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	<title>USB &#8211; Linux und Ich</title>
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	<description>Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT</description>
	<lastBuildDate>Mon, 05 May 2025 07:46:28 +0000</lastBuildDate>
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	<title>USB &#8211; Linux und Ich</title>
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		<title>3 TByte Festplatte erscheint im System mit einer Kapazität von 800 GByte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Mar 2016 08:22:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hardware]]></category>
		<category><![CDATA[Festplatte]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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					<description><![CDATA[Mir ist ja durchaus bewusst, dass die Halbwertszeit von einigen EDV-Komponenten nicht viel höher ist, als die von Eintagsfliegen, doch manchmal überrascht mich die schnelle Obsolescence schon. Habt ihr etwa einen USB-Adapter für SATA-Festplatten und wollt eine 3 Terabyte große (oder noch größere) Platte anschließen, dann müsst ihr euch eventuell damit abfinden, dass ihr einen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mir ist ja durchaus bewusst, dass die Halbwertszeit von einigen EDV-Komponenten nicht viel höher ist, als die von Eintagsfliegen, doch manchmal überrascht mich die schnelle Obsolescence schon. Habt ihr etwa einen USB-Adapter für SATA-Festplatten und wollt eine 3 Terabyte große (oder noch größere) Platte anschließen, dann müsst ihr euch eventuell damit abfinden, dass ihr einen neuen Adapter anschaffen müsst. Die ganze Thematik ist nicht gerade neu, da aber die beim Anschluss einer Kombination aus ungeeignetem Adapter/zu großer Festplatte auftretenden Fehlermeldungen nicht wirklich auf die Fehlerquelle hinweisen, dokumentiere ich an dieser Stelle einmal die Problematik, sodass ihr vielleicht etwas schneller auf des Rätsels Lösung kommt. Ich hatte nämlich zuerst die Befürchtung, dass die Festplatte (von der ich eigentlich Daten retten wollte) ein Totalausfall ist.</p>
<p><span id="more-34615"></span></p>
<figure id="attachment_34829" aria-describedby="caption-attachment-34829" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/usb-adapter-3-terrabyte_1.jpg" rel="attachment wp-att-34829"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-34829 size-medium" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/usb-adapter-3-terrabyte_1-640x427.jpg" alt="Ob der Chip im USB-Adapter große Festplatten unterstützt, sieht man ihm von außen nicht an." width="640" height="427" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/usb-adapter-3-terrabyte_1-640x427.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/usb-adapter-3-terrabyte_1.jpg 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/usb-adapter-3-terrabyte_1-630x420.jpg 630w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/usb-adapter-3-terrabyte_1-681x454.jpg 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/usb-adapter-3-terrabyte_1-250x167.jpg 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/usb-adapter-3-terrabyte_1-550x367.jpg 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/usb-adapter-3-terrabyte_1-800x533.jpg 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/usb-adapter-3-terrabyte_1-270x180.jpg 270w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/usb-adapter-3-terrabyte_1-450x300.jpg 450w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/usb-adapter-3-terrabyte_1-750x500.jpg 750w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-34829" class="wp-caption-text">Ob der Chip im USB-Adapter große Festplatten unterstützt, sieht man ihm von außen nicht an.</figcaption></figure>
<p>Für Datenrettungen von alten Rechnern und bei Systemumzügen habe ich mir vor einigen Jahren mal eine SATA auf USB2.0-Dockingstation gekauft. Sie erledigte ihre Aufgaben bisher eigentlich recht zuverlässig&#8230; bis ich neulich erstmals Daten von einer 3 TByte großen Festplatte sichern wollte. Sämtliche Versuche die Festplatte (deren Vorhandensein das System durchaus erkannte) in mein Linux-System einzubinden scheiterten jedoch. Kommandos wie <code>lsblk</code> melden lediglich eine Kapazität von 746,5 Gigabyte, ebenso liefern grafische Tools wie die Laufwerksverwaltung von Gnome Größen von 802 Gigibyte (wer es selbst <a href="https://www.google.de/search?q=gigabyte+in+gigibyte&amp;oq=gigabyte+in+gigibyte&amp;aqs=chrome..69i57.5625j0j1&amp;sourceid=chrome&amp;ie=UTF-8#q=802+gigabyte+in+gigibyte" target="_blank" rel="noopener">umrechnen möchte</a>). Irgendwas stimmt also nicht: Wer sich bisher nicht informiert hat und nicht die passenden Seiten im Netz findet, meint die Festplatte sei defekt.</p>
