Trusty-Security-Paketquellen <a title="Ubuntu 14.04 jetzt mit aktualisierter Libnss3 für Netflix" href="https://linuxundich.de/ubuntu-14-04-jetzt-mit-aktualisierter-libnss3-fuer-netflix/">auf eure Rechner gespielt</a>, so dass ihr euch um nichts kümmern müsst. Danach bedarf es jedoch nach wie vor einer Anpassung des User-Agents in Chrome. Erst wenn genügend Ubuntu-User die Systemanforderungen erfüllen, möchte Netflix die User-Agent-Abfrage komplett fallen lassen.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Wer nicht gerade auf eine Beta von Ubuntu 14.10 umsteigen möchte, der muss sich diese Bibliotheken aus den Utopic-Paketquellen (<a href="https://packages.ubuntu.com/utopic/libnss3">libnss3</a>, <a href="https://packages.ubuntu.com/utopic/libnss3-1d">libnss3-1d</a>) klauen und von Hand einspielen. Folgender Befehl übernimmt das für euch, er funktioniert allerdings nur so lange wie Canonical die beiden Pakete nicht aktualisiert. Scheitert der Download, dann holt euch die beiden Pakete in der jeweils richtigen Architektur und spielt sie über den <em>dpkg -i</em> Befehl ein. [Update 18.09.2014: Für ein zuverlässiges Upgrade braucht es auch noch die <a href="https://packages.ubuntu.com/search?lang=de&amp;keywords=libnss3-nssdb&amp;searchon=names">libnss3-nssdb</a>.]</p>

<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>cd /tmp</strong>
$ <strong>wget http://archive.ubuntu.com/ubuntu/pool/main/n/nss/libnss3{,{,-1d}_3.17-1ubuntu1_{amd64,i386}}.deb</strong>
$ <strong>wget http://archive.ubuntu.com/ubuntu/pool/main/n/nss/libnss3-nssdb_3.17-1ubuntu1_all.deb</strong>
$ <strong>sudo dpkg -i libnss*.deb</strong></code></pre>

<p class="wp-block-paragraph">Die Installation der beiden Pakete sollte keine negativen Auswirkungen nach sich ziehen, ihr müsst euch allerdings selbstständig um Updates der Bibliotheken bemühen. Solltet ihr eines Tages auf Ubuntu 14.10 umsteigen, dann werden die beiden Pakete im Zuge des Updates automatisch aktualisiert, so dass ihr wieder die &#8222;normalen&#8220; Pakete installiert habt.</p>

<h2 class="wp-block-heading">Netflix auf dem Raspberry Pi</h2>

<p class="wp-block-paragraph">Netflix auf dem Linux-Desktop ist ja gut und schön, allerdings werden die meisten User Netflix mit Sicherheit auf einem richtigen Fernseher mit einem ordentlich großen Display betrachten wollen und nicht auf dem kleinen Bildschirm&nbsp;eines Notebooks. Moderne Smart TV unterstützen den Dienst&nbsp;von Haus, wer jedoch noch einen &#8222;dummen&#8220; Fernseher im Wohnzimmer stehen hat, der muss sich einen anderen Weg suchen, Netflix auf der großen Leinwand betrachten zu können</p>

<p class="wp-block-paragraph">Die einfachste Lösung dafür ist mit Sicherheit einen 35 Euro teuren&nbsp;<a href="//linuxundich.de/tag/chromecast/">Chromecast-Dongle</a>&nbsp;an den&nbsp;Fernseher zu stecken. Diesen packt ihr via HDMI an euren Fernseher, zweigt von einer freien USB-Buchse oder einem Handy-Netzteil Strom ab und steuert dann die Netflix-Streams mit eurem Android-Handy oder einem Tablet. Die <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=com.netflix.mediaclient">Netflix-App für Android</a>&nbsp;bietet von Haus aus Support für Chromecast an, wer sich mit Chromecast noch nicht auskennt, der findet in der <a href="https://web.archive.org/web/20150326215104/https://help.netflix.com/de/node/10379">Netflix-Hilfe</a> ein kleines Howto.</p>

