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	<title>Paketverwaltung &#8211; Linux und Ich</title>
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	<description>Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT</description>
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	<title>Paketverwaltung &#8211; Linux und Ich</title>
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	<item>
		<title>Paru, Pacaur oder Yay? Der beste AUR-Helper?</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/paru-pacaur-oder-yay-der-beste-aur-helper/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Dec 2021 13:05:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Arch Linux]]></category>
		<category><![CDATA[AUR]]></category>
		<category><![CDATA[Pacaur]]></category>
		<category><![CDATA[Paketverwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Arch User Repository aka AUR organisiert unter Arch Linux Software, die nicht in den offiziellen Paketquellen der Distribution enthalten ist. AUR-Helper wie Yay, Pacaur oder Paru erleichtern das Einspielen von Paketen aus dem AUR. Doch was ist die beste der vielen Alternativen?]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap dropcapp">Das Open-Source-Universum rund um freie Software ist schier unüberschaubar geworden. Seit Jahrzehnten angewachsen, gibt es Programme für so gut wie jeden Zweck. Unter Linux lassen sich viele dieser Anwendungen über die Paketverwaltung komfortabel installieren und aktuell halten, doch keine Distribution integriert jede Software in ihre Repositories. Schon alleine die offiziellen Paketquellen unterscheiden zwischen Paketen, die direkt von den Entwicklern der Distribution betreut werden (Arch: Core und Extra, Ubuntu: Main) und Paketen, die von der Community gepflegt werden (Arch: Community, Ubuntu: Universe). In der Praxis macht das für den Nutzer der Distribution in der Regel jedoch kaum einen Unterschied.</p>



<p>Sehr neue Entwicklungen und gerade frisch gestartete Software-Ideen müssen hingegen entweder von Hand oder über aus von den Projekten betrieben Paketquellen integriert werden &#8212; wenn es denn überhaupt welche gibt. Nur Arch Linux geht hier wieder einen komplett eigenen Weg, das <a href="https://aur.archlinux.org" target="_blank" rel="noopener">Arch User Repository</a> oder kurz AUR vereinfacht die Installation fremder Software ganz wesentlich. Wer Arch Linux oder eines seiner Derivate wie etwa Manjaro noch nicht kennt, dem sagt das AUR vielleicht noch nichts: Im Vergleich zu herkömmlichen Paketquellen pflegt das AUR keine Binärpakete, sondern lediglich eine Sammlung von Kochrezepten, die dem System per Skript erklären, wie sich eine Software optimal in das Arch-System integrieren lässt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Arch User Repository</h2>



<p class="has-drop-cap dropcapp">Die dafür notwendige PKGBUILD-Datei (hier am Beispiel von <a href="https://aur.archlinux.org/cgit/aur.git/tree/PKGBUILD?h=spotify" target="_blank" rel="noopener">Spotify</a>) enthält Informationen, woher die Anwendung herunterzuladen und wie sie zu installieren ist, inklusive einer Reihe von Anpassungen, plus die benötigten Abhängigkeiten aus der Paketverwaltung. So lässt sich so gut wie jedes Programm ohne große Komplikationen installieren, egal ob es die Entwickler nur in Form des Quellcodes, über DEB- oder RPM-Pakete oder statisch gebaute Binaries bereitstellen. Unter Arch lassen sich so sehr einfach proprietäre Anwendungen wie Chrome oder Spotify installieren oder eben auch ganz neue Entwicklungen. Es braucht nur eine Person, die sich mit dem Schreiben einer PKGBUILD-Datei auskennt &#8212; und davon gibt es in der Arch-Linux-Community so einige.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1041" height="916" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/12/web-aur-spotify.png" alt="" class="wp-image-42022" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/12/web-aur-spotify.png 1041w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/12/web-aur-spotify-640x563.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/12/web-aur-spotify-477x420.png 477w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/12/web-aur-spotify-681x599.png 681w" sizes="(max-width: 1041px) 100vw, 1041px"><figcaption>Das Arch User Repository enthält selbst keine Software, sondern lediglich Kochrezepte zum Bauen von Paketen in Form von PKGBUILD-Dateien wie hier am Beispiel von Spotify.</figcaption></figure>



<p>Allerdings braucht es wie immer bei Fremdpaketen einen Disclaimer: Die Hürden Änderungen in das AUR einzubringen oder gar AUR-Pakete zu betreuen, sind im Vergleich zu denen in der Karriere eines offiziellen Arch-Entwicklers geringer. Von daher ist es durchaus möglich, dass Menschen mit schlechten Absichten Manipulationen oder gar Malware in das AUR einbringen. <a href="https://www.heise.de/security/meldung/Kurzzeitig-Schadcode-im-User-Repository-von-Arch-Linux-4107627.html" target="_blank" rel="noopener">2018 ist das bereits passiert</a>, damals gab es einen Angriff auf den AUR-Eintrag des Acrobat Readers und zweier weiterer PKGBUILDs. Das AUR ist allerdings auch kein wilder Spielplatz für Bastler und Hacker, eine Gruppe von <a href="https://wiki.archlinux.org/title/AUR_Trusted_User_Guidelines" target="_blank" rel="noopener">Trusted Users</a> überwacht das Geschehen im AUR, korrigiert Fehler und leitet neue Beitragende an. In der Praxis lässt sich das AUR daher gut nutzen, zur Sicherheit sollte man allerdings immer mal in die PKGBUILD-Dateien sehen und kontrollieren, ob die Software zum Beispiel von den offiziellen Seiten des entsprechenden Projekts geladen wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">AUR-Helper helfen im Alltag</h2>



<p class="has-drop-cap dropcapp">Nun zurück zum Thema: Das AUR ist wie angesprochen kein Selbstläufer. Es enthält selbst keine Software oder fertige Pakete, sondern lediglich Skripte zum Bauen von Arch-Paketen. Der offizielle Installationsweg führt somit über das Auschecken der PKGBUILD-Datei aus dem Github-Repository des AUR, danach kontrolliert ihr die PKGBUILD und baut im letzten Schritt letztlich mit <code>makepkg -si</code> das Paket. Der Schalter <code>-i</code> am Ende installiert das am Ende erstellte Paket, dabei werden automatisch die im PKGBUILD definierten Abhängigkeiten aus der Paketverwaltung nachgezogen. Alle während dieses Prozesses heruntergeladenen und gebauten Daten braucht ihr am Ende nicht mehr, daher führte ich diese Schritte gerne im Ordner <code>/tmp</code> des Systems aus. Es sei denn, ich möchte die Daten auf anderen System wiederverwenden.</p>



<pre class="wp-block-preformatted">$ <strong>pacman -S --needed base-devel git</strong>
$ <strong>git clone https://aur.archlinux.org/spotify.git</strong>
$ <strong>cd spotify</strong>
$ <strong>less PKGBUILD</strong>  ### Mit [Q] beenden
$ <strong>makepkg -si</strong></pre>



<p>Es gibt viele Arch Nutzer, die generell diesen Weg gehen, so behalten sie die volle Kontrolle über den Vorgang. Allerdings gibt es spätestens dann beim Bauen der AUR-Pakete Probleme, wenn diese selbst zusätzliche Pakete aus dem AUR benötigen. Benötigen diese zusätzlichen Pakete wieder andere Pakete aus dem AUR, wird es arg kompliziert. Aus diesem Grund gibt es eine Reihe von Programmen, <a href="https://wiki.archlinux.org/title/AUR_helpers" target="_blank" rel="noopener">AUR-Helper</a> genannt, die den Nutzer bei der Installation von AUR-Paketen unterstützen. Sie automatisieren die oben genannten Schritte und lösen Abhängigkeiten automatisch auf, sodass sich die Installation von Paketen aus dem AUR oft nicht anders anfühlt, als die Installation von Software aus den offiziellen Paketquellen. In der Regel übernehmen die AUR-Helper sogar die Syntax des Arch-Linux-Paketmanagers Pacman.</p>



<pre class="wp-block-preformatted">### AUR-Helper wie Yay oder Pacaur erleichtern die Arbeit
### mit Software aus dem Arch User Repository:
$ <strong>yay -S spotify</strong>
$ <strong>pacaur -S spotify</strong>
$ <strong>paru -S spotify</strong>
### Beim Update kann man sich das 'pacman -Syu' sparen.
### Die AUR-Helper übernehmen die Syntax von Pacman und
### rufen neben den eigen Update auch die aus der Paket-
### verwaltung ab.
$ <strong>yay -Syu</strong>
$ <strong>pacaur -Syu</strong>
$ <strong>paru -Syu</strong></pre>



<p>In der Geschichte der AUR-Helper gibt es immer mal wieder ein hin und her. Bis vor ein paar Jahren war <a href="https://github.com/archlinuxfr/yaourt" target="_blank" rel="noopener">Yaourt</a> (Yet another AUR Helper) das Maß aller Dinge: Das Programm war das einzige, das AUR-Abhängigkeiten automatisch auflöste und vor allen Dingen alle Interaktionen mit dem Nutzer vor dem Build-Vorgang klärte, sodass das eigentliche Bauen später ohne Unterbrechungen in einem Rutsch erfolgte. Eine große Erleichterung, da das Bauen manche Pakete durchaus längere Zeit in Anspruch nimmt, besonders wenn diese aus dem Quellcode kompiliert werden. Doch mit der Version 1.9 stellte der Yaourt-Entwickler seine Arbeit ein, wodurch <a href="https://github.com/rmarquis/pacaur" target="_blank" rel="noopener">Pacaur</a> zum Liebling der Nutzer wurde. Bis auch hier wieder der Entwickler <a href="https://bbs.archlinux.org/viewtopic.php?pid=1755144#p1755144" target="_blank" rel="noopener">goodbye</a> sagte und <a href="https://github.com/Jguer/yay" target="_blank" rel="noopener">Yay</a> der Quasi-Standard wurde, auch wenn Pacaur inzwischen einen <a href="https://github.com/devourerOfBits80/pacaur" target="_blank" rel="noopener">neuen Betreuer</a> gefunden hat. Aktuell liegt <a href="https://github.com/Morganamilo/paru" target="_blank" rel="noopener">Paru</a> in der Gunst der User am höchsten und liegt im <a href="https://aur.archlinux.org/packages/?O=0&amp;SeB=nd&amp;K=&amp;outdated=&amp;SB=p&amp;SO=d&amp;PP=50&amp;do_Search=Go" target="_blank" rel="noopener">AUR-Ranking</a> ganz vorne.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Mix an AUR-Helfern hilft</h2>



<p class="has-drop-cap dropcapp">Was ist allerdings immer wieder merke: Kein AUR-Helper ist perfekt. Yay erhält zum Beispiel regelmäßig Updates (zuletzt erschien das Update auf Yay 11.0.2 Mitte Oktober 2021), doch ich stelle immer wieder fest, dass das Programm in bestimmten Situationen scheitert. Aktuell bricht Yay zum Beispiel das Bauen von Spotify ab, da Prüfsummen nicht stimmen würden. Von Hand oder mit Pacaur lässt sich das Spotify-Paket jedoch ohne Probleme erstellen. Zudem wird Yay in Go entwickelt, das auf der Festplatte bald 500 MByte belegt (Tipp: Yay über das Binary <a href="https://aur.archlinux.org/packages/yay-bin/" target="_blank" rel="noopener">yay-bin</a> installieren). Auf einem schlanken System würde ich daher eher zu Paru oder Pacaur greifen. Letzteres hat aber auch wieder den Nachteil, dass die Entwicklung trotz eines neuen Projektbetreuers eher still steht. Die letzte Version ist vor über zwei Jahren freigegeben worden.</p>



<pre class="wp-block-preformatted">$ <strong>yay -S spotify</strong>
[...]
grep: spotify-1.1.72.439-Release: No such file or directory
sha256sum: spotify-1.1.72.439-x86_64-Packages.sha256: no properly formatted checksum lines found
==&gt; ERROR: A failure occurred in prepare().
    Aborting...
 -&gt; error making: spotify
</pre>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="856" height="580" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/12/yay-fehler.png" alt="" class="wp-image-42017" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/12/yay-fehler.png 856w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/12/yay-fehler-640x434.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/12/yay-fehler-620x420.png 620w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/12/yay-fehler-681x461.png 681w" sizes="(max-width: 856px) 100vw, 856px"><figcaption>Es passiert auf meinem System nicht das erste Mal, dass Yay einen Fehler beim Bauen eines AUR-Pakets auswirft und den Vorgang ohne Erfolg abbricht.</figcaption></figure>