<figure id="attachment_34616" aria-describedby="caption-attachment-34616" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/lsblk-3-tbyte-platte1.png"><img decoding="async" class="td-modal-image wp-image-34616 size-medium" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/lsblk-3-tbyte-platte1-640x432.png" alt="" width="640" height="432" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/lsblk-3-tbyte-platte1-640x432.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/lsblk-3-tbyte-platte1-622x420.png 622w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/lsblk-3-tbyte-platte1-681x460.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/lsblk-3-tbyte-platte1-250x169.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/lsblk-3-tbyte-platte1-550x372.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/lsblk-3-tbyte-platte1-800x541.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/lsblk-3-tbyte-platte1-266x180.png 266w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/lsblk-3-tbyte-platte1-444x300.png 444w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/lsblk-3-tbyte-platte1-740x500.png 740w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/lsblk-3-tbyte-platte1.png 882w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-34616" class="wp-caption-text">Lsblk zeigt beim Anschluss einer 3-TByte-Festplatte an einen ungeeigneten USB-Adapter nur 746,5 Gigabyte Kapazität an.</figcaption></figure>
<figure id="attachment_34617" aria-describedby="caption-attachment-34617" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/gnome-disks-3tbyte-platte.png"><img decoding="async" class="td-modal-image wp-image-34617 size-medium" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/gnome-disks-3tbyte-platte-640x439.png" alt="" width="640" height="439" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/gnome-disks-3tbyte-platte-640x439.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/gnome-disks-3tbyte-platte-613x420.png 613w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/gnome-disks-3tbyte-platte-681x467.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/gnome-disks-3tbyte-platte-250x171.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/gnome-disks-3tbyte-platte-550x377.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/gnome-disks-3tbyte-platte-800x548.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/gnome-disks-3tbyte-platte-263x180.png 263w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/gnome-disks-3tbyte-platte-438x300.png 438w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/gnome-disks-3tbyte-platte-729x500.png 729w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/gnome-disks-3tbyte-platte.png 919w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-34617" class="wp-caption-text">Die Laufwerksverwaltung von Gnome meldet in diesem Fall ebenso eine Kapazität von 800 Gigibyte.</figcaption></figure>
<p>Das Problem liegt nun darin, dass die in solchen USB-Festplattenadaptern und -Gehäusen integrierte Firmware und Treiber mit 32-Bit langen Sektornummern rechnen, wodurch sie maximal 232 Sektoren mit 512 Byte adressieren können. Lange rede, kurzer Sinn: An einer Festplattenkapazität von über 2 TByte durchbrechen Festplatten eine Grenze, die vielen älteren Geräten Probleme bereitet &#8212; nicht umsonst braucht es ja mit der GPT (aka <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/GUID_Partition_Table" target="_blank" rel="noopener">GUID Partition Table</a>) eine neuartige Partitionstabelle bei solchen Festplattengrößen. Von dem Problem sind übrigens nicht nur USB-Adapter und Rechner mit älteren BIOS-Bausteinen betroffen, das Einbinden einer großen Festplatte wird beispielsweise auch an älteren Fernsehern mit USB-Anschluss zum Problem. Wer sich das Alles einmal im Detail ansehen möchte, der wird zum Beispiel <a href="http://www.heise.de/ct/hotline/FAQ-3-TByte-Festplatten-1183299.html" target="_blank" rel="noopener">in der Heise-FAQ fündig</a>, auch zum Thema <a href="http://www.heise.de/ct/hotline/3-Terabyte-Festplatte-am-Fernseher-1386082.html" target="_blank" rel="noopener">Festplatten am TV-Gerät</a>.</p>
<figure id="attachment_34830" aria-describedby="caption-attachment-34830" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/usb-adapter-3-terrabyte_2.jpg" rel="attachment wp-att-34830"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34830 size-medium" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/usb-adapter-3-terrabyte_2-640x427.jpg" alt="Besitzt der Adapter eine USB-3.0-Schnittstelle, dann stehen die Chancen jedoch nicht schlecht." width="640" height="427" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/usb-adapter-3-terrabyte_2-640x427.