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	<title>Strom sparen &#8211; Linux und Ich</title>
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	<description>Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT</description>
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	<title>Strom sparen &#8211; Linux und Ich</title>
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		<title>Akkulaufzeit unter Arch Linux mit Powertop optimieren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jun 2015 14:47:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Akku]]></category>
		<category><![CDATA[Akkulaufzeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Es gibt viele Blogger, die können es kaum erwarten, immer wieder neue Hardware unter den Fingern zu haben. Von diesen mag ich mich nicht ganz ausnehmen, dennoch liebe ich auch meine bewährte Hardware. Dazu zählt aktuell mein treuer Dell Vostro V130. Mit seinem&#160;Intel-Core-i5-470UM, 4&#160;GByte Arbeitsspeicher&#160;und einer umgerüsteten SSD schlägt sich der Laptop im Alltag nach [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Es gibt viele Blogger, die können es kaum erwarten, immer wieder neue Hardware unter den Fingern zu haben. Von diesen mag ich mich nicht ganz ausnehmen, dennoch liebe ich auch meine bewährte Hardware. Dazu zählt aktuell mein treuer <a href="http://www.dell.com/de/unternehmen/p/vostro-v130/pd" target="_blank" rel="noopener">Dell Vostro V130</a>. Mit seinem&nbsp;<a href="http://ark.intel.com/products/50026/Intel-Core-i5-470UM-Processor-3M-Cache-1_33-GHz" target="_blank" rel="noopener">Intel-Core-i5-470UM</a>, 4&nbsp;GByte Arbeitsspeicher&nbsp;und einer umgerüsteten SSD schlägt sich der Laptop im Alltag nach wie vor spitze, allerdings lassen inzwischen die Verschleißteile kräftig nach. Der Lüfter macht gerne mächtig Radau und der Akku hält mit sehr viel gut zureden gerade noch eine halbe Stunde durch.</p>



<p>Es ist also dringend an der Zeit sich um das Gerät zu kümmern: Mit einem neuen Lüfter ist endlich wieder Ruhe im Karton. Ein neuer Akku sorgt wieder für 2 Stunden Strom und mit den richtigen Settings hält der Akku sogar knapp an die 3:30&nbsp;Stunden. Es lohnt sich also ein wenig Zeit in Intels Stromspar-Analyse-Tool Powertop zu investieren. Dabei müsst ihr nicht gleich den Akku tauschen, auch Nutzer eines neuen Laptops profitieren von den durch Powertop empfohlenen Stromsparmaßnahmen.</p>



<span id="more-29071"></span>



<p>Generell möchte ich hier jetzt keine große Umbauanleitung geben, da ihr speziell beim Dell Vostro vor keinen großen Problemen steht. Neue <a href="http://rover.ebay.com/rover/1/707-53477-19255-0/1?icep_ff3=9&amp;pub=5574893789&amp;toolid=10001&amp;campid=5337637707&amp;customid=&amp;icep_uq=dell+vostro+v130+l%C3%BCfter&amp;icep_sellerId=&amp;icep_ex_kw=&amp;icep_sortBy=12&amp;icep_catId=&amp;icep_minPrice=&amp;icep_maxPrice=&amp;ipn=psmain&amp;icep_vectorid=229487&amp;kwid=902099&amp;mtid=824&amp;kw=lg" target="_blank" rel="noopener">zum Vostro V130 kompatible Lüfter</a> gibt es bei Ebay für weniger als 17&nbsp;Euro und auch <a href="http://rover.ebay.com/rover/1/707-53477-19255-0/1?icep_ff3=9&amp;pub=5574893789&amp;toolid=10001&amp;campid=5337637707&amp;customid=&amp;icep_uq=dell+vostro+v130+akku&amp;icep_sellerId=&amp;icep_ex_kw=&amp;icep_sortBy=12&amp;icep_catId=&amp;icep_minPrice=&amp;icep_maxPrice=&amp;ipn=psmain&amp;icep_vectorid=229487&amp;kwid=902099&amp;mtid=824&amp;kw=lg" target="_blank" rel="noopener">neue Akkus</a> kosten nur knapp um die 50&nbsp;Euro. Für wenig mehr als 65&nbsp;Euro lässt sich das Notebook somit fast komplett generalüberholen. Bei meinen Bestellungen kam der Lüfter per Luftpost direkt aus China &#8212; ohne dass der Zoll sich über die Sendung mokierte. Der Akku wurde dagegen direkt aus Deutschland ausgeliefert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Neuer Lüfter und Akku</h2>



<p>Der Aufwand beim Umbau hält sich beim Vostro V130 in Grenzen: Mit einem konventionellen kleinen Phillips-Schraubendreher aka Kreuzschlitzschraubenzieher lassen sich sämtliche Schrauben auf der Rückseite und die zwei auf der schwarzen Hinterseite herausdrehen. Danach gilt es nur noch die Blende für den SD-Kartenslot rauszunehmen und den Rückendeckel zur Vorderseite hin abzuziehen. Lüfter und Akku lassen sich dann ebenso problemlos austauschen wie das Gerät öffnen, es müssen wieder nur ein paar simple Schrauben gelöst werden.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/dell-vostro-v130-luefter.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="640" height="427" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/dell-vostro-v130-luefter-640x427.jpg" alt="Der Lüfter des Dell Vostro V130 lässt sich mit wenigen Handgriffen austauschen." class="wp-image-29095" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/dell-vostro-v130-luefter-640x427.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/dell-vostro-v130-luefter.jpg 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/dell-vostro-v130-luefter-630x420.jpg 630w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/dell-vostro-v130-luefter-681x454.jpg 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/dell-vostro-v130-luefter-250x167.jpg 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/dell-vostro-v130-luefter-550x367.jpg 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/dell-vostro-v130-luefter-800x533.jpg 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/dell-vostro-v130-luefter-270x180.jpg 270w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/dell-vostro-v130-luefter-450x300.jpg 450w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/dell-vostro-v130-luefter-750x500.jpg 750w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Der Lüfter des Dell Vostro V130 lässt sich mit wenigen Handgriffen austauschen.</figcaption></figure>
</div>

<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/dell-vostro-v130-akku.jpg"><img decoding="async" width="640" height="427" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/dell-vostro-v130-akku-640x427.jpg" alt="Ein neuer Akku verleiht dem Dell Vostro V130 wieder ordentliche Batterielaufzeiten." class="wp-image-29094" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/dell-vostro-v130-akku-640x427.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/dell-vostro-v130-akku.jpg 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/dell-vostro-v130-akku-630x420.jpg 630w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/dell-vostro-v130-akku-681x454.jpg 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/dell-vostro-v130-akku-250x167.jpg 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/dell-vostro-v130-akku-550x367.jpg 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/dell-vostro-v130-akku-800x533.jpg 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/dell-vostro-v130-akku-270x180.jpg 270w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/dell-vostro-v130-akku-450x300.jpg 450w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/dell-vostro-v130-akku-750x500.jpg 750w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Ein neuer Akku verleiht dem Dell Vostro V130 wieder ordentliche Batterielaufzeiten.</figcaption></figure>
</div>


<p>Direkt nach dem Umbau läuft der Lüfter wieder seidenweich und auch die Akkulaufzeit kann sich mit 2&nbsp;Stunden wieder sehen lassen. Allerdings sind diese zwei Stunden beileibe nicht das Ende der Fahnenstange. Mit den richtigen Werkzeugen kitzelt ihr locker 50&nbsp;Prozent mehr Laufzeit aus eurem Linux-Laptop, ohne dass ihr dabei allzu viel Aufwand treiben oder auf Komfort verzichten müsst. Die Akkulaufzeit meines frisch renovierten Dell Vostro V130 ließ sich von den besagten 2&nbsp;Stunden auf knapp 3:15&nbsp;Stunden steigern &#8212; es lohnt sich also ein wenig in die Thematik einzusteigen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/energiestatistiken-gnome-power-manager.png"><img decoding="async" width="640" height="391" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/energiestatistiken-gnome-power-manager-640x391.png" alt="Mit neuem Akku hält der Dell Vostro V130 wieder knapp über 2 Stunden durch." class="wp-image-29075" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/energiestatistiken-gnome-power-manager-640x391.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/energiestatistiken-gnome-power-manager-687x420.png 687w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/energiestatistiken-gnome-power-manager-681x416.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/energiestatistiken-gnome-power-manager-250x153.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/energiestatistiken-gnome-power-manager-550x336.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/energiestatistiken-gnome-power-manager-800x489.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/energiestatistiken-gnome-power-manager-294x180.png 294w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/energiestatistiken-gnome-power-manager-491x300.png 491w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/energiestatistiken-gnome-power-manager-818x500.png 818w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/energiestatistiken-gnome-power-manager.png 870w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Mit neuem Akku hält der Dell Vostro V130 wieder knapp über 2 Stunden durch.</figcaption></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading">Akkulaufzeit mir Powertop optimieren</h2>



