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	<title>News &#8211; Linux und Ich</title>
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	<description>Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT</description>
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	<title>News &#8211; Linux und Ich</title>
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		<title>Firefox Nightly: Tabs jetzt mit SplitView-Ansicht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Nov 2025 23:11:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Firefox]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Firefox Nightly bekommt endlich SplitView: Ein Tab lässt sich in zwei Bereiche teilen, um gleichzeitig zwei Webseiten zu nutzen und Inhalte direkt zu vergleichen. Mit dieser Neuerung rückt Firefox wieder näher an Chrome heran, wo diese Funktion schon länger verfügbar ist, wenn auch ebenfalls nur experimentell.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Eine praktische Neuerung hält Einzug in die aktuelle Nightly-Version von Firefox: Mit der neuen SplitView-Funktion lässt sich ein einzelner Tab in zwei Bereiche aufteilen, um beispielsweise zwei Webseiten nebeneinander zu betrachten und Daten bequem zwischen ihnen auszutauschen.</p>



<p>In meinen Augen ist das deutlich praktikabler und geht das wesentlich schneller, als ein zweites Firefox-Fenster zu öffnen und dieses mithilfe der Schnapp-Funktion der Desktopumgebung links und rechts auf dem Bildschirm sauber auszurichten.</p>



<p>Um SplitView in Firefox Nightly zu aktivieren, geht ihr folgendermaßen vor:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Öffnet die Adresszeile und gebt <code>about:config</code> ein.</li>



<li>Sucht nach dem Eintrag <code>browser.tabs.splitView.enabled</code>.</li>



<li>Setzt den Wert von <code>false</code> auf <code>true</code> (ein Doppelklick genügt).</li>
</ul>



<p>Die neue Funktion steht anschließend ohne Neustart bereit. Öffnet mit einem Rechtsklick auf einen Tab das Kontextmenü und wählt <em>Geteilte Ansicht hinzufügen</em>. Zum Trennen wählt ihr <em>Geteilte Ansicht beenden</em> oder zieht den geteilten Abschnitt in der Tableiste auf einen freien Bereich.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1280" height="802" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/firefox-splitview-linux1-1280x802.webp" alt="Firefox Nightly mit einem klassischen Tab. Die Benutzeroberfläche entspricht dem aktuellen Stand der Nightly-Version ohne aktivierte SplitView-Funktion." class="wp-image-45198" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/firefox-splitview-linux1-1280x802.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/firefox-splitview-linux1-640x401.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/firefox-splitview-linux1-1536x962.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/firefox-splitview-linux1-671x420.webp 671w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/firefox-splitview-linux1-681x426.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/firefox-splitview-linux1.webp 1600w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Firefox Nightly mit einem klassischen Tab. Die Benutzeroberfläche entspricht dem aktuellen Stand der Nightly-Version ohne aktivierte SplitView-Funktion.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1280" height="802" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/firefox-splitview-linux2-1280x802.webp" alt="Firefox Nightly mit aktivierter SplitView-Ansicht: Zwei Webseiten lassen sich im selben Tab nebeneinander darstellen – ideal zum Vergleichen oder parallelen Arbeiten ohne Fensterchaos." class="wp-image-45199" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/firefox-splitview-linux2-1280x802.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/firefox-splitview-linux2-640x401.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/firefox-splitview-linux2-1536x962.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/firefox-splitview-linux2-671x420.webp 671w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/firefox-splitview-linux2-681x426.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/firefox-splitview-linux2.webp 1600w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Firefox Nightly mit aktivierter SplitView-Ansicht: Zwei Webseiten lassen sich im selben Tab nebeneinander darstellen – ideal zum Vergleichen oder parallelen Arbeiten ohne Fensterchaos.</figcaption></figure>



<p>Das Ganze funktioniert ähnlich wie in Google Chrome, wo sich die Funktion derzeit ebenfalls nur experimentell aktivieren lässt. Chrome bietet allerdings schon ein paar zusätzliche Optionen, um geteilte Tabs besser zu organisieren. Damit rückt Firefox jedoch jetzt in puncto Funktionalität wieder ein Stück näher an den Konkurrenten heran.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1280" height="841" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/chrome-splitview-linux1-1280x841.webp" alt="In Google Chrome lässt sich SplitView ebenfalls aktivieren, allerdings derzeit nur über experimentelle Flags. Dort bietet der Browser bereits zusätzliche Organisationsoptionen für geteilte Tabs." class="wp-image-45197" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/chrome-splitview-linux1-1280x841.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/chrome-splitview-linux1-640x420.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/chrome-splitview-linux1-1536x1009.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/chrome-splitview-linux1-639x420.webp 639w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/chrome-splitview-linux1-681x447.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/chrome-splitview-linux1-741x486.webp 741w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/chrome-splitview-linux1.webp 1600w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">In Google Chrome lässt sich SplitView ebenfalls aktivieren, allerdings derzeit nur über experimentelle Flags. Dort bietet der Browser bereits zusätzliche Organisationsoptionen für geteilte Tabs.</figcaption></figure>
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		<title>Ob wir es wollen oder nicht: WordPress setzt auf KI</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 May 2025 22:45:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Webdesign/-hosting]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Wordpress]]></category>
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					<description><![CDATA[WordPress war lange ein Werkzeug, das mir Kontrolle über meine Inhalte gab. Jetzt kündigt das Projekt ein eigenes KI-Team an und stellt damit die Weichen für eine tiefgreifende Veränderung.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ich betreibe meinen Blog <a href="https://linuxundich.de/webhosting/wordpress-wird-22-seit-2006-bin-ich-dabei/" data-type="post" data-id="45061">seit vielen Jahren</a> mit WordPress. Es war nie perfekt, aber die Kombination aus einfacher Bedienung, riesigem Plugin-Ökosystem und der Möglichkeit, die Software komplett selbst zu hosten, hat damals überzeugt. Ich mag es, wenn ich Kontrolle über meine Inhalte habe und WordPress hat mir diese Kontrolle lange gewährt.</p>



<p>Mit der <a href="https://wordpress.org/news/2025/05/announcing-the-formation-of-the-wordpress-ai-team/" target="_blank" rel="noopener">Ankündigung eines eigenen WordPress-AI-Teams</a> macht das Projekt aber jetzt klar: KI wird in Zukunft nicht nur ein Randthema, sondern ein fester Bestandteil der Plattform werden. Die Frage ist nicht mehr, ob KI in WordPress integriert wird, sondern nur noch, wie schnell und tiefgreifend die künstliche &#8222;Intelligenz&#8220; in WordPress Einzug erhält.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was plant das neue AI-Team?</h2>



<p>Laut offizieller Mitteilung soll das neue &#8222;WordPress AI Team&#8220;&#8220; alle Entwicklungen rund um künstliche Intelligenz im WordPress-Ökosystem bündeln und vorantreiben. Die Strategie folgt dabei dem &#8222;Plugin-First&#8220;-Ansatz: Neue KI-Funktionen sollen zuerst als sogenannte <a href="https://make.wordpress.org/core/2022/09/11/canonical-plugins-revisited/" target="_blank" rel="noopener">Canonical Plugins</a> erscheinen, also offiziell empfohlene Erweiterungen, die später in den Core übernommen werden könnten.</p>



<p>Dazu gehören etwa:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Textvorschläge beim Schreiben von Beiträgen</li>



<li>Automatische Bildunterschriften und Barrierefreiheitshilfen</li>



<li>&#8222;Intelligente&#8220;&#8220; SEO-Optimierung</li>



<li>Unterstützung für Übersetzungen mithilfe neuronaler Modelle</li>
</ul>



<p>Man will die Entwicklung offen und gemeinschaftlich gestalten, heißt es, allerdings stehen mit Mitarbeitern von Google und Automattic zwei Schwergewichte ganz vorne auf der Liste der Teammitglieder. Es fällt schwer, darin keinen Interessenkonflikt zu sehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum das nicht nur gute Nachrichten sind</h2>



<p>Ich sehe KI nicht grundsätzlich negativ. In vielen Bereichen kann sie uns Arbeit abnehmen – besonders bei repetitiven Aufgaben oder sprachlichen Barrieren. Aber wenn KI zum Standard wird, stellt sich zwangsläufig die Frage: Wer hat eigentlich noch die Kontrolle?</p>



<p>Denn: KI-Funktionen basieren oft auf Modellen, die nicht lokal, sondern auf fremden Servern laufen – meist bei großen Cloudanbietern wie OpenAI, Google oder Amazon. Wer diese APIs nutzt, überträgt Daten dorthin. Das ist nicht nur ein Datenschutzproblem, sondern auch eine Frage der digitalen Souveränität.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="826" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/wordpress-editor-gutenberg-1280x826.webp" alt="" class="wp-image-45100" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/wordpress-editor-gutenberg-1280x826.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/wordpress-editor-gutenberg-640x413.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/wordpress-editor-gutenberg-1536x991.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/wordpress-editor-gutenberg-651x420.webp 651w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/wordpress-editor-gutenberg-300x194.webp 300w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/wordpress-editor-gutenberg-341x220.webp 341w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/wordpress-editor-gutenberg-681x439.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/wordpress-editor-gutenberg.webp 1600w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Noch muss man Artikel in WordPress selber tippen oder Inhalte extern von ChatGPT und Co. aufbereiten lassen. In Zukunft will WordPress KI-Tools direkt in das CMS einbetten.</figcaption></figure>



<p>Außerdem droht eine zunehmende Abhängigkeit von kommerziellen Diensten: Wenn WordPress-Plugins plötzlich ohne Abo oder API-Schlüssel gar nicht mehr richtig funktionieren, verlieren wir als Nutzende ein Stück unserer Freiheit und das in einem System, das sich bislang auf Offenheit und Selbstbestimmung berufen konnte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was könnt ihr tun?</h2>



<p>Wenn ihr WordPress nutzt und euch fragt, wie ihr mit dieser Entwicklung umgehen sollt, hier ein paar Ideen:</p>



<h3 class="wp-block-heading">1. KI-Funktionen kritisch prüfen</h3>



<p>Nicht jedes neue Feature ist ein Fortschritt. Wenn Plugins plötzlich KI-Module einführen, fragt euch: Was wird da automatisiert? Welche Daten fließen wohin? Könnt ihr das Verhalten nachvollziehen oder kontrollieren?</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Selbst gehostete Alternativen bevorzugen</h3>



<p>Viele Aufgaben lassen sich auch ohne Cloud-KI erledigen. Für Barrierefreiheit oder SEO gibt es Tools, die lokal arbeiten. Und wer maschinelle Übersetzung will, kann etwa <a href="https://libretranslate.com/" target="_blank" rel="noopener">LibreTranslate</a> oder <a href="https://browser.mt/" target="_blank" rel="noopener">Bergamot</a> ausprobieren. Beides sind Open-Source-Projekte, die keine Daten ins Silicon Valley schicken.</p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Community-Projekte unterstützen</h3>



