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	<title>Firefox &#8211; Linux und Ich</title>
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	<description>Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT</description>
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	<title>Firefox &#8211; Linux und Ich</title>
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		<title>Firefox Nightly: Tabs jetzt mit SplitView-Ansicht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Nov 2025 23:11:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Firefox]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Firefox Nightly bekommt endlich SplitView: Ein Tab lässt sich in zwei Bereiche teilen, um gleichzeitig zwei Webseiten zu nutzen und Inhalte direkt zu vergleichen. Mit dieser Neuerung rückt Firefox wieder näher an Chrome heran, wo diese Funktion schon länger verfügbar ist, wenn auch ebenfalls nur experimentell.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Eine praktische Neuerung hält Einzug in die aktuelle Nightly-Version von Firefox: Mit der neuen SplitView-Funktion lässt sich ein einzelner Tab in zwei Bereiche aufteilen, um beispielsweise zwei Webseiten nebeneinander zu betrachten und Daten bequem zwischen ihnen auszutauschen.</p>



<p>In meinen Augen ist das deutlich praktikabler und geht das wesentlich schneller, als ein zweites Firefox-Fenster zu öffnen und dieses mithilfe der Schnapp-Funktion der Desktopumgebung links und rechts auf dem Bildschirm sauber auszurichten.</p>



<p>Um SplitView in Firefox Nightly zu aktivieren, geht ihr folgendermaßen vor:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Öffnet die Adresszeile und gebt <code>about:config</code> ein.</li>



<li>Sucht nach dem Eintrag <code>browser.tabs.splitView.enabled</code>.</li>



<li>Setzt den Wert von <code>false</code> auf <code>true</code> (ein Doppelklick genügt).</li>
</ul>



<p>Die neue Funktion steht anschließend ohne Neustart bereit. Öffnet mit einem Rechtsklick auf einen Tab das Kontextmenü und wählt <em>Geteilte Ansicht hinzufügen</em>. Zum Trennen wählt ihr <em>Geteilte Ansicht beenden</em> oder zieht den geteilten Abschnitt in der Tableiste auf einen freien Bereich.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1280" height="802" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/firefox-splitview-linux1-1280x802.webp" alt="Firefox Nightly mit einem klassischen Tab. Die Benutzeroberfläche entspricht dem aktuellen Stand der Nightly-Version ohne aktivierte SplitView-Funktion." class="wp-image-45198" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/firefox-splitview-linux1-1280x802.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/firefox-splitview-linux1-640x401.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/firefox-splitview-linux1-1536x962.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/firefox-splitview-linux1-671x420.webp 671w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/firefox-splitview-linux1-681x426.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/firefox-splitview-linux1.webp 1600w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Firefox Nightly mit einem klassischen Tab. Die Benutzeroberfläche entspricht dem aktuellen Stand der Nightly-Version ohne aktivierte SplitView-Funktion.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1280" height="802" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/firefox-splitview-linux2-1280x802.webp" alt="Firefox Nightly mit aktivierter SplitView-Ansicht: Zwei Webseiten lassen sich im selben Tab nebeneinander darstellen – ideal zum Vergleichen oder parallelen Arbeiten ohne Fensterchaos." class="wp-image-45199" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/firefox-splitview-linux2-1280x802.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/firefox-splitview-linux2-640x401.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/firefox-splitview-linux2-1536x962.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/firefox-splitview-linux2-671x420.webp 671w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/firefox-splitview-linux2-681x426.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/firefox-splitview-linux2.webp 1600w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Firefox Nightly mit aktivierter SplitView-Ansicht: Zwei Webseiten lassen sich im selben Tab nebeneinander darstellen – ideal zum Vergleichen oder parallelen Arbeiten ohne Fensterchaos.</figcaption></figure>



<p>Das Ganze funktioniert ähnlich wie in Google Chrome, wo sich die Funktion derzeit ebenfalls nur experimentell aktivieren lässt. Chrome bietet allerdings schon ein paar zusätzliche Optionen, um geteilte Tabs besser zu organisieren. Damit rückt Firefox jedoch jetzt in puncto Funktionalität wieder ein Stück näher an den Konkurrenten heran.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1280" height="841" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/chrome-splitview-linux1-1280x841.webp" alt="In Google Chrome lässt sich SplitView ebenfalls aktivieren, allerdings derzeit nur über experimentelle Flags. Dort bietet der Browser bereits zusätzliche Organisationsoptionen für geteilte Tabs." class="wp-image-45197" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/chrome-splitview-linux1-1280x841.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/chrome-splitview-linux1-640x420.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/chrome-splitview-linux1-1536x1009.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/chrome-splitview-linux1-639x420.webp 639w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/chrome-splitview-linux1-681x447.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/chrome-splitview-linux1-741x486.webp 741w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/chrome-splitview-linux1.webp 1600w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">In Google Chrome lässt sich SplitView ebenfalls aktivieren, allerdings derzeit nur über experimentelle Flags. Dort bietet der Browser bereits zusätzliche Organisationsoptionen für geteilte Tabs.</figcaption></figure>
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		<title>Firefox bekommt endlich Support für Matroska (MKV)</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/firefox-bekommt-support-matroska-mkv/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Aug 2025 12:34:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Firefox]]></category>
		<category><![CDATA[Jellyfin]]></category>
		<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
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					<description><![CDATA[Firefox wird bald Matroska (MKV) nativ unterstützen. Das erleichtert Direct-Streams von Jellyfin oder Plex erheblich, da keine aufwändige Umkodierung mehr nötig ist – besonders praktisch für schwache Hardware wie den Raspberry Pi.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wenn man mit dem <a href="https://linuxundich.de/tag/firefox/" data-type="post_tag" data-id="73">Firefox-Browser</a> auf seinen Jellyfin- oder Plex-Server zugreift, stößt man schnell auf ein bekanntes Problem: Viele Filme liegen im Matroska-Container (MKV) vor, Firefox konnte diese bislang aber nicht direkt abspielen. Stattdessen musste der Medienserver die Dateien beim Streamen in ein anderes Format umkodieren – eine unnötige Hürde, die vor allem leistungsschwächere Servergeräte ins Schwitzen bringt. Nun gibt es endlich eine positive Wendung: Firefox wird in naher Zukunft Unterstützung für Matroska-Dateien bekommen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum MKV-Unterstützung so wichtig ist</h2>



<p>Das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Matroska" target="_blank" rel="noopener">Matroska-Format</a> ist im Multimediabereich weit verbreitet. Anders als zum Beispiel MP4 erlaubt es, mehrere Tonspuren, Untertitel und Kapitelinformationen in einer einzigen Datei zu bündeln. Viele Anwender von Heimservern mit <a href="https://jellyfin.org" target="_blank" rel="noopener">Jellyfin</a>, Plex oder auch Emby ist das Format praktisch Standard. Viele User greifen für einen kleinen Medienserver in den eigenen vier Wänden auf einen Single-Board-Computer wie den Raspberry Pi zurück.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="782" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/firefox-jellyfin-mkv-1280x782.webp" alt="Zwei Fenster auf einem bunten Hintergrund. Links zeigt das Firefox-Browserfenster technische Informationen zu einem Video. Rechts ist der Jellyfin Media Player mit einem Video und Steuerungselementen." class="wp-image-45151" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/firefox-jellyfin-mkv-1280x782.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/firefox-jellyfin-mkv-640x391.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/firefox-jellyfin-mkv-1536x938.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/firefox-jellyfin-mkv-688x420.webp 688w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/firefox-jellyfin-mkv-681x416.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/firefox-jellyfin-mkv.webp 1765w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Firefox erfordert aktuell beim Abspielen von Medien im MKV-Containerformat ein Umkodieren des Servers, was schwächere Hardware wie einen Raspberry Pi schnell an die Grenzen bringt.</figcaption></figure>



<p>Bisher mussten Nutzer von Firefox damit leben, dass ihr Server das Video während der Wiedergabe „on the fly“ umkodieren musste. Das kostet Leistung und macht den direkten Stream gerade auf schwächerer Hardware unmöglich. Umgehen konnte man das nur, indem man einen anderen Browser oder etwa den <a href="https://github.com/jellyfin/jellyfin-media-player" target="_blank" rel="noopener">Jellyfin Media Player</a> nutzt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorteil für Selfhosting und kleine Geräte</h2>



<p>Wer Medienserver auf einem Raspberry Pi oder einem kleinen Mini-PC betreibt, kennt das Problem: Für Direct-Streams reicht die Leistung locker aus. Doch sobald eine Umwandlung in Echtzeit notwendig wird, bricht die Performance zusammen. Videos in 1080p oder gar 4K stocken oder lassen sich gar nicht mehr abspielen.</p>



<p>Mit dem nativen MKV-Support wird Firefox hier endlich gleichziehen mit Chromium-basierten Browsern wie natürlich Chrome selbst, aber auch anderen Abwandlungen wie etwa Brave oder Opera. Das macht solche Geräte wieder attraktiver für das Selfhosting – ohne dass ihr gleich einen größeren und damit stromhungrigeren Server aufstellen oder euren Browser wechseln müsst.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wann kommt die Funktion?</h2>



<p>Bis die Neuerung im stabilen Firefox ankommt, müssen wir uns noch etwas gedulden. Laut <a href="https://docs.google.com/document/d/1SH5Pm1nRj9Qci9fBYVyE-5asj-GffL5evJa7OEZv3eY/edit?tab=t.0#heading=h.tfv43swtn2zr" target="_blank" rel="noopener">Implementation Plan</a> rechnen die Entwickler mit etwa ein bis zwei Monaten. Wer den Fortschritt im Blick behalten möchte, kann den <a href="https://bugzilla.mozilla.org/show_bug.cgi?id=1422891" target="_blank" rel="noopener">Bugreport 1422891</a> verfolgen. Für uns Nutzer bedeutet das: In naher Zukunft wird ein zentrales Medienformat unter Linux – und generell im Web – endlich ohne Umwege direkt im Firefox laufen.</p>



