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	<title>Samba – Linux und Ich</title>
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	<description>Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT</description>
	<lastBuildDate>Sun, 18 Oct 2026 15:44:10 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Samba für Sonos S1: SMB1 erlauben, ohne das ganze Heimnetz aufzureißen</title>
		<link>https://linuxundich.de/samba-sonos-s1-smb1-ntlmv1-sicher-konfigurieren/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Oct 2026 15:44:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Anleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Arch Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Homelab]]></category>
		<category><![CDATA[Samba]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Sonos]]></category>
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					<description><![CDATA[Alte Sonos-Lautsprecher spielen eure Musiksammlung nur per SMB1 und NTLMv1 ab. Ein eigener Benutzer, eine schreibgeschützte Freigabe und ein paar Zeilen in der smb.conf sorgen dafür, dass die Lautsprecher spielen, ohne dass der Rest des Heimservers unnötig offen steht.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wer noch Sonos-Lautsprecher der ersten Generation betreibt und seine Musiksammlung auf dem eigenen Server liegen hat, stößt bei Samba schnell auf ein Problemchen: Ohne SMB1 und die alte NTLMv1-Anmeldung spielen die Lautsprecher keinen einzigen Titel. Die üblichen Anleitungen im Netz drehen deshalb einfach alles auf, was Samba aus gutem Grund abgeschaltet hat. Das geht aber auch deutlich sauberer, ohne auf die Musik zu verzichten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum Sonos S1 noch SMB1 braucht</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei mir hängen noch zwei Play:3, ein Play:1 und ein Connect:Amp im Netz. Alle laufen mit der S1-Software, für die Sonos nur noch Fehlerkorrekturen liefert. Die Lautsprecher spielen nicht nur Streams, sondern auch meine Musiksammlung vom Server. Laut einer <a href="https://en.community.sonos.com/conversations/86047">Diskussion im Sonos-Forum</a> reichen die Ressourcen der S1-Geräte dafür aber nur für SMBv1, mehr ist auf der alten Hardware nicht drin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Samba hat das alte Protokoll dagegen schon lange in Rente geschickt. Seit <a href="https://devel.samba.org/samba/history/samba-4.11.0.html">Version 4.11</a> steht <code>server min protocol</code> ab Werk auf SMB2_02, die NTLMv1-Anmeldung ist laut <a href="https://www.samba.org/samba/security/CVE-2018-1139.html">Samba-Projekt</a> sogar schon seit Version 4.5 abgeschaltet. Die üblichen Anleitungen schalten beides mit zwei Zeilen global wieder ein. Die Lautsprecher spielen dann zwar, aber eben nicht nur sie bekommen die Tür geöffnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer ein System mit S2 betreibt, ist fein raus. Sonos hat dort mit Version 13.4.1 im Dezember 2021 SMBv2 und SMBv3 nachgereicht und spricht inzwischen gar kein SMBv1 mehr. S2-User lassen die Samba-Standards also in Ruhe. Der Rest dieses Artikels richtet sich an alle, die wie ich noch an ihren alten Lautsprechern hängen und sie nicht wegen eines Protokolls entsorgen wollen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was an der schnellen Lösung das Problem ist</h2>



<p class="wp-block-paragraph">SMB1 lässt sich in Samba nur für den ganzen Server erlauben, nicht für einzelne Freigaben oder Geräte. Spätestens seit WannaCry 2017 eine Lücke in Microsofts SMB1 ausnutzte, gilt das Protokoll als Altlast, und NTLMv1 macht es Angreifern leicht, mitgeschnittene Anmeldungen zu knacken. Meldet sich der Lautsprecher dann auch noch mit eurem normalen Benutzer an, wandert ausgerechnet euer Hauptpasswort im schwächsten Verfahren durchs Netz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu kommen Zeilen, die man beim Abschreiben gern gleich mitnimmt. Mit <code>wide links</code> und <code>allow insecure wide links</code> folgt Samba Symlinks auch dann, wenn sie aus der Freigabe herauszeigen. Gern hängt auch das ganze Datenverzeichnis schreibbar im Netz. Klar, von außen ist so ein Heimserverchen meist dicht. Doch im selben LAN hängen auch Fernseher, Steckdosen und Lautsprecher, deren Software ihr nicht in der Hand habt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein eigener Benutzer nur für Sonos</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der wichtigste Schritt ist ein eigener Benutzer, der nur für die Lautsprecher da ist und sonst nichts darf. Er braucht weder ein Home-Verzeichnis noch eine Shell, Samba kennt ihn nur zum Anmelden. Das Passwort vergebt ihr einmalig und verwendet es nirgendwo sonst, denn per NTLMv1 sollte man es als halb öffentlich betrachten. Neu anlegen lässt er sich mit zwei Befehlen:</p>