<p>Die WordPress-Welt ist groß. Wenn ihr Entwicklerinnen oder Entwickler kennt, die an datenschutzfreundlichen Plugins arbeiten, gebt ihnen Rückmeldung, bewertet ihre Projekte oder spendet ein paar Euro. Auch kleine Gesten helfen. Im deutschen Sprachraum gehört beispielsweise das <a href="https://pluginkollektiv.org/de/" target="_blank" rel="noopener">Pluginkollektiv</a> zu solchen Initiativen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">4. Den AI-Entwicklungsprozess beobachten</h3>



<p>Die <a href="https://make.wordpress.org/ai/" target="_blank" rel="noopener">Make-WordPress-Seite zum Thema KI</a> und der zugehörige <a href="https://wordpress.slack.com/archives/C08TJ8BPULS" target="_blank" rel="noopener">Slack-Kanal #core-ai</a> sind öffentlich zugänglich. Wer mitlesen oder mitdiskutieren will, kann das tun, auch ohne Google- oder Automattic-Logo im Profil.</p>



<p>WordPress will in Sachen KI-Entwicklung auf der Höhe der Zeit sein. Das mag aus Sicht des Projekts verständlich sein, immerhin verändert KI die Art, wie wir Inhalte erstellen, rasant. Aber aus Sicht der Nutzer bedeutet das vor allem eines: Wir müssen genauer hinschauen, wofür diese Technik eingesetzt wird und ob sie uns wirklich hilft oder nur weiter entmündigt.</p>
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		<title>WordPress wird 22: Und ich bin seit 2006 dabei</title>
		<link>https://linuxundich.de/webhosting/wordpress-wird-22-seit-2006-bin-ich-dabei/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 May 2025 06:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Webdesign/-hosting]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Wordpress]]></category>
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					<description><![CDATA[WordPress wird 22 Jahre alt und ich blogge seit 2006 mit. Warum ich dem System bis heute treu geblieben bin, obwohl mich Markdown und statische Generatoren reizen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Junge, junge. Die Zeit verfliegt. Heute, am 27. Mai 2025, wird WordPress 22 Jahre alt. Ich erinnere mich noch gut an meinen Einstieg – im Januar 2006, als ich auf meinem frisch installierten <a href="https://linuxundich.de/tag/ubuntu/">Ubuntu</a> Breezy Badger eine WLAN-Karte von 3Com zum Laufen bringen wollte und das dokumentieren wollte. Mein Beitrag dazu war der <a href="https://linuxundich.de/gnu-linux/3com-wl-305-unter-ubuntu-breezy/">erste Artikel</a> auf linuxundich.de – und mein erster Blogpost überhaupt mit <a href="https://linuxundich.de/tag/wordpress/" data-type="post_tag" data-id="103">WordPress</a>.</p>



<p>Damals lief die Version 2.0 mit dem Codenamen <em>Duke</em>. Das Backend war noch recht schlicht, Plugins wirkten oft wie Bastellösungen, Themes mussten von Hand angepasst werden – und von Gutenberg oder APIs war keine Rede. Trotzdem: Es hat funktioniert. Wesentlich besser als meine ersten Schritte mit Drupal oder Joomla, die ich damals ebenfalls ausprobiert hatte. Und das tut es bis heute.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Dinosaurier, der sich bewegt</h2>



<p>WordPress ist längst kein reines Blogsystem mehr. Die Zahlen sprechen für sich: Rund <a href="https://www.wpzoom.com/blog/wordpress-statistics/" target="_blank" rel="noopener">43 Prozent aller Websites</a> weltweit setzen auf WordPress, es gibt über 70.000 Plugins, mehr als 30.000 Themes und mit <a href="https://woocommerce.com/de/" target="_blank" rel="noopener">WooCommerce</a> eine E-Commerce-Plattform, die ein Drittel des Markts abdeckt. Das CMS ist in über 200 Sprachen verfügbar – darunter auch viele, die in rein proprietären Plattformen keine Beachtung finden.</p>



<p>Klar, WordPress ist von der Technik her nicht (mehr) perfekt. PHP als Basis ist aus heutiger Sicht nicht jedermanns Sache, und ohne Caching gerät selbst ein mittelgroßer Blog schnell ins Schlingern. Aber es gibt Lösungen. Ich setze auf ein Setup mit <a href="https://wordpress.org/plugins/wp-super-cache" target="_blank" rel="noopener">WP Super Cache</a> – eines der wenigen Cache-Plugins für WordPress, das keine jährliche Zahlung verlangt. Damit bleibt das System schnell und zugänglich, auch ohne großartige Serverinfrastruktur im Rücken.</p>



<p>So stabil WordPress als System auch wirkt – rundherum kriselt es. In den letzten Jahren gab es mehrfach Berichte über Entlassungen bei Automattic, der Firma hinter WordPress.com und vielen zentralen Projekten im WordPress-Ökosystem. Auch der Führungsstil von Matt Mullenweg, Mitgründer von WordPress und CEO von Automattic, steht zunehmend in der <a href="https://www.heise.de/news/Schlammschlacht-um-Wordpress-Mitarbeiter-fliehen-9975712.html" target="_blank" rel="noopener">Kritik</a>: zu viel Macht in einer Hand, intransparente Entscheidungen, eine wachsende Kluft zwischen kommerziellem Kurs und Community-Anspruch.</p>



<p>Viele in der Community fühlen sich übergangen, wenn Funktionen wie der <a href="https://www.heise.de/news/WordPress-5-0-mit-umstrittenem-Gutenberg-Editor-4244325.html" target="_blank" rel="noopener">Gutenberg-Editor</a> oder neue Standards eingeführt werden, ohne ausreichende Diskussion auf Augenhöhe. WordPress ist ein offenes Projekt – aber die Realität fühlt sich manchmal anders an. Das schmälert für mich nicht den Wert der Plattform, zeigt aber, dass wir auch bei freier Software genau hinschauen müssen, wer die Richtung vorgibt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">WordPress oder statischer Seitengenerator?</h2>



<p>Viele Entwickler zieht es heute zu Generatoren wie <a href="https://gohugo.io" target="_blank" rel="noopener">Hugo</a>, <a href="https://jekyllrb.com" target="_blank" rel="noopener">Jekyll</a> oder <a href="https://ghost.org/" target="_blank" rel="noopener">Ghost</a>, die statische Seiten erzeugen und den klassischen LAMP-Stack umgehen. Ich verstehe das gut. Ich schreibe meine Texte fast ausschließlich im Markdown-Format, oft direkt in <a href="https://wiki.gnome.org/Apps/Apostrophe" target="_blank" rel="noopener">Apostrophe</a> auf GNOME. Statische Generatoren passen da hervorragend ins Bild – kein Datenbankserver, keine PHP-Engine, keine laufenden Prozesse. Reine HTML-Dateien lassen sich bequem per rsync oder über GitHub Pages veröffentlichen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="854" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/apostrophe-markdown-1280x854.webp" alt="" class="wp-image-45062" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/apostrophe-markdown-1280x854.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/apostrophe-markdown-640x427.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/apostrophe-markdown-629x420.webp 629w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/apostrophe-markdown-681x454.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/apostrophe-markdown.webp 1512w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Dieser Artikel entsteht in Apostrophe, einem schlanken Editor für Markdown. Er bietet eine reduzierte Schreibumgebung direkt unter Linux mit GNOME.</figcaption></figure>



<p>Trotzdem bin ich bei WordPress geblieben. Warum? Weil es einfach läuft. Die Verwaltung ist bequem, das Backend ist durch Gutenberg aufgeräumt und mit <a href="https://mkaz.blog/wordpress/gutenberg-can-do-that" target="_blank" rel="noopener">Markdown-Unterstützung</a> gut nutzbar. Auch mobil kann ich Beiträge pflegen oder Kommentare moderieren. Und durch die schier unendliche Plugin-Landschaft lässt sich das System flexibel anpassen, ohne dass man jedes Feature selbst programmieren müsste.</p>



<p>In den letzten 20 Jahren hat sich allerdings leider auch viel verändert. Inzwischen ist so gut wie jedes Plugin kommerziell. Die kostenlosen Varianten sind oft auf wenige Grundfunktionen reduziert. Und statt einmaliger Käufe gibt es bei vielen Plugins nur noch Abo-Modelle. Es gibt nur noch sehr wenige Entwickler\:innen oder Gruppen wie das <a href="https://pluginkollektiv.org/" target="_blank" rel="noopener">Pluginkollektiv</a>, die mit Plugins wie <a href="https://pluginkollektiv.org/plugins/antispam-bee/" target="_blank" rel="noopener">Antispam Bee</a> oder <a href="https://pluginkollektiv.org/plugins/statify/" target="_blank" rel="noopener">Statify</a> grundsolide, datenschutzfreundliche Werkzeuge anbieten – vollumfänglich kostenlos und unter freien Lizenzen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="854" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/wordpress-gutenberg-1280x854.webp" alt="" class="wp-image-45063" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/wordpress-gutenberg-1280x854.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/wordpress-gutenberg-640x427.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/wordpress-gutenberg-629x420.webp 629w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/wordpress-gutenberg-681x454.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/wordpress-gutenberg.webp 1512w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Der gleiche Artikel im Gutenberg Editor von WordPress. Mit Blöcken, Vorschau und einfacher Medienintegration vereinfacht der Editor das &#8222;Bauen&#8220; des Artikels für das Web.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Alt, aber bewährt</h2>



<p>WordPress ist heute so relevant wie eh und je. Es mag altmodisch erscheinen, vor allem im Vergleich zu minimalistischen, Markdown-basierten Generatoren – doch genau das ist seine Stärke: Stabilität, Flexibilität und eine Community, die auch nach über zwei Jahrzehnten aktiv bleibt. Ich habe viel mit anderen Systemen experimentiert, bin aber immer wieder zurückgekehrt. Es läuft einfach.</p>



<p>Von daher: Herzlichen Glückwunsch, WordPress. Auf weitere 22 Jahre – und darauf, dass wir unsere Inhalte weiterhin unabhängig veröffentlichen können. Egal ob mit CMS, statischen Generatoren oder anderen Werkzeugen. Hauptsache: selbstbestimmt, offen, unter unserer Kontrolle. Irgendwie müssen wir ja weiterhin für ein freies und unabhängiges Netz ohne große Konzerne kämpfen.</p>
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		<item>
		<title>BGH-Urteil: Zwang zur Entsperrung per Fingerabdruck ist rechtmäßig – was heißt das für uns?</title>
		<link>https://linuxundich.de/android/bgh-urteil-zwang-entsperrung-fingerabdruck-biometrie-rechtmassig/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 May 2025 12:51:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Android]]></category>
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		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
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					<description><![CDATA[ Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass Fingerabdruck und Gesichtserkennung zur Zwangsentsperrung von Smartphones verwendet werden dürfen. Ein Passwort oder ein PIN darf weiterhin nicht erzwungen werden.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ich gebe zu: Der Komfort von Fingerabdrucksensoren ist verlockend. Ein kurzer Druck auf den Sensor, schon ist das Handy per Fingerabdruck entsperrt. Kein Herumtippen auf dem Display, keine PIN, kein Muster. Gerade wenn man viel unterwegs ist, macht das den Alltag einfacher. Aber dieser Komfort hat seinen Preis und der wird nach einem aktuellen Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) deutlicher denn je.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="finger-drauf-tur-auf-was-das-bgh-entschieden-hat">Finger drauf – Tür auf: Was das BGH entschieden hat</h2>