<p>Ideal ist es daher in meinen Augen einen Mix an AUR-Helpern auf einem Arch-System bereitzuhalten und bei Fehlern im Build-Prozess erst einmal einen anderen AUR-Helfer zu testen, bevor man sich auf die Fehlersuche begibt oder gar einen Kommentar unter dem AUR-Eintrag im Repository hinterlässt. Bei mir hat schon mehrmals Yay einen Fehler ausgespuckt, während Pacaur ohne Problem das PKGBUILD abarbeitete und anders herum. Ich persönlich empfehle schon alleine aufgrund des schlankeren Unterbaus generell Paru und Pacaur, wobei Paru euer Hauptprogramm sein sollte &#8212; nicht ohne Grund ist Paru das am häufigsten installierte Paket aus dem AUR. Pacaur spielt bei mir die zweite Geige, ist aber immer ein gutes Backup. Yay versuche ich inzwischen zu vermeiden, auch wenn das Kommando <code>yay -Syu</code> bei mir im Gedächtnis eingebrannt ist.</p>



<pre class="wp-block-preformatted">### Installation von Paru
$ <strong>sudo pacman -S --needed base-devel</strong>
$ <strong>git clone https://aur.archlinux.org/paru.git</strong>
$ <strong>cd paru</strong>
$ <strong>makepkg -si</strong></pre>



<pre class="wp-block-preformatted">### Installation von Yay:
$ <strong>pacman -S --needed base-devel git</strong>
$ <strong>git clone https://aur.archlinux.org/yay.git</strong>
$ <strong>cd yay
</strong>$ <strong>makepkg -si</strong>
### Alternativ Yay als Binary:
$ <strong>git clone https://aur.archlinux.org/yay-bin.git</strong>
$ <strong>cd yay-bin
</strong>$ <strong>makepkg -si</strong></pre>



<pre class="wp-block-preformatted">### Installation von Pacaur:
$ <strong>pacman -S --needed base-devel git</strong>
$ <strong>git clone https://aur.archlinux.org/pacaur.git</strong>
$ <strong>cd pacaur</strong>
$ <strong>makepkg -si</strong></pre>
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			</item>
		<item>
		<title>Neuer GPG-Key für Spotify unter Arch</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/neuer-gpg-key-fuer-spotify-unter-arch/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Dec 2021 10:19:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Arch Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Paketverwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Spotify]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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					<description><![CDATA[AUR-Helper wie Yay prüfen nach dem Download eines Pakets, ob die heruntergeladenen Daten vom Entwickler ordentlich signiert wurden. Ändert sich allerdings der Schlüssel, kann die Paketverwaltung klemmen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap dropcapp">Ich sehe gerade, dass in zahlreichen Foren Nutzer mit Arch Linux auf dem Rechner aufschlagen, bei denen das Update vom über das AUR installiertem Spotify klemmt &#8212; Vermutlich dürften auch Manjaro und andere Arch-Derivate mit der Thematik kämpfen. Der Hintergrund ist dabei nicht weiter tragisch: Spotify hat einfach nur den GPG-Schlüssel geändert, mit denen die Entwickler ihre Pakete signieren. Dadurch scheitert der Download beziehungsweise die Überprüfung des Downloads und der AUR-Helper bricht das Update des Spotify-Pakets ab.</p>



<pre class="wp-block-preformatted">$ <strong>yay -Syu</strong>
[...]
:: PGP keys need importing:
 -> F9A211976ED662F00E59361E5E3C45D7B312C643, required by: spotify
==> Import? [Y/n] 
:: Importing keys with gpg...
gpg: Keine gültigen OpenPGP-Daten gefunden.
gpg: Anzahl insgesamt bearbeiteter Schlüssel: 0
 -> problem importing keys</pre>



<p>Um das Problem nun möglichst einfach zu lösen, macht ihr einfach ein Terminalfenster auf. Danach löscht ihr den obsoleten Schlüssel aus dem System und importiert den neuen GPG-Key der Entwickler von der Spotify-Webseite. Anschließend leert ihr den Cache des AUR-Helpers Yay (war zumindest bei mir nötig) und spielt dann alle anstehenden Updates ein. Diesmal sollte die Aktion ohne Fehler in einem Rutsch durchlaufen. Generell habe ich schon öfters festgestellt, dass Spotify gerne seine Schlüssel ändert, behaltet die Lösung daher also im Hinterkopf. </p>



<pre class="wp-block-preformatted">$ <strong>gpg --delete-key 8FD3D9A8D3800305A9FFF259D1742AD60D811D58</strong>
$ <strong>curl -sS https://download.spotify.com/debian/pubkey_5E3C45D7B312C643.gpg | gpg --import -</strong>
$ <strong>yay -Sc</strong>
$ <strong>yay -Syu</strong></pre>



<p>Überhaupt lohnt sich bei bockigen AUR-Paketen auch immer ein <a href="https://aur.archlinux.org/packages/spotify/" target="_blank" rel="noopener">Blick auf die AUR-Seite</a> des entsprechenden Pakets. Im Fall von Spotify wird die Lösung dort bereits ausführlich diskutiert. Schaut bei den Beiträgen auch immer auf das Datum des jeweiligen Kommentars: Oben unter &#8222;Pinned Comments&#8220; sind immer wieder angestaubte Beiträge mit deutlich veralteten Informationen fixiert &#8212; je nach Engagement des Paketbetreuers. Erst unter den &#8222;Latest Comments&#8220; findet ihr die neusten Kommentare mit aktuellen Hinweisen bei Problemen oder Schwierigkeiten.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="1124" height="695" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/12/installation-spotify.png" alt="" class="wp-image-41974" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/12/installation-spotify.png 1124w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/12/installation-spotify-640x396.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/12/installation-spotify-679x420.png 679w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/12/installation-spotify-681x421.png 681w" sizes="(max-width: 1124px) 100vw, 1124px"><figcaption>Mit dem richtigen GPG-Schlüssel funktioniert das Update von Spotify unter Arch Linux wieder.</figcaption></figure>
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			</item>
		<item>
		<title>Arch Linux Pacman stolpert beim Aktualisieren von ttf-dejavu</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/arch-linux-pacman-ttf-dejavu-existiert-im-dateisystem/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Nov 2016 17:53:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Arch]]></category>
		<category><![CDATA[Arch Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Pacman]]></category>
		<category><![CDATA[Paketverwaltung]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer Arch Linux oder ein Arch-Derivat, das direkt auf den Arch-Quellen aufbaut, auf seinem Rechner einsetzt, der bemerkt seit gestern Abend, dass Update-Versuche mit pacman -Syu nicht mehr durchlaufen. Die Paketverwaltung stolpert am Versuch das Font-Paket ttf-dejavu, von dem unter anderen Gnome oder Inkscape abhängen, zu aktualisieren und bricht den kompletten Vorgang ab. Das System meldet, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer Arch Linux oder ein Arch-Derivat, das direkt auf den Arch-Quellen aufbaut, auf seinem Rechner einsetzt, der bemerkt seit gestern Abend, dass Update-Versuche mit <code>pacman -Syu</code> nicht mehr durchlaufen. Die Paketverwaltung stolpert am Versuch das Font-Paket <em>ttf-dejavu</em>, von dem unter anderen Gnome oder Inkscape abhängen, zu aktualisieren und bricht den kompletten Vorgang ab. Das System meldet, dass eine Reihe von Dateien im Ordner <code>/etc/fonts/conf.d</code> bereits im System existieren.</p>
<pre>$ sudo pacman -Syu
[...]
Löse Abhängigkeiten auf...
Suche nach in Konflikt stehenden Paketen...

Pakete (43) archlinux-keyring-20161101-1  blender-17:2.78.a-2
            boost-libs-1.62.0-2  calibre-2.71.0-1  confuse-3.0-1
[...]
            source-highlight-3.1.8-10  ttf-dejavu-2.37-1  vim-8.0.0055-1
            vim-runtime-8.0.0055-1
[...]
(43/43) Prüfe auf Dateikonflikte                   [######################] 100%
Fehler: Konnte den Vorgang nicht durchführen (In Konflikt stehende Dateien)
ttf-dejavu: /etc/fonts/conf.d/20-unhint-small-dejavu-sans-mono.conf existiert im Dateisystem
ttf-dejavu: /etc/fonts/conf.d/20-unhint-small-dejavu-sans.conf existiert im Dateisystem
ttf-dejavu: /etc/fonts/conf.d/20-unhint-small-dejavu-serif.conf existiert im Dateisystem
ttf-dejavu: /etc/fonts/conf.d/57-dejavu-sans-mono.conf existiert im Dateisystem
ttf-dejavu: /etc/fonts/conf.d/57-dejavu-sans.conf existiert im Dateisystem
ttf-dejavu: /etc/fonts/conf.d/57-dejavu-serif.conf existiert im Dateisystem
Fehler sind aufgetreten, keine Pakete wurden aktualisiert.</pre>
<p>Der Grund für diese Fehler, findet sich in <a href="https://bugs.archlinux.org/task/32312" target="_blank" rel="noopener">dieser kleinen Änderung</a> am genannten Paket: Anstatt die aufgeführten Dateien physisch in <code>/etc/fonts/conf.d</code> abzulegen, setzt die Paketverwaltung in Zukunft nur noch einen Symlink nach  <code>/etc/fonts/conf.avail</code>. Pacman kann diese Änderung allerdings nicht automatisch umsetzen, man muss die Installation stattdessen erzwingen. Die englische Arch-Seite hat dazu <a href="https://www.archlinux.org/news/ttf-dejavu-237-will-require-forced-upgrade/" target="_blank" rel="noopener">einen kurzen Beitrag</a> in ihren News, im deutschsprachige Pendant fehlt ein entsprechender Hinweis jedoch noch. Nach dem erzwungenen Update, kann man die Paketverwaltung dann wieder ganz normal verwenden.</p>
<pre>$ sudo pacman -S --force ttf-dejavu
Löse Abhängigkeiten auf...
Suche nach in Konflikt stehenden Paketen...

Pakete (1) ttf-dejavu-2.37-1

Gesamtgröße der installierten Pakete:  9,75 MiB
Größendifferenz der Aktualisierung:  0,57 MiB

