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	<title>System &#8211; Linux und Ich</title>
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	<description>Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT</description>
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	<title>System &#8211; Linux und Ich</title>
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		<title>TopHat und Statistig: Systemmonitoring für das GNOME-Panel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 May 2025 10:06:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Gnome]]></category>
		<category><![CDATA[Gnome-Erweiterung]]></category>
		<category><![CDATA[Monitoring]]></category>
		<category><![CDATA[System]]></category>
		<category><![CDATA[Systeminformationen]]></category>
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					<description><![CDATA[Zwei praktische GNOME-Erweiterungen für die Systemüberwachung: TopHat bietet umfassende Infos direkt im Panel, Statistig bleibt minimalistisch. Wer mehr will, greift zu Mission Center.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wer unter <a href="https://linuxundich.de/tag/gnome/" data-type="post_tag" data-id="1734">GNOME</a> arbeitet und wissen möchte, wie ausgelastet der eigene Rechner gerade ist, findet mit TopHat und Statistig zwei nützliche Erweiterungen. Beide zeigen direkt im Panel wichtige Systemdaten an – ohne separate Fenster und ohne zusätzliche Programme starten zu müssen. Die Unterschiede liegen vor allem im Detailgrad. Ich habe mir beide Erweiterungen angesehen und zeige euch, für wen sich welches Tool lohnt – und wo es Alternativen gibt, falls ihr lieber mit einer eigenständigen Anwendung arbeitet.</p>







<h2 class="wp-block-heading" id="statistig-minimalistisch-und-gut-integriert">Statistig: Minimalistisch und gut integriert</h2>



<p><a href="https://extensions.gnome.org/extension/8071/statistig/" target="_blank" rel="noopener">Statistig</a> (Link geht zu den GNOME Extensions) ist ein schlanker <a href="https://linuxundich.de/tag/systeminformationen/" data-type="post_tag" data-id="1103">Systemmonitor</a>, der CPU- und RAM-Auslastung als kleine Symbole im Systemstatusbereich einblendet – dort, wo ihr auch Lautstärke, Netzwerk oder Akku seht. Die Anzeige bleibt dezent und ist farbcodiert: Gelb ab 70 %, Rot ab 90 % Auslastung. So erkennt ihr auf einen Blick, ob euer System ins Schwitzen gerät.</p>



<p>Das Design folgt den GNOME-Vorgaben und verzichtet bewusst auf grafischen Ballast. Ein kleiner Wermutstropfen: Statistig klinkt sich zusätzlich ins Systemmenü ein. Das wäre nicht nötig – Einstellungen lassen sich bequem über den Erweiterungsmanager vornehmen. Wirklich störend ist das nicht, aber es wirkt ein wenig überflüssig. Der <a href="https://github.com/mustafaaycll/statistig" target="_blank" rel="noopener">Quellcode ist auf GitHub</a> verfügbar.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1280" height="746" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/statistig-systemmonitor_1-1280x746.webp" alt="Statistig ist dezent: Zwei kleine Symbole im Systemstatus liefern Infos zu CPU- und RAM-Auslastung, farblich codiert und ohne Ablenkung." class="wp-image-44695" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/statistig-systemmonitor_1-1280x746.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/statistig-systemmonitor_1-640x373.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/statistig-systemmonitor_1-1536x895.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/statistig-systemmonitor_1-721x420.webp 721w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/statistig-systemmonitor_1-681x397.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/statistig-systemmonitor_1.webp 1622w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Statistig ist dezent: Zwei kleine Symbole im Systemstatus liefern Infos zu CPU- und RAM-Auslastung, farblich codiert und ohne Ablenkung.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1280" height="746" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/statistig-systemmonitor_2-1280x746.webp" alt="Die Konfiguration per Menüeintrag ist möglich, aber überflüssig – das ließe sich eleganter im Erweiterungsmanager lösen." class="wp-image-44696" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/statistig-systemmonitor_2-1280x746.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/statistig-systemmonitor_2-640x373.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/statistig-systemmonitor_2-1536x895.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/statistig-systemmonitor_2-721x420.webp 721w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/statistig-systemmonitor_2-681x397.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/statistig-systemmonitor_2.webp 1622w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Die Konfiguration per Menüeintrag ist möglich, aber überflüssig – das ließe sich eleganter im Erweiterungsmanager lösen.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="top-hat-mehr-daten-mehr-uberblick">TopHat: Mehr Daten, mehr Überblick</h2>



<p><a href="https://github.com/fflewddur/tophat" target="_blank" rel="noopener">TopHat</a> (Link geht zu den GNOME Extensions) richtet sich an alle, die etwas mehr Kontrolle und Transparenz schätzen. Die Erweiterung zeigt neben CPU- und RAM-Auslastung auch Netzwerk- und Festplattenaktivität – direkt oben in der GNOME-Leiste, mit kleinen animierten Graphen. Das Ganze bleibt übersichtlich, ohne den Desktop optisch zu überladen.</p>



<p>TopHat ist hilfreich, wenn ihr regelmäßig nachvollziehen möchtet, warum das System gerade träge wirkt oder wohin der Datenverkehr fließt. Die grafischen Anzeigen sind kompakt, aber informativ – und bieten deutlich mehr Kontext als einfache Prozentwerte. Wer tiefer einsteigen will, ist mit TopHat gut beraten. Auch hier gibts den Quellcode auf <a href="https://github.com/fflewddur/tophat" target="_blank" rel="noopener">GitHub</a>.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="1107" height="818" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/tophat-systemmonitor_1.webp" alt="TopHat zeigt die CPU-Auslastung in Form kleiner, animierter Graphen – gut sichtbar, aber nicht aufdringlich." class="wp-image-44697" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/tophat-systemmonitor_1.webp 1107w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/tophat-systemmonitor_1-640x473.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/tophat-systemmonitor_1-568x420.webp 568w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/tophat-systemmonitor_1-80x60.webp 80w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/tophat-systemmonitor_1-100x75.webp 100w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/tophat-systemmonitor_1-681x503.webp 681w" sizes="(max-width: 1107px) 100vw, 1107px"><figcaption class="wp-element-caption">TopHat zeigt die CPU-Auslastung in Form kleiner, animierter Graphen – gut sichtbar, aber nicht aufdringlich.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1107" height="818" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/tophat-systemmonitor_2.webp" alt="Auch die Festplatten- oder SSD-Aktivität lässt sich live beobachten – praktisch bei leistungshungrigen Anwendungen." class="wp-image-44698" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/tophat-systemmonitor_2.webp 1107w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/tophat-systemmonitor_2-640x473.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/tophat-systemmonitor_2-568x420.webp 568w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/tophat-systemmonitor_2-80x60.webp 80w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/tophat-systemmonitor_2-100x75.webp 100w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/tophat-systemmonitor_2-681x503.webp 681w" sizes="auto, (max-width: 1107px) 100vw, 1107px"><figcaption class="wp-element-caption">Auch die Festplatten- oder SSD-Aktivität lässt sich live beobachten – praktisch bei leistungshungrigen Anwendungen.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="wenns-mehr-sein-darf-mission-center">Wenn’s mehr sein darf: Mission Center</h2>



<p>Falls ihr lieber mit einer klassischen Anwendung arbeitet statt mit einer Shell-Erweiterung, lohnt sich ein Blick auf <a href="https://linuxundich.de/gnu-linux/mission-center1-0-systemmonitor-fur-gnome/">Mission Center</a>. Die App wurde kürzlich in Version 1.0 veröffentlicht und setzt auf GTK4 und Libadwaita – optisch modern, funktional umfassend. Ihr seht Prozesse, CPU-Kerne, Speicher, Netzwerk und mehr – alles in einem übersichtlichen Fenster.</p>



<p>Mission Center eignet sich vor allem dann, wenn ihr systematisch nach Engpässen oder ungewöhnlichem Verhalten suchen wollt. Im Unterschied zu den Erweiterungen braucht es dafür ein geöffnetes Fenster – dafür bietet es mehr Tiefe. Wer regelmäßig mit Systemanalysen arbeitet, bekommt hier ein starkes Werkzeug.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="welcher-monitor-passt-zu-euch">Welcher Monitor passt zu euch?</h2>



<p>Ob Statistig, TopHat oder Mission Center – alle drei Werkzeuge haben ihre Berechtigung. Statistig ist ideal für alle, die eine minimalistische Anzeige bevorzugen und einfach nur im Blick behalten möchten, ob der Rechner gerade ausgelastet ist. TopHat geht einen Schritt weiter und bietet zusätzliche Einblicke, ohne dabei den schlanken GNOME-Desktop zu stören. Und wer einen vollwertigen Systemmonitor als eigenständige Anwendung sucht, findet mit <a href="https://linuxundich.de/gnu-linux/mission-center1-0-systemmonitor-fur-gnome/" data-type="post" data-id="44673">Mission Center</a> eine moderne Alternative. Rückblickend: Was ist eigentlich aus Conky geworden? Habt ihr den Klassiker noch im Einsatz?</p>
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		<title>BleachBit 5.0: Frischer Wind für den Open-Source-Systemreiniger</title>
		<link>https://linuxundich.de/news/bleachbit-5-0-update-des-systemreinigers/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/news/bleachbit-5-0-update-des-systemreinigers/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 May 2025 19:42:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[BleachBit]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[System]]></category>
		<category><![CDATA[Systempflege]]></category>
		<category><![CDATA[Systemreinigung]]></category>
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					<description><![CDATA[ BleachBit 5.0 ist da! Die neue Version des freien Systemreinigers bringt erweiterte Unterstützung für Programme wie Discord, Librewolf oder Geary, behebt Fehler und verbessert die Stabilität.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Viele Nutzer – auch unter Linux – setzen auf <a href="https://www.bleachbit.org" target="_blank" rel="noopener">BleachBit</a>, wenn es darum geht, temporäre Dateien zu entfernen, Speicherplatz freizugeben und Systeme schlank zu halten. Die Anwendung ist freie Software, geschrieben in Python und GTK3, und läuft unter Windows wie auch Linux. Mit <a href="https://www.bleachbit.org/news/bleachbit-500" target="_blank" rel="noopener">Version 5.0.0</a> veröffentlicht das Projekt nun das erste größere Update seit Anfang 2023. Es bringt neue Reinigungsfunktionen, behebt sicherheitsrelevante Probleme und erhöht die allgemeine Stabilität.</p>