<p>Der BGH in einem gerade veröffentlichtem Urteil hat klargestellt: Ermittlungsbehörden dürfen Beschuldigte zwingen, ihr Smartphone per Fingerabdruck oder Gesichtserkennung zu entsperren. Die sogenannte Selbstbelastungsfreiheit (auch bekannt als <a href="https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/strafverfahren-beweise-verbot-informationen-behoerden" target="_blank" rel="noopener">nemo tenetur</a>) greift dabei nicht – denn biometrische Entsperrung gilt juristisch als passiv. Solange ich also nicht aktiv eine PIN mitteile, ist der Zwang rechtlich zulässig.</p>



<p>Das Urteil (Az. 2 StR 232/24) <a href="https://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;Datum=+Aktuell&amp;Sort=2057&amp;Seite=21&amp;nr=141600&amp;anz=871&amp;pos=634" target="_blank" rel="noopener">findet sich hier im Volltext</a> und ist in seiner juristischen Tragweite ziemlich deutlich: Der Staat darf bei entsprechender Verdachtslage biometrische Entsperrmethoden gegen den Willen der Betroffenen nutzen. Die Hürde liegt damit nicht mehr in der technischen Umsetzbarkeit, sondern nur noch in der rechtlichen Begründung durch die Ermittler.</p>







<h2 class="wp-block-heading" id="warum-uns-das-alle-betrifft-nicht-nur-kriminelle">Warum uns das alle betrifft – nicht nur Kriminelle</h2>



<p>Natürlich wird niemand gezwungen, biometrische Sperren zu verwenden. Aber genau das ist der Punkt: Viele von uns tun es freiwillig, oft ohne zu wissen, was das im Ernstfall bedeutet. Wer glaubt, dass Datenschutz nur für „die mit was zu verbergen“ gilt, hat das Prinzip nicht verstanden. Es geht um Selbstbestimmung. Darum, wer Zugriff auf unsere privaten Daten hat – und unter welchen Bedingungen.</p>



<p>Unsere Smartphones enthalten weit mehr als nur Telefonnummern, Chats und Urlaubsfotos. Kalender, Standortverläufe, 2FA-Apps, Banking, Trading, Passwortmanager und vieles mehr. Wer Zugriff auf ein entsperrtes Gerät hat, kann in kürzester Zeit tiefe Einblicke in unser digitales Leben gewinnen. Umso wichtiger ist es, bewusst zu entscheiden, wie wir unsere täglich mit uns herumgetragenen Geräte schützen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="846" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/android-iphone-locked-1280x846.webp" alt="Apple iPhones und Android-Handys lassen sich bei Bedarf sehr schnell so sperren, dass biometrische Verfahren wie Fingerabdruck oder Gesichtserkennung nicht mehr funktionieren." class="wp-image-45072" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/android-iphone-locked-1280x846.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/android-iphone-locked-640x423.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/android-iphone-locked-1536x1015.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/android-iphone-locked-636x420.webp 636w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/android-iphone-locked-681x450.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/android-iphone-locked.webp 1600w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Apple iPhones und Android-Handys lassen sich bei Bedarf sehr schnell so sperren, dass biometrische Verfahren wie Fingerabdruck oder Gesichtserkennung nicht mehr funktionieren.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="biometrischen-entsperren-temporar-deaktivieren">Biometrischen Entsperren temporär deaktivieren</h2>



<p>Zum Glück bieten moderne Smartphones und Tablets mit <a href="https://linuxundich.de/category/android/" data-type="category" data-id="1771">Android</a> oder iOS mittlerweile direkte Wege, biometrische Entsperrung wie eben den Fingerabdruck mit einem oder wenigen Knopfdrücken auszuschalten, ohne die Biometrie komplett zu deaktivieren. Das kann in Situationen wichtig sein, in denen ihr kurz davor steht, euer Gerät aus der Hand zu geben. Etwa bei einer Kontrolle oder Durchsuchung.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="android-google-samsung-und-co">Android (Google, Samsung und Co.)</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Allgemein (meiste Geräte): Ein/Aus-Taste lange gedrückt halten » <em>Sperren</em></li>



<li>Google Pixel: Ein/Aus-Taste + Lauter gleichzeitig » <em>Sperren</em></li>
</ul>



<p>Damit wird die aktuelle Sitzung gesperrt und biometrische Entsperrung per Fingerabdruck oder Gesichtserkennung ist deaktiviert. Eine PIN oder ein Passwort ist danach zum Entsperren des Geräts zwingend erforderlich. Auch ein Neustart würde in diesem Fall nicht weiterhelfen, da sich das Gerät danach sowieso nur per Pin aufsperren ließe.</p>



<p class="has-pale-cyan-blue-background-color has-background"><strong>Hinweis:</strong> Wer möchte, kann das Verhalten der Powertaste in den Einstellungen von Android anpassen: <em>Einstellungen</em> » <em>System</em> » <em>Touch-Gesten &amp; Bewegungen</em> » <em>Ein-/Aus-Taste gedrückt halten</em> » <em>Ein-/Aus-Menü</em></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="apple-i-phone-i-pad-i-os">Apple (iPhone, iPad, iOS)</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>5x schnell die Seitentaste drücken » biometrische Entsperrung wird deaktiviert (auch bekannt als Lockdown Mode)</li>
</ul>



<p>Seit iOS 18.4 gibt es außerdem ein interessantes Detail: Wird das iPhone drei Tage lang nicht benutzt, startet es automatisch neu und wechselt in den sogenannten BFU-Modus (&#8222;Before First Unlock&#8220;). Selbst professionelle Forensiklösungen wie Cellebrite haben dann (zumindest laut ihrer eigenen <a href="https://cellebrite.com/en/glossary/bfu-iphone-mobile-device-forensics/" target="_blank" rel="noopener">Aussage</a> nach) Probleme, an die Daten zu kommen. Solange die PIN eben nicht bekannt ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="konsequenz-komfort-oder-kontrolle-ihr-entscheidet">Konsequenz: Komfort oder Kontrolle – ihr entscheidet</h3>



<p>Ich will niemandem vorschreiben, wie ihr eure Geräte absichert. Aber ich finde es wichtig, die Folgen zu kennen. Biometrie ist bequem, aber eben auch angreifbar, gerade aus juristischer Sicht. Wer sich auf den Schutz durch Fingerabdruck oder Gesichtserkennung verlässt, sollte sich bewusst sein, dass dieser Schutz in bestimmten Situationen keinen Bestand hat. Die einfache Alternative: PIN oder Passwort und im Zweifel schnell auf den <em>Sperren</em>-Knopf. Damit behaltet ihr die Kontrolle darüber, wann euer Gerät entsperrt wird und vor allem, durch wen.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Mozilla stellt Pocket ein. Plant euren Umstieg zu Wallabag und Co.</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/mozilla-stellt-pocket-bookmarks-ein/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 May 2025 18:25:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Firefox]]></category>
		<category><![CDATA[Mozilla]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Pocket]]></category>
		<category><![CDATA[Selfhosting]]></category>
		<category><![CDATA[Wallabag]]></category>
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					<description><![CDATA[Pocket wird eingestellt. Zum Glück gibt es freie Alternativen zum Selbsthosten. So behältst du die Kontrolle über deine Daten und machst dich unabhängig von Diensten, die jederzeit vom Netz verschwinden können.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ich konnte mich mit <a href="https://www.mozilla.org/en-US/firefox/pocket/" target="_blank" rel="noopener">Pocket</a> nie so richtig anfreunden. Die Idee eines „Read-it-later“-Dienstes ist in meinen Augen zwar super wichtig, aber die Umsetzung bei Pocket wirkte auf mich immer ein wenig zu geschlossen – vor allem, seit <a href="https://linuxundich.de/tag/mozilla/" data-type="post_tag" data-id="367">Mozilla</a> die Plattform nach der Übernahme 2017 zunehmend in den Firefox-Kosmos integriert hat.</p>



<p>Eine Zeit lang habe ich stattdessen Omnivore ausprobiert, was einen offenen Ansatz verfolgte und auch mit einem Linux-Desktop gut zusammenspielte. Doch auch dieser Dienst wurde inzwischen <a href="https://www.heise.de/news/Spaeter-Lesen-App-Omnivore-macht-dicht-9998718.html" target="_blank" rel="noopener">eingestellt</a>. Heute setze ich auf eine selbstgehostete Lösung: <a href="https://linuxundich.de/tag/wallabag/" data-type="post_tag" data-id="1652">Wallabag</a>. Die Anwendung lässt sich auf dem eigenen Server betreiben, unterstützt zahlreiche Importformate und bringt Apps und Erweiterungen für verschiedene Plattformen mit.</p>



<p>Dass Mozilla Pocket nun endgültig einstellt, überrascht mich also nicht persönlich. Betroffen macht es trotzdem, denn für viele war der Dienst ein zuverlässiger Begleiter im digitalen Alltag.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Am 8. Juli 2025 ist Schluss</h2>



<p>Wie Mozilla <a href="https://support.mozilla.org/en-US/kb/future-of-pocket" target="_blank" rel="noopener">mitteilt</a>, wird der Dienst zum 8. Juli 2025 offiziell abgeschaltet. Bis dahin bleibt Pocket noch wie gewohnt nutzbar, per App, Browser-Erweiterung oder Weboberfläche. Ab diesem Datum wechselt der Dienst in einen sogenannten &#8222;Export-Only-Modus&#8220;: Ihr könnt eure gespeicherten Inhalte weiterhin exportieren, aber nicht mehr nutzen oder neue Inhalte hinzufügen. Eine Anleitung</p>



<p class="has-white-color has-vivid-red-background-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-78e367a37e3faaf6f6ef0abc4abed22b"><strong>Wichtig:</strong> Die Frist zum Export läuft am 8. Oktober 2025 ab. Danach werden sämtliche Nutzerkonten und gespeicherte Daten gelöscht – unwiderruflich. Eine <a href="https://support.mozilla.org/en-US/kb/exporting-your-pocket-list" target="_blank" rel="noopener">Anleitung</a> gibt detaillierte Informationen, wie man seine gespeicherten Daten exportieren kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mozillas Begründung zum Ende</h2>