:: Installation fortsetzen? [J/n] j
(1/1) Prüfe Schlüssel im Schlüsselring             [######################] 100%
(1/1) Überprüfe Paket-Integrität                   [######################] 100%
(1/1) Lade Paket-Dateien                           [######################] 100%
(1/1) Prüfe auf Dateikonflikte                     [######################] 100%
(1/1) Überprüfe verfügbaren Festplattenspeicher    [######################] 100%
:: Verarbeite Paketänderungen...
(1/1) Aktualisiere ttf-dejavu                      [######################] 100%</pre>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Bug in Ubuntu 16.04 verhindert Installation von DEB-Paketen</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/ubuntu-1604-bug-installation-deb-workaround/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/gnu-linux/ubuntu-1604-bug-installation-deb-workaround/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Apr 2016 10:03:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[DEB]]></category>
		<category><![CDATA[Paketverwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>
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					<description><![CDATA[Canonical hat ja vor wenigen Tagen mit Ubuntu 16.04 die nächste LTS-Version seines Distribution an den Start gebracht. Die Kritiken sind durchmischt, mit als Arch-User ist das große Trara rund um neue Linux-Releases mittlerweile ziemlich schnuppe &#8212; Das was Ubuntu und Co. zu bieten haben, ist bei mir schon seit Monaten auf dem Rechner. Nun aber [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Canonical hat ja vor wenigen Tagen mit Ubuntu 16.04 die nächste LTS-Version seines Distribution an den Start gebracht. Die Kritiken sind durchmischt, mit als Arch-User ist das große Trara rund um neue Linux-Releases mittlerweile ziemlich schnuppe &#8212; Das was Ubuntu und Co. zu bieten haben, ist bei mir schon seit Monaten auf dem Rechner. Nun aber zum Thema: Wer aktuell seinen Rechner mit Ubuntu 16.04 LTS neu aufsetzt, der bekommt spätestens bei der Installation von externer Software wie Chrome oder Dropbox über DEB-Pakete der Entwickler ein Problem. Die grafische Paketverwaltung Ubuntu Software möchte diese nicht installieren.</p>
<p><span id="more-39407"></span></p>
<p>Wer sich Chrome, Dropox, MegaSync und Co. als DEB-Paket herunterlädt und diese Pakete aus der Dateiverwaltung heraus in Ubuntu Software öffnet, der könnte die Pakete eigentlich mit einem Klick auf <em>Installieren</em> in das System einspielen. Doch aufgrund eines bereits <a href="https://bugs.launchpad.net/ubuntu/+source/gnome-software/+bug/1573206" target="_blank" rel="noopener">gemeldeten Bugs</a> passiert rein gar nichts. Man sieht kurz einen Statusbalken und der Text der Schaltfläche ändert sich auf &#8222;Wird installiert&#8220;, doch nach einem kurzen Moment ist wieder alles beim Alten. Ubuntu Software bietet wieder an das Paket zu installieren und es lässt sich auch nicht aus den installierten Anwendungen heraus installieren.</p>
<p><figure id="attachment_39408" aria-describedby="caption-attachment-39408" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/ubuntu-software-deb-bug1.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-39408" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/ubuntu-software-deb-bug1-640x432.png" alt="In Ubuntu 16.04 lassen sich aufgrund eines Bugs keine DEB-Pakete installieren." width="640" height="432" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/ubuntu-software-deb-bug1-640x432.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/ubuntu-software-deb-bug1-1280x864.png 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/ubuntu-software-deb-bug1-622x420.png 622w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/ubuntu-software-deb-bug1-681x460.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/ubuntu-software-deb-bug1.png 1304w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-39408" class="wp-caption-text">In Ubuntu 16.04 lassen sich aufgrund eines Bugs keine DEB-Pakete installieren.</figcaption></figure></p>
<p>Bis Canonical das Problem behebt und die Updates die User erreichen, würde ich persönlich als Workaround die Pakete über das Terminal installieren &#8212; Man könnte auch <a href="https://wiki.ubuntuusers.de/Paketinstallation_DEB/#gdebi" target="_blank" rel="noopener">gdebi</a> als grafische Alternative nutzen, doch das Programm braucht ihr später nicht mehr. Schmeißt dazu alle zu installierenden DEB-Pakete (oder auch nur eines) in einen Ordner und öffnet diesen aus einem Dateimanager heraus mit einem Rechtsklick und dem Punkt <em>In Terminal öffnen</em> in einem Terminalfenster. Dort spielt ihr die Pakete dann mit dem Kommando <code>dpkg</code> ein und lasst anschließend noch eventuell fehlende Abhängigkeiten mit <code>apt install -f</code> auflösen.</p>
<pre>$ sudo dpkg -i *.deb
$ sudo apt install -f
</pre>
<p>Danach sollten die Programme wie gewünscht installiert worden sein. Unter der Haube entspricht der Vorgang exakt dem, der auch von Ubuntu Software durchgeführt wird. Das Programm wird also sauber im System installiert und lässt sich über die Paketverwaltung auch wieder löschen. Etwaige Updates bekommt ihr auf diesem Weg (bis auch Chrome, das eine eigene Paketquelle einrichtet) nicht auf den Rechner, diese müsstet ihr wieder auf demselben Weg manuell installieren &#8212; bis dahin hoffentlich wieder wie von Ubuntu vorgesehen über Ubuntu Software.</p>
<p><figure id="attachment_39409" aria-describedby="caption-attachment-39409" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/ubuntu-software-deb-bug2.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-39409" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/ubuntu-software-deb-bug2-640x432.png" alt="Mit dem dpkg-Kommando im Terminal schafft man es allerdings doch." width="640" height="432" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/ubuntu-software-deb-bug2-640x432.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/ubuntu-software-deb-bug2-1280x864.png 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/ubuntu-software-deb-bug2-622x420.png 622w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/ubuntu-software-deb-bug2-681x460.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/ubuntu-software-deb-bug2.png 1304w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-39409" class="wp-caption-text">Mit dem dpkg-Kommando im Terminal schafft man es allerdings doch.</figcaption></figure></p>
<p>[<strong>UPDATE 05.05.2016:</strong> Der Bug ist mittlerweile behoben worden und die entsprechenden Updates sollten inzwischen auch in den Paketquellen von Ubuntu stehen. Wer seine Ubuntu-Installation regelmäßig aktualisiert, sollte DEB-Pakete nun wieder über einen Doppelklick aus dem Dateimanager heraus installieren können, ohne dass es andere Programme als Alternative braucht oder man Kommandos ins Terminal einhacken muss.]</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Update-Befehl für Arch: Bis zum 23.04. muss Pacman aktualisiert sein</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/update-befehl-fuer-arch-bis-zum-23-04-muss-pacman-aktualisiert-sein/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/gnu-linux/update-befehl-fuer-arch-bis-zum-23-04-muss-pacman-aktualisiert-sein/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Mar 2016 12:07:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Arch]]></category>
		<category><![CDATA[Arch Linux]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Pacman]]></category>
		<category><![CDATA[Paketverwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Systemverwaltung]]></category>
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					<description><![CDATA[Arch ist ja bekanntlich eine Rolling-Release-Distribution: Anders wie beispielsweise bei Debian, Fedora oder Ubuntu und Co. gibt es daher keine einzelnen Versionen, die Paketquellen werden stattdessen ständig mit neuen Versionen bestehender Programme oder kompletten Neuerscheinungen befüllt. Die Updates durchzuführen ist nun aber keine Pflicht. Es gibt durchaus einige Arch-User, die ihr System nur selten aktualisieren. Es [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Arch ist ja bekanntlich eine Rolling-Release-Distribution: Anders wie beispielsweise bei Debian, Fedora oder Ubuntu und Co. gibt es daher keine einzelnen Versionen, die Paketquellen werden stattdessen ständig mit neuen Versionen bestehender Programme oder kompletten Neuerscheinungen befüllt. Die Updates durchzuführen ist nun aber keine Pflicht. Es gibt durchaus einige Arch-User, die ihr System nur selten aktualisieren. Es gibt aber hin und wieder Änderungen, die das Einspielen der Updates zur Pflicht machen. Eine von diesen steht Ende April an.<br>
<span id="more-39200"></span></p>
<p><figure id="attachment_39206" aria-describedby="caption-attachment-39206" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/pacman-5.png" rel="attachment wp-att-39206"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-39206" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/pacman-5-640x431.png" alt="Arch-User müssen das Update auf Pacman 4 bis zum 23. April durchgeführt haben." width="640" height="431" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/pacman-5-640x431.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/pacman-5-624x420.png 624w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/pacman-5-681x458.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/pacman-5.png 764w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-39206" class="wp-caption-text">Arch-User müssen das Update auf Pacman 4 bis zum 23. April durchgeführt haben.</figcaption></figure></p>
<p>Mit Pacman 5.0 wurde dem Paketmanager von Arch die Fähigkeit beigebracht Aktionen per Hooks auszuführen. Das bedeutet für Arch, dass beispielsweise bei der Installation von mehreren Fonts nicht x mal der Font-Cache generiert wird, sondern nur einmal am Ende der Installation. Ein anderer Anwendungsfall wäre etwa das Bauen von Kernelmodulen, das dann eben auch nur einmal angestoßen werden muss. Dies beschleunigt die Arbeit mit Pacman zum Teil erheblich. Diese Änderung <a href="https://bbs.archlinux.de/viewtopic.php?id=29040" target="_blank" rel="noopener">bedingt nun aber</a>, dass ihr euer Arch-System bis zum 23.04.2016 auf einen aktuellen Stand gebracht haben müsst.</p>
<blockquote class="td_quote_box td_box_center"><p>The release of pacman-5.0 brought support for transactional hooks. These will allow us to (e.g.) run font cache updates a single time during an update rather than after each font package installation. This will both speed up the update process, but also reduce packaging burden for the Developers and Trusted Users. <strong>In order for the use of hooks to be started, we require all users to have updated to at least pacman-5.0.1 before 2016-04-23.</strong> Pacman-5.0.1 was released on 2016-02-23, so this will have given everyone two months to update their system.</p></blockquote>
<p>Somit hat jeder Arch-User über zwei Monate Zeit gehabt seine Systeme zu aktualisieren. Wer nach diesem Tag noch Pacman mit einer Versionsnummer kleiner als 5.0.1 auf seinem Rechner hat, kann eventuell keine Pakete mehr installieren und demzufolge auch sein System nicht mehr aktualisieren. Solltet ihr Fragen zu dem Thema haben, könnt ihr euch beispielsweise an das deutschsprachige Arch-Forum wenden, dort gibt es <a href="https://www.archlinux.org/news/required-update-to-pacman-501-before-2016-04-23/" target="_blank" rel="noopener">einen entsprechenden Thread</a>. Die Thematik gilt ebenso für Arch-Derivate wie Antergos, die direkt auf den Paketquellen von Arch Linux aufsetzen. Das beliebte Manjaro hingegen nutzt seine eigenen Quellen, allerdings wird das Pacman-Update vermutlich auch dort irgendwann zur Pflicht.</p>
<pre>### Welche Pacman-Version ist auf dem Rechner installiert?
$ pacman -Qi pacman
Name : pacman
Version : 5.0.1-2
Beschreibung : A library-based package manager with dependency
support
Architektur : x86_64
$ pacman --version

 .--.                  Pacman v5.0.1 - libalpm v10.0.1
/ _.-' .-.  .-.  .-.   Copyright (C) 2006-2016 Pacman Development Team
\  '-. '-'  '-'  '-'   Copyright (C) 2002-2006 Judd Vinet
 '--'
                       Dieses Programm darf unter Bedingungen der GNU
                       General Public License frei weiterverbreitet werden
[...]</pre>
<p>Die meisten Arch-User werden auf einem regelmäßig genutzten System die anlaufenden Updates sowieso mehr oder weniger regelmäßig einspielen und so nicht in die Verlegenheit kommen das Zeitfenster für das Pacman-Update zu verpassen. Es gibt allerdings auch viele User, die Arch auf einem kleiner Server oder etwa einem Raspberry Pi einsetzen, der irgendwo gut versteckt seine Arbeit still und heimlich verrichtet. Vergesst nicht diese Systeme mit dem Update zu versorgen.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>apt-get, apt-cache lässt sich schon lange mit apt abkürzen</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/apt-get-apt-cache-laesst-sich-schon-lange-mit-apt-abkuerzen/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/gnu-linux/apt-get-apt-cache-laesst-sich-schon-lange-mit-apt-abkuerzen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Mar 2016 09:34:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[APT]]></category>
		<category><![CDATA[Debian]]></category>
		<category><![CDATA[Einsteiger]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Paketverwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>
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					<description><![CDATA[Wahrscheinlich wird so gut wie jeder Linux-User, der jemals etwas mit Debian oder Ubuntu zu tun gehabt habt, mit Kommandos wie apt-cache search foo oder apt-get install bar zur Suche in den Paketquellen, beziehungsweise zur Installation von Paketen aus dem Terminal heraus, in Berührung gekommen sein. Da werde ich kaum jemandem etwas Neues erzählen. Doch diese Kommandos sind eigentlich [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wahrscheinlich wird so gut wie jeder Linux-User, der jemals etwas mit Debian oder Ubuntu zu tun gehabt habt, mit Kommandos wie <code>apt-cache search foo</code> oder <code>apt-get install bar</code> zur Suche in den Paketquellen, beziehungsweise zur Installation von Paketen aus dem Terminal heraus, in Berührung gekommen sein. Da werde ich kaum jemandem etwas Neues erzählen. Doch diese Kommandos sind eigentlich gar nicht mehr aktuell, zumindest seit Debian 8 &#8222;Jessie&#8220; beziehungsweise Ubuntu 14.04 &#8222;Trusty Tahr&#8220; (und natürlich auch bei von dieses Distributionen abgeleiteten Derivaten wie etwa Linux Mint), da es seit der Version 1.0 von apt ein eigenes Binary namens <code>apt</code>  gibt, das viele apt-Kommandos in einem einzigen Programm vereint. Aber keine Angst, <code>apt-get</code> und Co. werden uns vermutlich noch lange begleiten.</p>
<p><span id="more-38908"></span></p>
<h2>Aus apt-get, apt-cache und Co. wird apt</h2>
<p>Die Änderung erscheint im <a href="https://launchpad.net/debian/+source/apt/+changelog" target="_blank" rel="noopener">Changelog von apt</a> bei der <a href="https://launchpad.net/debian/+source/apt/1.0" target="_blank" rel="noopener">Version 1.0</a> recht unscheinbar mit dem Text &#8222;install apt binary&#8220;. Diese Version des Programms hat es dann auch in die Paketquellen von <a href="https://packages.debian.org/search?keywords=apt&amp;searchon=names&amp;suite=all&amp;section=all" target="_blank" rel="noopener">Debian 8</a> und <a href="http://packages.ubuntu.com/search?keywords=apt&amp;searchon=names" target="_blank" rel="noopener">Ubuntu 14.04</a> geschafft, seitdem könnt ihr beim Paketmanagement im Terminal ein bisschen Tipparbeit sparen, zudem von einer ein wenig aufpolierten Optik profitieren. Großartig umgewöhnen müsst ihr euch zudem auch nicht, die Syntax der Kommandos blieb mehr oder weniger komplett erhalten. Zum Einstieg solltet ihr euch daher am besten einmal schnell die Hilfe von <code>apt</code> ansehen, diese ruft ihr logischerweise mit der Option <code>--help</code> auf.</p>
<pre>$ apt --help
apt 1.0.10.2ubuntu1 für amd64, kompiliert am Oct  5 2015 15:55:05
Aufruf: apt [Optionen] Befehl