<p class="has-luminous-vivid-amber-background-color has-background"><strong>Kommentar zu BleachBit und Co.:</strong> Seid vorsichtig, wenn ihr mit solchen Tools euer System automatisch aufräumen lasst. Programme legen nicht ohne Grund Cache-Speicher an. So muss Firefox beispielsweise nicht jedes Mal alle Style-Dateien neu aus dem Netz laden, und auch Nautilus muss Thumbnails von Bildern nicht ständig neu erstellen. Ein unbedachter Klick kann jedoch auch wichtige Daten löschen, wie etwa Logins und Passwörter in Firefox oder Chrome/Chromium. Seid also vorsichtig beim Einsatz von BleachBit.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Neue Funktionen und Verbesserungen</h2>



<p>Mit der neuen Version erweitert BleachBit seine Unterstützung für verschiedene Programme und Systembereiche:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Discord</strong> kann nun bereinigt werden – inklusive Snap- und Beta-Versionen.</li>



<li>Auch <strong>Microsoft Edge</strong> wird unterstützt, sofern es sich um stabile Releases handelt.</li>



<li>Für Datenschutz-Fans ist <strong>Librewolf</strong> nun ebenfalls abgedeckt.</li>



<li>Die GNOME-Mail-App <strong>Geary</strong> ist neu in der Liste der unterstützten Anwendungen.</li>



<li>Temporäre Dateien von <strong>Bash</strong>-Sessions lassen sich gezielt löschen.</li>



<li><strong>Defekte .desktop-Dateien</strong>, die etwa durch Deinstallationen zurückbleiben, erkennt und entfernt das Tool.</li>



<li>Auch die <strong>Bereinigung rotierter Logdateien</strong> wurde verbessert.</li>
</ul>



<p>Linux-Anwender profitieren zusätzlich von einem neuen AppIndicator-Symbol, das im Panel von <a href="https://linuxundich.de/tag/gnome/" data-type="post_tag" data-id="1734">GNOME</a> oder <a href="https://linuxundich.de/tag/kde/" data-type="post_tag" data-id="85">KDE</a> anzeigt, wenn BleachBit aktiv ist. So lässt sich das laufende Programm auch dann erkennen, wenn es nicht in der Taskleiste sichtbar ist. Für Nutzer, die oft Daten vom System schrubben möchten, ist das sicher eine praktische Funktion.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="884" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/bleachbit-5.0.0-gnome_01-1280x884.webp" alt="Beim ersten Start könnt ihr grundlegende Einstellungen vornehmen. Neben der Sprache lassen sich hier auch der helle oder dunkle Modus und weitere Optionen wählen." class="wp-image-44721" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/bleachbit-5.0.0-gnome_01-1280x884.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/bleachbit-5.0.0-gnome_01-640x442.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/bleachbit-5.0.0-gnome_01-608x420.webp 608w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/bleachbit-5.0.0-gnome_01-681x471.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/bleachbit-5.0.0-gnome_01.webp 1320w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Beim ersten Start könnt ihr grundlegende Einstellungen vornehmen. Neben der Sprache lassen sich hier auch der helle oder dunkle Modus und weitere Optionen wählen.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="884" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/bleachbit-5.0.0-gnome_02-1280x884.webp" alt="Sicher ist sicher: Führt vor dem endgültigen Löschen einen Probelauf durch. So seht ihr genau, welche Dateien entfernt würden, ohne dass BleachBit direkt eingreift." class="wp-image-44722" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/bleachbit-5.0.0-gnome_02-1280x884.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/bleachbit-5.0.0-gnome_02-640x442.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/bleachbit-5.0.0-gnome_02-608x420.webp 608w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/bleachbit-5.0.0-gnome_02-681x471.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/bleachbit-5.0.0-gnome_02.webp 1320w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Sicher ist sicher: Führt vor dem endgültigen Löschen einen Probelauf durch. So seht ihr genau, welche Dateien entfernt würden, ohne dass BleachBit direkt eingreift.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1186" height="846" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/bleachbit-5.0.0-gnome_03.webp" alt="Unter GNOME oder KDE klinkt sich BleachBit über ein AppIndicator-Symbol in den Desktop ein." class="wp-image-44725" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/bleachbit-5.0.0-gnome_03.webp 1186w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/bleachbit-5.0.0-gnome_03-640x457.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/bleachbit-5.0.0-gnome_03-589x420.webp 589w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/bleachbit-5.0.0-gnome_03-681x486.webp 681w" sizes="auto, (max-width: 1186px) 100vw, 1186px"><figcaption class="wp-element-caption">Unter GNOME oder KDE klinkt sich BleachBit über ein AppIndicator-Symbol in den Desktop ein.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Allgemeine Verbesserungen</h2>



<p>BleachBit 5.0.0 bringt auch plattformübergreifende Verbesserungen mit, die den Umgang mit der Software vereinfachen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>In den Einstellungen gibt es nun eine <strong>Sprachauswahl</strong>, mit der sich die Oberfläche anpassen lässt.</li>



<li>Neue Tastenkombinationen wie <kbd>Strg</kbd> + <kbd>Q</kbd> und <kbd>Strg</kbd> + <kbd>W</kbd> erlauben das schnelle Beenden der Anwendung.</li>



<li><strong>Update-Benachrichtigungen</strong> wurden weniger aufdringlich gestaltet.</li>



<li>Der <strong>Kommandozeilenschalter</strong> <code>--debug</code> funktioniert wieder wie vorgesehen.</li>



<li>Im <strong>portablen Modus</strong> werden persönliche Cleaner nun korrekt geladen.</li>



<li>Auf Mehrbenutzersystemen <strong>ignoriert BleachBit Prozesse anderer Nutzer</strong>, um ungewollte Eingriffe zu vermeiden.</li>



<li>Ungültige Einträge in den Tabs für <strong>benutzerdefinierte Cleaner</strong> und <strong>Whitelist-Elemente</strong> werden verhindert.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Download und weitere Informationen</h2>



<p>Die aktuelle Version steht auf der <a href="https://www.bleachbit.org/download" target="_blank" rel="noopener">offiziellen Website</a> von BleachBit zum Download bereit. Bei Arch Linux ist die neue Version bereits in den Repositories.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Für Linux</strong> wird ein 64-Bit-DEB-Paket angeboten, das auf Ubuntu 20.04 LTS und neueren Versionen läuft.</li>



<li><strong>Für Windows</strong> gibt es sowohl ein Installationsprogramm als auch eine portable Version.</li>
</ul>



<p>Alle Änderungen im Detail findet ihr auch im <a href="https://github.com/bleachbit/bleachbit/releases" target="_blank" rel="noopener">GitHub-Repository</a>, inklusive aller Commits zwischen Version 4.6.2 und 5.0.0.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste</h2>



<p>BleachBit 5.0 bringt sinnvolle Erweiterungen, die sowohl die Funktionalität als auch die Sicherheit verbessern. Trotzdem solltet ihr beim Einsatz vorsichtig sein: Nutzt vor dem Löschen die Vorschaufunktion, um genau zu sehen, was entfernt wird. Insbesondere das Löschen von Caches kann die Performance negativ beeinflussen, wenn diese später wieder neu aufgebaut werden müssen. Wer sein System regelmäßig von überflüssigem Ballast befreien möchte, findet in BleachBit ein leistungsfähiges, quelloffenes Werkzeug.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Mission Center 1.0: Der Systemmonitor für GNOME geht in die Vollen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 May 2025 16:00:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Gnome]]></category>
		<category><![CDATA[Mission Center]]></category>
		<category><![CDATA[Monitoring]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[System]]></category>
		<category><![CDATA[Systeminformationen]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit Version 1.0 liefert Mission Center ein leistungsfähiges und optisch ansprechendes Monitoring-Werkzeug für GNOME. Neu an Bord: SMART-Analyse, GPU-Support für Raspberry Pi, Dark-Mode-Umschaltung und Netzwerkstatistiken pro Prozess.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ich bin immer wieder auf der Suche nach schlanken, funktionalen Tools, die sich gut in meine bevorzugte Linux-Desktopumgebung <a href="https://linuxundich.de/tag/gnome/" data-type="post_tag" data-id="1734">GNOME</a> einfügen – und dabei natürlich auf freie Software setzen. Mit <a href="https://missioncenter.io/" target="_blank" rel="noopener">Mission Center</a> gibt es ein Programm, das genau das liefert: ein umfangreiches Monitoring-Tool mit modernem Libadwaita-Design, das <a href="https://linuxundich.de/tag/monitoring/" data-type="post_tag" data-id="1094">Systemressourcen</a> übersichtlich darstellt. Wie viele junge Projekte wird das Programm in Rust entwickelt. Die jetzt erschienene Version 1.0 bringt eine ganze Reihe Neuerungen mit.</p>







<h2 class="wp-block-heading" id="was-ist-mission-center">Was ist Mission Center?</h2>



<p>Falls ihr Mission Center noch nicht kennt: Die Anwendung erlaubt es euch, verschiedene Systemressourcen wie CPU, Arbeitsspeicher, Datenträger, Netzwerk und GPU in Echtzeit zu überwachen. Dabei punktet sie mit einer schicken Oberfläche auf Basis von GTK4 und Libadwaita – also perfekt für aktuelle GNOME-Desktops. Besonders gefällt mir der Fokus auf Übersichtlichkeit und Performance: Alle Graphen werden hardwarebeschleunigt gerendert, was die CPU-Belastung minimiert.</p>



<p>Ein paar Highlights der Grundfunktionen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Überwachung der CPU-Auslastung pro Kern oder Thread</li>



<li>RAM- und Swap-Nutzung, inkl. Speicherverteilung</li>



<li>Datenträger- und Netzwerkaktivität, inkl. Schnittstelleninformationen</li>



<li>GPU-Auslastung (über NVTOP), inklusive Video-Encoding/Decoding</li>



<li>Anzeige laufender Prozesse und deren Ressourcenverbrauch</li>



<li>Kompakte Übersicht für eine reduzierte Ansicht</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="840" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/mission-center-1.0_01-1280x840.webp" alt="Modernes GTK4-Design: Die Oberfläche von Mission Center ist klar strukturiert und fügt sich nahtlos in aktuelle GNOME-Desktops ein." class="wp-image-44674" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/mission-center-1.0_01-1280x840.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/mission-center-1.0_01-640x420.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/mission-center-1.0_01-681x447.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/mission-center-1.0_01-741x486.webp 741w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/mission-center-1.0_01.webp 1350w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Modernes GTK4-Design: Die Oberfläche von Mission Center ist klar strukturiert und fügt sich nahtlos in aktuelle GNOME-Desktops ein.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="was-ist-neu-in-version-1-0">Was ist neu in Version 1.0?</h2>