<p>Offiziell heißt es, das Nutzungsverhalten im Netz habe sich verändert. Mozilla wolle sich auf Projekte konzentrieren, die „besser zu den heutigen Surfgewohnheiten“ passen. Im Hintergrund dürfte aber vor allem eines eine Rolle spielen: Ressourcen.</p>



<p>Seit der Übernahme im Jahr 2017 hatte Mozilla Pocket zwar technisch weiterentwickelt und in Firefox eingebunden, zuletzt aber immer weniger Aufmerksamkeit darauf gelenkt. Die automatische Integration in den „Neuer Tab“-Bildschirm von <a href="https://linuxundich.de/tag/firefox/" data-type="post_tag" data-id="73">Firefox</a> zeigte bereits, dass Pocket zunehmend als Content-Empfehlungsmaschine und nicht mehr als Lesezeichen-Dienst verstanden wurde.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="874" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/pocket-startseite-firefox-1280x874.png" alt="" class="wp-image-45032" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/pocket-startseite-firefox-1280x874.png 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/pocket-startseite-firefox-640x437.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/pocket-startseite-firefox-1536x1048.png 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/pocket-startseite-firefox-615x420.png 615w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/pocket-startseite-firefox-681x465.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/pocket-startseite-firefox.png 1635w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Die Inhalte auf der &#8222;Neuen-Tab-Seite&#8220; von FIrefox stammen von Pocket. Zum Glück kann man die Startseite von diesem ganzen Unsinn befreien. Noch.</figcaption></figure>



<p>Mit dem Aus für Pocket will Mozilla diese Empfehlungssparte nun über andere Kanäle fortführen: Im Firefox-Startbildschirm, per Newsletter („Ten Tabs“) und über redaktionell kuratierte Inhalte. Ich hoffe mal stark, dass man in Firefox alle diese Inhalte weiterhin deaktivieren kann. Ich für meinen Teil will beim Öffnen eines Tabs nichts anderes sehen, als eine weiße Fläche. Schon alle eine kurze Bedenkzeit zum Laden dieser Inhalte bremst beim Arbeiten aus.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie ihr eure Daten rettet</h2>



<p>Wenn ihr Pocket genutzt habt, solltet ihr nicht bis Juli warten, sondern eure Inhalte möglichst bald sichern. Der Export enthält: Eure Leseliste, die archivierten Artikel, Favoriten und die Notizen und Markierungen. Die Daten lassen sich als HTML-Datei exportieren, die sich lokal speichern und mit anderen Diensten weiterverarbeiten lässt. Eine direkte Migration zu Alternativen ist zwar nicht vorgesehen, aber manche Drittanbieter bieten zumindest Importfunktionen für Pocket-Exporte an. Bei Wallabag <a href="https://doc.wallabag.org/user/import/pocket/" target="_blank" rel="noopener">läuft der Import</a> über die Pocket API.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was passiert mit Pocket Premium?</h2>



<p>Wer ein kostenpflichtiges <a href="https://support.mozilla.org/en-US/kb/what-is-the-difference-between-pocket-free-and-premium-accounts" target="_blank" rel="noopener">Pocket-Premium-Abo</a> abgeschlossen hat, erhält eine anteilige Rückerstattung. Die Regeln sind dabei klar:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Monatsabos: Die automatische Verlängerung wird sofort gestoppt. Es fallen keine weiteren Kosten an, Rückerstattungen sind nicht vorgesehen.</li>



<li>Jahresabos: Die Abonnements werden am 8. Juli 2025 gekündigt. Der ungenutzte Zeitraum wird automatisch auf das ursprüngliche Zahlungsmittel zurückerstattet.</li>
</ul>



<p>Ein manuelles Eingreifen ist in beiden Fällen nicht nötig. Ich glaube aber, dass kaum hier jemand für Pocket gezahlt haben dürfte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Erweiterungen und Apps: Was bleibt, was verschwindet?</h2>



<p>Ab dem 22. Mai 2025 wird die Pocket-Erweiterung nicht mehr über die offiziellen Browser-Add-on-Seiten angeboten. Bereits installierte Erweiterungen bleiben zunächst bestehen, funktionieren aber nur bis zum 8. Juli. Danach verweisen sie lediglich noch auf die Export-Seite. Entfernen müsst ihr die Erweiterungen dann selbst – eine automatische Deinstallation erfolgt nicht.</p>



<p>Auch die <a href="https://getpocket.com/add" target="_blank" rel="noopener">Pocket-App</a> für Android- oder Apple-Smartphones und Tablets verschwindet nach dem 22. Mai aus den App Stores. Wer sie bereits installiert hat, kann sie noch bis zum 8. Oktober neu installieren. Auch wenn Sie nicht automatisch vom Handy verschwindet. Nach dem offiziellen Ende ist auch hier Schluss. Ein Grund mehr, sich nach Alternativen umzusehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Alternativen: Wohin jetzt?</h2>



<p>Das Ende von Pocket reißt eine Lücke – gerade für all jene unter euch, die plattformübergreifend lesen, speichern und sortieren möchten, ohne sich auf datenhungrige Konzerne verlassen zu müssen. Es gibt Alternativen, die teilweise freie Software sind und mehr Kontrolle bieten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://wallabag.org/" target="_blank" rel="noopener">Wallabag</a>: Eine selbst hostbare, freie Pocket-Alternative. Unterstützt Importe, Tags, Offline-Lesen und hat Apps für Android &amp; iOS.</li>



<li><a href="https://github.com/sissbruecker/linkding" target="_blank" rel="noopener">Linkding</a>: Ein minimalistischer Self-Hoster für Lesezeichen, nicht speziell für „Read-it-later“, aber flexibel erweiterbar.</li>



<li><a href="https://github.com/go-shiori/shiori" target="_blank" rel="noopener">Shiori</a>: Einfache, self-hostbare Lesezeichenverwaltung mit Read-it-later-Funktion und Webinterface.</li>



<li><a href="https://github.com/karakeep-app/karakeep" target="_blank" rel="noopener">Karakeep</a> (ehemals Hoarder): Moderner „Read-it-later“-Dienst mit Markdown-Unterstützung und Webclipper-Erweiterung.</li>
</ul>



<p>Diese Lösungen setzen teils einen eigenen Server voraus, was Aufwand bedeutet, aber auch mehr Kontrolle über eure Daten. Ich bin es mittlerweile leid, solche Dienste alle naselang zu migrieren. Neben Feedradern hoste ich auch meinen Read-It-Later-Dienst lieber selber. Eine Liste mit weiteren Alternativen findet ihr bei <a href="https://selfh.st/alternatives/read-later/" target="_blank" rel="noopener">selfh.st</a>.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="874" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/wallapag-firefox-1280x874.webp" alt="" class="wp-image-45033" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/wallapag-firefox-1280x874.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/wallapag-firefox-640x437.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/wallapag-firefox-1536x1049.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/wallapag-firefox-615x420.webp 615w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/wallapag-firefox-681x465.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/wallapag-firefox.webp 1600w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Auch wenn ich die Aufmachung von Wallabag bislang nicht so gut finde. Den Open-Source-Dienst kann man ohne Probleme selbst hosten. Neben der WebUI gibt es auch Apps für Android und Co.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Ein leiser Abschied mit großem Echo</h2>



<p>Die Einstellung von Pocket ist mehr als nur das Ende eines Produkts. Sie erinnert uns daran, wie schnell selbst langjährig genutzte Dienste verschwinden können, selbst wenn sie von gemeinnützigen Organisationen betrieben werden. Ich habe Pocket zwar nicht selber genutzt, ich kann mir aber gut vorstellen, dass es Mozilla-User gibt, die dem Dienst nachtrauern werden.</p>



<p>Die wichtigste Lehre daraus sollte sein: Setzt euch mit Selfhosting auseinander. Wer Dienste selbst betreibt, hat mehr Kontrolle über Funktionen, Daten und Zukunftssicherheit und spart auf lange Sicht oft sogar Zeit und Geld. Die freie Software-Welt bietet für praktisch jeden proprietären Dienst eine leistungsfähige Open-Source-Alternative. Nutzt sie!</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Microsoft veröffentlicht quelloffenen TUI-Texteditor &#8222;Edit&#8220; für Windows und Linux</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/microsoft-veroffentlicht-quelloffenen-tui-texteditor-edit-windows-und-linux/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/gnu-linux/microsoft-veroffentlicht-quelloffenen-tui-texteditor-edit-windows-und-linux/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 May 2025 08:56:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Editor]]></category>
		<category><![CDATA[Microsoft]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Terminal]]></category>
		<category><![CDATA[Windows]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://linuxundich.de/?p=44976</guid>

					<description><![CDATA[Microsoft stellt mit „Edit“ einen schlanken, quelloffenen Texteditor für die Kommandozeile vor. Der Editor läuft unter Windows und Linux, auch auf ARM64-Systemen wie dem Raspberry Pi.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Microsoft hat mit <a href="https://github.com/microsoft/edit" target="_blank" rel="noopener">Edit</a> einen neuen, quelloffenen Texteditor für die Kommandozeile vorgestellt. Das unter der MIT-Lizenz veröffentlichte Projekt ist nicht nur für Windows, sondern auch für Linux verfügbar. Zudem nicht nur für PCs, sondern auch für die ARM64-Architektur, wie sie auf dem <a href="https://linuxundich.de/category/raspberry-pi/" data-type="category" data-id="1854">Raspberry Pi</a> genutzt wird. Der Editor richtet sich an Nutzer, die ein einfaches, schnelles Werkzeug für das Bearbeiten von Textdateien im Terminal suchen. Microsofts Edit reiht sich irgendwo zwischen <a href="https://www.nano-editor.org/" target="_blank" rel="noopener">Nano</a>, <a href="https://micro-editor.github.io/" target="_blank" rel="noopener">Micro</a> oder <a href="https://github.com/antirez/kilo" target="_blank" rel="noopener">Kilo</a> ein.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kompakter Editor für den Terminaleinsatz</h3>



<p>Edit ist ein schlanker <a href="https://linuxundich.de/tag/editor/" data-type="post_tag" data-id="420">Editor</a> mit Text User Interface (TUI), der insbesondere auf Portabilität und geringe Abhängigkeiten ausgelegt ist. Die Software setzt auf eine eigene TUI-Bibliothek, die laut Projektentwickler besser zu einer geplanten Plugin-Schnittstelle auf Basis einer C-ABI passt. Außerdem wurde Wert auf UTF-8-Unterstützung, kompakte Dateigröße, VT-kompatible Ausgabe (für bessere SSH-Kompatibilität) und statische Kompilierung gelegt. So lässt sich das Programm ohne Abhängigkeiten ausführen.</p>