Befehlszeilen-Schnittstelle (CLI) für apt.
Basis-Befehle: 
 list - Pakete basierend auf dem Paketnamen auflisten
 search - Paketbeschreibungen durchsuchen
 show - Paketdetails anzeigen

 update - Liste verfügbarer Pakete aktualisieren

 install - Pakete installieren
 remove  - Pakete entfernen

 upgrade - das System durch Installation/Aktualisierung der Pakete hochrüsten
 full-upgrade - das System durch Entfernung/Installation/Aktualisierung der Pakete
                vollständig hochrüsten

 edit-sources - die Datei für die Paketquellen bearbeiten</pre>
<p>Das Kommando <code>apt</code> kennt also die Basis-Befehle <code>list</code>, <code>search</code>, <code>show</code>, <code>update</code>, <code>install</code>, <code>remove</code>, <code>upgrade</code>, <code>full-upgrade</code> und <code>edit-sources</code>. Fast alle dieser Kommandos sollten den Kommandozeilenjokeys unter euch eigentlich bekannt vorkommen. Einzig <code>full-upgrade</code> und <code>edit-sources</code> unterscheiden sich von den bisher gewohnten Kommandos &#8212; die Namensgebung lässt allerdings wohl kaum eine Überraschung erwarten. Daher sollte es eigentlich klar sein, wie der Hase in Zukunft läuft: Mit <code>apt update</code> aktualisiert ihr die Paketquellen, mit <code>apt install foo</code> installiert ihr Pakete, mit <code>apt search foo</code> durchsucht ihr die Paketquellen und mit <code>apt upgrade</code> spielt ihr die anstehenden Updates ein. Natürlich funktioniert vieles davon nur mit Root-Rechten, also setzt bei zum Beispiel <code>apt install</code> noch ein <code>sudo</code> vor das Kommando &#8212; oder wechselt zuvor in den Root-Account.</p>
<h2>Nur noch apt für die Paketverwaltung</h2>
<p><figure id="attachment_38914" aria-describedby="caption-attachment-38914" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/apt-install.png" rel="attachment wp-att-38914"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-38914" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/apt-install-640x393.png" alt="Pakete mit apt und apt-get installieren." width="640" height="393" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/apt-install-640x393.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/apt-install-685x420.png 685w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/apt-install-681x418.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/apt-install.png 1009w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-38914" class="wp-caption-text">Pakete mit apt und apt-get installieren.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_38915" aria-describedby="caption-attachment-38915" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/apt-search.png" rel="attachment wp-att-38915"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-38915" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/apt-search-640x393.png" alt="In den Paketquellen mit apt und apt-cache suchen." width="640" height="393" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/apt-search-640x393.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/apt-search-685x420.png 685w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/apt-search-681x418.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/apt-search.png 1009w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-38915" class="wp-caption-text">In den Paketquellen mit apt und apt-cache suchen.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_38916" aria-describedby="caption-attachment-38916" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/apt-upgradedable.png" rel="attachment wp-att-38916"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-38916" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/apt-upgradedable-640x393.png" alt="Aktualisierbare Pakete mit apt und apt-get auflisten." width="640" height="393" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/apt-upgradedable-640x393.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/apt-upgradedable-685x420.png 685w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/apt-upgradedable-681x418.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/apt-upgradedable.png 1009w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-38916" class="wp-caption-text">Aktualisierbare Pakete mit apt und apt-get auflisten.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_38917" aria-describedby="caption-attachment-38917" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/apt-show.png" rel="attachment wp-att-38917"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-38917" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/apt-show-640x393.png" alt="Details zu einem Paket mit apt und apt-cache anzeigen." width="640" height="393" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/apt-show-640x393.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/apt-show-685x420.png 685w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/apt-show-681x418.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/apt-show.png 1009w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-38917" class="wp-caption-text">Details zu einem Paket mit apt und apt-cache anzeigen.</figcaption></figure></p>
<p>Alles in allem lassen sich die Kommandos in meinen Augen ein wenig besser erfassen. Besonders der Schritt von <code>apt-get dist-upgrade</code> zu <code>apt full-upgrade</code> macht in meinen Augen Sinn, da Einsteiger bei <code>dist-upgrade</code> oft an ein &#8222;Distributions-Upgrade&#8220; dachten und meinten, dass dabei ein Umstieg auf die nächste Version der Distribution erfolgt. Jetzt wird eher klar, dass lediglich neue Abhängigkeiten aufgelöst und diese installiert werden. Zudem gibt es jetzt bei Operationen wie <code>apt install foo</code> oder <code>apt remove bar</code> ein wenig Farbe sowie einen Fortschrittsbalken bei Operationen auf der Festplatte zu sehen. Deutlich besser gelöst ist in meinen Augen auch die Suche mit <code>apt search foo bar</code> und die Anzeige von <code>apt list --upgradable</code> mit einer Übersicht über die aktualisierbaren Paketen. Praktisch ist auch mit <code>apt edit-sources</code> die <code>/etc/apt/sources.list</code> in einen Editor zu öffnen und direkt zu bearbeiten.</p>
<p>Wundert euch also nicht, wenn euch immer mal wieder ein <code>apt</code> ohne ein <code>-get</code> oder <code>-cache</code> über den Weg läuft. Der Autor dieses Beitrags ist dann nur auf einem aktuellen Stand und nicht vergesslich. Selbstverständlich könnt ihr auf euren Systemen weiterhin zu <code>apt-get</code> und Co. greifen, ähnlich wie es vor der Systemd-Umstellung auch bei der Diensteverwaltung mit den Kommandos <code>sudo /etc/init.d/foobar restart</code> und <code>sudo service foobar restart</code> möglich war. Die folgende Tabelle zeigt euch noch einmal die wichtigsten Apt-Befehle vor und nach der Änderung im Vergleich. Wie schon angesprochen, sind die Unterschiede nicht wirklich riesig.</p>
<h2>Vergleich zwischen apt-get und Co. und apt</h2>
<table border="0" cellspacing="0">
<colgroup width="345"></colgroup>
<colgroup width="168"></colgroup>
<colgroup width="162"></colgroup>
<tbody>
<tr>
<td align="left" height="17"></td>
<td align="left">Ab Debian 8/Ubuntu 14.04</td>
<td align="left">Bis Debian 7/Ubuntu 13.10</td>
</tr>
<tr>
<td align="left" height="17">Paketquellen aktualisieren</td>
<td align="left"><code>apt update</code></td>
<td align="left"><code>apt-get update</code></td>
</tr>
<tr>
<td align="left" height="17">Paketquellen durchsuchen</td>
<td align="left"><code>apt search foo bar</code></td>
<td align="left"><code>apt-cache search foo bar</code></td>
</tr>
<tr>
<td align="left" height="17">Pakete installieren</td>
<td align="left"><code>apt install foo bar</code></td>
<td align="left"><code>apt-get install foo bar</code></td>
</tr>
<tr>
<td align="left" height="17">Pakete deinstallieren</td>
<td align="left"><code>apt remove foo bar</code></td>
<td align="left"><code>apt-get remove foo bar</code></td>
</tr>
<tr>
<td align="left" height="17">System aktualisieren</td>
<td align="left"><code>apt upgrade</code></td>
<td align="left"><code>apt-get upgrade</code></td>
</tr>
<tr>
<td align="left" height="17">System aktualisieren und neue Abhängigkeiten auflösen</td>
<td align="left"><code>apt full-upgrade</code></td>
<td align="left"><code>apt-get dist-upgrade</code></td>
</tr>
<tr>
<td align="left" height="17">Details zu einem Paket ansehen</td>
<td align="left"><code>apt show foo</code></td>
<td align="left"><code>apt-cache show foo</code></td>
</tr>
<tr>
<td align="left" height="17">Paketquellen bearbeiten</td>
<td align="left"><code>apt edit-sources</code></td>
<td align="left"><code>nano /etc/apt/sources.list</code></td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Arch-Linux mit Ubuntu-ähnlichem Command-not-found nachrüsten</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/arch-linux-mit-ubuntu-ahnlichem-command-not-found-nachrusten/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/gnu-linux/arch-linux-mit-ubuntu-ahnlichem-command-not-found-nachrusten/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Apr 2015 09:08:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Arch Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Paketverwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Terminal]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer unter Ubuntu versucht eine Anwendung über das Terminal aufzurufen, die aktuell nicht auf dem Rechner installiert ist, der bekommt seit geraumer Zeit über command-not-found den Hinweis, welches Paket zu installieren wäre. So erspart man sich die Suchererei über apt-cache search suchbegriff und kann direkt das entsprechende Paket einspielen. Unter Arch-Linux gibt es diese Funktion nicht [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer unter Ubuntu versucht eine Anwendung über das Terminal aufzurufen, die aktuell nicht auf dem Rechner installiert ist, der bekommt seit geraumer Zeit über <a href="http://wiki.ubuntuusers.de/command-not-found" target="_blank" rel="noopener">command-not-found</a> den Hinweis, welches Paket zu installieren wäre. So erspart man sich die Suchererei über <code>apt-cache search suchbegriff</code> und kann direkt das entsprechende Paket einspielen. Unter Arch-Linux gibt es diese Funktion nicht out of the box, sie lässt sich für die Bash- und Zsh-Shell allerdings ohne allzu großen Aufwand nachrüsten.</p>
<p><span id="more-28811"></span></p>
<p><figure id="attachment_28813" aria-describedby="caption-attachment-28813" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/arch-command-not-found.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-28813 size-medium" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/arch-command-not-found-640x436.png" alt="Pkgfile zeigt auf Wunsch wie bei Ubuntu welche Pakete installiert gehören." width="640" height="436" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/arch-command-not-found-640x436.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/arch-command-not-found-617x420.png 617w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/arch-command-not-found-681x464.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/arch-command-not-found-250x170.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/arch-command-not-found-550x375.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/arch-command-not-found-264x180.png 264w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/arch-command-not-found-440x300.png 440w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/arch-command-not-found-734x500.png 734w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/arch-command-not-found.png 756w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-28813" class="wp-caption-text">Pkgfile zeigt auf Wunsch wie bei Ubuntu welche Pakete installiert gehören.</figcaption></figure></p>
<p>Wer command-not-found nicht kennt oder nur sehr selten zu einem Terminal greift, der versteht eventuell nicht, von was ich rede. Daher ein kurzes Beispiel: ruft ihr unter Arch eine Anwendung auf, die es theoretisch gibt, die aber noch nicht installiert ist. Dann bekommt ihr lediglich die Information, dass das Kommando nicht gefunden werden konnte. Ubuntu hingegen gibt die klare Ansage aus, welches Paket fehlt und liefert gleich das entsprechende Kommando mit, es aus den Paketquellen zu installieren.</p>
<pre>user@arch:~$ htop
bash: htop: Kommando nicht gefunden.
user@ubuntu:~$ htop
Die Anwendung »htop« ist momentan nicht installiert. Sie können sie durch folgende Eingabe installieren:
sudo apt-get install htop</pre>
<p>Die Funktion lässt sich nun aber auch <a href="https://wiki.archlinux.org/index.php/Pkgfile#Command_not_found" target="_blank" rel="noopener">unter Arch Linux nachrüsten</a> (der Tipp sollte natürlich auch auf Arch-Derivaten wie Antergos oder Manjaro funktionieren). Dazu müsst ihr das Werkzeug <a href="https://wiki.archlinux.org/index.php/Pkgfile" target="_blank" rel="noopener">Pkgfile</a> auf eurem System installieren und die von euch eingesetzte Shell über <code>~/.bashrc</code> oder<code>~/.zshrc</code> mit dem Aufruf des command-not-found-Handle von Pkgfile verbinden. Damit die Funktion ohne den Neustart des Terminal-Fensters aktiv wird, lasst ihr die Shell am Ende ihre Konfigurationsdatei neu einlesen.</p>
<pre>### Pkgfile installieren und aktualisieren
$ sudo pacman -S pkgfile
$ sudo pkgfile --update
### Für automatischen Abgleich der Daten
$ sudo systemctl enable pkgfile-update.timer
### Für Bash-User
$ echo "source /usr/share/doc/pkgfile/command-not-found.bash" &gt;&gt; ~/.bashrc
$ source ~/.bashrc
### Für User mit der Zsh
$ echo "source /usr/share/doc/pkgfile/command-not-found.zsh" &gt;&gt; ~/.zshrc
$ source ~/.zshrc</pre>
<p>Anschließend ist command-not-found umgehend aktiv und erscheint sobald ihr eine Anwendung aufruft, die noch nicht installiert wurde. Alternativ könnt ihr Pkgfile auch von Hand anschmeißen und so herausfinden über welches Paket eine Datei installiert werden könnte (<code>pkgfile suchbegriff</code>) oder welche Dateien ein Paket mitbringt, ohne es installieren zu müssen (<code>pkgfile -l suchbegriff</code>). Pkgfile sucht in allen Paketquellen, das Angebot des Arch Linux Repository AUR bleibt allerdings außen vor.</p>
<pre>user@arch:~$ htop
htop may be found in the following packages:
extra/htop 1.0.3-2 /usr/bin/htop
user@arch:~$ pkgfile htop
extra/bash-completion
extra/htop
user@arch:~$ pkgfile -l htop
extra/htop /usr/
extra/htop /usr/bin/
extra/htop /usr/bin/htop
[...]
extra/htop /usr/share/pixmaps/
extra/htop /usr/share/pixmaps/htop.png</pre>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Pakete unter Arch Linux mit Downgrade deaktualisieren</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/paket-downgrade-arch-linux/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Sep 2014 08:21:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Arch Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Pacman]]></category>
		<category><![CDATA[Paketverwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Terminal]]></category>
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					<description><![CDATA[Arch Linux ist bekanntlicher Weise eine Rolling-Release-Distribution. Bei jedem pacman -Syu wird das gesamte System auf den laufenden Stand gebracht. Vom Kernel, bis hin zu Gimp oder LibreOffice. Nun kann es durchaus aber einmal passieren, dass man sich dabei ein faules Ei einfängt. Das geschieht äußerst selten, aber es ist auch kein Ding der Unmöglichkeit. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap dropcapp">Arch Linux ist bekanntlicher Weise eine Rolling-Release-Distribution. Bei jedem <code>pacman -Syu</code> wird das gesamte System auf den laufenden Stand gebracht. Vom Kernel, bis hin zu Gimp oder LibreOffice. Nun kann es durchaus aber einmal passieren, dass man sich dabei ein faules Ei einfängt. Das geschieht äußerst selten, aber es ist auch kein Ding der Unmöglichkeit. Vielleicht wurde beim Erstellen des Pakets geschludert, vielleicht fängt man sich einen Upstream-Bug ein. Es gilt daher möglichst einfach die alte Version des betroffenen Pakets wiederherzustellen.</p>