<p>Die 2&nbsp;Stunden Akkulaufzeit sind im Gegensatz zu den anfänglichen 20&nbsp;bis 30&nbsp;Minuten zwar toll, doch nach wie vor nicht wirklich überragend. Von dem integrierten&nbsp;30&nbsp;Wh/2700&nbsp;mAh großen Akku kann man zwar keine Wunder erwarten, doch Dell spricht von über 4&nbsp;Stunden Laufzeit und der <a href="http://www.notebookcheck.com/Test-Dell-Vostro-V130-470UM-Subnotebook.42884.0.html" target="_blank" rel="noopener">Test bei Notebookcheck</a> berichtet von einer Laufzeit von etwa 2:30&nbsp;beim Surfen über WLAN beziehungsweise&nbsp;knapp 4:30&nbsp;im Leerlauf bei geringster Bildschirmhelligkeit. Von daher ist es an der Zeit sich auch etwas mit dem Optimieren der Akkulaufzeit zu beschäftigen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="413" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop-640x413.png" alt="Powertop hilft Linux-Usern beim Optimieren der Akkulaufzeit." class="wp-image-29102" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop-640x413.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop-651x420.png 651w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop-300x194.png 300w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop-341x220.png 341w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop-681x440.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop-250x161.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop-550x355.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop-279x180.png 279w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop-465x300.png 465w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop.png 722w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Powertop hilft Linux-Usern beim Optimieren der Akkulaufzeit.</figcaption></figure>
</div>


<p>Dabei hilft euch das von Intel entwickelte&nbsp;Analysewerkzeug <a href="https://01.org/powertop/" target="_blank" rel="noopener">Powertop</a>. Es reduziert selber nicht den Stromverbrauch, stattdessen analysiert Powertop das System bis ins letzte Detail und verrät die größten Stromschlucker abseits des Displays und anderer essentieller Funktionen. Doch damit nicht genug: Powertop&nbsp;spuckt gleich die passenden Kommandos aus, mit denen sich die hungrige Hardware ohne großen Einbußen an Komfort und Leistung bändigen lässt. Mit ein bisschen Geduld, lässt sich so die Akkulaufzeit des Laptops daher unter Linux wesentlich verbessern.</p>



<p class="has-light-green-cyan-background-color has-background"><strong>HINWEIS:</strong> Als Arch-User habe ich die Aktion natürlich mit Arch Linux durchgeführt. Selbstverständlich funktioniert das Tutorial aber auch mit anderen Linux-Distributionen wie Debian oder Ubuntu &#8212; Der größte Unterschied liegt in der Installation der Pakete und der Ausführung des Powertop-Skripts während des Bootvorgangs. Für User mit den erwähnten Distributionen gibt es im <a href="http://wiki.ubuntuusers.de/Powertop" target="_blank" rel="noopener">Ubuntuusers-Wiki</a> auch eine tolle Anleitung. Ich für meinen Teil konzentriere mich hier an dieser Stelle auf Arch Linux und lasse auch mal Beispiele für Ubuntu aus, da ich den Vorgang eben nur unter Arch getestet habe.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Powertop-Tipps unter Arch Linux umsetzen</h2>



<p>Im ersten Schritt müsst ihr Powertop mitsamt dem Ethtool und dem Gnome Power Manger installieren. Der Power Manager ist nicht unbedingt von Nöten, allerdings zeigt er den Verlauf des Ladezustands schön übersichtlich als Graph an und liefert zudem zahlreiche andere Informationen zum Stromverbrauch des Systems unter Linux. Braucht ihr kein optisches Feedback eurer Aktion oder setzt ihr auf eine anderen Desktopumgebung als Gnome, dann lasst den Power Manager einfach weg und erspart euch so eventuell die Installation von zahlreichen Abhängigkeiten, die ihr sonst gar nicht braucht.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>sudo pacman -S powertop ethtool</strong>
$ <strong>sudo pacman -S gnome-power-manager</strong></code></pre>



<p>Nun ruft ihr mit <code>sudo powertop</code> das Analysewerkzeug zum ersten mal aus einem Terminal heraus auf. In der <em>Übersicht</em> seht ihr ganz oben die aktuelle Entladungsrate in Watt und die von Powertop geschätzte restliche Akkulaufzeit. Merkt euch besonders die aktuelle Entladungsrate, denn die gilt es zum Verlängern der Akkulaufzeit abzusenken. Wichtig ist auch die Anzahl der&nbsp;<em>Aufwachvorgänge/Sekunde</em>. Je öfter der Prozessor aus dem Tiefschlaf geholt wird, desto weniger Zeit verbringt er im Stromsparmodus. Beobachtet beide Ausgaben mal eine Weile und notiert euch die Werte, ihr zieht sie am Ende der Aktion zum Vergleich heran.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>### Powertop im Terminal aufrufen und testen
$ <strong>sudo powertop</strong>
### Powertop-Report erstellen und im Browser öffnen
$ <strong>sudo powertop --html=powertop-report.html</strong>
$ <strong>xdg-open powertop-report.html</strong></code></pre>



<p>Um im Inhalt der Ausgabe zu scrollen, drückt ihr einfach auf die Pfeiltasten eurer Tastatur. Per&nbsp;Tabulator-Taste wechselt ihr von der <em>Übersicht</em>, zum&nbsp;<em>Leerlauf-Status</em>, der&nbsp;<em>Frequenz-</em> und&nbsp;<em>Gerät-Statistik</em> sowie zu den&nbsp;<em>Abstimmbaren Optionen</em>. Hier ist besonders der letzte Punkt <em>Abstimmbare Optionen</em> von Interesse. Die Tabelle zeigt Rechts Systemeinstellungen, die sich auf den Stromverbrauch auswirken. Linksbündig sagt die Ausgabe &#8222;Gut&#8220; oder &#8222;Schlecht&#8220;, ob der entsprechende Punkt bereits behoben ist. Wählt ihr mit den Pfeiltasten einen der schlechten Punkte an, könnt ihr mit oft mit [Eingabe]&nbsp;die entsprechenden Konfiguration optimieren. Die linke Spalte sollte dabei von Schlecht auf Gut wechseln.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop-vorher.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="371" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop-vorher-640x371.png" alt="Powertop zeigt zu Beginn viel Energiesparpotential an." class="wp-image-29100" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop-vorher-640x371.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop-vorher-681x394.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop-vorher-250x145.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop-vorher-550x318.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop-vorher-311x180.png 311w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop-vorher-518x300.png 518w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop-vorher.png 722w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Powertop zeigt zu Beginn viel Energiesparpotential an.</figcaption></figure>
</div>


<p>Diese Änderung ist nun aber nicht permanent, sodass es sich an dieser Stelle gar nicht lohnt, weiter manuell einen Eintrag nach dem Anderen zu optimieren. Das ist aber auch gar nicht nötig, denn die Einstellungen lassen sich auch direkt im System vornehmen, sodass Powertop nichts mehr zu meckern hat. Erzeugt euch dazu wie im oberen Listing beschrieben einen Powertop-Report&nbsp;<em>powertop-report.html</em> und öffnet diesen im nächstbesten Browser. Auf der Powertop-Seite tippt ihr dann auf den Reiter <em>Tuning</em>. Er enthält gesammelt alle wichtigen Optionen die Akkulaufzeit zu verlängern.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop-html-report.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="452" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop-html-report-640x452.png" alt="Intels Powertop verrät, mit welchen Kommandos ihr den Stromverbrauch optimieren könnt." class="wp-image-29076" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop-html-report-640x452.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop-html-report-594x420.png 594w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop-html-report-681x481.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop-html-report-250x177.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop-html-report-550x389.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop-html-report-800x566.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop-html-report-255x180.png 255w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop-html-report-424x300.png 424w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop-html-report-707x500.png 707w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop-html-report.png 942w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Intels Powertop verrät, mit welchen Kommandos ihr den Stromverbrauch optimieren könnt.</figcaption></figure>
</div>


<p>Die Befehle aus dem PowerTop-Report müsstet ihr nun eigentlich direkt übernehmen können. Doch aber auch das macht einiges an Arbeit. Mit ein bisschen Shell-Magie lassen sich die Aufrufe zu wenigen Kommandos kombinieren, die ihr dann in ein extra Powertop-Skript packt, das ihr am Ende dann beim Start des Systems ausführen lässt. Erstellt dazu mit einem beliebigen Texteditor und Root-Rechten die Datei <code>/usr/local/sbin/powertop.sh</code> und fügt den Inhalt aus folgendem Listing ein.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>#!/bin/bash
for i in /sys/class/scsi_host/host&#91;012345]/link_power_management_policy; do echo min_power &gt;$i; done
echo '1500' &gt; '/proc/sys/vm/dirty_writeback_centisecs';
echo '1' &gt; '/sys/module/snd_hda_intel/parameters/power_save';
echo '0' &gt; '/proc/sys/kernel/nmi_watchdog';