<p>Der Editor wurde in Rust geschrieben, nachdem erste Prototypen in C, C++ und Zig entstanden waren. Die Entscheidung für Rust fiel, weil die Sprache innerhalb Microsofts bereits offiziell unterstützt wird und sich gut für systemnahe Programmierung eignet. Der Editor ist natürlich für Windows-Admins interessant, weil man sich seit Windows 10/Windows Server 2019 via SSH auch auf Windows-Kisten einloggen kann. Für administrative Aufgaben braucht es dann auch einen effektiven Editor.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1248" height="783" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/microsoft-edit-linux.webp" alt=" Microsoft Edit unter Linux: Das kompakte, statisch kompilierte Binary läuft direkt im Terminal und eignet sich besonders für den Einsatz über SSH oder in minimalen Systemumgebungen." class="wp-image-44978" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/microsoft-edit-linux.webp 1248w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/microsoft-edit-linux-640x402.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/microsoft-edit-linux-669x420.webp 669w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/microsoft-edit-linux-681x427.webp 681w" sizes="auto, (max-width: 1248px) 100vw, 1248px"><figcaption class="wp-element-caption"> Microsoft Edit unter Linux: Das kompakte, statisch kompilierte Binary läuft direkt im Terminal und eignet sich besonders für den Einsatz über SSH oder in minimalen Systemumgebungen.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1248" height="783" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/microsoft-edit-windows.webp" alt="Microsoft Edit unter Windows im Einsatz: Der Editor bietet eine textbasierte Benutzeroberfläche (TUI) und erinnert optisch an klassische Werkzeuge wie den MS-DOS-Editor oder Nano." class="wp-image-44979" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/microsoft-edit-windows.webp 1248w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/microsoft-edit-windows-640x402.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/microsoft-edit-windows-669x420.webp 669w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/microsoft-edit-windows-681x427.webp 681w" sizes="auto, (max-width: 1248px) 100vw, 1248px"><figcaption class="wp-element-caption">Microsoft Edit unter Windows im Einsatz: Der Editor bietet eine textbasierte Benutzeroberfläche (TUI) und erinnert optisch an klassische Werkzeuge wie den MS-DOS-Editor oder Nano.</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Veröffentlichung auf GitHub</h3>



<p>Der Quellcode sowie vorkompilierte Binaries sind auf GitHub unter <a href="https://github.com/microsoft/edit" target="_blank" rel="noopener">github.com/microsoft/edit</a> verfügbar. Für Linux steht ein statisch gelinktes Binary bereit, das ohne weitere Abhängigkeiten ausgeführt werden kann:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>wget https://github.com/microsoft/edit/releases/download/v1.0.0/edit-1.0.0-x86_64-linux-gnu.xz</strong>
$ <strong>unxz edit-1.0.0-x86_64-linux-gnu.xz</strong>
$ <strong>chmod +x edit-1.0.0-x86_64-linux-gnu</strong>
$ <strong>./edit-1.0.0-x86_64-linux-gnu</strong></code></pre>



<p>Im <a href="https://aur.archlinux.org/" target="_blank" rel="noopener">Arch User Repository (AUR)</a> stehen mehrere inoffizielle Pakete zur Verfügung, unter anderem <code>edit</code>, <code>ms-edit</code>, <code>ms-edit-bin</code> und <code>microsoft-edit</code>. Ich möchte hier keine Empfehlung ausgeben, mit Sicherheit wird hier in den nächsten Tagen ein wenig aufgeräumt. Dazu kommen Kochrezepte mit der Endung <code>-git</code>, die das Programm aus dem Quellcode bauen.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>yay -Ss microsoft edit</strong>
aur/edit 1.0.0-1 (+0 0.00) 
    A simple editor for simple needs (Microsoft Edit)
aur/ms-edit 1.0.0-1 (+1 1.00) 
    A simple editor for simple needs (Microsoft Edit)
aur/ms-edit-git 1.0.0.r1.ge8d40f6-1 (+2 1.98) 
    A simple editor for simple needs (Microsoft Edit)
aur/ms-edit-bin 1.0.0-1 (+3 2.99) 
    A simple editor for simple needs (Microsoft Edit)
aur/microsoft-edit-git 1.0.0.r1.ge8d40f6-2 (+1 1.00) 
    Modern version of the MS-DOS Editor with a modern UI and keybindings similar to VS Code
aur/microsoft-edit 1.0.0-2 (+2 1.99) 
    Modern version of the MS-DOS Editor with a modern UI and keybindings similar to VS Code</code></pre>



<h3 class="wp-block-heading">Entwicklung aus Eigeninitiative</h3>



<p>Der Editor entstand im Rahmen eines internen Microsoft-Projekts, wurde jedoch größtenteils in der Freizeit des Entwicklers umgesetzt. In einem ausführlichen Kommentar auf <a href="https://news.ycombinator.com/item?id=44031529" target="_blank" rel="noopener">Hacker News</a> beschreibt der Autor Hintergründe zur Entstehung, den Technologiestack sowie die Beweggründe für die Eigenentwicklung anstelle der Verwendung bestehender TUI-Editoren. Einen neuen Editor für Linux-User zu schaffen, stand allerdings nicht auf dem Zettel. /s</p>



<p>Ziel sei es unter anderem gewesen, ein möglichst kleines Binary mit guter Unicode-Unterstützung bereitzustellen, das systemnah arbeitet und sich auch für automatisierte Systemumgebungen oder Remote-Shells eignet. Ob sich Edit langfristig gegen etablierte Editoren behaupten kann, bleibt abzuwarten. Der Fokus auf Minimalismus, Portabilität und UTF-8-Kompatibilität dürfte insbesondere in reduzierten oder serverseitigen Umgebungen relevant sein.</p>
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		<title>RustDesk 1.4.0 veröffentlicht: Neue Funktionen für Linux</title>
		<link>https://linuxundich.de/news/rustdesk-1-4-0-neue-funktionen-fur-linux/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 May 2025 07:33:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Remotedesktop]]></category>
		<category><![CDATA[RustDesk]]></category>
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					<description><![CDATA[RustDesk 1.4.0 ist da. Mit vielen Neuerungen speziell für Linux-Nutzerinnen und -Nutzer. Das Update bringt unter anderem WebSocket-Unterstützung, eine Screenshot-Funktion und verbesserte Proxy-Einstellungen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Remote-Desktop-Software RustDesk ist in Version 1.4.0 offiziell erschienen. Mit dem neuen Release bringt das Projekt gegenüber <a href="https://linuxundich.de/gnu-linux/rustdesk-1-3-9-open-source-remote-desktop-tool-mit-neuen-features/" data-type="post" data-id="44280">RustDesk 1.3.9</a> zahlreiche Verbesserungen und neue Funktionen, die auch für Nutzerinnen und Nutzer unter Linux von Bedeutung sind. Als freie Alternative zu proprietären Lösungen wie TeamViewer oder AnyDesk lässt sich RustDesk sowohl über öffentliche Server als auch vollständig selbstgehostet betreiben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Neue Funktionen für mehr Sicherheit und Bedienkomfort</h3>



<p>Neu ist die Möglichkeit, den Sperrbildschirm mit einem Passwort zu schützen. Damit lassen sich laufende Sitzungen besser absichern. Ebenfalls neu ist eine integrierte Screenshot-Funktion, die es erlaubt, während einer Verbindung Bildschirmfotos zu erstellen. Man erreicht sie über das Menü im Remotescreen und dann das Blitz-Icon und <em>Screenshot aufnehmen</em>. Man hat dann die Wahl, den Screenshot abzuspeichern oder in die Zwischenablage zu kopieren.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="847" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/rustdesk-1-4-0-tuxedo-os-1280x847.webp" alt="RustDesk 1.4.0 als AppImage unter Arch Linux im Einsatz: Die neue Version bringt zahlreiche Detailverbesserungen und funktioniert auch unter Wayland stabil und zuverlässig." class="wp-image-44925" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/rustdesk-1-4-0-tuxedo-os-1280x847.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/rustdesk-1-4-0-tuxedo-os-640x424.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/rustdesk-1-4-0-tuxedo-os-1536x1017.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/rustdesk-1-4-0-tuxedo-os-635x420.webp 635w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/rustdesk-1-4-0-tuxedo-os-681x451.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/rustdesk-1-4-0-tuxedo-os.webp 1544w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">RustDesk 1.4.0 als AppImage unter Arch Linux im Einsatz: Die neue Version bringt zahlreiche Detailverbesserungen und funktioniert auch unter Wayland stabil und zuverlässig.</figcaption></figure>



<p>Die Unterstützung von WebSockets wurde auf allen Plattformen eingeführt, was unter bestimmten Netzwerkkonfigurationen stabilere Verbindungen ermöglicht. Zusätzlich lässt sich die Trackpad-Geschwindigkeit nun individuell anpassen – eine sinnvolle Ergänzung insbesondere auf Notebooks.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Technische Änderungen unter der Haube</h3>



<p>Mit der neuen Version entfällt die Abhängigkeit vom System-Proxy im HTTP-Client. Zudem nutzt <a href="https://linuxundich.de/tag/rustdesk/" data-type="post_tag" data-id="2049">RustDesk</a> beim Einsatz von Socks5-Proxys jetzt ausschließlich TCP, da die Konfiguration von UDP häufig zu Problemen geführt hatte.</p>



<p>Im Tray-Menü wurde der Eintrag <em>Exit</em> durch <em>Stop service</em> beziehungsweise in der deutschsprachigen Version <em>Vermittlungsdienst stoppen</em> ersetzt, um klarer zu kommunizieren, dass damit der Hintergrunddienst und damit die Möglichkeit, sich auf dem System einzuloggen, beendet wird, nicht nur die Oberfläche. Somit kann man das Programm weiter nutzen, um sich auf anderen Rechnern einzuloggen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fehlerbehebungen</h3>



<p>RustDesk 1.4.0 korrigiert eine Reihe bekannter Fehler:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Probleme bei der Verwendung von HTTP-Proxys</li>



<li>Fehler bei der automatischen Erkennung im LAN</li>



<li>defektes Scrollverhalten mit dem Mausrad</li>



<li>fehlerhafte Anzeige von Remote-Tabs</li>



<li>falsche Statusanzeige bei aktiviertem 2FA</li>



<li>Verbindungsprobleme bei RDP-Sitzungen</li>



<li>Startprobleme beim Ausführen über sudo</li>



<li>ein macOS-spezifischer Bug beim Einsatz der virtuellen F11-Taste</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Verfügbarkeit</h3>



<p>RustDesk 1.4.0 steht auf <a href="https://github.com/rustdesk/rustdesk/releases" target="_blank" rel="noopener">GitHub</a> für Linux, Windows, macOS, Android und iOS zum Download bereit. Unterstützt werden verschiedene Architekturen wie x86-64, AArch64 und ARMv7. Verbindungen von und zu Rechnern, die mit Wayland laufen, haben ohne Probleme funktioniert. Inzwischen gibt es <em>für mich</em> kaum mehr Hindernisse beim Einsatz von Wayland.</p>