<p>Mit dem 1.0-Release bekommt Mission Center nicht nur ein rundes Versionsnummern-Upgrade, sondern auch eine Menge sinnvoller Verbesserungen. Die wichtigste: Die Anwendung ist spürbar reaktionsschneller geworden und aktualisiert ihre Anzeigen jetzt deutlich präziser im Takt.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="smart-daten-dank-u-disks-integration">SMART-Daten dank UDisks-Integration</h3>



<p>Mission Center 1.0 nutzt jetzt das verbreitete UDisks-Backend, um euch detaillierte Informationen zu euren Festplatten und SSDs zu liefern. Wenn eure Laufwerke SMART (Self-Monitoring, Analysis and Reporting Technology) unterstützen – was bei aktuellen SATA- und NVMe-Geräten üblich ist – seht ihr unter anderem:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Temperatur</li>



<li>Betriebszeit</li>



<li>Fehlerstatistiken</li>



<li>und mehr</li>
</ul>



<p>Außerdem könnt ihr Datenträger direkt auswerfen – mit sinnvoller Fehlermeldung, falls etwas nicht klappt. Diese Integration bringt die Ansicht von Speichermedien innerhalb der App deutlich nach vorn und liefert noch einen gewissen Mehrwert gegenüber anderen Systemmonitoring-Tools.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="840" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/mission-center-1.0_03-1280x840.webp" alt="Festplatten im Blick: Die neue UDisks-Integration zeigt SMART-Daten und erlaubt das sichere Auswerfen von Laufwerken direkt in der App." class="wp-image-44676" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/mission-center-1.0_03-1280x840.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/mission-center-1.0_03-640x420.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/mission-center-1.0_03-681x447.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/mission-center-1.0_03-741x486.webp 741w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/mission-center-1.0_03.webp 1350w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Festplatten im Blick: Die neue UDisks-Integration zeigt SMART-Daten und erlaubt das sichere Auswerfen von Laufwerken direkt in der App.</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading" id="netzwerk-nutzung-pro-prozess">Netzwerk-Nutzung pro Prozess</h3>



<p>Endlich könnt ihr auch sehen, welcher Prozess wie viel <a href="https://linuxundich.de/tag/netzwerk/" data-type="post_tag" data-id="25">Netzwerkverkehr</a> verursacht. Diese Funktion setzt allerdings voraus, dass ihr nethogs installiert habt – unter Arch Linux zum Beispiel geht das mit:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>sudo pacman -S nethogs</strong>
$ <strong>sudo setcap cap_net_admin,cap_net_raw,cap_dac_read_search,cap_sys_ptrace+pe $(which nethogs)</strong>
$ <strong>getcap $(which nethogs)</strong></code></pre>



<p>Danach wird in der Prozesse-Ansicht eine neue Spalte für die Netzwerkaktivität eingeblendet – sortierbar, versteht sich. In der aktuellen Version 1.0 fehlt an dieser Stelle noch die Übersetzung.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="840" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/mission-center-1.0_02-1280x840.webp" alt="Wer spricht mit wem? Die neue Netzwerkspalte zeigt prozessbezogene Daten zum Datenverkehr, vorausgesetzt Nethogs ist korrekt eingerichtet." class="wp-image-44675" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/mission-center-1.0_02-1280x840.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/mission-center-1.0_02-640x420.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/mission-center-1.0_02-681x447.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/mission-center-1.0_02-741x486.webp 741w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/mission-center-1.0_02.webp 1350w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Wer spricht mit wem? Die neue Netzwerkspalte zeigt prozessbezogene Daten zum Datenverkehr, vorausgesetzt Nethogs ist korrekt eingerichtet.</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading" id="gpu-monitoring-auf-dem-raspberry-pi">GPU-Monitoring auf dem Raspberry Pi</h3>



<p>Besitzer eines Raspberry Pi 4 oder 5 dürfen sich freuen: Die GPU wird nun (vorausgesetzt der richtige Kernel ist installiert) über NVTOP erkannt und überwacht. Voraussetzung ist allerdings mindestens Kernel 6.12 mit entsprechender Unterstützung – zum Beispiel in aktuellen Arch- oder Manjaro-Builds für den Pi.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="licht-oder-dunkel-ihr-entscheidet">Licht oder Dunkel? Ihr entscheidet!</h3>



<p>Nicht jeder mag den systemweiten Dark Mode – oder will vielleicht tagsüber hell und abends dunkel arbeiten. Mission Center 1.0 erlaubt es euch jetzt, unabhängig vom Systemsetting zwischen Light- und Dark-Mode zu wählen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="840" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/mission-center-1.0_04-1280x840.webp" alt="Mehr Kontrolle: In den Einstellungen könnt ihr jetzt gezielt zwischen hellen und dunklen Designs wechseln – unabhängig von der GNOME-Systemeinstellung." class="wp-image-44677" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/mission-center-1.0_04-1280x840.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/mission-center-1.0_04-640x420.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/mission-center-1.0_04-681x447.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/mission-center-1.0_04-741x486.webp 741w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/mission-center-1.0_04.webp 1350w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Mehr Kontrolle: In den Einstellungen könnt ihr jetzt gezielt zwischen hellen und dunklen Designs wechseln – unabhängig von der GNOME-Systemeinstellung.</figcaption></figure>



<p>Außerdem gibt es eine neue Option, die Graphen animiert &#8222;gleiten&#8220; zu lassen – optisch hübsch, allerdings mit einem gewissen Performance-Tradeoff. Auf schwächeren Systemen – Mission Center funktioniert beispielsweise auch auf einem <a href="https://linuxundich.de/category/raspberry-pi/" data-type="category" data-id="1854">Raspberry Pi</a> – solltet ihr die Funktion daher eventuell besser deaktivieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="weitere-neuerungen-im-uberblick">Weitere Neuerungen im Überblick</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Anzeige von nicht geladenen Diensten auf der Services-Seite</li>



<li>Verbesserte Speicherberichterstattung</li>



<li>Anzeige der Maximal-Bitrate aller Netzwerkinterfaces</li>



<li>Konfigurierbare Einheiten: Bits vs. Bytes, Basis 2 vs. Basis 10</li>



<li>Mehr Tastenkombinationen</li>



<li>Neue Anordnung der Seitenleisten für bessere Übersicht</li>



<li>Überarbeitete App- und Prozessseite mit mehr Informationen</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="mission-center-installieren">Mission Center installieren</h2>



<p>Mission Center ist freie Software und für verschiedene Linux-Distributionen verfügbar. Die einfachste und empfohlene Installationsmethode ist Flatpak über <a href="https://flathub.org/apps/io.missioncenter.MissionCenter" target="_blank" rel="noopener">Flathub</a>:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>flatpak install flathub io.missioncenter.MissionCenter</strong></code></pre>



<p>Danach könnt ihr die App über den Anwendungsstarter öffnen oder direkt im Terminal mit:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>flatpak run io.missioncenter.MissionCenter</strong></code></pre>



<p>Wer beispielsweise das GNOME Software Center nutzt, kann das Flatpak natürlich auch per Mausklick auf seinem System einspielen. Alternativ stehen euch folgende Optionen zur Verfügung:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://snapcraft.io/mission-center" target="_blank" rel="noopener">Snap Store</a> – für Nutzer von Snap-basierten Systemen wie Ubuntu</li>



<li><a href="https://gitlab.com/mission-center-devs/mission-center/-/releases" target="_blank" rel="noopener">AppImage</a> – portabel, keine Installation erforderlich</li>
</ul>



<p>Der Quellcode ist offen und auf der <a href="https://gitlab.com/mission-center-devs/mission-center" target="_blank" rel="noopener">Projektseite bei GitLab</a> frei einsehbar.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="mission-center-ist-eine-echte-empfehlung">Gute Alternative zum Systemmonitor</h2>



<p>Natürlich gibt es unter Linux viele Monitoring-Tools – htop oder glances im Terminal, der GNOME Systemmonitor oder das neue <a href="https://apps.gnome.org/de/Resources/" target="_blank" rel="noopener">Resources</a>, um nur ein paar zu nennen. Aber Mission Center sticht für mich durch seine Kombination aus moderner Oberfläche, sinnvoller Funktionsvielfalt und guter Performance hervor. Die Nähe zum Windows-Taskmanager-Layout mag polarisieren – ich finde, das ist pragmatisch und benutzerfreundlich gelöst. Vor allem aber: Die App ist vollständig Open Source, aktiv entwickelt und fügt sich perfekt in den modernen GNOME-Desktop ein.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Bpytop als Alternative zu Top, Htop und Co.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Nov 2021 13:02:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Bpytop]]></category>
		<category><![CDATA[System]]></category>
		<category><![CDATA[Terminal]]></category>
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					<description><![CDATA[Es gibt immer wieder mal Situationen, in denen ist es wichtig zu sehen, was gerade auf dem System in Sachen CPU-Auslastung, Arbeitsspeicherverbrauch oder Festplattenbelegung vorgeht. Dafür klassische Werkzeuge für Linux sind Kommandozeilentools wie etwa ps, free und df. Aber natürlich auch die etwas übersichtlicheren Werkzeuge top oder das grafisch nochmals ein wenig ansprechender aufgebaute htop. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap dropcapp">Es gibt immer wieder mal Situationen, in denen ist es wichtig zu sehen, was gerade auf dem System in Sachen CPU-Auslastung, Arbeitsspeicherverbrauch oder Festplattenbelegung vorgeht. Dafür klassische Werkzeuge für Linux sind Kommandozeilentools wie etwa <code>ps</code>, <code>free</code> und <code>df</code>. Aber natürlich auch die etwas übersichtlicheren Werkzeuge <code>top</code> oder das grafisch nochmals ein wenig ansprechender aufgebaute <code>htop</code>. Im Endeffekt ist damit das Aufgabengebiet gut abgedeckt, mehr braucht es eigentlich nicht. Ein bisschen mehr und ein bisschen mehr optischen Schick schadet trotzdem nicht. Von daher lohnt sich ein Blick auf die recht junge und in Python geschriebene Top-Alternative <a href="https://github.com/aristocratos/bpytop" target="_blank" rel="noopener">Bpytop</a>, die wie die herkömmlichen Kandidaten keine grafische Umgebung benötigt.</p>