<p class="has-cyan-bluish-gray-background-color has-background"><strong>Update 30.08.2025:</strong> Genau genommen handelt es sich dabei nicht um eine vollständige Transkodierung, sondern um Remuxing. Dieser Vorgang ist rechentechnisch deutlich weniger aufwendig und benötigt wesentlich weniger Ressourcen. Auf meinem kleinen Homeserver mit Intel Core i5-5250U merke ich aber trotzdem, dass das Streamen nicht ganz so flüssig läuft. Das Starten des Streams braucht ein paar Sekunden, beim Springen im Video gibt es kurze Wartezeiten und die Synchronisierung der Untertitel kommt leicht ins Stolpern.</p>



<p></p>
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		<title>Mozilla stellt Pocket ein. Plant euren Umstieg zu Wallabag und Co.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 May 2025 18:25:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Firefox]]></category>
		<category><![CDATA[Mozilla]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Pocket]]></category>
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		<category><![CDATA[Wallabag]]></category>
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					<description><![CDATA[Pocket wird eingestellt. Zum Glück gibt es freie Alternativen zum Selbsthosten. So behältst du die Kontrolle über deine Daten und machst dich unabhängig von Diensten, die jederzeit vom Netz verschwinden können.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ich konnte mich mit <a href="https://www.mozilla.org/en-US/firefox/pocket/" target="_blank" rel="noopener">Pocket</a> nie so richtig anfreunden. Die Idee eines „Read-it-later“-Dienstes ist in meinen Augen zwar super wichtig, aber die Umsetzung bei Pocket wirkte auf mich immer ein wenig zu geschlossen – vor allem, seit <a href="https://linuxundich.de/tag/mozilla/" data-type="post_tag" data-id="367">Mozilla</a> die Plattform nach der Übernahme 2017 zunehmend in den Firefox-Kosmos integriert hat.</p>



<p>Eine Zeit lang habe ich stattdessen Omnivore ausprobiert, was einen offenen Ansatz verfolgte und auch mit einem Linux-Desktop gut zusammenspielte. Doch auch dieser Dienst wurde inzwischen <a href="https://www.heise.de/news/Spaeter-Lesen-App-Omnivore-macht-dicht-9998718.html" target="_blank" rel="noopener">eingestellt</a>. Heute setze ich auf eine selbstgehostete Lösung: <a href="https://linuxundich.de/tag/wallabag/" data-type="post_tag" data-id="1652">Wallabag</a>. Die Anwendung lässt sich auf dem eigenen Server betreiben, unterstützt zahlreiche Importformate und bringt Apps und Erweiterungen für verschiedene Plattformen mit.</p>



<p>Dass Mozilla Pocket nun endgültig einstellt, überrascht mich also nicht persönlich. Betroffen macht es trotzdem, denn für viele war der Dienst ein zuverlässiger Begleiter im digitalen Alltag.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Am 8. Juli 2025 ist Schluss</h2>



<p>Wie Mozilla <a href="https://support.mozilla.org/en-US/kb/future-of-pocket" target="_blank" rel="noopener">mitteilt</a>, wird der Dienst zum 8. Juli 2025 offiziell abgeschaltet. Bis dahin bleibt Pocket noch wie gewohnt nutzbar, per App, Browser-Erweiterung oder Weboberfläche. Ab diesem Datum wechselt der Dienst in einen sogenannten &#8222;Export-Only-Modus&#8220;: Ihr könnt eure gespeicherten Inhalte weiterhin exportieren, aber nicht mehr nutzen oder neue Inhalte hinzufügen. Eine Anleitung</p>



<p class="has-white-color has-vivid-red-background-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-78e367a37e3faaf6f6ef0abc4abed22b"><strong>Wichtig:</strong> Die Frist zum Export läuft am 8. Oktober 2025 ab. Danach werden sämtliche Nutzerkonten und gespeicherte Daten gelöscht – unwiderruflich. Eine <a href="https://support.mozilla.org/en-US/kb/exporting-your-pocket-list" target="_blank" rel="noopener">Anleitung</a> gibt detaillierte Informationen, wie man seine gespeicherten Daten exportieren kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mozillas Begründung zum Ende</h2>



<p>Offiziell heißt es, das Nutzungsverhalten im Netz habe sich verändert. Mozilla wolle sich auf Projekte konzentrieren, die „besser zu den heutigen Surfgewohnheiten“ passen. Im Hintergrund dürfte aber vor allem eines eine Rolle spielen: Ressourcen.</p>



<p>Seit der Übernahme im Jahr 2017 hatte Mozilla Pocket zwar technisch weiterentwickelt und in Firefox eingebunden, zuletzt aber immer weniger Aufmerksamkeit darauf gelenkt. Die automatische Integration in den „Neuer Tab“-Bildschirm von <a href="https://linuxundich.de/tag/firefox/" data-type="post_tag" data-id="73">Firefox</a> zeigte bereits, dass Pocket zunehmend als Content-Empfehlungsmaschine und nicht mehr als Lesezeichen-Dienst verstanden wurde.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="874" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/pocket-startseite-firefox-1280x874.png" alt="" class="wp-image-45032" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/pocket-startseite-firefox-1280x874.png 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/pocket-startseite-firefox-640x437.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/pocket-startseite-firefox-1536x1048.png 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/pocket-startseite-firefox-615x420.png 615w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/pocket-startseite-firefox-681x465.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/pocket-startseite-firefox.png 1635w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Die Inhalte auf der &#8222;Neuen-Tab-Seite&#8220; von FIrefox stammen von Pocket. Zum Glück kann man die Startseite von diesem ganzen Unsinn befreien. Noch.</figcaption></figure>



<p>Mit dem Aus für Pocket will Mozilla diese Empfehlungssparte nun über andere Kanäle fortführen: Im Firefox-Startbildschirm, per Newsletter („Ten Tabs“) und über redaktionell kuratierte Inhalte. Ich hoffe mal stark, dass man in Firefox alle diese Inhalte weiterhin deaktivieren kann. Ich für meinen Teil will beim Öffnen eines Tabs nichts anderes sehen, als eine weiße Fläche. Schon alle eine kurze Bedenkzeit zum Laden dieser Inhalte bremst beim Arbeiten aus.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie ihr eure Daten rettet</h2>



<p>Wenn ihr Pocket genutzt habt, solltet ihr nicht bis Juli warten, sondern eure Inhalte möglichst bald sichern. Der Export enthält: Eure Leseliste, die archivierten Artikel, Favoriten und die Notizen und Markierungen. Die Daten lassen sich als HTML-Datei exportieren, die sich lokal speichern und mit anderen Diensten weiterverarbeiten lässt. Eine direkte Migration zu Alternativen ist zwar nicht vorgesehen, aber manche Drittanbieter bieten zumindest Importfunktionen für Pocket-Exporte an. Bei Wallabag <a href="https://doc.wallabag.org/user/import/pocket/" target="_blank" rel="noopener">läuft der Import</a> über die Pocket API.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was passiert mit Pocket Premium?</h2>



<p>Wer ein kostenpflichtiges <a href="https://support.mozilla.org/en-US/kb/what-is-the-difference-between-pocket-free-and-premium-accounts" target="_blank" rel="noopener">Pocket-Premium-Abo</a> abgeschlossen hat, erhält eine anteilige Rückerstattung. Die Regeln sind dabei klar:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Monatsabos: Die automatische Verlängerung wird sofort gestoppt. Es fallen keine weiteren Kosten an, Rückerstattungen sind nicht vorgesehen.</li>



<li>Jahresabos: Die Abonnements werden am 8. Juli 2025 gekündigt. Der ungenutzte Zeitraum wird automatisch auf das ursprüngliche Zahlungsmittel zurückerstattet.</li>
</ul>



<p>Ein manuelles Eingreifen ist in beiden Fällen nicht nötig. Ich glaube aber, dass kaum hier jemand für Pocket gezahlt haben dürfte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Erweiterungen und Apps: Was bleibt, was verschwindet?</h2>



<p>Ab dem 22. Mai 2025 wird die Pocket-Erweiterung nicht mehr über die offiziellen Browser-Add-on-Seiten angeboten. Bereits installierte Erweiterungen bleiben zunächst bestehen, funktionieren aber nur bis zum 8. Juli. Danach verweisen sie lediglich noch auf die Export-Seite. Entfernen müsst ihr die Erweiterungen dann selbst – eine automatische Deinstallation erfolgt nicht.</p>



<p>Auch die <a href="https://getpocket.com/add" target="_blank" rel="noopener">Pocket-App</a> für Android- oder Apple-Smartphones und Tablets verschwindet nach dem 22. Mai aus den App Stores. Wer sie bereits installiert hat, kann sie noch bis zum 8. Oktober neu installieren. Auch wenn Sie nicht automatisch vom Handy verschwindet. Nach dem offiziellen Ende ist auch hier Schluss. Ein Grund mehr, sich nach Alternativen umzusehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Alternativen: Wohin jetzt?</h2>



<p>Das Ende von Pocket reißt eine Lücke – gerade für all jene unter euch, die plattformübergreifend lesen, speichern und sortieren möchten, ohne sich auf datenhungrige Konzerne verlassen zu müssen. Es gibt Alternativen, die teilweise freie Software sind und mehr Kontrolle bieten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://wallabag.org/" target="_blank" rel="noopener">Wallabag</a>: Eine selbst hostbare, freie Pocket-Alternative. Unterstützt Importe, Tags, Offline-Lesen und hat Apps für Android &amp; iOS.</li>



