Firefox nutzt bekanntermaßen nicht die üblichen Toolkits für Linux wie GTK oder Qt, sondern kocht hier sein eigenes Süppchen (früher XUL, heute Web Components – also HTML, CSS und JavaScript). Das führt dazu, dass sich der Browser zwar ganz ordentlich, aber nicht komplett nahtlos in Linux-Desktops integriert. Schon seit geraumer Zeit lässt sich das Erscheinungsbild von Firefox allerdings mit Themes anpassen. Für GNOME-Nutzer gibt es ein passendes Firefox-Theme. Ich habe das Theme in der Vergangenheit immer mal wieder ausprobiert, war jedoch nie ganz zufrieden und bin deshalb beim Standardtheme geblieben.
Jetzt macht die neue Utility-App Add Water die Installation und das automatische Aktualisieren des GNOME-Themes für Firefox deutlich einfacher. Bei Bedarf lässt sich das Theme sogar per Mausklick wieder deaktivieren. Wer Firefox optisch ins GNOME-Design-Ökosystem einfügen möchte, bekommt hier eine praktische Lösung. Das Theme verpasst Firefox nicht nur ein modernes Aussehen, sondern bringt auch einige nützliche Anpassungsmöglichkeiten mit, um das Surferlebnis zu verbessern:
- Kompatibilität mit Flatpak, Snap, Librewolf und Floorp-Varianten von Firefox (Flatpak scheint derzeit allerdings noch etwas buggy zu sein)
- Unterstützung für den hellen und dunklen Modus
- Automatisches Ausblenden der Tableiste, wenn nur ein Tab geöffnet ist
- Ein OLED-freundliches Tiefschwarz statt Grau
- Anpassung der Position der Tableiste sowie der Bedienelemente und ihrer Ausrichtung
- Ausblenden unnötiger Indikatoren für Mikrofon, Webcam und Bildschirmfreigabe
Besonders praktisch an Add Water ist, dass sich die sonst manuell vorzunehmenden Konfigurationsmöglichkeiten einfach per Mausklick anpassen lassen. Die Änderungen werden zwar erst nach einem Neustart von Firefox wirksam, aber man muss sich eben nicht mehr mit dem Bearbeiten von Konfigurationsdateien herumschlagen.








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