<p>In Arch Linux ist derzeit noch Version 1.3.9 in den offiziellen Repositories enthalten. Der Umstieg auf RustDesk 1.4.0 erfordert hier aktuell noch manuelle Schritte oder Geduld bis zur Paketaktualisierung. Als Alternative kann man sich das AppImage schnappen. Runterladen, ausführbar machen und starten. Hat auf meinem System gut funktioniert.</p>
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		<title>Showtime ersetzt Totem: GNOME 49 bekommt einen neuen Videoplayer</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/showtime-ersetzt-totem-gnome-49/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 May 2025 12:13:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Gnome]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Showtime]]></category>
		<category><![CDATA[Totem]]></category>
		<category><![CDATA[Videoplayer]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit GNOME 49 wird der betagte Videoplayer Totem durch die moderne App Showtime ersetzt. Die neue Standardanwendung überzeugt durch ein aufgeräumtes Design, schlanke Funktionen und eine klare Ausrichtung auf das Wesentliche. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ich nutze GNOME seit vielen Jahren als meine bevorzugte Desktop-Umgebung unter Linux. Totem, der bisherige Standard-Videoplayer, war dabei lange Zeit ein treuer Begleiter. Doch in den letzten Jahren ist die Entwicklung praktisch zum Stillstand gekommen. Totem wirkt technisch ein wenig veraltet und optisch nicht mehr zeitgemäß. Umso mehr freut es mich, dass mit GNOME 49 ein Wechsel ansteht: Die modernere Anwendung Showtime wird zum offiziellen Videoplayer.</p>







<h2 class="wp-block-heading" id="showtime-wird-teil-des-gnome-kerns">Showtime wird Teil der Core-Apps</h2>



<p>Die Entscheidung wurde im GNOME-Projekt durch einen <a href="https://gitlab.gnome.org/GNOME/gnome-build-meta/-/merge_requests/3727" target="_blank" rel="noopener">Merge Request</a> offiziell bestätigt. Showtime wird ab GNOME 49 zu den sogenannten <a href="https://apps.gnome.org/de/" target="_blank" rel="noopener">Core-Apps</a> gehören. Totem wird aus dieser Sammlung entfernt. Auch wenn der neue Videoplayer im Anwendungsmenü weiterhin als „Video Player“ erscheint, dürften viele von euch den Namen „Showtime“ im Alltag weiter verwenden. Das ist ähnlich wie bei Nautilus, das offiziell „Dateien“ heißt.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1218" height="874" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/gnome-totem.webp" alt="Totem war lange der Standard, wird aber seit Jahren kaum gepflegt und basiert noch auf dem veralteten GTK3-Toolkit." class="wp-image-44907" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/gnome-totem.webp 1218w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/gnome-totem-640x459.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/gnome-totem-585x420.webp 585w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/gnome-totem-681x489.webp 681w" sizes="auto, (max-width: 1218px) 100vw, 1218px"><figcaption class="wp-element-caption">Totem war lange der Standard, wird aber seit Jahren kaum gepflegt und basiert noch auf dem veralteten GTK3-Toolkit.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="showtime-war-bereits-bekannt">Showtime war bereits bekannt</h2>



<p>Neu ist Showtime als Anwendung nicht. Das Programm entstand im Rahmen des <a href="https://gitlab.gnome.org/GNOME/Incubator" target="_blank" rel="noopener">GNOME-Inkubators</a> und steht interessierten Nutzerinnen und Nutzern schon seit Längerem zur Verfügung. Ihr findet es auf <a href="https://flathub.org/apps/org.gnome.Showtime" target="_blank" rel="noopener">Flathub</a> oder in den Paketquellen vieler Distributionen. Ubuntu 25.04 bringt den Videoplayer zum Beispiel bereits mit, ebenso Arch Linux. Neu ist lediglich die Aufnahme in den offiziellen GNOME-Kern.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1218" height="874" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/gnome-showtime1.webp" alt="Showtime steht über Flathub und in vielen Paketquellen bereit und nutzt das aktuelle GTK4-Framework und die Libadwaita." class="wp-image-44905" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/gnome-showtime1.webp 1218w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/gnome-showtime1-640x459.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/gnome-showtime1-585x420.webp 585w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/gnome-showtime1-681x489.webp 681w" sizes="auto, (max-width: 1218px) 100vw, 1218px"><figcaption class="wp-element-caption">Showtime steht über Flathub und in vielen Paketquellen bereit und nutzt das aktuelle GTK4-Framework und die Libadwaita.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="warum-totem-nicht-mehr-ausreicht">Warum Totem nicht mehr ausreicht</h2>



<p>Totem, das in GNOME als „Videos“ geführt wird, basiert auf GTK3 und wird kaum noch aktiv weiterentwickelt. Die Codebasis ist veraltet, und es fehlen neue Funktionen. Das <a href="https://gitlab.gnome.org/GNOME/totem/-/blob/master/NEWS" target="_blank" rel="noopener">Changelog</a> zeigt, dass in den letzten Jahren nur minimale Änderungen vorgenommen wurden. Showtime bringt dagegen ein modernes technisches Fundament mit. Die App nutzt GTK4, Libadwaita und entspricht den aktuellen <a href="https://developer.gnome.org/hig/" target="_blank" rel="noopener">Designrichtlinien von GNOME</a>.</p>



<p>Totem verschwindet damit aber nicht vollständig. Einige Distributionen werden es weiterhin ausliefern, vor allem wenn sie auf GTK3 setzen. Auch Desktop-Umgebungen wie MATE setzen noch auf das alte Toolkit. Totem wird aber keine Rolle mehr auf dem GNOME-Desktop spielen. In den Paketquellen wird man das Programm aber noch lange finden.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="showtime-legt-den-fokus-auf-das-wesentliche">Fokus auf das Wesentliche</h2>



<p>Der Slogan des Projekts lautet „Watch without distraction“. Wenn ihr ein Video startet, seht ihr sofort, was damit gemeint ist: Das Fenster ist komplett randlos, und die Steuerelemente verschwinden nach kurzer Zeit. Man sieht nur noch das Video, plus schwarze Balken oben/unten oder rechts/links. Die Wiedergabe rückt in den Vordergrund, ohne ablenkende Elemente.</p>



<p>Zu den Funktionen von Showtime gehören die Unterstützung für GStreamer-basierte Medienformate, die Anpassung der Wiedergabegeschwindigkeit, das Aktivieren von Untertiteln aus Dateien oder eingebettet im Video sowie die Auswahl von Audiospuren. Praktisch ist außerdem die Möglichkeit, Videos zu drehen, zum Beispiel bei Aufnahmen vom Smartphone. Auch eine Wiederholfunktion für Clips ist enthalten.</p>



<p>Was fehlt, ist eine Unterstützung für M3U-Playlisten. Totem habe ich in der Vergangenheit beispielsweise dazu genutzt, um das TV-Bild von eine Fritzbox zu streamen. Allerdings kamen <a href="https://linuxundich.de/gnu-linux/fritzbox-tv-mit-gnome-mpv-alternative-zu-vlc/">VLC</a> oder auch <a href="https://linuxundich.de/gnu-linux/fritzbox-tv-mit-gnome-mpv-alternative-zu-vlc/">GNOME MPV</a> mit dieser Aufgabe deutlich besser zurecht als der gute alte Totem-Videoplayer. Inzwischen ist mir diese Funktionalität allerdings nicht mehr so wichtig. Mediatheken haben das lineare Fernsehen bei mir nahezu vollständig ersetzt.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1218" height="874" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/gnome-showtime2.webp" alt="Über das Kontextmenü könnt ihr die Geschwindigkeit anpassen, Untertitel aktivieren oder zwischen verschiedenen Audiospuren wechseln." class="wp-image-44906" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/gnome-showtime2.webp 1218w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/gnome-showtime2-640x459.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/gnome-showtime2-585x420.webp 585w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/gnome-showtime2-681x489.webp 681w" sizes="auto, (max-width: 1218px) 100vw, 1218px"><figcaption class="wp-element-caption">Über das Kontextmenü könnt ihr die Geschwindigkeit anpassen, Untertitel aktivieren oder zwischen verschiedenen Audiospuren wechseln.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="noch-nicht-perfekt-aber-mit-klarer-richtung">Noch nicht perfekt, aber mit klarer Richtung</h2>



<p>Showtime bietet nicht alle Funktionen, die Totem früher einmal hatte. Die Wiedergabe von DVDs wird zum Beispiel nicht unterstützt. Das dürfte aber für die meisten von euch kein Nachteil sein, da optische Medien nur noch selten zum Einsatz kommen. Wer DVDs abspielen möchte, greift ohnehin besser zu leistungsfähigeren Programmen wie <a href="https://linuxundich.de/tag/vlc/">VLC</a>.</p>



<p>Die Stärke von Showtime liegt in der Konzentration auf das Wesentliche. Ziel ist es, die grundlegenden Anforderungen an einen Videoplayer zu erfüllen. Auf komplexe Zusatzfunktionen wird bewusst verzichtet. In dieser Hinsicht funktioniert Showtime für mich besser als Totem. Einen ähnlichen Ansatz verfolgt auch der Audioplayer <a href="https://apps.gnome.org/de/Decibels/" target="_blank" rel="noopener">Decibels</a>: Die Anwendung soll ihre Hauptaufgabe zuverlässig erfüllen – nicht mehr, aber auch nicht weniger.</p>



<p>Weitere Funktionen sind geplant. Ein <a href="https://gitlab.gnome.org/GNOME/showtime/-/merge_requests/30" target="_blank" rel="noopener">offener Merge Request</a> bringt bald die Möglichkeit, auch Medien-URLs zu öffnen. Damit wird Showtime künftig flexibler einsetzbar sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="showtime-papers-decibels-gnome-im-wandel">Showtime, Papers, Decibels: GNOME im Wandel</h2>



<p>Ich begrüße es, dass GNOME Showtime zur neuen Standardanwendung für Videos macht. Die App ist schlank, modern und entspricht dem, was man im Jahr 2025 von einer Desktop-Anwendung erwarten kann. Insgesamt zeigt sich GNOME erneut im Wandel. Viele etablierte Programme weichen neuen, stärker auf das aktuelle Design und moderne Technologien ausgerichteten Anwendungen. Das gefällt nicht allen, aber so funktioniert Softwareentwicklung: Nichts bleibt auf Dauer unverändert. Ob Showtime auch in anderen Distributionen wie Ubuntu zur Standard-App wird, ist noch offen. Möglich ist es durchaus, denn dort wurde auch bereits Evince durch Papers ersetzt. Ich bleibe gespannt.</p>
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		<item>
		<title>Neue Drucker-App in Raspberry Pi OS: Das steckt im aktuellen Update</title>
		<link>https://linuxundich.de/raspberry-pi/update-raspberry-pi-os-2025-05-drucker/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 May 2025 07:41:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raspberry Pi]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Raspberry Pi OS]]></category>
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					<description><![CDATA[Raspberry Pi OS hat ein neues Update erhalten. Mit dabei sind eine deutlich übersichtlichere Druckerverwaltung, Verbesserungen bei der Touch-Bedienung sowie Optimierungen, die den Desktop spürbar beschleunigen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das Raspberry Pi OS steht in einer neuen Version zum Download bereit. Wie gewohnt betrifft das Release in erster Linie das Abbild, das über den Raspberry Pi Imager oder per direktem Download auf eine SD-Karte geschrieben werden kann. Wer das Betriebssystem bereits nutzt und regelmäßig aktualisiert, hat die meisten Änderungen durch die fortlaufende Pflege des Systems bereits erhalten, Raspberry Pi OS funktioniert faktisch als Rolling Release.</p>