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/usb-adapter-3-terrabyte_2.jpg 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/usb-adapter-3-terrabyte_2-630x420.jpg 630w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/usb-adapter-3-terrabyte_2-681x454.jpg 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/usb-adapter-3-terrabyte_2-250x167.jpg 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/usb-adapter-3-terrabyte_2-550x367.jpg 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/usb-adapter-3-terrabyte_2-800x533.jpg 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/usb-adapter-3-terrabyte_2-270x180.jpg 270w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/usb-adapter-3-terrabyte_2-450x300.jpg 450w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/usb-adapter-3-terrabyte_2-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-34830" class="wp-caption-text">Besitzt der Adapter eine USB-3.0-Schnittstelle, dann stehen die Chancen jedoch nicht schlecht.</figcaption></figure>
<p>Eine Software-Lösung für das Problem gibt es nun leider nicht. Die einzige Möglichkeit solche Festplatte ans System zu bekommen ist die Investition in einen neuen USB-Adapter. Die Chancen, dass dieser mit großen Festplatten zurecht kommt, ist bei neu gekauften Artikel eigentlich recht hoch. Ich für meinen Teil habe einfach einen simplen <a href="http://amzn.to/1QYv6Cc" target="_blank" rel="noopener">SATA auf USB3.0-Adapter ohne extra Netzteil</a> gewählt, da ich aufgrund der alten Dockingstation schon eine passende Stromquelle besaß. Wer lieber einen gebrauchten USB-Adapter ersteigern möchte, der sollte unbedingt auf eine USB3.0-Schnittstelle achten. Diese Geräte sollten dann eigentlich neu genug sein, um auch mit großen Festplatten zurecht zu kommen. Schließt man mit diesem dann alles korrekt an, erkennt das System brav die Festplatte und man kann mit dem Backup der Daten beginnen.</p>
<figure id="attachment_34618" aria-describedby="caption-attachment-34618" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/lsblk-3-tbyte-platte2.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-34618 size-medium" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/lsblk-3-tbyte-platte2-640x432.png" alt="" width="640" height="432" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/lsblk-3-tbyte-platte2-640x432.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/lsblk-3-tbyte-platte2-622x420.png 622w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/lsblk-3-tbyte-platte2-681x460.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/lsblk-3-tbyte-platte2-250x169.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/lsblk-3-tbyte-platte2-550x372.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/lsblk-3-tbyte-platte2-800x541.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/lsblk-3-tbyte-platte2-266x180.png 266w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/lsblk-3-tbyte-platte2-444x300.png 444w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/lsblk-3-tbyte-platte2-740x500.png 740w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/11/lsblk-3-tbyte-platte2.png 882w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-34618" class="wp-caption-text">Mit dem richtigen USB-Adapter erkennt das Linux-System sofort die 3 TByte große Festplatte.</figcaption></figure>
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			</item>
		<item>
		<title>USB-3.0-Störung beseitigen: So löst ihr das lästige Ruckeln eurer Funkmaus!</title>
		<link>https://linuxundich.de/hardware/logitech-funkmaus-ruckelt-usb-30-stoerung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 May 2014 21:02:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hardware]]></category>
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		<category><![CDATA[Maus]]></category>
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		<category><![CDATA[USB]]></category>
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					<description><![CDATA[Meine bislang zuverlässige Logitech-Funkmaus funktionierte nach der Installation von Arch Linux plötzlich nicht mehr richtig: Der Mauszeiger ruckelte, reagierte verzögert oder sprang unkontrolliert über den Bildschirm. Die Ursache war schnell gefunden – USB-3.0-Anschlüsse stören das 2,4-GHz-Funksignal, das viele kabellose Mäuse und Tastaturen nutzen.]]></description>
			<br>
<b>Warning</b>:  Undefined array key "snippetVars" in <b>/hosts/linuxundich.de/wp-content/plugins/post-snippets/src/PostSnippets/PSallSnippets.php</b> on line <b>723</b><br>
							<content:encoded><![CDATA[
<p>Ich muss zugeben, dass ich ein Fan von Funkmäusen bin. Auch wenn es nervt, dass herkömmliche wiederaufladbare Akkus viel zu schnell leer gesaugt werden – ein Problem, das man mit <a href="http://amzn.to/1sW3Vto" target="_blank" rel="noopener">Eneloop-Akkus</a> gut in den Griff bekommt – finde ich es deutlich angenehmer, frei laufend zu mausen. Mit dem <a href="https://linuxundich.de/tag/mein-weg-zu-arch/" data-type="post_tag" data-id="1375">Umstieg</a> auf einen neuen Rechner und der Installation von <a href="https://linuxundich.de/tag/arch-linux/" data-type="post_tag" data-id="1374">Arch Linux</a> brachte mich jedoch meine zuvor tadellos funktionierende Logitech-Funkmaus zum Verzweifeln: Konnte ich vorher präzise den Cursor bewegen, ruckelte und zuckelte es nun nach dem Umstieg nur noch elendig über den Bildschirm. Die Ursache des Problems liegt nicht unbedingt im System – USB 3.0 kommt Funktastaturen und -mäusen in die Quere!</p>