<p>Die Installation des Programms ist inzwischen nicht mehr sonderlich schwer. Wie schon ein schneller Blick auf <a href="https://repology.org/project/bpytop/versions" target="_blank" rel="noopener">Repology</a> zeigt, führen viele aktuelle Distributionen die Anwendung in ihren offiziellen Paketquellen. Der Paketname gleicht in der Regel dem Namen des Programms: Ein mit administrativen Rechten ausgeführtes <code>apt install bpytop</code>, <code>pacman -S bpytop</code> oder <code>dnf install bpytop</code> genügt also. Zahlreiche <a href="https://github.com/aristocratos/bpytop#installation" target="_blank" rel="noopener">Hinweise</a> zur Installation liefert auch die GitHub-Seite des Entwicklers. Optional lässt sich das Programm auch über den Python-Package-Manager PyPi installieren, dann erhält man auf jeden Fall die gerade neuste Version, auch wenn die Paketverwaltung der genutzten Distribution nicht auf dem aktuellen Stand ist. </p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1092" height="806" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/bpytop-full.png" alt="Bpytop ist eine attraktive Alternative zu Top, Htop und Konsorten." class="wp-image-41607" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/bpytop-full.png 1092w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/bpytop-full-640x472.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/bpytop-full-569x420.png 569w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/bpytop-full-80x60.png 80w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/bpytop-full-100x75.png 100w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/bpytop-full-681x503.png 681w" sizes="auto, (max-width: 1092px) 100vw, 1092px"><figcaption>Bpytop ist eine attraktive Alternative zu Top, Htop und Konsorten.</figcaption></figure>



<p>Nach der Installation ruft ihr das Programm aus dem Terminal heraus mit dem Kommando <code>bpytop</code> auf. Eine kurze Animation zeigt an, dass zum Betrieb alles Nötige installiert ist. Hier wartet sich vielleicht noch gleich eine Baustelle für euch: Damit Bpytop die Temperaturen des Systems auslesen und dann rechts oben neben der Auslastung der Prozessorkerne anzeigen kann, müsst ihr die LM-Sensors einrichten. Je nach Distribution geht das immer ein wenig anders. Entsprechende Anleitungen finden sich in den Dokumentationen der von euch genutzten Distribution, hier etwa für <a href="https://wiki.ubuntuusers.de/Lm_sensors/" target="_blank" rel="noopener">Ubuntu</a> oder <a href="https://wiki.archlinux.org/title/lm_sensors" target="_blank" rel="noopener">Arch Linux</a>.</p>



<p>Unter Arch Linux oder Manjaro spielt ihr via <code>sudo pacman -S lm_sensors</code> die Sensors-Tools ein und führt dann das Kommando <code>sudo sensors-detect</code> aus, das euer System ausführlich analysiert. Es erscheinen dabei eine ganze Reihe von Abfragen, die ihr im Normalfall einfach mit einem Druck auf <kbd>[Eingabe]</kbd> beantworten könnt. Am Ende schreibt das Tool aus Wunsch einen Eintrag in die Konfigurationsdatei <code>/etc/conf.d/lm_sensors</code> und startet dann automatisch den Dienst <code>lm_sensors.service</code>. Über das Kommando <code>sensors</code> liefert euer System dann in Zukunft Informationen der integrierten Temperatursensoren und Lüftern. Bpytop bindet diese Daten dann in die eigenen Anzeigen an.</p>



<pre class="wp-block-preformatted">$ <strong>sensors</strong>
coretemp-isa-0000
Adapter: ISA adapter
Package id 0:  +71.0°C  (high = +100.0°C, crit = +100.0°C)
Core 0:        +68.0°C  (high = +100.0°C, crit = +100.0°C)
Core 1:        +71.0°C  (high = +100.0°C, crit = +100.0°C)
Core 2:        +67.0°C  (high = +100.0°C, crit = +100.0°C)
Core 3:        +68.0°C  (high = +100.0°C, crit = +100.0°C)

dell_smm-isa-0000
Adapter: ISA adapter
fan1:        2540 RPM
fan2:        2536 RPM
[...]</pre>