## Runtime PM for PCI Device
find /sys/bus/pci/devices/*/power -name control -exec echo auto &gt;{} \;
for i in $(find /sys/devices/pci0000\:00/0* -maxdepth 3 -name control); do
    echo auto &gt; $i;
done
find /sys/bus/pci/devices/*/power -name control -exec echo auto &gt;{} \;
for i in $(find /sys/devices/pci0000\:ff/0* -maxdepth 3 -name control); do
    echo auto &gt; $i;
done</code></pre>



<p>Achtet bitte darauf, dass ihr das Skript mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit noch an euer System anpassen müsst. Orientiert euch dabei an den Ausgaben des Powertop-Reports oder an den <a href="http://wiki.ubuntuusers.de/Powertop#Anpassungen" target="_blank" rel="noopener">Tipps des Ubuntuusers-Wiki</a>. Meist werdet ihr in der ersten Zeile die Anzahl der SCSI-Hosts korrigieren (&#8222;[012345]&#8220;), eventuell den Powersave-Modus des Intel-HDA-Soundchips rausnehmen oder auch die das Runtime Power Management anpassen müssen. Am Ende speichert ihr die Datei ab und beendet den Editor. Arbeitet ihr wie hier im Beispiel mit Nano, geschieht dies mit [Strg]+[O], [Eingabe] und [Strg]+[X]. Danach macht ihr das Skript noch mit <code>chmod +x</code> ausführbar, sonst fehlen Systemctl nachher die Rechte das Skript beim Booten zu starten.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>sudo nano /usr/local/sbin/powertop.sh</strong>
$ <strong>sudo chmod +x /usr/local/sbin/powertop.sh</strong></code></pre>



<p>Wie schon erwähnt, benutzt Arch Linux Systemd als Init-System. Dieses sorgt unter anderem dafür, dass beim Booten die wichtigsten Prozesse in der richtigen Reihenfolge gestartet werden &#8212; an dieser Stelle unterscheidet sich der Vorgang noch von vielen Distributionen, die noch nicht auf Systemd aufbauen. Auch Powertop können wir in dieses System einklinken. Erstellt dafür wieder mit einem Editor und Root-Rechten die Datei <code>/etc/systemd/system/powertop.service</code> und fügt den folgenden Inhalt ein. Diesen müsst ihr dieses mal nicht anpassen. Die Datei sorgt dafür, Systemd das von euch erstellte Powertop-Skript beim Booten ausführen wird.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>&#91;Unit]
Description="PowerTop Tuning"
ConditionPathExists=/usr/local/sbin/powertop.sh

&#91;Service]
Type=oneshot
RemainAfterExit=yes
KillMode=none
ExecStart=/usr/local/sbin/powertop.sh
ExecStop=exit

&#91;Install]
WantedBy=multi-user.target</code></pre>



<p>Nun könnt ihr eure Powertop-Optimierungen testen&#8230; ob ihr wirklich richtig steht, seht ihr wenn das Licht angeht. Ruft dazu mit <code>systemctl start</code> den <code>powertop.service</code> auf, mit <code>systemctl status</code> prüft ihr danach den Erfolg der Aktion nach. Auch ein Blick auf <code>sudo powertop</code> lohnt sich. Dort sollte der Tab <em>Abstimmbare Optionen</em> deutlich weniger mit &#8222;Schlecht&#8220; markierte Einträge aufführen. Bei mir bleibt eigentlich nur noch das AutoSuspend für die USB-Geräte und der Wake-On-LAN-Status des im Laptop verbauten Ethernet-Adapters zurück.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>sudo systemctl start powertop.service</strong>
$ <strong>systemctl status powertop.service</strong>
● powertop.service - "PowerTop Tuning config"
Loaded: loaded (/etc/systemd/system/powertop.service; enabled; vendor preset: disabled)
Active: active (exited) since Di 2015-06-02 12:11:49 CEST; 10min ago
Process: 319 ExecStart=/usr/local/sbin/powertop.sh (code=exited, status=0/SUCCESS)
Main PID: 319 (code=exited, status=0/SUCCESS)
CGroup: /system.slice/powertop.service

Jun 02 12:11:49 estrellita systemd&#91;1]: Starting "PowerTop Tuning"...
Jun 02 12:11:49 estrellita systemd&#91;1]: Started "PowerTop Tuning".
$ <strong>sudo powertop</strong></code></pre>



<p>AutoSuspend für USB-Geräte solltet ihr generell vermeiden, da sonst Mäuse und andere USB-Geräte immer wieder aussetzen und um Wake-On-LAN kümmern wir uns im nächsten Schritt getrennt vom Powertop-Skript. Ein Laptop hängt selten per Kabel-Ethernet im Netzwerk und muss auch noch seltener per Wake-on-LAN über das Netzwerk geweckt bzw. gebootet werden. Es macht daher Sinn Wake-on-LAN zu deaktivieren, da die Funktion im Standby und Ruhezustand zusätzlichen Strom verbraucht. Unter Arch gibt es mehrere Wege Wake-on-LAN zu steuern, der einfachste geht über eine simple Udev-Regel, die ihr in Form der Datei <code>/etc/udev/rules.d/70-disable_wol.rules</code> mit folgendem Inhalt anlegt.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>ACTION=="add", SUBSYSTEM=="net", KERNEL=="eth*", RUN+="/usr/bin/ethtool -s %k wol d"</code></pre>



<p>Funktioniert alles wie gewünscht, dann aktiviert mittels <code>systemctl enable</code> den Powertop-Booteintrag <code>powertop.service</code> und startet euren Rechner anschließend noch einmal neu durch. Habt ihr sauber gearbeitet, dann sollte Powertop kaum mehr einen Task mit &#8222;Schlecht&#8220; kennzeichnen. Perfekt läuft es, wenn wirklich nur noch AutoSuspend für eure USB-Geräte als Verbesserungspotential übrig bleibt &#8212; diesen Punkt würde ich allerdings wie schon beschrieben nicht korrigieren. Damit solltet ihr nun eurem Linux-Laptop eine deutlich verbesserte Akkulaufzeit verpasst haben.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>sudo systemctl enable powertop.service</strong>
$ <strong>sudo reboot</strong></code></pre>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop-nachher.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="371" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop-nachher-640x371.png" alt="Nach Abschluss der Optimierung sollte Powertop nichts mehr zu beklagen haben." class="wp-image-29099" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop-nachher-640x371.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop-nachher-681x394.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop-nachher-250x145.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop-nachher-550x318.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop-nachher-311x180.png 311w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop-nachher-518x300.png 518w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop-nachher.png 722w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Nach Abschluss der Optimierung sollte Powertop nichts mehr zu beklagen haben.</figcaption></figure>
</div>


<p>Bei meinem Dell Vostro V130 geht die Entladungsrate im Leerlauf bei aktiviertem WLAN und gleicher Helligkeit des Displays auf 9.10&nbsp;W bis 9.30&nbsp;W zurück. Damit verlängert sich im selben Zug auch die Akkulaufzeit von knapp über 2&nbsp;Stunden auf locker mehr als 3&nbsp;Stunden &#8212; ohne dass ich dabei an Komfort verliere oder irgendwelche Hardware-Komponenten nicht mehr funktionieren. Würde ich WLAN und Bluetooth abschalten sowie die Helligkeit des Displays auf ein erträgliches Minimum reduzieren, wären locker 4&nbsp;Stunden Akkulaufzeit drinnen. Mehr verspricht Dell für das Gerät auch nicht in den technischen Spezifikationen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/energiestatistiken-geraetechronik-nach-powertop.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="391" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/energiestatistiken-geraetechronik-nach-powertop-640x391.png" alt="Nach Umsetzung der Empfehlungen von Powertop beträgt die Laufzeit über 3 Stunden." class="wp-image-29092" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/energiestatistiken-geraetechronik-nach-powertop-640x391.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/energiestatistiken-geraetechronik-nach-powertop-687x420.png 687w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/energiestatistiken-geraetechronik-nach-powertop-681x416.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/energiestatistiken-geraetechronik-nach-powertop-250x153.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/energiestatistiken-geraetechronik-nach-powertop-550x336.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/energiestatistiken-geraetechronik-nach-powertop-800x489.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/energiestatistiken-geraetechronik-nach-powertop-294x180.png 294w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/energiestatistiken-geraetechronik-nach-powertop-491x300.png 491w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/energiestatistiken-geraetechronik-nach-powertop-818x500.png 818w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/energiestatistiken-geraetechronik-nach-powertop.png 870w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Nach Umsetzung der Empfehlungen von Powertop beträgt die Laufzeit über 3 Stunden.</figcaption></figure>
</div>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Festplatten automatisch im Betrieb in den Standby schalten</title>
		<link>https://linuxundich.de/hardware/festplatten-automatisch-im-betrieb-in-den-standby-schalten/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/hardware/festplatten-automatisch-im-betrieb-in-den-standby-schalten/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Apr 2011 07:47:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hardware]]></category>
		<category><![CDATA[hdparm]]></category>
		<category><![CDATA[Silent-PC]]></category>
		<category><![CDATA[Strom sparen]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich bin gerade dabei, einen Rechner mit einem Mix aus Solid-State-Disk (aka SSD) und normaler Festplatte aufzubauen. Der Vorteil der SSD ist natürlich die enorme Geschwindigkeit und der lautlose Betrieb. Allerdings ist der Preis pro GB Speicherkapazität leider ebenso enorm&#8230; Um trotzdem ausreichend Speicherplatz im Rechner zu haben, wird daher zusätzlich eine herkömmliche Festplatte verbaut. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ich bin gerade dabei, einen Rechner mit einem Mix aus Solid-State-Disk (aka SSD) und normaler Festplatte aufzubauen. Der Vorteil der SSD ist natürlich die enorme Geschwindigkeit und der lautlose Betrieb. Allerdings ist der Preis pro GB Speicherkapazität leider ebenso enorm&#8230; Um trotzdem ausreichend Speicherplatz im Rechner zu haben, wird daher zusätzlich eine herkömmliche Festplatte verbaut. Leider wird der durch die SSD fast lautlose PC durch die Harddisk wieder deutlich lauter. Mit den passenden Einstellungen kann man jedoch die Platte bei Nichtgebrauch via hdparm automatisch abschalten lassen.&nbsp;Für mich eine gute Lösung, um die Musik- oder Videosammlung auszulagern oder große Images von virtuellen Maschinen zu speichern&#8230;</p>