<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad1db17d590e&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad1db17d590e" class="wp-block-image wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="427" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/05/odroid-hdmi2-640x427.jpg" alt="Eines der besten Features von XBMC auf dem Raspberry Pi oder Odroid ist es das Mediacenter komfortabel mit der Fernbedienung des Fernsehers zu steuern." class="wp-image-24712" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/05/odroid-hdmi2-640x427.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/05/odroid-hdmi2.jpg 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/05/odroid-hdmi2-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><button
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			</svg>
		</button><figcaption class="wp-element-caption">Noch gibt es kein wirklich brauchbares Netflix-Plugin für das XBMC- bzw. Kodi-Mediacenter.</figcaption></figure>

<p class="wp-block-paragraph">Für Linux-Fans und Raspberry-Pi-Enthusiasten wäre es nun aber mit Sicherheit deutlich interessanter&nbsp;Netflix auch über Kodi aka XBMC und den RasPi sehen zu können. Dies ist leider nicht so einfach, da die Netflix-Streams eben per DRM verdongelt werden, so dass sie sich noch ohne weiteres vervielfältigen lassen. Die bösen Rasupkopiermörder könnten ja sonst unberechtigte Kopien der Streams machen. Bislang bietet nur Chrome die entsprechenden Voraussetzungen an. Der RasPi müsste die Streams also extern in Chrome öffnen, was natürlich nicht Sinn der Sache ist. Ein entsprechendes <a href="https://forum.kodi.tv/showthread.php?tid=178693">Netflix-XBMC-Addon</a> gibt es allerdings schon im Netz.</p>
<hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://linuxundich.de/netflix-startet-deutschland-dank-html5-player-tut-der-dienst-unter-linux-ohne-silverlight/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>65</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Video-Streaming von Netflix mit HTML5 und ohne Silverlight bzw. Pipelight</title>
		<link>https://linuxundich.de/netflix-html5-ohne-silverlight-oder-pipelight/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/netflix-html5-ohne-silverlight-oder-pipelight/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Aug 2014 17:28:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Google Chrome]]></category>
		<category><![CDATA[HTML5]]></category>
		<category><![CDATA[Netflix]]></category>
		<category><![CDATA[Pipelight]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://linuxundich.de/?p=26095</guid>

					<description><![CDATA[Netflix läuft dank HTML5 und Encrypted Media Extensions auch unter Linux – mit dem passenden User-Agent im Chrome.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Das Thema <a href="https://linuxundich.de/tag/pipelight/">Maxdome, Amazon Video, Watchever und Silverlight bzw. Pipelight</a> ist schon seit einiger Zeit eines der&nbsp;meistgelesenen hier im Blog, denn nach wie vor bereitet&nbsp;der ganze DRM-Heckmeck den Linux-Usern sehr viel Ärger. Nach außen hin sieht es auch nicht so aus, dass sich in der nächsten Zeit daran etwas ändern wird. Microsoft wird das für die meisten Streaming-Dienste benötigte Browser-Plugin Silverlight wohl kaum für Linux bauen und die mächtige Content-Industrie scheint die Video-on-Demand-Dienste so sehr im Griff zu haben, dass diese sich nicht trauen, eine Lösung zu suchen, die zuverlässig plattformübergreifend funktioniert.</p>