<p>Danach sollte Bpytop komplett einsatzbereit sein: In der Übersicht schaltet ihr mit einem Druck auf <kbd>[M]</kbd> zwischen den verschiedenen Darstellungen um. Via <kbd>[Esc]</kbd> oder <kbd>[Umschalt]+[M]</kbd> öffnet ihr einen Dialog, der eine Hilfe und die Optionen anzeigt, oder das Programm gleich beendet und aufs Terminal zurückgeht (optional direkt über <kbd>[Strg]+[C]</kbd>). In den Einstellungen ändert ihr das Theme oder deaktiviert die beim Start angezeigte Initialisierung U (<em>Show init</em> auf <em>False</em>). Da Bpytop auf &#8222;richtige&#8220; grafische Elemente verzichtet, funktioniert das Tool auch via SSH. Etwa auf einem Raspberry Pi, auf dem ihr das Raspberry Pi OS nur in der abgespeckten Variante ohne grafische Desktopumgebung installiert habt.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1092" height="806" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/bpytop-proc.png" alt="Die Aufteilung der Darstellung von Bpytop lässt sich individuell anpassen." class="wp-image-41606" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/bpytop-proc.png 1092w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/bpytop-proc-640x472.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/bpytop-proc-569x420.png 569w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/bpytop-proc-80x60.png 80w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/bpytop-proc-100x75.png 100w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/bpytop-proc-681x503.png 681w" sizes="auto, (max-width: 1092px) 100vw, 1092px"><figcaption>Die Aufteilung der Darstellung von Bpytop lässt sich individuell anpassen.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1092" height="806" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/bpytop-menu.png" alt="Über die Escape-Taste öffnen ihr die Einstellungen von Bpytop." class="wp-image-41605" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/bpytop-menu.png 1092w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/bpytop-menu-640x472.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/bpytop-menu-569x420.png 569w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/bpytop-menu-80x60.png 80w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/bpytop-menu-100x75.png 100w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/bpytop-menu-681x503.png 681w" sizes="auto, (max-width: 1092px) 100vw, 1092px"><figcaption>Über die Escape-Taste öffnen ihr die Einstellungen von Bpytop.</figcaption></figure>
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			</item>
		<item>
		<title>Darstellung von Calibri (und anderen Bitmap-Fonts) in Linux-Systemen optimieren</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/darstellung-von-calibri-und-anderen-bitmap-fonts-in-linux-systemen-optimieren/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/gnu-linux/darstellung-von-calibri-und-anderen-bitmap-fonts-in-linux-systemen-optimieren/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Apr 2016 11:10:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Arch]]></category>
		<category><![CDATA[Fonts]]></category>
		<category><![CDATA[System]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>
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					<description><![CDATA[Mir ist in der letzten Zeit immer mal wieder aufgefallen, dass Gmail (innerhalb von Chrome oder Chromium geöffnet) manche Mails mit einer sehr krakeligen Schrift anzeigt. Analysiert man die betroffenen Nachrichten ein wenig genauer, dann erkennt man recht schnell, dass das Problem in der Darstellung der Microsoft-Schriftart Calibri liegt. Die Thematik betrifft jedoch nun nicht nur [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mir ist in der letzten Zeit immer mal wieder aufgefallen, dass Gmail (innerhalb von Chrome oder Chromium geöffnet) manche Mails mit einer sehr krakeligen Schrift anzeigt. Analysiert man die betroffenen Nachrichten ein wenig genauer, dann erkennt man recht schnell, dass das Problem in der Darstellung der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Calibri" target="_blank" rel="noopener">Microsoft-Schriftart Calibri</a> liegt. Die Thematik betrifft jedoch nun nicht nur Browser (auch in Firefox ist die Darstellung der Schrift misslungen), sondern generell alle Anwendungen wie etwa LibreOffice, die Calibri als Font nutzen. Es gibt jedoch einen Workaround, mit dem sich die Darstellung dieser Schriftart (und anderer Bitmap-Fonts) im System generell optimieren lässt.</p>
<p><span id="more-39361"></span></p>
<p>Das Problem lässt sich wohl auf vielen Linux-Systemen (ich habe Arch und Ubuntu 16.04 getestet) nachvollziehen, auf denen Calibri als Font installiert wurde. Ein weiteres Beispiel für das schlechte Rendering dieser Schrift im System wäre etwa die finnische Nachrichtenseite <a href="http://www.uusisuomi.fi" target="_blank" rel="noopener">Uusi Suomi</a> &#8212; Nein, Finnisch gehört nicht gerade zu den Sprachen, die ich fließend spreche, die Seite war jedoch in einem <a href="https://bugs.chromium.org/p/chromium/issues/detail?id=374818" target="_blank" rel="noopener">Bugreport</a> zum Thema als weiteres Beispiel verlinkt. Auch hier erscheint die Schrift in weiten Teilen sehr krakelig. Alternativ könnt ihr auch in LibreOffice ein Writer-Dokument öffnen und Calibri als Font einstellen. Auch hier sollte das Problem schnell erkennbar sein.</p>
<h2>Krakelige Darstellung von Bitmap-Fonts</h2>
<p><figure id="attachment_39366" aria-describedby="caption-attachment-39366" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/calibri-chrome-linux-vorher-gmail.png" rel="attachment wp-att-39366"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-39366" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/calibri-chrome-linux-vorher-gmail-640x452.png" alt="Ohne Fontconfig-Hack: Krackelige Darstellung von Calibri bei Gmail." width="640" height="452" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/calibri-chrome-linux-vorher-gmail-640x452.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/calibri-chrome-linux-vorher-gmail-595x420.png 595w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/calibri-chrome-linux-vorher-gmail-681x481.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/calibri-chrome-linux-vorher-gmail.png 1164w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-39366" class="wp-caption-text">Ohne Fontconfig-Hack: Krackelige Darstellung von Calibri bei Gmail.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_39364" aria-describedby="caption-attachment-39364" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/calibri-chrome-linux-vorher-uusisuomi.png" rel="attachment wp-att-39364"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-39364" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/calibri-chrome-linux-vorher-uusisuomi-640x452.png" alt="Ohne Fontconfig-Hack: Krackelige Darstellung von Calibri auf anderen Webseiten." width="640" height="452" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/calibri-chrome-linux-vorher-uusisuomi-640x452.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/calibri-chrome-linux-vorher-uusisuomi-595x420.png 595w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/calibri-chrome-linux-vorher-uusisuomi-681x481.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/calibri-chrome-linux-vorher-uusisuomi.png 1164w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-39364" class="wp-caption-text">Ohne Fontconfig-Hack: Krackelige Darstellung von Calibri auf anderen Webseiten.</figcaption></figure></p>
<p>Die krakelige Schriftdarstellung tritt nun bei allen Fonts auf, die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bitmap-Schrift" target="_blank" rel="noopener">Bitmap-Schriften</a> enthalten. Dazu zählt nicht nur der wohl am häufigsten auftretende Fall Calibri, sondern auch andere Microsoft-Schriften wie etwa <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Cambria_(Schriftart)" target="_blank" rel="noopener">Cambria</a> (seit Windows Vista und Microsoft Office 2007) oder <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Monaco_(typeface)" target="_blank" rel="noopener">Monaco</a> (stammt aus OS X). Unter Linux lässt sich der Gebrauch dieser Bitmap-Schriften nun aber recht leicht abstellen. Dazu müsst ihr die Datei <code>/etc/fonts/conf.avail/20-no-embedded.conf</code> mit Root-Rechten anlegen und den Inhalt aus folgendem Listing einfügen. Damit die Einstellung noch aktiv wird, erstellt ihr am Ende ein Symlink der Datei nach <code>/etc/fonts/conf.d/</code>.</p>
<pre>$ sudo nano /etc/fonts/conf.avail/20-no-embedded.conf</pre>
<pre>&lt;?xml version="1.0"?&gt;
&lt;!DOCTYPE fontconfig SYSTEM "fonts.dtd"&gt;
&lt;fontconfig&gt;
  &lt;match target="font"&gt;
    &lt;edit name="embeddedbitmap" mode="assign"&gt;
      &lt;bool&gt;false&lt;/bool&gt;
    &lt;/edit&gt;
  &lt;/match&gt;
&lt;/fontconfig&gt;</pre>
<pre>$ sudo ln -s /etc/fonts/conf.avail/20-no-embedded.conf /etc/fonts/conf.d/</pre>
<p>Euer System sollte die Konfiguration direkt aufgreifen, ihr müsst lediglich die gewünschten Anwendungen komplett neu starten &#8212; Zur Not loggt ihr euch einfach einmal aus der Desktopoberfläche aus und gleich wieder neu ein. Alternativ zum beschriebenen Vorgehen, packt ihr das Listing ohne Root-Rechte in das Homeverzeichnis eures Benutzers nach <code>~/.config/fontconfig/conf.d/20-no-embedded.conf</code>. Allerdings gilt die Einstellung dann nur für euren User, sodass andere Benutzer wieder über das schlechte Rendering der Schrift klagen werden.</p>
<h2>Nach Deaktivieren der Bitmap-Fonts</h2>
<p><figure id="attachment_39367" aria-describedby="caption-attachment-39367" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/calibri-chrome-linux-nachher-gmail.png" rel="attachment wp-att-39367"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-39367" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/calibri-chrome-linux-nachher-gmail-640x452.png" alt="Mit Fontconfig-Hack" width="640" height="452" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/calibri-chrome-linux-nachher-gmail-640x452.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/calibri-chrome-linux-nachher-gmail-595x420.png 595w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/calibri-chrome-linux-nachher-gmail-681x481.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/calibri-chrome-linux-nachher-gmail.png 1164w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-39367" class="wp-caption-text">Mit Fontconfig-Hack</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_39362" aria-describedby="caption-attachment-39362" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/calibri-chrome-linux-nachher-uusisuomi.png" rel="attachment wp-att-39362"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-39362" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/calibri-chrome-linux-nachher-uusisuomi-640x452.png" alt="Mit Fontconfig-Hack" width="640" height="452" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/calibri-chrome-linux-nachher-uusisuomi-640x452.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/calibri-chrome-linux-nachher-uusisuomi-595x420.png 595w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/calibri-chrome-linux-nachher-uusisuomi-681x481.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/calibri-chrome-linux-nachher-uusisuomi.png 1164w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-39362" class="wp-caption-text">Mit Fontconfig-Hack</figcaption></figure></p>
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		<item>
		<title>Echtzeit-System-Monitoring mit Netdata</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/echtzeit-system-monitoring-mit-netdata/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Apr 2016 18:27:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Netdata]]></category>
		<category><![CDATA[System]]></category>
		<category><![CDATA[Systeminformationen]]></category>
		<category><![CDATA[Systemüberwachung]]></category>
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					<description><![CDATA[Linux bietet unzählige Möglichkeiten das System zu überwachen: Von einer Reihe spezieller Kommandos, über einfache Tools wie etwa Glances für das Terminal, bis hin zu aufwändigen Lösungen wie etwa Cacti oder Nagios, die fortwährend den Systemstatus protokollieren und bei Bedarf Warnungen rausschicken oder auf bestimmte Events reagieren. Cacti und Nagios sind zwar nun sehr mächtig, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Linux bietet unzählige Möglichkeiten das System zu überwachen: Von einer Reihe <a href="https://linuxundich.de/gnu-linux/uebersichten-ueber-linux-performance-tools/">spezieller Kommandos</a>, über einfache Tools wie etwa <a href="https://linuxundich.de/tag/glances">Glances</a> für das Terminal, bis hin zu aufwändigen Lösungen wie etwa Cacti oder Nagios, die fortwährend den Systemstatus protokollieren und bei Bedarf Warnungen rausschicken oder auf bestimmte Events reagieren. Cacti und Nagios sind zwar nun sehr mächtig, aber auch nicht wirklich leicht aufzusetzen. Wer eine leicht zu installierende webbasierte Echtzeit-Monitoring-Lösung sucht, der sollte sich daher einmal <a href="http://netdata.firehol.org" target="_blank" rel="noopener">Netdata</a> ansehen. Das Programm muss man lediglich auf seinen Rechner werfen und im Browser aufrufen. Es eignen sich auch für Single-Board-Computer wie etwa den Raspberry Pi.</p>
<p><span id="more-39286"></span></p>
<p><a href="http://netdata.firehol.org" target="_blank" rel="noopener">Netdata</a> ist freie Software und wird aktuell sehr aktiv vorangetrieben. Das <a href="https://github.com/firehol/netdata" target="_blank" rel="noopener">Projekt</a> gehört seit Wochen zu den <a href="https://github.com/trending?since=monthly" target="_blank" rel="noopener">Trending-Repos auf Github</a>. Aktuell lässt es sich jedoch noch nicht aus den Paketquellen der gängigen Distributionen installieren. Anwender mit Arch-Linux auf dem Rechner, können es jedoch aus dem <a href="https://aur.archlinux.org/packages/netdata/" target="_blank" rel="noopener">AUR</a> relativ leicht einspielen (Wer der Entwicklung folgen möchte, kann alternativ auf die <a href="https://aur.archlinux.org/packages/netdata-git/" target="_blank" rel="noopener">Git-Variante</a> zurückgreifen). Anschließend kann man den Dienst entweder per Hand starten oder ihn per Systemd automatisch mit dem Rechner laden lassen. Für Debian/Ubuntu beziehungsweise Centos/Redhat gibt es auf der Homepage eine ausführliche <a href="https://github.com/firehol/netdata/wiki/Installation" target="_blank" rel="noopener">Installationsanleitung</a>. Ich habe sie auf einem RasPi mit Raspbian Jessie getestet.</p>
<h2>Netdata unter Arch Linux installieren</h2>
<pre>$ pacaur -S netdata
### Zum Testen starten
$ sudo netdata   ### (Mit [Strg]+[C] abbrechen
### Als Dienst einrichten
$ sudo systemctl enable netdata.service
$ sudo systemctl start netdata.service</pre>
<h2>Netdata unter Debian/Ubuntu/Rasbian installieren</h2>
<pre>$ sudo apt install zlib1g-dev gcc make git autoconf autogen automake pkg-config
$ git clone https://github.com/firehol/netdata.git --depth=1
$ cd netdata
$ sudo ./netdata-installer.sh
[...]
Uninstall script generated: ./netdata-uninstaller.sh</pre>
<p>Auf einem Raspberry Pi mit Raspbian meldete das Installationsskript am Ende noch, dass dem RasPi-Kernel <a href="https://www.thomas-krenn.com/de/wiki/KSM_(Kernel_Samepage_Merging)" target="_blank" rel="noopener">Kernel Samepage Merging</a> (alternativ <a href="https://www.kernel.org/doc/Documentation/vm/ksm.txt" target="_blank" rel="noopener">kernel.org</a> dazu) oder kurz KSM fehlen würde. Diese Funktion versucht identische Memory Pages im Arbeitsspeicher zu finden und diese zusammenzuführen, der Entwickler spricht davon, dass sich mit der Funktion etwa 30 Prozent des von Netdata in Anspruch genommenen Arbeitsspeichers einsparen ließe. Ohne den RasPi-Kernel neu zu bauen, wird sich das jedoch nicht lösen lassen. Aktuell gibt es bereits einen <a href="https://github.com/raspberrypi/linux/issues/1238" target="_blank" rel="noopener">Bugreport</a> zu diesem Thema, große Resonanz gab es bisher jedoch nicht nicht.</p>
<pre>I see you do not have kernel memory de-duper (called Kernel Same-page
Merging, or KSM) available.