<p>Wer nicht gerade mit <code>pacman -Sc</code> oder <code>pacman -Scc</code> den Pacman-Cache ins Nirvana geschickt hat, der hat diverse ältere Version zahlreicher Pakete auf der Festplatte liegen. Diese schlummern dort vor sich hin, bis man tatsächlich einmal den Cache mit den besagten Befehlen leert. Dieser Cache kommt nun sehr gelegen, wenn man eine ältere Paketversion wiederherstellen möchte. Besonders einfach gelingt dies, wenn man sich das praktische Bash-Skript <a href="https://aur.archlinux.org/packages/downgrade" target="_blank" rel="noopener">downgrade aus dem AUR</a>&nbsp;holt.</p>



<pre class="wp-block-preformatted">$ <strong>pacaur -S downgrade</strong>
[...]
$ downgrade wine-compholio
Available packages:

1) wine-compholio-1.7.26-1-x86_64.pkg.tar.xz (local)
2) wine-compholio-1.7.25-1-x86_64.pkg.tar.xz (local)
3) wine-compholio-1.7.24-1-x86_64.pkg.tar.xz (local)
4) wine-compholio-1.7.23-1-x86_64.pkg.tar.xz (local)

select a package by number: 3

Lade Pakete ...
Warnung: Downgrade des Paketes wine-compholio (1.7.26-1 => 1.7.24-1)
Löse Abhängigkeiten auf...
Suche nach Zwischenkonflikten...

Pakete (1): wine-compholio-1.7.24-1

Gesamtgröße der zu installierenden Pakete: 296,01 MiB
Größendifferenz der Aktualisierung: -0,92 MiB
[...]
$ <strong>pacman -Qs wine-compholio</strong>
local/wine-compholio 1.7.24-1
WINE patched with Microsoft Silverlight and Netflix compatibility.</pre>



<p>Führt man es mit dem Namen eines Pakets als Option aus, bietet es sämtlich im Cache vorgefundenen Paketversionen an. Wählt einfach die entsprechende Nummer aus und lasst dann Downgrade das &#8222;Update&#8220; einspielen. Am Ende stellt euch Downgrade noch die Frage&nbsp;<em>add &lt;paketname&gt; to IgnorePkg</em>, über die ihr das Paket vor weiteren Aktualisierungen schützen könnt. So bleibt die gezielt installierte Paket-Version bei zukünftigen Updates erhalten.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>10 oder 20 To-dos nach der Installation von Ubuntu 14.04</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/10-20-todos-nach-installation-von-ubuntu-14-04/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/gnu-linux/10-20-todos-nach-installation-von-ubuntu-14-04/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 May 2014 17:30:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Paketverwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Trusty Tahr]]></category>
		<category><![CDATA[Tutorial]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>
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					<description><![CDATA[Windows XP hat sein verdientes Support-Ende gefunden und die Medien haben mit Ubuntu die &#8222;Wechsel doch zu Linux-Sau&#8220; durch die Stadt getrieben, passend zur Fertigstellung von Ubuntu 14.04 &#8222;Trusty Thar&#8220;. Von daher werden nun zahlreiche neue Ubuntu-User vor einem frisch installierten Ubuntu-System sitzen und sich fragen &#8222;Was nun?&#8220;. Wie installiere ich eigentlich Programme? Wie bekomme ich [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Windows XP hat sein verdientes Support-Ende gefunden und die Medien haben mit Ubuntu die &#8222;Wechsel doch zu Linux-Sau&#8220; durch die Stadt getrieben, passend zur Fertigstellung von <a href="http://www.ubuntu.com/desktop" target="_blank" rel="noopener">Ubuntu 14.04 &#8222;Trusty Thar&#8220;</a>. Von daher werden nun zahlreiche neue Ubuntu-User vor einem frisch installierten Ubuntu-System sitzen und sich fragen &#8222;Was nun?&#8220;. Wie installiere ich eigentlich Programme? Wie bekomme ich diese dumme Amazon-Werbung aus dem System? Wie kann ich denn dieses und jenes am System verändern? Dieser Beitrag beantwortet viele eurer Fragen, so einsteigerfreundlich wie möglich.</p>



<span id="more-24264"></span>



<p>Alle Fragen kann ich natürlich nicht beantworten, doch ich versuche hier &#8222;meine&#8220; persönlichen 10 oder 20 To-dos nach einer frischen Installation von Ubuntu 14.04 für Ubuntu-Einsteiger (und auch den einen oder anderen Kenner) zusammenzufassen und dabei auch gleich ein wenig Linux-Wissen zu vermitteln. Der Beitrag beginnt beim Terminal – Yep, das muss sein! Geht über die Installation von Hardware-Treibern über zum Einspielen weiterer Software auf eurem Ubuntu, bis hin zu den ab und an fälligen Wartungsarbeit am System. Nehmt euch gerade nach dem Ubuntu-Einstieg ein bisschen Zeit und geht den Beitrag nach und nach durch.</p>







<h2 class="wp-block-heading" id="0-ganz-neu-bei-ubuntu-bitte-lesen">0) Ganz neu bei Ubuntu? Bitte lesen!</h2>



<h3 class="wp-block-heading" id="0-1-keine-angst-vor-dem-magischen-terminal">0.1) Keine Angst vor dem &#8222;magischen&#8220; Terminal</h3>



<p>Einen Punkt möchte ich gleich vorneweg aufführen: Keine Angst vor der Kommandozeile und anfangs vielleicht ein wenig umständlich erscheinenden Befehlen. Linux-Einsteiger schimpfen gerne über das MSDOS-Feeling unter Linux. Lass dich bitte davon nicht abschrecken, denn eigentlich brauchst du das Terminal unter Linux so gut wie nie – wenn du willst! Du wirst im Internet jedoch sehr oft mit Terminalbefehlen konfrontiert, warum?</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="421" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/keine-angst-terminal-640x421.png" alt="Du arbeitest mit Linux, hab bitte keine Angst vor dem Teriminal!" class="wp-image-24328" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/keine-angst-terminal-640x421.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/keine-angst-terminal-638x420.png 638w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/keine-angst-terminal-681x448.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/keine-angst-terminal-250x164.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/keine-angst-terminal-550x362.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/keine-angst-terminal-274x180.png 274w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/keine-angst-terminal-456x300.png 456w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/keine-angst-terminal-760x500.png 760w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/keine-angst-terminal.png 763w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"><figcaption class="wp-element-caption">Du arbeitest mit Linux, hab bitte keine Angst vor dem Teriminal!</figcaption></figure>
</div>


<p>Besonders in Foren oder auch in Blogs – wie auch hier in diesem Artikel – siehst du sehr oft auf den ersten Blick kryptische Befehle. Der Grund dafür liegt am guten alte www. Das Netz ist ein eben aktuell noch primär ein textbasiertes Medium. Es ist meist deutlich einfacher einen kurzen Befehl zu nennen, als lang und breit ausführlich zu beschreiben welche Anwendung wie zu öffnen ist, welchen Menüpunkt es zu suchen gilt und welche Option man anhaken soll. Du wirst also unter Linux ab und an mit dem Terminal konfrontiert werden, ich bin mir aber sicher, dass du das gut hinbekommen wirst! Zur Not helfen dir Bücher wie das <a href="http://amzn.to/1qt5vXn" target="_blank" rel="noopener">Ubuntu-Buch von Marcus Fischer</a> mit ausführlichen Tipps, auch zum Terminal.</p>



<p class="has-pale-cyan-blue-background-color has-background"><strong>HINWEIS:</strong> Ein Tipp am Rande: Befehle markiere ich immer mit einem Dollar-Zeichen &#8222;$&#8220; am Anfang der Zeile. Dieses darfst du nicht in die Kommandozeile übernehmen, es soll dir in einem Listing nur optisch den Unterschied zwischen einem Befehl und seiner Ausgabe zeigen. Ab und an gehen Befehle über mehr als eine Zeile, steht in dieser nicht nochmal ein Dollar-Zeichen, so tippst du einfach weiter ohne mit Return die Zeile umzubrechen, das würde sonst zu einer Fehlermeldung führen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="0-2-die-dash-suchen-anstatt-in-menus-zu-graben">0.2)&nbsp;Die Dash, suchen anstatt in Menüs zu graben</h3>



<p>Noch ein zweiter Punkt, der sich besonders an Windows-XP-Umsteiger richtet. In Windows XP warst du es gewohnt mit starren Programmhierarchien zu arbeiten. Mit ein bisschen Mühe hat man sich das Startmenü nach und nach wie etwa <em>Programmen » Internet » Firefox</em> eingerichtet. Auch Linux-Desktops haben lange Zeit solch eine Struktur benutzt, viele Desktops arbeiten auch nach wie vor so.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><img decoding="async" src="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/suchen-statt-menues-700x446.png" alt="Ein paar Buchstaben zu tippen führt schneller zum Ziel als lange Menüs." class="wp-image-24329"><figcaption class="wp-element-caption">Ein paar Buchstaben zu tippen führt schneller zum Ziel als lange Menüs.</figcaption></figure>
</div>


<p>Inzwischen aber nutzen zahlreiche Desktops eine flache Hierarchie, man sucht stattdessen lieber. Um schnell die Netzwerkeinstellungen zu ändern tippt man daher einfach nur schnell <kbd>netz</kbd> in die Dash, schon erscheinen die Netzwerkverbindungen oder die Netzwerk-Ordner. Braucht man schnell einen Editor, dann kommt man mit <kbd>edi</kbd> schnell ans Ziel. Brauchst du ein LibreOffice mitsamt Textverarbeitung, dann gibt einfach <kbd>write</kbd> oder auch <kbd>word</kbd> ein, schon startet der LibreOffice Writer.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="1-hardware-einrichten">1) Hardware einrichten</h2>



<h3 class="wp-block-heading" id="1-1-zusatzliche-hardwaretreiber-installieren">1.1) Zusätzliche Hardwaretreiber installieren</h3>



<p>Im Gegensatz zu Windows brauchen Linux-Systeme wie eben euer neu installiertes Ubuntu keine Treiber für zusätzliche Hardware. Die Hardwareunterstützung steckt direkt im Linux-Kernel, so dass die meiste Hardware wie Scanner, Webcams, USB-Mikrofone oder auch TV-Karten ohne weiteres Zutun funktioniert – oder im Problemfall sich nicht unter Linux zum Laufen bekommen lässt. Zusätzlich zu installierende Treiber gibt es eigentlich nur im Bereich von Grafikkarten. Nvidia und auch AMD verteilen leider nach wie vor &#8222;binäre Blobs&#8220; als Treiber, also Closed-Source-Software, die sich nicht direkt in den Kernel einbauen lässt.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="410" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty4-640x410.png" alt="Die meiste Hadrware unterstützt Ubuntu ohne weiteres Zutun, für manche Geräte braucht es jedoch zusätzliche Treiber." class="wp-image-24272" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty4-640x410.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty4-655x420.png 655w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty4-681x437.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty4-250x160.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty4-550x353.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty4-800x513.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty4-281x180.png 281w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty4-468x300.png 468w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty4-780x500.png 780w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty4.png 822w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"><figcaption class="wp-element-caption">Die meiste Hardware unterstützt Ubuntu ohne weiteres Zutun, für manche Geräte braucht es jedoch zusätzliche Treiber.</figcaption></figure>
</div>