<li><a href="https://github.com/sissbruecker/linkding" target="_blank" rel="noopener">Linkding</a>: Ein minimalistischer Self-Hoster für Lesezeichen, nicht speziell für „Read-it-later“, aber flexibel erweiterbar.</li>



<li><a href="https://github.com/go-shiori/shiori" target="_blank" rel="noopener">Shiori</a>: Einfache, self-hostbare Lesezeichenverwaltung mit Read-it-later-Funktion und Webinterface.</li>



<li><a href="https://github.com/karakeep-app/karakeep" target="_blank" rel="noopener">Karakeep</a> (ehemals Hoarder): Moderner „Read-it-later“-Dienst mit Markdown-Unterstützung und Webclipper-Erweiterung.</li>
</ul>



<p>Diese Lösungen setzen teils einen eigenen Server voraus, was Aufwand bedeutet, aber auch mehr Kontrolle über eure Daten. Ich bin es mittlerweile leid, solche Dienste alle naselang zu migrieren. Neben Feedradern hoste ich auch meinen Read-It-Later-Dienst lieber selber. Eine Liste mit weiteren Alternativen findet ihr bei <a href="https://selfh.st/alternatives/read-later/" target="_blank" rel="noopener">selfh.st</a>.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="874" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/wallapag-firefox-1280x874.webp" alt="" class="wp-image-45033" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/wallapag-firefox-1280x874.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/wallapag-firefox-640x437.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/wallapag-firefox-1536x1049.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/wallapag-firefox-615x420.webp 615w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/wallapag-firefox-681x465.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/05/wallapag-firefox.webp 1600w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Auch wenn ich die Aufmachung von Wallabag bislang nicht so gut finde. Den Open-Source-Dienst kann man ohne Probleme selbst hosten. Neben der WebUI gibt es auch Apps für Android und Co.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Ein leiser Abschied mit großem Echo</h2>



<p>Die Einstellung von Pocket ist mehr als nur das Ende eines Produkts. Sie erinnert uns daran, wie schnell selbst langjährig genutzte Dienste verschwinden können, selbst wenn sie von gemeinnützigen Organisationen betrieben werden. Ich habe Pocket zwar nicht selber genutzt, ich kann mir aber gut vorstellen, dass es Mozilla-User gibt, die dem Dienst nachtrauern werden.</p>



<p>Die wichtigste Lehre daraus sollte sein: Setzt euch mit Selfhosting auseinander. Wer Dienste selbst betreibt, hat mehr Kontrolle über Funktionen, Daten und Zukunftssicherheit und spart auf lange Sicht oft sogar Zeit und Geld. Die freie Software-Welt bietet für praktisch jeden proprietären Dienst eine leistungsfähige Open-Source-Alternative. Nutzt sie!</p>
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		<title>Libadwaita-Akzentfarben von GNOME 47+: Einheitlicher Look für GTK-Anwendungen wie Firefox und GIMP</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/libadwaita-akzent-farben-gnome-gtk3-firefox-gimp/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 May 2025 06:13:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Adwaita]]></category>
		<category><![CDATA[Firefox]]></category>
		<category><![CDATA[Gimp]]></category>
		<category><![CDATA[Gnome]]></category>
		<category><![CDATA[Gnome-Erweiterung]]></category>
		<category><![CDATA[GTK]]></category>
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					<description><![CDATA[Einheitliches GTK-Design unter GNOME 47: Mit der neuen adw-gtk3 Colorizer-Erweiterung passen sich jetzt auch ältere GTK3-Anwendungen wie Firefox und GIMP automatisch an die modernen Akzentfarben von Libadwaita an.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ich freue mich immer, wenn Anwendungen einem einheitlichen Stil folgen und nicht immer wieder anders aussehen. Besonders bei GTK3-Anwendungen wie <a href="https://linuxundich.de/tag/firefox/" data-type="post_tag" data-id="73">Firefox</a> oder <a href="https://linuxundich.de/tag/gimp/" data-type="post_tag" data-id="181">GIMP</a> war es bislang nicht möglich, die mit <a href="https://release.gnome.org/47/" target="_blank" rel="noopener">GNOME 47</a> eingeführte und individuell konfigurierbare Akzentfarbe des aktuellen GNOME-Toolkits Libadwaita zu übernehmen und diese Anwendungen so nahtlos in das Design von GNOME zu integrieren. Mit der <em>adw-gtk3 Colorizer GNOME Extension</em> gibt es nun eine Lösung für dieses Problem.</p>







<h2 class="wp-block-heading" id="colorizer-gnome-extension">Colorizer GNOME Extension</h2>



<p>Diese GNOME-Shell-Erweiterung sorgt dafür, dass die Akzentfarbe des Systems automatisch auf das <a href="https://github.com/lassekongo83/adw-gtk3" target="_blank" rel="noopener">adw-gtk-Design</a> und somit auch auf &#8222;ältere&#8220; GTK-Anwendungen angewendet wird. Mit &#8222;alt&#8220; meine ich in diesem Fall nicht eingestellte oder obsolet gewordene Programme, sondern einfach nur Anwendungen, die zwar auf den GNOME-Bibliotheken GTK3 oder GTK4 aufsetzen, deren Entwickler aber noch nicht die <a href="https://gnome.pages.gitlab.gnome.org/libadwaita/" target="_blank" rel="noopener">Libadwaita</a> implementiert haben. Das betrifft nicht wenige Programme, denn ein vollständiger Umstieg auf Libadwaita braucht Zeit – und Entwicklerressourcen. Die Colorizer-Erweiterung springt hier in die Bresche und sorgt für visuelle Kohärenz, auch wenn das technische Fundament der Anwendung noch nicht dem neuesten Stand entspricht.</p>



<p>Voraussetzung ist, dass das Adwaita-GTK3-Theme, oder kurz adw-gtk3, auf eurem System installiert ist. Nur dann kann die Erweiterung greifen und die Designanpassungen korrekt anwenden. Mit dem folgenden Kommando geschieht dies unter Arch Linux und Derivaten wie Manjaro, es ist bereits in den &#8222;originalen&#8220; Paketquellen enthalten. Die Installation für weitere Distributionen wie Fedora oder Debian ist auf der <a href="https://github.com/lassekongo83/adw-gtk3?tab=readme-ov-file#repositories" target="_blank" rel="noopener">GitHub-Seite</a> des Projekts beschrieben (im Fall von Debian müsste man eine externe Paketquelle einbinden). Die Dokumentation hilft hier weiter und macht die Einrichtung auch für weniger erfahrene Linux-Nutzer handhabbar.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>sudo pacman -S adw-gtk-theme</strong></code></pre>



<h2 class="wp-block-heading" id="installation-der-erweiterung">Installation der Erweiterung</h2>



<p>Die einfachste Methode zur Installation der Erweiterung erfolgt über die GNOME-Extensions-Website: <a href="https://extensions.gnome.org/extension/8084/adw-gtk3-colorizer/" target="_blank" rel="noopener">adw-gtk3 Colorizer auf GNOME Extensions</a>. Hier lässt sich die Erweiterung mit einem Klick aktivieren – vorausgesetzt, die GNOME-Integration für den Browser ist eingerichtet. Die Erweiterung ist noch recht jung, sie wird aktuell recht häufig aktualisiert. Neue Funktionen und Bugfixes landen in kurzen Abständen auf GitHub. Wer nicht warten möchte, bis das neueste Release durch den Veröffentlichungsprozess auf der GNOME-Extensions-Webseite durchsickert, kann die Erweiterung auch von Hand installieren.</p>



<p>Dafür muss das Repository geklont und das Installationsskript ausgeführt werden. Der letzte Schritt kann auch über den Erweiterungsmanager von GNOME erfolgen. Beachtet generell, dass ihr euch eventuell nach dem Ausführen des Skripts einmal aus GNOME ab- und wieder anmelden müsst. Alternativ genügt in manchen Fällen auch ein Neustart der GNOME-Shell, etwa über <kbd>Alt</kbd> + <kbd>F2</kbd> »  <kbd>R</kbd> » <kbd>Enter</kbd> (nur unter X11, nicht mit Wayland). Damit wird die neue Erweiterung geladen und ihre Wirkung sichtbar.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>git clone https://github.com/NiffirgkcaJ/adw-gtk3-colorizer.git</strong>
$ <strong>cd adw-gtk3-colorizer</strong>
$ <strong>./install.sh</strong>
$ <strong>gnome-extensions enable adw-gtk3-colorizer@NiffirgkcaJ.github.com</strong></code></pre>



<h2 class="wp-block-heading" id="verwendung-der-erweiterung">Verwendung der Erweiterung</h2>



<p>Sobald die Erweiterung installiert und aktiviert ist, übernimmt sie automatisch die Akzentfarbe, die in den GNOME-Einstellungen festgelegt wurde, und wendet diese auf das <em>adw-gtk3</em>-Design an. Das funktioniert im Hintergrund, ohne dass der Nutzer selbst aktiv werden muss. Änderungen an der Akzentfarbe sollten sofort wirksam werden, wobei es in einigen Fällen erforderlich sein kann, betroffene GTK3-Anwendungen neu zu starten. Dies betrifft vor allem Programme, die ihre UI nicht dynamisch neu laden. Einmal angepasst, profitieren die Apps aber dauerhaft vom neuen Aussehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="deinstallation-der-erweiterung">Deinstallation der Erweiterung</h2>