<span id="more-11985"></span>



<p>Im Endeffekt ist das Ganze relativ leicht umzusetzen. Erfahrenen Linux-Usern müsste ich nur die Schlagworte <code>hdparm</code>, die Option <code>-S XX</code> und die Konfigurationsdatei <code>hdparm.conf</code> nennen. Wer ausführliche Informationen möchte, der sollte einfach weiterlesen <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;">&nbsp;Erstmal muss man dazu die Daten der Platte herausfinden, die man bei Nichtgebrauch abschalten möchte. Am einfachsten geht dies über die Laufwerksverwaltung von GNOME, die ihr über das Menü unter <em>Einstellungen</em> | <em>System</em> aufrufen könnt. Dort müsstet ihr einfach nur eure Platte raussuchen und euch das entsprechende Gerät <code>/dev/sdXY</code> merken.</p>


<div class="wp-block-image">
<div><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/04/laufwerksverwaltung-640x393.png" class="td-modal-image"><figure class="aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="393" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/04/laufwerksverwaltung-640x393.png" alt="" class="wp-image-11997" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/04/laufwerksverwaltung-640x393.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/04/laufwerksverwaltung-683x420.png 683w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/04/laufwerksverwaltung-681x419.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/04/laufwerksverwaltung-250x154.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/04/laufwerksverwaltung-550x338.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/04/laufwerksverwaltung-800x492.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/04/laufwerksverwaltung-293x180.png 293w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/04/laufwerksverwaltung-488x300.png 488w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/04/laufwerksverwaltung-813x500.png 813w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2011/04/laufwerksverwaltung.png 1103w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"><figcaption class="wp-element-caption">Die GNOME-Laufwerksverwaltung.</figcaption></figure></a></div>
</div>


<p>In meinem Beispiel arbeite ich also mit der Platte <code>/dev/sdc</code>. Wahrscheinlich handelt es sich bei euch um ein anderes Gerät, von daher müsst ihr die folgenden Hinweise an eure Situation anpassen. Für KDEler gibt es alternativ sicherlich auch in der KDE SC ein entsprechendes Werkzeug, und wenn alle Stricke reißen, hilft auf jeden Fall ein <code>sudo fdisk -l</code> weiter.</p>



<p>Nun überprüft ihr am besten erst einmal, ob sich eure Platte überhaupt in den Leerlauf schicken lässt. Alle halbwegs aktuellen Platten und Controller sollten dazu eigentlich in der Lage sein, aber bevor ihr euch später wundert, warum das nicht funktioniert, solltet ihr erstmal einen kleinen Test machen. Ruft dazu <code>hdparm</code> mit der Option <code>-C</code> auf&#8230;</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>sudo hdparm -C /dev/sdc</strong>
/dev/sdc:
 drive state is:  active/idle</code></pre>



<p>Man sieht, dass hdparm den Status korrekt abrufen konnte und die Platte läuft – man sollte dies auch an ihrem Betriebsgeräusch erkennen können. Nun könnt ihr die Platte einmal von Hand abschalten&#8230;</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>sudo hdparm -y /dev/sdc</strong></code></pre>



<p>&#8230;der Erfolg der Aktion sollte hörbar sein. Optional könnt ihr erneut mit der Option <code>-C</code> nachprüfen, ob die Platte auch wirklich in den Standby geschickt werden konnte.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>sudo hdparm -C /dev/sdc</strong>
/dev/sdc:
drive state is:  standby</code></pre>



<p>Sobald ihr wieder auf die Platte zugreift (bspw. über den Dateimanager), wird die Platte wieder automatisch anlaufen und ihre Daten preisgeben.&nbsp;Nun wäre es recht umständlich, die Platte immer von Hand abzuschalten. Besser wäre es, wenn sich die Platte nach einer gewissen Zeit ohne Zugriffe automatisch abstellen könnte.</p>



<p>Dazu gibt es die Option <code>-S XX</code> von hdparm. Über sie könnt ihr eine Zeitspanne definieren, ab der die Platte abgeschaltet wird. Der Zahlenwert hinter dem Schlüssel drückt nicht direkt die Zeit aus, sondern dient nur als Multiplikator. Ich zitiere einfach mal die man-Page&#8230;</p>



<blockquote class="wp-block-quote td_quote_box td_box_center is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Values from 1&nbsp;to 240 specify multiples of 5 seconds, yielding timeouts from 5&nbsp;seconds to 20 minutes. Values from 241 to 251 specify from 1 to&nbsp;11 units of 30 minutes, yielding timeouts from 30 minutes to 5.5&nbsp;hours. A value of 252 signifies a timeout of 21 minutes. A&nbsp;value of 253 sets a vendor-defined timeout period between 8 and&nbsp;12 hours, and the value 254 is reserved. 255 is interpreted as&nbsp;21 minutes plus 15 seconds. Note that some older drives may&nbsp;have very different interpretations of these values.</p>
</blockquote>



<p>Ein Wert von bspw. 60 entspricht daher 60*5 Sekunden, also 300 Sekunden oder fünf Minuten. Zu kurz sollte man das Timeout nicht wählen, da zu häufiges Runter- und wieder Hochdrehen des Motors die Lebensdauer der Platte beeinträchtigen kann.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>sudo hdparm -S 60 /dev/sdc</strong></code></pre>



<p>Damit das Ganze automatisch beim Start des Systems ausgeführt wird, solltet ihr diese Einstellung in der Konfigurationsdatei&nbsp;<code>/etc/hdparm.conf</code> speichern.&nbsp;Am besten arbeitet ihr in dem Fall mit <a href="http://wiki.ubuntuusers.de/uuid" target="_blank" rel="noopener">UUIDs</a>, sodass sich der Eintrag immer auf die gewünschte Platte bezieht, selbst wenn sich eure Plattenkonfiguration einmal ändern sollte. Bestimmt die UUID über bspw&#8230;</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>sudo blkid</strong>
&#91;...]
/dev/sdb1: LABEL="data-intern" UUID="ff7f1cdd-431a-4e47-8b90-49737cec82b3" TYPE="ext4"
/dev/sdc1: LABEL="datengrab" UUID="4c9dca33-e3e1-4a6a-a7d4-110cdbb4cfbe" TYPE="ext3"</code></pre>



<p>&#8230;und fügt dann einfach euren gewünschten Eintrag an das Ende der hdparm.conf an&#8230;</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>sudo gedit /etc/hdparm.conf</strong>
&#91;...]
/dev/disk/by-uuid/4c9dca33-e3e1-4a6a-a7d4-110cdbb4cfbe {
	spindown_time = 60
}
</code></pre>