<pre data-lui-lang="bash" class="wp-block-code"><code>$ sudo useradd -r -M -s /usr/bin/nologin sonos
$ sudo smbpasswd -a sonos</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Habt ihr schon einen Benutzer, mit dem sich die Lautsprecher anmelden, stutzt ihr ihn mit <code>usermod</code> zurecht. Er verliert die Shell, bekommt <code>/</code> als Home-Verzeichnis und ein gesperrtes Unix-Passwort. Die Anmeldung an Samba läuft über das eigene Passwort aus <code>smbpasswd</code> und funktioniert davon unberührt weiter. Nutzen die Lautsprecher bisher euren normalen Benutzer, legt ihr dagegen lieber einen neuen an:</p>



<pre data-lui-lang="bash" class="wp-block-code"><code>$ sudo usermod -s /usr/bin/nologin -d / sonos
$ sudo passwd -l sonos</code></pre>



<h2 class="wp-block-heading">Die smb.conf</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Konfiguration erlaubt SMB1 und NTLMv1, grenzt aber alles drumherum ein. Samba lauscht nur auf der LAN-Schnittstelle und nicht auf Docker-Bridges oder VPN-Tunneln. Gäste fliegen raus, Drucker gibt es keine, und jede Freigabe bekommt eine Liste der Benutzer, die rein dürfen. Den Namen der Netzwerkschnittstelle (bei mir <code>enp0s25</code>) und die Pfade müsst ihr natürlich an euer System anpassen:</p>



<pre data-lui-lang="ini" data-lui-file="smb.conf" class="wp-block-code"><code>[global]
   workgroup = WORKGROUP
   server string = bender
   server role = standalone server

   # Sonos S1: nur SMB1 + NTLMv1
   server min protocol = NT1
   server max protocol = SMB3
   ntlm auth = ntlmv1-permitted

   # nur LAN und lokal, nicht auf den Docker-Bridges
   interfaces = lo enp0s25
   bind interfaces only = yes

   map to guest = never

   # keine Drucker
   load printers = no
   printing = bsd
   printcap name = /dev/null
   disable spoolss = yes

[homes]
   browseable = no
   writable = yes
   valid users = %S
   invalid users = sonos

[musik]
   path = /data/musik
   browseable = yes
   read only = yes
   valid users = sonos anna ben lena