<p>Die Erweiterung kann entweder über die GNOME-Extensions-App oder über die Kommandozeile deinstalliert werden. Letzteres eignet sich besonders dann, wenn man gerne skriptbasiert arbeitet oder schnell mehrere Systeme verwaltet. Beide Wege führen jedoch zuverlässig zum Ziel:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>gnome-extensions disable adw-gtk3-colorizer@NiffirgkcaJ.github.com</strong>
$ <strong>gnome-extensions uninstall adw-gtk3-colorizer@NiffirgkcaJ.github.com</strong></code></pre>



<p>Falls die manuelle Installation gewählt wurde, kann die Erweiterung durch Löschen des Ordners entfernt werden. Dies empfiehlt sich insbesondere dann, wenn die Erweiterung nicht über die grafischen Tools auftaucht oder man eine saubere Entfernung bevorzugt:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>rm -rf ~/.local/share/gnome-shell/extensions/adw-gtk3-colorizer@NiffirgkcaJ.github.com</strong></code></pre>



<h2 class="wp-block-heading" id="flatpak-kompatibilitat">Flatpak-Kompatibilität</h2>



<p>Da GTK3-Anwendungen, die als Flatpak installiert sind, standardmäßig keinen Zugriff auf das Konfigurationsverzeichnis <code>~/.config/gtk-3.0/</code> haben, muss dieser Zugriff gewährt werden, damit die Erweiterung auch bei diesen Anwendungen funktioniert. Ohne diese Freigabe können die Flatpaks die Theme-Anpassungen schlicht nicht einlesen. Das geht mit dem folgenden Befehl, der für alle Flatpak-Programme global wirksam ist:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>sudo flatpak override --filesystem=xdg-config/gtk-3.0</strong></code></pre>



<p>Dies stellt sicher, dass alle Flatpak-Anwendungen auf das Verzeichnis zugreifen können, in dem die Erweiterung die CSS-Datei bearbeitet. Damit entfaltet der Colorizer auch dort seine Wirkung – ganz gleich, ob man Firefox, GIMP oder andere GTK-Apps über Flatpak nutzt. Eine gezielte Anpassung nur für einzelne Apps ist ebenfalls möglich, indem man statt globalem Override den Namen des Programms angibt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="720" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/gtk3-accent-colors1-1280x720.webp" alt="Ohne die Erweiterung: Die Akzent-Farben von Firefox und dem Desktop stimmen nicht überein." class="wp-image-44570" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/gtk3-accent-colors1-1280x720.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/gtk3-accent-colors1-640x360.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/gtk3-accent-colors1-1536x864.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/gtk3-accent-colors1-747x420.webp 747w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/gtk3-accent-colors1-681x383.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/gtk3-accent-colors1.webp 1920w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Ohne die Erweiterung: Die Akzent-Farben von Firefox und dem Desktop stimmen nicht überein.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="720" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/gtk3-accent-colors2-1280x720.webp" alt="[Mit der Erweiterung: Markierte Texte (und andere Details) passen sich jetzt farblich an." class="wp-image-44571" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/gtk3-accent-colors2-1280x720.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/gtk3-accent-colors2-640x360.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/gtk3-accent-colors2-1536x864.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/gtk3-accent-colors2-747x420.webp 747w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/gtk3-accent-colors2-681x383.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/gtk3-accent-colors2.webp 1920w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Mit der Erweiterung: Markierte Texte (und andere Details) passen sich jetzt farblich an.</figcaption></figure>



<p>Die <em>adw-gtk3 Colorizer GNOME Extension</em> ist also eine praktische Lösung für ein Problem, das viele GNOME-User im Netz gerne monieren – die fehlende visuelle Konsistenz zwischen GTK4- und GTK3-Anwendungen. Eine Sache, das war damals bei GTK2 nicht anders. Die Installation geht schnell von der Hand, und die Erweiterung sorgt dafür, dass die GTK3-Anwendungen, solange sie nicht auf die aktuelle Version des GTK-Toolkits aktualisiert werden – was wohl noch eine Ewigkeit dauern wird – besser aussehen. Wer sich also ein homogenes, modernes Desktop-Erlebnis unter GNOME wünscht, kommt um diese kleine, aber wirkungsvolle Erweiterung kaum herum.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Firefox unter Druck: Wie Googles Finanzierung das offene Web gefährdet</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/wenn-google-hustet-wackelt-das-web-firefox-kaempft-ums-ueberleben/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 May 2025 04:21:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Firefox]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Mozilla]]></category>
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					<description><![CDATA[Mozilla, der letzte große Browser, der sich nicht dem Silicon-Valley-Diktat unterwirft, steht vor einer existenziellen Krise. Der Grund: Google finanziert fast alle großen Browser, auch Firefox, und könnte dies bald nicht mehr tun. Was bedeutet das für uns Nutzer freier Software und die Zukunft eines offenen Webs? ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ich nutze Firefox. Nicht aus Nostalgie, sondern aus Überzeugung. Firefox ist der letzte große Browser, der sich nicht dem Silicon-Valley-Diktat unterwirft, der noch von einer unabhängigen Organisation gepflegt wird und sich (halbwegs) konsequent für Datenschutz, Offenheit und Webstandards einsetzt. Doch genau dieser letzte verbliebene Gegenpol zu Chrome, Edge und Safari steht vor einer existenziellen Krise – und das nicht etwa, weil Mozilla plötzlich weniger engagiert wäre, sondern weil sich das gesamte Finanzierungsmodell für Browser gerade unter unseren Füßen auflöst.</p>







<h2 class="wp-block-heading" id="google-finanziert-fast-alle-grossen-browser-auch-firefox">Google finanziert (fast) alle großen Browser – auch Firefox</h2>



<p>Vier Browser dominieren den Markt: Google Chrome, Microsoft Edge, Apple Safari und Mozilla Firefox. Was viele nicht wissen: Im Endeffekt hängen alle vier direkt am Tropf von Google. Der Konzern zahlt <a href="https://www.theverge.com/2023/10/26/23933206/google-apple-search-deal-safari-18-billion" target="_blank" rel="noopener">Apple jährlich rund 18 Milliarden US-Dollar</a>, damit Google als Standardsuchmaschine in Safari voreingestellt ist. Auch Mozilla erhält eine großzügige Zahlung – etwa <a href="https://www.bloomberg.com/news/newsletters/2023-05-05/why-google-keeps-paying-mozilla-s-firefox-even-as-chrome-dominates" target="_blank" rel="noopener">450 Millionen US-Dollar pro Jahr</a>. Das sind über 80 Prozent der gesamten Einnahmen von Mozilla.</p>



<p>Microsofts Edge basiert technisch auf <a href="https://www.microsoft.com/en-us/edge/learning-center/what-is-chromium-how-does-it-enhance-your-browser?form=MA13I2" target="_blank" rel="noopener">Chromium, dem Open-Source-Unterbau von Google Chrome</a>. Auch hier leistet Google den Löwenanteil der Entwicklungsarbeit: Im Jahr 2024 stammen rund <a href="https://blog.chromium.org/2025/01/announcing-supporters-of-chromium-based.html" target="_blank" rel="noopener">94 Prozent aller Code-Beiträge</a> zu Chromium von Google selbst. Microsoft hängt also ebenfalls massiv von Googles Engagement für die zugrundeliegende Engine ab.</p>



<p>Was sich daraus ergibt, ist eine groteske Realität: Google finanziert nicht nur den eigenen Browser, sondern auch seine „Konkurrenz“.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="jetzt-will-die-us-regierung-genau-das-verbieten">Jetzt will die US-Regierung genau das verbieten</h2>



<p>Die US-Kartellbehörde (Department of Justice, DoJ) hat Google wegen unfairer Marktpraktiken verklagt. Teil der Forderungen: Google soll nicht länger Milliarden an Apple und Mozilla zahlen dürfen, um Google Search als Standard festzulegen – und soll <a href="https://www.npr.org/2025/04/21/nx-s1-5369404/google-doj-opening-statements-remedies-trial#:~:text=What%20were%20the%20DOJ&#039;s%20arguments,revenue%20for%20Google%2C%20Dahlquist%20said." target="_blank" rel="noopener">Chrome vollständig abstoßen</a>, um die eigene Marktmacht nicht weiter auszubauen. Das Ziel: mehr Wettbewerb im Browsermarkt. Die Konsequenz: ein radikaler Einschnitt in die Finanzierung praktisch aller großen Browserprojekte.</p>



<p>Selbst Apple, das <a href="https://straitsresearch.com/statistic/apple-surpasses-earnings-forecasts#:~:text=Furthermore%2C%20The%20company&#039;s%20growing%20expenditures,%2426.42%20billion%20in%20FY%202022." target="_blank" rel="noopener">Milliarden in eigene Forschung und Entwicklung steckt</a>, dürfte Schwierigkeiten haben, Safari ohne Googles Zuschüsse auf dem bisherigen Niveau weiterzuführen. Noch drastischer trifft es Mozilla – ohne das Geld von Google wäre Firefox kaum mehr finanzierbar.</p>



<p>Mozilla warnt eindringlich: Die von der US-Regierung angestrebten Maßnahmen könnten genau das Gegenteil von dem bewirken, was sie beabsichtigen. Denn sie gefährden die Existenz jener Browser, die überhaupt noch eine Alternative zu Chrome darstellen. Mozilla schreibt dazu: <a href="https://blog.mozilla.org/en/mozilla/internet-policy/proposed-remedies-browsers/" target="_blank" rel="noopener">Die vorgeschlagenen Maßnahmen schaden dem Wettbewerb im Browsermarkt</a>.</p>