<p>&#8230;ab dem nächsten Neustart sollte die Einstellung automatisch aktiv sein und eure Platte bei Nichtgebrauch abgeschaltet werden. Abschließend noch der Hinweis, dass ihr beim Arbeiten mit hdparm wirklich euer Hirn einschalten müsst. Bei der &#8222;Schlaffunktion&#8220; müsst ihr – wie bereits erwähnt – bedenken, dass zu häufiges Hochdrehen der Platte die Lebensdauer reduzieren kann. Setzt das Intervall daher auf keinen Fall zu kurz. [UPDATE 13.07.2012: Ich habe den Beitrag auf die aktuelle Syntax der <code>hdparm.conf</code> umgestellt, damit dürften einige Rückfragen aus den Kommentaren geklärt sein.]</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Die Akkulaufzeit mit dem Y5 Battery Saver verlängern</title>
		<link>https://linuxundich.de/android/die-akkulaufzeit-mit-dem-y5-battery-saver-verlangern/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Jul 2010 16:38:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[Akkulaufzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Strom sparen]]></category>
		<category><![CDATA[Y5 Battery Saver]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Einschalten des WLAN-Moduls kann die Akkulaufzeit eines modernen Smartphones kräftig absenken. Wenn man Zuhause oder auf der Arbeit das WLAN auch benutzt, dann ist das ja weniger schlimm. Doch es ist ärgerlich, wenn man unterwegs ist und das WLAN eigentlich gar nicht braucht. So scannt der WLAN-Empfänger fröhlich nach offenen WLANs weiter und schluckt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Einschalten des WLAN-Moduls kann die Akkulaufzeit eines modernen Smartphones kräftig absenken. Wenn man Zuhause oder auf der Arbeit das WLAN auch benutzt, dann ist das ja weniger schlimm. Doch es ist ärgerlich, wenn man unterwegs ist und das WLAN eigentlich gar nicht braucht. So scannt der WLAN-Empfänger fröhlich nach offenen WLANs weiter und schluckt demnach auch weiter krätig Strom &#8212; ohne dass man davon einen Nutzen hat. Das WLAN von Hand ein- und auszuschalten ist sicherlich eine Lösung, doch ehrlich gesagt würde mich das hin und her doch arg nerven. Abhilfe schafft das kleine Programm Y5 Battery Saver, das anhand der aktuellen Position das WLAN ab- bzw. wieder anschaltet.</p>
<p><span id="more-8160"></span></p>
<p><figure id="attachment_8165" aria-describedby="caption-attachment-8165" style="width: 242px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/07/y5batteryserver.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image  wp-image-8165" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/07/y5batteryserver.png" alt="Y5 Battery Saver" width="242" height="364" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/07/y5batteryserver.png 320w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/07/y5batteryserver-280x420.png 280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/07/y5batteryserver-250x375.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/07/y5batteryserver-120x180.png 120w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/07/y5batteryserver-200x300.png 200w" sizes="auto, (max-width: 242px) 100vw, 242px"></a><figcaption id="caption-attachment-8165" class="wp-caption-text">Y5 Battery Saver</figcaption></figure></p>
<p>Dafür braucht <a href="http://y5.polidea.pl/" target="_blank" rel="noopener">Y5 Battery Saver</a> kein ebenso stromfressendes GPS-Signal. Das Programm bestimmt über die <a href="http://">Cell ID</a> an welchem Sendemast das Telefon gerade eingebucht ist. Verbindet man sich zu einem WLAN, dann merkt sich Y5 Battery Saver diese Cell ID. In Zukunft wird dann das WLAN immer dann automatisch eingeschaltet, sobald sich das Telefon an diesem Sendemast eingebucht ist. Verlässt man das Empfangsgebiet des Sendemastes, dann wird das WLAN wieder wie von Geisterhand abgeschaltet.</p>
<p><figure id="attachment_8161" aria-describedby="caption-attachment-8161" style="width: 136px" class="wp-caption alignright"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/07/qrcode_y5batterysaver.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image  wp-image-8161" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/07/qrcode_y5batterysaver.png" alt="QR-Code" width="136" height="136" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/07/qrcode_y5batterysaver.png 200w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/07/qrcode_y5batterysaver-140x140.png 140w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/07/qrcode_y5batterysaver-48x48.png 48w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2010/07/qrcode_y5batterysaver-180x180.png 180w" sizes="auto, (max-width: 136px) 100vw, 136px"></a><figcaption id="caption-attachment-8161" class="wp-caption-text">QR-Code</figcaption></figure></p>
<p>Natürlich ist die Positionsbestimmung über die Cell ID nicht super genau, doch darum geht es ja gar nicht. Meist ist beispielsweise der Arbeitsplatz weit genug von Zuhause entfernt, so dass das WLAN spätestens nach ein paar hundert Metern auf dem Weg zum Arbeitsplatz, zur Uni oder wohin auch immer automatisch deaktiviert wird. Auf meinem alten Samsung Galaxy mit Android 1.5 funktioniert das Programm recht gut und zuverlässig. Und der erzielte Stromspareffekt kann sich durchaus sehen lassen.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Mit dem PHC-Kernel unter Ubuntu Karmic Strom sparen</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/mit-dem-phc-kernel-unter-ubuntu-karmic-strom-sparen/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/gnu-linux/mit-dem-phc-kernel-unter-ubuntu-karmic-strom-sparen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 16:16:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[CPU]]></category>
		<category><![CDATA[Energiesparen]]></category>
		<category><![CDATA[Hardware]]></category>
		<category><![CDATA[Howto]]></category>
		<category><![CDATA[Kernel]]></category>
		<category><![CDATA[Lifebook]]></category>
		<category><![CDATA[Strom sparen]]></category>
		<category><![CDATA[Stromverbrauch]]></category>
		<category><![CDATA[Undervolting]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://linuxundich.de/de/?p=4163</guid>