<p>Dennoch lohnt sich ein Blick auf die Neuerungen dieser Ausgabe. Zum einen bringt das frische Image zahlreiche Detailverbesserungen mit, zum anderen dürfte es sich um das letzte Release auf Basis von Debian 12 &#8222;Bookworm&#8220; handeln. Noch in diesem Jahr steht mit Debian 13 &#8222;Trixie&#8220; ein größeres Upgrade bevor, das voraussichtlich auch beim offiziellen Betriebssystem des <a href="https://linuxundich.de/tag/raspberry-pi/" data-type="post_tag" data-id="923">Raspberry Pi</a> tiefgreifende Umbauten nach sich ziehen wird.</p>







<h2 class="wp-block-heading" id="was-hat-sich-getan">Was hat sich im Update getan?</h2>



<p>Zahlreiche Verbesserungen betreffen die Desktop-Nutzung und die Bedienung mit Touchscreens. So wurde der Bildschirmschoner verbessert: Die vorher eher minimalistische Darstellung beim Sperren des Bildschirms wurde durch eine überarbeitete Oberfläche ersetzt, die nun klarer anzeigt, was zu tun ist. Gesperrt wird jetzt wie gewohnt per <kbd>Strg</kbd> + <kbd>Alt</kbd> + <kbd>L</kbd> oder über das Menü.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="800" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/raspberry-pi-os-05-2025_browser-1280x800.webp" alt="uBlock Origin wurde durch uBlock Origin Lite ersetzt – Googles Entscheidung, auf Manifest V3 umzusteigen, macht vor dem Raspberry Pi nicht halt." class="wp-image-44879" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/raspberry-pi-os-05-2025_browser-1280x800.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/raspberry-pi-os-05-2025_browser-640x400.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/raspberry-pi-os-05-2025_browser-1536x960.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/raspberry-pi-os-05-2025_browser-672x420.webp 672w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/raspberry-pi-os-05-2025_browser-681x426.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/raspberry-pi-os-05-2025_browser.webp 1680w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">uBlock Origin wurde durch uBlock Origin Lite ersetzt – Googles Entscheidung, auf Manifest V3 umzusteigen, macht vor dem Raspberry Pi nicht halt.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="800" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/raspberry-pi-os-05-2025_desktop-1280x800.webp" alt="Die Benachrichtigungen stammen nun von zenoty und sollen den Start des Raspberry Pi beschleunigen." class="wp-image-44880" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/raspberry-pi-os-05-2025_desktop-1280x800.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/raspberry-pi-os-05-2025_desktop-640x400.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/raspberry-pi-os-05-2025_desktop-1536x960.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/raspberry-pi-os-05-2025_desktop-672x420.webp 672w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/raspberry-pi-os-05-2025_desktop-681x426.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/raspberry-pi-os-05-2025_desktop.webp 1680w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Die Benachrichtigungen stammen nun von zenoty und sollen den Start des Raspberry Pi beschleunigen.</figcaption></figure>



<p>Ein sicherheitsrelevanter Punkt betrifft die automatische Anmeldung. Bislang wurde beim aktivierten Autologin nicht nur die grafische Oberfläche automatisch gestartet, sondern auch die Konsole auf TTY1. Das konnte ein Schlupfloch sein, da man den Sperrbildschirm so potenziell umgehen konnte. Jetzt lassen sich Desktop- und Konsolen-Login getrennt konfigurieren. Sowohl über das grafische Tool <em>Raspberry Pi Configuration</em> als auch über <code>raspi-config</code>.</p>



<p>Für Touchscreen-Nutzer wurde eine Option eingebaut, mit der ihr selbst wählen könnt, ob Touch-Eingaben als echte Berührungen oder als Maus-Emulation behandelt werden sollen. Letzteres war bisher Standard, hatte aber den Nachteil, dass typische Touch-Gesten wie das Scrollen per Wischbewegung nicht funktionierten. Wer künftig lieber nativen Touch-Support nutzt, muss auf Doppeltippen als Ersatz für Doppelklick verzichten. Der Dateimanager lässt sich aber entsprechend konfigurieren, um mit einem einzelnen Tippen Dateien zu öffnen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="neue-druckeranwendung">Neue Druckeranwendung aus GNOME</h2>



<p>Ein interessantes Detail betrifft die Verwaltung von Druckern. Statt des bisher verwendeten, etwas sperrigen system-config-printer kommt jetzt eine neue, übersichtlichere Druckerverwaltung zum Einsatz. Dabei handelt es sich um ein Modul aus dem Fundus von <a href="https://linuxundich.de/tag/gnome/" data-type="post_tag" data-id="1734">GNOME</a>, das nun als eigenständige Anwendung vorliegt und sich unter <em>Einstellungen</em> im Hauptmenü findet. Achtung: Wer sein System regelmäßig aktualisiert, hat die App womöglich noch nicht installiert. Ihr könnt sie mit folgenden Befehlen nachrüsten:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo apt update
sudo apt full-upgrade
sudo apt install rpinters</code></pre>



<p>Beachtet dabei bitte den Schreibfehler im Paketnamen: Die App heißt tatsächlich <code>rpinters</code> und nicht <code>printers</code>. Da soll einer noch mal sagen, die RasPi-Entwickler hätten keinen Humor.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="800" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/raspberry-pi-os-05-2025_printing1-1280x800.webp" alt="Die neue Druckerverwaltung erkennt Netzwerkdrucker automatisch – und lässt sich leichter bedienen als das bisher genutzte system-config-printer." class="wp-image-44881" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/raspberry-pi-os-05-2025_printing1-1280x800.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/raspberry-pi-os-05-2025_printing1-640x400.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/raspberry-pi-os-05-2025_printing1-1536x960.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/raspberry-pi-os-05-2025_printing1-672x420.webp 672w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/raspberry-pi-os-05-2025_printing1-681x426.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/raspberry-pi-os-05-2025_printing1.webp 1680w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Die neue Druckerverwaltung erkennt Netzwerkdrucker automatisch – und lässt sich leichter bedienen als das bisher genutzte system-config-printer.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="800" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/raspberry-pi-os-05-2025_printing2-1280x800.webp" alt="Das Drucken im Netzwerk klappt auf Anhieb. Die neue Druck-App erledigt ihren Job genauso zuverlässig wie ihr Vorgänger." class="wp-image-44882" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/raspberry-pi-os-05-2025_printing2-1280x800.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/raspberry-pi-os-05-2025_printing2-640x400.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/raspberry-pi-os-05-2025_printing2-1536x960.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/raspberry-pi-os-05-2025_printing2-672x420.webp 672w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/raspberry-pi-os-05-2025_printing2-681x426.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/raspberry-pi-os-05-2025_printing2.webp 1680w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Das Drucken im Netzwerk klappt auf Anhieb. Die neue Druck-App erledigt ihren Job genauso zuverlässig wie ihr Vorgänger.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="weitere-anderungen">Weitere Änderungen an RPiOS</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Wayland-Desktop:</strong> Raspberry Pi OS nutzt weiterhin <a href="https://github.com/labwc/labwc" target="_blank" rel="noopener">labwc</a> als Fenstermanager in Version 0.8.1, die sich als stabil erwiesen hat.</li>



<li><strong>Kernel:</strong> Die aktuelle Version setzt auf den Linux-Kernel 6.12.</li>



<li><strong>Virtuelle Tastatur:</strong> <a href="https://github.com/droidian/squeekboard" target="_blank" rel="noopener">Squeekboard</a> wurde verbessert – bei mehreren Monitoren lässt sich nun gezielt steuern, auf welchem Bildschirm sie angezeigt wird.</li>



<li><strong>Adblocker:</strong> Aufgrund von Änderungen in Chromium kann <a href="https://ublockorigin.com/" target="_blank" rel="noopener">uBlock Origin</a> nicht mehr vorinstalliert werden – stattdessen kommt <a href="https://chromewebstore.google.com/detail/ublock-origin-lite/ddkjiahejlhfcafbddmgiahcphecmpfh?pli=1" target="_blank" rel="noopener">uBlock Origin Lite</a> zum Einsatz.</li>



<li><strong>Optimierungen:</strong> Die Startzeit des Desktops wurde verkürzt, unter anderem durch eine neue Lösung namens zenoty, die zenity ersetzt.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="warten-auf-debian-13">Warten auf Debian 13 aka Trixie</h2>



<p>Das neue Raspberry Pi OS bringt viele kleine und größere Verbesserungen mit sich, auch wenn der große Umbruch erst mit dem Wechsel auf Debian 13 &#8222;Trixie&#8220; zu erwarten ist. Wer ohnehin regelmäßig Updates installiert, wird die meisten dieser Änderungen schon nutzen. Das aktuelle Abbild lohnt sich vor allem für Neuinstallationen oder frisch aufgesetzte Systeme. Zum Beispiel, wenn ihr ein neues Raspberry-Pi-Projekt startet. Welche Erfahrungen habt ihr mit dem neuen Release gemacht? Gab es Überraschungen oder Probleme beim Update? Lasst es mich gern wissen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Mission Center 1.0: Der Systemmonitor für GNOME geht in die Vollen</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/mission-center1-0-systemmonitor-fur-gnome/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/gnu-linux/mission-center1-0-systemmonitor-fur-gnome/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 May 2025 16:00:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Gnome]]></category>
		<category><![CDATA[Mission Center]]></category>
		<category><![CDATA[Monitoring]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[System]]></category>
		<category><![CDATA[Systeminformationen]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit Version 1.0 liefert Mission Center ein leistungsfähiges und optisch ansprechendes Monitoring-Werkzeug für GNOME. Neu an Bord: SMART-Analyse, GPU-Support für Raspberry Pi, Dark-Mode-Umschaltung und Netzwerkstatistiken pro Prozess.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ich bin immer wieder auf der Suche nach schlanken, funktionalen Tools, die sich gut in meine bevorzugte Linux-Desktopumgebung <a href="https://linuxundich.de/tag/gnome/" data-type="post_tag" data-id="1734">GNOME</a> einfügen – und dabei natürlich auf freie Software setzen. Mit <a href="https://missioncenter.io/" target="_blank" rel="noopener">Mission Center</a> gibt es ein Programm, das genau das liefert: ein umfangreiches Monitoring-Tool mit modernem Libadwaita-Design, das <a href="https://linuxundich.de/tag/monitoring/" data-type="post_tag" data-id="1094">Systemressourcen</a> übersichtlich darstellt. Wie viele junge Projekte wird das Programm in Rust entwickelt. Die jetzt erschienene Version 1.0 bringt eine ganze Reihe Neuerungen mit.</p>