<span id="more-26095"></span>

<p class="has-cyan-bluish-gray-background-color has-background wp-block-paragraph"><strong>Update 16.09.2014:</strong> Netflix ist seit heute in Deutschland ganz offiziell am Start. Wer Netflix mit einem Linux-Browser aufruft, dem sagt der Dienst erst einmal, dass die Systemanforderungen nicht erfüllt werden. Mit den richtigen Einstellungen funktioniert <a title="Netflix startet in Deutschland, dank HTML5-Player tut der Dienst unter Linux ohne Silverlight" href="https://linuxundich.de/netflix-startet-deutschland-dank-html5-player-tut-der-dienst-unter-linux-ohne-silverlight/">Netflix unter Linux</a> jedoch ganz ohne Silverlight und große Basteleien. Der Beitrag erklärt die Installation eines User-Agent-Switchers Schritt für Schritt.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Allerdings gibt es einen mächtigen Game-Changer in diesem Spiel: Die Implementation von DRM-Mechanismen direkt in HTML5 mittels <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Encrypted_Media_Extensions">Encrypted Media Extension (EME)</a>. Nicht ohne Grund stecken hinter dieser Initiative Google, Microsoft und Netflix &#8212; In dieser Konstellation fehlt eigentlich nur noch Apple. Zusammen haben die drei Unternehmen so viel Einfluss, dass sie wohl auch den Himmel pink färben könnten &#8212; oder vielleicht auch <a href="https://www.google.de/search?q=pink+lake&amp;oq=pink+lake&amp;aqs=chrome..69i57j0l5.2350j0j7&amp;sourceid=chrome&amp;es_sm=93&amp;ie=UTF-8">Seen? Wer weiß?</a></p>

<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad1db1835008&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad1db1835008" class="wp-block-image wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="360" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/08/netflix-html5-linux-640x360.jpg" alt="Netflix unter Linux mit HTML5 und ohne Silverlight (Quelle: Nathan VanCamp)" class="wp-image-26097" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/08/netflix-html5-linux-640x360.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/08/netflix-html5-linux.jpg 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/08/netflix-html5-linux-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Netflix unter Linux mit HTML5 und ohne Silverlight (Quelle: Nathan VanCamp)</figcaption></figure>

<p class="wp-block-paragraph">Nicht ohne Grund gibt es gegen DRM in HTML5 auch <a href="https://www.defectivebydesign.org/no-drm-in-html5/de">kräftig Gegenwind</a>. Nun ist es wohl aber so weit, dass Netflix auch ohne Silverlight funktioniert. Der Videodienst blockiert zwar immer noch Linux-Rechner, doch ein <a href="https://web.archive.org/web/20140810164018/https://plus.google.com/104912707432334684242/posts/1gnbmo63xVa">findiger User</a> hat den entsprechenden User-Agent herausgefunden, so funktioniert Netflix im Zusammenspiel mit Chrome auch unter Linux. Hier sind seine Notizen&#8230;</p>

<ol class="wp-block-list">
<li>Installiere Chrome v38 Beta, wahrscheinlich funktioniert das Ganze aber auch mit Chrome v38. Andere Browser bis auf den Internet Explorer werden aktuell nicht unterstützt.</li>



<li>Um den User-Agent entsprechend umzubiegen, braucht ihr nach wie vor den <a href="https://chromewebstore.google.com/detail/user-agent-switcher-for-c/djflhoibgkdhkhhcedjiklpkjnoahfmg">User-Agent Switcher</a> für Chrome.</li>



<li>Fügt von Hand diesen User Agent hinzu <em>Mozilla/5.0 (Windows NT 6.3; Win64; x64) AppleWebKit/537.36 (KHTML, like Gecko) Chrome/37.0.2049.0 Safari/537.36.</em></li>



<li>Aktiviert den gerade hinzugefügten User-Agent und öffnet Netflix im Browser.</li>
</ol>

<p class="wp-block-paragraph">Ich kann das Ganze mangels VPN in die USA und mangels Netflix-Account gerade nicht eigenhändig überprüfen, allerdings verfügt mit Sicherheit einer von euch über die entsprechenden Ressourcen.&nbsp;Für uns Linuxer in Deutschland heißt das nun, dass wir in Zukunft zumindest einen Video-on-Demand-Anbieter haben werden, der auch ohne Silverlight funktioniert&nbsp;&#8212; Wenn denn Netflix in Deutschland endlich mal startet. Die letzte Nachricht lautete, dass <a title="Netflix kommt nach Deutschland… Was ist mit Linux?" href="https://linuxundich.de/netflix-kommt-nach-deutschland-was-ist-mit-linux/">Netflix im Laufe des Jahres in Deutschland, Österreich und der Schweiz</a> loslegt. Hat Netflix mit dem Verzicht auf Silverlight und dem Einsatz von HTML5 Erfolg, dann werden mit Sicherheit auch die anderen Anbieter umschwenken.</p>

<hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
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		<title>Netflix kommt nach Deutschland&#8230; Was ist mit Linux?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 May 2014 12:40:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[Netflix]]></category>
		<category><![CDATA[Pipelight]]></category>
		<category><![CDATA[Silverlight]]></category>
		<category><![CDATA[Videostreaming]]></category>
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					<description><![CDATA[Netflix kommt nach Deutschland. Unter Linux läuft der Dienst zwar nicht offiziell, mit Pipelight aber trotzdem.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Watchever, Amazon Instant Video, Maxdome und Sky Go, nun auch noch Netflix &#8212; viele sagen endlich! Das Angebot an Video-on-Demand-Anbietern soll in Deutschland, Österreich, der Schweiz und auch noch ein paar unserer direkten Nachbarn Zuwachs bekommen. Einen genauen Termin nennt Netflix in seiner <a href="https://twitter.com/netflix/status/468968393052528641">Twitter-Nachricht</a> nicht, aber man kann sich auf der <a href="https://www.netflix.com">Netflix-Homepage</a> schon für weitere Neuigkeiten&nbsp;registrieren. In den USA kostet Netflix 7,99 Dollar &#8212; wenn man nur ein Gerät nutzt. Bis zu vier Geräte lassen sich für 11,99 Dollar bespielen. Allerdings hat Netflix leichte Preiserhöhungen angekündigt, die aber erst einmal nicht an Bestandskunden durchgereicht werden. Unter&nbsp;Linux lässt sich Netflix nicht offiziell nutzen, da der Dienst wie Watchever und Co. auf Silverlight setzt, doch auch hier wird uns Pipelight aus der Patsche helfen.</p>

<span id="more-24894"></span>

<p class="has-cyan-bluish-gray-background-color has-background wp-block-paragraph"><strong>Update:</strong> Netflix ist seit dem 16.09.2014 in Deutschland ganz offiziell am Start. Wer Netflix mit einem Linux-Browser aufruft, dem sagt der Dienst erst einmal, dass die Systemanforderungen nicht erfüllt werden. Mit den richtigen Einstellungen funktioniert <a title="Netflix startet in Deutschland, dank HTML5-Player tut der Dienst unter Linux ohne Silverlight" href="https://linuxundich.de/netflix-startet-deutschland-dank-html5-player-tut-der-dienst-unter-linux-ohne-silverlight/">Netflix unter Linux</a> jedoch ganz ohne Silverlight und große Basteleien. Der Beitrag erklärt die Installation eines User-Agent-Switchers Schritt für Schritt.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Netflix ist in den USA der marktbeherrschende Video-Dienst, in Deutschland muss sich Netflix jedoch hintenan stellen. Hier haben&nbsp;das vom französischen Medienriesen Vivendi betriebene Watchever, der Neuling Amazon Prime Video und natürlich schon aus dem Pay-TV bekannten Marken Maxdome und Sky Go die Nase vorn. Alle Angebote kosten Pi mal Daumen rund um die 10 Euro, ich vermute stark, dass sich Netflix auch in diesem Preisrahmen bewegen wird. Die spannende Frage wird jedoch sein: Bekommt Netflix außer seinen eigenen Serien wie House of Cards oder&nbsp;Arrested Development andere exklusive Inhalte? Die meisten Studien haben ja bereits Verträge mit der Konkurrenz hier in Deutschland.</p>