					<description><![CDATA[Mein kleines Notebook hier hat mit Linux leider ein kleines Problemchen. Bei jeder noch so kleinen Belastung der CPU, dreht der Lüfter sofort hoch. Selbst das Aufrufen einer Webseite mit Firefox sorgt somit für Lärm im Raum. Die Lösung dafür war schon immer das Absenken der CPU-Spannung durch das Patchen eines Kernel-Moduls. Dadurch läuft das [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mein kleines Notebook hier hat mit Linux leider ein kleines Problemchen. Bei jeder noch so kleinen Belastung der CPU, dreht der Lüfter sofort hoch. Selbst das Aufrufen einer Webseite mit Firefox sorgt somit für Lärm im Raum. Die Lösung dafür war schon immer das Absenken der CPU-Spannung durch das Patchen eines Kernel-Moduls. Dadurch läuft das Gerät praktisch geräuschlos.</p>
<p>Nun baut Ubuntu jedoch seit Jaunty die dafür nötigen Kernel-Module fest in den Kernel ein. Dadurch ist es nicht mehr möglich nur das eine Kernel-Module zu patchen, es muss leider der gesamte Kernel neu kompiliert werden&#8230; Vor einigen Monaten habe ich bereits über eine Paketquelle mit einem &#8222;PHC-Kernel&#8220; <a href="/ubuntu/ppa-fur-jaunty-mit-gepatchtem-kernel-zum-undervolten/">geschrieben</a>, in der Hoffnung dass mit der Quelle die Kernel-Kompiliererei ein Ende hat, doch bislang war ich vom linux-phc Team etwas enttäuscht. Das PPA hat meiner Erinnerung nach, während der bisherigen Lebenszeit von Jaunty gerade mal ein Update erfahren.</p>
<p>Mit Ubuntu Karmic ändert sich das Vorgehen mal wieder etwas. Das PPA enthält nun einen Kernel, der die SpeedStep-Module komplett fehlen, so kann man sich die Kernelmodule selber erzeugen&#8230;</p>
<p><span id="more-4163"></span></p>
<h2>PHC-Kernel installieren</h2>
<p>Den Anfang macht die Installation des angepassten Kernels, man kann den Kernel sowie die nötigen Bibliotheken und Tools für das Kompilieren des Kernelmoduls via&#8230;</p>
<pre>$ sudo add-apt-repository ppa:linux-phc/ppa
$ sudo apt-get install build-essential linux-generic-phc linux-headers-generic-phc
</pre>
<p>&#8230;herunterladen und installieren. Nach der Installation startet man am besten den Rechner neu. Beim Booten steht jetzt ein zusätzlicher Kernel, der mit -phc endet, zur Verfügung. Speed-Stepping sollte mit diesem Kernel erstmal nicht funktionieren, wundert Euch also nicht wenn die CPU vorerst immer mit maximaler Taktrate läuft.</p>
<h2>Kernelmodule erzeugen</h2>
<p>Nun könnt Ihr euch aus dem Forum von linux-phc.org bereits gepatchte Kernelmodule <a href="http://www.linux-phc.org/forum/viewtopic.php?f=13&amp;t=2" target="_blank" rel="noopener">herunterladen</a>. Es gibt zwei Varianten, einmal phc-k8*.tar.gz für AMD X2, AMD Turion64 und AMD Turion X2 Prozessoren und einmal phc-intel*.tar.gz für Intel Mobile Centrino, Atom (N2xx) und Intel Core/Core2 CPUs. Ihr müsst das passende Kernelmodul wählen.</p>
<p>Ich habe hier ein Gerät mit einem alten Intel Centrino, daher führe ich das am Beispiel des gerade aktuellen Moduls phc-intel-0.3.2-8.tar.gz durch&#8230; Habt Ihr das Modul heruntergeladen, so müsst Ihr es entpacken und in das entstandene Verzeichnis wechseln&#8230;</p>
<pre>$ tar -xzf phc-intel*
$ cd phc-intel*
</pre>
<p>Nun könnt ihr das Modul erzeugen, kompilieren und installieren. Dies könnt Ihr via&#8230;</p>
<pre>$ make prepare
$ make
$ sudo make install
$ sudo modprobe phc-intel
</pre>
<p>&#8230;durchführen. Solltet ihr Schwierigkeiten dabei haben, so liefert die im Archiv enthaltene README Datei weitere Informationen. Den Erfolg könnt Ihr wieder via&#8230;</p>
<pre>$ cat /sys/devices/system/cpu/cpu0/cpufreq/phc_controls
16:33 14:33 12:20 10:14 8:6 6:4 
</pre>
<p>&#8230;ausprobieren. Ist das Modul erfolgreich gebaut worden und habt Ihr es via modprobe geladen, dann zeigt die Ausgabe von cat etwas an, falls die Ausgabe nichts bringt, dann hakt es irgendwo. Damit das Kernelmodul von nun an automatisch geladen wird, steckt ihr es in die Datei /etc/modules. Öffnet dazu die Datei in einen Editor mit Root-Rechten&#8230;</p>
<pre>$ sudo gedit /etc/modules
</pre>
<p>und fügt die Zeile&#8230;</p>
<pre>phc-intel
</pre>
<p>&#8230;ein. Speichert die Datei abschließend. Ihr seid damit noch nicht fertig&#8230; Ihr müsst noch passende Spannungswerte ermitteln und die Einstellungen permanent in Eurem System verankern. Seit Jaunty hat sich das Vorgehen nicht verändert. Informationen dazu findet Ihr im älteren Artikel <a href="/ubuntu/ppa-fur-jaunty-mit-gepatchtem-kernel-zum-undervolten/#wptoc_0_0_1">PPA für Jaunty mit gepatchtem Kernel zum Undervolten</a>.</p>
<h2>Governor ohne PolicyKit-Abfrage ändern</h2>
<p>Abschließend noch ein kleiner Tipp, der mit dem Thema hier nicht direkt etwas zu tun hat. In den Kommentaren zu <a href="/ubuntu/ubuntu-karmic-koala-9-10-aus-meiner-sicht/">Ubuntu Karmic Koala 9.10 aus meiner Sicht</a> hat <a href="http://www.christoph-wickert.de/" target="_blank" rel="noopener">Christoph Wickert</a> Hinweise gegeben, wie man auch mit PolicyKit-1 von GNOME aus Karmic die Taktrate bzw. den Governor ohne Passwortabfrage ändern kann. Ich füge dazu alle Benutzer, die den Governor ändern können sollen, in die Gruppe &#8222;users&#8220; ein&#8230;</p>
<pre>$ sudo adduser $USER users
</pre>
<p>(Kleiner Hinweis: Ihr müsst euch einmal aus und wieder einloggen. Erst dann werden die Gruppenzugehörigkeiten neu eingelesen) Danach könnt Ihr via&#8230;</p>
<pre>$ sudo gedit /var/lib/polkit-1/localauthority/50-local.d/gnome-cpufreq.pkla
</pre>
<p>&#8230;die nötige Konfigurationsdatei erstellen. Als Inhalt fügt Ihr&#8230;</p>
<pre>[Allow users to set the CPU frequency]
Identity=unix-group:users
Action=org.gnome.cpufreqselector
ResultAny=no
ResultInactive=no
ResultActive=yes
</pre>
<p>&#8230;ein. Danach könnt Ihr die Taktrate ohne die Eingabe eines Passwortes ändern.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Energiesparen mit sonarPM und Ultraschall</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/energiesparen-mit-sonarpm-und-ultraschall/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/gnu-linux/energiesparen-mit-sonarpm-und-ultraschall/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 12:44:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Bildschirmschoner]]></category>
		<category><![CDATA[Debian]]></category>
		<category><![CDATA[Energiesparen]]></category>
		<category><![CDATA[Hardware]]></category>
		<category><![CDATA[Karmic]]></category>
		<category><![CDATA[sonarPM]]></category>
		<category><![CDATA[Strom sparen]]></category>
		<category><![CDATA[Stromverbrauch]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Bildschirmschoner bzw. der Energiesparmodus des Bildschirm werden erst nach einer voreingestellten Zeitspanne, in der keine Aktionen via Maus oder Tastatur erfolgen, aktiv. Stephen Tarzia von der Northwestern University hat sich mit seiner Forschungsgruppe daran gemacht diese Zeit zu verkürzen. Nachdem der Benutzer den Arbeitsplatz verlässt, soll der Monitor sofort und ohne Interaktion des Benutzers [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Bildschirmschoner bzw. der Energiesparmodus des Bildschirm werden erst nach einer voreingestellten Zeitspanne, in der keine Aktionen via Maus oder Tastatur erfolgen, aktiv. Stephen Tarzia von der Northwestern University hat sich mit seiner Forschungsgruppe daran gemacht diese Zeit zu verkürzen. Nachdem der Benutzer den Arbeitsplatz verlässt, soll der Monitor sofort und ohne Interaktion des Benutzers in den Standby gehen.</p>
<p>Dies soll über Ultraschall-Signale geschehen, die über von einer Software generiert werden, über die Boxen des Computers abgespielt und von ein Mikrofon aufgenommen werden. Die Signale mit über 20kHz sollen vom menschlichen Ohr nicht wahrnehmbar sein. Für Windows gibt es fertige ausführbare Dateien des <a href="http://stevetarzia.com/sonar/" target="_blank" rel="noopener">Sonar Power Managers</a>, unter Linux muss man sich sonarPM selber kompilieren&#8230;</p>
<p><span id="more-4308"></span></p>
<p>Den Quellcode könnt Ihr von der Homepage <a href="http://stevetarzia.com/sonar/download.php" target="_blank" rel="noopener">herunterladen</a> und anschließend entpacken. In der README findet Ihr dann eigentlich alle nötigen Informationen um sonarPM zu installieren. Ich gebe Euch trotzdem alle Infos Schritt für Schritt, so könnt Ihr auch ohne große Basteleien sonarPM austesten&#8230;</p>
<pre>$ tar -xzf SonarPM*.tar.gz
$ cd sonar_dist/
</pre>
<p>Um sonarPM nun kompilieren zu können, braucht ihr folgende Bibliotheken.So wie ich das sehe, müsste es diese Bibliotheken für alle Ubuntu-Versionen und Debian ab Lenny geben.</p>
<pre>$ sudo apt-get install portaudio19-dev libxss-dev libwxgtk2.8-dev
</pre>
<p>Habt Ihr die Bibliotheken installiert, könnt Ihr Euch dran machen sonarPM zu kompilieren. Ihr könnt direkt make ausführen, ein configure-Skript wird nicht benutzt&#8230;</p>
<pre>$ make sonar_gui
$ make sonar_tui
</pre>
<p>Da das Programm nicht in der Lage ist für seine Konfigurationsdateien im Home-Verzeichnis einen Ordner anzulegen, müsst Ihr das machen.</p>
<pre>$ mkdir ~/.sonarPM
</pre>
<p>Nun seid Ihr fertig und könnt die GUI von sonarPM via&#8230;</p>
<pre>$ ./sonar_gui
</pre>
<p>&#8230; starten. Bei diesem ersten Start müsst Ihr die passenden Audio-Geräte auswählen. Unter Ubuntu Karmic funktionierte PulseAudio recht gut. Das Mikrofon habe ich jedoch direkt ausgewählt.</p>
<p><figure id="attachment_4311" aria-describedby="caption-attachment-4311" style="width: 609px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/10/sonarpm_config.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4311 size-full" title="sonarpm_config" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/10/sonarpm_config.jpg" alt="Die richtigen Audiogeräte müssen ausgewählt werden" width="609" height="453" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/10/sonarpm_config.jpg 609w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/10/sonarpm_config-565x420.jpg 565w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/10/sonarpm_config-80x60.jpg 80w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/10/sonarpm_config-100x75.jpg 100w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/10/sonarpm_config-180x135.jpg 180w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/10/sonarpm_config-238x178.jpg 238w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/10/sonarpm_config-265x198.jpg 265w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/10/sonarpm_config-250x186.jpg 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/10/sonarpm_config-550x409.jpg 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/10/sonarpm_config-242x180.jpg 242w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/10/sonarpm_config-403x300.jpg 403w" sizes="auto, (max-width: 609px) 100vw, 609px"></a><figcaption id="caption-attachment-4311" class="wp-caption-text">Die richtigen Audiogeräte müssen ausgewählt werden</figcaption></figure></p>
<p>Anschließend startet sonarPM und fängt an Signale auszugeben. Anfangs hört man noch deutlich Signale, die nach und nach verschwinden. Nach rund 30 Sekunden Kalibrierung blieb sonarPM für mein Höhrempfinden (fast) lautlos.</p>
<p><figure id="attachment_4310" aria-describedby="caption-attachment-4310" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/10/sonarpm.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4310 size-medium" title="sonarpm" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/10/sonarpm-640x280.jpg" alt="SonarPM in Aktion" width="640" height="280" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/10/sonarpm-640x280.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/10/sonarpm-681x298.jpg 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/10/sonarpm-250x110.jpg 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/10/sonarpm-550x241.jpg 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/10/sonarpm-800x350.jpg 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/10/sonarpm-411x180.jpg 411w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/10/sonarpm-685x300.jpg 685w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/10/sonarpm.jpg 840w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-4310" class="wp-caption-text">SonarPM in Aktion</figcaption></figure></p>
<p>Bei mir klappte das Abschalten des Bildschirmes, allerdings nicht wirklich zuverlässig. Manchmal ging der Bildschirm aus, obwohl ich noch vor dem Rechner saß. Manchmal bleibt er an, obwohl ich nicht am Rechner sitze. Eventuell liegt das am Mikrofon meiner Webcam, das leider einen etwas zu <a href="/ubuntu/trust-wb-8500x/">dumpfen Klang liefert</a>. Vielleicht entstehen die leisen Klicks, die ich ab und zu höre, auch durch das schlechte Mikrofon. Auch scheinen die Boxen mancher Laptops zu limitiert zu sein. Oft können die Brüllwürfel billiger Laptops die nötigen 20kHz nicht liefern. sonarPM eignet sich daher eher zum rumspielen und ausprobieren, am besten ist sowieso der schnelle Griff zum Ein-/Aus Schalter des Monitors.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Powersave heißt nicht Energie sparen</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/powersave-heist-nicht-energie-sparen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2009 11:50:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[CPU]]></category>
		<category><![CDATA[Hardware]]></category>
		<category><![CDATA[Jaunty]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Notebook]]></category>
		<category><![CDATA[Strom sparen]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>
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					<description><![CDATA[Arbeitet man mit einem Notebook unterwegs, so will man die maximale Akkulaufzeit aus dem Gerät herauspressen. Ein beliebter &#8222;Trick&#8220; ist die Taktrate der CPU auf ein Minimum herabzusetzen. Bei niedrigeren Taktraten wird die CPU mit weniger Spannung versorgt und nimmt so weniger Leistung auf, so der Glaube. Das ist zwar korrekt, doch leider ist es [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Arbeitet man mit einem Notebook unterwegs, so will man die maximale Akkulaufzeit aus dem Gerät herauspressen. Ein beliebter &#8222;Trick&#8220; ist die Taktrate der CPU auf ein Minimum herabzusetzen. Bei niedrigeren Taktraten wird die CPU mit weniger Spannung versorgt und nimmt so weniger Leistung auf, so der Glaube. Das ist zwar korrekt, doch leider ist es nur die halbe Wahrheit&#8230;</p>
<p><span id="more-1550"></span></p>
<p>Dazu gibt es in GNOME das CPU Frequency Applet, das den Benutzer durch die Option &#8222;Powersave&#8220; schnell dazu verleitet diese Einstellung im mobilen Betrieb zu verwenden. Öfters liest man Support-Anfragen in dieser Art&#8230;</p>
<blockquote class="td_quote_box td_box_center"><p>Ich würde gerne mein Ubuntu 9.04, das auf einem Notebook läuft, so konfigurieren, dass es die CPU-Policy auf &#8222;Powersave&#8220; stellt, wenn es per Akku betrieben wird und auf &#8222;OnDemand&#8220; schaltet, wenn es an der Steckdose hängt.</p></blockquote>
<p>Wie Eingangs angesprochen ist die Taktrate der CPU nur ein kleines Zahnrad im Räderwerk des Energiemanagements einer CPU. Viel wichtiger sind die Schlafmodi der CPU, in die ein Prozessor jedoch nur fallen kann, wenn es nichts mehr zu tun gibt. Im Normalfall (d.h. &#8222;normaler&#8220; Betrieb: Keine Spiele, keine andauernden Berechnungen) spart man mit &#8222;Powersave&#8220; KEINE Energie. Auch wenn diese Option fälschlicherweise &#8222;Powersave&#8220; heißt, der Akku geht damit eher schneller zur neige.</p>
<p><figure id="attachment_2322" aria-describedby="caption-attachment-2322" style="width: 475px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2322" title="gnomefrequencyapplet" src="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/06/gnomefrequencyapplet.png" alt="Das GNOME Frequency Applet zur Steuerung der Taktraten" width="475" height="280" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/06/gnomefrequencyapplet.png 475w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/06/gnomefrequencyapplet-250x147.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/06/gnomefrequencyapplet-305x180.png 305w" sizes="auto, (max-width: 475px) 100vw, 475px"><figcaption id="caption-attachment-2322" class="wp-caption-text">Das GNOME Frequency Applet zur Steuerung der Taktraten</figcaption></figure></p>
<p>Ich zitiere mal <a href="http://www.advogato.org/person/mjg59/diary.html?start=170 Matthew Garrett" target="_blank" rel="noopener">Making sure we do power management the right way</a> von Matthew Garrett. Matthew ist ein Angestellter von Canonical und dort unter Anderem für den Kernel zuständig.</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<th width="50%">Original</th>
<th width="50%">Übersetzung</th>
</tr>
<tr>
<td>To a first approximation, the Powersave governor will only save you power if you&#8217;re playing 3D games. The performance governor will basically never give you extra performance. Don&#8217;t use them. Use ondemand instead. Do not make it easy for your users to choose them. They will get it wrong, because it is difficult to explain why this result is true.</td>
<td>Der Powersave-Regler wird nur Energie sparen, wenn du 3D Spiele spielst. Der Performance-Regler wird dir praktisch nie extra Leistung liefern. Verwende diese Einstellungen nicht. Du solltest &#8222;ondemand&#8220; verwenden. [&#8230;] Entwickler sollten es vermeiden diese Optionen zur Auswahl anzubiten, da Enduser diese Begriffe falsch interpretieren werden.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Weitere Informationen und ein anschauliches Beispiel <a href="http://www.bughost.org/pipermail/power/2007-May/000166.html" target="_blank" rel="noopener">gibt</a> <a href="http://www.linuxjournal.com/content/interview-arjan-van-de-ven-intel-and-lesswattsorg" target="_blank" rel="noopener">Arjan van de Ven</a>, der Kopf eines Teams bei Intel, das sich um Power Management und die Performance von Linux auf Intel Hardware kümmert.</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<th width="50%">Original</th>
<th width="50%">Übersetzung</th>
</tr>
<tr>
<td>it&#8217;s a bit complex to explain, but it&#8217;s better to execute the code you need to execute at full speed, and then really quickly go idle, than it is to execute at a much lower speed.</p>
<p>Maybe a simple example (I plucked these numbers out of the air, they don&#8217;t represent any real cpu that exists) will help: Say you have a cpu that consumes 40 Watts at full speed, and 30 Watts at half speed, and 4 Watts when idle. You have something to do, lets say mp3 decoding of 1 second of audio, and that takes a full second at half speed, and one second at full speed.</p>
<p>At full speed decode + idle, that is half a second at 40 watts (20 Joules) and half a second at 4 Watts (2 Joules); total is 22 Joules. At half speed decode, that is a full second at 30 Watts, so 30 Joules.</p>
<p>So, what ondemand does would cost 22 Joules, while a &#8222;hit the exact frequency&#8220; governer would cost you 30 Joules&#8230;..</td>
<td>Es ist schwierig zu erklären, aber es ist besser ein Code bei voller Taktrate auszuführen und dann schnell in den Leerlauf zu fallen, als den selben Code bei einer viel niedrigen Taktrate auszuführen.</p>
<p>Vielleicht verdeutlicht ein einfaches Beispiel den Zusammenhang (Die Zahlen repräsentieren keine reale CPU, sie sind aus der Luft gegriffen): Angenommen man hat eine CPU, die 40 Watt bei voller Taktrate, 30 Watt bei halber und 4 Watt im Leerlauf benötigt. Nun lässt man den Rechner arbeiten, beispielsweise decodiert man eine MP3-Datei mit einer Länge von einer Sekunde. Dies dauert bei halber Taktrate eine ganze Sekunde und eine halbe Sekunde bei voller Taktrate [Anmerkung: Hier hat sich der Autor wohl vertippt].</p>
<p>Bei voller Geschwindigkeit benötigt dieser Vorgang 22 Joules (0,5 Sekunden bei 40 Watt und 0,5 Sekunden bei 4 Watt), drosselt man nun die CPU und decodiert bei halber Taktrate dauert der Vorgang eine ganze Sekunde bei 30 Watt, so dass 30 Joules Energie benötigt werden. Ondemand benötigt also 22 Joules, während der &#8222;Benutze nur diese eine Taktrate&#8220;-Regler dich 30 Jules kosten würde.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Will heißen, je schneller die CPU wieder in <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Advanced_Configuration_and_Power_Interface#Processor_states" target="_blank" rel="noopener">Tiefschlaf</a> fallen kann, desto mehr Energie wird sie sparen. Indem man sie nun zwingt immer mit niedrigster CPU-Rate zu laufen, verhindert man dass sie möglichst schnell wieder Einschlafen kann. Mit Powersave spart man nur dann Energie, wenn die CPU sowieso bei jeder Taktrate voll ausgelastet wäre (also bspw. bei 3D-Spielen oder Berechnungen). Im normalen Betrieb, egal ob Akku oder Netz, sollte man OnDemand benutzen um Energie zu sparen.</p>
<p>Ich persönlich benutze Powersave um den Lärm, den der Lüfter meines Laptops macht, zu kontrollieren. Arbeitet man mit Anderen in einer leisen Umgebung, so ist ein permanent hochdrehender Lüfter doch arg nervig. Weitere interessante Ideen bzgl. Energiesparen bei Computern im Allgemeinen und Laptops im Speziellen findet man auf thinkpad-wiki.org unter <a href="http://thinkpad-wiki.org/Linux_Stromsparen" target="_blank" rel="noopener">Linux Stromsparen</a> und <a href="http://thinkpad-wiki.org/Vista_Stromverbrauch_senken" target="_blank" rel="noopener">Vista Stromverbrauch senken</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>FSC Lifebook S-6120 unter Ubuntu Hardy 8.04 undervolten</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/fsc-lifebook-s-6120-unter-ubuntu-hardy-804-undervolten/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/gnu-linux/fsc-lifebook-s-6120-unter-ubuntu-hardy-804-undervolten/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 May 2008 17:34:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Hardware]]></category>
		<category><![CDATA[Hardy]]></category>
		<category><![CDATA[Notebook]]></category>
		<category><![CDATA[PHC]]></category>
		<category><![CDATA[Prozessorspannung]]></category>
		<category><![CDATA[S-6120]]></category>
		<category><![CDATA[Strom sparen]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://christoph-langner.de/?p=76</guid>