<p>Die Suche nach dem Grund, warum die Funkmaus ruckelt, hat mich über mehrere Wochen hinweg einige Nerven gekostet. Ich hatte den neuen Rechner im Verdacht, habe Arch-Linux-Foren nach Problemen mit USB-Mäusen durchforstet, den USB-Dongle der Maus in allen Anschlüssen des Rechners ausprobiert, ihn in eine USB-Buchse des neben dem Rechner stehenden Monitors gesteckt – egal was ich versuchte, die Maus ließ sich einfach nicht mehr dazu bewegen, so präzise zu arbeiten, wie ich es von meinen Logitech-Mäusen gewohnt war. An der Maus selbst, einer <a href="https://amzn.to/3F8cPk2" target="_blank" rel="noopener">Logitech Anywhere MX</a>, lag es nicht – an anderen Rechnern funktionierte sie tadellos!</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="wenn-die-funkmaus-wild-in-der-gegend-herumspringt">Wenn die Funkmaus wild in der Gegend herumspringt</h2>



<p>Einer Lösung kam ich erst auf die Spur, als ich meinen Schreibtisch neu organisierte. Mein zweiter Monitor verfügt über USB-Ports, und siehe da: Steckt der Logitech-Dongle in diesem, etwa einen Meter Luftlinie vom Rechner entfernten Monitor, arbeitet die Maus endlich wieder wie gewohnt. So einfach, dass es fast schon ärgerlich ist, nicht sofort auf diese Idee gekommen zu sein.</p>


<table class="empfehlung" style="height: 144px;">
<tbody>
<tr style="height: 18px;">
<th style="height: 18px; width: 603.844px;" colspan="3">Eingabegeräte von Logitech kaufen (Anzeige)</th>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<th style="height: 18px; width: 219.562px;">Komponente</th>
<th style="height: 18px; width: 238.594px;">Bemerkung</th>
<th style="height: 18px; width: 133.688px;">Preise</th>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="height: 18px; width: 219.562px;">Logitech MX Anywhere</td>
<td style="height: 18px; width: 238.594px;">Kompakte kabellose Maus</td>
<td style="height: 18px; width: 133.688px;"><a href="https://amzn.to/4jjV3y1" target="_blank" rel="noopener">Ab ca. 75 Euro</a></td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="height: 18px; width: 219.562px;">Logitech MX Master</td>
<td style="height: 18px; width: 238.594px;">Kabellose Performance-Maus</td>
<td style="height: 18px; width: 133.688px;"><a href="https://amzn.to/3RHwMpK" target="_blank" rel="noopener">Ab ca. 80 Euro</a></td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="height: 18px; width: 219.562px;">Logitech MX Mechanical</td>
<td style="height: 18px; width: 238.594px;">Flache mechanische Tastatur</td>
<td style="height: 18px; width: 133.688px;"><a href="https://amzn.to/3RHwMpK" target="_blank" rel="noopener">Ab ca. 120 Euro</a></td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="height: 18px; width: 219.562px;">Eneloop-Akkus</td>
<td style="height: 18px; width: 238.594px;">Ready-to-Use NI-MH Akkus</td>
<td style="height: 18px; width: 133.688px;"><a href="https://amzn.to/4jpi42M" target="_blank" rel="noopener">Ab ca. 20 Euro</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>



<p>Beim Arbeiten über den Desktop gibt es nun kein Ruckeln, keine Aussetzer und kein Zucken mehr. Die Lösung des Rätsels erschließt sich, wenn man seine Suchanfragen nach einer &#8222;choppy mouse&#8220; oder &#8222;mouse lags&#8220; noch um den Begriff &#8222;USB 3.0&#8220; erweitert. Denn hier liegt der sprichwörtliche Hase im Pfeffer: USB-3.0-Ports strahlen im Bereich zwischen 0 und 3 GHz dermaßen stark in ihre unmittelbare Umgebung ab, dass die im 2,4-GHz-Band sendenden Funkmäuse massiv gestört werden.</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/05/logitech-usb-dongle.jpg" alt="Der Logitech-USB-Dongle sollte so weit wie möglich von einem USB-3.0-Port platziert werden."><figcaption class="wp-element-caption">Der Logitech-USB-Dongle sollte so weit wie möglich von einem USB-3.0-Port platziert werden.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/05/logitech-maus.jpg" alt="Von den Störungen durch USB 3.0 betroffen sind alle Funkmäuse und Tastaturen mit 2,4-GHz-Funktechnik."><figcaption class="wp-element-caption">Von den Störungen durch USB 3.0 betroffen sind alle Funkmäuse und Tastaturen mit 2,4-GHz-Funktechnik.</figcaption></figure>