<h2 class="wp-block-heading">Netflix für Android</h2>

<p class="wp-block-paragraph">Gegenüber manch einer seiner Alternativen hat Netflix eine Reihe von Vorteilen: So sind etwa Apps für Android und iOS bei Netflix <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=com.netflix.mediaclient&amp;hl=de">selbstverständlich&nbsp;mit an Bord</a>&nbsp;(allerdings ist die App in Deutschland noch nicht verfügbar). Die hat Watchever auch im Programm, aber etwa&nbsp;Amazon Prime Video eben nicht &#8212; Um sein eigenes Ökosystem zu schützen zu schützen wird Amazon diese erst dann bringen, wenn es nicht mehr anders geht.&nbsp;&nbsp;Auch mit dem Chromecast versteht sich Netflix gut, so kann man die Online-Videothek für nur knapp 35 Euro auch auf &#8222;dummen&#8220; Fernsehern nutzen. Da das Amazon-Angebot vom Preis her sehr gut ist, sorgt der Wirbel um Netflix bei Amazon vielleicht für ein Einlenken &#8212; bei der Marktmacht des ehemaligen Buchhändlers&nbsp;wohl aber eher nicht.</p>

<figure data-wp-context="{&quot;galleryId&quot;:&quot;6ad1db1836cf3&quot;}" data-wp-interactive="core/gallery" class="wp-block-gallery has-nested-images columns-1 is-cropped wp-block-gallery-3 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad1db1838609&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad1db1838609" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="589" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" data-id="24898" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/05/netflix3.jpg" alt="Netflix auf einem Tablet mit den Reihen &quot;Continue Watching&quot; und &quot;My List&quot;" class="wp-image-24898" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/05/netflix3.jpg 1024w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/05/netflix3-640x368.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/05/netflix3-768x442.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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</figure>

<h2 class="wp-block-heading">Netflix unter Linux</h2>

<p class="wp-block-paragraph">Wer mit Ubuntu, Debian, Fedora und Co.&nbsp;unterwegs ist, der wird bei Netflix &#8212; wie auch bei Amazon und seinen Alternativen &#8212; erst einmal vor verschlossenen Türen stehen. Netflix setzt in den USA auf Silverlight und dessen DRM-Verschlüsselung, so wird dies auch in Deutschland geschehen. Da es Silverlight jedoch nur für Rechner mit Windows und MacOS X gibt, bleibt der Bildschirm für Linuxer erst einmal leer.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Die Linux-Community ist jedoch nicht untätig: Mit <a href="http://linuxundich.de/tag/pipelight/">Pipelight</a> lassen sich für Windows gedachte Browser-Plugins wie Adobe Flash und&nbsp;eben auch Silverlight auch unter Linux benutzen. So kann man schon jetzt auch Watchever, Maxdome und Co. auf dem Linux-Desktop aufrufen. Im Blog habe ich auch schon eine längere <a title="Maxdome, Watchever und Amazon Instant Video mit Pipelight unter Linux" href="https://linuxundich.de/maxdome-watchever-und-amazon-instant-video-mit-pipelight-unter-linux/">Pipelight-Installationsanleitung</a>&nbsp;zu diesem Thema geschrieben. Inzwischen läuft Pipelight auch so rund, dass man keine größeren Probleme bekommen sollte.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Schlecht sieht es jedoch nach wie vor für Fans des Raspberry Pi aus, die den kleinen Micro-Rechner gerne im Zusammenspiel mit OpenELEC oder Raspbian und XBMC als Mediacenter einsetzen. Silverlight gibt es nur für x86-Rechner, der RasPi baut jedoch auf einen ARM-Chipsatz aus. Dies bedeutet, dass die diversen&nbsp;Bastellösungen für die Integration von Netflix in XBMC spätestens daran scheitern <a title="Maxdome, Watchever oder Amazon Instant Video und der Raspberry Pi" href="https://linuxundich.de/maxdome-watchever-oder-amazon-instant-video-und-der-raspberry-pi/">Silverlight auf dem RasPi</a> zu installieren. Daran wird sich erst etwas ändern lassen, wenn die Contentanbieter auf HTML5 setzen, ein Schritt der jedoch auch wieder Kontroversen auslöst.</p>

<hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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