<h2 class="wp-block-heading" id="was-ist-mission-center">Was ist Mission Center?</h2>



<p>Falls ihr Mission Center noch nicht kennt: Die Anwendung erlaubt es euch, verschiedene Systemressourcen wie CPU, Arbeitsspeicher, Datenträger, Netzwerk und GPU in Echtzeit zu überwachen. Dabei punktet sie mit einer schicken Oberfläche auf Basis von GTK4 und Libadwaita – also perfekt für aktuelle GNOME-Desktops. Besonders gefällt mir der Fokus auf Übersichtlichkeit und Performance: Alle Graphen werden hardwarebeschleunigt gerendert, was die CPU-Belastung minimiert.</p>



<p>Ein paar Highlights der Grundfunktionen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Überwachung der CPU-Auslastung pro Kern oder Thread</li>



<li>RAM- und Swap-Nutzung, inkl. Speicherverteilung</li>



<li>Datenträger- und Netzwerkaktivität, inkl. Schnittstelleninformationen</li>



<li>GPU-Auslastung (über NVTOP), inklusive Video-Encoding/Decoding</li>



<li>Anzeige laufender Prozesse und deren Ressourcenverbrauch</li>



<li>Kompakte Übersicht für eine reduzierte Ansicht</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="840" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/mission-center-1.0_01-1280x840.webp" alt="Modernes GTK4-Design: Die Oberfläche von Mission Center ist klar strukturiert und fügt sich nahtlos in aktuelle GNOME-Desktops ein." class="wp-image-44674" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/mission-center-1.0_01-1280x840.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/mission-center-1.0_01-640x420.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/mission-center-1.0_01-681x447.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/mission-center-1.0_01-741x486.webp 741w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/mission-center-1.0_01.webp 1350w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Modernes GTK4-Design: Die Oberfläche von Mission Center ist klar strukturiert und fügt sich nahtlos in aktuelle GNOME-Desktops ein.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="was-ist-neu-in-version-1-0">Was ist neu in Version 1.0?</h2>



<p>Mit dem 1.0-Release bekommt Mission Center nicht nur ein rundes Versionsnummern-Upgrade, sondern auch eine Menge sinnvoller Verbesserungen. Die wichtigste: Die Anwendung ist spürbar reaktionsschneller geworden und aktualisiert ihre Anzeigen jetzt deutlich präziser im Takt.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="smart-daten-dank-u-disks-integration">SMART-Daten dank UDisks-Integration</h3>



<p>Mission Center 1.0 nutzt jetzt das verbreitete UDisks-Backend, um euch detaillierte Informationen zu euren Festplatten und SSDs zu liefern. Wenn eure Laufwerke SMART (Self-Monitoring, Analysis and Reporting Technology) unterstützen – was bei aktuellen SATA- und NVMe-Geräten üblich ist – seht ihr unter anderem:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Temperatur</li>



<li>Betriebszeit</li>



<li>Fehlerstatistiken</li>



<li>und mehr</li>
</ul>



<p>Außerdem könnt ihr Datenträger direkt auswerfen – mit sinnvoller Fehlermeldung, falls etwas nicht klappt. Diese Integration bringt die Ansicht von Speichermedien innerhalb der App deutlich nach vorn und liefert noch einen gewissen Mehrwert gegenüber anderen Systemmonitoring-Tools.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="840" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/mission-center-1.0_03-1280x840.webp" alt="Festplatten im Blick: Die neue UDisks-Integration zeigt SMART-Daten und erlaubt das sichere Auswerfen von Laufwerken direkt in der App." class="wp-image-44676" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/mission-center-1.0_03-1280x840.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/mission-center-1.0_03-640x420.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/mission-center-1.0_03-681x447.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/mission-center-1.0_03-741x486.webp 741w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/mission-center-1.0_03.webp 1350w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Festplatten im Blick: Die neue UDisks-Integration zeigt SMART-Daten und erlaubt das sichere Auswerfen von Laufwerken direkt in der App.</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading" id="netzwerk-nutzung-pro-prozess">Netzwerk-Nutzung pro Prozess</h3>



<p>Endlich könnt ihr auch sehen, welcher Prozess wie viel <a href="https://linuxundich.de/tag/netzwerk/" data-type="post_tag" data-id="25">Netzwerkverkehr</a> verursacht. Diese Funktion setzt allerdings voraus, dass ihr nethogs installiert habt – unter Arch Linux zum Beispiel geht das mit:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>sudo pacman -S nethogs</strong>
$ <strong>sudo setcap cap_net_admin,cap_net_raw,cap_dac_read_search,cap_sys_ptrace+pe $(which nethogs)</strong>
$ <strong>getcap $(which nethogs)</strong></code></pre>



<p>Danach wird in der Prozesse-Ansicht eine neue Spalte für die Netzwerkaktivität eingeblendet – sortierbar, versteht sich. In der aktuellen Version 1.0 fehlt an dieser Stelle noch die Übersetzung.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="840" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/mission-center-1.0_02-1280x840.webp" alt="Wer spricht mit wem? Die neue Netzwerkspalte zeigt prozessbezogene Daten zum Datenverkehr, vorausgesetzt Nethogs ist korrekt eingerichtet." class="wp-image-44675" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/mission-center-1.0_02-1280x840.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/mission-center-1.0_02-640x420.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/mission-center-1.0_02-681x447.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/mission-center-1.0_02-741x486.webp 741w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/mission-center-1.0_02.webp 1350w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Wer spricht mit wem? Die neue Netzwerkspalte zeigt prozessbezogene Daten zum Datenverkehr, vorausgesetzt Nethogs ist korrekt eingerichtet.</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading" id="gpu-monitoring-auf-dem-raspberry-pi">GPU-Monitoring auf dem Raspberry Pi</h3>



<p>Besitzer eines Raspberry Pi 4 oder 5 dürfen sich freuen: Die GPU wird nun (vorausgesetzt der richtige Kernel ist installiert) über NVTOP erkannt und überwacht. Voraussetzung ist allerdings mindestens Kernel 6.12 mit entsprechender Unterstützung – zum Beispiel in aktuellen Arch- oder Manjaro-Builds für den Pi.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="licht-oder-dunkel-ihr-entscheidet">Licht oder Dunkel? Ihr entscheidet!</h3>



<p>Nicht jeder mag den systemweiten Dark Mode – oder will vielleicht tagsüber hell und abends dunkel arbeiten. Mission Center 1.0 erlaubt es euch jetzt, unabhängig vom Systemsetting zwischen Light- und Dark-Mode zu wählen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="840" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/mission-center-1.0_04-1280x840.webp" alt="Mehr Kontrolle: In den Einstellungen könnt ihr jetzt gezielt zwischen hellen und dunklen Designs wechseln – unabhängig von der GNOME-Systemeinstellung." class="wp-image-44677" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/mission-center-1.0_04-1280x840.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/mission-center-1.0_04-640x420.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/mission-center-1.0_04-681x447.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/mission-center-1.0_04-741x486.webp 741w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/mission-center-1.0_04.webp 1350w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Mehr Kontrolle: In den Einstellungen könnt ihr jetzt gezielt zwischen hellen und dunklen Designs wechseln – unabhängig von der GNOME-Systemeinstellung.</figcaption></figure>



<p>Außerdem gibt es eine neue Option, die Graphen animiert &#8222;gleiten&#8220; zu lassen – optisch hübsch, allerdings mit einem gewissen Performance-Tradeoff. Auf schwächeren Systemen – Mission Center funktioniert beispielsweise auch auf einem <a href="https://linuxundich.de/category/raspberry-pi/" data-type="category" data-id="1854">Raspberry Pi</a> – solltet ihr die Funktion daher eventuell besser deaktivieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="weitere-neuerungen-im-uberblick">Weitere Neuerungen im Überblick</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Anzeige von nicht geladenen Diensten auf der Services-Seite</li>



<li>Verbesserte Speicherberichterstattung</li>



<li>Anzeige der Maximal-Bitrate aller Netzwerkinterfaces</li>



<li>Konfigurierbare Einheiten: Bits vs. Bytes, Basis 2 vs. Basis 10</li>



<li>Mehr Tastenkombinationen</li>



<li>Neue Anordnung der Seitenleisten für bessere Übersicht</li>



<li>Überarbeitete App- und Prozessseite mit mehr Informationen</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="mission-center-installieren">Mission Center installieren</h2>



<p>Mission Center ist freie Software und für verschiedene Linux-Distributionen verfügbar. Die einfachste und empfohlene Installationsmethode ist Flatpak über <a href="https://flathub.org/apps/io.missioncenter.MissionCenter" target="_blank" rel="noopener">Flathub</a>:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>flatpak install flathub io.missioncenter.MissionCenter</strong></code></pre>



<p>Danach könnt ihr die App über den Anwendungsstarter öffnen oder direkt im Terminal mit:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>flatpak run io.missioncenter.MissionCenter</strong></code></pre>



<p>Wer beispielsweise das GNOME Software Center nutzt, kann das Flatpak natürlich auch per Mausklick auf seinem System einspielen. Alternativ stehen euch folgende Optionen zur Verfügung:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://snapcraft.io/mission-center" target="_blank" rel="noopener">Snap Store</a> – für Nutzer von Snap-basierten Systemen wie Ubuntu</li>



<li><a href="https://gitlab.com/mission-center-devs/mission-center/-/releases" target="_blank" rel="noopener">AppImage</a> – portabel, keine Installation erforderlich</li>
</ul>



<p>Der Quellcode ist offen und auf der <a href="https://gitlab.com/mission-center-devs/mission-center" target="_blank" rel="noopener">Projektseite bei GitLab</a> frei einsehbar.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="mission-center-ist-eine-echte-empfehlung">Gute Alternative zum Systemmonitor</h2>



<p>Natürlich gibt es unter Linux viele Monitoring-Tools – htop oder glances im Terminal, der GNOME Systemmonitor oder das neue <a href="https://apps.gnome.org/de/Resources/" target="_blank" rel="noopener">Resources</a>, um nur ein paar zu nennen. Aber Mission Center sticht für mich durch seine Kombination aus moderner Oberfläche, sinnvoller Funktionsvielfalt und guter Performance hervor. Die Nähe zum Windows-Taskmanager-Layout mag polarisieren – ich finde, das ist pragmatisch und benutzerfreundlich gelöst. Vor allem aber: Die App ist vollständig Open Source, aktiv entwickelt und fügt sich perfekt in den modernen GNOME-Desktop ein.</p>
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