To enable it, you need a kernel built with CONFIG_KSM=y

If you can have it, you will save 20-60% of netdata memory.</pre>
<p>Netdata erreicht ihr nach der Installation (unter Debian und den diversen Debian-Derivaten startet der Dienst nach dem Ausführen der Installationsroutine automatisch) auf Port 19999 unter beispielsweise http://127.0.0.1:19999 oder alternativ der IP beziehungsweise unter dem Namen des jeweiligen Rechners, also etwa http://raspberrypi:19999. Das Programm muss nicht weiter eingerichtet werden, es zeigt sämtliche Informationen an, die es aus dem System extrahieren kann. Über die Seitenleiste springt ihr direkt zu den einzelnen Übersichten. Die Graphen könnt ihr per Drag&amp;Drop verschieben, oder mittels gedrückter Shift-Taste Ausschnitte vergrößern. Auf Smartphone oder Tablets funktionieren Pinch&amp;Zoom-Gesten.</p>
<p><figure id="attachment_39326" aria-describedby="caption-attachment-39326" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/netdata-raspberry-pi_1.png" rel="attachment wp-att-39326"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-39326" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/netdata-raspberry-pi_1-640x442.png" alt="Netdata zeigt Statistiken zum Systemzustand in Echtzeit an." width="640" height="442" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/netdata-raspberry-pi_1-640x442.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/netdata-raspberry-pi_1-608x420.png 608w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/netdata-raspberry-pi_1-681x470.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/netdata-raspberry-pi_1.png 1135w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-39326" class="wp-caption-text">Netdata zeigt Statistiken zum Systemzustand in Echtzeit an.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_39327" aria-describedby="caption-attachment-39327" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/netdata-raspberry-pi_2.png" rel="attachment wp-att-39327"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-39327" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/netdata-raspberry-pi_2-640x442.png" alt="Zahlreiche verschiedene Statistiken stehen in Netdata zur Verfügung." width="640" height="442" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/netdata-raspberry-pi_2-640x442.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/netdata-raspberry-pi_2-608x420.png 608w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/netdata-raspberry-pi_2-681x470.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/netdata-raspberry-pi_2.png 1135w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-39327" class="wp-caption-text">Zahlreiche verschiedene Statistiken stehen in Netdata zur Verfügung.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_39329" aria-describedby="caption-attachment-39329" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/netdata-raspberry-pi_4.png" rel="attachment wp-att-39329"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-39329" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/netdata-raspberry-pi_4-640x442.png" alt="Die Einstellungen wirken sich nur auf die Darstellung von Netdata aus." width="640" height="442" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/netdata-raspberry-pi_4-640x442.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/netdata-raspberry-pi_4-608x420.png 608w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/netdata-raspberry-pi_4-681x470.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/netdata-raspberry-pi_4.png 1135w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-39329" class="wp-caption-text">Die Einstellungen wirken sich nur auf die Darstellung von Netdata aus.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_39330" aria-describedby="caption-attachment-39330" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/netdata-raspberry-pi_5.png" rel="attachment wp-att-39330"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-39330" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/netdata-raspberry-pi_5-640x442.png" alt="In den Einstellungen aktiv man beispielsweise ein helles Theme für Netdata." width="640" height="442" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/netdata-raspberry-pi_5-640x442.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/netdata-raspberry-pi_5-608x420.png 608w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/netdata-raspberry-pi_5-681x470.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/netdata-raspberry-pi_5.png 1135w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-39330" class="wp-caption-text">In den Einstellungen aktiv man beispielsweise ein helles Theme für Netdata.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_39331" aria-describedby="caption-attachment-39331" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/netdata-raspberry-pi_6.png" rel="attachment wp-att-39331"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-39331" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/netdata-raspberry-pi_6-640x393.png" alt="Mit gedrückter Umschalt-Taste kann man in einen Graphen hineinzoomen." width="640" height="393" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/netdata-raspberry-pi_6-640x393.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/netdata-raspberry-pi_6-684x420.png 684w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/netdata-raspberry-pi_6-681x418.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/netdata-raspberry-pi_6.png 1276w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-39331" class="wp-caption-text">Mit gedrückter Umschalt-Taste kann man in einen Graphen hineinzoomen.</figcaption></figure></p>
<p>Insgesamt wirkt Netdata wirklich durchdacht und sehr gut umgesetzt, besonders die Installation fällt leicht, da weder ein Webserver und Datenbanken aufgesetzt noch irgendwelche Konfigurationen vorgenommen werden müssen: Netdata ist quasi eine Fire-and-Forget-Lösung für Systemmonitoring. Das Programm selbst nimmt dabei relativ wenig Systemressourcen in Anspruch, sodass es auch auf einem Raspberry Pi gut funktioniert. Kleiner Tipp am Rande: Netdata gibt es auch für <a href="https://github.com/firehol/netdata/wiki/Installation#synology" target="_blank" rel="noopener">Synology-NAS-Systeme</a>: Auf diesen muss man das Programm aus der Syno-Community installieren und dann noch ein paar Abhängigkeiten von Hand auflösen.</p>
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		<item>
		<title>linux-dash als Alternative zu Monitoring mittels PhpSysinfo</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/linux-dash-als-alternative-zu-monitoring-mittels-phpsysinfo/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/gnu-linux/linux-dash-als-alternative-zu-monitoring-mittels-phpsysinfo/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Mar 2014 10:54:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[linux-dash]]></category>
		<category><![CDATA[Monitoring]]></category>
		<category><![CDATA[PHP]]></category>
		<category><![CDATA[PhpSysInfo]]></category>
		<category><![CDATA[System]]></category>
		<category><![CDATA[Systeminfo]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer einen kleinen Server im Netz oder in den eigenen vier Wänden stehen hat, der wird mit Sicherheit auch schon einmal PhpSysInfo auf der Maschine installiert gehabt haben. So kann man sehr schnell und bequem per Browser checken, ob auf dem Server aktuell alles mit rechten Dingen zugeht, oder ob gerade ein Dienst abdreht.  Das PHP-Skript wird [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer einen kleinen Server im Netz oder in den eigenen vier Wänden stehen hat, der wird mit Sicherheit auch schon einmal PhpSysInfo auf der Maschine installiert gehabt haben. So kann man sehr schnell und bequem per Browser checken, ob auf dem Server aktuell alles mit rechten Dingen zugeht, oder ob gerade ein Dienst abdreht.  Das PHP-Skript wird zwar aktuell noch weiterentwickelt, es fehlt im jedoch eine für mobile Geräte geeignete Oberfläche. Als Alternative bietet sich daher linux-dash an, das recht neue Monitoring-Tool macht gerade auf Handys und Tablets eine gute Figur.</p>
<p><span id="more-22870"></span></p>
<p><span style="line-height: 1.5em;">Auf Systemen mit Debian oder Ubuntu lässt sich <a href="http://phpsysinfo.github.io/phpsysinfo" target="_blank" rel="noopener">PhpSysInfo</a> aus den Paketquellen schnell installieren, aber auch andere Distributionen führen das PHP-Skript in ihren Paketquellen. Mehr als das Tool aus den Paketquellen zu holen und ins Verzeichnis des Webservers zu verlinken ist eigentlich nicht zu tun. Wer PhpSysInfo &#8222;richtig&#8220; installieren möchte, kann dem Skript natürlich auch einen eigenen Subdomain oder ähnliches spendieren, aber das bekommt ihr sicherlich auch ohne mich hin <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;"></span></p>
<pre>$ sudo apt-get install phpsysinfo
$ ln -s /usr/share/phpsysinfo /var/www/</pre>
<p>Alternativ lassen sich die aktuellen Releases auch per Hand vom <a href="https://github.com/phpsysinfo/phpsysinfo/releases/" target="_blank" rel="noopener">Github des Projekts</a> laden. Zur Installation muss man das Skript lediglich nach /var/www entpacken und die Rechte so setzen, dass der Webserver auf die Daten zugreifen kann. Eine aktuelle Version des Skripts ist etwa dann nötig, wenn man mit <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=com.phpsysinfo" target="_blank" rel="noopener">PSIAndroid</a> auf seine PhpSysInfo-Installation zugreifen möchte. So macht man PhpSysInfo fit fürs Handy, da die Webansicht leider noch nicht für die Darstellung auf mobilen Browser vorbereitet ist.</p>