<p>Ubuntu löst die Installation dieser Treiber über einen eigenen Assistenten, der das System analysiert und bei Bedarf die Installation von proprietären Treibern (also nicht Open-Source-Treibern) vorschlägt. Um die volle Leistungsfähigkeit seiner Grafikkarte herauszukitzeln sollte man diesen benutzen. Ihr findet ihn, wenn ihr in der Dash einfach nach <kbd>Treiber</kbd> sucht und dann den Punkt <em>Zusätzliche Treiber</em> aufruft. Alternativ erreicht ihr in auch über die <em>Systemverwaltung</em> und <em>Software &amp; Aktualisierung » Zusätzliche Treiber</em>. Die Treiber-CDs der Hersteller enthalten so gut wie immer Windows-Treiber, die könnt ihr getrost in der Kiste liegen lassen.</p>



<p class="has-cyan-bluish-gray-background-color has-background"><strong>HINWEIS:</strong> Die Installation der proprietären, also geschlossenen Treiber von Nvidia und Co. hat nicht nur Vorteile. Probleme können zum Beispiel bei Kernel-Updates entstehen, wo der Treiber wieder neu eingebunden werden muss. Die Grafikkarten von AMD und Nvidia werden inzwischen auch von den freien Treibern sehr gut unterstützt, daher würde ich euch empfehlen erstmal die freien Treiber auszutesten, ihr könnt immer noch die proprietären Treiber einspielen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="2-software-unter-ubuntu-installieren">2)&nbsp;Software unter Ubuntu installieren</h2>



<h3 class="wp-block-heading" id="2-1-weitere-software-fur-ubuntu-installieren">2.1) Weitere Software für Ubuntu installieren</h3>



<p>Unter Windows wart ihr es gewohnt eure Software aus dem Internet zusammenzusammeln. Firefox holt man sich per Download von mozilla.org, OpenOffice von openoffice.org, LibreOffice von libreoffice.org und zum Spielen holt man sich Steam von steampowered.com. Unter Linux läuft der Hase ein wenig anders, hier installiert ihr euch Tausende von Programmen über die Paketverwaltung. Firefox, LibreOffice, GIMP, Inkscape, VLC oder Chromium (der freien Variante von Chrome) und sogar auch der Steam-Client finden sich hier – Im Endeffekt werden viele das Prinzip schon von den App-Stores von iOS, Android und Co. kennen, für Linux sind solche zentrale Software-Quellen nichts neues. Klickt also im Unity-Dock links auf das Ubuntu Software-Center und stöbert durch das reichhaltige Angebot.</p>



<p class="has-cyan-bluish-gray-background-color has-background"><strong>Update 29.09.2014:</strong> Auch wenn Flash durch HTML5 immer weiter an Bedeutung verliert, kaum ein User kommt ohne das Browserplugin aus. Knapp 80 Prozent der Besucher von Linux und Ich haben das Flash-Plugin auf dem Rechner. Allerdings sorgt die Installation von Flash oft für Verwirrung. Wie komme ich an Flash? Was ist Pepper-Flash? Wie bekomme ich ein akutelles Flash im Firefox zum Laufen? Bitte folgt zum Thema Flash dem Link <a href="http://linuxundich.de/gnu-linux/adobe-flash-unter-ubuntu-14-04-14-10-installieren/">Adobe Flash für Firefox, Opera, Chromium und Chrome unter Ubuntu 14.04 und 14.10 installieren</a> zu einer aktuellen Zusammenfassung zum Stand von Adobe Flash unter Ubuntu oder schaut nach den neusten <a href="http://linuxundich.de/tag/adobe-flash">Beiträgen im Blog zu Adobe Flash</a>.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="421" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty5-640x421.png" alt="In den Paketquellen von Ubuntu findet sich so gut wie jede freie Software." class="wp-image-24273" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty5-640x421.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty5-639x420.png 639w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty5-681x448.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty5-250x164.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty5-550x362.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty5-800x526.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty5-274x180.png 274w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty5-456x300.png 456w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty5-760x500.png 760w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty5.png 1142w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"><figcaption class="wp-element-caption">In den Paketquellen von Ubuntu findet sich so gut wie jede freie Software.</figcaption></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading" id="2-2-apps-wie-skype-chrome-oder-dropbox-installieren">2.2) Apps wie&nbsp;Skype, Chrome oder Dropbox installieren</h3>



<p>An dieser Stelle wird Ubuntu ein wenig wie Windows, eine Reihe von Programmen findet ihr eben nicht in den Paketquellen. Dazu zählen in der Regel nur proprietäre Programme – also Anwendungen von kommerziellen Herstellern, die den Quellcode ihrer Entwicklungen nicht offenlegen. Klassische Beispiele für diese Art von Programmen sind <a href="http://www.skype.com/de/" target="_blank" rel="noopener">Skype</a>, <a href="https://www.google.de/intl/de/chrome/browser/" target="_blank" rel="noopener">Google Chrome</a> oder etwa <a href="https://www.dropbox.com/install?os=lnx" target="_blank" rel="noopener">Dropbox</a>. Diese Anwendungen ladet ihr als DEB-Paket von den jeweiligen Webseiten herunter und installiert sie wie eine <em>setup.exe</em> unter Windows.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="493" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/skype-ubuntu-download-640x493.png" alt="Skype, Chrome oder Dropbox ladet ihr als DEB-Paket für Ubuntu herunter." class="wp-image-24358" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/skype-ubuntu-download-640x493.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/skype-ubuntu-download-545x420.png 545w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/skype-ubuntu-download-681x525.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/skype-ubuntu-download-250x193.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/skype-ubuntu-download-550x424.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/skype-ubuntu-download-800x616.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/skype-ubuntu-download-234x180.png 234w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/skype-ubuntu-download-389x300.png 389w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/skype-ubuntu-download-649x500.png 649w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/skype-ubuntu-download.png 1059w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"><figcaption class="wp-element-caption">Skype, Chrome oder Dropbox ladet ihr als DEB-Paket für Ubuntu herunter.</figcaption></figure>
</div>


<p>Ab und an müsst ihr bei den Downloads zwischen einer 32-Bit und 64-Bit-Version unterscheiden. Je nach dem ob ihr ein 32-Bit und 64-Bit-Ubuntu installiert habt, müsst ihr die entsprechende Version herunterladen und einspielen. Seid ihr euch nicht sicher, so bekommt ihr die entsprechenden Informationen unter <em>Systemeinstellungen » Informationen <em>»</em> Übersicht</em>. Hin und wieder kreuzen auch Multiarch-Downloads euren Weg, diese Pakete lassen sich auf beiden Bit-Varianten installieren.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="371" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-wie-viele-bit-640x371.png" alt="Ob ihr ein 32- oder 64-Bit-Ubuntu installiert habt, verraten euch die Informationen in den Systemeinstellungen." class="wp-image-24359" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-wie-viele-bit-640x371.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-wie-viele-bit-724x420.png 724w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-wie-viele-bit-681x395.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-wie-viele-bit-250x145.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-wie-viele-bit-550x319.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-wie-viele-bit-800x464.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-wie-viele-bit-310x180.png 310w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-wie-viele-bit-517x300.png 517w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-wie-viele-bit-862x500.png 862w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-wie-viele-bit.png 884w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"><figcaption class="wp-element-caption">Ob ihr ein 32- oder 64-Bit-Ubuntu installiert habt, verraten euch die Informationen in den Systemeinstellungen.</figcaption></figure>
</div>


<p>Die Installation von DEB-Dateien ist nun im Regelfall&nbsp;so trivial, dass ich sie gar nicht &nbsp;weiter bebildern möchte. Ihr öffnet den&nbsp;Dateimanager, geht in das Verzeichnis mit dem abgeschlossenen Download und tippt doppelt die DEB-Datei an. Das Software-Center übernimmt daraufhin die Installation und spielt das Programm umgehend auf eurem Computer ein. Dabei sollten zusätzlich benötigte Software-Pakete automatisch aus den Ubuntu-Paketquellen nachinstalliert werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="2-3-vervollstandige-die-deutschen-sprachpakete">2.3) Vervollständige die deutschen Sprachpakete</h3>



<p>Nachdem die Grafik nun flutscht kann man sich an die weitere Vervollständigung des Systems machen. Das ISO-Image für das Erzeugen eines bootfähigen USB-Sticks oder einer Installations-DVD soll nicht allzu groß werden, daher müssen die Entwickler den einen oder anderen Kompromiss eingehen, was denn in dieses Installations-Image alles gepackt werden soll.&nbsp;Der Rotstift wird unter anderen bei den Sprachpaketen angesetzt.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="463" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty8-640x463.png" alt="Nach der Installation ist Ubuntu noch nicht komplett auf Deutsch übersetzt." class="wp-image-24278" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty8-640x463.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty8-581x420.png 581w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty8-681x492.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty8-250x181.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty8-550x398.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty8-800x578.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty8-249x180.png 249w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty8-415x300.png 415w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty8-692x500.png 692w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty8.png 1057w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"><figcaption class="wp-element-caption">Nach der Installation ist Ubuntu noch nicht komplett auf Deutsch übersetzt.</figcaption></figure>
</div>


<p>Ubuntu spricht zwar von Anfang an Deutsch (oder auch zahlreiche anderen Sprachen), aber es gibt hier und da nur Englisches zu erblicken, daher müssen nach der Installation noch einige Sprachpakete aus dem Internet geladen und ins System eingespielt werden. Öffnet dazu die <em>Systemeinstellungen</em> und klickt dort den Punkt <em>Sprachen&#8220;</em>an. Steht die Verbindung zum Internet wird Ubuntu automatisch alle deutschsprachigen Sprachpakete nachladen und installieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="3-ubuntu-desktop-tweaks-einrichten">3) Ubuntu-Desktop-Tweaks einrichten</h2>



<h3 class="wp-block-heading" id="3-1-chats-und-social-media-kanale-in-ubuntu-integrieren">3.1) Chats&nbsp;und Social-Media-Kanäle in Ubuntu integrieren</h3>



<p>Nur wenige Internet-User werden komplett auf ein Konto bei Facebook, Google, Twitter und Co. verzichten, gerade wenn man ein Smartphone in der Tasche mit sich trägt. Daher sind diese Dienste auch direkt in Ubuntu und die mitinstallierten Anwendungen integriert. So kannst du etwa mit anderen Facebook- oder Google-Usern mit Empathy chatten, Bilder mit Shotwell zu Facebook oder Picasa hochladen oder deine&nbsp;in Google Contacts und Google Calender hinterlegten Adressen und Termine in Evolution sehen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="389" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty6-640x389.png" alt="Google, Facebook, Twitter und Co. lassen sich direkt in Ubuntu integrieren." class="wp-image-24274" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty6-640x389.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty6-691x420.png 691w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty6-681x414.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty6-250x152.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty6-550x334.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty6-800x486.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty6-296x180.png 296w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty6-494x300.png 494w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty6-823x500.png 823w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty6.png 1004w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"><figcaption class="wp-element-caption">Google, Facebook, Twitter und Co. lassen sich direkt in Ubuntu integrieren.</figcaption></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading" id="3-2-werbung-fur-amazon-und-co-in-der-dash-deaktivieren">3.2) Werbung für Amazon und Co. in der Dash deaktivieren</h3>



<p>Wer in Ubuntu neu einsteigt, wird sich wahrscheinlich arg wundern, dass bei der Eingabe von Suchbegriffen in die Dash neben lokal gespeicherten Daten und installierten Programmen auch immer gleich Online-Ergebnisse angezeigt werden. Manches davon wie die Wikipedia-Treffer unter <em>Referenz</em> oder das <em>Wetter</em> sind nützlich, anderes wie die weiteren Vorschläge mit Links zu <a href="http://www.amazon.de/?_encoding=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;linkCode=ur2&amp;site-redirect=de&amp;tag=linuxundich-21" target="_blank" rel="noopener">Büchern und Musikalben bei Amazon</a> sind letztendlich direkt in den Desktop integrierte Werbung. Canonical leitet die Anfragen wenigstens nicht direkt über die Amazon-Server sondern <a title="Das ist falsch an Ubuntus neuer Amazon-Shopping-Lense für Unity!" href="http://linuxundich.de/ubuntu/das-ist-falsch-an-ubuntus-neuer-amazon-shopping-lense-fur-unity/">schaltet einen Proxy dazwischen</a>, trotzdem sollten sich Ubuntu-User darüber im Klaren sein, dass die Dash jede Eingabe überträgt. Der GNU-Gründer <a href="https://www.gnu.org/philosophy/ubuntu-spyware.de.html" target="_blank" rel="noopener">Richard Stallmann nennt Ubuntu</a> daher Spyware.</p>