[data]
   path = /data
   writable = yes
   valid users = anna ben</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph"><code>ntlmv1-permitted</code> ist übrigens nur der sprechende Name für das alte <code>yes</code>. Die Freigabe <code>[musik]</code> ist schreibgeschützt; lesen dürfen <code>sonos</code> und die Familie, hier <code>anna</code>, <code>ben</code> und <code>lena</code>. Selbst wenn jemand die Anmeldung des Lautsprechers knackt, kommt er so nur an die Musik. Auf <code>[data]</code> kommen nur <code>anna</code> und <code>ben</code>, <code>wide links</code> taucht nirgendwo auf, und Symlinks bleiben damit in ihrer Freigabe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtig ist noch die Zeile <code>invalid users = sonos</code> unter <code>[homes]</code>. Diese Freigabe bietet jedem Benutzer sein Home-Verzeichnis an, und das ist beim Lautsprecher-Benutzer nach dem <code>usermod</code> von oben das Wurzelverzeichnis. Ohne die Zeile gäbe es also eine beschreibbare Freigabe <code>\\bender\sonos</code> auf das ganze System. Was dort tatsächlich geht, regeln zwar die Dateirechte, Verzeichnisse wie <code>/tmp</code> stehen aber für alle offen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lässt sich die Sonos-Bibliothek gerade nicht neu einrichten, gibt es auch einen Zwischenschritt ohne eigene Musikfreigabe. Dann nehmt ihr <code>sonos</code> in die <code>valid users</code> der bestehenden Freigabe auf und setzt zusätzlich <code>read list = sonos</code>. Der Lautsprecher darf dann weiter alles lesen, was die Dateirechte hergeben, aber nichts schreiben. Auf Dauer ist die eigene Freigabe aber klar die bessere Wahl.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bevor ihr die neue Datei aktiviert, lasst ihr sie von <code>testparm</code> prüfen. Das Programm meckert über Tippfehler und unbekannte Optionen, bevor Samba über sie stolpert. Danach startet ihr den Dienst neu, unter Arch heißt er <code>smb</code>, unter Debian und Ubuntu <code>smbd</code>. Offene Verbindungen brechen dabei kurz ab, eingehängte Freigaben auf euren Rechnern verbinden sich aber normalerweise von selbst wieder:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ sudo testparm -s
$ sudo systemctl restart smb</code></pre>



<h2 class="wp-block-heading">Die Musikbibliothek in der Sonos-App</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Schluss tragt ihr die Freigabe in der S1-App als Musikbibliothek ein. Öffnet dazu die <em>Einstellungen</em> und geht dort auf <em>Musikbibliothek</em> und <em>Musikbibliothek einrichten</em>. Als Pfad tragt ihr die Freigabe im Windows-Format ein, also <code>\\bender\musik</code>, darunter den Benutzer <code>sonos</code> und sein Passwort. Danach liest Sonos die Sammlung ein, was bei großen Bibliotheken etwas dauern kann.</p>



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<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aef7231b78f9&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aef7231b78f9" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="456" height="1024" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" data-id="48073" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/01-s1-app-musikbibliothek-456x1024.webp" alt="Einstellungen der Musikbibliothek in der Sonos-S1-App" class="wp-image-48073" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/01-s1-app-musikbibliothek-456x1024.webp 456w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/01-s1-app-musikbibliothek-640x1436.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/01-s1-app-musikbibliothek-768x1724.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/01-s1-app-musikbibliothek-684x1536.webp 684w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/01-s1-app-musikbibliothek-912x2048.webp 912w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/01-s1-app-musikbibliothek.webp 1080w" sizes="(max-width: 456px) 100vw, 456px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">In der S1-App tragt ihr die Samba-Freigabe als neuen Ordner für die Musikbibliothek ein.</figcaption></figure>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aef7231b82ee&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aef7231b82ee" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img decoding="async" width="456" height="1024" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" data-id="48074" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/02-s1-app-freigabe-anmeldung-456x1024.webp" alt="Eingabe von Freigabepfad, Benutzer und Passwort in der Sonos-S1-App" class="wp-image-48074" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/02-s1-app-freigabe-anmeldung-456x1024.webp 456w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/02-s1-app-freigabe-anmeldung-640x1436.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/02-s1-app-freigabe-anmeldung-768x1724.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/02-s1-app-freigabe-anmeldung-684x1536.webp 684w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/02-s1-app-freigabe-anmeldung-912x2048.webp 912w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/02-s1-app-freigabe-anmeldung.webp 1080w" sizes="(max-width: 456px) 100vw, 456px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Als Anmeldung für die Freigabe dient der eigene Benutzer sonos, nicht euer normaler Benutzer.</figcaption></figure>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aef7231b8ca8&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aef7231b8ca8" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img decoding="async" width="456" height="1024" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" data-id="48075" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/03-s1-app-bibliothek-eingelesen-456x1024.webp" alt="Musikbibliothek in der Sonos-S1-App nach dem Einlesen" class="wp-image-48075" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/03-s1-app-bibliothek-eingelesen-456x1024.webp 456w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/03-s1-app-bibliothek-eingelesen-640x1436.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/03-s1-app-bibliothek-eingelesen-768x1724.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/03-s1-app-bibliothek-eingelesen-684x1536.webp 684w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/03-s1-app-bibliothek-eingelesen-912x2048.webp 912w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/03-s1-app-bibliothek-eingelesen.webp 1080w" sizes="(max-width: 456px) 100vw, 456px" /><button
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			</svg>
		</button><figcaption class="wp-element-caption">Nach dem Einlesen taucht die Musiksammlung vom Heimserver in der Sonos-App auf.</figcaption></figure>