<p><figure id="attachment_22872" aria-describedby="caption-attachment-22872" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/03/phpsysinfo.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-22872 size-medium" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/03/phpsysinfo-640x447.png" alt="PhpSysInfo fasst Infos rund um das System in einer Webpage zusammen." width="640" height="447" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/03/phpsysinfo-640x447.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/03/phpsysinfo-601x420.png 601w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/03/phpsysinfo-681x476.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/03/phpsysinfo-250x175.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/03/phpsysinfo-550x384.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/03/phpsysinfo-800x559.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/03/phpsysinfo-257x180.png 257w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/03/phpsysinfo-429x300.png 429w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/03/phpsysinfo-715x500.png 715w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/03/phpsysinfo.png 1203w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-22872" class="wp-caption-text">PhpSysInfo fasst Infos rund um das System in einer Webpage zusammen.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_22873" aria-describedby="caption-attachment-22873" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/03/phpsysinfo-android.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-22873 size-medium" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/03/phpsysinfo-android-640x569.png" alt="Für PhpSysInfo gibt es inzwischen auch eine Android-App." width="640" height="569" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/03/phpsysinfo-android-640x569.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/03/phpsysinfo-android-1152x1024.png 1152w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/03/phpsysinfo-android-473x420.png 473w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/03/phpsysinfo-android-681x605.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/03/phpsysinfo-android-250x222.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/03/phpsysinfo-android-550x489.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/03/phpsysinfo-android-800x711.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/03/phpsysinfo-android-203x180.png 203w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/03/phpsysinfo-android-338x300.png 338w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/03/phpsysinfo-android-563x500.png 563w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/03/phpsysinfo-android.png 1440w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-22873" class="wp-caption-text">Für PhpSysInfo gibt es inzwischen auch eine Android-App.</figcaption></figure></p>
<p>Mit <a href="https://github.com/afaqurk/linux-dash" target="_blank" rel="noopener">linux-dash</a> gibt es jedoch seit Oktober letzten Jahres eine etwas moderner gestaltete Alternative zu PhpSysInfo, die sich inzwischen recht gut entwickelt hat. Wie auch PhpSysInfo muss linux-dash einfach nur auf den Webspace gepackt werden. Als einzige Abhängigkeiten braucht es einen Webserver und PHP5, was sowieso klar sein sollte, sowie php5-json als zusätzliches Paket, anschließend kann man das Skript direkt im Webserver aufrufen. Aufgrund des responsiven Layouts braucht es für linux-dash auch nicht zwingend eine Handy-App, das Skript macht auch direkt im Handy-Browser eine ordentliche Figur.</p>
<p><figure id="attachment_22871" aria-describedby="caption-attachment-22871" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/03/linux-dash.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-22871 size-medium" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/03/linux-dash-640x447.png" alt="linux-dash ist eine modernere Alternative zu PhpSysInfo." width="640" height="447" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/03/linux-dash-640x447.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/03/linux-dash-601x420.png 601w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/03/linux-dash-681x476.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/03/linux-dash-250x175.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/03/linux-dash-550x384.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/03/linux-dash-800x559.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/03/linux-dash-257x180.png 257w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/03/linux-dash-429x300.png 429w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/03/linux-dash-715x500.png 715w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/03/linux-dash.png 1203w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-22871" class="wp-caption-text">linux-dash ist eine modernere Alternative zu PhpSysInfo.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_22874" aria-describedby="caption-attachment-22874" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/03/linux-dash-android.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-22874 size-medium" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/03/linux-dash-android-640x569.png" alt="linux-dash braucht keine Handy-App, die Webseite passt sich mobilen Browsern ordentlich an." width="640" height="569" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/03/linux-dash-android-640x569.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/03/linux-dash-android-1152x1024.png 1152w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/03/linux-dash-android-473x420.png 473w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/03/linux-dash-android-681x605.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/03/linux-dash-android-250x222.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/03/linux-dash-android-550x489.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/03/linux-dash-android-800x711.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/03/linux-dash-android-203x180.png 203w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/03/linux-dash-android-338x300.png 338w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/03/linux-dash-android-563x500.png 563w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/03/linux-dash-android.png 1440w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-22874" class="wp-caption-text">linux-dash braucht keine Handy-App, die Webseite passt sich mobilen Browsern ordentlich an.</figcaption></figure></p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Mit apt-clone die Installation eines Rechners auf andere übertragen</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/mit-apt-clone-die-installation-eines-rechners-auf-andere-ubertragen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 May 2011 12:41:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Administration]]></category>
		<category><![CDATA[APT]]></category>
		<category><![CDATA[Backup]]></category>
		<category><![CDATA[Paketverwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[System]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer länger mit einem Ubuntu- oder Debian-System gearbeitet hat, der weiß natürlich die Paketverwaltung zu schätzen. Sie ist eines DER Argumente pro Linux, wenn nicht sogar DAS Argument. Wer nicht nur einen Rechner besitzt, sondern neben dem Desktop noch ein Notebook, ein Netbook usw. der möchte oft die selben Pakete auf all seinen Rechnern installiert [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer länger mit einem Ubuntu- oder Debian-System gearbeitet hat, der weiß natürlich die Paketverwaltung zu schätzen. Sie ist eines DER Argumente pro Linux, wenn nicht sogar DAS Argument. Wer nicht nur einen Rechner besitzt, sondern neben dem Desktop noch ein Notebook, ein Netbook usw. der möchte oft die selben Pakete auf all seinen Rechnern installiert haben. So kann man nahtlos auf allen Rechner sämtliche Aufgaben erledigen. Dafür gibt es schon seit längerem Tricks und Kniffe, wie man eine <a href="http://wiki.ubuntuusers.de/apt-get#Paketlisten" target="_blank" rel="noopener">Paketliste auf einem System erstellt</a>, und diese dann auf einem anderen Rechner einspielt. Allerdings kommt diese Methode mit manuell installierten Paketen und zusätzlichen Quellen nicht mehr wirklich gut klar, so dass es seit Ubuntu Natty mit apt-clone ein Werkzeug gibt, das das Clonen von Systemen vereinfacht.</p>
<p><span id="more-12395"></span></p>
<p>Wie angesprochen kann man über den Befehl <code>dpkg</code> die installierten Pakete ausgeben lassen. Mit ein bisschen Shell-Magie kann man aus dieser Liste eine Datei erzeugen, die sich dann auf einem anderen Rechner dazu verwenden lässt, die selben Pakete zu installieren. Im Endeffekt läuft das das Ganze so ab&#8230;</p>
<pre># Paketliste auf Rechner A erstellen...
$ dpkg --get-selections | awk '!/deinstall|purge|hold/ {print $1}' &gt; packages.list
# Pakete aus der Liste auf Rechner B installieren
$ xargs -a "packages.list" sudo apt-get install</pre>
<p>Nun funktioniert dieses Vorgehen leider nur solange, wie die Liste der verfügbaren Pakete in den Paketquellen identisch ist. Referenziert die Liste auf ein Paket, das manuell installiert wurde oder auf ein Paket aus einer zusätzlichen Paketquelle, so muss diese erst über die <code>/etc/apt/sources.list</code> bzw. über <code>add-apt-repository</code> hinzugefügt werden. Manuell installierte Pakete müsste man sogar von Hand aus der Liste löschen.</p>
<p>Hier kommt nun das Programm <code>apt-clone</code> ins Spiel. Dieses sichert nicht nur eine Paketliste, sondern speichert auch auch die <code>sources.list</code> inkl. weiterer in <code>/etc/apt/sources.list.d/</code> abgelegten Quellen und erzeugt sogar aus manuell installierten Programmen wieder installierbare Pakete. So kann man in der Tat das komplette System klonen, ohne dass man groß Aufwand treiben muss. Einzig Konfigurationsdateien aus /etc werden bislang nicht mitgesichert, so dass man Dienste erneut konfigurieren muss, doch daran arbeitet man aktuell auch noch.</p>
<p>Wenn Ihr das Ganze ausprobieren wollt, dann müsst Ihr erst einmal apt-clone auf beiden Rechnern installieren. Das Paket gibt es jedoch nur seit Ubuntu Natty 11.04, ältere Ubuntu-Versionen lassen sich daher auf diesen bequemen Weg nicht clonen&#8230;</p>
<pre>$ sudo apt-get install apt-clone</pre>
<p>Danach müsst ihr auf dem fertig eingerichteten System <code>apt-clone</code> ausführen. Die Option  <code>clone --width-dpkg-repack</code> sorgt dafür, dass von Hand installierte Pakete wieder erneut verpackt werden, so dass Ihr sie auf dem zweiten System wieder erneut installieren könnt. Bei mir schmeißt das Ganze ein paar Fehlermeldungen aus, die jedoch keine Auswirkungen hatten.</p>
<pre>$ sudo apt-clone clone --with-dpkg-repack /
dpkg-deb: warning: './dpkg-repack-7727/DEBIAN/control' contains user-defined field 'Original-Maintainer'
dpkg-deb: warning: ignoring 1 warning about the control file(s)