<p>Auch Apple hat sich in das Verfahren eingeschaltet und versucht, <a href="https://www.reuters.com/technology/apple-seeks-defend-googles-billion-dollar-payments-search-case-2024-12-24/" target="_blank" rel="noopener">Googles milliardenschwere Zahlungen zu verteidigen</a>. Und das ist nur die halbe Geschichte: Die US-Regierung will Google auch dazu zwingen, sich von Chrome zu trennen – was einen Stopp der Finanzierung für Chrome und Chromium bedeuten würde. Damit wären auch Microsoft Edge und andere Chromium-basierte Browser betroffen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="was-bedeutet-das-fur-uns-als-community">Was bedeutet das für uns als Community?</h2>



<p>Für euch als Nutzerinnen und Nutzer freier Software ist das eine bittere Pille. Firefox ist nicht nur irgendein Browser – er ist eines der letzten großen Aushängeschilder für ein freies und offenes Web. Sollte Mozilla wegbrechen, würde ein zentrales Gegengewicht zu den Interessen der großen Tech-Konzerne verschwinden.</p>



<p>Wir müssen uns bewusst machen: Ein Web, das vollständig von Google, Apple und Microsoft kontrolliert wird, ist kein freies Web. Es ist ein Web der Vorfilter, der Telemetrie, der geschlossenen Ökosysteme – und es ist ein Web ohne echten Wettbewerb.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="firefox-braucht-uns-jetzt-mehr-denn-je">Firefox braucht uns jetzt mehr denn je</h2>



<p>Mozilla war nie perfekt. Aber sie waren immer – halbwegs – transparent, offen und den Prinzipien des offenen Webs verpflichtet. Wenn jetzt durch gut gemeinte, aber schlecht durchdachte kartellrechtliche Eingriffe plötzlich die wichtigste Einnahmequelle wegbricht, dann stehen wir als Community in der Verantwortung.</p>



<p>Wir sollten nicht nur fragen: <em>Was macht Google falsch?</em> Sondern auch: Wie können wir Mozilla helfen, Firefox unabhängig weiterzuentwickeln – jenseits von Suchmaschinen-Deals? Firefox ist mehr als ein Browser. Firefox ist ein wichtiger Stern im Open-Source-Universum. Und Sterne lässt man nicht so einfach verglühen.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Offline LanguageTool mit Eloquent: Rechtschreibprüfung unter Linux ohne Cloud</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/eloquent-offline-rechtschreibpruefung-mit-languagetool/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Apr 2025 11:39:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Firefox]]></category>
		<category><![CDATA[LanguageTool]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtschreibprüfung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://linuxundich.de/?p=44464</guid>

					<description><![CDATA[LanguageTool lässt sich auch lokal nutzen – ganz ohne Internetverbindung und ohne Datenübertragung an Dritte. Mit Eloquent steht dafür eine schlanke GNOME-Anwendung bereit, die LanguageTool als Desktop-App verfügbar macht.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ich schreibe viel – und wie bei den meisten Vielschreibenden passieren auch mir regelmäßig kleine Tippfehler, Rechtschreibfehler, unschöne Wortwiederholungen oder stilistische Ausrutscher. Für die finale Korrektur meiner Texte habe ich in der Vergangenheit gerne LanguageTool genutzt, musste dafür aber meist den Browser öffnen oder sogar einen eigenen Server betreiben, um meine Privatsphäre zu wahren. Doch das geht jetzt deutlich einfacher: Mit Eloquent gibt es eine kleine Desktop-Anwendung, die LanguageTool komplett offline auf den Rechner bringt – ohne Cloud, ohne Internetverbindung und ohne Datentransfer an Dritte.</p>







<p><a href="https://github.com/sonnyp/Eloquent" target="_blank" rel="noopener">Eloquent</a> ist eine eigenständige GNOME-Anwendung, die die Rechtschreibprüfung von LanguageTool lokal verfügbar macht. Im Gegensatz zu vielen LanguageTool-Integrationen handelt es sich nicht um ein Plugin, sondern um ein separates Programm. Man öffnet Eloquent, fügt den gewünschten Text ein – etwa aus einem Markdown-Editor wie <a href="https://apps.gnome.org/de/Apostrophe/" target="_blank" rel="noopener">Apostrophe</a> oder CMS wie <a href="https://linuxundich.de/tag/wordpress/" data-type="post_tag" data-id="103">WordPress</a> – und erhält Rückmeldung zu Rechtschreibung, Grammatik und Stil. Die Anwendung eignet sich somit besonders für Nutzer, die gerne mit plaintext-basierten Workflows arbeiten.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="datenschutz-durch-offline-nutzung">Datenschutz durch Offline-Nutzung</h3>



<p>Ein zentraler Aspekt ist die vollständige Offline-Verarbeitung. Eloquent kommuniziert nicht mit externen Servern – weder mit LanguageTool noch mit anderen Diensten. Die Prüfung erfolgt lokal auf eurem Rechner, was den Schutz sensibler Inhalte verbessert und das Programm somit auch für den Einsatz im beruflichen Umfeld qualifiziert. Wer LanguageTool bisher ohne Online-Anbindung nutzen wollte, musste einen eigenen Server betreiben. Ich habe diesen Weg <a href="https://linuxundich.de/gnu-linux/languagetool-auf-eigenem-server-installieren/">in einem früheren Beitrag</a> beschrieben. Mit Eloquent entfällt dieser zusätzliche Aufwand.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="installation-von-eloquent-uber-flathub">Installation von Eloquent über Flathub</h3>



<p>Eloquent steht als Flatpak über <a href="https://flathub.org/apps/re.sonny.Eloquent" target="_blank" rel="noopener">Flathub</a> zur Verfügung, was die Installation auf allen gängigen Distributionen ganz wesentlich vereinfacht. Falls Flatpak und Flathub bereits eingerichtet sind, genügt folgender Befehl – oder bei entsprechender Konfiguration des Browsers ein Klick auf den Install-Button auf der Flathub-Seite.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>flatpak install flathub re.sonny.Eloquent</strong></code></pre>



<p>Die Anwendung lässt sich anschließend über das Anwendungsmenü oder über das Terminal starten:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>flatpak run re.sonny.Eloquent</strong></code></pre>



<p>Falls Flatpak noch nicht eingerichtet ist, bietet <a href="https://flathub.org/setup" target="_blank" rel="noopener">Flathub eine Anleitung</a> für praktisch alle gängigen Distributionen. Ein kleiner Hinweis: Da Eloquent eigene Wörterbücher mitbringt, belegt die Anwendung zusammen mit allen benötigten Daten knapp 750&nbsp;MByte Speicherplatz auf der Festplatte.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="so-arbeitet-ihr-mit-eloquent">So arbeitet ihr mit Eloquent</h3>



<p>Die Nutzung ist unkompliziert: Text einfügen, Hinweise prüfen. Es lassen sich beliebige Absätze, Artikel oder komplette Texte in das Eingabefeld kopieren. Eloquent markiert potenzielle Fehler und stilistische Auffälligkeiten – vergleichbar mit der Webversion von LanguageTool. Ein kleiner Fehler ist mir dabei aufgefallen: Bei längeren Texten verschwinden die Korrekturhinweise teilweise. Der Bug ist bekannt und dokumentiert. Eine Korrektur dürfte in künftigen Versionen folgen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="963" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/eloquent-languagetool-gnome_01-1280x963.webp" alt="Eloquent erkennt überflüssige Wortwiederholungen oder stilistische Schwächen zuverlässig – ganz ohne Internetverbindung oder Cloud-Analyse." class="wp-image-44463" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/eloquent-languagetool-gnome_01-1280x963.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/eloquent-languagetool-gnome_01-640x482.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/eloquent-languagetool-gnome_01-558x420.webp 558w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/eloquent-languagetool-gnome_01-80x60.webp 80w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/eloquent-languagetool-gnome_01-100x75.webp 100w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/eloquent-languagetool-gnome_01-180x135.webp 180w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/eloquent-languagetool-gnome_01-238x178.webp 238w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/eloquent-languagetool-gnome_01-265x198.webp 265w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/eloquent-languagetool-gnome_01-681x512.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/eloquent-languagetool-gnome_01.webp 1285w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Eloquent erkennt überflüssige Wortwiederholungen oder stilistische Schwächen zuverlässig – ganz ohne Internetverbindung oder Cloud-Analyse.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="963" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/eloquent-languagetool-gnome_02-1280x963.webp" alt="Typische Rechtschreibfehler und Grammatikprobleme werden direkt markiert, ihr bekommt Vorschläge zur Korrektur und könnt so eure Texte schnell verbessern." class="wp-image-44462" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/eloquent-languagetool-gnome_02-1280x963.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/eloquent-languagetool-gnome_02-640x482.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/eloquent-languagetool-gnome_02-558x420.webp 558w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/eloquent-languagetool-gnome_02-80x60.webp 80w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/eloquent-languagetool-gnome_02-100x75.webp 100w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/eloquent-languagetool-gnome_02-180x135.webp 180w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/eloquent-languagetool-gnome_02-238x178.webp 238w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/eloquent-languagetool-gnome_02-265x198.webp 265w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/eloquent-languagetool-gnome_02-681x512.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/eloquent-languagetool-gnome_02.webp 1285w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Typische Rechtschreibfehler und Grammatikprobleme werden direkt markiert, ihr bekommt Vorschläge zur Korrektur und könnt so eure Texte schnell verbessern.</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading" id="integration-in-firefox-oder-libre-office">Integration in Firefox oder LibreOffice</h3>