<p>Die Onlinesuche lässt sich allerdings unter <em>Systemeinstellungen <em>»</em> Sicherheit &amp; Datenschutz <em>»</em> Suche</em> über den Punkt <em>Bei der Suche im Dash / Auch Online-Suchergebnisse verarbeiten</em> relativ leicht in ihre Schranken weisen. Dadurch wird jedoch gleich der kompletten Onlinesuche die Flügel gestutzt. Wer die Wikipedia-Ergebnisse und die Wettervorhersage eigentlich ganz gerne mochte, nur aber die Amazon-Suche loswerden wollte, der muss über diesen Menüpunkt auf lieb gewonnene Funktionalität verzichten. Allerdings lassen sich die einzelnen Features der Dash wie eben die Amazon-Werbung auch gezielt deaktivieren.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="406" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-amazon-werbung-640x406.png" alt="Ubuntu 14.04 überträgt bei jeder Eingabe in die Dash Daten in das Internet." class="wp-image-24324" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-amazon-werbung-640x406.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-amazon-werbung-663x420.png 663w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-amazon-werbung-681x432.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-amazon-werbung-250x158.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-amazon-werbung-550x349.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-amazon-werbung-800x507.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-amazon-werbung-284x180.png 284w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-amazon-werbung-473x300.png 473w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-amazon-werbung-789x500.png 789w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-amazon-werbung.png 1079w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"><figcaption class="wp-element-caption">Ubuntu 14.04 überträgt bei jeder Eingabe in die Dash Daten in das Internet.</figcaption></figure>
</div>

<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="430" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty10-640x430.png" alt="In den Systemeinstellungen lassen sich alle Online-Zugriffe der Dash abstellen." class="wp-image-24280" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty10-640x430.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty10-625x420.png 625w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty10-537x360.png 537w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty10-681x458.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty10-250x168.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty10-550x370.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty10-800x537.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty10-268x180.png 268w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty10-447x300.png 447w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty10-744x500.png 744w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty10.png 899w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"><figcaption class="wp-element-caption">In den Systemeinstellungen lassen sich alle Online-Zugriffe der Dash abstellen.</figcaption></figure>
</div>


<p>Dazu müsst ihr die Dash öffnen (1) und in der unteren Leiste auf das zweite Icon von links mit dem Zirkel klicken (2). Hier geht es nun weiter zu den <em>Dash-Erweiterungen</em> und dem Link <em>Weitere Ergebnisse anzeigen</em>, so dass letztendlich alle Erweiterungen aufgeführt werden. Hier kannst du nun gezielt die Amazon- oder Ebay-Linsen (und natürlich alle anderen Features, die du nicht brauchst) deaktivieren, so dass der Ubuntu-Desktop letztendlich werbefrei wird, ohne dass sämtliche Online-Funktionalität verloren geht.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="407" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty11-640x407.png" alt="Alternativ lassen sich die Dash-Plugins auch gezielt abschalten." class="wp-image-24281" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty11-640x407.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty11-660x420.png 660w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty11-681x434.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty11-250x159.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty11-550x350.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty11-800x509.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty11-283x180.png 283w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty11-471x300.png 471w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty11-785x500.png 785w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty11.png 1079w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"><figcaption class="wp-element-caption">Alternativ lassen sich die Dash-Plugins auch gezielt abschalten.</figcaption></figure>
</div>

<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="406" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty12-640x406.png" alt="So lässt sich dann zum Beispiel nur die Anzeige von Amazon-Links deaktivieren." class="wp-image-24282" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty12-640x406.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty12-661x420.png 661w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty12-681x432.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty12-250x159.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty12-550x349.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty12-800x508.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty12-283x180.png 283w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty12-472x300.png 472w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty12-787x500.png 787w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty12.png 1082w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"><figcaption class="wp-element-caption">So lässt sich dann zum Beispiel nur die Anzeige von Amazon-Links deaktivieren.</figcaption></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading" id="3-3-lass-nicht-alles-von-der-unity-dash-durchsuchen">3.3) Lass nicht alles von der Unity Dash durchsuchen</h3>



<p>Die Unity Dash zeigt neben den installierten Programmen und Online-Ergebnissen auch Treffer zu Dokumenten und Dateien an, die bei dir lokal auf der Festplatte liegen. Unity indexiert dazu dein komplettes Homeverzeichnis, ausgeklammert wird lediglich der Ordner <em>Privat</em> mitsamt den dort gespeicherten Unterverzeichnissen und deren Inhalten.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="434" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty7-640x434.png" alt="Die in Unity integrierte Suche muss nicht unbedingt überall ihre Nase reinstecken." class="wp-image-24277" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty7-640x434.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty7-619x420.png 619w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty7-681x462.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty7-250x170.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty7-550x373.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty7-800x543.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty7-265x180.png 265w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty7-442x300.png 442w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty7-737x500.png 737w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty7.png 895w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"><figcaption class="wp-element-caption">Die in Unity integrierte Suche muss nicht unbedingt überall ihre Nase reinstecken.</figcaption></figure>
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<p>Da sich Unity tief in die Verzeichnisstruktur wühlt, kommen dabei auch ab und an Treffer ans Licht, die eigentlich hätten verborgen bleiben sollen. Diese erscheinen natürlich gerade dann, wenn jemand einem über die Schulter blickt. Damit Privates privat bleibt, sollte man daher unter <em>Systemeinstellungen <em>»</em> Sicherheit &amp;Datenschutz <em>»</em> Dateien &amp; Anwendungen</em> die zu durchsuchenden Ordner anpassen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="3-4-app-durch-klick-auf-unity-starter-minimieren">3.4) App durch Klick auf Unity-Starter minimieren</h3>



<p>Ein wenig ungewohnt in der Bedienung der Unity-Oberfläche ist der Punkt, dass sich Anwendungen in der Unity-Shell zwar über einen Klick auf die Seitenleiste wiederherstellen lassen, aber zum Minimieren muss zwingend das Minimieren-Icon in Fensterleiste&nbsp;angetippt werden. In den Einstellungen lässt sich diese Verhalten leider nicht ändern, daher muss man zum Terminal greifen und den folgenden Befehl ausführen. Der zweite stellt das ursprüngliche Verhalten wieder her.</p>



<pre class="wp-block-code"><code># Minimieren durch Klick auf Unity-Starter aktivieren...
$ <strong>dconf write /org/compiz/profiles/unity/plugins/unityshell/launcher-minimize-window true</strong>

# Minimieren durch Klick auf Unity-Starter deaktivieren...
$ <strong>dconf write /org/compiz/profiles/unity/plugins/unityshell/launcher-minimize-window false</strong>
</code></pre>



<h3 class="wp-block-heading" id="3-5-anwendungsmenus-in-den-fensterrahmen-schieben">3.5) Anwendungsmenüs in den Fensterrahmen schieben</h3>



<p>Ubuntu zeigt die Menüs von Anwendungen wie Apple-Rechner nicht in der Anwendung an, sondern im Kopfbereich des Bildschirms. Das spart Platz und sorgt zudem dafür, dass sich die Menüs immer an der selben Stelle befinden und nicht beim Verschieben von Fenstern hin und herwandern. Ubuntu beherrscht jedoch noch einer weitere Darstellungs-Art.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="400" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty3-640x400.png" alt="Im Fensterrahmen nehmen die Anwendungsmenüs auch nicht mehr Platz weg." class="wp-image-24271" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty3-640x400.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty3-1280x800.png 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty3-672x420.png 672w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty3-681x426.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty3-250x156.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty3-550x344.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty3-800x500.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty3-288x180.png 288w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty3-480x300.png 480w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-trusty3.png 1440w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"><figcaption class="wp-element-caption">Im Fensterrahmen nehmen die Anwendungsmenüs auch nicht mehr Platz weg.</figcaption></figure>
</div>


<p>Unter <em>Systemeinstellungen <em>»</em> Darstellung <em>»</em> Verhalten</em> verschiebt die Option <em>Zeige die Menüs für ein Fenster / In der Titelleiste des Fensters</em> die Menüs in die Fensterleiste. So nehmen die Anwendungsmenüs nach wie vor nicht viel Platz auf dem Bildschirm weg, allerdings spart man sich als fauler Mausschubser doch einiges an Wegstrecke.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="3-6-mit-dem-unity-tweak-tool-den-ubuntu-desktop-anpassen">3.6) Mit dem Unity Tweak Tool den Ubuntu-Desktop anpassen</h3>



<p>Einige der hier angesprochenen Punkte lassen sich nur mit Terminalbefehlen ändern, da die Systemeinstellungen von Ubuntu nicht für jede denkbare Konfiguration einen extra Menüpunkt anbieten – und bewusst auch Optionen ausblenden, die zu Problemen oder schlechterer Usability führen könnten.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="493" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-unity-tweak-640x493.png" alt="Mit Unity Tweak lassen sich zahlreiche Dinge in Ubuntu bequem anpassen." class="wp-image-24306" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-unity-tweak-640x493.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-unity-tweak-546x420.png 546w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-unity-tweak-681x524.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-unity-tweak-250x192.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-unity-tweak-550x423.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-unity-tweak-800x616.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-unity-tweak-234x180.png 234w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-unity-tweak-390x300.png 390w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-unity-tweak-650x500.png 650w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/04/ubuntu-1404-unity-tweak.png 933w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"><figcaption class="wp-element-caption">Mit Unity Tweak lassen sich zahlreiche Dinge in Ubuntu bequem anpassen.</figcaption></figure>
</div>


<p>Das heißt aber eben nicht, dass sich das Ubuntu-System nicht im Detail an die eigenen Wünsche und Vorstellungen anpassen ließe. Wer tiefgreifender in die Konfigurationsmöglichkeiten von Ubuntu einsteigen möchte, der sollte sich daher einmal beim Unity Tweak Tool (<a href="http://apt.ubuntu.com/p/unity-tweak-tool" target="_blank" rel="noopener">Installationslink</a>)&nbsp;umsehen, es lässt sich bequem über die Paketquellen von Ubuntu einspielen.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>sudo apt-get install unity-tweak-tool</strong></code></pre>



<h2 class="wp-block-heading" id="4-multimedia-features-kommen-nicht-zu-kurz">4) Multimedia-Features&nbsp;kommen nicht zu kurz</h2>



<h3 class="wp-block-heading" id="4-1-diese-multimedia-codecs-sollten-eigentlich-nie-fehlen">4.1) Diese Multimedia-Codecs sollten eigentlich nie fehlen</h3>



<p>Ubuntu spielt nach der Installation eine große Menge an Videoformaten ab, aber leider auch nicht alle. Daher sollte ihr&nbsp;über die Pakete ubuntu-restricted-extras&nbsp;(<a href="http://apt.ubuntu.com/p/ubuntu-restricted-extras" target="_blank" rel="noopener">Installationslink</a>) und libavcodec-extra (<a href="http://apt.ubuntu.com/p/libavcodec-extra" target="_blank" rel="noopener">Installationslink</a>)&nbsp;alle verfügbaren Codec-Pakete einspielen. Im selben Zug vielleicht auch gleich noch die Java-Laufzeitumgebung (Installation: <a href="http://apt.ubuntu.com/p/icedtea-7-plugin" target="_blank" rel="noopener">Link 1</a>, <a href="http://apt.ubuntu.com/p/openjdk-7-jre" target="_blank" rel="noopener">Link 2</a>) und die libdvdcss (<a href="http://apt.ubuntu.com/p/libdvdread4" target="_blank" rel="noopener">Installationslink</a>), sie erlaubt das Abspielen von verschlüsselten Film-DVDs. Anstatt euch alles zusammenzuklicken, würde ich die Installation dieser Pakete über das Terminal durchführen.</p>



<pre class="wp-block-code"><code># Diese Multimedia-Codecs sollten nicht fehlen...
$ <strong>sudo apt-get install ubuntu-restricted-extras libavcodec-extra</strong>

# Die Java-Laufzeitumgebung und das Browser-Plugin...
$ <strong>sudo apt-get install icedtea-7-plugin openjdk-7-jre
</strong>
# Danach lassen sich auch verschlüsselte Film-DVDs abspielen...
$ <strong>sudo apt-get install libdvdread4</strong>
$ <strong>sudo /usr/share/doc/libdvdread4/install-css.sh</strong>
</code></pre>



<h2 class="wp-block-heading" id="5-das-ubuntu-system-optimieren-und-warten">5) Das Ubuntu-System optimieren und warten</h2>