					<description><![CDATA[Das Lifebook S-6120 von Fujitsu-Siemens funktioniert unter Linux praktisch out-of-the Box wunderbar. Ein paar kleine Nacharbeiten kann man machen, so dass das Notebook alle Wünsche erfüllt. Nur das Absenken der Prozessorspannung ist etwas aufwändig. Durch das Absenken der CPU Spannung kann man den Stromverbrauch der CPU deutlich senken und so zum einen deutlich längere Akkulaufzeiten erreichen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Lifebook S-6120 von Fujitsu-Siemens funktioniert unter Linux praktisch out-of-the Box wunderbar. Ein paar <a href="http://wiki.ubuntuusers.de/Fujitsu-Siemens_Lifebook_S-6120" target="_blank" rel="noopener">kleine Nacharbeiten</a> kann man machen, so dass das Notebook alle Wünsche erfüllt. Nur das Absenken der Prozessorspannung ist etwas aufwändig. Durch das Absenken der CPU Spannung kann man den Stromverbrauch der CPU deutlich senken und so zum einen deutlich längere Akkulaufzeiten erreichen sowie für einen leiseren Betrieb des Rechners sorgen, da die CPU weniger Abwärme erzeugt&#8230;</p>
<p><span id="more-76"></span></p>
<p>[UPDATE 30.05.09: Seit Ubuntu &#8222;Jaunty Jackalope&#8220; 9.04 hat sich das Verfahren geändert. Man kann nicht mehr so einfach das Kernelmodul ändern. Informationen hierzu findet man unter <a href="/2009/05/ppa-fur-jaunty-mit-gepatchtem-kernel-zum-undervolten/">PPA für Jaunty mit gepatchtem Kernel zum Undervolten</a> hier in meinem Blog.] Für den Ubuntu-Kernel benötigt man den Linux-PHC Patch, der das Ändern der Spannungswerte durch Schreiben in eine Systemdatei erlaubt. Dabei wird lediglich das für die CPU-Steuerung zuständige Kernel-Modul (eine Datei) verändert. Informationen dazu findet man im <a href="http://wiki.ubuntuusers.de/Prozessorspannung_absenken" target="_blank" rel="noopener">Wiki</a> von ubuntuusers.de. Das Vorgehen ist unabhängig von der eigenen Hardware.</p>
<p>Hat man den Patch eingespielt muss man nun für jede Taktstufe der CPU die Spannung individuell anpassen. Die Spannung sollte so weit wie möglich gesenkt werden. Senkt man sie jedoch zu weit ab, so hängt sich der Rechner auf. Leider muss man zum Teil recht lange probieren, bis man brauchbare Werte findet. Um anderen die Arbeit zu ersparen veröffentliche hier die Daten für &#8222;mein&#8220; FSC Lifebook S-6120. Am einfachsten realisiert man die Absenkung der CPU-Spannung über ein init-Skript, so wird die Spannung automatisch beim Booten abgesenkt. Die Skripte habe ich bereits vorbereitet.</p>
<pre>$ sudo mkdir /etc/phc-config/
$ sudo wget http://linuxundich.de/static/undervolt.config -o /etc/phc-config/undervolt
$ sudo wget http://linuxundich.de/static/undervolt.init -o /etc/init.d/undervolt
$ sudo chmod +x /etc/init.d/undervolt
$ sudo update-rc.d undervolt defaults
</pre>
<p>Dies lädt das Skript <code>/etc/phc-config/undervolt</code> sowie die Konfigurationsdatei <code>/etc/phc-config/undervolt</code> herunter und verlinkt das Skript in den Runleveln. Von nun an wird die Prozessorspannung automatisch abgesenkt. Sollte es nun zu Abstürzen kommen, so muss die Prozessorspannung wieder angehoben werden. Dazu muss man die <code>/etc/phc-config/undervolt</code> bearbeiten und die Wert erhöhen. Informationen dazu findet man wieder im <a href="http://wiki.ubuntuusers.de/Prozessorspannung_absenken#head-6623c0271975aefd8dca2525a29a2f60b889c8e2" target="_blank" rel="noopener">Wiki</a> von ubuntuusers.de.</p>
<pre>CUSTOM_VTABLE="33 33 20 14 6 4"</pre>
]]></content:encoded>
					