<p>Der von Eloquent gestartete LanguageTool-Server lässt sich auch in anderen Programmen verwenden. Wer das <a href="https://languagetool.org/insights/de/beitrag/add-on-de/" target="_blank" rel="noopener">LanguageTool-Browser-Add-on</a> nutzt – zum Beispiel für Firefox oder Chrome – kann in den Einstellungen den Modus <em>Lokaler Server (localhost)</em> aktivieren. Die Rechtschreibprüfung erfolgt dann auch in Webseiten lokal, ohne Verbindung zum Internet. Ähnlich könnt ihr auch LanguageTool innerhalb von LibreOffice konfigurieren.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="845" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/firefox-languagetool_01-1280x845.webp" alt="In den Einstellungen des Browser-Add-ons lässt sich LanguageTool auf einen lokalen Server umstellen – so prüft ihr Texte ganz ohne Cloud-Anbindung." class="wp-image-44461" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/firefox-languagetool_01-1280x845.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/firefox-languagetool_01-640x423.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/firefox-languagetool_01-636x420.webp 636w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/firefox-languagetool_01-681x450.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/firefox-languagetool_01.webp 1289w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">In den Einstellungen des Browser-Add-ons lässt sich LanguageTool auf einen lokalen Server umstellen – so prüft ihr Texte ganz ohne Cloud-Anbindung.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="845" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/firefox-languagetool_02-1280x845.webp" alt="Ist der lokale Server aktiv, funktioniert die Rechtschreibprüfung direkt im Browser – zum Beispiel beim Verfassen von Mails oder Blogkommentaren." class="wp-image-44460" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/firefox-languagetool_02-1280x845.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/firefox-languagetool_02-640x423.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/firefox-languagetool_02-636x420.webp 636w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/firefox-languagetool_02-681x450.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/firefox-languagetool_02.webp 1289w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Ist der lokale Server aktiv, funktioniert die Rechtschreibprüfung direkt im Browser – zum Beispiel beim Verfassen von Mails oder Blogkommentaren.</figcaption></figure>



<p>Eloquent startet den LanguageTool-Server standardmäßig beim Einloggen automatisch. Das ermöglicht einen schnellen Zugriff, geht aber mit einem gewissen Speicherbedarf einher. In der Systemüberwachung zeigt sich, dass das Java-Backend rund 250 Megabyte RAM belegt. Die CPU-Belastung ist in der Regel unauffällig. Wer LanguageTool nur bei Bedarf nutzen möchte, kann Eloquent natürlich auch aus dem Autostart entfernen – etwa mithilfe von GNOME Tweaks oder einem vergleichbaren Werkzeug der genutzten Desktop-Umgebung.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Umstieg auf Firefox? YouTube macht Probleme?</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/umstieg-auf-firefox-youtube-macht-probleme/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Apr 2025 07:23:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Chrome]]></category>
		<category><![CDATA[Firefox]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[YouTube]]></category>
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					<description><![CDATA[YouTube läuft unter Firefox oft schlechter als unter Chrome – Videos starten langsam, die CPU-Last ist hoch, manche Funktionen nerven. Der Beitrag erklärt, woran das liegt und welche Add-ons und Einstellungen helfen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ich nutze Firefox mittlerweile seit einer ganzen Weile – und das sehr bewusst. Firefox ist heute der letzte große Browser, der mit <a href="https://firefox-source-docs.mozilla.org/overview/gecko.html" target="_blank" rel="noopener">Gecko</a> noch eine eigene Engine verwendet und sich der Idee von freier Software und digitaler Selbstbestimmung verpflichtet. Zumindest in der Theorie. In der letzten Zeit gab es leider immer wieder <a href="https://linuxnews.de/mozilla-und-die-nutzungsbedingungen-fuer-firefox/" target="_blank" rel="noopener">Ärger um Mozilla</a> in dieser Hinsicht. Dennoch: Wer sich für Datenschutz interessiert und sich nicht völlig in die Hände eines der größten Datenkraken unserer Zeit begeben will, kommt an Firefox kaum vorbei.</p>



<p>Falls ihr also gerade überlegt, von Google Chrome auf Firefox zu wechseln, oder diesen Schritt vielleicht schon gemacht habt: Willkommen! Ihr habt euch für einen starken, flexiblen und offenen Browser entschieden. Aber vielleicht habt ihr auch schon gemerkt – ganz reibungslos läuft der Umstieg vielleicht nicht. Ich lese beispielsweise immer wieder, dass es besonders bei YouTube stockt: Videos starten langsam, ruckeln, laufen nur in niedriger Qualität oder verursachen eine ungewöhnlich hohe CPU-Last.</p>



<p>Woran liegt das? Nun, ganz unbegründet sind die Spekulationen nicht, dass Google als Betreiber von YouTube und als wohl erfolgreichster Werbekonzern aller Zeiten wenig Interesse daran hat, Firefox-Nutzer mit der gleichen Sorgfalt zu behandeln wie Chrome-User. Immerhin ist Firefox die letzte ernstzunehmende Konkurrenz im Browsermarkt. Doch zum Glück lässt sich mit ein paar gezielten Einstellungen einiges retten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">YouTube unter Firefox – diese Tipps helfen</h2>



<h3 class="wp-block-heading">uBlock Origin installieren</h3>



<p>Ein zuverlässiger Werbeblocker gehört heute zur Grundausstattung. Nicht nur, weil er lästige Werbung entfernt, sondern auch, weil er Tracking und andere ressourcenhungrige Scripte blockiert. Die Empfehlung kann hier nur lauten: <a href="https://addons.mozilla.org/firefox/addon/ublock-origin/" target="_blank" rel="noopener">uBlock Origin</a>. Das Add-on ist quelloffen, sehr performant und lässt sich präzise konfigurieren. Um im Gegensatz zu Chrome, gibt es uBlock Origin noch in der &#8222;Vollversion&#8220; und nicht nur als abgespeckte Lite-Alternative. Nach der Installation empfiehlt es sich, unter den <em>Filterlisten</em> zusätzlich den Filter <em>uBlock filters – Annoyances</em> zu aktivieren. Dieser sorgt dafür, dass auch störende Seitenelemente (etwa Cookie-Banner, Overlay-Effekte oder YouTube-Spielereien) ausgeblendet werden. Behaltet allerdings im Hinterkopf, dass dieser Filter aktiv ist, er sorgt auf manchen Webseiten auch zu unerwünschten Aussetzern.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1223" height="797" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/firefox-ublock-annoyances.webp" alt="" class="wp-image-44421" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/firefox-ublock-annoyances.webp 1223w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/firefox-ublock-annoyances-640x417.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/firefox-ublock-annoyances-644x420.webp 644w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/firefox-ublock-annoyances-681x444.webp 681w" sizes="auto, (max-width: 1223px) 100vw, 1223px"><figcaption class="wp-element-caption">Mit aktivierten Zusatzfiltern blockiert uBlock Origin auch nervige Seitenelemente wie Cookie-Banner, YouTube-Overlays oder andere störende Einblendungen.</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Ambient Mode bei YouTube deaktivieren</h3>



<p>YouTube hat vor einiger Zeit den sogenannten <em>Ambient Mode</em> eingeführt – dabei werden Farbverläufe des Videos weich in den Hintergrund projiziert. Ganz so, als ob über die Köpfe der Kinobesucher hinweg ein Projekt das Bild auf eine Leinwand werfen würde. Das sieht zwar nett aus, sorgt unter Firefox wohl aber häufig für Darstellungsfehler oder spürbare Performance-Einbußen. Zwingend nötig ist der Effekt nun wirklich nicht.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1219" height="805" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/firefox-youtube-ambient.webp" alt="" class="wp-image-44422" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/firefox-youtube-ambient.webp 1219w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/firefox-youtube-ambient-640x423.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/firefox-youtube-ambient-636x420.webp 636w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/firefox-youtube-ambient-681x450.webp 681w" sizes="auto, (max-width: 1219px) 100vw, 1219px"><figcaption class="wp-element-caption">Der Ambient Mode bei YouTube sieht schick aus, sorgt unter Firefox aber eventuell für Ruckler und hohe CPU-Last beim Abspielen von Videos.</figcaption></figure>



<p>Wenn euch dieser Effekt auffällt (wie z. B. in diesem <a href="https://www.youtube.com/watch?v=9g1gZAaRhro" target="_blank" rel="noopener">Beispielvideo</a>), könnt ihr über das Zahnradsymbol und den Menüpunkt <em>Beleuchtung wie im Kino</em> abstellen. Aber meist ist diese Einstellung nicht von Dauer. Stattdessen bietet es sich an, ihn mithilfe von uBlock Origin gezielt entfernen. Tragt dazu unter <em>Meine Filter</em> folgenden Eintrag ein:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>youtube.com###cinematics.ytd-watch-flexy:remove()
</code></pre>



<p>Setzt dann noch den Haken oben bei <em>Eigene Filter aktivieren</em>. Das entfernt das störende Element zuverlässig – und senkt ganz nebenbei die Systemlast beim Abspielen von Videos.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Enhanced-h264ify nutzen</h3>



<p>Ein echter Gamechanger kann das Add-on <strong><a href="https://addons.mozilla.org/en-US/firefox/addon/enhanced-h264ify/" target="_blank" rel="noopener">enhanced-h264ify</a></strong> sein. Damit zwingt ihr YouTube dazu, Videos im älteren H.264-Format abzuspielen – statt in den modernen VP8- oder VP9-Codecs, die oft hardwareseitig nicht unterstützt werden. Gerade unter Linux – oder bei Laptops ohne aktuelle GPU-Beschleunigung – läuft H.264 oft wesentlich flüssiger. Weniger CPU-Last, weniger Ruckler, längere Akkulaufzeit. Nach der Installation lässt sich das Verhalten in den Einstellungen des Add-ons fein abstimmen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1223" height="797" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/firefox-h264ify.webp" alt="" class="wp-image-44423" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/firefox-h264ify.webp 1223w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/firefox-h264ify-640x417.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/firefox-h264ify-644x420.webp 644w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/firefox-h264ify-681x444.webp 681w" sizes="auto, (max-width: 1223px) 100vw, 1223px"><figcaption class="wp-element-caption">Mit enhanced-h264ify lassen sich hardwarefreundliche Codecs erzwingen – das verbessert die Video-Wiedergabe unter Linux in vielen Fällen.</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">User-Agent anpassen (optional)</h3>