dpkg-deb: building package `libxapian15' in `./libxapian15_1.0.20-2_amd64.deb'.
dpkg-deb: building package `teamviewer6' in `./teamviewer6_6.0.9224_amd64.deb'.
dpkg-deb: building package `openshot-doc' in `./openshot-doc_1.3.0-maverick1_all.deb'.
dpkg-deb: warning: './dpkg-repack-8460/DEBIAN/control' contains user-defined field 'Python-Version'
dpkg-deb: warning: ignoring 1 warning about the control file(s)

dpkg-deb: building package `arte+7recorder-5' in `./arte+7recorder-5_5.0.beta3~ppa3~maverick_all.deb'.
dpkg-deb: warning: './dpkg-repack-8498/DEBIAN/control' contains user-defined field 'Original-Maintainer'
dpkg-deb: warning: ignoring 1 warning about the control file(s)
...</pre>
<p>Danach findet ihr im Wurzelverzeichnis <code>/</code> eine Datei mit dem Namen <code>apt-clone-state-rechnername.tar.gz</code>, in dieser stecken nun die gesammelten Informationen. Habt ihr keine Pakete manuell installiert, so ist sie nur ein paar KB groß. Sollten jedoch Programme wie Skype, Teamviewer und Co. manuell über .deb Dateien installiert worden sein, so wird diese Sicherung natürlich recht schnell aufgeblasen.</p>
<p>Packt die Datei nun auf einen USB-Stick oder schiebt sie über das Netzwerk auf eurer zweiten Rechner und startet auf dem zweiten Rechner ebenfalls <code>apt-clone</code>. Diesmal übergebt ihr mit <code>restore</code> die Option, dass die Paketinformationen aus dem Archiv wiederhergestellt werden sollen.</p>
<pre>$ sudo apt-clone restore apt-clone-state-rechnername.tar.gz</pre>
<p>Je nachdem wie viele Pakete gefehlt haben, wird nun die Paketverwaltung eine Weile lang beschäftigt sein, da ich auf meinem Testsystem bspw. eine komplette Latex-Umgebung installiert hatte, wird diese nun auch auf dem geclonten System installiert usw&#8230;</p>
<p>Damit Ihr nicht völlig unnötige Pakete installieren lässt, würde ich vorher auf dem zu klonenden System etwas aufräumen. Schmeißt dazu am besten Synaptic oder das Software-Center an und schaut was ihr nicht wirklich braucht. Räumt dann noch mit&#8230;</p>
<pre>$ sudo apt-get autoremove</pre>
<p>&#8230;nicht mehr benötigte Pakete runter und entfernt am besten noch bei den nicht mehr benötigte Kernel, die sammeln sich recht gerne an und brauchen viel Platz. Schau euch dazu am besten mal den Beitrag <a title="Alte Kernel inkl. Header mit nur einem Befehl entfernen" href="http://linuxundich.de/de/ubuntu/alte-kernel-inkl-header-mit-nur-einem-befehl-entfernen/">alte Kernel inkl. Header mit nur einem Befehl entfernen</a> an. Mit einem Kommando räumt ihr alle alten Kernels vom System.</p>
<p>Getestet habe ich das alles mit meiner &#8222;normalen&#8220; Natty-Installation unter einem 64-Bit Ubuntu und einer 32-Bit Installation in einer VirtualBox. Selbst bei diesem Sprung von 32- auf 64-Bit ging alles klar. Alles in allem ist apt-clone für alle ein tolles Werkzeug, die ihr System neu einrichten wollen.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Kurztipp: Zugehörigkeit zu neuer Gruppe ohne Ausloggen aktivieren</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/kurztipp-zugehorigkeit-zu-neuer-gruppe-ohne-ausloggen-aktivieren/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Jan 2011 17:12:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[System]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Verwaltung]]></category>
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					<description><![CDATA[In vielen Anleitungen, How-Tos oder Linux-Wikis findet man den Hinweis, dass man sich nach dem dem Hinzufügen des eigenen Benutzers zu einer Gruppe mittels adduser einmal aus- und wieder ausloggen muss. Das stimmt im Prinzip, doch man kann es sich eigentlich auch einfacher machen und sich das Aus- und wieder einloggen ersparen. Als kurzes Beispiel [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In vielen Anleitungen, How-Tos oder Linux-Wikis findet man den Hinweis, dass man sich nach dem dem Hinzufügen des eigenen Benutzers zu einer Gruppe mittels <em>adduser</em> einmal aus- und wieder ausloggen muss. Das stimmt im Prinzip, doch man kann es sich eigentlich auch einfacher machen und sich das Aus- und wieder einloggen ersparen. Als kurzes Beispiel schaue ich mir mal die Gruppenzugehörigkeiten meines Benutzers hier an&#8230;</p>
<pre>$ groups
christoph adm dialout cdrom plugdev lpadmin admin sambashare</pre>
<p>&#8230;und füge ihn nun zur Gruppe des Webservers hinzu, so dass ich in /var/www schreiben kann, ohne mir vorher Root-Rechte holen zu müssen.</p>
<pre>$ sudo adduser christoph www-data</pre>
<p>Direkt danach lasse ich nochmal die aktuellen Gruppenzugehörigkeiten ausgeben.</p>
<pre>$ groups
christoph adm dialout cdrom plugdev lpadmin admin sambashare</pre>
<p>Man sieht, dass sich hier noch nichts getan hat. Ich dürfte nach wie vor nicht in /var/www schreiben. Damit das System die Gruppen-IDs neu einlist, müsste ich mich wie gesagt Aus- und wieder Einloggen. Alternativ kann man zu <em>newgrp</em> greifen.</p>
<pre>$ newgrp www-data</pre>
<p>Und schon kann auch ohne den Umweg Ab-/Anmelden in /var/www schreiben (Natürlich nur unter der Voraussetzung, dass ich vorher die Rechte in /var/www entsprechend gesetzt habe, doch das ist nicht Thema dieses Beitrags&#8230;)</p>
<pre>$ groups
christoph adm dialout cdrom plugdev lpadmin admin sambashare www-data</pre>
<p>Wäre schön, wenn sich das entsprechend rumsprechen würde <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;"></p>
<p>[UPDATE aus den Kommentaren: Ich muss zugeben, dass ich mich hier getäuscht habe, durch newgrp landet man quasi in in einer neuen Shell, in der die angegebene Gruppe die Primär-Gruppe ist. Öffnet man weitere Terminals, dann ist die Gruppenzugehörigkeit ungeändert, ebenso kann man auch nicht über die Desktopumgebung in einem Ordner, der dieser neu beigetretenen Gruppe gehört, schreiben. Das geht nur in dem Terminal, in dem man via newgrp in diese Gruppe “gewechselt” ist.</p>
<p>Via “exit” kommt man aus dieser “Shell” heraus und alles ist wieder beim Alten. Loggt man sich aus- und wieder ein, dann ist man wie geplant in der neuen Gruppe und die primäre Gruppe stimmt natürlich immer noch.</p>
<p>Von daher kann man newgrp nutzen, um die Rechte bzgl. einer neu angelegten Gruppe zu testen. Man kann sich jedoch nicht ersparen sich aus- und wieder einzuloggen, wenn man erreichen will, dass die Gruppenzugehörigkeit in der Desktopumgebung aktiv wird. Schade eigentlich]</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Installation des Nvidia-Treibers mit dem Restricted-Manager</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/installation-des-nvidia-treibers-mit-dem-restricted-manager/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Mar 2008 13:42:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Dual-Monitor]]></category>
		<category><![CDATA[Gutsy]]></category>
		<category><![CDATA[Hardware]]></category>
		<category><![CDATA[Nvidia]]></category>
		<category><![CDATA[System]]></category>
		<category><![CDATA[Xserver]]></category>
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					<description><![CDATA[Viele Benutzer von Ubuntu haben nach wie vor Probleme bei der Installation des proprietären Nvidia-Treibers. Mich persönlich wundert das etwas, denn der &#8222;Manager zum Verwalten eingeschränkter Treiber&#8220;, kurz der Restricted-Manager, leistet gute Dienste, den Treiber ohne Komplikationen und mit wenigen Klicks zu installieren. Stattdessen wird der Treiber von der Nvidia-Homepage heruntergeladen und von Hand installiert oder [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Benutzer von Ubuntu haben nach wie vor Probleme bei der Installation des proprietären Nvidia-Treibers. Mich persönlich wundert das etwas, denn der &#8222;Manager zum Verwalten eingeschränkter Treiber&#8220;, kurz der <a href="http://wiki.ubuntuusers.de/restricted-manager" target="_blank" rel="noopener">Restricted-Manager</a>, leistet gute Dienste, den Treiber ohne Komplikationen und mit wenigen Klicks zu installieren. Stattdessen wird der Treiber von der Nvidia-Homepage heruntergeladen und von Hand installiert oder mit <a href="http://albertomilone.com/nvidia_scripts1.html" target="_blank" rel="noopener">Envy</a> gearbeitet. Beide Methoden funktionieren auch, haben aber einen gravierenden Nachteil.</p>
<p><span id="more-38"></span></p>
<p>Der Treiber wird jeweils nicht über die Paketverwaltung installiert. Kommt ein Kernelupdate, so kann der Xserver nicht mehr starten, weil das passende Kernelmodul fehlt. Bei der Installation über die Paketverwaltung kann das nicht passieren, denn das nötige Kernelmodul wird bei einem Kernelupdate automatisch mitgeliefert. Ich habe neulich ein Testsystem mit einer Nvidia GeForce 7600 GS Grafikkarte, zwei Bildschirmen und Ubuntu Gutsy Gibbon 7.10 aufgesetzt. Der Treiber und der Dual-Monitor Betrieb ließen sich ohne Schwierigkeiten oder Basteleien an der xorg.conf einrichten. Ich habe ein paar Screenshots von der Aktion gemacht, vielleicht helfen die Tipps dem einen oder anderen.</p>
<h2>Installation des Treibers</h2>
<p>Den Restricted Manager findet man unter <em>System | Systemverwaltung | Verwaltung eingeschränkter Treiber</em>. Hat man diesen gestartet, so findet dieser die Grafikkarte und erkennt, dass der proprietäre Nvidia Treiber noch nicht installiert wurde. Man sieht dies an der Spalte <em>Aktiviert</em> und <em>Status</em>.</p>
<p><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/05/nvidia1.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image aligncenter size-medium wp-image-39" title="Restricted Manager" src="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/05/nvidia1-430x310.png" alt="" width="430" height="310" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/05/nvidia1-430x310.png 430w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/05/nvidia1.png 622w" sizes="auto, (max-width: 430px) 100vw, 430px"></a></p>
<p>Über einen Klick in die noch leere Checkbox unter <em>Status</em> wird die Installation des Treibers in die Wege geleitet. Es erscheint ein Dialog der erklärt was der Treiber bewirkt, wozu er benötigt wird und ob man ihn wirklich installieren will. Bejaht man diese Frage, so wird der Treiber automatisch aus dem Internet geladen und installiert.</p>
<p><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/05/nvidia2.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image aligncenter size-medium wp-image-40" title="Treiber installieren" src="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/05/nvidia2-430x322.png" alt="" width="430" height="322" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/05/nvidia2-430x322.png 430w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/05/nvidia2.png 482w" sizes="auto, (max-width: 430px) 100vw, 430px"></a></p>
<p><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/05/nvidia3.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image aligncenter size-medium wp-image-41" title="Treiber herunterladen" src="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/05/nvidia3.png" alt="" width="383" height="261"></a></p>
<p>Letztendlich ist der Treiber installiert. Nach einem Neustart des Systems &#8211; eigentlich würde ja auch ein Neustart des Xservers reichen &#8212; ist der Treiber aktiv. Man erkennt dies am Nvidia-Logo, das nun vor dem Start des Xservers erscheint. Die Desktop-Effekte, sprich Compiz als Windowmanager, werden automatisch aktiviert.</p>
<p><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/05/nvidia4.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image aligncenter size-medium wp-image-42" title="Neustart nach der Installation" src="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/05/nvidia4-430x262.png" alt="" width="430" height="262" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/05/nvidia4-430x262.png 430w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/05/nvidia4.png 640w" sizes="auto, (max-width: 430px) 100vw, 430px"></a></p>
<h2>Dual-Monitor Betrieb</h2>
<p>Nun sollten auch beide Monitor zu einem großen Desktop verschmelzen. Direkt nach dem Start wird jedoch nur ein Monitor benutzt. Ubuntu bietet seit der Version 7.10 einen Assistenten zum Einrichten der Bildschirmauflösung an. Dieser kommt auch mit zwei Monitoren zurecht. Man kann ihn über <em>System | Systemverwaltung | Bildschirme und Grafik</em> starten. Der Assistent erkennt, dass an der Grafikkarte zwei Monitore angeschlossen sind. Für beide lassen sich dann jeweils Auflösung (und Wiederholraten) definieren.</p>
<p><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/05/bildschirmegrafik1.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image aligncenter size-medium wp-image-43" title="Bildschirme und Grafik 1" src="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/05/bildschirmegrafik1-430x336.png" alt="" width="430" height="336" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/05/bildschirmegrafik1-430x336.png 430w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/05/bildschirmegrafik1.png 562w" sizes="auto, (max-width: 430px) 100vw, 430px"></a></p>
<p>Für den zweiten Monitor kann man definieren, welche Rolle er spielen soll. In meinem Fall möchte ich einen großen Desktop, so dass ich Fenster von einem Monitor auf den anderen Schieben kann. Dies lässt sich über die Option <em>&#8222;Hauptbildschirm erweitern&#8220;</em> machen.</p>
<p><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/05/bildschirmegrafik2.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image aligncenter size-medium wp-image-44" title="Bildschirme und Grafik 2" src="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/05/bildschirmegrafik2-430x336.png" alt="" width="430" height="336" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/05/bildschirmegrafik2-430x336.png 430w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/05/bildschirmegrafik2.png 562w" sizes="auto, (max-width: 430px) 100vw, 430px"></a></p>
<p>Nach einem Neustart des Xservers (einfach einmal aus und wieder einloggen) ist der zweite Monitor aktiv. Fazit: Man sieht, Ubuntu ist einfach geworden, man muss die gebotenen Funktionen nur nutzen!</p>
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