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			<slash:comments>5</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bildschirm mit einem Klick ausschalten</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/bildschirm-mit-einem-klick-ausschalten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Jan 2008 17:49:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Gnome]]></category>
		<category><![CDATA[Laptop]]></category>
		<category><![CDATA[Strom sparen]]></category>
		<category><![CDATA[Stromverbrauch]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>
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					<description><![CDATA[Manchmal ist es praktisch den Bildschirm sofort abschalten zu können, ohne beispielsweise den Deckel des Notebooks schließen zu müssen. So kann man die Akkulaufzeit des Geräts noch um ein paar Minuten erhöhen. In einem Terminal kann man dies mit dem folgenden Befehl machen. Um sich die Eingabe des Befehls zu sparen kann man einen Starter [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal ist es praktisch den Bildschirm sofort abschalten zu können, ohne beispielsweise den Deckel des Notebooks schließen zu müssen. So kann man die Akkulaufzeit des Geräts noch um ein paar Minuten erhöhen. In einem Terminal kann man dies mit dem folgenden Befehl machen. Um sich die Eingabe des Befehls zu sparen kann man einen Starter im GNOME Panel ablegen.</p>
<pre>$ xset dpms force off</pre>
<p><figure id="attachment_46" aria-describedby="caption-attachment-46" style="width: 430px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/05/turnoffscreen.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image size-medium wp-image-46" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/05/turnoffscreen-430x205.png" alt="Unter Gnome den Bildschirm mit einem Klick abschalten." width="430" height="205" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/05/turnoffscreen-430x205.png 430w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/05/turnoffscreen.png 476w" sizes="auto, (max-width: 430px) 100vw, 430px"></a><figcaption id="caption-attachment-46" class="wp-caption-text">Unter Gnome den Bildschirm mit einem Klick abschalten.</figcaption></figure></p>
<p>Dazu legt man den Starter mittels Rechtsklick auf ein Panel und <em>Zum Panel hinzufügen</em> | <em>Benutzerdefinierter Anwendungsstarter</em> an, gibt als Befehl das Kommando von oben an und nutzt als Icon beispielsweise <code>/usr/share/icons/gnome/32x32/apps/xscreensaver.png</code> Von nun an kann man mit einem Klick den Bildschirm komplett abschalten.</p>
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