<p>Wenn trotz aller Optimierungen YouTube weiterhin zickt, kann es helfen, den sogenannten User-Agent zu ändern. Damit gebt ihr euch gegenüber Webseiten nicht mehr als Firefox, sondern z. B. als Chrome-Browser aus. Das geht ganz einfach mit dem Add-on <strong><a href="https://addons.mozilla.org/en-US/firefox/addon/uaswitcher/" target="_blank" rel="noopener">User-Agent Switcher</a></strong>. Nach der Installation könnt ihr den Browser auf Chrome „umstellen“. Klar: Ideal ist das nicht. Denn so bekommen Webseitenbetreiber keine Rückmeldung, dass Firefox-Nutzer existieren und gute Performance erwarten. Aber wenn ihr nur schauen wollt – und euch der Ärger mit YouTube nervt – kann dieser Schritt kurzfristig helfen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1225" height="802" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/firefox-user-agent.webp" alt="" class="wp-image-44424" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/firefox-user-agent.webp 1225w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/firefox-user-agent-640x419.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/firefox-user-agent-642x420.webp 642w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/firefox-user-agent-681x446.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/firefox-user-agent-741x486.webp 741w" sizes="auto, (max-width: 1225px) 100vw, 1225px"><figcaption class="wp-element-caption">Ein veränderter User-Agent kann Probleme mit YouTube lindern – als Workaround, wenn andere Optimierungen nicht greifen.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Die Browser-Wars sind zurück</h2>



<p>Was wir gerade erleben, ist kein Zufall. Firefox steht allein gegen eine überwältigende Übermacht an Chrome-Derivaten. Ob Brave, Microsofts Edge, Opera oder Vivaldi – sie alle bauen inzwischen auf Googles Blink-Engine auf. Firefox ist der leider letzte große Browser mit echter technischer Unabhängigkeit. Wir können nun wirklich nur hoffen, dass Mozilla trotz aller Querelen weiterhin wirtschaftlich stabil bleibt und die Entwicklung des Browser vorran treibt.</p>



<p>Und genau deshalb ist es so wichtig, ihn zu nutzen. Ihn zu unterstützen. Denn ohne Firefox würde Google das Web wohl endgültig kontrollieren. Der Kampf um offene Standards, freie Software und ein privatsphärefreundliches Internet ist zurück – und wir alle sind ein Teil davon. Also: Wechselt. Testet. Gebt Firefox eine echte Chance. Und lasst euch nicht vom ersten YouTube-Ruckler entmutigen. Wenn ihr noch weitere Tipps oder Erfahrungen zum Thema habt, schreibt sie gerne in die Kommentare.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Firefox 136 und das GNOME-Theme: Ein kleines Update notwendig</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/firefox-136-und-das-gnome-theme-ein-kleines-update-notwendig/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/gnu-linux/firefox-136-und-das-gnome-theme-ein-kleines-update-notwendig/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Mar 2025 13:55:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[AddWater]]></category>
		<category><![CDATA[Firefox]]></category>
		<category><![CDATA[Gnome]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit Firefox 136 traten kleinere Darstellungsprobleme beim GNOME-Theme auf. Ein Update behebt diese, allerdings wird das Theme nicht automatisch aktualisiert. Ihr müsst also selbst aktiv werden. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die neueste Version 136 von Firefox hat einige Änderungen mitgebracht, die das von mir genutzte <a href="https://github.com/rafaelmardojai/firefox-gnome-theme" target="_blank" rel="noopener">Firefox GNOME Theme</a> leicht aus dem Tritt gebracht haben. So wurden beispielsweise die Buttons zum Schließen eines Tabs viel zu klein dargestellt, und auch bei der neu eingeführten vertikalen Tab-Darstellung gab es ein paar kleinere Probleme.</p>



<p>Glücklicherweise haben die Entwickler des Themes diese kleinen Problemchen mit dem neuesten Update bereits behoben. Da man jedoch keine automatischen Updatehinweise erhält und das Theme sich auch nicht von selbst aktualisiert, ist es nötig, das Update aktiv anzustoßen. Mit AddWater ist das schnell gemacht.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="gnome-theme-für-firefox-aktualisieren">GNOME-Theme für Firefox aktualisieren</h3>



<p>Ihr solltet sicherstellen, dass ihr die neueste Version des Themes verwendet. Ich installiere das GNOME-Theme für Firefox über das kleine Tool <a href="https://github.com/largestgithubuseronearth/addwater" target="_blank" rel="noopener">AddWater</a>, das ich hier im Blog bereits <a href="https://linuxundich.de/gnu-linux/add-water-installiert-gnome-theme-fuer-firefox/">vorgestellt</a> habe. AddWater holt sich das aktuelle Firefox GNOME Theme aus dem Netz und installiert es in das ausgewählte Profil.</p>



<p>Das Tool unterstützt nicht nur den originalen Firefox, sondern auch Systeme, bei denen Firefox via Flatpak oder Snap installiert wird, sowie Librewolf und <a href="https://floorp.app/en" target="_blank" rel="noopener">Floorp-Varianten</a> von Firefox. Dank Flatpak lässt sich AddWater ohne Probleme auf allen gängigen Linux-Distributionen installieren.</p>



<p>Um das Theme auf die neueste Version zu aktualisieren, geht wie folgt vor:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Öffnet AddWater und setzt den Schalter <em>Enable Theme</em> einmal auf &#8222;Aus&#8220; und dann wieder auf &#8222;An&#8220;.</li>



<li>Beendet Firefox und startet ihn neu.</li>



<li>Nach dem Neustart ist das Theme auf dem aktuellen Stand.</li>
</ol>



<h3 class="wp-block-heading" id="screenshots-der-aktualisierung-mit-firefox-136">Screenshots der Aktualisierung mit Firefox 136</h3>



<p>Hier ein paar Eindrücke, wie sich das aktualisierte Theme präsentiert:</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/firefox-theme-addwater_DE-1280x796.webp" alt="Installation des GNOME-Themes über AddWater."><figcaption class="wp-element-caption">Installation des GNOME-Themes über AddWater.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/firefox-gnome-136-hell_DE-1280x815.webp" alt="Das GNOME-Theme in Firefox 136 im hellen Modus."><figcaption class="wp-element-caption">Das GNOME-Theme in Firefox 136 im hellen Modus.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/firefox-gnome-136-dark_DE-1280x815.webp" alt="Das GNOME-Theme in Firefox 136 im dunklen Modus."><figcaption class="wp-element-caption">Das GNOME-Theme in Firefox 136 im dunklen Modus.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/firefox-vertical-tabs_DE-1280x849.webp" alt="Vertikale Tabs in Firefox 136 mit dem GNOME-Theme."><figcaption class="wp-element-caption">Vertikale Tabs in Firefox 136 mit dem GNOME-Theme.</figcaption></figure>



<p>Falls ihr das Theme also bereits nutzt, lohnt es sich, es auf den neuesten Stand zu bringen. Viel Spaß beim Surfen mit einem nativen Look in Firefox!</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Firefox besser in GNOME integrieren: WebDAV und Co. im Dateidialog</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/firefox-besser-in-gnome-integrieren-webdav-und-co-im-dateidialog/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/gnu-linux/firefox-besser-in-gnome-integrieren-webdav-und-co-im-dateidialog/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Mar 2025 12:50:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Firefox]]></category>
		<category><![CDATA[Gnome]]></category>
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					<description><![CDATA[So aktivierst du den GNOME-Datei-Dialog in Firefox: Erhalte direkten Zugriff auf WebDAV, Nextcloud und entfernte Laufwerke, indem du den nativen GNOME-Filepicker nutzt – für eine bessere Integration auf Linux.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Firefox ist schon seit einiger Zeit wieder mein bevorzugter Browser. Spätestens seit der Einführung von Manifest v3 und den damit verbundenen Einschränkungen für Adblocker dürfte das nicht nur bei mir der Fall sein. Aber eine Sache hat mich lange gestört: Standardmäßig nutzt er nicht den nativen GNOME-Datei-Dialog, sondern seinen eigenen. Das ist besonders unpraktisch, wenn ich via SSH oder WebDAV mit entfernten Laufwerken arbeite.</p>



<p>Ich binde zum Beispiel diverse Nextcloud-Instanzen per WebDAV in mein System ein, was über GVfs und die Online-Konten-Verwaltung von GNOME eigentlich wunderbar einfach funktioniert. Auch via SSH lässt sich so bequem auf Servern im Dateisystem arbeiten. Doch sobald eine Anwendung wie eben Firefox nicht den GNOME-Filepicker verwendet, fehlen mir meine Bookmarks und der direkte Zugriff auf entfernte Speicherorte.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="750" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/firefox-gnome-filepicker1-1280x750.webp" alt="" class="wp-image-42467" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/firefox-gnome-filepicker1-1280x750.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/firefox-gnome-filepicker1-640x375.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/firefox-gnome-filepicker1-1536x900.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/firefox-gnome-filepicker1-717x420.webp 717w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/firefox-gnome-filepicker1-681x400.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/firefox-gnome-filepicker1.webp 1881w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Firefox verwendet standardmäßig seinen eigenen Datei-Dialog, der keinen direkten Zugriff auf entfernte Laufwerke bietet.</figcaption></figure>