<h3 class="wp-block-heading" id="5-1-akkulaufzeit-des-notebooks-mit-linrunner-tlp-verlangern">5.1) Akkulaufzeit des Notebooks mit Linrunner/TLP verlängern</h3>



<p>Ich habe keine Zahlen zur Hand, aber gefühlt werden Desktop-Rechner eigentlich nur noch an Unternehmen mit Büros verkauft. Die meisten Heimanwender greifen inzwischen zum Notebook, das nimmt weniger Platz ein, ist nicht so stromhungrig und lässt sich auch schnell einmal beiseite Räumen. Dementsprechend wichtig ist der Umgang von Linux mit der knappen Ressource Strom.</p>



<p>Linux-Systeme sind leider nicht so berühmt dafür das letzte Quentchen Akkulaufzeit aus Notebooks herauszukitzeln – oft ist eher das Gegenteil der Fall und dem Notebook geht deutlich schneller der Saft aus als unter Windows. Doch dies gilt eigentlich nur für die Standardkonfigurationen, wer ein bisschen Zeit und Arbeit in sein System investiert, der kann die Laufzeit unter Linux der unter Windows angleichen.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>sudo apt-get remove laptop-mode-tools</strong>
$ <strong>sudo add-apt-repository ppa:linrunner/tlp</strong>
$ <strong>sudo apt-get update</strong>
$ <strong>sudo apt-get install tlp tlp-rdw</strong>
$ <strong>sudo tlp start</strong></code></pre>



<p>Ein Schritt dafür ist die Installation von <a href="http://linrunner.de/en/tlp/tlp.html" target="_blank" rel="noopener">Linrunner aka TLP</a>. Das&nbsp;Linux Advanced Power Management versucht sich daran auch die letzten Minuten Laufzeit aus dem Akku zu pressen. Dazu optimiert der Dienst eine Reihe von Kernel-Einstellungen, aktiviert Stromsparmechanismen der Festplatte oder der WLAN-Karte oder schaltet selten genutzte optische Laufwerke ab. Unter Ubuntu lässt sich TLP mit den oben stehenden Befehlen sehr einfach aus einer zusätzlichen&nbsp;Paketquelle installieren. Der Erfolg von TLP hängt vom System ab, aber ich meine etwa 10 bis 15 Prozent mehr Laufzeit aus meinem Laptop zu holen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="5-2-das-ubuntu-system-schlank-halten">5.2 Das Ubuntu-System schlank halten</h3>



<p>Einer der sehr häufig genannten positiven Punkte über Linux ist die Tatsache, dass das System über die Zeit nicht zumüllt. Das ist durchaus war, installiert ist immer nur das, was ihr selber installiert. Und dank programmübergreifender Bibliotheken muss nicht immer alles doppelt und dreifach im System vorhanden&nbsp;sein, aber es gibt durchaus ein paar Punkte zu beachten.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="5-2-1-alte-kernels-deinstallieren">5.2.1 Alte Kernels deinstallieren</h4>



<p>Wenn man von Linux spricht, dann meinen die meisten User eigentlich das komplette Linux-System. Vom Kernel, über die Systemdienste, der graphischen Desktopumgebunge und den installierten Anwendungen. Doch eigentlich betitelt Linux den Kern des Systems, den Linux-Kernel. Den Rest einer Linux-Distribution wie Ubuntu machen zahlreichen Open-Source-Entwicklungen aus.</p>



<p>Eben diese Kernel sammeln sich unter Ubuntu (oder auch Debians) aber gerne auch an. Bei Sicherheitslücken oder Bugs im Kernel wird der überarbeitete Systemkern über die Paketverwaltung eingespielt, der &#8222;alte&#8220; aber nicht automatisch überschrieben oder deinstalliert. Dies macht man unter anderem deshalb, weil bei einem Problem mit dem neuen Kernel, das System vielleicht nicht mehr booten würde. Um dies zu verhindern, schmeißt der Update-Mechanismus alte Kernel nicht vom Rechner.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>dpkg -l 'linux-*' | sed '/^ii/!d;/'"$(uname -r | sed "s/(.*)-(&#91;^0-9]+)/1/")"'/d;s/^&#91;^ ]* &#91;^ ]* (&#91;^ ]*).*/1/;/&#91;0-9]/!d' | xargs sudo apt-get -y purge</strong></code></pre>



<p>Nun könnte man die Kernel von Hand löschen, am besten würde dies über Synpatic gehen – was aber Ubuntu gar nicht mehr von Haus aus installiert. Oder aber man führt einfach den oben stehenden Befehl aus. Er sucht sich den neusten Kernel heraus und deinstalliert automatisch alles, was sonst noch an Kernel und Kernel-Headern auf dem System herumfliegt, aber veraltet ist. So kommen schnell mal ein paar hundert MByte neu gewonnener Speicherplatz zusammen. Ich mache das etwa einmal im Jahr, wer nur eine kleine /boot-Partition hat, der sollte ein wenig öfters aufräumen.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="5-2-2-nicht-mehr-gebrauchte-pakete-deinstallieren">5.2.2 Nicht mehr gebrauchte Pakete deinstallieren</h4>



<p>Bei Anwendungen muss man keine große Angst vor mehrfach installierten Versionen haben. Gibt es ein Update bei Firefox, so wird dieses automatisch über die Paketverwaltung eingespielt. Die alte Version wird dabei überschrieben. Doch es gibt durchaus auch einmal Überreste von Anwendungen im System, die eigentlich gar nicht mehr gebraucht werden.</p>



<p>Dies passiert zum Beispiel wenn man PaketA installiert, das aber auch noch PaketB braucht. Die Paketverwaltung löst das Problem bei der Installation von PaketA automatisch auf und spielt auch gleich noch PaketB ein. Braucht man aber PaketA nicht mehr und deinstalliert die Anwendung, dann bleibt PaketB als &#8222;Weise&#8220; zurück. Diese verweisten Pakete kann man in einem Rutsch vom System werfen, dazu muss man einfach nur folgenden Befehl ausführen.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>sudo apt-get --purge autoremove</strong></code></pre>



<h4 class="wp-block-heading" id="5-2-3-homeverzeichnis-aufraumen">5.2.3 Homeverzeichnis aufräumen</h4>



<p>Auch im Homeverzeichnis sammelt sich mit der Weile eine ganze Menge an Daten an, die man eigentlich gar nicht mehr braucht. Nutzt man eigentlich viel lieber Chrome anstatt Firefox als Browser, dann braucht man wahrscheinlich auch die Firefox-Konfiguration (mitsamt x MByte Cache und anderen Browserdaten) nicht mehr.</p>



<p>Diese Daten stecken in Linux immer in versteckten Dateien und Ordnern, unter Linux sind dies Dateien order Ordner, die mit einem Punkt beginnen. Also etwa die <code>~/.bashrc</code> oder die Ordner <code>~/.mozilla</code> oder <code>~/.config</code>. Der Dateimanager von Ubuntu zeigt diese Daten erst dann an, wenn man sich diese mit dem Menüpunkt <em>Ansicht</em> <em>»</em> <em>Verborgene Dateien anzeigen</em>  oder der Tastenkombination <kbd>Strg</kbd> + <kbd>H</kbd> einblenden lässt.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="441" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/05/nautilus-versteckte-dateien-640x441.png" alt="Im versteckten .config-Ordner finden sich viele Konfigurationsdateien, die es vielleicht gar nicht mehr braucht." class="wp-image-24567" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/05/nautilus-versteckte-dateien-640x441.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/05/nautilus-versteckte-dateien-610x420.png 610w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/05/nautilus-versteckte-dateien-681x469.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/05/nautilus-versteckte-dateien-250x172.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/05/nautilus-versteckte-dateien-550x379.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/05/nautilus-versteckte-dateien-800x551.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/05/nautilus-versteckte-dateien-261x180.png 261w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/05/nautilus-versteckte-dateien-436x300.png 436w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/05/nautilus-versteckte-dateien-726x500.png 726w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/05/nautilus-versteckte-dateien.png 889w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"><figcaption class="wp-element-caption">Im versteckten .config-Ordner finden sich viele Konfigurationsdateien, die es vielleicht gar nicht mehr braucht.</figcaption></figure>
</div>


<p>Seid bitte beim Löschen vorsichtig und löscht nur das, wovon ihr wisst, dass ihr es nicht mehr braucht. Man kann sich auf diesem Weg zwar nicht sein Ubuntu-System zerschießen – im Homeverzeichnis stehen immer nur benutzerspezifische Konfigurationen und Daten. Aber schnell sind die lange zusammengesammelten Bookmarks oder (noch schlimmer) alle E-Mails weg.</p>
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		<title>Linktipp: Paketverwaltungen der großen Distributionen im Vergleich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Feb 2014 10:33:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[APT]]></category>
		<category><![CDATA[Arch Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Pacman]]></category>
		<category><![CDATA[Paketquellen]]></category>
		<category><![CDATA[Paketverwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>
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					<description><![CDATA[Auf Servern nutze ich meist Debian, auf manch einem Desktop oder Notebook ist auch Ubuntu im Einsatz. Fedora ist auch nie eine schlechte Wahl und Arch Linux arbeitet generell so zuverlässig und ist trotzdem so aktuell, so dass es eine wahre Freude ist, täglich mit der Distribution zu arbeiten. Was ist damit sagen will: Eigentlich [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auf Servern nutze ich meist Debian, auf manch einem Desktop oder Notebook ist auch Ubuntu im Einsatz. Fedora ist auch nie eine schlechte Wahl und Arch Linux arbeitet generell so zuverlässig und ist trotzdem so aktuell, so dass es eine wahre Freude ist, täglich mit der Distribution zu arbeiten. Was ist damit sagen will: Eigentlich fühlt man sich auf jeder Linux-Distribution schnell heimisch, egal aus welchem Haus sie kommt. GNOME bleibt GNOME, bash bleibt bash, vim bleibt vim, egal unter welcher Distribution man die Anwendungen installiert. Wären da nicht die immer ein anders arbeitenden Paketverwaltungen! Eine Übersicht im Arch-Wiki gibt jedoch Hilfestellung bei Ausflügen zu anderen Distros.</p>
<p><span id="more-22764"></span></p>
<p>Graphische Frontends für die Paketverwaltung gibt es zwar bei praktisch jeder großen Distribution, doch ich für meinen Teil bin mit dem Terminal einfach deutlich schneller unterwegs. Daher greife ich eigentlich immer zu apt-get und Co und nicht zum Software Center oder Synaptic. Mit Debian und seinen Sprösslingen bin ich ja &#8222;aufgewachsen&#8220;, apt-get-Befehle gehen mir daher meist flüssig von der Hand. Inzwischen klappen auch pacman und yaourt-Kommandos halbwegs schnell, ohne dass ich sie nachschlagen muss. Aber was mache ich mit yum, zypper oder emerge? Bin ich ich auf Fedora, OpenSUSE und Co. unterwegs, dann heißt es man-pages lesen oder im Netz spicken.</p>
<p><figure id="attachment_22765" aria-describedby="caption-attachment-22765" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/02/pacman-aptget-yum-zypper-vergleich.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-22765 size-medium" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/02/pacman-aptget-yum-zypper-vergleich-640x422.png" alt="pacman, apt-get, zypper und yum im direkten Vergleich." width="640" height="422" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/02/pacman-aptget-yum-zypper-vergleich-640x422.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/02/pacman-aptget-yum-zypper-vergleich-636x420.png 636w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/02/pacman-aptget-yum-zypper-vergleich-681x449.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/02/pacman-aptget-yum-zypper-vergleich-250x165.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/02/pacman-aptget-yum-zypper-vergleich-550x363.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/02/pacman-aptget-yum-zypper-vergleich-800x528.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/02/pacman-aptget-yum-zypper-vergleich-273x180.png 273w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/02/pacman-aptget-yum-zypper-vergleich-455x300.png 455w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/02/pacman-aptget-yum-zypper-vergleich-758x500.png 758w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/02/pacman-aptget-yum-zypper-vergleich.png 1156w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-22765" class="wp-caption-text">pacman, apt-get, zypper und yum im direkten Vergleich.</figcaption></figure></p>
<p>Wer öfters mal Abseits der gewohnten Distribution unterwegs ist, der sollte sich daher auf jeden Fall die <a href="https://wiki.archlinux.org/index.php/Pacman_rosetta" target="_blank" rel="noopener">Pacman-Rosetta-Seite</a> aus dem Arch-Wiki als Bookmark sichern oder sie besser gleich als Spickzettel ausdrucken. Sie stellt die Befehle für pacman, yum, apt-get, zypper und emerge gegenüber und liefert auch Informationen wo die Paketverwaltungen ihre Konfigurationen ablegen oder wie man den Cache leert oder oder oder&#8230; So findet man sehr schnell den entsprechenden Befehl bei einer anderen Distribution, wenn man sich zumindest in einer Paketverwaltung halbwegs gut auskennt.</p>
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