</figure>



<h2 class="wp-block-heading">Kontrolle</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ob alles so läuft wie gedacht, zeigt euch <code>smbstatus</code>. In der Spalte <em>Protocol Version</em> seht ihr, wer mit welchem Protokoll angemeldet ist. Normale Rechner sollten sich weiter mit SMB3 verbinden, mein Notebook etwa mit SMB3_11, nur die Lautsprecher tauchen mit NT1 auf. Ein Gastzugriff ohne Passwort sollte dagegen mit <code>NT_STATUS_ACCESS_DENIED</code> abprallen, wenn ihr ihn mit <code>smbclient</code> von einem anderen Rechner aus probiert:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ sudo smbstatus -b
$ smbclient -N //bender/data -c ls</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Vom Ergebnis des zweiten Befehls solltet ihr euch nicht in die Irre führen lassen. Die Zeile „Anonymous login successful“ klingt zwar nach offener Tür, sie betrifft aber nur die Verbindung zum Server selbst, über die ein Client etwa die Liste der Freigaben abfragt. Entscheidend ist die zweite Zeile, denn in die Freigabe selbst kommt ohne Benutzer und Passwort niemand hinein:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ smbclient -N //bender/data -c ls
Anonymous login successful
tree connect failed: NT_STATUS_ACCESS_DENIED</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Bei mir sieht das so aus: Der Lautsprecher im Schlafzimmer liest als <code>sonos</code> per NT1, das Notebook hängt mit SMB3_11 und signierter Verbindung dran. Genau so soll es sein, denn das alte Protokoll bleibt damit auf die Geräte beschränkt, die nichts anderes können. Die übrigen Lautsprecher tauchen erst auf, wenn sie gerade auf die Bibliothek zugreifen:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ sudo smbstatus -b

Samba version 4.25.0
PID     Username     Group        Machine                                   Protocol Version  Encryption           Signing              
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
732192  sonos        sonos        192.168.0.60 (ipv4:192.168.0.60:38427)    NT1               -                    -                    
711090  anna         anna         192.168.0.191 (ipv4:192.168.0.191:52826)  SMB3_11           -                    partial(AES-128-CMAC)</code></pre>



<h2 class="wp-block-heading">Und auf Dauer?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ganz glücklich bin ich mit SMB1 natürlich trotzdem nicht. Auf meinem Server läuft ohnehin schon <a href="https://github.com/simojenki/bonob">bonob</a>, das Navidrome als Musikdienst in die Sonos-App bringt. Kommt die Musik darüber, braucht kein Lautsprecher mehr eine Samba-Freigabe, und SMB1 könnte endgültig weg. Wer jedoch ohne die interne Sonos-Bibliothek nicht auskommt, für den ist die eingegrenzte Variante in meinen Augen ein guter Kompromiss.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alles in allem kostet die saubere Variante nur einen Benutzer und ein paar Zeilen mehr in der <code>smb.conf</code>. Die Lautsprecher spielen genauso wie mit der schnellen Lösung, nur führt über sie kein Weg zum Rest des Servers. Wie habt ihr eure alten Sonos-Lautsprecher angebunden? Hängt bei euch auch noch SMB1 im Netz, oder seid ihr längst auf S2 umgestiegen?</p>
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