<p>Glücklicherweise lässt sich das in Firefox mit einer kleinen Anpassung beheben. Damit Firefox den nativen Datei-Dialog von GNOME nutzt, müsst ihr nur zwei einfache Schritte durchführen, die sich bei Bedarf auch schnell rückgängig machen lassen. Die Konfiguration funktioniert distributionsübergreifend auf allen gängigen Linux-Distributionen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="gnome-filepicker-in-firefox-aktivieren">GNOME-Filepicker in Firefox aktivieren</h3>



<p>Stellt im ersten Schritt erst einmal sicher, dass das Paket <code>xdg-desktop-portal-gnome</code> auf eurem System installiert ist. Unter Debian- oder Ubuntu-basierten Distributionen oder dem von mir bevorzugten Arch Linux geht das mit:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>### Ubuntu, Debian und Co.
$ <strong>sudo apt install xdg-desktop-portal-gnome</strong>

### Arch Linux, Manjaro und Co.
$ <strong>sudo pacman -S xdg-desktop-portal-gnome</strong></code></pre>



<p>Für Fedora, openSUSE und andere Distributionen ist das Paket ebenfalls in den jeweiligen Repositories verfügbar. In der Regel sollte es aber bereits in der Standardinstallation enthalten sein, wenn ihr GNOME direkt bei der Installation des Systems eingespielt habt oder eines der üblichen Meta-Pakete wie <code>gnome-desktop</code> nutzt.</p>



<p>Startet danach Firefox aus dem Anwendungsmenü der Desktopumgebung und öffnet mit der Eingabe von <code>about:config</code> in der Adresszeile des Browsers die erweiterte Konfiguration. Dort sucht ihr dann nach dem folgenden Schlüssel:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>widget.use-xdg-desktop-portal.file-picker</code></pre>



<p>Standardmäßig steht der Wert auf <code>2</code>, was bedeutet, dass Firefox seinen eigenen Datei-Dialog nutzt, der eben nicht auf dem Stand des GNOME-Filepicker ist. Ändert ihn auf <code>1</code>, um den GNOME-Filepicker über das XDG-Desktop-Portal zu aktivieren.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="750" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/firefox-gnome-filepicker2-1280x750.webp" alt="In den erweiterten Firefox-Einstellungen (`about:config`) muss der Schlüssel `widget.use-xdg-desktop-portal.file-picker` von `2` auf `1` gesetzt werden." class="wp-image-42468" style="width:1021px;height:auto" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/firefox-gnome-filepicker2-1280x750.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/firefox-gnome-filepicker2-640x375.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/firefox-gnome-filepicker2-1536x900.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/firefox-gnome-filepicker2-717x420.webp 717w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/firefox-gnome-filepicker2-681x400.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/firefox-gnome-filepicker2.webp 1881w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">In den erweiterten Firefox-Einstellungen (<code>about:config</code>) muss der Schlüssel <code>widget.use-xdg-desktop-portal.file-picker</code> von <code>2</code> auf <code>1</code> gesetzt werden.</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading" id="firefox-integriert-jetzt-webdav-und-co.">Firefox integriert jetzt WebDAV und Co.</h3>



<p>Spätestens nach einem Neustart von Firefox öffnet sich nun der gewohnte GNOME-Datei-Dialog, inklusive eurer im Nautilus Dateimanager angelegten Bookmarks und der vollen GVfs-Integration. Damit könnt ihr dann direkt auf eure Nextcloud-Laufwerke zugreifen, ohne umständliche Umwege nehmen zu müssen. Diese kleine Änderung sorgt für eine deutlich bessere Integration von Firefox in die GNOME-Desktop-Umgebung – und macht das Arbeiten mit entfernten Speicherorten wesentlich komfortabler.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="750" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/firefox-gnome-filepicker3-1280x750.webp" alt="Dank der Anpassung nutzt Firefox jetzt den GNOME-Datei-Dialog mit vollständigem Zugriff auf WebDAV- und andere entfernte Speicherorte." class="wp-image-42469" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/firefox-gnome-filepicker3-1280x750.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/firefox-gnome-filepicker3-640x375.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/firefox-gnome-filepicker3-1536x900.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/firefox-gnome-filepicker3-717x420.webp 717w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/firefox-gnome-filepicker3-681x400.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/firefox-gnome-filepicker3.webp 1881w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Dank der Anpassung nutzt Firefox jetzt den GNOME-Datei-Dialog mit vollständigem Zugriff auf WebDAV- und andere entfernte Speicherorte.</figcaption></figure>



<p></p>
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		<title>Add Water installiert Gnome-Theme für Firefox</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/add-water-installiert-gnome-theme-fuer-firefox/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Oct 2024 08:45:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Firefox]]></category>
		<category><![CDATA[Gnome]]></category>
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					<description><![CDATA[Die App Add Water erleichtert die Installation des GNOME-Themes für Firefox. So lässt sich der Browser nahtlos in den GNOME-Desktop integrieren und das Surferlebnis optisch sowie funktional verbessern.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Firefox nutzt bekanntermaßen nicht die üblichen Toolkits für Linux wie GTK oder Qt, sondern kocht hier sein eigenes Süppchen (früher XUL, heute <a href="https://www.heise.de/news/Schneller-einfacher-weniger-Bugs-Firefox-nach-neun-Jahren-Arbeit-ohne-XUL-8577158.html" target="_blank" rel="noopener">Web Components</a> – also HTML, CSS und JavaScript). Das führt dazu, dass sich der Browser zwar ganz ordentlich, aber nicht komplett nahtlos in Linux-Desktops integriert. Schon seit geraumer Zeit lässt sich das Erscheinungsbild von Firefox allerdings mit Themes anpassen. Für GNOME-Nutzer gibt es ein passendes <a href="https://github.com/rafaelmardojai/firefox-gnome-theme" target="_blank" rel="noopener">Firefox-Theme</a>. Ich habe das Theme in der Vergangenheit immer mal wieder ausprobiert, war jedoch nie ganz zufrieden und bin deshalb beim Standardtheme geblieben.</p>



<p>Jetzt macht die neue Utility-App <a href="https://flathub.org/apps/dev.qwery.AddWater" target="_blank" rel="noopener">Add Water</a> die Installation und das automatische Aktualisieren des GNOME-Themes für Firefox deutlich einfacher. Bei Bedarf lässt sich das Theme sogar per Mausklick wieder deaktivieren. Wer Firefox optisch ins GNOME-Design-Ökosystem einfügen möchte, bekommt hier eine praktische Lösung. Das Theme verpasst Firefox nicht nur ein modernes Aussehen, sondern bringt auch einige nützliche Anpassungsmöglichkeiten mit, um das Surferlebnis zu verbessern:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Kompatibilität mit Flatpak, Snap, Librewolf und Floorp-Varianten von Firefox (Flatpak scheint derzeit allerdings noch etwas <a href="https://github.com/largestgithubuseronearth/addwater/issues/15" target="_blank" rel="noopener">buggy</a> zu sein)</li>



<li>Unterstützung für den hellen und dunklen Modus</li>



<li>Automatisches Ausblenden der Tableiste, wenn nur ein Tab geöffnet ist</li>



<li>Ein OLED-freundliches Tiefschwarz statt Grau</li>



<li>Anpassung der Position der Tableiste sowie der Bedienelemente und ihrer Ausrichtung</li>



<li>Ausblenden unnötiger Indikatoren für Mikrofon, Webcam und Bildschirmfreigabe</li>
</ul>



<p>Besonders praktisch an Add Water ist, dass sich die sonst manuell vorzunehmenden Konfigurationsmöglichkeiten einfach per Mausklick anpassen lassen. Die Änderungen werden zwar erst nach einem Neustart von Firefox wirksam, aber man muss sich eben nicht mehr mit dem Bearbeiten von Konfigurationsdateien herumschlagen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large td-caption-align-right"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="709" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2024/10/firefox-gnome-standard-1280x709.webp" alt="Firefox unter Gnome mit dem Standardtheme." class="wp-image-42356" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2024/10/firefox-gnome-standard-1280x709.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2024/10/firefox-gnome-standard-640x355.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2024/10/firefox-gnome-standard-1536x851.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2024/10/firefox-gnome-standard-758x420.webp 758w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2024/10/firefox-gnome-standard-681x377.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2024/10/firefox-gnome-standard.webp 1978w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Firefox 131.0.3 unter Gnome mit dem Standardtheme.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large td-caption-align-right"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="709" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2024/10/firefox-gnome-theme-1280x709.webp" alt="Firefox nach dem Styling mit Add Water." class="wp-image-42357" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2024/10/firefox-gnome-theme-1280x709.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2024/10/firefox-gnome-theme-640x355.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2024/10/firefox-gnome-theme-1536x851.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2024/10/firefox-gnome-theme-758x420.webp 758w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2024/10/firefox-gnome-theme-681x377.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2024/10/firefox-gnome-theme.webp 1978w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Firefox nach dem Anpassen des Stylings mit Add Water.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="852" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2024/10/firefox-gnome-theme-privat-1280x852.webp" alt="Auch private Fenster bekommen durch das Gnome-Theme einen neuen Look." class="wp-image-42378" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2024/10/firefox-gnome-theme-privat-1280x852.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2024/10/firefox-gnome-theme-privat-640x426.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2024/10/firefox-gnome-theme-privat-631x420.webp 631w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2024/10/firefox-gnome-theme-privat-681x453.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2024/10/firefox-gnome-theme-privat.webp 1487w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Auch private Fenster bekommen durch das Gnome-Theme einen neuen Look.</figcaption></figure>
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