<p>Das Problem ist den Entwicklern bei Intel bekannt. In einem 22-seitigen Paper mit dem Titel <a href="http://www.intel.com/content/dam/www/public/us/en/documents/white-papers/usb3-frequency-interference-paper.pdf" target="_blank" rel="noopener">USB 3.0* Radio Frequency Interference on 2.4 GHz Devices</a> vom April 2012 empfehlen sie, USB-3.0-Hardware besonders gut zu schirmen und Funk-Dongles für kabellose Tastaturen und Mäuse nicht in einem USB-3.0-Port (erkennbar am blauen Innenleben) zu nutzen, sondern diese in einen herkömmlichen USB-2.0-Port (weißer Plastiknippel) zu stecken. Von der höheren Geschwindigkeit profitieren die Funk-Adapter ohnehin nicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="usb-3-0-stort-den-2-4-g-hz-funk-von-tastaturen-und-mausen">USB 3.0 stört den 2,4-GHz-Funk von Tastaturen und Mäusen</h2>



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<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="809" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/05/usb3-24ghz-funk1.png" alt="" class="wp-image-24929" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/05/usb3-24ghz-funk1.png 1024w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/05/usb3-24ghz-funk1-640x506.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/05/usb3-24ghz-funk1-532x420.png 532w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/05/usb3-24ghz-funk1-681x538.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/05/usb3-24ghz-funk1-250x198.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/05/usb3-24ghz-funk1-550x435.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/05/usb3-24ghz-funk1-800x632.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/05/usb3-24ghz-funk1-228x180.png 228w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/05/usb3-24ghz-funk1-380x300.png 380w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/05/usb3-24ghz-funk1-633x500.png 633w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"><figcaption class="wp-element-caption">Das von einem USB-3.0-Port abgegriffene Signalspektrum überlappt das 2,4-GHz-Signal und sorgt so für Störungen. (Quelle: Intel)</figcaption></figure>
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<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="809" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/05/usb3-24ghz-funk2.png" alt="" class="wp-image-24930" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/05/usb3-24ghz-funk2.png 1024w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/05/usb3-24ghz-funk2-640x506.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/05/usb3-24ghz-funk2-532x420.png 532w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/05/usb3-24ghz-funk2-681x538.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/05/usb3-24ghz-funk2-250x198.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/05/usb3-24ghz-funk2-550x435.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/05/usb3-24ghz-funk2-800x632.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/05/usb3-24ghz-funk2-228x180.png 228w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/05/usb3-24ghz-funk2-380x300.png 380w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/05/usb3-24ghz-funk2-633x500.png 633w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"><figcaption class="wp-element-caption">Ist der USB-3.0-Port aktiv und ein Gerät angeschlossen, funkt der Port exakt auf 2,4 GHz. Es kommt zu Überlagerungen des Signals. (Quelle: Intel)</figcaption></figure>
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<p>Auch Logitech ist das Problem nicht entgangen – so neu ist USB 3.0 schließlich nicht. Im <a href="http://logitech-de-emea.custhelp.com/app/answers/detail/a_id/39467/~/kabelloses-produkt-funktioniert-nicht-richtig-bei-gleichzeitiger-verwendung" target="_blank" rel="noopener">Support-Bereich gibt es eine Seite</a>, auf der die durch USB 3.0 induzierten Störungen thematisiert werden. Dort empfiehlt das Unternehmen, den Dongle so weit wie möglich von einem USB-3.0-Port zu platzieren und die Funkstrecke zwischen Maus und Adapter so kurz wie möglich zu halten. Um das zu erleichtern, bietet Logitech sogar ein kostenloses USB-Verlängerungskabel <a href="http://logitech-de-emea.custhelp.com/app/request/usbcable" target="_blank" rel="noopener">auf Anfrage</a> an – zumindest während der Garantiezeit und gegen Vorlage der Rechnung.</p>



<p>Generell sollte man also Geräte mit 2,4-GHz-Funk so weit wie möglich von aktuellen Rechnern mit USB 3.0 entfernt platzieren. Auch Kabel und Elektronik von Kartenlesern oder Festplatten mit USB 3.0 können entsprechende Störungen verursachen. Der Dongle für die Maus sollte daher, falls Probleme auftreten, an den Front-USB oder einen USB-Port am Monitor gesteckt werden – dann ist das Problem schnell behoben. Zudem sollte man beachten, dass nicht nur schnurlose Tastaturen oder Mäuse betroffen sein können – auch Bluetooth-Geräte und Babyfone funken auf 2,4 GHz. Bei Laptops, die nur noch USB-3.0-Ports haben und bei denen man keinen herumhängenden Dongle haben möchte, bringt einen das aber leider auch nicht weiter.</p>
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